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Abnehmen mit der Dr. Love Diät

…oder: “Unternehmen – SPECK WEG” für Dummies

Der Sommer ist da!! Wer den Frühling verpasst hat, um dem Winterspeck zu Leibe zu rücken, damit aus dem Waschbär-Bauch wieder ein Waschbrett-Bauch wird, muss jetzt echt Gas geben, damit er nicht versehentlich im Winter als Stuntdouble für den Nikolaus gecastet wird. Und da ich selber mal wieder ein paar Kilos vor mir her schiebe, die runter müssen (und ich vor 3 jahren knapp 30 Kilo erfolgreich abgespeckt habe), kann ich euch sagen: Mit der richtigen Taktik und Einstellung klappt das!

Einige werden jetzt vor Angst schweißnasse Finger bekommen. Zu Recht, denn die Rede ist vom DIÄTEN!! (Huuuh..Teufelswerk!!)

Aber keine Angst! Ich bin ja nicht umsonst dafür bekannt, euch dieses komplexe Thema auf meine unnachahmliche, und selbst für ADS-Kranke verständliche Art näher bringen zu können.

Zuerst mal:

Egal welche Diät man macht. In den Frauenzeitschriften werden ja immer wieder die tollsten Wunderdiäten publiziert. Ananas-Diät, FDH (Friss die Hälfte), Atkins, Weight-Watchers, Trennkost, oder, oder…

Völlig wurscht für was Du dich entscheidest! Grundsätzlich gilt: Wenn man nicht diese Zauber-Diäten benutzt, welche darauf abzielen in kürzester Zeit 4-5 Kilo runter zu bekommen (die übrigens in kürzester Zeit auch wieder drauf sind), setzt jede Diät darauf auf, seine Ernährungs- und Ess-Gewohnheiten bewusst zu kontrollieren. Aber eigentlich ist es nichts weiter als simple Mathematik. Man muss es nur schaffen, dass der Körper mehr Energie verbrennt, als ihm zugeführt werden.

Damit Diäten funktionieren, musst Du wissen wie der menschliche Körper funktioniert.

Keine Angst, ich werde jetzt hier nicht in die Tiefe gehen. Es ist auch eigentlich nicht nötig.

Was wir wissen sollten ist folgendes:

Unser Körper ist mit einer Maschine zu vergleichen. Stellen wir uns mal vor, dass unser übergewichtiger Körper ein Auto ist. Damit er funktioniert, braucht er Treibstoff. Diesen bekommt er aber nicht von der Zapfsäule, sondern über die Nahrung. Ist kein Treibstoff mehr da, funktioniert er nicht mehr. Garnelen mit BrotEin Auto hat als Vorratsspeicher für den Brennstoff den Tank. Unser Körper den Magen. Will man eine längere Reise starten, was macht man dann? Man packt noch ein paar Reservekanister voll Benzin in den Kofferraum. Und wie wir wissen, werden die, wenn Sie erst einmal im Kofferraum liegen, dort nie wieder vorgekramt. Ganz ähnliche Reservekanister haben wir. Dies sind die ekligen kleinen Fettröllchen, die sich so vorwitzig über deinen Hosenbund kräuseln. Die Fettspeicher hat die Natur mit Absicht vorgesehen. Man konnte bei der Planung des Menschen ja nicht  davon ausgehen, dass er irgendwann mal einen “Open round the Clock”-Supermarkt vor der Tür hat, wo man sich mal schnell sein Mammut- Steak besorgen kann.

Das nächste was wir uns vor Augen halten sollten, ist der “Spritverbrauch”. Beim Auto wird dies in Liter auf 100 Kilometer angegeben. Je nach Motorisierung und Fahrweise variiert der Benzinverbrauch. Jetzt sind wir auch schon wieder beim menschlichen Körper. Unser Körper verbrennt eine bestimmte Kalorienanzahl am Tag. Jetzt sind wir bei der anfangs angesprochenen Mathematik:

Der Grundumsatz (sozusagen das Standgas beim Auto) berechnet sich folgendermaßen:

Körpergewicht in Kilogramm mal 24 Stunden mal 1 Kalorie.

Wieso? Da kommen wir mal zur Definition der Kalorie. Unser Physiklehrer sagt: „Eine Kalorie, ist die Menge Energie, welche benötigt wird, einen Liter Wasser um ein Grad zu erwärmen.“ Aha!

