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Cookie-Infos müssen nicht langweilig sein – Kreativität zaubert ein lächeln auf die Gesichter..

..oder: wenn der erste Kontakt mit der Webseite gute Laune erzeugt..

..oder: wenn der erste Kontakt mit der Webseite gute Laune erzeugt..

Kennt man ja mittlerweile: Kaum kommt man auf eine Webseite poppt irgendwo auf der Seite ein Banner hoch um den Besucher zu informieren, dass er im Internet Spuren hinterlässt und er der Art und dem Umfang der Datensammlung zustimmen soll. Ganz ehrlich? Mich nervt es nur noch.

COOKIEEESWelcher Internet-User weiß denn nicht, dass seine Daten benutzt werden um Informationen auf Webseiten anzuzeigen. Wenn man mal etwas mitgedacht hätte, dann würde es diese Meldung einmal zentral beim starten des Browsers geben und dann wüsste der User ebenso Bescheid – aber dann würden ja die ganzen Abmahnanwälte arbeitslos.

Aber es ist nun mal wie es ist – der erste Kontakt mit einer Webseite ist dieses blöde Fenster mit den Cookie-Hinweisen und der Möglichkeit des Users die anzupassen. Einige sind ganz übersichtlich – bei anderen sucht man sich einen Wolf um an die Einstellungen zu kommen. Besonders größere Firmen nötigen den Besucher, fast alles zu akzeptieren, weil deren Cookie-Einstellungen sehr versteckt sind. Dementsprechend ist ein Besucher nach dem wegklicken des xten Cookie-Hinweises verständlicherweise genervt und will einfach nur noch seine Ruhe haben.

Zeit also dem User zur Abwechslung mal ein lächeln aufs Gesicht zu zaubern, wenn er eine Cookie-Meldung bekommt, die mal etwas anders ist..

Ja, aber wie? Das zeig ich euch kurz – ist total easy!

Ich kann nicht mit Bestimmtheit sagen, ob alle anderen Plugins ähnlich einfach zu handhaben sind. Ich nutze aber beispielsweise für den Cookie-Hinweis das COMPLIANZ Plugin für WordPress in der Free-Version. Es ist als Free-Version natürlich kostenlos. Die in der PRO-Version zusätzlichen Features benötige ich nicht.

Wie kann man aber nun eine etwas nettere Aufforderung basteln? Dazu muss man im Plugin auf den Eintrag “Cookie-Banner” gehen und dort auf den Reiter “Opt-In”. Am unteren Ende ist ein Editierfeld für den Inhalt der Cookie-Nachricht. Dort kann man etwas seine Kreativität spielen lassen. Ich wünsche viel Spass dabei.

Und wäre es nicht schön, wenn eure Leser den ersten Kontakt mit eurer Webseite mit einem lächeln beginnen würden?

Ich sag nur “KEEEEKSEEEE!”

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Doktor Nerd

Peter (aka Doktor Nerd) hat schon mal das Attribut "bester Allround-Blogger" von einer bekannten Bloggerin verliehen bekommen - Inoffiziell versteht sich. Er ist in Netzwerken aktiv - schreibt aber hier über alle Themen, die grade aktuell sind (und dabei ist ihm kein Eisen zu heiß..)

7 Kommentare

  1. Lieber Peter, vielen Dank für den Tipp. Ich meine, ich erhebe so gut wie nichts. Aber das bisschen, was ich dann erhebe (anonymisiertes Matomo und Zählpixel der VG-Wort), muss man dann eben bestätigen. Und ich hoffe, dass es mir gelungen ist, das auch mit einem kleinen Augenzwinkern hinzubekommen. Ja, ich nutze auch die Free-Version von Complianz. Du weißt dann ja: “Cookie-Einstellungen” suchen und gucken. Sind bei mir links unten.

