Teufel Lautsprecher

  • Teufel Power Hifi Test – wenn entfesselte 120 Dezibel laut genug sind!..

    Teufel Power Hifi Test: laut, lauter, Teufel!

    Hidiho liebe Community! Heute gibt’s was auf die Ohren – buchstäblich! Der Teufel Power Hifi Test, den ich euch hier präsentiere, macht euch mit einem paar Lautsprecher-Boxen aus dem Hause Teufel bekannt, denen die Begriffe: „Dezent“, „vornehm zurückhaltend“ oder „Understatement“ völlig fremd sind! Diese Dinger übersieht man nicht und überhören kann man sie noch weniger!

    Teufel Power Hifi Test - wenn entfesselte 120 Dezibel laut genug sind!..(Bild rechts: zum Größenvergleich der Power Hifi Box – die steht hier neben der Teufel Ultima 40. Die Ultima 40 ist schon keine kleine Box aber die passt locker 4x in die Teufel Power Hifi rein. Die Ultima 40 hat einen richtig guten Tiefbass, der sehr knackig und präsent ist – die Power-Hifi toppt das aber leicht. Wenn ich einen Vergleich aus dem Tierreich anführen müsste, dann wäre der Sound der Teufel Ultima 40 das Gebrüll eines Löwen – aber das Donnerwetter aus der Teufel Power Hifi wäre der Brunftschrei von Godzilla..)

    Ich habe mir die Teufel Power Hifi gleich im Paar gekauft, denn der Hersteller aus Berlin hat aktuell den „Teufel Wintersale“ und gibt bis zu 45% Rabatt auf die Artikel. Der UVP der Power Hifi ist mit 1299,99 € ausgepreist – pro Stück. Während des Teufel Wintersale wurde der Preis auf 799,99 € pro Stück reduziert. Und wenn man zwei Boxen kaufte, dann reduzierte sich der Preis noch einmal etwas – nämlich auf 1499,99 € statt 2599,99 €. In diesem Bundle ist auch zusätzlich ein 5 Meter langes XLR Kabel um die beiden Boxen zu koppeln (zu diesem Punkt später mehr!). Dazu kam dann der Speditionsversand auf Palette, denn bei diesen Boxen winkt jeder Paketdienst bei knapp 150 Kilo Gewicht dankend ab.

    Auf den Versand von knapp 70 Euro gab es noch über einen Coupon einen Nachlass von so ungefähr 30,00 € – für knapp 1530,- €  machten sich die Mega-Schallerzeuger auf den Weg zu mir. Man bekommt also 2 Boxen fast für den Preis von einer Box. Da kann man ja mal zuschlagen. Wer also auch mal richtig viel sparen will, der sollte sich sputen – ich weiß nicht, wie lange der „Wintersale“ noch geht!

    Lieferung? Chaos pur!

    Beim Teufel Power Hifi Test gestaltete sich der Versand mit Kühne und Nagel eher bescheiden bis mies. Erst sollte mir die Palette lt. Info von Teufel am 23.1.2026 zugestellt werden, nur um ein paar Stunden später per Mail von IDS (das ist das Speditionsnetzwerk) die revidierte Info zu bekommen, dass die Boxen am 7.1. geliefert werden. Diese Info bekam ich am 6.1.2026 – am gleichen Tag an dem ich die Boxen bestellt hatte.

    Jetzt kann man über die Webseite die Lieferung ja tracken: Lt. Teufel war die Palette noch gar nicht an den Spediteur übergeben worden. Der Liefertermin schien mir daüber hinaus sehr unrealistisch – und das war er auch, denn am 7.1. passierte nichts. und im Tracking-Tool war die Palette immer noch im Status „Informationen übermittelt“.

    Teufel Power Hifi Test - es gab Beschädigungen!(Bild links: Das musste ja so kommen – so wie man die Kisten behandelt hatte. Leider wurde ich erst beim auspacken während des Teufel Power Hifi Test gewahr, dass eine Bassbox an ein paar Stellen an der Oberfläche beschädigt war. Glücklicherweise waren die Beschädigungen an der Rückseite der Box, die man nicht sieht und die Macken ließen sich mit einem schwarzen Edding schnell überpinseln – und nach meiner Reklamation bekam ich von Teufel noch netterweise eine kleine Gutschrift.)

    Das war jetzt auch nicht so schlimm, denn ich musste für die beiden ankommenden Riesen-Boxen erst mal mein HiFi-Equipment komplett umarbeiten: Kabel neu verlegen, LowBoard verschieben, Steckdosen freimachen und neue Steckdosen an die vorgesehenen Stellplätze legen, denn diese Boxen sind Aktiv-Boxen mit jeweils 440 Watt Leistung. Immer mit einem Zollstock in der Tasche um zu checken, ob die Monsterkisten auch wirklich so passten, wie ich mir das vorgestellt hatte.

    Und natürlich passte es – Hey! Ich bin Profi – schon vergessen?

    Am 8.1. Morgens um 7:30 Uhr bekam ich schon wieder die Info, dass die Sendung mir an dem Tag zugestellt würde – ich hielt das erst für einen Witz, aber lt. Tracking-Info war die Palette tatsächlich innerhalb von einem Tag vom Lager Berlin nach Dortmund verschickt worden und auch schon in Zustellung. Das fand ich dann allerdings richtig kacke, denn genau an dem Tag morgens hatte ich einen Arzt-Termin, auf den ich monatelang warten musste – und jetzt kam so ein blöder Spediteur ohne mich vorher zu kontaktieren und den Liefertermin der Palette mit dem Equipment abzustimmen.


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    Ich rief also den Arzt an und sprech aufs Band, dass ich aufgrund einer Terminüberschneidung den Arztbesuch absagen muss. Tja, was hätte ich sonst machen sollen?

    Der Fahrer der Spedition rief mich kurze Zeit später an und mir schwante da schon übles als er die Ladebordwand öffnete: die vorher in Stretchfolie eingewickelten Komponenten waren von einer Einweg-Palette auf eine Euro-Palette gepackt worden. Das wäre ja nicht so schlimm, aber fast jeder Karton wies Beschädigungen auf! Und das nicht zu knapp! Besonders die beiden großen Kartons der Subwoofer waren sehr zerpflückt und hatten aufgerissene Stellen, wo man sehr rüde beim umpacken mit den Kartons umgegangen war.

    Der Transport? Ein Gang ins Fitness-Studio10

    Der Fahrer nahm die Beschädigung auf, für den Fall, dass die Ware im inneren der Verpackung beschädigt sein sollte. Ich liess mir die Palette dann noch bis zur Haustür schieben, quittierte den Empfang und dann ging der strapaziöse Teil los!

    Die Palette hatte ein Gesamtgewicht von 152 Kilo – die sich wie folgt verteilten: ein Hochtönergehäuse mit der Steuerelektronik wiegt 10 Kilo, ein Mitteltönergehäuse bringt es schon auf 20 Kilo und der große Klotz mit den 2 riesigen Basslautsprechern bringt es auf 40 Kilo. Jede Box wiegt also aufgebaut 70 Kilo – 2 Stück sind dann 140 Kilo plus Umverpackung, die ich das ganze Treppenhaus hochschleppen musste – der Teufel Power Hifi Test entpuppte sich als fortgeschrittenes Fitness-Training!

    Teufel Power Hifi Test - ein gutes Kartonmesser ist von Nöten.

    (Bild oben: es geht doch nichts über vernünftiges Werkzeug! Dieses Universal-Klappmesser, Profi-Teppichmesser, Cuttermesser, Kartonschneider, Talahon-Verscheucher – nenn es wie Du willst, hat mir schon vor Jahrzehnten in meiner Zeit als Messebauer gute Dienste geleistet.

    Es liegt Super in der Hand, die Klinge hat einen ausgeklügelten Klappmechanismus, im Messer sind unter dem rutschfestem Kunststoffgriff noch 3 Reserve-Klingen und weitere Ersatzklingen sind in einem praktischem Behälter, der automatisch eine neue Klinge herausschiebt. Sich damit selbst zu schneiden ist selbst für einen absoluten Tollpatsch fast unmöglich. Bosch gibt darauf 20 Jahre Garantie! Gibt’s für knapp 20,00 € auf Amazon.)

    Dazu kam noch eine kleine Kiste, mit dem beim Set kostenlos beigelegtem XLR-Kabel. Das Kartönchen brachte ich mal als erstes hoch um mich auf den folgenden Treppen-Marathon einzustimmen. Die beiden Hochtöner kamen als nächstes dran. Das ging noch problemlos auch wenn ich beim zweiten Karton schon ziemlich schnaufte, weil ich bereits dreimal hintereinander bis in die 2. Etage gestiefelt war. Die Mitteltöner mit je 20 Kilo konnte ich mir aufgrund der Kartongröße auch noch jeweils vor die Brust klemmen um sie hochzubringen – bei den über 40 Kilo schweren Kartons der Bassboxen war aber Sense.


