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  • Windows 10 im ersten Test. Wie gut ist das Betriebssystem?

    ..oder: was sind die Unterschiede zu Windows 7 u. 8.1?

    Für alle Windows 7 und Windows 8 Benutzer gab es vor ein paar Wochen eine aufregende Nachricht. Microsoft gibt das neue Windows 10 Betriebssystem völlig kostenlos an alle Benutzer ab, die ein rechtmäßig erworbenes Windows 7 oder 8, bzw. 8.1 ihr eigen nennen. Dabei ist es egal, ob es sich um eine teure Vollversion oder eine preiswerte OEM Version handelt.

    Doch wie kommt man als Benutzer der Vorgängerversion zu Windows 10? Als Anwender muss man eigentlich nicht viel machen – der Prozess läuft weitgehend automatisch ab. Windows 10 OptionenWenn die automatischen Updates aktiviert sind, dann wird man irgendwann ein kleines Icon entdecken, welches wie ein Windows Fenster aussieht.  Durch anklicken kann man sich die verschiedenen Optionen anzeigen lassen.  Microsoft hat diese Update Funktion in das Update KB3035583 gepackt, welches bereits im April 2015 ausgerollt wurde.

    (Bild Rechts: Folgende Optionen bietet das GWX-Tool (Abkzg. für ‘get Windows 10’ – was soviel wie: “schnapp Dir Windows 10” bedeutet): Windows herunterladen, Upgradestatus überprüfen, Windows Update aufrufen und weitere Informationen zu Windows 10.)

    Zuerst muss man sich für das Update registrieren – man bekommt dann von Microsoft eine Mail, dass man zum Upgrade berechtigt ist und man benachrichtigt wird, wenn das Upgrade zum Download bereit steht.

    Da dies in mehreren Schüben passiert (es ist klar, dass nicht alle umsteigewilligen Windows User zur gleichen Zeit mit dem mehrere Gigabyte großem Download versorgt werden können) kann es einige Tage oder sogar Wochen dauern, bis man an der Reihe ist.

    Irgendwann ist es aber soweit und das im linken Bild abgebildete Fenster zeigt dem Benutzer, dass das Update für Ihn zum Download bereit steht. Windows 10 upgrade Notifikation

    Mit Klick auf die blaue Schaltfläche wird der Installationsprozess gestartet und die Installationsdateien auf den PC heruntergeladen. Der Download erfolgt in den versteckten Ordner $Windows.~BT auf der Systempartition C:.

    (Bild Links: Fast geschafft! Wenn Du dieses Fenster siehst ist der Download und die Installation nur einen Mausklick entfernt..)

    Dort sollte also genügend Platz vorhanden sein. Mindestens 20 Gigabyte sollten es schon sein – vor allem wenn man nicht das automatische Update nutzt, sondern das “Media Creation Tool” von Microsoft, welches es sowohl für 32Bit Systeme (zum Download) als auch für 64Bit Systeme (zum Download) gibt, und mit dem man auch eine Installations-DVD erstellen kann, um Windows 10 später auf einer sauberen Windows Vorgängerversion zu installieren. Nutzt man das Tool, dann hat man die Wahl wo die fertig gestellte Iso gespeichert werden soll. Trotzdem wird zum Download die Systempartition benutzt – ebenso für die temporären Dateien während der ISO Erstellung. Will man eine DVD mit beiden Windows 10 Versionen (32 Bit und 64 Bit) brennen, dann muss man einen 8,5 GB Rohling in den Brenner schieben, denn dann ist die ISO mit ca. 6 Gigabyte für eine normale 4,7 GB DVD zu groß.

    Doch kommen wir zurück zur Installation über den Download:

    Nach dem Download startet die Installation. Windows 10 Download FensterDas schöne für unentschlossene User an Windows 10: Microsoft hat eine Rollback-Funktion eingebaut. Wer innerhalb von 30 Tagen mit Windows 10 unzufrieden ist und auf sein altes Windows 7 oder 8 zurück möchte, der soll die Installation mit einem Mausklick rückgängig machen können.  Ich habe dieses Feature allerdings nicht ausprobiert – ich stehe dem hin und her kopieren von Systemdateien kritisch gegenüber. Ein Fehler und im schlimmsten Fall geht nichts mehr.

    (Bild Rechts: Download in Progress – Windows lädt im Hintergrund die Dateien für die Installation in den versteckten Ordner $Windows.~BT )

    Die Installation selber läuft weitestgehend ab, wie unter Windows 8 – also unspektakulär und ohne den User mit technischen Fragen zu nerven. Egal ob es sich um interne oder externe Hardware handelt – die benötigten Treiber werden automatisch installiert und die Geräte eingebunden. Scanner, Drucker, Webcam – sogar mein Pioneer VSX-924 AV-Verstärker wurden sauber ins System eingebunden und funktionierten nach dem Neustart problemlos. Im Internet finden sich aber auch Statements von Usern, die Probleme mit der Einbindung von Hardware hatten und deshalb zurück zur Vorgängerversion wechselten – ich kann diese Probleme aber nicht bestätigen.

    Dies mag auch daran liegen, dass ich eine saubere Neuinstallation durchführte. Ich habe auf einer meiner 6 Festplatten eine 100 GB große Partition erstellt auf der ich zuerst Windows 8 installierte, dann die benötigten Updaten, den Download beantragt – und dann mittels Installations-DVD auf Windows 10 upgedatet. Dadurch habe ich Altlasten wie inkompatible Programme und Hardware ausgeschlossen.

