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  • Monatsrückblick November 2025 – es ging beim Cash mal wieder drüber und drunter..

    Hidiho liebe Community! Der vorletzte Monatsrückblick dieses Jahres könnte etwas länger werden – zieht euch lieber noch schnell ’nen Kaffee und haut euch ’ne Knifte rein, bevor’s losgeht, denn der Monatsrückblick November 2025 wird „episch“ – was ein anderes Wort für ellenlanges Geschwafel ist. Es wird hier auch viel Geld für Dinge ausgegeben. Wer die Einkaufstour überspringen will, weil ihm das verbrennen von Geld körperliches Unbehagen bereitet, der kann direkt hierhin springen.

    Aber genug mit dem Vorgeplapper – wir haben über viele Themen zu reden: Let’s go!

    DIE BESTE NACHRICHT ZUERST: MEINE VERF…. CHINESISCHEN NACHBARN SIND ENDLICH WEG!

    Manno, ich konnte es kaum glauben, aber in einer Nacht und Nebel Aktion schnappten sich die aus mindestens 5 chinesischen Dumpfbacken mit Hauptberuf Müllerzeuger bestehende WG ihre Hackenporsches, polterten mitten in der Nacht durchs Treppenhaus und waren im Dunkel der Nacht auf Nimmerwiedersehen verschwunden. Das ganze war kein Auszug – es war eine Flucht! Übrig geblieben war ein überfüllter Müllcontainer, der mit knapp 20 zusätzlichen Müllsäcken verziert wurde. Weil er so voll war, dass nichts mehr hineinpasste und man den Rest einfach davor schmiss, war mal wieder eine zusätzliche Müllabfuhr nötig – aber das zahle ich diesmal gerne. Hauptsache diese Penner sind endlich aus dem Haus!

    Der Auszug schien indes nicht so ganz freiwillig zu sein, denn schon 2 Tage später fuhr ein Rollkommando der VONOVIA vor, stürmte mit FFP2 Masken die Bude und schleppte mehrere Tage lang noch weiteren Unrat – in Mehrheit Sperrmüll – aus deren Wohnung.

    Dass diese Wohnung nun schnell wieder vermietet werden kann ist eher zweifelhaft. Die Haushaltsauflöser der VONOVIA erwähnten beiläufig, dass die in deren Bude einen starken Rattenbefall haben und erst mal der Kammerjäger kommen muss. Geile Nummer – ich frage mich, wie man es schafft in einem bewohnten Mietshaus in der obersten Etage Ratten zu bekommen – und das Problem dann nicht mal zu melden. Hier im Haus hält sich hartnäckig das Gerücht (nicht von mir verbreitet!), dass die von denen als kleine Mitternachtssnacks gezüchtet wurden. Na, wenn’s schmeckt. Die chinesische Küche ist halt … anders..

    Aber Scheiss drauf – Hauptsache diese Penner sind endlich weg! Puh – meine Gebote wurden erhört!! Ich glaube ich muss zu Weihnachten mal in die Kirche gehen, ’ne Runde Messwein ausgeben und dem Priester oder wie der Coach betitelt wird, der da vorne die Leute in Kauflaune für das Leben nach dem Tod bringt ’nen Zwanni in die Hand drücken..

    Filme zur Weihnachtszeit? Da habe ich was für euch..

    Normalerweise packe ich Filmtips ja erst zum Ende meiner Monatsrückblicke aus dem Sack, aber da ich nicht weiß wie lange ihr das lesen vom Monatsrückblick November 2025 durchhaltet – und ob ihr am Ende noch den Geist der Weihnacht innehabt, mache ich heute mal eine Ausnahme. Denn wie grade gesagt: zum einen ist bald Weihnachten, zum anderen ist die Lage auf diesem Planeten so katastrophal wie schon lange nicht mehr – da kann es nicht schaden, wenn man so schnell wie möglich etwas Zerstreuung hat, die nicht auf Mord und Totschlag basiert. Wer das weihnachtliche Fernsehprogramm der Privatsender kennt, der weiß, dass sich das nicht gegenseitig ausschließt.

    Na gut, bei den beiden Fantasy-Filmen könnte man beim Titel des ersten Films „Kampf der Kobolde“ schon fast übles ahnen – aber es ist ein Film, der auch für Kinder geeignet ist – also Entwarnung!


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    Ich fürchte ja, unsere Kiddies sind, was Gewalt angeht mittlerweile ganz andere Sachen gewohnt, als wir alten Greise, die noch die alten fast gewaltlosen Winnetou-Filme erleben durften, wo ein Protagonist durch ein einzelnes abgefeuertes Kügelchen und einem roten Fleck auf dem Hemd als „Peng! Du bist tot!“ geflaggt und damit aus dem weiteren Handlungsstrang des Films entfernt war und nicht durch das zerfetzen des ganzen Körpers durch eine Salve von rund einem Dutzend Knarren aller möglichen Kaliber, die es schwer machten zu erkennen welcher auf der Casting-Liste stehenden Charaktäre da zu einem Puzzle aus menschlichen Überresten zermatscht worden ist.

    Monatsrückblick November 2025 - es ging beim Cash mal wieder drüber und drunter..(Bild links: das DVD-Cover von „das 10. Königreich“ zeigt die Hauptdarsteller: Rutger Hauert ist ja mehr durch Action Filme bekannt und Ed O’Neill ist als Al Bundy eine Legende. Die DVD ist eine schöne Weihnachtsgeschichte, wenn man mal abseits von Mord – und Totschlagfilmen rechteckige Flimmerkisten-Unterhaltung braucht.)

    Filmtip 1: das 10. Königreich

    Der erste Filmtip ist „das 10. Königreich“ – ein Märchenfilm, der eine interessante Story bietet und mit Ed O’Neill (Al Bundy) als Troll (ich habe ihn in der Maske nicht erkannt!) und Rutger Hauert (Blinde Wut) auch mit bekannten Schauspielern dienen kann. Aber auch die Rolle der Virginia ist mit Kimberly Payne Williams-Paisley nicht grade mit einer unbekannten Darstellerin besetzt. Ich kenne Sie aus der Sitcom „Immer wieder Jim“, wo sie die Schwester von Jims Ehefrau spielt.

    Der Plot der Geschichte beginnt in New York, wo die Hauptdarstellerin Virginia zusammen mit ihrem Vater in einem Wohnhaus in New York lebt. Es folgt ein Auszug aus der Wikipedia:

    Virginia arbeitet als Kellnerin in einem Restaurant, während ihr Vater der Hausmeister des Wohnblocks ist. Virginia macht sich gerade auf den Weg zur Arbeit, ohne zu ahnen, dass es neben der ihrigen Welt noch eine weitere in einem Paralleluniversum gibt. Diese andere Welt besteht aus 9 Königreichen. Im 4. Königreich bricht der Troll-König Rettich gemeinsam mit seinen Gehilfen in das „Schneewittchen-Gedächtnis-Gefängnis“ ein, um dort die böse Königin zu befreien. Prinz Wendell, der Enkel von Schneewittchen und damit der Thronerbe im 4. Königreich, will seine Stiefmutter, eben die böse Königin, im Gefängnis besuchen.

    Dabei gerät er in eine Falle und die böse Königin verwandelt Prinz Wendell in ihren Golden Retriever und ihren Hund in den Prinzen. Sie hat nämlich ganz besondere Pläne. Bei der Ausführung dieser Pläne soll ihr der ebenfalls gefangen gehaltene Wolf, ein Wolf in Menschengestalt, helfen. Allerdings gelingt es Prinz Wendell zu fliehen, die Gehilfen des Troll-Königs und auch Wolf dicht auf seinen Fersen. Er entdeckt einen Zauberspiegel und springt in diesen hinein. Dadurch landet er mitten in New York, nämlich im Central Park.

    Allerdings springt er dabei direkt vor Virginias Fahrrad und beide stürzen zu Boden. Auch die Trolle sind in New York angekommen und glauben, sie hätten das sagenumwobene 10. Königreich entdeckt und wollen es sich untertan machen, während auch Wolf im Central Park landet.“ (Quelle: Wikipedia)

    So weit der Appetizer zu meinem ersten Filmtip. Die ursprüngliche Geschichte besteht aus 5 Folgen, die zuerst am 23. Dezember 2001 (also absolut passend zu Weihnachten!) ausgestrahlt wurden.

    Filmtip 2: „Kampf der Kobolde“

    Monatsrückblick November 2025 - es ging beim Cash mal wieder drüber und drunter..

    Der zweite Filmtip ist der bereits erwähnte „Kampf der Kobolde“. Hier ist die Geschichte der Story folgendermaßen:

    „Der amerikanische Geschäftsmann Jack Woods (Randy Quaid) möchte einen ruhigen Urlaub in dem kleinen, verschlafenen, irischen Städtchen Kerry verbringen und mietet sich dort ein Haus. Er ist überarbeitet und möchte die Ferien nutzen, um endlich wieder zu sich zu finden. Bei einem Spaziergang überrascht er die schöne Kathleen Fitzpatrick beim Nacktbaden im See. Kathleen ist empört und verscheucht ihn, aber Jack verliebt sich sofort in sie.

    An diesem Abend bedient sich Jack an dem starken irischen Poitin, als ihm plötzlich ein Kobold erscheint. Als er wieder nüchtern ist, will er diesem Ereignis natürlich nachgehen und sucht nach dem kleinen Mann, den er auch prompt um Hilfe rufend im nahen Fluss findet. Kurz entschlossen zieht Jack den Kobold aus dem Wasser und rettet ihm damit das Leben, denn Wasser ist das einzige, das den ansonsten unsterblichen Kobolden gefährlich werden kann. Seamus Muldoon – so der Name des Geretteten – wird darauf zu Jacks neuem Freund und führt ihn in die sagenhafte Welt der Kobolde ein.“ (Quelle: Wikipedia)

    Auch das soll hier mal als Appetizer reichen – ich finde auch diese DVD Super und absolut Familientauglich. Eine FSK Freigabe ab 6 Jahren dürfte wohl Beweis genug sein, dass man mit dieser DVD nicht viel falsch machen kann.


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    Aber es gab noch mehr auf meinem Einkaufszettel für den Monatsrückblick November 2025 – und die restlichen „Weihnachtsgeschenke“ überstiegen den Wert dieser DVDs bei weitem!

    Dr. Nerd im Kaufrausch – die Pros und Contras der Geldversenkungserlebnisse..

    Fangen wir gleich mal damit an, dass bei uns Ende Oktober unser 13. Gehalt gezahlt wird, denn ohne diesen üppigen Schluck aus der Firmenkasse wären einige Käufe nicht erfolgt. Eigentlich hatte ich gehofft, dass damit das erste mal über 10.000 € pro Monat auf meiner Gehaltsabrechnung erscheinen, aber es fehlten lausige 250 Ocken. FUCK!

    Kleiner Fun Fact: in damaligen DM-Zeiten wären es umgerechnet knapp 20.000 deutsche Mark Brutto gewesen – und selbst Netto wären nach Abzug aller Sozialleistungen und Einkommenssteuer noch über 11.000 harte D-Mark auf dem Girokonto gelandet.