    1. Hi Henning,
      ja, besser einmal mehr absichern als Post vom Abmahnanwalt im Haus..
      Musste natürlich gleich spicken, was Du da gebastelt hast. Na guck – wir haben wohl beide etwas morbiden, schwarzen Humor.. Was mir aufgefallen ist: Du nutzt ein .jpg File. Ich war erst verwundert wegen dem Karo-Muster drauf – habe deshalb vermutet, es wäre eine .png Datei mit Transparenz. Die wäre vielleicht sogar schicker wegen dem Keks-Schatten und dem Hintergrund des Banners. Auch bricht das Banner unglücklich um, wenn nicht die volle Seitenbreite sondern der Browser nur als Fenster dargestellt wird. Ganz besonders wenn man die Einstellungen aufruft. Soll keine Kritik sein – ist mir nur aufgefalllen.
      Beste Grüße aus dem Pott!
      Peter

  2. Ja, die lieben Cookies! Einige Websites haben eine nette, witzige Variante, wo man lächeln muss. Dann wieder klickst du dir nen Wolf. Dann gibt es welche – ganz clever – wo du zwar die Option hast, deine Cookies anzupassen, aber der Bestätigungs-Button fehlt, so dass du doch am Ende bei allen zustimmen musst (ist das rechtens?) Ach, ich hätte Abmahnanwalt werden sollen…

    Ich muss mal schauen wegen deinem Tipp mit dem Plugin. Bei Jetpack ist eine Änderung des Textes nicht vorgesehen (oder ich habe sie nicht gefunden… hm…). Jedenfalls, hilfreicher Artikel, danke!

    Liebe Grüße
    Kasia

    1. Hi Kasia,
      ich wusste gar nicht, dass in Jetpack sowas integriert ist. Wenn, dann habe ich es sicher deaktiviert. Das mit den Cookies ist schon eher nervig – hatte bis letzte Woche einen Cookie-Banner, aber der reicht jetzt natürlich rechtlich nicht mehr. Aber der war easy: Ja oder Nein und gut. Jetzt mit dem neuen Plugin wird erst mal die ganze Seite nach Cookies gescannt, einsortiert und der Besucher kann sich entscheiden – als wenn Otto Normalverbraucher wüsste, wofür das gut ist. Aber egal, dann kriegt er eben nicht alles angezeigt. Und das mit dem fehlenden Bestätigungs-Button ist mir tatsächlich auch schon häufiger aufgefallen. Ist natürlich kalkül. Wer hat schon Bock lange zu suchen – also wird auf “alles akzeptieren” geklickt um das ätzende fenster weg zu kriegen. Meiner Meinung nach ist das ganz klar eine Behinderung und eine Benachteiligung. Ist wie beim kündigen von Handyverträgen – nur andersrum. Da kannst Du alles telefonisch verlängern und bestellen – außer Du willst kündigen. DAS geht dann nur schriftlich. Und dann suchst Du erst mal eine Stunde auf der Seite das Impressum. Da wird ja auch schon endlos lange drüber diskutiert warum das so ist und nicht abgeschafft wird – na, was meinst Du wohl. 🙂

      1. Der Cookie-Banner bei Jetpack muss manuell aktiviert werden. Er ist von vorne herein erstmal inaktiv.
        Wie, der ja oder nein Banner reicht nicht mehr? H, die wissen aber schon, dass manch einer keinen gewerblichen Blog hat?
        Lg Kasia

        1. Hmm.. ich meine ich habe den tatsächlich irgendwo mal etwas versteckt in den Einstellungen gesehen. Ich versuche aber möglichst wenig von Jetpack zu nutzen, weil mein Theme das meiste was Jetpack anbietet schon eingebaut hat und sich da sicherlich beim aktivieren irgendwelche unschönen Side effects zeigen. Das mit dem gewerbsmäßigen ist sicher Auslegungssache. Aus “Gründen der Rechtssicherheit” (Oh, wie ich solche Begriffe liebe.. :-() habe ich da dieses Plugin aktiviert. Da ich mit Werbeanzeigen von google Geld verdiene, könnte man den Blog durchaus als gewerblich bezeichnen. Selbst wenn kaum Geld fliesst – ein Handwerker, der bei schlechter Auftragslage kein Geld verdient ist ja trotzdem auch ein Gewerbetreibender. Und bevor irgendein Winkeladvokat auf dumme Gedanken kommt…
          CU
          Peter

          1. Was, du hast Werbeanzeigen von Google? Dann ist es gewerblich. Tss tsss… Ja, sicher ist sicher, da hast du Recht…

            Lg Kasia

Geistesblitz da lassen..

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