Jetzt fragst Du dich sicher: „Was soll das bitteschön mit unserem Körper zu tun haben?“ Jaja, Antwort kommt ja schon: Ja, auch unser Körper muss “auf Temperatur gehalten” werden, sozusagen.

Denn auch unser Körper besteht zum größten Teil aus Wasser. Damit die Temperatur gehalten wird, verbrennen wir pro Kilogramm Körpergewicht eine Kalorie pro Stunde.

Als Rechenbeispiel würde also ein 100 Kilo schwerer Mensch am Tag 2400 Kalorien (100 Kg Körpergewicht * 24 Stunden * 1 Kalorie) verbrennen. Dies ist der sogenannte Grundumsatz. Theoretisch könnte man also selbst beim schlafen abnehmen, da man während des Pennens kaum zum Kühlschrank eiert. Wieviel würde man aber abnehmen, wenn unser Testobjekt eine Woche das Bett nicht verlassen würde.

Dazu muss man jetzt wissen, das 1 Kilo Fett 7000 Kalorien hat. OK?.. Und wie weiter?

Um ein Kilo Körperfett loszuwerden, müssen wir also 7000 Kalorien verbrennen. Unser Beispielmensch von 100 Kilo müsste also 3 Tage am Stück im Bett liegen, damit er ein Kilo Gewicht verliert. Theoretisch ganz schön, funktioniert so aber nicht, deshalb spuck die Schlaftabletten mal wacker wieder aus!

Wie Eingangs erwähnt, gibt es einen Grundumsatz (das Standgas beim Auto). Wer steht aber schon 24 Stunden mit seiner Karre an der Zapfsäule, lässt den Motor laufen, um dann wieder zu tanken? Eben! Niemand!

Es gibt deshalb den Arbeitsumsatz. Dieser wird zum Grundumsatz dazu addiert. Grob über den Daumen kann man folgendes on Top dazurechnen:

sehr leichte körperliche Arbeit 20%
leichte körperliche Arbeit 30%
mittlere körperliche Arbeit 50%
schwere körperliche Arbeit 75%
sehr schwere körperliche Arbeit 100%

Jajaja, und schon wieder in der Mathematik! Keine Angst! Selbst wenn Du in der Schule bei den Binomischen Formeln oder der Differentialgleichung den Schlaf der Gerechten gehalten hast. Den ganzen Rotz brauchst Du im späteren Leben sowieso nie wieder! Das wird in der Schule nur gelehrt, um dich zu quälen. Oder glaubst Du, in deinem späteren Traum-Job als Hamburger-Einpacker in  der Systemgastronomie brauchst Du jemals lineare Algebra? Aber EINES ist wichtig zu wissen: Mit dem Dreisatz lassen sich alle Probleme dieser Welt lösen. Wenigstens den solltest Du können!!

Unsere Formel zur Berechnung desselben lautet: Grundumsatz durch 100 mal gewünschtem Arbeitsumsatz.

Beispiel gefällig? Es soll der Arbeitsumsatz bei mittlerer körperlicher Arbeit errechnet werden. Bei unserem Beispielmensch von 100 Kilo schaffen wir das locker im Kopf (also ich jedenfalls. Bei Dir bin ich mir nicht sicher): 2400 geteilt durch 100 sind 24. Das mal 50 sind 1200. Das ist der errechnete Arbeitsumsatz.

Und 2400 Grundumsatz plus 1200 Arbeitsumsatz sind 3600 Kalorien Gesamtumsatz. Feddisch!!

Würde dieser Mensch den ganzen Tag keine Nahrung zu sich nehmen, hätte er ein halbes Kilo Fett runter (Du erinnerst dich? Ein Kilo Fett 7000 Kalorien?)

Eigentlich wissen wir jetzt schon alles wichtige.

Wir können unseren täglichen Kalorienumsatz berechnen, und wir wissen, dass wir weniger Kalorien zu uns nehmen müssen als wir verbrennen, damit unsere Fettpölsterchen sich auflösen.

Was uns fehlt ist ein bisschen Wissen über die Nahrung, die wir zu uns nehmen. Es macht ja keinen Zweck 30 Kilometer am Tag zu marschieren, um seinen Hintern wieder in die Jeans gezwängt zu bekommen, wenn wir Abends die verbrannten Kalorien in Form von Pizza u. Bier wieder zu uns nehmen. Deshalb gibt’s jetzt hier noch ein bisschen Lebensmittelkunde.