    Da kullern einem schon ein paar dicke Tränchen aus den Augen – nicht nur wegen meinem aktuellen Burnout, sondern auch aus Wehmut, weil zu der Zeit der frühen 80iger ein nagelneuer GOLF GTI knapp 20.000 D-Mark kostete. Nur um das mal in Relation zu setzen.

    Na gut – ab 1.1. nächsten Jahres muss ich mir keine Sorgen machen, ob mein monatliches Einkommen vier oder fünfstellig sein wird, es wird – Rente sei Dank – im niedrigen vierstelligen Bereich sein.

    Monatsrückblick November 2025 - Shop Techwear: ein übelster Fakeshop(Bild links: Dieser Shop: SHOP TECHWEAR verarscht seine Kunden vom allerübelsten! Die Produkte auf den Bildern suggerieren eine gute Qualität – aber was man nach 2 Wochen Lieferzeit bekommt ist billigster China-Schrott, gegen den sogar der Müll von TEMU noch hochwertig wirkt! Diese Jacke sieht im Webshop so aus, wie ein schickes Winterjacket mit Teddyfutter – geliefert bekommt man eine Folienrolle in Klopapiergröße, die ein wesentlich dünneres Jäckchen, aus undefinierbarem Kunststoff-Material bei dem schon beim auspacken die Nähte platzen, enthält.)


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    Zeit also schon mal ein paar Dinge zu kaufen, für die ich im nächsten Jahr vor dem Kauf immer die Entscheidung abwägen muss: Fressalien oder neues Tech-Spielerchen kaufen? Aber ich muss sowieso ein paar Kilo abspecken und das geht am besten wenn der Kühlschrank leer ist, wenn man ein kleines Hüngerchen verspürt. Vielleicht sollte ich mir ein chinesisches Kochbuch kaufen und mal bei den ausgezogenen Nachbarn nachschauen – vielleicht finde ich da noch ein Rattenei zum ausbrüten..

    Monatsrückblick November 2025 - es ging beim Cash mal wieder drüber und drunter..(Bild rechts: und das ist das Produkt, was man geliefert bekommt: ein Chemiefaserunfall der dazu auch noch stümperhaft verarbeitet ist. Nähte nicht grade, billiger Plastikreissverschluss ohne Stopper, und die bedruckten Teile mit sichtbarem Versatz angenäht – das ist was für das Buch „Worst of Schneidergesellenarbeit“! )

    Monatsrückblick November 2025 – Vorsicht vor Fakeshops, besonders zur Weihnachtszeit!

    Doch zurück zu meinen Geldvernichtungsaktionen in diesem Monat: da muss ich sowohl von positiven als auch negativen Erfahrungen berichten. Eine davon ist richtig mies, weil der Webshop „Shop Techwear“ ein Fakeshop allererschlimmster Kanone ist! Umso schlimmer ist, dass dieser Shop so aggressiv auf Youtube und per mail wirbt, dass es fast unmöglich ist, dem nicht irgendwann über den Weg zu laufen.

    Monatsrückblick November 2025 - shoptechwear = SAQ (schlechteste anzunehmende Qualität.(Bild rechts: Das ist keine Schneiderleistung sondern eine Beleidigung an jeden Qualitätssicherungsbeauftragten: schräge Nähte, gezogene Fäden, fehlende Waschanleitung und Produktinfo – ich weiß bis heute nicht aus welchem Material das Schrottteil ist (gehe aber vorsorglich nicht zu nahe an offenen Flammen vorbei, um diesen aus Erdölderivaten zusammengebrauten Putzlappen nicht auf dumme Gedanken in Bezug auf spontaner Selbstentzündung zu bringen) – und natürlich stimmt die angegenene Größe auch nicht! Zurückgeben? Diese tolle Firma hat ihren Sitz in China und schert sich einen Dreck um das deutsche Recht. Ach ja – diese Beleidigung für jeden Altkleider-Container soll die Jacke sein, die auf dem obigen Bild des Webshops abgebildet ist.)

    Eine echt miese Erfahrung machte ich bei diesem Shop: er wirbt sehr agressiv auf YouTube und per mail – auf den Videos und der Webseite sehen die Produkte auch cool aus – aber was man bekommt ist billigster zusammengeklöppelter Müll, den man am besten gleiich in den Altkleider-Container wirft, damit man sich mit den peinlichen Billigst-Klamotten nicht auf der Straße lächerlich macht! Diese Bekleidungs-Desaster haben nicht mal einen Einnäher der die Zusammensetzung der Material-Anteile aufschlüsselt – ein klarer Verstoß gegen die Kennzeichnungspflicht.

    Monatsrückblick November 2025 - es ging beim Cash mal wieder drüber und drunter..(Bild links: Auch wenn man selber reingefallen ist, sollte man nicht andere Kunden auch ins Messer laufen lassen. Zur Warnung eine Bewertung bei Trustpilot schreiben, erspart vielleicht dem einen oder anderem potentiellem Käufer einen finanziellen Schaden.)

    Natürlich kann ich die Sachen nicht zurückschicken, denn die AGBs der Firma mit Sitz in China nehmen Ware nur zurück, wenn sie Originalverpackt in der ursprünglichen Verpackung zurückgeschickt werden. Das geht natürlich schon von der Logik her nicht, denn um festzustellen, dass ein Teil nicht passt, muss man es zwangsläufig ja auspacken. Klar, könnte man einen Anwalt einschalten aber für einen Warenwert von 80 € und einem Gerichtsstand in China? Zurückschicken muss man die Ware dann auch noch auf eigene Rechnung. Da zahlt man lieber zähneknirschend das Lehrgeld und schreibt eine nette Bewertung auf Trusted Shops – schon allein um andere Menschen zu warnen..

    Glücklicherweise war dieses „Einkaufserlebnis“ das einzig negative, der zahlreichen anderen Ware-gegen-Geld-Tauschaktionen im Monat November. Die übrigen liefen problemlos ab.

    Das RØDE NT1 5TH – ein Studio-Mikrofon der Spitzenklasse!

    Monatsrückblick November 2025 - es ging beim Cash mal wieder drüber und drunter..(Bild rechts: leider ist es für das NT1-Mikro unerlässlich einen Vorverstärker zwischen zu schalten, der die 58 Volt Phantomspannung liefert, ohne die dieses Mikro leider keine Mukkis für die Aufnahme hat. Dieses Interface von Steinberg (nun YAMAHA) kostete auch mal eben 200 €. Sollte man im Hinterkopf haben, wenn man solch ein Mikro kauft.)

    Da wäre als erster der Kauf eines neuen Studio-Mikrofons zu erwähnen. Mein RØDE NT1 wurde gegen das RØDE NT1 5TH ausgetauscht. Dieser Tausch wäre nicht unbedingt nötig gewesen, denn das Vorgängermodell ist auch schon ein absolutes Spitzenklasse-Mikro. Es ist aber halt ein Studio- und Bühnenmikrofon mit XLR-Anschluß und benötigt immer einen Vorverstärker mit 58 Volt Phantom-Spannung. Den habe ich mit dem steinberg UR22 mk II auch – aber das einstöpseln, einpegeln und connecten ging mir auf Dauer auf den Senkel. Und mitschlörren tut man das Teil ja auch nicht.

    Monatsrückblick November 2025 - es ging beim Cash mal wieder drüber und drunter..(Bild links: das Rode-Mikro riss im Monatsrückblick November 2025 ein etwas größeres Loch in die Kasse. Mit etwas unter 200,00 € fand ich es aber preislich fair. Dass ich das Mikro nun auch mittels USB-C Anschluß direkt an ein Laptop anschließen kann, ohne noch einen Vorverstärker dazwischen schalten zu müssen, war es mir wert!)

    Da traf es sich gut, dass RØDE dem NT1 ein gehöriges Upgrade verpasst hat: zusätzlich zum bekannten XLR-Anschluß, der sich bei Musikinstrumenten und Bühnentechnik als Standard etabliert hat, kann man das Mikrofon nun mittels eines USB-C Kabels direkt mit einem Tablet, PC oder Laptop verbinden.

    Dank Software von der RØDE-Webseite lässt sich die Empfindlichkeit des NT1 5TH gut anpassen und die Qualität der Sprachaufzeichnung ist auf einem anderen Level als die der verbauten Stecknadelspitzengroßen Lautsprecher in Webcams, Laptops oder mobilen Endgeräten.


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    Die Tonaufnahme beim OBS Studio war schnell eingerichtet – glücklicherweise kann man ja Videoaufnahme und Tonsignal bei den einzelnen Komponenten entkoppeln. Mit diesem Feature kann ich das Videosignal von meiner Logitech MX Brio und der C922 Webcam aufzeichnen – nutze aber als Audioaufnahmegerät nur das RØDE NT1 5.Gen. Dadurch ist der Ton bei der kompletten Aufzeichnung immer gleich!

    Die Audioaufzeichnungsqualität war also schon mal für die nächsten 10 Jahre sicher, denn so lange gibt RØDE Garantie auf seine Mikrofone.

    Wo Ton aufgenommen wird muss auch wieder Ton rauskommen: Trust Tytan 5.1 Dolby für den PC..

    Jetzt fehlte noch eine vernünftige Lautsprecherlösung, denn meine uralten 3.1 Sounblasterboxen, die schon so knapp 20 Jahre auf dem Buckel hatten, waren leider mittlerweile fertig mit der Welt. Beim einschalten knisterten die bei niedrigen Lautstärken – das nervte echt und war auch leider nicht weg zu bekommen. Weder durch reinigen des Einschalters mit Druckluft und Isopropanol, falls ein Drehpotentiometer verdreckt sein sollte, noch durch Einstellungen in der Software der Soundblaster Z Soundkarte, die ich in meinem DIY Medienserver eingebaut habe.

    Weitergehende Reparaturmaßnahmen hilt ich aufgrund des Zeitwertes nicht mehr für sinnvoll. Neukauf ist da leider eine bessere und zeitsparendere Lösung.

    Ich schaute also mal, was es da so im Bereich PC-Lautsprecher gab. Aufgrund der Multimediafähigkeit sollten es schon Lautsprecher sein, die auch Dolby 5.1 fähig sind. Das bedeutet, dass das Set aus mindesten eben so vielen Lautsprechern bestehen musste. vorne links, vorne rechts, Center, hinten links, hinten rechts. Dazu dann noch ein Subwoofer mit ordentlich Bumms!

    Da gab es jetzt gar nicht mal so viel Auswahl – ich fand es aber ziemlich dämlich, den im Bereich „Finanzen“ eh schon stark strapaziertem Monatsrückblick November 2025 – dreihundert oder noch mehr Euros für PC-Lautsprecher auszugeben.

    Monatsrückblick November 2025 - es ging beim Cash mal wieder drüber und drunter..(Bild rechts: wer kennt nicht diesen dämlichsten aller Film-Dialoge aus „Rambo“? Freiheitskämpfer: „Was ist das?“, Rambo: „Das ist blaues Licht“,   Freiheitskämpfer: „was macht es?“ Rambo: „Es leuchtet blau!“ – so ist das jetzt bei diesem Subwoofer auch. Wenn man will, dann leuchtet der Lautsprecher in einem schicken Blau. Da die LEDs in meinem Server auch Blau sind ist das ein schöner Effekt..)

