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  • Monatsrückblick Juli 2026 – es gibt extrem viel Computerkram zu bequatschen..

    Hidiho liebe Community! Alle Leser, die nicht IT-Affin sind – kommt nächsten Monat wieder, denn im Monatsrückblick Juli 2026 geht es diesmal hauptsächlich um EDV-Themen. Bereit? Dann starten wir doch direkt:

    Anfang des Monats hatte ich eine gute Ideee – dachte ich zumindest. Ich wollte den Kabelsalat hinter meinem Lowboard mal entschlacken, denn die doofen Kabel lagen nach einigen Umbauten kreuz und quer hinter dem Board und das Möbelstück liess sich wegen Steckdosenleisten und dicken Kabelgewurschtel nicht so nah an die Wand stellen, wie ich das gern gewollt hätte.

    LWL-Kabel. Unzerstörbar? Nööö! Für euch getestet..

    Monatsrückblick Juli 2026 - defekter LWL-Stecker(Bild rechts: Ja, das kann passieren, wenn man zu stark an einem Kabel zieht – oder an einem Kabel, das sich um ein anderes Kabel gewickelt hat: KAPOTT! Ziemlich doof, denn kaputt ist schnell – heile dauert in der Regel viel länger)

    Also zog ich das Lowboard von der Wand und fing an das Kabelgezumpel zu entwirren. An einem Kabel zog ich wohl etwas zu stark, denn die rechte LED meiner Fritz!Box blinkte auf einmal rot – ein schlechtes Zeichen. Auch die „Power/Fiber“ Kontroll-LED blinkte kontinuierlich – ich hatte wohl grade meinen Interrnet-Anschluß gekillt!

    Nun ist an diesem Anschluß alles gekoppelt: nicht nur der Zugang zum Internet läuft bei mir über das Glasfaserkabel sondern auch die Festnetz-Telefonie und das Fernsehprogramm – ich war quasi technisch im Jahr 1930 gestrandet.

    Nachdem ich hinten am Router etwas mit den Fingern rumgeprockelt hatte, war das Problem klar: ich hatte beim ziehen an einem der anderen Kabel das LWL-Verbindungskabel vom Kabel so stark am Router-Anschluß geknickt, dass der Stecker abgebrochen war.  Watt nu?

    Monatsrückblick Juli 2026 - es gibt extrem viel Computerkram zu bequatschen..(Bild links: Na, welcher Stecker ist der richtige? Wer die Wahl hat, hat die Qual. Die Chance auf den richtigen Anschlußstecker ist 9:1.)

    Ich hatte zwar für die Installation des LWL-Anschlußes seinerzeit einige LWL-Kabel gekauft – doch die meisten hatten die falschen Stecker. Das ist das blöde bei LWL: es gibt etliche verschiedene Stecker und es ist nicht mal gesagt, dass der Stecker an beiden Seiten identisch ist.

    Die Fritz!Box 5590 hat schon 2 verschiedene Steckmodule für AON und GPON-Betrieb, wobei bei Privatkunden meist das GPON Modul Verwendung finden wird. Man sieht aber schon, dass die Glasfasertechnologie etwas komplexer ist, als die veraltete DSL-Nummer, wo man einfach einen Stecker in den Router steckte und dann war auch schon das Internet da..


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    Bei den Kabeln geht die Verwirrung weiter: Netzwerk-Profis werden sicher lachen, weil Sie sofort erkennen, welcher Stecker für welchen Verwendungszweck der richtige ist – aber ich? Auch wenn ich ITler bin – Switche und Netzwerk-Kram war in der Vergangenheit nie mein Aufgabenbereich – weshalb sollte ich mich dann damit befassen?

    Monatsrückblick Juli 2026 - es gibt extrem viel Computerkram zu bequatschen..(Bild rechts: das neue Kabel ruht eingepackt in der Kabelkiste – letztlich hatte dann doch das nur 5 Meter lange Kabel gereicht – auch wenn ich dafür den Router an einen anderen Platz stellen musste.)

    Also das alte Kabel ausgebaut – dafür musste ich die Fußleiste vom Flur bis ins Wohnzimmer demontieren – und mal die Stecker angeschaut und mit Bildern aus dem Internet abgeglichen. Dann wusste ich wenigstens schon mal, was für Stecker das blöde Ding haben musste: LC auf LC – das war ja schon mal ein Anfang!

    Der nächste Weg führte mich zu meiner „Kabelkiste“ – also die riesige Plastikwanne in der jeder ITler allen möglichen IT-Kram reinballert: Stromkabel, Mehrfach-Steckdosen, Netzwerk-Kabel, USB-Kabel, Coax-Kabel, SATA-Kabel, alte Router, ausrangierte Festplatten, nicht benötigte Stromkabel von gemanagten PC-Netzteilen, Mäuse, Tastaturen, Gehäuselüfter in allen Größen, Netzteile von PC-Komponenten in allen möglichen Stärken, und, und, und…

    Dort drin lagen eben auch die damals gekauften LWL-Kabel.

    Ich rupfte die mal auseinander und schaute mir die Stecker an. Es gab eins, welches die richtigen Stecker auf beiden Seiten hatte – aber es war zu kurz – nur 5 Meter. Ich hatte zwar schon ein neues 10 Meter langes verstärktes Kabel per Express-Versand bestellt, doch das wäre erst in 2 Tagen bei mir – und 2 Tage ohne Internet und TV? Neee!

    Ich pfriemelte das 5 Meter lange LWL Kabel aus seiner Tüte, fudelte es auseinander und steckte es schon mal in den Übergabepunkt im Korridor. Dann rollte ich es auseinander und ging die Strecke ab. Ich kam durch den ganzen Korridor und um die Ecke zum Wohnzimmer und dort hatte ich noch ungefähr 2 Meter übrig. Das war nicht viel und der Router stand ganz links – an der entferntesten Stelle im Lowboard – unerreichbar für das Kabel.

    Aaaaber… das Kabel schien zu reichen, wenn ich den Router von ganz links im Lowboard nach ganz rechts versetzen würde. Also das Lowboard wieder von der Wand gezogen, die ganzen Kabel erneut geschnappt und etwas anders verlegt und die Fritz!Box 5590 genau entgegengesetzt platziert. Das sah mit der Kabellänge gut aus!

    Nachdem ich das Kabel final verlegt hatte, waren tatsächlich noch 20 Zentimeter über – gut, dass das Kabel nicht kurz auf knapp reingesteckt werden musste und kein Zug auf dem Stecker war. Also Stecker rein – Fritzi fing an zu blinken und nach wenigen Sekunden war der Internetzugang wieder hergestellt. Jetzt noch die Fussbodenleisten wieder dran und fertig!

    Desktopsuche! Nicht die Kernkompetenz von Windows..

    Das wiederherstellen des Internets war auch dringend nötig, denn ich war grade mit einer Mammut-Aufgabe beschäftigt: ich musste ja zum einen den Monatsrückblick Juli 2026 schreiben – seit dem ableben des Microsoft Live Writer geht das ja blöderweise nur noch Online – und zum anderen hatte ich mein DIE ZEIT Digital Abo gekündigt und war dabei die vergangenen Ausgaben dieser Wochenzeitschrift Stück für Stück als pdf herunterzuladen.

    Die elektronischen Ausgaben reichten zurück bis ins Jahr 2012 – bei einem wöchentlichen Erscheinungstermin sind das 52 Ausgaben multipliziert mit 14 Jahren. Ganz genau: über 700 Ausgaben wanderten in stundenlanger Klickarbeit vom Zeit-Server auf meinen Medien-Server.

    Monatsrückblick Juli 2026 - mehrere alte Playboy-Ausgaben(Bild rechts: Die Zeit – oder lieber der Playboy? Warum nicht beides? Aber vergesst den aktuellen Playboy – der ist das Geld nicht wert. Ich berichtete bereits HIER davon. Wenn der Satz: „früher war alles besser“ in einer Sache Recht hat: der frühe Playboy (im Bild Ausgaben aus den Jahren 1979 – 1995) war um Längen besser als der heutige mit Werbung vollgeklatschte weichgespülte Woke Mode-Katalog.)

    Wenn Du dich fragst weshalb? Weil ich DIE ZEIT für eine der ganz wenigen Presse-Erzeugnisse halte, die unvoreingenommen, sachlich, fundiert recherchiert und wahrheitsgetreu berichtet. Dazu ist es interessant zu sehen, wie sich die Welt und auch die politischen Kräfte auf diesem blauen Ball im Weltraum verschoben haben. Das einzige was mir bei dieser Zeitschrift fehlt, ist das aufklappbare Bild eines hauptsächlich Haut zeigendem weiblichen Homo Sapiens in der Mitte.

