Plug-in

  • Relevanssi – das bessere Suchtool für WordPress..

    ..oder: die Lösung für diejenigen, denen die Standard WordPress Suche nicht ausreicht..

    Grade fleißige Blogger,  die in kurzer Zeit viele Beiträge erstellen, kennen das Problem: ein Blogbeitrag gerät schnell aus dem Fokus. Die Möglichkeit ihn über die  Option “Beitrag oben halten”, für eine längere Zeit im Fokus zu lassen ist eigentlich zu nur ein Notbehelf, denn Ruckzuck sammeln sich dort zahlreiche Beiträge an, die immer manuell kontrolliert werden müssen – und natürlich besteht das Risiko, dass irgendwann mangels Platz gar keine neuen Beiträge mehr auf der ersten Seite angezeigt werden.

    Relevannsi GUIBesser wäre eine intelligente Suche für den Besucher, die es ihm ermöglicht auch ältere Beiträge einfach zu finden – die integrierte WordPress-Suche ist in diesem Bereich mangels benötigter Konfiguration manchmal nicht hinreichend geeignet. Natürlich zeigt die integrierte WordPress-Suche die neuesten Beiträge zuerst und auch die besten Suchtreffer werden zuerst angezeigt, aber es fehlt schlichtweg die Möglichkeit einer Gewichtung.

    Ein gutes WordPress Plug-In, um dieses Manko auszugleichen ist das Tool “Relevanssi”, welches man auch über die Plugin-Suche im Backend auf der WordPress-Seite findet.  Bange machen vor dem Hinweis auf die kostenpflichtige Pro-Version ist überflüssig: Bereits die “Free”-Version ist völlig ausreichend um dem Besucher bessere Suchergebnisse anzuzeigen. Darüber hinaus lässt es sich umfassend konfigurieren – besonders die Formatierung der Suchergebnisse lässt keine Wünsche offen. Die Indizierung von PDF-Dateien ist in der Pro-Version erhältlich – doch wer braucht das schon? Es läuft auch unter dem AVADA Theme ohne zu zicken.

    Die wichtigsten Verbesserungen gegenüber der WordPress Standardsuche sind folgende:

    • Suchergebnisse sortiert nach Relevanz, nicht nach Datum.
    • Fuzzy-Matching: Übereinstimmende Teilwörter, wenn vollständige Wörter nicht übereinstimmen.
    • Suche nach Dokumenten, die entweder nur einem Suchbegriff entsprechen (ODER-Abfrage) oder dass alle Wörter angezeigt werden müssen (UND-Abfrage).
    • Suche nach Phrasen mit Anführungszeichen, zum Beispiel „Suchbegriff“.
    • Erstellen von benutzerdefinierten Auszügen, die zeigen, wo der Treffer gemacht wurde, wobei die Suchbegriffe hervorgehoben sind.
    • Markieren der Suchbegriffe in den Dokumenten, wenn der Nutzer auf die Suchergebnisse klickt.
    • Suche nach Kommentaren, Tags, Kategorien und benutzerdefinierten Feldern.

    Das besondere ist die Möglichkeit Suchtreffer in einer beliebigen Farbe anzeigen zu lassen, sowie die Möglichkeit der Ausgabe wo der Suchtext gefunden wurde. Hier kann man bereits bei der Konfiguration die Wertigkeit der Begriff-Fundorte (Überschriften, Beiträge oder Kommentaren) einstellen und ob auch in Kommentaren gesucht werden soll.

    Leider ist das Tool auf Englisch – und bei einigen Erklärungen muss man etwas nachdenken, was das Tool will, aber diese Stolpersteine sollten eigentlich kein Problem sein.

    Natürlich muss erwähnt werden, dass dieses nützliche Tool nur auf selbstgehosteten Blogs installiert werden kann – wie üblich gehen also die bei WordPress.com ihren Blog hosten leer aus.

    In diesem Zusammenhang möchte ich meinen Hoster Thomas Bergmann mit der Firma “Media to Business” erwähnen.

    Wer mit dem Gedanken spielt seinen Blog von allen Restriktionen, mit denen WordPress.com seine Blogger knebelt, zu befreien – der ist bei Thomas gut aufgehoben. Der Support ist persönlich, die Server-Hardware neu und die Geschwindigkeit ist gut.

    Ich zahle für mein Paket netto 6,99 € im Monat – im Jahr sind das 99,82 € Brutto. Zugegeben nicht ganz so günstig wie andere – aber mein Hobby ist mir das wert..

    Relevanssi - das Suchtool im Test..

    Preis/Leistungsverhältnis - 89%
    Installation - 90%
    Funktionsumfang - 85%
    Kompatibilität - 90%
    Usability - 75%

    86%

    Gesamt

    zugegeben. die eingebaute WordPress Suche ist in den meisetn Fällen ausreichend. Aber wenn es etwas besseres gibt, warum sollte man es nicht nutzen? Relevanssi ersetzt die eingebaute Suche und bringt einige hilfreiche Features mit..

    User Rating: Be the first one !
  • WordPress: Kalender, Calendar und noch mehr Veranstaltungs-Tools: aber welches ist das Beste?..

    ..oder: Zeitplanung unter WordPress ist gar nicht so einfach – das richtige Plugin hilft!

    Time.ly Kalender PosteransichtSeit bereits einigen Jahren setze ich als WordPress-Theme das Theme “AVADA” ein. Ich berichtete bereits mehrmals über das Theme. Bereits in der letzten Version hatte das Theme die Integration für eine Light-Version des Plugins “The Events Calendar” von Modern Tribe implementiert. Leider ist das Plugin in der abgespeckten version ein echter Schmalhans was die Features angeht – und leider ist die Pro Version mit 89,00 $ Nutzungsgebühr pro Jahr unverschämt teuer (dazu kommt, dass für den Shop wichtige Features nicht dabei sind – eine komplette Integration mit allen Features, wie Benutzerregistrierung, Shopintegration und Ticketverkauf ist nicht unter mehreren hundert $ zu realisieren).

    (Bild rechts: einmal eine etwas andere Kalenderansicht – die Posterboard-Ansicht des Time.ly Plug-Ins)

    Nun lasse ich mir meinen Blog ja schon einiges kosten – aber ganz irre bin ich dann doch nicht. Es wurde also buchstäblich Zeit mal Ausschau nach diversen Kalender Plug-Ins zu halten, die überdies kein allzu großes Loch in meiner Barschaft hinterlassen sollten. Dies erwies sich schwieriger als gedacht – viele Kalendererweiterungen waren zwar kostenlos – die Funktionen beschränkten sich dann aber auch nur auf rudimentäre Funktionen.

    Natürlich werden jetzt wieder einige Leser fragen: wozu zum Teufel braucht der blöde Kerl einen Kalender? Der Grund ist einfach – ich will Facebook Konkurrenz machen! Nee.. war’n Scherz – aber in der Tat soll mein Blog einen gewissen Mehrwert bieten, denn ich muss leider sagen, dass die Registrierung von aktiven Community-Mitgliedern und deren Aktivität auf meinem Blog stark rückläufig ist. Dies ist schade, bietet mein Blog doch dank BuddyPress Gruppenfunktionen, dazu Echtzeitchat (der Chat ist im übrigen auch nicht schlechter als der Facebook Messenger), ist werbefrei – und private Daten gebe ich natürlich auch nicht weiter. Davon können Facebook User nur träumen – doch genug der Werbung in eigener Sache..

    Auch andere Blogger könnten je nach Blogausrichtung Kalender benötigen. So könnten Referenten, Bands, Künstler u.ä. damit auf ihre Auftritte hinweisen – sogar Tickets lassen sich – je nach Umfang des Plug-Ins darüber verkaufen. Selbstverständlich ist die google Map Funktion bei den meisten Plug-Ins (mehr oder weniger gut) auch integriert. Irrfahrten ins Nirwana sind also auszuschließen.