    Die Entscheidung fiel aus diesem Grund auf ein Produkt aus dem Hause „Trust“ – eine Firma, die eher im niedrigeren Preisbereich angesiedelt ist aber trotzdem qualitativ ganz gute Kritiken bekommt. Früher waren die sehr rührig im Bereich Joysticks, doch dieser Bereich ist komplett tot.

    Auch im Bereich Lautsprecher sprach vieles dafür dass es mit der Marke Trust den Bach runtergeht: für ein 2.1 Tytan Lautsprecher-Set wollte man fast einhundert Euro haben – bei Amazon ergatterte ich ein EOL (End of Lifetime) 5.1 Tytan Set für unter 100 €. Ein guter Deal im Monatsrückblick November 2025 = 4 Lautsprecher mehr für das gleiche Geld..

    Der Klang des Sets ist richtig gut – es gibt auch eine Infrarot-Fernbedienung für das Teil und – was ich sehr gut finde – man kann 2 verschiedene Signal-Quellen per Kabel anschließen. Bei meinem selbstgebauten Medien-Server kommen die Dolby Surround Signale aus den 3 Buchsen der wesentlich höherwertigeren Soundblaster Z Soundkarte und ein reiner Stereoausgang wird von dem normalen Lautsprecherchip auf dem Mainboard mit dem Anschlußfeld hinten am Subwoofer gekoppelt.

    Dieser Subwoofer passt auch optisch gut zu meinem Server –  wie Rambo sagen würde: „es leuchtet blau“ – denn rund um den Lautsprecher sind blaue LEDs angeordnet, die je nach Lautsprecher-Hub stärker oder schwächer leuchten (diesen Effekt kann man aber auch ausschalten – so ein Mäusekino kann auch mal schnell nerven).


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    Ihr ahnt es schon oder? Damit war meine Einkaufstour noch nicht zu Ende, denn wenn schon der Sound stimmt, dann muss die 10 Jahre alte ASUS GTX 970 Grafikkarte auch mal so langsam den PCI Slot im Mainboard verlassen und Platz machen für ein aktuelles Modell mit ein paar KI-Funktionen und wesentlich schnellerer GPU.

    eine neue Grafikkarte musste her: eine ASUS RTX 5060 kommt in meinen Server..

    Die Überlegung meine betagte ASUS Strix GTX970 mal so langsam gegen eine aktuelle Grafikkarte auszutauschen hatte ich eigentlich schon letzten Monat. Ich musste aber ganz ehrlich gestehen, dass mir die Preise der Grafikarten echt die Laune vermiesten. Bekam man vor einigen Jahren noch hochwertige und schnelle Grafikkarten für 200 bis 300 € muss man jetzt für Top-Modelle wie  eine NVIDIA GeForce RTX 5090 mit 32 GB Ram fast 3.000,00 € auf den Tresen des Verkäufers legen! Haben die alle Lack gesoffen?

    Nicht mit mir – ich entschied mich für ein MidRange Modell, die für mich völlig ausreicht: Die ASUS Prime 5060 TI OC 16 GB – die hat zwar „nur“ im Benchmark etwas über 1/3 der Leistung des absoluten Topmodells – dafür ist sie mit 500 € aber auch nur 1/6 so teuer.

    Da ich sowohl durch mein 13. Gehalt als auch durch eine geschickte Aktien-Transaktion einen satten zusätzlichen Geldbetrag auf mein Konto geballert bekam hatte ich genug Spielgeld für die ganzen Spielerchen übrig: ich kaufte so knapp 400 thyssenkrupp Aktien als bekannt wurde, dass die Abspaltung des Bereichs Marine Systems bevorstand und alle Aktieneigner jeweils für 20 thyssenkrupp Aktien eine thyssenkruss Marine Systems Aktie in das Depot bekommen würden.

    Ich spekulierte darauf, dass die TKMS Aktie einen ebensolchen Höhenflug wie die Rheinmetall-Aktie machen würde, die binnen eines Jahres von 600 auf fast 2.000 € gestiegen war. Die Realität sah leider anders aus, trotzdem blieben ein paar tausender Gewinn hängen, bevor ich die Schrott-Aktien wieder schnell abgestoßen habe..

    Der Einbau war unproblematisch:  Hinten die Monitorkabel von der alten Grafikkarte abziehen > Gehäuseseite aufklappen > Halteriegel der Karten entfernen > 8poligen Stromstecker von der alten Karte abziehen > Verriegelungshebel des PCI-Slots runterdrücken um die Karte auszuwerfen > alte Grafikkarte raus. Der Einbau der neuen lief genau andersrum. Das ganze dauerte keine 10 Minuten – auch weil die Grafikkarte ebenfalls nur den einen 8poligen Stromanschluß benötigt.

    Monatsrückblick November 2025 - es ging beim Cash mal wieder drüber und drunter..(Bild links: die drei teuersten Anschaffungen im Monatsrückblick November 2025 waren die Grafikkarte von ASUS, das Mikrofon von RØDE und (nicht im Bild der Teufel Rockster Lautsprecher). Alles drei zusammen kostete ungefähr 1.500,00 €. Damit ist mein heimischer PC und das Musikstudio aber für die nächsten 10 Jahre wieder auf aktuellem Leistungs-Niveau.)

    Ein sehr nützliches Feature der Grafikkarte ist die 0dB-Technologie – das bedeutet, dass die 3 großen Lüfter auf der Karte nur dann laufen, wenn die Karte unter Last ist (was sie im reinen Desktop-Betrieb nie ist). Dadurch ist das arbeiten am PC spürbar leiser geworden, denn obwohl mein Server eine hohe Leistung hat, ist er angenehm leise. Eigentlich dreht sich nur der CPU Lüfter im Normalbetrieb.  Das ist ein großer Vorteil – besonders bei Ton-Aufnahmen – da ich den Rechner aus Platzgründen akustisch nicht entkoppeln kann.

    Ärgerlich war aber, dass ich alle hardwarehungrigen Spiele, die auf der alten ASUS Strix Karte problemlos liefen, neu installieren musste, weil die beim Starten mit der neuen Grafikkarte mal direkt komplett abstürzten! Nicht mal das Konfigurationsmenü liess sich mehr aufrufen. Die Forza Rennspiele, der Microsoft Flug Simulator und Bethesdas Starfield waren unspielbar geworden und mussten deinstalliert werden.

    Wer weiss, wieviel Gigabyte Download die Spiele heute beanspruchen, der kann sich vorstellen, wie ich geflucht habe! Glück im Unglück = Die Spielstände waren auf den jeweiligen Servern in meinem Profil gespeichert. Ich musste wenigstens nicht auch noch alle Level neu durchspielen.

    Natürlich habe ich auch mal direkt getestet wie sehr sich das rendern bei 3ds max beschleunigt hat und auch die Videoberechnung in Shotcut mittels der GPU der RTX5060 hat einen ordentlichen Leistungsschub bekommen. Bei 3dsmax flitzen die Quader der zu berechnenden Flächen nur so über den Bildschirm und auch das neuberechnen der geschnittenen Videos geht nun ’nen Tacken schneller.


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    und noch mehr Sound: die Teufel Rockster Box – so laut, dass es weh tut!

    Monatsrückblick November 2025 - es ging beim Cash mal wieder drüber und drunter..Wo Bild ist muss auch Ton sein – also habe ich mal meine uralten und schon fast 50 Jahre alten MIVOC Boxen gegen 2 neue Teufel Ultima ausgetauscht. Beim Black Friday konnte man da einiges sparen. Und wo ich grade so auf der Webseite war fiel mir auch eine Box ins Auge, die genau das richtige gewesen wäre um alle Hausbewohner aus dem Haus zu verjagen – bevorzugt natürlich meine chinesischen Nachbarn: die Teufel Rockster mit 131,9 dB/1m Schalldruck.

    Na gut, bis die per Spedition kam, waren die schon von sich aus ausgezogen – konnte ich ja nicht ahnen, dass die freiwillig Fersengeld geben.. Aber nicht schlimm: schauen wir mal, wer als nächstes einzieht – die BOOM-Box zum vertreiben nerviger Nachbarn ist jedenfalls schon mal geladen und entsichert.

    Wer wissen will, wie laut 131,9 dB/1m sind: das Triebwerk eines Düsenjägers ist so laut. Ohne Gehörschutz sind deine Trommelfelle nur noch Fetzen und Du kannst den Rest deines Lebens Konversationen mit: „Hä? Was hast du gesagt?“ beginnen. Die Rockster kam deshalb auch noch in den Warenkorb – war ja schließlich Black Friday. Die Box hat ein stattliches Gewicht von fast 40 Kilo. Mit Verpackung locker drüber – dazu kommt ein Akku von fast 6 Kilo Gewicht, denn die Box ist auch ohne Steckdose einsatzbereit.

    Monatsrückblick November 2025 - es ging beim Cash mal wieder drüber und drunter..(Bild links: das ist echt mal eine fette Box! Die Teufel Rockster sprengt mit ihren Dimensionen alles! Bei einem Gewicht von weit über 30 Kilo kommt man schon ins schwitzen, wenn man die nicht rollen kann, sondern die an den Handgriffen Treppen hoch und runter schlörren muss. Dafür entschädigt ein Tiefbass, der körperlich weh tut. Der Schall ist so kräftig, dass selbst mittlere Lautstärken ausreichen, den bei unverminderter Lautstärke in jedem Zimmer der Wohnung zu hören.)

    Der Speditionsfahrer weigerte sich zwar die Palette wieder mitzunehmen (gut, dann blieben die 10 € Trinkgeld in meiner eigenen Tasche), aber egal. Mein Versuch den Riesenkarton alleine hochzuschlörren scheiterte. Der Karton hatte keine Griffe, dazu die unhandliche Größe – das konnte nix werden. Immerhin schaffte ich es Stufenweise bis ins Erdgeschoss und packte dort den Karton aus.

    Zuerst brachte ich den fast 5 Kilo schweren Akku hoch, der in der Form und dem Gewicht nach einer Motorrad-Batterie ähnelte, danach Kabel, Rollen und anderes Zubehör. Dann zerschnitt ich den Karton in handliche Stücke und entsorgte den direkt im Altpapier-Container und zu guter letzt musste ich mir die Box an den Handgriffen schnappen und die bis in die oberste Etage hieven. Dabei musste ich aber zu meiner Schande gestehen, dass ich auf jedem Treppenabsatz absetzen musste um erst mal Luft zu schnappen – echt nix mehr los mit mir..

    Monatsrückblick November 2025 - es ging beim Cash mal wieder drüber und drunter..(Bild rechts: hinter einer Klappe – die magnetisch verriegelt (daran sieht man, dass die Entwickler von Teufel an alles gedacht haben) ist ein kleines Mischpult. Hier lassen sich mechanisch Überblendungen machen. Das funktioniert super! Ich habe diese Box mit meinem Omnibook gekoppelt, auf dem Virtual DJ installiert ist und ebenso mit meinem Samsung S24 Ultra. Echt Leute – das ist der Hammer – wenn die Box nicht so schwer wäre wie ein Haus – ich würde die ständig mit mir rumtragen!)

