WP Plugin

  • Welches Schweinderl hätten’s gern?…

    ..oder: frei nach Hamlet: “WordPress oder BuddyPress – das ist hier die Frage”..

    Dortmund-Barop – Au Mann, das war aber mal ein arbeitsames Wochenende für mich. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, mich auf einigen Public Viewing Events rumzutreiben. Doch dann kam mir Freitag erst unser Nordic Walking, wo ich mich etwas festschwatzte, dann ein leerer Kühlschrank, der zuvor mal wieder mit Schmackofatz befüllt werden musste, und später auch das WordPress Update 3.0 dazwischen.

    Ich nutze seit Anfang dieses Blogs vor knapp 3 Monaten die Version 2.9.2 von WordPress. Das Update von dieser stabilen Version auf 3.0 war unproblematisch. – Vorgehen wie in den Foren beschrieben durchgeführt: Zuerst die komplette SQL-Datenbank des Servers gesichert, dann das komplette WordPress Verzeichnis auf meinen lokalen Server kopiert, alle Plugins deaktiviert und dann aktualisiert. Dies dauerte zwar einige Zeit (knapp 1 Stunde), aber ohne Datensicherung wollte ich das Risiko nicht eingehen. Dann auf den “Aktualisieren”-Button geklickt. Knapp 2 Minuten später war mein Blog wieder online.

    Leider zeigte sich im weiteren Betrieb, dass das “neue” WordPress noch ein bisserl rumzickt. Da meine Installation wegen dem integriertem BuddyPress und einigen speicherfressenden Plugins auf der letzten Rille läuft (dies ist eigentlich unmöglich, da mir angezeigt wird, dass ich 256 MB Speicher habe, und WordPress braucht grade mal etwas um die 30 MB – aber scheinbar haben viele, die ihren Blog bei 1&1 hosten dieses Problem), was sich manchmal durch Speicherzuordnungsfehlern im Backend bemerkbar macht, war die Installation der neuen Version ein Risiko, denn Sie benötigt ein paar MB mehr Arbeitsspeicher.  Demzufolge hagelte es denn auch erst mal memoryallocate Fehlermeldungen. Das war nicht so toll.. vor allem, weil die neue WordPress Version alles updaten wollte, was sich an Plugins in der Installation wiederfand. Etwas blauäugig drückte ich den Button “aktualisieren” – es gab eine (nicht mal sonderlich hübsche) Meldung: “System wird in den Warungsmodus versetzt. Bitte versuchen Sie es in einer Minute wieder!” Und schon wurde ich aus meiner eigenen WP Installation rausgekegelt. Aus einer Minute wurden zehn, aber die Wartungsmeldung wollte nicht weichen. Natürlich funktionierte auch das Login nicht mehr. Der Blog war tot. Nee ehrlich, dieser Wartungsmodus verdient wohl noch etwas Nacharbeit. Eventuell sollte er sich nach spätestens 20 Minuten abschalten und das update als fehlgeschlagen klassifizieren.

    Ich konnte jedenfalls erst mal über den FTP-Zugang zusehen, dass ich wieder ins WP Verzeichnis kam, und dann wurde mit brutaler Gewalt, der Ordner des schiefgelaufenen Updates umbenannt. Erneutes drücken von F5 zeigte mir glücklicherweise wieder meinen Blog. Nach Anmeldung sah ich dann im Backend, dass eine Installation fehlgeschlagen war. Leider gab es nur die Option, den Versuch zu wiederholen. Ziemlich doof das..

    Also das Plugin komplett gelöscht.. Das dies nun nicht mehr da war, schien WordPress zu bemerken. Jedenfalls war danach die blöde Statusmeldung weg.

    Nun fing ich an, am Speicherbedarf rumzuschrauben. Die wp_config.php bekam 2 Einträge:

    define(‚WP_MEMORY_LIMIT‘, ’96M‘);
    define(‚WP_CACHE‘, true);

    In die PHP.ini kam dann auch noch die freundliche Aufforderung an WordPress bitte 96 Megabyte Speicher zu nutzen.. Doch es nutzte alles nichts. WordPress zickte rum wie eine pubertierende 16jährige, die nicht einsieht um 19:00 Uhr ins Bett zu gehen.

