Monatsrückblick

  • Monatsrückblick April 2024: April, April – die DB macht was sie will..

    Monatsrückblick April 2024: April, April – die DB macht was sie will..

    Hidiho liebe Community! Und wieder ist ein Monat Geschichte – im Alter rennt die Zeit aber echt mal so dahin wie nix! Im einen Moment wechselst Du noch deine Erwachsenenwindel und im nächsten Moment bist Du schon über das Rentenalter hinaus beschäftigt, um in der Firma weiter für gebrochene Herzen bei den weiblichen Beschäftigten zu sorgen. Denn es ist nun amtlich und ich habe es schriftlich, dass der Vorstand meine Beschäftigung über das Renteneintrittsalter verlängert – trotz striktem Sparkurs und Einstellungsstopp – dazu ein nettes Gehaltsupdate inklusive.. Manno, ich muss wirklich gut sein.. Yihaaa..

    Nein, kein Aprilscherz – den habe ich dieses Jahr mal gelassen, weil ich langsam das Gefühl habe, dass die Bürger dieses Landes nicht mehr in der Lage sind, gut gemachte Lügen von der Wahrheit zu unterscheiden – und um ehrlich zu sein: plumpe Lügen auch nicht! Grüße gehen raus an die AfD!..

    Ein Leben ohne TV? Auch mal ganz entspannend..

    Lügen und Haten? Na gut, da hat die Afd nicht das Patent drauf – das machen ja ziemlich viele gestörte Individuen im Netz. Ein gewisses Detoxing von den sozialen Medien mit den ganzen Bullshit-Beiträgen und Hater-Kommentaren ist da echt entspannend – bei mir ging es sogar noch weiter, denn ich habe zur Zeit nicht mal TV und ich habe nicht das Gefühl, dass mir was fehlt. Echt – schickt mich auf eine einsame Alm und ich bin der original Alm-Öhi aus Heidi mit Plumpsklo und einem Bart mit Müslikrümeln garniert, aus dem sich die Vögel ihr Futter picken können..

    Monatsrückblick April 2024: April, April - die DB macht was sie will..

    (Bild rechts: Der Fernseher bleibt die nächsten Tage schwarz – ich habe mal wieder gepennt und vergessen, dass T-Systems das Fernseh-Signal abgeschaltet hat und ich mich nun bei einem anderen Anbieter mit dem Flimmerstoff für das GLOTZ-O-FON versorgen muss. )

    Dass ich kein Fernsehen habe ist selbstverschuldet. Zum einen habe ich den ganzen T-System Drückerfritzen, die hier im Haus schellten um Glasfaser-Anschlüsse zu verkaufen (guter Joke – Glasfaser liegt hier im Haus schon bis in die Wohnung) gleich wieder mit einem netten „VERPISST EUCH!“ die Tür vor der Nase zugeschlagen – zum anderen habe ich den Brief meines Vermieters nicht richtig gelesen, der besagte, dass ab dem 22.4. der TV-Empfang nicht mehr vom alten Anbieter (genau: T-Systems) möglich sei, sondern nur noch über Vodafone.

    Deshalb habe ich dieses Wochenende über einen Link im Brief meines Vermieters ein TV-Paket für 9.99 € im Monat geordert. Dauert aber ein paar Tage, bis ich wieder ein Signal auf der TV-Buchse habe. Ganz ehrlich? Ich habe 2 Tage lang gar nicht gemerkt, dass ich kein TV habe. Und bevor Ihr euch fragt: Nein, auch kein SKY, Netflix, Amazon Prime, Apple TV, Spotify und wie die kostenpflichtigen Dienste noch alle heißen. Ich bin aber auch mehr so der Typ „gemäßigte Unterhaltung“ – Actionkracher und schnelle Schnitte der Regie sind so gar nicht meins. So was macht mich nur nervös und geht mir eher auf die Nerven…

    Die DB kann’s immer noch – also einem die Nerven rauben

    Apropos Nerven rauben: die Job-Verlängerung bringt es mit sich, dass ich nun täglich in die Konzern-Zentrale nach Essen pendeln muss. Die Deutsche Bahn ist dabei der absolute End-Gegner von ÖPNV-Fahrgästen, denn was die so veranstalten, um die Benutzer des Deutschland Tickets sauer zu fahren, ist echt ganz großes Kino!

    Monatsrückblick April 2024: April, April - die DB macht was sie will..

    (Bild links: wenn die DB eines kann, dann ist das schlecht sein. Den Begriff Dienstleister hat wohl noch niemand in der Vorstandsetage gelesen – oder den Sinn dahinter verstanden. Anders kann man sich die stümperhafte Informationspolitik bei Störungen nicht erklären.)

    Bei der DB fällt häufig morgens im Berufsverkehr nicht nur eine S-Bahn aus, sondern an guten Tagen auch mal 4 oder 5 – (wohlgemerkt am Stück hintereinander und nicht über den ganzen Tag verteilt) gut, dass die alle 15-20 Minuten fahren und man im Rucksack einen vollgeladenen Laptop hat, um während der Zeit schon mal an den Meetings teilzunehmen.

    Auch gut, dass man in Teams das Hintergrund-Bild ändern kann, damit die Team-Mitglieder nicht sehen, dass man bei Windstärke 8 und Schneeregen auf einem Bahnsteig irgendwo im Nirgendwo gestrandet ist, sondern glauben, man wäre im kuscheligen Büro in der Konzern-Zentrale. Das zittern und zähneklappern vor der Kamera und die Eiszapfen an den Augenbrauen könnten aber Verdachtsmomente in die eine oder andere Richtung schüren…

    Der Rekord diesen Monat war eine Hinreise zum Büro von über 3 Stunden, weil ein paar Vollpfosten am Bochumer Stellwerk die Kupferkabel abgesäbelt haben, um die bei einem Schrotthändler zu verhökern. Tja, Drogen machen schon seltsame Dinge mit dem Hirn – also Kinder, lasst die Finger davon..

    Monatsrückblick April 2024: April, April - die DB macht was sie will..

    (Bild links: Die Deutsche Bahn ist und bleibt ein Schrottverein – das zeigt sich auch bei den Zügen, die auf den Gleisen rumhoppeln. Graffiti ist noch das harmloseste was die Verschlimmschönerung bei denen angerichtet hat.)

    Da Bochum einer der Knotenpunkte im Ruhrgebiet ist ging gar nichts mehr. Was mich an der Sache echt aufregte war nicht, dass die S-Bahnen ausfielen. Das ist ja schon normal – Es war die Informationspolitik der DB. Man steht als uninformierter Fahrgast auf einem Bahnsteig und über das Infoband wird angezeigt, dass die nächste S-Bahn ohne Angabe eines Grundes ausfällt.

    Nun gut… 15 Minuten später erscheint für die folgende S-Bahn im Laufband die Meldung, dass die darauffolgende S-Bahn wegen Vandalismus ausfällt. Andere S-Bahn mit anderem Grund, da denkt man ja erst mal nix böses, oder?

    Vielleicht mein Denkfehler, denn ich als Fahrgast denke dann, dass die erste S-Bahn vielleicht wegen „kurzfristigen Personalausfall“ (wie es so schön bei der Bahn heißt, wenn der Zugführer dem Schichtleiter den Stinkefinger zeigt, um seine Überstunden abzufeiern) ausfällt und die darauf folgende wegen randalierender Fahrgäste wegen eben diesem Zugführer, der einfach in Bochum den Zug abgestellt hat um sich wieder ins Bett zu legen, die S-Bahn in einen Haufen Schrott verwandelt haben.

    Klipp und klar zu sagen: „Lieber Fahrgast! Die Linie S1 verkehrt heute nicht, wegen einem Stellwerk-Ausfall. Bitte fahren Sie zum Hauptbahnhof um andere Reisemöglichkeiten zu nutzen!“ – das wäre beispielsweise eine Aussage, mit der man was anfangen könnte – nur mal so als Tipp!

    Es dauerte drei S-Bahnen lang – also ungefähr eine dreiviertel Stunde, bis ich realisierte, dass das mit der S-Bahn nix wird – denn von der Gegenseite kam auch keine Bahn. Da die entgegenkommende S-Bahn aber am Dortmunder Hauptbahnhof endet und nach knapp 10 Minuten wieder in die andere Richtung zurück fährt, war klar, dass ich mindestens noch mal eine halbe Stunde dort stehen würde. Eine Ahnung sagte mir, dass dort in der Einöde zu warten nicht zum Ziel führen würde..

    Also verließ ich den Bahnsteig wieder, setzte mich wieder in den Bus Richtung City und tingelte mit Bus und U-Bahn zum Dortmunder Hauptbahnhof um mit dem RE 1 zu fahren.

    Holla die Waldfee! Auf dem Dortmunder Hauptbahnhof herrschte totales Chaos, da kein Zug mehr über Bochum fahren konnte und alles – wirklich alles! – umgeleitet werden musste. In dem Durcheinander stimmten dann auch die Durchsagen der Lautsprecher nicht mit den einlaufenden Zügen überein. Der Typ aus dem Lautsprecher sagte, dass auf meinem Gleis 11 der RE 1 stehen würde – in Wahrheit war es ein ICE Richtung Innsbruck.

    Der RE1 trudelte etwa zeitgleich auf Gleis 16 ein. Netterweise korrigierte der sicherlich überforderte Mann am Mikro seine Aussage noch rechtzeitig, so dass ich noch einen Platz im Zug bekam. Die Zugfahrt dauerte aber wegen einem Riesenumweg Castrop-Rauxel, Mengede, Gelsenkirchen doppelt so lange wie gewöhnlich. Alles in allem war ich über 3 Stunden zur Arbeit unterwegs – und das war nur die Hinfahrt..

    Apropos warten lassen – das kann Picnic auch..

    Nutzt Ihr eigentlich auch Lebensmittel-Lieferdienste wie Picnic, Hello Fresh oder die Flyer der Pizzeria von der Ecke um euch mit Lebensmitteln und anderen Dingen des persönlichen Bedarfs versorgen zu lassen? Ich eigentlich ganz gern – Normalerweise klappt das ja ganz gut – bis auf ein paar beschädigte Eier bei MyTime.de (ich schrieb seinerzeit während Corona einen Beitrag zu den Lieferdiensten) hatte ich da kaum Probleme.

    Bisher hatte ich dann danach hauptsächlich meine Wocheneinkäufe über Picnic geordert, da der Lieferdienst regionale Erzeuger als Lieferant bevorzugt und dank seiner Elektro-Autos auch CO2-Bilanzmäßig auf Kurs. Preislich sind die auch soweit in Ordnung – klar ein paar Cent teurer als im Kaufland, aber dafür muss man die Brocken eben auch nicht schleppen, sondern die bringen die bis zur Wohnungstür.

    Seit kurzem gibt es in Dortmund ein Lager und da läuft leider nicht so alles nach Plan. In der App festgelegte Lieferzeiten werden nicht eingehalten, Produkte sind nicht lieferbar, obwohl die das bei der Bestellung noch waren (was bei einem modernen WWS (Warenwirtschaftssystem) normalerweise gar nicht geht, denn der Warenbestand wird während der Bestellung automatisch aktualisiert – Überverkäufe sind da eigentlich gar nicht möglich). Meistens zeigt sich Picnic da aber kulant und packt ein gleichwertiges Produkt kostenlos dazu. Da kann ich dann auch nicht meckern.

    Nur letzten Samstag haben sie es echt verrissen – bei schönstem Wetter wollte ich eigentlich spazieren gehen, wartete aber noch auf die Picnic Lieferung gegen 15:00 Uhr. Bereits ein paar Stunden vorher bekam ich Bescheid per Mail, dass nicht alles lieferbar sei: die Packung Eier war gegen gleichwertige Eier ausgetauscht worden – so weit so gut..

    Etwas später kam über die App die Nachricht, dass man sich verspäten würde – es würde dann wohl so gegen 17:00 Uhr werden. Naja, kam ich auch noch mit klar, obwohl es dann mit spazieren gehen wohl nichts mehr würde.

    Um 15:50 kam noch eine mail in der stand, dass wegen kurzfristigem Personalausfall meine Lieferung nicht kommen würde. Die habe ich aber erst gegen 17:00 Uhr bemerkt, da ich nicht ständig am Rechner bin.

    Ich hätte aber die Möglichkeit die Ware direkt im Lager abzuholen. Na sicher.. ich latsch erst mal hier zur Haltestelle, fahr mit den Öffentlichen einmal quer durch Dortmund – um dann einen Wocheneinkauf von 30 Kilo in den großen blauen IKEA-Sack zu ballern und dann den ganzen Mist eine Stunde zurück bis zu meiner Bude zu schlörren? Genau deshalb lass ich mir die Ware ja liefern: damit ich meine Wocheneinkäufe eben NICHT mit meinen alten Knochen um den halben Erdball schleppen muss..

    Der angegebene Ersatztermin am Montag zwischen 14:00 und 18:00 Uhr war mir dann zu ungenau, um den zu nehmen, denn ich bin nicht vor 17:00 Uhr zu Hause (jedenfalls wenn alles gutgeht!). Das Risiko die Fressalien stundenlang im Hausflur liegen zu lassen, schien mir zu riskant – vor allem weil auch Tiefkühlprodukte dabei waren.

    Über den angegebenen whatsapp Kontakt habe ich die Bestellung direkt storniert und eine neue für den Dienstag Abend terminiert. Bin gespannt ob sich diesmal jemand findet, der sich zu mir verirrt…

    Achtung Feind liest mit – withings beschattet mich..

    Monatsrückblick April 2024: April, April - die DB macht was sie will..

    (Bild links: Na ei, wo kommst Du den her? Ist es Zufall, dass die Adresse in Matomo , die gleiche ist wie die im Impressum der withings Webseite? Ich glaube nicht..)

    Wer kennt nicht den Spruch: „deinem Freund sei nah – deinem Feind noch näher“? Diese Weisheit besagt, dass man seinem Feind lieber mal ordentlich über die Schulter guckt um zu schauen, was der Spitzbube nun wieder gegen dich plant. So ähnlich hält es wohl auch „withings“ – ja, genau die französische Firma mit den Gesundheits-Gadgets.

    Als ich letztens einen Blick auf meine matomo Statistik warf, war ich überrascht, dass dort ein Besucher aus Frankreich über 40 Minuten meine Beiträge zu den beiden Scanwatches Horizon und Nova aufgerufen hatte.

    Als Zugangspunkt warf mir Matomo auch eine Adresse aus: Issy-les-Moulineaux in der schönen Ile-de-France. Da war ich doch neugierig geworden – könnte es eventuell sein, dass withings selber höchstpersönlich mir die Ehre gibt? Also mal die Webseite von withings aufgerufen und dort nach der Adresse im Impressum geschaut: Issy-les-Moulineaux.. Uuupsii…

    Monatsrückblick April 2024: April, April - die DB macht was sie will..

    (Bild rechts: Danke für den Besuch withings – beehrt mich bald wieder. Ob mein Testbericht dafür sorgt, dass die nächste Generation der Scanwatch besser wird – oder werde ich einen bedauerlichen Haushaltsunfall haben und auf einem französischen Weichkäse ausrutschen und mir das Genick brechen? Lassen wir uns überraschen.. )

    Tja da wird man nach dem anschmeißen des google Translators wohl not amused gewesen sein, nach dem lesen, besonders beim Verriß der neuen Nova Uhr von denen.

    Monatsrückblick April 2024: April, April - die DB macht was sie will..

    (Bild links: Da sag ich mal „Germany Ten Points“. Mal wieder ist ein Test von mir bei google unter den Top 5 Ergebnissen. Neigt euer Haupt in Ehrfurcht vor dem bekanntesten unbekannten Blogger.)

    Noch weniger wenn die Jungs von withings gesehen haben, dass der Nova Test von mir unter den Top 5 Suchergebnissen bei google ist und auch der betagte Horizon Test immer noch ungefähr zwischen Platz 10 und 20 bei den Suchergebnissen rankt..

    Auch Bing meint es gut mit mir. Das Rezept meiner „Gulaschsuppe Lord Wellington“ wird sogar vom Copiloten vom Deutschen ins Englische übersetzt und dann auf einer Koch-KI als Rezept angeboten. Ebenso ist mein Beitrag des „HP ZBook Fury G9 Test“ unter den Top 3 Suchergebnissen. Läuft also bei mir – der Zugriffszähler rotiert – aber da geht doch sicher noch mehr..

    Wenn hoher Besuch kommt, sollte die Bude schön sein

    Klarerweise ist etwas Blog-Verschönerung auch immer mal angesagt, wenn so wichtiger Besuch kommt. Also wurde mal wieder etwas gedengelt und gefeilt um für den AHA-Moment beim Besuch zu sorgen.

    Monatsrückblick April 2024: April, April - die DB macht was sie will..

