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  • SAMSUNG One UI 9 ist veröffentlich worden – die S24 Reihe bekommt es definitiv seit gestern.

    Hidiho liebe Community! Gestern habe ich mal wieder getestet, ob das „neue“ SAMSUNG One UI 9 Betriebssystem für die SAMSUNG Galaxy Smartphones endlich verfügbar ist. Samsung hat ja – wie man es von Ihnen kennt – wie immer, kein klares Veröffentlichkeitsdatum genannt, sondern nur ein ungefähres Zeitfenster.

    SAMSUNG One UI 9 – die Veröffentlichungs-Vorzeichen waren da..

    Die Vorzeichen deuteten aber an, dass es bald soweit sein musste. bereits seit 2 Wochen wurden ständig SAMSUNG Apps auf neue Versionen gehievt. das ist ein Signal, dass Samsung die Weichen stellt eine neue Version des Betriebssystems auszurollen.

    SAMSUNG One UI 9(Bild rechts: Gestern, am 13.10. war es soweit – das SAMSUNG One UI 9 war für mein SAMSUNG Galaxy S24 Ultra zur Installation frei gegeben. Das neue OS habe ich dann auch sofort heruntergeladen und installiert. Die Installation war in wenigen Minuten erfolgreich abgeschlossen. Bild: aktueller Screenshot.)

    Ich war deshalb angenehm überrascht, dass mein „Daily Driver“ – das bereits 2 Jahre alte SAMSUNG Galaxy S24 Ultra (Vergleichstest hier)  – mir bei der Suche über Einstellungen > Software-Update und dem Klick auf den Button „nach Updates suchen“ plötzlich das SAMSUNG One UI 9 zur Installation anbot.

    Knapp 4 Gigabyte? Das geht über LWL und schnelles Wi-Fi Ruckzuck – also nicht lange gezögert sondern direkt mal den Button gedrückt. Wenige Minuten später war das SAMSUNG One UI 9 Update auf meinem Gerät und die Frage stand im Raum: „Jetzt oder später installieren“ – Na, was denkst Du wohl? Natürlich sofort!

    Die Installation des SAMSUNG One UI 9 startete, das Handy bootete neu und das neue Betriebssystem wurde in wenigen Minuten installiert. Beim aufräumen wurden die Apps noch neu optimiert und schon wenig später das das Handy wieder einsatzbereit.

    Beim starten war ich etwas enttäuscht: da hatte sich echt nicht viel verändert. Klar, es gab so ein oder zwei Meldungen, zu neuen Funktionen, aber grundsätzlich sah eigentlich alles aus wie immer. Es gab kein neues Hintergrundbild oder eine neuere Startanimation.

    SAMSUNG One UI 9 - verbesserte Nutzung bei Fold-Displays(Bild links: Für Foldables gab es im SAMSUNG One UI 9 mehr Verbesserungen als für die „normalen“ Smartphones aus dem Hause SAMSUNG. Die Anwendungen wurden für die ausklappbaren Displays optimiert und haben nun Tabs zum einfachen Wechsel zwischen den Fenstern. Bild: Screenshot der SAMSUNG Webseite)

    Bei den Benutzern der neuen Foldables aus dem Hause SAMSUNG gab es dafür einiges, was sich mit dem SAMSUNG One UI 9 verändert und verbessert hat. Bei den Usern mit einem „normalen“ Display sind Funktionen wie ein geteilter Bildschirm natürlich nicht möglich – genauso wie Hintergrundbilder die sich beim aufklappen an das Display-Format und die Ausrichtung anpassen.

    Bei den verschiedenen Displays der Foldables: Front und Hauptdisplay hat man aber mit dem SAMSUNG One UI 9 nachgebessert um ein schickeres Aussehen und bessere Usability hinzukriegen. Die Apps vergrößern sich, bzw. verteilen sich jeweils halb und halb auf die beiden Displayhälften. Doch auch bei einigen Apps von SAMSUNG ist das bei normalen Displays ähnlich. Das nach rechts wischen holt dann verborgene Menüpunkte auf das Display.

    Davon soll auch SAMSUNGs DEX profitieren. Die Möglichkeit bestimmte Smartphones über den USB-C Anschluß direkt mit einem Monitor, der das unterstützt, oder alternativ über eine Docking-Station mit Tastatur, Maus und einer Multi Monitor-Umgebung zu bedienen soll sich ebenfalls verbessert haben. Das habe ich aber noch nicht getestet, da meine DEX-Umgebung (Beitrag hier) aktuell nicht im Einsatz ist.

    Der Startbildschirm des SAMSUNG One UI 9 wurde verbessert..

    SAMSUNG One UI 9 - verbessertes Control Panel(Bild rechts: Auch neu sind die Einstellmöglichkeiten des Control-Panels auf dem Startbildschirm. Elemente lassen sich nun vergrößern und verkleinern, obwohl ich bei der Höhe der Scrollbalken etwas enttäuscht bin – hier hätte man gut daran getan auch die Höhe reduzieren zu können um untere Menüs weiter oben haben zu können. Bild: aktueller Screenshot.)

    Neu – auch wenn man den ja nur selten braucht – ist das Einstellungsmenü des Startbildschirms. Die Elemente lassen sich nun besser anordnen, das Layout ist luftiger und Scrollbalken lassen sich vergrößern oder verkleinern. In der Praxis ist das aber eher unpraktisch: je kleiner ein Balken angezeigt wird, umso ungenauer ist der Wert. Auch dass die Höhe des Balkens nicht veränderbar ist, ist etwas blöd. Damit verschenkt man die Möglichkeit die unteren Bereiche in den oberen Bereich zu bekommen und muss scrollen.


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    Dank KI erweitern neue Funktionen die kreativen Möglichkeiten..

    SAMSUNG One UI 9 ist veröffentlich worden - die S24 Reihe bekommt es definitiv seit gestern.(Bild links: Das interessanteste neue Feature – auch wenn es nur bei den Foldables beworben wird – ist sicher die „FanCam“. Man macht ein Video von einer Personengruppe, speichert es abe und kann später im Editor gezielt einzelne Personen markieren, die dann ständig im Mittelpunkt des fertigen Videos bleiben, während die anderen Personen im Hintergrund bleiben oder aus dem Video verschwinden. Bild: aktueller Screenshot.)

    Die meisten Änderungen spielen sich unter der Haube ab. Die KI wurde mal wieder mit neuen Funktionen verbessert. Am interessantesten finde ich die neue Funktion FanCam: Man macht ein Video von einer Gruppe Menschen, speichert das Video ab und kann dann unter Bearbeitung mit KI eine beliebige Person markieren, auf der dann die ganze Zeit der Fokus bleibt.

    Diese Funktion habe ich auch bei meinem bereits fast 3 Jahre altem S24 Ultra in den Einstellungen gefunden – und es funktioniert, auch wenn ich es aus Ermangelung einer Gruppe von Menschen anhand eines Bildes getestet habe. Statt den Personen habe ich einfach das Smartphone mit der Kamera hin und her geschwenkt um die Bewegung der Personen zu simulieren.

    Ich werde mich jetzt hier nicht mit jedem neuen Feature befassen – ich habe hier die Original-Liste der Änderungen von SAMSUNG:

    Die Änderungen des SAMSUNG One UI 9 im einzelnen:

    1. Schnelleinstellungen & Bedienoberfläche (Quick Panel)

    • Flexibleres Quick Panel: Bedienelemente lassen sich freier anordnen. Die Regler für Helligkeit und Lautstärke sowie der Media-Player sind größer und dicker gestaltet.
    • Getrennte Symbole: Die Tasten für den Tonmodus und den Nacht-/Helligkeitsmodus sind übersichtlicher getrennt.
    • Größenanpassung: Elemente im Kontrollzentrum und das Musik-Widget können individuell in der Größe angepasst werden.
    • Neue Animationen: Überarbeitete Optik und flüssigere Animationen für den Musikplayer (auch auf dem Sperrbildschirm) und im Quick Panel.

    2. Galaxy AI & smarte Funktionen

    • Now Nudge: Kontextbezogene Vorschläge blenden im richtigen Moment passende Aktionen ein (z. B. das Übernehmen von Terminen direkt aus einer Nachricht in den Kalender).
    • Now Brief: Der tägliche Übersichts-Bildschirm lässt sich mithilfe generativer KI stärker an persönliche Interessen anpassen (inklusive automatischer Einkaufslisten-Integration).
    • Meine FanCam (My FanCam): Ein On-Device-KI-Tool, mit dem sich nach einer Videoaufnahme eine bestimmte Person auswählen lässt, die automatisch im Bildmittelpunkt verfolgt wird.
    • Erweiterte KI-Dienste: Verbesserungen am Creative Studio, Interpreter, Document Scan, Sprachrekorder sowie einer erweiterten Scam-Erkennung für Anrufe.
    • KI-Dashboard: Ein eigenes Übersichts-Menü zeichnet alle aktiven Aktionen von KI-Diensten auf.

    3. Produktivität, Notizen & Apps

    • Samsung Notes (Tape-Funktion): Mit einem neuen Klebeband-Tool (S Pen erforderlich) lassen sich Textstellen in Notizen verdecken und durch Antippen wieder aufdecken – ideal zum Lernen.
    • Notiz-Widgets: Ein neuer Button direkt auf dem Widget erlaubt das Erstellen einer Notiz ohne App-Öffnung.
    • Eigene Dateien: Besser sortierte Icons, direkte PDF- und Textdateien-Öffnung in der App sowie eine verbesserte Suche, die auch Inhalte in PDFs und Bildern durchsucht.
    • Modi & Routinen: Die Entdeckenseite enthält nun klare Beschreibungen für jede Routine.
    • Wetter-App: Kompaktere Gesundheitskarte sowie überarbeitetes Design für Wind- und Luftdruckkarten.

    4. Samsung DeX & Desktop-Nutzung

    • Multi-Desktop: Unterstützt nun die Erstellung und den schnellen Wechsel zwischen mehreren separaten Desktops auf einem externen Monitor.
    • Maus- und Trackpad-Einstellungen: Erweiterte Optionen für Zeiger- und Scrollgeschwindigkeit (auch bei verbundener Bluetooth-Maus oder genutztem Smartphone-Display als Trackpad).
    • Fensterverwaltung: App-Fenster lassen sich einfacher über das obere Menü zwischen Desktops verschieben.

    5. Datenschutz & Bedienungshilfen

    • Standort-Indikator: Ein kleines blaues Symbol in der oberen rechten Ecke zeigt an, wenn eine App gerade auf den Standort zugreift (ähnlich dem Punkt für Kamera und Mikrofon).
    • Privacy Alerts: On-Device-Warnungen bei ungewöhnlichem App-Datenzugriff.
    • Bedienungshilfen: Neue Funktionen wie Text Spotlight (vergrößert angetippten Text in einem separaten Fenster) und Vorlesen per Auswahl (kann markierten Text oder Bilder vorlesen/beschreiben).
    • Physische Tastaturen: Unterstützung zur Steuerung des Mauszeigers über den Ziffernblock.

    Das war mal so in kurz das wichtigste. Und wie ist es bei euch? Habt ihr auch schon die Freigabe für eure SAMSUNG Smartphones erhalten und das neue SAMSUNG One UI 9 installiert?

  • SAMSUNG Watch8 Classic Test – tolle Uhr mit Riesen-Manko..

    SAMSUNG Watch8 Classic Test: eine tolle Uhr mit einem Riesen-Nachteil..

    Hidiho liebe Community! Heute gibt es eine Review einer neuen Smartwatch aus dem Hause SAMSUNG: den SAMSUNG Watch 8 Classic Test. Diese Uhr ist das neueste Spielerchen in meinem Areal der Geldvernichtungsartikel – aber bei weitem nicht das teuerste (ich habe für die Uhr entspannte 260 € bei SAMSUNG bezahlt – in Verbindung mit einem LTE-Vertrag bei der Telekom. Wer jetzt glaubt, der Mobilfunktarif wäre teuer – er kostet grade mal 5 € im Monat. In 2 Jahren sind das 120 €. Addiert man die Kosten der Uhr von 260,00 € sind das 380,00 €. Und das ist schon ziemlich weit weg vom UVP der Uhr, die bei SAMSUNG auf der Webseite mit 579,00 € angegeben ist – ohne Vertrag versteht sich..)

    Preise vergleichen lohnt..

    Nun sind aber auch 260,00 € Geld – wieso wurde die Uhr der Nachfolger meiner SAMSUNG Galaxy Watch5 Pro? Denn ganz ehrlich: diese Uhr – obwohl schon 3 Jahre alt – hat klaglos ihren Dienst verrichtet. Dazu mit einer akzeptablen Akkulaufzeit von über anderthalb Tagen.

    Ein Manko, was nicht verschwiegen werden darf, ist der kleinere Akku der Samsung Watch8 Classic im Vergleich zur SAMSUNG Watch5 Pro. Während die 5 Pro mit 590 Milliamperestunden (Abgekürzt: mAh) Akku-Kapazität locker anderthalb Tage und länger durchgehalten hat, ist bei der Watch 8 Classic und dem 445 mAh Akku schon wesentlich eher Schluß. der Autor

     

    Morgens aufgeladen brachte mich die Watch5 Pro mit dem großen 590 Milliamperestunden-Akku locker durch den Tag und der Akku überstand auch die Nacht, obwohl ich die Uhr ständig zur Schlafüberwachung getragen hatte. Morgens noch so knapp 30 bis 40% Restkapazität – ab auf das Ladekissen und wenn ich das Haus auf dem Weg zur Arbeit verließ, war die Uhr vollgeladen. Also warum das gute Stück bei ebay verticken?

    SAMSUNG Watch8 Classic Test(Bild Rechts: Was die Vitaldaten der Galaxy Watch Uhren angeht, da meint man es bei SAMSUNG ernst. Welcher Hausarzt misst schon jedes mal den Natrium-Spiegel im Blut oder checkt ob Du genügend gesunde Nahrung zu dir nimmst. Und falls Du doch plötzlich tot umfällst: die Uhr hat eine Sturzerkennung und ruft eine von dir voreingestellte Nummer an. Bringt zwar nichts, wenn Du tot bist – aber wenigstens stinkt dein Körper nicht wochenlang im Haus rum.)

    Der Grund ist, dass die neue Uhr mehr Gesundheitssensoren verbaut hat. Ich bin leider in einem Alter, wo man mal besser auf seine Gesundheit achten sollte. Der Diabetes-Warnschuss vor einigen Jahren war Signal genug um mal etwas mehr auf die Gesundheitswerte zu achten und nicht weiter einem unbeschwertem Leben mit Sex, Drugs und Alkohol zu frönen – ich habe deshalb den Sex weggelassen..

    Nun sind Körperzusammensetzung, Blutsauerstoff-Messung und Schlafüberwachung mittlerweile ein alter Hut – damit lockt man heute keinen Käufer mehr an (außer bei withings vielleicht). Das sagte sich wohl auch SAMSUNG und verbaute eine neue Sensor-Phalanx in die 8er Serie der Uhren.

    Neue Sensoren der Uhr messen mehr Biowerte..

    Obwohl bereits die Watch5 Pro eine ungefähre Blutdruckmessung und ein einfaches Ein-Kanal EKG durchführen konnte, legte man ordentlich nach und schaffte es durch Messung der Blutfarbe (echt, kein Scheiß!) einen Antioxidantienindex zu erstellen, der dir sagt ob Du dich gesund ernährst.

    Dazu wird der Carotinoidwert in deiner Haut mit einem optischen Sensor gemessen. Carotin, das wirst Du wahrscheinlich wissen, ist der gelbe Farbstoff, der Möhren die charakteristische gelbe Farbe gibt (und Dir, wenn Du dich mit billigem Selbstbräuner aus der Tube einschmierst). Carotin ist aber auch in Tomaten, Orangen und anderem Obst und Gemüse enthalten. Diese charakteristische gelbe Farbe des Carotin lagert sich auch in deiner Haut ab (allerdings nicht so extrem, als wenn Du dich mit besagtem Selbstbräuner eingecremt hättest).


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    Über die Menge des in der Haut gespeicherten Carotin errechnet die Software ob Du dich gesund ernährst und ausreichend Obst und Gemüse zu Dir nimmst. Das ist schon etwas Spooky, oder?

