AlltagsabenteuerUnterhaltung

Monatsrückblick Dezember 2025: ich habe fertig – definitiv…

..oder: wie ist das so als Rentner? Tut das weh?

Monatsrückblick Dezember 2025 und Jahresrückblick 2025 – ich habe fertig…

Hidiho liebe Community! Willkommen zum Monatsrückblick Dezember 2025, der auch gleichzeitig ein Jahresrückblick auf das verfi&%.. Jahr 2025 ist. Zuerst wollte ich ja wie es bei unserer/unserem jeweiligem/jeweiliger Bundeskanzler/in Usus ist, einen aus einem Altkleider-Container gezockten Business-Blazer anziehen und mit einem von einer Visagistin in stundenlanger Arbeit die Falten aus dem Gesicht geklöppelten Antlitz – in einem mit Kerzen geschmücktem und nur halbdunkel beleuchtetem Ambiente – eine mit heruntergezogenen Mundwinkeln genuschelte Videobotschaft mit der Einstimmung auf noch schlechtere Zeiten hier herunterbeten.

Naja, ich lasse das dann doch lieber. Dass die Zeiten momentan auf diesem Planeten beschissen sind, kriegen wir minütlich in den Nachrichten mit. Also halt! Man(n) muss natürlich relativieren. Das betrifft alle meine Leser – sowie mich – denn richtig gut hat man es ja nur, wenn man einer der paar wenigen Superreichen ist, wozu keiner meiner Abonnenten gehört (vermute ich jedenfalls). Falls aber zufällig eine superreiche Leserin unter meinen Abonnenten ist: ICH BIN GRADE ZU HABEN!! (und nur ein ganz klein bißchen Geldgierig – meine Ausgaben von deiner Kreditkarte merkst Du kaum..)

Es gibt gute Nachrichten: Mit Donald geht es rapide den Bach runter!

Aber immerhin, der Orangefarbene Clown auf der anderen Seite des großen Meeres bekommt aktuell sogar ziemlichen Gegenwind aus seiner eigenen Partei. Eine der härtesten Gefolgsleute Marjorie Taylor Greene (total durchgeknallt – aber SO durchgeknallt, dass sie kein Gewissen mehr hat, dann doch nicht) hat ihm ganz offen den Rücken gekehrt und plaudert ganz unverblümt aus dem Nähkästchen. Es bleibt abzuwarten, ob das nur politisches Taktieren ist oder ob sich tatsächlich bei einigen Republikaneren so langsam Gewissensbisse regen. Selbst die Kommentatoren seines Haus und Hof-Senders FOX News wagen es Trummy-Dummy zu kritisieren – noch vor wenigen Monaten wäre dass das Karriereende des kritischen  Journalisten gewesen.

Monatsrückblick Dezember 2025: ich habe fertig - definitiv...(Bild links: Steckdosenleisten und Donald Trump? Ja, diese Leisten bekommen später im Beitrag einen Bezug zum Inhalt. Hier an dieser Stelle könnte aber vielleicht die Lampe eingesteckt werden, die endlich mal ein Licht in Donalds Hirn aufleuchten lässt.)

Die ständigen Lügen von „Häuptling Donald, der mit gespaltener Zunge spricht“ um ihn mal mit seinem indianischen Namen anzusprechen, funktionieren nicht mehr – jedenfalls nicht mehr so uneingeschränkt. Die Arbeitslosigkeit ist so hoch wie schon lange nicht mehr, dafür steigen die Preise unaufhörlich. Da kann er noch so sehr abstreiten, dass es keine Inflation gibt und die Reporterin, die es gewagt hat mit dieser Frage Majestätsbeleidigung zu begehen, als „Piggy“ titulieren. Dieses Verhalten zeigt nur seinen niederen Charakter, der eines Staatsmannes unwürdig sind. Aber Hey – seien wir ehrlich: Das wussten wir doch alle, oder nicht?

Fakt ist: Die Amerikaner merken es ganz real in der Börse und auf dem Konto, dass vom verprochenen Wohlstand keine Rede sein kann. Außer man gehört zu den wenigen superreichen Auserwählten, denen Trump die Kloschüsseln vergoldet hat, wie es vor einigen Jahrzehnten ein Diktator namens Idi Amin in Afrika vorgemacht hatte.

