Apple

  • MISSION H.A.C.K.I.N.T.O.S.H ACCOMPLISHED – Der PC als MAC? Ja–Funktioniert! Und Wie!!

    ..oder: Der PC zum Mac Pro veredelt – so wird’s gemacht!

    Vor einiger Zeit hatte ich ja schon mal einen Blogbeitrag zum Thema Hackintosh geschrieben. Da ich nicht alles wiederholen will, und ich bei der aktuellen PISA Studie auch Rücksicht auf meine schreib – und leseschwachen Fans nehmen möchte, binde ich euch hier erst mal ein Video zur Info ein.

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    Zugegeben, das Video ist ziemlich langweilig – selbst meine Freundin hört mir nicht 5 Minuten am Stück zu – aber das Video ist trotzdem erwähnenswert. Es wurde nämlich komplett auf dem Mac Betriebssystem Apple OS X 10.9 erstellt. Dies bedeutet, dass zum einen die nicht wirklich Applefähige Microsoft Studio Webcam zur Aufzeichnung von Ton und Video benutzt wurde – zum anderen, dass auch das schneiden und bearbeiten des aufgezeichneten Videos auf dem “Hackintosh” mittels Apple Software realisiert worden ist. Letztendlich wurde es sogar mittels Final Cut Pro bei You Tube hochgeladen. Dazu gibt es unter diesem Text ein Video, welches ich mit dem IPhone aufgezeichnet habe.

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    Damit dies alles flüssig und vor allem fehlerfrei läuft (mit Geekbench 3 kam das System im 32 Bit Modus immerhin auf über 10000 Punkte und ist damit mit der vergleichbaren Apple Hardware gleichwertig), bedurfte es einige Zeit. Denn um es überhaupt zum “rund” laufen zu bekommen, bedarf es Hardware, die relativ nah am Original der Apple Hardware ist. Bekanntermaßen machen in den Hackintosh Communities Mainboards von GIGABYTE die wenigsten Zicken. Eine Intel CPU sollte ebenfalls verbaut sein. Die Grafikkarte kann von NVIDIA sein – die von mir vor einiger Zeit gekaufte und relativ neue GTX 760 läuft “out of the Box”.  Das von mir verbaute ASUS-Z97 Pro(Wi-Fi ac) hat serienmäßig schon einen hochwertigen Audio-Chip, sowie Multimonitor-Grafik von INTEL on Board, dazu Gigabit Lan und sogar eingebautes Bluetooth 4.0 und WLAN (Wi-Fi 802.11a/b/g/n/ac) auf dem Mainboard integriert. Damit muss der Rechner nicht an einem Router angeschlossen sein. Er kann auch selbstständig Wireless Geräte ansteuern und sich mit Bluetooth Geräten “paaren”. Dazu kommen über USB 3.0 angeschlossene Peripherie-Geräte, wie die Microsoft Live Webcam, ein CANON Drucker PIXMA iP 7250, (der aber übers WLAN angesprochen wird), ein CANON Scanner LIDE 200, Maus und Tastatur, sowie eine Buffalo Quad-Station mit 4 Festplatten a 1 Terabyte. Auch das IPhone darf natürlich nicht fehlen – und bindet sich brav über Wi-Fi ein.

    Meine komplette Hardware sieht also so aus:

    • 1 Gehäuse Chieftec Medium Tower UNI SERIE LBX-02B-U301
    • 1 Netzteil 800 Watt
    • 4 Lüfter 92 mm (Temperaturgesteuert)
    • 1 Mainboard ASUS Z97-PRO(Wi-Fi ac)
    • 1 CPU INTEL i5-4570, 3.2 GHZ Quadcore inkl. Standard-Lüfter
    • 2 x Arbeitsspeicher 16 GB RAM Corsair
    • 1 NVIDIA GTX 760 Grafikkarte mit 2 GB DDR5 Ram (Zotac)
    • 4 interne Festplatten SATA mit 500 GB und 1 TB Kapazität
    • 1 DVD Brenner Sony Optiarc AD-7241S (SATA)
    • 1 Monitor HYUNDAI ITW220 DVI (max. 1920*1080 Pixel)
    • 1 Monitor SAMSUNG Syncmaster (max. 1280*1024 Pixel)
    • 1 Maus Microsoft Comfort Mouse 4500 Kabelgebunden
    • 1 Tastatur CHERRY MX 3000 USB Kabelgebunden
    • 1 Microsoft Webcam Studio USB
    • 1 Scanner CANON LIDE 200
    • 1 Drucker CANON ip7250 Pixma
    • 1 BUFFALO HD-QLU3 : DriveStation™ Quad USB 3.0
    • 1 Router Vodafone Easybox 802
    • 1 iPhone 4s (USB und Wi-Fi)
    • 1 Telefon SIEMENS Gigaset DX800 A All in One (Bluetooth, LAN, VoIP)

    Die Installation des Maverick 10.9 wurde über ein DVD Image durchgeführt. Auf der Webseite www.Niresh.co findet man die Links zu den einzelnen Distros. Ein Tool um Torrent-Dateinen downzuloaden muss man sich dafür installieren. Ich benutze dafür µTorrent.  Der Vorteil zu der USB-Stick Installation : man muss nicht noch zusätzliche Software zum beschreiben des Sticks installieren. Der USB Stick lässt sich mit Windows Mitteln nicht zu einem für OS X lesbares Bootmedium formatieren.

    In den Foren wird häufig als Ratschlag gegeben, dass man alle Festplatten – bis auf die, auf die das Apple Betriebssystem installiert werden soll – abklemmen soll. Ebenso sollen alle USB Geräte bis auf Maus und Tastatur abgezogen werden. Dies macht auch sicher Sinn – bei mir klappte es aber auch trotz aller angeschlossenen Hardware (einzig die externe Buffalo DriveStation wurde für die Dauer der Installation ausgeschaltet).

    Die Partition erstellte ich vorher bereits mit dem Windows Festplattenverwaltungsprogramm. Leider merkt man, dass Windows da nicht viel an den etwas erfahreneren User denkt. Ich konnte zwar 2 Partitionen verkleinern, um den benötigten Platz für das Apple Betriebssystem zu bekommen – diese aber nicht so verschieben, dass ich eine große freie Partition bekam. Nur 2 kleine Partitionen die durch eine andere NTFS Partition getrennt waren, wären mit Windows Bordmitteln möglich gewesen.  Die Paragon Hard Disk Manager Suite 2014 half mir hier aus der Patsche. Er war in der Lage die Partitionen auf der Festplatte sowohl in der Größe anzupassen, als auch so zu verschieben, dass ich 2 kleine Partitionen zu einer ausreichend großen zusammenfügen konnte.

    Nachdem ich endlich eine Partition mit knapp 50 Gigabyte Platz hatte wurde es ernst. Kurze Anmerkung: In den Foren wird geschrieben, dass Partitionen von 25 GB reichen – das ist auch grundsätzlich richtig. Man bekommt aber damit schon ein Platzproblem, wenn man ein IPhone (mit vollem Speicher) auch über den Mac synchronisieren möchte. Da die Daten nur auf dem Dateisystem des Apple gesichert werden können (Apple kann nur lesend auf NTFS Partitionen zugreifen – aber nicht schreibend), ist die Festplatte schnell voll – und dann hagelt es Fehlermeldungen.

    Doch kommen wir zurück zur Installation. Dank der selbstgebrannten Boot-DVD ist die Installation ähnlich unspektakulär wie bei Windows. DVD ins DVD Laufwerk legen – Bootsequenz auf DVD Laufwerk als erstes Bootfähiges Medium stellen – oder mit Taste F8 (oder F12 – je nach Mainboard) das Bootmedium beim Start wählen.

    Der Bootbildschirm erscheint – mit Enter bestätigen und wenn man Glück hat, ist nach ungefähr 1-5 Minuten das erste Mal der Installationsbildschirm mit der Begrüßungs-Animation zu sehen.  Passiert nichts, dann gibt es ein Hardware-Problem und man muss mit Bootparametern versuchen das System zu starten.

    Welche man eintippen muss, kommt auch ein bisschen auf die verwendete Distribution an, welche man zur Installation nutzt. Mit “-x” sollte jedes System booten – es entspricht dem Safe-Mode (also ungefähr dem abgesichertem Modus bei Windows).  Zur Diagnose kann man “-v” benutzen – es bedeutet Verbose-Mode (Start mit Protokollierung – hier wird alles auf dem Bildschirm angezeigt was das System abarbeitet und was zurück gegeben wird. Dies ist sinnvoll um zu sehen, wo der Bootvorgang “hängt”. Auch dieser Modus ist ja von den Microsoft Betriebssystemen bekannt). Weitere Parameter, die eventuell das booten ermöglichen sind ”-f”, “-F”, “npci=0x2000”, “npci=0x3000”, “PciRoot=1”, “GraphicsEnabler=Yes” (alles jeweils ohne Anführungsstriche einzugeben), u.v.m. eine vollständige Liste mit Erklärungen gibt es auf www.macbreaker.com.