Obst u. Gemüse ist nicht nur gesund wegen den Vitaminen, diese Sachen sind auch echte Schlankmacher, weil Sie kaum Kalorien enthalten.

Superlecker und Gesund: Ein grüner Salat mit Putenfilet-Streifen

Und was folgern wir als nächstes? Lebensmittel die Fett enthalten, sind nicht gut für unsere Figur. Wir wollen das Fett schließlich loswerden, und nicht noch neues hinzufügen. Nun, völlig fettfrei ernähren geht kaum. Fett ist in vielen Nahrungsmitteln enthalten, und Fett ist darüber hinaus Geschmacksträger. Du solltest jetzt aber nicht prinzipiell auf die leckere Salamipizza verzichten, wenn Dir danach ist. Sie sollte aber auch nicht zur Dauerernährung für dich werden. Was man aber machen sollte, und da sind wir wieder ganz am Anfang aller Diätgrundsätze (bewusstes Essen), ist die Kalorienaufnahme zu überwachen. Ich habe dies anhand einer selbsterstellten EXCEL-Tabelle bewerkstelligt.

Falls es Mitmachwütige gibt: Für den einfachen Start habe ich die EXCEL-Tabelle unter folgendem Link gepappt. Die ist im Format Office 2007. Ältere Versionen können die nicht öffnen. Wer kein Office 2007 hat, das gibt’s auf der Microsoft Seite als Trial Version für 60 Tage. Das sollte erst mal reichen. Die Tabelle hat folgenden Zweck:

Zum einen kann man für jeden Tag eintragen, wie viel Kalorien man zu sich genommen hat. Darüber hinaus zeigt die Tabelle farbig an, on man im grünen Bereich ist, oder ob Du kleiner Schleckerfürst wieder ein Softeis zu viel in deinen Gierschlund gestopft hast! Zum anderen enthält die Tabelle mehrere Registerkarten, auf denen die Kalorienanzahl der meisten Lebensmittel aufgeführt sind. Sollte etwas nicht aufgeführt sein, dann schätze anhand eines ähnlichen Lebensmittels. Übrigens: Dass die Tabelle funktioniert hat mir ein Blogger-Freund Ende 2013 eindrucksvoll bestätigt: Er hat in anderthalb Jahren damit 40 Kilo (von 157 auf 117 Körpergewicht) abnehmen können!

Ich habe im Internet aber auch ein Freeware Tool auf http://www.diet-daybook.de/ gefunden. Es ist zwar optisch etwas angestaubt, funzt aber ganz gut. Falls es dort nicht mehr existiert: Ihr findet es auch hier. (kleines Update: Dieses Tool funktionierte leider nur bis Ende des jahres 2012 – warum? KEINE AHNUNG! Entweder nutzt Ihr also nur die Excel-Tabelle von mir – ich überlege ob ich da noch bei den Lebensmitteln Spalten für Kalorien, Fett, Eiweiß und Kohlehydrate einbaue, damit das Ding rund ist – für die Apple Gemeinde gibt es eine App namens Calory Guard Pro, die das alles schon vereint.)

(mit angestaubtem Windows 3.1 Charme, aber wirkungsvoll: Das Diät-Tagebuch)

Genug der schnöden Theorie!

Kommen wir zum praktischen Teil:

Lebensmittel gibt’s abgepackt im Supermarkt. Auf den Verpackungen steht meistens drauf, wieviel Kalorien 100 Gramm des Lebensmittels haben. Und wie kannst Du jetzt zum Beispiel ausrechnen wieviel Kalorien eine Scheibe Brot hat? Dreisatz!! Ich sagte doch, damit lassen sich alle Probleme dieser Welt lösen.

Beispiel: Eine Packung Brot hat 500 Gramm. Auf der Verpackung steht dass 100 Gramm 170 Kalorien enthalten. Die Packung enthält 11 Scheiben Brot.. Und wie hilft Dir das weiter?

Wenn 500 Gramm Brot 11 Scheiben sind, wie viel Gramm hat dann 1 Scheibe Brot?

Lösung: 500 multipliziert mit 1 (was wir streichen können). Ergebnis dividiert durch 11 und: ‚TADAA!..‘ Das Ergebnis ist 45. Eine Scheibe Brot hat 45 Gramm.

Weiter!

Wenn 100 Gramm 170 Kalorien haben, wie viel Kalorien haben dann 45 Gramm?