Dass bei ihm im Oberstübchen nicht mehr alles richtig tickt, zeigt sein absolut überflüssiger und verschwenderischer Umbau des weißen Hauses, das er ja nur noch maximal 3 Jahre bewohnt – dann kann er nicht wiedergewählt werden – außer die Verfassung wird geändert, doch da wird wohl sogar bei den Republikanern momentan ein Veto erfolgen. Architekt und Crew haben mittlerweile hingeschmissen und wenn der geistig nicht mehr so ganz fitte Donny-Boy seinen Zerstörungswahn weiter auslebt, wird der nächste Präsident mit seiner First Lady das weiße Haus in dem Zustand vorfinden wie Tom Hanks und Shelly Long in dem Film „Geschenkt ist noch zu teuer“..

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Weil jeder, der ihn kritisiert sein Feind ist, und er seinen Hass auf alles, was nicht seiner Meinung ist, nicht im Griff hat, dürfen wir uns darauf einstellen, dass er so weitermacht – was gut ist, denn seine Umfragewerte sind katastrophal und stürzen in Windeseile ab. Er wird mit Glück nicht mal mehr die härtesten MAGA-Dumpfbirnen zu einem Staatsstreich aquirieren können, um weiter seine menschenverachtende Politik für seine geliebten Superreichen machen zu können. Es steht auch zu erwarten, dass die Demokraten diesmal auf so eine Nummer vorbereitet ist und dementsprechend reagieren.

Die bald anstehenden Midterms-Wahlen werden bereits zeigen in welche Richtung es geht und da selbst überwiegend republikanisch wählende und regierte Staaten sich weigern die Wahlkreisgrenzen zugrunde von Donald Trump zu verschieben um die Wahlergebnisse in Richtung Donald Trump zu verbessern (das hat mit dem amerikanischem Wahlsystem der Wahlmänner zu tun), zeigt, dass der Glorienschein vom orangefarbenen Deppen im weißen Haus nur noch glimmt wie ein abgebranntes Streichholz und man froh ist, wenn dieser Fiebertraum des schlechtesten jemals gewählten Präsidenten der USA endlich vorbei ist.

CDU oder AFD: sag mir was Du wählst und ich sage Dir welche Art Nazi Du bist..

Amerika hat mit einem Möchtegern-Diktator zu kämpfen, der gerne alle Ausländer (egal ob illegal eingereist oder nicht) am liebsten aus dem Land schmeissen würde – und das durch seine menschenrechtsverletztende ICE-Truppe – die man als moderne SA einstufen könnte – auch tut. In Deutschland wird dieses Nazi-Gedankengut leider auch hoffähig – und das nicht nur von der ganz offen fremdenfeindlichen AfD, sondern immer stärker auch von der CDU – vertreten durch den von Ehrgeiz zerfressenen Friedrich Merz.

Das Problem, welches die scheinbar empathie – und gewissenlosen CDUler in den höheren Rängen nicht erkennen wollen ist, dass Merz einen grottenschlechten Kanzler abgibt, der keinen Rückhalt bei den Bürgern hat. Zu Punkten indem er ausländerfeindliche Parolen hinausposaunt um den Wählern aus der Seele zu sprechen erreicht nur das Gegenteil bei den Wählern, die von der SPD zur CDU gewechselt sind: Man kann mit der Wirtschaftspolitischen Richtung der SPD uneins sein – in Sachen Menschenrecht ist hier noch nicht alles verloren.

Wenn man mit der aktuellen Regierung, den zunehmend fremdenfeindliche Äußerungen aus dem Maul quillen und die klar rechte Tendenzen hat, unzufrieden ist, dann kann man auch gleich „das Original“ AfD und deren lt. Welt beliebteste Politikerin in Person von Alice Weidel als Vorsitzende wählen.

Nun ist „die Welt“, die wie die Bild-Zeitung zum Axel-Springer-Verlag gehört, nicht unbedingt das Paradebeispiel neutraler Berichterstattung – die Statistik der seriöseren Webseite „Statista“ hat da etwas andere Zahlen, doch wer macht sich schon die Mühe dort zu recherchieren. Falsche (oder nennen wir es wohlwollend: statistisch kreativ anders berechnete) Behauptungen müssen nur laut und oft genug durch die Presse und sozialen Medien gepeitscht werden und schon ist der erste Samen des Zweifels gesät.

