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OZEMPIC – das Wundermittel bei Übergewicht und Diabetes im Selbstversuch (Teil 2)..

.oder: Projekt “Vom Fettie zum Hottie” (aka sexiest Boomer in Town) läuft!..

Artikel-Höhepunkte
  • Seit einem 3/4 Jahr nehme ich nun OZEMPIC im Selbstversuch. Zeit mal ein Feedback zu geben, wie die Ergebnisse der Behandlung bisher sind.

..oder: Projekt “Vom Fettie zum Hottie” (aka sexiest Boomer in Town) läuft!..

Heidiho liebe Community! Alle, die bisher an ihrem Salatblättchen geknabbert haben und mit einem BMI von 20 durch die Gegend tanzen, dürfen weiterblättern – für euch ist dieser Beitrag wahrscheinlich uninteressant. Doch für alle anderen mit Übergewicht und/oder Diabetes gestraften Leidgenossen möchte ich nach nun einem fast 3/4 Jahr Erfahrung mit Ozempic im Selbstversuch einen kurzen Zwischenbericht machen, warum es sich auf jeden Fall lohnt, mal über diese Therapie nachzudenken.

(Bild links: Ja, Ozempic hilft Dir beim abnehmen. Doch Du musst auch selbst aktiv werden, wenn Du langfristig Erfolg haben willst und wieder ein normales Leben führen möchtest. Essgewohnheiten überprüfen und ändern ist das eine – Bewegung ins Leben integrieren das andere. Aktuell gehe ich bis zu 10 Kilometer am Tag. Das ist echt nicht ohne – aber vor einem Jahr war ich schon außer Atem wenn ich die Treppe vom Briefkasten in die 2. Etage geschafft hatte. Ja, Du kannst das auch!)

Und falls Du zufällig über google auf diesen 2. Teil gekommen bist – den ersten Teil mit mehr Informationen kannst Du HIER lesen.

Eines vorneweg – weil ich es nicht verstehe: Ich habe in meinem Bekanntenkreis einige Personen, die etliche Kilos zuviel auf den Rippen haben. Zum Teil 50 und noch mehr Kilos Übergewicht. Die haben sogar schon Folgeschäden wie Arthrose. Mein Hinweis auf das neue Medikament und dem Tipp es zumindest mal auszuprobieren wird meistens abgeschmettert mit den Argumenten, dass “ein anderer Kollege” das ausprobiert hatte und dem davon übel wurde. Ja, das ist eine mögliche Nebenwirkung, die auftreten kann aber eben nicht MUSS!

Und das ist der Punkt. Natürlich können, wie bei jedem Medikament Nebenwirkungen auftreten. Selbst an schnödem gesundem Wasser kann man sich beim trinken verschlucken! Aber weil einem Kollegen so etwas passiert ist, bedeutet es ja nicht zwangsläufig, dass es einem selbst auch passieren muss, oder? Was ist das für eine selten dumme Argumentation?

Ich habe bei mir in dem Zeitraum wo ich OZEMPIC im Selbstversuch nehme, keine einzige Nebenwirkung feststellen können. Weder wurde mir übel, noch wurden meine Augen beeinträchtigt.

Doch verlassen wir das Feld der “ich möchte lieber Fett und Unbeweglich bleiben und entweder am Herzinfarkt oder Diabetes sterben” Skeptiker und kommen wir zu den erfreulichen Dingen.

OZEMPIC im Selbstversuch – die Veränderung? Weniger Medikamente!

Ich nehme nun seit 26. November 2020 OZEMPIC im Selbstversuch. Vor Beginn der Behandlung nahm ich folgende Medikamente:

  • novo nordisk Protaphane (als Basal-Insulin mit 10 Einheiten Morgens)
  • novo nordisk Actrapid (als Bolus-Insulin je 1 BE 1 Einheit – Korrekturfaktor 50)
  • Metformin (400mg)
  • Valsacor Comp 320 mg/12,5 mg (als Betablocker und Entwässerungsmittel)
  • Torasemid als zusätzliches Entwässerungsmittel

Hört sich schon abenteuerlich an bis hierher, oder?

Nach einem Dreivierteljahr nehme ich nun noch was? Da werdet ihr staunen:

  • Valsacor Comp 320mg/12,5 mg (aber nur eine halbe Tablette, da mein Blutdruck sonst zu niedrig ist) – denn ich habe leider immer noch nicht mein Zielgewicht.

Ja, das ist alles – und natürlich 1 x die Woche Ozempic.