    Bei meinem Asus Board mit der oben beschriebenen verbauten Hardware waren folgende Parameter nötig:  -f -npci=0x3000 –PCIRoot=1

    Damit startete die Installation und mittels des Festplattendienstprogramms wurde die vorher erstellte Partition in das Apple Dateisystem formatiert. Danach mussten verschiedene Pakete ausgewählt werden. Hier muss man sich genau durchlesen welche Pakete für die Hardware geeignet ist. Weniger ist hier mehr – sollte Hardware hier nicht angesprochen werden, dann kann man diese ziemlich einfach später mit dem Programm “Multibest”, bzw. “Easybeast” einbinden. Wichtig ist, dass die Installation (je nach Installations-Medium zwischen 20 und 40 Minuten) erst mal mit Erfolg durchläuft.

    Hat die Installation geklappt, und der Rechner bootet nach der Installation ins OS X ist eigentlich der Rest nur noch Feinarbeit. Grundsätzlich ist das Apple OS X dann nämlich auf der Hardware lauffähig. Nun kommt es darauf an, die richtigen Treiber zu finden – das ist leider der aufwendigere Part der Installation.

    Beim ersten Start des Systems liefen bei mir viele Dinge noch nicht. Die Soundkarte funktionierte nicht – aber schlimmer: Die Netzwerkkarte wurde nicht erkannt. Das war eigentlich noch blöder: das bedeutete zwangsweise erst mal das zurück booten ins Windows Betriebssystem um über diesen Internet-Weg nach Treibern zu suchen.  Leider halfen mir die auf der www.Niresh.co zum Download verfügbaren “All-in-One Solution” Treiberpakete für Sound und Ethernet kein bisschen. Ein Blick ins Mainboard-Handbuch zeigte mir aber welche Chips dafür zuständig waren und wie Sie hießen. Der Soundchip auf dem Z97 Board stammt von Realtek und hat die Bezeichnung ALC1150. Dafür gab es einen angepassten Treiber im Netz.

    Dazu vielleicht ein paar Worte: Treiber sind bei Apple eigentlich Textdateien. Sie heißen Kext –Files und eine gute Übersicht findet man hier: http://www.hackintoshosx.com/. Dort wurde ich für Sound und Bluetooth fündig, und auch das Gigabit Lan von Intel konnte mittels Multibeast eingebunden werden. Das Konfigurationsfenster sah folgendermaßen aus:

    Multibeast Configuration

    Diese Einstellungen funktionieren für mein System perfekt. Sämtliche Hardwarekomponenten lassen sich ohne Probleme ansprechen. Einzig die Microsoft Live Cam Studio machte Probleme. Die ziemlich teure Webcam die dank Autofokus und Full HD Sensor mit 1080 Videos aufnehmen kann, konnte nicht mittels Treiber oder Systemeinstellungen in Apple OS X eingestellt werden. Ich fand eine akzeptable Lösung indem ich das kleine Programm “Webcam Settings” aus dem Apple Store installierte. Damit ließ sich die Kamera perfekt konfigurieren.

    Und damit war mein Hackintosh fertig! Der einzige Wermuttropfen – jetzt werdet Ihr wahrscheinlich lachen – es gibt keinen vernünftigen kostenlosen Blog-Editor für den Apple. Ich nutze am liebsten den Microsoft Live Writer. Will ich einen Blogbeitrag schreiben muss ich immer in Windows zurück booten – und DAS NERVT TOTAAL!

  • Ein neuer Sheriff ist in der Stadt! Sein Name NOKIA LUMIA 930..

    ..oder: statt teurem IPhone 6 ein preiswertes NOKIA Winphone – die bessere Entscheidung?

    Wie alles begann:

    Vor fast genau 3 Jahren saß ich Abends vor meinem heimischen PC. Und 2 Umstände traten den Abend ein, die daraufhin auf Jahre meine Smartphone-Welt zutiefst veränderten.

        1. Ich hatte knapp 800 € in meiner Kleingeldschublade rumfliegen, die dort langsam ein Loch reinbrannten.
        2. Ich besaß bereits seit einiger Zeit ein NOKIA Handy namens N900 und wollte ein neues haben.

    Das NOKIA N900 war ein Exot unter den Handys, weil es ein einmaliges Betriebssystem mit Namen MAEMO hatte. MAEMO basierte auf Linux – und NOKIA hatte das System sehr offen gestaltet, so dass für das Gerät sowohl über den Nokia Store, wie auch über die Seite maemo.org mehr als genug Software zur Verfügung stand. Leider wurde das Betriebssystem von Nokia sehr stiefmütterlich behandelt – eigentlich eine Fehlentscheidung, denn obwohl NOKIA wusste, dass das Symbian Betriebssystem (welches bis dahin auf den Nokia Handys installiert war) nicht konkurrenzfähig mit den Smartphone  Betriebssystemen IOS und Android war, klammerte es sich daran fest. n900-om-wetterDies und die Verfehlung bessere Hardware (vornehmlich leistungsfähigere Prozessoren) in deren Handy zu verbauen, führte dazu, dass Sie vom 1. Platz unter den Herstellern auf ferner liefen zurückfielen – und nicht viel später von MICROSOFT übernommen wurden.

    (Foto links: NOKIA N900 – Besonderheiten: Schiebetastatur, Kunststoffdisplay, MEAMO Betriebssystem) Es gab einen N900 Nachfolger, der die Bezeichnung N9 hatte und statt MAEMO das aufgepeppte MeeGoo Betriebssystem (welches ebenfalls auf Linux basierte und von NOKIA als bereits obsolet erklärt wurde) installiert hatte. Dieses Handy wurde in Deutschland nicht angeboten – es war aber möglich diesen interessanten Exoten über Österreich zu reimportieren.

    Das war also vor 3 Jahren Stand der Dinge – und ich hatte das N9 bereits im Einkaufswagen (denn ich mag Exoten) – als auf meinem Desktop ein Popup erschien, dass Steve Jobs verstorben war. Ich muss gestehen, dass mir Steve Jobs nicht viel sagte: ich war zu sehr im Microsoft Imperium verwurzelt – Apple sagte mir nichts. Außer dass die Sachen unverschämt teuer waren..

    Trotzdem war ich neugierig und folgte dem Link, der mich auf die Apple Seite führte. Doch außer dass ich die traurige Nachricht von Steve Jobs Tod erfuhr, gab es dort auch die Meldung über ein neues Handy, welches kurz danach erscheinen sollte. Es war von Apples IPhone 4S die Rede. Mehr durch Neugierde als durch echte Kaufinteresse verglich ich die beiden Handys und stellte fest, dass das IPhone ungefähr gleich so teuer wie das Nokia N9 war – es aber in allen technischen Werten übertraf. Kamera, Display, Prozessor, Speicher: das NOKIA hinkte 2 Jahre in der Entwicklung hinterher. Dazu kam das edle Design, und Werkstoffe aus Glas und Edelstahl, welches sich völlig von Mobiltelefonen anderer Anbieter unterschied. Es dauerte nur eine Minute des Nachdenkens und das N9 flog im hohen Bogen aus dem Einkaufswagen bei AMAZON – dafür kaufte ich auf der Apple Seite das IPhone 4s.

    Das war in der Tat der Tag der mich von einem NOKIA Fan zu einem IPhone-Jünger werden ließ.

    Der Wechsel zu dem ungewohnten Konzept eines völlig abgeschottetem Betriebssystem – welches zu dem Zeitpunkt noch IOS 5 war – fiel mir nicht leicht.  Für jemanden, der es gewohnt ist tief in die Funktionen seines Rechners eingreifen zu können, war dieses Betriebssystem ein schlechter Witz. Das einzig kreative, was man machen konnte, war das Hintergrundbild zu ändern. Schon das freie anordnen von Icons ging nicht. Was ich von Nokia kannte, die Verwendung von Themes, um das Handy etwas persönlicher zu gestalten wurde von Apple nicht mal teilweise unterstützt. Trotzdem arrangierte ich mich damit – denn es hatte natürlich auch viele gute Seiten. Meine lieb gewonnene Freundin “SIRI”, bei der ich immer das Gefühl habe, dass Sie mich nicht wirklich ernst nimmt – die aber eine tolle Spracherkennungssoftware ist – dazu muss man sich nicht mal an starre Sätze klammern, denn Siri erkennt Texte auch aus dem Kontext und Schlüsselwörtern. Dazu eine für die Zeit sehr gute Kamera – und natürlich die ganzen Apps, die es im App-Store gab, gaben dem IPhone mehr Funktionen, und Programme, die man nicht mehr missen wollte.

    THEME1ONEcompletesmall_thumb.jpgIrgendwann führte ich dann meinen ersten Jailbreak durch – eigentlich nur, um die Oberfläche des IPhones an meine Vorstellungen anzupassen. Von da an wurde ich vom normalen Nutzer eigentlich zu einem echten Fan. Mittels ‘iFile’ (einem Programm aus Cydia) ließen sich endlich Dateien bearbeiten und über den Webbrowser aufs IPhone verschieben. Es gab tolle Themes, die sogar das Wetter direkt mittels Widgets anzeigten – und die Icons ließen sich dank einiger CYDIA Tools auch endlich frei anordnen.

    So gingen die Jahre ins Land. Das IOS 5 wurde gegen die 6er, 7er und 8er Version getauscht. Mein 4S sieht immer noch fast so aus, als hätte man es grade aus der Verpackung geholt. Dank einem schützendem Silikon-Überzieher haben kaum mechanische Einflüsse auf das Gerät einwirken können. Sowohl die beiden Glasflächen aus speziellem Glas und der edel wirkende Edelstahlrahmen sind Kratzerfrei. Selbst der Akku ist immer noch der Erste – und hat noch die gleiche Ladeleistung wie am ersten Tag. Ein wirklich hochwertiges Stück Hardware kann man also mit Fug und Recht sagen. Die Apps, die auf meinem 4s sind, sind Top – allen voran “Runmeter” von Abvio, ein Fitness-Tool, welches schier unendliche Funktionen bietet, oder “QRafter” – ein Programm um QR Codes zu erkennen. Das soweit zu den guten Nachrichten..