    Der Desktop ist dann auch ein alter Bekannter aus Windows 7 – keine einzige Kachel ist zu sehen – nur die Arbeitsplatzicons und der Papierkorb sind auf dem Desktop zu sehen. Windows 10 StartmenüDas Startmenü ist wieder unten links über einen Button aufzurufen – sieht aber moderner aus. Es ist eine Mischung aus dem klassischen Windows Startmenü und den Windows Live Kacheln, die man genauso auch auf dem Display der LUMIA Handys findet.

    Die rechts im Menü angezeigten Kacheln lassen sich in der Größe ändern und frei anordnen – auch Ordner lassen sich erstellen. Auf der linken Seite werden die angezeigten Einträge vom Betriebssystem verwaltet. Man kann über die Systemsteuerung anhaken, welche Ordner und Einträge dort angezeigt werden sollen. Findet man einen Eintrag nicht, dann kann man entweder das Suchfeld benutzen, oder auf den ganz unten angeordneten Button “alle Apps”. Dann zeigt das Startmenü alle Einträge alphabetisch geordnet an.

    (Bild Links: Das Startmenü ist fast 1:1 von den Microsoft LUMIA Handys übernommen worden. Nun, dass man nicht 10 Jahre zurück geht um allen Kachelhassern ein Windows XP Startmenü zu kredenzen war klar. Ich persönlich finde die Kacheln mit der Live-Funktion innovativ und passend zu einem modernen Betriebssystem)

    Microsoft verfolgt aber eine seltsame Logik hierbei. Den Editor würde man beim Buchstaben “E” vermuten – tatsächlich ist er aber unter “Z” wie Zubehör zu finden. Da muss man erst mal drauf kommen – es gibt also Raum für Verbesserungen. Sicher wird es auch für dieses Menü Kritiker geben, ich finde das Styling aber folgerichtig zu Ende gedacht, denn Windows 10 ist natürlich auch für die mobilen Endgeräte von Microsoft entwickelt worden – dass man mit Teilen des mobilen UI konfrontiert wird lässt sich nicht vermeiden. Besonders auffällig wird dies bei den Einstellungen.

    Es gibt wie unter Windows 8 die klassische Systemsteuerung, aber auch Module, die zum mobilen Teil des OS gehören. Auch dort sind Einstellungen zu finden, bei denen man sich fragt, was Sie dort zu suchen haben. Monitoreinstellungen im mobilen Modul, wo sich doch ein Handydisplay nicht in der Auflösung anpassen lässt – da kratzt man sich schon am Kopf. Visuelle Stile lassen sich herunterladen und installieren – es gibt aber keine Option für den Bildschirmschoner sowie Menüfarben und Sounds. Windows 8 Anpassung

    (Bild Rechts: unter Windows 7 und 8 waren die Einstellungen für den Desktophintergrund, Farbe, Sounds und Bildschirmschoner bei den Designs zu finden. Unter Windows 10 ist dort gähnende Leere. Anpassungen muss man über das “mobile” Menü einstellen – nicht wirklich logisch – vor allem weil einige Einstellungen nicht wirklich funktionieren)

    Leider scheint es dort noch ein paar Bugs zu geben, denn die Panorama-Themes, die sich über 2 Monitore spannen lassen funktionieren nicht. Und im mobilen Menü kann man nur ein einziges Bild auswählen um diese Form der Anzeige zu wählen.

    Doch kommen wir zu anderen Dingen, die das Windows 10 Betriebssystem mitbringt: Da der PC immer noch eine Spieleplattform ist, bringt das neue Windows eine neue DirectX Version mit der Nummer 12 mit.  Die soll schlanker sein als die Vorgängerversionen. Leider gibt es nicht allzu viele Grafikkarten, die die Effekte der neuen DirectX Version beherrschen. Meine relativ neue  NVIDIA GTX 760 ist zwar DirectX 12 geeignet – erreicht aber nur Level 11 – was im Klartext bedeutet, dass einige Effekte nicht unterstützt werden. Wer wissen will, wie seine Hardware mit Windows 10 klarkommt, kann über den Befehl: „DXDIAG“ den man mit Hilfe des Ausführungsfensters (Windows Taste und „R“) aufruft und dann dort den Befehl eintippt mehr erfahren. Den Leistungstest, den man von den Vorgängern kannte, gibt es unter Windows 10 nicht mehr – ich fand dieses Tool aber auch von Beginn an überflüssig und nicht besonders aussagekräftig.

    Dann gibt es die Spracherkennung Cortana, die Apples Siri Konkurrenz machen soll. De Facto tut Sie dies aber nicht. Wo Siri durchaus Humor zeugt, versteht Cortana häufig Bahnhof. Fragt man Siri beispielsweise, welche Termine man diesen Monat hat, zählt Siri jeden einzelnen auf. Ganz anders Cortana: obwohl Cortanas Spracherkennung im Anzeigefenster die Frage: “welche Termine habe ich diesen Monat?” richtig erkennt, gibt es eine Antwort, bei der man sich den Kopf kratzt: “Du hast am 1. August keine Termine”. Das ist natürlich enttäuschend, weil diese Antwort sich auf einen Tag und nicht auf einen Monat bezieht. Cortanas Logikengine ist also anscheinend in einigen Fällen suppenblod.

    Es gibt aber noch mehr, was Microsoft bei Apple abgekupfert hat – und nicht alles ist so entwicklungsbedürftig wie die Spracherkennung. Da gibt es eine Infoleiste auf der rechten Seite, die man über ein kleines Icon unten Rechts in der Taskleiste anzeigen lassen kann. Auch Karten gibt es – die lassen sich sogar lokal speichern, womit Verzögerungen beim laden der Karten vermieden werden. Sie sehen auch – meiner Meinung nach – besser aus, wie die Karten, die Apple im IOS X nutzt, weil wichtige und bekannte Gebäude photoralistisch dargestellt werden.