    SAMSUNG Watch 8 Classic Test - SAMSUNG Watch8 Classic test - die neuen Biosensoren(Bild links: Ein Blick auf die Rückseite der Uhr zeigt, dass hier so einiges an Sensoren verbaut ist. Auf der linken Seite ist wahrscheinlich der Luftdrucksensor oben rechts ist der Infraror-Wärmesensor für die Haut-Temperatur und zentral in der Mitte die Sensorik für den Rest.)

    Ein anderer Wert, der nicht invasiven Messung ist der Nitratwert im Blut. Nitrat ist nichts anderes als Salz und das ist bekannt dafür dass es den Blutdruck erhöht, was – du ahnst es schon – nicht gut für die Gefäße ist. Samsung gibt an, dass dieser Wert während des Schlafs mittels Pulswellengeschwindigkeit und optischen Bio-Sensoren ermittelt wird.

    Während die meisten Werte bequem beim tragen der Uhr gemessen werden, muss man für den Wert des Antioxidantienindexes die Uhr vom Handgelenk abnehmen und den Daumenballen fest auf die Mitte des Sensors auf der Rückseite der Uhr pressen. Das ist leider etwas umständlich ist aber möglicherweise auf den Umstand zurück zu führen, dass es eben Menschen gibt, die – wie manche Regierungsoberhäupter – die gelbe Hautbräunungstunke mit einem Farbroller großflächig autragen und dies den Messwert stark verfälscht. Die Hände werden danach meistens gewaschen, denn man möchte ja nicht, dass die Handinnenflächen auch aussehen als hätte man Hepatitis C.

    Die neuen Sensoren bringen einen Nachteil..

    So sehr ich auch die Verbesserung im Bereich der Gesundheitsvorsorge und – Überwachung mag – in der Praxis führt die Anordnung und Größe der Sensoren beim SAMSUNG Watch 8 Classic Test zu einem Riesenproblem: der Tragekomfort ist zwar spürbar verbessert, weil die Auflagefläche der Sensoren größer ist aber das laden der Uhr ist nur noch mit einem gewölbten Ladepad möglich – und das hat man erfahrungsgemäß nie dabei.

    SAMSUNG Watch 8 Classic Test - SAMSUNG Watch8 Classic Test - laden nur auf bestimmter Hardware und Powerbanks (Bild rechts: böse Überraschung: das laden der Uhr funktioniert nur noch auf Ladepads oder Powerbanks, die eine Lademulde haben (wie glücklicherweise dieses von SAMSUNG, welches ich als Goodie vor Jahren mal zu einem Smartphone dazu bekam). Flache Unterlagen werden nicht mehr unterstützt. Schon blöd, wenn man zusätzlich noch eine fette Powerbank mit sich rumtragen muss, um im Fall der Fälle die Uhr noch weiter einsetzen zu können.)

    Das bequeme Reverse-Loading auf der Rückseite des SAMSUNG Galaxy S24 Ultra (Test hier) schlägt mit der Meldung „dieses Ladegerät ist mit deiner Uhr nicht kompatibel“ fehl. Das war leider eine sehr negative Erfahrung im SAMSUNG Watch8 Classic Test, denn in der Vergangenheit hatte ich die Möglichkeit ein vergessenes morgendliches laden durch ein zweistündiges aufladen auf meinem Smartphone auszugleichen, damit ich den Rest des Tages die Uhr weiter nutzen konnte.

    Das ist leider durch die flache Rückseite des Smartphones nicht mehr möglich. Die Magnetspulen, die in der Uhr sind, und für das laden wichtig sind, mussten wegen der neuen Bio-Sensoren etwas nach innen weichen – nicht viel, aber doch soviel, dass beim laden auf glatten Oberflächen zu viel Wärme und Verlustleistung entsteht. Das ist der Grund, warum die Sicherheitsautomatik der Geräte das laden direkt wieder beendet.

    Das neue OS = das Aus für viele Watchfaces..

    Es gibt noch einen Punkt, der mich etwas geärgert hat. Ich wechsle schon mal ganz gerne die Zifferblätter der Uhr: je nach Anlass mal Sportlich oder Elegant. Dafür nutze ich auch schon mal die Watchfaces von „Facer„, denn da gibt es einige Designer, die tolle Zifferblätter kreieren, aber nicht auf der google Plattform vertreten sind.

    SAMSUNG Watch8 Classic Test - nicht alle Watchfaces sind kompatibel(Bild links: Das ist ein weiterer Nachteil: so manches schöne Zifferblatt, welches unter der vorigen One Ui Version 7 noch problemlos funktioniert hat, ist nun nicht mehr kompatibel. Gut, das sind keine Riesensummen, aber manche Zifferblätter wie das „Jäger TM Five“ gibt es nicht für das neue Uhrenmodell. Da kommt dann leider die nervige Meldung „nicht verfügbar“ – ob der Designer das gleiche Theme dann nochmal für das neuere OS programmiert kann man leider nicht entscheiden. Da ist man auf den guten Willen des Designers angewiesen.)

    Beim jetzigen Upgrade auf One UI-Version 8 blieben dort wieder einige Zifferblätter auf der Strecke, die ich gerne weiter eingesetzt hätte. Die kamen zwar nicht aus dem offiziellen google Play Store oder dem SAMSUNG Shop sondern von Facer – trotzdem ist das nicht wirklich toll, weil es da einige Themes gab, die optisch wesentlich wertiger waren als die aus den offiziellen Kanälen und den sportlichen Charakter der Uhr unterstrichen haben.

    Die SAMSUNG Galaxy Watch8 Classic – die Hardware? Ja, passt – fast..

    Im SAMSUNG Watch8 Classic Test darf ein Blick auf die Hardware natürlich nicht fehlen. Da gibt es rein äußerlich schon ein paar große Änderungen. Die Watch8 Classic orientiert sich optisch an der Ultra, die nochmal ein ganzes Stück teurer ist.

    Das fängt bei der Gehäuseform an, die nicht rund ist, sondern fast ebenso quadratisch, wie das der Ultra. Ich persönlich bin kein Freund dieser Form. Eine rundes Gehäuse mit einem runden Uhrglas ist in Ordnung. Ein eckiges Gehäuse mit einem rechtwinkeligem Display auch – aber ein quadratisches Gehäuse mit einem runden Zifferblatt? Da fragt man sich, warum man soviel Platz am Gehäuse hat und den verschenkt, weil man nur ein rundes Diplay verbaut.


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    SAMSUNG hat sich wohl auch gedacht, dass so was echt kacke aussieht und das eher rechtwinkelige Gehäuse stark abgerundet und sich auch gleich einen Namen für die Gehäuseform einfallen lassen. Samsungs Marketing-Abteilung nennt die Gehäuseform „Squircle“ – eine Mischung aus Square (Quadrat) und Circle (Kreis). In Verbindung mit der großen Lünette (ja, die Watch8 Classic hat wieder eine drehbare Lünette, welche die Bedienung stark verbessert), die bis an die Grenzen des Gehäuses reicht, fallen die paar Millimeter Überstand des Gehäuses nicht so srark auf wie bei der Ultra. Die Lünette und das nicht ganz so klobige Gehäuse waren für mich deshalb der Punkt mich für die Classic zu entscheiden und die Ultra im Regal stehen zu lassen.

    SAMSUNG Watch 8 Classic Test - der neue Push-Button(Bild Rechts: auch ganz neu ist der Push-Button, den man leicht mit einer klassischen Uhrkrone verwechselt. Doch an dem kann nicht gedreht werden um irgend etwas einzustellen. Hier kann man eine Schnellstart-Funktion hinterlegen: Diktiergerät, Kamera-Controller starten, bevorzugtes Training starten, usw. Was nicht geht ist die Möglichkeit, wie bei der SAMSUNG Watch Ultra, damit ein Alarmsignal ertönen zu lassen.)

    Während das Uhrgehäuse der „normalen“ SAMSUNG Watch 8 aus leichtem Aluminium besteht, ist das Gehäuse bei der Watch 8 Classic aus massivem Edelstahl. Dieses Material passt hervorragend zu dem maskulinen auftreten der Uhr, die durch die drehbare Lünette mit Minutenunterteilung den Eindruck eines Chronographen erweckt und mit über 60 Gramm Gewicht das auch unterstreicht.

    Es gibt noch einen wichtigen Unterschied zu den vorigen Jahrgängen, der direkt auffällt: Das Zeiteisen hat neuerdings einen dritten Button auf der Seite, der vom Aussehen her einer Uhrkrone ähnelt – allerdings ist er nur als Push-Button ausgebildet – drehen, wie man es von einer klassischen Uhrkrone kennt, geht nicht.

    Auch damit ähnelt die SAMSUNG watch 8 Classic eher der Ultra als den preiswerteren und dezenter auftretenden Modellen des aktuellen Jahrgangs.

    SAMSUNG Watch 8 Classic Test - neuer Schnellverschluß für Armbänder(Bild Links: Das ist ebenfalls neu: Das Uhrenarmband wird nicht wie gewohnt an den klassischen „Hörnern“ befestigt, sondern es gibt ein neues Schnellverschluß-System, welches ermöglicht auch Armbänder mit anderen Breiten zu benutzen. Man sollte aber darauf achten, dass das Armband mit einem „Klick“ einrastet, sonst kann es ein teurer Spaß werden – für euch getetet!)

    Ein weiterer Punkt der eher nervt ist die Verwendung eines neuen Armband-Anschlußsystems am Gehäuse der Uhr. Die seit Jahrzehnten bewährten Bandanstöße mussten einem neuen Schnellwechselsystem weichen – allerdings frage ich mich, wie häufig man das Armband einer Uhr wechselt, außer man trägt das Armband farblich passend zu den Klamotten

    Auch hier gilt: Du willst für teuer Geld gekaufte Armbänder der Vorgänger weiternutzen? Kannst Du vergessen!

    Ich will aber auch fair sein. Bei an den am Gehäuse angebrachten „Hörnern“, die das Armband festhielten war man auf eine feste Breite des Armbands beschränkt. Mit dem neuen System ist man wesentlich flexibler bei der Wahl des Armbandes weil die Stege, die das Armband an der Uhr fixieren schon im Adapter sind, der mittels Schnellverschluß an die Uhr angeklickt wird.

    Hier sollte man auch wirklich darauf achten, dass es „klickt“, denn je nach Zubehörqualität und Fertigungstoleranzen rastet das Armband nicht korrekt ein. Da braucht es nur eine falsche Handbewegung und die Uhr purzelt vom Arm.

    das Äußere ist OK – was ist mit den inneren Werten?

    Im SAMSUNG Watch 8 Classic Test darf natürlich auch ein Blick ins innere der Uhr nicht fehlen. Da hat Samsung nochmal eine Schüppe draufgelegt. Statt 2 CPU-Kernen in 5 Nanometer-Fertigung gibt es nun 5 Kerne in 3 Nanometer.  Das hört sich jetzt beeindruckend an, ist aber im täglichen Alltag eher bedeutungslos – oder hast Du bei deiner Uhr das Gefühl, das sie nicht schnell genug reagiert? Es ist halt immer noch eine Uhr – zwar mit vielen Funktionen – aber weit, weit weg von der Multifunktionsfähigkeit eines Smartphones.

    Mal ganz abgesehen davon, dass es auch wesentlich hakeliger ist Apps auf der Watch zu öffnen und zu bedienen. Das probiert man vielleicht ein paarmal aus, aber dann greift man doch lieber zum begleitendem Smartphone und öffnet die App auf einem etliche Male größerem Display umd keinen Augenkrampf zu kriegen.

    Die Rechenleistung der Uhr und die Geschwindigkeit sind also Top, die Bedienung über die Lünette ist bequemer – und was ist mit dem Display?


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    Samsung sagt, dass es 3.000 Nits Helligkeit erreicht – das wäre eine doppelt so hohe Helligkeit wie bei der Watch 7 vom letzten Jahr und sogar 3x mehr als das maximal 1.000 Nits Display der Watch 5 Pro. Trotzdem ist es bei hellem Tageslicht eher bescheiden abzulesen, grade wenn man zum Energiesparen die „adaptive Helligkeit“ aktiviert hat, denn bei Helligkeit regelt die Uhr das Display von der Helligkeit stark runter – was das ablesen des Displays quasi unmöglich macht.

    Die Größe des Displays ist mit 3,4 Zentimetern (oder 1,3″) Durchmesser und einer Pixelauflösung von 438 x 438 Pixeln etwas kleiner als die 1,5 Zoll der aktuellen Ultra oder der normalen 8er, die eine Auflösung von 480 x 480 Pixeln bieten, und sogar 32 Pixel (also fast 10%) kleiner, als das der Watch 7 Classic aus dem Jahr 2024 .

    Zur Info: bei der Displaygröße wurde jeweils das Modell mit dem größsten Gehäuse (44 bzw. 46 Millimeter) gewählt – ebenso nur die LTE-Variante.  der Autor

    Das etwas kleinere Display ist der Lünette geschuldet, die durch den etwas breiteren Ring ein kleines bisschen das Display verkleinert. Im Alltag ist das aber ohne Bewandnis.

    SAMSUNG Watch 8 Classic Test - Zusammenfassung

    SAMSUNG Watch8 Classic Test - tolle Uhr mit Riesen-Manko..

    +

    • wertiges Metallgehäuse aus Edelstahl
    • einfachere Bedienung dank Lünette
    • neuer Schnellverschluß ermöglicht größere Auswahl an Uhrbändern
    • dank CPU Update flüssigere Bedienung
    • durch neue Bio-Sensoren Erfassung von erweiterten Gesundheitsdaten
    SAMSUNG Watch8 Classic Test - tolle Uhr mit Riesen-Manko..

    -

    • mit fast 600,00 € UVP ziemlich teuer
    • Akkulaufzeit eher schlecht
    • Reverse Loading stark eingeschränkt
    • Schnellbutton hat nicht die gleichen Funktionen, wie die Ultra
    • alte Uhrbänder lassen sich nicht mehr nutzen
    Der SAMSUNG Galaxy Watch 8 Classic Test zeigt leider sowohl positives als auch negatives. Das Gehäuse aus Edelstahl mit der - endlich wieder vorhandenen - Lünette wirkt hochwertig und sporlich. Das Display ist groß genug und die Darstellung knackescharf. Leider ist es selbst mit 3.000 Nits maximaler Helligkeit bei direktem Sonnenlicht kaum abzulesen. Die Größe des Akkus ist für eine Uhr, die schon äußerlich ein sportlicher Chronograph sein will, absolut unterdimensioniert. Da nutzt es auch nichts, dass die neue CPU mehr Kerne und eine bessere Effizienz hat. Die von SAMSUNG angegebenen 40 Stunden erreicht man nur durch Kastration der Leistung - ein Widerspruch zum Anspruch der Uhr. Mit viel Glück kommt man bei normalem Einsatz über anderthalb Tage. Auch dass es nicht mehr möglich ist, die Uhr von anderen Smartphones induktiv laden zu können ist ein echtes Handikap. Der neue Schnellverschluß erweitert die Möglichkeit andere Armbänder mit unterschiedlichen Breiten zu benutzen - verhindert aber leider auch, dass man für den Vorgänger gekaufte Armbänder weiter benutzt. Der Preis ist zudem mit 579,00 € UVP sehr hoch und der Sprung zur Watch Ultra für 699,00 € nur noch ein Katzensprung.

    Das war der SAMSUNG Watch 8 Classic Test – wie hat er euch gefallen? Legt Ihr auch Wert auf die Erfassung der ganzen Fitness – und Gesundheitsdaten oder habt Ihr an so etwas keine Interesse? Und würdet Ihr die Uhr kaufen oder ist die in einem Preissegment, bei dem Ihr die Hände über dem Kopf zusammenschlagt?