Lösung:  170 mal 45. Ergebnis dividiert durch 100. Macht? 45 Gramm (eine Scheibe Brot) haben 76 Kalorien.

Ziemlich viel Rechnerei? Joo, aber es funktioniert. Nach einer gewissen Zeit ist das umrechnen zum Kinderspiel geworden. Und ab dem Zeitpunkt wird man sich mehr bewusst was man zu sich nimmt…

Und zum Schluss werde ich Dir jetzt noch eine ganz simple Methode zeigen, wie man mit dem Dreisatz rechnet. Das ist nämlich völlig easy!

Zuerst muss man sich ein paar Gedanken machen, was man hat, und was man ausrechnen will. Das wird in 2 Sätze gepackt.  Nehmen wir mal unser zweites Beispiel:

Satz 1:  100 Gramm haben 170 Kalorien. OK?

darunter pinnen wir

Satz 2: 45 Gramm haben X Kalorien

Fast Fertig! Glaubst Du nicht? Wart’s ab!Der Clou kommt!

Jetzt ziehen wir eine Linie. X suchen wir. Die Zahl ÜBER dem X (hier 170) kommt IMMER als erstes oben auf die Linie. Dann müssen wir eigentlich nur noch überlegen: Wird das Ergebnis was wir suchen grösser oder kleiner als die erste Zahl sein? Ist es kleiner, kommt die kleinere der beiden Zahlen auf der anderen Seite oben auf den Strich. Die größere unter den Strich. Ist die gesuchte Zahl größer, muss der höhere Wert nach oben, und der kleinere nach unten.

Jetzt müssen wir die Bruchrechnung nur noch ausrechnen, denn nichts anderes ist das, was wir gebastelt haben. Also die Zahlen über der Linie miteinander multiplizieren, und dann durch die Zahl unter dem Strich teilen.…

Jaja, selbst Mathe macht mit dem alten Doctor Love Spaß – und Gehirntätigkeit verbrennt auch Kalorien..

letzte Änderung: 08.11.2013 20:10 Uhr

Schlagworte

Doctor Love

Peter (aka Doctor Love) hat schon mal das Attribut "bester Allround-Blogger" von einer bekannten Bloggerin verliehen bekommen - Inoffiziell versteht sich. Er ist in Netzwerken aktiv - schreibt aber hier über alle Themen, die grade aktuell sind (und dabei ist im kein Eisen zu heiß..)

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25 Geistesblitze

  1. alles klar Peter. Werde die Tabelle mal antesten. Ich verwende eine selbstgestrickte Access-Datenbank dafür. Sag mal, wo hast du die Infos über die Berechnung des Grund- und Arbeitsumsatzes her? Dann hätte ja der dicke Mexikaner, der >400 kg wiegt einen Grundumsatz von >9600 kcal. Was frisst der denn am Tag, dass er nicht abnimmt? Das heißt ja auch: Je leichter ein Mensch wird desto weniger Grundumsatz und entsprechend ist auch der Arbeitsumsatz davon abhängig. Gruß, Richie

    1. Hallo Richie,
      es gibt natürlich etliche Berechnungsmethoden und Theorien superschlauer Wissenschaftler (die wollen ja alle Ihr Dasein begründen). Deshalb gibt’s im Netz auch etliche verschiedene Kalorienrechner. Auf http://www.ernaehrungsplan-kostenlos.de/kalorienbedarf/mann.html wir mit meiner Formel gerechnet. Ein 100 Kg schwerer Mann verbraucht dort bei ruhender Tätigkeit exakt 2400 Kalorien. Auf anderen Seiten schwankt der Kalorienbedarf zwischen 1800 und 2000 Kalorien. Ich habe mit dem Diät Tagebuch (was auch auf dem Blog zum Download bereit steht) perfekte Ergebnisse erzielt. Auch mit meiner Excel-Tabelle habe ich, was die Kalorienberechnung anging fast eine Punktlandung hinbekommen (was heisst, dass wenn die Tabelle ausgerechnet hat, dass ich 2,3 Kilo in einer Woche abgenommen haben muss, ich auch tatsächlich 2,3 Kilo leichter war) – was zeigt, dass die vorgegebenen Werte zu 100% stimmten. Ansonsten muss man den Multiplikator anpassen. Um 1 Kilo Fett zu verbrennen wird zum Teil mit 7.000 – 8.500 Kalorien gerechnet. Das ist eben auch ein bisserl vom Alter, Körpergröße und allgemeiner Gesundheit abhängig. Dann halt mich mal auf dem laufenden, was die Diäterfolge angeht. Ich will bis zur Fibo noch so knapp 10 Kilo abspecken…