    Mac oder Windows 10 Karten

    (Bild oben: Apple IOS X und Windows 10 im direkten Vergleich. Die Unterschiede zwischen den beiden Marktführern werden immer kleiner. Optisch ähneln sich die beiden Betriebssysteme immer mehr.)

    Für Fans des Media Centers, das man unter Windows 8 für eine Zahlung von ca. 10 € nachinstallieren konnte, gibt es eine schlechte Nachricht: Es wird für Windows 10 kein Media Center geben. Auch ein DVD Codec feht. Dies merkt man, wenn man versucht eine Video-DVD abzuspielen. Der Media Player von Windows graut den entsprechende n Menüpunkt aus.

    Das soll erst mal ein erster Überblick sein. In einem der nächsten Beiträge gehe ich mehr ins Detail. Schaut auch die Videos, die ich über das Thema gemacht habe und lasst mich wissen, wie euch Windows 10 gefällt und ob Ihr problemlos umsteigen konntet.

    Preis/Leistungsverhältnis
    Installation
    Funktionsumfang
    Kompatibilität
    Usability
    Support

    Ein vollwertiges Betriebssystem für umsonst? Da kann es beim Preis/Leistungsverhältnis nur 100% geben. Doch wie sieht es mit dem Rest von Windows 10 aus? Ganz gut kann ich sagen: es gab weder bei der Installation, noch während der Arbeit mit dem neuen OS und den eingesetzten Applikationen wie Office 365 irgendwelche Probleme. Es gibt einige Kritikpunkte: beim neuen Browser "Edge" suche ich immer die Adresszeile und der Aufbau der Seiten dauert wesentlich länger als unter Windows 8- auch mit dem Internet Explorer. Die Benutzeroberfläche ist selbst erklärend - die Teilung der Systemeinstellungen in das Desktop UI und das mobile UI ist aber noch verbesserungsfähig.

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  • Heute und vor fast 20 Jahren – die Microsoft Office Software im Wandel der Zeit..

    oder: ist neuere Software automatisch besser? Oder ist Sie nur größer?

    Seit vielen Jahren setze ich im Büroalltag das MIcrosoft Office ein. Für das Windows 3.1 gab es die Office-Version 4.2. Die 22 Megabyte passten auf 14 Installationsdisketten – für damalige Zeiten eine riesige Installation, für heutige Verhältnisse ein Fliegenschiss.

    Die Jahre gingen ins Land. Das Betriebssystem Windows 3.1 wurde von Windows 95, Windows 98, Windows 2000, XP, Vista, Windows 7 und seit dem letzten Jahr durch Windows 8 abgelöst. Auch die Office-Pakete änderten sich – aber nicht im gleichen Tempo, da ein Betriebssystem (besonders in der OEM-Version) um etliches preiswerter als ein eine Microsoft Office-Suite ist.

    Deshalb setzte ich bis Dato Microsoft Office 2007 ein. Versuche mit anderen Produkten zeigte mir aber auch: Es lässt sich nicht weg diskutieren – die Microsoft Office Produkte sind mittlerweile DER Standard, wenn es um die tägliche Büroarbeit geht.

    Ja früher – da gab es noch einige Konkurrenz. Die Lotus Smartsuite war durchaus ebenbürtig – die Tabellenkalkulation 1-2-3 sogar Marktführer. Dazu hatte der Lotus Organizer einen Look, der sich an einem echten Ringbuchordner orientierte (so wie man es bis Version 7 auch bei den Apple IOS Betriebssystemen kannte. Irgendwann kaufte IBM Lotus auf – und die Smartsuite geriet in Vergessenheit.

    Lotus Organizer 4.1

    (der Lotus Organizer 4.1. Aktuell gibt es eine Version 6 vom aktuellen Besitzer IBM. die aber nicht kostenlos ist – aber genauso altbacken aussieht. Die Lotus Smartsuite aus dem Jahr 2000 läuft auf aktuellen Rechnern nicht – lässt sich aber wie hier in einer virtuellen Maschine mit Windows 98 installieren. Aber mal im Ernst? Würdest Du so arbeiten wollen?)

    Vom Organizer abgekoppelt bietet IBM aktuell eine kostenlose Office-Suite namens “Symphony” an. Sie enthält nur Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und eine Präsentations-Software. Auf eine Datenbank und ein Mail-Client wurde geflissentlich verzichtet.


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    Es gab um die Jahrtausendwende sogar ein sehr gutes deutsches Office Paket der Hamburger ‘Star Division’ – das damals bekannte “Staroffice”, welches von Sun Microsystem im Jahre 1999 aufgekauft wurde. Auch das Schicksal dieser Office-Suite war eher traurig. Nicht wirklich vehement weiter entwickelt und nach kurzer Zeit kostenlos verramscht, wurde der Quellcode etwas später von Sun frei gegeben und aus dem Staroffice wurde das Opensource Projekt “Openoffice”.

    Obwohl das kostenlose OpenOffice nicht schlecht ist und bei fast allen Linux Distributionen dabei ist, ist es trotzdem noch weit davon entfernt eine Konkurrenz für den Marktführer aus Redmond zu sein.

    Auch Corel – eine kanadische Firma – die früher der Quasi Standard im Grafikbereich war (und mittlerweile gegen die übermächtige Konkurrenz aus dem Hause Adobe eher ein Nischendasein führt) hat eine kleine Office-Suite im Programm. Doch leider beschränken sich fast alle genannten Entwickler auf 3 Haupt Office Applikationen. 1. Ein Schreibprogramm, 2. eine Tabellenkalkulation und 3. ein Präsentationsprogramm.