    Hochschulen könnten über einen Kalender auf Kurse und die entsprechenden Räume, in denen die stattfinden, hinweisen. Als Option ist auch die Möglichkeit des Enschreibens in den Kurs bei begrenzter Teilnehmerzahl z. b. denkbar. Hotels könnten Zimmerbuchungen zu bestimmten Zeiten Online ermöglichen – usw. usw.

    Der geneigte Leser merkt: ein Kalender macht also schon durchaus Sinn – aber welcher Kalender für WordPress ist gut? Das heißt, welches Plug-In ist günstig, gut konfigurierbar und bietet wichtige Features, wie Google Maps, verschiedene Ansichten wie Tag, Woche Monat, Suchfunktion, Kategoriewähler, Ticketbuchung, CSS-Anpassung an das eigene Theme?

    Verschiedene Plugins wurden von mir getestet – folgende Features sollten vom Plug-In erfüllt werden:

    • gutes Preis/Leistungsverhältnis
    • einfache Integration in den Blog
    • Möglichkeit verschiedener Ansichten (Tag, Monat, Woche, Kartenansicht)
    • Integration von google Maps
    • monatliche Übersicht auf google Maps aller im gewählten Zeitraum stattfindenden Veranstaltungen
    • Erstellung von Veranstaltungen anhand Kategorien
    • einfache Erstellung von wiederkehrenden Veranstaltungen
    • übersichtliches GUI für den Administrator
    • Such-und Filterfunktion für den Besucher
    • Exportfunktion der Veranstaltung nach Outlook und Apple
    • Ticketverkauf (entweder direkt im Plugin oder über Woo-Commerce)
    • optional – Möglichkeit, dass angemeldete User sich bei Veranstaltungen einschreiben können

    Ein kurzer Hinweis: es gibt hunderte Plugins die sich mit Zeitmanagement befassen. Die von mir getesteten Programme können also nur ein Bruchstück des kompletten Portfolios sein und sind deshalb nicht repräsentativ. Es mag durchaus auch noch bessere Plugins geben. Wer eines im Einsatz hat und der meinung ist, das wäre einer Erwähnung wert – lass es mich wissen, und ich werde es begutachten.  

    Im Test traten gegeneinander an:

    1. das von AVADA unterstützte Plug-In “The Events Calendar” von Modern Tribe in der “Light”-Version
    2. das mit 79,00 $ pro Jahr unverhältnismäßig teure  “The Events Calendar PRO” Plug-In vom gleichen Entwickler
    3. das kostenlose Plugin “All-in-One Event Calendar” von Time.ly + Add-ons
    4. das kostenlose Plugin “Events Manager” von Marcus Sykes + Add-ons
    5. das “Events Calendar Registration & Booking” Plugin von “Events Plus” (über Themeforest.net) für  28,00 $
    6. das Plugin “Stachethemes Event Calendar – WordPress Events Calendar Plugin” – ebenfalls über Themeforest.net für 21,00 $

     

    Die Plug-Ins reichen also in der Preisspanne von kostenlos bis 89,00 $ Jahresgebühr – wobei es allerdings nicht bedeutet, dass teuer gleichzeitig auch besser sein muss.

    perfekter KalenderGrade die kostenlosen Kalender haben zum Teil interessante Features – leider setzt es zur Umsetzung häufig Kenntnisse in der Programmiersprache PHP und in der Definition von CSS voraus. Diese Voraussetzung kann man von einem normalen Anwender üblicherweise nicht erwarten.

    (Bild Links: so könnte ein idealer Kalender aussehen (hier das Stachethemes Event Calendar Plug-In)  – alle nötigen Features sind vorhanden. Darüber hinaus gibt es eine Wettervorhersage, die Möglichkeit sich an das Event per Mail erinnern zu lassen und einen Countdown-Timer bis zum Eventstart.)

    Wichtig ist auch ein guter Support. Auch hier gibt es Unterschiede.  Bei Time.ly werden Anfragen von Kunden nach einer Karte, die Veranstaltungsorte für einen festgelegten Zeitabschnitt gesammelt anzeigt seit Jahren ignoriert. Da andere Plug-Ins dieses Feature bieten, kann es wohl für ein Team von Entwicklern kein Hexenwerk sein, so etwas zu programmieren. Damit hat sich Time.ly aus meinem Blog herauskatapultiert. Doch generell muss man dem Support aller Plug-Ins gute Kritiken geben. Reaktionszeiten von längstens einem Tag auf eine Support-Anfrage sind Standard.

    Kommen wir nun zu den Plug-Ins selber und fangen gleich mit dem eindeutigem Verlierer an: das bei Themeforest.net erhältliche Plug-In “Events Calendar Registration & Booking” von der Firma EventsPlus.

    Das schlechte abschneiden ist eigentlich schade: das Plug-In ist optisch gelungen und hat auch viele interessante Features – aber die Anlage eines Events war eine Zumutung. Ständig sprang die Datumsanzeige bei einem wiederkehrendem Event automatisch auf das Jahr 2050. Dieses Jahr ließ sich auch später nicht ändern. Auch die Wiederholungsfunktion für mehrtägige Veranstaltungen war völlig verbuggt. Eventsplus KalenderSo war es mir nicht möglich bei einer längeren Veranstaltung einzelne Tage zu selektieren (wenn ein Museum zum Beispiel Montags geschlossen ist, dann darf an dem Tag dieses Event nicht im Kalender auftauchen) – überhaupt war “auftauchen” das Stichwort. Ich hatte nach Stunden emsigen Probierens immer noch nicht verstanden, warum einzelne Events im Kalender auftauchten – andere wiederum nicht. Die beiliegende Hilfe-Dokumentation war eine genauso große Zumutung: in niedriger Auflösung aufgenommene Youtube Videos ohne Ton, bei denen man die entsprechenden Eingaben bestenfalls erahnen konnte – nee, das war mal gar nix, liebe Entwickler von EventsPlus.

    (Bild Rechts: das EventsPlus Plug-In “Events Calendar Registration & Booking” – leider der klare Verlierer des Vergleichs. Obwohl optisch gelungen ist es so verbuggt, dass das arbeiten damit quasi unmöglich ist)

    Glücklicherweise erstattete mir Themeforest das Geld – auch wenn es nur überschaubare 29,00 $ waren – nach einem Antrag von mir zurück.

    Im Mittelfeld sind alle anderen Kalender-Plugins, bis auf “The Events Calendar” von Modern Tribe. Dieses Plug-In wäre normalerweise der klare Sieger anhand der PRO Funktionen. Doch die unverschämt teure Preisgestaltung (mittlerweile 89,00  $ Jahresgebühr – ja richtig gelesen: nicht EINMALIG, sondern JEDES JAHR!) und die Gier sich jedes kleine Feature fürstlich bezahlen zu lassen, kickt es in hohem Bogen auf den vorletzten Platz. Daran ändert auch nichts, dass es eine kostenlose Version des Plugins gibt – die ist nämlich so Funktionsreduziert, dass eine Installation reine Zeitverschwendung ist.

    Events ManagerDie nächsten Plätze sind alle gleichauf, jedes Plug-In besitzt die benötigten grundlegenden Funktionen, mehrere Ansichten und lässt sich optisch an das eigene Theme anpassen. Eine Zeitlang setzte ich das selbst in der kostenlosen Version sehr umfangreiche Plugin “ Events Manager” von Marcus Sykes ein.

    (Bild Links: auch sehr gelungen ist das “Events manager” Plugin von Marcus Sykes – doch leider muss zur Anpassung in einer Template-Datei rumgetextet werden. Das ist eher was für Programmierer, als für den normalen Anwender)

    Es scheint aber nur noch halbherzig weiterentwickelt zu werden – das letzte Update ist bereits ein halbes Jahr her. Auch das konfigurieren des Aussehens mittels editieren einer Template-Datei ist nicht jedermanns Sache.  Die wenigsten Anwender haben Lust ihre kaum vorhandenen CSS Kenntnisse in einer Textdatei auszuprobieren.