Die 5 Regeln, die man sich im Springer Verlag auf die Fahnen schreibt:

  1. Wir treten ein für Freiheit, Rechtsstaat, Demokratie und ein vereinigtes Europa.
  2. Wir unterstützen das jüdische Volk und das Existenzrecht des Staates Israel.
  3. Wir befürworten das transatlantische Bündnis zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und Europa.
  4. Wir setzen uns für eine freie und soziale Marktwirtschaft ein.
  5. Wir lehnen politischen und religiösen Extremismus und jede Art von Rassismus und sexueller Diskriminierung ab. Quelle: Wikipedia und Springer-Verlag)

sind dann wohl eher als Orientierungshilfe zu verstehen – weniger als strikte Leitlinie. Oder hat irgend jemand das Gefühl, dass auch nur einer der 5 Punkte jemals von einem Journalisten der für die BILD-Zeitung schreibt, gelesen worden ist?

Wenn dann auch noch die Minister sich durch „Lobby-Arbeit“ die Taschen vollmachen und den richtigen und wichtigen von den Grünen eingeschlagenen Weg zu erneuerbaren Energienen wieder verlassen wollen, was deren Bankkonten auf wundersame Art füllt (Jens Spahn ist durch sein Amt als Politiker auch schon mehrfacher Millionär geworden – und keine(r) weiß wie..) auf der anderen Seite für den immer weniger in der Tasche habenden Bürger zu neuen Verteuerungen führt, dann ist eine Trotzreaktion in Form einer Protestwahl nur noch eine Frage der Zeit.

Eigentlich muss die AfD gar nichts tun, außer sich ins Fäustchen zu lachen, denn die Politiker unserer „Volksparteien“ kapieren nicht, dass der Bürger sich nicht länger an der Nase herumführen lässt. Und wer nicht lernfähig ist, der muss mit den Konsequenzen rechnen. Ich mache mir da nichts vor: die AfD wird irgendwann wieder an die Regierung kommen, denn die Vergangenheit hat gezeigt, dass sich  zum einen Geschichte immer wiederholt und zum anderen, dass die Menschen kackenblöd sind und aus ihren Fehlern nichts lernen – sonst wäre die Welt ja nicht so beschissen, wie sie momentan ist. Und diese Abwärtstendenz nimmt wie der Klimawandel zügig Fahrt auf!

Naja, meine Oma sagte schon immer: „Deh Beh Deh – Deh Hah Kah Peh“. Was auf gut Deutsch die Abkürzung für: „Doof bleibt Doof – da helfen keine Pillen“ ist.

Danke der Nachfrage – mir geht’s gut (mein Zynismus funktioniert noch)…

Verlassen wir die Baustelle Weltpolitik und die Spinner die auf unserem Planeten ihr Unwesen treiben und kommen wir zu dem Menschen, der wirklich wichtig ist: Pronomen Mich/Mir/Ich, ich und nochmals ich.

Just wo ich diesen Absatz nach einer ausgelassenen Silvesterfeier mit mir, meinem riesigem TV, dem Deluxe Musik Disco-Silvestermix, der mich seit Jahren durch den Silvesterabend begleitet und einer Gruppe Nordic-Porter Pülleken aus dem Hause Störtebeker (die den Abend nicht überlebt haben) schreibe, bin ich – nach einer viel zu kurzen Nachtruhe – seit etwas über 6 Stunden „Rentner“!

Witzig – oder eher seltsam – finde ich dann Fragen wie: „Rentner? Wie ist das denn so?“ – oder: „und? Wie kommst Du damit klar?“, so als wäre die Rente so was wie eine Krankheit mit Behinderung. Dass man sich nicht vorstellen kann wie Rente ist zeigt, dass meine am Anfang des Artikels beschriebene Einschätzung des Verstandes der Mitmenschen bedrohlicher ist, als angenommen.

