Monatsrückblick

  • Monatsrückblick September 2026 – Die KI: Der Untergang des kreativen Künstlers..

    Hidiho liebe Community! Letzten Monat gab es keinen Monatsrückblick und diesen Monat bin ich auf dem letzten Drücker für den Monatsrückblick September 2026. Ich fange heute, den 30.9.2026 an – und ich habe noch nicht mal Stichpunktartig aufgeschrieben, was es so diesen und letzten Monat gab. Da muss ich jetzt aber echt mal scharf nachdenken… gebt mir ’ne Minute..

    Hier was für die Wartezeit:

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    Mehr Informationen

    Monatsrückblick September 2026 - Die KI: Der Untergang des kreativen Künstlers..(Bild rechts: KI ist der „neue heiße Scheiss“ in der IT. Alles – wirklich alles wollen die auf den Zug aufgesprungenen CEOs der Startups „optimieren“. Auf LinkedIn kann man teilweise nur den Kopf über die ganze Blödheit schütteln. Selbst Webseiten in WordPress sind antiquirte Dinosaurier, die man dringenst per zusammengeklöppeltem Code ersetzen muss. Updates? Benutzerschnittstelle? Erweiterungen? Da frag mal den Code-Schubser deines Vertrauens und leg schon mal wieder ein paar hundert Euro raus.. Bild mit KI erstellt)

    Tatsächlich war ich wochenlang wegen einer hartnäckigen Durchfall-Erkrankung ans Haus gefesselt – was blöd war, denn eigentlich wollte ich am letzten August-Wochenende auf das Hombrucher Straßenfest. Aber bei Durchfall – vielleicht sogar ansteckend und bei nur einem Toilettenwagen auf dem im Minutentakt andere Menschen ihr Geschäft verrichten – vielleicht sogar Schlange stehen? Nee.. Das hätte echt buchstäblich in die Hose gehen können.

    Da ich quasi in Quarantäne war, habe ich etwas am Rechner gemacht und einige interessante Dinge mit verschiedenen KIs angestellt. Das Chat-Interview mit Qwen hatt ja schon einen eigenen Beitrag bekommen und das benutzen von KI zur Erstellung von Bildern und Videos lokal auf dem heimischen Rechner – ohne dass irgendwelche Infos oder Daten auf fremde Server hochgeladen werden, war auch so umfangreich, dass es einen eigenen Beitrag bekam.

    LinkedIn – das überflüssigste Netzwerk Ever!..

    Überhaupt: das Thema KI ist auf LinkedIn – dem überflüssigstem Netzwerk dieses Planeten – der ganz heiße Scheiß. Gefühlt pusht dort jeder nur irgendwelchen Müll rein um Reichweite zu erzielen – aber zieht da nichts für sich raus. Ständig bekomme ich Kontaktanfragen von irgendwelchen CEO’s. Die bieten mir allerdings keinen Job an. sondern man wird – falls man denen folgt – darüber informiert, wenn Sie irgendwelchen nichtssagenden Schrott posten, der bereits 1000 mal von anderen gepostet wurde. Dazu sind viele Mitglieder Bots, die nur zur Belebung des Netzwerkes irgendwelchen nichtssagenden Müll posten.

    Was den Job-Markt angeht? Katastrophe! Das ist jedenfalls meine persönliche Einschätzung: früher Berufstätige über 50, die einen Job suchen, haben ohne Erfolg hunderte von Bewerbungen geschrieben. Auf der anderen Seite stehen „Coaches“ die deren Bewerbungen und Lebensläufe optimieren wollen. Natürlich optimieren und schreiben mit KI – das bewerben sie sogar. Auf der anderen Seite sitzen die Personaler, die eingehende Bewerbungen + Lebensläufe mittels KI checken und die rausschmeissen, die erkennbar durch KI erstellt wurden. Findest Du seltsam? Ja,  aber sowas von! Wo genau ist der Mensch in dem ganzen Prozess geblieben?


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    Aber es wird noch wilder, wenn es um den Bereich KI geht: Da übertrumpfen sich CEO’s von irgendwelchen Startups (by the way: Dort ist gefühlt JEDER ein CEO von irgendwas!) mit ihren zusammen geklöppelten KI-Rechnern mit „gepimpten“ Grafikkarten aus China, denen mehr RAM eingebaut wurde. Mal davon abgesehen, dass ich Hardware die aus zweifelhaften Quellen kommt, nicht über den Weg traue, frage ich mich: Was zum Teufel stimmt nicht mit denen, wenn die sich einen drauf schruppen, wenn sie einen Rechner haben, in dem 4 Grafikkarten stecken, von denen jede einzelne über 10.000 € kostet? Haben die keine Freundin zu Hause?

    Dann haben alle krude Ideen, was man alles optimieren könnte. Es mehren sich Kommentare, dass das CRM WordPress (du siehst grade eines vor dir!) altbacken ist und ressourcenhungrig ist, Plugins Speicher fressen, und es einfach optisch antiquiert ist. Okay du „Webentwickler“ – dann sag ich Dir mal was:

    • Das WordPress Grundgerüst ist kostenlos erhältlich
    • WordPress wird immer noch weiter entwickelt (kostenlos by the Way!)
    • Sicherheitslücken werden bei erkennen direkt gestopft
    • ich kann über Plugins zusätzliche Funktionen einbauen
    • Plugins kann ich aktivieren oder deaktivieren – je nachdem was ich benötige
    • viele Webhoster – wie auch meiner – (dank geht raus an Webhoster.de) unterstützen WordPress Installationen direkt
    • eine Webseite, Blog, Shop kann ich dank unzähliger Themes aussehen lassen wie ich will (eines der am weitesten konfigurierbaren Themes ist ganz sicher „AVADA“ – mit dem so ziemlich alles möglich ist)
    • und ich habe eine Schnittstelle für den Benutzer, der seinen eigenen Content hochladen kann und nicht warten muss, bis Du zufällig Zeit hast und dann auch noch die Hand aufhältst, um deine „Programmierstunden“ abzurechnen.

    Merkste selber, dass das Blödsinn ist, was Du sagst, oder?

    Aber gehen wir mal zurück zum Thema KI und was man damit so alles machen kann: Chats, Bilderstellung, Videos – das ist mittlerweile Alltag. Aber wie sieht es mit Mukke aus?

    Musik? Aber sowas von..

    Das Thema Musik ist dann nochmal eine andere Nummer – denn da gibt es KI-gestützte Programme wie „Mozart„, die Ergebnisse liefern, bei denen man echt nur noch Beifall klatscht.

    Als Beweis – Mein Erstlingswerk:

    Der Song eines (rein fiktiven.. Hüstel hüstel) älteren Menschen – nennen wir ihn Grand-Daddy P. der den üblichen nicht ganz ernst gemeinten Rentner-Tagesablauf rappt..

    Monatsrückblick September 2026 - KI in der Musik(Bild rechts: Perfekt wäre der Song doch nur, wenn er auch ein schickes Album-Cover hat, oder nicht. Und ja, das hat er – und auch dieses Bild ist mittels KI generiert worden anhand des Liedtextes – die Strophe mit dem Rollator musste ich rauslassen. Der Song wäre sonst zu lang geworden. Bild mit KI erstellt)

    Wie findet ihr in? Ich glaube der mit funkigen 120 Beats per Minute krachende Rap ist ganz gut anhörbar und geht in die Beine – selbst in meine alten tattrigen in Stützstrümpfen steckenden..

    Wer ihn haben will – den gibt es hier als gezippte MP3-Datei zum kostenlosen Download (sogar mit Coverbild).

    So interessant es auch ist – ich fürchte, dass nun das Web, Spotify und alle möglichen Musik-Plattformen mit diesem KI gestützten Allerwelts-Musikkrempel zugemüllt werden. Warum noch Noten, Tonlehre und Instrumente lernen, wenn ein paar Klicks reichen, um ständig neue Inhalte zu erstellen – mit denen man auch noch Geld machen kann. Dass es nur KI-generierte Musik sein kann und keine echte Musikerleistung sieht man Beispielsweise hier auf YouTube.

    Monatsrückblick September 2026 - Masse statt Klasse: Musiktitel im Akkord(Bild links: Masse statt Klasse. Leider die Regel statt die Ausnahme. Echt: Wer es schafft ein Lied pro Tag zu  komponieren, die Instrumente einzuspielen, den Gesang anzupassen und alle Spuren abzumischen, ist ein Supermann a la Dieter Bohlen. Aber der hatte ja auch nur ein Lied , 3 Akkorde und immer wieder neue bekloppte Texte. „Didda“ war damals schon seiner Zeit 40 Jahre voraus! UND Spoiler: Supermänner gibt es nicht mehr – hier hat ganz massiv die KI geholfen – wenn nicht sogar alles komplett erstellt. Bild ist ein Screenshot von YT.)

    Der Kanal „Lost Civilisations“ bringt im Tagestakt einen neuen Song raus – manchmal sogar ein ganzes Album mit einem Dutzend Liedern! Aber wenn man 3 oder 4 Songs gehört hat, hat man das Machmuster raus: schwere langsame Trommeln, hohe Frauenstimmen (dass die auf Englisch singen ist schon eigentlich unmöglich, denn die Vikinger haben ganz sicher nicht auf Englisch gesungen) und immer wieder gleiche Textinhalte und Hintergrundvideos.

    Eigentlich braucht nur ein Zufallsgenerator angeworfen werden, der die Inhalt immer wieder neu anordnet – dann auf „Create“ drücken hochladen und monatlich landen beim Abo 2,99 von den Dullis, die das zahlen in der Tasche des Creators. Kein schlechtes Nebeneinkommen, oder? Und die Musik? Sorry, das ist Massenware ohne Herz!


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    Da ist doch wohl mein Lied mittten aus dem Leben, oder? Soll ich vielleicht auch das Rentnerleben vertonen? Möchtet ihr mich sehen, wenn ich einen Rollator vor mir her schubse? Einen mit einem Schneepflug, der die ganzen Kackblagen aus dem Weg räumt? Lasst mir mal eure Gedanken da!

    Apropos Schrott – MIDEA hat beim Airfryer echt geloooost..

    Bei Schrott denke ich an meinen Airfryer MAD1100DADK von Midea. Nicht weil das Teil grundsätzlich schlecht ist – obwohl nach wenigen Malen der Benutzung plötzlich die 3 Befestigungsschrauben, die  unten im Garkorb dafür sorgen, dass der Griff Stabilität hat, unten zwischen den Lebensmitteln lagen. Da die Schrauben alle verkohlte Kunststoffreste um das Gewinde hatten, war klar: durch die Hitze wurden die Gewinde der Schrauben heiss und dadurch wurde das Kunststoff-Material des Korbes so heiß, dass die Schrauben keinen Halt mehr hatten und beim hinausheben des Korbes herausgezogen wurden.

    Monatsrückblick September 2026 - Die KI: Der Untergang des kreativen Künstlers..(Bild rechts: Echt jetzt Midea? So eine App haut ihr raus? Wie peinlich ist das denn? Wenn mir irgend jemand sagen kann, was im Rezept steht – bitte melden. Für mich ist die Kochanweisung auf der  Stufe „mit Enigma verschlüsselt“!))

    Ein Herstellungsfehler, der übel ausgehen könnte, wenn so eine Schraube mit der Speise verschluckt wird. Doch das ist leider noch nicht alles – auch wenn der Rest eher trivialer Natur ist.

    Das merkt man schnell, wenn man in den Rezepte-Bereich der App wechselt. Dass US-Einheiten keine Grammzahlen kennen sondern in Lbs, Oz, rechnen sollte Midea wissen – EU-Einheiten wären dann schon die passendere Beschreibung. Und was ist mit Umlauten? Keine vorhanden! Die werden stattdessen durch viereckige Quadrate mit Fragezeichen repräsentiert. Welches Quadrat ist welcher Umlaut? Tja, Rate!

    Was zur Hölle ist ein S????er, cremiger K??sekuchen? Man kann es erraten aber bei Frischk??se und Essl??ffel geht es munter weiter. Nee.. da sag ich mal echt verkackt, Midea!

    Spülmaschine kaputt? Bauknecht weiss was Frauen Singles wünschen..

    Der letzte Monat war – was die Elektrogeräte anging nicht der Burner. Erst der Fehlkauf des eher mittelmäßigen Airfryers von Midea – und dann meldete meine betagte BOSCH Spülmaschine den „ERROR 15„. Den „ERROR 01“ hatte ich bei der Bosch in letzter Zeit ein paarmal, doch der war vergleichsweise einfach zu beheben. Error 15 ist da schon eine andere Hausnummer, denn der signalisiert, dass in der Maschine etwas undicht ist und Wasser unten in die Maschine läuft.

    Monatsrückblick September 2026 - Die KI: Der Untergang des kreativen Künstlers..(Bild links: Die Bauknecht BFP-5041-PLT-X ist eine preiswerte Spülmaschine mittlerer Qualität. Sie hat zwar ein paar coole Features, wie eine Punkt-Matrix Anzeige, eine Beleuchtung des Innenraums, und eine automatische Türöffnungsfunktion nach dem Ende des Waschprogramms – aber im Vergleich zur BOSCH ist alles minimal weniger wertig: Die Tür ist sehr leicht, die Körbe haben etwas mehr Spiel, und die Metallstreben der Körbe scheinen auch etwas dünner zu sein. Es ist keine schlechte Maschine aber man merkt doch, dass andere Hersteller etwas bessere Qualität können.)

    Eine Reparatur ist zwar möglich, aber dafür muss man die Maschine komplett auseinander nehmen und checken wo das Wasser den Weg in den Innenraum mit der Elektronik nimmt. Wenn man den Fehler gefunden hat, muss man das Teil natürlich auch austauschen. Bei einer Pumpe wären das knapp 50 bis 100 €. Hört sich ganz machbar an, aber bei einer neuen Pumpe verändern sich auch die Drücke in der Maschine – die alten Dichtungen sollte man besser auch gleich mit ersetzen  – und schon sind aus 50 €, 200 € geworden. Ohne Garantie, dass nicht bald irgend was anderes in der Kiste den Geist aufgibt.

    Monatsrückblick September 2026 - Die KI: Der Untergang des kreativen Künstlers..(Bild rechts: „Im Dunkeln mit Beleuchtung“ – ein nettes Gimmick ist die Beleuchtung des Innenraums der Spülmaschine – ich frage mich nur, wer zum Teufel in kompletter Dunkelheit seine Spülmaschine ausräumt, wenn man gar nicht sehen kann, wo man das Gezumpel einräumen soll. Aber die Jungs von Bauknecht werden es wissen.. wahrscheinlich..)

    Bei einer 12 Jahre alten Maschine mache ich da keine langen Überlegungen: eine neue Spülmaschine von Bauknecht war von über 1000,00 € auf 399,00 € heruntergesetzt worden. Ein cooles Teil, welches nach dem Waschvorgang selbsttätig die Tür den Innenraums öffnet, sogar eine Beleuchtung des Innenraums hat und 10 Jahre Ersatzteil-Garantie hat. Ich kaufte noch eine Garantieverlängerung auf 5 Jahre und liess mir das Teil schicken mit der Option das Gerät bis über die Wohnungsschwelle zu liefern.

    Was das Gewicht von Spülmaschinen angeht – da mache ich mich nicht vor Bange. Im Vergleich zu Waschmaschinen wiegen die fast nichts und der Anschluß mit 2 Schläuchen + dem Schukostecker ist kinderleicht. Knapp 20 Minuten nach der Lieferung war schon die erste Ladung Geschirr in „der Neuen“.


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    Und obwohl die Neue echt schick ist – die grundsolide Qualität der BOSCH hat sie nicht. Die Körbe fuhren bei der BOSCH unverrückbar in den Schienen, die Tür war gedämmt, was sie zwar etwas schwerer machte, aber das Waschgeräusch minderte. Die Bauknecht ist zwar auch leise – aber das Wertigkeitsgefühl bei der BOSCH war höher. Und dass das Stromkabel bei der Bauknecht nur einen Meter lang war und deshalb nicht bis zur Steckdosenleiste reichte, war echt ärgerlich. Also wer schon an 50 Zentimeter Anschlußkabel spart..

    „Wasser marsch“ – zum Zweiten..

    Nach dem finanziellen Aderlass und der nicht eingeplanten Reparatur, beziehungsweise Neuanschaffung der Spülmaschine, gab es noch einen weiteren Aufreger: Ich sass abends vor meiner Glotze – die Füße bequem hochgelegt, als ich ein ständig wiederkehrendes „Plopp“ hörte. Nicht laut, aber vernehmbar. „Plopp“, „Plopp“..  Kaum hatte mich das Geräusch sensibilisiert darauf zu achten, wurde das Geräusch lauter und schneller: „PLOPP“, „PLOPP“, „PLOPP“..

    Monatsrückblick September 2026 - Die KI: Der Untergang des kreativen Künstlers..(Bild links: Das wäre ja echt die Höchststrafe, wenn erst die Spülmaschine und dann auch noch der Kaffeevollautomat abkackt! Glücklicherweise hing nur das Ventil des Wasserbehälters – aber der Schreck saß!)

    Nutzt ja nix – also aufgestanden und mal geschaut was es mit dem Geräusch auf sich hatte. Ein lautes „FUCK“ quoll aus meinem Mund! Der verdammte SIEMENS Kaffeevollautomat (Test hier) lief aus! Der gesamte Tresen war nass – das Wasser tropfte über die verschiedenen Regalböden auf den Boden und es gab schon eine schöne Pfütze in deren Mitte die Steckdosenleiste für den Tresen lag. NICHT GUT!

    Also erst mal alles stromlos gemacht – das Risiko eines zweiten Herzschrittmachers, wollte ich dann doch nicht eingehen. Den Stecker der Steckdosenleiste gezogen um die Stromlos zu machen, dann die Leiste auf eine erhöhte Position gelegt und geprüft, ob es Feuchtigkeit an der Leiste gibt – dann im Eiltempo ins Bad und mehrere Handtücher geschnappt um das Wasser aus den Regalböden zu bekommen und es vom Boden aufzuwischen.