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    Bei dem ersten Karton schnitt ich an der Seite mit dem oben gezeigtem Cutter die Verpackung auf, denn ich wusste, dass diese Boxen Tragegriffe an den Seiten haben. Die Idee war gut – nachdem man sich durch die Schutzfolie geprockelt hatte, kam man gut an die Griffe – die 40 Kilo blieben aber 40 Kilo. Die erste Box schleppte ich dann ächzend Stufe für Stufe bis auf den ersten Treppenabsatz – dann war klar, ein neuer Plan musste her, denn ich war immer noch im Erdgeschoss und ich war schon nassgeschwitzt und die Arm-Mukkis taten weh. Noch 2 weitere Etagen hochschleppen? Und die Nummer zweimal? Nee. danke..

    Teufel Power Hifi Test - eine gute Sackkarre macht Sinn!(Bild rechts: „haben und nicht brauchen, ist besser als brauchen und nicht haben!“ Wann braucht man denn auch schon mal eine Sackkarre? Nicht oft – aber dieses kleine Teil hat mir schon oft den Arsch gerettet, wenn ich Lieferungen bekam, bei denen die Kartons Kühlschrank-Größe hatten und dementsprechend schwer und unhandlich waren! So eine unkaputtbare hochwertige Profi-Karre ist dann auch nicht mit den Billigteilen aus China für 100 € zu vergleichen. Diese Karre kostet neu knapp 500,00 €. Vorteilhaft, wenn man so etwas gebraucht im Internet schnappen kann.)

    Mir fiel ein, dass ich noch eine Transportkarre hatte, die mal einem Arbeitskollegen gehörte und die er mir für kleines Geld überlassen hatte. Klar steht so ein Teil meistens nutzlos rum – aber bei solchen Situationen wird der Spruch: „haben und nicht brauchen, ist besser als brauchen und nicht haben!“ zur grausamen Realität.

    Der Vorteil der Karre: sowohl Holm, wie auch die überlange Gabel sind klappbar – womit sich die Karre easy in einem Schrank verstauen lässt. Ganz wichtig ist, dass sie „Treffenkufen“ hat – damit lässt sich die Karre auf den Kunststoffgleitschienen die Treppe leichter hochziehen oder auch hinablassen. Das kostet zwar immer noch einiges an Kraft, aber wesentlich weniger, als wenn man die Dinger mit weit ausgebreiteten Armen die Treppe Stufe für Stufe hoch bollert.

    Teufel Power Hifi Test - es fällt leider viel Müll an!(Bild links: Müll, Müll, Müll! Schaumstoff, Pappe, Plastikfolie in Massen! Schon der Aufbau einer einzigen Box, liess mein Wohnzimmer wie eine Müllkippe aussehen. Das kleinschneiden der sieben Kartons dauerte hinterher nochmals knapp eine halbe Stunde und ich musste dafür acht mal runter zum Papier-Container latschen. Für Unboxing-Fans wäre es das reinste Fest!)

    Eine halbe Stunde später hatte ich alles oben, war nassgeschwitzt und genehmigte mir erst mal ein gekühltes, Koffein- und Taurinhaltiges Erfrischungsgetränk. Dann ging es ans auspacken und aufbauen. Zum öffnen der Kartons leistete mein Cutter-Messer wieder gute Dienste – ebenso wie beim aufschneiden der Seitenteile bei den großen Subwoofer-Kartons, denn die 40 Kilo-Teile mal eben an den Griffen aus einem Karton zu heben kann man vergessen! Man muss vorsichtig an einer Kante entlang den Karton aufschneiden und dann unten einen waagerechten Schnitt machen um die Box einigermaßen bequem aus dem Karton zu bekommen.


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    Der Aufbau? Eine Müll-ArieOrgie!

    Leider ist das auspacken (oder „Unboxing“) eine pure Erzeugung von allem möglichen Verpackungsmüll. Ich sehe ja ein, dass hochempfindliche Elektrogeräte geschützt transportiert werden sollten, aber sperrige Schaumstoffstangen, die man erst mühsam zerschneiden muss und die im Hausmüll nicht entsorgt werden können, sondern zum Wertstoff-Hof gefahren werden müssen? Das halte ich nicht für zeitgemäß. Wellpappenrollen hätten den gleichen Schutzeffekt und wären viel einfacher zu recyceln. Da sollte Teufel mal drüber nachdenken.

    Teufel Power Hifi Test - wenn entfesselte 120 Dezibel laut genug sind!..(Bild rechts: Die Hochtönereinheit hat nicht nur einen Hochtöner im Gehäuse verbaut, sondern auch einen Class D Verstärker. Die Bedienelemente sind an der rechten Seite im Gehäuse versenkt angebracht. Über eine LED-Anzeige wird man über die eingestellte Lautstärke und Bass, Mitten – und Höheneinstellung informiert. Eine blaue LED zeigt den Status der Bluetooth-Verbindung an.) 

    Die Boxen sind modular aufgebaut und können nur in einer Variante aufgebaut werden – dafür sorgen schon die beiden Versorgungskabel, die aus dem oberen Hochtöner heraushängen. In dem 10 Kilo schweren Kasten steckt sowohl der Hochtöner als auch ein Class D Verstärker mit der Steuerelektronik. Die LED-Anzeige und die Tipp-Schalter und Drehregler sind versenkt ins Gehäuse eingelassen. Die Drehregler sind aus Metall – ich schätze Aluminium – gefertigt und wirken hochwertig. Beim drehen haben sie einen angenehmen Widerstand.

    Etwas irritiert hat mich der Lautstärkeregler, der keinen „Start – und Endpunkt“ hat, sondern sich komplett um die eigene Achse drehen lässt. Man muss also immer ein Auge auf die LED-Anzeige haben um zu wissen wieviel Power grade an die Lautsprecher gegeben wird.

    Teufel Power Hifi Test

    (Bild oben: so sah mein Test-Setup aus: Mein HP Omnibook enthält auf einer von mir verbauten 4TB-SSD meine komplette Musik-Bibliothek von einem Terabyte Umfang. Mittels HDMI-Kabel ist der Fernseher als 2. Monitor eingebunden auf dem über das Virtual DJ Programm sowohl die Musik per Bluetooth and die Boxen gesendet wird, aber auch farbige Animationen an den Fernseher. Ich sag mal so: absolutes Party-Feeling!) 

    Leider gibt es auch Kritik..

    Hier gibt es leider ein paar Dinge, die echt stören: Die Versorgungskabel sind sehr starr und ziemlich knapp (in meinen Augen sogar zu kurz) bemessen. Man bekommt Sie zwar in den Adapter gesteckt und durch drehen in die Verriegelungsposition sitzen die Kupplungen auch fest. Aber bei Boxen, die an einer Wand stehen, ist es kaum möglich an die hinteren Schalter zu kommen, mit denen man die Betriebsart einstellt. Das würde nur gehen, wenn man den Hochtöner aus den Aufnahmeflächen des Mitteltöners hebt um den etwas zu drehen, damit man sieht, was man einstellen will – oder um die Tonsignalkabel einzustöpseln – doch aufgrund der kurzen Kabel klappt das nicht.

    Die ganze Box bekommt man im Teufel Power Hifi Test auf engstem Raum schon durch das gewaltige Gewicht und die stoppenden Gummifüße des Subwoofers nicht mal eben schnell gedreht um an die hinteren Anschlüsse und Schalter zu kommen. Und sich mit einer Taschenlampe bewaffnet um die Box zu biegen um die winzig kleinen Schalter und Beschriftungen zu finden? Nee, echt. Da muss Teufel wirklich nachbessern!

    Klar, das Gespann der Power Hifi steht ja größenteils auf der Bühne (es ist tatsächlich kaum möglich, die beiden Boxen mit einer Stereoanlage zu koppeln, denn – ihr werdet es nicht glauben – die Boxen haben keinen Lautsprecheranschluß!) – da kann man relativ einfach um so eine Riesenkiste herumgehen. Aber wenn dieser Brüllwürfel nahe an einer Wand steht? Dann hat man ein echtes Problem.

    Das ist dann auch das größte Manko der Boxen: Für eine Stereoanlage sind Sie nicht primär gedacht. Hier geht es um Event-Equipment welches dafür gedacht ist kleine bis mittelgroße Hallen zu beschallen. Dementsprechend sind auch die Anschlüsse am Hochtöner gestaltet.Teufel Power Hifi Test - wenn entfesselte 120 Dezibel laut genug sind!..

    (Bild oben: schauen wir uns mal die Rückseite des Hochtöners an, der das Gehirn dieser Schallwaffe ist. In der oberen Reihe sind selten gebrauchte Schalter angebracht, denn wenn man die beiden Boxen einmal konfiguriert hat, dann kann man die auf-und wieder abbauen ohne dort etwas verstellen zu müssen.

    Der Drehregler für die „Auto On Sensitivity“ hat keine Nummer bekommen. Er macht das, was seine Beschreibung sagt und ich habe keine Veranlassung gesehen an der Voreinstellung etwas zu verändern.

