Fakeshops

  • Monatsrückblick November 2025 – es ging beim Cash mal wieder drüber und drunter..

    Hidiho liebe Community! Der vorletzte Monatsrückblick dieses Jahres könnte etwas länger werden – zieht euch lieber noch schnell ’nen Kaffee und haut euch ’ne Knifte rein, bevor’s losgeht, denn der Monatsrückblick November 2025 wird „episch“ – was ein anderes Wort für ellenlanges Geschwafel ist. Es wird hier auch viel Geld für Dinge ausgegeben. Wer die Einkaufstour überspringen will, weil ihm das verbrennen von Geld körperliches Unbehagen bereitet, der kann direkt hierhin springen.

    Aber genug mit dem Vorgeplapper – wir haben über viele Themen zu reden: Let’s go!

    DIE BESTE NACHRICHT ZUERST: MEINE VERF…. CHINESISCHEN NACHBARN SIND ENDLICH WEG!

    Manno, ich konnte es kaum glauben, aber in einer Nacht und Nebel Aktion schnappten sich die aus mindestens 5 chinesischen Dumpfbacken mit Hauptberuf Müllerzeuger bestehende WG ihre Hackenporsches, polterten mitten in der Nacht durchs Treppenhaus und waren im Dunkel der Nacht auf Nimmerwiedersehen verschwunden. Das ganze war kein Auszug – es war eine Flucht! Übrig geblieben war ein überfüllter Müllcontainer, der mit knapp 20 zusätzlichen Müllsäcken verziert wurde. Weil er so voll war, dass nichts mehr hineinpasste und man den Rest einfach davor schmiss, war mal wieder eine zusätzliche Müllabfuhr nötig – aber das zahle ich diesmal gerne. Hauptsache diese Penner sind endlich aus dem Haus!

    Der Auszug schien indes nicht so ganz freiwillig zu sein, denn schon 2 Tage später fuhr ein Rollkommando der VONOVIA vor, stürmte mit FFP2 Masken die Bude und schleppte mehrere Tage lang noch weiteren Unrat – in Mehrheit Sperrmüll – aus deren Wohnung.

    Dass diese Wohnung nun schnell wieder vermietet werden kann ist eher zweifelhaft. Die Haushaltsauflöser der VONOVIA erwähnten beiläufig, dass die in deren Bude einen starken Rattenbefall haben und erst mal der Kammerjäger kommen muss. Geile Nummer – ich frage mich, wie man es schafft in einem bewohnten Mietshaus in der obersten Etage Ratten zu bekommen – und das Problem dann nicht mal zu melden. Hier im Haus hält sich hartnäckig das Gerücht (nicht von mir verbreitet!), dass die von denen als kleine Mitternachtssnacks gezüchtet wurden. Na, wenn’s schmeckt. Die chinesische Küche ist halt … anders..

    Aber Scheiss drauf – Hauptsache diese Penner sind endlich weg! Puh – meine Gebote wurden erhört!! Ich glaube ich muss zu Weihnachten mal in die Kirche gehen, ’ne Runde Messwein ausgeben und dem Priester oder wie der Coach betitelt wird, der da vorne die Leute in Kauflaune für das Leben nach dem Tod bringt ’nen Zwanni in die Hand drücken..

    Filme zur Weihnachtszeit? Da habe ich was für euch..

    Normalerweise packe ich Filmtips ja erst zum Ende meiner Monatsrückblicke aus dem Sack, aber da ich nicht weiß wie lange ihr das lesen vom Monatsrückblick November 2025 durchhaltet – und ob ihr am Ende noch den Geist der Weihnacht innehabt, mache ich heute mal eine Ausnahme. Denn wie grade gesagt: zum einen ist bald Weihnachten, zum anderen ist die Lage auf diesem Planeten so katastrophal wie schon lange nicht mehr – da kann es nicht schaden, wenn man so schnell wie möglich etwas Zerstreuung hat, die nicht auf Mord und Totschlag basiert. Wer das weihnachtliche Fernsehprogramm der Privatsender kennt, der weiß, dass sich das nicht gegenseitig ausschließt.

    Na gut, bei den beiden Fantasy-Filmen könnte man beim Titel des ersten Films „Kampf der Kobolde“ schon fast übles ahnen – aber es ist ein Film, der auch für Kinder geeignet ist – also Entwarnung!


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    Ich fürchte ja, unsere Kiddies sind, was Gewalt angeht mittlerweile ganz andere Sachen gewohnt, als wir alten Greise, die noch die alten fast gewaltlosen Winnetou-Filme erleben durften, wo ein Protagonist durch ein einzelnes abgefeuertes Kügelchen und einem roten Fleck auf dem Hemd als „Peng! Du bist tot!“ geflaggt und damit aus dem weiteren Handlungsstrang des Films entfernt war und nicht durch das zerfetzen des ganzen Körpers durch eine Salve von rund einem Dutzend Knarren aller möglichen Kaliber, die es schwer machten zu erkennen welcher auf der Casting-Liste stehenden Charaktäre da zu einem Puzzle aus menschlichen Überresten zermatscht worden ist.

    Monatsrückblick November 2025 - es ging beim Cash mal wieder drüber und drunter..(Bild links: das DVD-Cover von „das 10. Königreich“ zeigt die Hauptdarsteller: Rutger Hauert ist ja mehr durch Action Filme bekannt und Ed O’Neill ist als Al Bundy eine Legende. Die DVD ist eine schöne Weihnachtsgeschichte, wenn man mal abseits von Mord – und Totschlagfilmen rechteckige Flimmerkisten-Unterhaltung braucht.)

    Filmtip 1: das 10. Königreich

    Der erste Filmtip ist „das 10. Königreich“ – ein Märchenfilm, der eine interessante Story bietet und mit Ed O’Neill (Al Bundy) als Troll (ich habe ihn in der Maske nicht erkannt!) und Rutger Hauert (Blinde Wut) auch mit bekannten Schauspielern dienen kann. Aber auch die Rolle der Virginia ist mit Kimberly Payne Williams-Paisley nicht grade mit einer unbekannten Darstellerin besetzt. Ich kenne Sie aus der Sitcom „Immer wieder Jim“, wo sie die Schwester von Jims Ehefrau spielt.

    Der Plot der Geschichte beginnt in New York, wo die Hauptdarstellerin Virginia zusammen mit ihrem Vater in einem Wohnhaus in New York lebt. Es folgt ein Auszug aus der Wikipedia:

    Virginia arbeitet als Kellnerin in einem Restaurant, während ihr Vater der Hausmeister des Wohnblocks ist. Virginia macht sich gerade auf den Weg zur Arbeit, ohne zu ahnen, dass es neben der ihrigen Welt noch eine weitere in einem Paralleluniversum gibt. Diese andere Welt besteht aus 9 Königreichen. Im 4. Königreich bricht der Troll-König Rettich gemeinsam mit seinen Gehilfen in das „Schneewittchen-Gedächtnis-Gefängnis“ ein, um dort die böse Königin zu befreien. Prinz Wendell, der Enkel von Schneewittchen und damit der Thronerbe im 4. Königreich, will seine Stiefmutter, eben die böse Königin, im Gefängnis besuchen.

    Dabei gerät er in eine Falle und die böse Königin verwandelt Prinz Wendell in ihren Golden Retriever und ihren Hund in den Prinzen. Sie hat nämlich ganz besondere Pläne. Bei der Ausführung dieser Pläne soll ihr der ebenfalls gefangen gehaltene Wolf, ein Wolf in Menschengestalt, helfen. Allerdings gelingt es Prinz Wendell zu fliehen, die Gehilfen des Troll-Königs und auch Wolf dicht auf seinen Fersen. Er entdeckt einen Zauberspiegel und springt in diesen hinein. Dadurch landet er mitten in New York, nämlich im Central Park.

    Allerdings springt er dabei direkt vor Virginias Fahrrad und beide stürzen zu Boden. Auch die Trolle sind in New York angekommen und glauben, sie hätten das sagenumwobene 10. Königreich entdeckt und wollen es sich untertan machen, während auch Wolf im Central Park landet.“ (Quelle: Wikipedia)

    So weit der Appetizer zu meinem ersten Filmtip. Die ursprüngliche Geschichte besteht aus 5 Folgen, die zuerst am 23. Dezember 2001 (also absolut passend zu Weihnachten!) ausgestrahlt wurden.

    Filmtip 2: „Kampf der Kobolde“

    Monatsrückblick November 2025 - es ging beim Cash mal wieder drüber und drunter..

    Der zweite Filmtip ist der bereits erwähnte „Kampf der Kobolde“. Hier ist die Geschichte der Story folgendermaßen:

    „Der amerikanische Geschäftsmann Jack Woods (Randy Quaid) möchte einen ruhigen Urlaub in dem kleinen, verschlafenen, irischen Städtchen Kerry verbringen und mietet sich dort ein Haus. Er ist überarbeitet und möchte die Ferien nutzen, um endlich wieder zu sich zu finden. Bei einem Spaziergang überrascht er die schöne Kathleen Fitzpatrick beim Nacktbaden im See. Kathleen ist empört und verscheucht ihn, aber Jack verliebt sich sofort in sie.

    An diesem Abend bedient sich Jack an dem starken irischen Poitin, als ihm plötzlich ein Kobold erscheint. Als er wieder nüchtern ist, will er diesem Ereignis natürlich nachgehen und sucht nach dem kleinen Mann, den er auch prompt um Hilfe rufend im nahen Fluss findet. Kurz entschlossen zieht Jack den Kobold aus dem Wasser und rettet ihm damit das Leben, denn Wasser ist das einzige, das den ansonsten unsterblichen Kobolden gefährlich werden kann. Seamus Muldoon – so der Name des Geretteten – wird darauf zu Jacks neuem Freund und führt ihn in die sagenhafte Welt der Kobolde ein.“ (Quelle: Wikipedia)

    Auch das soll hier mal als Appetizer reichen – ich finde auch diese DVD Super und absolut Familientauglich. Eine FSK Freigabe ab 6 Jahren dürfte wohl Beweis genug sein, dass man mit dieser DVD nicht viel falsch machen kann.


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    Aber es gab noch mehr auf meinem Einkaufszettel für den Monatsrückblick November 2025 – und die restlichen „Weihnachtsgeschenke“ überstiegen den Wert dieser DVDs bei weitem!

    Dr. Nerd im Kaufrausch – die Pros und Contras der Geldversenkungserlebnisse..

    Fangen wir gleich mal damit an, dass bei uns Ende Oktober unser 13. Gehalt gezahlt wird, denn ohne diesen üppigen Schluck aus der Firmenkasse wären einige Käufe nicht erfolgt. Eigentlich hatte ich gehofft, dass damit das erste mal über 10.000 € pro Monat auf meiner Gehaltsabrechnung erscheinen, aber es fehlten lausige 250 Ocken. FUCK!

    Kleiner Fun Fact: in damaligen DM-Zeiten wären es umgerechnet knapp 20.000 deutsche Mark Brutto gewesen – und selbst Netto wären nach Abzug aller Sozialleistungen und Einkommenssteuer noch über 11.000 harte D-Mark auf dem Girokonto gelandet.

    Da kullern einem schon ein paar dicke Tränchen aus den Augen – nicht nur wegen meinem aktuellen Burnout, sondern auch aus Wehmut, weil zu der Zeit der frühen 80iger ein nagelneuer GOLF GTI knapp 20.000 D-Mark kostete. Nur um das mal in Relation zu setzen.