    (Bild rechts: kennt man ja von mir: der Blog-Nestbautrieb hat wieder zugeschlagen. Wo Weibsvolk Möbel und Teppiche in der Bude verrückt um den LAG in den Wahnsinn zu treiben, bastel ich in schöner Regelmäßigkeit an meinem Blog-Outfit rum – mit der gleichen hinterhältigen Absicht.. )

    Klar, bei Seiten, die direkt über die Suche bei google aufgerufen werden, sieht der Besucher die nicht, außer er stöbert mal über den Start-Button oder durch Klick aufs NOM-Banner auf die Homepage zurück, weil er neugierig ist, was ihn dort erwartet.

    Ich finde das Begrüßungsintro echt gelungen – da darf aber jeder seine eigene Meinung zu haben, aber ich finde, dass dieser Eye-Catcher ein schönes „mehr“ ist..

    Wenn bei den schönen warmen Sommern das Meer zu Besuch kommt..

    Apropos mehr – oder sagen wir lieber Meer. Da passieren unschöne Dinge mit: zum einen wird sie zur größten Müllhalde des bekannten Universums umfunktioniert – zum anderen schmelzen die Pole – sozusagen das Meer in fester Form. Unschöner Nebeneffekt: das Meer kommt immer näher. Doch nicht nur das: Dadurch dass die Pole schmelzen, wird es durch den „Albedo-Effekt“ immer wärmer. Und dieser Effekt ist umumkehrbar. Ich sage nur „Klima-Kipppunkte“. Nur für den Fall, dass jemand glaubt, wir kriegen wieder angenehme Temperaturen und richtige Winter wie vor 30 Jahren – träumt weiter…

    Da habe ich letztens ein Video von Professor Lesch gesehen, was sich auf meiner NAS versteckt hielt. Das Video ist übrigens schon von 2012 also über 10 Jahre alt. Ratet mal, was gefühlt bisher dagegen getan wurde?

    Naja, guckt euch das Video selber mal an. Hoffentlich könnt ihr danach trotzdem noch gut schlafen. Ich habe es hier verlinkt:

    Apropos Video: da hatte ich ja letzten Monat schon vor gewarnt, dass ich hier etwas mehr Videos von mir reinbringe. Diesen Monat könnt Ihr mich zu einer Fahrt zur Arbeit begleiten. Keine Angst – das warten auf die S-Bahnen habe ich rausgeschnitten..

    Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

    Mehr Informationen

    Tja, das war’s auch diesen Monat schon wieder – und bei euch so?

  • Monatsrückblick Dezember 2023 – das Jahr wäre dann auch erledigt …

    Monatsrückblick Dezember 2023? Machen wir mal den Deckel auf das Jahr..

    Hidiho liebe Community! Willkommen zum Monatsrückblick Dezember 2023! Leider habe ich aufgrund des Regen-Wetters – ohne die geringste Spur von Weihnachtsfeeling generierendem Schnee – so gar keine christlichen Weihnachtsgefühle in meiner sowieso atheistischen Seele aufbauen können. Weihnachten war für mich – wie so häufig – kein Fest der Liebe, sondern ein langes Wochenende an dem im Fernsehen seit Jahren immer das gleiche gezeigt wird.. (Notiz an mich selbst: Immerhin habe ich den Film 3 Nüsse für Aschenbrödel dieses Jahr aufnehmen können!)

    Eigentlich wollte ich ja für euch – quasi dem feierlichen Jahresabschluß entsprechend – etwas seriöser als sonst erscheinen: so richtig förmlich im Anzug, mit ernster Visage und euch in einem mitreissenden Video-Appell darauf vorbereiten, dass nächstes Jahr noch schlimmer, entbehrungsreicher… HALT STOP! Ich glaube, das hören wir seit ungefähr 30 Jahren zu jeder Neujahrsansprache von unseren vom Volk gewählten Staatslenkern und Lobby-Sympathisanten schon lange genug. Genug damit!

    Bei dem Blödsinn, den die gewählten Vertreter des Volkes aktuell so von sich geben, könnten Intelligente Bewohner dieses Landes mit dem Gedanken spielen, ihre Staatsangehörigkeit aus Scham, zum Stamm der Germanen zu gehören, zurückzugeben. Ins Detail möchte ich nicht gehen – das spar ich mir für den Rundumschlag im Jahresrückblick 2023 auf..

    Monatsrückblick Dezember 2023(Bild rechts: Dr. Nerd im Monatsrückblick Dezember 2023 mal seriös. Tja, sorry! Ist leider nur ein KI generiertes Bild für einen Avatar aus hochgeladenen Fotos, denn mich gibt’s nicht in seriös. Gab’s Nie – wird’s nie geben..)

    Es wird Zeit mal das Ruder rumzureissen und positiv (und damit meine ich nicht Covid-Positiv) in die Zukunft zu schauen.

    Und für mich wird es sicher positiv, denn Mitte des Jahres 2024 habe ich meinen Frondienst für diese Republik der Irren abgeleistet und lebe fortan von der Penunze, die gescheiterte Influencerinnen – die ihren Traumjob (Billigmist aus Fernost an Blödies verhökern) an den Nagel hängen mussten, nun zur gerechten Strafe in der Systemgastronomie gestrandet sind und jammernd in die Rentenkasse einzahlen. EAT THIS CHANTAL! Es gibt doch noch Gerechtigkeit! Seht Ihr dieses Grinsen auf meinem Gesicht? Seht ihr es?..

    Monatsrückblick Dezember 2023 - ich im Park(Bild links: Symbolfoto – wird das im Alter mein Zeitvertreib? Im Park auf einer Bank sitzen, sich von Enten füttern lassen und Joggerinnen lüstern hinterher starren?

    Bild erstellt mit DALL-E. Erstellungstext: „eine Joggerin, die in einem Park an einer Parkbank vorbeiläuft, auf der ein alter Mann sitzt, der eine Schiefertafel mit der Zahl 6.0 hochhält“.)

    Nie wieder auf S-Bahnen warten, die doch niemals ankommen oder irgendwo im Nirgendwo wegen den unmöglichsten Lügenmärchen des DB-Ausreden-Roulettes stehenbleiben.

    Keine Meetings mehr mit verpeilten Powerpoint-Folien-Malern, die reine Theoretiker sind und nie mal richtig gearbeitet haben, wichtige Betriebliche Prozess-Abläufe nicht kennen, aber krude Luftschlösser bauen, die schon bei der Grundsteinlegung ins sich zusammenkrachen.

    Einfach nur gechillt zu Hause sitzen und auf den Tod warten, weil das Arbeitsleben keine Thrills mehr für einen bereit hält – stell ich mir wunderschön vor. Vielleicht setze ich mich auch im Park auf eine Bank, starre vorbeilaufenden Joggerinnen auf den Hintern und halte Wertungstafeln hoch – was Freizeitvergnügen angeht, bin ich ziemlich anspruchslos..


    HIER FOLGT EINE WERBEANZEIGE


    Eventuell blogge ich auch hin und wieder noch mal.. vielleicht teste ich in Zukunft dann aber nicht mehr Technik-Schnickschnack, sondern Erwachsenenwindeln, Haftcreme für Gebisse, Stützstrümpfe und alle möglichen Pülverchen, Pillchen und Cremes, die die Haut an den schlaffen Stellen strafft, verhärtete Gelenke wieder weich und weiche Glieder wieder hart macht. Es gibt ja noch so viel neues in den Apotheken und der Renter-Bravo (aka Apotheken-Umschau) zu entdecken.

    Der Blog muss dann natürlich einen passenderen Namen bekommen – was hättet Ihr denn für Vorschläge? Mir fällt da momentan gar nichts ein..  sorry, das Alter..

    Mein Blog – ein ewiges Basteleckchen..

    Und auch im Monatsrückblick Dezember 2023 gibt es wieder ein paar Sätze zu meinem Blog zu schreiben, und der eine oder andere hat es eventuell gemerkt – ich habe auch mal wieder etwas am Design des Blogs gefeilt.

    Die Kategorien haben jetzt ein farbiges Header-Bild verpasst bekommen. Dazu habe ich mir das Photoshop-Original geschnappt und das „M“ aus NERD-O-MANIA Magazin jeweils in der Kategoriefarbe eingefärbt. Die anderen Bereiche wie Impressum und der Veranstaltungskalender bekamen auch einen Farbtupfer spendiert.

    Monatsrückblick Dezember 2023 - farbige Header-Logos

    (Bild oben: Mein Header-Bild bekam etwas mehr Farbe spendiert und wechselt je nach Farbe der Kategorien im Header. Dafür wurde das Haupt-Menü etwas dezenter gestaltet.)

    Dafür wurde die Farbe im Menü etwas dezenter: statt den Hintergrund farbig darzustellen, wird nun die Schrift in Kategoriefarbe angezeigt und der Hintergrund bleibt farblos. Ja, wenn ich nicht an irgendwas rumfummeln kann, dann bin ich einfach nicht glücklich. (Notiz an mich selbst: Ich glaub ich brauch doch nächstes Jahr ’ne Freundin..)

    Es gab auch ein paar Beiträge mit älterem Inhalt, die aktualisiert werden mussten. Im Rahmen der SEO-Optimierung wurden auch ein paar Dinge verbessert, die den Beitrag kurzfristig erst mal aus den google Suchergebnissen kickte. Ich gehe davon aus (und hoffe es!), dass die Beiträge mit dem nun einige Pünktchen besserem SEO-Wert in der zukünftigen google Suche noch weiter oben zu finden sein werden. Doch das dauert erfahrungsgemäß seine Zeit. Das Ergebnis sehe ich erst leider so in einigen Wochen.

    Die Zugriffszahlen explodieren – 2 Tage lang..

    Ganz ohne Blog-Gefummel bemerkte ich jedoch einen sprunghaften Anstieg bei der Veranstaltung „Heiligabend auf dem Gänsemarkt“. Innerhalb von wenigen Tagen klingelte der Zugriffszähler quasi im Minutentakt.

    Monatsrückblick Dezember 2023 - das Jahr wäre dann auch erledigt ...(Bild Rechts: Warum nicht immer so?  Da war ordentlich was los auf meiner Veranstaltungsseite. Schade, dass Heiligabend nur einmal im Jahr ist und ansonsten die Zugriffe auf die Veranstaltung verschwindend gering sind. Das muss aber mal schleunigst anders werden! Also generell meine ich!)

    Das lag daran, dass bei google die Suchbegriffe: „Dortmund Heiligabend“, „Gänsemarkt Dortmund Heiligabend“ meinen Eintrag im Kalender als Top-Treffer anzeigten. Es gibt wohl anscheinend etliche Ex-Dortmunder, die nun überall im Ruhrgebiet hausen und zum weihnachtlichen Abtrinken wieder den Heimatort aufsuchen wollen – aber mittlerweile vergessen haben, wo der Gänsemarkt liegt..

    Monatsrückblick Dezember 2023 - das Jahr wäre dann auch erledigt ...(Bild links: da sind ja ein paar schöne „Top 5“ -Treffer dabei. Die Google Search Insight Console hält mich auf dem laufenden, welchen Suchstring die Besucher eingetippt hatten und an wievielter Position der Beitrag in der Suche angezeigt wurde. Damit lässt sich ganz gut checken ob meine Anstregung gutes SEO zu machen, von Erfolg gekrönt ist.)

    So schnell wie es begann, so schnell war der schöne Spuk auch schon wieder vorbei – naja, nächstes Jahr ist ja wieder Heiligabend..

    Trotzdem bin ich mit meinen Egebnissen in der Google-Suche nicht unzufrieden: es gibt einige „Top 5“ Ergebnisse – Abhängig vom Suchtext. Das lässt sich ganz gut mit der google Search Console überprüfen.

    Monatsrückblick Dezember 2023 - das Jahr wäre dann auch erledigt ...(Bild rechts: Wow! Dass Suchergebnisse bei Bing so schick dargestellt werden, und sogar die einzelnen Passagen unterteilt werden, kannte ich bisher nur von richtig bekannten Webseiten. Dass Bing sich da auch bei mir kleinem Kacker erbarmt, finde ich ja nett. Ich glaube ich muss doch mal wieder mit Bill Golf spielen gehen um meine Dankbarkeit zu zeigen..)

    Auch BING meint es gut mit mir. Einige Beiträge werden sogar ziemlich schick in der Suche hervorgehoben. Das ist dann wirklich die Kerze auf der Torte!

    Heiligabend? „Dinner for One“..

    Fast hätte ich in meinem Monatsrückblick das Fest der Liebe (in einigen deutschen Haushalten auch das Fest der Hiebe) vergessen. Doch Weihnachten war so unspektakulär, wie schon lange nicht mehr. Heiligabend auf einem Sonntag – das ist für die arbeitende Bevölkerung ja schon Höchststrafe.

    Besonders für Männer wie mich, die Geschenke erst Heiligabend kaufen, weil „man so viel um die Ohren hat“ (was nichts anderes bedeutet, als das man hofft, dass der Partner noch kurz vor Heiligabend durch einen bedauerlichen Haushaltsunfall – beim schmücken des Tannenbaums von der Leiter gefallen – aus dem Leben scheidet, damit man das Geld fürs teure Weihnachtsgeschenk sparen kann) ist das blöd – aber welche Frau freut sich nicht über ein schönes Last Minute Geschenk von der Tanke..

    Mir persönlich war es wurscht: ich habe weder Familie noch sonstigen Anhang, der beschenkt werden will oder mich durch Androhung von Sex-Entzug dazu zwingt zu irgendwelchen verhassten Schwiegereltern durch die halbe Republik zu reisen, bloß um dort wie bei der Inquisation ausgefragt zu werden, wie ich mir denn die Zukunft mit Papas kleiner Prinzessin vorstelle. (Notiz an mich selbst: streiche das oben mit der Freundin nächstes Jahr..)

    Ich verbrachte also Heiligabend alleine zu Hause. Ganz dem feierlichen Anlaß gemäß in schlabbrigem Wohlfühl-Jogger, etlichen Scheiben gebratener Aubergine und Putenbrustschnitzeln. Dazu gab es dampfgegarten Chinakohl und Brat-Kartoffeln. Schmeckt genauso unspektakulär, wie Du grade denkst. Auf einer Feiertagsmenü-Skala von 1 bis 10 eine glatte 0..


    HIER FOLGT EINE WERBEANZEIGE


    Nebenbei lief der Fernseher und so zappte ich mal hierhin und mal dorthin – blieb dann irgendwann bei MTV hängen und hörte mir in Endlosschleife die schönsten Weihnachtslieder aus den 2000ern an – klar, war da „Last Christmas“ von Wham dabei. Und ich stehe dazu: ich mag das Lied! Natürlich auch Melanie Thorntons „Coca-Cola-Lied“. Wenn man dann realisiert, dass diese Künstler schon seit Jahren tot sind, dann sieht man Weihnachten doch mit etwas anderen Augen und fühlt sich wie ein Dinosaurier, der beim anstehen fürs aussterben vorher noch mal für kleine Jungs war und als er wiederkam, lagen schon alle unter dem Torf.

    So geht es mir regelmäßig auch Silvester, wenn auf 3sat „Thementag“ ist und immer einstündige Konzert-Ausschnitte von Künstlern gezeigt werden. Die Liste der Verstorbenen war letztes Jahr länger als die, die sich noch mit letzter Kraft auf die Bühne hangeln (Kleiner Fun Fakt: Dieses Jahr ist der Haupt-Act die „Rolling Stones“). Da kommt man schon mal ins Grübeln und realisiert sehr real, dass das Leben endlich ist und man so langsam Platz machen sollte für die neuen Generationen – also solange es kein Influencer ist, natürlich nur…

    die DB – geht es noch schlimmer? Die DB: „halt mal mein Bier…“

    Anfang des Monats musste ich für einen Kollegen Urlaubsvertretung machen und deshalb täglich in das tk Headquarter nach Essen pendeln. Es war erstaunlich an wie vielen Tag die Bahn es schaffte nicht pünktlich zu sein oder gleich ganz auszufallen. Der Rekord war eine Heimreise von fast 4 Stunden von Essen nach Dortmund.  Und das ausgerechnet an dem Tag, an dem unser Ressort eine Weihnachtsfeier in Essen hatte und ich sogar extra eine Stunde eher aus dem Büro ging, um mich zu Hause in Ruhe für die Party fertig zu machen. Fairerweise muss ich sagen, dass auch die Essener Verkehrsbetriebe ihr Scherflein dazu beigetragen haben, dass mein Zeitplan völlig aus dem Ruder lief.

    Das begann schon an der Strassenbahnhaltestelle am tk Quartier. Die erste Bahn fuhr mir vor der Nase weg, was nicht schlimm ist, denn dort kommt alle 3 bis 4 Minuten eine Linie vorbei. Aber nicht an diesem Tag. Denn es kam gar kein Stangentaxi mehr.

    Knapp 10 Minuten später gab es dafür eine Durchsage, dass es einen Oberleitungsschaden gibt und Schienenersatzverkehr eingerichtet wird. Na toll!