Monatsrückblick Dezember 2025 - die Zukunft des alten Mannes..(Bild rechts: ist das mein Rentnerdasein? Auf einer Parkbank sitzend und Socken vor lauter Langeweile stricken – und um die zur Rentenaufbesserung auf ebay zu verhökern?)

Aber wenn mich jemand fragt: „Rente ist wie Urlaub – nur mit weniger Geld“. Urlaub ist ja sowas wie „Rente Light“ – man muss nicht arbeiten, aber man bekommt das übliche Gehalt (manchmal dank Urlaubsgeld sogar mehr) um damit schöne Urlaubsreisen antreten zu können und erholt aus dem Urlaub zu kommen um weiter eine passable Leistung im Job bringen zu können.

Die Altersrente ist ähnlich: man muss nicht arbeiten – aber man bekommt nur noch einen Bruchteil des Gehalts und deshalb fallen Urlaubsreisen komplett aus. Braucht man ja auch nicht mehr, denn warum sollst Du erholt aus dem Urlaub zurück kommen? Du arbeitest ja schließlich nicht mehr um für deinen Chef die Kastanien aus dem Feuer zu holen.

Als Rentner ist es deshalb wichtig in einer Stadt zu leben, die viele kostenlose Möglichkeiten anbietet, seinen Tag sinnvoll oder auch kitzelnd aufregend zu verbringen – Dortmund ist da ganz in Ordnung. Für kitzelige Aufregung (bevorzugt durch Messerspitzen hervorgerufen) empfiehlt sich ein nächtlicher Ausflug in die Nordstadt. Dank Deutschland-Ticket ist die Fahrt im ÖPNV dorthin kostenlos. Inwieweit die Rückreise in Form der Beförderung in einem Rettungswagen durch das D-Ticket abgedeckt ist, weiß ich aber leider nicht. Da müsst ihr mal auf der Webseite recherchieren.

Statt der Gans die goldene Eier legt – eine Gans aus purem Gold..

Wird einem die Barschaft nicht bei einem der aufregenden Exkursionen in die Nordstadt abgeknöpft, dann geschieht dies gansz (Achtung Wortwitz!) legal an der Supermarkt-Kasse.

Um Weihnachten stilgerecht zu schnabulieren, war mein Gedanke eine Gans zu zubereiten. Vor der Zubereitung habe ich keine Angst. Das Federvieh macht ja mancher Köchin durch ihre schiere Größe Angst – aber wer mich kennt weiß, dass ich auch vor großen Gegnern nicht zurückschrecke – umso weniger, wenn Sie schon tot und steif gefroren sind. Regelmäßige Leser werden sich erinnern, dass dies auch nicht meine erste Gans war, die im Gänsebräter landet.

Ich marschierte also mit meinem Rucksack zur Mall, sortierte die Sachen, die ich benötigte in einen Einkaufswagen, fuhr zur Check-Out Zone und packte alles auf das Rollband der Kasse. Schon nach wenigen Sekunden standen dort über 120 € auf dem Display! Ich unterbrach den Kassierer kurz und fragte, was die Gans gekostet hat, denn mich beschlich da eine Ahnung…

„Dreiundachtig Euro und Vierundneunzig Cent“ – Uuups.. das saß. Der Hinweis, dass dies ja auch eine Bio-Gans sei, hörte ich nicht mehr, weil ich da schon ohnmächtig zu Boden gesunken war..

Monatsrückblick Dezember 2025: ich habe fertig - definitiv...(Bild links: Autsch – das tut verdammt weh in der Geldbörse: über 80 € für eine Weihnachtsgans. Kein Wunder, dass da kein Geld mehr für Geschenke da war. Man kann eben nicht alles haben: einen vollen Magen oder einen vollen Spielzeugschrank..)

Nachdem mich das Gänsepreis-Notfallteam wiederbelebt hatte standen final 135,33 € auf dem Kassenzettel. Ich überlegte erst, die Gans dort zu lassen aber Weihnachten ist ja nur einmal im Jahr und was sollte ich meinen zahlreichen Gästen anbieten? Etwa piefigen fertig gekauften Billig-Kartoffelsalat mit 2. Wahl-Würstchen aus der Krabbel-Ecke des Kühlregals? Kleiner Spoiler: Ich feierte dieses Jahr wie schon seit einem Jahrzehnt alleine zu Hause..

