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  • Microsoft Office LTSC Lizenzen = Microsoft 2026 entspannt ohne Spionage nutzen.

    Hidiho liebe Community! Heute wird’s mal wieder technisch – es gibt etwas aus dem Bereich PC – genauer dem Bereich Software und speziell handelt es sich dabei ganz besonders um Microsoft-Produkte aus dem Office-Bereich. In diesem Beitrag dreht es sich um die Microsoft Office LTSC Lizenzen.

    Microsoft O365 Abo oder Microsoft Office LTSC Lizenzen – es gibt wichtige Unterschiede

    Ihr kennt ja sicher das Problem, dass Microsoft euch gerne das Office 365 Abo aufschwatzen möchte. Das hat seine Vorteile aber auch einen nicht zu unterschätzenden Nachteil (dazu später) – aber kennt ihr auch die Möglichkeit statt dem schwatzhaftem Abo-Modell die relativ sicheren und viel verschwiegeneren Microsoft Office LTSC Lizenzen zu nutzen?

    Das LTSC steht für Long-Term Servicing Channel (langfristiger Wartungskanal) – was bedeutet, dass dies stabile Versionen sind, die zwar keine neuen Funktionen bekommen (die eventuell Bugs enthalten), sondern nur die notwendige Sicherheitsupdates – im Gegenzug aber auf Datentechnisch bedenkliche Features wie OneDrive und Co. verzichten müssen (was ich aktuell als existenziell wichtig einschätze!).

    Dazu kommt, dass diese Lizenzen per Einmal-Kauf erworben werden. Es gibt keine jährlichen Abo-Abbuchungen, sondern Du zahlst einmalig und kannst das Produkt „lebenslang“ nutzen (wobei Lebenslang hier 5 Jahre bedeutet, denn der Support erstreckt sich bei den LTSC-Modellen auf 5 Jahre. Bei Office 2024 ist also 2029 Schluß!)


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    Hört sich gut an? Es wird noch besser: diese Versionen kannst Du für total kleines Geld bei verschiedenen Software-Händlern im Internet bekommen. Zwar nur den Key – aber bei der Bestätigungsmail mit dem Kaufnachweis bekommst Du generell einen Downloadlink und kannst die Software dort herunterladen um sie zu installieren.

    Und mit kleinem Geld, meine ich WIRKLICH KLEINES GELD! Haltet euch gut fest: Ich habe für ein Bundle von 3 Microsoft Windows 11 Pro Lizenzen, 3 x Microsoft Office 2024 Pro, 3 x Microsoft Project 2024 Pro und 3 x Microsoft Visio 2024 Pro insgesamt 29,99 € bezahlt. Nein, nicht für jede Lizenz, sondern für alle 12 Lizenzen – das macht unter 3,00 € pro Lizenz.

    Als Tip: wenn Du gebrauchte Rechner hast und willst die verkaufen, dann kannst Du die mit diesen Microsoft Office LTSC Lizenzen Versionen vorinstallieren. Der neue User hat einen gebrauchsfertigen Windows-Rechner und kann sofort loslegen, Du musst keine deiner eigenen Lizenzen abgeben und für einen vorinstallierten Rechner mit Office kannst Du den Preis noch mal um etwas erhöhen.

    Microsoft Office LTSC Lizenzen - 365 Abo-Modell(Bild oben: das Microsoft O 365 Abo-Modell. Es hält dein Office immer aktuell – es gibt dafür auch die Möglichkeit über den „Insider-Channel“ (also quasi als Beta-Tester) neue Funktionen vor offizieller Veröffentlichung zu testen, aber es hat einen Pferedefuss: es ist halt sehr freizügig was die Übertragung deiner Daten an Microsoft-Server angeht. Als Office-Programme sind Word, Excel, Powerpoint, Outlook, Notes, Publisher, Access und Copilot integriert.)

    Microsoft O365 Abo oder Office LTSC?  Es gibt gewaltige Unterschiede beim Preis..

    Es gibt bei der 2024er LTSC Office Pro Version nur einen Nachteil, den man aber sicher verschmerzen kann: das Programm „Publisher“ (eine Software um Drucksachen zu layouten) wird im Oktober 2026 als EOL (End of Lifetime) deklariert, nicht weiterentwickelt und Dateien lassen sich nicht mehr damit öffen (lt. Microsoft) – weshalb man es gar nicht erst ins LTSC 2024 Installations-Programm integriert hat.

