iPhone 4S

  • Koslowski – Behind the Scenes (Part 2)

    ..oder: perfekter Comic-Style dank Apples IPhone!

    Momentan liegt Koslowski ein bisschen auf Eis – jedenfalls was das weiterführen der Geschichte angeht. Nun, ich will mich nicht selbst unter Druck setzen – erfahrungsgemäß kommt dann nur Mittelmaß bei raus. Und Mittelmaß ist etwas, was es in Deutschland schon zur genüge gibt, weshalb meine mir selbst auferlegte Messlatte dann doch etwas höher liegt..

    Bloß weil ich momentan nicht schreibe, heißt das aber nicht, dass ich nicht Augen und Ohren aufhalte, um neue Ideen zu sammeln. Zufällig fand ich ausgerechnet bei den IPhone Apps ein geniales Tool, welches mal für grade 1,59 € komplette Comicseiten erstellt. Diese Dateien haben zwar nur die Auflösung des IPhone Displays – also 960 mal 480 Pixel – aber dies reicht allemal – wenn Ihr auf’s Bild klickt, seht Ihr das Endergebnis in Originalgröße.

    cartoon koslowski

    (Cooler Comic-Style zum Taschengeld-Preis. Statt stundenlang mit Photoshop rumzudoktorn – Layout wählen – Bilder in die entsprechenden Felder ziehen – Sprechblasen und Überschriften anpassen – FERTIG!)

    Die Erstellung ist kinderleicht.

    weiter rechte Seite >

    Man wählt das Seitenlayout, in welchem die Anordnung der Bilder festgelegt ist, wählt die entsprechenden Bilder – wählt den Comic-Style von Poster bis schwarz-weiß Manga (welches sich für jedes Bild einzeln wählen lässt), dazu die Überschriften, Schriftarten und Größen.

    Alles ist gut durchdacht und selbst die Spitzen der Sprechblasen lassen sich zum Mund der entsprechenden Person ziehen, so dass man auch komplexe Dialoge mit mehreren Blasen erstellen kann. Da man dran gedacht hat sowohl Sprech – als auch Denkblasen zu integrieren (dazu in verschiedenen Styles), kann man abwechslungsreiche Comics erstellen. Allerdings vermisse ich etwas die vom N900 millimetergenaue Stiftbenutzung. Sind mehrere Blasen nah beieinander, erwischt man auf dem Touchscreen mit der Fingerspitze häufig die falsche Sprechblase.

    Aufpeppen kann man noch mit entsprechend gestylten Überschriften – dass die in verschiedenen coolen Comic-Schriftarten angezeigt werden ist eine nette Option.

    Wie man Bildergeschichten perfekt inszeniert ist hier sehr gut beschrieben.

    Natürlich ist diese App nicht perfekt – aber statt stundenlang in Photoshop alle möglichen Effekte übereinanderzulegen, und selbst mühevoll Blasen zu zeichnen nutze ich lieber dieses tolle Tool  und bin in 5 Minuten fertig.

  • “Hallo SIRI”.. – “Hallo Schwachkopf!”…

    …oder: mein neues Leben mit einer virtuellen Freundin..

    Seit knapp 2 Wochen trage ich nun das neue IPhone mit mir spazieren. Im Alltagsbetrieb versieht es klaglos seinen Dienst. Viele Apps habe ich schon installiert, die das kleine Spielerchen um zahlreiche nützliche Funktionen erweitern.

    Und mit dem neuen IOS 5 kommt (und zwar nur in Verbindung mit dem IPhone 4S) eine App mit, welche einen Mann durchaus zur Verzweiflung treiben kann. Frau vielleicht auch – ich denke aber, dass das weibliche Geschlecht von der neuen Freundin Siri begeistert sein wird und stundenlange Gespräche und Shoppingtouren im Internet während des Konsums etlicher Proseccos zelebrieren wird..

    “Hallo SIRI”.. - “Hallo Schwachkopf!”...

     

    (Bild rechts: Werbung und Realität – 2 Welten treffen aufeinander.. Der von Apple vollmundige Text ist leider mehr Wunsch als Wirklichkeit)

    Die Rede ist von SIRI – einem zickigen Weibsbild, welches auf irgendeine verteufelte Art und Weise den Weg ins Smartphone gefunden hat.