    Der Autor hat die Uhr für den SAMSUNG Watch 8 Classic Test übrigens von seinem eigenen Geld gekauft (wie er das leider eigentlich immer tut) und testet deshalb gründlich – und zuweilen mit einem Ergebnis, welches nicht immer das widerspiegelt was auf den mit Marketinggesabbel überfrachteten Webseiten der Hersteller rausposaunt wird. Deshalb fallen ihm auch Dinge auf, die andere Blogger gerne vergessen zu erwähnen – gemäß seinem Leitspruch: „Fair testen kann nur, wer unabhängig von Herstellern ist!“

    SAMSUNG Watch 8 Classic Test

    Preis/Leistungsverhältnis
    Aussehen
    Haptik
    Verarbeitung
    Energieverbrauch
    Kompatibilität
    Software
    Zubehör

    Gesamtergebnis

    Der SAMSUNG Watch8 Classic Test zeigt leider sowohl Positives als auch Negatives. Preis/Leistungsverhältnis: Der Preis ist mit 579,00 € UVP sehr hoch und der Sprung zur Watch Ultra für 699,00 € nur noch ein 100 € Scheinchen entfernt. Zum Vergleich: das letztjährige 7er Modell der galaxy Watch mit LTE kostete 200,00 € weniger! Für den Preis bekommt man schon ein gutes Mittelklasse-Smartphone, das wesentlich mehr kann als eine Smartwatch. Aussehen und Haptik: Das Gehäuse aus Edelstahl mit der - endlich wieder vorhandenen - Lünette wirkt hochwertig und sporlich. Es hat eine angenehme Schwere und vermittelt damit auch ein gewisses maskulines Flair. Das gebürstete Edelstahlgehäuse und die Metall-Lünette fühlen sich gut an. Die Lünette lässt sich einfach drehen mit gut spürbaren Einrastpunkten. Verarbeitung: Die Verarbeitung ist hochwertig - einzig das neue Verschlußsystem des Armbandes könnte eine Schwachstelle sein, denn bei mir flutschte im Test ein Armband mehrmals aus der Halterung, bis ich merkte, dass es nicht richtig einrastete. Duch kräftiges nachdrücken rastete das Armband aber dann doch ein. Das Display ist groß genug und die Darstellung knackescharf. Leider ist es selbst mit 3.000 Nits maximaler Helligkeit bei direktem Sonnenlicht kaum abzulesen. Energieverbrauch: Die Größe des Akkus ist für eine Uhr, die schon äußerlich ein sportlicher Chronograph sein will, absolut unterdimensioniert. Da nutzt es auch nichts, dass die neue CPU mehr Kerne und eine bessere Effizienz hat. Die von SAMSUNG angegebenen 40 Stunden erreicht man nur durch Kastration der Leistung - ein Widerspruch zum Anspruch der Uhr. Mit viel Glück kommt man bei normalem Einsatz über anderthalb Tage. Auch dass es nicht mehr möglich ist, die Uhr von anderen Smartphones induktiv laden zu können ist ein echtes Handikap. Kompatibilität: Der neue Schnellverschluß erweitert die Möglichkeit andere Armbänder mit unterschiedlichen Breiten zu benutzen - verhindert aber leider auch, dass man für den Vorgänger gekaufte Armbänder weiter benutzt.

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  • SAMSUNG One Ui 6.1.1 – die grandiosen KI-Funktionen hauen einen um!

    SAMSUNG One Ui 6.1.1 – die KI-Funktionen hauen einen um!

    Hidiho liebe Community! Heute war ich den ganzen Tag aufgeregt, wie als Kind zu Heiligabend, wenn es Geschenke gab, denn die neue Version von SAMSUNG’s Betriebssystem das Update von 6.1 auf SAMSUNG One Ui 6.1.1 sollte heute verteilt werden. Quasi im Viertelstundentakt öffnete ich die Einstellungen, dannn auf Software-Update und auf „Herunterladen und installieren“ – doch immer sagte mir mein Galaxy S24 Ultra: „Deine Software ist auf dem neuesten Stand“..

    Aber irgendwann Mittags war es soweit! Ich bekam das neue Paket von knapp 3 Gigabyte zum Download angeboten. Ich war so gierig, dass ich nicht bis zu Hause warten wollte, um es über das heimische WLAN zu laden sondern es über meinen Datentarif auf das Smartphone herunterlud um es zu installieren.

    Der  Download war schnell erledigt – die Frage ob ich sofort installieren wollte oder den Zeitpunkt auf einen späteren Zeitpunkt verschieben wollte, nahm ich gar nicht ernst: NATÜRLICH SOFORT!! Und dann startete die Installation auch schon und nach wenigen Minuten war die Installation von One UI 6.1.1 abgeschlossen.

    ..“ein kleiner Sprung für ein Smartphone – ein großer Sprung für die Smartphone-KI“..

    Wenn ihr euch fragt, warum dieser Mini-Versionssprung von 6.1 auf 6.1.1 solche Begeisterungsstürme und Begehrlichkeit auslöste – das Update verwandelt euer Smartphone in eine wandelnde KI!

    Beim Screenshot der Aufzählung der Änderungen in der Version des SAMSUNG One Ui 6.1.1 musste ich ungefähr 8 mal den Bildschirm hochscrollen, weil es so viele neue Funktionen und Helferlein gibt. Mich beeindruckt am meisten die neuen Möglichkeiten der Bildmanipulation – also mal direkt getestet. Schon das One UI 6.1 brachte auf mein SAMSUNG Galaxy S24 Ultra ja schon einige KI-Features im Bereich Bildbearbeitung mit. „Circle to search“ oder das umranden von störenden Objekten auf Fotos wie Schwiegermüttern oder keifende Exfreundinnen um die aus ansonsten schönen Fotos zu entfernen, klappte bereits super.

    SAMSUNG One UI 6.1.1 - KI Inhalterstellung durch Skizze SAMSUNG One UI 6.1.1 - KI Inhalterstellung durch Skizze SAMSUNG One UI 6.1.1 - KI Inhalterstellung durch Skizze

    (Bilderserie oben: Beim Blick aus meinem Bürofensterwäre dachte ich: „es wäre doch schön, wenn man etwas grünes im tristen Büro hätte“. Also mal schnell einen Blumentopf gezeichnet – ja, im zeichnen bin ich wirklich schlecht. Glaubt mir, ich kann es echt nicht besser – insofern beeindruckend, dass die KI meinen Wunsch erkannt hat und dort einen Blumentopf hingezaubert hat. Den gibt es sogar in mehreren Ausführungen mit anderen Pflanzen und verschiedenen Töpfen. Noch beeindruckender ist, dass der Blumentopf aussieht, als würde er dort tatsächlich hingehören. Da stimmt die Perspektive und der Schattenwurf ist absolut realistisch. Beeindruckend – aber auch Beängstigend irgendwie, oder?)

    Doch da geht noch mehr – dachte man sich auch bei SAMSUNG und war der Meinung, wenn man schon störende Objekte entfernen kann – warum nicht neue Objekte in Bildern erstellen?

    Mit One UI 6.1.1 ist man da echt an einem Punkt angekommen, bei dem man staunend den Mund offen stehen lässt!

    ..SAMSUNG One UI 6.1.1 und aus Kritzeleien wird Kunst!..

    In der obigen Bildstrecke habe ich ein Foto mit Blick aus meinem Bürofenster auf die thyssenkrupp Kindertagesstätte zum testen genommen. Um etwas Leben ins Bild zu bekommen habe ich (ohne Stift, weil ich zu bequem war, den aus dem S24 Ultra zu ziehen) mit dem Zeigefinger mal schnell einen Blumentopf skizziert – es soll jedenfalls einen darstellen. Dann unten auf den Button „erstellen“ gedrückt und schon wenige Sekunden später war das Foto mit einem Blumentopf bestückt. Es gibt bei dieser Funktion sogar mehrere Versionen des Blumentopfes – so wie man es ja auch von anderen KI Anbietern wie Microsoft mit seinem „DALL-E“ kennt.


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    Beeindruckt hat mich nicht nur das fertige Ergebnis, das fast genauso aussah, wie ich es mir vorgestellt hatte, sondern auch, dass die KI aus meiner Krikkelei erkannt hat was ich wollte.

    SAMSUNG One Ui 6.1.1 - Bilderstellung(Bild links: Zur Erzeugung von Avataren gibt es im Web verschiedene Möglichkeiten. Man lädt sein Bild auf eine Webseite hoch – bei einigen kostenlos, bei anderen kostet der Dienst Geld – und dann wird das Bild von der KI neu erstellt. Das kann dein SAMSUNG Handy jetzt auch von Haus aus. Hier ist das Ausgangsfoto von mir, das ich zur Erzeugung der Avatare benutzt habe )

    Das ist aber bei weitem noch nicht alles, was das S24 Ultra nach dem Update auf die Version 6.1.1 im Bereich Bildbearbeitung nun draufhat. Du kannst nun aus Porträtfotos von Dir direkt echt gut gemachte Avatare erstellen. Dafür gibt es mehrere Stil-Möglichkeiten: Comic, 3D-Cartoon, Wasserfarbe und Skizze.

    Auch das geht in rasantem Tempo – falls dir das Ergebnis nach dem durchswipen von links nach rechts nicht gefällt, gibt es am Ende den Button „erneut erstellen“ – und dein Ausgangsbild wird erneut von der KI verarbeitet und neu interpretiert.

    SAMSUNG One Ui 6.1.1 - fertiger Avatar

    (Bild rechts: und so sehe ich in SAMSUNGs KI als Avatar aus. Auch wenn alle Bilder eine leichte Unschärfe haben, die schon etwas nervt, kann man sagen, dass das Gesicht grundsätzlich gut umgesetzt worden ist. Breite Nase, Schlitzaugen, buschige Augenbrauen, Glatze, Eierkopp – ja, ja.. es war klar, dass es keine Schönheit wird. Selbst der Hoodie wurde erkannt und generiert.)

    Die Bildgröße des erzeugten Avatars ist mit über 3000 x 3000 Pixeln richtig üppig – da muss man wahrscheinlich je nach Einsatzzweck mit einem Bildbearbeitungsprogramm das Format runterskalieren – aber besser so, als umgekehrt..

    Cool, oder? Und wenn Du glaubst, das wäre schon alles – da gibt es echt noch ’ne Schüppe drauf..

    Die Wallpaper deines Handys konntest (und kannst Du auch immer noch!) über das kostenlose Programm „Good Lock“ von SAMSUNG (im SAMSUNG Store für diverse Smartphones verfügbar) mit verschiedenen Effekten animieren. Das war schon nicht schlecht, wenn auch die Effekte teilweise begrenzt waren und ich die mit meiner selbstgebastelten KLWP – Benutzeroberfläche nicht nutzen konnte. Nur Lock-Screen Effekte waren möglich um die Funktion von KLWP weiter nutzen zu können.

    SAMSUNG One Ui 6.1.1 - die grandiosen KI-Funktionen hauen einen um!(Bild links: extra für euch bin ich mitten in der Nacht aufgestanden um euch den animierten Lockscreen mit dem Plädderregen zu fotografieren! Wie es in der Nacht üblich ist, ist das schöne Bild des Förderturms abgedunkelt. )

    Das Update auf One UI 6.1.1 bringt nun animierte Effekte auf deinen Lockscreen. Die sind sowohl Tageszeit – wie auch Wetterabhängig. Ist es Tag, dann wird dein Hintergrundbild hell angezeigt – ist es Nacht, dann wird es abgedunkelt dargestellt. Noch besser: das lokale Wetter wird animiert dort dargestellt. Regnet es draußen, dann sieht man Regenfäden über den Lockscreen laufen, bei Schnee sind es Schneeflocken die dort tanzen (Schnee konnte ich leider gestern nicht testen – aber das mit dem Regen klappt..) Das ist zwar nichts, was die Probleme dieser Welt löst, aber es ist ein nettes Feature, was mancher Anwender vielleicht ganz nützlich finden wird.

    Das soll es für die Grafik-Features erst mal sein. Das Update hat auch an anderer Stelle ordentlich KI Funktionen in das Smartphone gepackt. Besonders im Bereich Textverarbeitung und Spracherkennung hat man etliche neue Features veröffentlicht!

    Der komplette Changelog ist hier:

     

    ..der komplette Changelog zum nachlesen:

    Galaxy AI

    Verwandle einfache Skizzen in atemberaubende Bilder
    Fange mit einer einfachen Zeichnung an, wähle deinen bevorzugten Stil aus und verwandle dein Bild mithilfe von Galaxy AI in ein faszinierendes Kunstwerk. Skizze zu Bild ist in Samsung Notes, Foto-Editor, S Pen-Befehle, Smart Select und in den Seiten-Paneelen verfügbar.

    Erstelle einzigartige Portraits
    Dank einer großen Auswahl an KI-generierten Portrait-Stilen kannst du deinem Profilbild unter Kontakte oder einem Portrait eines gespeicherten Kontakts einen neuen Look verleihen oder mit dem Foto-Editor etwas neues für deine Portraitfotos erfinden.

    Überlasse das Schreiben deinem Telefon
    Wenn du etwas schreiben musst – sei es einen Text, eine E-Mail oder einen Beitrag für Soziale Medien – kannst du über die Samsung-Tastatur eine kurze Anfrage oder einen Textausschnitt für den neuen Textersteller eingeben und dann Galaxy AI den Rest erledigen lassen.

    Übersetze Anrufe in mehr Apps
    Führe einfach ein Gespräch über dein Telefon und erhalte die Übersetzung in Echtzeit, um Sprachbarrieren zu überwinden. Zusätzlich zur Samsung Telefon-App kannst du jetzt auch Echtzeitübersetzungen in Apps erhalten, die Sprachanrufe unterstützen, wie Google Meet und WhatsApp. Tippe dazu einfach während eines Anrufs auf Live-Übersetzung im QuickPanel, um die Übersetzung zu starten.


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    Übersetze Bild-Text auf Webseiten
    Übersetze eine ganze Webseite in deine Sprache. Wenn du in Samsung Internet eine Webseite übersetzen lässt, wird der gesamte Text auf der Seite übersetzt, egal, ob dieser als Text formatiert oder Teil eines Bildes oder Fotos ist.

    Übersetze im Zuhör-Modus
    So kannst du gesprochene Sprache verstehen, auch wenn es nicht deine ist. Mit dem neuen Zuhör-Modus des Dolmetschers kannst du ein einseitiges Gespräch, wie eine Vorlesung oder Präsentation, in deine Sprache übersetzen lassen.

    Mache Sprachaufnahmen zu Notizen
    Noch nie war es einfacher, Notizen mit Samsung Notes zu erstellen, du brauchst nur deine Stimme. Jetzt kannst du Sprachaufnahmen in Textnotizen transkribieren, die du unter anderem bearbeiten und zusammenfassen lassen kannst.

    Übersetze PDFs und fasse sie zusammen
    Mit den Funktionen zum Übersetzen und Zusammenfassen des Notizenassistenten kannst du jetzt mit PDF-Dateien arbeiten, ohne sie zuerst in Notizen zu konvertieren. Der übersetzte Text wird im Originalformat des PDFs angezeigt.

    In Sprachaufnahmen kannst du Sprache automatisch erkennen lassen
    Mit dem Transkript-Assistenten kannst du Aufnahmen von Besprechungen, Vorträgen, Sprachmemos und mehr in Texte verwandeln. Da die Sprache in der Aufnahme jetzt automatisch erkannt wird, brauchst du die Sprache nicht mehr auswählen und kannst gleich zum Transkript übergehen.

    Bearbeite Sprachaufnahmen und Transkripte
    Nachdem du ein Transkript in Sprachaufnahmen erstellt hast, kannst du den Text bearbeiten, um etwaige Fehler auszubessern, unnötige Abschnitte zu entfernen oder Fehlendes hinzuzufügen. Du kannst auch die Aufnahme selbst bearbeiten und unnötige Abschnitte entfernen.

    Verschönere dein Hintergrundbild mit besonderen Wettereffekten
    Wähle ein Foto aus, das du als Fotoambiente-Hintergrundbild haben möchtest, und sieh zu, wie es sich je nach Uhrzeit und Wetter an dem Standort ändert, den du das Wetter-Widget eingestellt hast. Wenn es an diesem Standort schneit oder regnet, siehst du das auch auf deinem Foto. Und die Sonne geht ja auch je nach Uhrzeit an diesem Standort auf und unter.

    Erstelle grandiose Bilder

    Bringe mit Live-Effekten mehr Leben in deine Fotos
    Lasse deine Motive lebensecht wirken, indem du Personen und Tiere in deinen Fotos mit verblüffenden Filmeffekten zum Leben erweckst.

    Speichere und teile schnell Instant Slow-Mo-Clips
    Nachdem du ein Video in Instant-Slow-Mo angesehen hast, kannst du den Teil des Videos, den du verlangsamt hast, speichern. Wenn du ein Video teilst, ist der letzte Abschnitt, den du in Slow-Mo angesehen hast, jetzt auch zum Teilen verfügbar.

    Erstelle lustige animierte Sticker und GIFs
    Halte ein Motiv aus einer Bewegungsaufnahme gedrückt, um es zuzuschneiden, und verwandle es im Handumdrehen in einen animierten Sticker oder ein GIF, das du mit anderen teilen kannst.