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    Wenn man schreibt: “soweit die guten Nachrichten” ist klar, da müssen leider auch Schlechte kommen. In der Tat ist das leider so. Das neue IOS 8 saugt den Akku schneller leer, als die Vorgänger-Version. Scheinbar ist das neue IOS nicht mehr für die Hardware des 4s optimiert – die momentan im Apple-Store erhältlichen Modelle 5, 6 und 6 Plus haben neuere und leistungsfähigere Prozessoren.  Die Akkulaufzeit, die schon immer ein Kritikpunkt war, weil der Energiespeicher grade mal einen Tag durchhielt, ist damit nochmals drastisch verkürzt worden. (INFO: Das IPhone 4s hat einen Akku mit 1430 Milliampere Stunden mAh – das NOKIA LUMIA 930 einen Akku mit 2400 mAh). Dazu haben in den letzten Jahren ein paar Hardware-Neuerungen Einzug in die Handywelt gehalten: ein Fingerabdrucksensor ist nicht wirklich nötig, aber die schnelle Datenverbindung LTE und das NFC (Near Field Communication) hat das 4s leider nicht – und diese Dinge lassen sich auch nicht mal eben nachrüsten. Man(n) muss sich also eingestehen, dass das wunderschöne IPhone 4s langsam zu einem Exponat des deutschen Technikmuseums in München mutiert und diese Ding-Beziehung keine Zukunft mehr hat.

    Das “Neue” wird bestellt

    Nun hat mich mein Mobilfunkprovider bereits seit etlichen Wochen darauf hingewiesen, dass ich mir endlich ein neues Handy aussuchen soll, da im Rahmen meines Vertrages die Option für ein subventioniertes Handy vorhanden ist. Man bot mir verschiedene Handys zur Auswahl an – unter anderem das IPhone 5S für 1,00 €. Jetzt wollte ich aber eigentlich nicht ein “altes” Handy kaufen, wenn das neue 6er quasi kurz vor dem Verkaufsstart steht.

    Ich wartetet also bis zum Erscheinungstermin des “Neuen” und bestellte sogar eines vor – doch das hätte ich mir schenken können – das neue IPhone 6 und auch das 6 Plus sehen aus wie jedes x-beliebige Smartphone aus asiatischer Fertigung. Man kann sich meine Enttäuschung vorstellen – statt Innovation pure Frustration..Lumia 930 und IPhone 4S Größenvergleich

    Als sich dann auch noch Meldungen häuften, dass das IPhone aufgrund seiner filigranen Bauart und einem Gehäuse aus Aluminium dazu neigt, sich relativ leicht zu verbiegen (es gibt mittlerweile den Namen “#Bentgate” oder “#Bendgate” für diesen “Bug”), war klar: dass IPhone 6 ist dieses Jahr nicht auf meiner Einkaufsliste. Dazu kam noch der unschöne Umstand, dass Vodafone nur Neukunden ein gutes Angebot für die neuen IPhones machte. Kunden mit bestehenden Verträgen hatten grade mal eine Ersparnis von knapp 20,00 € im Vergleich zum Apple-Store.  Und 20 € sparen um ein gebrandetes Handy zu bekommen? Das war nun wirklich kein attraktiver Deal für mich.

    (Foto Rechts: NOKIA LUMIA 930 und IPhone 4S im direkten Größenvergleich. Das IPhone wirkt fast Zwergenhaft – Das Nokia hat ein 5” Display mit 1920 x 1080 Auflösung und gewaltigen 441 Ppi– das IPhone mit dem Retina Display hat dagegen ein 3,5” Display mit fast mageren 960 x 640 Pixel Auflösung und 326 ppi. Damit ist das Display vom Nokia der Hammer – leider macht Microsoft mit dem Betriebssystem Windows 8.1 nichts daraus)

    Trotzdem wollte ich die Option auf ein neues Handy nicht verfallen lassen. Meistens habe ich die sofort wieder bei ebay für gutes Geld verkauft – so konnten teilweise die Handygebühren für ein Jahr amortisiert werden. Deshalb schaute ich mir ein bisschen die Hardware des Iphones an und verglich Sie mit anderen Handys, die ich bei Vodaphone im Rahmen der Vertragsverlängerung auswählen konnte. Da ich kein Handy mit Android Betriebssystem wollte (ich hatte für ein paar Tage aus einer früheren Vertragsverlängerung das Samsung Galaxy S4 zur „Pflege“ und fand sowohl das Handy als auch das Android Betriebssystem nicht besonders attraktiv), blieb nicht viel: Meine Wahl fiel auf das NOKIA Lumia 930 – das aktuelle Top-Modell aus dem Hause NOKIA, welches aber bereits über die Microsoft Webseite angeboten wird und das Windows 8.1 Betriebssystem hat. Für 1,00 € (plus der aktuell üblichen Nutzungsgebühr von 10,00 € im Monat) bestellte ich es online auf der Vodafone Webseite.

    Ein paar Tage später kam das Handy an. Das Paket war etwas größer, denn Vodafone hatte in den Karton nicht nur das Lumia 930 im Original-Karton gepackt, sondern auch noch ein Ladekissen von “fatboy” im Wert von ca. 50 €. So ein Ladekissen ist eine wirklich tolle Idee.  Vorbei die Zeiten des Suchens nach dem Adapterstecker für den Stromanschluss. Das Ladekissen kann man irgendwo auf dem Schreibtisch platzieren – und das Handy legt man einfach drauf – nach 1 bis2 Sekunden gibt das LUMIA ein kurzes akustisches Feedback und der Sperrbildschirm wird für ein paar Augenblicke erhellt – und schon wird das NOKIA Handy induktiv aufgeladen. Daten werden über das WLAN ausgetauscht – der Kabelanschluss wird also vor mechanischem Verschleiß geschützt. Grade bei Iphones, die man ja täglich anstöpseln muss, weil die Akkulaufzeit so bescheiden ist, wäre so etwas ein echter Pluspunkt – doch dieses intelligente Feature haben selbst die neuen 6er Modelle nicht.


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    Leider hat sich über die letzten Jahre das „Unboxing“ – Erlebnis bei Mobil-Telefonen stark relativiert. Früher gab es Handbücher,  CDs mit Software, sogar spezielle Video-Kabel um die Ausgabe von Videos auf dem heimischen TV vor einem größeren Publikum realisieren zu können. Tja, gute alte Zeit..

    In der Schachtel des NOKIA LUMIA 930 ist das Handy, ein Stecker für die Steckdose und ein USB auf Micro-USB Kabel – selbst wenn man eine nicht mal Handydisplaygroße mehrseitige Kurzanleitung noch mitzählt, kann man den Inhalt an den Fingern einer Hand abzählen – und hat immer noch einen übrig. Nicht mal popelige Ohrhörer gibt es dazu. Das ist klar ein Nachteil, denn das eingebaute UKW Radio benötigt die Kabel des Ohrhörers als Empfangsantenne. Man kann also bei einem Handy zum Preis von fast 500,00 € eine eingebaute Funktion nicht nutzen, weil man zu geizig ist ein Zubehör für 2 Euro mit beizupacken.  Das ist schon ziemlich peinlich.

    LUMIA 930 Hardware vs. IPhone 4s Hardware

    War das Unboxing eher durchwachsen, kann das Smartphone selber punkten. Das LUMIA will sich nicht verstecken – und das zeigt es auch. Es ist ein echter „Klopper“ in der Größe. Von den Abmessungen entspricht es fast genau dem neuen IPhone 6 (nicht 6Plus!) und stellt klar dass es sich als dessen Konkurrent sieht. Das NOKIA Smartphone, das aktuell (Stand Okt. 2014) das Top-Modell ist, sieht auch sehr hochwertig aus. und wirkt durch die verwendeten Materialien sehr gediegen.

    Sind die beiden Kontrahenten dort noch gleichauf, fangen schon bald die Unterschiede auf. Anders als beim Iphone gibt es keinen Button auf der Frontseite, der für den Sprung zum Startbildschirm genutzt wird – meiner Ansicht nach ein echter Pluspunkt: verhindert diese Lösung doch wirkungsvoll, dass sich Dreck über Jahre ins Handy mogeln kann – ein mechanisches Bauteil oder Schalter hat eben nur eine begrenzte Lebensdauer. Die vordere Oberfläche des Lumia 930 besteht komplett aus dem sehr kratzfestem Gorilla-Glas – einer Entwicklung von Corning. Es ist im Gehäuse bündig eingelassen und an den Kanten leicht abgerundet. Das fühlt sich beim bedienen sehr gut an. Die Seite wird von einem Metallrahmen umfasst. Er ist bei den Modellen mit farbigen Rückseiten unlackiert – beim schwarzen Modell (für das ich mich auch entschlossen hatte, weil ich schwarz einfach dezent und klassisch finde) ist er schwarz lackiert. Dieser Rahmen gibt dem Handy ein ähnlich massives Auftreten, wie das alte IPhone Modell – und da das Handy zwar schmal ist, aber nicht so extrem dünn und abgerundet wie die IPhones der 6ten Generation, kann man es sogar auf den Rahmen stellen – sinnvoll für Fotos mit Selbstauslöser, wenn grade kein Stativ zur Hand ist. Dieser Rahmen ist aber kein schmückendes Beiwerk – in Wirklichkeit ist es das äußere des Bodys, der als Trägerplatte für alle anderen Komponenten dient.