    Doch damit ist eine Office-Suite natürlich nicht komplett. Auch Microsoft bietet mit der “Home & Student” – Version eine solchermaßen abgespeckte Office-Version an. Doch tatsächlich möchte ich nicht auf das Mail-Programm Outlook verzichten, da es weit mehr ist als nur ein Mail-Client und es auch in Firmen eingesetzt wird. Ebenso wichtig ist ein Datenbankprogramm welches SQL beherrscht auch wenn man es nicht jeden Tag braucht.

    Publisher auf 5 Disketten

    Als ich also Anfang der Woche diese Überlegungen hatte, und ich meinen Softwarefundus sichtete, fielen mir die Installationsmedien aus den 90er Jahren in die Hände. ‘Windows 3.11 for Workgroups’, ein Betriebssystem auf 7 Disketten mit je 1.44 MB Kapazität. Knapp 10 MB Installationsaufwand für ein Betriebssystem, das selbst damals schon zusätzliche Tools wie Paint, einen Taschenrechner oder Wordpad beinhaltete. Auf meinem ersten PC, mit installiertem Windows 95, der im Bereich zusätzliche Software sehr opulent ausgestattet war, waren einige Microsoft Programme, die man beim Systemstart auf Disketten sichern sollte. So wurde das Programm Publisher auf 5 Disketten gesichert. Heute undenkbar.

    Doch ist Publisher in 20 Jahren viel besser geworden? Oder ist es nur “Fetter” geworden? Meiner Meinung nach würde die Uralt Version durchaus reichen. Doch natürlich laufen diese Steinzeit-Versionen nicht mehr auf den aktuellen Betriebssystemen.

    Publisher 1997

    (1997 von mir zu meinem 39. Geburtstag mit Publisher 95 erstellt und großzügig an die Dortmunder Top-Models verteilt, Das sieht auch mit der aktuellen Publisher-Version von 2013 nicht viel anders aus.)

    Denn die Uhr dreht sich erbarmungslos weiter. Verbesserungen und technische Entwicklungen lassen alte Software inkompatibel werden. Was nützt mir das optisch ansprechende Lotus Notes 5 aus dem Jahre 2004, wenn ich keine Emails abrufen kann, da die Provider nun zwingend SSL-Verschlüsselung fordern – dies aber dort nicht implementiert ist?


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    Aktuell befinden wir uns im Jahre 2014 – damit ist das von mir eingesetzte Office Paket 7 Jahre alt. Zeit mal den aktuellen Office Versionen auf dem Markt die Aufmerksamkeit zu widmen. Und es ist auch klar, dass es wieder aus dem Hause Microsoft kommen muss.

    Überhaupt machen die neuen Versionen von zum Beispiel dem neuen Word 2013 aus einem nicht automatisch einen besseren Schreiber. Wer vorher nur Murks zusammen geschrieben hat, aus dem wird auch ein mit Funktionen überladenes Textverarbeitungs-Programm keinen Shakespeare zaubern.

    Warum ich trotzdem den Sprung von Office 2007 auf Office 365 (was dem Office 2013 entspricht) vollzogen habe, liegt in der Tatsache begründet, dass ich als IT-ler natürlich schon das “Ohr an der Schiene” haben sollte, was die Funktionen von Software angeht. Und fremden Testberichten traue ich nicht bedingungslos. Häufig sind derlei Veröffentlichungen umgeschriebene Pressemitteilungen oder Aufzählungen der Funktionen der Herstellerseite. Bloß weil ich aber in allen Zeitschriften das gleiche lese, muss dies aber nicht stimmen. Nur was ich selber ausgiebig getestet habe kann ich auch beurteilen. Und dies kann durchaus nicht dem veröffentlichtem Testbericht entsprechen.

    Es gab aber noch mehr Punkte, warum ich ausgerechnet jetzt zum neuen Office 365 wechselte: schon ADOBE hat seit einiger Zeit sein Lizenzprogramm umgestellt. Statt tausende von Euro für eine Adobe Suite zu bezahlen, die man dann mehrere Jahre einsetzt – und dann bei jedem update wieder zur Kasse gebeten wird, “least” man die Software. Das heißt, man zahlt einen monatlich moderaten Preis und kann die Software dann genauso einsetzen, als hätte man Sie auf die übliche Weise lizenziert. Gerade kleine Firmen oder Existenzgründer werden an dieser Möglichkeit Interesse haben um die knappen Finanzressourcen zu schonen.

    Office 365 VerpackungAuch Microsoft bietet nun diese Art der Lizenzierung an. Ich habe mich aufgrund der im Paket enthaltenen Programme für die Personal Version entschieden. Außer Excel, Word und Powerpoint sind hier auch noch Access, Publisher und Outlook, sowie einige andere Tools enthalten. Preislich ist dieses Angebot sehr attraktiv. Für ein Jahr Nutzung habe ich schlanke 49,99 € bezahlt. Das sind grade mal 4, 17 € im Monat. Der Preis für eine Schachtel Zigaretten (da ich nicht rauche würde ich sagen: ungefähr der Preis für einen halben Caipi in einer Dortmunder Cocktail-Bar). Würde man das Paket herkömmlich lizenzieren dann würde das Paket zwischen 400 und 500 Euro kosten – für die Summe kann man es auch 10 Jahre lang abonnieren.