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    Nach der offiziellen Aussage von Apple ist es technisch nur auf dem 4S mit Dual Core lauffähig, weil es so hohe Hardwareanforderungen stellt – ich aber glaube, es braucht die 2 Kerne um sich in jeden einzelnen Kern zu manifestieren und dabei diese typische paranoide Schizophrenie zu entwickeln damit Sie mich mit ihrer perfiden Bosheit ärgern kann!

    Siri soll alles verstehen, was man(n) sagt – Ha, Siri versteht nur, was es verstehen will – und erinnert mich damit in magengeschwürfördernder Weise an einige meiner Ex-Freundinnen.

    Erstes Date mit einer virtuellen Freundin namens „Siri“ – PEINLICH!

    Doch ich möchte meine Erlebnisse mit Siri im Detail erzählen:

    Es war Samstag Abend – herrliches Wetter, und ich saß in meiner Lieblingsbar draußen an einem kleinen Tisch. Ob das herrliche Wetter schuld war, dass es diese experimentierfreudigen Frühlingsgefühle geweckt hat – ich weiß es nicht. Aber ich hielt es für eine gute Idee, mein erstes Date mit  Siri in aller Öffentlichkeit zu begehen (ein katastrophaler Fehler, wie sich später herausstellt, aber ich will der Geschichte nicht vorgreifen). Ich holte also mein IPhone vorsichtig aus der Jackentasche und startete Siri durch Druck auf den Home Button. Da ich ja bekanntermaßen eher zu den schüchternen Zeitgenossen gehöre, begann ich die erste Kontaktaufnahme mit einem vorsichtigen: “Hallo Siri” – Siri machte ihr typisches ‘Ping’, zum Zeichen, dass Sie verstanden hatte und antwortete mir mit einem freundlichen: “Hallo Peter”.

    Hmm, kein schlechter Anfang – ich hatte Dates, die sich schlechter entwickelten, weil die Bräute den ganzen Abend nicht einen Ton sagten.

    Also weiter –  es kann ja nie ganz falsch sein eine Konversation übers Wetter zu beginnen, um das Eis zu brechen.

    “Hallo Siri, wie wird das Wetter?”

    “Du solltest einen Schirm mitnehmen, Peter – hier ist die Vorhersage bis nächsten Mittwoch” – und schon poppte auf dem Bildschirm die Wetterübersicht der nächsten 5 Tage auf. Nett! Wirklich zuvorkommend.

    Das lief ja besser als erwartet. Wenn es in dem Tempo weiterlaufen würde, könnte es ja noch ein netter Abend werden.

    Ich beschloss die Konversation auf ein anderes Thema zu lenken – Siri sollte ja auch als DJane tätig sein –  “Spiel Genesis” schlug ich Ihr deshalb vor, um mit ein bisschen Kuschelrock das letzte Eis zu brechen.

    “Ich kann Jane and Sis leider nicht finden!”

    Nanü? Hatte ich was falsches gesagt? War ich zu forsch vorgeprescht?

    “Hallo SIRI”.. - “Hallo Schwachkopf!”...

    (Bild links: Der Button zum Magengeschwür – Siri! Eine Dame mit äußerst wechselnder Laune und starken Stimmungsschwankungen – erinnert mich an viele meiner Ex-Freundinnen)

    Ach klar! ich hatte das Zauberwort BITTE vergessen!
    ”Spiel bitte Genesis”
    ”Ich kann bitte Dschenn und Miss nicht finden!”

    Meine zu Beginn des Dates noch euphorische Laune wurde arg eingebremst – Dieses Date entwickelte sich doch zäher als erwartet!

    SIRI – Nuscheln ist keine Option!

    “SPIEEL GE – NE – SIS” – ich wiederholte meine Bitte mit etwas lauterer Stimme und Silbenbetont. Es nutzte rein gar nichts: “Titel Chakra – Love shines trough wird gespielt!” – und schon dudelte Siri mir das Lied vor, welches Sie als angemessen für diese Situation hielt!

    Die Leute an den Nebentischen fingen an mir neugierige Blicke zuzuwerfen, als ich krampfhaft versuchte die Konversation mit Siri am laufen zu halten – Okay, für Sie musste es etwas irritierend wirken – sah doch für Außenstehende alles danach aus, als würde ein Spinner versuchen sein Handy zum reden zu bewegen.

    Neuer Versuch – “Spiel Mariah Carey” – postwendend kam die Antwort: “Ich kann “neue Theorie” in deiner Musik leider nicht finden, Peter.”