Ich packte also alles ein, marschierte schnurstracks mit dieser Gans aus purem Gold nach Hause und in meiner Butze räumte ich wacker die Tiefkühlfächer in meinem Side by Side um, damit dort das fast 6 Kilo schwere Federvieh gut aufgehoben war. Dort liegt es übrigens immer noch – Zusammen mit einer 2 Kilo-Ente, die ich eine Woche später noch gekauft hatte und die da auch noch ein Plätzchen fand und dort auch immer noch liegt (Übrigens genau wie die Gans) – denn was glaubt ihr, was ich über die Weihnachtsfeiertage gemampft habe? Leckeren selbstgemachten Linseneintopf! Naja, nächstes Jahr ist ja wieder Weihnachten – eine Gans brauche ich dann jedenfalls schon mal nicht mehr..

Aber wie ich mich kenne kaufe ich nächstes Jahr wieder eine, weil ich das teure Mistvieh im Tiefkühler bis dahin längst vergessen habe. Will zufällig nächstes Jahr Weihnachten jemand zum Gänsebraten mampfen bei mir auftauchen? Dann bitte kurze DN – und erinnert mich einen Tag vorher, dass ich das Mistvieh aus dem Kühlschrank hole!

Sinnvolle Beschäftigung? Wie wäre es mal mit Aufräumen?

Monatsrückblick Dezember 2025: ich habe fertig - definitiv...(Bild rechts: da rebelliert mein innerer Monk! Während wir in der Firma die Schreibtische der Anwender vernünftig verkabeln und keine Kabel sichtbar sind, macht der Weltbeste „Senior Field Engineer“ zu Hause Pfusch ohne Ende. Nee! Da musste was passieren!)

Die letzten Wochen war ich ja krankheitsbedingt zu Hause (nein, nicht auf Grund eines Besuchs in der Dortmunder Nordstadt) und wuselte da durch meine Hütte. Wenn das Wetter eher bescheiden ist und man den ganzen Tag in den eigenen vier Wänden verweilt, dann fallen einem auch mal Stellen auf, an denen mal wieder Hand angelegt werden müsste.

Während man arbeitet hat man ja eine gute Ausrede das zu verschieben, weil man Abends „zu erschöpft ist“, nochmal schnell die Alu-Leiter zu holen um ein Kabel des Beleuchtungssystems nachzuspannen, Birnen mit einer wärmeren Farbe einzusetzen oder eine klappernde Jalousie auszutauschen.

Monatsrückblick Dezember 2025: ich habe fertig - definitiv...(Bild links: man glaubt ja gar nicht, wieviele Stecker man hat, wenn man einen PC in DeLuxe-Vollausstattung als Arbeitsplatz hat. Nachdem der Schreibtisch von der Wand abgezogen war – achtet nicht auf die Wollmäuse am Boden, die wurden natürlich im Rahmen der Kabelverlegung gleich mit entfernt – und alle Kabel aus den bis dato eingesetzten auf dem Boden liegenden Steckdosenleisten gezogen waren, lagen 9 (in Worten Neun!) Schuko-Stecker auf dem Boden. Und das ist nur der Schreibtisch rechts. Das ist ein Eckschreibtisch und auf der anderen Seite baumelten ebefalls fast ein Dutzend Stecker runter.)

Mich nervte schon seit längerem meine Schreibtisch-Verkabelung: alle Kabel lagen auf dem Boden oder hingen kreuz und quer hinten runter. Wollte man eine Komponente austauschen war das immer eine Riesenaktion, weil die Kabel kreuz und quer baumelten und sich die Stecker andauernd irgendwo verkeilten. Beim saugen bekam man nicht alles zwischen den Kabeln entfernt, was extrem nervte, wenn man mal wieder unter dem Schreibtisch etwas verkabeln musste und man sich fragte wieso die Wollmäuse trotz wöchentlicher Saug-Routine nicht nur überlebten, sondern scheinbar sogar Junge bekamen.

