Hardwaretests

Der CANON PIXMA MX925 All in One im Test – ein echter Alleskönner für alle Druckaufgaben..

..oder: der Senior zeigt den Jungen wo es lang geht!..

In letzter Zeit musste ich einige Dokumente scannen, drucken und versenden – bisher hatte ich dafür meinen CANON PIXMA 7250 als Drucker (Testbericht hier) benutzt und den CANON Scanner LIDE 200 um die Dokumente optisch zu erfassen. Das ging soweit ganz gut – doch irgendwann war der Aufwand zu groß. Jedes Mal die Klappe des Scanners hoch zu nehmen, Scanprogramm starten, Bild erfassen, speichern und dann drucken – der Workflow war stark verbesserungsbedürftig. Es war Zeit für eine Optimierung..

PIXMA_iP7250Und damit ging die Suche nach einem All in One – Gerät, welches mir möglichst viele Arbeitsschritte abnehmen  könnte, los. Aus Überzeugung startete ich die Suche auf der CANON Homepage und wurde schnell fündig..

Meine Wahl fiel auf den CANON PIXMA MX925. Seit über 2 Jahren ist das Multifunktionsgerät bereits auf dem Markt – und CANON sieht keinen Grund für ein neues Modell. Mit Recht: Der All in One Drucker-Scanner-Kopierer-Faxer mit dem PIXMA im Namen ist auch nach 2 Jahren noch auf der Höhe der Zeit – und mit knapp 130,00 € für das, was er bietet ein echtes Schnäppchen.

Geht es ums Thema “All in One – Geräte”, hatte ich in der Vergangenheit immer die Nase gerümpft: um zu einem attraktivem Preis angeboten werden zu können, waren die einzelnen Komponenten eher mittelmäßig – Scanauflösung ungenügend, Druckauflösung mittelprächtig, Farbpatronen zu teuer – ich hatte deshalb stets einzelne Geräte im Einsatz (und deshalb auch immer ein Platzproblem auf dem Schreibtisch)..

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Doch damit ist beim CANON Schluss! Der Drucker druckt mit der gleichen hohen Auflösung wie der PIXMA iP 7250 – nämlich mit 9.600 x 2.400 DPI. Dazu benutzt er die gleichen Tintenpatronen wie der PIXMA iP 7250 – ich brauchte die neuen Patronen des MX925 bisher noch gar nicht auspacken, sondern konnte die noch halbvollen Patronen des Vorgängers einbauen. Er druckt Dokumente auf Wunsch beidseitig – ohne dass man dafür die Seiten drehen muss (bei mir landeten früher Dutzende Seiten im Müll, weil ich die bedruckten Seiten falsch einlegte und die Schrift auf der Vorderseite von oben nach unten und auf der Rückseite genau andersrum gedruckt war), Fotos in Laborqualität auf Glossy Papier in verschiedenen Formaten von 10*15 cm und größer, welches in einem eigenem Schacht liegt – und dank einem speziellem Träger auch bedruckbare CDs. Somit können also quasi alle bedruckbaren Medien mit Farbe verschönert werden.

Intern scannt er Fotos und Dokumente in 48 Bit und mit 4.800 dpi – extern mit 1.200 dpi. Das hört sich nach nicht so viel an, ist aber völlig ausreichend, wenn man weiß, dass im Web Bilder mit 72 dpi Auflösung benutzt werden und im Printbereich die Fotos 300 dpi haben.Pixma MX925

Dazu scannt er vom Dokumenteneinzug sogar beidseitig!

Faxe senden und empfangen klappt auch (sogar in Farbe) – wenn dies auch bei den meisten Anwendern weniger gebraucht wird. Es zeigt aber, dass CANON hier einen vollwertigen Office-Drucker bei der Konzeption des MX925 im Auge hatte, denn es gibt sowohl eine automatische Telefon/Fax-Weiche, einen 250 Seiten Faxspeicher, sowie einen Kurzwahlspeicher mit 100 Speicherplätzen und Gruppenwahl für maximal 99 Gegenstellen.