    Schneide nur aus, was du brauchst
    Halte eine Person oder ein Motiv in einem Foto gedrückt, um sie bzw. es auszuschneiden. Du kannst auch mehrere Elemente auf einmal ausschneiden. Nach dem Ausschneiden kannst du die ausgewählten Motive einfach in einen Sticker verwandeln oder sie kopieren und an anderer Stelle einfügen.

    Für eine gesündere Version deiner selbst

    Sammle neue Erkenntnisse und bleibe motiviert
    Die neuen Tipps rund um das Wohlbefinden in Samsung Health halten dich auf Kurs. Sie bieten wertvolle Erkenntnisse und Motivation, damit du deine Fitnessziele erreichst.

    Überwache dein Energieniveau mit Galaxy AI
    Der neue Energiewert von Samsung Health zeigt je nach deinem Schlaf und deiner physischen Aktivität an, wie es dir körperlich und mental geht. Wenn dein Energiewert niedrig ist, solltest du eine Pause einlegen. Ist dein Energiewert hoch, könntest du eine neue persönliche Bestleistung bei deinem Lieblingstraining aufstellen. Galaxy AI bietet personalisierte Erkenntnisse und motiviert dich, auf Kurs zu bleiben.


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    Erhalte eine detailliertere Schlafanalyse
    Neue Erkenntnisse zu deinem Schlaf bieten dir eine detailliertere und genauere Analyse der Schlafqualität. Dein umfassender Schlafbericht beinhaltet jetzt Puls, Atemfrequenz und wie lange es dauert, bis du einschläfst, nachdem du zu Bett gegangen bist.

    Erstelle deine eigenen Trainingsroutinen
    Kombiniere mehrere unterschiedliche Trainings zu einer angepassten Trainingsroutine. Du kannst Ziele für Sets, Wiederholungen, Zeit und mehr einstellen. Nachdem du deine Routine startest, wechselt deine Uhr automatisch zum nächsten Training, wenn du das Ziel erreichst. Optional kannst du Pausen zwischen den Trainings hinzufügen. Wenn die Routine beendet ist, kannst du die Ergebnisse für die gesamte Routine an einem zentralen Ort ansehen.

    Verbinde die Leistungszähler vom Radfahren
    Erhalte nützlichere Daten von deinen Radtrainings. Samsung Health unterstützt jetzt die Verbindung der Rad-Leistungszähler deines Fahrrads. Mit einem Leistungszähler kannst du deine leistungsbezogene anaerobe Schwelle (FTP, Functional Threshold Power) messen, um mehr Erkenntnisse über deine Trainingsergebnisse zu gewinnen.

    Sei produktiver

    Aktionsvorschläge für Smart Select
    Reagiere schnell auf das, was auf deinem Bildschirm gezeigt wird. Wenn du auf deinem Bildschirm etwas mit Smart Select auswählst, werden dir jetzt je nach Auswahl bestimmte Aktionen empfohlen. Du kannst schnell Telefonnummern anrufen, Adressen finden, Bilder verschönern und noch vieles mehr. Smart Select ist jetzt über das Apps-Anzeigepaneel verfügbar.

    Verbesserte Multi Window-Erfahrung
    Jetzt kannst du noch einfacher zwischen Bild-im-Bild und Geteilter Bildschirmansicht wechseln. Halte ein wiedergegebenes Video in Bild-im-Bild gedrückt und ziehe es auf die Seite des Bildschirms, auf der du es wiedergeben möchtest.

    Einfacheres Kopieren und Verschieben einer Datei
    Wenn du Dateien in kopierst oder die in Eigene Dateien verschiebst, ist es noch einfacher, den richtigen Ordner zu finden. Jetzt kannst du den Zielordner in einem Pop-up-Fenster aussuchen, damit du dann ganz leicht zum Ausgangsordner zurückkehren kannst.

    Erstelle Datei-Verknüpfungen direkt auf dem Startbildschirm
    So kannst du schneller auf die am häufigsten verwendeten Dateien zugreifen. Berühre und halte unter Eigene Dateien eine Datei gedrückt und navigiere mit der anderen Hand zum Startbildschirm. Ziehe die Datei an eine beliebige Stelle auf deinem Startbildschirm, um eine Verknüpfung zu dieser Datei zu erstellen.

    Verbesserte Anzeige von Thumbnail-Bildern
    Du kannst dir ansehen, wie die Bilder aussehen werden, bevor du sie öffnest. Thumbnail-Bilder für Bilder und Videos in Eigene Dateien erscheinen jetzt im originalen Seitenverhältnis.

    Hebe deine Termine hervor
    Markiere wichtige Daten in deinem Kalender schnell und ordentlich. Verwende die gerade Linie mit Textmarker mit deinem S Pen, um wichtige Daten im Kalender in der Monatsansicht hervorzuheben. Du kannst hervorgehobene Abschnitte löschen, ohne andere Stiftmarkierungen zu entfernen.

    Automatisiere deine Uhr mit Modi und Routinen
    Modi, die du auf deinem Telefon einstellst, wie Schlafmodus, Trainingsmodus oder Kinomodus, können jetzt automatisch mehr Einstellungen auf deiner Uhr steuern, je nachdem, was du machst oder wo du bist. Zusätzlich zu Ziffernblättern und Nicht stören können Modi jetzt auch Always On Display, Zum Aktivieren Hand heben, Zum Aktiv. Bilds. berühren, Zum Aktiv. Lünette drehen, Tonmodus und Alarme bei Trennung steuern.  Du kannst auch Routinen verwenden, um diese Uhr-Aktionen zu steuern.

    Mehr Filteroptionen für Nachrichten
    Wenn du eine Routine erstellst, die bei Erhalt einer Nachricht oder Benachrichtigung startet, verfügst du jetzt über präzisere Steuerungsoptionen. Du kannst mehrere Schlüsselwörter hinzufügen und aussuchen, ob die Routine starten soll, wenn alle Schlüsselwörter oder nur einige davon in der Nachricht oder Benachrichtigung vorhanden sind.

    Noch mehr Verbesserungen

    Kreiere und teile deine Profilkarte
    Kreiere deine eigene Profilkarte mit deinem Namen und Bild, die andere Galaxy-Nutzer sehen, wenn du sie anrufst oder sie deine Kontaktinformationen aufrufen. Du kannst auch für andere Personen in deinen Kontakten Profilkarten erstellen, damit du ihre Karte siehst, wenn sie dich anrufen.

    Sieh dir Videos im Schnelldurchlauf an
    Mit der neuen Suchsteuerung für Videos in der Video-Player-App kannst du dir eine Menge Zeit und Mühe sparen. Tippe einfach zweimal auf die rechte Seite des Bildschirms, um sofort fünf Sekunden vorzuspulen und tippe zweimal auf die linke Seite des Bildschirms, um fünf Sekunden zurückzuspulen.

    Nimm Anrufe mit Tippen anstatt Wischen an
    Wenn dir Wischen zu umständlich ist, kannst du dein Telefon so einstellen, dass du Anrufe auf einfachen Tastendruck annehmen kannst.

    Beantworte Anrufe über die Freisprechfunktion
    Freisprechen ist jetzt noch einfacher. Wenn du Anrufe lieber über die Freisprechfunktion erledigst, kannst du über eine neue Einstellung Anrufe standardmäßig über den Lautsprecher annehmen, anstatt manuell auf Lautsprecher umzuschalten.

    Erhalte aktuelle Wettervorhersagen
    Damit bist du selbst bei plötzlichen Wetteränderungen gerüstet. Wettervorhersagen werden jetzt automatisch mindestens einmal pro Stunde aktualisiert, damit du immer auf dem neuesten Stand bleibst.

    Extrastarke Sicherheit
    Wenn du hohe Sicherheitsanforderungen hast, kannst du die Automatische Sperre so einstellen, dass maximale Einschränkungen gelten, für den höchsten Sicherheitsstandard gegen Malware und Sicherheitsbedrohungen. Hyperlinks und das automatische Herunterladen von Anhängen in Nachrichten sind gesperrt, die Standortdaten werden bei der Weitergabe von Bildern gelöscht und freigegebene Alben in der Galerie können nicht verwendet werden.

    Verbessertes Assistentenmenü
    Jetzt kannst du das QuickPanel ganz einfach mit einmal Tippen öffnen. Du hast außerdem mehr Kontrolle über physische Tasten. Nutze das Assistentenmenü zum Drücken und Halten oder drücke die Seitentasten zweimal.

    Da ist also einiges unter der Haube passiert!

    Und wie sieht es bei euch aus? Findet Ihr die Funktionen nützlich oder ist einiges nur Spielerei? Wurde euch das Update auch schon angeboten oder gehört euer Gerät nicht zu denen, die das Update bekommen? Oder ist euch alles, was in den Bereich KI gehört suspekt?

  • Angriff der KI – Vergleich S23 Ultra gegen S24 Ultra..

    Vergleich S23 Ultra gegen S24 Ultra – wenn das Handy dank KI cleverer ist als der Besitzer..

    Hidiho liebe Community! Seit heute (24. Januar 2024) ist das funkelnagelneue SAMSUNG Galaxy S24 erhältlich. Wie man es von mir kennt, habe ich mir das Top-Modell S24 Ultra gegönnt. War das klug? Wahrscheinlich nicht –  Immerhin habe ich ja den Vorgänger S23 Ultra (Test hier) und bin damit sehr zufrieden. Mehr noch: ich habe vor nicht allzu langer Zeit geschrieben, dass es dieses Jahr keinen SAMSUNG Smartphone-Test mehr geben wird. (Und das stimmt ja irgendwie auch: geschrieben hatte ich das letztes Jahr und das Jahr ging bis 31.12.2023 – wir haben also bereits ein neues Jahr. Dann darf ich ja wieder Geld für SAMSUNG Schnickschnack verplempern.)

    Nennt es von mir aus Spitzfindig oder tituliert mich als Lügenmaul –  ich gebe zu, was meine Wahrheitsliebe angeht, da können zahlreiche Ex-Freundinnen tränenreiche Geschichten zu meinen Treue-Versprechen erzählen. Doch das ist ein Thema was ich hier lieber nicht vertiefen sollte. Und fragt Sie auch nicht – Frauen neigen ja immer gleich so zum dramatisieren..

    Aber beim SAMSUNG Test habe ich nicht gelogen – das schwöre ich, so wahr ich Deutschlands bekanntester unbekannter Blogger bin. Deshalb gibt es hier jetzt den Vergleich S23 Ultra gegen S24 Ultra..

    Warum das SAMSUNG Galaxy S24 Ultra in die Dr. NERD Labs kam..

    Tatsächlich konnte ich dem neuen Flaggship aus dem Hause SAMSUNG nicht widerstehen, denn das Angebot reizte mich: es gab von meinem Mobilfunk-Anbieter die Option das SAMSUNG S24 Ultra mit 512 GB zum Preis des Modells mit 256 GB zu erhalten – dazu gab es auch noch die SAMSUNG Galaxy Watch6 in 40 Millimeter Durchmesser mit Bluetooth. Zusätzliches Trade-In (also das eintauschen eines vorhandenen Smartphones) hätte nochmals den Preis gesenkt. (Im Prinzip also das gleiche Angebot wie auf der Original SAMSUNG Webseite.)

    Vergleich S23 Ultra gegen S24 Ultra - SAMSUNG Webseite

    (Bild oben: auf der Webseite wirbt SAMSUNG mit der AI des neuen SAMSUNG Galaxy S24 – schauen wir mal, wie clever es im Vergleich S23 Ultra gegen S24 Ultra wirklich ist..)

    Da das ganze Zinsfrei und auf 2 bis 3 Jahre monatlich gezahlt werden kann, war folgender Plan in meinem Krämer-Hirn gereift:

    • Bestellung des S24 Ultra mit 256GB + Uhr zum Preis von 1.449,00 €.
    • Trade-In erschien mir finanziell unattraktiv – dehalb: Verkauf des S23 Ultra mit 512 GB und der Watch6 (denn ich habe die Watch5 Pro mit LTE, die eine wesentlich längere Akkulaufzeit hat und auch noch ein paar andere Features mehr als die neueren Modelle) für knapp 1.000 – 1.200 € bei ebay sollte etwas mehr Geld einspielen.
    • Dann bleibt ein Gap von 250 – 450 € für das neue Smartphone, welches ja nun dann bis zu 7 Jahre Software-Updates bekommt.

    Das wäre ein Wertverlust von knapp 20 bis 30 € im Monat für das Jahr – ein Verlust, mit dem ich ganz gut leben kann und der euch dafür einen neuen Testbericht beschert – Ja, so bin ich, was mache ich nicht alles für meine geliebte Community!…


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    Als Farbe wählte ich für den Vergleich S23 Ultra gegen S24 Ultra das helle Titanium Gray – diese Farbe ist die gleiche, wie von meiner SAMSUNG Galaxy Watch5 Pro (Test hier), das fand ich cool, dass endlich mal Uhr und Smartphone die gleiche Farbe haben. In der Vergangenheit waren ja die kostenlosen Beigaben von SAMSUNG farblich eher maximal unpassend, da konnte man zu einem burgundyfarbenem Handy auch mal hellblaue Buds Pro kriegen – eine Farbwahl die so schreiend schräg ist, dass ein Blindenhund wütend bellt bei der Farbzusammenstellung. Doch bei mir hatte sich der Distributor erbarmt: jetzt gab es zu einem hellgrauen S24 Ultra eine graphitfarbene Watch5.

    Farblich passte das also, aber da die Uhr sowieso wieder verkauft wird – Schwamm drüber..

    das Unboxing..

    Pünktlich zum offiziellen Erscheinungstermin (24.1.2024) bekam ich über den Distributor Arvato die beiden SAMSUNG Geräte per DHL geliefert.

    Das Unboxing der Uhr lasse ich mal außen vor, da die ja Originalverpackt wieder „zur Sonne geht“ – beschränken wir uns also auf das Schächtelchen des S24 Ultra.

    Angriff der KI - Vergleich S23 Ultra gegen S24 Ultra..(Bild links: zum verwechseln ähnlich sind die beiden Kartons des diesjährigen und letztjährigen Ultra Modells. Naja, Gehäuse gleich, Kamera-Setup gleich, Zubehör gleich – da kann man ja mal auf bewährtes Verpackungsmaterial zurück greifen.)

    Im Vergleich S23 Ultra gegen S24 Ultra gibt es da keinen wirklichen Unterschied. Im ersten Moment fällt einem nicht mal auf, dass man das neue Gerät bekommen hat – die Kartons und die aufgedruckten Kameras sehen sich fast bis zum letzten i-Tüpfelchen ähnlich. Nur ein kleiner angedeuteter Schatten am Gerät und die Zahl in der Modellbezeichnung lässt den aufmerksamen Beobachter erkennen, dass ein aktuelleres Modell Einzug gehalten hat.

    Im inneren des Kartons, der erfreulicherweise auf Kunststoff-Formteile zum sichern des Smartphones und Drahtbändchen zum fixieren des USB-C Kabels verzichtet, ist es aufgeräumt – oder sagen wir mal sparsam möbliert. Im Schächtelchen ist das SAMSUNG S24 Ultra, ein SIM-Karten-Auswerftool und ein USB-C auf USB-C Kabel – that’s all. Minimalistisch, wie man es von SAMSUNG gewohnt ist. Netzteil, Hülle, Schutzfolie – mit solch überflüssigem Schnickschnack punkten nur chinesische Smartphones. Koreanische Smartphones haben derlei Anbiederungen an Kunden nicht nötig..

    Die Inbetriebnahme –  ein perfekter Klon dank SmartSwitch

    Also mal das schicke Teil eingeschaltet. Der bekannte schmucklose Bootscreen erschien und etwas später erschien die ebenfalls schmucklose Installationsroutine. Der Akku war mit 51% halbvoll geladen – das sollte also soweit reichen.

    Da ich mein S23 Ultra klonen wollte, um auf einer identischen Oberfläche arbeiten zu können, wählte ich die Option, dass ein bestehendes ANDROID Smartphone geklont werden sollte. Aus Geschwindigkeitsgründen wählte ich nicht die Möglichkeit dies über das heimische WLAN zu machen, sondern popelte ein USB-C Kabel in die Buchsen der beiden Ultras.