    Die Rückseite ist zwar aus Kunststoff (genauer aus Polycarbonat) – wirkt aber nicht billig. An den Rändern ist Sie leicht gebogen. Dadurch, dass die Linse des Kameraobjektivs bündig eingelassen ist und nicht wie beim neuen IPhone etwas übersteht, liegt das Nokia auch glatt auf. Da kippelt nichts – auch dies wurde ja beim neuen IPhone 6 als Kritikpunkt bemängelt.

    IPhone Kamera vs. Lumia Kamera

    Wo wir grade beim Thema Kamera sind – da ist die 20 Megapixel-Kamera des NOKIA/MIcrosoft Modells mit seiner hochwertigen ZEISS Optik der 8 Megapixel ‘iSight’ Kamera des IPhone ganz klar überlegen. Das soll nicht heißen, dass die Kamera des IPhones schlecht ist – mit dem Release des IOS 8 sind einige gute Funktionen implementiert worden, wie die Möglichkeit Zeitraffer-Videos zu erstellen oder Selbstauslöser Fotos zu knipsen. Aber nennen wir es beim Namen: die Iphone Kamera ist eine Schönwetter-Kamera. Bei Dunkelheit ist die Bildqualität grottenschlecht, weil völlig verrauscht.  Solche Lichtverhältnisse lassen die NOKIA Kamera kalt. Sie knipst selbst in dunkler Umgebung ohne Blitz wesentlich bessere Bilder als das IPhone. Die Bilder sind zwar auch verrauscht – aber es lässt sich wenigstens erkennen, was dort aufgenommen wurde – beim IPhone ist es durchweg unkenntlicher Pixelbrei..

    Nachtfoto-IPhone-4s-small.jpg Nachtfoto-LUMIA-930-Small.jpg

    So sieht ein Nachtfoto aus, wenn es mit der Kamera des IPhone 4s geschossen wird – eigentlich ist nichts zu erkennen.  Das Licht der Straßenlaterne (auf dem rechten Bild erhellt Sie die Szene noch ausreichend) hat hier so gut wie keine Wirkung.

    Und so sieht das gleiche Motiv aus, wenn man die lichtstärkere Kamera des NOKIA Smartphones nutzt.  Bei beiden Fotos wurde um ein vergleichbares Ergebnis zu bekommen, die Automatik der Kameras genutzt – nur der Blitz wurde bei beiden Kameras deaktiviert.

    Microsoft App-Store vs. Apple App-Store

    Kann die Kamera des NOKIA Lumia noch punkten, sieht es an anderer Stelle schlecht aus. Und damit meine ich RICHTIG SCHLECHT! Und das liegt an der Interpretation der Begrifflichkeit Smartphone seitens Microsoft. Ein Smartphone wird ja, wie der Name schon sagt, nicht mehr nur zum telefonieren genutzt. Die tägliche Büroarbeit, Terminplanung und Erinnerungen werden natürlich zunehmend damit gemanagt, aber es wird zum großen Teil eben darüber hinaus auch im Freizeitbereich für das tracken von sportlicher Aktivität mittels GPS-Empfänger und Herzfrequenzgurt oder für das knipsen von Selfies und der Kommunikation in sozialen Netzwerken genutzt. Ebenso kann es als Lesegerät für Kindle-Bücher oder Multimediagerät auf Partys zweckentfremdet werden. Es gibt noch etliche andere Möglichkeiten – da wird jeder seine Vorlieben haben.

    MSN Health

    Und hier ist Apple ganz klar 2 Nasenlängen voraus! Das liegt eben auch im IOS begründet. Nehmen wir als Beispiel einmal die Allerweltsfunktion ‚Uhr‘. Klickt man beim IPhone auf das Uhren-Symbol dann hat man gleich 4 nützliche Funktionen unter einem Dach: Weltuhr, Wecker, Stoppuhr und Timer. Das NOKIA hat einen Wecker – und das war’s auch schon.  Glaubt es oder nicht: Die anderen 3 Funktionen gibt es im Handy gar nicht werksseitig. Klar, kann man versuchen sich diese Funktionen über Apps zu besorgen – doch genau da liegt der Hase im Pfeffer. Denn während es bei Apple im App-Store nur so von Apps wimmelt – zum Teil Dutzende für die gleiche Problemstellung – kommt man sich beim Windows Phone vor wie bei “Rudis Resterampe”.

    Viele Apps sind einfach nur Grottenschlecht – oder gibt es erst gar nicht. Eine App für Google +? Die gibt es nicht wirklich – jedenfalls nicht von google. Google Maps? Ja, gibt es – heißt auch so – doch der Entwickler ist irgendein Hinterhof-ITler, der alle gefühlten 10 Sekunden nach einer Geldspende fragt. Genauso armselig kommt man sich vor, wenn man einen vernünftigen Kalender möchte, oder eine brauchbare Wetter-App.  Häufig sehen die Apps zusammengeschustert aus – haben nur rudimentäre Funktionen und blenden dazu noch andauernd Werbung ein – das nervt wirklich total und wirkt unprofessionell. Gut und seriös ist anders! Ich habe bestimmt eine Stunde damit verbracht, die fehlenden 3 Uhr-Funktionen zu finden. Trotzdem gelang es mir nicht alle Versionen in Deutsch zu bekommen – dafür sind Sie wenigstens werbefrei. Für die Taschenlampenfunktion – etwas was Apple schon seit IOS 7 von Haus aus mitbringt (und es auch zum schnellen Zugriff ins Control-Center gepackt hat), brauchte ich 6 Anläufe um eine App zu finden, die nicht irgendwelche Werbeeinblendungen anzeigte. In der Zeit hätte ich diese blöde Funktion mit meinen beschränkten C – Kenntnissen fast selber programmieren können.


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    Schön, dass es eine Kindle App gibt – doch bezeichnend für die schlechte App-Infrastruktur ist, dass das erste angezeigte Buch Johann Wolfgang von Goethes “Faust – der Tragödie erster Teil” war..

    Cortana vs. Siri – Flow vs. Swype

    Das Windows 8.1 Betriebssystem tut ein übriges um einem die Lust an dem eigentlich tollem Gerät zu vermiesen. Das Update auf die Version 8.1 bringt zwar eine Verbesserung – doch trotzdem ist das Betriebssystem eine Baustelle. Microsoft hat mit 3 Jahren Verspätung auch einen intelligenten Sprachassistenten mit Namen Cortana in Petto – doch der ist für Deutschland nicht verfügbar. In englischsprachigen Werbevideos wird er zwar als SIRI-Killer dargestellt – doch was Werbung mit der Wahrheit zu tun hat, wissen wir ja. Nicht viel! Momentan ist ersatzweise eine Spracherkennung aktiv, die in Anwendungen mit Texteingabe den gesprochene Text mit einer überraschend guten (weil niedrigen) Fehlerquote übersetzt. Texteingaben über den Homescreen werden aber ohne Umschweife auf eine Bing-Suche im Internet durchgeschleift. Ebenso gibt es die Apple Swype Tastatur – nur heißt Sie bei Microsoft Flow. Die Funktion ist einfach erklärt: Tippen belastet die Fingergelenke durch das ewige auf und ab der Fingerkuppen beim schreiben. Beim „swypen“ oder „flowen“ werden die Wörter durch wischen über die Tastatur eingegeben ohne den Finger wieder von der Tastatur zu heben. Ich war erst skeptisch – stellte aber überrascht fest, dass die Texterkennung nahe bei 100% lag. Beim tippen hätte ich sogar mehr Fehler gemacht.

    Das ist nicht das einzige was beim Umgang mit dem Handy stört. Genauso, wie man es von der Windows 8 Desktop Version kennt, wird eine Auflösung von 1920 x 1080 dazu verschwendet maximal 3 Infos anzuzeigen.  Die Folge ist, dass man mehr durch die Bildschirme scrollt, als benötigte Infos zu sehen.  Alles in allem ist das sehr unbefriedigend. Man merkt Microsoft an, dass Sie zwar Desktop-Betriebssysteme entwickeln können – die Bedürfnisse eines Smartphone Benutzers gehen aber völlig an Ihnen vorbei. Hier zeigt Apple mit der fast identischen Optik der eigenen Anwendungen von OS X und IOS 8, wie man es wesentlich schicker machen kann. Grade wenn PC und Smartphone Arbeitsgerät sind, sollte man sich freuen, wenn man es benutzt.

