{"id":71,"date":"2009-11-10T10:22:00","date_gmt":"2009-11-10T10:22:00","guid":{"rendered":"http:\/\/thehackenbushtimes.wordpress.com\/2009\/11\/10\/doc-h-hackenbush-und-die-ddr-ein-erfahrungsbericht"},"modified":"2022-11-12T22:00:43","modified_gmt":"2022-11-12T21:00:43","slug":"doc-h-hackenbush-und-die-ddr-ein-erfahrungsbericht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nerd-o-mania.de\/wordpress\/2009\/11\/doc-h-hackenbush-und-die-ddr-ein-erfahrungsbericht\/","title":{"rendered":"Doctor Love und die DDR (ein Erfahrungsbericht)"},"content":{"rendered":"<h2>\u2026oder: Eine Momentaufnahme zur Leipziger Messe im Fr\u00fchjahr 1990<\/h2>\n<p align=\"justify\">Seit 2 Tagen gibt es im TV Berichte \u00fcber den Mauerfall in Berlin. \u00dcber die \u00d6ffnung der Grenzen eines Staates in einem Staat, in dem die Menschen mehr an Gefangene eines Gef\u00e4ngnisses mit Freigang erinnerten, als an freie B\u00fcrger. Den Mauerfall habe ich selbst nicht so euphorisch erlebt <i>(Damals war ich noch jung, hatte noch eine feste Freundin, und wahrscheinlich grade tagelang andauernden wilden, hemmungslosen, schmutzigen, experimentierfreudigen Sex mit ihr. Da bekommt man ja nicht viel anderes mit!),<\/i> wohl aber einige Dinge, die uns Wessis den schlechten Ruf einbrachten, den wir f\u00fcr die Ossis ja immer noch haben!<\/p>\n<p align=\"justify\"><i>(Zonen-Gabi mit ihrer ersten Banane \u2013 Ein Synonym f\u00fcr die Unzahl Verarschungen, welche ganze Heuschreckenschw\u00e4rme von Finanzoptimierern, fliegenden H\u00e4ndlern, Autoverk\u00e4ufer, usw. den Ossis angetan haben)<\/i><\/p>\n<p align=\"justify\">Zu dem Zeitpunkt des Mauerfalls war ich im Messebau t\u00e4tig. Und es war f\u00fcr mich, der fr\u00fcher nie in der DDR war, ein unglaublich bizarres Erlebnis zum Aufbau der Leipziger Fr\u00fchjahrsmesse im Februar \u201890 (nur knapp 2 Monate nach dem Mauerfall) in die ehemalige DDR zu fahren. Aufgrund der Horror-Erz\u00e4hlungen von anderen Technikern, die schon ein paarmal \u201cdie Leipziger\u201d gebaut hatten, bin ich schon mit einem flauen Gef\u00fchl im Magen, von Dortmund losgefahren. Die Strecke (knapp 400 Kilometer) zieht sich ganz sch\u00f6n, aber in Westdeutschland kommt man \u00fcber die A44 Richtung Kassel ganz gut voran. Dann wird es zusehends langsamer, denn \u00fcber die B7 weiter bis zum Grenz\u00fcbergang Eisenach ist es nur Landstra\u00dfe. Erst die letzten Kilometer sind wider Autobahn. Und je n\u00e4her ich der Grenze kam, umso flauer wurde das Gef\u00fchl\u2026<\/p>\n<p align=\"justify\">\u00a0<a href=\"https:\/\/www.nerd-o-mania.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/Placeholder.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-9146\" src=\"https:\/\/www.nerd-o-mania.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/Placeholder-200x150.jpg\" alt=\"Placeholder\" width=\"200\" height=\"150\" title=\"\"><\/a><em>(\u201cG\u00e4nsefleich mol den Goffer ofmochen?\u201d Die DDR-Grenze bei Eisenach\u2026 oder wo auch immer. Es sah eine aus wie die andere! Und immer alles Grau in Grau!)<\/em><\/p>\n<p align=\"justify\">Es war in der Tat, ein bedr\u00fcckendes Gef\u00fchl, als man sah, dass hunderte Meter vom Grenz\u00fcbergang meterhohe Z\u00e4une standen, das Gras statt saftig gr\u00fcn wie im Westen Deutschlands, br\u00e4unlich verbrannt und kurz geschnitten, damit sich niemand unbemerkt durch den Todesstreifen mogeln konnte. Die Grenzanlagen beeindruckende Betonburgen, aber wenn man genauer hinsah, war schon vielerorts der Verfall zu sehen. \u00dcberall schadhafte, abgeplatzte Stellen, die wohl niemand reparieren wollte. \u00dcberhaupt \u2013 man kam sich vor, als h\u00e4tte jemand mit Photoshop einen Farbreduzierer \u00fcber die Netzhaut gelegt. Statt kr\u00e4ftigen, leuchtenden Farben, allenfalls blasse Pastellt\u00f6ne, die aber nicht in Hochglanz strahlten, sondern eher Matt ausschauten. Alles wirkte irgendwie billig. Und je weiter man \u00fcber die Autobahn in Richtung Leipzig fuhr, umso schlimmer wurde es!