    Dazu kommt, dass Microsoft den Live Messenger-Ersatz SKYPE subventioniert. 60 Gesprächsminuten in andere Länder sind frei – ebenso 20 Gigabyte Online Speicherplatz auf der Microsoft “Cloud-Version” namens OneDrive (früher “Skydrive”). Da es auch Apps für die Smartphones gibt um auf die Office-Dolumente online zugreifen zu können um Sie zu bearbeiten, kann man praktisch von jedem Ort der Erde arbeiten – sofern man das denn will und natürlich eine Internetverbindung hat. Der Begriff arbeiten ist aber zumindest beim IPhone stark übertrieben. Aufgrund der Bildschirm-Tastatur, die weit in den Arbeitsbereich ragt, ist alles viel zu klein und zu unübersichtlich. Sowohl Excel als auch Word-Dateien lassen sich kaum bearbeiten, da die Funktionen der App sehr stark reduziert sind. Wenn ich ehrlich bin, ist die Smartphone-App ein besseres Spielzeug – mehr aber nicht!


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    Die Installation der Suite auf dem heimischen PC ist einfach zu bewerkstelligen, doch leider lässt sich das Office Paket nur auf dem Systemlaufwerk installieren – die Option eine andere Partition zu wählen fehlt. Da es fast 2 Gigabyte an Platz haben möchte, könnte es bei dem Speicherfresser Windows 8 zu Platzproblemen auf einigen Festplatten kommen. Obwohl meine Systempartition 50 Gigabyte umfasst sind dort nur noch knapp 4 Gigabyte frei. Dies liegt zum Teil an seltsamen Speicheroperationen der Schattenkopien die Windows 8 bei Dateioperationen auf der Systemplatte ablegt.

    Die Optik der Office Suite ähnelt sehr dem Windows 8 Betriebssystem und auch dem IOS 7 von Apple. Es ist sehr  – nun, nennen wir es mal “minimalistisch”.  In weiß gehalten mit hellgrauen Linien und Buttons, die kaum den Begriff verdienen, ist es schon optisch stark gewöhnungsbedürftig – böse Zungen würden eventuell sogar sagen, dass es billig aussieht – und in der Tat sieht es das auch…

    outlook 2013

    (in ähnlich langweiliger Optik präsentieren sich alle Office-Programme – hier ein Screenshot von Outlook 2013. Die Aufgabenleiste habe ich eingeblendet – die Icons bringen wenigstens ein bisschen Farbe. Während die alten Office-Versionen als Farbe für die Oberfläche wenigstens halbwegs kräftige Farben in Silber, Schwarz und Blau anboten, darf man bei Office 2013 zwischen weiß, hellgrau und dunkelgrau wählen. Doch egal welche Farbe man auch wählt – die Optik ist und bleibt langweilig. Wenn dann auch noch die Schrift in einem dunklen Grauton auf einem mittelgrauen Hintergrund angezeigt wird, ermüden die Augen schnell)

    Zur Ehre des neuen Office Paketes sei aber gesagt: die Optik der Benutzeroberfläche ist das eine – die Animationen und Funktionen das andere.

    Bei Zahlenänderungen werden Diagramme in Excel butterweich aktualisiert. Das sieht sehr schick aus. Auch die Vorlagen von Office Online sind sehr gut und decken viele Bereiche ab.

    Aber lohnt sich am Ende die Anschaffung des neuen Office-Paketes, oder reichen die alten Versionen ab 2007 aufwärts? Die Antwort fällt ganz klar aus: „Ja – das tun Sie!“ Alle alten Office-Suiten (ab 2007 – also 2007 und 2010) funktionieren ohne Probleme bis Windows 8.1. Bei Suiten davor kann Outlook Probleme machen, da sich die Installationsordner ab Windows Vista geändert haben und deshalb beim Start Fehlermeldungen angezeigt werden.

    Im Alltag tuen aber die “alten” Suiten klaglos Ihren Dienst. Ein Umstieg ist aus meiner Sicht tatsächlich trotz dem attraktivem Preis nicht nötig. Aber für alle, die bisher kein Microsoft Office einsetzten, weil es Ihnen zu teuer erschien ist jetzt der richtige Zeitpunkt zum Marktführer zu wechseln.

    Es folgt hier die Review.

    Microsoft Office 365 im Selbsttest

    Preis/Leistungsverhältnis
    Funktionen
    Usability
    Hilfefunktion

    Ergebnis

    Wie schlägt sich das Office 365 im direkten Vergleich mit älteren Office-Suiten? Ehrlich gesagt: wer eine ältere Version wie Office 2007 oder Office 2010 hat, kann sich den Umstieg sparen. Die Verbesserungen sind nur minimal - bei der Optik muss man fast von Verschlimmerung sprechen. Dazu sind die Apps um damit Online arbeiten zu können ein Witz und nicht im mindesten dafür geeignet ein anspruchsvolles Dokument zu erstellen. Allerdings ist der Preis mit ca. 50-70 € pro Jahr im Abo attraktiv - bei knapp 50 € im Jahr braucht niemand mehr Raubkopien einzusetzen,

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  • Microsoft entschädigt unzufriedene Windows 8 Käufer

    ++AUS DEM NEWS-TICKER++ Richmond – Seit heute Morgen ist es amtlich: der Software Riese microsoft hat vor Gericht verloren und entschädigt nun um weitere Klagen zu verhindern, alle unzufriedenen Windows 8 Käufer. Grund dafür ist ein Urteil vor einem amerikanischem Premier Court,  welches dem Japaner Tha Tsaf-Ake in einem Streit Recht gab.