    Der Klang lässt sich über eine Fernbedienung oder direkt oben rechts an der Box über die Drehregler einstellen. Warum man sich als USB-Anschluß (1) ausgerechnet einen Mikro-USB ausgesucht hat, kapier ich aber nicht. Einen USB-C Stecker beispielsweise kann man im meist halbdunklem Bühnenumfeld gar nicht falsch rum einstöpseln – beim Mikro-USB fummelt man sich einen ab. Abgesehen davon: wer hat so einen uralt Stecker überhaupt noch zuhause? Ein Grund könnte sein, dass es diese Box schon seit 2019 in dieser Form gibt und USB-C vor sieben Jahren noch kein Standard war.

    (9), (2), (3) und (4) sind für die Einstellungen, wenn man eine, zwei oder mehrere Boxen einsetzt. Bei zwei und/oder mehr Boxen werden die oberen Elemente mittels einem XLR-Kabel verbunden und die Signalempfangene Box wird zum Master, während die andere(n) Box(en) als „Companion“ fungiert, bzw. fungieren. Welche der Boxen Master und welche Companion ist kann man hier einstellen. Hier kann man dann entscheiden, ob das Signal als Mono-Signal durchgeschliffen wird oder es in linken und rechten Kanal gesplittet wird, wobei dann jede Box einen eigenen Kanal ausgibt.

    Interessanter sind die Anschlüsse (5),(6),(7) und (8) für das Tonsignal. Dies sind durchweg nur Eingänge. Die Nutzung als Ausgang funktioniert nicht! Die Nummer (5) ist ein Cinch-Eingang für Endgeräte wie ein TV, Tapedeck oder CD-Player. (6) sind XLR-Anschlüsse für Stage-Equipment wie Keyboards, Mischpulte (wie Beispielsweise mein ROLAND FANTOM 6), (7) ist ein LWL TOSLink Eingang, den sowohl einige PC-Mainboards, AV-Receiver oder auch TV-Geräte als Ausgang zur Verfügung stellen.

    Zu guter Letzt ist die Nummer (8) für die Verbindung von zwei oder mehr Power Hifi Boxen zuständig. Denn diese Boxen können per Kabel in Reihe geschaltet werden! Für Bluetooth gibt es hier keine Einstellmöglichkeiten – das geschieht einzig über die Fernbedienung oder das Bedienfeld oben Rechts an der Box.)

    Wie schon oben gezeigt, haben diese Boxen keinen Anschluß um als Hifi-Boxen in der Wohnung „gehalten“ zu werden. Wer glaubt, damit seinen Dolby Surround-Receiver aufzupeppen um ein Erdbeben auch physisch zu erleben, der ist leider auf dem Holzweg – außer er hat einen guten HiFi-Verstärker mit XLR-Ausgang. Die fangen aber erst in Preisregionen an, die den Boxenpreis bei weitem übersteigen.


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    Es gibt wie fast immer Adapter oder auch spezielle Kabel um das Ton-Signal von einem zweipoligem Lautsprecherkabel auf ein dreipoliges XLR-Kabel zu switchen. Doch der XLR-Anschluß hat nicht ohne Grund 3 statt 2 Kontakte. Er bietet ein saubereres Signal ohne Störgeräusche und das Signal ist 12 dB lauter

    Teufel Power Hifi Test - wenn entfesselte 120 Dezibel laut genug sind!..(Bild links: ein klassischer DJ-Arbeitsplatz, wie ich ihn schon dutzende Male aufgebaut habe. Tisch mit Sichtschutz – darauf das DJ-Equipment: Mischpult, Laptop, Videomixer u.a.. Jeweils links und rechts Lichtsäulen für das echte Disco-Feeling und Leinwände für Musik-Videos oder animierte Shader. Je nach Halle gibt es schon eingebaute Lautsprecher – und Beleuchtungssysteme, die man nutzen kann. Wenn nicht, ist leider mal wieder harte körperliche Arbeit gefragt und kreative Kabelverlegung von Nöten.)

    Möglich ist das verbinden per Bluetooth und das funktioniert auch auf kurze Entfernungen (Teufel deklariert die Power Hifi als Teufel Bluetooth Lautsprecher) – sollte man aber in einer mittelgroßen Halle auftreten, in der fast alle ein Handy mit eingeschaltetem Bluetooth dabei haben und die Entfernung vom Bluetooth-Sender zu dem Empfänger in den Boxen 5 Meter überschreiten, dann sehe ich Probleme – und 5 Meter sind in einer Halle oder auf einer etwas breiteren Bühne keine große Distanz.

    Teufel Power Hifi Test

    Teufel Power Hifi Test - wenn entfesselte 120 Dezibel laut genug sind!..

    +

    • Toller Klang
    • vielseitig einsetzbar für Bühne, aber auch für zu Hause
    • sehr hochwertig verarbeitet
    • vielfältige Anschlußmöglichkeiten
    • kaskadierender Betrieb möglich
    • einfacher Aufbau
    • Klang und Lautstärke mit Fernbedienung steuerbar
    Teufel Power Hifi Test - wenn entfesselte 120 Dezibel laut genug sind!..

    -

    • relativ teuer
    • Verkabelung meines Erachtens nach verbesserungswürdig
    • Mikro-USB Anschluß eher antiquiert
    • Schalter auf der Rückseite bei Wandnähe kaum zu erreichen
    • nicht mittels App steuerbar
    • Infrarot-Sensor der Fernbedienung nicht deaktivierbar
    • viel überflüssiger Verpackungsmüll aus Schaumstoff
    Der Teufel Power Hifi Lautsprecher ist eigentlich ein physikalisch getrenntes 3-Wege System mit Hochtöner, Mitteltöner und Basslautsprecher Über die zentrale Steuereinheit im Hochtöner werden die einzelnen Komponenten per Kabel mit Signalen versorgt. Das besondere ist die Möglichkeit die Boxen kaskadierend zu betreiben. Man verbindet Sie per XLR-Kabel und eine als Master betriebene Box steuert alle 'Companions'.
    Eine Grenze setzt nur das persönliche Bankkonto, denn die Boxen kosten im regulären Verkauf 1.300 € pro Stück. Es gibt natürlich auch spezielle Bühnenboxen, die wesentlich günstiger sind - die Frage ist aber: wie ist der Klang der Billigheimer? Das Aussehen, Haptik, Verarbeitung ist hochwertig, wie man es von einem Premium-Hersteller wie Teufel erwartet.
    Wie bei anderen Bühnenlautsprechersystemen sind die einzelnen Lautsprecher modular. Sie sind aber nicht Rackfähig und lassen sich nur in einer vorgegebenen Art anschließen.
    Die Boxen schaffen den Spagat zwischen robuster Bühnenbox und stylischer HiFi-Komponente, die im Wohnzimmer Blicke auf sich zieht.
    Dass das Design der Box nunmehr 7 Jahre alt ist, sieht man ihr an. Wo andere Hersteller eher abgerundetes Design, geschwungene Formen und LED-Spielereien anbieten, bekommt man bei Teufel 3 schwarze Klötze. Die Bedienelemente sind aus Metall und nicht aus billigem Kunststoff. Auch die Oberflächen fühlen sich durch die abgerundeten Kanten gut an. Dass der Diffusor des Hochtöners aus Kunststoff ist, ist aber ein Minuspunkt. Die anderen beiden Lautsprecher haben stabile Lochbleche zum Schutz der Lautsprecher verbaut.
    Bei der Kompatibilität meint es Teufel zwar gut, aber reißt dann leider doch die Hürde. Einen Mikro-USB Anschluß zu verbauen ist echt antiquiert, dazu lädt er praktisch dazu ein, versehentlich einen USB-C Stecker dort hinein zu würgen - grade wenn man die Boxen in der Vermietung hat und sich immer andere Mieter die Box ausleihen. Dass es keine Möglichkeit gibt normale Bananenstecker für handelsübliche Dolby Surround Lautsprecher anzuschließen ist auch schade. Dafür hat man mit Toslink die Möglichkeit eine Glasfaserverbindung zu Endgeräten herzustellen.
    Auch Bluetooth funktioniert - man sollte aber auf die maximale Entfernung achten. Über USB lassen sich Smartphones, Tablets und PCs verbinden, denn hinter dem USB-Anschluß sitzt eine USB-kompatible Soundkarte. Der Aufbau ist eigentlich selbsterklärend, denn man kann nicht viel falsch machen. Die Kabel sind so abgelängt, dass man sie nicht falsch anschließen kann - allerdings sind sie meines erachtens nach zu kurz, denn wenn die Kabel hinten angeschlossen und eingerastet sind, dann lässt sich das oberste Segment kaum drehen um an die hinteren Schalter und Anschlüsse zu kommen. Hier wären etwas längere Kabelpeitschen mit einer eindeutigen Farb-Kodierung besser geeignet.
    Fazit: Der Klang ist ausgezeichnet und schafft es sowohl für perfekten Klang in einem Wohnzimmer zu sorgen, aber auch eine kleine Halle zu rocken. Mit einem Frequenzgang von 32-20.000 Hertz ist die Box zwar kein 'Tiefgänger', der bis unter 25 Hertz vibrieren kann, aber da die tiefsten Töne im Musikbereich bei 40 Hertz liegen (E-Bass) reicht die Power Hifi Box um das komplette Klangspektrum abzubilden. Aufgrund der beiden riesigen Subwoofer von jeweils 30 Zentimetern ist der Klang des Basses aber sehr präsent und bei hohen Lautstärken körperlich spürbar.

