Klima

  • Das Midea Portasplit Fazit im Jahr 2026: Sie ist die Beste mobile Klima-Anlage!..

    An dieser Klimaanlage müssen sich alle anderen messen!

    Hidiho liebe Community! Habt ihr das Drama diesen Sommer mitbekommen? Klima-Anlagen waren im Sommer 2026, das Klopapier des 1. Covidium-Krieges Anno 2020! Überall waren die Geräte, die für überlebenswichtige Kühle in den überhitzen Wohnungen sorgen sollten, bereits nach kurzer Zeit ausverkauft. Und wo sich Schnäppchenjäger die Hände rieben, weil es reihenweise Shops gab, wo die begehrten Kühlungsspender für unter UVP verkauft werden sollten, konnte man sicher sein, dass es Fake-Shops waren: gekauft = Geld weg und keine Ware.

    Die Preise bei den wenigen, die noch Lagerware hatten, stiegen ins astronomische – um das zwei bis dreifache über UVP musste man bezahlen – 3.000, 4.000, 5.000 €! Jedenfalls für das begehrteste Modell: die MIDEA Portasplit. Selbst gebrauchte Geräte konnte man weit über Neupreis verkaufen (für euch getestet). Und es gibt gute Gründe, warum ausgerechnet diese Klimaanlage so begehrt ist: Sie ist in meinen Augen die beste Anlage in dem mobilen Splitgeräte-Segment  – und ich werde euch erzählen, warum das Midea Portasplit Fazit nach einem Jahr mich noch immer für diese Anlage begeistern kann!

    Die Lagerfähigkeit: durchdacht bis perfekt!

    Fangen wir beim Beitrag zum Midea Portasplit Fazit aber erst mal damit an, was mit der Anlage passiert, wenn die kühle Jahreszeit den Einsatz nicht mehr nötig macht: Die Hauptmonate der Monoblock-Geräte und der Split-Klimaanlagen (gleich welchen Fabrikats) sind von Mai bis einschließlich August. Drei Monate im Einsatz und die restlichen neun Monate stehen die sperrigen Dinger in der Wohnung rum und dauernd im Weg.

    Da Klimageräte ziemlich schwer sind, ist der Transport in den Lagerraum im Keller oder auf dem Speicher auf dem Dachboden anstrengend (und die meisten Geräte haben Griffmulden, in die man nicht besonders gut greifen kann und das transportieren dieser Anlage unnötig erschweren).

    Das Midea Portasplit Fazit im Jahr 2026: Sie ist die Beste mobile Klima-Anlage!..(Bild rechts: Egal ob Kühlschränke, Waschmaschinen oder Klimaanlagen – so eine hochwertige Sackkarre mit extralanger Gabel macht Sinn, wenn man die durch ein Treppenhaus transportieren will. Treppenkufen, wie bei dieser hier oder eine „Treppensteiger“ mit 3 rotierenden kleineren Rädern sind Pflicht. Und genug Mukkis in den Armen!)

    Bei der Midea ist das Transportieren über eine Treppe nur mit zwei Personen möglich, da die Anlage aus 2 Komponenten besteht, die untrennbar mit einem Schlauch verbunden sind. Der Versuch dies alleine zu bewerkstelligen, indem man das Außenteil auf das Unterteil stellt, um es alleine herunter oder hinauf zu tragen, wird nur zu einem kapitalen Sachschaden führen.

    Eine Sackkarre mit extra langer Gabel auf der man die Anlage mittels Haltegurten verzurrt, ist eine Methode die halbwegs gut funktioniert – vorausgesetzt dass die Karre entweder als „Treppensteiger“ konzipiert ist oder sogenannte „Treppenkufen“ hat (obwohl auch das eine ganz schöne Plackerei ist). Hat man so etwas nicht, dann bleibt nur die Möglichkeit einen Freund oder Nachbarn um Hilfe zu bitten.


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    Damit man die Anlage gar nicht zum lagern durch das Haus tragen muss, hat MIDEA mitgedacht und die Lagerung der Anlage während der nicht genutzten Zeit wirklich optimal gelöst! Auf das Hauptgerät wird eine speziell dafür entwickelte Plastikabdeckung gelegt, die Aussparungen für die Füße des normalerweise außen angebrachten Oberteils hat. Dort drauf wird das Oberteil gestellt. Die Klimaanlage wird dadurch zwar etwas höher aber wächst nicht in der Breite. Wenn man die Fensterhalterung auch noch abschraubt, dann kann man die noch oben drauf legen – zusammen mit der Fernsteuerung (Tip: Batterien vorher entfernen). Besser geht es nun wirklich nicht!