    Um dem ganzen die Krone aufzusetzen, funktionierte mein bis Dato im Einsatz befindliches CAPTCHA-Tool (ein Captcha-Tool ist eine Aufgabe, die ein menschlicher Kommentator lösen muss, damit ausgeschlossen werden kann, dass ein Spam-Bot eine Mail an dich senden kann. – Meistens müssen dazu verzerrte Texte aus Bildern in ein Feld eingetragen werden) nicht mehr, weshalb ich es abschalten musste. Die Folge waren reichlich Spam-Mails aus China und Russland. Nach knapp 2 Stunden hatte ich eines gefunden, welches sowohl mit WP 3.0 als auch mit meinem aufwendigem Theme funktionierte. Kurz installiert und konfiguriert. Danach war wieder herrliche Ruhe im Posteingang.

    Welches Schweinderl hätten’s gern?…

    (Boah! Muss das sein? Spam ohne Ende, kaum dass das Captcha Tool mal eine halbe Stunde aus war.  Also seid nicht böse, wenn ihr als Besucher diese kleine Hürde der Sicherheitsabfrage lösen müsst.)

    Nachdem ich durch endloses probieren von abschalten und einschalten der Plugins die größten Speicherfresser gefunden und deaktiviert hatte, testete ich den kompletten Blog noch mit dem BuddyPress Plugin.

    Ich hoffe, dass die Leser nicht verwirrt sind, wenn mal von BuddyPress, und mal von WordPress die Rede ist. Ich werde deshalb mal kurz den Unterschied erklären:

    Im Gegensatz zu BuddyPress, ist der bekannte WordPress Blog ein sehr leistungsfähiges CMS-System, welches das Hauptaugenmerk auf das bloggen richtet.

    Welches Schweinderl hätten’s gern?…

    (BuddyPress Screenshot. Hier liegt der Fokus ganz klar auf Interaktion von vielen Membern. Das bloggen ist eher eine nötige Pflicht – geht aber auch)

    Trotzdem enthält WordPress auch noch Funktionen zur Benutzerverwaltung, Verwaltung von Kommentaren und ähnlichem. Viele Funktionen lassen sich überdies durch Plugins nachinstallieren. Eine andere Möglichkeit Funktionen hinzuzufügen, ist das verwenden der sogenannten Widgets, die einfach auf die entsprechenden Seitenleisten gezogen werden.

     

    Welches Schweinderl hätten’s gern?…

    (Das WordPress –Layout. Die Unterschiede sind nicht groß, aber entscheidend für das Handling)

    BuddyPress wiederum ist keine eigenständige Software, wie man vermuten könnte, sondern ein Plugin für WordPress und legt den Schwerpunkt auf Interaktion der Besucher und Nutzer untereinander. Man könnte es als “Foren-Software mit Blogfunktion” bezeichnen.

    Nun kommt der entscheidende Punkt: BuddyPress läuft auch unter einem aktiviertem WordPress-Blog. WordPress wird dann zu einem Zwitter mit einer Mischung aus beiden Systemen. Im WordPress Backend, gibt es unter dem Menüpunkt ‘BuddyPress’ eine Schritt für Schritt-Integration in das bestehende Theme. Du erkennst den aktivierten BP-Aufsatz in meinem WP-Theme an der schmalen Leiste ganz oben in meinem Blog. Die Punkte ‘petersplace.net Blog’, ‘Anmelden’ und ‘Registrieren’ gehören zu BuddyPress, und ermöglichen meinen Besuchern sich an meinem Blog anzumelden, und untereinander zu diskutieren. – Und dies dank einem leistungsfähigem Chat-Plugin, sogar in Echtzeit.

    Ich habe mal 2 Screenshots von meinem aktuell genutzen ‘Atahualpa’ WP-Theme und dem ‘Darwin’ BP-Theme gemacht, damit die kleinen aber wichtigen Unterschiede erkennbar sind.

    1. Die Suche bei BuddyPress sucht nicht nach Text in Blogtexten, sondern nach Benutzern, Gruppen und Foren.

    2. Es werden nur die Hauptseiten des Blogs, nicht die Kategorien angezeigt

    3. Das Handling um zu den BuddyPress-Funktionen zu kommen ist besser.

    4. (nicht im Bild) In WordPress werden die Gruppen nicht als Seiten angezeigt, sondern Sie müssen über die obere Leiste angesprungen werden.

    Zu 4: Hier musste ich mir mit einer Krücke behelfen, da die Seiten der BP-Gruppen nicht in WordPress auftauchen. Ich erstellte 2 Seiten namens ‘Diskussions-Gruppen’ und ‘Forum’, und verlinkte von dort auf die entsprechenden BuddyPress-Seiten.