    In meiner Wohnung montierte ich dann die Rollen, die einen wirklich stabilen Eindruck machen, richtige Gummireifen haben (wichtig, wenn man damit über eine Bühne rollt, auf der Kabel verlegt sind) und baute den Akku ein. Die Stromversorgung musste dann noch so eingestellt werden, dass der Akku erst mal Sendepause hat, denn der muss erst mal 24 Stunden am Stück laden, bevor er genutzt werden kann.

    Und dann konnte auch schon der erste Soundcheck beginnen. Es war Be-ein-druck-end! So einen Bass habe ich noch nicht erlebt – da flattern echt die Hosenbeine!

    Das besondere an der Box ist das eingebaute Mischpult und die zwei Bluetooth-Empfänger mit denen man gleich zwei verschiedene Bluetooth-Geräte simultan verbinden kann. Dazu kommen die üblichen XLR-Anschlüsse für den Bereich der Bühnentechnik und 3,5 mm Klinke für Gitarre und /oder Mikrofon.

    Beim koppeln der Bluetooth Geräte sollte man echt Vorsicht walten lassen – ich habe mein S24 Ultra auf den einen Kanal gekoppelt und nicht dran gedacht, als ich auf dem Handy mit der „Poweramp“-App Musik hören wollte. Ich wäre fast von meiner Couch geplumpst, als meine GOA-Mukke mit Macht die Wohnungswände malträtierte.

    Nun ist auch schon fast gut mit dem Geldausgeben im Monatsrückblick November 2025. Na gut, einen haben wir noch, aber dann ist wirklich Ende mit dem Einkaufsrausch: Ich habe meinem Smart-TV eine Ambient-Beleuchtung, wie sie bei den PHILIPS Ambilight Fernsehgeräten serienmäßig ist, spendiert.

    PHILIPS Ambilight TV im Eigenbau – Govee TV Hintergrundbeleuchtung sei Dank..

    Warum? Weil ich hinten an den Fernseher in jeweils der Mitte aller 4 Seiten Klebe-LEDs angebracht hatte, die ich mittels Fernbedienung ein oder ausschalten konnte. Selbst Farbspiele waren möglich – aber die hatten logischerweise nichts mit dem Fernsehbild zu tun.

    Monatsrückblick November 2025 - es ging beim Cash mal wieder drüber und drunter..(Bild rechts: für nicht mal 100 € kann man seinen Fernseher mit einem schicken Ambilight versehen. Diese Hintergrundbeleuchtung hat seinerzeit PHILIPS auf den Markt gebracht. Deren Fernseher haben auf der Rückseite Beleuchtungselemente, die je nach ausgestrahltem Bild die Farben des TV-Bildes auch auf die Rückseite projezieren. Dieser Effekt sieht in dunklen Räumen echt Klasse aus!)

    Eigentlich reichte mir diese selbstgebaute Vorrichtung – es nervte mich aber schon von Anfang an, dass in dieser Beleuchtung wohl ein Kriechstrom war, denn auch wenn die angeschlossenen 4 LEDs ausgeschaltet war, glommen sie in einem leichten Grünton.

    Letztens war aber eines der vier LED Leuchten durchgebrannt (vermute ich mal – könnte aber auch ein Kabelbruch gewesen sein) – bei einem Preis von knapp 30 € für das komplette Teil fange ich auch gar nicht an groß nach dem Fehler zu suchen. Wenn es nach pusten und am Stecker wackeln immer noch nicht funktioniert, landet die widerspenstige Hardware in der Mülltonne.


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    Ich überlegte tatsächlich kurz, ob ich wieder die gleiche Beleuchtungslösung kaufen sollte, stiess dann aber beim stöbern im Internet auf diese exklusivere Art der Beleuchtung. Der Preis von ungefähr 70 € erschien mir fair – hier gab es ja auch einen echten Mehrwert.

    Die Bewertungen lasen sich ganz gut und auch wenn diese Beleuchtung kurz davor ist in den Bereich China-Schrott zu fallen – dieser Technik-Bereich ist komplett in den Händen chinesischer Hersteller und Verkäufer. Das erkennt man bei AMAZON sofort, wenn man sieht, welche unaussprechlichen Namen die jeweiligen Verkäufer haben.

    Monatsrückblick November 2025 - es ging beim Cash mal wieder drüber und drunter..(Animation oben: So sieht es dann hinterher aus. Ich habe ein kleines Video von dem TV-Sender „DELUXE Musik Ambient“  aufgenommen und das als Gif-Animation gespeichert um euch zu zeigen wie sich das Farbspiel anhand des Bildschirminhaltes verändert. Das TV-Bild ändert sich nur langsam – ihr müsst da schon länger draufschauen, aber ich denke, man kann den Effekt gut erkennen.)

    Bei diesem Artikel gibt es aber Entwarnung. Der Verkaufskarton ist stabil und wertig bedruckt, die einzelnen Komponenten sind gut verpackt gewesen und auch eine vernünftige, leserliche Installationsanleitung in einwandfreiem Deutsch auf vernünftigem Papier gibt es.

    Die Installation der GoVee Backlit Beleuchtung stellt auch keine große Herausforderung dar – es sei denn, man hat so einen Riesenklotz von Fernseher wie ich, der dann auch noch fest an der Wand montiert ist – da muss man sich schon ganz schön hinter den ausgefahrenen Fernseher zwängen und ohne Leiter kommt man auch nicht an den oberen Bereich der Rückseite um dort die LED-Leiste anzukleben.

    Einziger Kritikpunkt: Die Klebekraft der 3M-Kleberückseite der LED-Kette ist zu niedrig. Speziell bei meinem LG, der eine geriffelte Rückseite hat, klebt der Haftstreifen nur auf 50% der Oberfläche – das reicht zwar um den Streifen zu fixieren, kaum ist aber etwas Bewegung im Spiel, weil man mit dem Streifen eine Kurve verlegen muss, löst sich der bisher verklebte Bereich. Das nervt total!

    Auch die beiliegenden Klebehaken haben die gleiche mangelhafte Haftkraft und wenn man während der Montage etwas zu Boden fallen hört, kann man sicher sein, dass ein weiterer Klebehaken dem Newtonschen Schwerkraftgesetz gefolgt ist und es sich auf dem Boden bequem gemacht hat. Mal kurz in die Runde gefragt: wenn ein Teil, das eigentlich dafür gedacht ist ein anderes Produkt zu fixieren schneller wieder abfliegt, als das Produkt welches es halten soll – was sagt uns das? Genau: ist Scheiße konzipiert!…

    Jetzt bin ich aber nicht bereit mich von unterdimensionierten Klebehaken um den Lohn meiner Arbeit bringen zu lassen – ich hatte noch 2 komplette Rollen selbstklebendes Klettband von meiner Klimaanlageninstallation übrig, von dem ich wusste, dass dieses Band wie der Teufel klebt. Also einige mehrere Zentimeter lange Stücke mit einer Schere abgeschnitten und dieses Band an den nötigen Stellen über die Leiste geklebt. Da löst sich nichts mehr!

    Danach muss der Arm, der die Kamera hält oben in der Mitte des Fernsehers angebracht werden, doch der hängt automatisch schon fast richtig, wenn man ihn oben drauf legt. Govee nennt das „Schwerkraftaufhängung für die Kamera“.

    Als letztes noch die zentrale Einheit – ein kleiner Kasten, den man an die Rückseite des Fernsehers klebt – mit dem mitgelieferten Netzteil (dessen Kabel bei einem hängend angebrachtem TV zu kurz ist) den USB-C Anschlüssen des LED-Streifens und dem Verbindungskabel der Kamera verbinden und damit ist die handwerkliche Installation auch schon soweit abgeschlossen. Die Kamera muss jetzt noch zum Abschluß mittels der App (die ist auf Deutsch und gut gemacht) justiert werden.

    Vorher muss die zentrale Einheit der Beleuchtung – der bereits erwähnte kleine Kasten – mit dem WLAN gekoppelt werden. Das funktioniert aber nur im 2,4 GHz-Netz – es macht also Sinn eure heimischen WLANs namentlich auch so kenntlich zu machen, dass man weiss welches WLAN auf welcher Frequent funkt.

    Ist die Verbindung mit dem Router hergestellt, kann man mit der Kalibrierung der Kamera fortfahren: es gibt extra 8 große orangefarbene Quader, die selbstklebend sind und die man sowohl in die äußersten Ecken des TV-Displays klebt, als auch jeweils in die Mitte dazwischen – insgesamt also 7 Quader – oben in die Mitte braucht man keines, denn dort sitzt die Kamera (die Kalibrierungs-Quader kann man nach der Justierung wieder abnehmen und wieder auf das Trägerpapier pappen – falls man noch mal was nachjustieren muss). Die Kamera versucht nun die einzelnen Eckpunkte zu erkennen und gibt in der App das ermittelte Bild aus.


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    In der App zieht man mit den Fingern nun fehlerhafte Punkte auf die richtigen Stellen, denn man sieht in der Vorschau, wo die orangefarbenen Punkte sind und das war’s auch schon.

    Monatsrückblick November 2025 - es ging beim Cash mal wieder drüber und drunter..(Bild rechts: Die Govee-App auf dem Smartphone steuert die ganzen Lichteffekte – und davon gibt es reichlich! Man kann sogar selber creativ werden und auf Wunsch eigene Farbanordnungen um den Bildschirm rotieren lassen. Oder man wählt aus vorgegebenen Szenen eine Naturkulisse aus und stellt einen Sonnenaufgang nach, oder einen Wald, oder ein rauschendes Meer.. oder, oder, oder.. Lass Dir was einfallen..)

    Als letztes fragt die App dann nur noch nach der Verlegungsrichtung des LED-Streifens und zeigt ein im 90° Winkel ausgebildetes rot-blaues Farbsignal auf der Rückseite des Fernsehers. Man wählt dann das entsprechende von den 4 Möglichkeiten aus, damit die Beleuchtungseinheit weiß, wie sie die LEDs ansteuern soll und dann ist Govee einsatzbereit.

    Mit der App kann man dann die Beleuchtung steuern: Helligkeit, Farbabgleich, ob die Beleuchtung auch auf Musik reagieren soll (ganz nett beim Radio hören, denn da bewegt sich ja nicht viel auf dem Bildschirm) und noch so einige andere Dinge. Selbst vordefinierte Beleuchtungsmodi von Usern kann man übernehmen.

    Ich persönlich finde die Beleuchtung Klasse und diese kleine Version reicht auch für meine Zwecke völlig aus. Es gibt auch noch andere Versionen aber die große Pro-Version, die zwar mehr LEDs pro Meter hat – und 3 Kameras statt nur einer – kostet auch über 200 €.. und das ist es mir dann auch ein Tacken zuviel..

    Wer schreibt, der bleibt – gilt auch beim Bloggen..

    Monatsrückblick November 2025 - es ging beim Cash mal wieder drüber und drunter..(Bild links: Ja, Opa gibt sich in Zukunft etwas martialischer als bisher – suche noch ein cooles Tatoo, welches ich mir auf den Arm tackern lasse – vielleicht „alles Schlampen – auch Mutti“. Mal sehen. Dieses Bild ist jedenfalls das neue Dr. Nerd Gesicht)

    Verlassen wir den Bereich „exsessiver Kaufrausch“ und kommen wir – nach fast 14 Minuten Lesezeit endlich mal zu den persönlichen Dingen. Hier geht es hauptsächlich jetzt um meinen Blog, denn ihr werdet gemerkt haben, dass in der Anfangs-Slideshow ein aktuelleres Bild von mir vor euch hin und herwandert (falls nicht solltet ihr mal den Browser-Cache aktualisieren!). Ja, Opa lässt sich jetzt einen Bart stehen und will etwas für seinen Coolness-Factor tun.. wird ja auch mal Zeit, nicht wahr? Oder wie es Zonen-Gabi sagen würde: „nöwa“..