    Monatsrückblick September 2026 - Die KI: Der Untergang des kreativen Künstlers..(Bild rechts: die Jura E8 hatte für kurze Zeit mal Einzug bei mir gehalten. Optisch eine Schönheit – beim Reinigen eine Katastrophe! Der Vorteil war die Auto Cappucinatore-Düse, die wirklich perfekten Milchschaum zauberte. Etwas was SIEMENS auch nach zig Jahren noch nicht schafft)

    Währenddessen fluchte ich innerlich, weil ich mich von weiteren 250 € von meinem Konto verabschieden konnte – Die Reparatur eines Kaffeevollautomaten kostet bei Media-Markt als Fixpreis so knapp 230 €. Ich hatte den vor Jahren schonmal für meine damals im Einsatz befindliche JURA in Anspruch genommen. Fazit: Der Service ist zwar echt sein Geld wert – aber diese zusätzliche nicht eingeplante Ausgabe, war eine echte Katastrophe!

    Dann mal gegoogelt, was es sein könnte: Da gab es so einiges – von trivial bis „kauf dir eine Neue“. Oje! Aber zuerst mal den Wasserbehälter aus der Maschine, damit nicht noch mehr Wasser meinen Fußboden in ein Schwimmbad mutiieren lässt.

    Und als ich die aus der Maschine nehme, sehe ich dass es unten aus aus dem Wasserauslass des Wasserbehälter tropft. Der Fehler war also scheinbar gar nicht im Inneren der Maschine – sondern das Ventil des Vorratsbehälters hing in Offen-Stellung und überschwemmte die Maschine, die ihrerseits, das Wasser großflächig an die nähere Umgebung weiter leitete. Das Ventil war mittels eines Zahnstochers schnell repariert – puh! Aber immerhin, 250 Euro zusätzliche Ausgaben gespart..


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    Heizung? Warmwasser? Nee, brauchen wir nicht! – sagt VONOVIA!…

    Der nächste Aufreger kam bald: Im Rahmen von Hardware, die den Geist aufgibt, stellte auch die Heizung unten im Keller den Betrieb komplett ein. Keine Heizung – kein warmes Wasser. Am 19.9 hatte ein Mieter ein Ticket bei der VONOVIA aufgemacht und am selben Tag erschien ein Montage-Trupp. Die Heizung funktionierte danach sogar wenige Stunden  – nur um am anderen Morgen wieder nur eiskaltes Wasser aus dem Kran strömen zu lassen.

    Und dabei blieb es! Fast 10 Tage gabe es im ganzen Haus mit 12 Mietparteien keine Heizung und auch kein warmes Wasser. Wie sehr man warmes Wasser braucht, merkt man Morgens im Bad, wenn Du die Haare deines verwöhnten Wirsings plötzlich mit eiskaltem Wasser waschen sollst.

    Oder mal eben einen Teller mit warmen Wasser abspülen um Fettreste von der Oberfläche zu bekommen? Keine Chance. Mehrere Anrufe bei Vonovia gingen ins Leere – nun sind die 5 Mietparteien bei mir im Haus (den Spinner von unten haben wir natürlich nicht drin) in einer Whatsapp-Gruppe und die 6 Mietparteien der anderen Seite sind ebenfalls über Whatsapp vernetzt. Die hatten dann eine nette Beschwerde und der Androhung von Mietkürzungen um 50% sowie einer Meldung beim Gesundheitsamt wegen gesundheitlicher Gefährdung an die VONOVIA verschickt. Netterweise schickte man mir das Template, so dass ich es an unsere Whatsapp-Gruppe weiterleiten konnte.

    Einen Tag vor Ablauf der Frist standen dann hier mehrere Werkstattwagen und reparierten die Heizung. Scheinbar funktioniert es in Deutschland nur noch mit Druck und Drohungen..

    So! Ich nehm jetzt erstmal ein heißes Bad!

    Der Autor entschuldigt sich für die mehrstündige Verspätung beim Veröffentlichungsdatums und verspricht (Finger hinter dem Rücken verkreuzt), dass dies NIE WIEDER passiert. Was NIE WIEDER in Deutschland bedeutet, sehen wir allerdings leider grade bei den Wahlen..

    der Autor

  • Monatsrückblick Juli 2026 – es gibt extrem viel Computerkram zu bequatschen..

    Hidiho liebe Community! Alle Leser, die nicht IT-Affin sind – kommt nächsten Monat wieder, denn im Monatsrückblick Juli 2026 geht es diesmal hauptsächlich um EDV-Themen. Bereit? Dann starten wir doch direkt:

    Anfang des Monats hatte ich eine gute Ideee – dachte ich zumindest. Ich wollte den Kabelsalat hinter meinem Lowboard mal entschlacken, denn die doofen Kabel lagen nach einigen Umbauten kreuz und quer hinter dem Board und das Möbelstück liess sich wegen Steckdosenleisten und dicken Kabelgewurschtel nicht so nah an die Wand stellen, wie ich das gern gewollt hätte.

    LWL-Kabel. Unzerstörbar? Nööö! Für euch getestet..

    Monatsrückblick Juli 2026 - defekter LWL-Stecker(Bild rechts: Ja, das kann passieren, wenn man zu stark an einem Kabel zieht – oder an einem Kabel, das sich um ein anderes Kabel gewickelt hat: KAPOTT! Ziemlich doof, denn kaputt ist schnell – heile dauert in der Regel viel länger)

    Also zog ich das Lowboard von der Wand und fing an das Kabelgezumpel zu entwirren. An einem Kabel zog ich wohl etwas zu stark, denn die rechte LED meiner Fritz!Box blinkte auf einmal rot – ein schlechtes Zeichen. Auch die „Power/Fiber“ Kontroll-LED blinkte kontinuierlich – ich hatte wohl grade meinen Interrnet-Anschluß gekillt!

    Nun ist an diesem Anschluß alles gekoppelt: nicht nur der Zugang zum Internet läuft bei mir über das Glasfaserkabel sondern auch die Festnetz-Telefonie und das Fernsehprogramm – ich war quasi technisch im Jahr 1930 gestrandet.

    Nachdem ich hinten am Router etwas mit den Fingern rumgeprockelt hatte, war das Problem klar: ich hatte beim ziehen an einem der anderen Kabel das LWL-Verbindungskabel vom Kabel so stark am Router-Anschluß geknickt, dass der Stecker abgebrochen war.  Watt nu?

    Monatsrückblick Juli 2026 - es gibt extrem viel Computerkram zu bequatschen..(Bild links: Na, welcher Stecker ist der richtige? Wer die Wahl hat, hat die Qual. Die Chance auf den richtigen Anschlußstecker ist 9:1.)

    Ich hatte zwar für die Installation des LWL-Anschlußes seinerzeit einige LWL-Kabel gekauft – doch die meisten hatten die falschen Stecker. Das ist das blöde bei LWL: es gibt etliche verschiedene Stecker und es ist nicht mal gesagt, dass der Stecker an beiden Seiten identisch ist.

    Die Fritz!Box 5590 hat schon 2 verschiedene Steckmodule für AON und GPON-Betrieb, wobei bei Privatkunden meist das GPON Modul Verwendung finden wird. Man sieht aber schon, dass die Glasfasertechnologie etwas komplexer ist, als die veraltete DSL-Nummer, wo man einfach einen Stecker in den Router steckte und dann war auch schon das Internet da..


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    Bei den Kabeln geht die Verwirrung weiter: Netzwerk-Profis werden sicher lachen, weil Sie sofort erkennen, welcher Stecker für welchen Verwendungszweck der richtige ist – aber ich? Auch wenn ich ITler bin – Switche und Netzwerk-Kram war in der Vergangenheit nie mein Aufgabenbereich – weshalb sollte ich mich dann damit befassen?

    Monatsrückblick Juli 2026 - es gibt extrem viel Computerkram zu bequatschen..(Bild rechts: das neue Kabel ruht eingepackt in der Kabelkiste – letztlich hatte dann doch das nur 5 Meter lange Kabel gereicht – auch wenn ich dafür den Router an einen anderen Platz stellen musste.)

    Also das alte Kabel ausgebaut – dafür musste ich die Fußleiste vom Flur bis ins Wohnzimmer demontieren – und mal die Stecker angeschaut und mit Bildern aus dem Internet abgeglichen. Dann wusste ich wenigstens schon mal, was für Stecker das blöde Ding haben musste: LC auf LC – das war ja schon mal ein Anfang!

    Der nächste Weg führte mich zu meiner „Kabelkiste“ – also die riesige Plastikwanne in der jeder ITler allen möglichen IT-Kram reinballert: Stromkabel, Mehrfach-Steckdosen, Netzwerk-Kabel, USB-Kabel, Coax-Kabel, SATA-Kabel, alte Router, ausrangierte Festplatten, nicht benötigte Stromkabel von gemanagten PC-Netzteilen, Mäuse, Tastaturen, Gehäuselüfter in allen Größen, Netzteile von PC-Komponenten in allen möglichen Stärken, und, und, und…

    Dort drin lagen eben auch die damals gekauften LWL-Kabel.

    Ich rupfte die mal auseinander und schaute mir die Stecker an. Es gab eins, welches die richtigen Stecker auf beiden Seiten hatte – aber es war zu kurz – nur 5 Meter. Ich hatte zwar schon ein neues 10 Meter langes verstärktes Kabel per Express-Versand bestellt, doch das wäre erst in 2 Tagen bei mir – und 2 Tage ohne Internet und TV? Neee!

    Ich pfriemelte das 5 Meter lange LWL Kabel aus seiner Tüte, fudelte es auseinander und steckte es schon mal in den Übergabepunkt im Korridor. Dann rollte ich es auseinander und ging die Strecke ab. Ich kam durch den ganzen Korridor und um die Ecke zum Wohnzimmer und dort hatte ich noch ungefähr 2 Meter übrig. Das war nicht viel und der Router stand ganz links – an der entferntesten Stelle im Lowboard – unerreichbar für das Kabel.

    Aaaaber… das Kabel schien zu reichen, wenn ich den Router von ganz links im Lowboard nach ganz rechts versetzen würde. Also das Lowboard wieder von der Wand gezogen, die ganzen Kabel erneut geschnappt und etwas anders verlegt und die Fritz!Box 5590 genau entgegengesetzt platziert. Das sah mit der Kabellänge gut aus!

    Nachdem ich das Kabel final verlegt hatte, waren tatsächlich noch 20 Zentimeter über – gut, dass das Kabel nicht kurz auf knapp reingesteckt werden musste und kein Zug auf dem Stecker war. Also Stecker rein – Fritzi fing an zu blinken und nach wenigen Sekunden war der Internetzugang wieder hergestellt. Jetzt noch die Fussbodenleisten wieder dran und fertig!

    Desktopsuche! Nicht die Kernkompetenz von Windows..

    Das wiederherstellen des Internets war auch dringend nötig, denn ich war grade mit einer Mammut-Aufgabe beschäftigt: ich musste ja zum einen den Monatsrückblick Juli 2026 schreiben – seit dem ableben des Microsoft Live Writer geht das ja blöderweise nur noch Online – und zum anderen hatte ich mein DIE ZEIT Digital Abo gekündigt und war dabei die vergangenen Ausgaben dieser Wochenzeitschrift Stück für Stück als pdf herunterzuladen.

    Die elektronischen Ausgaben reichten zurück bis ins Jahr 2012 – bei einem wöchentlichen Erscheinungstermin sind das 52 Ausgaben multipliziert mit 14 Jahren. Ganz genau: über 700 Ausgaben wanderten in stundenlanger Klickarbeit vom Zeit-Server auf meinen Medien-Server.

    Monatsrückblick Juli 2026 - mehrere alte Playboy-Ausgaben(Bild rechts: Die Zeit – oder lieber der Playboy? Warum nicht beides? Aber vergesst den aktuellen Playboy – der ist das Geld nicht wert. Ich berichtete bereits HIER davon. Wenn der Satz: „früher war alles besser“ in einer Sache Recht hat: der frühe Playboy (im Bild Ausgaben aus den Jahren 1979 – 1995) war um Längen besser als der heutige mit Werbung vollgeklatschte weichgespülte Woke Mode-Katalog.)

    Wenn Du dich fragst weshalb? Weil ich DIE ZEIT für eine der ganz wenigen Presse-Erzeugnisse halte, die unvoreingenommen, sachlich, fundiert recherchiert und wahrheitsgetreu berichtet. Dazu ist es interessant zu sehen, wie sich die Welt und auch die politischen Kräfte auf diesem blauen Ball im Weltraum verschoben haben. Das einzige was mir bei dieser Zeitschrift fehlt, ist das aufklappbare Bild eines hauptsächlich Haut zeigendem weiblichen Homo Sapiens in der Mitte.

    Und ich traue einer Recherche von LLMs zu diesen Themen nicht über den Weg! Die Zeit ist ein gutes Werkzeug zeitgenössische Vorkommnisse gegenzuchecken.


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    Das herunterladen der ganzen PDF-Dateien, von denen einige fast 100 Megabyte groß waren, war aber nur der erste Schritt, denn der ganze Inhalt musste natürlich noch erfasst werden, die Dateien nach Jahreszahlen sortiert und verschlagwortet werden. Das war die weitaus herausforderndere Aufgabe.

    Monatsrückblick Juli 2026 - Copernic Desktop Suche(Bild oben: Die Copernic Desktop-Suche ist ein tolles Werkzeug um Dateien und deren Inhalt zu finden. Dank Vorschaufenster und eingebauten Anzeigewerkzeugen wie Media-Player, PDF-Reader und Bildvorschau kann man direkt sehen, ob der Inhalt, den man gesucht hat mit dem Ergebnis matcht. Hier im Bild habe ich das Wort Kanzlerin gesucht und dieser Begriff wurde in fast 30 Zeit-Ausgaben gefunden.)

    Hierbei halfen mir 2 Software-Tools. Zum einen die Desktop-Suche Copernic, die in der Grundversion bereits ein Scanwerkzeug für PDF-Dateien hat und automatisch den Inhalt deiner Dateien und Dokumente scannt, indiziert und dir anzeigt. Mit knapp 24,00 € im Jahr ist der Preis noch in Ordnung. Weitere Funktionen, wie OCR-Erkennung beim scannen, o.ä. lassen sich hinzuordern – zum anderen Calibre (Doch dazu später im Beitrag!).

    Es gibt auch noch andere Desktopsuchen wie Ultra Search von JAM Software (diese Firma hat auch das bekannte TreeSize entwickelt) oder auch Everything. Leider hat Everything mich nicht wirklich überzeugt, weil es einfach Dateien nicht gefunden hat, und Ultra Search von JAM funktioniert nur schnell, wenn es mit dem kostenpflichtigen „DataCentral“ Plugin einen Index erstellen kann. Aber 360 € dafür bezahlen? Das fand ich dann doch etwas überzogen für das, was ich vorhatte..

    Doch zuvor musste eine Software gefunden werden, die eBooks die für Kindle oder andere Reader gemachte Bücher – und natürlich auch PDFs – verwalten konnte. Und da kommt das bereits genannte Calibre im Monatsrückblick Juli 2026 ins Spiel..

    Calibre – das geniale Freeware-Tool zur Verwaltung deiner eBooks!

    In der Tat bin ich immer noch überrascht, was Calibre alles für coole Funktionen hat, denn eigentlich suchte ich nur ein Tool mit dem ich die über 700 PDF-Files verschlagworten konnte und die Meta-Daten wie Erscheinungsdatum und andere Dinge erfassen, bzw. ändern konnte.

    Monatsrückblick Juli 2026 - es gibt extrem viel Computerkram zu bequatschen..(Bild rechts: Calibre in Aktion! Hier sieht man unter den PDF Dateien die von mir zugewiesenen Schlagwörter. Im Icon ganz oben rechts leuchtet jetzt die Wolke und der kleine Punkt grün – das Zeichen, dass der Server korrekt konfiguriert ist und über die Web Companion App die Bücher auf Endgeräte herunter geladen werden können. Dafür git es wie selbstverständlich auch eine Benutzer-Verwaltung.)

    Dass mich das Freeware-Programm Calibre mit immer neuen Funktionen überrascht hat, das hatte in dieser Form echt nicht erwartet, denn Calibre ist nicht nur eine Software, die deine eBooks lokal verwaltet – sie ist ein Server, der dir deine Bücher auf deine Endgeräte pusht, Nachrichten weltweit abholt in epub-Dateien abspeichert und dir per email schickt. Zwar nur eine Zusammenfassung – aber das reicht eigentlich allemal. Also nix mehr mit Bezahlschranke..

    Monatsrückblick Juli 2026 - es gibt extrem viel Computerkram zu bequatschen..(Bild links: Calibre kann auch deine Bibliothek für andere User zur Verfügung stellen – sogar auf mobilen Endgeräten – dank der „Web Companion App“ von Calibre. Schon geil, was diese Freeware kann – da kommen viele professionelle Anbieter mit ihren Software-Lösungen nicht dran)

    Und wie es sich für eine Serverlösung gehört, gibt es auch eine Benutzerverwaltung. Auch die Verwaltung der Schlagworte ist ziemlich clever gelöst, denn die werden zentral gespeichert und nicht Stück für Stück in die Original-Dokumente geschrieben. Calibre erstellt aus den zu importierenden Dateien eine Datenbank in der jedes einzelne PDF in einem eigenen Ordner ist und dort hinein kommen die Konfigurations-Dateien und das große Vorschaubild.

    Will man im nachhinein einen Rechtschreibfehler in einem Schlagwort korrigieren, dann wirkt sich das auf alle verschlagworteten Dateien aus. Ziemlich clever, oder nicht?