      1. ja, das ist so. Man muss schon aufpassen. Es wird ne Menge Mist verzapft. Ich bleibe einfach am Tag so um die 1000 kcal. Damit nimmt man am Tag ca 500g ab. Morgens habe ich eh nie Hunger da langt eine Buttermilch (210 kcal). Mittags Kohlenhydrate so um die 500 kcal und abends eine Menge Salat, eventuell mit Buttermilchdressing und viel Eiweiß. Das ich echt nicht hungern muss, zeigen dir die neuen Fotos in meinem Space. Und wenn es dann mal 1500 kcal sein sollten, dann nehme ich trotzdem ab. Ziel ist bei Erfolg ganz langsam wieder hochzufahren, aber die Ernährung dann auch nach obigen Schema umgestellt zu haben. Ich komme damit seit 6 Tagen sehr gut klar. Der Körper bekommt alles was er braucht. Nur weniger. Achso, selbstverständlich keinen Alkohol, keine Sweets aber viel Tee. Und meinen geliebten Kaffee trinke ich auch…

        1. Ja Alkohol ist schlecht in Verbindung mit abnehmen. Kommt wegen der Leber – die ist dafür verantwortlich Fett aus dem Blut zu waschen. Ist Alkohol im Blut, wird erst der entfernt, da die Leber im Alkohol ein Gift sieht (was es ja auch ist), während das Fett weiter ungestört Fettpölsterchen ansetzen kann. Deshalb sollte man zum Essen keinen Alkohol süpseln – wenn auch’ne Schweinhaxe ohne ein Mass Bier zum runterspülen ’ne Todsünde ist.. 😉

          viele Grüße

          Peter

        2. ich habe mir auch schon lange abgewöhnt mit Wein zu kochen. Schmeckt mir einfach nicht. Ein Glas Rotwein zur Weihnachtsgans ist da schon in Ordnung. Das unsterstreicht ja alles ganz wunderbar. 1/2 Liter Vodka hat über 560 kcal. Das ist wie flüssig Fett trinken. Nach einem üppigen Mahl ein Verteiler fühlt sich ja ganz gut an. Ich bevorzuge aber eher einen richtig starken Espresso. Das ist noch viel besser. Na gut und auf Haxen verzichte ich in den nächsten Monaten lieber 🙂

        3. Ach, so ein Häschen oder ein dummes Gänschen, da sagt der alte Fuchs nicht ‚Nein‘.. 😉
          – reden wir eigentlich noch über’s Essen?..
          Die Ernährung komplett umzustellen ist aber schon sehr hart. Ich habe es diesen Winter wenigstens geschafft, nur ein Kilo zu zu nehmen (letztes Jahr waren es fast 20! – die wieder runter zu kriegen? Auaha..). Bin zwar von 128 runter auf 111, aber damit lieg ich noch 7 Kilo über dem niedrigsten Gewicht von 104 Kilo, was ich 2008 hatte. Bedingt durch die mangelnde Bewegung in den dunklen Monaten. Bei Regen und in Dunkelheit Abends noch 2 oder 3 Stunden 10-15 Kilometer marschieren? Da muss man schon Masochist sein. Ich fange jetzt aber an, Abends zu Fuß nach Hause zu gehen. Knapp 6,5 Kilometer – danach nur einen Döner (der sehr gut ist, weil ich ihn selber mache mit Putenfleisch und gemischtem Salat aus Tomate, Gurke, Eisbergsalat und Staudensellerie. dazu ein bisschen Zaziki – feddisch. Macht satt und hat grad mal 500 Kalorien. Frühstücken tue ich aber ganz normal – wenn mein Körper mir sagt: „Hey, ich hätt heute morgen Bock auf einen „strammen Max“, dann gibts Morgens auch schon Spiegelei mit Schinken. Erstaunlicherweise sagt einem der Körper nämlich ziemlich genau, was er möchte. Wenn man erkältet ist, dann hat man Appetit auf Orangen oder andere Zitrusfrüchte. Man sollte diesen Vorschlägen des Körpers ruhig nachgeben. Auch Schnitzel mit Pommes kann man essen – sollte aber nicht jeden Abend sein. Die Energiebilanz muss nach unten zeigen. Das klappt bei mir gut – ob es bei jedem funktioniert, dafür möchte ich meine Hand nicht für ins Feuer legen. 1000 Kalorien unter dem Tageskalorienverbrauch am Tag = 7.000 Kalorien in der Woche – Also ca. ein Kilo pro Woche in der Woche bzw. 4 Kilo im Monat – bei ganz moderatet Diät. Klar, kann man es auch verdoppeln, und 8 Kilo im Monat abnehmen – aber ich bin momentan an einer Stelle, wo extremer Gewichtsverlust nicht so dolle für meinen Bauch wäre. Will ja nicht mit Bauchfalten rumrennen. Also langsam gehen lassen – 4 Kilo pro Monat reichen, die müssen andere erst mal schaffen..