<\/p>\n<p align=\"justify\"><i><a href=\"https:\/\/www.nerd-o-mania.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/Placeholder.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-9146\" src=\"https:\/\/www.nerd-o-mania.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/Placeholder-200x150.jpg\" alt=\"Placeholder\" width=\"200\" height=\"150\" title=\"\"><\/a>(DDR-Autobahn Anno 1989.. was f\u00e4llt positiv auf? Genau! L\u00e4stige Leitplanken sind ebenso \u00fcberfl\u00fcssig wie Seitenstreifen.. Abenteuer pur, halt)<\/i><\/p>\n<p align=\"justify\">Nicht nur, dass \u00fcber dem ganzen Land eine Duftwolke von verbranntem Zweitaktgemisch lag <i>(ja, nach meiner Erfahrung roch die DDR auch anders)<\/i>, was durch die \u00fcberall gegenwertigen, und st\u00e4ndig Qualmw\u00f6lkchen heraus stotternden und knatternden Trabbis kam. Das ganze Land war Grau in Grau! Grau war \u00fcberhaupt die vorherrschende Farbe! Graue Plattenbauten aus Beton, graue oder verrostete Metallz\u00e4une entlang der Autobahn, graue Farbschleier auf Schildern und Beschriftungen. Die weitere Fahrt nach Leipzig auf der Autobahn wurde zum Abenteuer. Die Autobahn? Aneinandergelegte Betonplatten, die mehr schlecht als recht miteinander verbunden waren, und beim fahren ein einschl\u00e4ferndes \u201cBadumm-Badumm\u201d machten, wenn man \u00fcber die Nahtstelle fuhr. Russische LKW\u2019s die mit Tempo 10 Km\/h des Nachts fast unbeleuchtet \u00fcber die Autobahn krochen.<\/p>\n<p align=\"justify\"><i><a href=\"https:\/\/www.nerd-o-mania.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/Placeholder.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-9146\" src=\"https:\/\/www.nerd-o-mania.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/Placeholder-200x150.jpg\" alt=\"Placeholder\" width=\"200\" height=\"150\" title=\"\"><\/a>(So sah&#8217;s h\u00e4ufig aus! Kein Bombeneinschlag, sondern eine ganz normale DDR-Autobahn im Jahr 1989)<\/i><\/p>\n<p align=\"justify\">Und es gab Schlagl\u00f6cher, so tief, dass es einem die Achse rausrei\u00dfen konnte, wenn man es \u00fcbersah, und hineinfuhr. Einmal gab es einen Schlag w\u00e4hrend der Fahrt, und ich bin vom Beifahrersitz komplett runtergeflogen. Der Inhalt des Becher Kaffees, den ich in der Hand hielt, klebte daf\u00fcr am Wagenhimmel \u2013 was in einem Mercedes-Transporter mit Hochdach schon eine Kunst ist, denn das Dach ist gut einen Meter entfernt! Den Rest der Fahrt hatte ich ein Kissen unter dem Hintern, und den Sicherheitsgurt umgeschnallt, und mich festgezurrt wie ein Jetpilot!<\/p>\n<p align=\"justify\">Da ich Beifahrer war, und ich mich etwas schonen wollte, versuchte ich den Rest der Strecke zu schlafen. Das gelang mehr schlecht als Recht auf der R\u00fcttelbahn. Au\u00dferdem mussten wir zeitig auf dem Messegel\u00e4nde sein.\u00a0 \u2013 Wir hatten n\u00e4mlich Quartier bei einer Gastfamilie <em>(ja, das gab\u2019s: DDR-B\u00fcrger mit gro\u00dfen Wohnungen konnten sich die Erlaubnis einholen, Wessis als Pensions-G\u00e4ste zu bewirten).<\/em> Die Adresse aber hatten wir nicht, die bek\u00e4men wir auf der Messe von dem Bauleiter des Bosch-Standes.<\/p>\n<p align=\"justify\">\u00a0<a href=\"https:\/\/www.nerd-o-mania.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/Placeholder.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-9146\" src=\"https:\/\/www.nerd-o-mania.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/Placeholder-200x150.jpg\" alt=\"Placeholder\" width=\"200\" height=\"150\" title=\"\"><\/a><em>(Darin war die DDR unschlagbar! Im Z\u00e4une und Grenzen bauen. Aber selbst Nagelneu aufgestellt, sahen die Z\u00e4une schon alt und verwittert aus. Ich wei\u00df nicht, wie man so etwas schafft!)