    Midea Portasplit Fazit - Transport ist einfacher als bei anderen Anlagen(Bild links: die etwas leistungsstärkere REMKO RKL 495 DC nimmt ihr Außenteil Huckepack. Das verschieben in einen anderen Raum funktioniert so leidlich bis schlecht, da das Gewicht an der Rückseite die Anlage stark Hecklastig macht und selbst kleinste Stolperstellen schnell zum kippen führen können. Der Vorteil der REMKO ist die etwas höhere Leistung und der ein Meter längere Schlauch. Der Nachteil ist die Lautstärke, die sich nur in 3 Stufen einstellen lässt und einen Flüstermodus vermissen lässt.)

    Bei der leicht leistungsstärkeren REMKO RKL 495 DC (14.500 BTU zu 12.000 BTU) musste das Außenteil auf der Rückseite des Unterteils an speziellen Nasen eingehakt werden. Das war nicht so einfach, denn das Außenteil war schwer, der Schlauch ziemlich starr und das Unterteil rollte gerne davon, wenn man dort das Außenteil einhängen wollte. Man konnte schon mal den einen oder anderen Meter hinter dem Teil herlaufen, bis man es an einer Wand, wo es nicht wegrennen konnte, gestellt hatte.

    Dazu machte diese Befestigungskonstruktion die Anlage sehr Hecklastig. Mehr als einmal kippte die REMKO fast, weil eine Bodenunebenheit ein Rad blockierte und schon eine leichte Neigung beherztes Nachfassen erforderte um ein kippen des Gefährts zu verhindern. Durch den „Rucksack“ vergrößerte sich auch die Stellfläche – es gab kaum einen Ort in der Wohnung, wo man die REMKO die kühle Jahreszeit über verstauen konnte.

    Das ist bei der MIDEA Portasplit anders: Ober – und Unterteil passen aufeinandergestellt in einen Besenschrank oder Kleiderschrank. Damit ist das Teil komplett aus der Sicht und steht auch nicht monatelang störend im Weg rum.

    Midea Portasplit Fazit - Der Transport und die Verstauung bei Nichtbetrieb ist super gelöst.(Bild rechts: Bei MIDEA hat man bei der Entwicklung mitgedacht und an die Zeit ohne Klima-Anlage ein paar Gedanken verschwendet: Die Anlage ist von den Maßen her kompakt – eher etwas breit und dafür nicht sehr tief (52 Zentimeter breit und 37 Zentimeter tief). Dank einer beiliegenden Auflage kann man das Außenteil auf das Unterteil stellen und die komplette Anlage bequem durch die Wohnung schieben. )

    Noch besser: es muss nicht entfeuchtet werden, denn das macht die Anlage über die integrierte Pumpe selber und führt Kondenswasser über das Außenteil, welches einen Drainageschlauch besitzt selber ab. Vorbei die Zeit, als man auf dem Boden hinter einer Klimaanlage knien oder sogar liegen musste, um einen ergonomisch sinnentleert angebrachten Stöpsel rauspfriemeln, der nur einen Zentimeter über dem Fußboden aus der Klimaanlage schaute.

    Aus Platzgründen ließ sich nur ein Backblech unter des Ausfluss schieben,  um das Wasser aus der Kiste zu kriegen und die Störung „P1“ oder andere Zahlenbuchstabenkombinationen aus dem Display verschwinden zu sehen. Beim aufheben schwappte das Backblech fast immer über und der nächste Wutanfall war vorprogrammiert.


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    Bei der MIDEA Portasplit muss man nur bevor man sie verstaut einmal das Selbstreinigungsprogramm durchlaufen lassen. damit werden dann im Inneren auch die Keime abgetötet, damit nichts schimmelt. Das ist schon ziemlich geil gemacht! Im Midea Portasplit Fazit ist das nicht mehr verbesserungsfähig und bekommt 5 Sterne!

    Die Installation? Vorbildlich gelöst!

    Gut, Wie man das Teil verstaut, weißt Du jetzt – aber wie installiert man die Anlage? Hier gibt es ein paar wichtige Punkte zu beachten, die in der Werbung häufig nicht so erwähnt werden – und leider besonders in unserem Paragraphenreichem und Klagewütigem Land. Die ideale Anbringung ist die Fenstermontage mittels der beiliegenden am Fensterrahmen befestigten Abstützung und Halterung. Stabil, einfach anzubringen, durch austauschbare Stege werden mehrere Mauerdicken unterstützt, das Außenteil ist durch ein Drahtseil zusätzlich gesichert: Top!

    Bis dein Vermieter dich anschreibt und dir verbietet das Außenteil der Anlage wegen „Fassadenveränderung“ außen anzubringen. Dann bist Du im Arsch, denn der Vermieter kann es verbieten – und rechtlich hast Du da keine Chance etwas dagegen zu unternehmen.