    Na gut – ab 1.1. nächsten Jahres muss ich mir keine Sorgen machen, ob mein monatliches Einkommen vier oder fünfstellig sein wird, es wird – Rente sei Dank – im niedrigen vierstelligen Bereich sein.

    Monatsrückblick November 2025 - Shop Techwear: ein übelster Fakeshop(Bild links: Dieser Shop: SHOP TECHWEAR verarscht seine Kunden vom allerübelsten! Die Produkte auf den Bildern suggerieren eine gute Qualität – aber was man nach 2 Wochen Lieferzeit bekommt ist billigster China-Schrott, gegen den sogar der Müll von TEMU noch hochwertig wirkt! Diese Jacke sieht im Webshop so aus, wie ein schickes Winterjacket mit Teddyfutter – geliefert bekommt man eine Folienrolle in Klopapiergröße, die ein wesentlich dünneres Jäckchen, aus undefinierbarem Kunststoff-Material bei dem schon beim auspacken die Nähte platzen, enthält.)


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    Zeit also schon mal ein paar Dinge zu kaufen, für die ich im nächsten Jahr vor dem Kauf immer die Entscheidung abwägen muss: Fressalien oder neues Tech-Spielerchen kaufen? Aber ich muss sowieso ein paar Kilo abspecken und das geht am besten wenn der Kühlschrank leer ist, wenn man ein kleines Hüngerchen verspürt. Vielleicht sollte ich mir ein chinesisches Kochbuch kaufen und mal bei den ausgezogenen Nachbarn nachschauen – vielleicht finde ich da noch ein Rattenei zum ausbrüten..

    Monatsrückblick November 2025 - es ging beim Cash mal wieder drüber und drunter..(Bild rechts: und das ist das Produkt, was man geliefert bekommt: ein Chemiefaserunfall der dazu auch noch stümperhaft verarbeitet ist. Nähte nicht grade, billiger Plastikreissverschluss ohne Stopper, und die bedruckten Teile mit sichtbarem Versatz angenäht – das ist was für das Buch „Worst of Schneidergesellenarbeit“! )

    Monatsrückblick November 2025 – Vorsicht vor Fakeshops, besonders zur Weihnachtszeit!

    Doch zurück zu meinen Geldvernichtungsaktionen in diesem Monat: da muss ich sowohl von positiven als auch negativen Erfahrungen berichten. Eine davon ist richtig mies, weil der Webshop „Shop Techwear“ ein Fakeshop allererschlimmster Kanone ist! Umso schlimmer ist, dass dieser Shop so aggressiv auf Youtube und per mail wirbt, dass es fast unmöglich ist, dem nicht irgendwann über den Weg zu laufen.

    Monatsrückblick November 2025 - shoptechwear = SAQ (schlechteste anzunehmende Qualität.(Bild rechts: Das ist keine Schneiderleistung sondern eine Beleidigung an jeden Qualitätssicherungsbeauftragten: schräge Nähte, gezogene Fäden, fehlende Waschanleitung und Produktinfo – ich weiß bis heute nicht aus welchem Material das Schrottteil ist (gehe aber vorsorglich nicht zu nahe an offenen Flammen vorbei, um diesen aus Erdölderivaten zusammengebrauten Putzlappen nicht auf dumme Gedanken in Bezug auf spontaner Selbstentzündung zu bringen) – und natürlich stimmt die angegenene Größe auch nicht! Zurückgeben? Diese tolle Firma hat ihren Sitz in China und schert sich einen Dreck um das deutsche Recht. Ach ja – diese Beleidigung für jeden Altkleider-Container soll die Jacke sein, die auf dem obigen Bild des Webshops abgebildet ist.)

    Eine echt miese Erfahrung machte ich bei diesem Shop: er wirbt sehr agressiv auf YouTube und per mail – auf den Videos und der Webseite sehen die Produkte auch cool aus – aber was man bekommt ist billigster zusammengeklöppelter Müll, den man am besten gleiich in den Altkleider-Container wirft, damit man sich mit den peinlichen Billigst-Klamotten nicht auf der Straße lächerlich macht! Diese Bekleidungs-Desaster haben nicht mal einen Einnäher der die Zusammensetzung der Material-Anteile aufschlüsselt – ein klarer Verstoß gegen die Kennzeichnungspflicht.

    Monatsrückblick November 2025 - es ging beim Cash mal wieder drüber und drunter..(Bild links: Auch wenn man selber reingefallen ist, sollte man nicht andere Kunden auch ins Messer laufen lassen. Zur Warnung eine Bewertung bei Trustpilot schreiben, erspart vielleicht dem einen oder anderem potentiellem Käufer einen finanziellen Schaden.)

    Natürlich kann ich die Sachen nicht zurückschicken, denn die AGBs der Firma mit Sitz in China nehmen Ware nur zurück, wenn sie Originalverpackt in der ursprünglichen Verpackung zurückgeschickt werden. Das geht natürlich schon von der Logik her nicht, denn um festzustellen, dass ein Teil nicht passt, muss man es zwangsläufig ja auspacken. Klar, könnte man einen Anwalt einschalten aber für einen Warenwert von 80 € und einem Gerichtsstand in China? Zurückschicken muss man die Ware dann auch noch auf eigene Rechnung. Da zahlt man lieber zähneknirschend das Lehrgeld und schreibt eine nette Bewertung auf Trusted Shops – schon allein um andere Menschen zu warnen..

    Glücklicherweise war dieses „Einkaufserlebnis“ das einzig negative, der zahlreichen anderen Ware-gegen-Geld-Tauschaktionen im Monat November. Die übrigen liefen problemlos ab.

    Das RØDE NT1 5TH – ein Studio-Mikrofon der Spitzenklasse!

    Monatsrückblick November 2025 - es ging beim Cash mal wieder drüber und drunter..(Bild rechts: leider ist es für das NT1-Mikro unerlässlich einen Vorverstärker zwischen zu schalten, der die 58 Volt Phantomspannung liefert, ohne die dieses Mikro leider keine Mukkis für die Aufnahme hat. Dieses Interface von Steinberg (nun YAMAHA) kostete auch mal eben 200 €. Sollte man im Hinterkopf haben, wenn man solch ein Mikro kauft.)

    Da wäre als erster der Kauf eines neuen Studio-Mikrofons zu erwähnen. Mein RØDE NT1 wurde gegen das RØDE NT1 5TH ausgetauscht. Dieser Tausch wäre nicht unbedingt nötig gewesen, denn das Vorgängermodell ist auch schon ein absolutes Spitzenklasse-Mikro. Es ist aber halt ein Studio- und Bühnenmikrofon mit XLR-Anschluß und benötigt immer einen Vorverstärker mit 58 Volt Phantom-Spannung. Den habe ich mit dem steinberg UR22 mk II auch – aber das einstöpseln, einpegeln und connecten ging mir auf Dauer auf den Senkel. Und mitschlörren tut man das Teil ja auch nicht.

    Monatsrückblick November 2025 - es ging beim Cash mal wieder drüber und drunter..(Bild links: das Rode-Mikro riss im Monatsrückblick November 2025 ein etwas größeres Loch in die Kasse. Mit etwas unter 200,00 € fand ich es aber preislich fair. Dass ich das Mikro nun auch mittels USB-C Anschluß direkt an ein Laptop anschließen kann, ohne noch einen Vorverstärker dazwischen schalten zu müssen, war es mir wert!)

    Da traf es sich gut, dass RØDE dem NT1 ein gehöriges Upgrade verpasst hat: zusätzlich zum bekannten XLR-Anschluß, der sich bei Musikinstrumenten und Bühnentechnik als Standard etabliert hat, kann man das Mikrofon nun mittels eines USB-C Kabels direkt mit einem Tablet, PC oder Laptop verbinden.

    Dank Software von der RØDE-Webseite lässt sich die Empfindlichkeit des NT1 5TH gut anpassen und die Qualität der Sprachaufzeichnung ist auf einem anderen Level als die der verbauten Stecknadelspitzengroßen Lautsprecher in Webcams, Laptops oder mobilen Endgeräten.


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    Die Tonaufnahme beim OBS Studio war schnell eingerichtet – glücklicherweise kann man ja Videoaufnahme und Tonsignal bei den einzelnen Komponenten entkoppeln. Mit diesem Feature kann ich das Videosignal von meiner Logitech MX Brio und der C922 Webcam aufzeichnen – nutze aber als Audioaufnahmegerät nur das RØDE NT1 5.Gen. Dadurch ist der Ton bei der kompletten Aufzeichnung immer gleich!

    Die Audioaufzeichnungsqualität war also schon mal für die nächsten 10 Jahre sicher, denn so lange gibt RØDE Garantie auf seine Mikrofone.

    Wo Ton aufgenommen wird muss auch wieder Ton rauskommen: Trust Tytan 5.1 Dolby für den PC..

    Jetzt fehlte noch eine vernünftige Lautsprecherlösung, denn meine uralten 3.1 Sounblasterboxen, die schon so knapp 20 Jahre auf dem Buckel hatten, waren leider mittlerweile fertig mit der Welt. Beim einschalten knisterten die bei niedrigen Lautstärken – das nervte echt und war auch leider nicht weg zu bekommen. Weder durch reinigen des Einschalters mit Druckluft und Isopropanol, falls ein Drehpotentiometer verdreckt sein sollte, noch durch Einstellungen in der Software der Soundblaster Z Soundkarte, die ich in meinem DIY Medienserver eingebaut habe.

    Weitergehende Reparaturmaßnahmen hilt ich aufgrund des Zeitwertes nicht mehr für sinnvoll. Neukauf ist da leider eine bessere und zeitsparendere Lösung.

    Ich schaute also mal, was es da so im Bereich PC-Lautsprecher gab. Aufgrund der Multimediafähigkeit sollten es schon Lautsprecher sein, die auch Dolby 5.1 fähig sind. Das bedeutet, dass das Set aus mindesten eben so vielen Lautsprechern bestehen musste. vorne links, vorne rechts, Center, hinten links, hinten rechts. Dazu dann noch ein Subwoofer mit ordentlich Bumms!

    Da gab es jetzt gar nicht mal so viel Auswahl – ich fand es aber ziemlich dämlich, den im Bereich „Finanzen“ eh schon stark strapaziertem Monatsrückblick November 2025 – dreihundert oder noch mehr Euros für PC-Lautsprecher auszugeben.

    Monatsrückblick November 2025 - es ging beim Cash mal wieder drüber und drunter..(Bild rechts: wer kennt nicht diesen dämlichsten aller Film-Dialoge aus „Rambo“? Freiheitskämpfer: „Was ist das?“, Rambo: „Das ist blaues Licht“,   Freiheitskämpfer: „was macht es?“ Rambo: „Es leuchtet blau!“ – so ist das jetzt bei diesem Subwoofer auch. Wenn man will, dann leuchtet der Lautsprecher in einem schicken Blau. Da die LEDs in meinem Server auch Blau sind ist das ein schöner Effekt..)

    Die Entscheidung fiel aus diesem Grund auf ein Produkt aus dem Hause „Trust“ – eine Firma, die eher im niedrigeren Preisbereich angesiedelt ist aber trotzdem qualitativ ganz gute Kritiken bekommt. Früher waren die sehr rührig im Bereich Joysticks, doch dieser Bereich ist komplett tot.