    Eine Lösung wäre ein asymetrischer Aufbau: da nur eine Box das Bluetooth Signal bekommen muss (denn das empfangene Tonsignal wird ja über das XLR-Kabel auf den „Companion“ durchgeschliffen), muss man nicht genau mittig zwischen den 2 Boxen performen, sondern man stellt das DJ-Pult näher an die Box, die für den Signalempfang zuständig ist. Das beiliegende XLR Kabel für die Kopplung ist mit 5 Metern Länge allerdings um einiges zu kurz, denn jeweils ein knapper Meter geht ja schon ab, um vom oberen Anschluß zum Boden zu kommen.

    Die drei verbleibenden Meter Distanz zwischen den Boxen halte ich persönlich für albern – da steht man mit dem Mischpult quasi Stoß-an-Stoß mit den Boxen. Hier hätte ich mindestens ein 10 Meter langes Kabel erwartet, denn wenn die Bassboxen richtig hämmern vibriert der Bühnenboden. Da sollte das DJ-Mischpult echt gute Schock-Absorber haben, sonst wird der Auftritt zum Trampolinspringen…

    Auf der sicheren (Tonsignal)-Seite ist man eigentlich nur per Mischpult und der XLR-Verkabelung.

    Teufel Power Hifi Test - wenn entfesselte 120 Dezibel laut genug sind!..(Bild rechts: Die beiliegende Fernbedienung ist aus Metall, wirkt sehr stabil und ist ganz sinnvoll, wenn man in einem Raum mal schnell muten will, oder die Lautstärke und Klangfarbe anpassen. Sie ist aber nicht Geräte-kodiert – jede dieser Fernbedienungen kann jede Box steuern und die Infrarot-Sensoren lassen sich auch nicht abschalten. Das ist in meinen Augen sträflich und man hat es in 7 Jahren nicht für nötig gehalten, diese Funktion per Update nachzuliefern.)

    Nicht vergessen möchte ich hier die beiliegende Fernbedienung. Sie ist anders wie heutzutage gewohnt, nicht aus Kunststoff, sondern aus Metall und das Batteriefach lässt sich nicht einfach aufschieben, sondern man muss es mit einem beiliegendem Imbus-Schlüssel aufschrauben. Das ist so ein bisschen IKEA-Feeling.

    Erstaunt hat mich, dass ich mit der Fernbedienung beide Boxen steuern konnte. Das ist zwar praktisch aber wenn jede dieser Fernbedienungen auf gleicher Frequenz sendet, sollte man keinen Spaßvogel im Publikum haben, der auch zufällig so eine Fernbedienung dabei hat und beim Auftritt aus Spaß die Box per Fernbedienung ausschaltet. Leider gibt es an der Box keinen Schalter, der das Signal der Fernbedienung blockiert – der Schalter „Panel Lock“, der so etwas suggerieren würde sperrt tatsächlich nur das manuelle bedienen des Panels aber nicht das steuern per Fernbedienung.

    Da kann man nur zur Sicherheit den IR-Sensor abkleben – wenn man ihn denn findet, denn leider schweigt sich die Bedienungsanleitung über den Standort des Sensors aus (Spoiler: er befindet sich mittig auf der rechten Seite im Hochtöner-Diffusor). Das abkleben mit Gaffer-Tape funktioniert nicht wirklich. Hier hat mir meine Universal-Hilfe, die teroson Karosserie-Dichtmasse gute Dienste geleistet, um den Senor gegen „Feindeinwirkung“ und „feindliche Übernahme“ zu schützen

    Lt. Teufel kann die Firmware dieser Box über den USB-Anschluss aktualisiert werden. Es verwundert allerdings dann schon, dass es auf den Support-Webseiten von Teufel kein einziges Update in den 7 Jahren gab. Die Deaktivierung des IR-Sensors durch den Panel Lock Switch hätte ich für absolut nötig gehalten.

    Das wichtigste: der Klang!

    Kommen wir nun mal zum entscheidenden Faktor: dem Klang. Und der ist absolut Top! Häufig fehlen solchen Boxen vernünftige Höhen und der Bass ist überpräsent. Bei den Teufel Bluetooth Lautsprechern Power Hifi ist das nicht der Fall. Sowohl Höhen als auch Mitten sind genau richtig dimensioniert, lassen sich über die Fernsteuerung auch noch fein tunen. Ob Helene Fischer „Atemlos durch die Nacht“ trällert oder Metallica „Nothing els Matters“ zelebriert – alles ist ein einziger Klang-Genuß. Dazu gibt es bei Bedarf den knackigsten Bass, den man sich vorstellen kann. Die Lautsprecher decken einen Frequenzbereich von 32 – 20.000 Hz ab und haben einen Schalldruck von 121 dB/1m (Angabe vom Hersteller).

    Das sollte für kleine Hallen oder auch Open-Air Auftritte vor kleinem Publikum reichen. Die Teufel Power Hifi haben aber keinen eingebauten Akku wie die Teufel Rockster – sie benötigen pro Box einen 220 Volt-Anschluß. das sollte man beachten.

    Wichtig: Auch beachten sollte man bei meinem Teufel Power Hifi Test, dass bei meiner Recherche im Internet zu der Fehleranfälligkeit dieser Boxen häufig der Fehler „E1“ im Display des Hochtöners auftrat. Das ist das Zeichen für die Überhitzung der Endstufe.

    Dieses Problem scheint durch einen fehlerhaften Einbau eines Bauteils am Kühler hevorgerufen zu sein und tritt leider vergleichsweise häufig auf – ich werde da ein Auge drauf haben, denn wenn so eine Box während eines Auftritts den Geist aufgibt, dann ist sie in meinen Augen komplett wertlos und den Preis nicht wert – selbst wenn er um 50% reduziert ist. der Autor

    Der Autor hat (wie immer) diese Boxen selbst gekauft und nicht vom Teufel, Teufels Großmutter oder anderen mit dem Höllenfürsten verwandt oder verschwägerten Familienmitgliedern zur Verfügung gestellt bekommen. Er hat seine Seele zwar schon lange an Luzifer verhökert um im Gegenzug dafür, einer der zynischsten und bösartigsten Blogger aller Zeiten zu werden – vermutet aber, dass bei dem Deal irgendwas schief gegangen ist, da er trotzdem regelmäßig beim Film „Bambi“ hemmungslos heult, wenn Bambis Mutter stirbt…

    der Autor

    Die Teufel Power Hifi Bluetooth Box im Test

    Preis/Leistungsverhältnis - 76%
    Aussehen - 82%
    Verarbeitung - 87%
    Haptik - 89%
    Kompatibilität - 71%
    Aufbau - 85%
    Klang - 90%

    83%

    Gesamtergebnis

    Der Teufel Power Hifi Lautsprecher ist eigentlich ein physikalisch getrenntes 3-Wege System mit Hochtöner, Mitteltöner und Basslautsprecher - jeweils in getrennten "Kisten". Über die zentrale Steuereinheit im Hochtöner werden die einzelnen Komponenten per Kabel mit Signalen versorgt. Das besondere ist die Möglichkeit die Boxen kaskadierend zu betreiben. Egal on eine, zwei, drei oder viele - man verbindet Sie einfach per XLR-Kabel und eine als Master betriebene Box steuert alle "Companions". Eine Grenze setzt nur das persönliche Bankkonto, denn die Boxen kosten im regulären Verkauf 1.300 € pro Stück. Das Preis/Leistungsverhältnis ist während meines Tests gut, da es im "Wintersale" fast 50% Rabatt auf diese Box gab. Ich habe pro Stück 750,- € bezahlt. Das ist zwar auch nicht grade billig aber für eine Box dieses Kalibers fair. Es gibt natürlich auch spezielle Bühnenboxen, die wesentlich günstiger sind - die Frage ist aber: wie ist der Klang der Billigheimer? Das Aussehen ist gefällig - wie bei anderen Bühnenlautsprechersystemen sind die einzelnen Lautsprecher modular. Sie sind aber nicht Rackfähig und lassen sich nur in einer vorgegebenen Art anschließen. Die Verarbeitung ist hochwertig, wie man es von einem Premium-Hersteller erwartet. Die Boxen schaffen den Spagat zwischen robuster Bühnenbox und stylischer HiFi-Komponente, die im Wohnzimmer Blicke auf sich zieht. Allerdings habe ich aufgrund der Anschlüße das Gefühl, dass man das bei Teufel auch nicht so genau wusste, wie man diesen Zwitter für beide Welten passend konzipiert Die Haptik ist ebenfalls auf einem hohen Niveau. Die Bedienelemente sind aus Metall und nicht aus billigem Kunststoff. Auch die Oberflächen fühlen sich durch die abgeundeten Kanten gut an. Dass der Diffusor des Hochtöners aus Kunststoff ist, ist aber nicht so toll. Die anderen beiden Lautsprecher haben stabile Lochbleche zum Schutz der Lautsprecher verbaut. Das gibt Abzug. Bei der Kompatibilität meint es Teufel zwar gut, aber reisst dann leider doch die Hürde. Einen Mikro-USB Anschluß zu verbauen ist echt antiquiert, dazu lädt er praktisch dazu ein, versehentlich einen USB-C Stecker dort hinein zu würgen - grade wenn man die Boxen in der Vermietung hat und sich immer andere Mieter die Box ausleihen. Dass es keine Möglichkeit gibt normale Bananenstecker für handelsübliche Dolby Surround Lautsprecher anzuschließen ist auch schade. Dafür hat man mit Toslink die Möglichkeit eine Glasfaserverbindung zu Endgeräten herzustellen. Auch Bluetooth funktioniert - man sollte aber auf die maximale Entfernung achten. Über USB lassen sich Smartphones, Tablets und PCs verbinden, denn hinter dem USB-Anschluß sitzt eine USB-kompatible Soundkarte. Der Aufbau ist eigentlich selbsterklärend, denn man kann nicht viel falsch machen. Die Kabel sind so abgelängt, dass man sie nicht falsch anschließen kann - allerdings sind sie meines erachtens nach zu kurz, denn wenn die Kabel hinten angeschlossen und eingerastet sind, dann lässt sich das oberste Segment kaum drehen um an die hinteren Schalter und Anschlüsse zu kommen. Hier wären etwas längere Kabelpeitschen mit einer eindeutigen Farb-Kodierung besser geeignet. Fazit: Der Klang ist ausgezeichnet und schafft es sowohl für perfekten Klang in einem Wohnzimmer zu sorgen, aber auch eine kleine Halle zu rocken. Mit einem Frequenzgang von 32-20.000 Hertz ist die Box zwar kein "Tiefgänger", der bis unter 25 Hertz vibrieren kann, aber da die tiefsten Töne im Musikbereich bei 40 Hertz liegen (E-Bass) reicht die Power Hifi Box um das komplette Klangspektrum abzubilden. Aufgrund der beiden riesigen Subwoofer von jeweils 30 Zentimetern ist der Klang des Basses aber sehr präsent und bei hohen Lautstärken körperlich spürbar.

