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Monatsrückblick Juli 2023: allererster Löwe in Deutschland ist doch nur eine Ente..

..oder: "Musik was my first Love" - aber Musik ohne Instrumente spielen zu können, ist schon echt schräg..

Monatsrückblick Juli 2023 – Was? Schon wieder ein Monat um?

Hidiho liebe Community! Der Monatsrückblick Juli 2023 ist bereit an meine Leser verteilt zu werden. Und diesmal kommt der Rückblick für den letzten Monat quasi pünktlich mit dem Glockenschlag. Liegt daran, dass ich 3 Wochen Urlaub am Stück hatte, mal endlich etwas relaxen konnte und dass diesen Monat auch nicht allzusehr erwähnenswertes passierte. Naja, ein bisschen was passierte schon – sonst würde ich ja keinen Monatsrückblick schreiben können, oder? Also was ging ab im Juli 2023?

Hier stand im Monatsrückblick Juli 2023 eigentlich der Life-Hack zur Zweischlauch-Klimaanlage. Doch der wurde echt zu lang und wurde bereits vor ein paar Tagen als eigenständiger Beitrag veröffentlicht..

Der Autor

Der Löwe, der ein Wildschwein war…

Die Nummer mit dem Löwen in Berlin fand ich schon irgendwie schräg – und weil sich in ganz Deutschland neugierige Blicke gen Berlin richteten, hat dieses Affentheater um einen Löwen, der ein Wildschwein war – und sich alles letztlich als Ente herausstellte einen halben Zoo gefüllt – weshalb dies in meinem Monatsrückblick Juli 2023 direkt am Anfang steht!

Aber was machen die Medien nicht alles um das Sommerloch zu füllen – nach vorstehenden Körperteilen lechzenden Schnapp-Schildkröten, und hungrigen Alligatoren in Baggerseen, giftigen Kobras in Mietshäusern, Mücken, die zu den tödlichsten Tieren der Welt hochgehypt werden, hat man nun eine*n Löwen*in in Berlin gefunden um Quote zu machen.

Monatsrückblick Juli 2023 - der Löwe, das ein Wildschwein*in war..(Bild links: wahrscheinlich lacht sich das Wildschwein*in nach der Nummer sich als Löwe*in verkleidet zu haben immer noch kaputt. Es sei ihm/ihr/es gegönnt.. Grafik erstellt mit Bing Image Creator. Generierungstext: „Ein Wildschwein, das eine Karnevals-Maske trägt und lacht, Comic Stil“)

Und wie selbstverständlich gab es auch wie üblich Experten, die ihren Senf dazu gaben, um ihre 10 Minuten Ruhm zu genießen und ein mehrteiliges Opus darüber zu veröffentlichen. Leider hat sich der/die Löwe*in ja sehr schnell als Ente*in herausgestellt – da werden jetzt wohl die Publikationen der Möchtegern-Schriftsteller schnell wieder eingestampft werden. Aus Gründen der Nachhaltigkeit mit Sicherheit besser. Tja, so ist das mit dem Ruhm – der ist bekanntermaßen vergänglich..

Und wie man beim lesen merkt, geht mir das gendern*in immer noch schwer von der Hand, weshalb ich es ab jetzt besser lasse..

In Berlin wurde die Bevölkerung gewarnt in den Wald zu gehen – aus Angst, der hungrige Löwe könnte Appetit auf einen übergewichtigen mit Fettpölsterchen gespickten Anwohner bekommen. Mich hat das natürlich nicht abgehalten meine Runden zu drehen. Berlin ist weit weg und hier trifft man im Wald höchstens auf ein paar Wölfe – also völlig harmlos.

Monatsrückblick Juli 2023: allererster Löwe in Deutschland ist doch nur eine Ente..(Bild rechts: Dieser Zeitgenosse gehört aber mal so gar nicht hierhin. Ein Wellensittich ist in Australien heimisch – nicht in Dortmund-Hombruch.. Der Klima-Wandel scheint schon weiter fortgeschritten zu sein als wir alle gedacht haben!))

Etwas verwirrt hatte mich aber beim letzten Spaziergang in Dortmund-Hombruch an einem Mais-Feld ein gefiederter Genosse, der dort aber mal so gar nicht hingehörte. Ein Wellensittich in auffälliger Blau-Weiß-Gelb Lackierung? Das ist nicht normal. Das mal in Richtung der Klima-Wandel-Leugner. EAT THIS!