    Der Asiate klagte, weil er mit der neuen Metro Oberfläche nicht zurecht kam und sich massiv in seiner freiberuflichen Tätigkeit als Journalist  behindert sah. Da microsoft keine Möglichkeit im System einbaute, die gewohnte Oberfläche ohne den Metro Look zu nutzen, gaben die Richter dem Kläger Recht und unterstellten dem Software Hersteller Nötigung in besonders schwerer Form. In der Urteilsbegründung wurde klar dargelegt, dass bisher jedes Microsoft Betriebssystem die Option bot, auf die frühere Benutzeroberfläche zurück zu wechseln. Da Microsoft das fehlen dieser Option weder auf deren Webseite, noch auf den Verkaufsverpackungen erwähnte, wurde dem Unternehmen eine besonders arglistige Verbrauchertäuschung unterstellt. Grade in den USA wird dies bekanntermaßen besonders hart bestraft.

    Die Richter verhängten darauf hin harte Auflagen und verklagten darüber hinaus Microsoft zur Nachbesserung innerhalb von 14 Tagen.

     Warnhinweis-IOS-Windows-8-2.png  Warnhinweis-IOS-Windows-8.png

    In Zukunft muss microsoft die obigen Warnhinweise auf seine Packungen aufbringen, damit der Kunde weiß, dass er sich hier in ein völlig neues Betriebssystem einarbeiten muss, welches außerdem in homogenen Firmen IT-Landschaften das Workflow stark beeinträchtigen kann .

    Da eine Umstellung der Benutzeroberfläche in der vom Gericht vorgegebenen kurzen Zeit nicht machbar ist, hat der Software Gigant allen Usern, die das neue Windows 8 mit der Metro Benutzeroberfläche  bereits gekauft haben, und die ebenfalls nicht mit Windows 8 zufrieden sind finanzielle Entschädigung angeboten.

    Jeder Kunde, der bis heute Abend 23:59 Uhr (amerikanische Ortszeit von Richmond) auf der microsoft http://www.microsoft.com Seite das Credit Note – Formular ausfüllt, bekommt den vollen Kaufpreis erstattet.

    Die neue (bzw. muss man hier von “alter” Benutzeroberfläche sprechen) GUI im bekannten und geliebten Windows 95 Look, wird Microsoft, ähnlich wie das Media Center, in einem “PLUS”-Pack in den nächsten Monaten, zum Download anbieten ,

     Windows 8 auf Tablet

    Nicht jedermanns Sache ist die Metro Oberfläche. Da microsoft keine Option bietet, die gewohnte Windows Oberfläche mit dem „START“-Button zu benutzen, muss der Software Riese nun tief in die Tasche greifen und zahlen.

    Da in den Staaten solche Klagen gleich in die mehrfachen Millionen gehen, wenn ein Konzernriese verklagt wird, hat microsoft schnell nachgebessert, und bietet allen Usern über die entsprechende microsoft Webseite eine Entschädigung an.

    2.4.2013 UPDATE! Ihr werdet es sicher gemerkt haben: es gibt leider kein Credit-Form Formular auf der Microsoft Webseite für unzufriedene Windows 8 Käufer.. Kann ja auch nicht. Dies war ein Aprilscherz von mir.

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  • Killcopy – wenn’s mal wieder schnell gehen muss..

    ..oder: manchmal sind es die kleinen Dinge im Leben..

    Die heutigen Betriebssysteme sind nahezu perfekt. Bei der Installation angefangen, die heute weitestgehend automatisch abläuft und im Vergleich zu früher (als man bei einer Installation erst mal durchs ganze Haus gerannt ist um die Treiber CDs der ganzen Hardware zusammen zu suchen), kaum noch einen User vor Probleme stellt, über die Netzwerkeinrichtung, die meistens mit 2 Klicks abgeschlossen ist, zu den Einstellungen und Funktionen des Betriebssystems – Alles ist viel einfacher geworden.

    Narrensicher könnte man meinen.

    Trotzdem gibt es immer wieder kleine Tools, die den Software- Riesen zeigen, dass es eben noch besser geht.

    Seit Vista wissen wir: Kopieren oder verschieben von Daten kann länger dauern als die Menschheitsgeschichte.

    vistarechnet.jpg

    (unter Vista keine Seltenheit: Dateioperationen mit Endlos-Garantie. Das verschieben einer DVD mit vielen kleinen Dateien konnte schon mal knapp 100 Jahre dauern.)

    Der damalige Bug, der daraus entstand, dass man bei Microsoft den Usern vorher genau mitteilen wollte, wie lange das kopieren Ihrer Daten dauern würde, und man die Schnelligkeit der Laufwerke maß, war nett gemeint, entpuppte sich aber als Falle – denn die Laufwerke haben aufgrund von anderen Dateioperationen die darauf zugreifen keine kontinuierliche Geschwindigkeit. Also wurde neu gemessen und berechnet , und wieder … und wieder…

    Da vom Betriebssystem mit dem kopieren erst angefangen wurde, wenn ein Ergebnis vorlag und dies nach jeder Datei noch mal aktualisiert wurde, hatte man bei einer DVD mit vielen kleinen Dateien schlechte karten, das Ende der Kopier-Operation noch zu Lebzeiten mitzubekommen.

    Dies war die Zeit, als Kopiertools entwickelt wurden, die dem User halfen doch noch vor Renteneintritt damit fertig zu werden. Einige waren gut; andere waren schlecht – allen gemeinsam ist: die meisten kennt niemand mehr.

    Eines der besten Tools, welches ich immer noch (oder besser wieder) einsetze ist KillCopy – ein kleines aber leistungsstarkes Tool aus einer russischen Entwicklerschmiede.