    Rettung bringt dir nur der Umstand, wenn Du eine Loggia oder einen Balkon hast – dieser Bereich gehört zu der gemieteten Fläche und hier darfst Du das Außenteil aufstellen – mit dem Nachteil, dass die Kühlung sich hauptsächlich auf diesen Raum konzentriert. Der Autor

     

    Das Midea Portasplit Fazit im Jahr 2026: Sie ist die Beste mobile Klima-Anlage!..(Bild links: Die stabile Folie des wesentlich schmaleren Fenstersegels der MIDEA Portasplit ist dichter und hält die Wärme von außen besser fern, als die üblichen Fenstersegel aus dünner unbeschichteter Baumwolle. Ich habe hier noch mit weißem Gaffertape (AMAZON) nachgearbeitet um auch die Ecken und Übergänge sauber abzudichten.)

    Die Entwickler bei MIDEA haben sich auch der Fensterabdichtung angenommen und die speziell für die MIDEA angepasst. Da jeder Zentimeter mehr, den ein Fenster offen steht, wieder eine Eindring-Möglichkeit für warme Luft von außen ist, hat man das „Fenstersegel“ aus einem wesentlich dichterem Kunststoffgewebe hergestellt, welches kaum Luft durchlässt. Klar: Warme Luft, die gar nicht erst hineinkommt muss eben nicht auch noch wieder Energieverschwendend heruntergekühlt werden.

    Zusätzlich ist es auch noch schmaler. Das macht Sinn, denn der Versorgungsschlauch ist nur knapp 2,5 Zentimeter breit und nicht so ein dickes – bis zu 15 Zentimeter Durchmesser – Abluftschlauchmonster wie bei Monoblock-Anlagen. Das bedeutet, dass eben auch das Fenster 15 Zentimeter weit offen steht, denn der Schlauch muss ja hinaus geführt werden (es gibt Vorsätze, die den Schlauchdurchmesser am Fensterausgang schmaler machen, das setzt aber einiges an Fummelarbeit voraus) Die weit verbreiteten Monoblock-Anlagen ziehen leider bauartbedingt Luft aus der Umgebung an und erzeugen im Raum ein kleines Vakuum.

    Leider gibt es hier einen Punktabzug, da das Fenstersegel für eine Standard-Balkontür ungefähr 30 Zentimeter zu kurz ist. Wenn man es wie vorgegeben installiert, endet das Segel sowohl oben wie unten knapp 10 bis 15 Zentimeter vor Ende des Türanschlags. Die Folge: man kann die Tür nur einen Spalt breit öffnen um das Außenteil der MIDEA davor auf den Boden zu stellen. Die Tür komplett zu öffnen um den Balkon im Sommer zum sonnen zu nutzen ist damit merklich erschwert – außer man ist ein Schlangenmensch, der sich durch jede enge Lücke zwängt. der Autor

     


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    Das hat den unschönen Nebeneffekt, dass eben auch immer wieder viel warme Luft durch das luftdurchlässige Fenstersegel von außen in die Wohnung gesaugt wird – eine der Hauptursachen, warum diese Geräte solche Stromfresser sind: Sie kämpfen quasi ständig gegen sich selbst und sind ständig unter Volllast.

    Die Leistung der MIDEA Portasplit (12.000 BTU Version) – Spitze!

    Glücklicherweise ist die 12.000 BTU starke Version der MIDEA Portasplit (nicht die 8.000er „Cool“ Variante) in der Lage eine ganze Wohnung zu kühlen. Je nach Verwinkeltheit des Grundrisses natürlich mal mehr oder weniger effektiv. Ein großer 30 Quadratmeter großer Raum mit Wohnküche und Schlafbereich ist da einfacher zu kühlen als fünf separate und durch einen langen Flur verbundene Räume.

    Leider verwechseln viele Käufer Quadratmeter und Kubikmeter. Quadratmeter sind zweidimensional: Länge x Breite und Kubikmeter sind dreidimensional: Lange x Breite x Höhe. Da die Standarddeckenhöhe 2,5 bis 2,6 Meter ist, muss man also die Quadratmeter mit 2,5 multiplizieren. Ein Raum von 16 Quadratmetern hat nach der Rechnung 40 Kubikmeter. Das sollte man im Hinterkopf haben! der Autor

     

    Trotzdem kann sich das Ergebnis einer MIDEA 12.000 BTU im Midea Portasplit Fazit bei der Kühlung für eine 60 Quadratmeter große Wohnung sehen lassen und lässt jedes Monoblock-Gerät weit abgeschlagen hinter sich! Lt. der Webseite von MIDEA ist die 12.000 BTU starke Ausführung der Portasplit in der Lage einen Raum von 42 m² (entspricht 105 m³) zu kühlen.

    Ich habe für den Beitrag zum Midea Portasplit Fazit einen Test gemacht, um zu sehen wie schnell die Midea einen Raum herunterkühlt. Der Raum war verschattet und der Test startete Morgens um 8:00 Uhr und dauerte 7 Stunden. 3 Stunden lang kühlte die Midea im Turbo-Modus ausschließlich einen ca. 16 Quadratmeter großen Raum bei geschlossener Zimmertür. Die Temperatur und Luftfeuchtigkeit wurde alle 20 Minuten gemessen. Danach öffnete ich die Zimmertür um zu sehen wie schnell sich die kühlere Luft aus dem Raum in die anderen Räume verteilt. Hier wurde aber nur stündlich gemessen.