    Auch das Plugin von Time.Ly wurde von mir mehrere Wochen getestet. Time.ly liegt zwischen den Lösungen von Marcus Sykes und Modern Tribe. Es gibt eine kostenlose Version, die für die meisten Ansprüche ausreicht und eine kostenlose Erweiterung für weitere Ansichten, wie das auf dem Bild ganz oben dargestellte Posterboard-Layout. Will man aber weitere Funktionen nutzen, dann hält auch Time.ly die Hand ganz weit auf und lässt sich das dementsprechend bezahlen.

    stachethemes Calendar pluginAktuell setze ich das Plugin “Stachethemes Event Calendar – WordPress Events Calendar Plugin” vom gleichnamigen Entwickler ein. Dieses Plugin habe ich für 21,00 $ bei Themeforest.net erworben. Es sieht optisch sehr gut aus – auch auf mobilen Geräten, hat eine Wettervorhersage für das Event, die Option registrierte User per editierbarer E-Mail zu einem Event einzuladen, zeigt Gäste auf der Seite an und ein Zeitplan des Events lässt sich einrichten, z. Bsp.: Sektempfang um 10:00 Uhr, Vorstellung der Akteure 10:30 Uhr, Referat über Blabla.. 11:00 Uhr.

    Ein Countdown Timer für beliebige Veranstaltungen ist ebenfalls vorhanden. Auch die Integration für den Ticket-Verkauf funktioniert gut.

    (Bild rechts: mein Favorit ist das Stachethemes Event Calendar – WordPress Events Calendar Plug-In für 21,00 $. Es ist zwar auch nicht zu 100% perfekt – aber das ist quengeln auf hohem Niveau)

    Auch schön ist die Möglichkeit mehrere Fotos für ein Event einzubinden.

    Es ist auch nicht zu 100% Perfekt – so muss für jedes Event der Ort eingegeben werden – es wäre sinnvoll bestehende Locations per Dropdown-Liste auswählen zu können.

    Aber das ist nun wirklich quengeln auf hohem Niveau, denn das Plug-In hat ansonsten alles was man braucht – und zusätzlich vieles, was man nicht braucht, aber ein nettes Gimmick ist.

    Schaut euch den Kalender mal bei mir an und hinterlasst mir ein kurzes Feedback. Vielleicht bekommt ja der eine oder andere Blogger “Appetit”..

    Unten gibt es den ganzen Test als Übersicht in Tabellenform:

    “The Events Calendar” von Modern Tribe
    “Light”-Version
    “The Events Calendar PRO”
    von Modern Tribe
    “All-in-One Event Calendar”
    von Time.ly + Add-ons
    “Events Manager”
     von Marcus Sykes + Add-ons
    “Events Calendar Registration & Booking” 
    von “Events Plus”
    “Stachethemes Event Calendar –
    WordPress Events Calendar Plugin”
    Preis 0,00 USD 89,00 USD 0,00 USD 0,00 USD 28,00 USD 21,00 USD
    gutes Preis/Leistungsverhältnis
    Bedingt /
    in der Free
    Version nur
    minimale Funktionen
    Nein Ja Ja Bedingt /
    abgewertet wegen
    zu vielen
    Fehlern
    Ja
    einfache Integration in den Blog
    Ja Ja Ja Bedingt /
    setzt Kenntnisse
    in CSS und PHP voraus
    Ja Ja
    Möglichkeit verschiedener Ansichten
     (Tag, Monat, Woche, Kartenansicht)
    Bedingt /
    nur Tages und
    Monatsansicht
    Ja Ja Ja Ja Ja
    Integration von google Maps
    Ja Ja Ja Ja Ja Ja
    monatliche Übersicht auf google Maps
    aller im gewählten Zeitraum
    stattfindenden Veranstaltungen
    Nein Ja Nein Ja Nein Nein
    Erstellung von Veranstaltungen
     anhand Kategorien
    Ja Ja Ja Ja Ja Ja
    einfache Erstellung von
    wiederkehrenden Veranstaltungen
    Ja Ja Ja Ja Nein Ja
    übersichtliches GUI für
    den Administrator
    Ja Ja Ja Ja Ja Ja
    Such-und Filterfunktion
    für den Besucher
    Ja Ja Ja Ja Ja Ja
    Exportfunktion der Veranstaltung
    nach Outlook und Apple
    Ja Ja Ja Ja Ja Ja
    Ticketverkauf (entweder direkt im
    Plugin oder über Woo-Commerce)
    Nein Nein Ja Ja Ja Ja
    optional – Möglichkeit, dass
    angemeldete User sich bei
    Veranstaltungen einschreiben können
    Nein Nein Bedingt /
    nur über kostenpflichtiges
     plug-in
    Ja Ja Bedingt

    WordPress Kalender im Testvergleich

    Preis/Leistungsverhältnis - 89%
    Installation - 88%
    Funktionsumfang - 81%
    Kompatibilität - 83%
    Usability - 89%
    Support - 87%

    86%

    Gesamt

    Übergreifend muss man sagen, dass alle getesteten Plug-Ins Ihren Job erledigen. Mann muss aber auch sagen, dass einige dies richtig gut machen - bei anderen sind die "Schnupper"-Versionen so abgespeckt, dass man Sie kaum sinnvoll nutzen kann. Dazu kommt, dass einige Firmen sich ihre Software sehr teuer bezahlen lassen. Eine Empfehlung kann und will ich hier nicht geben - der Anwender muss für sich selbst entscheiden, welche Features für seinen Blog sinnvoll sind. Die Bewertung unten bezieht sich auf das von mir eingesetzte Plug-In: "Stachethemes Event Calendar - WordPress Events Calendar Plugin" - andere Plug-Ins können besser oder schlechter sein.

    User Rating: 2.4 ( 2 votes)
  • PIWIK wird durch Themes erst schön–und durch Plug-Ins richtig gut..

    oder: welche sinnvollen Plug-Ins soll man unter PIWIK nutzen?

    piwik ÜbersichtFür jeden Blogger ist es wichtig zu wissen, wie sein Blog bei den Besuchern “ankommt”. Über welche Suchmaschine kommt er? Welches Suchwort und welchen Rang hat mein Beitrag bei Google? Wie lange hält sich der Besucher auf meinem Blog auf? Liest er auch noch andere Beiträge, meldet sich in der Community an, kommentiert er vielleicht sogar? Auf das Kommentarverhalten kann man sich ja leider nicht mehr verlassen – kaum ein Besucher fühlt sich motiviert zu Blogbeiträgen seine Meinung zu hinterlassen – die Zeiten von 100 und mehr Kommentaren in der Kommentar-Timeline sind Geschichte.

    Naja, wie sagte schon Opa Hoppenstedt: “früher war mehr Lametta!”. In den Zeiten von hirntoten Swombies und in Tümpel fallende Pokemon Go Spieler, wundert mich das quasi nicht mehr existente Kommentarverhalten nun wirklich nicht mehr..

    (Bild links: PIWIK im neuen Gewand – dank eines schicken Theme)

    Da die Besucher meines Blogs also scheinbar zunehmend grenzdebil und mit einer ausgeprägten Schreib-Leseschwäche gestraft sind, muss man sich halt anderer Werkzeuge bedienen, um die Fußspuren der Besucher nachzuverfolgen.

    Mein Provider stellt mir über das PLESK Backend eine rudimentäre Webstatistik zur Verfügung. Sie ist nicht schlecht – doch leider sehr hakelig. Es gibt wesentlich bessere Tools.

    Ich für meinen teil nutze bereits seit mehreren Jahren PIWIK, um einen aussagekräftigen Überblick über meine Seitenbesucher zu bekommen. Piwik ist kostenlos – man kann aber die Entwickler mit einer Spende unterstützen (was man machen sollte, denn Niemand macht hochwertige Arbeit gern umsonst!) – ist aber absolut genial um über die Geschehnisse auf seiner Seite informiert zu werden.