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  • Monatsrückblick November 2023: ..“und siehe das Ende ist nahe“..

    Aussicht auf Dezember – der Jahreswechsel kommt. Zumindest DAS ist sicher!

    Hidiho liebe Community! Das Jahr bereitet sich auf den Endspurt vor – ich eigentlich auch. Der November ist um und im Dezember passiert erfahrungsgemäß in der Firma nicht mehr viel – die meisten Anwender sind dann auch zu Hause im Home Office, haben Gleitzeit genommen oder Urlaub. Deshalb habe ich zwischen Weihnachten und Neujahr ebenfalls Urlaub genommen. Eine neuerliche Reise ist aber diesmal nicht geplant. Den Urlaub verbringe ich einfach nur relaxt zu Hause.

    Apropos Weihnachtsmärkte: mein Veranstaltungskalender wurde wieder gefüllt..

    Heiligabend werde ich aber wohl nach etlichen Jahren Enthaltsamkeit mal wieder in Dortmund auf dem Gänsemarkt aufschlagen. Schade, dass es die Mayday Party an Silvester in der Westfalenhalle nicht mehr gibt – ich würde glatt dort hingehen wollen… Uffta.. Uffta.. Uffta..

    Mein obiger Kalendereintrag dazu ist sein Jahren eine feste Größe bei google (Suchbegriff „Heiligabend Dortmund“ o.ä.). Und auch jetzt mehren sich zur kommenden Weihnachtszeit die Aufrufe dieses Termins in meiner Matomo-Statistik. Da der Kalender in den letzten Monaten nicht von mir gepflegt worden ist, war die Monatsübersicht leider sehr beschaulich. Ich habe in den letzten Wochen ausgesuchte Termine, die im Ruhrpott aktuell und im Dezember stattfinden dort nachgetragen, damit die Seite wieder up to Date ist..

    Doch sprechen wir nicht über nächsten Monat – der Monatsrückblick auf Dezember und der sicherlich zynische Jahresrückblick auf 2023 kommt sicherlich im Laufe des Januar. Jetzt geht es ja erst mal um den kalten und usseligen November.. Buahh..wenn ich an das Wetter denk, dann schüttelt’s mich..

    Laufmäßig ging wettermäßig den Monat ja nicht viel – wenn das Wetter Vormittags noch einigermaßen sonnig war, konnte man sicher sein, dass es, wenn ich Feierabend mache, anfängt zu plästern, wie das bei uns im Pott so schön heißt..

    Am 22. November konnten mein Kumpel und ich uns erstmalig den Monat zum wöchentlichen Lauftreff verabreden. Die ganzen Wochen vorher war das Wetter so daneben, dass es keinen Sinn machte 2-3 Stunden durch Dortmund zu latschen, weil man ganz sicher in durchnässten Klamotten zu Hause ankommen würde..

    VONOVIA als Vermieter? Keine Empfehlung! Aber absolut gar keine!!

    Kommt man mit durchnässten Klamotten nach Hause, dann ist es schön, wenn einen eine mollig warme Wohnung erwartet. Mein Vermieter VONOVIA (den ich persönlich für eine staatlich legitimierte Verbrecherorganisation halte) sieht das offenbar anders: seit Beginn der kalten Jahreszeit mit einstelligen und zum Teil niedrigen zweistelligen Temperaturen funktioniert die Heizung bei mir nicht.

    Monatsrückblick November 2023: .."und siehe das Ende ist nahe"..(Bild rechts: so ungefähr muss es in einer Wohnung in unserem Mehrfamilien-Haus  aus dem Heizkörper suppen, bei der Häufigkeit wie hier immer wieder Wasser nachgefüllt werden muss. Bei den etlichen Litern, die aus dem System diffundieren muss doch irgend einer der Mieter einen feuchten Boden oder eine feuchte Decke haben. Ich vermute fast schon, dass die Chinesen von nebenan das warme Wasser aus der Heizung abzapfen, um damit ihren Tee aufzubrühen..

    Bild Dall-e KI – Generierungstext: „Eine Heizung in einer Wohnung aus der Wasser auf den Fußboden läuft“)

    Seit 6 Wochen immer das gleiche Spiel: die Heizkörper werden nur bis kurz hinter dem Thermostat warm – wenn überhaupt. Die Heizung gluckert und gluckst und hört sich an, wie mein Magen, wenn ich Lactoseprodukte gefressen habe. Ein untrügliches Zeichen dafür, dass das Wärmeenergie tragende Element Wasser in einer Art Massenflucht die heimischen Heizungsrohre und Heizkörper verlassen hat.

    Wenn man versucht die Heizung zu entlüften (ich bin leider ganz oben am weitesten von der Heizung entfernt, weshalb ich immer derjenige bin, der als erster vom Wärmelieferungsdefizit betroffen ist – und dann auch noch die Heizung entlüften muss), kommt erst mal viel Luft und irgendwann ist der Druck komplett aus dem System raus und das einzige, was in den Heizungsrohren noch transportiert wird ist kalte Luft – eine Bude, die einen mit Kühlschranktemperaturen nach einem ausdauerndem Walk erwartet? Da hat man was, worauf man sich bei einstelligen Temperaturgraden da draußen doch freuen kann..


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    Unter einer Reparatur stellt man sich bei der VONOVIA vor, dass einfach nur Wasser nachgefüllt wird – aber nicht die Ursache des Wasserverlusts gesucht wird. Nach 3 – 4 Tagen ist das Wasser dann wieder komplett versuppt – und meine Butze kalt.

    Monatsrückblick November 2023: .."und siehe das Ende ist nahe"..(Bild links: dank VONOVIA sieht mein Home-Office Outfit so sexy aus – Fleece-Jogger, Kapuzen-Hoodie, dicke Wollsocken und Pantoffel Marke „Wintersturm“. )

    Reparaturaufträge über die dafür vorhandene App zu machen, klappen nicht (beziehungsweise werden gemeldete Störungen von der App mit der Meldung „wir kümmern uns“ bestätigt, aber die Meldung kommt in 4 von 5 Fällen nicht bei VONOVIA an), also muss ich erst mal dort anrufen, Warteschleifenprozedur ertragen, Störung melden – und wenn ich Glück habe kommt einen Tag später jemand mit einem Schlüssel für den Heizungskeller, der Wasser nachfüllt.

    Ich bin dann wieder der gelackmeierte (Pottsprache für „der Angeschissene“), weil die Heizung die am weitesten entfernt vom Heizkessel ist, entlüftet werden muss, wenn die leer gelaufen ist und das bin ja wie bereits geschrieben ich…

    Mittlerweile habe ich selber einen Entlüftungsschlüssel und lasse auch keinen der Monteure mehr in meine Bude. Ich habe echt keine Lust jede Woche irgend einen anderen Fremden komplett durch meine Wohnung stiefeln zu lassen und durch die ganze Wohnung hinterher zu wischen, wenn die mit verdreckten Schuhen aus dem Keller die Bude vollsauen. Da kann ich mir ja gleich eine Drehtür als Eingangstür einbauen.