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    Der Testraum wurde wie in der Grafik ersichtlich sehr schnell kühler. Es zeigte sich aber, dass die ganze Wohnung nach und nach zwar nicht viel kühler wurde – die einzelnen Räume wurden im Schnitt nur ein halbes Grad kühler – die Luftfeuchtigkeit sank aber stark: von 52% – 53% auf 45% – 46%. Der Raum in dem die MIDEA stand, konnte die Kälte trotz stark steigenden Außentemperaturen größenteils halten und wurde durch den Kälteverlust an die angrenzenden Räume nur unwesentlich wärmer und durch die sinkende Luftfeuchtigkeit auf unter 50% und fast in die Nähe von 40% fühlten sich die kaum veränderten Temperaturen auch in den anderen Räumen ganz anders an, da das unangenehme Gefühl des schwitzens bei unter 50% Luftfeuchtigkeit stark nachläßt.  Das Midea Portasplit Fazit im Jahr 2026: Sie ist die Beste mobile Klima-Anlage!..

    (Bild oben: Die Midea Portasplit (12.000 BTU) hält sich wacker und kühlt eine ganze Wohnung. Die Temperaturen liegen im Raum, in dem die Anlage steht bei kühlen 20° Celsius und in den anderen Räumen bei knapp 24° Celsius mit ungefähr 40% Luftfeuchtigkeit. Das ist ein angenehmer Wert, der kaum den Körper zum schwitzen bringt und einen auch Nachts problemlos einschlafen lässt.

    Beim Start des Tests um 8:00 Uhr morgens waren im Wohnzimmer annehmbare 24,7° Celsius und 52% Luftfeuchtigkeit. Zu dem Zeitpunkt waren draußen noch fast kühle 21,8° und 44% Luftfeuchtigkeit. Das änderte sich schnell! Die Anlage lief im Turbo-Modus (die Midea verbraucht da knapp 800 Watt) und bereits nach 20 Minuten war die Raumtemperatur um 1,9° gesunken und auch die Luftfeuchtigkeit von 52% auf 46% gesunken. Die Temperatur und Luftfeuchtigkeitsfühler lagen am anderen Ende des Raumes um sicher zu gehen, dass die Werte aussagekräftig sind.

    Bereits weitere 20 Minuten später: also 40 Minuten nach Testbeginn ist es im Raum mit der MIDEA gemessen 21,4° – also nochmals 1,2° kälter geworden, wobei die Luftfeuchtigkeit mit 45% nicht viel weiter abgesunken ist.


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    MIDEA Portasplit Fazit - auch für ungünstige Raumzuschnitte geeignet.(Bild Rechts: Dieser nicht Maßstabsgerechte Grundriss meiner Wohnung zeigt das Kühlungs-Dilemma: Das Wohnzimmer wird maximal heruntergekühlt, aber es ist zu wenig Luftbewegung um die kalte Luft zu verteilen und auch noch in die anderen Räume zu befördern. Stand-oder Deckenventilatoren könnten da Abhilfe schaffen. Allerdings entzieht der Kühlprozess im Wohnzimmer der Raumluft so viel Feuchtigkeit, dass selbst 24° Celsius sich noch absolut angenehm anfühlen und man nicht das unangenehme „Kleben“ auf der Haut verspürt.)

    Eine Reduktion der Temperatur um 3,3° Celsius in Verbindung mit einer Verringerung der Luftfeuchtigkeit um 6% ist eine Leistung, die sich sehen lassen kann und jede Monoblock-Anlage bedröppelt dastehen lässt.

    Im weiteren Verlauf ging die Temperatur dann bis unter 20° Celsius hinunter und die anderen Räume partizipierten zwar nicht so sehr von der im Testraum erreichten Temperatur aber durch die Entfeuchtung der Luft in der Wohnung wurde trotz fast bleibenden Raumtemperaturen das Raumklima verbessert und das unangenehme „Schwitzgefühl“ blieb aus.

    Einen Tag später wiederholte ich den Test mit anderen Einstellungen der Portasplit: statt maximaler Leistung von 100% Lüftergeschwindigkeit und Turbo-Modus für eine schnelle Raumkühlung versuchte ich das genaue Gegenteil. Wieder war der Raum verschattet, die Außentemperatur beim Start identisch und die Raumtür geschlossen.

    Die MIDEA Portsplit 12.000 BTU - Fazit nach einem Jahr

    Das Midea Portasplit Fazit im Jahr 2026: Sie ist die Beste mobile Klima-Anlage!..