    Monatsrückblick November 2025 - es ging beim Cash mal wieder drüber und drunter..(Bild rechts: die Zugriffszahlen steigen seit einiger Zeit sehr stark an. Aktuell ist er ungefähr viermal so hoch als üblich. Ich habe mal eine rote Hilfslinie eingezeichnet. Im Dezember habe ich zwar meist einen sehr starken Zugang weil unglaublich viele Anfragen mit dem Keywort „Heiligabend auf dem Gänsemarkt“ meinen Veranstaltungskalender als Top-Ergebnis auswerfen, aber aktuell kommt der Traffic hauptsächlich über die unterschiedlichsten Produkt-Tests.)

    Ich weiss nicht ob es an meinem neuen Profilbild liegt, oder weil ich durch meine etwas erhöhte – durch Krankheit bedingte – Freizeit etwas mehr gebloggt habe und google gemerkt hat, dass sich meine Schreibfrequenz erhöht hat und meinen Blog nun höher rankt: meine Zugriffszahlen steigen in letzter Zeit stark an und ältere Beiträge, die ich mangels Zugriffe schon als VG Wort Einnahmequelle abgeschrieben hatte, bekommen wieder stattliche Zugriffszahlen. Ist ja auch mal schön.

    Monatsrückblick November 2025 - es ging beim Cash mal wieder drüber und drunter..(Bild rechts: meine Beiträge tauchen nach einer längeren Durstrecke in letzter Zeit wieder mehr und mehr in den google Suchergebnissen auf. Finde ich echt gut, da ich mehr auf „Laufkundschaft“ angewiesen bin – ihr wisst ja, wie miserabel ich im Netzwerken bin. Ich bin mehr so: „andere Menschen? Boah! Geh mir weg!!“  )

    Auch meine Suchergebnisse tauchen bei google jetzt wieder vermehrt unter den Top-Suchergebnissen auf und werden – leider – auch zur Generierung von KI generierten Suchergebnissen genutzt. Ich bin ja immer noch der Meinung, dass hier so etwas wie Diebstahl von geistigem Eigentum herrscht: es ist ja etwas anderes wenn eine Suchmaschine die wahrscheinlichsten Suchergebnisse auflistet und der Besucher dann selber wählen kann, welche Webseite er besucht, oder ihm schon der von einem anderen Autor verfasste Text als eigenes Ergebnis angezeigt wird. Google zeigt ja wenigstens die Links zu den herangezogenen Webseiten der Inhaltsgenerierung daneben an – bei Bing ist da nur ein kleines Kettenglied-Symbol mit einer Zahl auf die kein Mensch jemals klickt.


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    Plex und heimisches TV – endlich klappt das auch bei mir!

    Ich hatte ja schon vor ein paar Monaten einen Beitrag zu meinem DIY-Medienserver unter Windows 11 veröffentlicht. Darauf läuft der Plex-Server (über den hatte ich auch schon einiges veröffentlicht). Ich habe in meiner IT-Infrastruktur den Fritz! DVB-C Repeater 2400 im Einsatz, der das immer noch seitens Vodafone eingespeiste TV-Signal empfängt. In Plex kann man nun erkannte DVB-C Repeater als TV-Empfänger hinzufügen und ganz bequem direkt auf den Medienserver aufnehmen.

    Monatsrückblick November 2025 - es ging beim Cash mal wieder drüber und drunter..(Bild rechts: Der Fehler lag bei mir, weil ich der Meinung war, dass der Kabelnetzbetreiber hier – wie auch seitens VONOVIA angegeben ist – Vodafone sein soll. Dementsprechend wählte ich die falsche Kanalliste mit anderen Frequenzen. Der immer noch ins Kabelnetz einspeisende magentafarbene Provider Telekom wäre die richtige Wahl gewesen. Mit dieser Frequenzliste kann ich nun direkt unbegrenzt aufnehmen und muss keine Angst haben, dass bei O2 mit Waipu-TV aufgenommenne Fernsehaufzeichnungen nach bestimmter Zeit gelöscht werden.)

    Plex speichert die aufgezeichneten Videostreams als .TS-Dateien ab und das nacharbeiten kann man ganz easy mit Shotcut machen. Zu diesem tollen Programm hatte ich auch letztens was geschrieben. Das aufzeichnen des Videostreams klappte aber lange Zeit nicht, weil die Senderliste irgendie nicht mehr passte. Immer kam die Meldung „Sender kann nicht eingestellt werden – bitte Verbindung prüfen“.

    Monatsrückblick November 2025 - es ging beim Cash mal wieder drüber und drunter..(Bild links: so sieht das ganze doch schon besser aus. Ich habe natürlich nicht alle verfügbaren Sender aktiv geschaltet – echt, wer schaut schon die ganzen Verkaufs, Bibelgesülze, oder andere Gedankendurchfall verbreitenden Trash-Sender? Hier habe ich echt nur alle Sender aktiv geschaltet, von denen ich auch mal Sendungen aufzeichne.)

    Dazu muss man wissen, wie man die Senderliste einbindet: Plex erkennt die im heimischen Netz verfügbare Hardware (der Fritz DVB-C Repeater gehört glücklicherweise zu den unterstützten Geräten) und fragt dann nach der Postleitzahl deines Wohnortes. Danach gibt Plex dir dann eine Auswahl an Kabelnetzbetreibern aus und man muss den richtigen auswählen. Das ist bei der Vielzahl an Anbietern schon schwer genug.

    Ich war der Meinung, dass die Telekom ihre Einspeisung an Vodafone abgegeben hatte, denn lt. VONOVIA gab es eine aktuelle Senderliste die Vodafone als Betreiber des Kabelnetzes angab. Das war leider falsch, denn anhand dieser Senderliste liess sich kein einziger Kanal anzeigen. Das EPG wurde zwar korrekt angezeigt, aber kaum wollte man etwas auf dem jeweiligen Sender anschauen, gab es die Fehlermeldung, dass der Sender nicht eingestellt werden kann. Das war schon ziemlich blöd.

    Dass der Fritz!-Repeater einwandfrei funktionierte und er auch die Sender korrekt erkannte, merkte ich mit dem VLC Player von Videolan.org. Der zeigte nämlich im Netzwerkstream auf allen meinen Endgeräten die kompletten Sender an. Auch die Fritz! TV App zeigte mir die an. Es konnte also nur an der Konfiguration in Plex liegen.

    Mehr durch Zufall wechselte ich bei der letzten Installation auf die Senderliste der Telekom und verband die erkannten Sender mit den Programmplätzen, die Plex anbot. Hier muss man an folgendes denken: Die HD Sender des öffentlich rechtlichen TV-Programms gehören zur Grundversorgung und müssen auch so ausgestrahlt werden – alle anderen HD-Sender nicht. Wer also nicht für HD bezahlt kann nur die SD-Version der Ausstrahlung koppeln. Macht er es mit einer HD-Frequenz gibt es eine Fehlermeldung. Vielleicht hift dieser Tip im Monatsrückblick November 2025 ja einem, der das gleiche Problem hat..

    Der Autor ist sich bewusst, dass der Monatsrückblick November 2025 diesmal ein echt dicker Brocken ist, der neue Leser überfordern kann – ebenso wie die zahlreichen größeren und kleineren finanziellen Transaktionen. Der Autor schwört aber, dass sein Konto immer noch im Plus ist. Der in der Über-Unterschrift (sagt man das so?) genannte Satz: „mein Studio-Equipment ruft nach „Erneuerung““ ist ein Easter-Egg für Film-Fans die ebenfalls im biblischen Alter des Autors sind. Er bezieht sich auf den Science-Fiction Film: Flucht ins 23. Jahrhundert (Originaltitel: Logan’s Run).

    In diesem Film müssen alle Menschen, die das 30. Lebensjahr erreichen in das Erneuerungskarussel. Kleiner Spoiler: Die Menschen denken, sie werden wiedergeboren, in Wahrheit werden sie abgemurkst. Aber so ist das im Leben – man wird von der Geburt bis zum Tod einfach ewig verarscht. Diese unterschwellige Botschaft hat der Autor im ganzen Blogbeitrag äußerst subtil versteckt.

    Und keine Angst – der Autor bettelt trotz baldiger Altersrente nicht um finanzielle Zuwendungen in Form von Geldleistungen oder Plastiksäcken voller Pfanddosen die Nachts von anonymen Spendern vor seiner Haustür deponiert werden – jedenfalls diesen Monat noch nicht..

    der Autor

  • Der NERD-O-MANIA.DE Blog – Na gut, reden wir mal über Zahlen..

    ..oder: sind Follower alles – oder ist ohne Follower alles nichts?

    Hidiho liebe Community! Heute will ich mal die Hosen runterlassen – nein, keine Angst, ich werde euch meinen alten faltigen Hintern nicht zeigen. Ich meine das mehr im übertragenen Sinn – denn heute will ich euch mal mit meinen Statistiken und Zugriffszahlen langweilen. Für den einen oder anderen Blogger mögen die ganz interessant sein – auch wenn viele aus meinem Blogger-Freundeskreis eher über andere Bereiche bloggen.

    Ich blogge ja hauptsächlich, bzw. weitestgehend im Technikbereich. Dabei lege ich mich aber nicht auf eine spezielle Sparte fest. Was mich interessiert (und von mir käuflich erworben) das wird auch getestet. Dadurch, dass ich die Dinge selber kaufe, sind meine Tests etwas skeptischer, als bei anderen Bloggern, die Produkte kostenlos von Herstellern zur Verfügung gestellt bekommen. Aber es ist sicher verständlich, dass, wenn man weit über 1200 Euro für ein Top-Smartphone ausgibt, man auch erwartet, dass es auch wirklich Top in allen Bereichen ist. Pressemitteilungen und Infos der Webseiten sind für mich eigentlich nur in einer  Art interessant: nämlich dass ich schöngefärbte und mit der Realität nichts zu tun habende Texte von Werbefuzzies im Test-Papierkorb zerreiße (sorry Buddy – DU bist natürlich nicht gemeint..).

    “Content ist King” – aber SEO ist Kaiser..

    Im Gegensatz zu meinen eher persönlichen Beiträgen aus den Bereichen Unterhaltung und privaten Gedanken, bei denen ich mich um SEO nicht kümmere, werden Testberichte und Rezensionen von mir durch YOAST auf SEO optimiert. Dieses kostenlose Plugin ist sehr gut geeignet – hat es doch einige Beiträge von mir zu echten Cashcows gemacht:

    Bei allen obigen Beiträgen bin ich bei den Suchergebnissen auf der ersten Seite – häufig sogar auf Platz 1 bis 3. Manchmal gelangen aber auch “unoptimierte” Beiträge in den Fokus, die bis dahin einen Dornröschenschlaf gehalten haben (und auch gar nicht darauf abzielten, besonders hoch im google Ranking zu sein). Aktuell ist aufgrund der momentanen Lage auf dem “Weltmehlmarkt” der Beitrag zum Mehlmischungsrechner ein Top-Scorer:

    Doch auch Installationsprobleme bei Windows 11 können schon mal meinen Blog ins Licht der Öffentlichkeit zerren.