    Microsoft Office LTSC Lizenzen - Office Pro

    (Bild oben: das Microsoft LTSC Lizenz-Modell kommt ohne die schwatzhaften KI-Features wie Copilot daher und hat nicht das volle Software-Portefolio wie das Abo-Modell. Es fehlen Publisher und Copilot. Publisher ist als Software als EOL (END OF LIFETIME) bereits zum Oktober diesen Jahres abgekündigt worden und Copilot ist eine KI-Software, der ich nicht so ganz vertraue und für die es ein Abo-Modell gibt, welches Extra-Kosten verursacht. Die wichtigsten Kernprogramme des Office-Pakets sind jedenfalls vorhanden.)

    Das O365 Abo – ich benutze zurzeit das Family Modell hat dann seine Vorteile, wenn man ein kleines Familien-Netzwerk hat oder wie ich mehrere Rechner. Ich muss auch sagen, dass das Microsoft Family-Abo durchaus von Vorteil sein kann:

    Microsoft Office LTSC Lizenzen - das Microsoft 365 Lizenzmodell
    (Bild oben: Das Family-Abo ist für jemanden wie mich, der ständig mehrere Rechner im Einsatz hat das preislich attraktivste Modell. Aktuell sind es ein MacBook Pro von Apple, sowie mehrere Geräte von HP: ein ZBook (zum Test), ein X360 Convertible, ein HP X2 Tablett, ein Omnibook 16 X-Flip (zum Test) und natürlich mein Medienserver (zum Beitrag). Das Abo kostet bei jährlicher Zahlweise 90,30 €. Teilt man das durch die maximale Anzahl von 6 Rechnern, dann zahlt man pro Jahr 15,05 € für einen Rechner. Etwas über ein € im Monat? Das finde ich nun wirklich nicht überteuert – vor allem, wenn man bedenkt, dass auch Apple-Geräte genutzt werden können.)

    Was den Preis angeht, da kann man Microsoft nun wirklich keine Halsabschneiderei vorwerfen. Beim Family-Modell, wie ich es nutze (da ich ein umfangreiches Test-Equipment zu Hause habe), verteilen sich die 90€ Jahresbeitrag auf 6 Rechner – das sind 15€ pro Jahr. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass jeder User bis zu 1 Terabyte Onlinespeicher kostenfrei dazu erhält, was ich für wahnsinnig viel erachte.

    Vergleicht man die die beiden anderen Cloudanbieter wie google und Apple und deren Cloudspeicherpreise mit denen von Microsoft, dann gewinnt Microsoft klar. Sowohl google wie auch Apple stellen dir für 200 Gigabyte 2,99 € pro Monat in Rechnung – für 2 Terabyte dann gleichmal über dreimal so viel – nämlich 9,99 € pro Monat. Und damit ist tatsächlich nur der Speicherplatz in der Cloud gemeint und nicht noch die Nutzung etlicher Office-Programme.


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    Wie in der Bildbeschreibung bereits erwähnt läuft das Microsoft Office Abo auch auf Android Smartphones und Apple-Geräten – man kann sich also sowohl die google Cloud und die teure Apple Cloud sparen und das Microsoft Modell nutzen.

    Cloud? Nein bitte Cloudfrei! Wir möchten keine Spionage!

    Nun müssen wir uns aber leider vergegenwärtigen, dass das übertragen von Daten in eine Cloud aus mehreren Gründen problematisch sein kann:

    1. bei Datenverlusten haftet der Betreiber der Cloud nur in Ausnahmefällen, bzw. nur zu in den AGBs maximaler Höhe. Da die Beweislast beim Nutzer liegt und sich die Höhe eines Schadens kaum beziffern lässt ist das problematisch.
    2. Daten werden zwecks Indizierung beim hochladen gescannt und die Inhalte katalogisiert. Hast Du dich noch nie gewundert, warum dir die ganzen Bildergalerien von Google, OneDrive mit schöner Regelmäßigkeit eine Fotomontage erstellen, was Du an Tag X jeweils an verschiedenen Jahren getan hast? Oder warum Du bei der Suche von Bildinhalten auch Bilder in deiner Cloud angezeigt bekommst?
    3. Werden strafrechtlich relevante Inhalte hochgeladen (dazu reicht schon das Foto deines plantschenden Babys in einer Badewanne), wird dein Account zur Beweisfindung gesperrt, Du hast keine Möglichkeit mehr auf die Daten zuzugreifen und die Staatsanwaltschaft meldet sich auch bald bei dir.
    4. Auf Anforderung durch die amerikanischen Sicherheitsbehörden muss der Cloud-Dienstleister jegliche Daten zur Sichtung bereitstellen – egal was in den abgeschlossenen Verträgen zur Stillschweigen-Vereinbarung steht. Besonders bei Verträgen über Kooperationen, Preise und Patentschriften sehe ich hier große Gefahr für Unternehmen (weshalb ich von der ersten Sekunde an ein Feind der Cloud war – aber wer hört schon auf die Leute, die Ahnung von der Materie haben. Sehen wir ja seit Jahrzehnten beim Thema Klimaschutz).