    +

    • sehr leistungsfähige Anlage, die einen Raum in Bestzeit herunterkühlt
    • durchdachtes Design – speziell für die Zeit außerhalb des Einsatzes
    • sehr dezentes und schickes Design
    • einfache Installation
    • im Vergleich zu Monoblockanlagen wesentlich niedrigere Stromkosten
    • sehr leise Lüftergeräusche beim Silent-Mode
    • reichhaltiges Zubehör
    • sehr gute App mit KI und Szenenerstellung
    • Google und Alexa kompatibel
    Das Midea Portasplit Fazit im Jahr 2026: Sie ist die Beste mobile Klima-Anlage!..

    -

    • Verbindungsschlauch mit nur 2 Metern Länge etwas kurz
    • Fensterhalterung (Klebebügel) Klebstoff ungeeignet
    • Fenstersegel für manche Balkontüren zu kurz
    Wenn es eine mobile Split Klima-Anlage gibt, die auf Anhieb zu der besten gewählt wurde, dann hat das einen Grund: Die MIDEA Portasplit vereint einfach alles was eine gute Klima-Anlage ausmacht. Das fängt beim schicken Äußeren an, geht weiter über die einfache Installation mit speziell für die Portasplit gefertigten Teilen, einer brachialen Kühlleistung, vergleichsweise niedrigen Energiekosten, einer durchdachten App-Steuerung und Komfort-Funktionen, die es in sich haben. Auch an die Zeit nach den heißen Tagen wurde gedacht und die Einlagerung ist dadurch, dass man beide Teile aufeinander stellen kann kein Problem. Dass die Midea mit 12.000 BTU im Winter auch noch deine Wohnung heizen kann ist ein nettes Zusatzfeature, welches allerdings die MIDEA Portasplit 'cool' mit 8.000 BTU nicht kann.

    Allerdings war die Portasplit nun im Flüstermodus unterwegs: Nur 1% Lüftergeschwindigkeit und dann noch den Silent-Modus für das Außenteil aktiviert. Die MIDEA war in diesem Modus kaum lauter als ein Ventilator. Gemessen mit einer Schall-App waren im Abstand von einem Meter 47,7 dB Schalldruck – dieser Wert täuscht aber, denn die Lautstärke kam vom außen auf dem Fenstersims stehendem Außenteil. Die Fensterabdichtung ist zwar Wärme – aber nicht Schalldämmend. Wenn man sein Ohr näher an das Innenteil legte, dann war das Betriebsgeräusch nur zu erahnen und der Lüfter im Inneren kaum wahrnehmbar.

    Dazu kommt der einzige Manko, den die MIDEA Portasplit hat: Der Verbindungsschlauch zwischen Innen – und Außenteil ist mit zwei Metern Länge etwas kurz – ein weiterer Meter oder wenigstens 50 Zentimeter mehr Länge wären hilfreich um das Innenteil etwas flexibler im Raum bewegen zu können.

    Die Funktionen? Mehr als Du dir vorstellen kannst..

    Wir müssen im MIDEA Portasplit Fazit nach einem Jahr auch mal ein Wort über die Bedienung der MIDEA Portasplit verlieren. Klar – die MIDEA hat auf ihrer Oberseite die wichtigsten Soft Touch Buttons: AN/AUS, Temperatur hoch/runter, und die gebräuchlichsten Betriebsmodi, doch die Anlage kann wesentlich mehr, als die paar Buttons dir im ersten Moment suggerieren. Das merkt man schnell, wenn man sich das deutsche Handbuch der Midea durchliest. Statt einem nur wenige Seiten enthaltenem Büchlein, ist die MIDEA Portasplit Bedienungsanleitung 45 Seiten dick.

    Das Midea Portasplit Fazit im Jahr 2026: Sie ist die Beste mobile Klima-Anlage!..(Bild rechts: Wie es sich für ein ausgereiftes Produkt gehört bietet Dir die MIDEA App auch ein paar Features, die man bei den billigen Baumarkt-China-Büchsen nicht kennt. Beispielsweise zeigt dir die SmartHome App an, was dich die MIDEA an Strom kostet. Du kannst auch ein Budget einrichten und dich warnen lassen, wenn die App erkennt, dass dein Stromverbrauch wahrscheinlich dein vorgegebenes Budget sprengen wird)

    Und das ist nur der deutschsprachige Teil. Bedienungsanleitungen anderer Hersteller packen in 50 Seiten die Anleitung in Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Polnisch, Chinesisch, Russisch und sumerische Keilschrift hinein. Kein Wunder: Deren Anlagen haben nur die nötigsten Funktionen: Ein/Aus – maximal 3 Lüfterstufen – Betriebsmodi Kühlen, entfeuchten, ventilieren – Temperatur hoch/runter und eventuell noch einen Timer. Man mag das funktional nennen – ich nenne es primitiv. Eine billige Fernbedienung ohne Display – keine App-Steuerung = das ist Standard bei Billig-Anlagen im 300 bis 400 € Preissegment der immer noch meist eingesetzten Monoblock-Geräte..