(Bild rechts: In der Withings Health App dokumentiert: Das Gewicht geht auch nach einem Dreivierteljahr immer noch weiter runter in den gesunden Bereich. Der Peak unten, kam durch das weglassen eines weiteren Medikaments namens Torasemid. Der Körper lagert nun wieder mehr Wasser ein. Aber lieber etwas mehr Wasser als Fett, oder?)

Trotzdem ist schon allein das weglassen des Insulins eine Verbesserung der Lebensqualität. Das ständige prüfende schauen auf den Teller um die Kohlenhydrate zu sehen und zu berechnen wieviel Insulin man spritzen muss. In Gaststätten das schleichen auf die Toilette um sich das Insulin dort in den Bauch zu spritzen. Immer das Spritzbesteck dabei zu haben, Traubenzucker und das Blutzuckermessgerät. DAS IST ALLES GESCHICHTE!

Meine Gewichtsabnahme geht kontinuierlich weiter – es gab einen Peak von knapp 6 Kilo nach oben, als ich das Torasemid wegließ. In der Grafik ist der gleitende Durchschnitt angezeigt, der nicht darstellt dass quasi in 2 Tagen mein Gewicht um 6 Kilo nach oben ballerte. Wenn Ihr die etwas dunkleren Werte der Einzelmessungen anschaut, seht Ihr das. 6 Kilo Gewichtszunahme in nur 2 Tagen? Da hätte ich über 40.000 Kalorien verfuttern müssen. Also unmöglich!

Der Grund lag einzig beim Torasemid, denn Torasemid ist ein sehr wirksames Entwässerungsmittel (auch auf der Liste der Doping-Mittel, weil es durch große Wasserausscheidung das Gewicht schnell senkt – bei Sportarten in denen in Gewichtsklassen gekämpft wird, kann man dadurch in eine niedrigere Klasse kommen um sich Vorteile zu verschaffen)

Diese 6 Kilo Gewichtszunahme habe ich aber wieder aufgeholt. Gestartet bei etwas über 134 Kilo bin ich nun bei unter 104 Kilo. damit habe ich 30 Kilo Gewicht (Fett) verloren. Mein BMI ist von über 40 auf aktuell 34,5 gesunken.

Ich spritze jetzt einmal die Woche OZEMPIC (1 mg) und das war es dann mit der Diabetes-Kontrolle. Kein Bolus-Insulin, kein Basal-Insulin. meine Bauchspeicheldrüse ballert wieder 1A Insulin in den Körper ohne dass man von außen nachbessern muss.

(Bild links: So sah mein Blutzuckerspiegel vor Ozempic aus. Obwohl ich als “gut” eingestellter Diabetiker galt, war mein Blutzucker ständig zu hoch. Der im Bild errechnete HBA1C  Wert von 7,8% ist aber zu hoch vom Programm errechnet worden. Bei den vierteljährlichen Laborwerten lag er bei 6,2 – 6,9%)

Selbst ein paar Stresstests habe ich mal gemacht: So habe ich schon mal fast ein ganzes Baguette verdrückt um zu sehen wie sich meine Diabetes verhält. Jetzt werden den Diabetikern unter euch wohl Schweißperlen auf die Stirn treten – ein großes Baguettestück von 200 Gramm? Das sind 110 Gramm Kohlehydrate – gleichbedeutend mit einer Injektion von 22 Einheiten Insulin. Das ist schon harter Stoff, wenn man sich da verschätzt! Ja, vor Ozempic!

Der HBA1C Wert – ein Traum!

Ohne auch nur eine Einheit Insulin zu spritzen um regulierend einzugreifen, ging der Blutzucker auf unter 200 hoch – sank aber eine halbe Stunde später wieder auf knapp 160 – um im weiteren Verlauf wieder auf knapp 100 zu sinken. Mein Langzeitblutzuckerwert ist bei 5,4 eingependelt.

Damit es so bleibt, ist natürlich immer noch Arschbacken zusammenkneifen angesagt, denn von nix kommt nix. Ozempic hilft Dir zwar das Gewicht zu verlieren, aber man muss auch selber aktiv werden. Dies fällt einem aber leichter, wenn die ersten 20 Kilo schon mal runter sind.  Man darf ja eines nicht vergessen: Jedes Kilo Gewicht, was Du verlierst sind auch 24 Kalorien weniger Grundumsatz, die der Körper automatisch verbrennt.