    Piwik wird ständig weiterentwickelt und verbessert – und es kommen ständig tolle neue Features hinzu. Für die Optik gibt es nun endlich auch mal schicke “Themes” – die ersten waren eher zum davonlaufen. Doch hier haben einige Jungs wirklich gute Arbeit geleistet. Wem die im Marketplace erhältlichen Themes nicht zusagen: hier wird beschrieben, wie man ein eigenes erstellt.

    Nun sind Themes nur etwas fürs Auge – es gibt wichtigere Plug-Ins, die PIWIK erweitern.

    Piwik AnmerkungDie “GeoIP Standortbestimmung” sollte installiert werden. Diese Art der Standortbestimmung ist am einfachsten zu installieren, da Sie keine Serverkonfiguration benötigt (Ideal für Shared Hosting!). Sie verwendet eine GeoIP-Datenbank und die PHP-API von MaxMind um den Standort eines Besuchers genau zu bestimmen. Hier ist etwas Handarbeit angesagt, denn man muss erst auf die maxmind Webseite, dort die Datenbanken herunterladen, umbenennen, entpacken und dann per FTP in das “misc” Verzeichnis deiner Piwik Installation hochladen.  Diese Datenbank ist im Vergleich zur kostenpflichtigen Version nicht 100% genau.  Beispiel: Obwohl ich in Dortmund im Netz surfe, sagt mir Piwik, dass ich in Gelsenkirchen wohne. Ein Dortmunder auf Schalke? Das grenzt ja schon fast an Beleidigung.

    Trotzdem ist es immer noch besser als Nichts und im großen und ganzen reicht die “Light” Datenbank für aussagekräftige Statistiken aus.

    Piwik bietet aber noch mehr: es verknüpft Blogereignisse mit Besucherereignissen, indem es in der Timeline anzeigt, wann und welcher Beitrag veröffentlicht wurde. Man sieht also, ob ein Beitrag angenommen wurde.

    Custom OptOutEin weiteres – weil rechtlich durchaus relevantes Instrument – ist das “Custom OptOut” Plug-In.

    Es formatiert den ausgegebenen Text  (der ohne dieses Plugin in Times New Roman ausgegeben wird) den man auf seiner Datenschutzseite, zum deaktivieren des Trackings mittels Piwik eingebunden hat. Es setzt aber Kenntnisse in CSS voraus. Mit etwas googeln kann man aber die entsprechenden Textpassagen zusammensuchen.

    Was gibt’s noch sinnvolles?

    Für Entwickler – oder um zu testen, ob die Installation und die Datenbankanbindung erfolgreich war, kann das Plug-In “VisitorGenerator” einsetzen. Es generiert Fake-Einträge in der PIWIK Datenbank. Daran kann man prüfen, ob die Datenbank richtig eingebunden ist und ob die Berichte aussagekräftig sind.

    Ein Plug-In, welches ich ganz nett finde, bietet die Möglichkeit den eigenen Avatar, bzw. Gravatar bei den Besucherprofilen einzubinden. Leider sind beide Plug-Ins, sowohl  “VisitorAvatar”, als auch “GrabGravatar” so beschissen dokumentiert, dass es mir nicht gelungen ist, diese Funktion zum laufen zu bekommen.

    Vielleicht schaffst Du das ja, wenn Du ein Code-Guru bist – ich wünsche viel Erfolg!

    Und? Appetit auf Piwik bekommen? Oder welches Tracking-Tool setzt Du ein?

  • Der erste Eindruck entscheidet – auch beim Login..

    ..oder: you never get a second Chance for a first Impression..

    E

    s gibt bei den Engländern einen schönen Sinnspruch: “You never get a second Chance for a first Impression” – übersetzt heißt der Anglizismus sinngemäß: “”Du bekommst keine zweite Chance für einen ersten Eindruck”. Dieses nette Wortspiel bezieht sich zwar mehr auf die zwischenmenschliche Ebene – doch im Ernst, sagt mal selber: wenn Ihr bei jemandem den Ihr nicht kennt, zu Besuch vorbeikommt, und das erste was Ihr seht, sind auf dem Boden und auf den Möbeln verstreut liegende Kleidungsstücke – was würdet Ihr denken, was das für ein Zeitgenosse ist? Ihr würdet wahrscheinlich glauben einen Messi vor euch zu haben und so schnell wieder verschwinden, dass der Besuchte gar nicht mehr die Zeit hat euch darüber aufzuklären, dass Er/Sie grade dabei ist, die Kleiderschränke nach entbehrlichen Textilien zu durchforsten, um die Bekleidung für die nächste Altkleider-Sammlung zusammen zu stellen.

    Auch bei unserem WordPress Blog legen wir viel Wert auf sein Äußeres – doch es gibt leider einige Ecken, die man gerne übersieht – die aber trotzdem die meisten Besucher früher oder später, genauso wie das Gäste Klo, aufsuchen müssen – wäre doch schön, wenn sich der Gast auch dort sofort heimelig fühlt, oder?



    Und da fällt einem zuerst mal der Anmeldebildschirm von WordPress unangenehm ins Auge. Du kannst noch so ein schickes Theme haben. Wenn sich dein Besucher über den normalen Anmeldebildschirm von WordPress anmelden muss, kann es sein, dass er schon vor Langeweile eingeschlafen ist, bis er seine Login-Daten vollständig eingegeben hat.

    WP Standard login (boring)

    (linkes Bild: Der Standard-Anmeldebildschirm von WordPress. Langeweile pur!)

    Da fallen einem schon nach wenigen Sekunden die Augen zu – ein nicht genau zu definierender blauweissgrauer Hintergrund, mit einem klinisch reinem und deshalb totlangweiligem Eingabefeld – wer seinen Besucher so empfängt, der ist nicht der beste Gastgeber. Da kann man mal besser noch mal bei, damit der Blog aus einem Guss wirkt.

    Man kann den Login Screen anpassen, indem man in der PHP-Datei rumwerkelt. Das Problem: ein Fehler im Script und Du kannst deinen WordPress-Blog in Zukunft als Zuschauer betrachten, da Du dich nicht mehr einloggen kannst. So was kann einem schon den Tag versauen..

    Dazu kommt noch: wechselst Du das Theme, sind möglicherweise erneut Anpassungen an die Optik nötig. Glücklicherweise gibt es Plug-Ins. die das alles sehr komfortabel mittels grafischer Benutzeroberfläche durchführen.

    custom login Gui

    Am einfachsten findet man ein entsprechendes Plug-In über den dafür vorgesehenen Bereich im WordPress Admin-Bereich. Menüpunkt “Plugins”, dann „installieren“ wählen und dann im Suchfeld den Begriff ‘Login’ eingeben. Schin nach kurzer Zeit werden über 2000 Treffer angezeigt. Da sollte man eigentlich ein passendes Plugin finden. Wer der englischen Sprache nicht so mächtig ist – einfach auf die Screenshots klicken. Dann sieht man recht gut, was das Plugin tut.

    Ich setze persönlich aktuell das Plug-In “Custom Login” von dem WordPress-Entwickler Austin Passy ein. Mittels des sehr umfangreichen Plug-In lassen sich alle möglichen Parameter der Anmeldeseite sehr bequem ändern.

    login vorher-nachher Vergleich

    Vorher – Nachher: Links das piefige, angestaubte Standard-Login – Rechts das heimelig wirkende angepasste Login mit eigenem Hintergrund und Logo sowie dazu passenden peppigen Farben des Formulars. Selbst Schatten und abgerundete Ecken sind optional möglich.

     

    das "Custom Login" Plug-In - der Testbericht

    Preis/Leistungsverhältnis
    Usability
    Funktionsumfang
    Support

    Ergebnis

    Ein umfangreiches Tool um die Standard-Login-Seite an die persönlichen Bedürfnisse und die Optik seines Blogs anzupassen ist "Custom Login" von Austin Passy. Es ist kostenlos, bietet aber jede Menge Funktionen um das Aussehen zu verändern. Dazu gelingt dies alles über ein praktisches Backend das keinerlei PHP Kenntnisse erfordert. Test-Ergebnis: Sehr Empfehlenswert!