    Das dauerte trotz schneller Kabelverbindung etwas länger, denn mein mit 512 GB  ausgestattetes S23 Ultra war mit über 250 GB an Daten, Fotos, Videos und Programmen vollgestopft.

    Es dauerte schon so geschätzte 2 Stunden und der Akku war mit nur noch 30% Ladung sichtlich geschrumpft. Wie man es kennt muss man ja leider dann trotzdem immer noch alle Berechtigungen neu erteilen, Passwörter eingeben usw. Das dauerte dann ungefähr nochmal eine Stunde..

    Doch dann war das „Neue“ einsatzbereit!

    Die Hardware – echt ein dickes Brett..

    Hat man die beiden Schutzfolien abgezogen kommt ein echt schickes Teil zum Vorschein! Das Titan-Gehäuse wirkt einfach Mega-Edel! Die Lautstärkewippe und der Ein/Aus-Schalter sind etwas größer als beim Vorgänger, was das drücken der Tasten erleichtert. Das Gehäuse ist matt schimmernd und fühlt sich in der Hand etwas wärmer an, als das polierte Aluminiumgehäuse des S23 Ultra.

    Angriff der KI - Vergleich S23 Ultra gegen S24 Ultra..(Bild rechts: War beim letztjährigen Vergleich des S22 Ultra mit dem S23 Ultra noch ein ziemlich starker Unterschied bei den Rundungen zu erkennen, ist dieses Jahr im Vergleich S23 Ultra mit dem S24 Ultra kaum ein Unterschied zu bemerken. Auffällig ist aber das 2. „Loch“ oben im Gehäuse – ich vermute, dass dies ein zweites Mikrofon ist.)

    Im Vergleich zum S22 Ultra fällt einem kaum auf, dass die Gehäusekanten etwas weniger stark abgerundet sind. Was auffällt ist das nun komplett plane Display, welches ohne Wölbung im Titangehäuse sitzt. Allerdings merkt man eine kleine Kante am Übergang von Gehäuse zum Display, wenn man mit dem Finger vorsichtig darüberstreicht.

    SAMSUNG gibt hier an, dass das Display 2600 Nits hell ist, was eine neue Bestmarke aufstellt und sogar das iPhone 15 Pro Max schlägt. Wenn man ehrlich ist, dann sind wir hier aber im Bereich „Ingenieurs-Porno“ – schon die Helligkeit des letztjährigen S23 Ultra war völlig ausreichend – ebenso wie eine Auflösung von 3120 x 1440 Pixeln.


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    Meine 27″ Zoll-Monitore im Büro haben grade mal diese Auflösung und sind superscharf. Diese Pixelanzahl auf einem Display, das nur 6,8″ Zoll groß ist und die Pixel mit bis zu 120 Herz pro Sekunde wiederholt? Wer da glaubt, das Display wäre unscharf, der gehört fröhlich winkend zurückgelassen – dem ist dann echt nicht mehr zu helfen..

    Ein Punkt, der wichtiger ist: das Display aus dem neuen Corning® Gorilla® Armor Glas soll nicht mehr so stark reflektieren. DAS ist mal eine echte Verbesserung, denn was nutzt mir ein Display, dass so hell ist, dass ich damit ein Lagerfeuer anzünden kann, wenn es so stark reflektiert, dass ich trotzdem nichts darauf erkennen kann?

    Bei meinem S23 Ultra habe ich als Displayschutz-Folie nach mehreren glänzenden Folien eine Folie genommen, die matt ist. Ich kann das absolut empfehlen. Egal in welchem Blickwinkel man auf das Display blickt – es ist immer gut abzulesen!  der Autor

    In Zahlen sieht das so aus: die Größe des Gehäuses ist bei beiden im Vergleich S23 Ultra gegen S24 Ultra fast identisch – und das Gewicht ist mit 232 zu 223 Gramm ebenfalls quasi unverändert. Auch die Displaygröße ist mit 6,8″ bei beiden Modellen gleich.


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    Selbst die 5 runden Kamerabuckel wirken im ersten Moment identisch platziert – sind Sie aber nicht. Das merkt man, wenn man versucht dem neuen Spielzeug die Schutzhülle des letztjährigen Topmodells überzustreifen – das passt mal wieder nicht, da das „neue“ knapp 1 Millimeter breiter aber 0,3 Millimeter flacher als der Vorgänger. Nicht viel – reicht aber aus, dass Du Dir neue Schutzhüllen für das teure Teil kaufen musst…

    Der Qualcomm Snapdragon 8 Gen 3 – ein Träumchen..

    Vergleich S23 ultra gegen s24 Ultra - geekbench 6 Ergebnis(Bild links: Das Ergebnis im Geekbench – Test: Das SAMSUNG Galaxy S24 Ultra lässt im direkten Vergleich alles hinter sich.)

    Im Vergleich S23 Ultra gegen S24 Ultra gibt sich auch in den anderen Disziplinen das beste Stück Mobilfunkbereich-Hardware aus dem Hause SAMSUNG keine Blöße – dank des neuen speziell für SAMSUNG übertakteten Qualcomm Snapdragon 8 Gen 3 Prozessors ist das SAMSUNG rasant schnell!

    Ich hatte den Verzicht, mir dieses Jahr das neue Modell zu kaufen, auch damit begründet, dass wir mittlerweile an einem Punkt sind, an dem die Prozessorgeschwindigkeit nicht mehr so rasant wächst – Stichwort Mooresches Gesetz. Von einer Verdoppelung sind wir tatsächlich weit entfernt – aber 15% schnellere CPU-Geschwindigkeit jedes Jahr ist ja auch etwas – auch wenn dies Werte sind, die man als Anwender nicht mehr bemerkt, weil selbst das Vorgänger-Modell schnell genug war ohne jede Verzögerung zu reagieren.

    In der unteren Tabelle sieht man ganz gut wie sich die CPU-Geschwindigkeit im Vergleich S23 Ultra gegen S24 Ultra entwickelt hat. Der ungeliebte Exynos aus dem S22 Ultra hat nach 2 Jahren bereits einen Rückstand von 50% im SingleCore Wert und fast 100% Rückstand im Multicore.

       S22 Ultra  S23 Ultra  S24 Ultra
     Singlecore  1135  1447  1654
     Multicore  2979  4734  5799

     

    Eine schnellere CPU bedeutet aber auch höheren Stromverbrauch und damit verbunden auch mehr Hitzeentwicklung. SAMSUNG hat dem S24 Ultra deshalb die größte Vapor-Kammer ever gegönnt – die ist nun doppelt so groß wie beim Vorgänger.

    Im Vergleich S23 Ultra gegen S24 Ultra haut das S24 Ultra beim Antutu 3D-Benchmark ganz ordentliche Framezahlen raus: Onscreen zwischen 36 und 42 Frames per Second und Offscreen zwischen 24 und 31 Frames.  Dabei wird die Rückseite des S24 Ultra merklich warm. Man verbrennt sich jetzt nicht grade die Hände – es fühlt sich eher an, als hätte man eine warme Tasse Kakao in der Hand. Das ist ja bei den momentanen Temperaturen da draußen ganz schön – gemessene 34,9° C auf der Rückseite ist aber schon ordentlich.

    Auch beim 3DMark Test ballert das S24 Ultra einen raus. Ein Score von 4697 ist eine Hausnummer. Zum Vergleich: das diesjährige AppleTop-Smartphone iPhone 15 Pro Max schafft hier nur einen Wert von 3527.

    Angriff der KI - Vergleich S23 Ultra gegen S24 Ultra..(Bild rechts: Das war das letztjährige Geekbench 6 Ergebnis im Vergleich S22 Ultra gegen S23 Ultra. Der damals in Deutschland verbaute Exynos Prozessor war leider nicht der Burner in Sachen Speed. Der diesjährige EXYNOS Chip schlägt sich allerdings in den Benchmarks wacker.)

    Der Chip aus dem Hause Qualcomm scheint also ordentlich Mukkis zu haben. Dazu hat das S24 Ultra Wifi 7 an Bord – jetzt fehlt dir nur noch ein Router, der das Datenvolumen auch verarbeiten kann und eine Datenleitung, die den erforderlichen Datenfluss schafft – na gut, lassen wir mal Deutschland als Entwicklungsland im Bereich Internetgeschwindigkeit außen vor – bei deiner 50 MBit Leitung bist Du selbst mit deinem Uralt Schröchel auf der sicheren Seite – aber in anderen Ländern werden die Daten nur so fliegen!

    der Sound? Gut aber nicht für die Disco geeignet..

    Haptik, Optik ist also alles Tutti. Hardware im großen und ganzen auch Top. Die Lautstärke der Lautsprecher ist gut und druckvoll – bei maximaler Lautstärke schräpelt es aber ganz ordentlich aus den Schlitzen. Da das S24 Ultra sowohl oben, wie auch unten Lautsprecher zur Wiedergabe des Audiosignals hat, erscheint der Klang etwas satter. Echter Stereoklang wie aus der heimischen HiFi-Anlage ist aber damit nicht möglich – außer man nagelt sich das Teil waagerecht an die Stirn..


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    die Kamera – im Detail verbessert..

    Was im Vergleich S23 Ultra gegen S24 Ultra nicht vergessen werden darf ist die Kamera – das Aushängeschild des Top-Modells. Hier hat SAMSUNG punktuell sowohl bei der Kamera selbst, aber auch beim User-Interface und bei den Funktionen nachgebessert.

    Angriff der KI - Vergleich S23 Ultra gegen S24 Ultra..(Bild rechts: hier liegt die SAMSUNG Galaxy watch5 Pro LTE auf dem neuen SAMSUNG S24 Ultra. Man kann ganz gut erkennen, dass die beiden Farben gut zusammen passen. Die watch5 Pro ist ja ebenfalls aus Titan gefertigt.)

    Man hat den 200 Megapixel großen Sensor unverändert gelassen, den 10fachen optischen Zoom entfernt (da der das erfasste Bild auf einen winzigen 10 Megapixel großen Sensor werfen musste, was qualitativ zu abstrichen führte) dafür aber dem 5fach Zoom einen 50 Megapixel großen Sensor spendiert. Beim 10fach Zoom wird einfach der entsprechende Bereich vom Sensor des 5fach Zooms vergrößert und zusätzlich digital verbessert. Eine Verdoppelung des Zooms digital bringt also trotzdem mehr Bildpixel.

    Wie das im Alltag aussieht – da werden sicher einige YouTuber Vergleichsvideos zu machen. Ich sehe das im Vergleich S23 Ultra gegen S24 Ultra aktuell nicht so dramatisch, wie es sich anhört.

    Dafür punktet die Kamera mit verbesserten Funktionen und reichlich Unterstützung durch die allgegenwärtige KI.

    So wurde der Modus „Regie-Ansicht“ durch die Funktion „Dual-Aufnahme“ ersetzt. Der ist ähnlich – unterstützt aber die Möglichkeit das Video wie angezeigt mit der zweiten eingeblendeter Kamera aufzuzeichnen oder gleichzeitig mit 2 Kameras aufzunehmen. So kann man beispielsweise sowohl ein Porträt-Video seines angsterfüllten Gesichts mit der Frontkamera erstellen und gleichzeitig mit der Hauptkamera die Abfahrt auf einer schwarzen Skipiste. In der nächsten Einstellung dann in der Porträt-Kamera dein schmerzverzerrtes Gesicht und mit der Hauptkamera einen sich vor lachen ausschüttenden Sanitäter der versucht deine doppelt gebrochenen Beine wieder halbwegs grade zu richten..

    Diese Funktion benötigt naturgemäß superschnellen Speicher, denn in hoher Auflösung müssen da ordentlich Daten in die Register geknallt werden. SAMSUNG verbaut da wie auch beim Vorgänger LPDDR5X Memory.

    Ach ja – da war ja noch der Stift..

    Wie auch schon beim S22 Ultra (da war der Stift zwar noch nicht serienmäßig dabei – das Display unterstütze die Eingabe aber – konnte aber mit einer speziellen Hülle ans Handy geklöppelt werden), ebenso wie beim S23 Ultra, hat auch das S24 Ultra den Stylus-Pen. Dieser ist wie beim Vorgänger in einer „Garage“ im Gehäuse geparkt, bis man durch drücken des Knopfes am obenen Ende den Stift aus der Verankerung löst.

    Beim S24 Ultra ist der S-Pen sogar in der Farbe des Smartphone-Gehäuses. Auch ein kleines Detail an dem SAMSUNG gearbeitet hat.

    Angriff der KI - Vergleich S23 Ultra gegen S24 Ultra..(Bild rechts: Stift und Uhr helfen dem S24 Ultra Besitzer optimale Fotos zu schießen – und das, ohne dass es jemand bemerkt. Einfach das Handy irgendwo mit dem Objektiv in Richtung des Motivs platzieren, auf der Uhr feinjustieren und mit dem Stylus-Pen herein oder herauszoomen, und Foto oder Video aufnehmen.)

    Der Stift dient aber nicht nur zum zeichnen, schreiben oder als filigranes Werkzeug bei Bildbearbeitung und Videoschnitt, sondern er erfüllt noch wesentlich mehr Funktionen. Er kann durch drücken des Buttons Fotos aufnehmen, durch drehen in der Luft den Zoom vergrößern oder verkleinern und noch so einiges mehr. In Verbindung mit einer SAMSUNG Watch kann man auf der Uhr eine Vorschau des Fotos sehen und dann im geeigneten Moment auf den Button am Pen drücken.

    Das ist etwas, was wohl im Smartphone-Bereich ziemlich einmalig ist.

    Der Akku? Das könnte ein Problemkind werden..

    Was mir im Vergleich S23 Ultra gegen S24 Ultra aufgefallen ist: der Akku scheint sich schneller des Stroms zu entledigen, als das Vorgänger-Modell. Da nutzt es auch nichts, wenn man den Energiesparmodus aktiviert, dem Akku geht schnell die Puste aus. Ob es daran liegt, dass ich jetzt am Anfang viel teste oder der Akku noch lernt vernünftig mit den Ressourcen umzugehen – da wird noch ein Auge drauf zu halten sein. Mit dem S23 Ultra kam ich über 2 Tage mit dem Akku aus – das sehe ich beim S24 Ultra noch in weiter Ferne..

    Was die Ladegeschwindigkeit angeht, da setzt SAMSUNG auf kontrollierte Langsamkeit. Maximal 45 Watt – entsprechendes SAMSUNG Ladegerät vorausgesetzt – tröpfeln per Kabel in den Akku zurück. Am Anfang lädt das gerät durchaus schnell, je voller der Akku ist umso langsamer und schonender wird der geladen. Bei leerem Akku ist das S24 Ultra in knapp einer halben Stunde zu knapp 65% aufgeladen – damit kommt man normalerweise über den Tag – jedenfalls das S23 Ultra.

    Da QI-laden mit 15 Watt unterstützt wird, kann man das Smartphone aber Nachts einfach auf ein Ladepad legen und morgens ist der Laberknochen vollgeladen. Nutzt man in der SAMSUNG Health App die Schlafüberwachung soll das Gerät ja sowieso neben dem Bett auf einer Ladestation liegen. Man schlägt da also 2 Fliegen mit einer Klappe..

    Update nach einer Woche: die Befürchtung, dass der Akku nicht so lange durchhält hat sich als unbegründet erwiesen – obwohl der Stromblock die ersten Tage ziemlich schnell leer war hat sich die Entladezeit nun auf ein gutes Maß eingependelt – es ist tatsächlich machbar über 2 Tage mit einer ladung auszukommen. Vorausgesetzt, man schaut nicht stundenlang YouTube-Videos..


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    Die Hardware haben wir im großen und ganzen abgeklopft. Viel hat beim Vergleich S23 Ultra gegen S24 Ultra zum Vorgänger nicht verändert: SAMSUNG hat an einigen Stellen Dinge verbessert ohne aber epochale Veränderungen zu machen. Wo hätte man das auch machen sollen? Das S23 Ultra war schon fast perfekt und war bei allen Tests heißer Anwärter auf den Königsthron. Die Klientel, die das Top-Modell kauft ist möglicherweise auch kein Fan von ständig neuen Design-Interpretationen, sondern mag das Understatement. Verbessern wo möglich – verändern wo nötig, das schien die Devise zu sein, die auch aufgeht.