    Ich muss allerdings erwähnen, dass man auf seinen Speichermedien genug Platz haben sollte. Die Bibliothek, die Calibre zusätzlich erstellt umfasst die Originaldateien plus die erwähnten Zusatzinfos. Bei mir waren das knapp 36 Gigabyte für die Original-PDF Dateien und nochmals 44 GB für die Calibre Bibliothek. Über 80 Gigabyte – den Platz muss man auch erst mal über haben..


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    Das Jannah-Theme: ein paar weitere sinnvolle Features die ich jetzt nutze..

    Aber trotz allem sollte das schreiben vom Monatsrückblick Juli 2026 nicht zu kurz kommen. Ich benutze zum schreiben immer noch den klassischen Editor und nicht den Block-Ediitor. Der Block-Editor gibt mir zwar die Möglichkeit wesentlich mehr Inhalte in den Beitrag einzubinden, aber das meiste nutze ich nicht.

    Monatsrückblick Juli 2026 - Jannah Theme Features(Bild rechts: Das Jannah Theme bringt wirklich ein ganzes Füllhorn an eigenen durchdachten Funktionen mit. Auch wenn man ein Standard-Layout für den Blog festgelegt hat, kann man jeden einzelnen Beitrag getrennt layouten. Auch das hinzufügen von Quellen unter dem Beitrag ist möglich. In Zeiten von immer mehr Fake-News mal ganz sinnvoll um das Geschreibsel des Autors gegen zu checken.)

    Dafür bietet das Jannah Theme von Tielabs ein paar eigene Features, die ich wesentlich wichtiger finde – mal ganz davon abgesehen, dass mir der klassische Editor den Beitrag in WYSIWYG (what you see is what you get) fast identisch so anzeigt, wie er auch Online in den Browsern dargestellt wird. Sinnvoll ist beispielsweise die Möglichkeit Quellenangaben unter dem Beitrag anzeigen zu lassen. Das macht die Überprüfung des Beitrags auf den Wahrheitsgehalt wesentlich einfacher. Was meint ihr? Sinnvoll, oder nicht? Ich werde es jedenfalls ab jetzt nutzen..

    Wenn man schon mal dabei ist: Eine Fritz!Box geht auf Reisen…

    Im Rahmen des Router Verschiebens machte ich mir meine Gedanken über die 2. Fritzbox 7590, die ich als Slave mit der 5590 gekoppelt hatte. Der Standort erschien mir jetzt otimierungsbedürftig, denn das große SNOM Telefon sah zwar auf dem Lowboard cool aus – zum telefonieren musste man sich aber tief hinuterbeugen oder sich davor hinknien, weshalb ich häufig nur mit den Mobiltelefonen von Fritz! telefonierte – von denen ich in der ganzen Bude 4 Stück großflächig verteilt habe (trotzdem schellen die Dinger nur immer dann, wenn man entweder auf dem Lokus sitzt, oder in der Küche irgendwas am bruzzeln ist und nicht mal eben schnell zum Telefon rennen kann)..

    Der Plan war, diesen Router sowie das große Office-Telefon in mein Büro zu versetzen. Da ich vor Monaten ein LAN-Kabel verlegt hatte, welches aber direkt an meinem Medienserver angeschlossen war, könnte man doch dieses Kabel als Master-Slaver Verbindung nutzen und dann den Medien-Server, Telefon und noch ein paar andere Hardware-Komponenten an die Fritz!Box anschließen.

    Gesagt getan – aus Schaden klug geworden, wurde zuerst das mimosenhafte LWL-Kabel aus dem im Lowboard verbleibenden Router gezogen, denn das Board musste wieder komplett weg von der Wand um alle LAN-Verbindungen, Netzteile und Datenkabel der ins Büro ziehenden Hardware sauber vom Router und den anderen Komponenten zu trennen.

    Apple Standardprogramme im Abo? Nee, Leute – ohne mich..

    Dafür wanderte mein MacBook ins Wohnzimmer, wo es sich mit einer Mac-kompatiblen Docking-Station von HP vergnügt, das Bild auf dem großen 78″ LG TV ausgibt und sich mittels MX Keys Tastatur und Maus bequem von der Couch steuern lässt. Ist ja auch mal was..

    Monatsrückblick Juli 2026 - es gibt extrem viel Computerkram zu bequatschen..

    (Bild oben: Mein MacBook hat durch meinen 78″ Zoll Fernseher von LG einen MEGA-Monitor bekommen! Dank der Logitech MX Keys Tastatur und der Anywhere Maus vom gleichen Hersteller kann man den Mac bequem vom Sofa aus bedienen. Da gab es dann auch gleich die erste Überraschung: Die Programme Pages, Notes und die anderen vorinstallierten Office Programme gibt es jetzt nur noch als „Creator-Studio“ im Abo. Danke für nix, Apple und behaltet euren Scheiss!)

    Beim einschalten fiel mir auf, dass sich die früher vorinstallierten „Office“-Programme Pages, Notes, Numbers, Keynote beim Start beschwerten, dass es für die kein Update mehr gäbe und man sich die neuen Versionen herunterladen soll. Unbedarft machte ich das – nur um überrascht festzustellen, dass man nun um die Vorlagen nutzen zu können, ein Abo für das tolle Apple Creator Studio für 13,00 € im Monat abschließen muss.

    Monatsrückblick Juli 2026 - es gibt extrem viel Computerkram zu bequatschen..(Bild rechts: Da habe ich doch noch eine alte VISIO 2007er Version in meinem Ordner Abandonware gefunden und schnell mal installiert um die Netzwerk-Topologie aufzuzeichnen. Die DECT Geräte – also Mobiltelefone – habe ich nicht eingetragen, da es das Schaubild eher unübersichtlich macht.)

    Damit dürfte mein MacBook wohl ausgedient haben, denn ich sehe nicht ein, fast 170 € im Jahr an Apple zu zahlen, wenn ich die wesentlich umfangreichere Office-Suite von microsoft als LTSC-Modell (ich schrieb HIER darüber) für einmalig knapp 30 € bekomme und diese Programme dann sogar jahrelang nutzen kann.

    Dazu habe ich die anderen im Creator Studio enthaltenen Programme wie Logic Pro und Final Cut Pro als lebenslange Kauflizenz. Da würde ich ja doppelt dafür bezahlen. Ich glaube Apple will damit die Kosten für die KI-Unterstützung wieder hineinholen, denn diese Kosten sind ein immenses Sümmchen.

    Zur Info: Es gibt die altbekannten Apple Office-Programme wohl noch im Apple-Store, aber die Meldung sagt wohl, dass diese Programme in Zukunft nicht weiterentwickelt werden und sich dann irgendwann auch nicht mehr installieren lassen und dann das Abo-Modell zum Zwang wird. der Autor

     

    Die verbliebenen auf Microsoft Betriebssystemen laufenden Rechner im Büro haben nun den Luxus, dass nicht nur mein im Netzwerk priorisierter DIY-Medien-Server (ich schrieb hier über das Projekt), sondern jeder der Schlingel mittels LAN-Kabel in meinem Netzwerk angebunden ist und nicht mehr über WLAN seine Daten an den Router schicken muss.

    Einzig die Consumer-Electronic, wie mein SIEMENS Kaffee-Vollautomat, die Monsieur Cuisine Küchenmaschine, der LG Side by Side und alles andere, was zum IOT (Internet of Things) gehört, kommuniziert noch über WLAN – aber diese Komponenten nutzen ja nur das 2,4 GhZ Band, da es bei Haushaltsgeräten eher auf große Reichweite als auf hohe Datenraten ankommt.


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    Ein weiteres Goodie machte ich mir, als ich mir das SNOM Telefon anschaute. Dort lässt sich über USB ein Headset anschließen. Mir fiel ein, dass ich aus der Firma noch ein JABRA Headset hatte, denn derlei Komponenten werden schon aus hygienischen Gründen nicht an andere Mitarbeiter weitergegeben um sie dort weiter einzusetzen – auch wenn dies Ressourcen schonen und Kosten senken würde.

    Monatsrückblick Juli 2026 - es gibt extrem viel Computerkram zu bequatschen..(Bild links: die drei Knöppskes für Stummschaltung und Headset-Betrieb hatte ich jahrelang übersehen. Aber die funktionieren mit dem eigentlich nicht als kompatibel auf der Webseite attestierten JABRA Headset – und darauf kommt es an.)

    Aber da die IT von Thyssenkrupp ja sowieso komplett aufgelöst worden ist, stellte sich diese Thematik erst gar nicht. Die ausscheidenen Kollegen hatten ihre Headsets entweder behalten oder gleich in die Schrottkiste für den Verwerter gekloppt. Das SNOM Telefon sollte Jabra Headsets unterstützen – auf der Produktseite wurden zwar Modelle vom USB-Bluetooth Dongle angezeigt, aber ein Versuch konnte ja nicht schaden.

    Also mal das Teil auf den Rücken gelegt und den USB-A Port gesucht – Headset eingesteckt und getestet. Erst dachte ich, dass es nicht funktioniert, denn in einem Testgespräch mit mir und meinem Handy hörte ich nichts – bis ich eine Taste mit einem Headset Symbol auf dem Telefon erblickte. Mal mit dem Finger drauf getippt und schon ertönte eine Stimme im Kopfhörer „zum sprechen bitte den Lautsprecher herunterdrehen“ – und das war es. Der Headset-Modus muss manuell eingeschaltet werden und der Jabra Kopfhörer ist darüber hinaus stumm geschaltet, wenn der Mikrofonarm hochgeklappt ist.


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    Telefonieren ist nun richtig luxuriös, denn das SNOM hat doch noch eine leicht bessere Tonqualität als die Mobilteile von Fritz!.

    JAM SmartCallMonitor Professional – wenn man coole Tools aus dem Abandon-Software Ordner fischt..

    Ich hätte hier schon zufrieden sein können, aber da fiel mir doch noch etwas ein: ich hatte vor so knapp 6 oder 7 Jahren die Professional Version des wirklich coolen Tools SmartCall Monitor von JAM-Software erworben. Kein Abo sondern eine Lifetime Lizenz. Bedeutet: einmal zahlen – ewig nutzen.

    Monatsrückblick Juli 2026 - es gibt extrem viel Computerkram zu bequatschen..(Bild oben: Die JAM SmartCallMonitor Software funktioniert auch nach vielen Jahren noch besser als manch aktuelle Lösung. Zwar nur mit der 32 Bit Outlook-Version, aber es läuft. Gut, wenn man  die Original Installations-Datei noch zu Hause auf seiner NAS gespeichert hat.)

    Leider hat JAM knapp 1 Jahr später die Software nicht weiterentwickelt, weil sie sich nicht im Telefonsektor sahen. JAM verwies zwar auf einen Entwickler, der die Software weiter entwickeln wollte, doch dessen Lösung fand ich von Anfang an eher Banane..

    Es wurde noch schlimmer: die Software ist nicht mehr auf den JAM Servern verfügbar. Bis Ende 2021 hätte ich die als Sicherheitskopie herunterladen müssen und alle Links im Internet zum Download verweisen nur auf die JAM Webseite (doch der Link wurde von JAM auf den Treesize Bereich umgeswitcht, was naturgemäß nicht weiterhilft).

    Gut, wenn man Jäger und Sammler ist und Software – anstatt sie aus dem Download Ordner auf Nimmerwiesersehen zu löschen – in einen Ordner auf einem Sicherungs-Medium speichert. Dort gibt es bei mir sowohl auf der NAS, als auch auf meinem Medien-Server (ihr ahnt es: es geht um Redundanz) einen Ordner, der heißt „Abandon-Software“ – also ein Ordner, der die Originale und VOLLSTÄNDIGE Installationsroutine enthält, nicht die 2 bis 3 Megabyte große Pre-Install-Datei, die erst alles benötigte aus dem Internet lädt. Wie man sieht, steht man mit solch einer Datei dumm da, wenn die Software vom Download-Server verschwunden ist.


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    Mein alter Lizenz-Key war zwar bei JAM noch gespeichert und der Hinweis, dass mir die lebenslange Nutzung mit dem Professional Key gewährt wurde auch, dass es aber keine Datei zum Download gab eher nicht. Doch selbst wenn er nicht mehr dort gespeichert wäre – Lizenzschlüssel und Aktivierungs-Keys speichere ich seit Jahren in der Keepass 2 Datenbank zusätzlich ab.

    Jetzt war es glücklicherweise so, dass die letzte offizielle Version einen Build 3.4.x hatte und ich als Installationsdatei eine Version 3.3.x auf dem Rechner fand. Das war jetzt nicht wirklich ein Drama, wenn auch eine „Zehntel“-Version ein paar Bugfixes ausmerzt. Aber nutzt ja nix. Wenn man nix anderes hat, muss man die halt nehmen, oder?

    Die JAM Lösung lässt sich nach der Installation einfach konfigurieren – jedoch: die Kopplung mit Outlook funktionierte bei mir nicht. Ich hatte erst den Verdacht, dass Outlook andere Sicherheitsfeatures oder Apis benutzt – doch der Fehler lag einfach daran, dass ich ein 64 Bit Office auf meinem Rechner installiert hatte.

    Da die JAM Software in 32 Bit programmiert ist funktioniert sie auch nur mit 32 Bit Programmen. Mit der 32 Bit Version von Outlook klappte die Verbindung mit den Kontakten dann sofort.

    Ich musste zwar ALLE Office 2024 lTSC Programme von der 64 Bit auf die 32 Bit Version ändern – auch die Exoten Visio 2024 Pro und Project 2024 Pro, obwohl die ja eher nicht zum normalen Office Standard gehören – aber so knapp dreiviertelstunden und 4 Rechner Neustarts später, waren alle Office-Programme von 64 auf 32 Bit geswitcht, neu aktiviert und das SmartMonitor Tool konnte seinen Dienst verrichten.

    Schellt jetzt das Telefon poppt direkt auf dem Monitor ein Fenster auf, und zeigt mir, wer anruft. Die Kontakte zieht sich das Tool aus der Fritzbox und Outlook und es zeigt mir Statistiken an, wann ich angerufen habe – oder wann mich jemand angerufen hat.

    Das geht sicher auch aktuell über andere Wege, wie dies mit Raspberry und Home Assistant-Geraffel gemacht werden kann, aber ich habe keinen dieser Mini-Computer (fand die auch nie besonders verlockend, weil mir das einfach zuviel Konsolengeklimper ist)  – das soll schon auf meinen Windows Rechnern laufen.

    Ich fühle mich jedenfalls wie eine Chef-Sekräterin: cooles Telefon, geiles Headset und dann auch noch eine Software, die einen beim telefonieren unterstützt. Kann das Leben schöner sein?

    Logitech G915 X – eine Tastatur mit X, das war wohl nix!..

    Da es diesen Monat eine fette Rentenerhöhung gab, gönnte ich mir mal wieder etwas Hardware. Meine Wahl fiel auf eine hochwertige RGB Tastatur von Logitech – die G915 X in Alu mit weißen Tasten. Da ich das Vorgängermodell in schwarzem Aluminium mit schwarzen Tasten habe, dachte ich, das wäre eine gute Wahl. Ich lag komplett daneben!

    Monatsrückblick Juli 2026 - es gibt extrem viel Computerkram zu bequatschen..(Bild rechts: schick und wertig – aber leider eine Katastrophe in der Usability! Alleine die Software ist sowas von „Katastrophe“ – anders kann man es nicht ausdrücken.)

    Die Tastatur wirkt im ersten Moment Superstabil. Da gibt es echt nix zu meckern. Das Finish wirkt Mega: stabiles gebürstetes Aluminium – ein dazu passendes imposantes Gewicht. Aber schon beim einschalten geht die Ernüchterung los.

    Die weißen Tasten leuchten in einem Babyblau und die bei Gamern bekannten Bewegungstasten W,S,A,Y leuchten in einem Schweinchenrosa. Pff – dass muss echt nicht sein….

    Nun kann man die RGB-Beleuchtung mit der Logitech G Hub Software an seine Bedürfnisse anpassen. Unter der G915 (ohne X) ging das auch ohne Probleme – bei der neuen G915 X war ich am verzweifeln, denn die Anpassung der Farben an meine Applikationen war ein Eiertanz und so umständlich als wenn der Praktikant einer chinesischen NoName-Firma die Software programmiert hätte und nicht eine der renommiertesten Hardware-Hersteller aus dem Premium-Bereich.


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    Anpassung fertig? Cool! Anpassung auf dem Gerät speichern? ENDE! Alles wieder Babyblau und Schweinchenrosa! Ich bin jetzt echt nicht einfach aus der Ruhe zu bringen, aber diese verfi… Software trieb mich echt in den Wahnsinn. Dazu konnte ich nicht nachvollziehen warum die Anpassungen bei einer reinen Bluetooth Verbindung (ohne den speziellen Logitech G915X Dongle) nicht funktionierten – aber kaum war man per Lightsync über den Dongle verbunden, ging es.

    Monatsrückblick Juli 2026 - es gibt extrem viel Computerkram zu bequatschen..(Bild links: Nee! Echt selten – aber diesmal geht das bestellte Teil zurück an den Versender. Die Logitech G915 X konnte mich in keiner Rubrik überzeugen. Schade eigentlich für einen Hersteller im Premium-Bereich.)

    Eigentlich wollte ich die Beleuchtungs-Features der Tastatur an anderen Rechnern nutzen ohne die Logitech G Hub Software jedesmal installieren zu müssen – dafür ist ja extra die Möglichkeit gegeben worden, die angepassten Beleuchtungs-Einstellungen auf der Tastatur zu speichern. Keine Chance!

    Auch das schreiben auf der Tastatur ist gewöhnungsbedürftig, denn dies ist eine ausgewiesene Gaming-Tastatur – es geht deshalb hauptsächlich um schnelle Reaktionen der Tastatur. Das heißt übersetzt: das schreiben von Texten ist nicht die Kernkompetenz – das merkt man leider beim schreiben, denn die Handhaltung ist nicht sehr komfortabel!

