Hidiho liebe Community! Heute wird’s wild – das sag ich euch, denn es reicht so langsam. Ich meine, dass Donald „Lügenmaul“ Trump sein Volk anlügt, dass sich die Balken biegen und selbst Baron Münchhausen ehrfürchtig seinen Dreizack ziehen würde, bei dem ganzen Nonsens, den er absondert und den seine verbliebenen Hardcore-MAGA-Dödel mit ihren von Hass verdorbenen Gehirnen, aufsaugen wie ein trockener Schwamm die übergelaufene Klärgrube ist ja nix neues. Doch das ist USA und deshalb erst mal auch das Problem der USA.
Denn der 1. Merksatz bei Wahlen in einer Demokratie (und auf Kleinanzeigen.de) ist: „Glaube keinem (Wahl)-Versprechen“ – direkt vor dem 2. Merksatz: „Du kriegst was Du wählst – Reklamationen oder Umtausch ausgeschlossen.„
(Bild links: Münchhausen wäre sicher stolz wie Bolle auf Fritze Merz – einen würdigen Nachfolger hat er sicher lange gesucht und nun endlich gefunden: Fritze Merz: So viel Meinung bei so wenig Ahnung in einer einzigen Person vereint. Alles was über die Technik eines Lichtschalters (Spoiler: An/Aus) hinausgeht ist „komplex“ – zu komplex für ihn. Meine Gratulation für diesen Hauptgewinn geht raus ans Kanzleramt! So einen Totalausfall hatten wir schon lange nicht mehr in der BRD. Klar, Besch… Kanzler*innen hatten wir schon einige – aber gleich eine ganze Regierung? Mein Tip: packt alle zusammen in den Schrottwichteln-Sack! Bild generiert mit KI)
Aber wir können festhalten: es gibt ein wirtschaftlich starkes Land, mit einem ausländerfeindlichem Herrscher der ganz klare rassistischen Ansichten hat, überdies finanziell durch ein Multimillionen Vermögen auf dem Konto ausgesorgt hat, reichen Gefolgsleuten Geldgeschenke in Millionenhöhe gibt, aber Menschen, die nicht ebenfalls Millionäre sind, als Abschaum und Verlierer tituliert, denen das wenige was Sie haben noch wegnehmen will und ärztliche Behandlungen einschränken will. Du denkst jetzt sicher an die USA, oder? Nee, nee.. ich rede von unserem Kanzler Friedrich Merz – dem Möchtegern Mini-Me von Donald Trump.
Was aktuell bei uns die Regierung des Landes präsentiert ist so mit die größte Katastrophe ever! Schlimmer als die Erfindung der FoKuHiLa-Frisur, Jeans-Schlaghosen mit Stickerei, Modern-Talking und dem Dschungelcamp zusammen!
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Wie es auch in „Gods Own Country“ bei der Wahl von Präsident „Shitting in my Pants“ üblich und nötig war – so wurden auch in Deutschland die Ministerposten mit Politikern besetzt, die nicht mal Ansatzweise irgendwelche Qualifikationen für den Job mitbrachten. Wichtig war nur die bedingungslose Gier und eine ausgeprägte Gewissenslosigkeit – gepaart mit Unterwürfigkeit dem Kanzler gegenüber. Viel schlimmer noch: bei der Ausübung des Postens werden aufgrund von Lobbyzugehörigkeit, wirtschaftlich notwendige und sinnvolle Umstrukturierungen, behindert oder gleich torpediert. Und das mit Ausreden, die an Dümmlichkeit denen der Regierung des orangefarbenem Clown in Übersee in Nichts nachstehen.
Nehmen wir da mal unsere Wirtschaftministerin Katharina Reiche. „Gas-Kathy“ – so ihr Spitzname ist natürlich in keinster Weise befangen, was ihr Ressort Energie angeht. Hohe Posten bei E.on und Westenergie – Firmen die hauptsächlich Strom aus fossilen Brennstoffen herstellen – was kann da schon beim Ausbau mit erneuerbarer Energie schiefgehen? Na, so ziemlich alles, denn jetzt wird verschleppt, boykottiert und was noch so alles gemacht werden kann um bloss weiter teure fossile Energie herstellen zu können.
Interessant ist, dass vor dem Hintergrund der teuren Energiekosten in Deutschland die Firmen in andere EU-Länder abwandern. Lt. einem in Ungarn lebendem Freund hat Mercedes Benz dort ein Werke errichtet indem die gesamte A-Klasse produziert wird und andere deutsche Hersteller wie BMW und Audi machen es nach. Die Abwanderung der Firmen liegt dabei nicht an den hohen Personalkosten, sondern an der Gier der Politiker, die den Energieunternehmen hohe Gewinne ermöglichen.