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    Ich kicherte nervös, um diese Konversation doch noch irgendwie zu retten. Und natürlich wollte ich auch nicht unbedingt von den anderen Gästen als Wahnsinniger eingestuft werden. Doch dafür war es leider schon zu spät.

    Aus den Augenwinkeln sah ich, dass die Gäste an den Nachbartischen sich seltsame Blicke zuwarfen, verstohlen mit den Fingern auf mich zeigten und langsam von mir abrückten. Ein Mann gestikulierte wild nach der Bedienung um zu zahlen – offenbar hielt mich ein Teil der Gäste für einen gemeingefährlichen Irren – ich konnte es Ihnen nicht mal verdenken..

    Hmm, mir fiel ein, dass ich englische Titel gespielt haben wollte. War das der Grund, weshalb Siri nur Bahnhof verstand? Aber ein DJ, der kein Wort Englisch spricht – das schien mir dann doch zu weit hergeholt.

    Ich startete einen neuen Versuch: “Spiel Genesis” (allerdings sprach ich Genesis nicht lautmalerisch ‘Dschennesiss’ aus, sondern ‘Gehnehsis’. Siri reagierte prompt: “Album von Genesis wird abgespielt”. Wow, da hätte ich auch eher drauf können kommen. Im stillen war ich froh, dass ich mir nicht den Titel: “Voulez vous couchez avec moi!” gewünscht hatte – den in Deutscher Aussprache zu sagen – das hätte den Peinlichkeitspreis gegeben.

    Mit einem zufriedenen lächeln lehnte ich mich zurück, lauschte der Musik – und während Peter Gabriel voller Inbrunst „the Carpet Crawler“ sang, knallte mir der Kellner die Rechnung auf den Tisch und bat mich unverzüglich das Lokal zu verlassen – und es erst wieder zu betreten, nachdem man meine Persönlichkeitsstörung therapiert hat..

    to be continued..

    oder in Siris Sprachschatz: toh beh tsontinüd

  • Angetestet: das Apple IPhone 4S

    ..oder: Beautyqueen mit kleinen Schönheitsfehlern

    ES IST DA! Ich musste zwar vom ersten offiziellen Bestelltag an, knapp 2 Wochen warten, aber Anfang der Woche war es da – das IPhone 4S. Damit bin ich nun auch offiziell ein Apple-ianer. Dass es schon immer etwas anderes war, wenn man zur angebissenen Apfel – Fan Gemeinde gehört, merkt man sofort, wenn das Paket kommt.

    “Das ist alles?” ist das erste, was einem durch den Kopf schießt. Wo andere Hersteller große Kartonagen mit Software- CD, gedruckter Bedienungsanleitung, diversen Adaptern und Kabeln verschickt, kommt beim IPhone ein mickriges Schächtelchen, welches von der Größe an eine bei Douglas beigegebene Parfümprobe erinnert.  Ich öffnete das Behältnis skeptisch. Oben lag das durch Folien geschützte IPhone, darunter war eine Plastikeinlage unter der sich der Rest befand. Ein Netzteil, was eigentlich nur ein Mini- Stromstecker mit USB-Anschluß ist, ein Datenkabel mit USB Anschluß, welches man sowohl in den PC, wie auch an den Ladestecker stecken kann und ein pieseliger Kopfhörer. Ende. Das einzig schöne an dem winzigen Karton: man sieht sehr schnell, dass dort tatsächlich nicht mehr drin ist.

    Schächtelchen

    (Größenvergleich das Schächtelchen vom IPhone passt gefühlte 10 mal in die Nokia Kartonage. Wäre eine Software CD nötig, müsste mal wohl eine Klapp-CD erfinden – in das Mini Verpackungsbehältnis passt es sicher nicht mehr!)

    Und was ist jetzt das besondere an diesem Telefon? Nun optisch zuerst mal nichts! Es sieht original so aus wie sein Vorgängermodell (was nicht ganz stimmt, denn der Schalter für die Lautlos-Funktion wurde um ein paar Millimeter nach unten versetzt – was allerdings so minimal ist, dass es nicht auffällt).  Damit hat man also zwischen 600 und 800 Euro (je nach Variante) bezahlt, um ein Handy spazieren zu tragen, welches auch der Azubi deiner Firma in seiner Schlabberhose mit sich spazieren trägt – Understatement pur, könnte man sagen.