    Lumia Hardware vs. Apple Hardware

    Wenn man sich die Datenblätter der beiden Handys anschaut, dann sollte man eigentlich meinen, dass das LUMIA 930 mit dem verbauten Qualcomm 800 Snapdragon Quadcore Prozessor, und dem zusätzlichem grafischem Coprozessor  leichtes Spiel gegen das ältere IPhone 4 S mit dem nur 2 Kern starkem A5 Prozessor und dem PowerVR SGX 543 Grafikchip hat. Dazu muss das IPhone mit 512 MB Ram auskommen – das LUMIA darf mit 2 GB Ram im Betrieb um sich werfen. Doch fällt dies überraschenderweise kaum auf. Im Gegenteil – was mir unangenehm aufgefallen ist,  ist die Hitzeentwicklung des Rahmens beim LUMIA Smartphone – von Wärme kann man schon nicht mehr sprechen. Ähnliches habe ich beim IPhone nicht erlebt. Es gab Spiele, wie „the Door, The Door 2“ und Hardwarehungrige Kamera-Apps, die schon mal die Rückseite des IPhones erwärmten (und auch den Akku in Windeseile leerten) – doch das aufrufen von einer simplen Kartenapplikation, wie beim Lumia 930, die nach 5 Minuten den Rahmen so erwärmt, dass man ihn am liebsten zum Grill anzünden benutzen möchte – dass ist neu, und ganz sicher nicht normal. Da dies auch beim simplen Solitär Spielen auftritt, vermute ich, dass der Grafik Coprozessor nicht der leistungsfähigste ist. Möglicherweise kann man aber auch über ein Update dieses unschöne Verhalten in den Griff bekommen.

    IOS 8 vs. Windows 8.1 mobile

    Ich möchte das Windows Phone nicht schlechtmachen – es gibt auch Dinge, die mir durchaus gefallen auch wenn Sie einen völlig anderen Ansatz haben. Microsoft bemüht sich den Vorsprung von Apple aufzuholen. Mit der Version 8.1 wurde das „Action-Center“ eingeführt – im Prinzip das Microsoft-Pendant zu Apple „Mitteilungs-Zentrale“. Bei Microsoft lassen sich die dort für den Schnellzugriff versteckten Anwendungen sogar frei wählen. Das würde ich mir auch bei Apple wünschen.

    Das IOS 8 von Apple bringt dafür neuerdings die „Health“ – App mit. Dies ist eine Schnittstelle, die von Apps genutzt werden kann Sensordaten zu übermitteln. Dabei ist fast nichts vergessen worden – manche klinischen Berichte sind nicht so umfangreich – oder sagt jemandem der Begriff „Forcierte Vitalkapazität“ etwas? Die Idee dahinter ist, dass alle Fitness -und Gesundheitsanwendungen in diese Datenbank schreiben können und man alle relevanten Daten an einem Ort hat – dazu grafisch hübsch aufbereitet in Form von Diagrammen.

    Microsoft hat eine ähnliche Funktion auf seinem Smartphone. Sie ist wesentlich übersichtlicher und Benutzerfreundlicher – sammelt aber auch natürlich nicht so viele Daten. Eigentlich sogar nur 2: Bewegungsdaten über den Schrittzähler (dazu wird der Lage und Neigungssensor benutzt) und das GPS Modul, sowie – falls vorhanden – einen Herzfrequenzgurt. Für Technik-Freaks sicher nicht erste Wahl – aber für den Freizeit-Sportler supereinfach zu benutzen.

    Fazit:

    Mein Fazit: Die Hardware des Windows Phone NOKIA LUMIA 930 übertrifft die Software bei weitem. Vieles was beim IPhone schon seit Jahren Standard ist, hält Microsoft scheinbar nicht für nötig.  Apple zeigt da, wie man es wesentlich besser macht. Witzigerweise ist selbst die Synchronisation von Terminen und Kontakten aus Outlook zwischen heimischem PC und Smartphone von Apple besser umgesetzt worden. In der aktuellen Version mit Windows 8.1 ist das LUMIA 930 für einen Poweruser wegen der fehlenden Apps nicht zu gebrauchen. Dazu sind die meisten Apps mit nervigen Werbeeinblendungen ‘verseucht’ und häufig nicht mal in Deutsch verfügbar. Für jeden normalen Anwender, der nur telefonieren möchte und ab und zu ein paar Schnappschüsse schießen will, dafür wieder völlig überdimensioniert. Die ideale Lösung wäre die Hardware von NOKIA mit dem IOS 8 Betriebssystem von Apple.

    Doch das gibt es ja leider nicht. Die Lösung für das Dilemma: Ich werde mein ans Herz gewachsenes 4s und die Neuanschaffung Lumia 930 bei ebay verkaufen, das Geld ein IPhone 7 sparen und solange weiter mein Nokia N900 nutzen.

    Datum letzte Änderung: 04.10.2014 14:39 Uhr

    NOKIA LUMIA 930 vs. IPhone 4s - der Test

    Preis/Leistungsverhältnis
    Aussehen
    Verarbeitung
    Kompatibilität
    App-Infrastruktur
    Zubehörumfang

    Ergebnis

    Das NOKIA LUMIA 930 ist zum aktuellen Zeitpunkt (Okt. 2014) das Top-Modell unter den Windows Phones. Es wird nach Übernahme von NOKIA durch Microsoft direkt über die Microsoft Webseite angeboten und dort enthusiastisch gelobt. Doch wie schlägt sich das aktuelle Top-Modell gegen das betagte IPhone 4s? Man sollte glauben, dass der Sieg aufgrund der besseren Hardware klar an das NOKIA/Microsoft-Flaggschiff geht. Doch dem ist nicht so. Aufgrund des nicht wirklich optimal umgesetzten Windows 8.1 Betriebssystems und der nur als katastrophal zu bezeichnenden App-Situation wird das LUMIA 930 nur 2. Sieger. Punkten kann das NOKIA in Sachen Kamera - doch ein Smartphone sollte wesentlich mehr bieten als die Option tolle Katzenbilder auf soziale Netzwerke zu posten. Aktuell ist bei den Vodafone Handys noch ein Ladekissen dabei - dies hätte die Punkte beim Zubehör erhöht - dafür fehlen aber Ohrhörer. Da die zwingend gebraucht werden um als Antenne für das eingebaute Radio zu fungieren gab es aber Punktabzug.

    zur LUMIA Seite
    User Rating: 4.9 ( 3 votes)
  • das IOS 8 ist erschienen–der erste Test!– oder auf englisch: First Touch..

    ..oder: Ist es so innovativ wie Apple behauptet oder nur ein Facelifting auf IOS 7.5?

    Was war das die Woche wieder für eine Aufregung! Menschenmassen vor den Apple-Stores – etliche, die sogar schon seit Tagen davor biwakierten um als erster das neue IPhone 6 zu ergattern. Tja, meiner Meinung nach muss man(n) schon ziemlich gaga sein um sich für so ein Stück zukünftigen Elektroschrotts so zu erniedrigen. Naja, dass die Welt voller Spinner ist, ist ja nicht erst seit gestern eine Tatsache. Solange Sie so harmlos sind: was soll’s..

    Über das IPhone 6 und sein Aussehen hatte ich bereits vor ein paar Tagen berichtet. Dass es dabei nicht besonders gut abschnitt, lag daran, dass es eben den Apple-Touch vermissen lässt. Der größte Kritikpunkt ist, dass grade das iPhone 6Plus eben nicht viel anders aussieht wie jedes andere Phablet aus asiatischer Fertigung.

    icon_overview_ios8_hero_largeMit erscheinen des IPhone 6 wurde aber etwas anderes lang erwartetes ebenfalls veröffentlicht: Das IOS 8 – von Apple “Der größte iOS Release aller Zeiten.” genannt, erschien zeitgleich in der ITunes – Software und lud zur Installation auf älteren Apple-Geräten ein. Aber ist das so vollmundig angepriesene neue Betriebssystem für mobile Geräte wirklich der große Wurf? Optisch unterscheidet es sich nicht vom Vorgänger: Minimalistisches Design, perspektivische Effekte, ein paar neue Hintergrundbilder, die man schon auf den Webseiten von Apple auf den neuen iPhones gesehen hat. Die Neuigkeiten müssen also unter der Haube liegen. Eine nicht so schöne Neuigkeit habe ich auch schon erfahren dürfen: der Akku an meinem 4S ist in Windeseile leer gesaugt.

    Das ist schade, denn unter dem optischem Bruder IOS 7 hielt er einen ganzen Tag ohne Probleme durch. Bei IOS 8 reicht schon das lesen von eingegangenen emails um den Akkustand um 5-10% sinken zu lassen.

    Auch die Konnektivität ist scheinbar etwas fehlerhaft. Trotz 3G Icon in der Statusleise meldete mir das IPhone, bzw. der Safari-Browser, dass er eine Webseite nicht anzeigen kann, weil er nicht mit dem Internet verbunden ist.

    Fangen wir mit der Kamera an: Einige neue Features sind innovativ und ich habe Sie auch schon genutzt. Sehr interessant ist der Zeitraffer-Modus der Kamera – doch leider ist er im normalen Tagesgebrauch kaum zu nutzen. Der größte Kritikpunkt ist nämlich, dass der größte Stromfresser – das Display – die ganze Zeit beleuchtet ist. Man kann natürlich die Helligkeit des Displays komplett nach unten regeln, dieser Workaround kann helfen die Aufnahme zu verlängern. Drückt man die Standby-Taste, in der Hoffnung die Kamera würde weiter Bilder machen: vergesst es. Die Aufzeichnung wird sofort gestoppt und das Video ist beim nächsten entsperren unten links in der Kamera-App zu finden. Doch wenn der Akku bei Display-Gebrauch innerhalb von einer Stunde leer ist, kann man wohl kaum mal eine Zeitrafferaufnahme von einem ganzen Tag machen, außer man hat es an das Ladegerät angeschlossen. Zu Hause mag das funktionieren – in der freien Wildbahn ist eine Steckdose aber selten erreichbar. Darüber hinaus ist der Zeitintervall nicht einstellbar. Diese gute Idee hat Apple nur halbherzig umgesetzt. Da gibt es Kamera-Apps, die so was viel besser machen. flashPositiv ist, dass es nun endlich eine Zeitverzögerte Aufnahmemöglichkeit gibt. 3 oder 10 Sekunden kann man wählen.