    Jeder, der pendelt weiss, dass SEV (Schienenersatzverkehr) die Höchststrafe im Bereich Menschenbeförderung ist. Zu viele Fahrgäste in zu kleinen und zu wenigen Bussen, die dazu auch noch wesentlich länger brauchen um zu den einzelnen Haltestellen zu gelangen, denn die müssen die Straßen nutzen und haben keinen eigenen und vor allem geraden Schienenstrang um zur nächsten Station zu gelangen.

    Nicht mit mir, dachte ich – bis der SEV eingerichtet gewesen wäre und an der Haltestelle wäre ich bereits 2 oder 3 mal zu Fuß zum Bahnhof getrabt – also Kniegas und Richtung Bahnhof marschieren..

    Eine halbe Stunde später traf ich am Bahnhof ein und als ich mit der Rolltreppe zum Bahnsteig hochfuhr sah ich beim Blick nach oben die Spitzen eines Stromabnehmers. Es war der, der S1 – die natürlich genau in dem Moment losfuhr als ich zur Tür des Zuges sprintete. Mein Zeitpolster von einer Stunde war zu dem Zeitpunkt nicht nur schon locker verbraten, sondern schon im Minus..


    HIER FOLGT EINE WERBEANZEIGE


    .

    Die nächste S1 hatte – wie konnte es anders sein – 10 Minuten Verspätung. Noch war aber nicht alles verloren, wenn jetzt alles klappen würde. Tat es aber natürlich nicht, denn Murphys Law wollte an mir ein Exempel statuieren.

    Diese S1 fuhr ohne Zwischenfälle bis Bochum Hauptbahnhof und blieb dann erst mal stehen.. und stehen… und stehen..

    Es dauerte auch hier so einige Minütchen der Unsicherheit, bis der Zugführer sich zu einer Durchsage bequemte und die Fahrgäste darüber informierte, dass die Strecke wegen Personen im Gleis gesperrt ist und der Zug dort endet. Alle Fahrgäste mussten aussteigen und standen dann mehr oder weniger ratlos auf dem Bahnsteig rum während der Zug sich wieder in Bewegung setzte und gen Horizont in die langsam untergehende Sonne entschwand..

    Während die anderen Fahrgäste und ich so auf dem Bahnsteig standen und warteten, fuhr eine andere S1 Richtung Dortmund ein – aber auf einem ganz anderen Bahnsteig. Hätte man mal in der Leitstelle das Mikrofon angemacht und das durchgesagt, wäre das ein extrem netter Zug gewesen. Aber nette Züge kann die Bahn nicht.. Eigentlich kann die Bahn Züge gar nicht.. (Ok, der Kalauer dauert vielleicht ein bißchen, bis er ankommt..)

    Etwa 15 Minuten später gab es dann eine Durchsage: „Die S1 Planmäßige Ankunft 15:48 fährt heute abweichend von Gleis 4″. Ich stand auf Gleis 8 – und es war 15:47!

    Also im Affentempo zur Treppe gewetzt, die so knapp 50 Meter entfernt war – wobei mein knapp 5 Kilo schwerer Laptop-Rucksack (beladen mit meinem privaten ZBook und meinem Firmen-Laptop) auf meinem Rücken rumsprang und mir bei jedem Schritt einen Schlag auf die Schulterblätter verpasste – Treppe runter, unter den 2 anderen Gleisen durch, die Treppe am Gleis 4 hochgehetzt, rein in die S-Bahn gestürmt.. Die Türen schlossen sich eine Sekunde nachdem ich drin war und die S1 zockelte los. Jetzt wurde doch noch alles gut.. Glaubst Du wirklich? Natürlich nicht!

    Das nächste war eine weitere Durchsage dieses Zugführers, der uns unterrichtete, dass die Strecke immer noch gesperrt ist und diese S1 auf der Fernstrecke fährt, weshalb alle Zwischenhalte ausfallen und man direkt zum Dortmunder Hauptbahnhof fährt. Da kann man echt sagen: LÄUFT!

    Anstatt also bei mir vor der Haustür vorbeizufahren, wo ich nur kurz mit dem Bus ein paar Minuten fahren muss oder von der Uni sogar zu Fuß gehen kann – fährt das doofe Teil bis ins Dortmunder Zentrum und ich muss von da aus mit 2 U-Bahnen wieder zu meinem Vorort zurück gondeln.

    Als ich dann nach fast 4 Stunden Heimweg zu Hause ankam, hätte ich direkt wieder Kehrt machen müssen um pünktlich zur Feier zu kommen. Da ich aber nur noch genervt war, machte ich mir stattdessen einen Kakao mit Rum, pflanzte mich aufs Sofa mit einer Kuscheldecke und ließ Party Party sein.. Vielleicht war das auch ein Zeichen des Schicksals, dass mir sagen wollte: „Bleib weg von den bekloppten PowerPoint-Folien-Malern – die können dich eh nicht leiden!!“

    Vergangenheitsbewältigung? Ab in die Tonne damit!

    Auch wenn die Überschrift Schlimmes vermuten lässt – reißerische Überschriften sorgen ja bei den ganzen Clickbait-Nullinformations-„Nachrichten“-Webseiten für den gewünschten Traffic – hier ist der Hintergrund tatsächlich harmlos.

    Nach den Weihnachtsfeiertagen hatte ich mir Urlaub genommen um mich von obigen Horrortrips zu erholen.. Und was macht man, wenn das Wetter so mies ist, dass man draußen nur rumwatscheln kann, wenn man ein Wasservogel ist und dessen wasserdichtes Gefieder hat? Man versucht zum Jahreswechsel die offenen Enden zu verknoten – oder abzuschneiden – kommt halt drauf an, was sinnvoller ist.

    Mittwoch, Donnerstag und Freitag wurde also die Bude mal wieder komplett ausgemistet. Die „Kabel-Kiste“ (jeder IT-ler hat die – wenn nicht, ist es kein IT-ler!) wurde durchforstet und etliches entsorgt: wer braucht noch Mainboards mit einem i5 Quadcore Prozessor, oder alte GSM-Tischtelefone? Auch Kabel mit Stecker vom Anschlußtyp „Frühsteinzeit“ kamen in die Wertstoff-Tonne.

    Ebenso wurde die Fachliteratur mal ausgedünnt um Platz im Bücherregal zu schaffen. „Java in 21 Tagen“ – nicht mal mehr in 21 Jahren – also ab in die Tonne. „Meine erste eigene Webseite in HTML“ – danke an das Jahr 2001, aber wir sind schon zwei Jahrzehnte weiter. Dieses Buch wäre selbst im Antiquariat ein Ladenhüter und taugt nur noch als Futter fürs Osterfeuer – also weg damit..

    Monatsrückblick Dezember 2023 - das Jahr wäre dann auch erledigt ...(Bild links: im neuen Jahr muss alles blitzen! Meine Bücher wurden entstaubt, die Regale erst mal leer geräumt, vom Staub gereinigt und dann wieder die Bücher neu einsortiert.. )

    Dann wurde mal ein Blick auf das Schälchen des Posteingangs geworfen und so einiges säuberlich gelocht, in die dafür angelegten Ordner einsortiert, abgeheftet und wieder ins Regal gestellt. Rechnungen von Hardware, die älter als 2 Jahre war, wurden zerrissen und dem Papier-Container übergeben. Traf sich gut, dass der mal leer war. Mein Schreibtisch war danach von einer klinischen Reinheit – völlig ungewohnt für mich kleinen Chaoten!

    Dann ging’s weiter an die Kleiderschränke: alte Hemden, verblichene T-Shirts, und Klamotten, die stylisch so daneben waren, dass man mir die höchstens mit gefesselten Armen über den Kopf stülpen könnte – alles landete in einem großen Sack. Leider waren die Kleider-Container hier alle Proppevoll – die Entsorgung muss deshalb leider warten bis zum neuen Jahr..

    Monatsrückblick Dezember 2023 - das Jahr wäre dann auch erledigt ...(Bild rechts: Nanu? Wie kommt das Video von mir zwischen die ungefilterten Suchergebnisse? Da macht google ja mal einen netten Move, indem es mein auf YouTube veröffentlichtes Video bei den Standard-Suchergebnissen anzeigt.)

    Zum Schluß kam noch mein Super-Staubsauger, der Vorwerk Kobold mit dem Saugwischer VK7 zum Einsatz – die komplette Bude wurde gesaugt, und feuchtgewischt. Geht ja gar nicht, dass man den Monatsrückblick Dezember 2023 in einer verstaubten Butze schreibt. Jetzt riecht die ganze Butze nach dem Vorwerk-Reinigungskonzentrat Kobosan. Ein Geruch, der einen so hohen Wiedererkennungswert hat, wie das Parfüm meiner ersten Freundin.

    Bei dem ganz eigenen Kobosan-Geruch kam mir sofort wieder meine Großmutter ins Gedächtnis, wenn die mit dem alten Vorwerk die Wohnung säuberte. An was ich denke, wenn ich den Parfümduft meiner ersten Freundin schnupper – das behalte ich mal für mich..

    Für den Beitrag zum Kobold-Sauger hatte ich – was selten ist – sogar ein Video gemacht. Witzigerweise wird das Video auch in der google-Suche bei den Beiträgen angezeigt:

    Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

    Mehr Informationen

    (Video oben: eigentlich sollte dieses Video nur den Blog-Beitrag unterstützen – tja, dumm gelaufen. Das Video ist wesentlich erfolgreicher als der Beitrag..)

    Das eigentlich nur den Beitrag unterstützen sollende Video hat mit bereits über 7.000 Aufrufe, mehr als der mit etwas über 1.500 Aufrufen dahin dümpelnde Beitrag dazu. Dazu hat das Video 34 Likes und 13 Kommentare – da kann ich ja auf meinem Blog nur von träumen. Vielleicht sollte ich das bloggen lassen und meinen alten pelzigen Hintern lieber häufiger vor die Kamera stellen..

    Ich habe da keine Zeige – und Berührungsängste. OK – Zeigeängste kann man vielleicht zweideutig auffassen. Ich meine dies generell und nicht im Triple X-Bereich – is klar, nee? Und Lampenfieber ist mir unbekannt: Stell mich vor eine Kamera und ich sabbel los – da bin ich total Schmerzfrei! Egal ob ein Millionenpublikum zuschaut..

    Schmerzfrei aber nicht Beschwerdefrei..

    Bin ich sonst eigentlich eher der kantige Typ, der Arztbesuche meidet und bevorzugt zur Selbsthilfe greift, wenn es um Schnittverletzungen geht (Druckverband hat noch jede Wunde geschlossen – frag RAMBO!), redet mir meine Hausärztin immer ein, dass ich quasi schon auf der Vorstufe zum Tode auf dieser Erde wandele.

    Die fiel aus allen Wolken, als Sie mich wegen meinem letzten Termin beim Kardiologen fragte. „Öhh.. Nie?“ – war meine Antwort. „Aber Sie haben doch einen Herzschrittmacher“, entgegnete Sie, und: „der sollte alle 6 Monate kontrolliert werden.“ Ich meinte daraufhin, dass in der Bedienungsanleitung steht, dass die Batterie von dem doofen Teil 10 Jahre hält – warum sollte ich vorher Gelder der Krankenkasse für überflüssige Untersuchungen verschwenden?

    Dann haben wir beide gelacht und Sie hat mir mit dem Stethoskop links und rechts einen über den Hintern gegeben – natürlich sinnbildlich: ich bin ja schließlich nur Kassenpatient..

    Monatsrückblick Dezember 2023 - das Jahr wäre dann auch erledigt ...(Bild Rechts: Das wird wohl nächstes Jahr wieder auf mich zukommen: Krankenhaus in der Insassen – und nicht in der  Besucher-Rolle. Ich freu mich schon tierisch!)

    Naja, irgendie hatte Sie ja Recht, denn auch wenn mein Blutzucker im Langzeitwert mit 5,3 absolut Top ist – mein Cholesterin ist es nicht. Dazu kommt ein leichter Druck auf der Brust und in den letzten Monaten stellenweise Kurzatmigkeit. Der Blutdruck ist ebenfalls um 20 Punkte erhöht und meine Smart-Watch sagt mir, dass mein Fitness-Level von Gut auf Ausreichend gerutscht ist. Ein Zeichen, dass da doch mal eine intensivere Untersuchung des Herzens nötig ist. Fuck!

    Als mir damals der Schrittmacher implantiert wurde, hatten die Ärzte im Krankenhaus vorher zwar eine Katheder-Untersuchung durchgeführt. Das Ergebnis: es waren Ablagerungen vorhanden, doch die waren „Difus“ – also zwar vorhanden – aber nicht so wild, dass dort operativ eingegriffen werden musste.


    HIER FOLGT EINE WERBEANZEIGE


    Doch das ist nun 6 oder 7 Jahre her und da kann sich eben auch schon mal im Körper was ändern. Das heisst: im neuen Jahr werden 2 Termine für mich Pflicht – zum einen der Kardiologe und zum zweiten zum Proktologen zwecks Darmspiegelung. Auf beide Termine freu ich mich schon wie auf einen Zahnarztbesuch. Oder wie es Rajesh „Raj“ Koothrappali in „The Big Bang Theory“ treffend formulierte: „da schwimme ich lieber durch den Ganges – mit offenen Wunden am ganzen Körper!“

    Silvester 2023? Unspektakulär!

    Monatsrückblick Dezember 2023 - das Jahr wäre dann auch erledigt ...(Bild rechts: das war dann mal meine Party. Ein Püllken Sekt und in der Glotze das DELUXE Musik Silvester-Disko-Spezial. Die SchleFaZ-Filme, die als Special am 31.12. als Finale gesendet wurden waren so schlecht, dass ich da echt wegzappen musste. Außerdem kasnnte ich die schon..)

    Der nur wenige Stunden zurückliegende Jahreswechsel gestaltete sich bei mir unspektakulär wie Weihnachten. Silvester war früher – in der Pro-Covid Zeit – noch ein Fest bei dem man sich mit Freunden traf, oder auch mal auf öffentliche Veranstaltungen ging, auch wenn es als Single Silvester erfahrungsgemäß schwer ist, Anschluß zu finden, da Silvester halt auch der klassische Pärchentag ist. Da will ich mich nicht bei Fremden aufdrängen.

    Ich hatte den Plan das Silvester-Special von SchleFaZ zu schauen – doch leider waren es 2 Filme, die ich schon kannte – und die waren dazu wirklich so schlecht, dass ich die zum Jahreswechsel nicht noch mal schauen wollte. Ein Film aus asiatischer Produktion, bei dem ein Typ zum Superheld mit Superkräften mutiert, wenn er am Slip (ja, ihr habt richtig gelesen: die Unnerbüx!) eines Mädchens riecht und die sich bei seinen Helden-Taten über den Kopf zieht. Dazu gekleidet in einer Borat-Trikotage. Das war mir dann doch Silvester eine Spur too much..

    Auf DELUXE-Musik wurde ich fündig um das Jahr stilgemäß ausklingen zu lassen. Der Silvester-Disko-Spezialmix, der kraftvoll aus meinen neuen Teufel-Boxen schallte, brachte die Füße zum wippen und die Finger zum schnippen..  dazu ein Pülleken Rotkäppchen-Sekt zum anstoßen mit mir selber. Das war’s dann auch.

    Tja, das war der Monatsrückblick Dezember 2023 auch schon – gab nicht viel. Und bei euch so?

  • Monatsrückblick November 2023: ..“und siehe das Ende ist nahe“..

    Aussicht auf Dezember – der Jahreswechsel kommt. Zumindest DAS ist sicher!

    Hidiho liebe Community! Das Jahr bereitet sich auf den Endspurt vor – ich eigentlich auch. Der November ist um und im Dezember passiert erfahrungsgemäß in der Firma nicht mehr viel – die meisten Anwender sind dann auch zu Hause im Home Office, haben Gleitzeit genommen oder Urlaub. Deshalb habe ich zwischen Weihnachten und Neujahr ebenfalls Urlaub genommen. Eine neuerliche Reise ist aber diesmal nicht geplant. Den Urlaub verbringe ich einfach nur relaxt zu Hause.

    Apropos Weihnachtsmärkte: mein Veranstaltungskalender wurde wieder gefüllt..

    Heiligabend werde ich aber wohl nach etlichen Jahren Enthaltsamkeit mal wieder in Dortmund auf dem Gänsemarkt aufschlagen. Schade, dass es die Mayday Party an Silvester in der Westfalenhalle nicht mehr gibt – ich würde glatt dort hingehen wollen… Uffta.. Uffta.. Uffta..

    Mein obiger Kalendereintrag dazu ist sein Jahren eine feste Größe bei google (Suchbegriff „Heiligabend Dortmund“ o.ä.). Und auch jetzt mehren sich zur kommenden Weihnachtszeit die Aufrufe dieses Termins in meiner Matomo-Statistik. Da der Kalender in den letzten Monaten nicht von mir gepflegt worden ist, war die Monatsübersicht leider sehr beschaulich. Ich habe in den letzten Wochen ausgesuchte Termine, die im Ruhrpott aktuell und im Dezember stattfinden dort nachgetragen, damit die Seite wieder up to Date ist..