    Das heißt leider auch, dass ich am Tag wenn der Techniker kommt, nicht weg kann, denn wenn die Heizkörper entlüftet sind (was schon so eine halbe Stunde dauert, denn die ganze Luft – und das sind etliche Liter – muss erst mal wieder raus und das Wasser rein)  muss der Ausgleichsbehälter direkt wieder nachgefüllt werden, damit das  System nicht gleich wieder Luft durch die Rohre drückt.

    Nachdem ich mir das jetzt lange genug angeschaut habe (im letzten Jahr war es in der kalten Jahreszeit genauso, aber man hat später während der warmen Jahreszeit nicht eine Sekunde daran gedacht, die marode Heizung zu reparieren, weshalb ich quasi  noch im Reparatur-Status des letzten Jahres vor mich hin eier…), habe ich die Nummer nun dem Mieterschutzbund übergeben. Soll ein Anwalt sich drum kümmern. Ich glaube, die VONOVIA lernt nur durch Schmerz, und durch miese 1-Sterne-Bewertungen auf den dafür üblichen Bewertungsportalen..

    Dr. Nerd fängt an zu sparen – Stromkosten? Check!

    Monatsrückblick November 2023: .."und siehe das Ende ist nahe"..(Bild links: Mit solchen Stromverbrauchsmessern kann man mal schnell checken, wo die versteckten Verbraucher im Haushalt liegen. Das Resultat überrascht manchmal.)

    Aufgrund der letzten hohen Stromrechnung habe ich mir jetzt mal meine Stromkosten und mein Verbrauchsverhalten etwas intensiver vorgenommen.

    Für eine detaillierte Messung kaufte ich bei AMAZON ein 4er-Pack Stromverbrauchsmesser für knapp 50,00 €. Das abgebildete Produkt soll aber keine Kaufempfehlung sein, sondern dient nur zur Info. Es gibt diese Dinger baugleich von etlichen Firmen zu mehr ober weniger gleichen Preisen.

    Die steckt man einfach zwischen Verlängerungskabel und Steckdose, wenn man etwas großflächiger seinen Verbrauch prüfen will – oder direkt vor das entsprechende Gerät. Die von mir erworbenen Prüfstecker haben eine App, die ziemlich gut ist. Man kann Räume definieren, die Steckdosen per App ein-und ausschalten. Damit wird dann auch die Verbindung des Verlängerungskabels oder des entsprechenden Gerätes zum Hausnetz gekappt. Praktisch ist zudem dass man in der App den Preis pro Kilowattstunde eintippen kann.

    Wie genau diese Geräte sind, kann ich natürlich nicht beurteilen. Ich denke aber, dass Sie einen ganz guten Überblick über den Energieverbrauch der heimischen Verbraucher verschaffen. der Autor

     

    Damit sieht man fast auf den Cent genau, was da sich da so an Energie durch die Stromleitung verflüchtigt. Das ist ganz schön erstaunlich, wenn man sieht, welche Verbraucher die echten Stromvernichter sind.

    Monatsrückblick November 2023: .."und siehe das Ende ist nahe"..(Bild rechts: Meinen Side-by-Side hatte ich eigentlich als einen der Hauptverbraucher in Verdacht.  Doch weit gefehlt. Über den Tag gerechnet verbraucht er nicht mehr als meine Fritz!Box 7590, die ebenfalls mit ca. 30 bis 40 Watt Verbrauch pro Stunde, den ganzen Tag am Stromnetz hängt)

    Ich hatte meinen schicken aber teuren Side-by-Side-Kühlschrank von LG eigentlich auf der Liste der Verdächtigen – doch der war erstaunlich genügsam, was den Stroverbrauch angeht. Wenn er die Temperatur im Inneren erreicht hat, dann schwankt der Verbrauch zwischen 5 und 8 Watt. Das ist für das Monstrum ein beachtlich niedriger Wert. Nur wenn er den Innenraum herunterkühlt, dann werden zwischen 60 und 80 Watt durch die Leitung gezogen.

    Damit ist er ungefähr gleichauf mit meinem DSL Router – der Fritz!Box 7590. Beide Geräte müssen den Tag über laufen, denn das Festnetz-Telefon läuft darüber – kein Router? Auch kein Telefon. Das testweise nächtliche abschalten des WLAN machte mehr Probleme als es finanziell einsparte.

    Mein SIEMENS EQ.9 Kaffeevollautomat (Testbericht) ballert beim Kaffee brühen zwar auch 1.800 Watt durch das heimische Stromnetz – doch nur während des Brühvorgangs. Nach der automatischen Abschaltung nach von mir eingestellten 10 Minuten ist der Vollautomat quasi Stromtechnisch tot. Bis dahin hält er den Thermoblock noch mit einigen Watt auf Temperatur.

    Der 55 Zoll LG Fenseher wiederum ist kein Kostverächter erneuerbarer Energien. 140 Watt führt sich das gute Stück pro Stunde dauerhaft zu Gemüte. Glücklicherweise ist das TV-Programm mittlerweile so schlecht, dass der Verdummungs-Verstärker kaum noch in Betrieb ist. Schalte ich den Pioneer Dolby Sourround-Receiver  VSX 924 (Test hier) dazu, dann kommen zusätzlich mindestens 40 Watt dazu – abhängig von der Lautstärke. Meistens nutze ich aber den Pioneer Verstärker nur als Tuner oder zur Soundausgabe für Blu-Ray und Co.

    Dauerhaft eingesteckt mit jeweils einem eigenem Netzteil ist sowohl eines meiner drei mobilen Fritz!Fone und das große SNOM D385 Festnetz-Telefon. Diese knapp 2 Watt, die dauerhaft etwas zur Erwärmung des Wohnzimmers beitragen, hake ich mal als vernachlässigbar ab.


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    Die im Lowboard versteckte NAS, sowie ein zweites Notebook in einer Dockingstation, das ebenfalls über HDMI am Fernseher hängt und an dem als Backup-Medium eine Buffalo Quadstore hängt, haben sowohl Energie – wie auch Nutzungsmäßig ebenfall kaum noch Bewandnis, da Sie fast kontinuirlich ausgeschaltet sind und der Standby-Verbrauch auf das Jahr gerechnet mit knapp 3,00 € pro Gerät minimal  ist.

    Das Wohnzimmer hatte also eine nicht erwartete positive Energie-Vernichtungs-Überraschung für mich – mein Büro dafür aber eine negative mit der ich nicht gerechnet hätte. Doch kommen wir erst mal zur Küche..

    Die Küche: ein Rudel hungriger Energie-Vernichter..

    In der Küche sind erfahrungsgemäß die Geräte, die für hohen Energieverbrauch verantwortlich sind. Back-Arien im Elektro-Backofen lassen den Zähler des Stromzählers jauchzend rotieren, denn die Weihnachtsfeier des Energieversorgers muss ja irgendwie auch gesponsort werden, häufiger Gebrauch der Spülmaschine lässt sich der Energieversorger auch fürstlich bezahlen und Küchenmaschinen sind ja meistens auch jenseits der Millewatt-Grenze.

    Das einstöpseln eines der vier Stromverschwender-Aufspürstecker zeigte die Richtigkeit meiner amateurhaften Einschätzung. Ein Gasherd mit Elektro-Backofen, eine Spülmaschine, ein Toaster und als Krönung ein Pizzaofen mit jeweils 370 Grad Ober und Unterhitze? Da werde ich vom heimischen Elektrizitätswerk als VIP zur Weihnachtsfeier eingeladen, denn wenn die Dinger gleichzeitig volle Leistung wollen, kann einer der Jungs da den Schalter für den Turbo umlegen, weil sonst in der Straße das Licht ausgeht..

    Im Standby ist die Küche erstaunlicherweise am genügsamsten. Grade mal 0,89 Watt zeigt das Messgerät an – das ist die LED-Anzeige mit Uhr am Backofen. Alle anderen Geräte sind „klinisch tot“ – die bringen keinen Ausschlag auf der Anzeige.

    Das ändert sich schlagartig, wenn man die Geräte in Betrieb nimmt. Die Spülmaschine braucht zum erhitzen des Wassers, pumpen des Wassers durch die Innereien der Maschine und verschiedene andere Vorgänge 2,2 Kilowatt. Zwar nicht über die vollen 3 Stunden des Reinigungsprogramms, aber am Anfang um das Wasser zum reinigen schnell auf Temperatur zu bringen. Das ist aber schon ein dickes Brett – und der eine oder andere denkt sicher dann auch mal daran wieder zum händischen spülen mit Spülmittel, Bürste und Spülschüssel zurück zu kehren.


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    Der Pizzaofen ist da mit seinen 2 Heizspiralen die jeweils 370 Hitzegrade auf die Pizza strahlen der Endgegner jeder Sicherung – und das Gerät, dass die Weihnachtsfeier des Energieversorgers deines Vertrauens finanziert.. Auch der Ofen ist bei 2,2 Kilowatt einer der Energiefresser, schon bedingt dadurch, dass die Pizzasteine im Ofen erst mindestens eine halbe Stunde erhitzt werden müssen um ein optimales Backergebnis zu liefern.

    Glücklicherweise esse ich kaum noch Pizza, weil es der Figur eher abträglich ist.