    Die wirklichen Neuerungen stecken unter der Haube – und die sind  durchaus das Geld wert. Denn hier steckt unter der alten Karosse ein völlig neuer Motor. Statt Singlecore werkelt nun ein Dualcoreprozessor zwischen den hochglänzenden Glasscheiben. Dies lässt das IPhone im täglichen Gebrauch zu einem echten Renner werden. Im direkten Vergleich zu meinem auch nicht schlechtem NOKIA N900, hat man das Gefühl, dass es quasi keine Wartezeiten gibt.

    Selbst speicherhungrige Applikationen wie Tracking-Software und lautes Musikhören nebenher funktionieren, ohne dass man warten muss. Dazu kommt, dass die Akkulaufzeit akzeptabel ist.

    Klar, je mehr Anwendungen aktiv sind, die Beleuchtung des Displays und die Ausgabe von Audiosignalen – das zehrt am gespeicherten Strom des eingebauten Energieblöckchens.

    Aber nach anderthalb Stunden walken mit GPS Tracking und bei dem die dabei gehörte Musik auf Lautstärke “Hirnverflüssigen” gestellt war, hatte der Akku immer noch 73% Ladung. Ich habe Handys gehabt, die nach diesem Pensum den Akku bis aufs letzte Milliwatt ausgesaugt hatten und den Betrieb einstellten.

    Wer es gewohnt ist, erst mal Software von beiliegenden CDs zu installieren und etliche Seiten Bedienungsanleitungen lesen zu müssen, der wird beim IPhone angenehm enttäuscht. Hat man ITunes installiert, kommuniziert die mit dem Handy. Sie installiert Apps, synchronisiert die Kontakte, und Bibliotheken. Hat man Outlook installiert, werden alle dort gespeicherten Infos an das IPhone übertragen. Selbst die Position der Anwendungen kann dort geändert werden. Schönes Feature: die Einstellungen der Email-Konten wird aus Outlook übernommen und muss nicht extra eingerichtet werden. Nur das Passwort muss man noch einmal eingeben. Sehr praktisch, wenn man wie ich mehrere Mailkonten bei verschiedenen Providern hat – die Einstelldaten hat man ja meistens nicht im Kopf oder zur Hand.

    Itunes GUI fürs iPhone

    (ITunes und IPhone – together in Perfect Harmonie. Ist es im heimischen Netzwerk (oder über ein Kabel verbunden) auffindbar, wird es angezeigt und die fürs Handy relevanten Menüpunkte angezeigt. Das ist fast alles selbsterklärend)

    Richtig toll ist, dass Apples ITunes in Verbindung mit dem IPhone das heimische WLAN nutzt, um mit dem Handy zu kommunizieren. Man muss es also gar nicht mehr an ein Kabel, welches mit dem PC verbunden ist anstöpseln, um die Daten zu aktualisieren. Ist das 4S im Bereich des heimische Routers wird es upgedated. So einfach kann das also sein.

    Was man vergeblich sucht ist ein Akkufachdeckel. Aus der Erfahrung mit etlichen Handys weiss ich – dieses Teil lässt im laufe der Zeit stark in der Leistungsfähigkeit nach – da wäre es schön, wenn man den mal schnell als Ersatzteil wechseln könnte. Die Garantiezeit der Akkus ist bei den meisten Herstellern auch mit nur 6 Monaten stark verkürzt.

    Da hat sich Apple dann wohl ein Eigentor geschossen, denn wenn das Teil fest eingebaut ist, muss die gesetzliche Gewährleistung von 2 Jahren greifen.

    Ansonsten kann ich über das Handy nur Positives berichten – Das Display ist einfach nur geil! So scharf habe ich meine Webseite noch auf keinem Handy gesehen. Dazu ist es auch bei starkem Sonnenlicht einwandfrei abzulesen.

    Der einzige Makel: Ein AV-Kabel, welches bei den Nokia N-Modellen beigelgt ist und knapp 40 Euro kostet muss extra erworben werden. Und der beigelegte Ohrhörer ist eine Katastrophe! Kein Befestigungsclip und auch kein In-Ear. Da ist man mehr damit beschäftigt während des Gehens die Stöpsel wieder in die Ohrmuscheln zu fudeln. Das nervt richtig. Gut dass es bei Amazon preiswerten und besseren Ersatz gibt..

    Na gut, es ist auch noch eine Dame namens Siri im Spiel. Doch die bekommt einen eigenen Blogbeitrag…

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