    User Rating: 4.88 ( 2 votes)

    Ich finde dieses Plug-In sehr gelungen. Der Entwickler pflegt das Produkt auch intensiv – heute war ein aktuelles Update dafür. Oben seht Ihr die Testzusammenfassung..

    [/fusion_builder_column][/fusion_builder_row][/fusion_builder_container]

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  • Der Erklär-Bär für den WordPress Blog – “Tooltips”, ein Plug-In mit Wikipedia Qualitäten

    ..oder: dank erklärenden Popups wird auch die Relativitätstheorie zu leicht verständlichem Smalltalk

    Kennt Ihr das?  Ihr habt einen Blogbeitrag zu einem ziemlich technisch angehauchtem Thema geschrieben, und anhand der ersten Kommentare wird schon klar, dass die meisten Leser mit den Fachbegriffen nichts anfangen können. Es hagelt Fragen über Fragen, zum Teil natürlich doppelt, weil wir ja wissen, dass Kommentare von Dir zu anderen Lesern nicht beachtet und deshalb auch nicht gelesen werden.

    Es wäre doch schön, wenn es ein Tool  geben würde, der auch einer blonden Uschi in einfachen Worten erklärt, dass ein Bit zwar auch ein Bier sein kann, ein Byte aber nicht die alkoholfreie Version eines Bitburger Bieres ist –  also sozusagen ein “Translator für Dummies” Plug-In.

    Und Oh Wunder, genau so etwas gibt es! Der Begriff dafür heißt “Tooltip”. Das sind diese kleinen Fenster, die auf dem Bildschirm erscheinen, wenn man mit der Maus über eine markierte Textstelle fährt.




    Wer so etwas selber machen will: Das ist auf Webseiten sowohl mit AJAX oder CSS aber auch mit JavaScript möglich. Eine sehr gute Seite, auf der man sich sowohl die Bibliothek dafür herunterladen kann, aber auch eine gute Erklärung der einzelnen Optionen ist die Webseite von Walter Zorn.

    Nun hat nicht jeder die Geduld oder das können mittels Script-Programmierung so etwas umzusetzen. Das ist glücklicherweise auch nicht nötig, denn für WordPress gibt es bereits fertige Plug-Ins, die sich ins Backend einbinden lassen und mit denen sich diese Tooltips sehr komfortabel erstellen lassen. Am einfachsten geht man im Admin-Bereich seiner WordPress Installation auf den Eintrag ‘Plugins’ > ‘installieren’ > ‘suchen’ und gibt dort in das Suchfeld “Tooltip” ein. Es werden dann etliche Plug-Ins angezeigt.  Hier hat man nun die Qual der Wahl – eine erste Vorschau auf die Registerkarte Screenshots kann helfen eine Entscheidung bezüglich der Benutzung zu finden. Man sollte auch einen Blick auf die letzte Aktualisierung des Plug-ins werfen. Wenn die letzte Aktualisierung 2 Jahre her ist, besteht eine große Chance, dass das Plug-In gar nicht mit der aktuellen WordPress Version funktioniert und im schlimmsten Fall reißt es andere Funktionen mit in den “WSOD” (White screen of Death)

    Ein großer Teil der Tooltip-Plug-Ins sind kostenfrei erhältlich. Leider sind viele davon abgespeckte Lite-Versionen einer kostenpflichtigen Vollversion. Will man alle Funktionen nutzen, wie z.b. das einbinden von Videos, muss man auf die kostenpflichtige Vollversion updaten.

    Ein Beispiel dafür ist das je nach gewünschten Funktionen sehr teure CM Tooltip. Die kostenlose Version ist eher rudimentär – mindestens 29 $ muss man für die Pro Version bezahlen – doch die ist ebenfalls noch verbesserungsfähig. Will man alle Funktionen nutzen kostet das Plug-In aber happige 55 $ – zu viel, wie ich denke. Der einzige Kaufgrund wäre die Option des Glossars, welches automatisch angelegt wird und als Seite in WordPress eingebunden werden kann.

    Ein Wort zum Einsatz dieser Tooltip Plug-Ins: weniger ist manchmal mehr! Es gibt Webseiten auf denen werbeunterstützte Tooltips bei jeder Mausbewegung aufpoppen und das lesen des Beitrages nahezu unmöglich machen. Soll der Besucher nicht vertrieben werden, weil Ihn das nervt, sollten wirklich nur erklärungsbedürftige Wörter übersetzt werden.

    Ich selber nutze das Plug-In “Keyword Tooltip”. Es ist auf der Website www.themeforest.org im Bereich “codecanyon” erhältlich.  Hier ist der direkte Link:

    Es bietet vielfältige Formatierungsmöglichkeiten und ist zu einem fairen Preis von 12 $ erhältlich.

    Die Benutzung ist einfach und ist ähnlich wie das erstellen eines Blogbeitrags. Mit installiertem TinyMCE Editor (ich nutze die Pro-Version) ist das erstellen eines Tooltips mit erweiterten Textformatierungen möglich.

    Tooltip Keyword bearbeiten

    Dank beigefügter .Po Datei ist die Benutzeroberfläche des Tools auch in andere Sprachen übersetzbar (auf dem Bild ist noch die englische Sprache aktiviert).

    Eine Vorschau diverser von mir erstellter Tooltips, könnt Ihr sehen, wenn Ihr mit der Maus über folgende Wörter fahrt – Windows XP, Politik, Dschungelcamp, Sex, Google, video-popup. Unten könnt Ihr die kurze Zusammenfassung lesen

    Wer ein preiswertes und trotzdem umfangreiches Tool sucht, der sollte die Webseite des Plug-Ins für weitere Informationen mal besuchen.[/fusion_builder_column][/fusion_builder_row][/fusion_builder_container]

  • ein notwendiges Plug-In für Produkttest-Blogs – Taqyeem Review..

    ..oder: Testberichte ganz einfach erstellen– dank Taqyeem kein Problem

    Das erste Mal als ich mit einem Review Tool in Kontakt kam – ich dies aber auch sofort als absolut Klasse empfand – war, als ich das WordPress Theme “PowerMag” (erhältlich bei Themeforest.org) erwarb. Dort war ein sehr schönes und brauchbares Review Tool bereits implementiert. Hätte ich es dort nicht gesehen und schätzen gelernt – ich wüsste wahrscheinlich heute noch nicht dass es sowas gibt, und wie nützlich so ein Plug-In sein kann..

    Der Begriff Review sagt Dir nichts? Dann will ich Dir kurz erklären, was es damit auf sich hat. Dann kannst Du Dir auch ein Bild davon machen, ob dieses Plug-In für deinen Blog sinnvoll ist, und ob Du es einsetzen möchtest..


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    Auf jeder Webseite, die sich ernsthaft mit dem Test von Produkten befasst, wirst Du eine Zusammenfassung und eine abschließende Bewertung von jedem Produkt finden, damit der Verbraucher dieses getestete Produkt schnell mit einem anderen vergleichen kann.

    Amazon Test screen testbericht.de screenshot

    (Bildquelle: Internet -Bestimmt hat das jeder schon gesehen – auf AMAZON, Testberichte.de oder anderen Webseiten findet man zu jedem Produkt eine Wertung in Form von Sternen, Balken, oder Prozentpunkten, damit ein Produkt direkt vergleichbar mit anderen ist.)

    Dies hilft dem Leser schnell einen Überblick über die Vor-und Nachteile eines Produktes zu bekommen und es in einer Reihe von Produkten besser einordnen zu können. Ebenso kann man (je nach Funktionsumfang) auch Wertungen des Kunden erlauben. Spätestens seit der Affäre beim ADAC mit geschönten Test wissen wir ja, dass man den dort veröffentlichten Zahlen des Unternehmens nicht trauen kann. Bewerten aber Kunden – sieht es schon wieder anders aus. Je mehr Kunden eine Bewertung abgeben, umso realistischer ist das Endergebnis.