<\/em><\/p>\n<p align=\"justify\">Es kam, wie es kommen musste \u2013 Durch einen Reifenplatzer auf der Schlagloch-Piste, die \u00fcberm\u00fctig Autobahn genannt wurde, kamen wir mit 2 Stunden Versp\u00e4tung auf dem Messegel\u00e4nde an. Nat\u00fcrlich war niemand der Kollegen mehr da! Den Bauleiter per Handy dar\u00fcber informieren? Haha! Versuch das mal, wenn du kein Netz hast\u2026<\/p>\n<p align=\"justify\">Was blieb uns anderes \u00fcbrig, als die erste Nacht in einem Leipziger Hotel zu \u00fcbernachten. So gegen 22:00 Uhr kurvten wir durch die Leipziger Innenstadt. Alles war in ein tr\u00fcbes, fahles Licht getaucht. Man hatte das Gef\u00fchl, dass es etwas neblig war, es war aber kein Nebel, sondern das kam durch die allgegenw\u00e4rtige Staubwolke von Zweitakter-Abgasen. Trotzdem war es gespenstisch, fast unwirklich- ja surreal, weil es in der Innenstadt <i>(immerhin war Leipzig eine Messestadt, in der sich die Welt trifft)<\/i> fast Menschenleer war. Wir fanden schlie\u00dflich nach langem rumirren ein gro\u00dfes Hotel mitten in der City. Und obwohl wir nicht reserviert hatten, lie\u00df man sich herab uns ein Doppelzimmer f\u00fcr 500,00 Ostmark zu \u00fcberlassen..<\/p>\n<p align=\"justify\">\n\t\t<div class=\"stream-item stream-item-in-post stream-item-in-post-3\"><hr>\r\n<p style=\"text-align: center;\"> HIER FOLGT EINE WERBEANZEIGE <\/p>\r\n<script async src=\"https:\/\/pagead2.googlesyndication.com\/pagead\/js\/adsbygoogle.js?client=ca-pub-4512412109408083\"\r\n     crossorigin=\"anonymous\"><\/script>\r\n<!-- Jannah Responsiv -->\r\n<ins class=\"adsbygoogle\"\r\n     style=\"display:block\"\r\n     data-ad-client=\"ca-pub-4512412109408083\"\r\n     data-ad-slot=\"9296702764\"\r\n     data-ad-format=\"auto\"\r\n     data-full-width-responsive=\"true\"><\/ins>\r\n<script>\r\n     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});\r\n<\/script>\r\n<hr>\n\t\t<\/div>\n\t\n<p align=\"justify\">Das Zimmer? Eine Witz! Ich habe ganz Europa bereist, und nie in einem schlechteren gen\u00e4chtigt! Ein Schlauch von ca. 5 Meter L\u00e4nge und 2 Meter Breite. 2 Betten, die an der rechten Zimmerseite l\u00e4ngs hintereinander standen \u2013 links war grade noch Platz um sich am Bett vorbei zu zw\u00e4ngen. um ans Fenster zu gelangen <i>(wo man russische Truppentransporter sah, die durch die City fuhren, und wenn man die schwerbewaffneten Soldaten sah, ging man schon freiwillig vom Fenster weg)<\/i>, oder um sich in die Nasszelle zu zw\u00e4ngen, die sich auch links befand, und eine Dusche, sowie ein WC enthielt. Die Einrichtung wirkte funktionell, aber billig! Viel Holz. Tapeten mit riesigen Pop-Art Mustern, die hier schon vor 10 Jahren out waren!<\/p>\n<p align=\"justify\">Nach dem langen Tag eine hei\u00dfe Dusche? Sch\u00f6n w\u00e4r&#8217;s! Wir hatten ein Zimmer im sechsten Stock und der Heisswasser-Boiler war im Keller. Die Rohre nat\u00fcrlich nicht isoliert. Der Leser wei\u00df was logischerweise kommen muss? Klar! Das aufdrehen des Heisswasser-Knebels brachte au\u00dfer einem polterndem Ger\u00e4usch erstmal minutenlang keine \u00c4nderung des Wasserzustandes. Aus dem kalten Kran kam kaltes, aus dem hei\u00dfen Kran ganz kaltes Wasser! Nach ungef\u00e4hr 5 Minuten qu\u00e4lten sich endlich die ersten Ausl\u00e4ufer lauwarmen Wassers aus dem Duschkopf. W\u00e4rmer wurde es auch nicht. Na gut. Ich wusste ja, aus Erz\u00e4hlungen von Kollegen, dass hier alles ein bisschen anders ist! Jetzt wenigstens ein bisschen Schlaf, denn morgen w\u00fcrde sicher ein harter Tag. Ich lie\u00df mich ersch\u00f6pft aufs Bett fallen, und kam mir vor, als w\u00e4re ich schon wieder mit dem Hintern auf den Wagenboden geknallt. Das war keine Matratze, sondern ein St\u00fcck Betonplatte von der Autobahn! Ich \u00fcberlegte, ob es vielleicht bequemer w\u00e4re auf der Werkzeugbank des Montagewagens zu schlafen? Naja, wenn man schon so eine Menge Geld f\u00fcr ein Zimmer in der Gr\u00f6\u00dfe einer Hundeh\u00fctte bezahlt hat, dann nutzt man es auch.