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Computer & mehrWerbung & andere LügenWordPress intern

Ich fühl mich heut so Flattrhaft….

..oder: bald bin ich reich und berühmt! Hoffentlich!!

Vielleicht haben sich einige Besucher über den bunten Button unter meinen Blogeinträgen gewundert, der seit neuestem dort für Verwirrung sorgt.

flattr

(hier erkennt man, dass der Blogbetreiber ein Flattr-Mitglied ist, und man sich für einen gut gemachten Blog erkenntlich zeigen kann. Hier ist der Button noch inaktiv, da ich mein Konto noch nicht aufgeladen habe..)

Nun, dieser Button ist ein Klick-to-Pay-Zahlungsmittel. Erfunden von ein paar rührigen Schweden, dient “Flattr” (was man mit ‘schmeicheln’ übersetzen könnte) dazu gute Blogs finanziell zu unterstützen. Die Idee dahinter ist relativ schnell erklärt: Jeder ‘Flattr’erer hat ein Konto von dem er jeden Monat einen Betrag X bereit ist auszugeben. Nehmen wir beispielsweise 5 Euro an. Dieser Flattrerer besucht nun eine Webseite, die ein anderer Flattr-Teilnehmer betreibt.

flattr-logo-beta

(das offizielle Flattr-Logo. Zu erkennen: Flattr ist noch in der Beta-Phase und ist deshalb nach meinen Informationen nicht für jeden Antragsteller verfügbar.. )

Dort sieht er einen Blog-Beitrag, der ihm gefällt, oder weiterhilft.

Er klickt nun auf den Flattr-Button des Blogbetreibers. Dadurch wird die Spende quittiert. Nun kommt ein wichtiger Punkt: klickt der Besucher im Monat nur auf diesen einen Button, erhält der Blogschreiber die vollen 5 Euro. Klickt der Spender noch auf weitere Blogs von anderen Betreibern (der Einfachheit halber noch 9 andere) werden die 5 Euro auf alle anderen aufgeteilt.

Dies bedeutet, dass jeder 50 Cent erhält. Es ist auch möglich mehr oder weniger pro Monat zu spenden. Bereits 2 Euro im Monat reichen. Ich glaube, dies ist eine Summe, die jeder erübrigen kann. Wenn der Besucher sich im Monat bei 100 verschiedenen Blog bedankt, werden grad mal ein paar Cent gut geschrieben. Man erkennt schon, dass hier keine riesigen Geldmassen auf’s Konto gespült werden, aber die Idee ist grundsätzlich nicht schlecht.

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Eine andere Möglichkeit mit seinem Blog Geld zu verdienen, ist das ‘schalten’ von Advertisments. Dies kennt eigentlich jeder, der professionelle, bzw. kommerzielle Webseiten besucht.

advertisment-block

(Ein Advertisement Block, der auf vielen Blogs zwecks ‘Mehrung des Geldes’ zu sehen ist.)

Es sind diese ziemlich ätzenden Werbebildchen und Banner, die manche Seite verschandeln. Ich habe bis jetzt Abstand von dieser Form der Werbung genommen, weil ich die Optik meines Blogs nicht versaubeuteln möchte, obwohl ich bereits mehrere Angebote von Firmen erhalten habe, die gerne Werbung auf meinem Blog platzieren würden. Auch hier wird durch klicken der Besucher auf die Werbe-Banner ein paar Cent aufs Konto gespült. Reich werden? Naja. Bei Blogs, die 10.000 Besucher am Tag haben, mag es sein, dass man davon ein ganz gutes zweites Einkommen hat. Nun, ich finde die Flattr-Idee besser, da hier wirklich die Blog-Qualität entscheidend ist, und der Besucher es selbst in der Hand hat, wie viel er spendet. Dies kann natürlich nur funktionieren, wenn möglichst viele Mitglieder bei Flattr werden. Ich hatte Glück, dann obwohl es wohl offiziell keine Möglichkeit mehr gibt, an der Beta-Phase teilzunehmen, wurde mein Blog auf Antrag mit aufgenommen. So, dann schauen wir mal, wie lange es dauert, bis ich die Finka auf Malle endlich renovieren kann..

P.S. Und für viele unbemerkt, habe ich diesem Blog ein Archiv mit allen Bloginhalten spendiert, und ebenso heimlich still und leise hat sich auch der Revisions-Wechsel von meiner genutzten WordPress Version 2.9 auf 3.0 sowie dem Theme Atahualpa von 3.3.9 auf 3.5.1 vollzogen.. 

letzte Änderung: 19.06.2010 01:41 Uhr

Doctor Love

Peter (aka Doctor Love) hat schon mal das Attribut "bester Allround-Blogger" von einer bekannten Bloggerin verliehen bekommen - Inoffiziell versteht sich. Er ist in Netzwerken aktiv - schreibt aber hier über alle Themen, die grade aktuell sind (und dabei ist ihm kein Eisen zu heiß..)

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4 Geistesblitze

  1. Hi Peter,
    das ist mal ein schöner Artikel über Flattr. Ich finde die Idee im Grunde super und würde mir wünschen, dass sie sich auch in good old Germany durchsetzt. Ich will doch auch noch ne Finka auf Malle 😀

    LG
    Jasmina

    1. Ja, das wäre schön – so ein warmer Geldregen..
      – aber wenn’s nicht reichen sollte, gibt’s eigentlich auch sowas wie „Finka-Sharing“? 😉

    1. Hallo Matthias,
      Nee, bin nur noch nicht dazu gekommen, mein Konto aufzuladen. Irgendwie kommt mir immer was dazwischen. Aber dann, wenn das gemacht ist.. wooosh.. wird das Geld aus meinem Blog sprudeln wie das Erdöl im Golf von Mexico.. hehe..

Geistesblitz da lassen..

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