    Warum die Nutzung eines solchen Tools für dich als Blogger interessant sein könnte? Na, dann schau doch mal auf’s nächste Bild:

    review snippet

    (Bildquelle:Internet)

    zu 1.: Auch WWW.NERD-O-MANIA.DE nutzt ein Review Tool, vergibt Sterne – und Google ist so nett euch diese Wertung in den Snippets anzuzeigen. Ob das nutzen von einem Review Tool Einfluss auf das Google Suchergebnis hat, kann ich nicht beantworten – aber es ist auch sicher kein Nachteil, denn wie man sieht ist der Beitrag bei über 12 Millionen Treffern auf Seite 1 zu finden.

    Ein Klasse Review Tool, welches auch optisch sehr gut ans Blog-Layout anpassbar ist, sich an die Vorgabe für Schema.org hält (die Voraussetzung, dass die Bewertung in den Snippets sichtbar ist) einfach in der Handhabung und dank Short Code Implementierung an jeder Stelle in einem Beitrag eingesetzt werden kann, ist Taqyeem für WordPress.

    Das Plugin kostet aktuell 15,00 $ – ein fairer Preis im Vergleich zu anderen.

    Was bietet den Taqyeem denn nun, und wie installiert, bzw. wie setzt man es ein?

    Nun, zum ersten ist Taqyeem sehr flexibel: sowohl Prozentwerte, die bekannten Sterne, wie auch Grafiken können als optisch leicht erkennbare Bewertung gewählt werden. Da, dies nicht Blogübergreifend, sondern von Post zu Post getrennt wählbar ist, kann man für verschiedene Bereiche variieren.

    Review Einstellungen im Beitrag

    (Bildquelle: aktueller Screenshot ©www.nerd-o-mania.de – für jeden einzelnen Beitrag kann eine angepasste Review Box erstellt werden.)

    Im obigen Bild sieht man welche Optionen Taqyeem bei einer Review bietet:

    zu 1. Hier kann man wählen, ob die Box über dem Beitrag, unter dem Beitrag oder an angepasster Position (mittels Shortcode im Beitragstext) dargestellt werden soll. Ich habe bei mir “custom position” gewählt, und den Shortcode ganz unten eingefügt. Dadurch habe ich den Vorteil, dass die Boxen nicht auf der Startseite des Blogs angezeigt werden.

    zu 2. Hier kann für jede einzelne Review ausgewählt werden, ob man Grafiken, Prozentbalken oder Sterne als visuelle Hilfe für den Leser anzeigen lassen möchte.

    zu 3. die Überschrift der Zusammenfassung und der abschließende Text kann in dieser Box eingetragen werden.

    zu 4. per Schieberegler lassen sich die gewünschten Zahlenwerte des entsprechenden Bewertungskriteriums einstellen. Die Zahlen werden dann in die in Punkt 2. gewählten Grafiken umgewandelt. Mit gedrückter Maustaste lassen sich die einzelnen Bewertungskriterien einfach an andere Position verschieben.

    Dies sind soweit die Einstellungen, die man bei jedem Beitrag erstellen, bzw. später auch ändern kann. Die Benutzeroberfläche ist in Englisch, kann aber dank beiliegender .PO – Datei und dem im Internet frei verfügbarem Tool PO-Edit in jede gewünschte Sprache übersetzt werden.

    Das Design der Review Box ist Seitenübergreifend – allerdings kann man fast jeden Bereich der Box nach eigenem ermessen, bzw. wie es optisch am besten mit dem zur Darstellung gewähltem WordPress Theme harmonisiert, einstellen.

    Review Plugin Anpassung

    (Bild oben (©Taqyeem) durchaus opulent, was die Möglichkeiten der Formatierung angeht – es sollte möglich sein mit den verfügbaren Optionen die Review Box in jedes Theme integrieren zu können)

     

    So sieht die Review Box aus, wenn Sie “out of the Box” – also ohne Anpassung durch den Benutzer an das Theme – benutzt wird. Auf dem Bild kann man gut erkennen, welche Bereiche es gibt, und was alles zu verändern ist. Sowohl die Farben wie auch Schriftart und Schriftgröße sind frei wählbar.

    taqyeem Widget Ein weiteres Schmankerl, was nicht jedes Review Tool bietet, ist die Möglichkeit in den Sidebars des Blogs ein oder mehrere Widgets mit den Rezensionen aus einer oder auch mehreren ausgewählten Kategorien anzeigen zu lassen. Man kann sowohl vorgeben, wie viele Testberichte man dort anzeigen lassen möchte und auch die Größe der Vorschaugrafiken kann man einstellen.

    Nicht zu vergessen: es ist auch möglich, in den Einstellungen zu aktivieren, dass der Seitenbesucher selber eine Wertung zum entsprechendem Produkt abgibt. Er braucht dazu nur mit der Maus in dem dafür vorgegebenem Bereich des Review Fensters zu klicken, bzw. mit der Maus eine Linie dorthin zu ziehen.

    Die Vielzahl der Möglichkeiten lassen den Preis von 14,00 $ als absolutes Schnäppchen erscheinen.

    Es soll nicht vergessen werden zu erwähnen: Auch über das WordPress Plug-In Verzeichnis kann man natürlich kostenlos erhältliche Review Tools installieren. Es gibt dort einige zu finden – in wie fern Sie aber den Funktionsumfang von Taqyeem bieten, dass muss jeder für sich selbst herausfinden – die meisten kommen bei weitem nicht an die Qualität, vielfachen Einstellmöglichkeiten und die Einfachheit in der Bedienung heran. Selbst die im WordPress Plug-In Verzeichnis natürlich auch gelisteten und zum Download erhältlichen kostenpflichtigen Tools schneiden meiner Meinung nach schlechter ab – und sind teilweise teurer als Taqyeem.

    Wer für seinen Produkt-Test Blog ein Tool benötigt um damit den Besuchern den Service einer Bewertung an die Hand zu geben und sich ein Alleinstellungsmerkmal vor anderen Mitbewerbern zu sichern, der sollte mal einen Blick auf Taqyeem werfen. Für mich ist es eine Empfehlung wert.

    Ein Bild, bzw. Video sagt aber mehr als 1000 Worte. Auf dieser Seite habe ich deshalb im Vorschaubild-Bereich das Originalvideo des Entwicklers verlinkt, welches Dir zeigt, wie man dieses schöne Plug-In bei einer Review einsetzt. Einfach aufs Video klicken, dann wird es abgespielt.

    TAQYEEM das Review Tool im Test

    Preis/Leistung
    Funktionsumfang
    Benutzerfreundlichkeit
    Dokumentaion/Support

    Ergebnis

    das Review Tool Taqyeem (erhältlich auf Themeforest.org bzw. Codecanyon.org) bietet die Möglichkeit in übersichtlicher Form eine Zusammenfassung von einem Test oder anderen Dingen, die man bewerten möchte in einem Blogbeitrag zu integrieren. Das Tool macht dies sehr gut und mit vielen anpassbaren Funktionen. Es kostet aktuell 15,00 $ und ist damir durchaus im moderaten Preisrahmen. Selbstverständlich unterstützt es die Vorgaben von Schema.org - dadurch werden vergebene Wertungen in den Google Suchergebnis-Snippets angezeigt. Meine Wertung: absolut empfehlenswert!

    User Rating: 4.75 ( 7 votes)

    Datum letzte Änderung: 07.03.2014 08:24 Uhr

  • der WOOCommerce Webshop ist kostenlos – aber ist er auch gut? Der Test!

    oder: „Wollen Rose kaufen?“ – wenn der Blog zum Shop wird..

    Seit dem heutigen Sonntag werden wiederkehrende Besucher auf meinem Blog möglicherweise einen neuen Button mit der Beschriftung “SHOP” gesehen haben. In der Tat habe ich auf meinen Blog das WOOCommerce Plugin installiert. Klar, werden einige von euch wahrscheinlich denken, jetzt ist der gute Doc. endgültig durchgeknallt, was will er denn mit einem Shop?

    shop

    (Money, Money, Money.. schon ABBA und Pink Floyd sangen davon. Sie hatten zwar nicht grade einen Webshop im Hinterkopf um die erste Million zu machen, aber was soll’s? Mit irgendwas muss man ja anfangen..)