    Und ich traue einer Recherche von LLMs zu diesen Themen nicht über den Weg! Die Zeit ist ein gutes Werkzeug zeitgenössische Vorkommnisse gegenzuchecken.


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    Das herunterladen der ganzen PDF-Dateien, von denen einige fast 100 Megabyte groß waren, war aber nur der erste Schritt, denn der ganze Inhalt musste natürlich noch erfasst werden, die Dateien nach Jahreszahlen sortiert und verschlagwortet werden. Das war die weitaus herausforderndere Aufgabe.

    Monatsrückblick Juli 2026 - Copernic Desktop Suche(Bild oben: Die Copernic Desktop-Suche ist ein tolles Werkzeug um Dateien und deren Inhalt zu finden. Dank Vorschaufenster und eingebauten Anzeigewerkzeugen wie Media-Player, PDF-Reader und Bildvorschau kann man direkt sehen, ob der Inhalt, den man gesucht hat mit dem Ergebnis matcht. Hier im Bild habe ich das Wort Kanzlerin gesucht und dieser Begriff wurde in fast 30 Zeit-Ausgaben gefunden.)

    Hierbei halfen mir 2 Software-Tools. Zum einen die Desktop-Suche Copernic, die in der Grundversion bereits ein Scanwerkzeug für PDF-Dateien hat und automatisch den Inhalt deiner Dateien und Dokumente scannt, indiziert und dir anzeigt. Mit knapp 24,00 € im Jahr ist der Preis noch in Ordnung. Weitere Funktionen, wie OCR-Erkennung beim scannen, o.ä. lassen sich hinzuordern – zum anderen Calibre (Doch dazu später im Beitrag!).

    Es gibt auch noch andere Desktopsuchen wie Ultra Search von JAM Software (diese Firma hat auch das bekannte TreeSize entwickelt) oder auch Everything. Leider hat Everything mich nicht wirklich überzeugt, weil es einfach Dateien nicht gefunden hat, und Ultra Search von JAM funktioniert nur schnell, wenn es mit dem kostenpflichtigen „DataCentral“ Plugin einen Index erstellen kann. Aber 360 € dafür bezahlen? Das fand ich dann doch etwas überzogen für das, was ich vorhatte..

    Doch zuvor musste eine Software gefunden werden, die eBooks die für Kindle oder andere Reader gemachte Bücher – und natürlich auch PDFs – verwalten konnte. Und da kommt das bereits genannte Calibre im Monatsrückblick Juli 2026 ins Spiel..

    Calibre – das geniale Freeware-Tool zur Verwaltung deiner eBooks!

    In der Tat bin ich immer noch überrascht, was Calibre alles für coole Funktionen hat, denn eigentlich suchte ich nur ein Tool mit dem ich die über 700 PDF-Files verschlagworten konnte und die Meta-Daten wie Erscheinungsdatum und andere Dinge erfassen, bzw. ändern konnte.

    Monatsrückblick Juli 2026 - es gibt extrem viel Computerkram zu bequatschen..(Bild rechts: Calibre in Aktion! Hier sieht man unter den PDF Dateien die von mir zugewiesenen Schlagwörter. Im Icon ganz oben rechts leuchtet jetzt die Wolke und der kleine Punkt grün – das Zeichen, dass der Server korrekt konfiguriert ist und über die Web Companion App die Bücher auf Endgeräte herunter geladen werden können. Dafür git es wie selbstverständlich auch eine Benutzer-Verwaltung.)

    Dass mich das Freeware-Programm Calibre mit immer neuen Funktionen überrascht hat, das hatte in dieser Form echt nicht erwartet, denn Calibre ist nicht nur eine Software, die deine eBooks lokal verwaltet – sie ist ein Server, der dir deine Bücher auf deine Endgeräte pusht, Nachrichten weltweit abholt in epub-Dateien abspeichert und dir per email schickt. Zwar nur eine Zusammenfassung – aber das reicht eigentlich allemal. Also nix mehr mit Bezahlschranke..

    Monatsrückblick Juli 2026 - es gibt extrem viel Computerkram zu bequatschen..(Bild links: Calibre kann auch deine Bibliothek für andere User zur Verfügung stellen – sogar auf mobilen Endgeräten – dank der „Web Companion App“ von Calibre. Schon geil, was diese Freeware kann – da kommen viele professionelle Anbieter mit ihren Software-Lösungen nicht dran)

    Und wie es sich für eine Serverlösung gehört, gibt es auch eine Benutzerverwaltung. Auch die Verwaltung der Schlagworte ist ziemlich clever gelöst, denn die werden zentral gespeichert und nicht Stück für Stück in die Original-Dokumente geschrieben. Calibre erstellt aus den zu importierenden Dateien eine Datenbank in der jedes einzelne PDF in einem eigenen Ordner ist und dort hinein kommen die Konfigurations-Dateien und das große Vorschaubild.

    Will man im nachhinein einen Rechtschreibfehler in einem Schlagwort korrigieren, dann wirkt sich das auf alle verschlagworteten Dateien aus. Ziemlich clever, oder nicht?

    Ich muss allerdings erwähnen, dass man auf seinen Speichermedien genug Platz haben sollte. Die Bibliothek, die Calibre zusätzlich erstellt umfasst die Originaldateien plus die erwähnten Zusatzinfos. Bei mir waren das knapp 36 Gigabyte für die Original-PDF Dateien und nochmals 44 GB für die Calibre Bibliothek. Über 80 Gigabyte – den Platz muss man auch erst mal über haben..


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    Das Jannah-Theme: ein paar weitere sinnvolle Features die ich jetzt nutze..

    Aber trotz allem sollte das schreiben vom Monatsrückblick Juli 2026 nicht zu kurz kommen. Ich benutze zum schreiben immer noch den klassischen Editor und nicht den Block-Ediitor. Der Block-Editor gibt mir zwar die Möglichkeit wesentlich mehr Inhalte in den Beitrag einzubinden, aber das meiste nutze ich nicht.

    Monatsrückblick Juli 2026 - Jannah Theme Features(Bild rechts: Das Jannah Theme bringt wirklich ein ganzes Füllhorn an eigenen durchdachten Funktionen mit. Auch wenn man ein Standard-Layout für den Blog festgelegt hat, kann man jeden einzelnen Beitrag getrennt layouten. Auch das hinzufügen von Quellen unter dem Beitrag ist möglich. In Zeiten von immer mehr Fake-News mal ganz sinnvoll um das Geschreibsel des Autors gegen zu checken.)

    Dafür bietet das Jannah Theme von Tielabs ein paar eigene Features, die ich wesentlich wichtiger finde – mal ganz davon abgesehen, dass mir der klassische Editor den Beitrag in WYSIWYG (what you see is what you get) fast identisch so anzeigt, wie er auch Online in den Browsern dargestellt wird. Sinnvoll ist beispielsweise die Möglichkeit Quellenangaben unter dem Beitrag anzeigen zu lassen. Das macht die Überprüfung des Beitrags auf den Wahrheitsgehalt wesentlich einfacher. Was meint ihr? Sinnvoll, oder nicht? Ich werde es jedenfalls ab jetzt nutzen..

    Wenn man schon mal dabei ist: Eine Fritz!Box geht auf Reisen…

    Im Rahmen des Router Verschiebens machte ich mir meine Gedanken über die 2. Fritzbox 7590, die ich als Slave mit der 5590 gekoppelt hatte. Der Standort erschien mir jetzt otimierungsbedürftig, denn das große SNOM Telefon sah zwar auf dem Lowboard cool aus – zum telefonieren musste man sich aber tief hinuterbeugen oder sich davor hinknien, weshalb ich häufig nur mit den Mobiltelefonen von Fritz! telefonierte – von denen ich in der ganzen Bude 4 Stück großflächig verteilt habe (trotzdem schellen die Dinger nur immer dann, wenn man entweder auf dem Lokus sitzt, oder in der Küche irgendwas am bruzzeln ist und nicht mal eben schnell zum Telefon rennen kann)..

    Der Plan war, diesen Router sowie das große Office-Telefon in mein Büro zu versetzen. Da ich vor Monaten ein LAN-Kabel verlegt hatte, welches aber direkt an meinem Medienserver angeschlossen war, könnte man doch dieses Kabel als Master-Slaver Verbindung nutzen und dann den Medien-Server, Telefon und noch ein paar andere Hardware-Komponenten an die Fritz!Box anschließen.