    Doch sprechen wir nicht über nächsten Monat – der Monatsrückblick auf Dezember und der sicherlich zynische Jahresrückblick auf 2023 kommt sicherlich im Laufe des Januar. Jetzt geht es ja erst mal um den kalten und usseligen November.. Buahh..wenn ich an das Wetter denk, dann schüttelt’s mich..

    Laufmäßig ging wettermäßig den Monat ja nicht viel – wenn das Wetter Vormittags noch einigermaßen sonnig war, konnte man sicher sein, dass es, wenn ich Feierabend mache, anfängt zu plästern, wie das bei uns im Pott so schön heißt..

    Am 22. November konnten mein Kumpel und ich uns erstmalig den Monat zum wöchentlichen Lauftreff verabreden. Die ganzen Wochen vorher war das Wetter so daneben, dass es keinen Sinn machte 2-3 Stunden durch Dortmund zu latschen, weil man ganz sicher in durchnässten Klamotten zu Hause ankommen würde..

    VONOVIA als Vermieter? Keine Empfehlung! Aber absolut gar keine!!

    Kommt man mit durchnässten Klamotten nach Hause, dann ist es schön, wenn einen eine mollig warme Wohnung erwartet. Mein Vermieter VONOVIA (den ich persönlich für eine staatlich legitimierte Verbrecherorganisation halte) sieht das offenbar anders: seit Beginn der kalten Jahreszeit mit einstelligen und zum Teil niedrigen zweistelligen Temperaturen funktioniert die Heizung bei mir nicht.

    Monatsrückblick November 2023: .."und siehe das Ende ist nahe"..(Bild rechts: so ungefähr muss es in einer Wohnung in unserem Mehrfamilien-Haus  aus dem Heizkörper suppen, bei der Häufigkeit wie hier immer wieder Wasser nachgefüllt werden muss. Bei den etlichen Litern, die aus dem System diffundieren muss doch irgend einer der Mieter einen feuchten Boden oder eine feuchte Decke haben. Ich vermute fast schon, dass die Chinesen von nebenan das warme Wasser aus der Heizung abzapfen, um damit ihren Tee aufzubrühen..

    Bild Dall-e KI – Generierungstext: „Eine Heizung in einer Wohnung aus der Wasser auf den Fußboden läuft“)

    Seit 6 Wochen immer das gleiche Spiel: die Heizkörper werden nur bis kurz hinter dem Thermostat warm – wenn überhaupt. Die Heizung gluckert und gluckst und hört sich an, wie mein Magen, wenn ich Lactoseprodukte gefressen habe. Ein untrügliches Zeichen dafür, dass das Wärmeenergie tragende Element Wasser in einer Art Massenflucht die heimischen Heizungsrohre und Heizkörper verlassen hat.

    Wenn man versucht die Heizung zu entlüften (ich bin leider ganz oben am weitesten von der Heizung entfernt, weshalb ich immer derjenige bin, der als erster vom Wärmelieferungsdefizit betroffen ist – und dann auch noch die Heizung entlüften muss), kommt erst mal viel Luft und irgendwann ist der Druck komplett aus dem System raus und das einzige, was in den Heizungsrohren noch transportiert wird ist kalte Luft – eine Bude, die einen mit Kühlschranktemperaturen nach einem ausdauerndem Walk erwartet? Da hat man was, worauf man sich bei einstelligen Temperaturgraden da draußen doch freuen kann..


    HIER FOLGT EINE WERBEANZEIGE


    Unter einer Reparatur stellt man sich bei der VONOVIA vor, dass einfach nur Wasser nachgefüllt wird – aber nicht die Ursache des Wasserverlusts gesucht wird. Nach 3 – 4 Tagen ist das Wasser dann wieder komplett versuppt – und meine Butze kalt.

    Monatsrückblick November 2023: .."und siehe das Ende ist nahe"..(Bild links: dank VONOVIA sieht mein Home-Office Outfit so sexy aus – Fleece-Jogger, Kapuzen-Hoodie, dicke Wollsocken und Pantoffel Marke „Wintersturm“. )

    Reparaturaufträge über die dafür vorhandene App zu machen, klappen nicht (beziehungsweise werden gemeldete Störungen von der App mit der Meldung „wir kümmern uns“ bestätigt, aber die Meldung kommt in 4 von 5 Fällen nicht bei VONOVIA an), also muss ich erst mal dort anrufen, Warteschleifenprozedur ertragen, Störung melden – und wenn ich Glück habe kommt einen Tag später jemand mit einem Schlüssel für den Heizungskeller, der Wasser nachfüllt.

    Ich bin dann wieder der gelackmeierte (Pottsprache für „der Angeschissene“), weil die Heizung die am weitesten entfernt vom Heizkessel ist, entlüftet werden muss, wenn die leer gelaufen ist und das bin ja wie bereits geschrieben ich…

    Mittlerweile habe ich selber einen Entlüftungsschlüssel und lasse auch keinen der Monteure mehr in meine Bude. Ich habe echt keine Lust jede Woche irgend einen anderen Fremden komplett durch meine Wohnung stiefeln zu lassen und durch die ganze Wohnung hinterher zu wischen, wenn die mit verdreckten Schuhen aus dem Keller die Bude vollsauen. Da kann ich mir ja gleich eine Drehtür als Eingangstür einbauen.

    Das heißt leider auch, dass ich am Tag wenn der Techniker kommt, nicht weg kann, denn wenn die Heizkörper entlüftet sind (was schon so eine halbe Stunde dauert, denn die ganze Luft – und das sind etliche Liter – muss erst mal wieder raus und das Wasser rein)  muss der Ausgleichsbehälter direkt wieder nachgefüllt werden, damit das  System nicht gleich wieder Luft durch die Rohre drückt.

    Nachdem ich mir das jetzt lange genug angeschaut habe (im letzten Jahr war es in der kalten Jahreszeit genauso, aber man hat später während der warmen Jahreszeit nicht eine Sekunde daran gedacht, die marode Heizung zu reparieren, weshalb ich quasi  noch im Reparatur-Status des letzten Jahres vor mich hin eier…), habe ich die Nummer nun dem Mieterschutzbund übergeben. Soll ein Anwalt sich drum kümmern. Ich glaube, die VONOVIA lernt nur durch Schmerz, und durch miese 1-Sterne-Bewertungen auf den dafür üblichen Bewertungsportalen..

    Dr. Nerd fängt an zu sparen – Stromkosten? Check!

    Monatsrückblick November 2023: .."und siehe das Ende ist nahe"..(Bild links: Mit solchen Stromverbrauchsmessern kann man mal schnell checken, wo die versteckten Verbraucher im Haushalt liegen. Das Resultat überrascht manchmal.)

    Aufgrund der letzten hohen Stromrechnung habe ich mir jetzt mal meine Stromkosten und mein Verbrauchsverhalten etwas intensiver vorgenommen.

    Für eine detaillierte Messung kaufte ich bei AMAZON ein 4er-Pack Stromverbrauchsmesser für knapp 50,00 €. Das abgebildete Produkt soll aber keine Kaufempfehlung sein, sondern dient nur zur Info. Es gibt diese Dinger baugleich von etlichen Firmen zu mehr ober weniger gleichen Preisen.

    Die steckt man einfach zwischen Verlängerungskabel und Steckdose, wenn man etwas großflächiger seinen Verbrauch prüfen will – oder direkt vor das entsprechende Gerät. Die von mir erworbenen Prüfstecker haben eine App, die ziemlich gut ist. Man kann Räume definieren, die Steckdosen per App ein-und ausschalten. Damit wird dann auch die Verbindung des Verlängerungskabels oder des entsprechenden Gerätes zum Hausnetz gekappt. Praktisch ist zudem dass man in der App den Preis pro Kilowattstunde eintippen kann.

    Wie genau diese Geräte sind, kann ich natürlich nicht beurteilen. Ich denke aber, dass Sie einen ganz guten Überblick über den Energieverbrauch der heimischen Verbraucher verschaffen. der Autor

     

    Damit sieht man fast auf den Cent genau, was da sich da so an Energie durch die Stromleitung verflüchtigt. Das ist ganz schön erstaunlich, wenn man sieht, welche Verbraucher die echten Stromvernichter sind.

    Monatsrückblick November 2023: .."und siehe das Ende ist nahe"..(Bild rechts: Meinen Side-by-Side hatte ich eigentlich als einen der Hauptverbraucher in Verdacht.  Doch weit gefehlt. Über den Tag gerechnet verbraucht er nicht mehr als meine Fritz!Box 7590, die ebenfalls mit ca. 30 bis 40 Watt Verbrauch pro Stunde, den ganzen Tag am Stromnetz hängt)

    Ich hatte meinen schicken aber teuren Side-by-Side-Kühlschrank von LG eigentlich auf der Liste der Verdächtigen – doch der war erstaunlich genügsam, was den Stroverbrauch angeht. Wenn er die Temperatur im Inneren erreicht hat, dann schwankt der Verbrauch zwischen 5 und 8 Watt. Das ist für das Monstrum ein beachtlich niedriger Wert. Nur wenn er den Innenraum herunterkühlt, dann werden zwischen 60 und 80 Watt durch die Leitung gezogen.

    Damit ist er ungefähr gleichauf mit meinem DSL Router – der Fritz!Box 7590. Beide Geräte müssen den Tag über laufen, denn das Festnetz-Telefon läuft darüber – kein Router? Auch kein Telefon. Das testweise nächtliche abschalten des WLAN machte mehr Probleme als es finanziell einsparte.

    Mein SIEMENS EQ.9 Kaffeevollautomat (Testbericht) ballert beim Kaffee brühen zwar auch 1.800 Watt durch das heimische Stromnetz – doch nur während des Brühvorgangs. Nach der automatischen Abschaltung nach von mir eingestellten 10 Minuten ist der Vollautomat quasi Stromtechnisch tot. Bis dahin hält er den Thermoblock noch mit einigen Watt auf Temperatur.

    Der 55 Zoll LG Fenseher wiederum ist kein Kostverächter erneuerbarer Energien. 140 Watt führt sich das gute Stück pro Stunde dauerhaft zu Gemüte. Glücklicherweise ist das TV-Programm mittlerweile so schlecht, dass der Verdummungs-Verstärker kaum noch in Betrieb ist. Schalte ich den Pioneer Dolby Sourround-Receiver  VSX 924 (Test hier) dazu, dann kommen zusätzlich mindestens 40 Watt dazu – abhängig von der Lautstärke. Meistens nutze ich aber den Pioneer Verstärker nur als Tuner oder zur Soundausgabe für Blu-Ray und Co.

    Dauerhaft eingesteckt mit jeweils einem eigenem Netzteil ist sowohl eines meiner drei mobilen Fritz!Fone und das große SNOM D385 Festnetz-Telefon. Diese knapp 2 Watt, die dauerhaft etwas zur Erwärmung des Wohnzimmers beitragen, hake ich mal als vernachlässigbar ab.


    HIER FOLGT EINE WERBEANZEIGE


    Die im Lowboard versteckte NAS, sowie ein zweites Notebook in einer Dockingstation, das ebenfalls über HDMI am Fernseher hängt und an dem als Backup-Medium eine Buffalo Quadstore hängt, haben sowohl Energie – wie auch Nutzungsmäßig ebenfall kaum noch Bewandnis, da Sie fast kontinuirlich ausgeschaltet sind und der Standby-Verbrauch auf das Jahr gerechnet mit knapp 3,00 € pro Gerät minimal  ist.

    Das Wohnzimmer hatte also eine nicht erwartete positive Energie-Vernichtungs-Überraschung für mich – mein Büro dafür aber eine negative mit der ich nicht gerechnet hätte. Doch kommen wir erst mal zur Küche..

    Die Küche: ein Rudel hungriger Energie-Vernichter..

    In der Küche sind erfahrungsgemäß die Geräte, die für hohen Energieverbrauch verantwortlich sind. Back-Arien im Elektro-Backofen lassen den Zähler des Stromzählers jauchzend rotieren, denn die Weihnachtsfeier des Energieversorgers muss ja irgendwie auch gesponsort werden, häufiger Gebrauch der Spülmaschine lässt sich der Energieversorger auch fürstlich bezahlen und Küchenmaschinen sind ja meistens auch jenseits der Millewatt-Grenze.

    Das einstöpseln eines der vier Stromverschwender-Aufspürstecker zeigte die Richtigkeit meiner amateurhaften Einschätzung. Ein Gasherd mit Elektro-Backofen, eine Spülmaschine, ein Toaster und als Krönung ein Pizzaofen mit jeweils 370 Grad Ober und Unterhitze? Da werde ich vom heimischen Elektrizitätswerk als VIP zur Weihnachtsfeier eingeladen, denn wenn die Dinger gleichzeitig volle Leistung wollen, kann einer der Jungs da den Schalter für den Turbo umlegen, weil sonst in der Straße das Licht ausgeht..

    Im Standby ist die Küche erstaunlicherweise am genügsamsten. Grade mal 0,89 Watt zeigt das Messgerät an – das ist die LED-Anzeige mit Uhr am Backofen. Alle anderen Geräte sind „klinisch tot“ – die bringen keinen Ausschlag auf der Anzeige.

    Das ändert sich schlagartig, wenn man die Geräte in Betrieb nimmt. Die Spülmaschine braucht zum erhitzen des Wassers, pumpen des Wassers durch die Innereien der Maschine und verschiedene andere Vorgänge 2,2 Kilowatt. Zwar nicht über die vollen 3 Stunden des Reinigungsprogramms, aber am Anfang um das Wasser zum reinigen schnell auf Temperatur zu bringen. Das ist aber schon ein dickes Brett – und der eine oder andere denkt sicher dann auch mal daran wieder zum händischen spülen mit Spülmittel, Bürste und Spülschüssel zurück zu kehren.


    HIER FOLGT EINE WERBEANZEIGE


    Der Pizzaofen ist da mit seinen 2 Heizspiralen die jeweils 370 Hitzegrade auf die Pizza strahlen der Endgegner jeder Sicherung – und das Gerät, dass die Weihnachtsfeier des Energieversorgers deines Vertrauens finanziert.. Auch der Ofen ist bei 2,2 Kilowatt einer der Energiefresser, schon bedingt dadurch, dass die Pizzasteine im Ofen erst mindestens eine halbe Stunde erhitzt werden müssen um ein optimales Backergebnis zu liefern.

    Glücklicherweise esse ich kaum noch Pizza, weil es der Figur eher abträglich ist.

    Des weiteren lauern in der Küche ja noch die KENWOOD Cooking Chief XL connect (Testbericht) und die Silvercrest Monsieur Cuisine smart (Testbericht) darauf den Energieverbrauch in die Höhe zu treiben. Die Kenwood steht aber auch nur noch auf der Arbeitsplatte und setzt mittlerweile Flugrost an, weil ich die nicht wirklich benutze.

    Monatsrückblick November 2023: .."und siehe das Ende ist nahe"..(Bild rechts: den Kartoffelschäler-Einsatz für die Monsieur Cuisine fand ich ziemlich cool – da konnte ich einfach nicht dran vorbeigehen. Auch eine Silikon-Schale für den Dampfgar-Einsatz schaffte den Sprung in den Einkaufswagen. Die Schale verhindert, dass Flüssigkeit aus der oberen Schale in die untere läuft. Jenachdem, was man kocht, ist das sinnvoll..)

    Eier und Kartoffeln kochen, funktioniert besser in der SILVERCREST und da es beim letzten Streifen durch AMAZON auch eine Scheibe gab, die man in die Schüssel legt und die dann Kartoffeln schält, ist die Monsieur Cuisine nun meine Nummero Uno. KENWOOD hatte mal so ein Teil für die Cooking Chef im Sortiment, das gibt es aber seit über einem Jahr nicht mehr.  Dabei wurde auch gleich noch eine Silikon-Schale für den Garaufsatz mitbestellt.

    Damit war dann auch die Küche abgecheckt – es blieb nur noch mein Büro.

    Frage: wieviele Stecker passen in eine Steckdosenleiste? Antwort: Immer einer zu wenig!

    Der Check in meinem Home-Office liess mich grübeln: ohne Not zeigte mir die Bluthund-Steckdose 30 Watt Verbrauch an – und das, ohne eingeschaltete Verbraucher. Zum Vergleich: der riesige Side-by-Side im Wohnzimmer verbrauchte grade mal so viel – und das Teil machte mir wenigstens schicke und wohlschmeckende Cocktails. in meinem Home-Office wurde nur die Luft unnötigerweise erwärmt. Ursachenforschung war angebracht!

    Monatsrückblick November 2023: .."und siehe das Ende ist nahe"..(Bild links: Verbraucher eingestöpselt, bis die Dose qualmt – wer kennt es nicht? Auch wenn Steckdosenleisten 10 oder noch mehr Steckdosen haben – die Leitungen des heimischen Stromnetzes haben nur eine gewisse Kapazität. Geht’s drüber hinaus, dann PUFF – Sicherung raus!)