    Denn der Bordeigene Explorer kopiert zwar auch, seit Windows Vista wird dann auch schon mal nachgefragt, was mit im Zielverzeichnis vorhandenen Dateien mit gleichem Namen passieren soll: überspringen, ersetzen, umbenennen – aber bei Lese-oder Schreibfehlern spielt das hauseigene Kopiertool beleidigte Lebewurst und stellt die Arbeit einfach ein.

    gut, dass es Entwickler auf diesem Planeten gibt, die genau dort ansetzen und kleine Progrämmchen entwickeln, die alles das wesentlich komfortabler erledigen, als der störrische Windows Explorer.

    Mein Favorit in Sachen kopieren ist das Programm KillCopy. Entwickelt bereits im Jahre 2002 – bietet es genau die Optionen, die Windows fehlen.

    KillCopyExplorerErweiterung.jpg

    Es bindet sich im Kontext-Menü des Explorers ein (netterweise sogar auf Deutsch), ErrorHandler lassen sich abfangen und KillCopy kann entsprechend reagieren – selbst die Benutzeroberfläche lässt sich per Skin anpassen – klar, auch die sind aus dem Jahr 2002 und etwas darüber – Design-Wunder darf man nicht erwarten, aber was hindert euch, selbst einen Skin zu kreieren, der euren Ansprüchen genügt?

     KillCopyEinstellungen.jpg(gar nicht arm an Optionen für’s kopieren und verschieben ist KillCopy. Selbst Sprache und Benutzeroberfläche lassen sich einstellen. Dass es sowohl unter 32 wie 64 Bit einwandfrei läuft versteht sich von selbst, oder?)

    Dass es sowohl unter 32, wie auch unter 64 Bit Betriebssystemen läuft ist klar, oder?

    Ich schwöre jedenfalls auf dieses Tool (und habe sowohl die Installationsdatei, wie auch die Skins sicherheitshalber per Backup gesichert um dieses kleine Stück Softwarekunst der Nachwelt zu erhalten).

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  • Windows 8 Consumer Review (Teil 2)..

    ..oder: ALLES WIRD GUT – es gibt IHN! Den START-Button unter Windows 8!

    Halli-hallo Hallöle liebe Leser! Wie Ihr an der Begrüßung merkt ist meine Laune euphorisch! Und das aus gutem Grund! Hat es doch der letzte Blogbeitrag geschafft sich innerhalb von nur 3 Tagen bei google in die Top-Ergebnisse zu schummeln.

    Windows 8 Consumer Review (Teil 2)..(Am 3.11 (also 3 Tage nach Veröffentlichung) noch auf Platz 4 – mittlerweile auf Platz 1 – und das bei knapp 70 Millionen Treffern – und wie Ihr seht nicht beim google Konto angemeldet, was die eigenen Beiträge immer oben anzeigt. Das macht mir schon ein bisschen Angst. Vielleicht sollte ich bei soviel Glück mal Lotto spielen)

    Da muss der Blogbeitrag natürlich inhaltlich perfekt sein – habe ich doch von Kind an diesen manischen Ordnungszwang, der sich schon im Kindergarten dadurch zeigte, dass ich allen Mädchen die Zöpfe auf gleiche Länge Schnitt, und auch heute noch zwingt mich mein Sauberkeitsfimmel dazu jeden Gast strafend anzublicken, während ich den Tisch abwische, nachdem er sein Glas auf den gewienerten Tisch, anstatt auf den dafür vorgesehenen Untersetzer abgestellt hat.

    Doch genug von mir – kommen wir zum wichtigen Punkt:

    Aufgrund der Präsenz bei google, muss ich den am 30.10. geschriebenen Beitrag korrigieren – bzw. updaten. Denn hatte ich noch im ersten Beitrag das neue Microsoft Betriebssystem namens Windows 8 wegen völlig bescheuertem Benutzerinterface verrissen, muss ich nun alles zurücknehmen!


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    Ja, Ihr werdet es nicht glauben! ES GIBT DEN START-BUTTON UNTER WINDOWS 8! Diese Meldung ist noch wichtiger als die Nachricht, dass ich, euer allseits geliebter Doctor Love, kreativ wie ich nun mal bin, den Welthunger besiegt habe (doch dazu mehr Infos in einem anderen Beitrag!)..

    Also zurück zur wichtigsten News seit knapp 2 Wochen: Ja, man kann Windows 8 ganz normal wie ein richtiges Microsoft Betriebssystem nutzen.

    Windows 8 Consumer Review (Teil 2)..

    (Kommt euch das bekannt vor? Jawoll! Ein richtiges Startmenü – nicht dieser Windows Kachel Blödsinn. Es wird sogar nach Apps und richtigen Programmen getrennt! Dieses Tool ist einfach zum niederknien!)

    Und zwar wird dies durch eine Software namens classic shell ermöglicht – Die stellt den Startbutton wieder her – dazu hat Sie etliche weitere Optionen –  der Entwickler sollte einen Nobelpreis bekommen…

    Damit sind endlich für ein vernünftiges arbeiten unter Windows 8 alle Voraussetzungen geschaffen. Dann noch ein paar Anpassungen in der Systemsteuerung und voila, Windows 8 präsentiert sich Maus-Userfriendly.

    Mit dem Start Button geht die Arbeit viel leichter von der Hand, und man kann sich mehr mit den anderen neuen Features von Windows 8 bekannt machen.

    Dies habe ich in den letzten Tagen auch getan, und deshalb kann ich noch folgende Infos nachliefern. Auf der Suche nach einem Antivirenprogramm installierte ich AVIRA, da ich dafür eine Lizenz habe, und es relativ ressourcenschonend ist.