    Mal ein ehrliches Wort an die Apple-Entwickler: wer es schafft innerhalb von 3 Sekunden nach drücken des Auslösers ein paar Meter zurück zu seiner Gruppe zu rennen, eine fotogene Stellung einzunehmen und noch “Cheese” sagen kann, ist wohl eher der “Flash” als ein normaler User mit Waschbärbauch und Fitnessdefizit.  Auch hier kann man sagen – nett gemeint, aber nur zu 50% brauchbar.

    Ebenfalls neu ist ein kleines Leuchtensymbol neben dem Fokusquadrat. Hat die Kamera die Bildmitte mittels Autofokus scharf gestellt, kann man nun manuell durch Fingerstreichen von oben nach unten (oder aufwärts) die Helligkeit anpassen. Leider muss man ein paarmal mit dem Finger streichen, da sich der Wert nicht besonders stark bei einer Fingerstrich ändert. Es ersetzt das Fingertippen auf helle oder dunkle Bereiche im Display auf die Bildvorschau um die Helligkeit des Bildes anzupassen. Ich persönlich fand die alte Methode einfacher und schneller – für einen Fotografen wird die neue Methode geeigneter sein.

    Sagt man Fotos meint man unweigerlich auch Bildbearbeitung. Die ist so rudimentär wie unter IOS 7. Neu ist die Möglichkeit ein Bild Gradgenau zu drehen und es dann weiter zu bearbeiten. Auch die aus Adobe Photoshop bekannte Möglichkeit die einzelnen Werte eines Bildes punktgenau zu bearbeiten gibt es nun – doch dies Option wird nur ein Profi gezielt nutzen können. Ansonsten gibt es die auch in der Kamera vorhandenen S/W und Effektfilter.

    Notfallpass IPhoneInteressant ist auch die Health Anwendung. Sie soll die Schnittstelle für alle Programme des Wellness und Fitness-Bereichs sein. Im ersten Moment wirkt Sie sehr umfangreich – allerdings habe ich keine einzige App auf dem IPhone, welches die Schnittstelle nutzt. Egal ob Calory Guard, Runmeter, WakeApp – keines der Programme giert danach sich Health zu offenbaren. Möglicherweise wird das noch kommen – IOS 8 ist ja jetzt erst veröffentlicht worden. Die Entwickler werden etwas Zeit brauchen. (Update am 25.9. 2014: offenbar gab es in der Nacht ein Update 8.0.1 von Apple, dass diverse Bugs beheben sollte. Unter anderem, sollte es die Health-Schnittstelle aktivieren – denn es gibt bereits Apps, die die Schnittstelle nutzen – und einige Bugs ausbügeln. Es war aber fehlerhaft, denn nach dem Update war die Internetverbindung nicht mehr möglich. Es wurde bereits von Apple wieder entfernt)

    Was ich ganz nützlich finde, ist ein Reiter mit Notfallpass. Dort kann man die im Falle eines Unfalls benötigten Daten hinterlegen. Die Telefonnummern der nächsten Angehörigen, Blutgruppe, Gewicht und Größe (wichtig für OPs um die Narkosemittel richtig zu berechnen) – und falls es ganz dicke kommt: ob man Organspender ist.

    Die Idee ist ganz gut – aber ob die Rettungssanitäter nach dem Handy suchen und wissen, dass diese Lebensrettende Funktion im IOS 8 existiert – ich halte das für fraglich.

    Ansonsten halten sich die von Apple überschwänglich beworbenen tollen Features in Grenzen. Ein Doppelklick auf den Home-Button öffnet wie gehabt den Taskmanager mit einer Vorschau der geladenen Apps – Dass nun darüber der Telefon-Verlauf und angelegte Favoriten eingeblendet sind und man mit einem berühren des Portrait-Fotos wählen kann ob man eine Nachricht schicken, einen Face Time oder einen normalen Telefonanruf mit der Person führen möchte, ist ganz nett – aber nicht weltbewegend.

    Die Nachrichten bieten nun mehr Funktionen durch direkte Einbindung von Dateien, Ortsangaben und anderen Infos – hier hat Apple offensichtlich ungeniert bei Whatsapp abgekupfert. Auch im Cydia Shop stand mit BITE SMS eine ähnlich innovative Funktion zur Verfügung.

    Überhaupt hat Apple nur halbherzig an den Spielerchen rumgeschraubt.  Eine Filterfunktion mit selbsterstellbaren Regeln wie man es aus Outlook kennt, fände ich persönlich sehr sinnvoll. Die vermisse ich seit Jahren – hatte dafür aus dem Cydia-Shop mit “Mail Enhancer Pro” extra eine sehr gute App gekauft.

    Fazit: Auch das IOS 8 ist  eher Schmalhans als üppiges Mahl. Für Entwickler ist das neue Release aber ein Fest. Apple gibt über neue Apis mehr Funktionen im Betriebssystem frei. Dadurch können die Programmierer die Funktionen einbauen, die Apple nur teilweise eingebaut hat. Bis Software für die neuen Schnittstellen im App-Store verfügbar ist, wird es aber wohl noch ein paar Wochen dauern. Nun ja – kaufmännisch kann ich es verstehen: Apple will wahrscheinlich auch durch den Verkauf von kostenpflichtigen Apps noch ordentlich $ in die Kasse spülen. Und ein echter Apple Fanboy kauft das IPhone sowieso – egal wie unvollkommen das Betriebssystem ist.

    Mein Fazit: Wer ein IOS 7 und einen Jailbreak auf seinem IPhone hat, der kann  das IOS 8 getrost ignorieren. Es bietet nichts was nicht durch zum Teil kostenlos erhältliche Apps aus dem App-Store oder CYDIA machbar wäre.

    Datum letzte Änderung: 25.09.2014 12:29 Uhr

    das IOS 8 - die erste Review

    Preis/Leistungsverhöltnis
    Aussehen
    Funktionsumfang
    Kompatibilität
    Installation

    Gesamt

    Das IOS 8 ist - soll man Apples Werbung glauben - das größte IOS Release aller Zeiten. Nun, Apple übertreibt gerne. Die neuen Features sind nett - vom Hocker hauen Sie nicht wirklich. Dazu sind einige nicht wirklich konsequent zu Ende gedacht. Die grossen Veränderungen liegen tatsächlich unter der Oberfläche. Apple hat das System "geöfffnet" und gibt den Entwicklern mehr Zugriffe auf das System. Dadurch können wir bals mit neuer innovativer Software im App-Store rechnen. Apple wird's freuen - verdienen Sie doch durch den Verkauf von Apps Millionen.

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  • Wenn sich der PC über Nacht in einen MAC verwandelt – dann ist meist von einem “Hackintosh” die Rede..

    ..oder: dank legal käuflicher Hardware kann sich jeder den Traum vom eigenen Mac erfüllen..

    Vor einigen Wochen habe ich euch hier geschrieben, wie ich meinem alten Server eine fast komplett neue Hardware spendierte, um Ihn wieder auf den aktuellen Stand der Technik zu bringen.  Besonderen Wert legte ich auf ein gutes Mainboard und eine CPU mit der Intel VT-X Technology, welche ermöglicht eine virtuelle 64 Bit Maschine unter den gängigen virtuellen Softwareprodukten VMWare und Virtual Box zu betreiben. Meine Wahl fiel auf die leistungsstarke und dazu relativ preiswerte Intel i5-4570 CPU. Das Mainboard kam aus dem Hause Asus – hörte auf den Namen “Z97 Pro (Wi-Fi Ac)” und hatte, wie der Name schon sagte den Intel Z97 Express Chipsatz verbaut.

    Ebenso wurde der Arbeitsspeicher aufgerüstet, da ich keine 32 Bit Betriebssysteme mehr habe (und es auch keinen Sinn mehr macht mit einem Betriebssystem, welches als 32 Bitter nur maximal 3,5 Gigabyte Ram verwalten kann zu arbeiten). Dazu kommt: will man mit einer virtuellen Maschine arbeiten, bekommt auch die virtuelle Maschine realen RAM des Rechners zugewiesen. Dieser Ram fehlt dann natürlich dem Wirtsbetriebssystem. Ist ja klar: Wenn man unter einem 32 Bit Wirtssystem die Hälfte des Arbeitsspeichers, die ja nur knapp 2 Gigaybyte Ram beträgt zuweist, dann hat man 2 Rechner, die – vulgär ausgedrückt – auf der letzten Rille laufen. Und wird bei Windows der Arbeitsspeicher knapp, nutzt es die Swapping-Funktion, das heißt, Daten aus dem Arbeitsspeicher werden auf die Festplatte in eine spezielle Datei geschrieben und bei Bedarf zurück gelesen. (zur Info: Unter Windows 8 heißt diese Datei Swapfile unter Windows 7 Pagefile). Da swapping wesentlich länger (und ich meine wirklich weeeeesentlich länger) dauert als direkt aus dem Arbeitsspeicher zu arbeiten, geht die Performance spürbar in die Knie – im schlimmsten Fall geht sogar gar nichts mehr.