Der Kalorienverbrauch des Körpers (Grundumsatz) pro Tag berechnet sich nach der folgenden Faustregel: Körpergewicht in Kilo x 24 Stunden, weil eine Kalorie die Menge Energie ist, um 1 Liter Wasser um 1° C zu erwärmen. Ein Kilo Körpergewicht verbrennt deshalb ungefähr eine Kalorie pro Stunde. Ein Mensch von 100 Kilo hat also einen Grundumsatz von 2400 Kalorien. Bei meinen am Anfang auf der Waage platzierten 134 Kilo  sind es bereits 3216 Kalorien.

Bild links: das ist ja wohl ein Unterschied zum vorigen Bild! Seit Monaten ist mein Blutzuckerspiegel konstant im optimalen Bereich ohne Ausrutscher oder Schwankungen. Insulin und Messstreifen bekomme ich bereits nicht mehr aufgeschrieben. Ich kontrolliere aber trotzdem weiter – zahle die Messstreifen aber nun leider aus eigener Tasche)

Das bedeutet aber eben auch, dass ich um weiter in dem Tempo abnehmen zu können, ich 720 Kalorien weniger zu mir nehmen darf (30 Kilo * 24 Stunden  = 720 Kalorien). Ich kompensiere dieses Gap durch Bewegung. Man glaubt nicht wie leicht es einem fällt, sich wieder in der freien Landschaft zu bewegen, wenn erst mal die ersten 20 Kilos am Bauch weg sind.

Am Anfang hatte ich das Glück, dass ich durch Home-Office in der Wohnung Arbeit suchen konnte. Durch diesen neu entdeckten Bewegungsdrang bekam meine Butze ein völlig neues Outfit! Doch die Renovierung ist nun fast komplett abgeschlossen – es mussten neue Bewegungsmotivationen her. Was liegt da näher als nun, wo ich nicht mehr arbeite und deshalb nicht mehr im Büro festgenagelt bin, die Bewegung nach draußen zu verlagern? Also wurde das Spazieren gehen wiederentdeckt. Ja, das hört sich fürchterlich langweilig an – aber für einen Stubenhocker sind die ersten Schnupperversuche mit dem “Draußen” schon fast sowas wie Abenteuerurlaub in der wüsten Gabi.

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Zuerst drehten sich die Strecken um den Siedlungsblock, wurden dann ausdehnender durch den nächsten Ortsteil mit der dortigen Einkaufsstraße. und der Fußgängerzone. Die Strecken werden nun immer länger um auch den Körper immer leistungsfähiger zu bekommen.

Ich bin jetzt schon im Gewicht tiefer als vor etlichen Jahren, als ich mich bis auf 104 Kilo runter gehungert hatte. Die Grenze zu 100 Kilo ist in Sichtweite und die will ich diesen Monat noch knacken. Dann sollen noch mal so 12 Kilos runter – und dann bin ich soweit, dass wir anfangen können das Ozempic langsam abzusetzen, denn dann sollte die Bauchspeicheldrüse von sich aus wieder normal funktionieren.

Und? Wie ist es bei euch so? Habt Ihr auch schon Langzeiterfahrungen mit Ozempic gemacht? Oder habt ihr es genommen, aber wegen den Nebenwirkungen abgesetzt?

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Doktor Nerd

Peter (aka Doktor Nerd) hat schon mal das Attribut "bester Allround-Blogger" von einer bekannten Bloggerin verliehen bekommen - Inoffiziell versteht sich. Er ist in Netzwerken aktiv - schreibt aber hier über alle Themen, die grade aktuell sind (und dabei ist ihm kein Eisen zu heiß..)

12 Kommentare

  1. Hi Peter, ich nehme auch Ozempic 1x wöchentlich, funktioniert auch bei mir. Zwar nicht so toll wie bei dir, aber ich gehe auch keine 10 km am Tag 😉 bei mir liegt es sicher an zu wenig Bewegung und alte Essgewohnheiten, ich weiß das auch , ist schwer davon wegzukommen. Abend spritze ich noch Insulin und morgens eine Tablette. Ich habe auch keine NW von Ozempic bekommen, zum Glück 😉
    LG und einen schönen Tag wünscht die Timebandits