    Nun, der wichtigste Punkt: der Woo Shop ist absolut kostenlos! Mann kann es gar nicht laut genug sagen! Dieser absolut geniale Shop mit allem was man braucht, um über den Blog Artikel verkaufen zu können, wird von WOO kostenlos zum Download abgegeben. Es ist keine zeitbeschränkte Trial-Version oder eine abgespeckte Light-Version – es ist ein Komplettpaket was wirklich ALLES enthält um über seinen Blog Produkte verkaufen zu können. es enthält eine Lagerverwaltung, die Möglichkeit verschiedene Versandarten zu konfigurieren, man kann mit Kreditkarte, Vorkasse, Scheck oder per Paypal zahlen (hat bei mir funktioniert).

    Warum gibt WOO diesen Shop umsonst ab, wo andere Anbieter zum Teil mehrere hundert Euro für Verlangen? Einfache Antwort: man wird damit schnell zum Marktführer. Woo muss deshalb aber nicht am Hungertuch nagen. Dies an den Shop Updates, die ein normaler User nicht braucht – ein größeres Unternehmen aber – eventuell – schon. Will man eine Rechnung per PDF verschicken,-oder dem Kunden das UPS Tracking Tool nutzen lassen, lässt sich das Woo bezahlen – die Rechnung kommt aber auch als ganz normale Email an, und wer nicht mit UPS sondern mit DHL oder DPD arbeitet, kann sich das Geld sparen; grade wenn man eine mehr als übersichtliche Anzahl von Aufträgen am Tag hat.

    doctor-Love-Shop.pngDie Installation ist simpel. Plug-In downloaden – im Backend auf Plug-In installieren klicken, und die Installation startet. Es gibt sogar eine deutsche Sprachdatei – man muss sich also nicht noch mit dem google Translator durchs Backend fummeln. Jemand mit kaufmännischer Ausbildung wird auf Anhieb mit den Einstellungspunkten klar kommen. Die benötigten Seiten werden bei der Installation automatisch erstellt. Dann kann man auch schon anfangen Kategorien wie Bekleidung, Gimmicks, Downloads oder wie man auch immer möchte anzulegen.

    Auch das anlegen von Produkten ist einfach. Bei dem anlegen von Variationsartikeln, wie bei dem NERD-O-MANIA Shirt, was sowohl in verschiedenen Farben, wie auch in allen möglichen Größen bestellt werden kann, musste ich erst etwas suchen. Aber wer jetzt auf das Shirt geht, sieht, dass es einwandfrei funktioniert. Man kann sogar einen Standardwert (wie die meistgekaufte Variante) vorbelegen.

    Ebenfalls möglich ist das anlegen von Download-Produkten. Ich habe dies mit meinem Wallpaper-Pack probiert, welches ich kostenlos abgebe. Versandkosten deaktiviert, denn es wird ja nicht versandt. Und schon kann der Kunde es in den Einkaufswagen legen- zur Kasse gehen und da bei einer 0,00 Euro Rechnung nichts gezahlt werden muss, sieht er im letzten Schritt den Downloadlink wo er sich die Datei herunterladen kann. Auch das hat funktioniert

    Die Einbindung in WordPress ist gut. Die Optik leider stark Themeabhängig. Bei meinem aktuellen Theme ist das Layout in Ordnung, bei anderen sah es grauenhaft aus. woo ProduktbildMan hat die Option auf das WooCommerce eigene CSS zu wechseln. Doch der Weisheit letzter Schluss ist die auch nicht. Im schlimmsten Fall muss man die CSS umschreiben oder ein für den Shop optimiertes Theme kaufen. Auch hier gibt es bei Woo schon angepasste Themes – aber auch bei z. Bsp. Themeforest.org wird man schnell fündig wenn bei Themes nach e-commerce gefiltert wird.

    WooCommerce bringt einige Widgets mit, die im Dashboard dem Admin zeigen, was aktuell auf dem Shop passiert

    Das sieht grafisch sehr gut aus – man merkt, dass da einiges an Entwicklung drin steckt. Man wird über den Umsatz und den Stand der Bestellungen informiert, so dass man schnell handeln kann, wenn es irgendwo „klemmt“..

    Nun könnte man fast rundum zufrieden sein – wenn es nicht das deutsche Recht und die ganzen Heerscharen von Abmahnheuschrecken geben würde. Denn der WOOCOMMERCE Shop ist nicht für die Verwendung im deutschen Rechtsraum gemacht. Das kann also bei Verkäufern, die an Rechtsverdreher geraten, die es darauf anlegen dir dein sauer verdientes Geld für eine falsche Formulierung aus der Tasche zu ziehen ein teures Vergnügen werden.

    Doch es gibt eine Firma, die ein Plug-In für das Plug-In entwickelt hat. Das Unternehmen MarketPress bietet das “WooCommerce German Market” Plug-In an, welches den WOOCommerce Shop auf deutsche (und Österreichische) Rechtssicherheit umstellt. Zusätzliche Formulare, andere Button-Beschriftungen, gesetzeskonforme Preisangaben und anderes mehr. Bei einigen Formularen muss man zwar noch ein bisschen nacharbeiten – aber es geht wesentlich schneller, als würde man das selber versuchen. Darüber hinaus wird bei Änderungen in der Rechtsprechung das Plug-In aktualisiert. Das Plug-In kostet 60 Euro.  Gut angelegtes Geld – wenn man überlegt, was eine einzige Abmahnung kosten kann.

    Für mich ist der WOO COMMERCE Shop absolute Empfehlung – jetzt brauchen die Besucher des Blogs nur noch meine Produkte kaufen.

    Datum letzte Änderung: 09.10.2013 06:08 Uhr

  • Hilfe Einbrecher! WordPress– ein beliebtes Ziel für böse Buben..

    oder: WordPress absichern – was man wissen sollte…

    “die im Dunkeln sieht man nicht”, hatte mein Freund Sven vor einiger zeit einen Blogbeitrag betitelt. Er bezog sich zwar auf etwas anderes – doch der Hintergrund ist auch dort kriminell, und es geht darum, jemandem langfristig zu schaden.

    Doch zurück zum Thema: Glaubt Ihr eigentlich eure WordPress Installation ist sicher? Und wisst Ihr eigentlich, was passiert, wenn Ihr nicht zu Hause seit? Wie viele Leute versuchen euch zu hacken, um eure Daten zu verändern?

    Nun, das werdet Ihr nicht wissen, weil Ihr es in der Regel gar nicht mitbekommt, nur das leider traurige Ergebnis, wenn deine Installation gehackt wurde. Eine Sicherung ist – falls überhaupt vorhanden – meistens überaltert. WordPress bringt von Haus aus leider nicht viel mit um eine “feindliche Übernahme” zu verhindern. Mit Askimet werden grade mal die schlimmsten Spammer aussen vor gelassen – richtig funktioniert hat es aber bei mir nicht.

    Nun sind Spammer noch das kleinere Übel. Stellt man in den WordPress Einstellungen ein, dass ein Kommentator erst von einem Admin überprüft werden muss, landen die meisten gar nicht erst in deinen Beiträgen um andere Leser mit dem Hinweis auf “cheap Viagra” zu nerven.

    Richtig übel sind die Hacker, die Zugriff auf deine Installation haben wollen und sich über das Login als Admin einschleichen wollen. Das dumme daran: ohne ein Plug-In bekommst Du das gar nicht erst mit, was sich alles für Gesindel die Klinke in die Hand gibt, um bei Dir einzubrechen.

    limit login attempsDas Plug-In “Limit Login Attempts” verhindert das ständige ‘rütteln an der Tür’, indem es Anmeldeversuche mittrackt und dementsprechend reagiert. Man kann die Einstellungen nach eigenen Vorstellungen anpassen. Bei mir wird nach 3 fehlgeschlagenen Login-Versuchen die IP des User für 120 Minuten gesperrt. Versucht er es nach 2 Stunden erneut und schafft es wieder nicht sich einzuloggen, wird er erneut für 2 Stunden gesperrt. Nach der 3. Sperre – also nach 6 Stunden wird er für 48 Stunden ausgesperrt. Natürlich kann der User die IP – Adresse seines Routers ändern. Dies geschieht meistens automatisch nach einem Reset. Doch das ist aufwändig – vor allem zeitaufwändig.