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    Die Meldung, dass es nicht für Windows 8 ignorierte ich – ein Fehler, wie sich herausstellte. AVIRA erzeugte nämlich im Abstand von knapp 2 Stunden einen Blue Screen mit der Meldung BAD_POOL_HEADER.

    Lt. der Info von AVIRA liegt dies daran, dass AVIRA Antivir in den Standardeinstellungen nach ca. 2 Stunden nach Produktupdates sucht, und die automatisch installiert, wobei laufende Programmteile ersetzt werden. Windows 8 lässt aber aus Sicherheitsgründen keinen Speicherzugriff zu.

    Ergebnis = Blue Screen

    Da bei der Deinstallation der inkompatiblen Software aufgrund des gleichen Verhaltens auch ein Blue Screen erzwungen wird, kann die Deinstallation nur im abgesicherten Modus erfolgen. Hier funktioniert aber die Benutzer-Anmeldung mittels PIN-Nummer nicht. Doch das kryptische Kennwort.. genau, habe ich nicht parat – also wieder ins andere BS booten Passwort suchen abpinnen und wieder zurück booten. Wieder 5 Minuten Lebenszeit wegen nix verschwendet..

    Doch es gibt noch mehr zu berichten – und durchaus Positives. Ich zocke mal ganz gern. Ego-Shooter wie DOOM, Half-Life und Crysis sind mein Ding. Aliens, Zombies oder älteren Damen im Rollator aktive Sterbehilfe mit einer Kettensäge zu leisten kann echt befreiend sein und lässt den Anschiss vom Chef vergessen. Und wenn ich die Videos von Halo 4 sehe, weiss ich schon, welcher Shooter’ als nächstes auf den PC kommt – den leider habe ich keine XBOX. Und die meisten Spiele benötigen einen Account bei XBOX, bzw. Microsoft Live Games.

    Auch das neue “Flight”, der Nachfolger des “Flight Simulators” lässt sich über die Game App installieren.

    Windows 8 Consumer Review (Teil 2)..

    (Bild rechts: ‚Flight’ nicht zu verwechseln mit ‘Flight Simulator’ ist mehr ein Arcade-Game als ein Simulator. Während man beim bekannten ‘Flusi’ auch schon mal einen mehrminütigen Zwangsaufenthalt hatte, weil man den Motor des verf&$%?… Fliegers nicht starten konnte, ist derlei Komplexität ‘Flight’ völlig fremd – hier gilt: einsteigen und losfliegen)

    Grafisch kann das neue Game überzeugen – wahrscheinlich wird es sich auch gut verkaufen. Und das ist das eigentlich schlimme daran, denn es kann es mit dem 6 Jahre alten Flight Simulator X in Sachen Komplexität nicht aufnehmen. Alleine die Kommunikation mit dem Flughafen, die Einstellung des Transponders und andere Dinge, die das Fliegen wirklich realistisch machten, fehlen völlig.

    Windows 8 Consumer Review (Teil 2)..

    (Bild oben: optisch perfekt umgesetzt – doch was nutzt ein fotoralistisches Cockpit, wenn man die Knöpfe nicht betätigen kann? Bildquelle: https://microsoftflight.com/de-de)

    Dazu kommt, dass  Microsoft sich hier an der Produkt-Vermarktungs-Politik anderer Game-Hersteller orientiert und quasi ein spielfertiges Grundgerüst verkauft – will man aber andere Flugzeuge fliegen, oder andere Örtlichkeiten erkunden, muss man diese für harte Euro bezahlen. Nun mögen 6,75 € für  Alaska oder eine F16 im ersten Moment nicht viel erscheinen, so macht es doch die Masse. Und während man den optisch gleichwertigen Flight Simulator X, der die ganze Welt und etliche Flugzeuge beinhaltet, bei Amazon für knapp 20,00 € bekommt,  sind die bei ‘Flight’ schon bei 3 zusätzlichen Fliegern verdaddelt.


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    Positiv bemerken lässt sich, dass der gefühlt 100 Jahre alte Joystick Microsoft Sidewinder Force Feedback 2 erkannt wurde und sich entsprechend konfigurieren ließ. Negativ – man braucht Ihn eigentlich nicht, denn Microsoft lässt hier das Steuern mit der Maus zu. Spätestens hier wird klar, dass es sich NICHT um eine Flugsimulation handelt.

    Was für eine Warmduscher Software – ich habe den Lindbergh Flight in Echtzeit mit dem Flusi 5 erlebt… auf 640 x 480 Pixeln… und das im Winter bei geöffneten Zimmerfenstern – und nur mit einer Thermoskanne Kaffee und einer Fellmütze bewaffnet, um das gleiche Feeling wie Lindbergh zu erleben…

    Bei Flight stellt sich derlei Verlangen nicht ein. Das Spiel spielt man in Pantoffeln und mit ‘ner Tüte Chips neben der Maus.

    Tja, wir müssen uns wohl damit abfinden, dass alles schlechter wird..

    Apropos schlechter: Wer sein Windows 7 neu installieren muss, und nach der Installation die Desktop Gadgets nachinstallieren möchte, wird feststellen: Die sind weg! Einfach von der Platte geputzt! Geile Nummer sag ich. Ist ungefähr als hätte ich mir vor 2 Jahren ein Auto gekauft, und fahre in die Werkstatt, wo man mir dann mitteilt: “Och die Karre hat sich nicht so gut verkauft, da gibt’s keine Ersatzteile mehr für..”

    Ehrlich Microsoft: was ist das für eine bescheuerte Nummer?

    Datum letzte Aktualisierung: 13.11.2012 06:06 Uhr

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