    Gesagt getan – aus Schaden klug geworden, wurde zuerst das mimosenhafte LWL-Kabel aus dem im Lowboard verbleibenden Router gezogen, denn das Board musste wieder komplett weg von der Wand um alle LAN-Verbindungen, Netzteile und Datenkabel der ins Büro ziehenden Hardware sauber vom Router und den anderen Komponenten zu trennen.

    Apple Standardprogramme im Abo? Nee, Leute – ohne mich..

    Dafür wanderte mein MacBook ins Wohnzimmer, wo es sich mit einer Mac-kompatiblen Docking-Station von HP vergnügt, das Bild auf dem großen 78″ LG TV ausgibt und sich mittels MX Keys Tastatur und Maus bequem von der Couch steuern lässt. Ist ja auch mal was..

    Monatsrückblick Juli 2026 - es gibt extrem viel Computerkram zu bequatschen..

    (Bild oben: Mein MacBook hat durch meinen 78″ Zoll Fernseher von LG einen MEGA-Monitor bekommen! Dank der Logitech MX Keys Tastatur und der Anywhere Maus vom gleichen Hersteller kann man den Mac bequem vom Sofa aus bedienen. Da gab es dann auch gleich die erste Überraschung: Die Programme Pages, Notes und die anderen vorinstallierten Office Programme gibt es jetzt nur noch als „Creator-Studio“ im Abo. Danke für nix, Apple und behaltet euren Scheiss!)

    Beim einschalten fiel mir auf, dass sich die früher vorinstallierten „Office“-Programme Pages, Notes, Numbers, Keynote beim Start beschwerten, dass es für die kein Update mehr gäbe und man sich die neuen Versionen herunterladen soll. Unbedarft machte ich das – nur um überrascht festzustellen, dass man nun um die Vorlagen nutzen zu können, ein Abo für das tolle Apple Creator Studio für 13,00 € im Monat abschließen muss.

    Monatsrückblick Juli 2026 - es gibt extrem viel Computerkram zu bequatschen..(Bild rechts: Da habe ich doch noch eine alte VISIO 2007er Version in meinem Ordner Abandonware gefunden und schnell mal installiert um die Netzwerk-Topologie aufzuzeichnen. Die DECT Geräte – also Mobiltelefone – habe ich nicht eingetragen, da es das Schaubild eher unübersichtlich macht.)

    Damit dürfte mein MacBook wohl ausgedient haben, denn ich sehe nicht ein, fast 170 € im Jahr an Apple zu zahlen, wenn ich die wesentlich umfangreichere Office-Suite von microsoft als LTSC-Modell (ich schrieb HIER darüber) für einmalig knapp 30 € bekomme und diese Programme dann sogar jahrelang nutzen kann.

    Dazu habe ich die anderen im Creator Studio enthaltenen Programme wie Logic Pro und Final Cut Pro als lebenslange Kauflizenz. Da würde ich ja doppelt dafür bezahlen. Ich glaube Apple will damit die Kosten für die KI-Unterstützung wieder hineinholen, denn diese Kosten sind ein immenses Sümmchen.

    Zur Info: Es gibt die altbekannten Apple Office-Programme wohl noch im Apple-Store, aber die Meldung sagt wohl, dass diese Programme in Zukunft nicht weiterentwickelt werden und sich dann irgendwann auch nicht mehr installieren lassen und dann das Abo-Modell zum Zwang wird. der Autor

     

    Die verbliebenen auf Microsoft Betriebssystemen laufenden Rechner im Büro haben nun den Luxus, dass nicht nur mein im Netzwerk priorisierter DIY-Medien-Server (ich schrieb hier über das Projekt), sondern jeder der Schlingel mittels LAN-Kabel in meinem Netzwerk angebunden ist und nicht mehr über WLAN seine Daten an den Router schicken muss.

    Einzig die Consumer-Electronic, wie mein SIEMENS Kaffee-Vollautomat, die Monsieur Cuisine Küchenmaschine, der LG Side by Side und alles andere, was zum IOT (Internet of Things) gehört, kommuniziert noch über WLAN – aber diese Komponenten nutzen ja nur das 2,4 GhZ Band, da es bei Haushaltsgeräten eher auf große Reichweite als auf hohe Datenraten ankommt.


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    Ein weiteres Goodie machte ich mir, als ich mir das SNOM Telefon anschaute. Dort lässt sich über USB ein Headset anschließen. Mir fiel ein, dass ich aus der Firma noch ein JABRA Headset hatte, denn derlei Komponenten werden schon aus hygienischen Gründen nicht an andere Mitarbeiter weitergegeben um sie dort weiter einzusetzen – auch wenn dies Ressourcen schonen und Kosten senken würde.

    Monatsrückblick Juli 2026 - es gibt extrem viel Computerkram zu bequatschen..(Bild links: die drei Knöppskes für Stummschaltung und Headset-Betrieb hatte ich jahrelang übersehen. Aber die funktionieren mit dem eigentlich nicht als kompatibel auf der Webseite attestierten JABRA Headset – und darauf kommt es an.)

    Aber da die IT von Thyssenkrupp ja sowieso komplett aufgelöst worden ist, stellte sich diese Thematik erst gar nicht. Die ausscheidenen Kollegen hatten ihre Headsets entweder behalten oder gleich in die Schrottkiste für den Verwerter gekloppt. Das SNOM Telefon sollte Jabra Headsets unterstützen – auf der Produktseite wurden zwar Modelle vom USB-Bluetooth Dongle angezeigt, aber ein Versuch konnte ja nicht schaden.

    Also mal das Teil auf den Rücken gelegt und den USB-A Port gesucht – Headset eingesteckt und getestet. Erst dachte ich, dass es nicht funktioniert, denn in einem Testgespräch mit mir und meinem Handy hörte ich nichts – bis ich eine Taste mit einem Headset Symbol auf dem Telefon erblickte. Mal mit dem Finger drauf getippt und schon ertönte eine Stimme im Kopfhörer „zum sprechen bitte den Lautsprecher herunterdrehen“ – und das war es. Der Headset-Modus muss manuell eingeschaltet werden und der Jabra Kopfhörer ist darüber hinaus stumm geschaltet, wenn der Mikrofonarm hochgeklappt ist.


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    Telefonieren ist nun richtig luxuriös, denn das SNOM hat doch noch eine leicht bessere Tonqualität als die Mobilteile von Fritz!.

    JAM SmartCallMonitor Professional – wenn man coole Tools aus dem Abandon-Software Ordner fischt..

    Ich hätte hier schon zufrieden sein können, aber da fiel mir doch noch etwas ein: ich hatte vor so knapp 6 oder 7 Jahren die Professional Version des wirklich coolen Tools SmartCall Monitor von JAM-Software erworben. Kein Abo sondern eine Lifetime Lizenz. Bedeutet: einmal zahlen – ewig nutzen.

    Monatsrückblick Juli 2026 - es gibt extrem viel Computerkram zu bequatschen..(Bild oben: Die JAM SmartCallMonitor Software funktioniert auch nach vielen Jahren noch besser als manch aktuelle Lösung. Zwar nur mit der 32 Bit Outlook-Version, aber es läuft. Gut, wenn man  die Original Installations-Datei noch zu Hause auf seiner NAS gespeichert hat.)

    Leider hat JAM knapp 1 Jahr später die Software nicht weiterentwickelt, weil sie sich nicht im Telefonsektor sahen. JAM verwies zwar auf einen Entwickler, der die Software weiter entwickeln wollte, doch dessen Lösung fand ich von Anfang an eher Banane..

    Es wurde noch schlimmer: die Software ist nicht mehr auf den JAM Servern verfügbar. Bis Ende 2021 hätte ich die als Sicherheitskopie herunterladen müssen und alle Links im Internet zum Download verweisen nur auf die JAM Webseite (doch der Link wurde von JAM auf den Treesize Bereich umgeswitcht, was naturgemäß nicht weiterhilft).

    Gut, wenn man Jäger und Sammler ist und Software – anstatt sie aus dem Download Ordner auf Nimmerwiesersehen zu löschen – in einen Ordner auf einem Sicherungs-Medium speichert. Dort gibt es bei mir sowohl auf der NAS, als auch auf meinem Medien-Server (ihr ahnt es: es geht um Redundanz) einen Ordner, der heißt „Abandon-Software“ – also ein Ordner, der die Originale und VOLLSTÄNDIGE Installationsroutine enthält, nicht die 2 bis 3 Megabyte große Pre-Install-Datei, die erst alles benötigte aus dem Internet lädt. Wie man sieht, steht man mit solch einer Datei dumm da, wenn die Software vom Download-Server verschwunden ist.