    Des weiteren lauern in der Küche ja noch die KENWOOD Cooking Chief XL connect (Testbericht) und die Silvercrest Monsieur Cuisine smart (Testbericht) darauf den Energieverbrauch in die Höhe zu treiben. Die Kenwood steht aber auch nur noch auf der Arbeitsplatte und setzt mittlerweile Flugrost an, weil ich die nicht wirklich benutze.

    Monatsrückblick November 2023: .."und siehe das Ende ist nahe"..(Bild rechts: den Kartoffelschäler-Einsatz für die Monsieur Cuisine fand ich ziemlich cool – da konnte ich einfach nicht dran vorbeigehen. Auch eine Silikon-Schale für den Dampfgar-Einsatz schaffte den Sprung in den Einkaufswagen. Die Schale verhindert, dass Flüssigkeit aus der oberen Schale in die untere läuft. Jenachdem, was man kocht, ist das sinnvoll..)

    Eier und Kartoffeln kochen, funktioniert besser in der SILVERCREST und da es beim letzten Streifen durch AMAZON auch eine Scheibe gab, die man in die Schüssel legt und die dann Kartoffeln schält, ist die Monsieur Cuisine nun meine Nummero Uno. KENWOOD hatte mal so ein Teil für die Cooking Chef im Sortiment, das gibt es aber seit über einem Jahr nicht mehr.  Dabei wurde auch gleich noch eine Silikon-Schale für den Garaufsatz mitbestellt.

    Damit war dann auch die Küche abgecheckt – es blieb nur noch mein Büro.

    Frage: wieviele Stecker passen in eine Steckdosenleiste? Antwort: Immer einer zu wenig!

    Der Check in meinem Home-Office liess mich grübeln: ohne Not zeigte mir die Bluthund-Steckdose 30 Watt Verbrauch an – und das, ohne eingeschaltete Verbraucher. Zum Vergleich: der riesige Side-by-Side im Wohnzimmer verbrauchte grade mal so viel – und das Teil machte mir wenigstens schicke und wohlschmeckende Cocktails. in meinem Home-Office wurde nur die Luft unnötigerweise erwärmt. Ursachenforschung war angebracht!

    Monatsrückblick November 2023: .."und siehe das Ende ist nahe"..(Bild links: Verbraucher eingestöpselt, bis die Dose qualmt – wer kennt es nicht? Auch wenn Steckdosenleisten 10 oder noch mehr Steckdosen haben – die Leitungen des heimischen Stromnetzes haben nur eine gewisse Kapazität. Geht’s drüber hinaus, dann PUFF – Sicherung raus!)

    Also erst mal alle Verbraucher – und davon gibt es in meinem Büro etliche – ausgestöpselt. 3 Steckdosenleisten später lagen die Stromkabel von 3 Monitoren, 1 Server, 1 Kaltgerätestecker für den Microsoft Sidewinder Force Feedback Joystick und die Netzteile von einem Blu-Ray-Brenner, 1 USB-Hub, dem Fritz!Fon, 1 HP Netzteil mit 230 Watt, 1 Thunderbolt-Docking von HP mit 280 Watt, 1 Netzteil für die aktiven Lautsprecherboxen, 1 Netzteil für einen Jamaha Bluetooth Lautsprecher, 1 Netzteil für das Yamaha Keyboard, 1 Netzteil für das Apple MacBook, 1 Netzteil für das Logitech Lenkrad auf dem Boden. Na? Mitgezählt? Genau 15 Stecker lagen kreuz und quer auf dem Boden. Und siehe da – der Verbrauch war bei 0 Watt. Jetzt musste mal Stück für Stück eingestöpselt werden um zu sehen, wer denn hier so unverfroren an den Ressourcen knabbert..

    Das Ergebnis war: „Die Menge machts’s“..

    Es gab nicht DEN schuldigen Hauptverbraucher, sondern ALLE Netzteile zogen im Standby etwas Energie – wobei die direkt in der Steckdose steckenden Monitore im Stand-By mit jeweils 3 Watt sich noch am meisten Strom genehmigten. Das schöne ist, dass die einen bequem zu erreichenden Ein/Ausschalter an der rechten Frontseite haben. Dann werden die eben in Zukunft komplett ausgeschaltet. Die anderen Verbraucher, bzw. Netzteile müssten jedesmal beim Gebrauch des Gerätes ein – und nach Gebrauch ausgestöpselt werden. Dafür jedesmal auf Knien unter den Schreibtisch krabbeln? Nee..

    Die schaltbare Steckdosenleiste zu benutzen bringt nur eine rausfliegende Sicherung: wenn alle Verbraucher gleichzeitig Strom haben wollen, ist die Leitungslast der alten 2fach Ader-Verdrahtung, die hier noch teilweise in den Wänden liegt, zu hoch und der Sicherungsautomat fliegt in hohem Bogen raus.


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    Über den Stromverbrauch meiner Beleuchtung der Wohnung haben wir bisher noch gar kein Wort verloren – das ist auch vernachlässigbar, denn die bei mir eingesetzten Lampen sind alle nur wenige Watt konsumierende LED-Lampen. Dazu brennen die alle insgesamt kaum eine halbe Stunde am Tag..

    Mit diesen neu gewonnen Zahlen passte ich auch meine Excel-Liste zur Erfassung und Berechnung des Stromverbrauchs an. Die nächsten Monate werden dann zeigen, ob wirklich Einsparungen von 10 – 20 € im Monat möglich sind.

    Black Friday – oder wie es der Kapitalismus sagt: ES MUSS GEKAUFT WERDEN!

    Pünktlich zu den üblichen Ladenhüter-Verkaufstagen aka „Black Friday“, „Cyber Monday“, „Show me your Tits Saturday“ (gut, den letzten habe ich erfunden – aber könnte man den nicht mal einführen? Ich frage für einen Freund..) überschlagen sich im Internet die Angebote. Im email Eingang stossen sich die tollen elektronischen Benachrichtigungen gegenseitig den virtuellen Ellbogen in die Rippen und gaukeln Dir vor, dass Du nun plötzlich Dinge brauchts, von denen Du im Leben noch nichts gehört hast – aber ohne die dein Leben unsäglich langweilig ist und Du niemals so Hipp aussehen wirst, wie die professionellen Models auf den Werbeanzeigen.

    Bei AMAZON ist mitlerweile bekannt, dass dort fast nur deren eigenen Produkte wirklich preiswert sind. Das meiste andere ist einfach nur billig. Wer mit dem Unterschied billig und preiswert nichts anfangen kann – einfach mal googeln.

    Einige Händler arbeiten auch gerne mit Mondpreisen – Der Software-Entwickler Magix „verramscht“ seine Software-Suite Samplitude Pro X8 Suite für unglaublich günstige 199,00 € anstatt für den Preis von 599,00 €. Wahnsinn, oder?

    Im ersten Moment ist der Wunsch groß, dieses Mega-Angebot sofort in den Einkaufswagen zu werfen, bevor ein anderer das noch wegschnappt. Mann – überleg doch mal – in einer Sekunde kannst Du 400 € sparen!!!

    Monatsrückblick November 2023: .."und siehe das Ende ist nahe"..(Bild rechts: da konnte ich einfach nicht dran vorbeigehen – diese schicken und toll klingenden Lautsprecherboxen stehen seit kurzem in meiner Wohnung und sorgen für die entsprechende musikalische Untermalung beim schreiben meiner Blogbeiträge..)

    Tja, da gibt’s nur ein Problem: Magix Makel ist das Programm Magix Musik Maker, welches sich an Leute wie mich richtet. Also an Menschen, die so unmusikalisch sind, dass die selbst beim in die Hände klatschen aus dem Takt kommen. Das ist bei vielen Usern im Hinterkopf und dementsprechend wird das ganze Produkt-Portfolie als B-Ware betrachtet.

    Und auch wenn die Software vielleicht nicht wirklich das Standard-Programm der Musik-Industrie ist, auch wenn es ein schickes Siegel glauben lassen möchte, es ist eine hochwertige DAW (Digital Audio Workstation). Viele Profis arbeiten vermutlich lieber mit Software aus dem Hause Steinberg.

    Die fetten Kaliber Cubase und Wavelab sind da schon ziemlich bekannt – doch preislich sind die etliche Hundert Euro teurer. Deshalb ist das Angebot des Samplitudes Studio eben doch interessant: weil es professionelle Ergebnisse liefert, umfangreiche Editiermöglichkeiten bietet, einige hochwertige und teure VST-Instrumente von besagtem Hersteller Steinberg und anderen bekannten Drittanbietern enthält.

    Monatsrückblick November 2023: .."und siehe das Ende ist nahe"..

    (Bild oben: gar nicht mal schlecht für blutige Anfänger im Bereich Composen ist der Magix Musik Maker. Er führt einen in die Anfänge der Musik-Produktion ein. Der Vorteil: man muss kein Instrument spielen können (obwohl das schon hilfreich ist), denn es gibt etlich Soundbanken mit vorgefertigten Soundschnipseln, die man auf die einzelnen Spuren arrangieren kann. Dort kann man sie dann auch noch weiter bearbeiten. Mit etwas Glück klingt das sogar ganz angenehm). Hört euch mein erstes „Lied“ unten mal an.