    Mehr zum Thema Virtualisierung hatte ich hier und hier geschrieben.

    Nun ist die Installation in einer virtuellen Umgebung die eine Lösung  (mit dem Vorteil ohne kompliziertes herunterfahren des kompletten Windows Betriebssystems und erneutem hochfahren, was schon mal 2 Minuten dauern kann, das Appple OS “mal eben schnell” auf dem Windows Desktop zu starten – die Installation als “echtes” Betriebssystem auf einer Partition aber eine völlig andere, da Sie zum einen etwas mehr Mut verlangt – im schlimmsten Fall zerstört man sich aus Unwissenheit das Dateisystem des aktiven Systems oder den Bootloader und kann dann mit Tränen in den Augen versuchen sein Produktiv-System zu retten. Zum anderen aber ist das laufen auf der nativen Hardware ein spürbarer Geschwindigkeitsvorteil, denn so müssen die Befehle nicht erst von der VM-Software übersetzt werden. Leider ist Apple ziemlich eigen mit seinen Spielzeugen – die Betriebssysteme aus dem Hause mit dem Apfel-Logo lassen sich nicht so ohne weiteres auf einem handelsüblichem PC installieren – Zum Trost für alle Bastler sei gesagt: allerdings in einer virtuellen Maschine genauso wenig.

    Trotzdem ist es machbar – allerdings setzt es einiges voraus. Kleiner Exkurs: Ich habe während ich diesen Beitrag schreibe, mal eben schnell Suse Linux 13 in einer virtuellen Maschine installiert – das ganze dauerte grade mal 20 Minuten und war mit 3 Mausklicks erledigt..

    Suse Linix 13

    (wenn die Apple OS X Installation auch so einfach wäre, wie das installieren von SUSE Linux 13 – wir könnten alle besser schlafen. DVD einlegen – booten – installieren. Schon an Schritt 2 scheitert’s bei Apple)

    Will man seinen PC mit dem Apple Betriebssystem “veredeln”, dann kommt wahrscheinlich zuerst die Frage des “WARUM?”.  Nun, als Besitzer eines IPhone möchte ich einfach die kompletten Funktionen der Apple Infrastruktur nutzen – und es ist schon ziemlich cool, wenn auf einmal auf einem frisch installiertem Betriebssystem das Fenster hochpoppt, dass man den Tag einen Termin hat – und auch schon alle Kontakte und Notizen auf dem Rechner sind.

    Als nächstes kommt die Frage nach dem “Wie?”. Dazu benötigt man zum ersten eines: GEDULD. Als weitere Zutaten des Rezeptes kommen die richtige Hardware, die richtigen Installationsmedien und viel Recherche im Internet auf speziellen Seiten in den Topf. Wenn man Glück hat, ist das Ergebnis perfekt – wenn man Pech hat, etwas für die Elektroschrott-Tonne.

    Doch fangen wir bei der Hardware an. Die Basis sollte ein Mainboard (In den Foren zeichnet sich ab, dass die Mainboards von Gigabyte am kompatibelsten sind) mit einer INTEL CPU und einem Chipsatz möglichst vom gleichen Hersteller sein. Die AMD CPU wird nicht von Apple unterstützt. Es gibt zwar findige Tüftler, die auch das mit speziellen angepassten Versionen der Apple Distribution geschafft haben, aber es sollte klar sein – je weiter man sich von der originalen Apple Hardware entfernt umso schwieriger wird es – und umso schlechter wird der “Hackintosh” laufen.

    MAC OS X Original DVDDes weiteren benötigt man ein Installationsmedium. Das kann man für kleines Geld im Apple-Store kaufen.  Die letzte erhältliche physische DVD ist die Snow Leopard Version für 18,00 €.  Inklusive Versand ist man für knapp 25 Euro Besitzer der Original-Software.

    Wer jetzt glaubt, man könne die DVD einlegen – booten – und das Apple Betriebssystem installieren, der liegt leider völlig daneben!

    Auch unter Windows ist die DVD eher eine Nullnummer. Im Explorer ist sie größtenteils leer und das einzige was sich öffnet, ist ein Fenster und man kann eine “Entfernt”- Installation starten. Das heißt ein Image der DVD wird auf die Festplatte kopiert, damit man das OS X für seinen Mac übers Netz  installieren kann (Apple baut nämlich seit einiger Zeit keine DVD-Laufwerke mehr in seine Rechner ein).

    Zu glauben, man könne von der DVD booten – wie bereits gesagt – das funktioniert nicht. Es fehlt ein Bootloader. Bereits hier fängt die Sache also schon an für den normalen Anwender unschön zu werden – Du hast also bis hier noch die Chance dich rechtzeitig wieder anderen Hobbys zu zu wenden, bevor Du vor deinen Freunden, die dich bis jetzt für einen PC Profi hielten, das Gesicht verlierst. Machst Du weiter, dann wird schnell klar – Du brauchst Hilfe!

    Dank google wird man relativ schnell fündig und stößt auf einige Webseiten von Profis, die selber Distributionen (vielleicht mal nach ‘iAtkos’ oder ‘Niresh’ googlen) zusammen stellen und auch entsprechende Software entwickeln um Installationen an Hardwareumgebungen anzupassen oder den Boot Kernel an AMD CPU anzupassen. Dazu gibt es eine rührige Community. Vor der Installation ist also erst mal wieder schlau machen angesagt, will man nicht von einer Falle in die nächste tappen. Auf den Webseiten http://www.macbreaker.com/, http://www.niresh.co/, http://www.tonymacx86.com und vielen mehr (einfach bei google mal “Hackintosh” eingeben) wird man fündig und bekommt die Basics mit, worauf man zu achten hat.

    Ich habe erst mal mit der Installation in einer virtuellem Maschine als Test angefangen. Und obwohl die Hardware bei einer virtuellen Maschine ja quasi von der Emulationssoftware übersetzt und zur Verfügung gestellt wird, wollte es erst nicht so richtig laufen. Erst die Tipps aus der Community brachten mich dazu per Kommandozeile einen Parameter in die Oracle Virtual Box einzuschleusen, der eine “Kernel Panic” verhinderte.

    apple Maverick in Virtual Box

    (ALLES WIRD GUT! Es dauerte zwar ein bisschen, aber nun läuft das Apple 10.9 Maverick in einer virtuellen Maschine unter Windows 8.1 – Internetverbindung funktioniert auch, wie man sieht. Nett, dass die Lesezeichen meines IPhone 4S gleich mit aktualisiert worden sind. Oben rechts wird grade eine eintreffende Mail angezeigt.)

    Canon Pixma unter appleNachdem die virtuelle Maschine lief, waren aber noch einige Dinge zu installieren. Dank Internetzugang konnte ich mir den Druckertreiber für den CANON PIXMA IP7250 direkt von der CANON Webseite herunterladen. Die Installation funktionierte ähnlich problemlos wie unter Windows. Auch die Funktionen sind unter Apples OS X vorhanden. Die Tintenstände zeigt er auch dort an. Ein Farbausdruck einer Webseite klappte einwandfrei – nur die Druckgeschwindigkeit ist etwas lahm. Dank Internetzugang lässt sich das Microsoft Office 365 (es enthält ja auch die Mac-Lizenz) natürlich dort auch installieren.

    Vielen mag die virtuelle Maschine als Umfeld für ein Apple OS X reichen.  In der Tat  ist es ein ganz netter Einstieg in die Apple-Welt und man kann sich ein ganz gutes Bild davon machen, ob man sich einen der ja nicht ganz preiswerten Edel-Rechner aus dem kalifornischen Cupertino anschaffen sollte, oder ob es der Windows Rechner nicht doch auch tut. Darüber hinaus ist eine virtuelle Maschine eine sehr praktikable Lösung, wenn man mal eben schnell auf ein Mac System zugreifen will um einen Datenaustausch zu realisieren. Ein wirklich produktives arbeiten kann so eine Maschine aber nicht.  Grade wenn es um die Multimedia-Bearbeitung geht – von jeher die Paradedisziplin eines Mac – merkt man, dass hier die Möglichkeiten einer virtuellen Maschine an Ihren Grenzen angelangt sind. Genauso wie der altbekannte Spruch aus dem Auto-Tuning. “Hubraum ist durch nichts zu ersetzen – außer durch noch mehr Hubraum!”, so gilt auch beim virtuellen MAC: “Hardware ist durch nichts zu ersetzen – außer durch echte Hardware!”.

    Richtig rund wird die Sache also erst wenn man einen voll funktionsfähigen Rechner hat, der eigenständig bootet und die komplette Hardware nutzen kann. Erst dann wird aus dem schnurrenden Kätzchen die ein einer virtuellen Maschine gefangen ist ein brüllender Löwe oder Schnee-Leopard.

    Apple 10.9 native hardware

    (und so sieht es dann nach etlichen Stunden tüfteln und probieren aus: Der Windows PC bootet als Mac Pro 3.1 – Vorteil: wesentlich höherer Geschwindigkeit in den Anwendungen und natürlich inklusive Dualmonitorumgebung.) 