<\/p>\n<p align=\"justify\">Die n\u00e4chste \u00dcberraschung kam zum Fr\u00fchst\u00fcck. Welches wir als \u2018Option\u2019 mitgebucht hatten. Es gab bitteren Muckefuck-Kaffee, ein Holz-Sch\u00e4lchen mit 2 kalten Br\u00f6tchen (eins f\u00fcr jeden) und 2 Scheiben Graubrot. Als Aufschnitt gab es 1 Scheibe Salami und einen Klecks R\u00fchrei. Ach ja, ein winziges \u201cElaste und Plaste\u201d- Sch\u00e4lchen Marmelade gab es noch. Das war\u2019s.. Selbst im Knast w\u00e4re die Auswahl gr\u00f6\u00dfer<em> (und der Schlie\u00dfer w\u00e4re wohl sogar netter, denn der \u201cPinguin\u201d der uns bediente, war so unfreundlich und arrogant, dass ich ihm am liebsten das stumpfe, aber sehr biegefreudige Alu-Messer irgendwo hingesteckt h\u00e4tte).<\/em><\/p>\n<p align=\"justify\">Wir waren direkt froh, diesen Ort des Schreckens verlassen zu k\u00f6nnen, und begaben uns schleunigst zur Leipziger Messe, um die Adresse unserer Gastfamilie zu bekommen.<\/p>\n<p align=\"justify\">Die Leipziger Messe? Ein Ansammlung fast abbruchreifer Hallen <em>(die \u00fcbrigens w\u00e4hrend der Messe geschickt auf NEU getrimmt wurden. Dort ein paar Liter Wandfarbe an die Stelle geklatscht, wo der Putz weg war, und dann noch einen Bauzaun davor, damit niemand genauer hinschauen konnte)<\/em>, an denen die Scheiben der Glast\u00fcren defekt waren, und die Innen v\u00f6llig verwahrlost aussahen. Da die Messe-Handwerker aus der DDR Meister im tarnen, t\u00e4uschen und verstecken waren, sind p\u00fcnktlich zu Messebeginn, \u00fcber die zerbrochenen Scheiben gro\u00dfe Plakate geklebt worden.<\/p>\n<p align=\"justify\">Gl\u00fccklicherweise bekamen wir nun die Adresse unserer Gastfamilie, und die Betten und das Fr\u00fchst\u00fcck dort waren 2 Sterne besser, als in dem Nobel-Hotel! Es gab morgens sogar Schinken &#8211; Der allerdings gegen Westmark in einem Intershop gekauft wurde!<\/p>\n<p align=\"justify\">Ein weiteres Kopfsch\u00fcttel-Novum war die Badewanne und der Glutos-\u201cBadeofen\u201d.<\/p>\n<p align=\"justify\">\u00a0<a href=\"https:\/\/www.nerd-o-mania.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/Placeholder.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-9146\" src=\"https:\/\/www.nerd-o-mania.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/Placeholder-200x150.jpg\" alt=\"Placeholder\" width=\"200\" height=\"150\" title=\"\"><\/a><em>(Der Glutos-Badeofen. Nur f\u00fcr furchtlose Zeitgenossen geeignet. Nicht vergessen: Vorher das Testament machen!)<\/em><\/p>\n<p align=\"justify\">W\u00e4hrend ich mich hier noch Dunkel an die alte Zink-Badewanne erinnern konnte, die aber, als ich im Alter von 6 Jahren war, gegen eine komplett eingemauerte und geflieste Email-Badewanne in einem Neubau ausgetauscht wurde, war bei unseren Gastgebern die Sanit\u00e4r-Technik 50 Jahre hinter dem West-Standard zur\u00fcck!<\/p>\n<p align=\"justify\">Im Bad eine gro\u00dfe freistehende Zinkwanne, und ein unheilvoll aussehender riesiger Badeofen, der erst mit Kohlen befeuert werden musste, und aus dem unter einem Mordskrach dann \u00fcber abenteuerlich verlegte Metallleitungen, kochendhei\u00dfes Wasser str\u00f6mte. Dass Ding machte solch schreckliche Ger\u00e4usche, dass ich mich mit dem Kopf bis unter den Wannenrand absinken lie\u00df, um Deckung zu haben, weil ich immer Angst hatte, das Teil explodiert gleich! Meine Angst und K\u00f6rperspannung wurde auch w\u00e4hrend des Bades nicht merklich weniger.<\/p>\n<p align=\"justify\">Vor allem, weil die nette Tochter immer wieder ins Bad kam, um sich l\u00e4chelnd zu erkundigen: \u201cwie ist das Wasser?\u201d..<\/p>\n<p align=\"justify\">Interessant war auch ein Erlebnis, was ich mit der Tochter aus der Gastfamilie hatte.. Jaja &#8211; ich wei\u00df schon, was meine Leserinnen jetzt denken: \u201cDer Doc. hat Sie flachgelegt!\u201d \u2013 Neeeein! \u2013 Ihre Eltern waren doch immer zuhause und passten auf wie Schie\u00dfhunde.. Haha.<\/p>\n<p align=\"justify\">Es ging darum, dass ich mal ganz gerne Abends rausgegangen w\u00e4re. Das ist aber in Leipzig, bzw. der DDR gar nicht so einfach gewesen. Kneipen gab\u2019s zwar, aber Discos? Und selbst wenn du wusstest wo eine war, hie\u00df das noch lange nicht, dass Du auch reinkamst! Das ging nur, wenn dich ein Stammgast mitnahm. Na, die Kleine war sofort Feuer und Flamme, mich mit in ihren Club zu schleppen.