    Wer als Privatperson kein Problem damit hat, dass Microsoft weiss, wem er in Word einen Brief schreibt, an welche Mail-Adressen er über Outlook seine Post verschickt und Fein damit ist, dass Microsoft über die Personen und Termine in seinem Outlook Rückschlüsse auf Beziehungen zu anderen Personen erlaubt, der ist fein raus. Ich entwickele leider mit Blick auf die Alleinherrschaft der USA eine gewisse Paranoia.

    Nichts erscheint unmöglich – deshalb will ich mich unabhängig von irgendwelchen Servern machen auf denen meine Daten liegen und jederzeit eine fremde Kontrollinstanz Zugriff hat. Und genau HIER kommen die LTSC Lizenzen zum Einsatz!

    Datenschutz fängt schon ganz woanders an: Social Media..

    Wer sich von den ausländischen Datenkraken unabhängig machen will, der muss ganz, ganz tiefgreifende Änderungen an seinem Leben durchführen – das muss klar gesagt werden, denn das fängt schon bei Social Media an. Willst Du auf Whatsapp, Instagram, X verzichten? Was ist mit der Internet-Nutzung? Willst Du Chrome als Browser nicht mehr einsetzen? Google nicht mehr als Suchmaschine nutzen oder gar deren Smartphone Betriebssystem ANDROID auch nicht mehr auf dem Handy haben?

    Einiges könnte man sicherlich kompensieren – aber wenn wir ehrlich sind, würde es nicht viel nützen. Egal ob Du Signal auf deinem Smartphone hast, es auch hinlänglich bekannt ist, dass Whatsapp dich ausspioniert – Du bekommst die Menschen nicht dazu, deren geliebte Plattform zu verlassen. Wie Lemminge bleiben Sie da, wo sich die Mehrzahl ihrer Kontakte aufhält und geben anderen Social Media Plattformen, die Datenschutztechnisch unbedenklich sind, nicht mal eine Chance, weil sie sich weigern die zu installieren.

    Sich aus dem Beeinflussungsbereich von Zuckerberg, Musk und Co. zu entfernen, bedeutet also zwangsweise einsam zu sein.


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    Ein kompletter Bruch ist also fast unmöglich. Was nützt es dir, wenn Du auf deinem Rechner Linux installierst und mit Open Office deine Korrespondenz erledigst, wenn Du weiterhin ständig dein Smartphone mit Social Trackern mit dir rumschlörrst und Du aufgrund von nicht gesetzten Haken bei der Verweigerung der vielfältigen Datensammeloptionen google 24×7 weiß, wo Du die letzten Jahre warst?

    Auch wenn ich skeptisch bei der Datensammelwut der amerikanischen Konzerne bin – skeptischer bin ich bei Palantir und dem durchgeknallten Kopf dahinter, der auf der gleichen Paranoia-Stufe wie Elon M. rumgeistert.

    Dazu ist es eben auch nicht so einfach die Microsoft Office-Palette mal eben mit Open-Source Office-Software zu ersetzen. Das Microsoft Office ist quasi Standard und grade im Unternehmensumfeld gibt es Add-Ins (bsp. von SAP), die es eben nur für die Microsoft Programme gibt. Und das „Umerziehen“ eines Anwenders, auf eine Software mit einer anderen Benutzeroberfläche, der schon den Support anruft, wenn ein Icon nicht mehr an der gewohnten Stelle auf dem Monitor zu sehen ist? Das kannst Du komplett vergessen!

    Eine eher milde Abkehr wäre die weiternutzung der vertrauten Programme ohne KI-Funktionen, oder fraglicher Datentransfer in irgendwelche Clouds in USA und dafür mit einer Datenspeicherung im eigenen Netzwerk oder generell auf eigenen Sicherungssystemen. Dies wird zwar in einem Company-Umfeld sehr schwer umzusetzen sein, besonders bei verteilten Standorten – aber im privaten Bereich ist das eine schnell umsetzbare Lösung.

    Microsoft Office LTSC Lizenzen oder doch besser gleich Open Source Office?..

    Ob Open Office (jetzt mal als Gattungsbegriff für alle Open Source Office-Suiten da draußen) Microsoft Produkte ersetzen kann? Im ersten Moment sicher – wenn ich mich auf die Kernfunktionen beschränke. Textformatierungen in den Textprogrammen, Rechtschreibungsassistenten, Brief-Vorlagen oder Berechnungen in Tabellenkalkulationen: das wird gelingen – aber wenn es komplexer wird? Dann stoßen diese Programme an ihre Grenzen und wer sein Leben lang in Excel zeilenlange Excel-Abfragen geschrieben hat und sich nun komplett umorientieren muss oder erkennen, dass es eine wichtige Funktion nicht gibt, der wird ganz schön kotzen.