    Im Laufe der Zeit werden einige Beiträge zwar nicht mehr so oft aufgerufen, denn die KENWOOD Küchenmaschine ist nun bereits seit über einem Jahr auf dem Markt – aber im Ranking bei google ist der Beitrag immer noch Top-Rated. Der Test der Cooking Chef XL connect konnte sich über mehrere Monate auf Platz 1-3 (noch vor “Sallys Welt”, “Ramershoven” und “Euronics Trendblog”) behaupten und steht immer noch ganz oben.

    Und auch wenn der Hype um diese Küchenmaschine nun etwas abgeflaut ist – es kommen immer noch gut ein Dutzend Besucher am Tag über diesen Beitrag auf meine Seite.

    Mein Beitrag zur Installation von Windows 11 (kurz nach erscheinen lange Zeit auf Seite 1) ist nun leider auch nur noch auf Seite 2 zu finden. Das ist eigentlich ein tolles Ergebnis, wenn man die Anzahl der Suchergebnisse gegenüberstellt.

    Aber Fakt ist: alles was nicht auf Seite 1 zu finden ist, wird wesentlich weniger stark aufgerufen. Auch der “Hype” um das installieren des Apple Betriebssystems auf normalen Windows PCs scheint etwas abzuflauen – der Beitrag ist aber auch aus Mitte des Jahres 2018.

    BING und google sind meine besten Freunde..

    Verwundert hat mich, dass die Beiträge bei Veröffentlichung bei BING schon nach ein paar Stunden unter den Suchergebnissen auf der ersten Seite – manchmal sogar auf Platz 1 gerankt waren. (Die Option “Suchergebnisse aus meiner Gegend anzeigen” war deaktiviert, um das Ergebnis nicht zu verfälschen).

    Bei google dauert es auch schon mal ein paar Wochen, bis ich von “ferner liefen” auf Seite 1 zu finden bin. Sind die Beiträge aber erst mal da, dann kommen wesentlich mehr Besucher über die google Suchmaschine als über BING. Das unterstreicht die Vormachtstelllung von google.

    In Zahlen drückt sich das so aus: 23% kommen über die Desktop-Version des google Chrome Browsers, 18% über die Version der mobilen Endgeräte. Damit kommen 41% der Besucher über eine google Software auf meine Seite. Es folgt der Safari Browser von Apple mit fast 28% Anteil – unterteilt in etwas über 17% in der mobilen Version und knapp 10% der Desktop-Variante. Diese eher unübliche Zahlenverteilung (höhere Nutzung der mobilen Version als die Desktop-Version) beim Safari Browser zeigt, dass nicht jeder iPhone Besitzer auch einen Mac besitzt.

    Der NERD-O-MANIA.DE Blog – Na gut, reden wir mal über Zahlen..(Bild rechts: Welcher Browser wird am häufigsten genutzt? Ganz klar der Chrome von google. Alle anderen Browser fogen auf den Plätzen) )

    Gute Ergebnisse in den Suchmaschinen kommen aber eben auch nicht von alleine..

    Das optimieren mit dem YOAST Tool ist zwar manchmal leidlich langwierig – bis alles auf “grün” ist muss ich manchmal ganze Passagen umschreiben. Auch das einfügen von Zwischenüberschriften bei langen Texten vergesse ich leider gerne mal. YOAST meckert dann sofort und sagt “so nicht, Kollege!”. Klar, wenn man am Ende des Beitrags noch mal ein Stündchen in die Optimierung verplempern muss, nervt’s auch schon mal. Aber das Ergebnis lohnt sich.  Anders gesagt: entweder man macht gutes SEO – oder man hat ein großes Netzwerk. Und Netzwerken ist jetzt echt nicht so mein Ding…

    Damit will ich auf keinen Fall sagen, dass mir die anderen Blogger egal sind – im Gegenteil. Ich bin sicher, wenn die in der Nachbarschaft wohnen würden, hätte ich mich sicher mit vielen zum schwatzen auf ein Käffchen getroffen. Ich versuche auch auf möglichst vielen befreundeten Blogs (wenn ich die mal so nennen darf) Kommentare zu hinterlassen.

    Manchmal geht es aber nicht: mal ist das Thema eines, zu dem ich nichts sagen kann, dann ist es auch immer eine Zeitfrage, denn ein Netzwerk zu pflegen (selbst wenn es nur klein ist) ist sehr aufwendig. Und ich bin im Privatleben schon sehr eingespannt. Wenn ich sehe, was andere Blogger für eine Taktung beim schreiben haben, da staune ich nur.  Nein, ich falle vor Ehrfurcht auf die Knie. Ich schaffe es im Monat grade mal einen Beitrag zu schreiben – manchmal auch zwei. Wie schafft man es jeden Tag einen Beitrag zu schreiben – der sich dazu auch noch gut liest und ziemlich lang ist??

    Der NERD-O-MANIA.DE Blog – Na gut, reden wir mal über Zahlen..(Bild links: die Statistik zeigt es – nerd-o-mania.de klettert die Erfolgsleiter hinauf. In den letzten 2 Jahren konnte ich meine Besucherzahlen jedes Jahr um 50% steigern. Die Zahl der direkten Zugriffe mag mit einem Drittel recht hoch erscheinen und andeuten, dass ich ein großes Netzwerk habe – aber dies sind Crawler von google und auch meine eigenen Seitenbesuche sind hier erfasst. )

    Das sieht man daran, wo die Besucher herkommen: Wie man vermuten kann, kommen die meisten meiner Besucher über die Suchmaschinen auf meinen Blog. Die gesamten Zugriffe splitten sich ungefähr 2/3 von Suchmaschinen und 1/3 direkte Zugriffe.

    1/3 direkte Zugriffe? Hört sich erst mal so an, als würde ich ein exzellenter Netzwerker sein – doch das täuscht: die Zugriffszahlen dahinter sind die crawler von google und auch meine eigenen Zugriffe, wenn ich Beiträge schreibe oder andere Dinge im WordPress GUI mache.

    Zugriffe aus den sozialen Netzwerken sind dagegen fast vernachlässigbar. Im ganzen Jahr mal grade 200 Besucher kamen über Twitter und Co. – das ist durchschnittlich nicht mal einer pro Tag. Ebenso konnten aus den den wenigsten Besuchern Stammleser generiert werden.

    Wenn euch also ein Coach sagt: Ihr müsst in die sozialen Netzwerke um Stammleser zu generieren, wisst Ihr schon mal das wichtigste von Coaches: “die meisten haben keine Ahnung”.

    Viele Follower – aber wenig Interaktion. Wie passt das zusammen?

    Interessant ist da in dem Zusammenhang auch folgendes: im WordPress Jetpack sieht man in den Statistiken die Anzahl seiner Follower – und auch, wie viele eigene Follower die wiederum haben. Da gibt es eine ziemliche Diskrepanz zwischen Followern und deren Aktivität. Ohne Namen zu nennen, gibt es Blogs, die guten Content machen und auch mehr Follower als ich haben.  Auf denen aber kaum kommentiert wird. Selbst die Anzahl der Likes passt bei vielen meiner Follower nicht zu der Anzahl derer Follower. Einen Klick auf den Like–Button kann ja nun jeder da lassen – selbst, wenn man im Moment weder Zeit hat einen Kommentar zu hinterlassen oder man zu dem speziellen Thema nichts bei steuern kann.

    Der NERD-O-MANIA.DE Blog – Na gut, reden wir mal über Zahlen..(Bild rechts: das von mir – aktuell – eingesetzte Theme ist “Jannah”. Es ist zwar nicht das schnellste Theme, aber ich finde es optisch toll gemacht. Das ist für mich persönlich wichtiger als der Zwang die Seite in Rekordzeit aufzubauen. Ich will mich freuen, wenn ich auf meinen Blog komme und nicht von einem auf Geschwindigkeit optimierten Design gelangweilt.)

    Die Zahl der Kommentare ist dabei auch teilweise irreführend. Da die meisten Kommentare vom Blogbetreiber beantwortet werden, muss man die Anzahl meines Erachtens nach halbieren, um auf die Menge der “echten” zählbaren Kommentare zu kommen.

    In diesem Zusammenhang würde mich interessieren, ob Beiträge von Foto – oder Reiseblogs eine lange “Halbwertszeit” haben?

    Oder werden deren Beiträge schon kurz nach erscheinen nicht mehr aufgerufen? Also quasi nur für die Follower geschrieben werden, aber nicht relevant für Suchmaschinen, so dass die nach spätestens 2 Wochen nach Erscheinen einen Dornröschenschlaf halten?

    Befinden sich diese Themen-Blogs im Zwang viele Follower zu haben um ihre Artikel schnell zu multiplizieren? Sind Sie quasi gefangen in einer Follower-Blase und sind die Beiträge nach kurzer Zeit dann schon “verbrannt”?

    Ich könnte mir vorstellen, dass Besucher, die über Suchmaschinen kommen, auf gut gemachten Themen-Blogs etwas länger herumstöbern. Grade Foto – und Reiseblogs können da ja echte Füllhörner sein. Setzen diese Blogs auch SEO konsequent ein, um Besucher außerhalb ihrer “Blase” anzulocken?

    Auch bei mir ist das Seitenverhalten eine statistische Kenngröße: meine Besucher bleiben nun länger auf meiner Seite und lesen auch mehr Beiträge. Es gibt tatsächlich Besucher, die meine Seite quasi stundenlang besuchen und etliche Artikel lesen. Seltsamerweise sich aber trotzdem nicht als Follower registrieren bzw. als Abonnent eintragen. So etwas wundert mich dann natürlich schon.

    Ein Blog-Beitrag sticht bei mir aus der Statistik und auch aus dem Besucher-Verhalten raus: der Test der Kenwood Cooking Chef XL connect. Dieser Beitrag ist der einzige, bei denen Besucher fleißig bewertet haben (ich meine nicht die WordPress Likes, sondern das ins Jannah-Theme intergrierte  Taqyeem Review und Bewertungs-Plugin), und immerhin 133 mal abgestimmt haben – aber nicht einen einzigen Kommentar hinterlassen haben. Das passt irgendwie gar nicht zusammen. Es zeigt aber ein seltsames Phänomen: haben die ersten Besucher erst mal was geschrieben, kommen die anderen Kommentatoren von selbst. Alles getreu dem Spruch: “der Vogel scheisst immer auf den größten Haufen”…

    Ein Wort noch zur Werbung und der VG Wort. Ich setze google Anzeigen auf meine Beiträge – je nach Länge des Artikels 3 bis 4 Banner – im Einzelfall können es auch mal ein oder zwei mehr sein. Bei der VG Wort sind es Zählpixel, die unsichtbar auf der Seite eingebaut werden.