    1. Hi Timebandits,
      toll, dass die alten Blogger aus früheren Zeiten noch (oder wieder) Online sind.. 😉
      Ja, OZEMPIC ist ne coole Nummer! Ich weiß ja nicht, wie lange Du es schon nimmst – die ersten Wochen kann es mit dem Sättigungsgefühl noch dauern, ging bei mir glaube ich so nach 2-3 Wochen los.
      Ich esse jetzt auch schon lange nicht mehr zu festen Zeiten, sondern nur wenn ich Hunger habe. Das ist aber nur so 2x am Tag. Frühstücken tue ich jetzt erst zwischen 10:00 und 12:00 Uhr (früher um 8:00, dann erstes Zwischenbreak wie man’s kennt so gegen “Morgens halb 10 in Deutschland”) – Mittag lasse ich meistens weg – Abends kommt so gegen 18:00 Uhr noch mal etwas Hunger auf – da reicht mir auch ein Bütterchen. Kochen tue ich deshalb in letzter Zeit fast gar nicht mehr. Ab und an ein Brötchen aufbacken – that’s it.
      Am Anfang habe ich auch noch Insulin gespritzt – nach 2 Monaten war das auch nicht mehr nötig. Ich bekomme es aufgrund meiner Werte auch nicht mehr aufgeschrieben. Langzeitwert HBA1C ist <5,4. Ich nehme jetzt seit einem 3/4 Jahr das Hormon – bin jetzt bei 101 Kilo mit einem BMI von 33,7 (vorher 135 mit BMI über 40) – diesen Monat soll die Hunderter Marke fallen – Jippie!.
      Dann habe ich 35 Kilo runter – wie sich dass anfühlt ist schon geil!. Dann will ich noch mal 15 Kilo um auf Idealgewicht zu kommen – und dann soll sich das auch mit Ozempic erledigt haben, denn dann sollte ich mir dieses Essverhalten “antrainiert” haben. Ich habe nämlich keinen Bock wieder neue Klamotten zu kaufen. Habe jetzt an meinem Hosengürtel 25 Zentimeter! abgeschnitten, weil mir dieses überschüssige Stück immer an der Seite rumbammelte (heißt aber auch, dass mein Bauchumfang um diese 25 cm geschrumpft ist 😉 ). Ich trage jetzt Hosen, die 6 Nummern kleiner sind – aktuell eine 38er Levis – die 36″ kriege ich zwar auch schon zu – zwickt aber noch ein bisschen – aber nächsten Monat…..
      Ich wünsche Dir auf jeden Fall auch viel Erfolg und ich denke wir lesen uns in Zukunft wieder mehr.
      Liebe Grüße
      Peter

  2. Ich gratuliere und freue mich für dich. Es ist toll, Erfolgserlebnisse zu haben und zu sehen, dass es vorwärts geht. Warte ab, bald schwingst du dich von Berggipfel zu Berggipfel wie ein zwanzigjähriger Sprinter 😉 Dieses Ozempic, schieb mir mal so ein Probepäckchen rüber 😉

    1. Ja, ich denk auch, dass ich in der nächsten Staffel der Ninja Warrior Germany – Show mitmachen sollte. Von dem Preisgeld lasse ich mir dann das Gesicht Botoxen und die Augenbrauen tieferlegen, damit der Opa für mindestens 20 Jahre jünger durch geht..
      Aber erst ist mal Generalprobe in der Westfalenhalle – da muss Silvester doch wieder die größte Mayday Party sein. DA MUSS ICH HIN – ABDANCEN! PARTY ON!! 🙂

      1. Eine Frage hätte ich da noch. Wie ist das mit Ozempic; dein Körper bekommt ja für deine Alltagsaktivitäten weniger Energie in Form von Kohlenhydraten geliefert. Macht sich das bemerkbar? Wirst du schneller müde als sonst? Wie funktionieren deine langen Spaziergänge auf “Sparflamme”? Ich frage deshalb, weil bei mir nicht das Hungergefühl das Problem ist (jaa, ich diäte immer mal wieder zwischendurch…), sondern tatsächlich das Schwächegefühl (niedriger Blutzucker, vermutlich). Merkst du da was?