<\/p>\n<p align=\"justify\">\n\t\t<div class=\"stream-item stream-item-in-post stream-item-in-post-4\"><hr>\r\n<p style=\"text-align: center;\"> HIER FOLGT EINE WERBEANZEIGE <\/p>\r\n<script async src=\"https:\/\/pagead2.googlesyndication.com\/pagead\/js\/adsbygoogle.js?client=ca-pub-4512412109408083\"\r\n     crossorigin=\"anonymous\"><\/script>\r\n<!-- Jannah Responsiv -->\r\n<ins class=\"adsbygoogle\"\r\n     style=\"display:block\"\r\n     data-ad-client=\"ca-pub-4512412109408083\"\r\n     data-ad-slot=\"9296702764\"\r\n     data-ad-format=\"auto\"\r\n     data-full-width-responsive=\"true\"><\/ins>\r\n<script>\r\n     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});\r\n<\/script>\r\n<hr>\n\t\t<\/div>\n\t\n<p align=\"justify\">Da ich den Tag noch auf der Messe war, hatten wir verabredet uns gegen 21:00 Uhr vor dem \u201cClub\u201d zu treffen. Also telefonisch ein Taxi bestellt, dass dann auch nach relativ kurzer Zeit kam. Das Taxi? Ein Fiat 128 Nachbau aus russischer Produktion. Der erste Schreck kam beim einsteigen und anschnallen. An der Stelle, an der normalerweise eine Gurtpeitsche befestigt ist \u2013 Ein ca. 30 mal 5 Zentimeter gro\u00dfes Loch, durch das man den Stra\u00dfenbelag sehen konnte. \u201cWow \u2013 in der DDR ist echt vieles anders\u201d, schoss es mir durch den Kopf! Da die passive Sicherheit nunmehr der Vergangenheit angeh\u00f6rte, und die Taxi-Fahrerin (w\u00e4hrend Sie st\u00e4ndig auf die Wessis schimpfte) todessehns\u00fcchtig mit einem Affenzahn durch die City kurvte, dachte ich daran, dass ich mich vielleicht doch noch von meiner Freundin verabschieden sollte, verfluchte aber die Mobilfunk-Betreiber, f\u00fcr die scheinbar die DDR noch ein weisser Fleck auf der Landkarte war. Mit zitternden Knien stieg ich am vereinbarten Treffpunkt aus. Die ganze Taxifahrt, die durch die halbe Stadt f\u00fchrte, kostete grade 3 Westmark. Naja, dachte ich, wahrscheinlich hat sie sich verrechnet. \u2013 Nee.. hatte Sie nicht! Vor dem \u201cClub\u201d stand schon die Tochter meiner Gastfamilie. Dem \u201cT\u00fcrsteher\u201d stellte Sie mich vor, und mit ihr konnte ich dann in den angesagten Superschuppen. Innen sah er nicht anders aus, als hier jede beliebige Eck-Kneipe. Nun ja.. das n\u00e4chste \u201cWow\u201d des Abends kam, als ich in dem angesagtem Laden etwas trinken wollte. Ich fragte also den Barkeeper, was er zu trinken hat. Seine Antwort: \u201cSag einfach was du willst!\u201d Ich: \u201cBacardi-Cola..\u201d Er: \u201cN\u00f6\u00f6 ham wir nicht.\u201d Ich: \u201dPernod-Cola\u201d \u2013 Kopfsch\u00fctteln vom Gegen\u00fcber\u2026 So ging das eine ganze Weile! Schlie\u00dflich fragte ich, weil ich langsam einen trockenen Mund hatte: \u201cOK! Stop! WAS hast du da?\u201d Seine Antwort: \u201cGr\u00fcne Wiese\u201d.. Ich: \u201cH\u00e4\u00e4\u00e4? Was soll das sein?\u201d Er: \u201cSekt mit Waldmeistersirup!\u201d<\/p>\n<p align=\"justify\">\u00a0<a href=\"https:\/\/www.nerd-o-mania.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/Placeholder.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-9146\" src=\"https:\/\/www.nerd-o-mania.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/Placeholder-200x150.jpg\" alt=\"Placeholder\" width=\"200\" height=\"150\" title=\"\"><\/a><em>(gr\u00fcne Wiese \u2013 Ein Longdrink f\u00fcr Kinder, aber nicht f\u00fcr einen gutausehenden, muskul\u00f6sen, Messe-Techniker und Womanizer)<\/em><\/p>\n<p align=\"justify\">Mir wurde schon bei der Vorstellung, dass ich so ein Tuckengetr\u00e4nk saufe, \u00fcbel. Au\u00dferdem bestehen die Zutaten f\u00fcr \u2018gr\u00fcne Wiese\u2019 aus Vodka, Blue Curacao, Sekt und Orangensaft! Aber in der DDR wurde ja h\u00e4ufig aus Mangel von Rohstoffen etwas \u201cgeschummelt\u201d &#8211; Mein Blick fiel auf ein Regal an der Wand. Dort drinnen standen etliche Flaschen original russischer Vodka. Ich fragte: \u201cWas ist damit? Vodka-Lemon?\u201d Klar, die Antwort: \u201cLemon haben wir nicht!