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    Mein alter Lizenz-Key war zwar bei JAM noch gespeichert und der Hinweis, dass mir die lebenslange Nutzung mit dem Professional Key gewährt wurde auch, dass es aber keine Datei zum Download gab eher nicht. Doch selbst wenn er nicht mehr dort gespeichert wäre – Lizenzschlüssel und Aktivierungs-Keys speichere ich seit Jahren in der Keepass 2 Datenbank zusätzlich ab.

    Jetzt war es glücklicherweise so, dass die letzte offizielle Version einen Build 3.4.x hatte und ich als Installationsdatei eine Version 3.3.x auf dem Rechner fand. Das war jetzt nicht wirklich ein Drama, wenn auch eine „Zehntel“-Version ein paar Bugfixes ausmerzt. Aber nutzt ja nix. Wenn man nix anderes hat, muss man die halt nehmen, oder?

    Die JAM Lösung lässt sich nach der Installation einfach konfigurieren – jedoch: die Kopplung mit Outlook funktionierte bei mir nicht. Ich hatte erst den Verdacht, dass Outlook andere Sicherheitsfeatures oder Apis benutzt – doch der Fehler lag einfach daran, dass ich ein 64 Bit Office auf meinem Rechner installiert hatte.

    Da die JAM Software in 32 Bit programmiert ist funktioniert sie auch nur mit 32 Bit Programmen. Mit der 32 Bit Version von Outlook klappte die Verbindung mit den Kontakten dann sofort.

    Ich musste zwar ALLE Office 2024 lTSC Programme von der 64 Bit auf die 32 Bit Version ändern – auch die Exoten Visio 2024 Pro und Project 2024 Pro, obwohl die ja eher nicht zum normalen Office Standard gehören – aber so knapp dreiviertelstunden und 4 Rechner Neustarts später, waren alle Office-Programme von 64 auf 32 Bit geswitcht, neu aktiviert und das SmartMonitor Tool konnte seinen Dienst verrichten.

    Schellt jetzt das Telefon poppt direkt auf dem Monitor ein Fenster auf, und zeigt mir, wer anruft. Die Kontakte zieht sich das Tool aus der Fritzbox und Outlook und es zeigt mir Statistiken an, wann ich angerufen habe – oder wann mich jemand angerufen hat.

    Das geht sicher auch aktuell über andere Wege, wie dies mit Raspberry und Home Assistant-Geraffel gemacht werden kann, aber ich habe keinen dieser Mini-Computer (fand die auch nie besonders verlockend, weil mir das einfach zuviel Konsolengeklimper ist)  – das soll schon auf meinen Windows Rechnern laufen.

    Ich fühle mich jedenfalls wie eine Chef-Sekräterin: cooles Telefon, geiles Headset und dann auch noch eine Software, die einen beim telefonieren unterstützt. Kann das Leben schöner sein?

    Logitech G915 X – eine Tastatur mit X, das war wohl nix!..

    Da es diesen Monat eine fette Rentenerhöhung gab, gönnte ich mir mal wieder etwas Hardware. Meine Wahl fiel auf eine hochwertige RGB Tastatur von Logitech – die G915 X in Alu mit weißen Tasten. Da ich das Vorgängermodell in schwarzem Aluminium mit schwarzen Tasten habe, dachte ich, das wäre eine gute Wahl. Ich lag komplett daneben!

    Monatsrückblick Juli 2026 - es gibt extrem viel Computerkram zu bequatschen..(Bild rechts: schick und wertig – aber leider eine Katastrophe in der Usability! Alleine die Software ist sowas von „Katastrophe“ – anders kann man es nicht ausdrücken.)

    Die Tastatur wirkt im ersten Moment Superstabil. Da gibt es echt nix zu meckern. Das Finish wirkt Mega: stabiles gebürstetes Aluminium – ein dazu passendes imposantes Gewicht. Aber schon beim einschalten geht die Ernüchterung los.

    Die weißen Tasten leuchten in einem Babyblau und die bei Gamern bekannten Bewegungstasten W,S,A,Y leuchten in einem Schweinchenrosa. Pff – dass muss echt nicht sein….

    Nun kann man die RGB-Beleuchtung mit der Logitech G Hub Software an seine Bedürfnisse anpassen. Unter der G915 (ohne X) ging das auch ohne Probleme – bei der neuen G915 X war ich am verzweifeln, denn die Anpassung der Farben an meine Applikationen war ein Eiertanz und so umständlich als wenn der Praktikant einer chinesischen NoName-Firma die Software programmiert hätte und nicht eine der renommiertesten Hardware-Hersteller aus dem Premium-Bereich.


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    Anpassung fertig? Cool! Anpassung auf dem Gerät speichern? ENDE! Alles wieder Babyblau und Schweinchenrosa! Ich bin jetzt echt nicht einfach aus der Ruhe zu bringen, aber diese verfi… Software trieb mich echt in den Wahnsinn. Dazu konnte ich nicht nachvollziehen warum die Anpassungen bei einer reinen Bluetooth Verbindung (ohne den speziellen Logitech G915X Dongle) nicht funktionierten – aber kaum war man per Lightsync über den Dongle verbunden, ging es.

    Monatsrückblick Juli 2026 - es gibt extrem viel Computerkram zu bequatschen..(Bild links: Nee! Echt selten – aber diesmal geht das bestellte Teil zurück an den Versender. Die Logitech G915 X konnte mich in keiner Rubrik überzeugen. Schade eigentlich für einen Hersteller im Premium-Bereich.)

    Eigentlich wollte ich die Beleuchtungs-Features der Tastatur an anderen Rechnern nutzen ohne die Logitech G Hub Software jedesmal installieren zu müssen – dafür ist ja extra die Möglichkeit gegeben worden, die angepassten Beleuchtungs-Einstellungen auf der Tastatur zu speichern. Keine Chance!

    Auch das schreiben auf der Tastatur ist gewöhnungsbedürftig, denn dies ist eine ausgewiesene Gaming-Tastatur – es geht deshalb hauptsächlich um schnelle Reaktionen der Tastatur. Das heißt übersetzt: das schreiben von Texten ist nicht die Kernkompetenz – das merkt man leider beim schreiben, denn die Handhaltung ist nicht sehr komfortabel!

    Man kann die Tastatur zwar in zwei aufrechtere Positionen mittels unter der Tastatur angebrachten Abstandshaltern minimal am hinteren Bereich aufrichten, damit die Tasten der Tastatur in einem ergonomischeren Winkel zum Schreiber neigen – aber für mich ist selbst die höhere der beiden Winkel zu niedrig.


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    Ein weiterer, aber überaus wichtiger Punkt, warum die Tastatur zurückgeht ist der Umstand, dass sich die weißen Kappen der G915 X nicht mit den schwarzen Kappen der G915 austauschen lassen. Wie könnte es auch anders sein: die einen Tastatur-Switche haben einen runden Befestigungspunkt in der Mitte, die anderen zwei eckige Punkte an der äußeren Seite. Kompatibilität? Nöö.. Verstehste nicht? Nee.. ich auch nicht..

    Dazu kommt ein weiteres optisches Manko: Die Buchstaben auf den Tasten sind schlecht zu lesen. Dank LEDs eine leuchtende weiße Schrift auf weißen Kappen? Wer soll das erkennen? Schwarze Schrift geht nicht, denn dann emittiert die LED kein Licht, sondern ist ganz einfach aus. Dann ist der halbtransparente Buchstabe auf der Taste aber in einem Mittelgrau. Da muss man erahnen, was für Tasten man drückt.

    Ich muss es ganz klar sagen: Für fast 200 Ocken war diese Tastatur ein Griff ins Klo. AMAZON hätte mir zwar noch eine Gutschrift von knapp 30 € gegeben, wenn ich sie behalten hätte, anstatt sie zurück zu schicken, aber was soll ich mit einer dann immer noch fast 140 € teuren Tastatur, die in keiner einzigen Rubrik überzeugen kann? Selbst ein Preis von 50 Euro wären dann zuviel!

    Der Filmtip am Ende: Shaun das Schaf als Krimi..