Apropos Exkursionen durch Dortmund..

Im letzten Monatsrückblick hatte ich anklingen lassen, dass ich mir gerne ein e-Bike holen wollte, um weiter Gewicht (also Körpergewicht, ist klar, oder..?) runter zu bekommen. Diese Idee ist auch im Monatsrückblick Juli 2023 immer noch vakant – aber der Markt für Akkus mit Rädern ist momentan ziemlich im Umbruch. Genauer gesagt – völlig undurchsichtig..

Operation e-Bike? Lieber Abwarten und Ozempic spritzen..

Einige bekannte Hersteller gehen in die Insolvenz – was sich auf die Software und Updates der Bikes auswirkt, die Preise im Sommer sind generell höher als zum Herbst, weil dann alle fahren wollen und aktuell gibt es ein ganz neues Antriebskonzept, welches die bisherigen Modelle wohl in der Pfeife raucht. Es ist also wohl doch eher klug jetzt nicht etliche Tausend Euro für ein Bike auszugeben, welches in ein paar Monaten zum alten Eisen gehören könnte..

Dazu passend – also zum Thema Gewichtsreduzierung  gibt es sowohl gute, als auch schlechte Nachrichten. Mit meiner Diabetologin besprach ich letzten Monat die Möglichkeit eine „Ozempic-Kur“ als Selbstzahler durchzuführen. Die Krankenkassen zahlen das Hormon ja nur als Diabetes-Medikament und nicht als Abnehm-Mittel. Dafür checkten wir dann die aktuellen Blutwerte um zu prüfen, ob die Krankenkasse eventuell die Kosten im Bereich der Diabetes Therapie übernimmt.

Monatsrückblick Juli 2023 - Diabetes? Das war mal..(Bild links: das war es dann mit der Diabetes – mein Ausweis ist ein Fall für den Papierkorb geworden, denn meine Werte sind auf dem Niveau eines gesunden Menschen. der Nüchtern-Blutzucker liegt aktuell bei 80 mg und der HBA1C Wert ist von sehr guten 5,6% nochmal auf echt ideale 4,9% gesunken.)

Die Blutentnahme wurde zu einer Folter, die einem einwöchigem Erlebnis-Trip in Guantanamo-Bay in nichts nachstand, da die nette Körperflüssigkeits-Abzapf-Spezialkraft meine Venen im Arm nicht fand. Leider in beiden Armen nicht..

Mein Vorschlag das Blut vielleicht aus besser durchbluteten Körperteilen zu entnehmen, wurde scheinbar missverstanden, denn es begann ein bisher nie gekanntes Geprockel und stechen um irgendwie an das rote Gold zu kommen.

Am Ende der Blut-Akupunktur hatte ich an beiden Armen jeweils 2 Pflaster, die sich bei der Hitze und dem Schweiss aber ungefähr 30 Sekunden nachdem ich aus der Praxis raus war, wieder gelöst hatten und an den Armbeugen rumbammelten. Ich sah aus wie jemand, der in einem Action-Film aus der Notaufnahme geflüchtet ist, weil eine Bande übelster Auftrags-Killer hinter ihm her ist..

Nach den Schmerzen kam 2 Tage später, bei der Nachbesprechung der Werte, dann die Erkenntnis: Das war nix mit Kostenübernahme der Krankenkasse. Ein Nüchtern-Blutzucker von 80mg/l und ein Langzeit HBA1C von 4,9% – da können selbst viele Gesunde nur von träumen. Selbst meine Ärztin war neidisch. Der Rest, wie Cholesterin, Nieren und Leberwerte – ebenfalls alles im grünen Bereich.

Also als Selbstzahler das Medikament aufgeschrieben bekommen (seltsam ist, dass die 1,0 mg 3er Packung das gleiche kostet wie die 0,5 mg Dreierpackung, denn beide kosten knapp 220 €) – das mit 2,4 mg Semaglutid wesentlich höher dosierte Wegovy – welches ein paar Tage später zugelassen wurde, wollte ich nicht – da ich die „softe“, maximal 1 mg starke Ozempic Therapie durchziehen wollte.