    Das Midea Portasplit Fazit im Jahr 2026: Sie ist die Beste mobile Klima-Anlage!..(Bild links: So übersichtlich stellt Dir die MIDEA SmartHome App den Vergleich deines Stromverbrauchs dar. Da kann man wirklich nicht meckern. Auch wie häufig du den energiesparenden iECO-Modus davon genutzt hast wird dir gezeigt.)

    Die MIDEA Portasplit verwöhnt dagegen mit Funktionen, von denen man gar nicht wusste, dass es die gibt. Da MIDEA auch fest installierte Klima-Anlagen im Sortiment hat (wie MIDEA überhaupt ein umfangreiches Produkt-Portfolio hat, welches aus hochwertigen Geräten besteht, die sich hinter denen von anderen Global Playern nicht verstecken müssen), die wesentlich mehr Funktionen bieten als selbst das teuerste Monoblock-Gerät und die MIDEA Portasplit bauartbedingt mehr eine Split-Anlage als eine Monoblock-Anlage ist, machte es Sinn, die Komfortfunktionen fest verbauter Klima-Anlagen auch in die mobile Portasplit zu integrieren.

    Einige davon lassen sich über die wirklich hochwertige Fernbedienung aktivieren (die übrigens einen eingebauten Wärmefühler hat. Es macht also Sinn, die im gleichen Raum liegen zu haben, wie das damit gekoppelte Gerät), aber richtig luxuriös wird es über die echt toll gemachte App!

    Die App? Du willst die MIDEA Portasplit nie wieder anders bedienen!

    Das bedienen mit der Fernbedienung ist schon fast luxuriös, denn mittels der Fernbedienung lässt sich die Lüftergeschwindigkeit in Prozentschritten von 100% bis hinunter auf 1% einstellen – damit ist die MIDEA so leise, dass man das Innenteil kaum noch hört. Wer bei dem säuseln nicht einschlafen kann, dem ist dann leider auch nicht mehr zu helfen.

    Auch einige Komfort-Funktionen wie iSense (dafür wird der Wärmesensor in der Fernbedienung benutzt) sind auf dem Bedienfeld des Hauptgerätes nicht wählbar. Das Bedienfeld und die Anzeige mit den Zahlen und weißen Leuchtdioden der MIDEA Portasplit ist sowieso eine Nummer für sich: Die Beschriftung ist dezent in weißen LEDs die auf Wunsch auch komplett ausgeschaltet werden können und nur gezeigt werden, wenn sich etwas an den Einstellungen ändert. In Verbindung mit der schlichten Form und dem grauen an Stoff erinnerndem oberen Bereich ist die MIDEA Portasplit auch optisch die schönste Klima-Anlage auf dem Markt.

    Das Midea Portasplit Fazit im Jahr 2026: Sie ist die Beste mobile Klima-Anlage!..(Bild links: Mit der SmartHome App von MIDEA kann man nicht nur die MIDEA Portasplit steuern, sondern auch andere MIDEA Geräte, die sich über Wi-Fi verbinden lassen. Hier sieht man, dass die MIDEA grade im Turbo-Modus kühlt und dabei etwa 730 Watt aus dem Stromnetz verbrennt. Da man seinen Kilowattstundenpreis in der App hinterlegen kann, errechnet dir die App auch den kompletten Verbrauch.)

    Richtig luxuriös wird es aber mit der MIDEA SmartHome App! Die Einrichtung ist easy – der QR Code zur App im Apple und google Play Store ist auf der Bedienungsanleitung abgedruckt – einfach mit der Kamera scannen und installieren. Dann auf der MIDEA den Connect-Button etwas über 3 Sekunden gedrückt halten und die Anlage verbindet sich mit der App.

    Ab dann wird es magisch – denn je nach Konfiguration und Portfreigabe deines Routers kannst Du in der weiten Welt unterwegs sein und trotzdem kannst Du jederzeit die Einstellungen an deiner Klimaanlage ändern.

    Dazu hast Du wie beim Samsung S24 Ultra die Möglichkeit Routinen bzw. Szenen zu programmieren: was soll passieren, wenn Du nach Hause kommst oder die Wohnung verlässt – bei welcher Außentemperatur soll sich die Klimaanlage einschalten, welcher Eco-Modus soll benutzt werden. Ganz ehrlich: alleine für die Funktionen der App müsste ich einen eigenen Beitrag schreiben. Dass die App sowohl mit google Home Assistant und Amazons Alexa kompatibel ist, ist klar, oder?

    Da MIDEA auch etliche andere Haushaltsgeräte wie Kühlschränke, Saugroboter, Herde, Air-Fryer und weiß der Teufel was noch alles im Produkt-Portfolio hat, die sich mittels Wi-Fi in dieser App steuern lassen, wird das ein etwas längeres Prozedere.