    Microsoft Excel bietet spezialisierte Funktionen, insbesondere in neueren Versionen (Office 365), die in LibreOffice Calc nicht oder nur in eingeschränkter Form verfügbar sind. Dazu gehören moderne Matrixfunktionen wie FILTER, SORTIEREN, EINDEUTIG sowie spezifische Datenanalyse-Tools wie Power Query. In Open Office fehlen sogar noch wesentlich mehr Funktionen, da die Integration vieler Funktionen, die in Excel 2010 oder neuer eingeführt wurden, wegen fehlender Entwicklung stagniert. Hier insbesondere:

    DATEDIF / DATUMDIF: Diese Funktion zur Berechnung von Differenzen zwischen zwei Daten (Jahre, Monate, Tage) fehlt häufig in OpenOffice Calc.
    Dynamische Arrays (ab Excel 2021/365): Funktionen wie FILTER(), SORT(), SORTBY(), UNIQUE(), SEQUENCE() und RANDARRAY() existieren in OpenOffice nicht.
    XVERWEIS / XLOOKUP: Der moderne Nachfolger von SVERWEIS/VLOOKUP ist in OpenOffice nicht integriert.
    Datentypen (Linked Data Types): Funktionen, die Daten aus dem Internet beziehen (wie Aktienkurse oder Geografie), fehlen in OpenOffice.
    VBA-Makro-Kompatibilität: Zwar hat OpenOffice einen VBA-Adapter, jedoch sind komplexe Excel-VBA-Funktionen nicht direkt übertragbar.

    der Autor

     

    Ja, es geht hier nicht um die Verwaltung deines Stromverbrauchs in Excel – da wirst Du mit alternativen Office-Suiten niemals an deren Grenzen stoßen, aber im kritischen Unternehmensumfeld mit hunderten unterschiedlichen Datenströmen, die erfasst und berechnet werden sollen?

    Hier setzt also die Überlegung an, dass man nicht auf Produkte setzt, die trotz monatelanger Einarbeitung dann doch nicht genutzt werden können, sondern Produkte einsetzt, die weitestgehend Datenschutzkonform sind und eine reibungslose Benutzung gewährleisten.

    Das bringt uns wieder zu den Microsoft Office LTSC Lizenzen, die man im Internet günstig erwerben kann. Ich will hier keine Empfehlung abgeben, aber Webseiten wie Lizenz-Guru, Best Software, Technikmarkt Aschaffenburg, Lizenz-Guru usw. bieten solche Pakete an. Da es starke Preisschwankungen gibt, lohnt sich auf jeden Fall der Preisvergleich und auch ob es sich um Accountgebundene Software handelt, denn wenn ein Microsoft Account benötigt wird, dann ist das ziemlich sinnfrei.

    Auch ob es sich um „Rückläufer“ von Unternehmen, die die Lizenzen nicht mehr benötigen handelt, denn solche Lizenzen sind nochmals deutlichst günstiger zu bekommen. Wie dieses Lizenzen wieder auf den Markt kommen? Da gibt es einige Möglichkeiten:

    • Insolvenzen
    • Abbau von Abteilungen bzw. Umstrukturierungen
    • Überlizenzierungen
    • Migrationsprojekte
    • Wechsel auf neue Versionen oder Open Source Software
    • Umstellung auf Cloud-Angebote und Mietmodelle

    Es gibt also einen Markt für diese Lizenzen und es ist auch rechtlich in Ordnung derlei Lizenzen zu erwerben.

    Dazu sagt google folgendes:

    Der Kauf gebrauchter Softwarelizenzen (z.B. Microsoft Office, Windows) ist in der EU legal, oft deutlich günstiger (bis zu 80 % Ersparnis) und durch den EuGH grundsätzlich zulässig. Erschöpfungsgrundsatz bedeutet, dass sich das Verbreitungsrecht des Herstellers mit dem Erstverkauf erschöpft. Wichtig ist der Nachweis der Lizenzkette, um Plagiate zu vermeiden. der Autor

    Es spricht also nichts dagegen, diese Software einzusetzen.