    Man kann die Tastatur zwar in zwei aufrechtere Positionen mittels unter der Tastatur angebrachten Abstandshaltern minimal am hinteren Bereich aufrichten, damit die Tasten der Tastatur in einem ergonomischeren Winkel zum Schreiber neigen – aber für mich ist selbst die höhere der beiden Winkel zu niedrig.


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    Ein weiterer, aber überaus wichtiger Punkt, warum die Tastatur zurückgeht ist der Umstand, dass sich die weißen Kappen der G915 X nicht mit den schwarzen Kappen der G915 austauschen lassen. Wie könnte es auch anders sein: die einen Tastatur-Switche haben einen runden Befestigungspunkt in der Mitte, die anderen zwei eckige Punkte an der äußeren Seite. Kompatibilität? Nöö.. Verstehste nicht? Nee.. ich auch nicht..

    Dazu kommt ein weiteres optisches Manko: Die Buchstaben auf den Tasten sind schlecht zu lesen. Dank LEDs eine leuchtende weiße Schrift auf weißen Kappen? Wer soll das erkennen? Schwarze Schrift geht nicht, denn dann emittiert die LED kein Licht, sondern ist ganz einfach aus. Dann ist der halbtransparente Buchstabe auf der Taste aber in einem Mittelgrau. Da muss man erahnen, was für Tasten man drückt.

    Ich muss es ganz klar sagen: Für fast 200 Ocken war diese Tastatur ein Griff ins Klo. AMAZON hätte mir zwar noch eine Gutschrift von knapp 30 € gegeben, wenn ich sie behalten hätte, anstatt sie zurück zu schicken, aber was soll ich mit einer dann immer noch fast 140 € teuren Tastatur, die in keiner einzigen Rubrik überzeugen kann? Selbst ein Preis von 50 Euro wären dann zuviel!

    Der Filmtip am Ende: Shaun das Schaf als Krimi..

    Zum relaxen bei der ganzen Aufregung, nutzte ich mein Amazon Prime Abo um mal ein paar Stunden Unterhaltung genießen zu können. Dabei fiel mir ein Film besonders auf: Glennskill: ein Schafskrimi bietet Unterhaltung, eine nette Geschichte, jede Menge Schafe (allerdings im Computer generierte) und Crime. Wie das zusammenpasst? Ich weiß es selber nicht! Aber es funktioniert und die verschiedenen Charaktäre der Schafe sind wirklich gelungen. Ich mag die Intelligenz von Lily und die destruktiven Zerstörungsorgien von Reggie und Robbie. Dass sich um friedliche Schafe eine Mordgeschichte stricken lässt ist eine ganz nette Idee. Besonders wenn die Schafe von sich aus den Mord aufklären. Ich sag mal Daumen hoch!

    Es gibt auch schlechte Bewertungen bei Amazon, denn es gibt bereits 3 „Schafskrimis“ von der deutschen Schriftstellerin Leonie Swann. Die Leser der Bücher sind mit dem Film sehr unzufrieden, denn die Buchvorlage hat mit dem Film fast nichts gemeinsam. Das kennen wir aber leider von amerikanischen Regisseuren, die bei einer literarischen Vorlage aus anderen Ländern selbst den Klappentext nicht richtig lesen. der Autor

     

    Ein weiteres Schmankerl ist für mich die Serie „Türkisch für Anfänger“ mit dem damals noch jungen Elyas M’Barek als Cem – der später als „Zeki Müller“ in den Kinofilmen der „Fack u Goethe“- Reihe zum Star wurde und Josefine Preuss als Lena, die sich in einer deutsch-türkischen Patchwork-Familie zusammenraufen müssen. Der Macho Cem und die pubertierende Lena, dazu Cems streng muslimische Schwester Yagmur, der türkische Vater – ein Kriminalkommissar und die deutsche leicht verpeilte Mutter – eine Psychologin, sowie Cems stotternder Freund Costa, der immer noch im 3. Reich lebende Opa Hermi – das ist beste Comedy!

    Uups, das war’s schon? Tja, wie gesagt – diesen Monat ging es fast nur um Technik, aber der nächste Monat wird besser – versprochen!

    Der Autor ist sich natürlich darüber im klaren, dass technischer Krams für die meisten Leser eher langweilig ist, denn die Inhalte von Sex’n Crime sind wesentlich interessanter und lassen die Followerzahl des bekanntesten unbekannten Bloggers auf eine fast zweistellige Zahl ansteigen. Da der Autor sich diesem Bereich eher „lustlos“ bzw. „stiefmütterlich“ widmet wird er versuchen dieser Rubrik in Zukunft mehr Aufmerksamkeit zukommen zu lassen.

    der Autor

  • Monatsrückblick April 2026 – Was gab es denn so beim bunten Frühlingsbeginn?

    Hidiho liebe Community! Der April ist vergangen  – es wird also Zeit für den Monatsrückblick April 2026 – und wie Du als treuer Leser festgestellt hast, gab es am 1. April keinen meiner üblichen Aprilscherze. Tja, für einen Scherz muss man in Stimmung sein – aber wenn ich höre, was unser „ich scheisse auf die Arbeiterklasse und Rentner“-Kanzler Merz schon wieder in Bezug auf Rente raushaut, dann frage ich mich, wann er die Spitting Image Maske abnimmt und darunter das Gesicht vom US Donny-Boy zum Vorschein kommt.

    Ähnlich rigoros den ärmeren Menschen, das bisschen was sie zum Leben brauchen zu streichen, um es denen zu geben, die mehr als genug haben, war man ja eigentlich nur aus Gods own Country von dem orangefarbenen Spinner gewohnt.

    Aber verlassen wir das Thema Politik erstmal – es gibt wirklich schönere Dinge im Leben als sich über altersstarrsinnige Narzisten in Regierungspositionen aufzuregen, oder? Genau – dafür ist später in diesem Monatsrückblick noch Zeit..

    Monatsrückblick April 2026 – es wird mal wieder gereist..

    Monatsrückblick April 2026 - Dr. Nerd auf dem Weg nach Bochum(Bild links: Achtung! Alter Mann auf Tour. Das Wetter war herrlich – mein Kumpel hat einen Audi TT Cabrio und damit kann man ganz entspannt nach Bochum düsen. Bei über 2 € für einen Liter Sprit eine schon fast verschwenderisch teure Reise.)

    Ich war mal wieder auf einer Reise – naja, was heißt Reise.. ich war in Bochum im Bergbaumuseum und wollte das erste mal den Bonus meines Rentnerausweises ziehen: „ermäßigten Eintritt“ – ja von wegen.

    Nicht nur, dass der Eintrittspreis mit 15,00 € ziemlich happig war (damit ist dann nur das überirdische Museum mit seinen Ausstellungen abgedeckt) für die Führung unter Tage – die eigentlich der spannendere Teil an dem Besuch ist, waren nochmals 3,00 € fällig. Und Ermäßigung für Rentner? Nix da!

    Ich konnte mich dunkel daran erinnern, dass ich als Schulkind mal in dem Bergbaumuseum war – war aber nicht sicher, ob es das gleiche Gebäude war, denn das Museum wirkt technisch ziemlich neu. Nachdem ich auf der Webseite des Museums war, löste sich das Rätsel: der Gebäudekomplex wurde in den Jahren 2014 bis 2019 komplett umgebaut und ich muss sagen – das haben die gut gemacht!

    Kleiner Spoiler: der Zutritt zum Cafe „Kumpels“ im Museum ist frei und kostet nichts. Und auf dem Weg dorthin kann man auch kostenlos durch das ganze Museum latschen und das ist wirklich ziemlich groß und bietet nicht nur informationen zur Kohle und Bergbau. Spart euch also den Eintritt, denn die Karten werden nicht kontrolliert. Wer genug kriminelle Energie hat, der verzichtet auch auf die Karte für die Führung, stellt sich einfach zur vollen Stunde an den Sammelpunkt und latscht mit der Truppe mit.

    Ich bin sicher 99% der Besucher haben nur ein einziges Mal Eintritt gezahlt und gehen seitdem Tagein-Tagaus dort kostenlos hin um den horrenden Eintrittspreis wieder einzuspielen.

    Die Führung durch die unteren Gefilden des Bergwerks, bzw. des Bergbaumuseums ist interessant gemacht, obwohl mir der Rundgang wesentlich kürzer erschien als damals. Lt. Webseite soll das unterirdische Stollensystem 2,5 Kilometer lang sein – wir sind maximal eine halb so lange Strecke gelatscht, wenn überhaupt.

    Monatsrückblick April 2026 - Bergbaumuseum Bochum(Bild rechts: Wer kann mir sagen, wie man diese dicken Maschinen dort runter bekommen hat? Die Gänge dorthin waren allesamt schmäler (schmaler?) als dieses Fahrzeug breit ist, dazu wäre abbiegen unmöglich. Hat man in Bochum das „Beamen“ erfunden?)

    Der simulierte „Fall“ mit einem Fahrkorb, der die Bergleute mehrere hundert Meter tief unter Tage bringt, war recht nett – wenn auch entschärft, um allzu magenempfindlichen Besuchern und Menschen mit Schließmuskelproblemen nicht dazu zu verleiten deren Kleidung ebenso wie die Outfits anderer Besucher (denn man steht sehr eng in dem Fahrstuhl) mit Magen- und anderen Säften zu besudeln. So etwas wirft dann schlechte Erinnerungen auf den Besuch.

    Nach der unterirdischen Führung konnte man noch auf den Förderturm. Auf die Spitze kommt man aber nur über mehrere Stahltreppen, deren Gitterstufen den offenen Blick nach unten gestatten, was den meisten Besuchern Schwindelgefühle bereitete.

    Monatsrückblick April 2026 - Was gab es denn so beim bunten Frühlingsbeginn?(Bild links: Dieses Bild täuscht. Es ist mit 50facher Vergrößerung aufgenommen worden. Der Dortmunder Fernsehturm war in Wahrheit nur zu erahnen – dank der Superkamera meines S24 Ultra (Test) kann man die charakteristische Gondelform aber gut erkennen..)

    Aber egal – wenn man schon mal da ist, dann nimmt man das noch mit und schaut mal in die Runde. Den Dortmunder Fernsehturm „Florian“ konnte man in der Ferne erahnen. Mit meinem S24 Ultra und 50facher Vergrößerung konnte man ihn aber einigermaßen scharf erkennen.

    Am meisten hat mich gewundert, wie man diese riesigen Maschinen in die engen Katakomben bekommen hat. Dies, und dass das Leben der Bergleute den reichen Minenbesitzern jahrhundertelang völlig Humpe war. Denen waren nur die teuren Investitionen in ihre Maschinen wichtig. Die Arbeitsbedingungen der Bergleute? Nebensache. Kennt man aber irgendwie, dass die Menschen, die dafür sorgen, dass andere Menschen reich werden am wenigsten geschätzt werden.

    Monatsrückblick April 2026 - Was gab es denn so beim bunten Frühlingsbeginn?(Bild rechts: aktuelle Fördertechnik schont die Gesundheit des Menschen – ist aber sündhaft teuer. Kleiner Funfact: Lt. dem Führer der Besichtigung liegt noch für über 300 Jahre Kohle Untertage, die abgebaut werden könnte – und die wäre aufgrund der aktuellen Preise auf dem Kohlenmarkt sogar rentabel beim Abbau. Klar, das CO2 bliebe ein Problem. Aber immerhin – Gut zu wissen, dass es da ist. Schlecht, wenn es Donald Trump auch erfährt – also Psst. nicht weitersagen.. )

    Irgendwie ist das schon ein seltsames Phänomen auf diesem Planeten, welches seit Jahrhunderten aufrecht erhalten werden konnte. Auch seltsam, dass sich die Menschen das gefallen lassen. Aber ich muss vorsichtig sein – mit solch kritischen und schon fast umstürzlerischen Ansichten ist man in Deutschland schnell als Linker eingestuft. Und das ist für die aktuelle Regierung in diesem Land, scheinbar schlimmer als ein Nazi zu sein.

    Die SPD der Vergangenheit klopft an – die wollen Helmut Schmidt zurück..

    Politik? Ja, bei dem Thema ist Deutschland aktuell ein Problembär. Vielleicht sollten wir es mit der aktuellen Regierung halten wie seinerzeit mit Bruno? Peng, Peng – heute Abend gibt es lecker Bärensteak auf der Grillparty!..

    Ein Kanzler, der sein Volk hasst und seinen Mitgliedsantrag bei der AfD schon in den Briefumschlag geschickt hat und eine Wirtschaftsministerin, die ganz unverhohlen Berichte zum Thema erfolgreichem Ausbau der erneuerbaren Energien verschwinden lässt, falsche Fakten in Gas(t)-Beiträgen der FAZ verbreitet und Deutschland im Bereich Energie um 30 Jahre zurückwerfen will, um ihrer Energielobby zu dienen. Und der Koalitionspartner SPD? Quasi nicht existent. Wo sind die Politiker mit Weitsicht und Charisma wie Helmut Schmidt? Welcher seelenlose Konkursverwalter der früheren Arbeiter-Partei SPD kommt als nächstes?


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    Meine Großeltern waren Zeit ihres Lebens sowohl Atheisten als auch Sozialdemokraten. Das bedeutet, dass sie obwohl nicht an Gott glaubend an ein soziales miteinander der Menschen glaubten. Witzigerweise bekommen es ja die überzeugten Christen, die so stolz darauf sind, welche zu sein es nicht mal hin sich an die 10 Gebote zu halten – was für einen Atheisten schon aufgrund seiner Weltsicht ganz selbstverständlich ist. Und ich bin auch atheistisch erzogen worden: ich wurde nicht getauft und gehöre keiner Kirche an. Dass ich auch nicht an Gott glaube habe ich glaube ich schon satirisch genug in diesem Beitrag bewiesen..

    Monatsrückblick April 2026 - Was gab es denn so beim bunten Frühlingsbeginn?(Bild rechts: auch im Bergbaumuseum sieht man den größten Hühnerfuss der Welt. Er gehörte einem urzeitlichem Hühner-Vogel – wahrscheinlich ein Weibchen. Die Eier des Vogels waren so groß und schwer wie ein VW Golf (Modell 1: 1974 – 1983) und um den Vogel zu grillen brauchte man einen Metallspieß von 20 Metern Länge. Aufgrund überall tätiger Vulkane war die Feuerbeschaffung zum Glück das kleinste Problem.)

    Mein Großvater war in der SPD bis zu seinem Tod in den frühen 90ern, meine Großmutter verliess die Partei jedoch schon in den 80ern, weil sie dort schon einen Verfall der Partei gesehen hat. Der Auflösungsprozess der SPD hatte also anscheinend schon vor Jahrzehnten schleichend begonnen. Wenn ich mir anschaue, was die SPD heute noch darstellt, dann dauert es nicht mehr lange und wir haben ein Zwei-Parteien-System wie in den USA: Rechts und Ultrarechts – nämlich CDU und AfD.

    Ich bin also etwas vorbelastet durch meine Erziehung nicht an Dinge glauben zu können, solange man sie nicht beweisen kann oder der Verdacht besteht, dass andere Menschen davon einen Vorteil haben – was fast immer der Fall ist. Oder glaubst Du wirklich, dass ein schmieriger selbsternannter „Money-Coach“ auf TikTok dich in kürzester Zeit so reich machen kann, dass Du Dir ein 150 Quadratmeter Penthouse mitten in Paris leisten kannst? Dann träum weiter und gehe bitte wieder von meinem Blog – Du gehörst hier nicht hin..

    Soziale Medien? Die tuen meiner (und deiner?) Seele nicht gut..

    Dazu passt auch meine über Jahre gesammelten Beobachtungen des miteinanders der Menschen untereinander: der Homo Sapiens ist in knapp 30 Jahren zu einem oberflächlichen, agressiven, dummen, rechthaberischen, egoistischen Subjekt verkommen. Nenne einfach irgendeine negative Eigenschaft und sie stimmt. Hass ist die neue Währung in den sozialen Medien, die von den Algorithmen auch gezielt in die Timeline der User gepusht wird – denn Hass triggert die Menschen und lässt sie interagieren und länger auf den Seelenverbrenner-Portalen bleiben. Ganz ehrlich – ich bin seit knapp zwei Monat wieder auf Instagram und werde es wieder verlassen, denn ich fühle mich dort nicht wohl.


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    Die ständigen Null-Informationen die hochpoppen, dass ich irgendeinem völlig fremden Furz kennen könnte, der in der Watchlist eines Bekannten ist und mich das „vielleicht interessieren könnte“, die Only Fans Hobbynutten, die sich an einen anhängen, wenn man woanders Beiträge kommentiert. Dazu die zum Teil aus KI-Schwachsinn bestehenden Inhalte. Sprechende Tiere (natürlich KI), ebenfalls von KI generierte Gegenstände, die es schon wegen physikalischer Unmöglichkeit nie geben wird, subtile Beeinflussungen in Richtung rechten Gedankenguts und immer wieder billigstes Schrott-Werkzeug aus dem Reich der Mitte.

    Mit Instagram kommt auch noch das noch sinnlosere „Threads“: ein Portal wie früher Twitter, wo jeder seine kruden Gedankenschnipsel absondern kann – und das leider auch tut. Frauen, die sich über jeden Mann beschweren, mit denen sie sich getroffen haben,  und nur darauf gewartet haben, dass sie eine „Red Flag“ ziehen können, selbst wenn er sonst alles richtig gemacht hat – aber keinen Blumenstrauß mit mindestens 50 Rosen beim Date zu überreichen – das geht gar nicht.