        4. ja ab und zu kümmert man sich halt gern um Backfische und junges Gemüse, aber wo du jetzt stehst da muss ich erst mal hin. Sprich: Zuerst müssen die Pfunde purzeln. Ich denke so ab Ende Mai kann ich dann mit 1000 kcal weniger als Tageskalorienverbrauch am Tag weitermachen und das auch lange durchhalten. Der Körper sagt einem was er braucht, das kann ich nur unterschreiben. Laut deiner Tabelle, die ich nach Excel 2003 konvertiert habe, müsste ich im März nach Plan 11,5 kg verlieren. Das klingt realistisch. Ich habe, da ich außer hin- und herrennen, einkaufen, usw. im Augenblick keine nennenswerte Bewegung. Allein spazierengehen mag ich nicht. Also habe ich den Arbeitsumsatz mal mit 10% veranschlagt. Ende März weiß ich mehr. Jedenfalls passt die eine Büx auch wieder besser. Das ist doch schon ein Anfang.

  2. Schöner Blog, den muss ich erstmal auf mich wirken lassen. mmmh am Pc verbrenne ich doch auch Kalorien, schließlich bewege ich die Fingerchen wie verrückt, schönen Abend wünsche ich Dir ! LG TB

    1. Haha.. Neee. das zählt nicht.ich würd mal schätzen dass ein Schritt so viel Energie verbraucht, wie knapp 50 Tastatur-Anschläge.. 😉

    1. Ach jasmina,
      „Parade“.. das hört sich so an, als würde ich da vorneweg als Zugpferd maschieren. Das ist doch nix für mich..
      Bin doch mehr so der schüchterne, introvertierte Typ, der Angst vor großen Menschenansammlungen hat, und immer Rot bis zu den Zehenspitzen wird, wenn ihn Frauen ansprechen (selbst wenn Sie nur nach dem Weg fragen).. 😉

  3. Okay—um das mal klarzustellen…ICH BIN NICHT ZU DICK sondern nur zu kurz.
    Außerdem mußtest Du das mit dem Eis ja auch nicht jedem erzählen, das ist nicht nett.
    Ich leg mich mal erst wieder hin… habe schon Gift und Galle bei mir gespuckt, das macht müde (nimmt man davon eigentlich ab?)
    Liebe Grüße und ein schönes Leben, Petra

    1. Hi Follygirl,
      genau nicht übergewichtig, sondern untergroß – so ist das richtig.
      Und zu deiner Frage, ob man von Gift und Galle spucken abnimmt.. Ja, da auch geistige Betätigung Kalorien verbrennt, nimmt man auch vom Denken ab. Allerdings ist sportliche Betätigung aus Gründen der Attraktivität besser. Ein knackiger Hintern entsteht nicht durch 12 Stunden dauersitzen.. 😉

  4. @Piratin – ja stimmt. Die Osterhasen sind so gemeeein! Alle flüstern Dir zu: "Psst…Ess mich!". Ebenso wie die Nougat-Eier, die Eierlikör-Eier, die Krokant-Eier, die Trüffel-Ei….