    Also erst mal alle Verbraucher – und davon gibt es in meinem Büro etliche – ausgestöpselt. 3 Steckdosenleisten später lagen die Stromkabel von 3 Monitoren, 1 Server, 1 Kaltgerätestecker für den Microsoft Sidewinder Force Feedback Joystick und die Netzteile von einem Blu-Ray-Brenner, 1 USB-Hub, dem Fritz!Fon, 1 HP Netzteil mit 230 Watt, 1 Thunderbolt-Docking von HP mit 280 Watt, 1 Netzteil für die aktiven Lautsprecherboxen, 1 Netzteil für einen Jamaha Bluetooth Lautsprecher, 1 Netzteil für das Yamaha Keyboard, 1 Netzteil für das Apple MacBook, 1 Netzteil für das Logitech Lenkrad auf dem Boden. Na? Mitgezählt? Genau 15 Stecker lagen kreuz und quer auf dem Boden. Und siehe da – der Verbrauch war bei 0 Watt. Jetzt musste mal Stück für Stück eingestöpselt werden um zu sehen, wer denn hier so unverfroren an den Ressourcen knabbert..

    Das Ergebnis war: „Die Menge machts’s“..

    Es gab nicht DEN schuldigen Hauptverbraucher, sondern ALLE Netzteile zogen im Standby etwas Energie – wobei die direkt in der Steckdose steckenden Monitore im Stand-By mit jeweils 3 Watt sich noch am meisten Strom genehmigten. Das schöne ist, dass die einen bequem zu erreichenden Ein/Ausschalter an der rechten Frontseite haben. Dann werden die eben in Zukunft komplett ausgeschaltet. Die anderen Verbraucher, bzw. Netzteile müssten jedesmal beim Gebrauch des Gerätes ein – und nach Gebrauch ausgestöpselt werden. Dafür jedesmal auf Knien unter den Schreibtisch krabbeln? Nee..

    Die schaltbare Steckdosenleiste zu benutzen bringt nur eine rausfliegende Sicherung: wenn alle Verbraucher gleichzeitig Strom haben wollen, ist die Leitungslast der alten 2fach Ader-Verdrahtung, die hier noch teilweise in den Wänden liegt, zu hoch und der Sicherungsautomat fliegt in hohem Bogen raus.


    HIER FOLGT EINE WERBEANZEIGE


    Über den Stromverbrauch meiner Beleuchtung der Wohnung haben wir bisher noch gar kein Wort verloren – das ist auch vernachlässigbar, denn die bei mir eingesetzten Lampen sind alle nur wenige Watt konsumierende LED-Lampen. Dazu brennen die alle insgesamt kaum eine halbe Stunde am Tag..

    Mit diesen neu gewonnen Zahlen passte ich auch meine Excel-Liste zur Erfassung und Berechnung des Stromverbrauchs an. Die nächsten Monate werden dann zeigen, ob wirklich Einsparungen von 10 – 20 € im Monat möglich sind.

    Black Friday – oder wie es der Kapitalismus sagt: ES MUSS GEKAUFT WERDEN!

    Pünktlich zu den üblichen Ladenhüter-Verkaufstagen aka „Black Friday“, „Cyber Monday“, „Show me your Tits Saturday“ (gut, den letzten habe ich erfunden – aber könnte man den nicht mal einführen? Ich frage für einen Freund..) überschlagen sich im Internet die Angebote. Im email Eingang stossen sich die tollen elektronischen Benachrichtigungen gegenseitig den virtuellen Ellbogen in die Rippen und gaukeln Dir vor, dass Du nun plötzlich Dinge brauchts, von denen Du im Leben noch nichts gehört hast – aber ohne die dein Leben unsäglich langweilig ist und Du niemals so Hipp aussehen wirst, wie die professionellen Models auf den Werbeanzeigen.

    Bei AMAZON ist mitlerweile bekannt, dass dort fast nur deren eigenen Produkte wirklich preiswert sind. Das meiste andere ist einfach nur billig. Wer mit dem Unterschied billig und preiswert nichts anfangen kann – einfach mal googeln.

    Einige Händler arbeiten auch gerne mit Mondpreisen – Der Software-Entwickler Magix „verramscht“ seine Software-Suite Samplitude Pro X8 Suite für unglaublich günstige 199,00 € anstatt für den Preis von 599,00 €. Wahnsinn, oder?

    Im ersten Moment ist der Wunsch groß, dieses Mega-Angebot sofort in den Einkaufswagen zu werfen, bevor ein anderer das noch wegschnappt. Mann – überleg doch mal – in einer Sekunde kannst Du 400 € sparen!!!

    Monatsrückblick November 2023: .."und siehe das Ende ist nahe"..(Bild rechts: da konnte ich einfach nicht dran vorbeigehen – diese schicken und toll klingenden Lautsprecherboxen stehen seit kurzem in meiner Wohnung und sorgen für die entsprechende musikalische Untermalung beim schreiben meiner Blogbeiträge..)

    Tja, da gibt’s nur ein Problem: Magix Makel ist das Programm Magix Musik Maker, welches sich an Leute wie mich richtet. Also an Menschen, die so unmusikalisch sind, dass die selbst beim in die Hände klatschen aus dem Takt kommen. Das ist bei vielen Usern im Hinterkopf und dementsprechend wird das ganze Produkt-Portfolie als B-Ware betrachtet.

    Und auch wenn die Software vielleicht nicht wirklich das Standard-Programm der Musik-Industrie ist, auch wenn es ein schickes Siegel glauben lassen möchte, es ist eine hochwertige DAW (Digital Audio Workstation). Viele Profis arbeiten vermutlich lieber mit Software aus dem Hause Steinberg.

    Die fetten Kaliber Cubase und Wavelab sind da schon ziemlich bekannt – doch preislich sind die etliche Hundert Euro teurer. Deshalb ist das Angebot des Samplitudes Studio eben doch interessant: weil es professionelle Ergebnisse liefert, umfangreiche Editiermöglichkeiten bietet, einige hochwertige und teure VST-Instrumente von besagtem Hersteller Steinberg und anderen bekannten Drittanbietern enthält.

    Monatsrückblick November 2023: .."und siehe das Ende ist nahe"..

    (Bild oben: gar nicht mal schlecht für blutige Anfänger im Bereich Composen ist der Magix Musik Maker. Er führt einen in die Anfänge der Musik-Produktion ein. Der Vorteil: man muss kein Instrument spielen können (obwohl das schon hilfreich ist), denn es gibt etlich Soundbanken mit vorgefertigten Soundschnipseln, die man auf die einzelnen Spuren arrangieren kann. Dort kann man sie dann auch noch weiter bearbeiten. Mit etwas Glück klingt das sogar ganz angenehm). Hört euch mein erstes „Lied“ unten mal an.

    Das Spectral-Layer Plugin kostet beispielsweise bei Steinberg alleine schon 199 €. Auch das izotop Plugin ist nicht grade preiswert. Da es die Suite als 30 Tage Testversion gibt, kann man ja mal kostenlos testen ob der Karrierewunsch „Musikproduzent bei Null Prozent Taktgefühl und noch weniger Ahnung vom Instrumente spielen“ nach der schief gegangenen Influencer-Karriere eine Alternative wäre, um nicht bei ALDI an der Kasse zu landen (Dieter Bohlen hat das ja auch geschafft), oder man noch schlimmer in TV-Formaten wie „Promi Big Brother“ seine Miete zusammen hatet. Ist das was für dich? Dann kannst Du dich noch bis zum 3.12.2023 entscheiden, ob Du bei dem Schnäppchen-Angebot zuschlägst.


    HIER FOLGT EINE WERBEANZEIGE


    Zugeschlagen habe ich tatsächlich – allerdings nicht bei diesem Software-Angebot, sondern bei dem Lautsprecher Hersteller Teufel. Die haben die ULTIMA 40 Box von 499,00 € auf 299,00 € reduziert. Für diesen Preis habe ich die gerne genommen – mir gelüstete es in letzter Zeit auch nach etwas mehr „FOFFO“ aus dem heimischen Pioneer Verstärker.

    Ihr wisst schon, das Alter: der vormals straffe und athletische Körper verfällt langsam zu Mus, die Augen erkennen die Angebetete nur noch Schemenhaft und verwechseln die auf der Straße schon mal mit einem Baum und das Gehör lässt auch nach – da muss man dem Opa mal etwas lauter in die seitlichen Umgebungsgeräuschwahrnehmungsorgane sabbeln.

    Dieser in Berlin sitzende Lautsprecher-Hersteller hat sich einen Namen durch in Kinos eingesetzten Dolby Surround Lautsprechern gemacht. Dieses Know-How hat Teufel seit einigen Jahren auch im Consumer-Bereich erfolgreich vermarktet.

    Die Mivok Selbstbau-Boxen – vor über 40 Jahren gekauft und immer noch mit einem tollen Klang, übernehmen nun aber den Part des Hintergrundlautsprechers.

    Es gab auch Verluste zu verzeichnen..

    Eine Ausgabe, die ich nicht eingeplant hatte, war ein neuer Drucker. Mein bis dato eingesetzter CANON Pixma MX925 (Testbericht hier) wollte nach 6 Jahren nicht mehr und verweigerte vehement die Zusammenarbeit mit mir. Der auf dem Display angezeigte Fehler sagte sinngemäß aus: „Kauf Dir einen verdammten neuen Drucker!“

    Monatsrückblick November 2023: .."und siehe das Ende ist nahe"..(Bild links: Eigentlich ein Notkauf, denn mein alter Drucker hat mir mit seinen Features besser gefallen, als der doch recht plastikhaft daherkommende TS8351a. Eigentlich war die Kaufentscheidung die Möglichkeit CDs zu bedrucken. Dafür fehlen ihm andere nützliche Features. Man muss leider sagen, dass dieses Teil nur eine hübsche Zierde für den Schreibtisch ist. Fürs arbeiten ist der nicht gemacht. Eher so ein Influencer-Drucker halt..)

    Das war schade, denn dieses Teil war echt Klasse! Großer Papierbehälter, zweiter Papierbehälter für Fotodruck, ein einschiebbarer Tray um printable CDs zu bedrucken, ADF (Automatischer Dokumenten-Einzug), dabei gute Druckqualität, kopieren, scannen, faxen. Das Gerät konnte alles.

    Der Nachfolger aus dem Hause CANON ist ein Pixma TS8351a in der schicken Farbe weiß. Damit ist auch schon die einzige positive Eigenschaften aufgezählt! Der Kaufentscheid war die Möglichkeit damit meine CDs bedrucken zu können. Das drucken von CDs aus dem Nero-Cover Designer verweigerte er aber. Eine Suche auf google ergab nur, dass auch andere User das Problem hatten und es dafür bis dato keine Lösung gab.

    Nachdem ich eine Stunde getüftelt hatte, hatte ich die Lösung für das Problem und das in den Foren veröffentlicht.  Naja, ich habe auch im Alter manchmal noch lichte Momente – vielleicht bin ich aber auch nur wirklich so gut – und während ich das schreibe fühle ich mich plötzlich gnadenlos unterbezahlt..

    Trotzdem: Wenn man mich fragen würde – sowohl der Nero Cover Designer als auch die CANON Software sind ziemlicher Murks und haben einen abenteuerlich schlechten Workflow. Beide brauchen dringend mal ein Facelifting.

    Leider hat der neue Drucker auch keine Möglichkeit mehrere Dokumenten-Seiten auf einmal (dazu beidseitig) zu kopieren. Jedesmal die einzelne Seite auf der Scan-Auflage auflegen, scannen, drehen und dann die nächste Seite auflegen – das nervt dann doch ziemlich und ist sowas von 2010. Wenn es jemals den Begriff „Fehlkauf“ gab – hier trifft er auf den Punkt.

    Neue Avatare – der Doc wird im Alter noch eitel..

    Vielleicht habt Ihr auch gemerkt, dass mein Konterfei einen neuen Avatar bekommen hat. Ist doch klar, wer in den Medien präsent sein will, der legt sich unters Messer, schmiert Vaseline auf die Kameralinse um weichgezeichnet etwas besser auszusehen – oder hampelt gleich mit Photoshop rum, um 20 Kilo Speck mit dem magischen Radierer weg zu retuschieren.

    Und es ist kein Geheimnis, dass gutaussehende Menschen erfolgreicher sind. Ich will schließlich auch noch vor der Rente auf fast 800 Follower kommen wie der Buddy mit seinem Agentursatire-Blog. Deshalb habe ich jetzt mal so verschiedene Avatar-Programme ausprobiert. Die mit KI arbeitenden Programme gibt es von seriös bis albern und von kostenlos bis einige Euro pro Avatar. Da müsste es doch mit dem Teufel zugehen, wenn nicht wenigstens das Weibsvolk auf mich fliegen würde, wie Bienen auf ein Schälchen Zuckerwasser..

    Ich wollte eigentlich hauptsächlich einen Avatar für unser Firmen-Tinder (die Konzernübergreifende Personensuche), auf der ich etwas seriöser aussehe. In unserem Headquarter renne ich gewöhlich in Jeans, T-Shirt oder Hoodie durch die Gegend. Ich wollte ein Bild, welches mich im Anzug anzeigt (so’n Teil habe ich nämlich noch nie in Gebrauch gehabt). Dafür muss man dann bei den meisten Online-Tools 5 bis 10 Profilbilder von einem selbst hochladen und die KI macht dann den Rest.

    (Bildgalerie unten: Na schauen wir mal, was die KIs mit meinen Originalbildern so anstellen. Dies sind nur 3 der je nach KI nötigen 5 bis 10 Originalbilder, Man kann auf das Ergebnis gespannt sein..)

    Monatsrückblick November 2023: .."und siehe das Ende ist nahe"..Monatsrückblick November 2023: .."und siehe das Ende ist nahe"..Monatsrückblick November 2023: .."und siehe das Ende ist nahe"..

    Nero bietet so etwas eher versteckt auf seiner Webseite kostenlos an – es dauert aber aufgrund des Andrangs dort zum Teil mehrere Stunden bis die Bilder fertig sind. Die sind dem Original ähnlich – schmeicheln durchaus, sind dann aber eher für Gaming-Plattformen geeignet.

    Monatsrückblick November 2023: .."und siehe das Ende ist nahe"..Monatsrückblick November 2023: .."und siehe das Ende ist nahe"..Monatsrückblick November 2023: .."und siehe das Ende ist nahe"..

    (Bildgalerie oben: Das was Nero aus den Originalbildern raushaut ist durchaus dem Original ähnlich – und als Avatar für Gaming-Plattformen ziemlich cool. Als Ersatz für Realbilder aber eher ungeeignet. Dazu kommt die manchmal stundenlange Wartezeit, bis die Bilder fertig sind.)

    Cyberlink bietet auf seiner Webseite etwas ähnliches an. Diese Bilder finde ich qualitativ wesentlich besser – allerdings kostet die Erstellung eines Sets von 9 Bildern 3,00 €. Ich finde das aber für das gute Ergebnis und die fast 100 prozentige Ähnlichkeit zum Original nicht zu viel.

    Monatsrückblick November 2023: .."und siehe das Ende ist nahe"..Monatsrückblick November 2023: .."und siehe das Ende ist nahe"..Monatsrückblick November 2023: .."und siehe das Ende ist nahe"..
    Monatsrückblick November 2023: .."und siehe das Ende ist nahe"..Monatsrückblick November 2023: .."und siehe das Ende ist nahe"..Monatsrückblick November 2023: .."und siehe das Ende ist nahe"..

    (Bildgalerie oben: Die KI von Cyberlink orientiert sich sehr stark an den Originalbildern und das Ergebnis kann glatt als Foto für den Personalausweis und die Bewerbung für den Vorstandsposten durchgehen. Auch wenn Cyberlink sich das erstellen bezahlen lässt, ist es das Ergebnis durchaus wert)

    Wenn ich mir die Bilder anschaue, sehe ich mit Glatze im Anzug aus wie Agent 47 aus dem Film und dem Game Hitman. Und wenn ich eine Sternenflotten-Uniform anhätte und 3 goldene Nüpsel am Stehkragen könnte ich auch glatt das Stunt-Double für Captain Jean-Luc Picard von der Enterprise spielen. Da sollte ich mir vielleicht doch wieder die Haare wachsen lassen. Mit gegeelter Putzwolle auf der Pläte bin ich ja ein echter Schenkelspreitzer – oder was meinen meine weiblichen Leser 😉 …

    Tja, das war so mein Monat November – ist ja doch so einiges passiert bei mir. Und bei euch so?

  • Monatsrückblick Oktober 2023 – Keine Spur von Oktoberfest-Stimmung

    Sonntagsgedanken oder Monatsrückblick? Warum nicht Beides?..

    Hidiho liebe Community! Dieser Monatsrückblick Oktober 2023 dreht sich hauptsächlich um die technischen Probleme meines Blogs und etwas privates Zeugs – die vor einigen Tagen erschienenen Sonntagsgedanken hatten den Großteil der anderen Themen, die mich getriggert haben, abgedeckt.