    Kids are Welcome – ein Modus speziell für Kinder

    In meinem letztjährigen Test des S23 Ultra hatte ich schon erwähnt, dass SAMSUNG durchaus ein Herz für Kinder hat und eine kleine spezielle Softwareumgebung für Kiddies zur Verfügung stellt. Das kenne ich von keinem anderen Hersteller. Es gibt einen eigenen  Internet-Browser, ein paar nette Spiele und ohne die biometrische Authentifizierung des Besitzers kann das Kind nicht den Modus verlassen. Sinnvoll – was würde wohl passieren, wenn der neugierige Naseweis auf Whatsapp die freizügigen Fotos deiner neuen Arbeitskollegin sieht und bei Mama petzt – ich erwähnte ja schon dass Frauen zum dramatisieren neigen..

    Die Software – das OneUi 6.1 bringt KI auf’s Smartphone

    Mit der neuen Software-Version der hauseigenen Benutzeroberfläche One UI in der Version 6.1 bringt SAMSUNG etliche kleine Helferlein auf das S24 Ultra. Fast überall ist nun das AI-Icon zu finden, dass dem User neue und wirklich überraschende Funktionen bietet.

    Einiges funktioniert tatsächlich auf dem Telefon – leider ist aber für einige Funktionen eine Verbindung ins Internet nötig. Inwiefern die Übertragung dieser Daten Datenschutzrechtlich relevant sein könnte oder auch nicht – das ist sicher irgendwann mal rechtlich interessant – soll aber hier und jetzt kein Thema sein. Das entfernen von Objekten aus Bildern funktionierte ja schon seit dem letzten update auf dem S23 super – auch ohne Internet.

    Ich werde auch viele KI Funktionen sicher nicht nutzen. Es ist ein nettes „Nice to Have“ genauso wie der im Gehäuse steckende Stylus Pen, der nur zur Demonstration einmal im Monat aus dem Gehäuse gezogen wird und ansonsten buchstäblich ein „Nischendasein“ führt.

    „DeX“ – die „Desktop Extension“ könnte mit KI besser werden

    Sinnvoller ist da schon die Verknüpfelung mit dem Microsoft Universum mittels Smartphone Link von microsoft oder dem SAMSUNG Programm „DeX“.  Steckt man ein USB-C Kabel mit HDMI-Anschluß am anderen Ende ins SAMSUNG Handy und einen geeigneten Monitor, erkennt das Handy das und wechselt in den DeX-Modus.

    Angriff der KI - Vergleich S23 Ultra gegen S24 Ultra..(Bild rechts: SAMSUNG DeX in Aktion – mittels eines USB-C auf HDMI-Kabel ist ein großer Monitor angeschlossen und das S24 Ultra wechselt auf Wunsch in den Desktop Extension-Modus.  Damit kann man fast wie auf dem PC arbeiten. Wie gesagt – fast..)

    Das Display des Smartphones wird zu einem Touchpad und mittels Bluetooth Maus und Keyboard lassen sich auf dem großen Display Office-Anwendungen starten. Das funktioniert soweit ganz gut, ist aber in meinen Augen kein professionelles arbeiten wie an einem „echten“ Büro-Rechner mit vollwertigem Officepaket..

    Eine andere Möglichkeit ist das von Microsoft kostenlos verfügbare Programm Smartphone Link. Dieses Programm spiegelt das Display des Handys – allerdings zeigt es das Display nur hochkant an, das bedeutet der meiste Platz des Monitors ist verschwendet.

    Off Topic: Ein paar nachdenkliche Worte zum Thema KI oder AI..

    Natürlich ist um künstliche Intelligenz ein echter Hype entstanden und es wird versucht auf Teufel komm raus diese Leistung zu vermarkten. Wer mal in letzter Zeit als Microsoft O365 User in seinen Account geschaut hat, der wird feststellen, dass sich Microsoft für die Nutzung derer KI (den „Copilot“) mit knapp 20 € im Monat vergolden lässt. Dieser Preis ist in Relation zu dem ganzen Officepaket, was im Jahr grade mal 60 € kostet und von 5 Usern genutzt werden kann, natürlich Irrsinn.

    Ich sehe auch den Sinn dahinter nicht – das muss ich ganz klar sagen. Wenn ich einen Brief nicht mehr selber formulieren muss, sondern das eine KI macht – wofür bin ich dann noch gut? Zum Korrektur lesen? Und was ist mit der Ressourcen-Verschwendung? Die Rechenleistung der KI muss ja von Hardware erbracht werden – und die muss bei den Anfragen ja immens sein! Das erinnert fast an die stromvernichtenden Serverfarmen beim Crypto-Mining.

    SAMSUNG (so wie andere Firmen auch) versucht die Anwender zum Nutzen der Dienste zu animieren (und ab Anfang 2026 auch dafür zu zahlen). Man soll nicht mehr den google Chrome Browser benutzen, sondern den SAMSUNG Browser. Auch beim bezahlen möchte SAMSUNG gerne, dass man deren Wallett benutzt und nicht das von google. Warum? Ist doch klar: man will ein möglichst genaues Profil von Dir erstellen.

    Wenn ich weiß, welche Programme du auf deinem Smartphone installiert hast, welche Spiele du spielst, auf welchen Webseiten du browst, welche Suchanfragen Du stellst, was du kaufst, welches Kreditkartenlimit du hast und wo du wohnst, dann kann ich schon ein ziemlich genaues Persönlichkeitsprofil erstellen. Sagt Dir das Wort Datenkrake was? Wenn Du die KI nutzt werden die Daten auf fremde Server übertragen und dort verarbeitet – besser kann man dich nicht kontrollieren und ausspionieren.

    Auch wenn aktuell alle wie wild KI nutzen – tue ich ja auch um damit lizenzfreie Bilder wie das Beitragsbild zu erstellen (KI-Generierungstext übrigens: „ein Terminator T2 der aus dem Display eines riesigen Smartphone klettert„) – Ich denke, das Thema KI wird sich spätestens totlaufen wenn die Kunden nicht mehr bereit sind diese Dienste für teuer Geld zu kaufen, weil sie festgestellt haben, dass die Kosten/Nutzen-Rechnung nicht aufgeht.

    SAMSUNG Galaxy S24 Ultra Pro und Kontra

    Angriff der KI - Vergleich S23 Ultra gegen S24 Ultra..

    Pro

    • sehr hochwertig verarbeitet
    • sehr gelungenes Kamera-Setup
    • mit 2.600 Nits eines der besten und hellsten Displays
    • KI-Funktionen
    • spezielle Software für Kinder
    • gute Akkulaufzeit
    • mit Qualcomm 8Gen3 aktuell schnellster Prozessor verbaut
    • WiFi 7 fähig
    • einziges Smartphone mit integriertem Stift
    • 7 Jahre Updates und Sicherheitspatches
    Angriff der KI - Vergleich S23 Ultra gegen S24 Ultra..

    Kontra

    • Ladezeiten etwas lang im Vergleich zu anderen Herstellern
    • nur notwendigstes Zubehör wird mitgeliefert

    Fazit: Das S24 Ultra ist besser als das S23 Ultra – aber….

    Zum Abschluß des SAMSUNG Galaxy S24 Ultra Test und dem Vergleich S23 Ultra gegen S24 Ultra kann ich sagen: ja, das S24 Ultra ist besser als das S23 Ultra. Doch das ist es nur marginal – denn das Vorjahresmodell war bereits ein absolutes Top-Modell an dem es kaum etwas zu verbessern gab. Wer also noch ein „altes“ S23 Ultra hat, der braucht wirklich nicht umzusteigen. SAMSUNG hat angedeutet, dass mit dem Update auf das One UI 6.1 auch das S23 Ultra die bisher als Alleinstellungsmerkmal nur für die neuen leistungsstarken S24er Modelle reservierten KI-Funktionen erhalten.


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    Der Qualcomm Snapdragon 8 Gen 2  ist potent genug um auch die nächsten Jahre noch völlig ausreichend zu sein. Auch die Kamera ist beim Vorgänger so gut, dass ein Update nicht wirklich nötig ist. SAMSUNG hat dort auch weitestgehend die Sensoren vom letzten Jahr verbaut, weil die immer noch zum besten gehören was in Smartphones verbaut wird.

    Und wie steht es mit euch? Spielt ihr nach dem SAMSUNG Galaxy S24 Ultra Test und dem Vergleich S23 Ultra gegen S24 Ultra mit dem Gedanken euch einer KI auszuliefern oder steht ihr diesem ganzen Hype um künstliche Intelligenz eher skeptisch gegenüber?

    Lasst es mich wissen und lasst einen Kommentar da..

    Kurzüberblick des Tests S24 Ultra

    Preis/Leistungsverhältnis - 92%
    Aussehen - 93%
    Verarbeitung - 95%
    Haptik - 89%
    Kompatibilität - 92%
    Installation / Ersteinrichtung - 91%
    Zubehör - 53%
    Energieverbrauch - 86%

    86%

    Gesamtergebnis

    Preis/Leistungsverhältnis: das Preisleistungsverhältnis ist fair. Das Gerät ist im absoluten Premium-Sektor angesiedelt, hat eines der besten Displays, den schnellsten Prozessor, eine ausgereifte Software und den Stylus-Pen, den kein anderes Smartphone hat. Aussehen: das Aussehen ist wie immer eine Geschmackssache. Ich mag das schlichte, kantige fast Bauhaus-mäßige Design. Verarbeitung: Die Verarbeitung ist auf Top-Niveau und dem Preis angemessen. Es gibt keine scharfen Kanten, unsauber eingefasste Displays oder Farbabweichungen. Haptik: die Haptik ist sogar noch besser als bei dem Vorgänger mit poliertem Aluminiumrahmen. Das Gehäuse des S24 Ultra ist aus Titan, und fühlt sich etwas angenehmer an. Kompatibilität: Das S24 Ultra fühlt sich sowohl im Android, wie auch im Microsoft-Universum zu Hause. Sofware wie das "Smartphone-Link" von microsoft und "DeX" von SAMSUNG ermöglichen übergreifendes arbeiten sogar auf Office-Ebene. Installation / Ersteinrichtung: die Ersteinrichtung funktioniert mittels der Software SmartSwitch problemlos - einfach ein Kabel an beide Geräte stöpseln oder über das heimische WLAN verbinden. Der Rest ist in wenigen Schritten gemacht und man hat einen Klon des vorigen Gerätes. Zubehör: hier gibt es wie immer Abzug, denn SAMSUNG spart an allem und gibt nur das absolut notwendigste mit, um das Smartphone in Betrieb nehmen zu können. Energieverbrauch: über den Energieverbrauch kann ich noch keine zuverlässige Aussage machen - er scheint etwas hoch zu sein, was aber auch daran liegt, dass ich das neue S24 Ultra auf Herz und Nieren teste und auch der Akku und das Betriebssystem noch die Energieeinstellungen lernen. Nach einigen Tagen im Einsatz hat sich die Befürchtung als unbegründet erwiesen.

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  • Der SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test – endlich hat es den Namen absolut verdient!

    ..oder: „das Bessere ist des Guten Tod!.. (frei nach Voltaire)

    Hidiho liebe Community! Heute gibt es einen besonderen Test – einen ultimativen – oder besser einen ULTRAmativen sozusagen. Denn heute tritt das nagelneue SAMSUNG Galaxy S23 Ultra gegen den Vorgänger, das SAMSUNG Galaxy S22 Ultra an! Dieser SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test wird sicher interessant, denn obwohl die Optik bis auf wenige minimale Änderungen gleich ist, hat sich doch unter der Haube so einiges getan!

    Der SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test beginnt!

    Da der Test wohl doch etwas umfangreicher wird (vielleicht sogar mehrteilig) – genug der Worte gewechselt: Fangen wir mit dem ULTRAmativem SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test an!

    Unboxing-Erlebnis? Vergiss es..

    Der ganze Unboxing-Krempel ist im SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test in gefühlt 10 Sekunden erledigt: die beiden Laschen an den Papiersiegeln abziehen – Oberteil hochnehmen – Handy rausnehmen – Feddisch!

    SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test - Unboxing(Bild links: eine Unboxing – Collage. Oben ist das S23 Ultra von der Schutzfolie befreit, unten ist es noch damit beklebt. Statt einer Kunststoff-Folie, die schwer verrottet, hat man sich hier für einen auf Papier basierendem Schutzfilm entschieden. Auch der Karton wirkt sehr schmucklos und erinnert eher an eine „Bulk“-Verpackung)

    Was direkt mal Positiv auffällt: SAMSUNG reduziert den Müll drastisch. Der Handy-Karton ist aus Pappe, wirkt eher schmucklos und die sonst bekannten Siegel aus glänzender Folie wurden durch Umweltschonendere Papierlaschen ersetzt. Auch im Karton gibt es keine Draht oder Kunststoff-Teile, sondern alles was das Zubehör zusammenhält, ist aus schnell kompostierbarer Pappe. Das finde ich beim SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test mal richtig gut.

    Auch das Samsung viele Dinge aus recyceltem Kunststoff herstellt, ist ein Schritt in die richtige Richtung: dem ressourcenschonenden Umgang mit diesem Planeten..

    Doch zurück zum Auspack-Erlebnis im SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test: Nachdem man dann noch die beiden schützenden Papieraufkleber abgezogen hat, liegt die Schönheit, wie Sie das Werk geschaffen hat, vor einem – und es hat wirklich das vom Vorgänger bekannte und ziemlich puristische Design, und ebenso ein tolles Finish!

    Wer im Karton noch versteckte Goodies erwartet, der kennt SAMSUNG schlecht. Weder eine Silikon-Hülle, noch ein Netzteil, wie man es von anderen asiatischen Smartphone-Herstellern kennt, liegt mit dabei. Auch von einer ab Werk aufgebrachten Display-Schutzfolie hält man bei SAMSUNG nicht viel. Ein USB-C auf USB-C Kabel und der bekannte Eierpicker mit dem man den SIM-Karten-Einsatz aus dem Gehäuse pfriemelt – das war’s dann auch schon. Überschaubar halt, wie man es von SAMSUNG gewohnt ist.

    Auch sonst bietet das schnell abgeschlossene Unboxing-Event währen des SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test keine Möglichkeit, vor Freude kleine spitze Begeisterungsschreie auszustoßen – außer man ist Fan davon, sich an den beiliegenden Papierpamphleten mit Minischrift die Augen zu verderben.SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test - S22 gegen S23

    (Bild rechts: vor dem SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test sind die beiden Kontrahenten noch friedlich vereint – ist das nach dem Test immer noch so – oder erleben wir vielleicht einen Kantersieg des S23 Ultra gegen seinen grade mal ein Jahr alten Konkurrenten?)

    Doch widmen wir uns im SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test wieder dem Haupt-Akteur – dem SAMSUNG Galaxy S23 Ultra: Es ist fast schon zu filigran, denn aufgrund des glatten Displays aus „Corning Victus Glas 2“ und dem ebenfalls sehr glattem Rahmen aus Metall flutscht einem das Handy fast aus der Hand. Da es knapp 230 Gramm wiegt, zieht die Gravitation das schicke Teil merklich Richtung Erdmittelpunkt.

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    Ohne Schutzhülle habe ich jetzt während des SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test bei Temperaturen draußen um 0 Grad, das Handy während des Tests lieber in der Tasche gelassen, als es bei eintreffenden Nachrichten aus der Tasche meiner Winterjacke zu fischen – zu groß die Gefahr, dass es wegen der klammen Finger auf den Boden purzelt. Zwar soll das neue Glas so einen Sturz aushalten – aber bei einem Preis von fast 1.400 €? – man muss ja nicht alles ausprobieren…

    In fast allen SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test Vergleichen, liest man als Kritikpunkt, dass das S23 Ultra im Vergleich zum Vorgänger wesentlich teurer geworden ist. Das möchte ich mal etwas relativieren! Selbst für mein S21 Ultra mit 256 GB Speicher bezahlte ich vor 2 Jahren schon fast 1.200 €. Ein Jahr darauf, beim S22 Ultra hatte SAMSUNG die Preise nicht angehoben. Das S23 Ultra mit 512 GB Speicher habe ich aktuell für 1356 € gekauft. Es ist damit nicht teurer als das S21 vor 2 Jahren und das S22 Ultra vom letzen Jahr (in der gleichen Ausstattung). Zum Vergleich: ein iPhone 14 Pro Max mit 512 GB Speicher kostet 1.839 €!! Der Autor

    Als Besitzer des Vorgängers S22 Ultra denkt man erst, dass man ein weiteres S22 Ultra bekommen hat: von der Optik her, könnten es im ersten Moment Zwilligsbrüder sein (und nein, das Wort gender ich nicht!).