    Für alle Tüftler: ich kann allen IPhone Usern, die bisher nur einen Windows PC und dessen Software-Mikrokosmos kannten, nur empfehlen sich mit der Plattform OS X zu befassen. Schon mit dem nächsten großen Release 10.10 „Yosemite“ wird Apple die beiden Betriebssysteme mehr kommunizieren lassen. Die Grundlagen hat Apple bereits jetzt im IOS 8 mit der Health Applikation eingeführt. Dort kommunizieren Programme untereinander. Auch die Oberflächen werden sich weiter annähern. Es steht zu erwarten, dass der minimalistische Style nicht nur auf den Mobilgeräten sondern auch auf den Rechnern von Apple Einzug hält.

    Datum letzte Änderung: 19.09.2014 18:51 Uhr

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  • Das IPhone 6 Plus – echter Apple-Innovations-Cocktail oder nur ein abgekupfertes Oversize Smartphone mit Sushi Geschmack? Der Test.

    ..oder: das IPhone 6 ist veröffentlicht – doch leider ist es asiatischer Styling-Einheitsbrei geworden..

    Gestern Abend war es so weit! Das jährlich bestgehütetste Geheimnis – nämlich wie das neue IPhone aussehen wird – ist in Gods own Country gelüftet worden. Nun ist es offiziell, wie die neuen Spielerchen von Apple aussehen werden. Außer dem IPhone 6 wurde auch noch die Apple Watch vorgestellt. Richtig, das ist eine Uhr – im Nerd-Universum auch “Wearable” genannt. Da Sie aber erst nächstes Jahr verfügbar ist, brauchen wir kein weiteres Wort über Sie verlieren.

    Beschränken wir uns auf den wichtigsten Star des Abends: DAS NEUE IPHONE 6!

    Apple schafft es ja immer in der Werbung neue Superlative zu finden, weshalb das jeweils neue IPhone besser ist als das Vorgängermodell und schnellstmöglich im Apple-Store gekauft werden muss – will man nicht den Anschluss an die digitale Welt verlieren.

    Also schauen wir mal, was es Neues aus dem Apple-Land gibt. Zuerst mal: das IPhone 6 gibt es in 2 Größen. Wer sich noch zurück erinnert: letztes Jahr wurde uns das IPhone 5 als „genau richtig in der Größe“ von der Apple Marketing-Abteilung verkauft. Die Amis haben wohl jetzt etwas größere Hände, denn was letztes Jahr noch richtig dimensioniert war, ist jetzt zu klein. Selbst das „Kleine“ überragt das 5er-Modell (welches ja auch schon – zumindest in der Höhe – das Vorgängermodell übertroffen hatte) mit 1, 5 Zentimeter in der Höhe und einem Zentimeter in der Breite deutlich.  Das „Große“ orientiert sich an den aktuellen Top-Modellen mit 5,5 “ Display aus dem Hause Samsung, HTC, LG, SONY und Co und übertrifft das 5S um 3,5 Zentimeter in der Höhe und um etwas über 2 Zentimeter in der Breite.

    Maße IPhone 6

    Doch was bietet das neue IPhone mit IOS 8 an opulenten Neuigkeiten?

    Tja, leider muss man sagen: erschreckend wenig! Die Kamera wird zwar wieder in den höchsten Tönen selbst beweihräuchert – aber mit 8 Megapixeln ist Sie bei der Auflösung immer noch auf IPhone 4S Niveau – und damit auf dem Stand von vor 3 Jahren stehen geblieben. Da bieten die Mitbewerber schon 16 Megapixel.

    Es gibt einen neuen Sensor – ein Barometer – welches über den Luftdruck die Höhe des Smartphones errechnet.  Nett – aber das macht das GPS auch. Ich kann mir auch nicht wirklich viele Situationen vorstellen, bei denen ich im täglichen Leben einen Höhenmesser benötige – außer es gibt mal wieder einen Black Friday an der Börse und die ganzen Hippster-Broker springen von den Dächern – die Augen verzückt auf die nach unten rasende Meteranzeige gerichtet.

    Die CPU wurde ordentlich aufgepeppt. Auch der Coprozessor bekam mehr Dampf. Apple verspricht ein bis zu 60x schnelleres Smartphone. Damit dürfte es ja keine Verzögerungen in Anwendungen geben – man muss sehen ob dieser Geschwindigkeitsschub im Alltag aber auch so spürbar ist. Beim Retina-Display wurde auch nachgelegt. Das 6 Plus hat eine beeindruckende Auflösung von 1920 *1080 Pixeln – das haben viele Heimanwender nicht mal an Ihren PC-Monitoren (allerdings die anderen Mobiltelefonhersteller auch). Anzeige und Grafik dürften also wieder zum Besten gehören, was man im Smartphone-Bereich erwerben kann. Auch als Spieleplattform ist das IPhone damit gut nutzbar. Apple hat dafür eine eigene Technologie namens „Metal“ entwickelt.

    Der Akku, beziehungsweise die Laufzeit des Energiewürfels – war immer Kritikpunkt. Auch hier verspricht Apple nun durchaus fröhlich stimmende Standy-Zeiten.  Apple gibt 16 Tage an. Schaut man die ganze Zeit Videos, dann kann man sich den Gang zur Ladestation immer noch entspannte 14 Stunden lang sparen.

    Der Home-Button ist gleichzeitig ein Fingerabdruck-Scanner – doch das war im iPhone 5S schon integriert, ist also nicht wirklich etwas Neues.

    Und damit ist der Geschenkkarton der Goodies auch schon fast leer, denn viele andere Verbesserungen sind aufgrund von Software-Verbesserungen im IOS 8 begründet. Davon werden aber auch Besitzer vom Iphone 4S (das älteste Modell, welches das IOS 8 noch bekommt – die normalen 4er Modelle bleiben auf IOS 7 sitzen) oder 5 profitieren.

    IPhone 6 Plus vs Galaxy S5Das Gehäuse des IPhone ist ergonomisch rund und steht in 3 Farben zur Verfügung. Silber, Gold und Spacegrau. Der Farbunterschied zwischen Silber und Spacegrau fällt allerdings eher klein aus. Bei den 5er Modellen war der Farbunterschied deutlicher. Statt gebürstetem Edelstahl kommt Aluminium zum Einsatz. Auf der Webseite von Apple sieht die Rückseite eben aus – doch die Linse der Kamera ragt ein kleines Stück heraus. Dadurch dürfte das IPhone etwas kippeln, wenn man es flach auf die Rückseite legen will. Ob dies der Linse zuträglich ist? Apple gibt an, dass Sie aus kratzfestem Mineralglas ist, trotzdem sollte man sein Glück nicht auf die Probe stellen. Apropos Kamera: wollte man bis gestern Selbstporträts, die beliebten „Selfies“ machen, und dabei das IPhone nicht in der Hand halten, konnte man es auf seinen stabilen Edelstahlrahmen stellen. Die eingebaute Kamera des IPhone unterstützt zwar keine zeitverzögerte Aufnahme per Selbstauslöser  – doch fast jede gute Kamera-App tut das. (Edit: das IOS 8 bietet nun die Möglichkeit von Zeitverzögerten Aufnahmen und auch Zeitraffer-Videos). Das „Neue“ muss man irgendwo anlehnen, damit es nicht umkippt, doch durch die runde Form wird es wahrscheinlich wegrutschen. Das meistgekaufte Zubehör der Selfie-Junkies wird also wohl ein vernünftiges Kamera-Stativ sein.

    Kommen wir zur Optik des neuen IPhone 6. Und genau hier patzt Apple – denn das neue IPhone sieht nicht viel anders aus als jedes andere Oversize Smartphone aus fernöstlicher Produktion. Eines der Dinge, für die Apple immer stand und der ein bedeutender Kauffaktor ist, fehlt völlig: der Apple Style. Es gibt zwar im Metallrahmen wieder die Unterteilungen, die man von den Vorgängern kennt, doch Sie sind seitlich kaum sichtbar, wenn das IPhone auf der Rückseite liegt.

    Legt man die aktuellen Modelle aus den verschiedenen Lagern mit abgedunkeltem Display nebeneinander, dann kann man nicht auf den ersten Blick erkennen, welches der Handys aus dem Hause der  Innovationsschmiede mit dem Apfel im Logo kommt. Ein No-Go! Aber vielleicht verkauft Apple das ja als optischen Diebstahlschutz.

    Ein Hersteller, der eine Hardware als innovativ verkauft, die teilweise knapp 2 Jahre hinter dem Stand der Technik hinterher hinkt – und das zu Preisen, die einem Schnappatmung beschert, denn das Top-Modell des IPhone 6 Plus mit 128 GB kostet knackige 999,00 € – so etwas kann sich nur Apple erlauben.

    Natürlich wird sich das IPhone trotzdem gut verkaufen. Natürlich habe ich auch eines vorbestellt (offiziell kann man das ab dem 12.9.2014) – jetzt muss ich nur noch die 1000 Euro irgendwie aufbringen..

    das IPhone 6 im ersten Test

    Preis/Leistungsverhältnis
    Aussehen
    Verarbeitung
    Kompatibilität
    Funktionsumfang
    Zubehör
    Akkulaufzeit
    Apps

    Ergebnis

    leider hat das iPhone 6 meine Erwartungen nicht erfüllt. Das Design lehnt sich an die Smartphones anderer Hersteller an. Das Gehäuse ist aus Aluminium anstatt aus Edelstahl. Die Technik hinkt den anderen großen Herstellern hinterher. Weder berührungsloses aufladen, noch eine Kamera mit zeitgemäßer Pixeldichte wollte Apple spendieren. Dazu kommt die immer noch schlechte Akkulaufzeit.

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