    Monatsrückblick Oktober 2023 - in google wieder Top(Bild links: nachdem ich die von Elementor zerschossenen Beiträge wieder weitläufig „gekittet “ habe und nochmals auf SEO optimiert, sind auch Beiträge, die google bisher verschmäht hat nun unter den Top-Treffern. Ich ranke vor Computerbild und Otto? Danke! Das könnte gern immer so sein..)

    Ich hatte tatsächlich erst vor, einen einzelnen Text zu schreiben, der alles umfassen sollte – stellte aber beim schreiben fest, dass der Beitrag dann viel zu ausufernd werden würde. Also splittete ich die Themen in relativ unverfängliches privates Zeug, welches ich auch entsprechend politisch korrekt texte und die Sonntagsgedanken, die wie gewohnt, eher mit spitzer Zunge und einer gehörigen Portion Zynismus formuliert wurden.

    Ja, der Oktober hatte ein paar Überraschungen auf Lager. Die erste wird euch direkt beim Besuch auf dem Blog aufgefallen sein – das alte Jannah Theme ist aus der Rente zurück geholt worden. Ich fürchte, dass ich mich bis zu meinem Bloggerende mit diesem Theme arrangieren muss. Naja, ist wie in einer alten Ehe: Man findet sich nach etlichen Jahren langweilig, findet aber auch keinen jüngeren, attraktiven Partner, weil man selber aussieht wie eine zerknitterte Dörrpflaume – und weil die Scheidung dich ins Armenhaus bringt.

    Das Theme Anymag: schön aber problematisch..

    Im letzten Monatsrückblick hatte ich noch verkündet, dass ich den Blog visuell mehr wie ein reales Hochglanz-Magazin aussehen lassen wollte. Dafür wurde auch das Plugin Elementor als Editor installiert.

    Leider war der Workflow mit Elementor entsetzlich. Das versuchsweise schreiben nur mit dem WordPress Gutenberg Editor war noch katastrophaler! Ich war mehr damit beschäftigt Buttons zu suchen, als vernünftig texten zu können.

    Auch das optimieren der Beiträge mit RankMath war deutlich schwieriger, weil alles nun an ungewohnter Stelle auf der Seite war.

    Störend fiel mir auf, dass Anymag keinen Button am Fuß der Seite hatte um wieder nach oben zum Seitenanfang zu springen. Ein bis zwei Wochen sorgte ein kostenloses Plugin dafür, doch dies biss sich mit dem Button für die Cookie-Einstellungen und war auch stylisch mehr eine Notlösung. Auch ein paar andere Ungereimtheiten fielen mir auf, die mich veranlassten wieder auf das Theme Jannah zurück zu wechseln.

    Beim zurückwechseln wurde auch Elementor überflüssig, denn hier kann ich mit dem guten alten TinyMCE meine Gedankenblitze wesentlich komfortabler und viel schneller verfassen.


    HIER FOLGT EINE WERBEANZEIGE


    Monatsrückblick Oktober 2023 – alle Zeichen stehen auf SEO!..

    Blöderweise hatte ich einige ältere Beiträge mit diesem Editor bearbeitet. Das deaktivieren von Elementor „zerschoss“ mir da den kompletten Beitrag, was mir allerdings erst auffiel, als die Zugriffszahlen auf bekannte Cashcow-Beiträge gen Null gingen..

    Monatsrückblick Oktober 2023 - auch im Edge Browser Top(Bild rechts: glücklicherweise sind meine Testberichte wieder in den Top-Suchergebnissen. Hier im Edge-Browser mit dem Suchbegriff „HP Zbook Fury G9 Test“. Edge veredelt das Suchergebnis sogar mit  seitlichen Textauszügen. )

    Kurzes checken der Beiträge zeigte das Desaster: ganze Passagen fehlten, bzw. wurden nicht angezeigt, weil Elementor eigene Stylingelemente verwendet, die ein normaler Browser nicht so einfach interpretieren kann. Auch die google-Bots hatten damit Probleme – damit wurden die Beiträge nicht gerankt und in den Index von google aufgenommen.

    Der Lohn der Mühe – bei google wieder Top..

    Damit war tagelanges nacharbeiten im HTML-Code der Beiträge nötig, denn in der visuellen Ansicht klappte das nicht. Wer schon mal HTML geschrieben hat, der weiss, was das für ein Mist ist. Öffnende und schließende Tags, Textdarstellung und Tabellen – ich kopierte die Texte in Notepad um dort schon mal viel überflüssigen Krempel zu lassen und importierte danach alles in Dreamweaver. Der Editor hat eine ganz gute Code-Erkennung. Das half zwar viel, war aber trotzdem eine Sauarbeit.

    Google hatte ein einsehen für meine Mühe. Die technischen Beiträge von mir waren wieder schnell in den Suchergebnissen und auch hoch gerankt. Damit konnte ich meinem Ruf als „bekanntester unbekannter Blogger“ wieder gerecht werden.

    Monatsrückblick Oktober 2023 - Keine Spur von Oktoberfest-Stimmung(Bild links: der preiswerte Gaming-Stuhl von Songmics sieht zwar ganz gut aus – mechanische Qualität ist aber nicht seine Kernkompetenz. Schon beim Zusammenbau war da einiges am wackeln und hatte einiges an Spiel. Das wurde im Laufe der Zeit spürbar mehr. Er fand ein rühliches Ende auf Kleinanzeigen.de und fand einen neuen Besitzer im Tausch gegen eine Packung Toffees.. )

    Der ARD Beitrags-Service hat mich gefunden..

    Etwas verwirrt war ich, als ich Mitte des Monats den Briefkasten öffnete. Da flatterte mir ein Brief des verhassten „ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice“  ins Haus. Man ist dort der Meinung, dass mein Blog einen Obulus zur katastrophalen Finanzlage des öffentlich-rechtlichen Fernsehens beisteuern soll und fragte ob ich die Betriebsstätte von NERD-O-MANIA schon gemeldet hätte. Nun bin ich weder freiberuflich, gewerblich oder unternehmerisch tätig und meine „Betriebsstätte“ – falls man das so nennen kann – ist meine Wohnung, für die ich schon die verdammte GEZ-Gebühr bezahle. Von daher besteht überhaupt kein Grund für eine weitere GEZ-Gebühr.

    Das hätte aber eine einzige Abfrage der Adresse im Impressum geklärt. Aber nein, jetzt muss ich erst einen bescheuerten Fragebogen ausfüllen und den auch noch zu meinen Porto-Kosten an die „Pünktchen, Pünktchen, Pünktchen“ (wahrer Begriff ist nicht politisch korrekt) zurück schicken.

    ein neuer Bürostuhl muss her..

    Bei der in letzter Zeit auffallend langen und anstrengenden sitzenden Tätigkeit, fiel mir auf, dass mein bisheriger Gaming-Chair von Songmics (irgend so ein Billig-Hersteller aus China) wackelte und auch die Bedienelemente zum arretieren klapperten bedenklich. Vieles hatte bereits damals beim Zusamenbau schon Spiel. Und wenn sich metallene Gegenstände in Führungen mit Spiel bewegen, und die sind nicht geschmiert, dann wird durch Metallabrieb das Spiel irgendwann zu groß. Aber was kann man bei einem 150 € Stuhl schon groß verlangen. Er passte beim Umbau des Arbeitszimmers aber in das knappe vorgegebene Budget, sah mit dem Camouflage Design cool aus und der Sitzkomfort war in Ordnung.

    Nur das wippen endete meist damit, dass ich mit der Rückenlehne nach hinten kippte, die Beine den Bodenkontakt verloren und ich wie eine Schildkröte in Rückenlage geriet. Sah sicher witzig aus, aber das Risiko einer Bruchlandung schien mir greifbar nahe.

    So langsam verliess mich deshalb das Vertrauen in die Standfestigkeit des Gestühls – Horror-Geschichten von defekten Gasdruckfedern, die sich durch den Sitz bohrten um dem Gamer ein reales Leben (anstatt eines von 3 virtuellen) zu nehmen kamen mir ins Gedächtnis..

    Ein neuer Stuhl musste her – dazu einer in einer guten Qualität und „made in Germany“. Gesagt – getan..

    Monatsrückblick Oktober 2023 - Keine Spur von Oktoberfest-Stimmung(Bild rechts: mein neuer Popo-Schmeichler ist aus dem Hause Interstuhl und hört auf den Namen „Backforce One Plus“. Der ist in Sachen Qualität eine ganz andere Hausnummer als die Billig-Variante aus China.)

    Mein erster Besuch galt der Webseite des Herstellers RECARO. Den kennt eigentlich jeder, der sich für Motorsport interessiert. Was vielleicht nicht jeder weiß – die bauen auch hochqualitative Sitze für ganz normale Autos, Flugzeuge, Busse und Eisenbahnen. Aber auch Bürostühle und Gaming-Chairs sind im Produktportfolio.

    Ich überlegte tatsächlich mir den RECARO EXO FX für so knapp 1.000 € zu kaufen – aufgrund einiger Punkte in Testvideos, die mir nicht so gut gefielen, entschied ich mich aber dagegen und wechselte zum Backforce One Plus von interstuhl für etwas über 700 €. Auch diese Firma macht seit über 50 Jahren hochwertige Stühle im Bürobereich und fertigt ebenfalls in Deutschland.

    Die Vielzahl der Einstellmöglichkeiten machten den entscheidenen Unterschied. Er hat eine Wipp-Funktion, die sich in verschieden starke Gegendruckstufen anpassen lässt, sodass man mit der Lehne nicht haltlos nach hinten kippt, sondern dies mit einstellbarem Widerstand steuern kann. Die Sitzfläche lässt sich sowohl neigen, als auch vor –  und zurückschieben, eine in die Lehne integrierte Lordosenstütze, die sich mittels eines Drehknaufs an der Sitzseite einstellen lässt, schont die Wirbelsäule, und die Armstützen lassen sich in 4 Richtungen einstellen und auch komplett wegklappen. Das ist schon ein ganz anderes sitzen, als auf dem Songmics Stuhl.

    Ich bin nun stolzer Autobesitzer eines AMG Mercedes..

    Wo ich denn mal so in Kauflaune war, wurde von mir auch gleich noch der AMG ONE Mercedes von dem es nur 275 Stück gibt gekauft.

    Nein, keine Angst – weder habe ich den Lotto Jackpot geknackt, noch bin ich völlig verrückt geworden, denn es handelt sich um ein Auto aus Klemmbausteinen vom Hersteller CADA.

    Der „Held der Steine“ Thomas Panke hatte auf seinem YouTube Kanal ein Video zu diesem tollen Bausatz gezeigt und ich war sofort begeistert – ist doch klar: welcher Junge schwärmt nicht für tolle Technik und bastelt gern?

    Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

    Mehr Informationen

    Eigentlich wollte ich das Teil nur als coole Lampe für mein Lowboard im Wohnzimmer nutzen, denn farblich passt das Teil Mega zu der grauen Steinwand – also mal wacker bestellt, auch wenn 275,00 € nicht grade günstig sind – jedenfalls für eine Wohnzimmerlampe in Rennwagen-Optik.

    Monatsrückblick Oktober 2023(Bild rechts: ein toller Klemmbaustein-Bausatz vom Hersteller CADA ist dieser, der den nur 275 mal gebauten AMG One nachbildet. Im Original hat dieses Auto einen 1,6 Liter großen Motor aus der Formel 1 und zusätzlich Elektromotoren, Damit hat das Auto insgesamt über 1000 PS und kostet 2,75 Millionen Euro. Dadurch ergibt sich auch der Preis von 275 €.)

    Einen Tag bevor das Paket bei mir ankam, war Thomas Panke Live und die Zuschauer schrieben im Live Chat, dass dieses Modell überall ausverkauft wäre – Nanü? Das checkte ich mal ab.

    Und tatsächlich das Teil war nirgendwo mehr zu bekommen. Lt. den ganzen Klemmbaustein-Shops, würde dieser Bausatz erst wieder gegen Anfang bis Mitte November lieferbar sein. Mein Kaufmanns-Gen war geweckt: ich sag nur „Angebot und Nachfrage“!

    Als das Paket bei mir ankam, war also das erste was ich tat, ein Inserat bei Kleinanzeigen.de reinzusetzen, wo ich das Teil für einen ordentlichen Aufschlag wieder verkaufen wollte. Ich startete frech bei 370 € und da einige Interessenten blöde Kommentare schickten, weil Ihnen das zu teuer erschien, erhöhte ich gleich nochmal den Preis und änderte auch den Anzeigentext dahingehend. Jetzt steht das Teil für 450 € zum Verkauf.

    Momentan will noch niemand anbeissen – aber ich zocke mal, denn die Nachlieferung für das Auto ist auch bereits ausverkauft – und da Lego gerne andere Hersteller wegen Patentverletzungen verklagt und einstweilige Verfügungen erwirkt um den Verkauf zu verhindern – wird die Zeit knapp, das Teil noch regulär im Handel zu bekommen. Und je näher Weihnachten rückt, umso mehr die Kinderaugen tränen – umso eher rücken die Väter oder Mütter die Kohle raus um den kleinen Prinzen glücklich zu sehen. Hach, ist Kapitalismus nicht herrlich?

    Na und wenn nicht? Dann habe ich über Weihnachten und Neujahr wenigstens was zu basteln und eine neue Lampe…

  • Hier folgt eine Werbeanzeige
  • Der Monatsrückblick Mai 2023 – was gab es denn so?

    Hidiho liebe Community! Der Monat Juni des Jahres 2023 ist fast um und ich habe noch nicht mal den Monatsrückblick Mai 2023 geschafft. Seht es mir nach – Die Hitze hat mich echt geschafft!

    Der Monatsrückblick Mai 2023 - was gab es denn so?(Bild oben: Das ist schon purer Luxus! Das HP ZBook mit seiner NVIDIA RTX Grafikkarte ist mittels eines einzigen USB-C Kabels mit der Docking-Station verbunden und ballert auf jeden Monitor 2560 x 1440 Pixel und so ganz nebenbei befeuert es auch noch das Notebook-Display mit 1920 x 1200 Pixeln. Ich möcht ergriffen weinen!)

    Doch jetzt sitze ich hier vor der Klimaanlage an meinem nigelnagelneuen Z-Book, schaue ergriffen auf 3 riesige Monitore  – und hier ist er nun:

    Der Monatsrückblick Mai 2023 – ein Rückschritt aus meiner Sicht:..

    Schon Elke vom Blog „Elke unterwegs“ hatte Ende Mai die Frage gestellt „Hallo? Noch jemand hier?“ – in Hinsicht auf die mangelnde Motivation auf Ihrem Reiseblog zu kommentieren. Erstaunliches Phänomen, weil die Leserzahl sich nicht verändert hat. Ob es an der Hitze draussen liegt, und man Blogbeiträge nur noch schnell überfliegt und man dann unmotiviert ist bei über 30° C Außentemperatur – die auch drinnen für ein muckelig warmes Klima sorgt – sein ausgedorrtes Hirn zu nötigen, ein paar geistreiche Zeilen zu schreiben? Wer weiss..

    Monatsrückblick Mai 2023 - Klimaanlage im Home Office(Bild rechts: aus der Klima kommt fast 4° kalte Luft – dagegen ist es sogar im Kühlschrank warm. So lässt es sich im Home-Office aushalten. Dumm nur, dass das Hirn dann nicht getoatest sondern tiefgefroren wird – aber irgendwas ist ja immer..)

    Ganz sicher schalte ich (und noch mehr meine mittlerweile uralten grauen Zellen) draußen in freier Natur, bei gefühlter 45° Umluft-Herd-Hitze – bei denen Eier sogar ohne Backofen anfangen zu stocken – in den gedanklichen Energiesparmodus. Meine Kommentare auf anderen Blogs hielten sich seit Wochen in Grenzen – aber auch das schreiben eigener Beiträge war mehr Qual als Lust (wobei dies bei einigen Dingen durchaus nah beieinanderliegt – doch das ist ein anderes Thema und gehört dann wohl eher in den FSK 18+ Bereich).

    Grade mal 3 Beiträge (bei denen einer mit nicht mal 600 Wörtern eher ein Quickie war – aber da nähern wir uns auch schon wieder in der Wortwahl gefährlich dem Bereich Erwachsenen-Unterhaltung) verließen meine Feder – oder um es genauer zu sagen: meine Tastatur..


    HIER FOLGT EINE WERBEANZEIGE


    Apropos: im Mai habe ich das erste Mal bewusst Bilder für einen Beitrag von einer KI generieren lassen – im Juni hat der Beitrag bei meiner Rubrik Sonntagsgedanken sogar nur Bilder enthalten, die von einer KI generiert worden sind – ein absolutes Novum bei mir.

    Ich denke aber, dass ich dies weiterhin bei Symbol-Bildern machen werde, solange die KI beim verstehen und erstellen des gewünschten Bildinhaltes so gute Ergebnisse bringt. Den Generierungstext werde ich als Info mit dazu schreiben – falls andere Blogger Bilder mit ähnlichen Inhalten benötigen (da sich keine 2 Bilder gleichen, dürfte es da keine Probleme geben).