    5. (nicht im Bild) Die Content-Filterung ist mehr auf den User zugeschnitten. Man erkennt auf dem oberen Bild von BuddyPress, dass mehr User-Infos angezeigt werden, und es auch eine Auflistung von Usern, welche Online sind. (Dies lässt sich aber auch in WordPress über ein Widget realisieren)

    Ich hatte gestern mal so ein bisserl mit dem BuddyPress-Themes rumgedaddelt, und das Darwin-Theme gefiel mir zugegebenermaßen sehr gut. Wenn ich dort die Farben von dem knallbunten zu den von mir bevorzugten Grautönen im Stylesheet ummodeln würde, könnte ich mich glatt an die funktionale BuddyPress-Umgebung gewöhnen.

    Na, und für meinen riesigen weiblichen Fanclub wäre das wahrscheinlich wie Weihnachten, Ostern und Hochzeit auf einmal – Ihr Superduper-Liebling quasi rund um die Uhr und in Echtzeit für “SIE” erreichbar.

    Na, vielleicht überleg ich mir das dann doch lieber noch mal – wir wissen ja, dass ich zu 100% inkompatibel zum Frauen-Universum bin… :lol:

    letzte Änderung: 21.06.2010 01:24 Uhr

  • “Feel the Difference!”..

    ..oder: warum ist WordPress besser als Live Spaces?

    Redmond, USA – In dieser Woche hat es microsoft mal wieder geschafft viele “Spacianer” zu verärgern. Die microsoft live Spaces – also die kostenlose Blogger Plattform war stundenlang nicht zu erreichen. Darüber hinaus schienen Aktualisierungen nicht angezeigt zu werden. Da dies in letzter Zeit häufiger vorgekommen ist (ob die Microsoft Webserver mit dem Datenaufkommen nicht klarkommen?), haben viele “Spacler” berechtigter Weise ein bisserl Angst um ihre Blogs.  Dies hat viele dort ansässige Blogger veranlasst, sich nach Alternativen umzusehen.

    Ich möchte hier mal die beiden Blogplattformen WordPress und Live.Spaces gegenüberstellen um dem interessierten Leser die Unterschiede und Vorteile der beiden Kontrahenten etwas näher zu bringen. Ich klammer hier mal andere ähnliche Blog-Plattformen wie Blogger, Joomla usw. aus, da es  mir wirklich nur um den Vergleich WordPress vs. Live.Spaces ging.

    Das größte Plus bei microsoft: der Software-Riese spendiert jedem, der dort einen Account hat, ein 25 Gigabyte großes SkyDrive-Laufwerk. Dies ist eine virtuelle Web-Festplatte, auf die man Daten auslagern kann. Der einzige Nachteil – die einzelnen Dateien dürfen nicht größer als 50 Megabyte sein. Damit wird das uploaden einer DVD mit 4 GB zu einer nervigen Angelegenheit, wenn man 80 Schnipselchen hochladen muss..

    Dann ist es mit der Großzügigkeit aber auch schon vorbei, denn ab jetzt ist ‘Schmalhans Küchenmeister’.

    microsoft vertraut auf das altbekannte Schema: “wir wissen, was der Kunde will – alles was ihn verwirrt, ist überflüssig, wird entfernt, und kann auch nicht nachträglich eingebaut werden.”

    Ein microsoft LiveSpace (im folgenden mLS genannt) kann deshalb auch nur begrenzt angepasst werden. Über ein Konfigurationsmenü kann man das Seitenlayout festlegen.

    “Feel the Difference!”..(Hier sieht man die Möglichkeiten der verschiedenen Layout-Möglichkeiten. Die sollten im Normalfall aber für jeden Zweck ausreichend sein)

    Im Vergleich zu WordPress ist microsoft hier geradezu verschwenderisch, was die Layout Vorgaben betrifft. Das war die gute Nachricht.. die schlechte: “von jetzt an geht’s nur noch Bergab!”