    Zum relaxen bei der ganzen Aufregung, nutzte ich mein Amazon Prime Abo um mal ein paar Stunden Unterhaltung genießen zu können. Dabei fiel mir ein Film besonders auf: Glennskill: ein Schafskrimi bietet Unterhaltung, eine nette Geschichte, jede Menge Schafe (allerdings im Computer generierte) und Crime. Wie das zusammenpasst? Ich weiß es selber nicht! Aber es funktioniert und die verschiedenen Charaktäre der Schafe sind wirklich gelungen. Ich mag die Intelligenz von Lily und die destruktiven Zerstörungsorgien von Reggie und Robbie. Dass sich um friedliche Schafe eine Mordgeschichte stricken lässt ist eine ganz nette Idee. Besonders wenn die Schafe von sich aus den Mord aufklären. Ich sag mal Daumen hoch!

    Es gibt auch schlechte Bewertungen bei Amazon, denn es gibt bereits 3 „Schafskrimis“ von der deutschen Schriftstellerin Leonie Swann. Die Leser der Bücher sind mit dem Film sehr unzufrieden, denn die Buchvorlage hat mit dem Film fast nichts gemeinsam. Das kennen wir aber leider von amerikanischen Regisseuren, die bei einer literarischen Vorlage aus anderen Ländern selbst den Klappentext nicht richtig lesen. der Autor

     

    Ein weiteres Schmankerl ist für mich die Serie „Türkisch für Anfänger“ mit dem damals noch jungen Elyas M’Barek als Cem – der später als „Zeki Müller“ in den Kinofilmen der „Fack u Goethe“- Reihe zum Star wurde und Josefine Preuss als Lena, die sich in einer deutsch-türkischen Patchwork-Familie zusammenraufen müssen. Der Macho Cem und die pubertierende Lena, dazu Cems streng muslimische Schwester Yagmur, der türkische Vater – ein Kriminalkommissar und die deutsche leicht verpeilte Mutter – eine Psychologin, sowie Cems stotternder Freund Costa, der immer noch im 3. Reich lebende Opa Hermi – das ist beste Comedy!

    Uups, das war’s schon? Tja, wie gesagt – diesen Monat ging es fast nur um Technik, aber der nächste Monat wird besser – versprochen!

    Der Autor ist sich natürlich darüber im klaren, dass technischer Krams für die meisten Leser eher langweilig ist, denn die Inhalte von Sex’n Crime sind wesentlich interessanter und lassen die Followerzahl des bekanntesten unbekannten Bloggers auf eine fast zweistellige Zahl ansteigen. Da der Autor sich diesem Bereich eher „lustlos“ bzw. „stiefmütterlich“ widmet wird er versuchen dieser Rubrik in Zukunft mehr Aufmerksamkeit zukommen zu lassen.

    der Autor

  • Cookie-Infos müssen nicht langweilig sein – Kreativität zaubert ein lächeln auf die Gesichter..

    ..oder: wenn der erste Kontakt mit der Webseite gute Laune erzeugt..

    Kennt man ja mittlerweile: Kaum kommt man auf eine Webseite poppt irgendwo auf der Seite ein Banner hoch um den Besucher zu informieren, dass er im Internet Spuren hinterlässt und er der Art und dem Umfang der Datensammlung zustimmen soll. Ganz ehrlich? Mich nervt es nur noch.

    COOKIEEESWelcher Internet-User weiß denn nicht, dass seine Daten benutzt werden um Informationen auf Webseiten anzuzeigen. Wenn man mal etwas mitgedacht hätte, dann würde es diese Meldung einmal zentral beim starten des Browsers geben und dann wüsste der User ebenso Bescheid – aber dann würden ja die ganzen Abmahnanwälte arbeitslos.

    Aber es ist nun mal wie es ist – der erste Kontakt mit einer Webseite ist dieses blöde Fenster mit den Cookie-Hinweisen und der Möglichkeit des Users die anzupassen. Einige sind ganz übersichtlich – bei anderen sucht man sich einen Wolf um an die Einstellungen zu kommen. Besonders größere Firmen nötigen den Besucher, fast alles zu akzeptieren, weil deren Cookie-Einstellungen sehr versteckt sind. Dementsprechend ist ein Besucher nach dem wegklicken des xten Cookie-Hinweises verständlicherweise genervt und will einfach nur noch seine Ruhe haben.

    Zeit also dem User zur Abwechslung mal ein lächeln aufs Gesicht zu zaubern, wenn er eine Cookie-Meldung bekommt, die mal etwas anders ist..

    Ja, aber wie? Das zeig ich euch kurz – ist total easy!

    Ich kann nicht mit Bestimmtheit sagen, ob alle anderen Plugins ähnlich einfach zu handhaben sind. Ich nutze aber beispielsweise für den Cookie-Hinweis das COMPLIANZ Plugin für WordPress in der Free-Version. Es ist als Free-Version natürlich kostenlos. Die in der PRO-Version zusätzlichen Features benötige ich nicht.

    Wie kann man aber nun eine etwas nettere Aufforderung basteln? Dazu muss man im Plugin auf den Eintrag “Cookie-Banner” gehen und dort auf den Reiter “Opt-In”. Am unteren Ende ist ein Editierfeld für den Inhalt der Cookie-Nachricht. Dort kann man etwas seine Kreativität spielen lassen. Ich wünsche viel Spass dabei.

    Und wäre es nicht schön, wenn eure Leser den ersten Kontakt mit eurer Webseite mit einem lächeln beginnen würden?

    Ich sag nur „KEEEEKSEEEE!“

  • Top Suchergebnisse dank hohem google Author Rank..

    ..oder: wie man es schafft bei suchen mit google unter den Top Treffern zu sein..

    Du willst berühmt werden? Du willst reich werden? Das alles problemlos und ohne viel Mühe? Dann ist dieser Beitrag für dich.

    Du bist eine Koryphäe in der Rubrik “Wissen was die Welt nicht braucht” – und willst, dass es die ganze Welt erfährt? Vielleicht sogar die Nummero Uno unter den Katzenbildchen-Experten? Dann solltest Du diesen Beitrag erst recht lesen!

    Denn es gibt für dich eine einfache Lösung! Erstelle Dir bei google Plus ein Profil, melde dich als Autor an, und schon wird alles was Du schreibst bei der google Suche auf Platz 1 sein. Toll was?..

    Glaubst Du nicht? Nee, war auch geschwindelt – gaaanz so einfach ist es eben doch nicht – wenn auch das anlegen eines g+ Profiles und dem erstellen eines Autoren-Tags die Voraussetzung und der Anfang deiner Berühmtheit im World Wide Web sind.

    Die weltbeste und größte Suchmaschine des Word Wide Web kennt eigentlich jeder. Es gibt andere – und alle anderen würden gerne sein wie Google – sind aber größtenteils Murks. Es heißt schließlich nicht umsonst “Google das mal”, oder das must Du mal nachgoogeln”. Hat schon mal IRGENDJEMAND sagen hören: “ das musst Du mal bingen”?? Versuch’s selbst – Sag das mal und die Leute werden dich anschauen wie ein Kalb mit 2 Köpfen…

    Die Google Bots durchsuchen das komplette Internet (ja auch die peinlichen Bilder der Weihnachtsfeier von eurem Schützenverein, als Du es sturzbetrunken mit Oma Kasulze auf dem Damenklo getrieben hast und dies prompt von deinem Kumpel aufs Fotohandy gebannt wurde), indizieren und bewerten es.

    Nun können Beiträge – oder sagen wir generell “Inhalte”- zum einen unterschiedlich entstanden sein. Zum anderen ist aber auch die Datenhaltung im WWW von durchaus unterschiedlicher Natur. Da gibt es die relativ starren klassische Webseiten, die kaum neue Inhalte bereitstellen, weil dort meistens kein Content Management System hintersteht, um mal schnell neue Inhalte einzupflegen. Dies sind beispielsweise kleine Handwerksbetriebe, die vor etlichen Jahren mal eine Webseite ins Netz gestellt haben, auf dem die Kernkompetenzen feilgeboten wurden – danach aber die Weiterentwicklung des Webs verschlafen haben.

    Dann gibt es Unternehmenseiten mit angeschlossenem Blog – und natürlich nicht zu vergessen die Vielzahl an reinen Blogs, die im Internet allgegenwärtig sind.

    Wie erkennt Google denn nun bei Milliarden von Beiträgen, welcher gut ist, und welcher schlecht? Es werden ja nicht tausende von Mitarbeitern täglich das Internet durchstöbern und Noten für Inhalte vergeben – und wenn man den Verfasser eines Beitrags fragen würde, würde der sicher nicht sagen: “ ach stellt mich ganz nach hinten..”