    Auch im Bereich Lautsprecher sprach vieles dafür dass es mit der Marke Trust den Bach runtergeht: für ein 2.1 Tytan Lautsprecher-Set wollte man fast einhundert Euro haben – bei Amazon ergatterte ich ein EOL (End of Lifetime) 5.1 Tytan Set für unter 100 €. Ein guter Deal im Monatsrückblick November 2025 = 4 Lautsprecher mehr für das gleiche Geld..

    Der Klang des Sets ist richtig gut – es gibt auch eine Infrarot-Fernbedienung für das Teil und – was ich sehr gut finde – man kann 2 verschiedene Signal-Quellen per Kabel anschließen. Bei meinem selbstgebauten Medien-Server kommen die Dolby Surround Signale aus den 3 Buchsen der wesentlich höherwertigeren Soundblaster Z Soundkarte und ein reiner Stereoausgang wird von dem normalen Lautsprecherchip auf dem Mainboard mit dem Anschlußfeld hinten am Subwoofer gekoppelt.

    Dieser Subwoofer passt auch optisch gut zu meinem Server –  wie Rambo sagen würde: „es leuchtet blau“ – denn rund um den Lautsprecher sind blaue LEDs angeordnet, die je nach Lautsprecher-Hub stärker oder schwächer leuchten (diesen Effekt kann man aber auch ausschalten – so ein Mäusekino kann auch mal schnell nerven).


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    Ihr ahnt es schon oder? Damit war meine Einkaufstour noch nicht zu Ende, denn wenn schon der Sound stimmt, dann muss die 10 Jahre alte ASUS GTX 970 Grafikkarte auch mal so langsam den PCI Slot im Mainboard verlassen und Platz machen für ein aktuelles Modell mit ein paar KI-Funktionen und wesentlich schnellerer GPU.

    eine neue Grafikkarte musste her: eine ASUS RTX 5060 kommt in meinen Server..

    Die Überlegung meine betagte ASUS Strix GTX970 mal so langsam gegen eine aktuelle Grafikkarte auszutauschen hatte ich eigentlich schon letzten Monat. Ich musste aber ganz ehrlich gestehen, dass mir die Preise der Grafikarten echt die Laune vermiesten. Bekam man vor einigen Jahren noch hochwertige und schnelle Grafikkarten für 200 bis 300 € muss man jetzt für Top-Modelle wie  eine NVIDIA GeForce RTX 5090 mit 32 GB Ram fast 3.000,00 € auf den Tresen des Verkäufers legen! Haben die alle Lack gesoffen?

    Nicht mit mir – ich entschied mich für ein MidRange Modell, die für mich völlig ausreicht: Die ASUS Prime 5060 TI OC 16 GB – die hat zwar „nur“ im Benchmark etwas über 1/3 der Leistung des absoluten Topmodells – dafür ist sie mit 500 € aber auch nur 1/6 so teuer.

    Da ich sowohl durch mein 13. Gehalt als auch durch eine geschickte Aktien-Transaktion einen satten zusätzlichen Geldbetrag auf mein Konto geballert bekam hatte ich genug Spielgeld für die ganzen Spielerchen übrig: ich kaufte so knapp 400 thyssenkrupp Aktien als bekannt wurde, dass die Abspaltung des Bereichs Marine Systems bevorstand und alle Aktieneigner jeweils für 20 thyssenkrupp Aktien eine thyssenkruss Marine Systems Aktie in das Depot bekommen würden.

    Ich spekulierte darauf, dass die TKMS Aktie einen ebensolchen Höhenflug wie die Rheinmetall-Aktie machen würde, die binnen eines Jahres von 600 auf fast 2.000 € gestiegen war. Die Realität sah leider anders aus, trotzdem blieben ein paar tausender Gewinn hängen, bevor ich die Schrott-Aktien wieder schnell abgestoßen habe..

    Der Einbau war unproblematisch:  Hinten die Monitorkabel von der alten Grafikkarte abziehen > Gehäuseseite aufklappen > Halteriegel der Karten entfernen > 8poligen Stromstecker von der alten Karte abziehen > Verriegelungshebel des PCI-Slots runterdrücken um die Karte auszuwerfen > alte Grafikkarte raus. Der Einbau der neuen lief genau andersrum. Das ganze dauerte keine 10 Minuten – auch weil die Grafikkarte ebenfalls nur den einen 8poligen Stromanschluß benötigt.

    Monatsrückblick November 2025 - es ging beim Cash mal wieder drüber und drunter..(Bild links: die drei teuersten Anschaffungen im Monatsrückblick November 2025 waren die Grafikkarte von ASUS, das Mikrofon von RØDE und (nicht im Bild der Teufel Rockster Lautsprecher). Alles drei zusammen kostete ungefähr 1.500,00 €. Damit ist mein heimischer PC und das Musikstudio aber für die nächsten 10 Jahre wieder auf aktuellem Leistungs-Niveau.)

    Ein sehr nützliches Feature der Grafikkarte ist die 0dB-Technologie – das bedeutet, dass die 3 großen Lüfter auf der Karte nur dann laufen, wenn die Karte unter Last ist (was sie im reinen Desktop-Betrieb nie ist). Dadurch ist das arbeiten am PC spürbar leiser geworden, denn obwohl mein Server eine hohe Leistung hat, ist er angenehm leise. Eigentlich dreht sich nur der CPU Lüfter im Normalbetrieb.  Das ist ein großer Vorteil – besonders bei Ton-Aufnahmen – da ich den Rechner aus Platzgründen akustisch nicht entkoppeln kann.

    Ärgerlich war aber, dass ich alle hardwarehungrigen Spiele, die auf der alten ASUS Strix Karte problemlos liefen, neu installieren musste, weil die beim Starten mit der neuen Grafikkarte mal direkt komplett abstürzten! Nicht mal das Konfigurationsmenü liess sich mehr aufrufen. Die Forza Rennspiele, der Microsoft Flug Simulator und Bethesdas Starfield waren unspielbar geworden und mussten deinstalliert werden.

    Wer weiss, wieviel Gigabyte Download die Spiele heute beanspruchen, der kann sich vorstellen, wie ich geflucht habe! Glück im Unglück = Die Spielstände waren auf den jeweiligen Servern in meinem Profil gespeichert. Ich musste wenigstens nicht auch noch alle Level neu durchspielen.

    Natürlich habe ich auch mal direkt getestet wie sehr sich das rendern bei 3ds max beschleunigt hat und auch die Videoberechnung in Shotcut mittels der GPU der RTX5060 hat einen ordentlichen Leistungsschub bekommen. Bei 3dsmax flitzen die Quader der zu berechnenden Flächen nur so über den Bildschirm und auch das neuberechnen der geschnittenen Videos geht nun ’nen Tacken schneller.


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    und noch mehr Sound: die Teufel Rockster Box – so laut, dass es weh tut!

    Monatsrückblick November 2025 - es ging beim Cash mal wieder drüber und drunter..Wo Bild ist muss auch Ton sein – also habe ich mal meine uralten und schon fast 50 Jahre alten MIVOC Boxen gegen 2 neue Teufel Ultima ausgetauscht. Beim Black Friday konnte man da einiges sparen. Und wo ich grade so auf der Webseite war fiel mir auch eine Box ins Auge, die genau das richtige gewesen wäre um alle Hausbewohner aus dem Haus zu verjagen – bevorzugt natürlich meine chinesischen Nachbarn: die Teufel Rockster mit 131,9 dB/1m Schalldruck.

    Na gut, bis die per Spedition kam, waren die schon von sich aus ausgezogen – konnte ich ja nicht ahnen, dass die freiwillig Fersengeld geben.. Aber nicht schlimm: schauen wir mal, wer als nächstes einzieht – die BOOM-Box zum vertreiben nerviger Nachbarn ist jedenfalls schon mal geladen und entsichert.

    Wer wissen will, wie laut 131,9 dB/1m sind: das Triebwerk eines Düsenjägers ist so laut. Ohne Gehörschutz sind deine Trommelfelle nur noch Fetzen und Du kannst den Rest deines Lebens Konversationen mit: „Hä? Was hast du gesagt?“ beginnen. Die Rockster kam deshalb auch noch in den Warenkorb – war ja schließlich Black Friday. Die Box hat ein stattliches Gewicht von fast 40 Kilo. Mit Verpackung locker drüber – dazu kommt ein Akku von fast 6 Kilo Gewicht, denn die Box ist auch ohne Steckdose einsatzbereit.

    Monatsrückblick November 2025 - es ging beim Cash mal wieder drüber und drunter..(Bild links: das ist echt mal eine fette Box! Die Teufel Rockster sprengt mit ihren Dimensionen alles! Bei einem Gewicht von weit über 30 Kilo kommt man schon ins schwitzen, wenn man die nicht rollen kann, sondern die an den Handgriffen Treppen hoch und runter schlörren muss. Dafür entschädigt ein Tiefbass, der körperlich weh tut. Der Schall ist so kräftig, dass selbst mittlere Lautstärken ausreichen, den bei unverminderter Lautstärke in jedem Zimmer der Wohnung zu hören.)

    Der Speditionsfahrer weigerte sich zwar die Palette wieder mitzunehmen (gut, dann blieben die 10 € Trinkgeld in meiner eigenen Tasche), aber egal. Mein Versuch den Riesenkarton alleine hochzuschlörren scheiterte. Der Karton hatte keine Griffe, dazu die unhandliche Größe – das konnte nix werden. Immerhin schaffte ich es Stufenweise bis ins Erdgeschoss und packte dort den Karton aus.

    Zuerst brachte ich den fast 5 Kilo schweren Akku hoch, der in der Form und dem Gewicht nach einer Motorrad-Batterie ähnelte, danach Kabel, Rollen und anderes Zubehör. Dann zerschnitt ich den Karton in handliche Stücke und entsorgte den direkt im Altpapier-Container und zu guter letzt musste ich mir die Box an den Handgriffen schnappen und die bis in die oberste Etage hieven. Dabei musste ich aber zu meiner Schande gestehen, dass ich auf jedem Treppenabsatz absetzen musste um erst mal Luft zu schnappen – echt nix mehr los mit mir..

    Monatsrückblick November 2025 - es ging beim Cash mal wieder drüber und drunter..(Bild rechts: hinter einer Klappe – die magnetisch verriegelt (daran sieht man, dass die Entwickler von Teufel an alles gedacht haben) ist ein kleines Mischpult. Hier lassen sich mechanisch Überblendungen machen. Das funktioniert super! Ich habe diese Box mit meinem Omnibook gekoppelt, auf dem Virtual DJ installiert ist und ebenso mit meinem Samsung S24 Ultra. Echt Leute – das ist der Hammer – wenn die Box nicht so schwer wäre wie ein Haus – ich würde die ständig mit mir rumtragen!)

    In meiner Wohnung montierte ich dann die Rollen, die einen wirklich stabilen Eindruck machen, richtige Gummireifen haben (wichtig, wenn man damit über eine Bühne rollt, auf der Kabel verlegt sind) und baute den Akku ein. Die Stromversorgung musste dann noch so eingestellt werden, dass der Akku erst mal Sendepause hat, denn der muss erst mal 24 Stunden am Stück laden, bevor er genutzt werden kann.

    Und dann konnte auch schon der erste Soundcheck beginnen. Es war Be-ein-druck-end! So einen Bass habe ich noch nicht erlebt – da flattern echt die Hosenbeine!