Die Schuld bei den Politikern suchen? „Wenn der Mohr nicht schwimmen kann, ist das Meer schuld“ – so sagt eine alte Volks-Weisheit. Schuld sind deshalb nicht die hohen Energiekosten, die auch noch künstlich hochgehalten werden, weil der Ausbau mit kostengünstigerer erneuerbarer Energie blockiert wird, wo immer es geht, sondern die Arbeitnehmer in diesem Land, die unproduktiv, faul, zu häufig krank – und deshalb zu teuer sind.
Da kommen dann gerne Statistiken und Zahlen ins Spiel, die zeigen wie schlecht es den Unternehmen geht. Momentan will man ja gerne an die Bezahlung der Krankheitstage dran – der Standort Deutschland muss gesichert werden. Da bringt man sich schon mal durch den Wurf von medialen Nebelkerzen in gute Position und streut in allen verfügbaren Medien beeindruckende Zahlen, die einem Arbeitnehmer Angst und Schrecken einjagen sollen, wie unproduktiv er eigentlich ist.
Ein solches Wort-Phantom sind die 82 Milliarden Euro „Kosten„, die durch das Krank feiern der faulen Berufstätigen dieses Landes den Unternehmen entstehen. Nun bin ich ja selber durch zwei kaufmännische Ausbildungen geschlittert, hatte als Führungskraft Seminare in Kosten und Leistungsrechnung und hatte sogar einmal einen kurzzeitigen Geschäftsführerposten bei einem kleinen Forschungsinstitut. Betriebswirtschaftliche Zahlen und Kosten-Leistungsrechnung sind mir deshalb nicht ganz unbekannt.
Halten wir mal fest: Lohnkosten sind immer 100% – egal ob ein Angestellter oder Arbeiter da ist oder nicht. Aushäusigkeit kann Krankheit sein, Seminare, Urlaub – weisste selber, nee? Die prozentuale Verteilung der produktiv gearbeiteten Stunden variiert natürlich. Da spricht man von Kostenstunden im Vergleich zu Leistungsstunden. Im Idealfall ist der Wert Leistungsstunden identisch mit den Kostenstunden.
Das heißt: der Lohnempfänger war die ganze Zeit für mich tätig und hatte keine Ausfallzeit durch oben genannte – oder andere Dinge. Fällt mein Mitarbeiter aus habe ich ein Gap zwischen Kosten und Leistungsstunden. 100% erreichte Leistungsstunden sind aber ein realitätsfremder Wert.
Das ist auch völlig normal, denn ich kann als Unternehmer nicht davon ausgehen, dass meine Mitarbeiter jederzeit und das ganze Jahr hindurch nicht ausfallen. Denken wir da beispielsweise mal an die Urlaubszeit und der Minderbesetzung von Abteilungen. Ich muss also als Personalverantwortlicher einen gewissen Puffer über das ganze Jahr einbauen, denn ich kann als auch gesundheitlich Verantwortlicher ja nicht davon ausgehen, dass meine Mitarbeiter wie Maschinen funktionieren und 9to5 100% Leistung bringen.
Diese 82 Milliarden Kosten sind ein rein statistischer Wert ohne Aussagekraft, da diese Kosten schon vorher in den Lohnkosten enthalten waren – der erwähnte Personalpuffer.
Das Wort „Kosten“ triggert mich total, denn hier werden Kosten anscheinend mit entgangenen Gewinnen gleichgesetzt. Das ist aber kompletter Blödsinn! Wenn eine „Expertin“ der Süddeutschen bei Markus Lanz auftritt und von 82 Milliarden Euro Kosten die durch krankfeiern entstehen sabbelt und alles nur ohne Widerrede abgenickt wird ohne das zu hinterfragen, könnte ich strahlkotzen.
Meine Leser sind ja nicht so reich wie Fritze und Co. und deshalb völlig weg vom irdischen Leben und den Leiden der Arbeiterklasse sondern hauptsächlich berufstätige Menschen. Da frag ich jetzt mal in die Runde: Bekommt Du als Arbeitnehmer mehr Geld wenn Du krank feierst? Das wäre mir neu.