Monatsrückblick Juli 2023 - Müll entsorgen? Kann auch nicht jeder..(Bild rechts: das Leben könnte so schön sein – wenn es die anderen Menschen nicht gäbe. Leider sind die neu eingezogenen Mietparteien mit eher spärlichen kognitiven Fähigkeiten ausgestattet und deshalb ist schon das zerkleinern eines Kartons eine kaum zu bewältigende geistige Transferleistung..)

Blöd nur, dass das Medikament aktuell für Nicht-Diabetiker nicht verfügbar ist, da es mal wieder so knapp am Markt ist. Natürlich hätte ich meinen immer noch in der Börse steckenden Diabetiker-Ausweis in der Apotheke vorzeigen können um an das Präparat zu kommen – aber es gibt ja schon genug egoistische (Äh.. darf man „Arschlöcher“ noch so einfach im Internet sagen?..) auf diesem Planeten..

Müll? Sperrmüll? Sondermüll? Können die Dortmunder alles… nicht…

Apropos Arschlö… PIIIIIEEP.. das Wort wurde vom Zensor rausgepiept. Also, sagen wir besser: „die mit weniger kognitiven Möglichkeiten bestraften Bewohner des gleichen Genpools wie ich“ – ja, viel besser, oder? Also, die wohnen quasi Tür an Tür mit mir, denn wenn ich sehe, wie einige Zeitgenossen ihren Müll entsorgen, dann bin ich einen Mausklick davon entfernt mir im Darknet eine Pump-Gun zu besorgen! Nur ein Scherz! Ich dachte eher an eine Atombombe..

Matratzen werden einfach an die Straße gestellt in der dummen und auch falschen Annahme, dass die wohl schon jemand anderes entsorgt – und selbst Pappkartons werden wie Sie sind in den Papp-Container geworfen ohne die zu zerkleinern, damit die weniger Platz wegnehmen.

Der bisherige Rekord war, dass bereits 1 (in Worten EIN!) Tag nach der 14tägigen Leerung der Papier-Container voll war, weil jemand einen großen und starren Karton einer Klima-Anlage, so wie er geliefert wurde in den Container warf. Alle anderen 11 Mietparteien – die meisten ältere Leute – durften ihr Altpapier zur Körperertüchtigung an die mehrere hundert Meter entfernten öffentlichen Papp-Behälter schlörren und dort dann entsorgen.

Ich finde es beispielhaft und vorbildlich, dass junge Menschen dafür sorgen, dass ältere Menschen ihre dringend benötigten Trainingseinheiten absolvieren, um Fit zu bleiben. Ich vermute, die Neuhinzugezogenen arbeiten alle als Altenbetreuer.

Monatsrückblick Juli 2023: allererster Löwe in Deutschland ist doch nur eine Ente..(Bild links: die aktuelle Situation zur Klima-Lage in einem Bild dargestellt. Falls Du es noch nicht gemerkt hast – wir sitzen in einem Bus, der in den Abgrund stürzt und der Fahrer beschwichtigt dich immer noch, dass es eine Lösung gibt – dauert halt nur ein bisschen. Die paar Klima-Aktivisten, die den Bus mit bloßen Händen aufhalten wollten, konnten leider nicht mehr rechtzeitig eingreifen, weil Sie zu dem Zeitpunkt mal wieder grade in Präventiv-Haft saßen.

Grafik erstellt mit BING Bilder-KI: Generierungstext: „ein Omnibus, der auf einer Bergstraße die Begrenzungsmauer durchbricht und durch die Luft in die Tiefe stürzt.“ – die Sprechblasen und der Text wurden mit Photoshop nachträglich eingefügt und danach das Bild durch die „Comic“ und „Haltone“ Apps von Apple noch weiter auf alten Comic-Style getrimmt.)

Der Vermieter – die berühmt-berüchtigte Vonovia (die wahrscheinlich geldgeilste Vermieterin Deutschlands) – macht es sich da einfach: die ruft die Stadtreinigung von Dortmund an und die entsorgt den Dreck – die Kosten werden dann aber in der Nebenkostenabrechnung auf alle anderen Mietparteinen verteilt. Wir zahlen also für die Faulheit und Ignoranz dieser Idioten mit. Dass es mit der Menschheit mit Riesenschritten zu Ende geht – weil niemand bereit ist, Rücksicht zu nehmen und sich selbst mal etwas einzuschränken – ist aber dir als Stammleser auch schon klargeworden, denke ich mal..