    Das besondere an der Box ist das eingebaute Mischpult und die zwei Bluetooth-Empfänger mit denen man gleich zwei verschiedene Bluetooth-Geräte simultan verbinden kann. Dazu kommen die üblichen XLR-Anschlüsse für den Bereich der Bühnentechnik und 3,5 mm Klinke für Gitarre und /oder Mikrofon.

    Beim koppeln der Bluetooth Geräte sollte man echt Vorsicht walten lassen – ich habe mein S24 Ultra auf den einen Kanal gekoppelt und nicht dran gedacht, als ich auf dem Handy mit der „Poweramp“-App Musik hören wollte. Ich wäre fast von meiner Couch geplumpst, als meine GOA-Mukke mit Macht die Wohnungswände malträtierte.

    Nun ist auch schon fast gut mit dem Geldausgeben im Monatsrückblick November 2025. Na gut, einen haben wir noch, aber dann ist wirklich Ende mit dem Einkaufsrausch: Ich habe meinem Smart-TV eine Ambient-Beleuchtung, wie sie bei den PHILIPS Ambilight Fernsehgeräten serienmäßig ist, spendiert.

    PHILIPS Ambilight TV im Eigenbau – Govee TV Hintergrundbeleuchtung sei Dank..

    Warum? Weil ich hinten an den Fernseher in jeweils der Mitte aller 4 Seiten Klebe-LEDs angebracht hatte, die ich mittels Fernbedienung ein oder ausschalten konnte. Selbst Farbspiele waren möglich – aber die hatten logischerweise nichts mit dem Fernsehbild zu tun.

    Monatsrückblick November 2025 - es ging beim Cash mal wieder drüber und drunter..(Bild rechts: für nicht mal 100 € kann man seinen Fernseher mit einem schicken Ambilight versehen. Diese Hintergrundbeleuchtung hat seinerzeit PHILIPS auf den Markt gebracht. Deren Fernseher haben auf der Rückseite Beleuchtungselemente, die je nach ausgestrahltem Bild die Farben des TV-Bildes auch auf die Rückseite projezieren. Dieser Effekt sieht in dunklen Räumen echt Klasse aus!)

    Eigentlich reichte mir diese selbstgebaute Vorrichtung – es nervte mich aber schon von Anfang an, dass in dieser Beleuchtung wohl ein Kriechstrom war, denn auch wenn die angeschlossenen 4 LEDs ausgeschaltet war, glommen sie in einem leichten Grünton.

    Letztens war aber eines der vier LED Leuchten durchgebrannt (vermute ich mal – könnte aber auch ein Kabelbruch gewesen sein) – bei einem Preis von knapp 30 € für das komplette Teil fange ich auch gar nicht an groß nach dem Fehler zu suchen. Wenn es nach pusten und am Stecker wackeln immer noch nicht funktioniert, landet die widerspenstige Hardware in der Mülltonne.


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    Ich überlegte tatsächlich kurz, ob ich wieder die gleiche Beleuchtungslösung kaufen sollte, stiess dann aber beim stöbern im Internet auf diese exklusivere Art der Beleuchtung. Der Preis von ungefähr 70 € erschien mir fair – hier gab es ja auch einen echten Mehrwert.

    Die Bewertungen lasen sich ganz gut und auch wenn diese Beleuchtung kurz davor ist in den Bereich China-Schrott zu fallen – dieser Technik-Bereich ist komplett in den Händen chinesischer Hersteller und Verkäufer. Das erkennt man bei AMAZON sofort, wenn man sieht, welche unaussprechlichen Namen die jeweiligen Verkäufer haben.

    Monatsrückblick November 2025 - es ging beim Cash mal wieder drüber und drunter..(Animation oben: So sieht es dann hinterher aus. Ich habe ein kleines Video von dem TV-Sender „DELUXE Musik Ambient“  aufgenommen und das als Gif-Animation gespeichert um euch zu zeigen wie sich das Farbspiel anhand des Bildschirminhaltes verändert. Das TV-Bild ändert sich nur langsam – ihr müsst da schon länger draufschauen, aber ich denke, man kann den Effekt gut erkennen.)

    Bei diesem Artikel gibt es aber Entwarnung. Der Verkaufskarton ist stabil und wertig bedruckt, die einzelnen Komponenten sind gut verpackt gewesen und auch eine vernünftige, leserliche Installationsanleitung in einwandfreiem Deutsch auf vernünftigem Papier gibt es.

    Die Installation der GoVee Backlit Beleuchtung stellt auch keine große Herausforderung dar – es sei denn, man hat so einen Riesenklotz von Fernseher wie ich, der dann auch noch fest an der Wand montiert ist – da muss man sich schon ganz schön hinter den ausgefahrenen Fernseher zwängen und ohne Leiter kommt man auch nicht an den oberen Bereich der Rückseite um dort die LED-Leiste anzukleben.

    Einziger Kritikpunkt: Die Klebekraft der 3M-Kleberückseite der LED-Kette ist zu niedrig. Speziell bei meinem LG, der eine geriffelte Rückseite hat, klebt der Haftstreifen nur auf 50% der Oberfläche – das reicht zwar um den Streifen zu fixieren, kaum ist aber etwas Bewegung im Spiel, weil man mit dem Streifen eine Kurve verlegen muss, löst sich der bisher verklebte Bereich. Das nervt total!

    Auch die beiliegenden Klebehaken haben die gleiche mangelhafte Haftkraft und wenn man während der Montage etwas zu Boden fallen hört, kann man sicher sein, dass ein weiterer Klebehaken dem Newtonschen Schwerkraftgesetz gefolgt ist und es sich auf dem Boden bequem gemacht hat. Mal kurz in die Runde gefragt: wenn ein Teil, das eigentlich dafür gedacht ist ein anderes Produkt zu fixieren schneller wieder abfliegt, als das Produkt welches es halten soll – was sagt uns das? Genau: ist Scheiße konzipiert!…

    Jetzt bin ich aber nicht bereit mich von unterdimensionierten Klebehaken um den Lohn meiner Arbeit bringen zu lassen – ich hatte noch 2 komplette Rollen selbstklebendes Klettband von meiner Klimaanlageninstallation übrig, von dem ich wusste, dass dieses Band wie der Teufel klebt. Also einige mehrere Zentimeter lange Stücke mit einer Schere abgeschnitten und dieses Band an den nötigen Stellen über die Leiste geklebt. Da löst sich nichts mehr!

    Danach muss der Arm, der die Kamera hält oben in der Mitte des Fernsehers angebracht werden, doch der hängt automatisch schon fast richtig, wenn man ihn oben drauf legt. Govee nennt das „Schwerkraftaufhängung für die Kamera“.

    Als letztes noch die zentrale Einheit – ein kleiner Kasten, den man an die Rückseite des Fernsehers klebt – mit dem mitgelieferten Netzteil (dessen Kabel bei einem hängend angebrachtem TV zu kurz ist) den USB-C Anschlüssen des LED-Streifens und dem Verbindungskabel der Kamera verbinden und damit ist die handwerkliche Installation auch schon soweit abgeschlossen. Die Kamera muss jetzt noch zum Abschluß mittels der App (die ist auf Deutsch und gut gemacht) justiert werden.

    Vorher muss die zentrale Einheit der Beleuchtung – der bereits erwähnte kleine Kasten – mit dem WLAN gekoppelt werden. Das funktioniert aber nur im 2,4 GHz-Netz – es macht also Sinn eure heimischen WLANs namentlich auch so kenntlich zu machen, dass man weiss welches WLAN auf welcher Frequent funkt.

    Ist die Verbindung mit dem Router hergestellt, kann man mit der Kalibrierung der Kamera fortfahren: es gibt extra 8 große orangefarbene Quader, die selbstklebend sind und die man sowohl in die äußersten Ecken des TV-Displays klebt, als auch jeweils in die Mitte dazwischen – insgesamt also 7 Quader – oben in die Mitte braucht man keines, denn dort sitzt die Kamera (die Kalibrierungs-Quader kann man nach der Justierung wieder abnehmen und wieder auf das Trägerpapier pappen – falls man noch mal was nachjustieren muss). Die Kamera versucht nun die einzelnen Eckpunkte zu erkennen und gibt in der App das ermittelte Bild aus.


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    In der App zieht man mit den Fingern nun fehlerhafte Punkte auf die richtigen Stellen, denn man sieht in der Vorschau, wo die orangefarbenen Punkte sind und das war’s auch schon.

    Monatsrückblick November 2025 - es ging beim Cash mal wieder drüber und drunter..(Bild rechts: Die Govee-App auf dem Smartphone steuert die ganzen Lichteffekte – und davon gibt es reichlich! Man kann sogar selber creativ werden und auf Wunsch eigene Farbanordnungen um den Bildschirm rotieren lassen. Oder man wählt aus vorgegebenen Szenen eine Naturkulisse aus und stellt einen Sonnenaufgang nach, oder einen Wald, oder ein rauschendes Meer.. oder, oder, oder.. Lass Dir was einfallen..)

    Als letztes fragt die App dann nur noch nach der Verlegungsrichtung des LED-Streifens und zeigt ein im 90° Winkel ausgebildetes rot-blaues Farbsignal auf der Rückseite des Fernsehers. Man wählt dann das entsprechende von den 4 Möglichkeiten aus, damit die Beleuchtungseinheit weiß, wie sie die LEDs ansteuern soll und dann ist Govee einsatzbereit.

    Mit der App kann man dann die Beleuchtung steuern: Helligkeit, Farbabgleich, ob die Beleuchtung auch auf Musik reagieren soll (ganz nett beim Radio hören, denn da bewegt sich ja nicht viel auf dem Bildschirm) und noch so einige andere Dinge. Selbst vordefinierte Beleuchtungsmodi von Usern kann man übernehmen.

    Ich persönlich finde die Beleuchtung Klasse und diese kleine Version reicht auch für meine Zwecke völlig aus. Es gibt auch noch andere Versionen aber die große Pro-Version, die zwar mehr LEDs pro Meter hat – und 3 Kameras statt nur einer – kostet auch über 200 €.. und das ist es mir dann auch ein Tacken zuviel..

    Wer schreibt, der bleibt – gilt auch beim Bloggen..

    Monatsrückblick November 2025 - es ging beim Cash mal wieder drüber und drunter..(Bild links: Ja, Opa gibt sich in Zukunft etwas martialischer als bisher – suche noch ein cooles Tatoo, welches ich mir auf den Arm tackern lasse – vielleicht „alles Schlampen – auch Mutti“. Mal sehen. Dieses Bild ist jedenfalls das neue Dr. Nerd Gesicht)

    Verlassen wir den Bereich „exsessiver Kaufrausch“ und kommen wir – nach fast 14 Minuten Lesezeit endlich mal zu den persönlichen Dingen. Hier geht es hauptsächlich jetzt um meinen Blog, denn ihr werdet gemerkt haben, dass in der Anfangs-Slideshow ein aktuelleres Bild von mir vor euch hin und herwandert (falls nicht solltet ihr mal den Browser-Cache aktualisieren!). Ja, Opa lässt sich jetzt einen Bart stehen und will etwas für seinen Coolness-Factor tun.. wird ja auch mal Zeit, nicht wahr? Oder wie es Zonen-Gabi sagen würde: „nöwa“..