Muss ein neuer Mitarbeiter eingestellt werden, wenn Du als Arbeitnehmer mal eine Grippe eine Woche auskurierst? Wer das Arbeitsleben kennt, der weiss, dass in der Regel deine Kollegen die Arbeit in der Zeit mit erledigen. Werden Aufträge nicht abgearbeitet, wenn ein Kollegen längere Zeit krank ist? Möglicherweise – aber das heisst ja nicht, dass der Auftrag NICHT abgearbeitet wird, sondern etwas später – der Unternehmer hat also ebenfalls keinen Verlust, bzw. Kosten, sondern die Rechnung wird nur etwas später erstellt. Auch hier entstehen keine Kosten.
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Gut, denken wir globaler. Ich gebe dir ein Beispiel: Dein Auto muss zur Inspektion. Du fährst zu deinem Vertragshändler doch der schickt dich weg, weil er sagt, er hat momentan keine Leute, weil alle krank sind. Hat er dadurch mehr Kosten? Nein, denn seine Fixkosten wie Miete, Personalkosten und alles was dazugehört ändern sich ja nicht. Hat er einen finanziellen Verlust? Ja, denn er hat einen Auftrag verloren. Aber halt! Ist der Auftrag wirklich weg? Nein, denn Du wirst zu einer anderen Werkstatt fahren und die Inspektion dort durchführen lassen. Der finanzielle Verlust der einen Firma ist deshalb der finanzielle Gewinn einer anderen. Gesamtwirtschaftlich hat sich also nichts geändert. Es entsteht also auch Volkswirtschaftlich kein Schaden, denn der Markt ist ja dynamisch und reagiert entsprechend.
(Bild rechts: wer mal selber denken will und sich nicht von dem dummen Gesabbel in den Talk-Shows das Hirn zukleistern lässt – die Webseite statista.de gibt dir alle möglichen Zahlen um Dinge mal nachprüfen zu können.)
Überhaupt sollte man mal klarstellen dass Kosten nicht entgangene Gewinne sind – das scheint man gerne in den Diskussionen durcheinander zu werfen. Ich erklär’s mal einfach: Kosten sind Gelder die ich bezahle – Einnahmen sind Gelder, die ich durch meine Geschäftstätigkeit bekomme. Hört sich doch total einfach an – frage mich warum das so falsch dargestellt wird.
Ach so, jetzt dämmert’s mir: wenn ich statt entgangener Gewinne das Wort Kosten benutze, dann verschiebe ich den Fokus des Schuldigen auf den bösen Arbeitnehmer, denn entgangene Gewinne sind unternehmerisches Risiko – und dafür ist die Geschäftsführung verantwortlich.
Diese Zahl von 82 Milliarden soll nur Angst und Schrecken bei den Berufstätigen verbreiten um die Umsetzung der dummen Ideen der Unternehmensverbände, hinsichtlich der Abschaffung von Karenztagen begründen zu können. Dazu ist die Zahl für sich allein auch völlig irrelevant, weil sie sich nicht im Kontext einordnen lässt. Würde man schreiben: „in den gesamten Lohnkosten des Jahres 2024 von 1,95 Billionen Euro (Quelle: Statista) macht der Anteil der Lohnfortzahlungen im Krankheitsfall eine Summe von 82 Milliarden aus – das entspricht grade mal 4,205 %“. Und schon wäre Ruhe im Karton! Also Leute – lasst euch nicht von den Schwafel-Uschis in den Talk-Shows ins Bockshorn jagen. Wenn Ihr Krank seid zeigt eurem Chef den Stinkefinger und bleibt mit dem Arsch zu Hause!
Der Autor hat langsam echt schlechte Laune, wenn er sieht was die von ihm gewählten „Volksvertreter“ veranstalten. Eigentlich sollten sie Bürgerinteressen vertreten und dafür sorgen, dass sich in diesem Land angemessen leben lässt – und damit meine ich alle Menschen, denn dieser aufkeimende Rassismus, der von unserer Regierung auch noch hofiert wird ist unehrenhaft und spiegelt nicht im Mindesten meine Einstellung wieder. Rassismus macht innerlich hässlich. Da muss ich nur über den großen Teich gucken. Und manchmal macht es auch äusserlich hässlich, gelle Fritze?



Also, ich weiß gar nicht, was Du hast. Ich lasse mich gern jeden Tag beschimpfen, als arbeitsscheuer Nichtskönner, als blaumachender Unbegabter, quasi als eingebildeter Dauerkranker mit zwei linken Händen im Homeoffice, wo ihn eh keiner überwachen kann, was aber dringend notwendig wäre, damit er seinen Beitrag zum Bruttosozialprodukt und zum Rentensystem sicher erwirtschaften kann. Der EmmDee empfand es als Ritterschlag, dass nun der Bundeskanzler höchstpersönlich das Ausschimpfen und Beleidigen übernimmt. Gas-Kathi übernimmt dabei dann den Heimschutz, mit US-Gas, und Kollege Dobrindt den Heimatschutz, mit US-Eis …
Eine Brave New World, schlimmer geht immer, aber nicht mehr viel, vielleicht nur noch noch mehr nach rechts, das ist schon extrem, extrem übel. Also, mein Lieber, hau weiter rein und drauf, verbal natürlich, die Zeit brauchts, die Politker betteln darum.