    Ein Wort nochmal zu den Preisen, denn da sollte man folgendes im Hinterkopf haben:

    Für ein O365 Family-Abo, welches ich auf 5 Rechnern, bzw. mit 5 anderen Presonen nutzen kann, bezahle ich 90,00 € jährlich – also knapp 15 € pro Person und pro Jahr. Wenn ich eine LTSC-Lizenz mit einer maximalen Laufzeit von 5 Jahren (aktuell ja nur noch 3 Jahre, denn die neueste Office-Version ist ja bereits von 2024 und hat damit schon 2 Jahre im Nutzungszyklus auf dem Buckel) erwerbe, dann sollte die natürlich nicht mehr kosten. Legt man die 15 € pro Jahr zugrunde, dann sollte eine LTSC Lizenz maximal 50 € kosten – aber keinen Cent mehr!


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    Preise von 160,00 € bis über 400,00 € sind deshalb völlig überzogen – vor allem, weil es auch dort nirgendwo einen Lizenznachweis oder ein Installationsmedium gibt, sondern es gibt generell nur einen Aktivierungskey und per Mail die entsprechenden Links zu den Installationsmedien. Sollte Microsoft aus welchen Gründen auch immer den Key sperren und man hat keinen Nachweis, dann sieht es schlecht aus.

    Dazu folgende wichtige Info:

    Microsoft Office 2024 LTSC Professional Plus ist für Endkunden nicht erhältlich. Dieses Programm steht nur in Rahmen von Volumenlizenzverträgen zur Verfügung. Beim Bezug von Lizenzen aus einem Volumenlizenzvetrag werden nur Nutzungsrechte eingeräumt, eine Lizenz wird nicht erworben. Ein Nutzungsrecht ist nicht mehr gültig, wenn die Anzahl der zulässigen Aktivierungen im Volumenlizenzvertrag erreicht worden ist oder der Volumenlizenzvertrag nicht mehr besteht.

    Man muss sich also auf den Händler insoweit verlassen können, dass er die Anzahl der Lizenz-Keys korrekt erfasst, Keys nicht doppelt verkauft oder ähnliche Lizenz-Vergehen begeht. Ich empfehle bei diesen Anbietern auf jeden Fall die Bewertungen auf den entsprechenden Plattformen vorher zu lesen – gerade auch in Bezug auf Seriösität, Kulanz und wie lange der Händler bereits am Markt ist.

    Ich hoffe ich konnte euch das Microsoft Office LTSC Lizenzen -Modell etwas näherbringen und euch mit ein paar Infos versorgen. Und was meinst Du? Wann stellst Du dein Lizenzmodell um, oder ist dir das alles ein bißchen zu spooky?

    Der Autor hat diesen Beitrag über Microsoft Office LTSC Lizenzen ohne jegliche KI-Hilfe geschrieben. Er schickte Copilot weg, gab RankMath einen Korb und wies Claude rüde zurück. Es sollte in diesem Fall auch mal erwähnt werden, dass es wirklich noch möglich ist, Text von menschlichen Gehirnen formulieren zu lassen und die entstandenen Sätze für andere Menschen sogar verständlich sind. Der Autor hofft dies jedenfalls..

    der Autor

    Microsoft Office LTSC Lizenzen - Pro und Contra

    Preis/Leistungsverhältnis
    Funktionsumfang
    Kompatibilität
    Bedienung
    Installation
    Support

    Gesamtergebnis

    Wenn Du auf deinem Rechner das Office Paket von Microsoft einsetzt, dann hast Du mehrere Möglichkeiten der Lizenzmodelle: Zum einen gibt es das O365 Abo, welches sich jährlich verlängert und Du während der ganzen Laufzeit immer mit den neuesten Funktionen versorgt wirst - oder das LTSC Modell, welches per Einmalkauf für eine vordefinierte Laufzeit (aktuell 5 Jahre) lizensiert wird. Beide Lizenzmodelle haben Vor-und Nachteile. Während das O365 Abo Modell schwatzhafte KI-Software mitbringt, kommt das LTSC Modell fast verschwiegen bieder daher. Warum ich das LTSC Modell bevorzuge? Genau deshalb: Beim Preis/Leistungsverhältnis kann das LTSC punkten, da es nur den Bruchteil des Abo-Modells kostet (vorher Preise vergleichen!). Beim Funktionsumfang ist es zwar von den KI-Funktionen befreit und aktuell (2024) ist das Programm Publisher nicht mehr im Office Programm, doch die Software Publisher ist zum Ende Oktober abgekündigt worden und wird nicht mehr funktionieren. Die Kompatibilität ist genauso gegeben wie mit dem Abo-Modell - da gibt es keine Unterschiede. Auch bei der Bedienung und der Installation ändert sich nichts - außer dass man keinen Microsoft-Account braucht.

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  • Heute und vor fast 20 Jahren – die Microsoft Office Software im Wandel der Zeit..

    oder: ist neuere Software automatisch besser? Oder ist Sie nur größer?