\u201d &#8211; Ich hatte ehrlich gesagt auch nix anderes vermutet. Aber der Barkeeper hatte herrlich klebrige Ostdeutsche Orangenlimonade. Okay! Also bestellte ich 1 Flasche Wodka, und 2 Flaschen Limo. Die trank ich mit der Gastfamilientochter zusammen leer. Das n\u00e4chste \u201cWow\u201d kam beim zahlen! 10 Westmark musste ich bezahlen, f\u00fcr eine Flasche Vodka und die 2 Flaschen Sprudel.. Daf\u00fcr h\u00e4tte ich die Getr\u00e4nke nicht mal im Supermarkt im Angebot kaufen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p align=\"justify\">\u00dcberhaupt warf die DDR bei mir viele Fragen auf: Nicht nur, wie man es schafft, am Ende des Monats seine Pacht zu zahlen, wenn man die Getr\u00e4nke praktisch zum Selbstkostenpreis verschleudert \u2013 Nein, auch die Art und Weise, wie in der DDR gearbeitet wurde, schien mir nicht sehr effektiv zu sein. Das beste Beispiel, war unser Aufbau mehrerer Bosch-St\u00e4nde auf der Messe. Es gab einen gro\u00dfen Stand, an dem knapp 10 Techniker aus Westdeutschland arbeiteten, und ich und ein Kollege sollten noch einen kleineren Stand von knapp 40 Quadratmetern in einer Neben-Halle aufbauen. Als wir kamen, war dort nichts weiter, wie blanker Hallenboden. Direkt neben uns war die DDR-eigene Firma \u201cROBOTRON\u201d mit ihrem Stand in konventioneller Bauart.<\/p>\n<p align=\"justify\">\u00a0<a href=\"https:\/\/www.nerd-o-mania.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/Placeholder.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-9146\" src=\"https:\/\/www.nerd-o-mania.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/Placeholder-200x150.jpg\" alt=\"Placeholder\" width=\"200\" height=\"150\" title=\"\"><\/a><em>(Der PC aus der DDR. Der, die oder das ROBOTRON. Nat\u00fcrlich hergestellt in einem VEB=Volkseigener Betrieb. VORW\u00c4RTS IMMER-R\u00dcCKW\u00c4RTS NIMMER! FREUNDSCHAFT MA GUDSTER!)<\/em><\/p>\n<p align=\"justify\">Die Standgr\u00f6\u00dfe von denen? Ungef\u00e4hr 60 Quadratmeter. Als wir kamen, war der Stand bereits halb fertig. Es arbeiteten aber auch knapp 10 Leute daran. Im Laufe des Vormittags kam unser Tieflader, und lud den kompletten Stand aus. Bis Abends hatten wir den Teppich-Boden verlegt, die Standw\u00e4nde hochgezogen, und eine abschlie\u00dfbare Kabine gebaut. Am Nebenstand passierte derweil nichts. Die Kollegen des VEB-Robotron gingen gegen Mittag geschlossen zur Pause, und lie\u00dfen sich erst Abends wieder blicken.<\/p>\n<p align=\"justify\">Am n\u00e4chsten Tag bauten wir den Kabinentrakt weiter, und fingen an die Deckenelemente einzubauen, und mit Lampen zu best\u00fccken. Am Nebenstand passierte nicht viel. Ab und zu warf mal jemand eine Kreiss\u00e4ge an, aber da sich dann ein anderer Kollege beschwerte, dass er seine Zeitung nicht in Ruhe lesen kann, verstummte die schnell wieder. Am dritten Tag, war unser Stand fast fertig, und die Kollegen vom Nachbarstand r\u00fcckten ihre St\u00fchle in unsere Richtung, weil sie es unglaublich interessant fanden, wie schnell man scheinbar einen Messestand aufbauen kann.<\/p>\n<p align=\"justify\">Man kam sich vor wie im Affenk\u00e4fig\u2026 Ach ja, m\u00fc\u00dfig zu erw\u00e4hnen, dass am Nachbarstand w\u00e4hrend der Beobachtungszeit nicht gearbeitet wurde. Die ausgedehnten stundenlangen Pausen wurden aber strikt von den VEB-lern eingehalten. Nach einer Woche Bauzeit, war unser Stand komplett fertig, und wurde vom Vertreter der Bosch AG abgenommen. Der Nebenstand der Robotron sah immer noch aus, wie am ersten Tag..<\/p>\n<p align=\"justify\">Aber die DDR war noch f\u00fcr weitere \u201cWOW\u201d-Erlebnisse gut. Ein \u201cWow\u201d, stie\u00df ich aus, als ich Abends von der Messe kam, und am Mietshaus in dem unsere Gastfamilie wohnte das komplette Klingelbrett (ca. 50*50 Zentimeter) geklaut war. Es gab nur noch ein Loch in der Mauer, und etliche lose rumbaumelnde Klingelkabel! Denn auch das war die DDR: Alles was l\u00e4nger als 5 Minuten irgendwo unbeaufsichtigt rumlag, geh\u00f6rte jedem, der schnell genug war, es abzuschrauben! Es war ratsam die Scheibenwischer des Autos Abends abzunehmen, und mit hoch in die Wohnung zu nehmen. Man kann sich das gar nicht vorstellen, dass es Verschlei\u00dfteile, die es hier an jeder Tankstelle gab, in der DDR nicht gab. Auch wir wurden Opfer einer Ersatzteil-Beschaffungs-Ma\u00dfnahme.