Und mein EmmDee? Der lässt auch schon mal Kunden den Vortritt. Uns klein zu machen, findet sich immer jemand.
Bleib gesund,
Dein Buddy
Hallo mein lieber Buddy!
Es ist tatsächlich in Deutschland aktuell hilfreich, wenn man einen gewissen masochistischen Fetisch hat. Agentur-Mitarbeiter haben diesen ja in den Genen sagt man – ohne tägliche Beschimpfungen und demütigende Unterwürfigkeitsposen ist der Tag für einen Agenturisten nicht komplett und er fühlt sich nach einem zwanzigstündigem Arbeitstag in den eigenen vier Wänden unwohl – habe ich jedenfalls irgendwo gelesen. Ich habe sogar das Gerücht gehört, dass männliche Agenturisten dann absichtlich zu Hause Todsünden begehen: den Müll nicht rausbringen, den Geschirrspüler nicht ausräumen, den Valentinstag mit Absicht ignorieren – nur um eine stundenlange Anschrei-Orgie des geliebten Partners zu provozieren – einfach damit er zu Hause die fehlenden Beleidigungen und Tätlichkeiten einfordert, die ihm im Büro versagt geblieben sind. Agenturmenschen sind schon irgendwie komisch, glaube ich..
Bis die Tage lieber Buddy..
Bleibt gesund!
P.
Mich stört schon der Begriff „krank feiern“. Ich meine, wer feiert schon bei Krankheit? Das führt in eine falsche gedankliche Verknüpfung. Ansonsten bin ich bei dir, Bro. Leider sind wir beide ein bisschen zu alt für eine Revolution; uns bleibt nur zur Wahl zu gehen und Deine sarkastische Feder.
Hallo Peter,
meine sarkastische Feder tendiert manchmal zum bösen Zynismus. Liegt aber an der kaputten Welt. Da bin ich aber mittlerweile nicht der einzige Blogger, der bei Satire und Zynismus die Grenzen nicht mehr klar definieren kann..
Eigentlich ist man für Widerstand nie zu alt – denk nur mal an die „Omas gegen Rechts“ – vor denen ich absolute Hochachtung habe, denn denen schlägt von der AfD heftiger Gegenwind entgegen (was dann auch direkt zeigt, was für Charaktere sich in der AfD hinter seriösen Politikermasken verstecken)..
Ob es gleich eine Revolution wird? Wer weiß! Ich bin ja jetzt Rentner, habe praktisch rund um die Uhr Zeit und will die auch sinnvoll nutzen. Vielleicht könnte man eine Partei gründen, die gegen Lobbyismus ist und tatsächlich in Deutschland etwas für die Bürger tun würde. Ich hätte da folgende Punkte:
1. Reichenbesteuerung ohne Ausnahmen
2. vorantreiben von erneuerbarer Energie und Erleichterung und beschleunigte Verfahren für diese Bauprojekte
3. Lobbyverbot für alle Politiker, Niederlegung aller Tätigkeiten außerhalb der Regierungsgeschäfte und Offenlegung aller Nebeneinkünfte
4. Strafverfolgung bei Vorteilsnahme im Amt, Verschwendung von Steuergeldern oder Tätigung von Aktiengeschäften mit Insider-Informationen
5. nur eine einheitliche Rentenkasse für alle: Beamte, Freiberufler, Arbeiter und Angestellte
6. Erleichterung der Eingliederung von Flüchtlingen durch Deutschkurse und Berufspraktika und ebenso Verbot von Deportation von Flüchtlingen, die hier einer geregelten Tätigkeit nachgehen.
7. grundsätzliche Verbesserung des Lernens an den Schulen durch Kernsanierung maroder Schulen, Neubau von Schulen nach modernen Standards (gerne erfolgreiche Modelle anderer Länder als Vorlage nehmen) und Verköstigung mit gesunden Lebensmitteln durch Catering.
Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollzähligkeit – wäre aber ein guter Anfang und Kernsubstanz des Parteiprogramms. der BfD (Bürger für Deutschland) – über den Namen kann man noch in einem Stuhlkreis diskutieren. :-)
Bleib gesund
P.S. die Stelle des Schatzmeisters ist noch frei.