    Ich versuche die in den Artikeln an Stellen zu setzen, wo Sie nicht stören. Ich habe es kurzzeitig mit der “Automatik” von google versucht, die von sich aus Anzeigen auf den Blog setzt. Doch google verhunzte das Design und meinen Blog zu einer wahren Werbeschleuder. Die Einnahmen mit google Adsense sind nicht berauschend – aber sie finanzieren das Hosting wenigstens.

    Ich hoffe auch über die VG Wort etwas Geld zu generieren. Leider finde ich sowohl die Webseite, wie auch die Auszahlungsmodi so verkrampft wie eine Steuererklärung beim Finanzamt. Von daher weiß ich nicht mal, ob ich Geld für einen “abrechnungsfähigen” Beitrag bekomme oder nicht. Ich lass mich da mal überraschen.

    Die mittlerweile zahlreichen Angebote von Affiliate-Agenturen ignoriere ich allerdings. Ebenso wie die Anfragen von bezahlten Promo-Artikeln oder geschalteten Bannern, die sich über den Blog legen. Es ist zwar schön, dass man in diesen Agenturen sieht, dass mein gutes Ranking bei google durchaus lukrativ für die sein könnte – aber ich bin lieber mein eigener Blog-Herr. Und es gibt schon genug Blogs, die man nur noch als Clickbait-Schleudern bezeichnen kann.

    Last but not least – kommen wir zu den Geräten, mit denen mich Besucher aufsuchen. Da halten sich der klassische Desktop-PC (unterteilt in Windows und Apple im Verhältnis 5:1) und Smartphones fast die Waage.  Mein eingesetztes Theme “Jannah” von TieLabs ist responsiv und sieht auf allen Endgeräten gut aus. Es ist aber wie erwähnt halt leider nicht das performanteste Theme, doch ich lege mehr Wert darauf, dass MIR das Theme gefällt und nicht google. Auch wenn es aufgrund der Skripte und Plugins beim Seitenaufbau länger braucht und deshalb von google in den Page Metriken abgewertet wird.

    Es hat dafür als Schmankerl auch ein paar Features, die andere Themes nicht haben. Da wären die Anzahl der Beitragsaufrufe erwähnenswert und die durchschnittliche Lesedauer – ebenso wie das bereits genannte Taqyeem Rating-Plugin. Doch auch die Benutzeroberfläche von BuddyPress wirkt unter Jannah wesentlich moderner und schicker.

    Von dem BuddyPress Plugin werde ich mich aber wahrscheinlich in Kürze trennen. Zu glauben, dass Follower es nutzen um sich – ohne ihre Daten an das Zuckerberg Imperium zu verschenken – auf meinem Blog auszutauschen, war ein Irrglaube.

    Tja, das war ein Blick hinter die Kulissen von NERD-O-MANIA.DE. Ich bin gespannt, wie die Entwicklung in 2022 weitergeht. Aktuell ist meine Review der “withings Horizon” Scanwatch auf einem guten Weg meinen Zuschauerstrom zu vergrößern – und das Jahr hat ja quasi erst angefangen..

    Wie ist es mit euch Blogger-Kollegen? Nutzt Ihr SEO und das YOAST Plugin? Und wenn: reicht euch die kostenlose Version oder nutzt Ihr die kostenpflichtige Pro-Version?

    Habt Ihr ein Auge auf die google Metriken? Setzt Ihr das Site-Kit von google ein oder nutzt Ihr andere Tools (Matomo, Jetpack, usw..)?

  • Mein erster “10.000er” – google sei Dank!..

    ..oder: guter Content = gutes Ranking?..

    Wenn man den Satz: “mein erster 10.000er” hört, dann denkt man wahrscheinlich eher an die Besteigung des Mount Everest ohne Sauerstoffmaske, an einen Tauchgang im Mariannengraben oder ähnliche sportliche Superleistungen (oder Verrücktheiten). mein erster 10000erDoch meine 10.000er Marke bezieht sich natürlich nicht auf sportlich angehauchte Aktivitäten, sondern auf meinen Blog – genauer auf einen Beitrag in meinem Blog, der dank Google am Tag etliche Male aufgerufen wird – zum einen ein Zeichen, dass der Beitrag wohl selbst nach mehreren Monaten immer noch Up to Date ist – zum anderen, dass google den im Ranking seit Monaten so hoch einstuft, dass er mir veritable Besucherzahlen beschert.

    Dass hier ein Blogbeitrag durch die Decke starten würde merkte ich schon seit Wochen über mein Matomo-Tool, welches mir täglich die zahlreichen Aufrufe dieses Beitrags anzeigte. Ich bemerkte es zwar mit Freude – hatte aber die Zahlen nicht im Kopf.

    Doch das schöne an meinem neuen Theme Jannah ist, dass es dem interessierten Besucher wesentlich mehr Informationen zum Beitrag bereits im Header des Beitrags anzeigt. Unter anderem werden sogar neben der aktuell ganz angesagtem Lesezeit des Beitrags, auch die gesamten Seitenaufrufe angezeigt und farblich nach Anzahl gekennzeichnet..

    10.000 Aufrufe für einen einzelnen Beitrag – ja, da kann man schon ein bisschen stolz sein- scheinbar stimmt hier alles: das Yoast SEO-Tool sagt, dass der Content gut geschrieben ist (natürlich kann ein SEO-Tool keinen Inhalt bewerten, sondern nur anhand von bekannten google Arithmetiken vergleichen, inwiefern ein Beitrag voraussichtlich bei google eingestuft wird) und bei google wird der Beitrag seit dem erscheinen vor knapp einem Jahr unter den ersten 3 Ergebnissen wenn man den Suchbegriff “Apple OS X auf PC installieren” eingibt – bei einer Beitragssumme von 120.000.000 habe ich da jede Menge Konkurrenten abgehängt.

    Ja, so kann’s mal weitergehen – vielleicht werde ich ja doch noch durchs bloggen reich und berühmt…

  • Top Suchergebnisse dank hohem google Author Rank..

    ..oder: wie man es schafft bei suchen mit google unter den Top Treffern zu sein..

    Du willst berühmt werden? Du willst reich werden? Das alles problemlos und ohne viel Mühe? Dann ist dieser Beitrag für dich.

    Du bist eine Koryphäe in der Rubrik “Wissen was die Welt nicht braucht” – und willst, dass es die ganze Welt erfährt? Vielleicht sogar die Nummero Uno unter den Katzenbildchen-Experten? Dann solltest Du diesen Beitrag erst recht lesen!

    Denn es gibt für dich eine einfache Lösung! Erstelle Dir bei google Plus ein Profil, melde dich als Autor an, und schon wird alles was Du schreibst bei der google Suche auf Platz 1 sein. Toll was?..

    Glaubst Du nicht? Nee, war auch geschwindelt – gaaanz so einfach ist es eben doch nicht – wenn auch das anlegen eines g+ Profiles und dem erstellen eines Autoren-Tags die Voraussetzung und der Anfang deiner Berühmtheit im World Wide Web sind.

    Die weltbeste und größte Suchmaschine des Word Wide Web kennt eigentlich jeder. Es gibt andere – und alle anderen würden gerne sein wie Google – sind aber größtenteils Murks. Es heißt schließlich nicht umsonst “Google das mal”, oder das must Du mal nachgoogeln”. Hat schon mal IRGENDJEMAND sagen hören: “ das musst Du mal bingen”?? Versuch’s selbst – Sag das mal und die Leute werden dich anschauen wie ein Kalb mit 2 Köpfen…

    Die Google Bots durchsuchen das komplette Internet (ja auch die peinlichen Bilder der Weihnachtsfeier von eurem Schützenverein, als Du es sturzbetrunken mit Oma Kasulze auf dem Damenklo getrieben hast und dies prompt von deinem Kumpel aufs Fotohandy gebannt wurde), indizieren und bewerten es.

    Nun können Beiträge – oder sagen wir generell “Inhalte”- zum einen unterschiedlich entstanden sein. Zum anderen ist aber auch die Datenhaltung im WWW von durchaus unterschiedlicher Natur. Da gibt es die relativ starren klassische Webseiten, die kaum neue Inhalte bereitstellen, weil dort meistens kein Content Management System hintersteht, um mal schnell neue Inhalte einzupflegen. Dies sind beispielsweise kleine Handwerksbetriebe, die vor etlichen Jahren mal eine Webseite ins Netz gestellt haben, auf dem die Kernkompetenzen feilgeboten wurden – danach aber die Weiterentwicklung des Webs verschlafen haben.

    Dann gibt es Unternehmenseiten mit angeschlossenem Blog – und natürlich nicht zu vergessen die Vielzahl an reinen Blogs, die im Internet allgegenwärtig sind.

    Wie erkennt Google denn nun bei Milliarden von Beiträgen, welcher gut ist, und welcher schlecht? Es werden ja nicht tausende von Mitarbeitern täglich das Internet durchstöbern und Noten für Inhalte vergeben – und wenn man den Verfasser eines Beitrags fragen würde, würde der sicher nicht sagen: “ ach stellt mich ganz nach hinten..”

    Nun, das genaue Filtern und der Algorithmus dahinter ist so geheim wie die Coca Cola Rezeptur, aber Google schafft es zu erkennen, ob ein Inhalt relevant ist, oder es sich nur um eine Anordnung von Buchstaben handelt.

    Nun kommen aber noch andere Faktoren, wie die sozialen Netzwerke und die Reaktion von Lesern des Beitrags ins Spiel. Kommentare zu Beiträgen sieht Google gern – noch lieber Empfehlungen.  Denn wird ein Beitrag weiter verlinkt, steigt der Wert, zeigt es doch, dass andere Leser diese Info so gut finden, dass Sie es weiter verlinken.

    Bisher waren mir die Google Algorythmen ziemlich wurscht – schon meine alte Domain petersplace.net hatte (allerdings brauchte es dafür auch einige Jahre) ein Ranking von 4 (bei einem erreichbaren Wert von 10) – hört sich nicht so viel an, ist aber für eine rein private Seite ein Spitzenwert. Anfang letzten Jahres wurde petersplace.net eingeäschert und aus der Asche entsprang Phönix gleich NERD-O-MANIA.DE (ich bitte die Theatralik zu entschuldigen – der Autor!)..

    Und innerhalb einer Zeit von nur 2 Wochen waren die alten hoch bewerteten Beiträge von mir wieder in den Top-Ergebnissen zu finden. Ein eindeutiges Zeichen, dass nicht die Domain, sondern der Artikel bewertet wird. Denn noch ein Punkt ist wichtig – vielleicht sogar noch wichtiger als die Domain: nämlich, WER den Beitrag geschrieben hat.

    Dies macht auch durchaus Sinn. Stellen wir und eine Verlagsgruppe mit mehreren Rubriken wie Autos, Lifestyle, Sport vor. Diese Berichte werden nicht von einem Autor geschrieben, sondern es gibt spezialisierte Kenner der einzelnen Materien, die dann für die einzelnen Rubriken schreiben. Und wie wir wissen gibt es gute und schlechte Schreiberlinge – genauso wie es Themen gibt, die keinen interessieren.

    Was passiert, wenn ein Autor zu einem anderen Verlag wechselt? Er nimmt sein Wissen mit – das bedeutet, dass die neu geschriebenen Artikel eine gewisse Qualität haben werden.

    Google hat dies in seiner Bewertung bedacht und bewertet den Autor und die Reaktion der Leser – und dann kann man mit einem gut recherchiertem Artikel bei Google auf der ersten Seite angezeigt werden.