    Das Spectral-Layer Plugin kostet beispielsweise bei Steinberg alleine schon 199 €. Auch das izotop Plugin ist nicht grade preiswert. Da es die Suite als 30 Tage Testversion gibt, kann man ja mal kostenlos testen ob der Karrierewunsch „Musikproduzent bei Null Prozent Taktgefühl und noch weniger Ahnung vom Instrumente spielen“ nach der schief gegangenen Influencer-Karriere eine Alternative wäre, um nicht bei ALDI an der Kasse zu landen (Dieter Bohlen hat das ja auch geschafft), oder man noch schlimmer in TV-Formaten wie „Promi Big Brother“ seine Miete zusammen hatet. Ist das was für dich? Dann kannst Du dich noch bis zum 3.12.2023 entscheiden, ob Du bei dem Schnäppchen-Angebot zuschlägst.


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    Zugeschlagen habe ich tatsächlich – allerdings nicht bei diesem Software-Angebot, sondern bei dem Lautsprecher Hersteller Teufel. Die haben die ULTIMA 40 Box von 499,00 € auf 299,00 € reduziert. Für diesen Preis habe ich die gerne genommen – mir gelüstete es in letzter Zeit auch nach etwas mehr „FOFFO“ aus dem heimischen Pioneer Verstärker.

    Ihr wisst schon, das Alter: der vormals straffe und athletische Körper verfällt langsam zu Mus, die Augen erkennen die Angebetete nur noch Schemenhaft und verwechseln die auf der Straße schon mal mit einem Baum und das Gehör lässt auch nach – da muss man dem Opa mal etwas lauter in die seitlichen Umgebungsgeräuschwahrnehmungsorgane sabbeln.

    Dieser in Berlin sitzende Lautsprecher-Hersteller hat sich einen Namen durch in Kinos eingesetzten Dolby Surround Lautsprechern gemacht. Dieses Know-How hat Teufel seit einigen Jahren auch im Consumer-Bereich erfolgreich vermarktet.

    Die Mivok Selbstbau-Boxen – vor über 40 Jahren gekauft und immer noch mit einem tollen Klang, übernehmen nun aber den Part des Hintergrundlautsprechers.

    Es gab auch Verluste zu verzeichnen..

    Eine Ausgabe, die ich nicht eingeplant hatte, war ein neuer Drucker. Mein bis dato eingesetzter CANON Pixma MX925 (Testbericht hier) wollte nach 6 Jahren nicht mehr und verweigerte vehement die Zusammenarbeit mit mir. Der auf dem Display angezeigte Fehler sagte sinngemäß aus: „Kauf Dir einen verdammten neuen Drucker!“

    Monatsrückblick November 2023: .."und siehe das Ende ist nahe"..(Bild links: Eigentlich ein Notkauf, denn mein alter Drucker hat mir mit seinen Features besser gefallen, als der doch recht plastikhaft daherkommende TS8351a. Eigentlich war die Kaufentscheidung die Möglichkeit CDs zu bedrucken. Dafür fehlen ihm andere nützliche Features. Man muss leider sagen, dass dieses Teil nur eine hübsche Zierde für den Schreibtisch ist. Fürs arbeiten ist der nicht gemacht. Eher so ein Influencer-Drucker halt..)

    Das war schade, denn dieses Teil war echt Klasse! Großer Papierbehälter, zweiter Papierbehälter für Fotodruck, ein einschiebbarer Tray um printable CDs zu bedrucken, ADF (Automatischer Dokumenten-Einzug), dabei gute Druckqualität, kopieren, scannen, faxen. Das Gerät konnte alles.

    Der Nachfolger aus dem Hause CANON ist ein Pixma TS8351a in der schicken Farbe weiß. Damit ist auch schon die einzige positive Eigenschaften aufgezählt! Der Kaufentscheid war die Möglichkeit damit meine CDs bedrucken zu können. Das drucken von CDs aus dem Nero-Cover Designer verweigerte er aber. Eine Suche auf google ergab nur, dass auch andere User das Problem hatten und es dafür bis dato keine Lösung gab.

    Nachdem ich eine Stunde getüftelt hatte, hatte ich die Lösung für das Problem und das in den Foren veröffentlicht.  Naja, ich habe auch im Alter manchmal noch lichte Momente – vielleicht bin ich aber auch nur wirklich so gut – und während ich das schreibe fühle ich mich plötzlich gnadenlos unterbezahlt..

    Trotzdem: Wenn man mich fragen würde – sowohl der Nero Cover Designer als auch die CANON Software sind ziemlicher Murks und haben einen abenteuerlich schlechten Workflow. Beide brauchen dringend mal ein Facelifting.

    Leider hat der neue Drucker auch keine Möglichkeit mehrere Dokumenten-Seiten auf einmal (dazu beidseitig) zu kopieren. Jedesmal die einzelne Seite auf der Scan-Auflage auflegen, scannen, drehen und dann die nächste Seite auflegen – das nervt dann doch ziemlich und ist sowas von 2010. Wenn es jemals den Begriff „Fehlkauf“ gab – hier trifft er auf den Punkt.

    Neue Avatare – der Doc wird im Alter noch eitel..

    Vielleicht habt Ihr auch gemerkt, dass mein Konterfei einen neuen Avatar bekommen hat. Ist doch klar, wer in den Medien präsent sein will, der legt sich unters Messer, schmiert Vaseline auf die Kameralinse um weichgezeichnet etwas besser auszusehen – oder hampelt gleich mit Photoshop rum, um 20 Kilo Speck mit dem magischen Radierer weg zu retuschieren.

    Und es ist kein Geheimnis, dass gutaussehende Menschen erfolgreicher sind. Ich will schließlich auch noch vor der Rente auf fast 800 Follower kommen wie der Buddy mit seinem Agentursatire-Blog. Deshalb habe ich jetzt mal so verschiedene Avatar-Programme ausprobiert. Die mit KI arbeitenden Programme gibt es von seriös bis albern und von kostenlos bis einige Euro pro Avatar. Da müsste es doch mit dem Teufel zugehen, wenn nicht wenigstens das Weibsvolk auf mich fliegen würde, wie Bienen auf ein Schälchen Zuckerwasser..

    Ich wollte eigentlich hauptsächlich einen Avatar für unser Firmen-Tinder (die Konzernübergreifende Personensuche), auf der ich etwas seriöser aussehe. In unserem Headquarter renne ich gewöhlich in Jeans, T-Shirt oder Hoodie durch die Gegend. Ich wollte ein Bild, welches mich im Anzug anzeigt (so’n Teil habe ich nämlich noch nie in Gebrauch gehabt). Dafür muss man dann bei den meisten Online-Tools 5 bis 10 Profilbilder von einem selbst hochladen und die KI macht dann den Rest.

    (Bildgalerie unten: Na schauen wir mal, was die KIs mit meinen Originalbildern so anstellen. Dies sind nur 3 der je nach KI nötigen 5 bis 10 Originalbilder, Man kann auf das Ergebnis gespannt sein..)

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    Nero bietet so etwas eher versteckt auf seiner Webseite kostenlos an – es dauert aber aufgrund des Andrangs dort zum Teil mehrere Stunden bis die Bilder fertig sind. Die sind dem Original ähnlich – schmeicheln durchaus, sind dann aber eher für Gaming-Plattformen geeignet.

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    (Bildgalerie oben: Das was Nero aus den Originalbildern raushaut ist durchaus dem Original ähnlich – und als Avatar für Gaming-Plattformen ziemlich cool. Als Ersatz für Realbilder aber eher ungeeignet. Dazu kommt die manchmal stundenlange Wartezeit, bis die Bilder fertig sind.)

    Cyberlink bietet auf seiner Webseite etwas ähnliches an. Diese Bilder finde ich qualitativ wesentlich besser – allerdings kostet die Erstellung eines Sets von 9 Bildern 3,00 €. Ich finde das aber für das gute Ergebnis und die fast 100 prozentige Ähnlichkeit zum Original nicht zu viel.

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    (Bildgalerie oben: Die KI von Cyberlink orientiert sich sehr stark an den Originalbildern und das Ergebnis kann glatt als Foto für den Personalausweis und die Bewerbung für den Vorstandsposten durchgehen. Auch wenn Cyberlink sich das erstellen bezahlen lässt, ist es das Ergebnis durchaus wert)

    Wenn ich mir die Bilder anschaue, sehe ich mit Glatze im Anzug aus wie Agent 47 aus dem Film und dem Game Hitman. Und wenn ich eine Sternenflotten-Uniform anhätte und 3 goldene Nüpsel am Stehkragen könnte ich auch glatt das Stunt-Double für Captain Jean-Luc Picard von der Enterprise spielen. Da sollte ich mir vielleicht doch wieder die Haare wachsen lassen. Mit gegeelter Putzwolle auf der Pläte bin ich ja ein echter Schenkelspreitzer – oder was meinen meine weiblichen Leser ;-) …

    Tja, das war so mein Monat November – ist ja doch so einiges passiert bei mir. Und bei euch so?

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