    Warum müssen die ganzen kaputten Spinnerinnen mit ihren völlig abgedrehten Vorstellungen, wie ein Mann sich ihnen gegenüber zu verhalten hat, ihren Gedankenmüll auf andere Menschen ablassen? Darf ein Mann nicht einfach nur nett und normal sein? Ich mache echt drei Kreuze, dass meine Dating-Phase sein 20 Jahren vorbei ist und ich glücklicher Single bin – wobei die Betonung auf „Glücklich“ liegt!

    Dazu gesellen sich dann in den Bubbles ebenfalls Rudelweise männerhassende Feministinnen, die wie Claquere Beifall klatschen und sie auf ihrem Ego-Trip gegen die Männerwelt voranpeitschen. Auch der Versuch der Plattform einen immer wieder neu mit anderen Inhalten zu triggern, nervt mich einfach nur noch. Im Sekundentakt wird das Hirn mit den sinnlosesten Infos des bekannten Universums zugemüllt.

    In der einen Sekunde wird ein sprechender Pudel (natürlich KI generiert) interviewt, in der nächsten will dir eine Frau erzählen, dass Natron und Honig dein bestes Stück wieder hart wie Kruppstahl macht, gleich danach will dich ein Money-Coach reich machen, wobei er sich falsch ausgedrückt hat, denn eigentlich will er nicht dich sondern sich reich machen – dazwischen immer wieder kleine Selbstdarstellerinnen, die zwar dumm sind wie ein Meter Feldweg, und ihre etlichen tausende Likes ausschließlich durch fast im freien baumelnde Hupen mit Körbchengröße H ergattert haben und die dir die Welt erklären wollen, von der Sie nicht den Hauch einer Ahnung haben. What a Fuck! Wer kriegt denn da bitte nicht Hirnaufweichung?


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    Da meine Präsenz auf den sozialen Medien die Zugriffszahlen auf meinem Blog nicht verbessert haben, kann ich mir die Zeit sparen und lieber mein Augenmerk wieder auf meinen Blog lenken. Nur auf Mastodon werde ich noch aktiv sein, denn dort gibt es keine dich triggernden Algorithmen – alle anderen auf puren Kommerz ausgerichteten Social Media Plattformen, die auf Dauer die Seelen der Menschen vernichten oder sie verdummen lassen, werde ich wieder verlassen. Das tut mir zwar für die paar wenigen Menschen, die ich dort kenne leid, aber meine Nerven und mein Seelenheil gehen mir vor.

    Die paar Menschen, die ich dort kenne, können gerne einen Account auf meinem Blog erstellen und in einer Werbe- und Algorithmenfreien Zone Beiträge verfassen. Klar lesen diese Beiträge nicht tausende andere Menschen – aber es lesen die Menschen, die sie damit berühren wollen. Ob ich Likes in den sozialen Medien bekomme ist mir ebenfalls Humpe und FOMO? Echt? Glaubst Du ich hätte Angst was zu verpassen? Das fragst Du einen fast 70jährigen, der in seinem Leben schon fast alles erlebt hat – außer einen Krieg?

    Aber wenn die Welt so weitermacht, dann kann das ja noch kommen und dann wäre mein „Life fucks you“ Bingo-Kärtchen endlich voll. Und wenn die Irren, die auf diesem Planeten die größte Macht haben so weitermachen werde ich mit Sicherheit „Fuck You“-Bingo Sieger..

    Apropos Sieger: Mein Französisch-Kurs läuft..

    Monatsrückblick April 2026 - Was gab es denn so beim bunten Frühlingsbeginn?(Bild rechts: wer kennt noch dieses überflüssigste Buch der ganzen Schulzeit? Ich weiß bis heute nicht, was ich damit machen soll – außer es direkt nach dem aufklappen wieder zu zuklappen. Dieses Antiquariat- sowie etliche andere noch in meinem Bücherregal stehende Zeugen eines quälenden langweiligen Schülerlebens – wurden bei einer der letzten Entrümpelungsaktionen dem Altpapier-Container übergeben. )

    Schon letzten Monat hatte ich ja erwähnt, dass ich – um meine durch Alkohol, Drogen und Weibsvolk verklebten Synapsen wieder frei zu bekommen – die französische Sprache lernen will. Ich hatte die zwar vor knapp 50 Jahren in der Schule – aber im Ernst: wer weiss denn noch, was er damals in der Schule gelernt hat? Drück mir das Buch „Siebers mathematische Tafeln“ in die Hand und ich werde dich damit augenblicklich verprügeln..

    Ich habe mal geschrieben – und dazu stehe ich immer noch: „das wichtigste was Du immer wieder im Leben brauchst, ist der Dreisatz“ – alles andere wirst Du im Leben höchstwahrscheinlich niemals brauchen. Zu blöd, dass Gen Z nicht mal den drauf hat. Was ich von der Intelligenz – insbesondere von Menschen in der USA halte, lässt sich ungefähr mit diesem Video treffend beschreiben:

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    Mehr Informationen

    Nee, nicht voller Schadenfreude mit dem Finger drauf zeigen – in Deutschland geht der Trend ganz klar auch dahin. Es gibt Studien, dass die jungen Leuten trotz unveränderten Bedingungen in der Schule bezüglich, Klassengröße, Unterrichtsstoff, zu vermittelnden Inhalten in den letzten 20 Jahren ständig dümmer geworden sind. Und das liegt – ja, wer hätte das gedacht an den Smartphones, die durch deren Inhalte die Gehirne der Kinder in den Pausen und auf dem Weg zur Schule schon so stressen, dass wichtige Inhalte keinen Platz mehr finden und die dadurch antrainierte Aufmerksamkeitsspanne nicht länger als wenige Minuten andauert.

    Monatsrückblick April 2026 - Was gab es denn so beim bunten Frühlingsbeginn?(Bild links:  Bis ins Finale gekämpft und gewonnen – da kann man ja auch mal ein bißchen stolz auf sich sein obwohl ich etwas gehandicapt bin, was meine Hirnleistung angeht. Französisch läuft also. Das nächste Projekt steht auch schon fest: Wozu habe ich einen Roland Fantom EX 6 Synthesizer und ein Yamaha Keyboard? Du ahnst es Thomas Forschbachs Kurse auf „werde Musiker“  liegen schon bereit und warten darauf dass ich anhand der Anleitungen meinen Tasteninstrumenten sinnvolle Töne entlocke.)

    Heutige Lehrer sollten also die wichtigen Kerninformationen direkt in den ersten 5 Minuten der Stunde vermitteln – danach hören die Kiddies nur noch rosa Rauschen aus dem Mund des Lehrers.

    Waren wir früher als Kinder intelligenter? Nein, wir hatten nur mehr Biss. Den Begriff Depressionen gab es nicht: wenn du als Kind schlechte Noten nach Hause brachtest, dann war nicht der Lehrer Schuld oder deine angeknackste Psyche, sondern Du einfach nur faul. Und zu 90% traf das auch zu. Ich habe selber mehr als einmal die Hausaufgaben bei der Fahrt in der Straßenbahn zur Schule in das Schulheft hingerotzt, denn ich war in der Schule auch nicht der Strebsamste. Die Noten spiegelten das dann auch eindrucksvoll wieder.

    Ich vertrat schon damals den Leitspruch: „ein cleveres Pferd springt nur so hoch, wie es muss!“ – Noten von 3 bis 4 reichen ja auch für eine Versetzung. Damit habe ich schon als Schulkind Leistungstechnisch nach dem „Pareto-Prinzip“ gearbeitet. Und später mein ganzes Berufsleben – wobei ich selbst damit noch besser war als jeder Kollege..

    Apropos früher…

    Monatsrückblick April 2026 - Was gab es denn so beim bunten Frühlingsbeginn?(Bild rechts: Die Karl-Wenk-Straße in Dortmund-Barop vor knapp 70 Jahren. Die Häuser waren grade mit öffentlichen Mitteln frisch gebaut worden und man musste einen Wohnberechtigungsschein haben um eine der Wohnungen zu bekommen – aber dort bin ich aufgewachen, und dort wohne ich auch seit 1997 wieder. Schaut euch mal an wie klein die grade gepflanzten Bäume da sind und wie wenige Autos es gibt – und vor allem, was für welche!)

    Bei früher muss ich an einige Dokumente denken, die mir letztens mal wieder in die Hände fielen. Zum einen war da ein Blatt aus einer Werks-Zeitung, der DHHU (Dortmund-Hörde Hüttenwerke Union). Dort hatte damals (also vor fast 70 Jahren!) meine Großmutter eine Seite aus der Zeitschrift für Werkstätige gerissen.

    Monatsrückblick April 2026 - Was gab es denn so beim bunten Frühlingsbeginn?(Bild links: und so sieht die Karl-Wenk-Straße 2026 aus: Die Häuser haben Dämmfassaden bekommen, statt Kohleöfen gibt es Zentralheizung, die meisten Wohnungen haben große Vorbaubalkone erhalten – und die Miete ist um den Faktor 40 gestiegen: von 40 D-Mark auf 800 €. )

    Diese Siedlung hatte es ihr wohl so angetan, dass sie meinen Großvater auch für den Ort begeistern konnte. Die Wohnung in Dortmund Oespel mit eigenem Garten mussten die Großeltern aufgeben, denn das dort tätige Röhrenwerk brauchte das Gelände. Dafür wurden die Häuser von dem Unternehmen zurück gekauft.


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    Es gab aber auch Dokumente, die Zeitzeugen einer ganz anderen und schlimmeren Zeit waren:

    Unter anderem diverse Dokumente von meinem verstorbenem Großvater aus seiner Zeit nach seiner Gefangennahme im 2. Weltkrieg. Er war als Sanitätsunteroffizier in Deveter Holland am 12.4.1945 mit einigen verletzten deutschen Soldaten, die er betreute gefangen genommen worden und wurde dann in ein amerikanisches Kriegsgefangenen-Lager gebracht. 1946 wurde er wegen Krankheit in ein Krankenhaus nach England überführt und Ende 1947 aus der Kriegsgefangenschaft entlassen.

    Monatsrückblick April 2026 - Was gab es denn so beim bunten Frühlingsbeginn?(Bild links: Nur mal so für den Fall, falls jemand glaubt, Krieg wäre ein Kinderspiel – Nein, Krieg ist grausam. Mein Großvater hat nie viel über den Krieg erzählt, aber als Sanitätsunteroffizier musste er viel menschliches Leid sehen. Er hat sich gegen Ende des Krieges mit den verwundeten Soldaten, die er betreute, in Holland gefangen nehmen lassen und wurde dann noch ungefähr 2 Jahre in amerikanischer Kriegsgefangenschaft inhaftiert. Und damit hat er es noch vergleichsweise gut getroffen, denn das Schicksal für einen deutschen Soldaten in russischer Kriegsgefangenschaft war fast gleichbedeutend mit dem Tod. )

    Nur für den Fall, weil ja so Sätze wie „Deutschland muss kriegstüchtig werden“ und ähnliches durch die Medien rauschen und das Wort Kriegstreiberei fällt: Krieg ist nur für den witzig, der ihn gewinnt und da liegen wir trotz einer damaligen guten Mannschaft und aller Bemühungen 0:2 hinten.

    Zu glauben, dass wir irgendwann mal auf der Siegerstraße wären und die Bedingungen diktieren – vergiss es. Selbst ein vereintes Europa – sofern es denn endlich mal Anstrengungen unternimmt, dass die Bezeichnung „vereintes Europa“ verdient – wäre eine reine Verteidigungs – und Abschreckungsarmee – wenn sie denn mal endlich da wäre, denn eines haben die letzten 5 Jahre gezeigt: Auf diesem Planeten hat der letzte große Kampf um die Ressourcen begonnen – und der ist gnadenlos. Wer sich nicht verteidigen kann, der kommt unter die Räder – das hat schon der Premierminister von Kanada Mark Carney auf einer Sicherheitskonferenz in Deutschland gesagt.

    Monatsrückblick April 2026 - Was gab es denn so beim bunten Frühlingsbeginn?(Bild rechts: Dazu fiel mir auch folgendes Foto in die Hände. Auf der Rückseite steht: „Pfingsten 1930  Jugendherberge Menden“ und dort sitzen fast 30 junge Menschen im Alter zwischen 15 und 20 Jahren aus Marten und Kirchlinde (beides Ortsteile von Dortmund) auf der Treppe der Jugendherberge. Das Foto ist fast 100 Jahre alt – ich frage mich, ob diese jungen Menschen ahnten, dass knapp 10 Jahre später jeder zehnte von Ihnen durch den 2. Weltkrieg sterben würde? )

    Wenn ich sehe, wie schnell die Herrscher dieses Planeten sich entscheiden, zigtausende unschuldige Menschen in einem Krieg, der nur den eigenen Interessen dient, zu töten, deren Lebensgrundlage weg zu bomben, deren Kinder und Freunde zu Krüppeln zu verunstalten, die später nie mehr ein normales Leben führen können, muss ich an einen Satz aus dem Trailer „The Expanse“ denken: „das Universum wäre ohne die Menschen besser dran“. Das kann ich echt nur unterschreiben.

    Der Autor ist sich im klaren darüber, dass besonders der letzte Teil des Monatsrückblicks für Stirnrunzeln sorgen könnte. Der Autor denkt aber, dass wir in einer Zeit leben, in der Nichts – und damit meint er wirklich Nichts – unmöglich ist. Der Leser sollte nichts als gegeben hinnehmen und glauben, dass das zumeist gesicherte und vergleichsweise angenehme Leben sich nicht in wenigen Wochen verändern kann. Oder wie der bekannter YouTuber „Father Richard“ am  Ende seiner Online-Predigt sagt: „May God bless us all!“..

    der Autor

  • Monatsrückblick März 2026 – Rente ist bemerkenswert gewöhnungsbedürftig..

    Monatsrückblick März 2026 – Rente ist ein Hobby, das sich nur reiche Menschen leisten können..

    Hidiho liebe Community! Es ist mal wieder soweit – der Monat ist um – ihr bekommt wie gewohnt den Monatsrückblick März 2026 auf’s Auge gedrückt und ich lasse euch an meinem (mittlerweile stinklangweiligem) Rentnerleben zurückblickend teilhaben.

    Puh.. Ich muss ganz ehrlich sagen: das Rentnerdasein ist echt nicht so mein Ding. Es ist ja ganz nett nicht in die Firma eiern zu müssen – die letzten Warnstreiks hier in NRW letzte Woche, als gleich 3 Tage hintereinander Busse und Bahnen in Dortmund still standen – da hätte ich schon echt geflucht, weil ich als untermotivierter aber dafür überbezahlter Vollzeit Senior Field Engineer kein Home-Office hätte machen können, sondern vor Ort in Essen in der Konzernzentrale hätte sein müssen. Wenn dazu das Wetter dir einen Dauerregen beschert, der dich in wenigen Minuten Aufenthalt unter freiem Himmel zu einem triefenden Bündel Klamotten mit Menschenfüllung verwandelt, dann ist man froh, wenn man die eigenen vier Wände nicht verlassen muss.


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    Da kann man doch wirklich besser schön chillig zu Hause bleiben und sich lieber im Jogger zum Kaffeeautomaten schleppen, noch so eine leckere braune Lebensgeisterbelebungs-Brühe ziehen, sich wieder auf die Couch plumpsen lassen, die Füße hochlegen und dabei so den einen oder anderen Film vom PLex-Server schauen.

    Mon Dieu! Mein TV bekam das erste Voll-Update..

    Monatsrückblick März 2026 - Rente ist bemerkenswert gewöhnungsbedürftig..(Bild links: Mein LG OLED TV – genauer der OLED77B4 (Test hier) bekam ein neues Update in Form eines ganzen Betriebssystemsprunges. Nach dem Update waren nun mit dem google Assistant kompatible Geräte steuerbar. Meine „GoVee“-Hintergrundbeleuchtung kann ich nun direkt über den Fernseher steuern. Ziemlich Nice, oder?)

    Bei einer der letzten abendfüllenden Expeditionen in die Welten cineastischer Meisterwerke aus dem Hause Beate Uhse meldete mir mein LG Fernseher, dass es eine komplett neue Firmware gibt. LG spendiert seinen neueren Smart TV’s 5 komplette Betriebssystemsprünge (nicht Aktualisierungen!).

    Trotzdem: Vor dem Fernseher versumpfen und langsam aber sicher sowohl vom Gewicht, wie auch vom Geruch her zu einem seit Wochen gestrandetem Wal zu mutieren ist keine Lösung. Die verdoppelte Zahl an Tagesstunden, die man nun alleine sinnvoll (oder wenigstens halbwegs sinnvoll) füllen muss – das ist eine Herausforderung. Umso mehr, wenn man keinen fünf oder sechsstelligen Betrag auf dem Konto und einen vollgetankten Camper in der Einfahrt des abbezahlten Einfamilienhauses stehen hat, der nur darauf wartet auf eine Welteroberungs-Exkursion zu gehen.

    Ich bin mittlerweile zum Putzteufel mutiert und habe immer ein kleines Schwämmchen und Putztuch dabei und der Staubsauger steht startbereit zusammengesteckt und vollgeladen zur Beseitigung des kleinstens Fussels bereit um ihn mit brutaler Gewalt in das Endlager Staubsaugerbeutel zu saugen.

    Apropos Endlager – tickt der Geigerzähler bei euch nicht richtig?

    Denk ich an Endlager – denk ich an von der Leyen und Markus Söder. Markus S., der eine vielversprechende Food-Blogger- und Bratwurst-Influencer-Karriere als Zweit-Einkommen zur höchstwahrscheinlich schlecht bezahlten Politiker-Karriere betreibt, wird nicht müde zwischen zwei Happen Weißwurst, sehr viel dummes Zeug in die Mikrofone zu sabbeln.

    Monatsrückblick März 2026 - Rente ist bemerkenswert gewöhnungsbedürftig..(Bild rechts: die Strompreise in der EU im Bereich der Privathaushalte. Ich habe Deutschland für euch rot markiert, damit ihr es sofort findet und nicht vergeblich am unteren Ende der Tabelle danach sucht. Die Quelle ist das statistische Bundesamt – also wesentlich vertrauenswürdiger als Schwurbler-Kanäle mit handgemalten Flipchart-Zeichnungen, die etwas anderes zeigen.)