        1. Hallo Kasia,
          interessante Frage…
          Also merken tue ich nichts – es fühlt sich eigentlich an wie früher als ich noch sportlich aktiv war. Jetzt muss man aber auch das Alter und den Verschleiss des Körpers berücksichtigen – die Leistungen wie mit 30 werde ich nicht mehr bringen.
          Aufgrund des “Trainingsrückstandes” bin ich nach einem 10 Kilometer-Marsch schon ziemlich Matsche – ich würde es aber nicht Schwächegefühl nennen, sondern mir tun die Fußsohlen und Knie weh (ich habe keine Laufschuhe – muss ich noch kaufen)… da ich den Blutzucker danach kontrolliere kann ich sagen, dass der immer im absolut normalen Rahmen von 90 – 100 mg ist. Wenn Du der Meinung bist, dass es eine leichte Unterzuckerung ist, dann würde ich mir mal so ein Blutzucker-Testgerät besorgen um das zu checken. Nur mal zur Sicherheit. Die Dinger gibt’s in der Apo für nen Zehner inklusive 20-30 Teststreifen. Unterzuckerung kann auch nicht Diabetiker treffen: Schweißausbrüche, Orientierungslosigkeit, Schwindel. Damit ist nicht zu spaßen..
          Das mit der Sparflamme hast Du schön formuliert. Aufgrund meiner Smart Watch versuche ich meim latschen in einen Pulsbereich von um die 120 Schläge pro Minute zu kommen, da der die Fettverbrennung des Körpers anspringen lässt.
          Der Körper soll ja das eigene in den Fettpölsterchen eingelagerte Fett verbrennen und nicht das, was aus der letzten Nahrung noch in Leber und Blutkreislauf rumschwirrt. Ich vermute dass deine Frage darauf abzielt, ob dies für den Körper anstrengender ist, weil das Fett ja erst “gelöst” werden muss und nicht zur sofortigen Verbrennung zur Verfügung steht?
          Also, da habe ich nichts auffälliges bemerkt – mir fehlen da aber auch Vergleichswerte. Klar, bin ich während meiner Wohnungs-Renovierung Abends auch mal Todmüde bereits um 20:00 Uhr ins Bett gefallen, weil mir die Augen zufielen – da habe ich aber auch fast pausenlos 8-12 Stunden in der Wohnung geackert.
          Auch bei einem ausdauerndem Marsch gehe ich aber schon mal etwas eher ins Bett, weil ich müde bin. Ich würde aber vermuten, dass übermäßige körperliche Aktivität immer Auswirkungen auf den Körper hat und der dir durch die Müdigkeit signalisiert, dass er eine Pause braucht.
          Ich hoffe die Antworten konnten Dir ein bisschen weiterhelfen? 😉
          CU
          Peter

          1. Dankeschön für die ausführliche Antwort. Im Grunde zielte ich darauf hin, dass ich vor einer Wanderung (10-16 km) ordentlich was essen muss, sonst komme ich nicht meinen Berg hoch. Wenn ich die Nahrungszufuhr reduziere, bringt mein Körper nicht die Leistung, die er soll. Das ist verzwickt.

            Die Erschöpfung, die du nach einem Renovierungstag oder langem Marsch beschreibst, ist normal. Man würde da am liebsten gleich schlafen 🙂 Na gut, vielleicht braucht mein Körper einfach länger, bis er sagt, so, jetzt gehe ich mal an die Reserven…

            Jedenfalls, gratuliere, mach weiter so 😉 Ich empfehle “Hiking”-Schuhe, damit wird eine leichtere Vorstufe von Wanderschuhen beschrieben. Die von Salomon sind ziemlich gut, aber ich würd mich erstmal beraten lassen. Und bitte nicht im Internet kaufen, Schuhe müssen richtig passen 😉

            Viele Grüße
            Kasia

    1. Hallo Elke,
      danke, das ist lieb von Dir! Ich muss gestehen, dass ich mich auf deinem Blog eher rar mache – Ich würde gerne mehr bei den Leuten die mir folgen kommentieren. Leider bin ich was das Thema Reisen angeht so gar nicht im Bilde. Bei Themen zu denen ich nichts beisteuern kann schreibe ich ungern etwas. Das ist wirklich schade, dass ich mich nicht revanchieren kann .. 🙁 (ich reise nämlich nicht gerne — aber psst).
      CU
      Peter

  3. Herzlichen Glückwunsch! Obwohl nur mit leichtem Übergewicht kämpfend, weiß ich doch was es heißt, auch nur das Gewicht zu halten. Aber wie Du schon bemerktest: Bewegung ist das A & O.

    1. Hi Peter,
      Ja, ständig den inneren Schweinehund besiegen, der sagt: ” ach komm, heute ist Scheiss-Wetter, Du warst doch gestern spazieren. Gönn Dir nen Tag Pause und mach Dir nen Kakao mit Rum” – das ist schon schwer.
      Aber ich besiege Ihn mit meinem Intellekt: ich nehm nämlich Whiskey statt Rum.. 😉

Geistesblitz da lassen..

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