    Und dass da ordentlich an der Tür gerüttelt wird, zeigt das linke Bild – seit dem letzten zurücksetzen sind schon wieder 972 Sperrungen aktiv. Alles böse Jungs, die nur eines wollen: deine WordPress Installation kapern. Ohne dieses Plugin würdest Du davon gar nichts mitbekommen.

    Das Plugin schickt Dir (wenn Du willst) die Infos auch per Mail.

    Auf dem Screenshot sieht man, dass da jemand versucht hat sich als admin (den Standard-Namen bei der Installation) einzuloggen. Den ‘admin’ gibt es aber bei meiner Installation nicht mehr. Als kleiner Sicherheitstip: man sollte den Super-Administrator mit Namen “admin” aus dem System verbannen. Die meisten WordPress Installationen haben den – damit hat der Angreifer schon mal 50% des Logins. Nun braucht er nur noch das Passwort, welches er mittels Brute Force Attacke herauszufinden versucht. Wer nicht weiß, wie das geht, hier in kurz: Neuen Benutzer mit ausgefallenem Namen und anderer aber gültiger Mail-Adresse anlegen (geht bei jedem Freemailer) > nach Aktivierung des Users und einmaligem EinbruchsversuchsprotokollLogin (nur zur Sicherheit, dass auch alles mit dem Konto stimmt) als Admin einloggen > unter Benutzerverwaltung Konto des neuen Users öffnen > dem neu erstellten User als Administrator einstufen > abmelden > mit dem neuen Benutzernamen einloggen > Benutzerverwaltung öffnen und ‘admin’ löschen.

    Es gibt noch weitere Tools, welche die Standard Login Seite umbenennen. Dies ist bei Bots hilfreich. Ein User aus Fleisch und Blut ruft diese Seite manuell auf. Dem wird dann auch die korrekte Seite angezeigt. Es gibt noch weitere Möglichkeiten – sperren der .htaccess Datei für bestimmte IP-Ranges (vornehmlich aus Ländern aus dem Raum China und GUS). dazu gibt es im Internet einiges. Einfach mal googeln.

    Ein anderes Problem sind die zahllosen Spammer, die wirklich schlimmer nerven als Scheisshausfliegen. Da gibt es auch gute Tools – kostenlos vor allem, und trotzdem sehr professionell.

    Mein Favorit ist Wangguard. Es erkennt Spammer (nennt die Splogger, ein Kunstwort aus Spammer und Blogger) und blockt die zuverlässig. Man sieht, da ist auch einiges los auf meinem Blog. Was das Wachstum angeht ist meine Community ja eher zurückhaltend – was die Spammer angeht aber nicht. Am Tag um die 80 Versuche sich bei mir zu registrieren. Wangguard überprüft die Mail-Adresse und checkt, ob der User schon auffällig wangguard Statgeworden ist oder als Spammer gemeldet. Kann man auch selbst mal bei Usern machen. Einfach die Mail-Adresse mal bei google eingeben. Die meisten sind schon im “Stop Forum Spam” aufgeführt. Da sieht man dann auch, das Klaus nicht Klaus ist, sondern Vladimir aus Russland.

    Hierbei will ich es erstmal belassen. Die Aufzählung ist sicher nicht vollständig. Es gibt auch noch andere Tools. ‘Projekt Honeypot’ oder ‘Antispam Bee’ um nur 2 zu nennen. Ich wollte auch eigentlich nur mal das Thema Sicherheit wieder in den Fokus bringen. Man ist einfach der Meinung, es geht schon irgendwie gut – aber man bemerkt leider nicht, wie viele böse Buben es auf der Welt gibt, die deinen Blog  zerstören wollen..

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  • WordPress und bbpress – ein starkes Duo..

    ..oder: Forumsdiskussionen unter WordPress – kostenlos

    Die meisten Besucher, die WordPress einsetzen, sind alte Bekannte aus den Microsoft Spaces Zeiten, deren Blogs, damals noch Spaces genannt, von WordPress “annektiert” worden sind. Ich hatte allerdings schon Monate vorher auf meiner Webseite eine eigene WordPress Installation durchgeführt, da die Microsoft MSN Spaces kurz vor dem Verkauf an Matt Mullenweg durch das überladene Konzept meist mehr durch Downtime und Wartungsarbeiten glänzten.

    Dadurch, dass ich den Luxus habe, meine WordPress Installation selber zu verwalten, habe ich wesentlich mehr Möglichkeiten, was die Optionen, Plugins und Themes angeht. Da mein alter The Hackenbush Times Space ebenfalls als Vergleichs- und Testumgebung noch existiert. habe ich einen direkten Vergleich in Bezug auf Vor- und Nachteile des eigenen Blogs.

    Was zuerst auffällt – die bei WordPress.com gehosteten Blogs unterstützen keine Plugins.

    Unterschied zwischen WP und WP dot com

    (WordPress vs WordPress.com. Auf der linken Seite mein selbst gehosteter Blog – rechts der direkt bei WordPress gehostete – was fällt auf? Zu 1: Der Menüpunkt Plugins existiert nicht. Dafür gibt es bei WordPress unter Punkt 2 die Punkte Feedbacks, Umfragen und Bewertungen. Etwas , was ich selber nicht nutze und nur in der WordPress Blog Community und dessen Vernetzung Sinn macht))

    Auch im Bereich Themes wird nur eine von WordPress vorgegebene Auswahl bereitgestellt. Selbst wenn man updatet und kostenpflichtige Pro- Themes kauft, kann man Sie immer noch nicht per CSS bearbeiten. Auch dieses kostet wieder extra. Zählt man alle kostenpflichtigen Optionen zusammen, wird eine bei WordPress dot com gehostete Installation teurer, als eine bei einem selbstgewählten Internet Hoster, noch dazu ohne die Freiheiten, die man hat..

    Doch kommen wir zurück zu den Plugins, denn da gibt es eines, welches ich als überaus sinnvoll erachte (wenn ich auch denke, dass es bei mir wie alles andere auch einen Dornröschenschlaf fristet, weil die Besucher aufgrund der Facebook Mentalität und der “los unterhalte mich” – Einstellung sich lieber die Hände abhacken würden, als es zu nutzen)..

    Die Rede ist von bbPress – einem Plug-In, welches dem Blog eine Forumsfunktion gibt. Der Vorteil: Es muss nicht zu Beiträgen kommentiert werden, sondern angemeldete Benutzer können selber Beiträge schreiben, welche dann kommentiert werden können.

    bbpress GUI

    (bbPress – nicht zu verwechseln mit BuddyPress – gibt WordPress neue Funktionen und ein neues Outfit. Statt Blaugrau nun ein frisches Mintgrün. Besonderheiten: Zu 1: ein eigenes Feld mit den Foren-Optionen. Zu 2: Infos, was in den Foren passiert)

    Im Unterschied zu dem ebenfalls erhältlichen BuddyPress, welches WordPress komplett in eine Forumsplattform wandelt und auch eigene Themes mitbringt, ist bbPress der kleine Bruder, der sich dem bestehenden Design unterordnet und auch wesentlich ressourcenschonender ist.

    Trotzdem sollte man den verfügbaren Speicher nicht aus dem Augen verlieren. Mit einer Standard WP Installation und ohne andere aktivierte Plugins läuft es stabil. Bei meinem bei 1&1 gehostetem Blog ist aber bei 30 MB Speicheranforderung Schluss – da muss man schon überlegen, welche Plugins im Hintergrund noch laufen sollen – oder den Vertrag mit dem Provider anpassen…

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