    Dass Bayern etwas anders ist – Sorry Buddy, aber da musst Du jetzt durch – wenn es um das Endergebnis beim denken geht, dass weiß man ja nicht erst seit Markus S. im Amt ist, aber so einen schrägen Move hinzukriegen, dass man Windkrafträder verteufelt und dafür auf Mini-AKWs setzt ist großes Wählerverarsche-Kino. Zur Info: Ein AKW ist ein ATOMKRAFTWERK! Ich erwähne es mal, weil scheinbar bei der Abkürzung viele  Alm-Öis nicht wissen was die sich in den Vorgarten oder auf die Kuhweide stellen wollen.

    Monatsrückblick März 2026 - Rente ist bemerkenswert gewöhnungsbedürftig..(Bild links: Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist in Deutschland stark rückläufig. Das ist bei der Verzögerung und Verschleppung bei der Inbetriebnahme solcher Anlagen ja ein politisch gewolltes Ziel. Eine Nutzung von nur 20 %, während andere Länder wie Österreich bei 40% und Schweden sogar 60% an erneuerbaren ins Stromnetz ballern. Es ist einfach nur peinlich.. Quelle: statistisches Bundesamt)

    Das ist – nach der größten Nebelkerze: wir fliegen ja bald zum Mars auf einen neuen Planeten und leben dann da, da brauchen wir hier ja keine Klimaziele mehr erfüllen – schon so mit ‚the biggest Nebelkerze ever‘ um bloß darüber hinweg zu täuschen, dass man sich lieber eine von dankbaren Lobby-Verbänden gesponsorte Bratwurst so tief in den Rachen schiebt, dass der Triple X-Film „Deep Throat“ dagegen im Kinderprogramm laufen könnte, als das einzig vernünftige zu tun: die erneuerbaren Energien auszubauen – und das so schnell wie möglich.

    Dass ein Heer von hunderten umweltfreundlichen AKWs die Strompreise senken kann glaubst Du? Träum weiter. Alles was man importieren muss, kostet Geld – egal ob Gas, Öl, oder Uran. Bei Uran kommt zur teuren Beschaffung auch noch die Entsorgung dazu oder glaubst Du bei deinem AKW im Garten kannst Du wie bei einem Staubsauger einfach die Klappe aufmachen und die fröhlich vor sich hin strahlende Kugel heimlich im Garten verbuddeln, die bei Nacht in die gelbe Tonne des Nachbars werfen oder im heimischen Dorfweiher verklappen?

    Selbst die Industrieverbände würden gerne auf erneuerbare setzen – ist doch die Verstromung fossiler Brennstoffe wegen der CO2-Umlage für die wesentlich teurer. Nutzt nur nix: alle Berechnungen, Tabellen und Statistiken die zeigen, dass kein Weg am Ausbau der erneuerbaren vorbei führt und die fossilen Brennstoffe ein Weg in die Sackgasse ist, werden von Gas-Kathy erbarmungslos weggebissen. Weil nicht sein kann, was deren Lobby nicht will..

    Und Fritze? Der merkt von allem nix, weil er damit beschäftigt ist beim Fall Collien Fernandez/Christian Ulmen erst mal wieder den „Ausländer sind an allem schuld“-Prügel rauszuholen. Man könnte vor Mitleid mit soviel Ignoranz und Dummheit fast weinen..

    Rente in Deutschland? Muss man sich auch erstmal leisten können..

    Rente kann sich in Deutschland bei den ständig steigenden Preisen (damit meine ich aber nicht nur die Strompreise) leider nicht jeder leisten – da können Hundertausende Rentner ein Lied von singen. Ich bin da (gebe ich ehrlich zu) auch finanziell nicht grade auf Rosen gebettet. Klar, habe ich fette Jahre gehabt, wo ordentlich in die Rentenkasse eingezahlt wurde – doch es gab auch die Jahre meiner Selbstständigkeit in denen – dummerweise muss man sagen – nichts von mir eingezahlt wurde und dazu kam auch das eine oder andere Jährchen Hartz IV dazu (in diesen Jahren wird ja auch nichts an die Rentenkasse abgeführt, da man von Steuergeldern lebt).

    Glücklicherweise konnte ich die knapp 6-7 fehlenden Beitragsjahre durch das hohe Gehalt in der IT so einigermaßen kompensieren, so dass ich (noch) nicht auf Flaschensammeln oder weiterarbeiten bis zur Bahre angewiesen bin – aber es ist (besonders beim niedrigen Renten-Niveau im Vergleich mit anderen Ländern der EU) in Deutschland eine echte Umstellung, wenn man nicht einfach jeden überflüssigen Rotz kaufen kann, sondern man sich an ein knappes Budget halten muss. Weil ich ähnliches geahnt habe wurde die letzten Jahre sowohl die Wohnung komplett neu gemacht und auch alle hochpreisigen Anschaffungen getätigt.

    Ich bin momentan absolut schuldenfrei – was ich auch beabsichtige so zu belassen, habe weder eine Hypothek auf ein Haus (wie auch, denn ich habe ja kein Haus), keinen Autokredit (Nein, gar keinen Kredit am laufen) und die letzte Rate für mein S24 Ultra wurde im November letzten Jahres getilgt – und das war ein 24monatiger Kauf mit 0% Zinsen. Ansonsten ist alles in meiner Butze bezahlt und fast neuwertig. Die nächsten Jahre habe ich also, was Anschaffungen angeht, Ruhe.

    Das nicht verstummen wollende dumme Gesabbel unsere Kanzlers mit der Vorgabe länger zu arbeiten, und der weitere schmerzhafte Einschnitte ins eh schon winzig kleine Budget der deutschen Rentner durchführen möchte, um seiner Lobby noch größere Geldgeschenke in die Geldspeicher prasseln zu lassen – das führt dann doch zu so einigem Unmut bei mir – besonders wenn auf der anderen Seite die Reichen immer reicher werden. Irgendwann werden wir in diesem Land an einem Punkt angekommen sein, wo klar ist, dass wir uns die Superreichen nicht mehr leisten können.

    Aber das Merz für mich als Regierungschef in seinen Ansichten gleich hinter Trump kommt, habe ich ja nicht erst im Monatsrückblick März 2026 erwähnt:

    (Video oben: Nee, Sorry Herr Merz, aber Sie sind echt nicht mein Kanzler. Ein Kanzler soll das Volk vereinen und auch als charakterliches Vorbild dienen. Aber ein das Volk spaltender, narzistischer, nach unten tretender und nach oben buckelnder Hanswurst mit im Hirn verankertem rechtem Gedankengut, der aufgrund der vielen Millionen Euro auf dem Konto die Probleme der unteren Einkommensschichten und Rentner gar nicht realisieren kann und es auch gar nicht will, sondern nur bestrebt ist, seiner Lobby noch mehr Milliarden in den Rachen zu werfen?

    So was ist nicht die Art Kanzler, die Deutschland in der aktuellen schwierigen Zeit braucht. Wenn ich so jemanden als Staatsoberhaupt haben möchte, dann kann ich auch gleich eine Greencard beantragen und nach den USA auswandern. Bitte treten Sie zurück – und nehmen Sie Frau Reiche und Herrn Spahn gleich mit in die Versenkung. Danke!

    P.S. rufen sie doch bitte den Robert Habeck an, vielleicht will der ja den Job übernehmen. Ich glaube, der geht sogar noch ans Telefon – macht bei Ihnen ja auch nicht mehr jeder.)

    Doch es gibt auch Positives zu berichten..

    Doch genug mit den negativen Vibes – das Leben ist ja nicht nur kacke. Es gibt auch so die eine oder andere Minute, wo es sogar richtig schön ist…

    Monatsrückblick März 2026 - Rente ist bemerkenswert gewöhnungsbedürftig..(Bild links: Mit Namen wie „Blue Gelato“, „Sleepy Joe“ und „Black Runtz“ kannst Du nichts anfangen? Dann bist Du sicher weder ‚Seeder‘ noch ‚Grower‘ und kannst mit Cannabis nichts anfangen. Da Privatpersonen dank der gelockerten BTM-Gesetze aber nun bis maximal 3 lebende Cannabis-Pflanzen haben dürfen, habe ich mir gedacht – why not! Hier sieht man „Brut“-Eierbecher mit jeweils einem Samen (nicht sichtbar) und davor die Zweige der vorigen Pflanze.)

    Ja, es gibt glücklicherweise Lösungen – sogar gewaltfreie – für allzu dummes Geschwafel von Merz, Reiche, Spahn und Co. und den damit verbundenen Blutdruckschwankungen. Sedierende pharmazeutische Produkte sind immer hilfreich, wenn der Blutdruck kurz davor ist die 240er Marke zu knacken, die Finger vor lauter nervösem zittern das Pillendöschen mit dem Blutdrucksenker nicht mehr aufkriegen, das Gesicht aussieht wie eine überreife Tomate und ebenso leicht bei der kleinsten Druckerhöhung den Inhalt in die Gegend verspritzt – was sowohl bei Köpfen als auch Tomaten weder appetitlich noch gesund ist..

    Unsere Regierung hat tatsächlich einmal (sagen wir zweimal, denn der Weg in erneuerbare Energien war ebenfalls der Weg in die richtige Richtung) in gefühlt 50 Jahren Entscheidungs-Verschleppung und Bürokratie-Koma etwas richtig gemacht und Cannabis zugelassen.


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    Zwar streng reglementiert aber immerhin – 3 Pflanzen darf man legal zu Hause anbauen. Wer ein „Grow-Zelt“ wie beispielsweise DIESES hat, der ist nicht an Jahreszeiten gebunden, sondern kann das ganze Jahr über Cannabis pflanzen, sich am wachsen der kleinen, grünen Freunde freuen, sie ernten und trocknen und sie zur Belohnung konsumieren. Passt ja gut – Ich wollte ja in Zukunft hier sowieso mehr Rezepte veröffentlichen.

    Monatsrückblick März 2026 - Rente ist bemerkenswert gewöhnungsbedürftig..

    (Bild oben: wenn – wie mir – der grüne Daumen fehlt, man aber trotzdem etwas pflanzliches in der Wohnung haben möchte (denn Pflanzen verbessern bekannterweise das Raumklima), der kann mit solchen Growzelten und Zusatzequipment selbst empfindliche Grünpflanzen zu beachtlichem Wuchs bringen. Bildquelle: Spiderfarmer Webseite)

    Und einen Stellplatz von knapp 80 x 80 Zentimetern für so ein Zelt wird sich ja wohl in einer Wohnung finden lassen. Zur Not schmeiss einfach das Hundekörbchen, den Katzenbaum und deren felltragende Mitbewohner oder die ewig nörgelnde pubertierende Tochter raus..

    Einnahmen über den Blog? Fehlanzeige!

    Dass es finanziell in Zukunft nicht besser wird, liegt nicht nur an den monatlichen Rentenzahlungen, sondern auch daran, dass andere Geldkanäle langsam aber sicher versiegen. Einnahmen meines Blogs über Werbung gibt es kaum noch – Zugriffe auf Tests werden weniger, da die KI meine Tests vorab in Zusammenstellungen packt und deshalb Leser über die übermächtige google Suche gar nicht erst bei mir landen.

    Mir fällt bereits seit längerem auf, dass die Zugriffe auf meine Cash-Cow Beiträge (1, 2, 3) immer seltener werden. Das wunderte mich, denn anhand der Suche sind diese Artikel immer noch in den Top-Ergebnissen zu finden und auch soweit noch aktuell.

    Was mir in meinem „Matomo Tracking-Tool“ auffällt, sind aber Zugriffe seitens Copilot.com. Copilot.com? Da musste ich doch mal schauen, was es damit auf sich hat und ich wusste dann augenblicklich, warum die Zugriffe wesentlich weniger geworden sind. Der Copilot ist die KI von Microsoft und die ist fast allgegenwärtig. Sie will dir bei deinen Briefen mit Word helfen, deine Termine in Outlook überwachen, dich bei Paint bei deiner Kreativität unterstützen – und sie durchforstet für dich das Internet nach Inhalten, damit Du das nicht machen musst. Also habe ich einen kleinen Test gemacht. Hier unten seht Ihr das Ergebnis:

    Monatsrückblick März 2026 - Copilot Suche Monatsrückblick März 2026 - Copilotsuche Monatsrückblick März 2026 - Suche mit KI

    (Bildserie oben: auf der Webseite „Copilot.com“ kann man direkt Fragen eingeben. Also in Bild 1 doch mal eine Frage gestellt und geschaut, was da so als Ergebnis herauskommt. In Bild 2 in der Mitte sieht man das Ergebnis und auch, dass mein Blogbeitrag zur Recherche benutzt wurde und der Inhalt ohne Zugriff des Users auf meine Webseite dargeboten wird. Es werden am Ende zwar die Verweise auf die Webseiten angezeigt, die für die Frage des Copilot-Nutzers herangezogen wurden – aber seien wir ehrlich: welcher User nimmt sich denn die Zeit einen ausführlichen Beitrag zu lesen. Es gibt ja schließlich einen Grund, warum man die KI zur Recherche nutzt.)

    Das ist natürlich gar nicht witzig, denn ohne reale Besucher, die Likes vergeben oder sogar durch einen Kommentar den Beitrag durch die Indizierungs-Bots von google und anderen Suchmaschinen höher bewerten lassen, wird kein Geld zur Weiterbetreibung des Blogs eingespielt. Die Möglichkeit über die Webseite „Buymeacoffee.com“ Autoren mit einmaligen Minibeträgen von 1,3 oder 5 € zu unterstützen ist ein finanzieller Reinfall (das war aber auch bei Flattr schon so). Nicht ein einziger € in 3 Jahren fand bisher den Weg auf mein Konto – Gott sei Dank, kostet mich diese Einnahme-Möglichkeit aber wenigstens keine monatlichen Gebühren.


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    Durch den Wegfall menschlicher Besucher werden logischerweise auch keine Werbebanner angeklickt und mein google Adsense-Konto wächst kaum noch an. Im Monat März wurde grade mal 1,03 € meinem AdSense-Konto gutgeschrieben. Ich möchte schon fast eine Wette mit mir selber abschließen, dass ich die nächste Auszahlung, die immer bei 70 € erfolgt höchstwahrscheinlich gar nicht mehr erlebe.

    Und die VG Wort, die über ein Zählpixel die Seitenaufrufe für Autoren-Honorare ausschüttet, zählt derlei Aufrufe ebenfalls nicht, denn Zugriffe von Suchrobots werden ignoriert. Die Zeiten wo sich der Blog selber getragen hat sind also vorbei und es wird sich vielleicht sogar die Frage stellen, ob ich den Blog weiter betreiben kann – aber das Thema hatte ich glaube ich schon letzten Monat kurz angeschnitten.

    Es gibt eine kleine Rückkehr in die sozialen Medien..

    Aus obigen und anderen Gründen habe ich meinen Account bei Instagram wieder ins Leben gerufen. Tatsächlich hatte ich geglaubt, ich hätte den gelöscht (war mir auch sicher, das gemacht zu haben, weshalb ich einen neuen Account angelegt hatte) – doch irgendwie meinte Instagram, als ich den neuen Account eingerichtet hatte, mir meinen alten Account als „Person, die ich kennen könnte“ zum Folgen vorzuschlagen.

    Monatsrückblick März 2026 - Rente ist bemerkenswert gewöhnungsbedürftig..(Bild rechts: eigentlich eines der wichtigsten Programme: Der Keepass- Passwortmanager speichert alle Passwörter – und das lokal auf deinem Rechner in einer verschlüsselten Datenbank und nicht irgendwo in einer Cloud, wo wer auch immer bei einem Hackerangriff drauf zugreifen kann. Noch sicherer geht kaum!)

    Damit war aber klar, dass der alte Account noch vorhanden war, aber mit Spinnweben überwuchert. Die in Keepass gespeicherten Passwörter waren sämtlich nicht korrekt. Es war eine etwas längere Ochsentour, den alten Account und die dort gepeicherten und in meinem Blog eingebundenen Inhalte wieder im Zugriff zu haben.

    Monatsrückblick März 2026 - Rente ist bemerkenswert gewöhnungsbedürftig..(Bild links: Muss das denn sein? Auf der einen Seite kämpfen Frauen auf der ganzen Welt berechtigterweise um Gleichberechtigung – und solche Halbnacktschnecken haben nicht besseres zu tun als das mit tittenden Wippen zu boykottieren. Ich verrate euch Textilienreduzierten Botox-Anhängerinnen mal ein streng gehütetes Männer-Geheimnis: wenn ihr kein Hirn sondern nur nacktes Fleisch anzubieten habt, seid ihr für uns nichts mehr als ein One Night Stand..)

    Nerven tuen aber bereits jetzt die bescheuerten „kennst Du diese Person? – wär doch schön, wenn Du mit der verbunden wärst“ – Meldungen und die ewigen penetranten Bitten auf meine Kontakte und Bibliotheken zugreifen zu dürfen. Nee – will ich nicht, Mark. Hau ab und nerv andere!

    Noch mehr als Mark Z., nerven mich aber Followerinnen, die anhand des Namens sicher nicht aus Deutschland stammen, sich nur leichtbekleidet ablichten lassen und außer einem begrenzten Wortschatz nichts zu bieten haben. Echt Mädels, was stimmt mit euch nicht? Ihr seid der Ast in den Speichen der weiblichen Gleichberechtigung. Und Nein – sich halbnackt zu präsentieren wie im Koberfenster ist nicht das gleiche wie seine persönliche Freiheit ausleben. Solange es sowas wie euch gibt, wird es kein „auf gleicher Augenhöhe“ geben – jedenfalls nicht bei mir. Fuck! Kaum bin ich wieder auf Instagram, bin ich auch schon wieder kurz davor es wieder angewiedert zu verlassen.