    Dies fängt beim Quelltext an. Unglaubliche 1365 Zeilen Quelltext werden gebraucht, um die erste Seite meines microsoft Blogs darzustellen.  Mein WordPress Blog, schafft das mit unter 800 Zeilen. Dies spricht nicht grade für schlanke Programmierung und auch nicht für eine gute Performance. Da mein Space auf wilde Bildersammlungen, Java-Spielerchen, Videoeinbettungen und derlei Geschwindigkeitskiller verzichtet, kann der aufgeblähte Umfang des Quellcodes bei solchen überladenen Spaces dann aber schon mal zu einer Gedenkminute führen, bis die Seite geladen ist.

    Hat man sich für ein Layout entschieden, kommt als nächstes die Farbwahl. Hier bietet Microsoft verschieden vorgefertigte “Themes” aus verschiedenen Bereichen an.

    “Feel the Difference!”..

    (ausreichend aber nicht üppig – so kann man die Design-Auswahl der Live.Spaces wohl am besten beschreiben)

    Die Themes sind microsoft typisch eher langweilig als peppig. Da Sie aber eh nur Hintergrundfunktion erfüllen ist dies nicht so tragisch. Hier bietet WordPress mit seinen mehreren tausend Themes ganz klar mehr Auswahl. Von einfach weiß bis knallbunter Malkasten findet hier der Suchende eigentlich alles..

    Das ganze Erscheinungsbild des Blogs lässt sich ändern, und ist so optimal für jedes beliebige Thema geeignet.

    “Feel the Difference!”.. “Feel the Difference!”.. “Feel the Difference!”..
    “Feel the Difference!”.. “Feel the Difference!”..

    (5 mal der gleiche Blog. 5 mal völlig unterschiedlich im Design. WordPress bietet hier ganz klar mehr, als die hausbackenen Live.Spaces!)

    Verlassen wir mal den Bereich der reinen Optik und kommen mal zu den Funktionen.

    Hier zeigt WordPress (im folgenden WP genannt) den LiveSpaces ganz klar die Rückleuchten.

    • So gibt es eine Bloginterne Textsuche, die alle Beiträge nach dem gewünschten Wort durchsucht, und die dann auflistet. Microsoft vertraut auf die übergreifende ‘bing’-Suche, die absoluter Kernschrott ist und alles mögliche findet, nur nicht das, was man sucht.
    • Es gibt bei WP die Möglichkeit Artikel gezielt oben zu halten über die Option “Sticky”. Diese Option verhindert, dass ein Beitrag nach unten rutscht, wenn ein neuer geschrieben wird.
    • Es gibt die Möglichkeit den kompletten Blog zu sichern. – Eine Option auf die bei den so auf Sicherheit bedachten Microsoftlern noch niemand gekommen ist.
    • Es besteht bei WP die Möglichkeit Artikeln Schlagwörter zuzuordnen, die in einer Schlagwortwolke zum schnellen Überblick stehen.
    • Auch die Möglichkeit einen kurzen Artikelauszug zu schreiben gibt es.
    • Es gibt einen richtigen Kalender, der anzeigt an welchem Tag ein Eintrag geschrieben wurde, und zeigt auch den Namen des Artikels an. Hier geht WP ganz klar einen großen Schritt weiter, als das Archiv von den live.spaces – wie es in der microsoft Nomenklatur genannt wird.

    Es gibt aber noch mehr Funktionen, die sehr sinnvoll sind. Hat man z. Bsp. einem Artikel Schlagwörter zugewiesen, werden automatisch die Links zu nach Relevanz ähnlichen Artikel unter dem momentan gelesenen angezeigt (deshalb stehen unter diesem Beitrag mehrere Links zu ähnlichen Artikeln.

    Auch tiefer unter der Haube gibt es riesige Unterschiede. Während die Funktionen des Schreibens bei Microsoft sehr rudimentär sind, sind Sie bei WP fast luxuriös. So kann man mit Ebenen arbeiten, benannte Anker (das sind Sprungmarken) im Text setzen, und vieles mehr.

    Doch kommen wir nun zu den Funktionen, die nicht im “Lieferumfang” von WP enthalten sind. Egal ob es Slideshows von Bildern sind, Sicherheitsabfragen mit Captcha, Anti-Spam-Module, eine Hover-Funktion für erklärenden Text, ein Blog-Statistik-Modul, ein Antivirus-Plugin. Fast alles ist über Plugins nachträglich machbar! Ergo: Es gibt fast nichts, was sich nicht über eines der tausenden Plugins lösen lässt. Selbst BuddyPress (eigentlich eine eigenständige Software, die ein Diskussionsforum und die Benutzerverwaltung dafür bereit stellt), ist ein Plugin, was auf WordPress aufbaut. Es gibt dafür einen kostenlosen Echtzeit-Chat, der verschiedene Räume verwaltet (abhängig davon welche Gruppen/Räume man in BuddyPress (im folgenden BP genannt) angelegt hat.