    Die Designsprache? Minimalistisch aber gelungen!

    Ganz kurz am Rande, weil es auch da wieder viele Nörgler gibt, dass SAMSUNG sich beim Design nichts Neues hat einfallen lassen. Im Ernst? Das ist ein ganz schwaches Argument, denn Apple macht dies seit Jahren so und fährt mit der Strategie sehr gut.

    Deshalb ganz klar gesagt – im Gegenteil, SAMSUNG hat alles richtig gemacht!

    Mir persönlich gefällt während dem SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test der minimalistische, fast klassische Bauhaus-Stil – und mit den 5 einzelnen, hervorstehenden Objektiv-Linsen erkennt man sofort, dass man das Flaggschiff aus der SAMSUNG Smartphone-Kollektion in der Hand hat. Vorjahresmodell oder das aktuelle? Wen stört’s? Die Käufergruppe des Top-Modells mögen vielleicht sogar Understatement und möchten nicht drauf angesprochen werden, ob das schon „das Neue Ultra?“ ist..

    Und Fakt ist doch eher: von vorne und von der Seite sehen die Smartphones heutzutage alle gleich aus – also versuchen die Designer die Rückseite mit den Kamerablöcken eindrucksvoll zu gestalten. Das Ergebnis sind dann geometrische Gebilde denen man werbewirksame Namen gibt: Honor nennt seinen Kamerakreis „Eye of the Muse“, Vivo „Extreme Imagination“, OnePlus 11 verkauft es als „die Form der Macht“.

    Doch auch wenn man die einzelnen Kameras in einem schwarzen, runden Gebilde versteckt, welches optisch an eine einzige große Kameralinse einer professionellen DSLR-Kamera erinnert – es bleiben halt winzige einzelne Kameras, jede für ihre speziellen Einsatzzwecke optimiert.

    Gleich und doch nicht gleich – es gibt Unterschiede..

    Beim genaueren hinsehen gibt es aber trotzdem im SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test ein paar minimale Änderungen, die dem flüchtigen Betrachter entgehen: Der Metallrahmen des Gehäuses ist weniger abgerundet, die 5 markanten Kameralinsen sind eine Winzigkeit größer, haben nun einen etwas anderen Abstand und der Ein/Ausschalter und die Lautstärkewippe sind minimal nach unten verschoben. Nicht viel – vielleicht 3 Millimeter – aber das reicht schon aus, dass die alten Hüllen des Vorgängers nicht mehr passen. Na gut – die Handyhüllenhersteller und Händler wollen ja auch etwas Geld verdienen.

    SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test - Gehäuseunterschiede S22 und S23(Bild links: auf den ersten Blick sehen beide Ultra-Modelle gleich aus – doch das täuscht. Das merkt man spätestens, wenn man versucht das S23 Ultra in die Hülle des Vorgängers zu packen! Wenn man von oben auf die Gehäuse schaut, sieht man schon, dass das Neue S23 Ultra etwas „fülliger“ geworden ist.)

    Das einschalten ist mit dem Button auf der rechten Gehäuseseite rasch erledigt. Es kommt der bekannte Installations-Bildschirm des ANDROID Bestriebssystems. Dann folgt direkt die Frage ob man ein vorhandenes Smartphone klonen will, um die Apps und Einstellungen zu übernehmen – klar wollte ich das bis dato eingesetzte S22 Ultra auf das neue Spielerchen kopieren.

    Dank dem beiliegendem USB-C auf USB-C Kabel ging das koppeln fix. Mittels der App „SAMSUNG Smart Switch Mobile“, die es im google Play Store gibt, ist dies – je nach Füllstand des Gerätespeichers – relativ zügig abgeschlossen.

    Danach startet das Handy und die Benutzeroberfläche sieht genauso aus, wie man es von dem geklonten Gerät gewohnt ist: KLWP war aktiv, mein angepasstes KLWP-Theme funktionierte, alle Ordner und Icons waren da und wurden auch korrekt angezeigt.

    Klar, die Login-Daten der einzelnen Apps werden nicht mit kopiert – es verging also noch einige Zeit, bis ich mittels der in KeePass 2 (sehr empfehlenswertes Programm – vor allem für Leute mit hunderten Accounts) gespeicherten Zugangsdaten zu meinen Konten das neue Schmuckstück so richtig nutzen konnte.

    Einige Apps ließen sich nur durch Deinstallation und anschließender Neuinstallation zur Zusammenarbeit bewegen. Das geht letztlich schneller als sich in der Systemsteuerung durch alle Berechtigungen zu fummeln.

    Die Hardware des Galaxy S23 Ultra? Wie es der Name schon sagt: ULTRA..

    Dass das Display knackescharf ist, dass muss ich wohl nicht extra sagen, oder? Hey, die SAMSUNG Chip-Bräter stellen High-End Displays für Fernseher her und auch für andere Smartphone-Hersteller und deren Speichermodule sind auch Spitze – glaubt irgend Jemand, die würden sich die Blöße geben und in ihrem Flagship patzen? Eben…

    Wer auf technische Details im SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test steht: Das Display regelt stufenlos von 1-120 Hertz, hat eine maximale Auflösung von 3088×1440 Pixeln, eine maximale Helligkeit von 1750 Nits und kann damit schon fast als Taschenlampe genutzt werden. Wäre es noch heller könnte man wahrscheinlich damit beim Camping das Lagerfeuer anzünden…

    Aber auch das Display des Vorgängers war gut – sehr gut sogar. Hier würde ich im direkten Vergleich keinen ganzen Punkt mehr für das S23 Ultra vergeben.

    Der SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test - endlich hat es den Namen absolut verdient!(Bild rechts: Uff! Das ist mal eine starke Ansage – im Benchmark „Geekbench 5“ haut das S23 Ultra einen raus, dass es kracht: 1447 Punkte zu 1135 Punkten (multi-Core 4734 zu 2979) – fast ein Drittel schneller als das Vorgänger-Modell S22 Ultra. Das ist nicht nur ein Sieg – das ist eine Deklassierung!)

    Standardmässig ist die Display-Auflösung beim S23 Ultra ab Werk auf FHD+ (2316 x 1080 Pixel) eingestellt. Das reicht auch total. Wer noch mehr Schärfe braucht, der kann noch auf WQHD+ stellen und bekommt damit 3088 x 1440 Pixel auf die Netzhaut gebeamt..

    Doch kommen wir im SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test gleich mal zum nächsten Highlight! Die CPU ist ENDLICH, ENDLICH, ENDLICH nicht mehr der bräsige EXYNOS, sondern man hat den High-End Chip Snapdragen 8Gen2 verbaut! Der wurde sogar etwas übertaktet – und das merkt man sofort!

    Der Snapdragon 8Gen2 – endlich ein Chip der dem S23 Ultra gerecht wird!

    Sorry, wenn ich jetzt während des SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test anfange zu schwärmen, aber was der Snapdragon an Geschwindigkeit aus dem neuen S23 rausholt ist gigantisch! Der Geekbench-Vergleich des S22 Ultra mit dem S23 Ultra beweist das eindrucksvoll: obwohl beide Geräte identisch konfiguriert sind (KLWP als Live Wallpaper, NovaLauncher 8 als Launcher, usw..) und die gleichen Hintergrundprogramme nebenher laufen, ballert das S23 Ultra einen Bestwert in die Geekbenchmark-Liste! Und der ist eine echte Hausnummer – Teufel noch eins! 1447 Punkte zu 1135 Punkten? Das ist nicht mal ein bisschen mehr – da liegen Welten zwischen!

    Die CPU-Performance merkt man auch in Betrieb: obwohl der SnapDragon 8Gen2 Chip effizienter mit dem Strom umgeht und deshalb Akkuschonender ist, ist er Raketenschnell! Scrollen zwischen den Bildschirmen, öffnen von Apps, browsen im Web – es gibt quasi keine Verzögerungen mehr! Im direkten Vergleich würde ich hier gleich 2 Punkte mehr an das S23 Ultra vergeben!..

    Der SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test - endlich hat es den Namen absolut verdient!(Bild links: 62% Akkuladung und noch 22 Stunden Laufzeit? Naja, ich habe da Bedenken, dass das stimmen könnte – aber die Akku-Laufzeit ist schon wesentlich besser als beim Vorgänger..[Edit nach 2 Wochen: die Akkuleistung ist wirklich so ausdauernd])

    Der Akku: nicht größer – aber länger durchhaltend – dank optimierter CPU

    Thema Akku: der entleert sich nun nicht so schnell wie der des Vorgängers. obwohl er nicht größer geworden ist, sondern mit 5.000 mAh genauso viel Kapazität hat.

    Geht man in die Battereieeinstellungen des Smartphones werden dort Restlaufzeiten angezeigt, die ich schwer glauben kann (und die – fürchte ich – auch nicht ganz die Realität wiedergeben).

    Aber als Beispiel für meinen Tagesablauf nehme ich das S23 Ultra morgens so um 5:00 bis 6:00 Uhr mit 100% Akkuladung vom Ladepad und Abends um 18:00 Uhr (nach ungefähr einer Stunde Telefonie über Teams, Whatsapp oder anderen Apps, 3 Stunden Musik hören – mittels der Bud Pro in-Ear Ohrsteckern über Bluetooth – während meiner Workouts und zahlreichen Whatsapp-Nachrichten, checken auf emails und schauen was mein Blog so an Zugriffszahlen hat, usw.) ist es noch bei guten 63% Akkuladung.

    Der Vorgänger zeigte da schon mal strömliche Auflösungserscheinungen und war mit 20% weniger Akkustand präsent. 2 Tage hielt das S22 Ultra bei mir nie durch – das S23 Ultra könnte das unter Umständen schaffen.

    Update (06.03.2023):Wer die Option „Energiesparen“ aktiviert kommt tatsächlich mit einer Akkuladung wesentlich weiter. Ich habe Morgens das S23 Ultra mit 100% Ladung vom Ladekissen genommen, kam komplett über 2 ganze Tage (mit mittlerer Nutzung) und hatte am dritten  Morgens immer noch gigantische 48% Ladung! Das ist wirklich eine enorme Verbesserung!

    Der Autor

    Das laden wird seitens SAMSUNG leider nur mit maximal 45 Watt (entsprechendes Ladeteil vorhanden) unterstützt. Da sind andere Hersteller schneller. Auch induktives laden wird unterstützt, ebenso wie Reverse Loading. Auch hier gibt es ein kleines Pünktchen mehr für „das Neue“..

    Der Speicher? Raketenschnell!…

    Was gibt es sonst noch interessantes zu erwähnen im SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test? Gibt es beim Akku keine Neuerungen, so ist das beim verbauten Speicher anders. SAMSUNG verbaut im S23 Ultra tatsächlich <strong>doppelt!</strong> so schnellen Speicher, wie im S22 Ultra.

    Dies ist sicher auch nötig, denn die neue 200 Megapixel-Kamera (ja, Ihr habt richtig gelesen – SAMSUNG hat die Kamera des S22 Ultra noch mal ordentlich aufgebohrt und aus 108 Megapixeln satte 200 gemacht!) kann nun 8K Videos mit 30 Frames/Sek in den Speicher ballern. Um diesen Datenstrom zu verarbeiten und abzuspeichern braucht es ein funktionierendes Gespann aus CPU, Chipsatz, RAM und Hauptspeicher. Hier macht SAMSUNG ganz klar dem bisherigen Video-König iPhone Pro Max eine Ansage!

    Dass SAMSUNG die Ansage in Richtung Apple durchaus ernst meint, merkt man an einem Video von Ridley Scott (genau: der Regisseur von Blade Runner, Alien, Königreich der Himmel, uvm..) der mit dem SAMSUNG S23 Ultra einen Kurzfilm in 8K gedreht hat. Natürlich wird er das Smartphone dabei nicht selbst in der Hand gehalten haben, sondern zum Einsatz kamen sicher professionelles Equipment wie Kamera Rig, Vorsatzobjektive und Software zum nachbearbeiten. Trotzdem zeigt es die enorme Leistungsfähigkeit der S23 Ultra Kamera!

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    Mehr Informationen

    Die Kamera? Die Kirsche auf der Torte..

    Widmen wir uns auch gleich im SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test nun endlich dem wichtigsten Punkt: Der Kamera! Wie schneidet Sie denn nun im direkten Vergleich mit dem S22 Ultra (natürlich in der EXYNOS-Version) ab? Bringt die doppelt so hohe Megapixel-Anzahl doppelt so gute Bilder zustande?

    Der SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test - endlich hat es den Namen absolut verdient!(Bild links: auch wenn es ziemlich schmal erscheint, lässt sich das S23 Ultra doch ganz gut aufrecht stellen um damit Fotos machen zu können. Allerdings muss man den S-Pen dafür herausziehen, da dessen Druckknopf zum herausziehen ein Kippfaktor ist. Noch stabiler steht das S23 Ultra in einer vernünftigen Schutzhülle)

    Natürlich tut Sie das nicht! Die Kamera des S22 Ultra war schon gut – auch wenn es da einige Software-Updates für brauchte. Rein technisch kann eine Smartphone-Kamera schon physikalisch nicht so gut sein wie eine Profi-Kamera mit einem viel größerem Kamera-Sensor – aber ich will verdammt sein – Sie ist verdammt nah dran!

    Seien wir ehrlich – was heutige Smartphones aus den paar Kubikzentimetern Platz im Smartphone-Gehäuse herausholen ist der reine Wahnsinn.

    Ich bin ja noch Smartphone-Besitzer der ersten Stunde (ja ich bin schon alt) und die ersten Kamera-Handys hatten eine Auflösung von 640 x 480 Pixeln. So sahen die Ergebnisse der Kameras dann auch aus. Das S23 Ultra stampft bei der 200 Megapixel-Einstellung eine Datenflut von unglaublichen 16.000 x 12.000 Pixeln in den Handyspeicher und der unscharfe Pixelbrei von damals wich Schnappschüssen mit unglaublichem Detail-Reichtum.

    Im Laufe der Jahre ging bei Smartphones die Entwicklung immer weiter und immer schneller voran. Ein Smartphone ohne vernünftige Kamera ist heute – im Zeitalter von Instagram und anderen sozialen Netzwerken, ebenso wie von den ganzen Ihr ganzes Leben vermarktende Influencern – nicht mehr verkäuflich. Das Smartphone ist im Gegensatz zu einer echten DSLR-Kamera immer dabei, da erwartet man, dass das teure Teil auch Mega-Fotos und Videos schießt!

    In den letzten 2 Jahren waren die Kameras der SAMSUNG Ultra Modelle eher so lala.. . für das S21 Ultra Platz 59 (mit lausigen 115 Punkten) bei DXO-Mark, für das S22 Ultra Platz 24 (immerhin schon 131 Punkte) – das ist nicht grade die Refernz für ein Topmodell.

    Das S23 Ultra kann im SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test da mit 140 Punkten eine ganz gute Marke setzen – auch wenn es technisch bedingt – wie fast alle Smartphones – bei schlechten Lichtverhältnissen schwächelt. Was den Detail-Reichtum, Farbwiedergabe und Videoqualität angeht – da ist das S23 Ultra dem S22 eben noch einmal einen ganzen Schritt voraus. Das S22 Ultra war schon beeindruckend gut – aber das S23 macht alles noch eine ganze Ecke besser!

    Im DXOMark-Test kommt das SAMSUNG S23 Ultra mit 140 Punkten auf einen guten 10. Platz im Kamera-Ranking (das S22 Ultra aus dem vorigen Jahr kam nur auf einen 24. Platz). 10. Platz? Ja, das hört sich erst mal bescheiden an. Man muss aber sehen, dass einige Top-Platzierungen auf Handys fallen, die in Deutschland nicht erhältlich (Honor Magic 4 Ultimate), oder kaum gebrauchbar (HUAWEI-Bann) sind. Dass die Apple iPhones mit dem iPhone 14 Pro und Pro Max hier mit 6 Punkten Differenz merklich besser abschneiden liegt an der nochmal besseren Video-Qualität.

    Der Autor

    Auch hier geht im SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test der Punkt ganz klar an das neue Flaggschiff aus dem Hause SAMSUNG. Da der Kamera-Test aber hier den Rahmen sprengen würde, gibt es dafür einen eigenen Blog-Beitrag..

    Das One UI 5.1 – ein Betriebssystem das keine Wünsche offen lässt.