Monatsrückblick Dezember 2025: ich habe fertig - definitiv...(Bild rechts: Das sieht doch schon ganz klar aufgeräumter aus, oder etwa nicht? Hat zwar einen halben Tag gedauert das alles so zu machen, aber dafür kann man jetzt endlich richtig saubermachen und auch die Wartung oder das hinzufügen von Komponenten ist nun viel schneller erledigt.)

Also da musste was geschehen – zuerst mal die störenden Kabel vom Boden weg! Aber wie? Ich überlegte die Steckdosenleisten, die ich aufgrund der Vielzahl der elektrischen Verbraucher einsetze, vom Fussboden zu entfernen und die an die Unterseite des großen Eckschreibtisches zu schrauben. Als nächsten Schritt dann die Stromkabel mittels Klettband passend ablängen und damit die Dinger zum einen aus dem Blickfeld verschwinden lassen und zum anderen das ewige verheddern beim umstöpseln minimieren.

Als letzter Schritt wurden aus dem Klettband ca. 15 Zentimeter lange Stück geschnitten und die in 30 Zentimeter Abstand mittels Spax-Schrauben ebenfalls unter der Tischplatte befestigt. Dort wurden dann die Kabel vom Boden hineingelegt und durch das Klettband fixiert.

Monatsrückblick Dezember 2025: ich habe fertig - definitiv...(Bild rechts: Schon komisch – ich habe immer noch soviel Stromverbraucher wie vorher aber es sind 4 Steckdosenleisten übrig, die ich nun erst mal einmotte. Wer weiss – vielleicht verkabel ich den Hifi-Schrank im Wohnzimmer auch bald neu..)

Bis zur Ausführung war es dann nur noch ein kleiner Schritt: 2 große Steckdosenleisten bei AMAZON bestellt, 4 Zentimeter breites Klettband in 5 Meter Länge noch dazu. Schrauben und Bohrmaschine waren vorhanden – also ran ans Werk. Zuerst musste der Schreibtisch weg von der Wand, damit ich überhaupt an die Kabel dran kam und den besten Platz für die unter den Schreibtisch zu montierenden Steckdosenleisten finden konnte.

Das arbeiten selbst im liegen über Kopf mit überdehntem Nacken ist für mich leider der Endgegner. Schon in meiner Jugend wurde mir regelmäßig übel, wenn ich unter meinen Karren lag um am Auspuff oder Unterboden rumzuwerkeln. Das wurde im Alter leider nicht besser, aber da musste ich jetzt durch. 4 Kotzattacken später war alles montiert und die Kabelverlegung konnte beginnen. Da konnte ich glücklicherweise viel im sitzen machen, was meinem Gleichgewichstssinn gefiel. Das Ergebnis gefällt mir jedenfalls richtig gut!

Das war’s dann auch schon mit meinem Monats- und Jahresrückblick. Diesmal nicht ganz so umfangreich – aber ich glaube, dass die meisten meiner jüngeren Leser nach einer ausgedehnten Silvesterparty keine Lust haben hier eine halbe Stunde Geschichten vom Opa zu hören..

Der Autor wünscht allen Lesern, Followern, Fans, Groupies, Ex-Lebensabschnittsgefährtinnen, Hunden, Katzen und auch allen anderen bedrohten Arten einen guten Start ins neue Jahr und drückt die Daumen, dass zumindest das mit dem aussterben noch nicht dieses Jahr eintritt – sowohl bei den Tieren als auch bei den Menschen. Der Autor streitet aber vehement ab, dass er nur Angst vor Followerschwund hat. 

Der Autor

Dr. Nerd

Peter, auch bekannt als DOKTOR NERD, hat schon mal das Attribut "bester Allround-Blogger" von einer bekannten Bloggerin verliehen bekommen - Inoffiziell versteht sich. Er war früher in sozialen Netzwerken aktiv - bis er feststellte, dass die sozialen Netzwerke ohne Ihn besser dran sind (und umgekehrt!). Hier schreibt er über alle Themen, die grade aktuell sind (und dabei ist ihm kein… mehr..