    Seit vielen Jahren setze ich im Büroalltag das MIcrosoft Office ein. Für das Windows 3.1 gab es die Office-Version 4.2. Die 22 Megabyte passten auf 14 Installationsdisketten – für damalige Zeiten eine riesige Installation, für heutige Verhältnisse ein Fliegenschiss.

    Die Jahre gingen ins Land. Das Betriebssystem Windows 3.1 wurde von Windows 95, Windows 98, Windows 2000, XP, Vista, Windows 7 und seit dem letzten Jahr durch Windows 8 abgelöst. Auch die Office-Pakete änderten sich – aber nicht im gleichen Tempo, da ein Betriebssystem (besonders in der OEM-Version) um etliches preiswerter als ein eine Microsoft Office-Suite ist.

    Deshalb setzte ich bis Dato Microsoft Office 2007 ein. Versuche mit anderen Produkten zeigte mir aber auch: Es lässt sich nicht weg diskutieren – die Microsoft Office Produkte sind mittlerweile DER Standard, wenn es um die tägliche Büroarbeit geht.

    Ja früher – da gab es noch einige Konkurrenz. Die Lotus Smartsuite war durchaus ebenbürtig – die Tabellenkalkulation 1-2-3 sogar Marktführer. Dazu hatte der Lotus Organizer einen Look, der sich an einem echten Ringbuchordner orientierte (so wie man es bis Version 7 auch bei den Apple IOS Betriebssystemen kannte. Irgendwann kaufte IBM Lotus auf – und die Smartsuite geriet in Vergessenheit.

    Lotus Organizer 4.1

    (der Lotus Organizer 4.1. Aktuell gibt es eine Version 6 vom aktuellen Besitzer IBM. die aber nicht kostenlos ist – aber genauso altbacken aussieht. Die Lotus Smartsuite aus dem Jahr 2000 läuft auf aktuellen Rechnern nicht – lässt sich aber wie hier in einer virtuellen Maschine mit Windows 98 installieren. Aber mal im Ernst? Würdest Du so arbeiten wollen?)

    Vom Organizer abgekoppelt bietet IBM aktuell eine kostenlose Office-Suite namens “Symphony” an. Sie enthält nur Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und eine Präsentations-Software. Auf eine Datenbank und ein Mail-Client wurde geflissentlich verzichtet.


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    Es gab um die Jahrtausendwende sogar ein sehr gutes deutsches Office Paket der Hamburger ‘Star Division’ – das damals bekannte “Staroffice”, welches von Sun Microsystem im Jahre 1999 aufgekauft wurde. Auch das Schicksal dieser Office-Suite war eher traurig. Nicht wirklich vehement weiter entwickelt und nach kurzer Zeit kostenlos verramscht, wurde der Quellcode etwas später von Sun frei gegeben und aus dem Staroffice wurde das Opensource Projekt “Openoffice”.

    Obwohl das kostenlose OpenOffice nicht schlecht ist und bei fast allen Linux Distributionen dabei ist, ist es trotzdem noch weit davon entfernt eine Konkurrenz für den Marktführer aus Redmond zu sein.

    Auch Corel – eine kanadische Firma – die früher der Quasi Standard im Grafikbereich war (und mittlerweile gegen die übermächtige Konkurrenz aus dem Hause Adobe eher ein Nischendasein führt) hat eine kleine Office-Suite im Programm. Doch leider beschränken sich fast alle genannten Entwickler auf 3 Haupt Office Applikationen. 1. Ein Schreibprogramm, 2. eine Tabellenkalkulation und 3. ein Präsentationsprogramm.

    Doch damit ist eine Office-Suite natürlich nicht komplett. Auch Microsoft bietet mit der “Home & Student” – Version eine solchermaßen abgespeckte Office-Version an. Doch tatsächlich möchte ich nicht auf das Mail-Programm Outlook verzichten, da es weit mehr ist als nur ein Mail-Client und es auch in Firmen eingesetzt wird. Ebenso wichtig ist ein Datenbankprogramm welches SQL beherrscht auch wenn man es nicht jeden Tag braucht.

    Publisher auf 5 Disketten

    Als ich also Anfang der Woche diese Überlegungen hatte, und ich meinen Softwarefundus sichtete, fielen mir die Installationsmedien aus den 90er Jahren in die Hände. ‘Windows 3.11 for Workgroups’, ein Betriebssystem auf 7 Disketten mit je 1.44 MB Kapazität. Knapp 10 MB Installationsaufwand für ein Betriebssystem, das selbst damals schon zusätzliche Tools wie Paint, einen Taschenrechner oder Wordpad beinhaltete. Auf meinem ersten PC, mit installiertem Windows 95, der im Bereich zusätzliche Software sehr opulent ausgestattet war, waren einige Microsoft Programme, die man beim Systemstart auf Disketten sichern sollte. So wurde das Programm Publisher auf 5 Disketten gesichert. Heute undenkbar.