    Nun, das genaue Filtern und der Algorithmus dahinter ist so geheim wie die Coca Cola Rezeptur, aber Google schafft es zu erkennen, ob ein Inhalt relevant ist, oder es sich nur um eine Anordnung von Buchstaben handelt.

    Nun kommen aber noch andere Faktoren, wie die sozialen Netzwerke und die Reaktion von Lesern des Beitrags ins Spiel. Kommentare zu Beiträgen sieht Google gern – noch lieber Empfehlungen.  Denn wird ein Beitrag weiter verlinkt, steigt der Wert, zeigt es doch, dass andere Leser diese Info so gut finden, dass Sie es weiter verlinken.

    Bisher waren mir die Google Algorythmen ziemlich wurscht – schon meine alte Domain petersplace.net hatte (allerdings brauchte es dafür auch einige Jahre) ein Ranking von 4 (bei einem erreichbaren Wert von 10) – hört sich nicht so viel an, ist aber für eine rein private Seite ein Spitzenwert. Anfang letzten Jahres wurde petersplace.net eingeäschert und aus der Asche entsprang Phönix gleich NERD-O-MANIA.DE (ich bitte die Theatralik zu entschuldigen – der Autor!)..

    Und innerhalb einer Zeit von nur 2 Wochen waren die alten hoch bewerteten Beiträge von mir wieder in den Top-Ergebnissen zu finden. Ein eindeutiges Zeichen, dass nicht die Domain, sondern der Artikel bewertet wird. Denn noch ein Punkt ist wichtig – vielleicht sogar noch wichtiger als die Domain: nämlich, WER den Beitrag geschrieben hat.

    Dies macht auch durchaus Sinn. Stellen wir und eine Verlagsgruppe mit mehreren Rubriken wie Autos, Lifestyle, Sport vor. Diese Berichte werden nicht von einem Autor geschrieben, sondern es gibt spezialisierte Kenner der einzelnen Materien, die dann für die einzelnen Rubriken schreiben. Und wie wir wissen gibt es gute und schlechte Schreiberlinge – genauso wie es Themen gibt, die keinen interessieren.

    Was passiert, wenn ein Autor zu einem anderen Verlag wechselt? Er nimmt sein Wissen mit – das bedeutet, dass die neu geschriebenen Artikel eine gewisse Qualität haben werden.

    Google hat dies in seiner Bewertung bedacht und bewertet den Autor und die Reaktion der Leser – und dann kann man mit einem gut recherchiertem Artikel bei Google auf der ersten Seite angezeigt werden.

    Und noch etwas spendiert Google den Autoren: Das Autoren Snippet.

    Das sind diese kleinen Infos zum Autor, die bei den Suchergebnissen angezeigt werden:

     Author Rank snippet

    (für die Narzisten unter uns: das Google Snippet zeigt das Profilbild von g+ vor dem gefundenen Suchergebnis)

    Aktuell bin ich mit den Suchbegriffen “Windows 8 XP Mode” und “Nero 12 Test” ganz oben (ganz oben bedeutet, dass nur einige in dem Bereich gesetzte Magazine vor mir angezeigt werden – hey.. auch wenn’s die Computer-Bild ist..). Aber lass erst mal 33 Millionen andere hinter Dir – denn so viele Treffer zu dem Thema gibt es..

    nero-12-Test-google-Suche.png

    (nicht bei g+ angemeldet, um das Ergebnis nicht zu verfälschen – also quasi als x-beliebiger User im Netz unterwegs, der wissen möchte, ob es sich lohnt Nero 12 zu kaufen, zeigt sich mir dieses Ergebnis – über mir nur eine Handvoll (zugegebenermaßen bessere Berichte) – hinter mir der Rest der Welt!)

    Über solche Ergebnisse freue ich mir fast ein Loch in den Bauch – sorgt es doch für ordentlich Traffic auf meinem Blog. Richtig glücklich wäre ich, wenn dann noch gewertet würde, oder noch besser: ein vom Beitrag und Inhalt des Blogs begeisterter User sich der Community von NERD-O-MANIA anschließen würde.

    Author-Rank.pngAber das Theme der Facebookisierung – indem man nur noch Likes verteilt, anstatt mal was zu schreiben, möchte ich hier gar nicht nochmal aufgreifen. Ich bin auch langsam müde die ganzen Holzköpfe immer wieder mit der Nase drauf zu stoßen, dass gute Blogs nur existieren können, wenn von den Lesern was zurück kommt. “Doof bleibt doof, da helfen keine Pillen” oder nur: DE-BE-DE-DE-HA-KA-PEH hat Oma immer gesagt..

    Kommen wir also zurück zur Bewertung des Autors. Google hat dafür eine Bezeichnung – sie heißt “AuthorRank”. Sie lässt sich jedenfalls ungefähr – denn Google gibt auch hier die Berechnung der Werte nicht freiwillig raus – messen. Stefan Hoffmeister von www.geistreich78.info hat da letztens mit http://beta.authorrank.org/ eine Webseite gefunden, die anhand des g+ Profils das AuthorRank berechnet. Auch auf https://acc.onpage.org/authors/ ist dies möglich. Doch bitte seid euch darüber im klaren: Google lässt sich nicht in die Karten schauen. Die angezeigten Ranking Ergebnisse basieren auf Vermutungen der jeweiligen Webseiten-Betreiber, wie Google den Author Rank berechnet und können stark differenzieren!

    Auf dem linken Bild ist das – ungefähre – Google Ranking des Autors angezeigt. Hier gibt es auch noch andere Werte: Wie hoch das Vertrauen in den Autor ist – auch von extern betrachtet – zum Beispiel, oder auch die durchschnittliche Seiten Autorität.

    Das dort angezeigte Ranking von 4 Komma irgendwas hört sich nicht besonders an – ist aber für einen privaten Blog schon Spitze.

    Wer will kann ja mal selber checken, wie hoch Google den Author Rank einschätzt.

    Google lässt mehrere Faktoren von g+ einfließen. Die Aktivität im hauseigenen Netzwerk wird ebenso herangezogen, wie das erhalten von “plus”sen andere Community-Teilnehmer. Auch die Anzahl der Kreise, Anzahl der Personen und einiges mehr wird bewertet.

    Eine gewisse Rührigkeit im google Netzwerk kann also dem Weg zu Ruhm und Reichtum durchaus förderlich sein.

    Ach, da sind wir ja wieder beim Anfangs angesprochenen Punkt. Nein, nur mit Katzenbildchen hochladen und wild Plus-Bewertungen verteilen wird das nix. Du musst schon deinen Arsch mal hochkriegen. Und da sehe ich bei den Meisten das größte Problem…

    In diesem Sinne.

    Es grüßt dich von ganz oben…

    Datum letzte Änderung: 02.12.2013 07:40 Uhr

  • “ÖHHH, HOUSTON? WE HAVE A PROBLEM.. ”…

    ..oder: was tun, wenn ein Blog eine vorgeschaltete HTML-Seite braucht?..

    Was tut man, wenn an den beiden Weihnachtsfeiertagen Mistwetter ist und man zum zuhause bleiben verdammt ist, glücklicherweise weder zu irgendwelchen Verwandten muss, um sich dort den alkoholisierten Geist der Weihnacht um die Nase wehen zu lassen, noch sich die x-te Wiederholung von irgendwelchen sinnentleerten Action-Filmen antun möchte?

    Genau – man schreibt vor lauter Langeweile einen Blogbeitrag..

    Und was liegt da näher als über meinen neuen Blog und die kleinen Problemchen bei der Einrichtung desselben zu schreiben?

    Die Blogger, die direkt bei WordPress ihren Blog haben, werden das Problem nicht haben – der Verweis auf die Domain reicht, und der Besucher gelangt automatisch auf den Blog.

    Nicht so bei vielen anderen Providern. Denn hier muss die erste Seite im Root-Verzeichnis zwingend eine HTML-Seite namens index.htm(l) oder Default.htm(l) sein. Ein Blog hat aber php-Seiten – deshalb muss man eine vorgeschaltete Seite erstellen, von der aus man auf den Blog, welcher in einem anderen Verzeichnis liegt, verweist. Dies kann über einen sofortigen Refresh und eine Weiterleitung sogar für den Besucher unbemerkt geschehen, so dass die “Doorway Page” gar nicht in Erscheinung tritt.




    Ja – die korrekte Bezeichnung ist “Doorway Page” – nicht wie die meisten glauben, die wesentlich häufiger genannte und momentan “Hype” Bezeichnung “Landing Page”.