    Da in meinem microsoft M365 Abo auch kostenlose Credits für die Bild-KI DALL-E enthalten sind, kann ich da noch ordentlich Bilder kreieren lassen.

    schrauben, hämmern, feilen, dengeln – der Blog muss hübscher werden..

    Monatsrückblick Mai 2023 - der Blog muss hübscher(Bild links: die Rubriken sind nun farblich besser erkennbar. Im Menü habe ich den Hintergrund dementsprechend eingefärbt)

    Aufmerksamen Besuchern wird auch nicht entgangen sein, dass ich etwas am Layout und an der Navigation auf meinem Blog gearbeitet habe. Das von mir eingesetzte Theme „Jannah“ unterstützte schon immer farbige Kategorien. Die formidablen Dr. Nerd-Labs (also ich!) haben also das Mega-Menü insofern angepasst, dass die Kategoriefarben für Besucher nun offensichtlicher zu Vorschein kommen. Die Farbe Blau repräsentiert den Bereich „Technik“ mit all seinen Schattierungen, „Unterhaltung“ hat die Farbe grün und Rot ist dem Bereich „Modern Life“ und alles was man darunter versteht zugeordnet.

    Die rechtlich relevanten Dinge wie Impressum und ähnliches sind gelb und die BuddyPress-Community mit den enthaltenen Foren, ebenso wie der Veranstaltungskalender für Dortmund und Umgebung durften sich die schicke Farbe Lila schnappen.

    Da die weiterführenden Links in den Beiträgen kaum als solche erkennbar waren, wurde auch das CSS entsprechend angepasst. Die Links in den Beiträgen sind nun stylisch an die Farbe der jeweiligen Kategorie angepasst.

    So weit, so schick..

    Enttäuschendes Ranking bei google..

    Aber auch wenn der Blog nun einladender aussieht – seit einiger Zeit bemerke ich, dass meine Beiträge im Bereich Technik bei google nicht mehr in den Suchergebnissen unter den Top-Ergebnissen zu finden sind. Und das, obwohl Sie mittels dem SEO-Plugin „Rank Math“ (in der kostenpflichtigen Pro-Version) zum Teil bis auf einen ermittelten Ranking-Wert von 96 von 100 kommen.

    Bei Bing sind meine Beiträge wie gewohnt unter den Top 10 – aber wer kommt schon über Bing? Meine alten Beiträge über die KENWOOD Cooking Chef XL connect, Beiträge zum Thema Hackintosh, oder auch die Goldgrube OZEMPIC sind zwar immer noch die Cash-Cow – aber die Aufrufe gehen zurück, da auch der Hype darum abebbt.

    Und der meistaufgerufene Ozempic-Artikel hat nur einen Ranking-Wert von 85 – ist also wesentlich schlechter als die optimierten Beiträge neueren Datums.


    HIER FOLGT EINE WERBEANZEIGE


    Bisher habe ich noch nicht herausgefunden warum das so ist – ich hoffe, dass ich das noch diesen Monat herausfinde. Auf meinem Weg zu Deutschlands bekanntestem unbekanntem Blogger ist das ein herber Rückschritt. Ich komme mir vor wie Hansi Flick: ein Ensemble voller Superstars am Start – aber zu blöde um zu gewinnen..

    JOB? Business as Usual..

    Privat und im Job hat sich nicht viel getan. Ich habe immer noch nicht meine Traumfrau gefunden – was wahrscheinlich daran liegt, dass ich nicht emsig genug suche (um ehrlich zu sein, suche ich gar nicht, da Weibsvolk immer Probleme in die Bude bringt – die liebe Kasia von Windrose.rocks hatte da mal gefragt – also nicht, dass sie bei mir einziehen wollte – GOTT BEWAHRE!, sondern was aus meiner Rubrik „Frauen und andere Katastrophen“ geworden ist – und alleine der Name der Rubrik sagt wohl schon alles…)

    Im Job geht es ruhig voran – man lässt mich in Ruhe arbeiten und nächsten Monat werde ich 65 Jahre alt – habe dann nur noch 13 Monate bis zur Rente. Wenn ich die so wie aktuell überwiegend im Home-Office ableisten kann, wäre das super.

    Gesundheitlich – da merke ich leider, dass langsam aber stetig Gedächtnislücken auftreten, wo vorher keine waren. Urplötzlich entfallen mir dann Namen von Kollegen, die ich eine Minute vorher noch per Teams angerufen hatte. Auch dass ich mittlerweile Rechtschreibfehler am Fließband produziere und die erst bemerke, wenn ich einen Kommentar schon abgeschickt habe, macht mich fürchterlich wütend – auf mich selbst.

    Gut, was das Namensgedächtnis angeht – da hatte ich schon immer Probleme mit. Selbst die Namen meiner Freundinnen wusste ich manchmal nicht. Wohl dem, der auf einen großen Fundus von Kosenamen zugreifen kann: Schatzi, Hasi, Zuckerschneckchen, Mäuschen, Puhbär.. was sagt man nicht alles für blöde Platzhalternamen, wenn einem der richtige Vorname nicht einfällt – jedenfalls nicht sofort. Gut, wenn man für den Fall den Namen der aktuellen Gespielin mit dem Kugelschreiber auf die innere Handfläche geschrieben hat, auf den man im geeigneten Moment mal verstohlen hinlinsen kann – schlecht, wenn man vorher die Hände gewaschen hat und wegen der verlaufenen Farbe die Janine zu einer Celine mutiert..

    Der Grund ist weniger witzig – Leider gab es bei meiner Geburt Probleme und meine Nabelschnur hatte sich  um meinen Hals gewickelt, so dass mein Hirn einige Zeit mit Sauerstoff unterversorgt war. 2 Minuten war ich sogar klinisch tot und musste „wiedergeholt werden“ – fragt mich aber nicht nach dem weißen Licht – habe ich keine Erinnerung dran. Mein Hirn tickt also etwas anders, grade beim Thema „Gefühle in mir wecken“ bin ich das denkbar schlechteste Opfer – weil es ungefähr eine Million Jahre dauert, bis ich Gefühle zeige (bzw. erlaube, die Oberhand über mein logisches Denken zu erlangen) – mein optimales Wohlfühlgefühl ist deshalb ein Nicht-Gefühl – also, ein Gefühl, das weder positiv noch negativ ist – sozusagen auf der empathischen Null-Linie..

    Frauen macht das regelmäßig wahnsinnig!

    der Autor

     

    Weil ich etwas anders ticke, bin ich deshalb nur der Depp unseres Familienstamms. Während alle anderen derer von Awiszus Professoren, Doktoren und ähnlich hochtrabende Intelligenzbestien geworden sind, bin ich grade mal über Umwege als Seiteneinsteiger in der IT gelandet. Naja, Shit happens.. kann ja nicht jeder ein Proff an der Uni sein..

    Doch es gibt schlimmeres als den Verlust einiger Synapsen..

    es gibt auch menschliche Verluste…

    Beim kontrollieren meiner Blog-Roll, die Empfehlungen zu anderen Blogs enthält, viel mir leider auf, dass der liebe Dr. Magnus Frisch und sein Blog „Ars Philosophandie“ seit letztem Jahr September nichts mehr veröffentlicht haben. Auch sonst gibt es auf den sozialen Plattformen keine aktuelleren Lebenszeichen von Ihm. Das ist eher ein schlechtes Zeichen. Ich hoffe, dass er sich nur eine schöpferische Pause gönnt, obwohl ich das kaum glaube, da er grade mit seinen Podcasts bekannt wurde. Ich habe diesen Link daher vorerst entfernt..

    Tja, so war der Mai soweit bei mir – und bei euch so?..

  • Monatsrückblick April 2023 – das passierte so nebenbei..

    ..oder: ein Kessel Buntes im Monats-Rhythmus

    Hidiho liebe Community! Heute gibt es mal keinen Blogbeitrag zu einem speziellen Thema – vielmehr gibt es einen Monatsrückblick April 2023 über viele kleine Private oder auch Blogverwandte Themen, die keinen eigenen Beitrag bekommen, weil Sie dafür nicht „groß genug“ sind – die ich aber nicht unter den Tisch fallen lassen möchte – es gibt halt noch ein Leben neben dem Blog und vielleicht interessiert es ja den einen oder anderen, was bei mir im Leben (und in meinem Kopf) passiert, wenn ich micht nicht grade über teuer erworbene Hardware und Haushaltsgeräte schwarz ärgere.

    Diese Beiträge werden in unregelmäßigem Abstand erscheinen und aufgrund der wahllos zusammengestellten Themen und meiner dazu angemerkten Gedankenfetzen vielleicht unorthodox und unzusammenhängend erscheinen – macht euch nix draus.

    Die Beiträge sind weder auf SEO optimiert, noch textlich besonders „auf schön“ getrimmt. Und ich fürchte, Sie könnten auch Bandwurm-Charakter haben.. Sie sollen auch nicht bei google hoch ranken, sondern dienen eigentlich nur meinen Followern und Blogger-Freunden als Zeichen, dass es im realen Leben auch noch Dinge für mich zu tun gibt.,

    Test-Bericht oder Werbung? Der Übergang ist nicht nur fliessend..

    Das bringt mich auch gleich zum ersten Thema: Wer bei google „Vorwerk VK7 Test“ eingibt, der bekommt das Gefühl, dass der neue Kobold Akkusauger kurz davor steht, heilig gesprochen zu werden. Und das sowohl von renommierten Test-Instituten, die kein Wort des Makels fanden, als auch von etlichen Produkt-Test-Blogs, die voll des Lobes sind.

    Ich bin ziemlich sicher, dass die wenigsten dieses Gerät tatsächlich käuflich erworben haben, sondern dies von der Firma Vorwerk zur Verfügung gestellt wurde. dafür spricht schon der Preis von über 1600,00 €, die ich ausgeben musste um meine Butze ohne Pause saugen und wischen zu können. Denn zu dem Frühlingsset für 1400 € habe ich noch die Wandhalterung für 119,00 € und einen Ersatzakku für 149,00 € kaufen müssen.


    HIER FOLGT EINE WERBEANZEIGE


    Warum diese Tester solche Dinge nicht ansprechen, könnte natürlich daran liegen, dass ich ein „Montags-Gerät“ bekommen habe (Räusper, Zwinker.. ja nee iss klar..), oder dass man es sich nicht mit dem Hersteller verderben wollte und die negativen Dinge nicht erwähnt hat. Man sollte sich aber nicht Tester nennen, wenn man aus Abhängigkeit mal beide Augen zudrückt. Negative Dinge, die einem auffallen weglassen, ist für mich das gleiche wie lügen. Oder man hat es tatsächlich nicht bemerkt – dann sollte man sich aber nicht Tester nennen.

    Dies fällt mir allerdings auf den meisten YouTube Channeln und Test-Blogs auf: statt kritischen Tests werden Pressemitteilungen umformuliert und zum Teil der Schrott auch noch über Affiliate-Links vermarktet.

    Dann sollte man aber diese Beiträge und Videos nicht Test oder Review nennen sondern gleich den Reklame-Aufkleber drauf pappen – alles andere ist doch reine Verarsche bis hin zu Verbrauchertäuschung, oder was meint Ihr?.. aber scheinbar kann man ja davon ganz gut leben..

    Strompreisbremse? Läuft…. gar nicht..

    Apropos Verbrauchertäuschung – da bekam ich doch Anfang April Post von meinem Energieversorger E.on. Der so arg gebeutelte Konzern musste leider die Strompreise aufgrund der teuren Strompreiserzeugung anheben – und das nicht nur ein bisschen, sondern um schlappe 100% – nämlich von 0,2443 auf 0,4802 Cent pro Kilowattstunde. DAS TUT WEH!

    Monatsrückblick April 2023 - die FDP - die Partei der Porschefahrer(Bild links: wenn ich jemals der Meinung war – noch dümmer geht es nicht – hier setzt die FDP die Messlatte auf eine ganz neue Höhe! Kein Tempolimit – dafür aber abholzen der Natur um noch mehr Betontrassen zu bauen, damit klein Christian mit seinem Porsche mal so richtig Gas geben kann. Das ist Lobby-Arbeit für die Automobilindustrie auf einem ganz neuen Level! )

    Jetzt könnte man ja denken: „OK, Nordsteam 2 ist tot und versenkt und die Amis mit Ihrem Scheiss Fracking Gas wollen natürlich auch ihr Land aus der Rezession heben“ und überhaupt wird ja alles teurer – wieso aber mein Strom, der lt. Vertrag zu 100% aus erneuerbaren Energien (Wind, Solarstron, Gezeitenkraftwerke) erzeugt wird, plötzlich doppelt so teuer ist, muss mir echt mal einer der E.ON – Vorstände erklären.

    Nicht ein Watt wird laut E.ON mit fossilen Brennstoffen erzeugt. Dank dem anhaltendem Klimawandel und der immer dünneren Atmosphäre müssten die Solarpanel ja schon fast glühen – und dank der Klimaverschiebung mit Sturm und Tornados sollten die Windräder sich ja in Deutschland mindestens so schnell drehen wie der Turbolader an dem Porsche von dem Meister der Klimawandelverleugnung Christian Lindner.


    HIER FOLGT EINE WERBEANZEIGE


    Dass Neukunden von den Konzernen mit Dumpingpreisen geködert werden (mein Tarif kostet Neukunden statt 48 Cent nur 30 Cent – was fast meinem alten Preis entspricht) und die Strompreise in der EU in Deutschland zu den höchsten gehören – tja, da bedanke ich mich dann mal höflich mit einem grazilen Knicks bei der Regierung für die wirklich toll wirkende Strompreisbremse und die fast noch stümperhafter umgesetzte Mietpreisbremse, die auch das genaue Gegenteil bewirkt hat.

    Die wurde nämlich erstmal von meinem Vermieter genutzt, um noch schnell unnötige Energiesanierungen vorzunehmen (von dichter und professionell eingebauter 2fach Verglasung auf anfängerhaft reingeprügelte 3fach-Verglasung. By the way sind die Fenster so fehlerhaft eingebaut und verdämmt, dass man, wenn man neben dem Fenster steht, förmlich den Luftzug am Mauerdurchbruch spürt, der dafür sorgt, dass meine Energieeinsparung für verminderte Heizkosten 0 € beträgt. VONOVIA halt – die sind von der Bezeichnung „Aktiengesellschaft“ zu „verbrecherischer Vereinigung“  auch nur einen Katzensprung entfernt.)

    Die FDP: Klimaschutz dank Tempo 300 auf der Bundesautobahn

    Dazu passt dann auch das Wahlplakat der FDP (Originalscreenshot vom FDP Facebook-Kanal).. Der Satz „WENIGER STAU MEHR KLIMASCHUTZ(dank mehr Autobahnen) ist von der Logik ungefähr so dämlich wie alle Bäume abzuholzen, damit es keine Waldbrände mehr gibt.

    Man muss schon sehr, sehr, sehr dumm sein, um ein solches Statement als Lösung für weniger CO2 verkaufen zu wollen. Ich kann da nur fassungslos den Kopf schütteln. CO2-Fussabdruck? Klimawandel? Unsere Kinder? DRAUF GESCHISSEN – TEMPO 300 JETZT! (Das ist natürlich nur meine eigene Meinung) – aber kennt Ihr den Film „Idiocracy“ – es gibt da durchaus Paralellen – auch dass die Menschheit merklich immer dümmer wird..

    Monatsrückblick April 2023 - das passierte so nebenbei..Zurück zu meiner Stromrechnung: In meiner selbsterstellten EXCEL-Tabelle sieht die Prognose meines Stromverbrauchs deshalb düster aus.

    Ich meine, das muss man ja auch erst mal schaffen: jedes Jahr zwar weniger Strom zu verbrauchen, weil man ineffiziente Stromfresser für teuer Geld gegen total energiesparende High-End Schnickschnack austauscht – und trotzdem wird die Stromrechnung jedes Jahr höher.

    Da ist die von der Regierung verordnete Strompreisbremse genau das gleiche wie die Mietpreisbremse – es wird genau das Gegenteil bewirkt. Aber bei dieser Regierung aus Totalversagern, Lobbyisten und Seiteneinsteigern – was war da zu erwarten?  Im Ernst: was befähigt einen Pleitier, der schon eine Firma in die Insolvenz gebracht hat, zum Finanzminister – außer dass fast gegen ihn in einem Verfahren wegen Korruption ermittelt worden wäre, was ihn augenscheinlich zum Politiker qualifiziert – sehe ich da keine Berührungspunkte zwischen Qualifikation und Amt. Aber das war ja bei unseren letzten 3 Verteidigungsministerinnen ja auch der Fall (also nicht die Nähe zu den Strafverfolgungsbehörden, sondern die absolute Anti-Affinität zum Amt.)

    Monatsrückblick April 2023 - das passierte so nebenbei..(Bild links: Den Windows 11 PC ganz komfortabel wie ein Tablet herunterfaheren mittels einer einzigen Mausgeste, bzw. mit einer Fingerbewegung – geht nicht? Doch, geht sogar mit Windows Bordmitteln.)