Dazu passt, dass die Stadt Dortmund Ihre Aktion kostenlos Sperrmüll abzuholen wieder gestoppt hat. Es uferte einfach aus, weil die bräsigen Dortmunder nicht in der Lage waren, den in den Rundschreiben klar definierten Sperrmüll an die Straße zu stellen, sondern ALLES was Sie an Mist im Keller und auf den Dachböden gefunden haben: Autoreifen, Altöl, Farbe, Fernseher und, und, und.. alles Dinge, die Sondermüll sind und zum Wertstoff-Hof gebracht werden müssen. Zu glauben, dass man es in Dortmund fast nur mit Laien-Darstellern aus dem Film „Idiocracy“ zu tun hat ist leider auch im Monatsrückblick Juli 2023 keine gänzlich neue Erfahrung.

Da dies von der Müllabfuhr aus Umweltschutzgründen nicht mitgenommen werden darf, sich aber auch keiner der Spinner, die das dort hingekippt hatten, verantwortlich dafür fühlten, das wieder einsammelten, lag der Mist hier eine Woche auf dem Rasen. Die Kosten für die Sondermüllentsorgung zahlt also wieder wer? Genau – die anderen..

Als Krönchen auf dem Müllberg wurde der Schrott die Nächte vorher noch von ausländischen Schnäppchenjäger durchsucht und verwüstet, die noch das eine oder andere in ihre klapprigen Transporter geladen haben…

Ist die Menschheit nicht toll?..

.abkühlen ohne Klima-Anlage? Klar! Geht! Einfach Cabrio fahren!

Verlassen wir das leidige Thema: „Der Deutsche – früher Dichter und Denker – heute Schreihals und Bierflaschenschwenker“ und wenden wir uns nicht ganz so Blutdrucksteigernden Themen zu..
Der Urlaub von mir war wettermäßig  – mir jedenfalls – zu heiß. Abkühlung sorgte mein Do it Yourself LifeHack der Zweischlauch-Klimaanlage. Jetzt hat nicht jeder zu Hause den Luxus einer oder gar mehrerer Klima-Anlagen, die für Abkühlung sorgen. Es gibt aber andere Möglichkeiten sich abzukühlen. Die Seite mit der Gefrierabteilung des Side by Side Kühlschranks leerräumen und sich dort hineinstellen ist zwar im ersten Moment eine gute Idee – aber Sauerstoffmangel, Dunkelheit – damit verbundenes wegdösen und Minus 30° Celsius – führen auch schnell zu einem frostigen ableben des Kühlung suchenden Menschen.

Es gibt aber einen luxuriösen Plan B – der heißt Cabrio fahren. Das habe ich am letzten Wochenende gemacht. Als Fortbewegungsmittel diente ein Cabrio der imposanten Art: eine AC COBRA – ein Auto wie aus einem Comic-Film, mit einer Linienführung, die es heute im Zeitalter aerodynamischen Einheitsbreis nicht mehr gibt.

Ein reiner Zweisitzer, bei dem schon das einsteigen eine ausführliche Einweisung benötigt und ein wenigstens einwöchiges Yoga-Training voraussetzt, um ein gewisses Maß an rudimentärer Körperbeherrschung anzutrainieren – will man nicht schon beim einsteigen, Verbrennungen dritten Grades am kochend heißen Seitenauspuff erleiden.

Monatsrückblick Juli 2023 - Abkühlen durch Vollgas..

(Bild oben: mein ältester Kumpel ist ein echter Autofan und sein Hobby sind Youngtimer. Nach einem Lotus Esprit S2 aus dem Jahr 1980, einem BMW 850CSI von 1990,  hat er nun eine AC Cobra (klar ist das ein Nachbau, denn eine Original Cobra kostet knapp 1 Million € – ja, Du hast richtig gelesen. Die Nachbauten sind aber trotzdem richtige hochwertige und dem Original in Technik in Nichts nachstehende Fahrzeuge, die von Shelby lizenziert sind und mittels Gutachten auch den Status erfüllen, ein H-Kennzeichen tragen zu dürfen).