    Auch die Benutzerverwaltung unterscheidet sich. Während es bei mLS grade mal 3 Aggregat-Zustände eines Besuchers gibt: Netzwerkmitglied, erweitertes NW-Mitglied, Unbekannt – gibt es bei WP gleich derer 5: Administrator, Abonnent, Moderator, Member und Unbekannt. Hier lassen sich die Rechte der registrierten Benutzer wesentlich differenzierter anpassen, als es bei mLS der Fall ist.

    Was gibt es sonst noch für Unterschiede? Nun, via RSS und e-mail über neue Kommentare informiert zu werden – dies bieten auch die live.Spaces. Kostenlos sind darüber hinaus auch beide. Mit einem Unterschied: Mit den WordPress-Blogs kann man sogar Geld verdienen, indem man Advertisments (das sind die kleinen Werbebanner, die man auch bei mLS auf allen Seiten findet) auf seinem Blog platziert. Dies ist aber kein Muss..

    Die Community der anderen WordPressler? Das Level der Blogs ist erfreulich hoch. Hier merkt man ganz klar, dass eine gewisse Grundintelligenz bereits bei der Einrichtung des Blogs vorhanden sein muss, was auch für ein glücklicherweise hohes Blog-Niveau sorgt.

    So.. ich hoffe dieser kurze Überblick hat ein bisserl für den Durchblick gesorgt.

    letzte Änderung: 29.05.2010 18:23 Uhr

  • “Du willst es? Nutz’ ein Plugin!”..

    ..oder: Das Nichts. Das Alles. Der Anfang. Das Ende. Mach es zu Deinem Projekt!

    Seit genau 75 Tagen bin ich nun Besitzer meines eigenen kleinen Webblogs. Und während am Anfang alles noch a bisserl unaufgeräumt aussah, bin ich nun ganz zufrieden – Nein, ich kann, glaube ich, sogar ziemlich stolz sein, auf das, was ich zusammengebastelt habe. Und das, ohne einen einzigen <PHP> Befehl zu kennen. Dies vielleicht mal an diejenigen gerichtet, die sich nicht an WordPress herantrauen.Nicht nur, dass ich die Forums-Software BuddyPress integriert habe, ich habe der sogar einen Echzeit-Chat spendiert. Momentan tummeln sich allerdings noch nicht viele Leute im Chat. – Liegt vielleicht daran, dass ich noch keine User-Group für Ex-Freundinnen eingerichtet habe. Dann würde der Laden wohl rappelvoll sein..

    “Du willst es? Nutz’ ein Plugin!”..

    (Luxus pur auf www.petersplace.net. Echtzeit-Chat. Aber nur für registrierte Besucher. Also ran und registriert euch..)

    Als neuestes Schmankerl wollte ich jetzt einen Hover-Effekt (wie du ihn siehst, wenn du mit der Maus über das Wort „Hover-Effekt“ fährst einbauen. Ich habe dieses Hover Verhalten auf einigen anderen professionellen WordPress-Blogs gesehen, und wollte dies auch verwenden, um grade bei IT-Themen schnell eine Erklärung für Fachbegriffe einbauen zu können, die erscheint, wenn der Leser mit der Maus auf einen Begriff deutet. Im Web gibt es auch unzählige Plugins dafür. Nach Stunden vergeblicher Testinstallationen diverser Plugins fand ich mit WP-Hover zwar eines, was perfekt für mich passte…

    weiter rechte Seite >

     

    Doch leider lief es nicht wie gewünscht. Ob es an dem ziemlich komplexen Atahualpa-Theme mit seinen eigenen BFA-PHP-Seiten lag, oder das Javascript vom Browser nicht richtig umgesetzt – Das Ergebnis zeigte entweder beim ausschalten von JavaScript den Text der Tooltips zwar richtig, aber unformatiert an, beim einschalten dann zwar richtig formatiert, dafür aber den Tooltip Text nicht. Ziemlich blöd sowas.Als nächstes versuchte ich das ziemlich hakelige Plugin “Tippy”, das zwar über eine CSS-Datei einfach zu konfigurieren ist, aber da man dort jedes Wort im Text einzeln markieren musst, war das auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Das schlimmste: deaktivierte man das Tippy-Plugin, waren alle Auszeichnungs-Tags sichtbar. Das ging ja nun gar nicht. Also alles wieder weg, und die ganzen Texte wieder umgestrickt. Gut, dass es noch nicht so viele Beiträge waren. Ich hoffe, dass ich noch ein Plugin finde, welches das macht, was ich möchte.