    Und noch etwas spendiert Google den Autoren: Das Autoren Snippet.

    Das sind diese kleinen Infos zum Autor, die bei den Suchergebnissen angezeigt werden:

     Author Rank snippet

    (für die Narzisten unter uns: das Google Snippet zeigt das Profilbild von g+ vor dem gefundenen Suchergebnis)

    Aktuell bin ich mit den Suchbegriffen “Windows 8 XP Mode” und “Nero 12 Test” ganz oben (ganz oben bedeutet, dass nur einige in dem Bereich gesetzte Magazine vor mir angezeigt werden – hey.. auch wenn’s die Computer-Bild ist..). Aber lass erst mal 33 Millionen andere hinter Dir – denn so viele Treffer zu dem Thema gibt es..

    nero-12-Test-google-Suche.png

    (nicht bei g+ angemeldet, um das Ergebnis nicht zu verfälschen – also quasi als x-beliebiger User im Netz unterwegs, der wissen möchte, ob es sich lohnt Nero 12 zu kaufen, zeigt sich mir dieses Ergebnis – über mir nur eine Handvoll (zugegebenermaßen bessere Berichte) – hinter mir der Rest der Welt!)

    Über solche Ergebnisse freue ich mir fast ein Loch in den Bauch – sorgt es doch für ordentlich Traffic auf meinem Blog. Richtig glücklich wäre ich, wenn dann noch gewertet würde, oder noch besser: ein vom Beitrag und Inhalt des Blogs begeisterter User sich der Community von NERD-O-MANIA anschließen würde.

    Author-Rank.pngAber das Theme der Facebookisierung – indem man nur noch Likes verteilt, anstatt mal was zu schreiben, möchte ich hier gar nicht nochmal aufgreifen. Ich bin auch langsam müde die ganzen Holzköpfe immer wieder mit der Nase drauf zu stoßen, dass gute Blogs nur existieren können, wenn von den Lesern was zurück kommt. “Doof bleibt doof, da helfen keine Pillen” oder nur: DE-BE-DE-DE-HA-KA-PEH hat Oma immer gesagt..

    Kommen wir also zurück zur Bewertung des Autors. Google hat dafür eine Bezeichnung – sie heißt “AuthorRank”. Sie lässt sich jedenfalls ungefähr – denn Google gibt auch hier die Berechnung der Werte nicht freiwillig raus – messen. Stefan Hoffmeister von www.geistreich78.info hat da letztens mit http://beta.authorrank.org/ eine Webseite gefunden, die anhand des g+ Profils das AuthorRank berechnet. Auch auf https://acc.onpage.org/authors/ ist dies möglich. Doch bitte seid euch darüber im klaren: Google lässt sich nicht in die Karten schauen. Die angezeigten Ranking Ergebnisse basieren auf Vermutungen der jeweiligen Webseiten-Betreiber, wie Google den Author Rank berechnet und können stark differenzieren!

    Auf dem linken Bild ist das – ungefähre – Google Ranking des Autors angezeigt. Hier gibt es auch noch andere Werte: Wie hoch das Vertrauen in den Autor ist – auch von extern betrachtet – zum Beispiel, oder auch die durchschnittliche Seiten Autorität.

    Das dort angezeigte Ranking von 4 Komma irgendwas hört sich nicht besonders an – ist aber für einen privaten Blog schon Spitze.

    Wer will kann ja mal selber checken, wie hoch Google den Author Rank einschätzt.

    Google lässt mehrere Faktoren von g+ einfließen. Die Aktivität im hauseigenen Netzwerk wird ebenso herangezogen, wie das erhalten von “plus”sen andere Community-Teilnehmer. Auch die Anzahl der Kreise, Anzahl der Personen und einiges mehr wird bewertet.

    Eine gewisse Rührigkeit im google Netzwerk kann also dem Weg zu Ruhm und Reichtum durchaus förderlich sein.

    Ach, da sind wir ja wieder beim Anfangs angesprochenen Punkt. Nein, nur mit Katzenbildchen hochladen und wild Plus-Bewertungen verteilen wird das nix. Du musst schon deinen Arsch mal hochkriegen. Und da sehe ich bei den Meisten das größte Problem…

    In diesem Sinne.

    Es grüßt dich von ganz oben…

    Datum letzte Änderung: 02.12.2013 07:40 Uhr

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  • Wenn aus Lüge Wahrheit wird– aka: der Sturm im Wasserglas…

    ..oder: wie Gerüchte im Netz entstehen – die Chronologie einer Lüge…

    Frage: “Was haben erfolglose Blogger und C-Promis gemeinsam?” Antwort: “Sie würden in jedes Dschungel-Camp gehen um wieder ein bisschen Quote (und natürlich KOHLE!) zu machen.”

    Jetzt hat man als Blogger einen entscheidenden Vorteil – ist man einigermaßen gut zu Fuß mit der deutschen Sprache, kann man sich das kamerawirksame vertilgen von irgendwelchen Genitalien, die ein paar Stunden vorher dem ursprünglichen Besitzer noch zum Versuch der Arterhaltung dienten, ersparen.

    Dem Blogger reichen ein paar Sätze, die mit der Wahrheit nichts zu tun haben, und man ist wieder im (Quoten) Rennen..

    Ein Beispiel soll dies zeigen:

    Pünktlich zum 1. April verfasste ich einen kleinen, unscheinbaren Blogbeitrag – nichts besonderes: weder von der sprachlichen Spritzigkeit, noch von der inhaltlichen Länge ein besonders auffälliges Werk.

    Journalistisch betrachtet eher was für den Papierkorb.

    Eigentlich ein Schnellschuss, mit 2 schnell in Paint zusammen gedengelten Grafiken und einer an den Haaren herbei gezogenen Geschichte. Denn: Der Beitrag war als Aprilscherz gedacht!  Ich war auch der Meinung, dass dies von den Lesern so verstanden worden ist – musste dann aber doch später explizit darauf hinweisen, denn es gibt doch sehr viele dumme Menschen auf diesem Planeten (und viele davon sind leider Windows 8 User)..

    Hier tauchen wir jetzt etwas in die Chronologie ein, denn die ist wichtig.

    • Am 1. April um Um 11:01 veröffentlichte ich auf meinem Blog den Beitrag: “Microsoft entschädigt unzufriedene Windows 8 Käufer”.
    • um 11:04 habe ich den Link zum Beitrag bei google plus gepostet.
    • Um 11:05 wurde der Beitrag von den google Servern in USA indiziert.
    • Um 11:23 wurde er von WordPress indiziert

    Und damit begann etwas, was niemand diesem kleinen, unscheinbaren (und vor allem – von vorne bis hinten erlogenem) Blogbeitrag zugetraut hätte.

    Doch langsam lieber Leser…

    In den letzten 3 Tagen explodierte mein Blog quasi vor lauter Traffic. Erstaunlich, denn er ist ja erst ein paar Monate im Netz und hat noch nicht das hohe google Ranking, welches mein früherer aber nun eingeschläferter Blog www.petersplace.net hatte.

    Trotzdem hat “der Neue”– das kann ich voller Stolz sagen – bereits einige Top-Rankings bei google wenn von suchenden Usern nach Bildern im Web gesucht wird.

    Auch bei textbasierten Suchen habe ich einige Top-Scorer. Spitzenreiter und immer noch aktuell ist der Suchtext: “Hallo Siri”.

    Diese Suchbegriffe spülen täglich immer Besucher von außerhalb auf meine Seite. Es ist also immer ein “Grundrauschen” vorhanden. Seit ein paar Tagen explodiert aber meine Piwik Statistik geradezu!

    Besucheransturm.png

    (Seit Monaten ein gleichmäßiges Grundrauschen – zwar ständig etwas mehr, aber eher mit bayrischer Gemütlichkeit ansteigend. Mann muss schon sehr genau hinschauen um die Zuwachszahlen zu sehen. Und dann sprengt der Besuchertraffic die Richterskala! Meine aktuellen Besucherzahlen explodieren.. OK, das ist ja erst mal nicht schlecht – trotzdem stellt sich die Frage: WIESO?)

    Es musste also einen zeitlichen Zusammenhang geben, zwischen Dingen, die auf meinem Blog passierten und dem rapiden Anstieg der Besucher.

    Zuerst dachte ich daran, dass ich eventuell wieder einen meiner frauenfeindlichen Blogbeiträge geschrieben hatte – der sorgte in der Vergangenheit häufig dafür, dass die weiblichen Dorfbewohner mit Fackeln und Mistgabeln kamen, um mich aka Doctor Love zu teeren und zu federn.

    Aber in letzter Zeit war ich schon beinahe beängstigend passiv, man könnte sogar sagen abgestumpft gegen die weiblichen geistigen Zündaussetzer in deren Erbsenhirnen – fast mit dem inkompatiblen Frauenuniversum im reinen, könnte man meinen.

    Das konnte es also auch nicht sein..

    Ich musste also weiter suchen.

    Also mal in PIWIK nachgeschaut, über welche Suchbegriffe die Besucher kamen; und vor allem – welches Ranking google denen gibt – geprüft.

    Aktuell ist bei der google Bildersuche bei den Begriffen “BVB-Zeichen”, “BVB” der neue www.Nerd-o-mania.de ganz klar vorn. Und es suchen verdammt viel nach diesen Begriffen, dass kann ich aber mal sagen!

    BVB 09

    (von 0  auf 100 in Rekordzeit – am 20. Januar wurde der Goldesel-Beitrag veröffentlicht. Langsam aber sicher erklomm er Hürde um Hürde, und ist nun seit 4 Tagen auf Platz 1)

    Ich war doch einigermaßen verdutzt. Immerhin bin ich kein bekennender Borussen-Fan, der täglich über “SEINE” Borussia schreibt. Ich mag nicht mal Fußball und die Abseitsregel finde ich völlig albern. Meine Beiträge sind deshalb eher augenzwinkernd mit leichter Ironie gemeint. Da wundert es schon, dass ausgerechnet ich von google das Krönchen “Best of the Best” aufgesetzt bekommen habe..

    die-Geschichte-beginnt.png

    (die Geschichte beginnt – google Server indizieren meinen Beitrag ungefähr eine Minute nachdem ich ihn Online gestellt habe. Haben die eigentlich nix anderes zu tun, als darauf zu warten, dass ich mal wieder was schreibe?)

    Der erfreuliche Nebeneffekt, dass so viele User auf meinen Blog gelotst werden, ist dass der eine oder andere neue Artikel aus Neugier mit gelesen wird.

    Das bringt wiederum bisweilen auch Probleme., denn der eigentlich nur für eine kleine Minderheit geschriebene Aprilscherzartikel hat sich unerlaubterweise bei google bis in das höchste Ranking geschlichen.

    vom-Scherz-zur-Wahrheit.png

    (Aua – über 1 Million Treffer und kleines dickes Doctor Love hat alle anderen Beiträge hinter sich gelassen. Ich geb’s zu – das wollte ich gar nicht)

    Deshalb habe ich den Beitrag nochmals editiert. Ist wohl besser drauf hinzuweisen, dass dies nur ein Aprilscherz war, bevor mir Bill Gates seine Anwälte auf den Pelz jagt..

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