<\/p>\n<p align=\"justify\">Als ich nach ein paar Tagen morgens zur Messe fahren wollte, blinkte der Blinker in einem Rhythmus,, der darauf schlie\u00dfen lie\u00df, dass eine Birne kaputt war. Und das sowohl beim Links- als auch beim Rechtsabbiegen. Nach abschrauben des vorderen Blinkerglases stellte ich fest: Die Birne fehlte. Und das auf beiden Seiten. Netterweise hatte man aber wenigstens das Blinkerglas nach der \u201cEntleihung\u201d des Leuchtmittels wieder ordnungsgem\u00e4\u00df angeschraubt, damit es nicht reinregnet\u2026<\/p>\n<p align=\"justify\">Schlimmer war, dass man den westdeutschen Kollegen von uns trotz Bewachung den abgeschlossenen Messestand aufbrach, und denen daraus hochwertige Makita Akku-Schrauber und teure Kreiss\u00e4gen stahl. Dieses Werkzeug lie\u00df sich nat\u00fcrlich in der DDR nirgendwo beschaffen. Gut dass wir im Werkzeugwagen ein paar Ersatzger\u00e4te hatten, die wir den Kollegen leihen konnten.<\/p>\n<p align=\"justify\">Ebenso unvorstellbar war folgender Umstand. Wir fuhren jeden Morgen die gleiche Strecke zur Messe, und kamen an einer Stra\u00dfe vorbei, bei der durch einen Wasserrohrbruch, das Wasser aus dem Asphalt sprudelte. Dieses Loch war schon am ersten Tag vorhanden. Auf dem R\u00fcckweg hatte man Metall-Pfl\u00f6cke um das Loch eingeschlagen, Trassierband\u00a0 drumgewickelt, und das war\u2019s dann! Ende.. &#8211; Weiter passierte nix! Die ganze Aufbauzeit sprudelte flei\u00dfig das Wasser aus der Stra\u00dfe, ohne dass auch nur ansatzweise Anstalten unternommen wurden, den Rohrbruch zu beseitigen. Als wir nach der Messe zum Abbau kamen, war der Zustand der \u201cHeilwasser-Quelle\u201d unver\u00e4ndert. \u2013 So etwas in Deutschland-West? Undenkbar!!<\/p>\n<p align=\"justify\">\u00a0<a href=\"https:\/\/www.nerd-o-mania.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/Placeholder.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-9146\" src=\"https:\/\/www.nerd-o-mania.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/Placeholder-200x150.jpg\" alt=\"Placeholder\" width=\"200\" height=\"150\" title=\"\"><\/a><em>(Zarte Pastellt\u00f6ne wohin man schaut. Oder einfach nur die Farbe verdammt d\u00fcnn aufgetragen? Die DDR wie ich sie gesehen habe\u2026)<\/em><\/p>\n<p align=\"justify\">Aber es gab noch mehr absonderliches, aber auch bedr\u00fcckendes. So als unsere Gast-Familie uns mal was tolles bieten wollte, und uns extra einen Abend in ein supertolles Restaurant eingeladen hatte. Nicht nur, dass man vorher reservieren musste, und man am Abend drau\u00dfen von einem befracktem \u201cPinguin\u201d \u00fcber eine \u201cListe der Erlauchten\u201d Einlass gew\u00e4hrt wurde. Auch das Verhalten der Kellner war so was von arrogant und daneben. So sa\u00dfen an unserem Tisch noch 2 Ostm\u00e4dchen, die auch noch in ihrer Flasche Wein etwas zu trinken hatten, sowie in ihren Gl\u00e4sern. Der Kellner schnauzte Sie an, \u201csie sollen sich gef\u00e4lligst an einen anderen Tisch verziehen\u201d. Klar! Waren ja nur Ossis! Einem Wessi gegen\u00fcber w\u00e4re er wahrscheinlich in den Arsch gekrochen. War der Service schon schlecht \u2013 das Essen war \u00fcbelst! Das Gem\u00fcse war nicht frisch, sondern aus der Dose. Die Erbsen v\u00f6llig schrumpelig, die M\u00f6hrchen matschig. Das Gem\u00fcse hatte einen metallenen Geschmack, als w\u00e4re es schon 20 Jahre in der Dose eingepfercht gewesen. Das Rindfleisch war z\u00e4h wie eine Schuhsohle. Es lie\u00df sich mit den pieseligen DDR-Alumessern weder schneiden, noch lie\u00df es sich kauen. Der dazu kredenzte Wein erinnerte an abgestandenen Zitronensaft mit Essig-Note. Es war mit einem Wort F\u00dcRCHTERLICH! Trotzdem lie\u00dfen wir uns nichts anmerken, weil wir unserer