    Doch ist Publisher in 20 Jahren viel besser geworden? Oder ist es nur “Fetter” geworden? Meiner Meinung nach würde die Uralt Version durchaus reichen. Doch natürlich laufen diese Steinzeit-Versionen nicht mehr auf den aktuellen Betriebssystemen.

    Publisher 1997

    (1997 von mir zu meinem 39. Geburtstag mit Publisher 95 erstellt und großzügig an die Dortmunder Top-Models verteilt, Das sieht auch mit der aktuellen Publisher-Version von 2013 nicht viel anders aus.)

    Denn die Uhr dreht sich erbarmungslos weiter. Verbesserungen und technische Entwicklungen lassen alte Software inkompatibel werden. Was nützt mir das optisch ansprechende Lotus Notes 5 aus dem Jahre 2004, wenn ich keine Emails abrufen kann, da die Provider nun zwingend SSL-Verschlüsselung fordern – dies aber dort nicht implementiert ist?


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    Aktuell befinden wir uns im Jahre 2014 – damit ist das von mir eingesetzte Office Paket 7 Jahre alt. Zeit mal den aktuellen Office Versionen auf dem Markt die Aufmerksamkeit zu widmen. Und es ist auch klar, dass es wieder aus dem Hause Microsoft kommen muss.

    Überhaupt machen die neuen Versionen von zum Beispiel dem neuen Word 2013 aus einem nicht automatisch einen besseren Schreiber. Wer vorher nur Murks zusammen geschrieben hat, aus dem wird auch ein mit Funktionen überladenes Textverarbeitungs-Programm keinen Shakespeare zaubern.

    Warum ich trotzdem den Sprung von Office 2007 auf Office 365 (was dem Office 2013 entspricht) vollzogen habe, liegt in der Tatsache begründet, dass ich als IT-ler natürlich schon das “Ohr an der Schiene” haben sollte, was die Funktionen von Software angeht. Und fremden Testberichten traue ich nicht bedingungslos. Häufig sind derlei Veröffentlichungen umgeschriebene Pressemitteilungen oder Aufzählungen der Funktionen der Herstellerseite. Bloß weil ich aber in allen Zeitschriften das gleiche lese, muss dies aber nicht stimmen. Nur was ich selber ausgiebig getestet habe kann ich auch beurteilen. Und dies kann durchaus nicht dem veröffentlichtem Testbericht entsprechen.

    Es gab aber noch mehr Punkte, warum ich ausgerechnet jetzt zum neuen Office 365 wechselte: schon ADOBE hat seit einiger Zeit sein Lizenzprogramm umgestellt. Statt tausende von Euro für eine Adobe Suite zu bezahlen, die man dann mehrere Jahre einsetzt – und dann bei jedem update wieder zur Kasse gebeten wird, “least” man die Software. Das heißt, man zahlt einen monatlich moderaten Preis und kann die Software dann genauso einsetzen, als hätte man Sie auf die übliche Weise lizenziert. Gerade kleine Firmen oder Existenzgründer werden an dieser Möglichkeit Interesse haben um die knappen Finanzressourcen zu schonen.

    Office 365 VerpackungAuch Microsoft bietet nun diese Art der Lizenzierung an. Ich habe mich aufgrund der im Paket enthaltenen Programme für die Personal Version entschieden. Außer Excel, Word und Powerpoint sind hier auch noch Access, Publisher und Outlook, sowie einige andere Tools enthalten. Preislich ist dieses Angebot sehr attraktiv. Für ein Jahr Nutzung habe ich schlanke 49,99 € bezahlt. Das sind grade mal 4, 17 € im Monat. Der Preis für eine Schachtel Zigaretten (da ich nicht rauche würde ich sagen: ungefähr der Preis für einen halben Caipi in einer Dortmunder Cocktail-Bar). Würde man das Paket herkömmlich lizenzieren dann würde das Paket zwischen 400 und 500 Euro kosten – für die Summe kann man es auch 10 Jahre lang abonnieren.