    Aber damit Du merkst, was die MIDEA alles draufhat – hier mal eine Übersicht über die Funktionen. Halt dich fest:

    • Air Magic+
    Modellabhängig.UV-Luftbehandlung und Ionisierung der Luft zur Verbesserung der Luftqualität
    • Automatikmodus
    Das Gerät passt automatisch die Temperatur und die Ventilatorstufe an.
    • Boost
    Die Boost-Funktion erhöht für kurze Zeit die Ventilatordrehzahl sowie die Kühl- oder Heizleistung, um die Raumtemperatur schnell anzupassen.
    • Kühlmodus
    Kühlfunktion.
    • Enfeuchtungsmodus
    Entfeuchtungsfunktion.
    • ECO/GEAR-Funktion (nur Kühlen)
    ECO: Reduziert automatisch Leistung und Energieverbrauch.


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    • Lüftermodus
    Lüftermodus zur Belüftung ohne Heizung oder Kühlung.
    • Ventilatorstufe
    Leise, Niedrig, Mittel, Hoch und Automatik. Dies ist für die Modi HEIZEN, KÜHLEN und LÜFTER verfügbar.
    • Frostschutz
    Um ein Einfrieren und Schäden an Rohrleitungen und Geräten zu verhindern, kann die Klimaanlage im Heizmodus eine Innentemperatur von 8 °C aufrechterhalten.
    • Heizmodus
    Heizfunktion.
    • iECO
    Energieeinsparung ohne die Leistung zu beeinträchtigen. Algorithmen und Temperaturvorhersagen nehmen Mikroanpassungen der Leistung, der Ventilatordrehzahl des Geräts vor, um die gewünschte Temperatur zu erreichen und den Energieverbrauch zu optimieren. iECO kann nur über die SmartHome-App aktiviert
    werden, und das Gerät muss während dieser Zeit mit dem WLAN-Netzwerk verbunden sein.


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    • ION (nicht alle Modelle)
    Modellabhängig. Ionisierung der Luft für bessere Luftqualität. Diese Funktionen beseitigt Gerüche und reduzieren Bakterien.
    • iSense
    Diese Funktion verwendet ein Thermostat in der Fernbedienung. Die Leistung wird basierend auf dieser Messung angepasst und nicht am Thermostat des Innengeräts.
    • Fernbedienung sperren (Kindersicherung)
    Gleichzeitig „Boost“ und „iSense“ drücken, um die Fernbedienung zu sperren oder zu entsperren.
    • LED
    Nicht stören-Funktion. (LEDs sind dauerhaft aus)
    • Silent Funktion (Leise)
    Betrieb mit niedriger Ventilatorstufe und Leistung.
    • Nachtmodus
    Programmiert das Gerät so, dass die Temperatur in Ein-Stunden-Intervallen erhöht oder verringert wird.


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    • Swing
    Lamellen bewegen sich kontinuierlich oder stoppen in einem gewünschten Winkel
    • Temperaturbereich (kühlen und Heizen)
    Temperatur von 16 °C bis 30 °C
    • Temperatureinstellung
    mit Pfeiltasten aufwärts/abwärts, um die eingestellte Temperatur im HEIZ-, KÜHL- und AUTOMATIK-Modus anzupassen.
    • Timer
    Stellt den Timer ein, dass das Gerät nach der gewünschten Zeit ein- oder ausgeschaltet wird.
    • Sendeanzeige
    Dieses Symbol auf dem Display der Fernbedienung  bestätigt lediglich, dass die Fernbedienung Einstellungen an das Innengerät sendet.

    Zusätzlich mit der App:

    • Selbstreinigung
    Die Selbstreinigungsfunktion entfernt Staub, der sich am Wärmetauscher festgesetzt hat, indem sie diesen automatisch einfriert und anschließend schnell wieder auftaut.
    • Prüfen
    Führt eine einfache Diagnose durch und zeigt den aktuellen Status sowie ein Protokoll normaler Ereignisse und Ausnahmen ein.
    • iECO
    Energieeinsparung ohne die Leistung zu beeinträchtigen. Hochentwickelte Algorithmen und Temperaturvorhersagen nehmen Mikroanpassungen der Leistung, der Ventilatordrehzahl und den Luftfeuchtigkeitseinstellungen des Geräts vor, um die gewünschte Temperatur zu erreichen und den Energieverbrauch zu optimieren.


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    • Standortbasierte Dienste
    Automatisierte Szenen einrichten, die durch eine Änderung des Standorts Ihres Handys ausgelöst werden. Beispielsweise kann eine Szene ausgelöst werden, um die Klimaanlage einzuschalten und mit der Kühlung der Wohnung zu beginnen, wenn man sich dem Ort nähert.
    • Timer und Zeitplan
    Schaltet die Klimaanlage zu festgelegten Zeiten ein oder aus.
    • Szenen
    Eine Szene ist eine Kombination von Anleitungen für ein oder mehrere intelligente Geräte.
    • SchlafSmart
    die Temperatur wird in Ein-Stunden-Intervallen erhöht oder verringert ums den Schlaf nicht zu stören und die Temperatur gleichzeitig anzupassen.