    Monatsrückblick November 2025 - es ging beim Cash mal wieder drüber und drunter..(Bild rechts: die Zugriffszahlen steigen seit einiger Zeit sehr stark an. Aktuell ist er ungefähr viermal so hoch als üblich. Ich habe mal eine rote Hilfslinie eingezeichnet. Im Dezember habe ich zwar meist einen sehr starken Zugang weil unglaublich viele Anfragen mit dem Keywort „Heiligabend auf dem Gänsemarkt“ meinen Veranstaltungskalender als Top-Ergebnis auswerfen, aber aktuell kommt der Traffic hauptsächlich über die unterschiedlichsten Produkt-Tests.)

    Ich weiss nicht ob es an meinem neuen Profilbild liegt, oder weil ich durch meine etwas erhöhte – durch Krankheit bedingte – Freizeit etwas mehr gebloggt habe und google gemerkt hat, dass sich meine Schreibfrequenz erhöht hat und meinen Blog nun höher rankt: meine Zugriffszahlen steigen in letzter Zeit stark an und ältere Beiträge, die ich mangels Zugriffe schon als VG Wort Einnahmequelle abgeschrieben hatte, bekommen wieder stattliche Zugriffszahlen. Ist ja auch mal schön.

    Monatsrückblick November 2025 - es ging beim Cash mal wieder drüber und drunter..(Bild rechts: meine Beiträge tauchen nach einer längeren Durstrecke in letzter Zeit wieder mehr und mehr in den google Suchergebnissen auf. Finde ich echt gut, da ich mehr auf „Laufkundschaft“ angewiesen bin – ihr wisst ja, wie miserabel ich im Netzwerken bin. Ich bin mehr so: „andere Menschen? Boah! Geh mir weg!!“  )

    Auch meine Suchergebnisse tauchen bei google jetzt wieder vermehrt unter den Top-Suchergebnissen auf und werden – leider – auch zur Generierung von KI generierten Suchergebnissen genutzt. Ich bin ja immer noch der Meinung, dass hier so etwas wie Diebstahl von geistigem Eigentum herrscht: es ist ja etwas anderes wenn eine Suchmaschine die wahrscheinlichsten Suchergebnisse auflistet und der Besucher dann selber wählen kann, welche Webseite er besucht, oder ihm schon der von einem anderen Autor verfasste Text als eigenes Ergebnis angezeigt wird. Google zeigt ja wenigstens die Links zu den herangezogenen Webseiten der Inhaltsgenerierung daneben an – bei Bing ist da nur ein kleines Kettenglied-Symbol mit einer Zahl auf die kein Mensch jemals klickt.


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    Plex und heimisches TV – endlich klappt das auch bei mir!

    Ich hatte ja schon vor ein paar Monaten einen Beitrag zu meinem DIY-Medienserver unter Windows 11 veröffentlicht. Darauf läuft der Plex-Server (über den hatte ich auch schon einiges veröffentlicht). Ich habe in meiner IT-Infrastruktur den Fritz! DVB-C Repeater 2400 im Einsatz, der das immer noch seitens Vodafone eingespeiste TV-Signal empfängt. In Plex kann man nun erkannte DVB-C Repeater als TV-Empfänger hinzufügen und ganz bequem direkt auf den Medienserver aufnehmen.

    Monatsrückblick November 2025 - es ging beim Cash mal wieder drüber und drunter..(Bild rechts: Der Fehler lag bei mir, weil ich der Meinung war, dass der Kabelnetzbetreiber hier – wie auch seitens VONOVIA angegeben ist – Vodafone sein soll. Dementsprechend wählte ich die falsche Kanalliste mit anderen Frequenzen. Der immer noch ins Kabelnetz einspeisende magentafarbene Provider Telekom wäre die richtige Wahl gewesen. Mit dieser Frequenzliste kann ich nun direkt unbegrenzt aufnehmen und muss keine Angst haben, dass bei O2 mit Waipu-TV aufgenommenne Fernsehaufzeichnungen nach bestimmter Zeit gelöscht werden.)

    Plex speichert die aufgezeichneten Videostreams als .TS-Dateien ab und das nacharbeiten kann man ganz easy mit Shotcut machen. Zu diesem tollen Programm hatte ich auch letztens was geschrieben. Das aufzeichnen des Videostreams klappte aber lange Zeit nicht, weil die Senderliste irgendie nicht mehr passte. Immer kam die Meldung „Sender kann nicht eingestellt werden – bitte Verbindung prüfen“.

    Monatsrückblick November 2025 - es ging beim Cash mal wieder drüber und drunter..(Bild links: so sieht das ganze doch schon besser aus. Ich habe natürlich nicht alle verfügbaren Sender aktiv geschaltet – echt, wer schaut schon die ganzen Verkaufs, Bibelgesülze, oder andere Gedankendurchfall verbreitenden Trash-Sender? Hier habe ich echt nur alle Sender aktiv geschaltet, von denen ich auch mal Sendungen aufzeichne.)

    Dazu muss man wissen, wie man die Senderliste einbindet: Plex erkennt die im heimischen Netz verfügbare Hardware (der Fritz DVB-C Repeater gehört glücklicherweise zu den unterstützten Geräten) und fragt dann nach der Postleitzahl deines Wohnortes. Danach gibt Plex dir dann eine Auswahl an Kabelnetzbetreibern aus und man muss den richtigen auswählen. Das ist bei der Vielzahl an Anbietern schon schwer genug.

    Ich war der Meinung, dass die Telekom ihre Einspeisung an Vodafone abgegeben hatte, denn lt. VONOVIA gab es eine aktuelle Senderliste die Vodafone als Betreiber des Kabelnetzes angab. Das war leider falsch, denn anhand dieser Senderliste liess sich kein einziger Kanal anzeigen. Das EPG wurde zwar korrekt angezeigt, aber kaum wollte man etwas auf dem jeweiligen Sender anschauen, gab es die Fehlermeldung, dass der Sender nicht eingestellt werden kann. Das war schon ziemlich blöd.

    Dass der Fritz!-Repeater einwandfrei funktionierte und er auch die Sender korrekt erkannte, merkte ich mit dem VLC Player von Videolan.org. Der zeigte nämlich im Netzwerkstream auf allen meinen Endgeräten die kompletten Sender an. Auch die Fritz! TV App zeigte mir die an. Es konnte also nur an der Konfiguration in Plex liegen.

    Mehr durch Zufall wechselte ich bei der letzten Installation auf die Senderliste der Telekom und verband die erkannten Sender mit den Programmplätzen, die Plex anbot. Hier muss man an folgendes denken: Die HD Sender des öffentlich rechtlichen TV-Programms gehören zur Grundversorgung und müssen auch so ausgestrahlt werden – alle anderen HD-Sender nicht. Wer also nicht für HD bezahlt kann nur die SD-Version der Ausstrahlung koppeln. Macht er es mit einer HD-Frequenz gibt es eine Fehlermeldung. Vielleicht hift dieser Tip im Monatsrückblick November 2025 ja einem, der das gleiche Problem hat..

    Der Autor ist sich bewusst, dass der Monatsrückblick November 2025 diesmal ein echt dicker Brocken ist, der neue Leser überfordern kann – ebenso wie die zahlreichen größeren und kleineren finanziellen Transaktionen. Der Autor schwört aber, dass sein Konto immer noch im Plus ist. Der in der Über-Unterschrift (sagt man das so?) genannte Satz: „mein Studio-Equipment ruft nach „Erneuerung““ ist ein Easter-Egg für Film-Fans die ebenfalls im biblischen Alter des Autors sind. Er bezieht sich auf den Science-Fiction Film: Flucht ins 23. Jahrhundert (Originaltitel: Logan’s Run).

    In diesem Film müssen alle Menschen, die das 30. Lebensjahr erreichen in das Erneuerungskarussel. Kleiner Spoiler: Die Menschen denken, sie werden wiedergeboren, in Wahrheit werden sie abgemurkst. Aber so ist das im Leben – man wird von der Geburt bis zum Tod einfach ewig verarscht. Diese unterschwellige Botschaft hat der Autor im ganzen Blogbeitrag äußerst subtil versteckt.

    Und keine Angst – der Autor bettelt trotz baldiger Altersrente nicht um finanzielle Zuwendungen in Form von Geldleistungen oder Plastiksäcken voller Pfanddosen die Nachts von anonymen Spendern vor seiner Haustür deponiert werden – jedenfalls diesen Monat noch nicht..

    der Autor

  • Lebensmittel Online kaufen? Warum nicht – ein Selbsttest während der Pandemie..

    ..oder: Überleben im (Alltags)Dschungel trotz COVID-19? Ein kleiner Survival Guide..

    Hallo liebe NERD-O-MANIA Follower, Corona-Virus gegeißelte und zum Maskentragen verdammte Mitmenschen und Risikogruppen-Angehörige. So kurz vor Jahresende kann man sagen: “Das Jahr 2020 war aber nun mal wirklich für die Tonne”. Die Teenager konnten wegen den Beschränkungen durch die Corona-Verordnung, Ihren Drang nach Alkohol, Sex und Techno-Mukke nicht nachkommen, weil eben alles, wo es das gab, aus bekannten Ansteckungsgründen geschlossen hatte – infolgedessen wählten Sie ersatzweise Ihre Eltern als Opfer ihrer Hyperaktivität und pubertären Stimmungsschwankungen aus.

    Es waren leider aber nicht nur verzweifelte Eltern, die bei den zahlreichen Demonstrationen in Deutschlands Städten den Virus zwar ungewollt aber zielsicher weiter verbreiteten – was, wenn man mal drüber nachdenkt, ja auch ziemlich kontraproduktiv ist..

    Doch genug davon, warum es scheinbar in Deutschland zu viele dumme Menschen gibt, die den Virus gerne an Ihre Mitmenschen weitergeben. Vielleicht ist der Begriff “Superspreader” für einige ja auch bedeutungsgleich mit “Superstar” – wundern tut mich ja nichts mehr in diesem Land der geistig minderbemittelten Corona-Leugner..

    Warum Lebensmittel Online kaufen?

    Und weil Corona immer stärker wütet und sowohl die Ansteckungszahlen wie eben leider auch die Todeszahlen nach oben schnellen, sollte man aufpassen. Kommen wir dazu, wie man sich im Alltag vor dem Virus schützen kann: Maske (möglichst FFP2 – sofern man welche bekommt), Klinik-Handschuhe aus Latex, Abstand halten, Menschenansammlungen vermeiden – hört sich einfach an – kapiert aber leider nicht jeder.

    in Läden ausverkauft - Online erhältlich 2

    (Bild links: ja, so war das im ersten Klopapierkrieg im Frühjahr 2020 – Klopapier, Mehl, Hefe, H-Milch waren seltener als ein 6er im Lotto. Gut dass es Online-Shops gab, bei denen man sich noch mit dem begehrten weißen Gold eindecken konnte)

    Und das ist leider das große Problem – was nutzt es sich selbst und andere zu schützen indem man Abstand hält und im Supermarkt eine Maske trägt, wenn es eben auch Schwachköpfe gibt, die selbst nach fast einem Jahr noch nicht kapiert haben, dass es ein lebensgefährliches höchst ansteckendes Virus gibt.

    Und während Du im Supermarktregal nach einer der letzten Packungen Nudeln greifst, langt so ein Vollpfosten über deine Schulter an Dir vorbei und bläst dir dabei seinen heißen Atem in den Nacken, weil er natürlich nicht die 2 Sekunden warten kann, bis Du weitergegangen bist und die bekannten anderthalb Meter Sicherheitsabstand ja nur für die “Schlafschafe” gilt, die an das Virus glauben.