Gastfamilie nicht beleidigen wollten, die stolz waren, uns so was \u201ctolles\u201d bieten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p align=\"justify\">Als wir nach der Messe zum Abbau zur\u00fcck kamen, sah ich auch ein typisches Beispiel eines Westdeutschen \u201cVerarsch-die-Zonies\u201d Tricks. Da hatte ein \u201cGesch\u00e4ftsmann\u201d die gebrauchten Teppiche aus der Messehalle rausgerissen, und stand mit seinem Protzschlitten an der Stra\u00dfe, um die den Leipziger B\u00fcrgern f\u00fcr teures Geld zu verkaufen. Nun muss man wissen, dass Teppich, der auf Messen verbaut werden, der billigste Mist ist, den es gibt. Im EK kostet der grade mal 2 Mark pro Quadratmeter. Die halten grade mal eine Woche, weil die f\u00fcr Dauereinsatz nicht gemacht sind. Nach einem Monat in der Wohnung, ist dort an den stark beanspruchten Stellen kein Flor mehr. So etwas gebraucht f\u00fcr 20 Mark den Quadratmeter zu verkaufen.. Scheu\u00dflich! Was muss man f\u00fcr ein Charakter sein, um unschuldige, unwissende Menschen so \u00fcber den Tisch zu ziehen?<\/p>\n<p align=\"justify\">Das war meine Erinnerung an die DDR. Und ich muss sagen: Ich war froh nach den 3 Wochen Messe-Auf-und Abbau wieder in der BRD zu sein, und dahin gehen zu k\u00f6nnen, wohin ich will!!<\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #808080;\">Ach, \u00fcbrigens: Das ist glaube ich der l\u00e4ngste Blogeintrag, den ich jemals geschrieben habe! Das sagt jedenfalls mein Live-Writer..<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><em><span style=\"color: #808080;\">(F\u00fcr <\/span><a title=\"Hausaufgaben und Klausuren? Dann hier klicken\" href=\"http:\/\/www.e-hausaufgaben.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.Hausaufgaben.de<\/a><span style=\"color: #808080;\"> Ein Aufsatz \u00fcber die DDR in 3300 W\u00f6rtern? Hier ist er!)<\/span>\u00a0<\/em><\/p>\n<p align=\"justify\"><em>letzte \u00c4nderung: 11.11.2009 13:21 Uhr<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u2026oder: Eine Momentaufnahme zur Leipziger Messe im Fr\u00fchjahr 1990 Seit 2 Tagen gibt es im TV Berichte \u00fcber den Mauerfall in Berlin. \u00dcber die \u00d6ffnung der Grenzen eines Staates in einem Staat, in dem die Menschen mehr an Gefangene eines Gef\u00e4ngnisses mit Freigang erinnerten, als an freie B\u00fcrger. Den Mauerfall habe ich selbst nicht so &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":21561,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"activitypub_content_warning":"","activitypub_content_visibility":"","activitypub_max_image_attachments":4,"activitypub_interaction_policy_quote":"anyone","activitypub_status":"","footnotes":""},"categories":[3],"tags":[69,163,379],"class_list":["post-71","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-alltagsabenteuer","tag-ddr","tag-leipziger-messe","tag-reisen"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nerd-o-mania.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/leipziger-Messe-Ausweis.png","jetpack_likes_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nerd-o-mania.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nerd-o-mania.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nerd-o-mania.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nerd-o-mania.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nerd-o-mania.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=71"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nerd-o-mania.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nerd-o-mania.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/21561"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nerd-o-mania.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=71"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nerd-o-mania.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=71"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nerd-o-mania.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=71"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}