    Eine Landing Page hat im Gegensatz zur Doorway Page die Aufgabe auf ein ganz gezieltes Angebot hinzuweisen, Adressen abzufragen, oder was auch immer – dies aber eben sehr speziell; eine Doorway Page ist wirklich nur zum Empfang und zur Weiterleitung gedacht – dies heißt aber nicht, dass Sie zwangsläufig Langweilig sein muss.

    Anmerkung: Die Doorway Page hat auch noch die Aufgabe sich durch geschicktes benutzen von Schlüsselwörtern im Header bei Suchmaschinen nach oben zu schieben. Allerdings sind die meisten recherchierten Informationen aus den Jahren 2006-2007. Es ist also wahrscheinlich, dass vieles nicht mehr in der Form gültig ist.

    Die meisten wiederkehrenden Besucher (und natürlich auch Alle, die über google direkt auf den Beitrag mit dem gesuchten Inhalt kommen) werden wahrscheinlich direkt auf meinen Blog www.petersplace.net/wordpress kommen.

    Sie sollten mal auf die dortige Doorway Page gehen: www.petersplace.net

    Dort ist optisch – wie ich finde sogar immer noch ansprechend (obwohl die Seite aus dem Jahr 2007 stammt) – die Möglichkeit gegeben, auf verschiedene Bereiche meines Webspaces zu zu greifen. Ich habe die Seite seinerzeit mit macromedia Fireworks ‘kreirt’. Seit Jahren gehört macromedia aber nun schon zu Adobe.

    petersplace.net doorway page

    (Doorway Page – made with Fireworks. Hier wurde so ziemlich jedes Objekt animiert, um dem Besucher zu zeigen, wo sich klickbare Inhalte verstecken. Dazu ist es nicht so langweilig..)

    Das besondere (ich möchte es fast schon magische nennen) an Fireworks ist die Möglichkeit PNG Grafiken mit Animationen zu füllen und dazu auf fast unbegrenzte visuelle Möglichkeiten aus der Photoshop Bibliothek zugreifen zu können. Darüber hinaus kann man Objekte gruppieren – will man zum Beispiel ein Polaroid-Foto erstellen, zieht man ein Viereck in gewünschter Größe auf die Arbeitsfläche – welchem man vorher die Farbe Weiß zugewiesen hat – fügt die gewünschte Grafik hinzu – spielt ein bisschen mit den Werten der Effekte Bibliothek ‘abgeflachten Kanten’ und ‘Schlagschatten’ – fügt noch die Schrift dazu – markiert alle 3 Objekte – drückt auf’s Gruppenfeld und hat nun ein Objekt aus 3 Teilen, welches sich verhält wie ein einziges.

    weiter rechte Seite >

    Verschiebt, skaliert oder dreht man das Objekt, wirkt sich das auf alle gruppierten Objekte aus. Zu den weiteren Dingen, die Fireworks so interessant macht, gehört die Möglichkeit jedem Objekt noch 3 weitere Zustände zu geben – je nachdem, ob man mit der Maus drüberfährt, man es anklickt, oder mit dem Zeigegerät über ein angeklicktes Objekt zieht.

    Ich will euch hier keinen Kurs in Fireworks geben, dazu ist das Programm zu komplex. Es gibt auch bereits etliche Tutorials dazu im Internet.

    Ich will hier nur mal auf die Möglichkeit hinweisen, eine Doorway Page ein bisschen zu “personalisieren” oder Ihr eine Corporate Identity, welche sich im Blog wiederfindet zu verleihen.

    landing page nerd-o-mania

    (NERD-O-MANIA.DE. Der Plastikfernseher kommt euch bekannt vor? Stimmt! Der wurde auch schon bei petersplace.net eingesetzt – hier ist aber eine andere Grafik als Bild zum Einsatz gekommen. Diese Seite soll auch die Besucher nur ‘abholen’ und schon mal für den Blog sensibilisieren. Das Refresh mit der Weiterleitung auf den Blog ist auf 5 Sekunden eingestellt. Zur Sicherheit gibt es aber auch den “NERD MICH” – Sticker, der via Hyperlink zum Blog führt)

    Das ‘bauen’ einer Webseite in Fireworks ist so einfach, wie ein Bild in Photoshop zu bearbeiten:




    • Man erstellt die Arbeitsfläche in der gewünschten Größe – zum Beispiel 800 Pixel breit und 600 Pixel hoch (oder auch mehr, wenn man scrollbaren Inhalt hat).
    • nun zieht man nach und nach die gewünschten Hintergrundgrafiken und Buttons hinein.
    • ebenso kann man Schriften einsetzen und mit etlichen Effekten auf hübschen.
    • will man klickbare Buttons erstellen, öffnet man ein Objekt (dies kann auch eine Gruppe sein) durch Doppelklick. Es wird nun völlig separat bearbeitet.
    • Man kann nun dem Objekt 4 verschiedene Ansichten geben. Zum Beispiel kann man einen Button glühen lassen, wenn er angeklickt wurde. Man kann ihn auch etwas versetzen, damit optisch der Effekt des “gedrückt Status” erkennbar ist.
    • per Ebenen-Tool kann man Elemente anordnen, dass Sie optisch und logisch korrekt erscheinen (beim Bild oben ist ziemlich klar erkennbar, in welcher Reihenfolge die Ebenen liegen)

    Ist alles fertig, exportiert man die Htm(l) Datei und den ebenfalls erstellten Ordner mit den Grafiken.

    Wirft man einen Blick in den Ordner mit den Grafiken wird man feststellen, dass die 4 verschiedenen Zustände der Rollover Effekte dort zu finden sind.  Fireworks ist im übrigen so clever und erkennt, wie gross es die Bildstücke schneiden muss, damit auch alles korrekt dargestellt wird.

    4 buttons

    (unsere 4 Buttonzustände. Wie Ihr seht, wird die Grafik komplett mit Hintergrund als jpg abgespeichert. die kompletten Grafiken der ganzen Seite haben grade mal 1 Megabyte an Daten, die übertragen werden. Dadurch ist die Ladezeit der Seite noch in Ordnung)

    So weit ist unsere Seite schon mal fertig und würde auch im Web dargestellt werden – will man aber einen Refresh einbauen, dann müssen wir die Seite mit einem Editor für Webseiten öffnen. Auch hier vertraue ich auf Produkte aus dem Hause Adobe.  Mit dem Dreamweaver wird in wenigen Augenblicken im Head Inhalt der Refresh eingebaut – und auch der Seitenname, welcher oben in der Statusleiste des Browsers erscheint, wird angepasst, denn Fireworks gibt den Seiten Namen, wie: 00001.png.

    Das soll als Abriss erst mal reichen.

    Wer es mal ausprobieren will – Die Programme Dreamwaver und Fireworks kann man sich als 30 Tage Trial-Version von der Adobe Seite herunterladen. Das ist mehr als genug Zeit, um damit eine komplette Website zu erstellen.

    [/fusion_builder_column][/fusion_builder_row][/fusion_builder_container]
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  • Facebook, Twitter und Co. – die neuen Blog-Surrogate fürs Prekariat

    ..oder: Wihlkommmen im WWW fürs Doofies..

    Vor einigen Wochen las ich bei einem anderen bekannten Blogger einen interessanten Beitrag. Es handelte sich um das Thema Blogsterben – welches sogar im Header seiner Webseite als Grafik seinen Platz findet.

    Aufgrund des Beitrags und der dort hinterlassenen Kommentare habe ich mal einen Test gemacht und meinen Blog für knapp 2 Wochen “gelöscht”, um zu sehen, was passieren würde. Schließlich hat mein Blog auf www.petersplace.net am Tag hohe dreistellige Zugriffszahlen

    Natürlich habe ich ihn nicht wirklich gelöscht, sondern etwas getrickst, damit es optisch so aussah.

    Dazu habe ich das Originalverzeichnis umbenannt, ein neues Verzeichnis mit dem Namen des Installationsordner erstellt, und dort nur 3 von WordPress benötigte Dateien hineinkopiert. Die Index.php, die wp-blog-header.php und eine von mir angepasste 404.php, die in meinem bekannten Macho-Charme formuliert wurde.

    Facebook, Twitter und Co. – die neuen Blog-Surrogate fürs Prekariat

    (so präsentierte sich der Blog knapp 2 Wochen. Noch war es ein Warnschuss, aber was nicht ist kann ja noch werden.)