Die COBRA ist ein Auto, das dem Tier mit dem Namen alle Ehre macht. Das Mörder-Teil besteht praktisch nur aus einem riesigen Motor und einer Kunststoff-Karosse. Es hat keine Servo-Lenkung, keinen Bremskraft-Verstärker, keinen Kat, keine Klima-Anlage, kein Verdeck, kein Radio – das wäre bei dem Motorgeräusch auch nicht zu hören – dafür wiegt es nicht mal eine Tonne und hat über 500 PS. Du kannst Dir selber vorstellen, was das für einen Tritt in den Hintern gibt, wenn das Gaspedal voll durchgetreten wird und der 7 Liter Achtzylinder-Motor durch den offenen Seitenauspuff zum Angriff bläst – nach nicht mal 4 Sekunden hat man 100 Stundenkilometer drauf und Schluß ist erst bei über 260 Km/h. Aber die willst Du nicht offen fahren, glaub mir…)

der Autor

Nach dem anschnallen in einer Rennsitz-Schale mit einem 4-Punkt-Gurt mit Zentralverschluss ging die Fahrt los. Gut, dass Kerle nicht so viel sabbeln – das wäre auch bei der Geräuschkulisse in dem Wagen nicht möglich. Eine Bandana, Sonnenbrille und ein dünnes Strickjäckchen schützten vor Sonneneinstrahlung und Fahrtwind (leider nicht ausreichend genug). Im Auto sitzt man ziemlich bequem, wenn es einem nichts ausmacht fixiert zu sein wie an einem Andreas-Kreuz bei einer Sado-Maso-Party.

Im Innenraum geht es darüber hinaus etwas eng zu. Mein Arm hing ständig über der Türkante – da der aber die dafür richtige Höhe hatte, war es trotzdem bequem.

Die leicht masochistische Sitzposition war aber sofort vergessen, als der Motor startete und das Teil mit dem brüllen von acht wütenden Braunbären losstürmte.. Der Fahrtwind wird von der Windschutzscheibe kaum abgehalten und bereits nach wenigen Minuten der Fahrt mit der Urgewalt hat man ein grinsen im Gesicht. Vor allem, wenn man die Köpfe der anderen Verkehrsteilnehmer herumschnellen sieht und Fußgänger wohlwollend nickend den Daumen hoch zeigen..

Vorwiegend über Landstraßen ging es zum Cafe Geronimo am Möhnesee, wo es bei herrlichstem Sonnenschein und mitten in der Woche Vormittags erfreulich leer war. Über den Spritverbrauch sage ich mal nix – ich fürchte, ich muss als Ausgleich für das in die Luft geblasene Abgas zum Ausgleich der Energiebilanz, zu Hause einen Monat auf Strom verzichten und die Sicherungen so lange rausdrehen.

Apropos Strom – Zum Thema Strom gab es noch eine gute Nachricht: nachdem mein Vertragslieferant e-on vor einigen Monaten den Strompreis auf fast das doppelte erhöhte, hat er den Preis nun wieder auf fast „Vorkriegs-Niveau“ (was für ein beschissenes Wort!) gesenkt. Da kann man die neue Zweischlauch-Klimaanlage auch mal ein Stündchen länger laufen lassen.

Dass der Strom günstiger ist kommt mir sehr gelegen, denn mit meinem neuen ZBook bin ich nun etwas mehr im Bereich Musik unterwegs.

Musik? Jetzt dreht er völlig durch..

Damit komme ich zum Ende zurück zur Überschrift „Monatsrückblick Juli 2023“ am Anfang: „Musik tut der Seele gut, wenn Sie der Peter spielen tut..“ – ja, ich reime nicht nur schlecht – meine Sing-Stimme dient höchstens dazu, Panik unter den Zuschauern zu verbreiten, damit sich nach Beendigung eines Konzertes die Hallen schnell leeren, um den Reinigungskräften Platz zu machen. Die müssen ja ihren Job erledigen können und den ganzen Müll entsorgen.

Nichtsdestotrotz wurde mein YAMAHA Keyboard mal wieder entstaubt und ich versuche nun etwas Musik zu machen. Der Fokus liegt aber weniger auf der Virtuosität am Instrument – da spielen meine Stummelfinger und die steifen Gelenke nicht mehr mit – sondern im Bereich Komposing.