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    • Sprachbefehle
    Mit Smart HomeAssistenten wie Google Home oder Alexa und die Klimaanlage mit Sprachbefehlen steuern.
    • Temperaturbereich
    Legt obere und untere Grenzwerte für den Temperaturbereich fest.
    • (Außen)-Flüstermodus
    Der Silent-Modus reduziert Betriebsgeräusche im Innen- und Außenbereich, für den Einsatz in der Nacht oder um Nachbarn nicht zu stören.

    Ja, jetzt wirst Du wahrscheinlich etwas enttäuscht auf dein Monoblock-Gerät starren, das außer eher moderater Kühlleistung, ewigem Gefummel mit sperrigen Schläuchen und einem Stromverbrauch, der deinen Stromlieferanten ein Lächeln ins Gesicht zaubert, nicht allzuviel zu bieten hat.

    Ich habe mir jedenfalls wieder eine MIDEA Portasplit 12.000 BTU für einen normalen Preis (ca. 1.200 €) gekauft, als sie jetzt wieder lieferbar war. Warten wir ab, ob nächsten Sommer die Leute immer noch nicht kapiert haben, dass man sich frühzeitig um eine Klima-Anlage kümmern muss – aber ich habe ein gutes Gefühl, dass ich auch nächstes Jahr meine momentan im Einsatz befindliche MIDEA für einen Wucher-Preis verkaufen kann um dann die neue einzusetzen – denn wenn man sich auf eines verlassen kann – dann ist es die Dummheit der Menschheit..

    Der Autor hat diesen Sommer nur dank einer MIDEA Portasplit-Anlage, Tonnenweise megascharfer Chili-Pizza und reichlich Störtebeker Scotch Ale überlebt. Er übernimmt keine Garantie dafür, dass diese Form der Ernährung auch für andere Menschen geeignet ist, wird aber das eine oder andere schweißtreibende Rezept nachreichen, um seine Leserschaft zufrieden zu stellen.

    Der Autor

    das Midea Portasplit Fazit nach einem Jahr

    Preis/Leistungsverhältnis
    Aussehen
    Verarbeitung
    Haptik
    Kühlleistung
    Installation
    Zubehör
    Energieverbrauch

    Gesamtergebnis

    Wenn es eine mobile Split Klima-Anlage gibt, die auf Anhieb zu der besten gewählt wurde, dann hat das einen Grund: Die MIDEA Portasplit vereint einfach alles was eine gute Klima-Anlage ausmacht. Das fängt beim schicken Äußeren an, geht weiter über die einfache Installation mit speziell für die Portasplit gefertigten Teilen, einer brachialen Kühlleistung, vergleichsweise niedrigen Energiekosten, einer durchdachten App-Steuerung und Komfort-Funktionen, die es in sich haben. Auch an die Zeit nach den heißen Tagen wurde gedacht und die Einlagerung ist dadurch, dass man beide Teile aufeinander stellen kann kein Problem. Dass die Midea mit 12.000 BTU im Winter auch noch deine Wohnung heizen kann ist ein nettes Zusatzfeature, welches allerdings die MIDEA Portasplit 'cool' mit 8.000 BTU nicht kann. Das Preis/Leistungsverhältnis ist angebracht für das, was die Anlage an Mehrwert bietet. Der UVP liegt aktuell auf der MIDEA Webseite bei 1.299 € für das graue Modell. Das Aussehen ist stylisch aber dezent und passt in fast jede Wohnlandschaft. Die Verarbeitung ist hochwertig. Nichts knarzt oder scheppert und die Materialien machen einen stabilen Eindruck. Dass das gehäuse nicht aus stabilem metall, sondern aus Kunststoff ist, ist ein verschmerzbares Manko. Die Haptik ist ausgezeichnet. Die Fernbedienung ist aus glänzendem Kunststoff, hat ein angenehmes wertiges Gewicht, wie auch das Gehäuse der Midea mit der samtartigen Oberfläche ein angenehmes Touch-Gefühl beschert. Die Kühlleistung ist mit 12.000 BTU angegeben. 12.000 BTU haben auch Monoblock Klimaanlagen, doch sie können diese Kühlleistung bauartbedingt kaum umsetzen, Die Midea kühlt schneller, effizienter und Energiesparender. Die Installation ist gut erklärt und auch für ungeübte Handwerker in wenigen Minuten möglich. Das Zubehör ist reichhaltig und die Fensterstützen decken durch austauschbare Abstützstreben auch unterschiedliche Mauerdicken ab. Der Energieverbrauch ist im Vergleich zu Monoblock-Anlagen niedriger - bei starker Hitze, schlechter Verschattung des Zimmers sind aber trotzdem Stromkosten von 40 bis 50 € pro Monat möglich.

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