    Die Reaktion meiner Leser darauf war quasi nicht zu bemerken. Niemand schrieb, niemand fragte nach, niemand beschwerte sich (Es stimmt nicht ganz, denn einer hat es bemerkt und mich drauf angesprochen. Ja, Telefone sind schon eine tolle Erfindung. Wenn es mal mehr Menschen gebe, die wissen wie so ein Gerät funktioniert). Zu glauben, dass es niemand bemerkt hat, mag ich nicht ganz glauben.

    Wer es aber merkte, war Google – die bekannteste Suchmaschine der Welt versuchte vehement aber vergeblich etliche tausend Mal auf meinen Blog zwecks Indizierung zu zu greifen. Da von der 404.php Seite automatisch eine Mail generiert wurde (diese Funktion entfernte ich nach 2 Tagen aus dem Quelltext, da sowohl Mailserver als auch mein Smartphone völlig überlastet waren), bei jedem ‘404 Fehler’ mit dem Erzeuger des Aufrufs, bekam ich immer alle paar Minuten Error-Mails in 50er Packs auf mein IPhone gepusht. Interessant und erstaunlich wie viele Server auf der ganzen Welt für Google das Web scannen.

    Das spurlose Verschwinden meines Blogs hatte bei Google weitreichende Konsequenzen: Suchte ich mit Google nach Inhalten, welche vorher ein hohes Ranking hatten, wurden diese nicht mehr angezeigt – ein Zeichen dafür, dass Google das Internet für die Suchenden tatsächlich aktuell hält. Auch schön zu sehen, dass sich nach und nach meine Blogbeiträge wieder bei Google einfinden – dazu mit den selben hohen Rankings – dies hatte ich eigentlich nicht erwartet.

    Doch zurück zum Grund, weshalb ich dies gemacht habe.

    Immer mehr Blogger beklagen sich bitter über den Rückgang der Kommentare von Besuchern. Auch ich bin ziemlich angepisst, dass weniger als 0,01% der über Google anreisenden, und nach geistiger Erleuchtung suchenden Internet-Nutzer sich verewigen. Nun, ich kann hier noch Gnade vor Recht walten lassen, denn das registrieren für einen Kommentar bei einem zufälligen Besuch ist tatsächlich zu aufwendig – aber nötig, um Spammer fern zu halten.

    Schlimmer ist es bei meinen Abonnenten, also Besuchern, die meinen Blog scheinbar gerne lesen. Auch von denen gibt es viele – doch leider sind auch dies überwiegend “Nurleser”. Diejenigen, welche wirklich mal einen Kommentar dalassen, kann ich an den Fingern einer Hand abzählen.

    Ein Grund dafür ist das abwandern in andere soziale Netzwerke und das sich dort selbstverwirklichende Tun.

    Ich gebe es zu, dass ich auch Accounts bei g+, Facebook und Twitter habe – ich diese Plattformen aber A.) nicht mehr nutze, und B.) die meisten dort geschlossenen Kontakte schon wieder ‘entkontaktet’ habe. Was habe ich von 40 Leuten in meinem Netzwerk, wenn von denen keiner was schreibt.

    Erschwerend kommt hinzu: Auf dem Facebook Account war das Niveau so platt, dass ein von einer Straßenwalze überrollter Pfannkuchen dagegen trotzdem noch Hochhaus-Charakter hatte! Anspruchsvoller Content, der mal über einen Zweizeiler hinausging? Fehlanzeige!

    Dazu immer wieder Spieleinladungen und bereits 100 mal gesehene und immer wieder aufgewärmte Bildchen aus dem Internet.

    Man hatte das Gefühl, dass sich dort die Dümmsten der Dummen endlich mal so geben können, wie Sie wirklich sind – und nicht wie im normalen Leben, weil nur mit einem Bildungsniveau auf Sonderschulniveau, gezwungen sind, richtige Sätze mit Subjekt, Prädikat, Objekt zu kreieren.

    Sätze konnten dann durchaus aus nur einem Wort bestehen: “Cool, Geil, LOL”. Und schon hatten die Probanden aus diesem Wortvorrat 3 Kommentare geschrieben. Traurig, dass es viele gab, die nur diese 3 Wörter in Ihrem Sprachschatz hatten.

    Und für den, der nicht mal schreiben konnte – für den gab es dann noch den Like-Button..

    Nach 6 Monaten Dauerbeschallung von Dumpfbacken aller Color, reichte es mir dann doch. Sicher gab es dort auch Kollateralschäden, denn nicht alle in meinem Netzwerk waren Laboraffen, bei denen einige Experimente schief gegangen waren – aber die Reizüberflutung durch veröffentlichten geistigen und ständig aufgewärmten WWW-Müll, lösten bei mir diese Gehirn-Flucht aus.

    Es gibt ja den Spruch, dass Dummheit ansteckend ist – und so enden wollte ich dann doch nicht..

    Dies bringt mich zu der Blog-Überschrift:

    Das Wort Prekariats-Internet (eine Wortschöpfung von mir) bezeichnet in Anspielung aus das bereits bekannte und im Sprachgebrauch benutzte Prekariats-Fernsehen, die niveaulose Unterhaltung ohne nennenswerte nützliche Informationen.

    Brauch ich so’n Scheiss? Sicher nicht!

    Dazu bringt mir das veröffentlichen von Blogbeiträgen in sozialen Netzwerken nicht die Spur Nutzen – dafür aber mehr Arbeit. Warum? Natürlich sollen die Besucher meines Blogs auf meinem Blog kommentieren und nicht in irgendwelchen Social Networks ihr “Thumbs up” machen. Kommentare und Links auf meinem Blog steigern nämlich bei Google den Wert eines Beitrags. Leider sind die Leute heute aber durchgehend stinkefaul!

    Früher habe ich beispielsweise in den Feeds den kompletten Beitrag eingestellt. Nachdem ich gemerkt hatte, dass die Feeds zwar gelesen wurden, aber deshalb niemand mehr auf meinen Blog zum lesen, habe ich nur noch Auszüge als Appetizer versandt. Na, da hagelte es aber Beschwerden der Leser. Jetzt musste man ja plötzlich einen Mausklick machen, um den ganzen Beitrag lesen zu können. Oh Gott – für einige verwöhnte Leser bestand da scheinbar durch dieses Mausklicken schon die akute Gefahr für eine Tendovaginitis. Wie kann ich auch nur auf den absurden Gedanken kommen, und mich erdreisten zählbaren Traffic auf meinem Blog generieren zu wollen?..

    Seitdem google mit Empfehlungen arbeitet ist es aber nun mal eben wichtig, dass Backlinks auf dem eigenen Blog erscheinen. Da Google bei Facebook nicht nach Inhalten indizieren darf, sind Kommentare auf Facebook mit Links für die Katz, da es keine Relevanz für den Wert meines Blog hat. Da schon eher g+. Es dürfte wohl der hauptsächliche Grund sein, weshalb Google dieses soziale Netzwerk ins Leben gerufen hat – und warum es das einzige Social Network ist, indem ich noch sichtbar bin (wenn ich auch viele Leute aus meinen Kreisen entfernt habe).

    Es dürfte über kurz oder lang wohl so sein, dass viele Blogger Ihre Blogs einstampfen werden, wenn sich das Verhalten der Besucher nicht ändert. Zu Recht. Ich kann jeden verstehen, der keinen Bock mehr hat sich stundenlange Arbeit für das schreiben eines Blogbeitrags nimmt, und der nie auch nur mal ein bisschen Anerkennung in Form eines Kommentars dafür erfährt.

    Damit dürfte über kurz oder lang aber auch die Qualität des Internets drastisch sinken, was für die schreibfaulen und nur auf Nepp ausgerichteten Nutzer ein ziemlicher Nachteil wäre, denn wenn wir nur mal das Beispiel Produktteste nehmen, ist ein ohne monetäre Hintergründe geschriebener ehrlicher Beitrag ein wichtiger Gegenpol zu schöngefärbten Produktbeschreibungen auf Firmenseiten und Auftragsbloggern, welche über Portale wie Hallimash gegen Bares das blaue vom Himmel runterlügen um ein Produkt zu hypen.

    Nun, ich werde mal schauen, wie ich die Leute dazu bringe den Arsch endlich mal zu bewegen.

    Zuerst mal werde ich die neuen Beiträge mit Passwörtern schützen. Wollen wir doch mal sehen, wer hier den längeren Arm hat.

    Und wenn das nicht klappt. Ich muss mir das alles nicht antun. So ein Blog ist wie man sieht in 2 Minuten gelöscht –

    404 Fehler

    und dann heißt es hier vielleicht wirklich bald endgültig: 404 PAGE NOT FOUND!

    Datum letzte Änderung: 19.05.2012 09:24 Uhr

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