    Wer kennt nicht die verstörenden Videos der Maskenverweigerer, die sich in Supermärkten wie wild gebärden, weil Sie es nicht schaffen wegen Atem-Problemen 5 Minuten eine Maske zu tragen – aber eine halbe Stunde lang in höchster Lautstärke rumschreien können.

    Getränke? Da ist Flaschenpost die 1. Wahl

    Ich habe deshalb die Sicherheitstechnische Reißleine gezogen und bestelle meine Lebensmittel und andere Güter des persönlichen Bedarfs nur noch Online. Bei Getränken ist das “Flaschenpost.de”, die ein ausreichend großes Sortiment haben um auch ausgefallene Getränkewünsche zufrieden zu stellen. Dieser Lieferservice bedient in den größeren Städten Deutschlands innerhalb von 2 Stunden durstige Kehlen.

    Auch Knabbersachen wie Chips, Hygiene-und Haushaltsartikel in begrenzter Auswahl, sowie Lebensmittel und Fertiggerichte sind dort zu finden. (Mein Tip: während der 1. und 2. Klopapierkriege dieses Jahres bekam ich dort noch immer die heiß begehrte Ware im Großgebinde mit 24 Rollen, obwohl Sie überall im Einzelhandel ausverkauft war!)

    Die Bestellungen kann man über die Webseite – oder komfortabler – mittels eigener App tätigen. Da die bekannte Firma Dr. Oetker “Flaschenpost.de” Mitte des Jahres übernommen hat, wird der Service vermutlich auch noch ausgebaut und das Sortiment vergrößert.

    Die Lieferung ist komfortabel: Die Getränke werden von den – meist jungen Fahrern – bis vor die Wohnungstür gebracht. Das Leergut aus vorherigen Lieferungen wird mittels Handscanner erfasst und gleich wieder mitgenommen. Unterschreiben muss man während der Corona-Pandemie nicht. Da der komplette Vorgang kontaktlos abläuft und die Lieferer Masken tragen, ist eine Ansteckung eher unwahrscheinlich. Dazu sind die Preise moderat – Punkt für den Lieferdienst!

    Getränke hätten wir also schon mal – wie sieht’s mit dem Rest aus?

    Konservendosen arg gestaucht(Bild rechts: Leider kann auch das passieren – ein Fauxpas des Online-Händlers “Bestino.de”. Allerdings wurden die Dosen nicht während des Versands gestaucht, sondern waren schon so geliefert worden. Zu glauben, dass der zuständige Handelsfachpacker dies beim einpacken nicht gemerkt hat? Schwer zu glauben, denn da muss man schon blind sein. Aufgrund meiner Reklamation wurden die Dosen aber gutgeschrieben)

    Die getesteten Lebensmittel-Shops

    Ich habe verschiedene größere Online-Versender getestet.

    Namentlich die folgenden:

    • lebensmittel-versand.eu
    • Bestino.de
    • MyTime.de

    und allen kann ich durchweg gute Leistungen bescheinigen. Allerdings hat “lebensmittel-Versand.eu” trotz einer anständigen Lieferung – jedenfalls bei mir – einen größeren Schönheitsfleck.

    Ein Zertifikat von Trusted Shops gibt es nicht. Dieses kostenpflichtige Zertifikat lädt den Kunden ein, die  getägtigte Bestellung zu bewerten, damit andere Kunden die Qualität des Anbieters prüfen können. Dies geschieht vom Händler auf freiwilliger Basis. Wenn man sich dagegen sträubt, oder nicht anbietet, ist dies nicht das beste Signal. Da die Shops auf der JTL-Wawi basieren und dort das Trusted Shop Modul integriert ist, muss man schon annehmen, dass die Betreiber wissen, warum man es nicht aktiviert.

    Auf dem freien Bewertungsportal Trustpilot.com gibt es darüber hinaus leider sehr viele schlechte Bewertungen für diesen Shop. Ein Durchschnittswert von 2,4 Sternen ist echt mies.

    Vorsicht vor Fakeshops!

    Auch der Handelsregister-Eintrag HRB 17301HL ist bei der google Suche häufiger bei ähnlich gestalteten Shops wie “supermarkt24h.de” u. “office-order.de” zu finden. In den Shops finden sich massive Preisfehler, die Weiterleitung auf den Blog, der informieren soll, läuft ins Leere. Und der von den gleichen Gesellschaftern wie “lebensmittel-versand.eu” betriebene “Supermarkt24h.de” und ebenfalls nicht durch “Trusted Shops” zertifiziert, ist bei Trustpilot sogar noch schlechter mit nur 1,8 Sternen.

    gut verpackte Lebensmittel

    Bild links: Gut verpackt ist halb heile angekommen. Stabiler Umkarton und stabile Styroporbox. Warum es Mytime trotzdem nicht schafft Eier heile ans Ziel der Reise zu bekommen ist ein Mysterium: Die Coolpacks aus Eis liegen nicht direkt auf der Ware sondern es liegt eine Noppenfolie dazwischen. Die Eier sind erkennbar auch dick eingepackt – also irgendwas zum Teufel macht Ihr falsch!)

    Das wirft schon mehr als nur ein paar Fragen bzgl eines Fakeshops auf. Hier kann ich den Einkauf nicht reinen Gewissens empfehlen, auch wenn bei meiner Bestellung alles okay war. Unschönerweise ist auch MyTime.de mit nur 1,7 Sternen als ungenügend bewertet worden (von 268 Bewertungen hatten 74% die Note “ungenügend”). So was bei einer namhaften Firma? Ein Armutszeugnis – zeigt aber, dass es da großes Verbesserungspotential gibt. Eventuell ist dieser Wert aber nicht repräsentativ, denn auf dem aussagekräftigerem Trusted Shop Portal bekommt der Shop 4,51 von 5 Sternen und hat bei fast 4000 Bewertungen von 76% der Käufern die Bestnote in Form von 5 Sternen bekommen.

    Zum Thema, wie man einen Fakeshop erkennt,  hatte ich schon einmal einen Blogbeitrag geschrieben. Du findest ihn hier –> zum Beitrag.

    Das Waren-Angebot der Shops

    Verlassen wir das unschöne Thema Fakeshops – Wie sieht es denn mit dem Angebot der Shops aus? Das ist fast so umfangreich wie in einem großen Supermarkt. Dies beginnt beim Umfang des Sortiments, geht weiter über die Preisgestaltung, nicht fehlen darf die Qualität der Ware im Frischebereich, die Verpackung der Ware und letztlich auch die Abwicklung von Reklamationen – denn da gab es leider durchaus auch das eine oder andere zu bemängeln.

    Das Sortiment ist bei den größeren Shops ausreichend groß, umfasst außer Lebensmittel auch Non-Food, Drogerie und Haushaltsartikel. Es gibt Themenwochen, Angebote, Restposten und Schnäppchen – ganz so, wie man es auch aus dem heimischen Supermarkt kennt.

    Positiv zu berichten: Alle von mir getesteten Händler waren bei berechtigten Reklamationen sehr entgegenkommend und kulant.


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    Verpackung und Lieferung

    Auch der Versand der Ware und die Art der Verpackung waren den Produkten angepasst und durchdacht. Der Händler “MyTime.de” ein Unternehmen der Bünting-Gruppe (sollte Teetrinkern bekannt sein) benutzt für gekühlte und Tiefkühlprodukte passende Styroporboxen, welche je nach benötigtem Kältegrad entweder mit Eis-Packs aus Gel oder mit Trockeneis-Beuteln den Inhalt der Boxen auf Lagertemperatur halten.

    Auch der Warnhinweis für das beiliegende Trockeneis ist gut sichtbar angebracht – nach öffnen der Verpackung und entnehmen des Tiefkühlgutes sollte die Kiste auf dem Balkon oder außerhalb der Wohnung hingestellt werden. Denn das zur Kühlung benutzte Trockeneis, ist bekanntermaßen festes Kohlendioxid, welches sich bei Raumtemperatur wieder in den gasförmigen Zustand zurückverwandelt. Und mit einer Kohlendioxid-Vergiftung ist nicht zu spaßen – im schlimmsten Fall, wenn die Kohlendioxidkonzentration im Raum über 12 % ansteigt, ist es absolut tödlich. Die großen Warnhinweise sollte man also ernst nehmen!

    Aber auch die Versender Bestino.de und lebensmittel-versand.eu waren, was das einpacken der Ware angeht, auf hohem Niveau. Die Kartonagen waren stabil und sauber und als Dämm, bzw. Isoliermaterial wurden spezielle Isoliermatten benutzt.

    Tiefkühlung mit Trockeneis(Bild links: selbst Tiefkühlprodukte lassen sich problemlos wegen geeigneter Versandbehältnissen kaufen. Dank Express-Versand und Trockeneis-Kühlung besteht nicht die Gefahr dass die Kühlkette der Ware unterbrochen wird. Wichtig ist der Hinweis auf das Kohlendioxid, welches in fester Form als Trockeneis die Temperatur der Lebensmittel auf unter 20° Celsius hält)

    Es gibt leider auch Bruch

    Bei fertig verpackter Ware leisten sich die Online-Versender gelegentlich kleine Patzer. So waren bei Bestino.de mehrere Dosen Tomatenmark stark gestaucht – eine so stark, dass ich mir nicht erklären konnte, wie man so etwas überhaupt einem Kunden schicken kann?

    Auch myTime.de leistete sich diverse Ausrutscher: ein Glas Rinderbrühe war ausgelaufen als der Karton ankam – schuld war der Dosendeckel, der durch eine Macke im Deckel nicht mehr richtig schloss. Auch hier war ein Schaden während des Transports ausgeschlossen, sondern das Glas wurde beschädigt eingepackt. Zugegebenermaßen war die Beschädigung des Deckels nicht auf dem ersten Blick zu sehen – trotzdem lassen manche Lagerarbeiter das nötige Feingefühl vermissen. Und das meine ich sowohl physisch als auch mental.

    Leider waren auch die bei MyTime.de bestellten Eier überwiegend beschädigt – und dies sogar bei mehreren Lieferungen. Das ist natürlich nicht so toll, auch wenn die Kosten der Ware gut geschrieben wird – ausgelaufene Eier sind eine ziemliche Sauerei und der Eischnodder auf im gleichen Behälter gelieferten Lebensmitteln muss erst aufwendig wieder runter gewaschen werden.

    Hier muss die Schuld beim Lagerarbeiter, der für das verpacken der Eier zuständig war, gesucht werden, denn der meinte es zu gut und packte die Eier so fest ein, dass Sie bereits dabei zu Bruch gingen. Natürlich reklamierte ich den Schaden und schickte die Fotos als Beweis mit. Die nicht zum Verzehr geeignete Ware wurde auch problemlos gutgeschrieben. Da dies aber nur beim Versender MyTime auftrat – sogar mehrfach, die Eier bei anderen Online-Versendern aber in tadellosem  Zustand ankamen, liegt der Fehler logischerweise nicht auf dem Transportweg vom Lager zum Kunden.

    Eierbruch(Bild rechts: Eier? Neee. Eiermatsch.. Bei MyTime.de ist das leider ein Glücksspiel, ob Sie heile ankommen. Dies liegt aber nicht am Transport, denn die Eier sind so dick in Folie, Schaumstoff und Tesastreifen eingewickelt, dass Sie in einem Styropor-Behälter gar keine Beschädigung erleiden können. Hier hat der Einpacker im Lager vermutlich zu grob Hand angelegt)

    Die Qualität der Frischwaren

    Wie steht es mit der Qualität von Frische-Artikeln wie Obst und Gemüse?