    Keepass – der einzige Passwortmanager, der mir auf den Rechner kommt..

    Vielleicht noch ein Wort zu Keepass, denn dies ist der einzige Passwortmanager, der mir auf den Rechner kommt. Warum? Er ist lokal auf meinem Rechner installiert und auch die Datenbank mit den Passwörtern ist lokal auf meinem Rechner und dazu noch sicher verschlüsselt. Eine Datenbank, die man in der Cloud speichert, wo man nie sicher sein kann, wer dort Zugriff drauf hat? Nee, das entspricht nun so ziemlich keiner IT-Sicherheitsrichtlinie – jedenfalls nicht meiner.

    Ich lege die Masterdatenbank auf meinen DIY-Medienserver und gleiche die einmal die Woche mit den Datenbanken auf meinen anderen Rechner ab – dann kann ich sicher sein, dass auch neue Passwörter und Accounts erfasst sind. Bei mir kommen nach mehreren Jahren knapp 200 Passwörter zusammen – aus Sicherheitsgründen alle unterschiedlich, mit mindestens 12 bis 16 Zeichen, die Zahlen, Groß-und Kleinschreibung und Sonderzeichen enthalten. Das kann sich nun wirklich niemand merken.


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    Wer der Meinung ist, dass ein Passwort für alle Accounts reicht, der sollte schnellstens mal zum Arzt gehen. Was glaubst Du denn wohl, was passiert, wenn jemand sowohl deine email-Adresse (bei den meisten Webshop ist damit auch die eine Hälfte der Anmeldung erfolgt!) und ein geleaktes Passwort hat? Dann laufen Scripte, die alle möglichen Shop-Adressen abklappern und checken ob sie sich damit einloggen können. Wenn dann als Zahlungsoption Kreditkarte oder noch schlimmer Rechnung als Standard gesetzt ist, dann braucht vom Hacker nur noch die Lieferadresse entsprechend geändert werden. Da man oftmals auch Packstationen angeben kann – viel Spaß bei der Suche nach dem Täter.

    Ach ja, in diesem Zusammenhang: das großzügige Angebot der hilfsbereiten Browser, die so liebend gern meine Passwörter für mich verwalten möchten, lehne ich immer dankend ab – dann kann ich sie auch gleich laut aus dem Fenster schreien.

    (Video oben: Bernie Sanders – einer der wenigen US-Politiker, denen ich abkaufe, dass er keine finanziellen Hintergedanken hat, der durch und durch Integer ist und obwohl ein paar Jährchen alter als Trump ist, sind seine Gedanken noch klar wie ein Glas frisches Leitungswasser – während die Gedanken von Trump dem Inhalt einer Jauchegrube ähneln. In diesem Interview mit der leistungsfähigen KI „Claude“ fragt er die KI nach den Gefahren, die durch die Nutzung von KI und den Unternehmen, die sie einsetzen, entstehen.

    Dieses Video ist ABSOLUT sehenswert und vielleicht überlegt sich der eine oder andere sich von „Big-Tech“ zu trennen – auch wenn das doch so schön bequem ist. Das Video ist natürlich auf englisch (Trump würde sagen auf „amerikanisch“) aber ich denke man versteht den Inhalt.)

    Man sollte wirklich vorsichtig sein, was man im Netz für Informationen von sich preisgibt. Das fängt bei den Cookies auf Webseiten an. Wenn ich dort lese, dass mehrere hundert „Werbepartner“ meine Daten bekommen, dann bin ich gleich wieder weg. Ich mag schizophren erscheinen, aber bloss weil ich einen Haken irgendwo setze garantiert mir das nicht, dass meine Daten nicht doch erfasst werden – oder glaubt noch irgend jemand den Bekundungen dass Daten bei denen sicher sind – besonders  bei amerikanischen Firmen?

    Ich hatte es in einem Beitrag schon mal erwähnt: Daten, die ihr in die Cloud schickt, werden von Microsoft indiziert. Verträge, Patente, Bilder? Was glaubt ihr, warum euch bei einer Suche auf dem PC Dateien auf externen Laufwerken angezeigt werden? Was glaubt ihr, wie die Information in die Suchergebnisse gekommen ist?

    Wir müssen realisieren, dass seit Trump nichts mehr so ist, wie es wahr. Er ist alleiniger Herrscher, komplett Gaga, kriminell und kennt keine Skrupel. Mal eben einen Krieg anfangen in dem Tausende sterben, nur um mit Insiderinfos mit Aktien hunderte Millionen Dollar zu machen. Und FBI, CIA, NSA und was weiß ich noch alles was für Geheimdienste es gibt, tanzen alle brav nach seiner Pfeife. Die Befehlsgeber und Verantwortlichen wie Kash Patel, Tulsi Gabbard oder Kristi Noem hängen an der Nabelschnur der Macht und haben ebenfalls keine Gewissensbisse jeden – aber wirklich jeden Befehl von Trump umzusetzen – völlig egal ob es mit den geltenden Gesetzen oder der Verfassung im Einklang ist.

    Dazu kommt das Damokles-Schwert Palantir, gegen den die Visionen von George Orwell in seinem Buch „1984“ wie ein Kindergeburtsatg erscheinen und die demnächst auch in Deutschland flächendeckend eingesetzt werden soll, wenn es nach der CDU geht.

    Es ist also an der Zeit auf den Überwachungssupergau (aka Superüberwachungstaat) vorbeitet zu sein.

    Linux Mint – das Windows, das nicht petzt..

    Monatsrückblick März 2026 - Rente ist bemerkenswert gewöhnungsbedürftig..(Bild links: Screenshot von Windows 7. Bei Windows 7 passte eigentlich alles. Grafisch attraktiv, schnell, mit pfiffigen Features – mit Windows 8 begann das Chaos und der Versuch microsoft Produkte allgegenwärtig Zugriff auf deine Daten zu ermöglichen!)

    Solange ich in der IT bin, habe ich mich mit Windows und seinen Befindlichkeiten rumgeschlagen. Mal gab es wirklich gute – dann wieder etwas weniger gute Betriebssysteme. Das für mich persönlich gelungenste war Windows 7, dem ich immer noch etwas nachtrauere.

    Von der Oberfläche und der Usability finde ich sogar Windows 11 echt „nice“ – aber dann geht es auch schon los:

    Was mich unter Windows extrem UND DAMIT MEINE ICH WIRKLICH EXTREM!! nervt, sind die ständigen Einstellungs-Rückstellungen nach Updates. Du hast einen Browser wie Firefox als Standard installiert? Kaum rufst Du nach dem Neustart eine Webseite auf erscheint ein nerviges Banner, dass dich bittet doch den tollen Edge Browser zu nutzen. Auch dass dir andauernd das verfickte LinkedIn untergeschoben wird, dass nun wirklich niemand nutzt, in den Programmen angezeigt wird und du Mails bekommst, dass du Bill Gates auf Linked In folgen sollst, bringt mich in der gleichen Sekunde dazu den Kräuterschrank in der Küche aufzusuchen und etwas Petersilie zur Beruhigung zu kauen..

    Überhaupt ist mir Windows unter der Regierung Trump zu suspekt, als dass ich diesem Betriebssystem noch traue. Eine Lösung bot sich an, als ich verstärkt von dem Betriebssystem Linux Mint hörte. Dieses Linux Betriebssystem ist von der Bedienung her fast wie das aktuelle Windows. Ihr ahnt was als nächstes kommt?

    Monatsrückblick März 2026 - Rente ist bemerkenswert gewöhnungsbedürftig..(Bild rechts: Klar kann man mit Windows Bordmitteln Partitionen verschieben – wenn man masochistische Züge an sich entdeckt hat. Für alle mit Hang zu effizienter Partitions-Bearbeitung würde ich das Minitool Partition Wizard ans Herz legen. In echt. Wirklich!)

    Exakt! Ich lud mir das ISO-Image der DVD von der LINUXMINT-Webseite herunter und brannte es auf eine DVD. Jetzt brauchte ich noch etwas Platz auf einer meiner Festplatten, denn ich wollte es „nativ“ – also real und nicht in einer virtuellen Maschine auf dem Rechner installieren. Festplattenoperationen mache ich mit dem Minitool-Wizard – einem Programm, welches in meinen früheren erfolgreicheren Tagen des Bloggens von Minitool als Lifetime Pro-Version für eine Cooperation bekommen hatte.

    Dieses Programm rockt wirklich! Und Nein! Ich bekomme da jetzt kein Geld für die Erwähnung und deshalb braucht dieser Beitrag nicht als Werbung gekennzeichnet werden.

    Also so’n bissken Speicherplatz von links nach rechts verschoben, Partitionen etwas zusammengerückt und schon hatte ich so knapp 40 GB für das neue Betriebssystem freigeschrubbt!.

    Monatsrückblick März 2026 - Rente ist bemerkenswert gewöhnungsbedürftig..(Bild links: Dualboot darf auch schick sein. Das einbinden eines Hintergrundbildes, anpassen der Icons und der Schriftart – unter Linux geht das. Bei Windows? Nee..)

    Dann das Linux installiert und den Bootloader „grub“ (Grand Unified Bootloader) angepasst, damit man komfortabel sowohl Linux als auch Windows je nach Wunsch starten kann.

    Das Linux Mint kommt sehr „Handsome“ daher – es fühlt sich von Anfang an, wie eine Jogginghose. Die passt einfach. Programme, die ich immer unter Windows einsetze, wie Libre Office, Gimp, Inkscape, OBS, Shotcut und andere gibt es mit den gleichen Funktionen auch für Linux

    Es gibt Treiber für aktuelle Hardware – so wurde meine RTX 5060 TI unterstützt – allerdings musste ich die Treiber erst von der NVIDIA-Webseite herunterladen. Aber danach wurde meine Multimonitorumgebung erkannt und ähnlich wie bei Windows liessen sich die Monitore in der richtigen Reihenfolge und Auflösung anordnen.


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    Nachdem ich alles angepasst hatte, die erforderlichen zusätzlichen Pakete heruntergeladen hatte, war das Linux-System zum Einsatz bereit – und es sah echt cool aus! Einzig das Software-Raid, welches unter Windows erstellt wurde, lässt sich nicht einbinden und nach Recherche im Netz ist das Risiko es bei dem Versuch zu zerschießen und seine Daten komplett zu verlieren zu groß. Das ist aber schon ein echter Minuspunkt.

    Monatsrückblick März 2026 - Rente ist bemerkenswert gewöhnungsbedürftig..

    (Bild oben: Ist es Linux? Ist es Windows? Links auf dem Desktop ist das OBS-Studio an dem zwei Webcams angeschlossen sind, in der Mitte schreibe ich grade auf Firefox an diesem Blogbeitrag – und rechts läuft im bekannten VLC Media-Player ein Film aus der „Carry On“ Serie. Sieht aus wie Windows – ist aber Linux Mint.  )

    Vielleicht verbaue ich doch noch eine weitere RAID-Controller Karte in den Server um das RAID Betriebssystemunabhängig betreiben zu können. Da es auf drei auf dem Server installierten Windows Installationen ohne Anpassung erkannt wird und problemlos läuft, kann es sich nur um eine fehlende Softwarekomponente handeln. So etwas sollte doch unter Linux zu integrieren sein.

    Tu parlez Francais? Mais oui!

    Du denkst, wir wären fertig mit dem Monatsrückblick März 2026? Beileibe nicht!

    Ein weiteres Betätigungsfeld ist mein Hirn auf Trab zu halten. Mein Hirn funktioniert leider etwas anders – Autismus ist es wohl nicht (oder doch?), aber da bei meiner Geburt was fürcherlich schief ging, sich die Nabelschnur um meinen Hals gewickelt hatte und ein bis zwei einige Minuten klinisch tot war, bin ich was das Thema Gefühle angeht etwas „behindert“ (und was das lernen angeht bin ich – muss ich echt zugeben – auch nicht der Überflieger, obwohl ich mich jetzt auch nicht direkt als Idioten bezeichnen möchte.).

    Trotzdem: in der beruflichen Erfolgsgeschichte im Stammbaum deren von Awiszus, in der fast alle hoch dotierte Approbationen oder Lehrstühle besetzen, bin ich quasi der Dorftrottel.

    Ich würde mich trotz allem als empathischen Menschen beschreiben – aber ich empfinde die Welt halt anders wie Menschen, die die volle Bandbreite der Gefühle ausleben. Ich finde extreme Gefühlsschwankungen von anderen Menschen – sagen wir schwierig –  besonders wenn Sie von Alkohol enthemmt sind. Da gehe ich sicherheitshalber lieber immer zwei Schritte zurück. Große Menschenansammlungen meide ich nach Möglichkeit – aber dank der deutschen Bahn wird dieses Bemühen regelmäßig torpediert, wenn drei S-Bahnen im Berufsverkehr hintereinander ausfallen und die vierte dann so voll ist, dass sich die Wände der Waggons schon wie bei einer Bombage nach außen biegen.

    Mr. Spock würde mich wahrscheinlich direkt als unehelichen Sohn adoptieren, aber ich versuche tatsächlich meine Gefühle gewollt auf einer NULL-Linie zu halten. Ich suche weder Nervenkitzel noch Abenteuer sondern fühle mich in meiner Wohnung eigentlich am wohlsten. Todesfälle von Extremsportler, die gerne für dicke Kohle einer Energiedrink-Firma den „Kick“ suchen – um feststellen zu müssen, dass die einzigen Flügel, die diese Suppe verleiht, die sind, die sie gen Himmelspforte beförden – lassen mich völlig kalt, da ich deren Beweggründe absolut nicht erkennen kann.

    Monatsrückblick März 2026 - Rente ist bemerkenswert gewöhnungsbedürftig..(Bild links: Die Duolingo App soll mir helfen, meine grauen Zellen einigermaßen Fit zu halten, damit ich nicht komplett wie ein Idiot durch die Gegend basel und mir der Seibel aus der Schnüss tropft. Läuft soweit ganz gut: Eine Stunde vor Ablauf der Wertung liege ich mit fast 3.000 Punkten uneinholbar in Führung. Die Frage ist – was kommt danach? Ich habe mich durch alle Aufstiegsklassen gekämpft und bei Diamant ist Ende.)

    Die IT war für mich aus obigem Grund ein ideales Betätigungsfeld, denn alles dort ist logisch – oder sollte wenigstens logisch sein. Deshalb bin ich im Bereich der Fehleranalyse ziemlich gut gewesen.

    Ich merke aber seit einiger Zeit, dass meine Hirn-Leistung, besonders im Bereich des Kurzzeitgedächtnisses stark nachläßt. Ich meine, es war schon vorher eher „ein Motor, der nur auf 3 Zylindern läuft“ – um mal einen Begriff aus dem KFZ-Bereich zu verwenden – aber was die letzten anderthalb Jahre an zerstörenden Metall-Spänen in die Zylinder gekippt wurde – das macht mich nachdenklich.

    Das registrierte ich vermehrt dann, wenn ich im Büro eine Tätigkeit machen wollte, wie zum Beispiel eine mail schreiben, kurz durch einen Anruf eines Kollegen abgelenkt war und dann nicht mehr wusste, was ich grade machen wollte. Diese Aussetzer verschlimmern sich leider zusehends. Es vergeht kaum ein Tag an dem ich nicht einen völligen Blackout meines KZG habe und Tätigkeiten, die ich machen wollte komplett vergesse. Doch nicht einmal, sondern ein paarmal hintereinander. Möglicherweise sind das Nachwirkungen von „Long Covid“?

    Ein früherer Arbeitskollege hatte sich auch mit Covid infiziert und musste sich danach alles aufschreiben, weil er alles vergaß. Ich habe also versucht mein Hirn etwas zu trainieren und mich damit befasst eine Sprache zu lernen. Französisch hatte ich zwar füher auf der Realschule für ein paar Jahre aber ich habe diese Sprache nie aktiv gesprochen, da in der IT Englisch als Fremdsprache vorherrscht und ich französisch nur mehr schlecht als recht im Urlaub vor über 40 Jahren in Frankreich gestammelt habe.


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    Die DUOLINGO App soll mir helfen mein Hirn wieder in Form zu bringen und das funktioniert soweit ganz gut. Es gibt aber das eine oder andere Problem, das mir zeigt, dass mein Gehirn nach etlichen Jahrzehnten Einsatz nun langsam ein paar „Datenfehler auf der HDD (Human Data Device) hat“. Aus dem früheren Französisch-Unterricht habe ich verschiedene Wörter in meinem Sprachschatz falsch gekoppelt.

    Das liegt daran, dass sich viele französische Wörter an englische Begriffe anlehnen. Auf der einen Seite hilft es dabei sich Vokabeln einfacher zu lernen – auf der anderen Seite ist die schriftliche Darstellung anders. Das französische „Travaille“ zum Beispiel habe ich so tief und fest als „Reisen“ (vom englischen Travel) abgespeichert, dass die richtige Übersetzung „Arbeit“, bzw. „arbeiten“ den alten Wert einfach nicht „überschreiben“ will.

    Dazu kommt in den Prüfungen, dass ich bei Vokabel-Übungen Wörter, die ich vor 10 Sekunden noch richtig im Sprachschatz hatte plötzlich komplett weg sind. Noch schlimmer: das Wort wird nach falscher Ausprache korrekt gesagt – poppt nach dem einen oder anderen Begriff wieder hoch – und ich habe es schon wieder vergessen. In den Momenten packt mich dann schon die Wut auf mich selbst und ich fühle mich so doof wie Donald Trump. Nur dass ich nicht stolz auf meine Blödheit bin – und nicht die Koffer mit den Atom-Codes auf meinem Schreibtisch stehen habe.