Auf die Idee brachte mich ein zufällig auf YouTube gesehenes Video von Marti Fischer:

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Ich finde ihn, und das was er macht echt toll – er hat mit Torsten Sträter auch eine Radio-Show (Soundtrack eines Lebens) auf RBB mit Jens Hermann als Moderator. Schaut euch die Videos dazu mal auf YouTube an – lohnt sich.
Da mein neues ZBook Fury G9 (zum Test) mit seinen 16 Prozessor-Kernen performant genug ist, Musikbearbeitung in Echtzeit zu ermöglichen, habe ich so einiges an Hardware und Software um da durchaus professionell klingende Mukke zusammen zu klöppeln.

  • Da wäre als erstes natürlich mein HP ZBook Fury G9
  • dann ist hier noch ein MacBook Pro von Apple
  • ein RØDE NT1-A Studio-Mikrofon mit einem Mikrofon-Galgen von Elgato (mit Gegengewicht)
  • ein Steinberg UR22mkII Audio-Interface
  • ein AKG Studio-Kopfhörer
  • ein Yamaha PSR-E463 Keyboard
  • Cubase Pro und Wavelab 12, inkl. etlicher wichtiger VST-Instrumente
  • sowie das für Einsteiger ideale Magix Musik Maker Pro
  • Apples Logic Pro auf meinem MacBook Pro

Monatsrückblick Juli 2023: allererster Löwe in Deutschland ist doch nur eine Ente..

(Bild oben: Fast ein professionelles Tonstudio –  hochwertiges Equipment und professionelle Software von Steinberg und Apple – schon steht auf der Visitenkarte: DR. NERD – MUSIC-PRODUCER..)

Das ist schon ein ganz nettes Entree in die Welt der Musik. Wenn alles mit den 3 Monitoren verkabelt ist, dann sieht das echt fett aus. Die ersten vorsichtigen Schritte habe ich mit „Magix Musik Maker 2024 Pro“ gemacht. Bei dem Programm muss man keine einzige Note spielen können – aus einem Soundpool mit tausenden von Loops zieht man einfach den Soundschnipsel auf die Zeitleiste. Der Rest ist Paste’n Copy. Hat man erst mal den Dreh raus, dann werden die Dinge komplexer und man wagt sich auch mal dran mit seinem Keyboard den einen oder anderen Akkord hinzuzufügen.

Ja, das war es auch schon wieder mit meinem persönlichem Monatsrückblick Juli 2023 – ich hoffe er hat euch gefallen, auch wenn er diesmal etwas länger als üblich ausfiel.
Und was ist bei euch im Juli passiert? Gab es bei euch auch interessantes zu berichten?.

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Doktor Nerd

Peter, auch bekannt als DOKTOR NERD, hat schon mal das Attribut "bester Allround-Blogger" von einer bekannten Bloggerin verliehen bekommen - Inoffiziell versteht sich. Er war früher in sozialen Netzwerken aktiv - bis er feststellte, dass die sozialen Netzwerke ohne Ihn besser dran sind (und umgekehrt!). Hier schreibt er über alle Themen, die grade aktuell sind (und dabei ist ihm kein… More »

7 Kommentare

  1. Nur mal kurz: Bist Du Dir sicher, dass der abgebildete Vogel nicht der für Menschen gefährliche Bildadler ist? Er taucht oft in der BILD auf. Und der Sommer ist noch lang, das zugehörige Loch ist tief. ‍♂️
    Halte durch,
    Buddy

    1. Mein lieber Buddy,
      ich bin da nicht sicher – tatsächlich ist DIESER Vogel keine Zeitungsente, sondern ist mir tatsächlich vor die Linse geflattert. Ob er aus dem Redaktionshaus der Bild geflohen ist, konnte ich ihm leider nicht entlocken. Bei einem Papagei hätte es vielleicht geklappt – da hätte man am nachgeplapperten Vokabular schon gemerkt, was für ein Umfeld er verlassen hat um lieber in unsicherer Freiheit zu leben als im Käfig gefangen und von Schmutzfinken (auch eine Art von Vogel) umgeben..
      Und ja – ich gebe mein Bestes um sicher durch den Sommer zu kommen. Ich hoffe Du auch..;-)
      CU
      P.