    Auch hier gibt es nur positives zu berichten: alles war wirklich knackig frisch, als hätte man es grade selbst Morgens aus der frisch aufgefüllten O+G-Abteilung des Supermarktes eingekauft und nicht Abends aus den Resten zusammengesucht.

    Tomaten waren fest und ohne Druckstellen – bei Rispentomaten war die Rispe noch dran, Zucchinis hatten noch eine frische Schnittkante waren ohne Beschädigungen der Schale oder Macken und der Lauch war sauber gewaschen, durchgängig grün ohne gelbe Blätter oder Anzeichen in den Spitzen dafür.

    Im Bereich Kühlung – also Molkereiprodukten und SB-Fleisch leisten sich die Versender ebenfalls keine Patzer. Die einzelnen Gebinde sind zum Teil schon ab Hersteller gut SB verpackt.  Falls es nötig ist werden die aber im Lager noch zusätzlich schutztechnisch behandelt, indem man dicke Noppenfolie um zerbrechliche Ware wickelt.

    Grundsätzlich kann man also bei den Online-Versendern Bedenkenlos einkaufen (die Food & More Company mit Ihren diversen Shops muss ich aus am Anfang erwähnten Gründen leider ausklammern).

    Die Lieferung erfolgt in der Regel zügig, meist innerhalb von einer Woche (Kühlprodukte werden per Express versandt!), man sollte also immer noch etwas zu Essen zu Hause haben. Bei einer vernünftigen Lagerhaltung (hier möchte ich nochmals an die tolle Software “Grocy” erinnern –> zum Beitrag) sollte dies aber kein Problem sein. Die Kartons werden von den Paketdiensten i.d.R. nur unten in den Hausflur gestellt – körperlich eingeschränkte Personen werden zum Teil Probleme haben die – je nach Umfang der Bestellung – großen und schweren Kartons bis in die Wohnung zu bekommen.

    Die Artikelpreise sind ungefähr auf gleichem Niveau wie bei den Produkten im Laden – allerdings muss man bei Kühl-und Tiefkühlprodukten ein Plus für die Verpackung zahlen. Dadurch kostet der Versand knapp 10,00-12,00 €. Es lohnt sich also nicht nur 1 oder 2 Artikel aus dem jeweiligen Bereich zu kaufen.


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    Ein wichtiger Punkt: Der Müllberg

    Auch die produzierten Müllberge sind leider unschön. Die großen Versand-Kartonagen sind nach dem zerschneiden recht einfach über den Altpapier-Container zu recyceln – aber die sperrigen Styropor-Kisten lassen sich nur mit großem Aufwand entsorgen: mit dem Messer Sollbruchstellen anritzen, dann in kleine Stücke zerbrechen – und hinterher die ätzenden kleinen Styroporkügelchen, die beim zerbrechen anfallen aufsaugen. Wer das schon mal versucht hat, der weiß wie nervig und zeitaufwendig das ist.

    Eine Lösung wäre diese Boxen – welche sich durch die Kühl-Packs ganz hervorragend während einer längeren Autofahrt zum kühlen von Getränken eignen – über Nachbarschafts-Netzwerke wie nebenan.de zu verschenken. Auch bei google Kleinanzeigen könnte man die eine oder andere loswerden.

    Wer sich an die namhaften Online-Shops hält kann also relativ sicher sein qualitativ hochwertige Ware zu bekommen und das Corona-Risiko zu minimieren.

    Wie ist es mit euch? Setzt Ihr euch noch der Gefahr einer Corona-Infektion während des Einkaufs im Supermarkt aus oder überlegt Ihr euch auch, Lebensmittel Online zu kaufen – oder tut es vielleicht schon?

    Lebensmittel Online-Shops im Test

    Sortiment - 86%
    Preise - 84%
    Qualität - 76%
    Verpackung - 89%
    Lieferung - 85%
    Reklamation/Support - 88%

    85%

    Ergebnis

    Das kaufen in Online-Shops welche sich hauptsächlich auf Lebensmittel spezialisiert haben ist bei vielen noch nicht so normal wie das kaufen von Technik bei amazon und Co. Aber warum eigentlich? Gerade jetzt, während der Corona-Zeit und den damit verbundenen Verordnungen macht das shoppen in den Geschäften keinen Spaß - und wenn man dann noch auf einen Maskenverweigerer trifft, sogar gefährlich. Die Online-Shops machen einen überwiegend guten Job und bieten ein ausreichendes Sortiment an. Auch die Verpackung und der Versand der Ware erfolgt den Bedürfnissen der Ware angepasst. Das ist sicher bei den geringen Gewinn-Margen im Lebensmittel-Bereich keine leichte Aufgabe. Die Qualität der Ware stimmt - im Obst u. Gemüse-Bereich war die Ware genaus so frisch als hätte man Sie selber morgens im Supermarkt gekauft. Dank guter Kühlung während des Transports kommt die Ware auch frisch beim Kunden an. Einzig die Transportboxen aus Styropor sorgen für ein Müllproblem.

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  • ACHTUNG! EILT! Vorsicht vor betrügerischen Webshops!!…

    ..oder: aktuell sprießen Fakeshops wie Pilze aus dem Boden – also passt auf euer Geld auf!!

    Aus aktuellem Anlass muss ich hier und heute mal eine ernste Warnung aussprechen: seit einigen Wochen sind einige Webshops bei google gelistet, die mit unsagbar günstigen Preisen Käufer anlocken – das Problem: der Käufer sieht die Ware nie und sein Geld ist er auch los.

    Welche das sind, welche Masche sich die Betrüger ausgedacht haben um an euer Geld zu kommen, und warum es leicht ist auf diese Shops hereinzufallen (denn auch ich – durchaus nicht unerfahren im Onlinekauf – bin den Betrügern auf den Leim gegangen), will ich euch hier erzählen, damit euch nicht das Gleiche passieren kann, denn Fake-Shops gab es schon immer – doch eben leider nicht in dieser Qualität..

    Anfang Oktober lud ich mir über meinen Microsoft Account das neue FORZA 7 ULTIMATE herunter. Leider ließ sich das Spiel mit meinem Microsoft Sidewinder Force Feedback Joystick nicht steuern – tja, dumm gelaufen – zusätzlich zu den knapp 100 € zum Spiel mussten also noch Ausgaben für ein vernünftiges Lenkgerät ins Auge gefasst werden.


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    Ich benötigte also ein vom Spiel unterstütztes Lenkrad-Pedalset und suchte verschiedene kompatible Artikel über google. Ich wurde sehr schnell fündig, und ein Shop stach durch besonders günstige Preise hervor: KKG Technik aus Frankfurt.

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    (KKG Technik – ein betrügerischer Webshop, der aktuell (9.11.2017) in Auflösung begriffen ist. Dafür gibt es nun „Berndsshop“ – gleich gemacht (inklusive dem angegliedertem Blog, mit sinnentleerten Beiträgen, Rechtschreibfehlern und Gruseldeutsch. Aber immerhin in einem anderen Bundesland)

    Da der Shop auf den ersten Blick keinen Verdacht erregte – natürlich sagte mir der Name im Gegensatz zu den bekannten Webshops von ALTERNATE, Computeruniverse, Caseking nichts (um nur die großen zu nennen, bei denen ich regelmäßig einkaufe – stutzig hätte mich das nichtfunktionieren von PayPal machen können – maß dem aber leider zu dem Zeitpunkt keine große Bedeutung zu) – bestellte ich am 8.10.2017 deshalb bei der KKG Technik ein Logitech G29 Driving Force Set für 210,10 €.

    Und damit begann ein mehrwöchiges Meisterstück der Hinhalte-Technik seitens KKG, gewürzt mit gefälschten Bewertungen bei Trustpilot, einem Lug-und Trug E-Mail-Verkehr vor dem selbst Baron Münchhausen vor Ehrfurcht den Dreispitz gezogen hätte und dem dramatischen Ende in Form einer Strafanzeige wegen gewerbsmäßigen Betrugs, dem einfrieren von Geldern zum Schutz tausender betrogener Kunden seitens der Heidelberger Payment und Ermittlungen seitens der hessischen Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft.

    Doch gehen wir chronologisch vor: Seid also alle herzlich willkommen auf meiner Irrfahrt in der Welt der betrügerischen Webshops..

    Nachdem ich im Shop den gewünschten Artikel im Warenkorb ausgewählt hatte, und das bekannte Prozedere mit Bestätigung der AGBs und Auswahl der Zahlmöglichkeit hinter mir hatte (ich wollte eigentlich wie üblich per Paypal überweisen – doch irgendwie schien das Modul nicht zu funktionieren.. Achtung! Das war Sarkastisch gemeint!), blieb nur Direktüberweisung. Ich überwies direkt noch am 8.10.2017 Abends per Sofortüberweisung 210,10 € auf das angegebene Konto, bekam wie üblich, umgehend per Mail eine Auftragsbestätigung und eine Rechnung und die Info, dass man den Artikel in den Versand gegeben hätte. Soweit so gut…


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    4 Tage gingen ins Land – doch weder erhielt ich die Ware, noch eine Trackingnummer eines Paketdienstes…

    Ich wartete…

    Am 12.10.2017 bekam ich plötzlich und äußerst unerwartet eine Mail, in der mir die KKG Technik mitteilte, dass meine Bestellung seitens KKG storniert worden wäre und das Geld auf mein Kreditkartenkonto zurücküberwiesen worden wäre, da der Artikel nicht rechtzeitig geliefert werden könnte – ich aber zum 19.10. den Artikel neu bestellen könnte (Ich rieb mir verwundert die Stirn: wie konnte das sein, wo doch in der ersten Mail vom 8.10. die Ware bereits in den Versand gegeben worden war? Und wieso wurde es auf mein Kreditkartenkonto zurücküberwiesen – ich hatte doch per Banküberweisung gezahlt?)

    Und ein Blick auf meine Banking-App zeigte mir: Nein, das Geld war auch noch nicht wieder gutgeschrieben. Das sollte eigentlich bei Inlandsüberweisungen innerhalb von 2 Tagen absolviert sein. Langsam wurde die Geschichte ominös – ich entschied mich erst mal weiter abzuwarten und nicht ein weiteres Mal den Artikel zu bestellen und in Vorkasse zu treten – Firmen, die es nicht schaffen Geld zügig zurück zu überweisen sind mir per se suspekt..

    Stattdessen versuchte ich den telefonischen Support zu erreichen um nachzuhaken, wann ich denn mit der Rückerstattung der Kaufsumme rechnen könnte. Dies war ungefähr so schwierig wie den Papst ans Telefon zu bekommen: Die Hotline war dauerbesetzt – mehrmals flog ich nach 10 Minuten Wartezeit aus der Leitung. Auch Kontaktversuche über mein Kundenkonto zum Stand meiner Bestellung, bzw. der Rücküberweisung brachten nix – die Mails wurden einfach ignoriert.