    Überhaupt muss man sagen: Die Möglichkeiten eine WordPress-Installation durch Plugins ‚aufzubohren‘ sind enorm:

    • Du willst ein Forum integrieren? Nutz das BuddyPress – Plugin..
    • Du willst chatten? Nutz das BuddyPress Chat Component – Plugin..
    • Du willst eine Datensicherung? Nutz das WP-Backup – Plugin..
    • Du willst nicht von Spam belästigt werden? Nutz das ASKIMET – Plugin.
    • Du willst einen Virenschutz? Nutz das AntiVirus – Plugin..
    • Du willst eine Seitenstatistik? Nutz das WordPress.com Stats – Plugin..
    • und, und, und… 

    – das einzig schwierige ist das richtige Plugin bei den etlichen Tausenden, bei denen sich viele ähneln, zu finden! 

    letzte Änderung: 19.05.2010 21:50 Uhr

  • ES IST VOLLBRACHT!

    ..oder: Dank dem WP-Theme “Atahualpa” läuft’s jetzt endlich bei mir…

    Lange, lange hat es gedauert. Doch nun habe ich endlich mit “Atahualpa” ein Design gefunden, welches ein klares Design hat, umfangreich zu konfigurieren ist, und welches ich für meinen Schreibstil, mit den langen Texten in Tabellenform gut nutzen kann, da es die Seitenbreite des Monitors, respektive des Browsers voll nutzt.

    Dem fertigen Endergebnis, war wochenlanges Suchen nach dem passenden Layout vorangegangen. Es gibt für WordPress zwar mehrere Tausend Designs, doch die meisten bauen auf den Standardlayout auf. Bei diesen ist der Textbereich mit nicht mal 600 Pixel Breite relativ schmal – für mein Vorhaben nicht geeignet. Waren Grafiken eingebunden, welche über 240 Pixel Breite hatten, wurden die Tabellenspalten ungleichmäßig skaliert, oder ragten in den Widget-Bereich hinein. Ein katastrophales Bild! Gerade jene Themes, welche einen grafisch sehr gelungenen Hintergrund hatten, wie „Desktop-Chaos“ und ähnlich gestylte Themes, schieden damit leider von vornherein aus. Die ließen sich nämlich nicht umstricken, da sich dies auf das Erscheinungsbild auswirkte, und für optisch unschöne Effekte sorgte. Viele Themes entfernten überdies die Blocksatz-Formatierung aus dem Tabellen-Layout, was wirklich ein unschönes Ergebnis auf dem Monitor ausgab. Wochenlang habe ich deshalb das Theme “Magazine Basic” benutzt, und nach einigem Feintuning sah es letztlich sogar sehr schick aus.

    ES IST VOLLBRACHT!

    (Auch ganz schick, aber ich wollte mal was anderes, als ein Magazin Design mit “Times New Roman” . Aber das Design lässt sich ja mit ein paar Mausklicks umstellen, falls mich mal wieder der Wunsch nach Tapetenwechsel überkommt)

    Allerdings wollte ich von dem Magazin Layout, welches ich auch schon bei den Live Spaces in Anlehnung an die “New York Times” gebastelt hatte, weg. Einige Dinge stiessen mir bei dem Magazine Basic sauer auf: Zum einen liess sich die Version 2.4.2 nicht auf 2.5.6 updaten. Versuchte ich es, bekam ich eine komplett leere weiße Seite. Das wäre nicht so schlimm gewesen, wenn nicht auch der “Admin”-Bereich betroffen gewesen wäre. Und dann ging nix mehr. Also erst via FTP-Zugang auf die WordPress Installation zugreifen, und die Sicherung zurückballern. Meine Laune steigerte auch nicht wirklich, dies hauptsächlich in den Nachtstunden zu tätigen, da ich den Blog tagsüber funktionsfähig haben wollte.