    Dazu kommt, dass Microsoft den Live Messenger-Ersatz SKYPE subventioniert. 60 Gesprächsminuten in andere Länder sind frei – ebenso 20 Gigabyte Online Speicherplatz auf der Microsoft “Cloud-Version” namens OneDrive (früher “Skydrive”). Da es auch Apps für die Smartphones gibt um auf die Office-Dolumente online zugreifen zu können um Sie zu bearbeiten, kann man praktisch von jedem Ort der Erde arbeiten – sofern man das denn will und natürlich eine Internetverbindung hat. Der Begriff arbeiten ist aber zumindest beim IPhone stark übertrieben. Aufgrund der Bildschirm-Tastatur, die weit in den Arbeitsbereich ragt, ist alles viel zu klein und zu unübersichtlich. Sowohl Excel als auch Word-Dateien lassen sich kaum bearbeiten, da die Funktionen der App sehr stark reduziert sind. Wenn ich ehrlich bin, ist die Smartphone-App ein besseres Spielzeug – mehr aber nicht!


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    Die Installation der Suite auf dem heimischen PC ist einfach zu bewerkstelligen, doch leider lässt sich das Office Paket nur auf dem Systemlaufwerk installieren – die Option eine andere Partition zu wählen fehlt. Da es fast 2 Gigabyte an Platz haben möchte, könnte es bei dem Speicherfresser Windows 8 zu Platzproblemen auf einigen Festplatten kommen. Obwohl meine Systempartition 50 Gigabyte umfasst sind dort nur noch knapp 4 Gigabyte frei. Dies liegt zum Teil an seltsamen Speicheroperationen der Schattenkopien die Windows 8 bei Dateioperationen auf der Systemplatte ablegt.

    Die Optik der Office Suite ähnelt sehr dem Windows 8 Betriebssystem und auch dem IOS 7 von Apple. Es ist sehr  – nun, nennen wir es mal “minimalistisch”.  In weiß gehalten mit hellgrauen Linien und Buttons, die kaum den Begriff verdienen, ist es schon optisch stark gewöhnungsbedürftig – böse Zungen würden eventuell sogar sagen, dass es billig aussieht – und in der Tat sieht es das auch…

    outlook 2013

    (in ähnlich langweiliger Optik präsentieren sich alle Office-Programme – hier ein Screenshot von Outlook 2013. Die Aufgabenleiste habe ich eingeblendet – die Icons bringen wenigstens ein bisschen Farbe. Während die alten Office-Versionen als Farbe für die Oberfläche wenigstens halbwegs kräftige Farben in Silber, Schwarz und Blau anboten, darf man bei Office 2013 zwischen weiß, hellgrau und dunkelgrau wählen. Doch egal welche Farbe man auch wählt – die Optik ist und bleibt langweilig. Wenn dann auch noch die Schrift in einem dunklen Grauton auf einem mittelgrauen Hintergrund angezeigt wird, ermüden die Augen schnell)

    Zur Ehre des neuen Office Paketes sei aber gesagt: die Optik der Benutzeroberfläche ist das eine – die Animationen und Funktionen das andere.

    Bei Zahlenänderungen werden Diagramme in Excel butterweich aktualisiert. Das sieht sehr schick aus. Auch die Vorlagen von Office Online sind sehr gut und decken viele Bereiche ab.

    Aber lohnt sich am Ende die Anschaffung des neuen Office-Paketes, oder reichen die alten Versionen ab 2007 aufwärts? Die Antwort fällt ganz klar aus: „Ja – das tun Sie!“ Alle alten Office-Suiten (ab 2007 – also 2007 und 2010) funktionieren ohne Probleme bis Windows 8.1. Bei Suiten davor kann Outlook Probleme machen, da sich die Installationsordner ab Windows Vista geändert haben und deshalb beim Start Fehlermeldungen angezeigt werden.

    Im Alltag tuen aber die “alten” Suiten klaglos Ihren Dienst. Ein Umstieg ist aus meiner Sicht tatsächlich trotz dem attraktivem Preis nicht nötig. Aber für alle, die bisher kein Microsoft Office einsetzten, weil es Ihnen zu teuer erschien ist jetzt der richtige Zeitpunkt zum Marktführer zu wechseln.

    Es folgt hier die Review.

    Microsoft Office 365 im Selbsttest

    Preis/Leistungsverhältnis
    Funktionen
    Usability
    Hilfefunktion

    Ergebnis

    Wie schlägt sich das Office 365 im direkten Vergleich mit älteren Office-Suiten? Ehrlich gesagt: wer eine ältere Version wie Office 2007 oder Office 2010 hat, kann sich den Umstieg sparen. Die Verbesserungen sind nur minimal - bei der Optik muss man fast von Verschlimmerung sprechen. Dazu sind die Apps um damit Online arbeiten zu können ein Witz und nicht im mindesten dafür geeignet ein anspruchsvolles Dokument zu erstellen. Allerdings ist der Preis mit ca. 50-70 € pro Jahr im Abo attraktiv - bei knapp 50 € im Jahr braucht niemand mehr Raubkopien einzusetzen,

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