  5. Hilfe jetzt raucht sogar mir der Kopf vor lauter RECHNEN, RECHNEN, RECHNEN.Aber wie jedes Jahr um die Frühjahrszeit heisst es .. UPPS die Waage zeigt aber seltsame Zahlen an *lach* … Mmmh da haben doch einige die leckeren Braten an Weihnachen vergessen und nicht zu vergessen OSTERN steht noch vor der Tür und die SCHOKOHASEN wollen auch nicht wieder zurück ins REGAL.Aber Danke deiner Recherche .. brauch ich ja nur ein wenig rechnen und SchwuppDieWupp .. sind vor lauter Qualmen im Kopf schon die ersten 1000 Kal. verbraucht *lach*Schönen Sonntag noch wünscht Dir die Piratin Katja

  6. @Anette – aber klar. Das schöne am Caipirha ist ja, dass man mit dem Glas voller Eis so schön seine erhitzten Stellen kühlen kann :-P@Rolf – Ja, das ist die beste Diät. Sozusagen "Bulemie-Light"! 😉 @Wolken – Du schmeisst mal wieder die Märchen durcheinander. Frag mal Rolf den Märchenonkel.. Das waren die Heinzelmännchen. 😉 Kalorien sind die kleinen weißen Dinger, die aus der Bettwäsche fallen, wenn Frau Holle die selbe ausschlägt…. :-)

  7. Na dann hoffe ich, dass sich deine Glühbirne wieder beruhigt hat und du nicht alle Zippen schon durch den Anblick deines Leuchtfeuers vertrieben hast ;-)P.S. Dreisatz hin Dreisatz her … bin trotzdem froh keine Kalorien zählen zu müssen ;-P

  8. Nun weiß ich endlich was Kalorien sind ,Danke Dir Doc Ich dachte immer das wären so kleine Männchen die im Kleiderschrank wohnen und Nachts die Klamotten enger nähen es grüßt der Klaus

  9. Upps, mir qualmt die Birne…!Ich halte mich lieber am altbewährtem:“Du darfst „ALLES ESSEN“, nur runterschlucken solltest du es nicht!LG!

  10. @Freddy – Soso.. Hmm, was Du so alles hörst.. 🙂 Ich bin ja froh, dass Du eher zu den Theoretikern als zu den Praktikern gehörst. Und Teddy-Bären sind auch viel angenehmere Bettgenossen. Kuschelig, geben keine Widerworte, ziehen Dir nicht die Bettdecke weg, haben keine kalten Füße.. :PApropos Füße! Ich hoffe doch sehr, dass Du dir vorher deine Pillefüße gewaschen hast, bevor Du in dein Aprilfrisch duftendes BuBu-Bettchen gehüpft bist… LOLLiebe Grüße

  11. ICh glaub, jeder der das jetzt durchgelesen und mitgerechnet hat, hat allein durch Hirnaktivität schon abgenommen 😉 Und im Bett kann man auch auf ganz andere Art und Weise ganz nett abnehmen…. hab ich gehört… :Pbäh, Dreisatz^^ da mag ich dann doch lieber die analytische. Aber gut, wenn man ein bisschen logisch denken kann, kriegt man den Rest ja fast geschenkt! 😉 So, ich geh jetzt mal ins Bett und meine von gemeinen Tanzschülern geplagten Füße entspannen 😉 gutnacht

  12. @Anette – Danke für den Hinweis. Da dies aber eine freiwillige Angabe ist, ist es nicht überall drauf. Habe hier grade man geschaut…Nix zu sehen davon, was eine Scheibe an Kalos hat. Und es kann ja auch nicht falsch sein, zu wissen wie man mit dem Dreisatz rechnet, gell?? :-PDenn wie ich schon sagte: „MIT DEM DREISATZ LASSEN SICH ALLE PROBLEME DIESER WELT LÖSEN!!“ (Zitat Doc. H. Hackenbush)- Und Nein, war gestern nicht raus. Hatte wohl den Tag zuviel Sonne abgekriegt. Mein Wirsing glühte Nachmittags so, dass ich mich erst mal hinlegen musste! 😉 Als ich gegen 23:00 Uhr wieder wach war, waren die Guten Zippen schon alle wech, so’n Mist aber auch. Aber Heute gehts raus. Party bis zum Morgengrauen!!

  13. Aaah … deshalb warst du gestern so lang abwesend … hast klammheimlich für einen neuen Blog recherschiert. Dachte schon, du wärst ausgegangen ;-)Kleine Anmerkung zu deinen – wirklich sehr umfassenden – Ausführungen. Zum Glück kann man sich bei vielen abgepackten Lebensmitteln (vor allem Brot u.ä.) die ganze Rechnerei schenken, weil in der Regel der Kalorienwert pro Scheibe, Stück etc. schon angegeben ist … sofern man meint Kalorien zählen zu müssen.

Geistesblitz da lassen..

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