    Im SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test habe ich nun schon einiges zur Hardware geschrieben – es wird Zeit sich das Betriebssystem dahinter anzuschauen. Fast jeder Smartphone-Hersteller hat eine eigene Benutzeroberfläche für seine Smartphones im Portfolio, welches sich an das entsprechende ANDROID-Betriebssystem von google anpasst, bzw. dessen Funktionen integriert.

    Der SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test - endlich hat es den Namen absolut verdient!(Bild rechts: wer sein S23 Ultra noch persönlicher gestalten will und nicht nur auf den google Play Store fixiert ist, der findet im SAMSUNG eigenen GALAXY Store reichlich Futter um die Benutzeroberfläche an den eigenen Geschmack anzupassen.)

    Bei der Usability und dem Leistungsumfang gibt es aber Qualitätsunterschiede. Auch hier kann ich SAMSUNG nur Bestwerte geben. Das Betriebssystem erschlägt einen fast mit Funktionen (gut, einige sind etwas versteckt, um den Benutzer nicht zu verwirren) – bietet aber auch über das notwendige hinausgehende Funktionen.

    Im Honor Magic 4 Pro Test  hatte ich bereits festgestellt, dass Kernfunktionen vom ANDROID Betriebssystem wie „Material You“ bei anderen Herstellern fehlen. SAMSUNG geht hier den umgekehrten Weg und spendiert sogar noch zusätzliche Funktionen.

    Über den Galaxy Store lassen sich Themes, Hintergrundbilder, Schriften und Icons herunterladen – dort gibt es bereits genug kostenloses Material um dein ganz persönliches S23 Ultra zu erstellen. Wer bereit ist auch etwas Geld auszugeben, der bekommt dann auch noch speziellere Themes mit Animationen, Videos und noch mehr.

    Wer noch kreativer unterwegs ist: Mittels der „Good Lock“ App aus dem SAMSUNG Store kann man sein Smartphone auf so vielfältige Art und Weise anpassen, dass wirklich jeder sein Lieblingslayout zusammenbasteln kann. Es würde den Rahmen sprengen hier noch weiter drauf einzugehen. Ladet euch die kostenlose App einfach herunter und schaut mal selbst, was alles geht..

    SAMSUNG DeX – und das S23 ULTRA wird zum mobilen Office

    Der SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test - endlich hat es den Namen absolut verdient!(Bild links: SAMSUNG DeX in Aktion – die SAMSUNG eigene (D)esktop (EX)tension macht aus dem Smartphone einen PC, sobald ein Monitor (beispielsweise mittels USB-C Kabel) angeschlossen ist. Das Display mutiert dann zu einem Touchpad. Das funktioniert sogar in der Praxis richtig gut!)

    Im Marketing fällt häufig der Begriff „Alleinstellungsmerkmal“ – also etwas, von dem sich ein Anbieter/Händler/Produkt von allen anderen Konkurrenten unterscheidet. Das SAMSUNG „DeX“ ist so etwas.

    Diese App – sofern sie mit einem externen Monitor (klappt Super über ein USB-C Kabel) verbunden ist – verwandelt das SAMSUNG Handy in einen PC, mit dem man durchaus effizient arbeiten kann. Das Display des Handys dunkelt sich ab und wird zu Touchscreen mit Mausbuttons. Eine Tastatur lässt sich mittels Bluetooth einfach koppeln – schon arbeitet man mit dem Handy fast wie am heimischen PC.

    Das S23 Ultra – noch besser mit der SAMSUNG watch5..

    Wenn man bereit ist noch ein paar hundert Euro mehr auszugeben und sich eine SAMSUNG Smartwatch zuzulegen, der hat noch ein paar coole Funktionen mehr zur Verfügung.  Die Nutzung von an die eigene Person angepasste Avatare hatte ich ja schon kurz in meinem Test der SAMSUNG Galaxy watch5 Pro geschrieben.

    Der SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test - endlich hat es den Namen absolut verdient!(Bild rechts: James Bond pur – also nicht ich – aber die Fotoaufnahme. Auf der Uhr sieht man die Vorschau des Fotos und mit dem versteckt in der Hand gehaltenen S-Pen wurde der Auslöser gedrückt.)

    Mit der Uhr kann man aber ein Feature nutzen, welches schon fast eines Gimmicks aus der Ideen-Schmiede von „Q“ (genau, der Tüftler aus James Bond) würdig ist: Mit der Uhr kann man die Kamera des S23 Ultra steuern!

    Man stellt das Handy in Richtung des zu fotografierenden Objekts auf – das geht mit den entsprechenden Cases ganz gut – und selbst wenn die Kamera nicht aktiv ist, kann man mittels der Kamera-App das Smartphone aufwecken, zwischen Video und Foto-Aufnahme umschalten und sogar zoomen. Auf dem Display der Uhr wird das Vorschau-Bild dann angezeigt.

    Falls Dir das Gefummel auf der Uhr um den Auslöser zu drücken zu auffällig ist: mit dem S-Pen, der im Handy steckt kann man mittels Doppeldruck auf den Button zwischen Haupt und Selfie-Kamera umschalten. Mit einem einzelnen Druck auf den seitlichen Button des S-Pen wird dann ein Foto aufgenommen. Das ist cool – und zumindest ein netter Party-Gag!

    Kids are welcome…

    Ein Punkt, der bei vielen Tests gar nicht genannt wird, weil die Testberichte sich nicht an diese Klientel richten ist die Integration von SAMSUNG „Kids“. Man stellt seinen Kindern eine nett designte Oberfläche zur Verfügung mit einigen wirklich nett gemachten Spielen und Beschäftigungen. Das Handy ist derweil in einem Sicherheitsmodus und die Kinder können aus dem Spielbereich nicht auf andere Bereiche des Handys zugreifen. Der Spielmodi wird erst aufgehoben, mittels Freigabe des Handy-Besitzers.

    Der SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test - endlich hat es den Namen absolut verdient!

    (Bild oben: SAMSUNGs Kids world ist eine App-Sammlung, die dem Junior nur begrenzten Zugriff auf das Handy gewährt. Das nett gemachte Crocos Adventure ist ein Spiel, das beim Kind die räumliche Vorstellungskraft schult. Da es einige interessante Dinge zu entdecken gibt, kann sich ein Kind da durchaus einige Stunden mit beschäftigen, ohne dass es langweilig wird)

    Wer mal eine längere Reise im Auto mit seinen Kindern plant, hat da etwas mit denen die sich eine Zeitlang beschäftigen können. Ob ich denen aber mein S23 Ultra zum spielen geben würde – na, da denk ich noch mal drüber nach..

    Ein bisschen Kritik muss sein..

    wenn es ein paar Punkte gibt, bei denen ich meckern muss, dann ist es zum einen die etwas unglückliche Palette von Gehäusefarben, die SAMSUNG für das S23 Ultra anbietet. Diese Pastelltöne hauen mich echt nicht vom Stuhl. Das Vorjahresmodell in Burgundy war für mich seit Jahren die schickste Farbe. Weil es die nicht gab, habe ich mehr aus Verlegenheit das Cremefarbene Modell gekauft.

    Und dass SAMSUNG mit einer Superschnellladefunktion wirbt, ist etwas … Hmm, sagen wir mal.. „Ansichtssache“.. 45 Watt Ladeleistung bei einem Schnellladegarät ist vielleicht im SAMSUNG Universum schnell – andere Hersteller laden doppelt und dreifach so schnell. Auch Induktiv ist bei 15 Watt Schluß mit Ladestromabgabe. Da sollte man etwas echt nicht so nennen – oder wenigstens das Wort „Super“ aus der Produktbezeichnung weglassen..

    Davon ab ist die Ladegeschwindigkeit aber ausreichend: Die wenigsten Anwender werden den Akku bis auf das letzte Prozent auslutschen – Tiefenentladung tut keinem Akku gut – und wer bei 15 -20 % Restakku das S23 Ultra an einen USB-C Stecker fummelt, an dem auf der anderen Seite das Schnellladegerät hängt, der hat nach knapp 1 Stunde wieder 100% Akku. Induktiv dauert es leider dann eben 3x so lange – was kein Problem ist, wenn man es Nachts neben sich auf ein Ladepad legt.

    Und ein weiterer Kritikpunkt im SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test ist das Design des Original Clear View Cover von SAMSUNG. Auch hier hat SAMSUNG gepatzt. Das Case des Vorgängers hatte auf der Vorderseite einen Ausschnitt, der genau so groß war, wie der hintere Kamerablock. Klappte man das Cover komplett auf um Fotos zu machen, hatten die Kameralinsen freie Sicht. Das Cover für das S23 Ultra hat auf Display-Seite einen kleineren Ausschnitt. Klappt man es komplett auf, verdeckt es halb das untere Objektiv. Wer hat das denn zur Produktion durchgewunken?

    S22 Ultra oder S23 Ultra?..

    Der SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test - endlich hat es den Namen absolut verdient!(Bild rechts: Das SAMSUNG Galaxy S23 Ultra und die neue SAMSUNG watch5 Pro sind im SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test ein tolles Gespann – gerade im Bereich Fitness, Tracking und Gesundheit. Die SAMSUNG Health App lässt keine Wünsche offen. Vieles ist dort bereits kostenlos integriert, wo andere Anbieter auf kostenpflichtige Dienste von Drittanbietern verweisen.)

    Das S23 Ultra zeigt sich im SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test mit Abstand besser als das Vorjahresmodell S22 Ultra. Trotzdem ist das S22 Ultra kein schlechtes Smartphone. Wenn ich nicht ein bisschen Technik-Gaga wäre, würde ich das S22 Ultra weiter einsetzen. Leistungsmäßig hat es mir schon gereicht und die Foto und Video-Qualität fand ich auch schon völlig ausreichend. Wer es hat kann es sicher noch einige Jahre weiter einsetzen. Doch wer umsteigt, bekommt eben noch ein gutes Stück Leistung mehr.

    Wen der Preis von über 1.000,- € abschreckt, der kann sicher bei ebay das Vorjahresmodell zu einem relativ kommoden Preis bekommen – aktuell liegt das gebrauchte S22 Ultra dort bei 600,- – 800,- € – je nach Zustand und Ausstattung.

    In Summe – das beste Smartphone der Welt.. (sorry Apple-Fanboys)

    Wenn man eine Summe aus dem Fazit über alle Bereiche hinweg zieht, dann ist für mich das neue S23 Ultra nach dem SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test das beste Smartphone der Welt:

    • dank dem neuen SnapDragon 8Gen2 Chip spielt es nun endlich Leistungsmässig ganz oben mit.
    • die Hardware ist auf höchstem Niveau – es gibt in keinem Bereich Aussetzer. Selbst wenn man nicht das hellste Display verbaut hat – es ist hell genug. Die Lautsprecher klingen satt, Fingerabdruck-Sensor und Gesichtserkennung funktionieren zuverlässig
    • Es hat als Alleinstellungsmerkmal einen Stift, mit dem sich zusätzlich zu den normalen malen, Zeichnen und Notizen erstellen noch einiges andere anstellen lässt.
    • das Betriebssystem in der angepassten One UI 5.1 Version ist perfekt an die Hardware angepasst und umfangreich.
    • die Kamera – selbst wenn es bei DXOMark nicht unter die Top 5 reichen sollte – gehört zu den besten, die derzeit verbaut werden und hat von SAMSUNG dank diverser zusätzliche Apps wie „Expert RAW“ und Features wie „Astrofoto“ Funktionen, die einmalig sind
    • in Verbindung mit der SAMSUNG Galaxy Watch5 hat man noch mehr Funktionen zur Kamera-Steuerung, wie manuellen Zoom, Auslösen eines Videos oder Fotos über die Uhr (das ist schon verdächtig nahe an James Bond)
    • die „Kids“ Plattform für Kinder ist eine Funktion, die ich so bei anderen Handy-Herstellern nicht gesehen habe, aber durchaus sinnvoll finde
    • es arbeitet perfekt mit dem Microsoft Windows – Universum zusammen. Via Apps wie „DeX“ von Samsung oder „Smartphone-Link“ von Microsoft kann man das Smartphone über den PC steuern

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    SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test

    Der SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test - endlich hat es den Namen absolut verdient!

    +

    • mit übertaktetem Snapdragon 8 Gen2 sehr schnelle CPU
    • durch integrierten S-Pen Funktionen, die kein anderes Smartphone hat
    • lange Versorgung mit neuen Android-Versionen
    • sehr schnell im bereitstellen von Updates
    • 802.11ax (Wi-Fi 6) Datenübertragung möglich
    • einziges Smartphone mit echtem optischem 10fach Zoom
    • sehr viele Kamerafunktionen inkl. RAW
    • 8K Videos mit 30fps möglich
    • spezieller Spielmodus für Kinder
    Der SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test - endlich hat es den Namen absolut verdient!

    -

    • mangels Schnelladefunktion relativ lange Akku-Ladezeiten
    • kein Netzteil im Lieferumfang
    • kein Slot zur Speichererweiterung

    Und jetzt Du! Was meinst Du? Würde dich das S23 Ultra reizen? Oder gibt es beim iPhone (oder einem anderen Smartphone) ein Killer-Feature welches das S23 Ultra alt aussehen lässt?

    Das SAMSUNG S23 Ultra im Test

    Preis/Leistungsverhältnis - 95%
    Aussehen - 95%
    Verarbeitung - 93%
    Haptik - 94%
    Kompatibilität - 90%
    Bedienung - 90%
    Zubehör - 60%
    Energieverbrauch - 93%

    89%

    Gesamtergebnis

    Preis/Leistungsverhältnis: Auch wenn man häufig liest, das S23 Ultra wäre zu teuer - im letzten Jahr ist alles teurer geworden, und dass SAMSUNG seine erhöhten Kosten an den Verbraucher weitergibt, ist mal klar. In Summe bekommt man aber ein Smartphone, welches im direkten Vergleich nicht teurer ist, als das vor 2 Jahren veröffentlichte S21 Ultra. Aktuell bietet SAMSUNG das Handy mit doppeltem Speicher für das gleiche Geld an. Ich habe für das Modell mit 512 GB Speicher 1.356 € bezahlt. Das finde ich nicht zu teuer. Ein vergleichbares iPhone 14 Pro Max würde mit 1.800 € ein wesentlich größeres Loch in den Geldbeutel reissen. Aussehen: Das Aussehen ist wie immer Geschmackssache. Mir gefällt die puristische Optik mit den 5 Kameralinsen auf der Rückseite. Eventuell ist das für die nächsten Jahre das Corporate Design der Handys aus dem Hause SAMSUNG. Ich hätte da nichts gegen. Verarbeitung: Die Verarbeitung ist makellos. Es gibt keine fühlbaren Kanten bei den Übergängen im Gehäuse, die Buttons haben einen guten Druckpunkt, das Display ist gleichmäßig hell. Haptik: Dementsprechend ist die Haptik ebenfalls auf Top-Niveau. Die Gehäuse-Rückseite aus Glas ist matt - dadurch sieht man keine Fingerabdrücke, was ich wesentlich angenehmer finde, als die hochglanz-Rückseiten bei anderen Smartphones. Kompatibilität: Die Kompatibilität ist mit dem Microsoft Universum gut umgesetzt. Mit der Microsoft App "link für Windows" oder der SAMSUNG App "DeX" kann man Inhalte einfach zwischen den Geräten übertragen, und sogar über den PC mit dem Smartphone telefonieren. Bedienung: Die Bedienung ist wie man es von den üblichen ANDROID-Smartphones gewohnt ist. SAMSUNG bietet aber immer noch ein kleines bisschen mehr, was Umsteiger von anderen Smartphones überraschen könnte. Zubehör: Beim Zubehör zeigt sich SAMSUNG leider von der geizigen Seite. Weder gibt es eine ab Werk aufgebrachte Display-Schutzfolie, noch eine Silikon-Hülle - noch weniger ein Ladegerät. Das ist ein Kritikpunkt der zu massivem Punktabzug führt. Energieverbrauch: Beim Energieverbrauch ist das S23 Ultra auf einem sehr guten Weg (in meinem täglichen Gebrauchs-Schema erreichte ich eine mehr als doppelt so lange Akku-Laufzeit, als mit dem S22 Ultra) und reiht sich dank dem Snapdragon 8Gen2 weit vor dem Vorgänger ein. FAZIT: Für mich ist das Teil eine klare Kaufempfehlung.

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