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    Auch das testsen der Einstellungen lief hauptsächlich in den frühen Morgenstunden ab. – Aber jetzt kann ich endlich mal wieder Nachts pennen, und von anderen Dingen träumen…

    Das Problem mit dem „WSOD“ hatte ich aber nicht alleine. In den Foren tauchte dieses Problem häufiger auf. Nun – ein kompletter “weisser Screen of Death” ohne Fehlermeldung? Da weiß man auch nicht wirklich, wo man ansetzen muss.

    Das nächste Problem war, dass ich die BuddyPress-Erweiterung installiert hatte, und die auch nicht deinstallieren wollte, da ich für die Best-Ager in Dortmund eine Forumsplattform bereitstellen wollte.

    Es traf sich eigentlich ganz gut, dass ich zufällig auf das “Atahualpa” Theme gestoßen bin. Doch dieses Theme wollte am Anfang gar nicht mit BuddyPress zusammen arbeiten.

    ES IST VOLLBRACHT!

    (in der Vorschau gar nicht mal so spektakulär, zeigt das Atahualpa später was alles in ihm steckt! Rotierende Header-Grafiken und knapp 200 Optionen, die das Layout betreffen, können bei dem Thema eingestellt werden)

    Obwohl das Setup vermerkte, dass alles in Ordnung wäre, liefen die Links auf das Forum und die Diskussionsgruppen ins Leere, und man landete stets auf der Blog-Hauptseite. In den Foren wurde viel darüber geschrieben. Letztlich war das Problem dort aber nicht wirklich gelöst worden. Mehr durch Zufall schaute ich mal via FTP in den Ordner mit den Atahualpa Dateien, und stellte fest, dass zwar die BuddyPress-Ordner hinüber kopiert worden waren, aber nicht die darin befindlichen Dateien. Also manuell die Ordner inklusive Inhalt verschoben, und – Tadaa! Sofort funktionierten die Links zu Forum und Co.

    Da nun alles so funktionierte wie ich es wollte, musste nun nur noch an einigen Stellen etwas “gefeilt” werden.

    So  passte ich als erstes die Farben und das Erscheinungsbild von der Seiten-Menüleiste und der Kategorie-Menüleiste auf ein einheitliches Layout an. Ebenso wurde der Title-tag oder HooverText aktualisiert.

    ES IST VOLLBRACHT!

    (Farben, Schrift und Umrandung angepasst. Als Option alle Buchstaben als “Uppercase” – also Großbuchstaben eingestellt. Ebenso wurden die Hoover-Texte bzw. “Title-Tags” aktiviert, um eine kurze Übersicht zu erhalten)

    Hinterher noch a bisserl Nacharbeiten. So sollte die BuddyPress-Menüleiste nicht in den Seitenbereich von WordPress hineinragen, da Sie kaum zu sehen war. Dies ließ sich mit der Option “padding-top: 25px;” im Body Style beheben.

    Die 3D-Grafiken, welche im oberen Bereich der Seite zu sehen sind, und die bei jedem Seitenaufruf wechseln, wurden auf einheitlich 1300*160 Pixel gebracht.

    ES IST VOLLBRACHT!

    (Fertig! So sieht Atahualpa in der petersplace Version aus! Klar, übersichtlich, gut lesbar. Jetzt Peter glücklich!)

    Die Seite bekam auch noch ein Favicon Icon welches im Internet Explorer neben der Seite erscheint, wenn man sie aufruft.


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    Im Stylesheet wurden die Überschriften in den Widgets und Sidebars, die ich nicht so groß haben wollte, von H2 auf die Größe H5 reduziert. Ebenso wurden die Überschriften neu skaliert, da ich keine 36 px große Buchstaben brauche (Diese Einstellung erst mal im endlos langen Stylesheet zu finden hat ganz schön gedauert). Die Seitenunterschriften wurden umgeschrieben, und mit 2 Icons verziert. Ebenso wurde eine Druckfunktion mit dem plugin „WP-Print“ eingebaut. Das soll erst mal alles gewesen sein. Vielleicht ändere ich demnächst noch ein paar kleinere Dinge, aber im großen und ganzen passt es jetzt, und ich bin ganz stolz, wenn ich meinen kleinen Blog sehe…

    Und als letztes Bönsche (ja, ihr Spacianer – schaut mit Neid zu mir auf!) schon fast luxuriös, habe ich mich bei Feedburner angemeldet, und nun kann jeder Besucher sich per Mail oder RSS Feed über Neuigkeiten auf meinem Blog informieren lassen..