4 Kommentare

  1. Moin Alter.
    Für das Lesen bei dir braucht Mann Zeit … und jedes Mal fragt Mann sich, also ich mich, warum der P. aus einem gefühlten 10.000 Zeichen Beitrag (oder sind es mehr?) nicht 5 mit 2.000 macht? Nee, aber egal. Vieles davon hattest du mir ja schon an der Strippe erzählt … und interessieren würde mich schon, was aus der Ü80€-Gans wird? Ich habe für mein Wildgulasch die Hälfte bezahlt, mehr Bio als frisch aus dem Wald geht auch nicht, und das waren 8 Mahlzeiten. Na ja, mitreden kann ich da so wie so nicht, denn Geflügel war nie so mein Ding.
    Mit den Steckerleisten hast du wahrscheinlich vielen von uns einen Spiegel vorgehalten, mir jedenfalls. Wenn ich so unter meinen Schreibtisch schaue …, oh je, Ordnung ist das halbe Leben, ich lebe in der anderen Hälfte.
    Jetzt will ich noch ein bisschen bei dir stöbern, wir lesen und hören uns, bis denne – Grüße von der Ostsee!

    1. Hi Sven (aka H-J),
      jaja, der alte Mann schweift zuweilen aus beim schreiben. Im Gegensatz zu vielen Bloggern, die sich auf reine Fakten beschränken (die zum Teil einfach von anderen Blogs oder Presse-Mitteilungen kopiert wurden), versuche ich halt mehr in die Tiefe zu gehen und auch historische Infos einfliessen zu lassen. Ich meine: wer, wenn nicht ich schreibt sich das Wort „Bildungsauftrag“ auf die Fahne?
      Und dann gibt es ja bei jedem Beitrag auch ein Inhalltsverzeichnis wo man zu den Punkten, die einen interessieren hinspringen kann – nur für den Fall, dass politisches, Kochrezepte, Technik nicht so jederman(n)s Ding sind.. ;-)
      Beim Monatsrückblick ist es halt immer „ein Kessel Buntes“ – da fliesst (wie könnte es in einem Monat auch anders sein) alles aus meinem Leben ein. Privates, Berufliches (sofern nicht durch Verschwiegenheitsklausel verboten), usw. usw…
      Ich bin halt speziell – ist sogar ganz groß in der Animation oben zu lesen: bist Du bereit für den „etwas anderen“ Blog?.. ;-)
      Außerdem bist Du Renter und hast genug Zeit – also mecker nicht! :-)
      Wir hören uns!
      Tüssken und Grüße an die Küste..
      CU
      P.

  2. Na dann sag ich doch mal herzlichen Glückwunsch und alles Gute zum Rentenbeginn. Den Tag kriegt man jedenfalls ohne Probleme rum. Ich hat noch einige Tage Resturlaub und obwohl ich meist morgens ziemlich früh aufstehe (alte Leute halt) vergeht so ein Tag wie im Fluge. Warum hast die denn eigentlich die Bio Gans nicht gebraten, wenigstens zum Teil? Wenn am Bio-Federvieh nur halb so viel dran ist wie an meiner jährlich gekauften Bio-Pute, dann hast die jedenfalls die nächsten Monate genug zu essen. Wünsche jedenfalls ein gutes 2026 und wenn dann doch mal Langeweile aufkommt; Die VHS-Kurse suchen immer Referenten – entweder für den Computerkram oder für’s Kochen.

    Gruß aus dem Sauerland von einem noch ein paar Jahre Geknechteten

    1. Hallo Peter,
      da hast Du wohl wahre Worte gesprochen – den Tag kriegt man immer um. Da der Fokus nun nicht mehr darauf liegt den ganzen verdammten Tag für seinen Arbeitgeber die Kastanien aus dem Feuer zu holen, sondern man die verplemperten Stunden Lebenszeit endlich mit angenehmen Dingen verbringen kann, werde ich das auch hemmungslos nutzen!
      Kurse an der VHS geben hört sich aber schon wieder so nach Arbeit an – wahrscheinlich sogar noch eherenamtlich? Arbeiten ohne Geld? Ich habe ja schon ungern gearbeitet als es noch Geld dafür gab.. :-)
      Lass Du Dir die letzten Jahre nicht noch die Nerven rauben – es gibt ein Licht am Ende des Tunnels.. ;-)
      Grüße aus der Dortmunder Bronx..

Geistesblitz da lassen..

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