  2. Der „Löwe“ war genial. Vermutlich wollte man damit ursprünglich die Azubis bei der Polizei aufs Korn nehmen und die Sache hat sich verselbständigt… Was die Sache mit dem Müll entsorgen betrifft, bei uns funktioniert das ziemlich gut. Ich denke, hier kommt es auf die Gegend an. Wenn die berühmte Spezialeinheit der OMAS am Fenster sitzen und jeden Schritt beobachten, läuft es wie am Schnürchen. Habt ihr keine OMAS in Dortmund? 😉

    Cabrio – coole Sache; Keyboard auch (wird das nicht „Keyboard*in“ gegendert?). Aber ich denke, dass wir momentan keine Abkühlung nötig haben, ich habe heute für die Arbeit meinen Wollpullover wieder rausgeholt…

    Lg

    1. Die (O)berste (M)üll (A)ufsichts (S)icherheitsbehörde? Nee.. so was haben wir hier noch nicht – obwohl es genügend Bewerber(Gendersternchen)innen(Gendersternchen)außen gibt..
      Und ja, das Wetter ist genial kühl – und der Regen tut den Blumen gut. Alles toll, wenn man im Home-Office ist. Bei mir war das gestern nicht der Fall, weil ich im HQ gebraucht wurde. Die Folge: in der S-Bahn in der ich saß, stürtzte ein Baum auf den 1. Waggon des Zuges, schrappte einmal an den Fenstern entlang und verkeilte sich dann zwischen den beiden Waggons. Da durfte dann erst die Feuerwehr anrücken – der Strom musste abgestellt werden – natürlich musste erst ein Krisen-Manager angefordert werden.
      Und dann ging das mit der Sägerei los und die Feuerwehr hat den Baum Stück für Stück abgeholzt. Danach bummelte der Zug in den nächsten Bahnhof und wurde da abgestellt. Glücklicherweise war das schon Essen HBF – da wollte ich auch hin. Da war ich aber schon über 2 Stunden verspätet..
      Rückweg das gleiche Spiel. S-Bahn kommt mit einer halben Stunde Verspätung – fuhr dann aber deshalb nur bis Bochum, weil die nächste fast Fahrplanmässige S-Bahn schon kurze Zeit später kommen sollte.
      Also wieder umsteigen. Der Nachhauseweg dauerte auch 1 Stunde länger als normal.
      Zu Hause steige ich aus dem Bus und kaum 10 Sekunden später bricht ein Schauer los, der mich in nicht mal einer Minute komplett durchnässt hat, dass ich jeden Wet T-Shirt Contest gewonnen hätte. Läuft sich auch total super, wenn die Klamotten nass sind und am ganzen Körper kleben. Konnte kaum die Treppe hoch gehen zu Hause, weil sich die Jeans am Bein festnuckelte wie ein Baby an der Mutterbrust..
      Neee… gestern war ein Tag zum aus dem Kalender schneiden…
      Und ab nächste Woche mach ich 3 Wochen Urlaubsvertretung am Stück! VOR ORT!! Ich kriege jetzt schon ein Magengeschwür, wenn ich nur dran denke..;-)
      Bleib gesund..
      CU
      P.

      1. Was, solche Abenteuer erlebt man bei euch in NRW? Hier im Süden hält sich alles in gewissen Grenzen, Mannheim ist immer schon eine relativ regenfreie Zone gewesen. Und auch wenn es regnet, sind es meist kurze Schauer. Natürlich beneidet man da keinen der unfreiwilligen Spaziergänger, ich habe sie von meinem trockenen Auto aus wirklich vom Herzen bedauert…

        Lg

  3. Großartig! Herzlichen Dank für die wie immer witzige und wortgewaltige Zusammenfassung eines Monats aus dem prallen Leben des Dr. Nerds. Made my day! Oder besser my Train Ride .

    1. Hi Elke,
      vielen Dank für das Lob – ich bemüh mich… Auch nicht so „prall“ auszusehen.. 🙂
      Dir noch eine schöne Reise. Habe gesehen dass Du auf https://elkeunterwegs.blog/ was neues veröffentlicht hast.
      Muss ich gleich mal gucken – aber erst nach Kasia – die stellt wieder viele Fragen.. 🙂
      Wir lesen uns!
      Bis die Tage..
      CU
      P.

Geistesblitz da lassen..

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