    Macht man das, bekommt man eine Mail, die folgendermassen aussieht:

    ES IST VOLLBRACHT!

    (Feedburner, Google, WordPress – together in perfect Harmony. So sieht das doch echt professionell aus, oder? Na gebt’s schon zu)

    Aber gebt mir mal bitte einen Tip! Soll ich lieber die 3D-Grafiken im oberen Teil einbinden, oder doch das PETERSPLACE.NET BLOG – Logo, wie es im Bild links oben angezeigt wird? Gebt mir mal ein kurzes Feedback, bitte..

    letzte Änderung: 24.04.2010 17:09

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  • Der Windows Live Writer geht fremd!

    ..oder: Windows Live-Writer als Tiny-MCE Ersatz

    Dortmund – Bereits vor einiger Zeit hatte ich erwähnt, dass sich auch der Windows Live-Writer als Editor für WordPress eignen würde. Ich habe ihn deshalb noch mal getestet. Dieser Blogeintrag wird mit ihm geschrieben.

    Was spricht dafür den LW anstatt den Tiny-MCE und Tiny-MCE Advanced zu benutzen?

    Vielleicht das wichtigste: Er nervt nicht mit dem zurückspringen an den Seitenanfang, wenn er eine Sicherung abspeichert. Warum die bei WordPress im Minutentakt erfolgt? Vielleicht sind dessen Benutzer alles Weltklasse Code-Hacker, die eine Webseite in 30 Sekunden in die Konsole knattern.

    Ich kriege jedenfalls einen Blutrausch, wenn ich im Code etwas suche, und kaum habe ich es gefunden – geht’s wie in der Peepshow: ZACK! Klappe zu und die Meldung „ihre Minute ist um, bitte werfen Sie 2 Euro nach“ – bitte beginnen Sie von vorne.. Käse ist das!

    Dann hat der Live Writer eine eingebaute Rechtschreibprüfung, die sogar recht zuverlässig ist.

    Des weiteren hat er eine eingebaute Vorschau, die das spätere Layout anzeigt.

    vorschau.png

    (Live-Vorschau beim schreiben.das gibt’s auch nicht überall. Bei der Optik kann der Live-Writer ganz klar punkten. Bei den Funktionen wird er aber nur zweiter Sieger)

    Und wie funktioniert die Integration des LW? Zum einen muss er nicht, wie bei WordPress üblich als Plugin eingebunden werden. man startet die Installation, und auf die Frage, ob man schon einen Blog hat, bejaht man, und wählt “einen anderen Bloganbieter”. Dann muss man nur noch seine Blogurl, Benutzernamen und Passwort angeben. Fertig! Schon lädt der Live-Writer die Daten herunter.

    Selbst eine Theme-Vorschau wird erstellt, damit man nicht wie im Tiny-MCE in 6 Pixel großen Buchstaben Tippen muss. Schön ist auch, dass bei Bildern einige Optionen möglich sind. Runde Ecken, Schlagschatten, usw.

    Auch schön gelöst ist die Integration von den WordPress internen Features. Die optional einzublendenden und auszublendenden Kategorien, Schlagwörter und Autoren werden korrekt importiert und unterhalb der Seite angezeigt. Ein weiteres Plus ist das speichern eines Entwurfs auf dem lokalen Rechner. So hat man immer eine Sicherung parat.

    Was dem Live-Writer leider in der Standard-Version fehlt, sind Möglichkeiten der erweiterten HTML-Bearbeitung. Mal eben einen benannten Anker einfügen? Das geht nur über die Konsole. Und was tierisch nervt, ist das ewige bestreben von Live-Writer Tabellen-Werte, die ich mit Prozenten angebe, damit ich nicht jedesmal beim ändern eines Themes meine Einträge nacharbeiten muss, in absolute Werte umzuwandeln.

    livewriter.png

    (Der Windows Live Writer geht fremd. Es ist tatsächlich ganz einfach und ohne stundenlange Konfiguration einen Beitrag in WordPress zu schreiben)

    Aber microsoft hatte ja  schon immer eine eigene Philosophie den Anwendern vorzuschreiben, WIE sie gefälligst zu arbeiten haben. Eine gute Lösung ist das erstellen des Beitrags mit LW, und dem anschließendem nachbearbeiten in Tiny-MCE. Dann macht es richtig Spaß.

    letzte Änderung: 10.04.2010 19:22 Uhr

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