    Doch es gab auch Gutes zu berichten in dieser Woche..

    Nein, nicht, dass dieser Planet gerettet wird. Dafür sorgt schon die grenzenlose Gier der Menschheit. Dieser Planet hat verkackt.. iss so.. Naja, eigentlich ist es genau anders rum – die Menschheit hat es verkackt. Dieser schöne Planet wird auch ohne die Spezies Mensch gut klarkommen – wahrscheinlich sogar besser.

    Und wenn nach ein paar Hunderttausend Jahren eine neue Spezies die Welt betritt um Sie sich untertan zu machen – warum nicht kleine süße Otter?

    Also, geniesst die letzten verbleibenden Tage (und Jahre). Jetzt wird ja langsam Sommer, da kann man ja mal wieder draußen in den Biergärten rumhängen. Vergesst aber nicht, euch dick mit Sunblocker einzuschmieren..

    Spargeltime – ein paar Tipps für das königliche Gemüse

    Und wenn Ihr so im Biergarten sitzt und etwas Hüngerchen bekommt – warum nicht eine leckere Spargelcremesuppe, oder ein leckeres Schnitzel mit Spargel und Sauce Hollandaise?

    Monatsrückblick April 2023 - das passierte so nebenbei..(Bild rechts: Spargel hält sich wesentlich länger, wenn er feucht gehalten wird. Man kann ihn in ein feuchtes Küchentuch wickeln – einfacher ist aber eine aufrecht stehende Lagerung in einem mit Wasser gefülltem Beutel)

    Spargel ist momentan ziemlich günstig und ich habe einen guten Tipp wie man den etwas länger aufbewahren kann ohne dass er Geschmack verliert oder austrocknet: dazu erst mal schauen ob die Stangen unten feucht sind (ein Zeichen für frische Ernte) – sind die Stangen unten schon trocken, ist der Spargel nicht mehr frisch (lässt sich aber noch verbrauchen).

    Also mit einem scharfen Messer unten ca. 1 Zentimeter abschneiden und den Spargel in einen großen Tiefkühlbeutel stellen – den mit frischem Leitungswasser und etwas Salz füllen verschließen und aufrecht in den Kühlschrank stellen, so dass die Spargelenden im Wasser stehen. So hält sich der Spargel im Kühlschrank bis zum Sanktnimmerleinstag.

    Windows 11 – der Trick mit dem Slider zum schnellen Herunterfahren des PC

    Ach, ich wollte euch ja auch noch etwas zu Windows 11 erzählen – geht doch nicht so ganz ohne die IT-Themen..

    Es gibt einen kleinen Life Hack bei Windows 11 um den Rechner mittels eines Slides herunterzufahren. Dann muss man nicht über das Startmenü gehen, sondern klickt auf eine Verknüpfung auf dem Desktop.

    Monatsrückblick April 2023 - das passierte so nebenbei..(Bild rechts: eine etwas einfachere und schnellere Möglichkeit Windows 11 herunterzufahren ist der Befehl „SlideToShutDown.exe“. Damit kann man seinen PC wie ein Smartphone oder Tablet ausschalten)

    Das ganze sieht dann so aus: Nach Doppelklick auf die Verknüpfung schiebt sich ein Vorhang mit dem Hintergrundbild halb auf den Monitor. Jetzt kann man diesen Vorhang mit gedrückter Maustaste ziehen um den Rechner auszuschalten. Bei Touchscreen-Geräten ist das natürlich mittels dem Finger möglich.

    Das ganze ist schnell umgesetzt:

    • Zuerst mit der rechten Maustaste auf einen freien Bereich des Monitors klicken
    • dann unter „neu“ den Eintrag: „neue Verknüpfung“ im Kontextmenü wählen
    • als Ziel muss der Pfad zur Datei „SlideToShutDown.exe“ eingegeben werden. Die sollte in „C:\Windows\System32“ zu finden sein.
    • für die Optik kann man dann unter noch bei Eigenschaften unter Verknüpfung ein angepasstes Icon wählen. Ich habe dafür das rote Ein/Aus-Icon gewählt
    • Das war’s schon..

    Was gab’s denn sonst noch so im April?

    Achja, ich habe ein Plugin bei WordPress installiert welches mir Pro und Contra Punkte aufzählt. Das Teil ist ganz nützlich bei meinen Produkt-Tests. Habe es bei dem Beitrag zum Vorwerk Akkusauger bereits eingesetzt. Es ist sogar kostenlos und DSGVO-konform.

    Der Blog trägt sich finanziell – dank VG Wort und google Adsense

    Es ist natürlich schön, wenn es kostenlose Plugins gibt – doch das ist ja leider nicht selbstverständlich. Das Webhosting kostet mich jedes Jahr knapp 100 € – da bekam ich auch letzten Monat die Rechnung.


    HIER FOLGT EINE WERBEANZEIGE


    Gut ist, dass sich der Blog finanziell endlich trägt. Schon letztes Jahr war ich angenehm überrascht von der Ausschüttung der VG Wort. Dieses mal sind noch mehr Beiträge meldefähig – und auch bei den google Anzeigen steht eine Auszahlung an – die 1,80 € bis zur Auszahlungsgrenze dürften kein Problem sein. Da macht der Blog ja direkt mal Gewinn..

    Die Sache mit der Toxizität  – nicht nur in sozialen Netzwerken..

    Und schon sind wir beim allgegenwärtigem Internet: Dass soziale Netzwerke, bzw. der dort allgegenwärtige Hate eine gesunde Psyche auf Dauer angreift ist ja nichts neues. Henning hat ständig damit zu kämpfen doch er ist sicher nicht der einzige. Auch mir geht das ganz gehörig auf die Nüsse.

    Doch Hate (oder nennen wir es niedere Instinkte) mit Absicht als Mittel zu benutzen um Menschen zu längerem Verweilen auf den jeweiligen Plattformen zu verleiten ist nicht nur in sozialen Netzwerken zur Mode geworden, da braucht man sich nur mal das Fernsehprogramm der privaten Sender anzuschauen.

    „Shows“ die davon leben dass sich dort X-Promis gegenseitig zoffen, dürften genauso wenig Daseinsberechtigung auf den Sendeplätzen haben wie nächtliche Einwahlshows um gutgläubige Menschen um Ihr Bares zu bringen – zeigt aber, dass es niemals um „Unterhaltung“ – ein Wort welches für mich positiv besetzt ist – ging, sondern nur um Geld. Echt, ich frage mich wo die diese Zerrbilder immer ausbuddeln?

    Die weiblichen Protagonisten haben aufgespritzte Lippen und sehen aus wie Daisy Duck und die wabbeligen Schläuche auf der vorderen Gesichtshälfte lassen jeden zusammen gestammelten Satz wie das brabbeln eines Kleinkinds klingen.

    Natürlich ist auch der Rest des Körpers gepimpt – Silikon-Implantate so weit man schaut, so dass man mit dem eingedicktem Dichtungsmittel eine ganze Neubausiedlung sanitärtechnisch abdichten könnte. Die Kerle sind dafür am ganzen Körper mit Tatoos übersät und haben sowohl eine Hunderter-Karte für das Sonnenstudio und campieren allem Anschein nach direkt vor der Beinpresse im Body-Building-Studio.

    Nur eines haben alle „Promis“ gemeinsam: Deren IQ ist kleiner wie der eines süßen kleinen Otters (die wahrscheinlich nächste beherrschende Lebensform dieses Planeten – jedenfalls wenn es nach mir geht)

    Und es zeigt eben auch den wahren Charakter der Verantwortlichen, für die Moral, Ethik und alle anderen Tugenden, die einen guten Menschen ausmachen nichts wert sind – weil Sie diese Eigenschaften selbst nicht haben.

    Da können wir als Beispiel die Posse um Wendler und sein Softporno-Modell nehmen. Erst wieder als Reality-Show gedacht um das tragende Weibchen bis zur Empfängnis zu begleiten – wurde die wacker wieder abserviert, als sich andere Reality-Stars mit größerer Reichweite dagegen auflehnten. Der Skandal ist aber nicht, dass sich andere Mediengrößen beschwerten, sondern dass RTL das so verkauft hat, als wäre das nur auf Druck der Öffentlichkeit passiert. Denn so konnte RTL seine reine Weste zeigen.


    HIER FOLGT EINE WERBEANZEIGE


    Von wegen reine Weste: Der Skandal passierte schon vorher – in genau dem Moment als man dieses Loser-Paar wieder einen Sendeplatz geben wollte – und das obwohl der Schwurbler-Wendler im Video die Regierung und auch die privaten Sender (und besonders RTL) als gekauft darstellte und kein gutes Haar an denen ließ.

    Wie charakterlos muss man sein, jemanden wieder zu einer Party einzuladen, der einen vorher öffentlich beschimpft hat? Würde kein normaler Mensch machen. Du und ich sicher nicht..

    Doch für die privaten Sendeanstalten gilt das nicht, solange man damit fetten Reibach macht. Nach dem Protest holte man also kurz den Taschenrechner raus und merkte, dass das ein Verlustgeschäft wird – also war der liebe Michael und die Geburt seines Mini-Mi Geschichte.

    Nun – das vom Privat-Fernsehen nichts anders zu erwarten war – das konnte man ja erahnen. Dass aber auch das öffentlich-rechtliche auf den Zug aufspringt, hat mir letztens ein Eintrag der Mediathek gezeigt (leider finde ich den Beitrag nicht mehr – ich hätte ihn sonst hier verlinkt).

    In einer Talkshow hat sich eine junge Dame darüber aufgeregt, dass es „total übergriffig“ wäre, wenn sich Leute entschuldigen, wenn Sie denen erzählt, dass Sie vor Jahren vergewaltigt worden wäre. Echt jetzt? Ist jetzt auch schon Mitgefühl, Anteilnahme, und Mitleid falsch? Dass die Woken-Spinner ja an allem was rumzumäkeln haben ist ja nicht neu – aber das war sogar für mich zu heftig.

    Was wäre denn dann die richtige Antwort auf ihre Vergewaltigungsgeschichte gewesen? Richtige Antwort bitte ankreuzen:

    [ ] jetzt stell dich mal nicht so an – dir hat es doch sicher auch gefallen

    [ ] es tut mir wirklich leid, was Dir passiert ist

    [X] lass mich mit deinem Scheiss in Ruhe und verpiss dich!

    Eigentlich kann dann ja wohl nur die unterste Antwort richtig sein – und so sollte man es denn auch halten. Lass die Spinner, Spinner sein und baller jedem Fremden, der dir ein Gespräch aufzwingen will, am besten gleich aus reinem Selbstschutz, mit dem Baseball-Schläger auf die Kniescheiben..

    Wir sehen daran – Die Medien sind nicht nett: Es geht darum unseren Geist ständig unter Feuer zu halten – was gestern noch richtig war ist heute falsch und kann morgen schon wieder richtig sein. Die Folge ist, dass unsere Aufmerksamkeitsspanne sinkt, weil unsere kognitiven Fähigkeiten nicht ausreichen um alle diese Eindrücke zu verabeiten. Und es führt zu Stress. Der dunkle Parabelritter hat dazu ein gutes Video gemacht.

    Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

    Mehr Informationen

    Diese ständige Reizüberflutung geschieht aber sogar hier am Computer – Windows 11 wird nicht müde seine „wichtigen Informationen“ aus Bing auf mich (und wahrscheinlich auch auf dich?) loszulassen – kaum, dass meine Maus auf der linken Seite die Taskleiste berührt – schon wird mir gezeigt, dass ein freilaufender Hund ein Reh gerissen hat, ein Braunbär in Tirol unterwegs ist, ein Mann trotz Deutschland-Ticket nicht in einen Bus einsteigen durfte, eine Moderatorin im Frühstücks-Fernsehen gerne ihre sexy Beine zeigt und Western Digital seinen Webshop dichtgemacht hat.

    Allesamt Infos, die mich nicht im mindesten interessieren – und die zum Teil auch so Zusammenhanglos sind, dass es einem einfach irgendwann über ist, weil es nervt und ablenkt.

    Hat natürlich einen Grund: irgendeine der Nachrichten wird dich schon so triggern, dass Du drauf klickst und dort durch deinen Traffic Werbeeinnahmen generierst.

    Auch auf Webseiten ist die Navigation ein Minenfeld geworden – hast Du es geschafft das Cookie-Fenster zu schließen, ist unten der Avatar eines netten Mitarbeiters, der dir helfen will – aber nein, man möchte eigentlich nur kurz etwas prüfen – doch kaum gehst Du mit deiner Maus auf die obere rechte Ecke erkennt ein Skript, dass Du die Seite verlassen willst und bietet Dir einen Rabatt an – und den Newsletter solltest Du auch noch auf jeden Fall abonnieren um über die tollen Angebote informiert zu bleiben.


    HIER FOLGT EINE WERBEANZEIGE


    Bist Du so blöd und schließt einen Vertrag ab – willst den aber kündigen nerven dich täglich die Telefon-Zecken der „Kundenrückgewinnung“, die dich weich kochen wollen und Dir die dollsten Dinge versprechen, wenn Du den Vertrag weiter laufen lässt. Es kotzt mich nur noch an, dass mir bei jedem Atemzug irgend ein anderer stinkender Fisch unter die Nase gehalten wird.

    Monatsrückblick April 2023 - das passierte so nebenbei..(Bild rechts: wenn Dir die tägliche Reizüberflutung noch nicht ausreicht: – mache aus deinem PC einen Kiosk. Geht bei Windows 10 und Windows 11. Oder Du machst es nicht – was wohl besser ist)

    Die Hölle sind dann Anzeigen wie „dieses Ehepaar kaufte einen kleinen Hund – Du wirst nicht glauben, was dann geschah“.

    Klickst Du unvorsichtigerweise drauf landest Du auf einer Webseite, die so voll mit Kokolores, Werbebannern und Klickpoints ist, dass die auf ungefähr hundert Seiten aufgeteilte Geschichte noch von keinem Opfer zu Ende gelesen werden konnte, weil alle vorher resigniert aufgegeben haben.

    Diese ständige Konfrontation mit „NULL-INFOS“ hat bei mir dazu geführt, dass ich medialen Konsum gleich welcher Art einschränke – das besonders zu Hause. Ich habe weder Amazon Prime, noch Netflix oder SKY im Abo und mein Riesen-TV an der Wand wird am Tag vielleicht eine Stunde eingeschaltet. Ein Highlicht ist für mich „SchleFaZ“ (wenn das Freitags Abends kommt), ansonsten ist das TV meistens aus, oder ich nutze es als zweiten Monitor für meinen Laptop.

    Dazu passt auch die KIOSK-Option bei Windows 11 (und 10).. wie die kanntest Du noch nicht? Dann erklär ich es dir kurz..

    Gehe mal in Windows 11 bei den „Einstellungen“ auf „Konten“ und dann in deinem Konto auf „weitere Benutzer“ – dort findest Du den KIOSK-Mode. Der KIOSK-Modus ist ein eigener User, der nur eine einzige Anwendung automatisch startet – die kann man bei der Erstellung auswählen. Ich habe den Edge-Browser als App gewählt. Dann wird auch noch nach der Webseite gefragt, die beim starten angezeigt wird. Es gibt da noch so einige Apps, die man als alleinige Anwendung im Kiosk starten kann – probiert einfach mal ein bisschen rum – oder lasst es. Ich habe es ausprobiert und nutze es nicht, weil ich dafür im täglichen Arbeitsalltag keinen Sinn sehe. – könnte mir aber sowas als Infobildschirm in einem Verkaufsraum, als abgesicherter Modus für Kinder (oder neugierige Freundinnen) vorstellen.

    Hackintosh? Da war doch mal was..

    Weg von Windows und dem Microsoft-Imperium gibt es ja auch noch das Apple Betriebssystem Mac OS X. Das hatte ich jahrelang auf meinem ZBook – bis ich es durch einen Festplattendefekt geschrottet hatte – und das Backup davon gleich mit.

    Monatsrückblick April 2023 - das passierte so nebenbei..(Bild links: Der „Hacki“ läuft nach der Installation schon mal sauber. Hier fragt er kurz nach dem Setup bei der erkannten externen Tastatur nach dem Tasten-Layout)

    Da traf es sich gut, dass Samsung seine M.2 Festplatten vor kurzem stark im Preis senkte. 2 neue 2Terabyte SSDs machten meinem ZBook wieder Beine und das Apple Betriebssystem wurde kurzerhand wieder auf meinem HP ZBook installiert.

    Aktuell bin ich noch dabei einige Feinheiten nachzuregeln, aber grundsätzlich läuft es stabil, die Bootparameter stimmen und Sound, Netzwerk und Grafikausgabe klappen. Auch die externe MX Keys Tastatur und Maus von Logitech klappen dank USB-Empfänger ohne Probleme.

    Tja, das war so der Monat April bei mir. Und bei euch so?

     

     

     

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"