    Am 19.10.2017 erreichte ich telefonisch endlich jemanden von der KKG Technik und fragte – noch höflich – mal nach, wann sich denn die KKG dazu überwinden könnte, sich von meinem Geld zu trennen und es mir wieder auf mein Konto zurück zu buchen – immerhin war das Geld ja nun bereits seit 5 Tagen überfällig. Der Herr auf der anderen Seite erzählte etwas von einem Lieferausfall, und dass alle Mitarbeiter beschäftigt wären, die Buchungen rückabzuwickeln, dies aber ein paar Tage dauern könnte. Die ganze Geschichte klang für mich immer unglaubwürdiger: seit wann dauert es für einen Mitarbeiter länger, eine Banküberweisung zu tätigen, als eine Packliste auszudrucken, einen Artikel zu kommissionieren, transportsicher zu verpacken und Versandaufkleber dafür zu drucken?

    Diese ganzen Ungereimtheiten ließen mich bei google ins Suchfeld: „KKG Technik Erfahrungen“ eintippen und auf Trustpilot.de landen – augenblicklich bekam ich rote Ohren..

    So schlechte Kritiken hatte ich noch nirgendwo gelesen – natürlich gibt es Shops, bei denen es manchmal zu Verzögerungen kommt – aber bei KKG Technik hatte das Ganze eine noch nie bekannte Dimension erreicht!


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    Der Ablauf war immer der gleiche: der Kunde bestellte und überwies anschließend per Bank-oder Sofortüberweisung, bekam nach ein paar Tagen eine Stornierung des Auftrags, im weiteren Verlauf dann jede Menge Lügenmärchen aufgetischt, aus welchen fadenscheinigen Gründen es zu Verzögerungen im Ablauf kam – aber sein Geld bekam er nicht zurück!

    Am Anfang versuchte die KKG Technik noch mit gefälschten Accounts bei www.Trustpilot.de gute Wertungen zu platzieren – doch wenn man genau hinsah, erkannte man die Profile schnell als Fälschung (neue Profile, die nur 2-3 Wertungen abgegeben hatten (die aber alle innerhalb weniger Stunden abgegeben wurden)– und bei knapp 1.500 1-Stern Wertungen reißen die wenigen hundert 5-Sterne Bewertungen das Eisen nicht mehr aus dem Feuer. Da die Geschädigten (mit gehöriger Wut im Bauch) auch die gefälschten Profile bei Trustpilot meldeten – woraufhin die Wertungen gelöscht wurden (dies hatte die KKG Technik am Anfang ihrerseits bei für Sie negativen Bewertungen auch versucht, mussten aber bei dem Hagel an Beschwerden bald die Segel streifen), sank die Gesamtwertung auf 1 Stern – Höchststrafe!

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    (sieht nicht aus wie KKG – ist aber ein 100%iger Klon. Inklusive einem äquivalentem, aber völlig überflüssigem Blog in gruseligstem Deutsch und völlig sinnentleerten Beiträgen. Dazu mal ein paar Fragen: Wie kann ein Geschäftsführer solch eines Umsatzriesen nach Kleinunternehmerregelung tätig sein? Und wie kann ein grade mal 1 Monat alter Shop, der erst seit 2 Wochen Bewerbungen bei Trustpilot sammelt (die größtenteils gefaked sind), ein Sortiment anbieten, das selbst alteingesessene, große Onlinehändler wie Alternate, Computeruniverse u. Co. Alt aussehen lassen)

    Mir schwante übles – hier schien eine große Verarsche in Gange zu sein. Fast alle Kunden hatten ähnliches erlebt wie ich: Während einer google-Suche ein superbilliges Produkt auf KKG Technik gefunden, dort per Banküberweisung oder per Sofortüberweisung bestellt (bei allen war Paypal nicht verfügbar), dann nach ein paar Tagen die Stornierung – aber keine Rückerstattung des Kaufbetrages.

    (zur Info: glücklicherweise hatte der Betreiber des Sofortüberweisungs-Payment-Moduls – die Heidelberger Payment – die Kundengelder wegen Betrugsverdacht zu dem Zeitpunkt bereits eingefroren und damit das Geld hunderter Kunden gerettet: nach den letzten Infos seitens Heidelberger werden die Gelder an die geschädigten Kunden zurückgezahlt. Wie gesagt: hier sind nur die Kunden auf der sicheren Seite, die per Sofortüberweisung gezahlt haben – Kunden, die normale Überweisungen von Bank zu Bank getätigt haben gehen im schlimmsten Fall leer aus, denn die Konten der KKG Technik dürften leergefischt sein – und die Betreiber abgetaucht.)

    clip_image006Zum üblen Spiel gehört natürlich auch ab und zu Ware tatsächlich auszuliefern, damit immer noch ein paar Unbelehrbare glauben, dort könnte man etwas kaufen – und tatsächlich die Ware auch geliefert bekommen. Aber auf 100 Bestellungen kommen vielleicht 3-4 Lieferungen – und die sind nicht über Großhändler bestellt worden, sondern bei anderen Einzelhändlern gekauft worden und wurden nur alibimäßig an besonders renitente Kunden versandt – dreisterweise zum Teil sogar minderwertiger als bestellt (bspw. statt einer bestellten NVIDIA GTX 1080 TI für 715,00 € wird eine wesentlich leistungsschwächere ATI Radeon RX 580 Grafikkarte für 330,00 € geliefert oder statt einer hochwertigen Bosch Waschmaschine eine minderwertigere BEKO). Und der Kunde ist froh überhaupt etwas zu bekommen und akzeptiert mit knirschenden Zähnen.

    Überhaupt: der Shop ist ein Wunder! Eine Firma, die seit 2 Monaten existiert, hat ein Sortiment wie weiland der gute alte Quelle Katalog? Wie geht das?

    Woher hat man das Geld, diese Artikel alle auf Lager zu haben? Ach Stop, da war ja was: KKG hat ja nichts auf Lager (wie auch –  das Ladengeschäft in Frankfurt oder Langen ist nach Aussage von dort vorstelligen Betrogenen, nur eine kleine Butze). Gut, dass ist heutzutage kein Problem. Viele Distributoren bieten das „Dropshipping“ an. Das heißt, dass der Händler keinen Lagerplatz benötigt, sondern bestellte Ware gleich aus dem Lager des Herstellers, bzw. Großhändlers an den Kunden geliefert wird. Voraussetzung dafür ist natürlich eine bestehende Geschäftsbeziehung, mit einem Distributionsvertrag sowie eine vorhandene ausreichend hohe Kreditlinie (und nur wenn man langfristig hohe Umsätze erzielt, bekommt man auch bessere Preise) – dies scheint aber bei KKG Technik alles nicht der Fall zu sein – wozu kauft KKG Technik sonst bei Firmen, die Endkunden beliefern zu einem wesentlich höherem Preis ein, die er als Händler beim Großhändler bekommen würde?

    (Bild links: hört sich ziemlich vernünftig und logisch an, was dieser Herr schreibt. Produkte verkaufen, die man gar nicht hat: dafür gibt’s sicher im StGB ein nettes Kapitel drüber)

    Doch auch hier pfeift die KKG fröhlich auf alle Paragraphen des HGB, StGB und BGB – sie bietet nämlich Artikel zum Verkauf an, für die sie gar keine Vertriebslizenz hat, wie die im Bild gezeigte (wahrscheinlich echte und ebenso wahrscheinlich gelöschte) Bewertung auf Trustpilot zeigt.


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    Ware verkaufen, bei der man weiß, dass man sie nicht verkaufen kann, bzw. darf? Fotos die urheberrechtlich geschützt sind ohne Einwilligung auf seinem Shop einstellen? Na aber Hallo – sieht so ein vertrauenserweckender Verkäufer aus?!!…

    Wer da nicht hellhörig wird und umgehend seinen Warenkorb storniert, der hat schneller als ihm lieb ist ein erhebliches Loch in seiner Geldbörse – und ob das Geld mit rechtlichen Mitteln zurückgefordert werden kann, ist eher fraglich, denn wer so etwas einfädelt, hat sicher Erfahrung in diesem Bereich. Dazu gehört auch das einsacken des erbeuteten Geldes und das abtauchen ins Nirgendwo.

    ACHTUNG! EILT! Vorsicht vor betrügerischen Webshops!!…Der Fall KKG Technik hat mittlerweile auch die Medien erreicht: sowohl in den Ruhrnachrichten wurde darüber berichtet, sowie bei Kabel 1 – die Staatsanwaltschaft ermittelt auch schon fleißig – doch die deutschen Staatsorgane sind eines sicher nicht: die schnellsten. Darüber hinaus funktioniert die Kommunikation zwischen den Bundesländern nicht.

    Zeit also, die Zelte abzubrechen und einen neuen Shop aufzumachen. Meine Vermutung wäre beispielsweise folgender: www.Berndsshop.de – denn die Parallelen sind zu ähnlich, als dass dies reiner Zufall sein kann (auch wenn der Betreiber ein anderer sein soll). An diesem kann man auch das Muster der Fakeshops erkennen, die ich hier mal – ohne Garantie auf Vollständigkeit oder Aktualität – veröffentliche. Doch beachtet: Der Feind lernt schnell. Klare Verdachtsmomente können sich verlagern oder so verbessert/verschleiert werden, dass Sie nicht mehr ohne weiteres offensichtlich sind.

    Aktuell (10.11.2017) gilt folgendes:

    1. Geschäftsführerwechsel vor wenigen Monaten

    2. DENIC Registrierung mit einer suspekten Mail-Adresse (z.B. yandex.com (Sitz in Russland) oder kostenlose Provider wie GMX, Freenet o.ä.

    3. Web-Shop mit unüblich niedrigen Preisen – sogar unter dem Einkaufspreis (als Entschuldigung für dich, falls Du zu den Opfern gehörst: dies ist ja leider für einen Endkunden schlecht zu kontrollieren)

    4. ein Sortiment an Waren, die selbst den guten alten Quelle-Katalog mit seinen über 1000 Seiten alt aussehen lässt

    5. Warensortiment in der Regel ab 100,00 € aufwärts (damit sich der Schwindel auch lohnt)

    6. Texte im Blog in fehlerhaftem Deutsch bsp. „führ mehr“, statt „für mehr“, bei Beiträgen im Blog, Satzbau von Stufe falsch bis katastrophal – zum Teil fehlen ganze Wörter – ebenso bei den Beschreibungstexten zu Produkten.

    7. Profil bei Trustpilot besteht erst seit kurzem und ist mit Fakebewertungen „angefüttert“ – schlechte Wertungen werden am Anfang noch gelöscht um den Trustpilot-Wert hochzuhalten (im späteren Verlauf ist dies kaum mehr möglich)

    8. Paypal oder andere Zahlungsmodule, welche es ermöglichen Geld zurückzufordern funktionieren nicht oder sind “vorübergehend wegen technischer Probleme” deaktiviert, Nachnahme ist überteuert (bsp. 30,00 €) – stattdessen nur die Möglichkeit der Vorkasse oder Direktüberweisung

    nach Kauf (also eigentlich schon zu spät!)..

    9.  Support schlecht bis gar nicht erreichbar (ist aber auch eher ein Glücksspiel ob man zu den Glücklichen gehört, die zu Ihr Geld wiederbekommen)
    10. Mailverkehr im Schneckentempo mit immer neuen Ausreden.
    11. zugesagte Zahlungen kommen nicht – bis auf vereinzelte Alibizahlungen, die einzig darauf abzielen auf Zeit spielen zu können um in der Zeit noch weitere Geldzahlungen über den Shop einheimsen zu können.

    Okay, habt Ihr noch ein paar Punkte? Seid Ihr selber auf die Nase gefallen oder kennt Ihr Shops, die euch schon mal abgezockt haben? Dann schreibt es doch unten in die Kommentare – vielen Dank!

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