    Was ich nicht verstehe, ich behalte Vokabeln eigentlich ganz gut. Ich habe in den fast 3 Monaten über 800 französische Begriffe gelernt und die meisten von denen kann ich ohne lange zu überlegen übersetzen. Und dann ist doch das eine oder andere Wort, welches sich mit Händen und Füßen wehrt sich einen Platz in meinem Gedächtnis zu suchen. Fast so als würde man einem aus dem Käfig entlaufenem Goldhamster in der Bude hinterher jagen um den einzufangen, der sich dabei ständig unter Schränken versteckt, bis man ihn mit dem Taser bewegungs – und lebensunfähig macht und das glühende und qualmende Fellklümpchen in eine luftdichte Plastiktüte zur späteren Entsorgung einlagert.

    Noch mehr ärgere ich mich aber über die App, wenn man auf dem Display angezeigte einzelne Wörter korrekt aussprechen soll und das blöde Handy selbst beim dritten Mal das lautmalerisch ausgesprochene „Pomm“ mit dem Begriff „Pommes“ für Apfel nicht erkennen will. Da bin ich regelmäßig kurz davor das Handy in die Ecke zu pfeffern.

    Ich habe mich zwar in 82 Tagen ohne Unterbrechung bis auf die höchste Stufe auf den ersten Platz hochgekämpft und werde wohl auch das Wochenende als Sieger das Treppchen verlassen, aber irgendwie fühlt es sich nicht wie ein Sieg an, mit dem dazugehörigem ausschütten von Endorphinen – eher wie ein zähes ringen zwischen müssen, wollen, aufgeben und ein bisschen „Je ne sais quoi„..

    Der Autor distanziert sich im nachhinein im äussersten von der Anwendung von Gewalt an Tieren (und Menschen), dem Einsatz elektronischer Verteidigungssystemen an selbigen (außer im Rahmen der Notwehr und häuslicher Gewalt) und ganz besonders vom Inhalt des Absatzes über den Anbau von Cannabis in heimischen Räumen oder Gärten.

    Er verurteilt Drogenkosum in jeglicher Form, verabscheut Raucher, meidet alkoholtrinkende Gesellschaften – besonders weibliche (noch besonderser während der Karnevalszeit), macht einen Bogen um Süßigkeiten vertilgende Kinder und benutzt keine Zahnpasta mit Fluoriden – eigentlich nutzt er gar keine Zahnpasta oder Körperpflegeprodukte. Das Zelt in seiner Küche mit elektronisch gesteuertem Aktivkohlefilter, Bewässerungsanlage, Ventilation und speziellen Pflanzenlampen dient nur als Kräuterzelt in dem selbstgezoge Petersilie und Schnittlauch für sein morgendliches veganes Rührei wächst. Alles andere ist gelogen! 

    der Autor

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  • Monatsrückblick Februar 2026: kurzer Monat = kurzer Monatsrückblick..

    Hidiho liebe Community, Leser und Lesereusen! Der Februar ist bekanntermaßen (hoffe ich zumindest – obwohl es sicher Verschwörungstheoretiker sowie Flacherdler gibt, für die es einen geheimen, imaginären nicht im gregorianischen Kalender vorhanden Monat gibt, der nur für Sie sichtbar ist – wohlweislich nur 3 Tage hat, von denen jeder ein Feiertag ist – und der mit einer Zeremonie mit Hühnerblut (veganes Hühnerblut aus roter Plaka-Farbe ist ebenfalls erlaubt) gefeiert wird), der kürzeste Monat.

    Ich habe meinen Monatsrückblick Februar 2026 entsprechend angepasst. Also Leute – es gab nix interessantes. War nett mit euch. Tüss und bis nächsten Monat..

    Langeweile? Da hab ich was von Ratiopharm für Sie..

    Ach halt, da war doch noch was. Ich habe vor lauter Langeweile sowohl Bad wie auch Küche komplett neu gemacht – also alles auf hübsch gedengelt (soweit das bei einer über 60 Jahre alten Küche geht). Alte, und von Fett verklebte Tapeten mit einem Kärcher Dampfstrahler aufgeweicht und abgezogen – Wände behandelt und neue Tapeten dran gekleistert und gestrichen.

    Dazu musste aber alles aus der Küche raus. Regale leer räumen, von der Wand abschrauben, ebenso die Halterungen, dann die Küchengeräte wie Herd und Spülmaschine abnabeln und aus der Küche bugsieren. Dann gab es erst mal großes saubermachen: Die Fliesen wurden geschrubbt und sehen wieder aus wie grade an die Wand gekachelt. Die Regalböden kamen in die Badewanne und das abgelagerte Fett wurde erst mal mit einem heißen Brausestrahl zum gehen aufgefordert. Den Rest erledigte Isopropanol.

    Monatsrückblick Februar 2026 - "neue" Küche

    (Bild rechts: Es war mal wieder an der Zeit die Küche vom Mief zu befreien. Also einmal alle Regale leer räumen – abschrauben, Tapeten runter, Wände aufarbeiten und vorbereiten, neue Tapeten anklatschen und dann Decke und Wände streichen und alles wieder anmontieren und einräumen. Ja, sieht wieder gut aus, auch wenn die es nicht auf das Cover eines Küchenfachgeschäfts schafft)

    Der Job den Fett-Schnodder welcher sich auf den ganzen Glasgefäßen und Oberflächen abgelagert hatte, zu entfernen war der eher unappetittliche Teil. Aber mit ein paar stabilen und flüssigkeitsdichten Gartenhandschuhen sowie Spülmittel, Isopropanol-Alkohol und einiges an Toilettenpapier (das meiner Meinung nach preiswerteste Küchentuch) war das auch Ruckzuck erledigt.

    Wo ich dann schon mal den Farbeimer auf hatte und der Kärcher noch in Griffweite war, kam das Bad auch gleich dran und wurde ebenfalls neu gestrichen. Leider hatte ich keine Leiter, die ich in die Badewanne stellen konnte, deshalb musste ich immer mit dem Farbroller in der Hand auf den Badewannenrand steigen um von dort wie ein Schwebebalken-Artist die Decke mit frischer Farbe zu bedienen. Das streichen war nicht das schlimmste – die ganzen Fingerabdrücke und Farbtropfen, die während dieser umständlichen Aktion überall im Bad rumklecksten zu beseitigen, dauerte viel länger.


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    Monatsrückblick Februar 2026 - Duolingo

    (Bild links: der Kopf muss in Bewegung bleiben. Also lerne ich wieder französisch mit der Duolingo App. Die ist gar nicht schlecht und die Lektionen sind abwechslungsreich. Ich kann mich jedenfalls schon mal auf französisch vorstellen: „Je m’appelle Peter et j’habite à Dortmund“ – auch wenn mich die verflixten Acconts grafe, aigu, circumflex und was die doofen Franzosen sich an Schnörkel auf ihren Buchstaben haben einfallen lassen, komplett wahnsinnig machen..)

    Und da ich aufgrund der vielen Freizeit trotz der tagelangen Renovierung nicht ausgelastet war habe ich die olympischen Winterspiele geschaut – mich über diverse Entscheidungen bzgl. dem Verbot von politischen Statements gewundert – und zwischendurch vor lauter Langeweile mein französisch wieder aufgefrischt. Qui sait à quoi cela pourrait vous servir un jour..

    Dass ich durch das Feld der anderen Lernwilligen pflüge wie eine heiße Klinge durch ein Stück Butter war ja klar. Leider habe ich es nicht auf Platz 1 geschafft – aber ein guter 2. Platz ist ja ein guter Ausgangspunkt um den führenden demnächst vom Thron zu stoßen.

    Plex hat neue Features bekommen..

    zwischenzeitlich habe ich meine auf meinem Windows Medienserver liegende Filmdatenbank mal etwas gepflegt, denn da sind einige neue Inhalte hinzugekommen. Die 2. Staffel von Fallout war bei Amazon verfügbar und die wurde für späteres konsumieren dort abgespeichert.

    Mit der Software Audials – aktuell in Version 2026 auf meinem Rechner – lassen sich Streamingdienste während des anschauens gut als MP4-Datei abspeichern. Je nach Streaming-Dienst werden auch Schutzmechanismen die das unterbinden sollen ausgehebelt. Im schlimmsten Fall wählt man einfach die „Bildschirmaufnahme“ zieht das Aufnahmefenster auf die Ausgabe des Webbrowsers zurecht und macht ein einfaches Screen-Grabbing. Das funktioniert selbst dann, wenn alles andere nicht klappt. Man muss nicht mal dabei sitzen bleiben, sondern kannn das im Hintergrund laufen lassen.

    Dafür git es einen Timer, den man einstellen kann. Ich gebe meistens 3 bis 4 Minuten Overzeit ein und schneide dann mit dem Programm Shotcut Vorspann, Werbung und Nachlauf raus. Die von Audials aufgenommene .MP4-Datei wird dann nochmals recodiert und gespeichert. Das schneiden und abspeichern als MP4 Datei funktioniert auch bei .ts-Dateien, die von dem Plex-Server über das Fernsehsignal meiner Fritzbox, bzw dem Fritz! DVB-C Repeater aufgenommen worden sind.


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    Das normale abspeichern mit dem Digital Rights Geraffel von Amazon oder anderen Anbietern nervt einfach nur komplett. Die Dateien werden versteckt irgendwo auf dem Rechner gespeichert und jedesmal muss eine Internet-Verbindung bestehen um zu prüfen, ob die Datei auch noch abgespielt werden darf.

    Monatsrückblick Februar 2026: kurzer Monat = kurzer Monatsrückblick..(Bild rechts: es gibt in Plex 2 neue Einträge welche die „Benutzererfahrung“ (bescheuertes Wort!) auf mobilen Geräten stark verbessert. Mit dem Eintrag Logo kann ein Bild mit transparentem Hintergrund als Overlay auf das ebenfalls neue „Square Art“ Vorschaubild gelegt werden. „Square Art“ kann das Filmcover sein oder ein Bild was man als Vorschaubild sonst passend findet.)

    Beim bearbeiten der Inhalte in Plex gab es ein neues Update und das hat außer den üblichen Bugfixes ein paar richtig gute neue Features bekommen. Es gibt nämlich 2 neue Einträge auf der „Bearbeiten“ Maske. „Logo“ und „Square Art“ dienen dazu auch auf den mobilen Endgeräten die Vorschau schick aussehen zu lassen. Der Plex-Server ist sogar so clever, dass er aus der Filmdatenbank schon die meisten Logos zieht. Im Beispielbild oben ist der Filmtitel des Hollywood Klassikers „Robin Hood“ aus dem Jahr 1939 mit Errol Flynn als .PNG-Datei einmal in englischer Originalsprache und einmal in der deutschen Version verfügbar. Man kann aber selbstverständlich auch das Logo der Produktionsfirma nehmen.

    Das muss man sich dann eben aus dem Netz herunterladen und den Hintergrund transparent stellen. Das klappt mittlerweile ja selbst mit Paint, seit es Ebenen unterstützt.

    Das Internet wird immer mehr zu einer Desinformations-Quelle..

    Etwas gänzlich anderes ist sehr unschön, weil es alle betrifft, die im Internet nach Informationen suchen: auf Mastodon hatte der Kuketz-Blog darauf hingewiesen, dass es kaum noch aussagekräftige Produkt-Tests gibt, sondern fast nur noch KI-generierte aus den Pressemitteilungen zusammen geklöppelte Zusammenfassungen von der google Suche angeboten werden. Diese Zusammenfassungen, die im Gewand eines echten Tests daherkommen, sind natürlich zu nichts zu gebrauchen, denn kein Hersteller wird negative Dinge in seinen Produktbeschreibungen veröffentlichen.

    Und tatsächlich ist mir bereits einige Male aufgefallen, dass von mir veröffentlichte Produkt-Tests schnell bei google als Top-Ergebnisse rankten, die aber nach kurzer Zeit wieder dort verschwanden und wenn überhaupt nur noch auf Seite 5 bis 6 oder noch weiter hinten in der Suche (also an einer Stelle, an der nun wirklich niemand mehr sucht) auftauchten. Da an dem Beitrag nichts verändert wurde, mein Blog auch immer online, konnte ich da nicht abgestraft worden sein. Der Grund musste also ein anderer sein.


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    Meine Vermutung geht dahin, dass Unternehmen, die bei google Werbung schalten, Einfluss auf google nehmen um kritische Beiträge zu Produkten trotz hoher SEO-Wertung abzustrafen oder komplett aus der Suche zu entfernen. Suche ich meine Beiträge über andere Suchmaschinen wie Bing, Duck Duck Go oder Yahoo, dann sind meine Beiträge unter den Top 10 Ergebnissen vertreten. Inwiefern die Suchmaschinen einen eigenen Index erstellen und die Kataloge aktualisieren kann ich natürlich nicht beantworten, denn wie Suchmaschinen Webseiten beurteilen, ist deren Geheimnis um Manipulationen bei den Suchergebnissen zu erschweren.

    Möglicherweise liegt es aber auch daran, dass google nur noch Seiten indiziert, die nicht mehr als 2 Megabyte haben. Das waren mal 12 Megabyte. Meine Startseite mit der Animation und den vielen Rubriken mit den einzelnen Beiträgen ist da schon einen Tacken größer und eventuell liegt es auch daran.

    Weniger Seitenaufrufe sind auch weniger ADSENSE Werbeklicks und Einnahmen durch die VG Wort. Kommt dann noch dazu, dass die allgegenwärtige KI meine Inhalte in Suchanfragen nutzt, kommt gar keiner mehr auf meinen Blog um den kompletten Beitrag zu lesen.

    Ist das bloggen noch rentabel?..

    Fazit: es sieht finanziell für mich dann mau aus. Bisher hat sich mein Blog finanziell immer getragen und warf auch sogar noch das eine oder andere Scheinchen für die Kaffeekasse ab. Das war schon letztes Jahr nicht mehr so. Es wird sicher fraglich sein ob ich mir das Hobby eines Blogs mit einer Rente ohne zusätzliches Einkommen  überhaupt noch leisten kann.

    Ich werde da mal etwas umbauen in Richtung Speicheroptimierung. Wundert euch also nicht, wenn die Seite jetzt optisch verändert daherkommt.

    Monatsrückblick Februar 2026: kurzer Monat = kurzer Monatsrückblick..(Bild links: Wie sagt schon die Startrek „Nummer 1“ Jonathan Frakes in der Serie „X-Faktor: Das Unfassbare„: „Sie glauben diese Geschichte ist wahr? Nein, sie ist komplett erfunden.“. Und diese Video-Kanäle werden immer mehr. Letztlich kann man die Fälschungen nur erkennen, wenn man die Transkripte abspeichert und die mit anderen Videos gegenprüft um komplett identische Inhalte festzustellen.)

    Dazu kommt, dass auf YouTube die Anzahl von KI generierten Videos geradezu explodiert. Die wenigsten werden als KI-generiert gekennzeichnet. Da werden zum Beispiel Bauprojekte mit Epoxidharz im Zeitraffermodus durchgeführt. Es geht aber nicht darum diese supertollen Fußböden, Tische oder andere Umbauten kaufen zu können, sondern man soll auf der Webseite das Epoxid-Harz kaufen um das dann selber zu machen.

    Auch unterirdische Behausungen, Landschaftsveränderungen und weiß der Henker was noch alles, wird einem als reales Bauvorhaben untergeschoben ohne darauf hinzuweisen, dass es sich komplett um durch KI erstellte Inhalte handelt, denen jeder Bezug zur Realität fehlt. Das sind dann ja noch die netten Verarschungen.

    Viel schlimmer sind Videos die kompletten Bullshit aus Amerika als wichtige und vor allem echte Nachrichten verbreiten! Diese Videos ähneln sich immer stark: vor einer Bücherwand in einem Büro sitzt eine Frau oder ein Mann im Business-Kleidung und erzählt ohne Pause irgendwelche Geschichten wo sie minutiös Fakten aufzählen – natürlich ohne Quellen oder bestätigendes Video-Material einzublenden.

    Wenn es nach den Lügen-Geschichten gehen würde, die da seitens der USA in unsere Richtung geballert werden, wären die USA schon längst Pleite und Donald in einem orangefarbenem – zu seiner Gesichtshaut passendem – Sträflingsanzug als Mitglied einer für den Strassenbau abkommandierten Chain-Gang am Steine klopfen.

    Wir sollten aber tatsächlich weniger in Richtung USA schauen, was der Psycho auf der anderen Seite des Ozeans anstellt, sondern wir sollten mal unserer Regierung auf die Patschehändchen hauen. Was unser Kanzler und ganz besonders Frau Reiche hier anstellen, steht den Umsturzplänen von Donald in Nichts nach.

    Die Abkehr von den CO2 einsparenden und einfach verfügbaren erneuerbaren Energien, hin zu teuren und uns in kritische Abhängigkeit stürzende Gaskraftwerke wird den deutschen Steuerzahler auf Jahrzehnte belasten. Politiker waren schon immer moralisch nicht koscher und geldgeil – aber was momentan durch unsere Regierung versucht wird sprengt jeden Rahmen. Irgendwann ist der Punkt erreicht wo alle Bürger sagen müssen: „ES REICHT!“ und es mal einen Generalstreik gibt. Gas-Kathy muss jedenfalls schnellstens weg – lieber gestern wie heute – und wenn Merz ihr die Treue weiterhin hält, dann ist er als Kanzler auch nicht mehr tragbar..

    So, das war’s jetzt aber wirklich. Los haut ab und macht was sinnvolles und surft nicht den ganzen Tag im Internet auf zweifelhaften Webseiten wie meiner rum..

    Der Autor ist überrascht wie schnell ihm der diesmalige Monatsrückblick aus der Feder kroch – beziehungsweise aus der Computer-Tastatur fiel. Er hat diesen Beitrag als Vorlage für die restlichen Monate dieses Jahres abgespeichert und freut sich, dass er nur noch das Datum jeden Monat anpassen muss und damit nun wesentlich mehr Zeit für sein Rentnerdasein hat.

    der Autor

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