Hat man es bis dahin nicht gemerkt, dann merkt man dies spätestens dann, wenn man den Drucker anschließen will: nicht nur ein USB-Anschluss für einen lokalen PC und ein Wireless Adapter für ein heimisches Netzwerk sind vorhanden, sondern auch eine RJ45 Buchse um den Drucker in einem größeren räumlichen Netzwerk betreiben zu können.

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Ist der Drucker an einen PC angeschlossen, kann man selbstverständlich aus jeder Anwendung heraus Druckaufträge an den Drucker senden – aber es ist eben nicht immer nötig, dass ein PC im Hintergrund läuft. Steckt man ein USB-Flashlaufwerk in den dafür vorgesehenen Steckplatz erkennt der MX925 das und meldet das auch artig auf dem Display. Fortan werden die Daten auf Wunsch dort gespeichert.

Damit kommen wir zur Bedienung des Druckers – und die ist von den Designern sehr schön gelöst.

Die obere Klappe – die auch als Scannerklappe dient – ist ziemlich voluminös. Über die ganze vordere Breite sind alle Buttons und ein ausreichend großes Farbdisplay, welches mit 7,5 cm groß genug zum ablesen der Infos ist, angeordnet. Dabei werden auf einem großen, mit 4 x 4 Buttons ausgerüstetem Tastenfeld, die Bedienelemente entsprechend der gewählten Funktion beleuchtet. Beim Faxen übernimmt es die Funktion eines Telefonwählfeldes, beim kopieren sind es Wahltasten um die Menge der Kopien zu ändern, und beim scannen bzw. im Menümodus erscheinen dort Richtungspfeile um durch das Menü zu navigieren und eine “OK”-Taste in der Mitte, um die Wahl zu bestätigen.

Habe ich bei Dir das Kaufverlangen für den Drucker geweckt? Dann als Tipp: lass ihn Dir schicken und spar dir die Mühe das Riesenteil in einem Laden zu kaufen und das Monstrum nach Hause zu schleppen. Der Karton ist riesig und das Teil ist richtig schwer. Im direkten Vergleich ist der PIXMA iP7250 geradezu zierlich im Vergleich zum PIXMA MX925.

Beim Gewicht steht es 11,6 Kilo (MX925) zu 6,6 Kilo (iP7250), und bei den Abmessungen geht der Sieger mit 491 x 396 x 231 mm (MX925) zu 451 x 368 x 128 mm (iP7250) vom Feld.

Für das was er kostet – aktuell sind Angebote um knapp 130,00 € im Internet zu finden, ist der CANON PIXMA MX925 ein gutes Angebot. Von meiner Seite aus eine echte Kaufempfehlung!

Der CANON PIXMA MX925 im Test

Preis/Leistungsverhältnis
Aussehen
Verarbeitung
Kompatibilität
Installation
Zubehör
Geräuschentwicklung

Gesamt

die eierlegende Wollmilchsau - gibt's die? Beim CANON PIXMA MX925 kann man es fast vermuten, denn der Drucker kann alles, druckt perfekt, scannt hochauflösend, schickt Faxe in die ganze Welt und ist dabei auch noch verfleichsweise günstig bei den Patronen (wenn man Drittanbieter-Patronen - Pelikan, Edding - nimmt. Der CANON leistet sich keine Ausrutscher - einzig das Reinigungsgeräusch bei jedem einschalten nervt.

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Doctor Love

Peter (aka Doctor Love) hat schon mal das Attribut "bester Allround-Blogger" von einer bekannten Bloggerin verliehen bekommen - Inoffiziell versteht sich. Er ist in Netzwerken aktiv - schreibt aber hier über alle Themen, die grade aktuell sind (und dabei ist im kein Eisen zu heiß..)

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