Monatsrückblick

  • Monatsrückblick Februar 2026: kurzer Monat = kurzer Monatsrückblick..

    Hidiho liebe Community, Leser und Lesereusen! Der Februar ist bekanntermaßen (hoffe ich zumindest – obwohl es sicher Verschwörungstheoretiker sowie Flacherdler gibt, für die es einen geheimen, imaginären nicht im gregorianischen Kalender vorhanden Monat gibt, der nur für Sie sichtbar ist – wohlweislich nur 3 Tage hat, von denen jeder ein Feiertag ist – und der mit einer Zeremonie mit Hühnerblut (veganes Hühnerblut aus roter Plaka-Farbe ist ebenfalls erlaubt) gefeiert wird), der kürzeste Monat.

    Ich habe meinen Monatsrückblick Februar 2026 entsprechend angepasst. Also Leute – es gab nix interessantes. War nett mit euch. Tüss und bis nächsten Monat..

    Langeweile? Da hab ich was von Ratiopharm für Sie..

    Ach halt, da war doch noch was. Ich habe vor lauter Langeweile sowohl Bad wie auch Küche komplett neu gemacht – also alles auf hübsch gedengelt (soweit das bei einer über 60 Jahre alten Küche geht). Alte, und von Fett verklebte Tapeten mit einem Kärcher Dampfstrahler aufgeweicht und abgezogen – Wände behandelt und neue Tapeten dran gekleistert und gestrichen.

    Dazu musste aber alles aus der Küche raus. Regale leer räumen, von der Wand abschrauben, ebenso die Halterungen, dann die Küchengeräte wie Herd und Spülmaschine abnabeln und aus der Küche bugsieren. Dann gab es erst mal großes saubermachen: Die Fliesen wurden geschrubbt und sehen wieder aus wie grade an die Wand gekachelt. Die Regalböden kamen in die Badewanne und das abgelagerte Fett wurde erst mal mit einem heißen Brausestrahl zum gehen aufgefordert. Den Rest erledigte Isopropanol.

    Monatsrückblick Februar 2026 - "neue" Küche

    (Bild rechts: Es war mal wieder an der Zeit die Küche vom Mief zu befreien. Also einmal alle Regale leer räumen – abschrauben, Tapeten runter, Wände aufarbeiten und vorbereiten, neue Tapeten anklatschen und dann Decke und Wände streichen und alles wieder anmontieren und einräumen. Ja, sieht wieder gut aus, auch wenn die es nicht auf das Cover eines Küchenfachgeschäfts schafft)

    Der Job den Fett-Schnodder welcher sich auf den ganzen Glasgefäßen und Oberflächen abgelagert hatte, zu entfernen war der eher unappetittliche Teil. Aber mit ein paar stabilen und flüssigkeitsdichten Gartenhandschuhen sowie Spülmittel, Isopropanol-Alkohol und einiges an Toilettenpapier (das meiner Meinung nach preiswerteste Küchentuch) war das auch Ruckzuck erledigt.

    Wo ich dann schon mal den Farbeimer auf hatte und der Kärcher noch in Griffweite war, kam das Bad auch gleich dran und wurde ebenfalls neu gestrichen. Leider hatte ich keine Leiter, die ich in die Badewanne stellen konnte, deshalb musste ich immer mit dem Farbroller in der Hand auf den Badewannenrand steigen um von dort wie ein Schwebebalken-Artist die Decke mit frischer Farbe zu bedienen. Das streichen war nicht das schlimmste – die ganzen Fingerabdrücke und Farbtropfen, die während dieser umständlichen Aktion überall im Bad rumklecksten zu beseitigen, dauerte viel länger.


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    Monatsrückblick Februar 2026 - Duolingo

    (Bild links: der Kopf muss in Bewegung bleiben. Also lerne ich wieder französisch mit der Duolingo App. Die ist gar nicht schlecht und die Lektionen sind abwechslungsreich. Ich kann mich jedenfalls schon mal auf französisch vorstellen: „Je m’appelle Peter et j’habite à Dortmund“ – auch wenn mich die verflixten Acconts grafe, aigu, circumflex und was die doofen Franzosen sich an Schnörkel auf ihren Buchstaben haben einfallen lassen, komplett wahnsinnig machen..)

    Und da ich aufgrund der vielen Freizeit trotz der tagelangen Renovierung nicht ausgelastet war habe ich die olympischen Winterspiele geschaut – mich über diverse Entscheidungen bzgl. dem Verbot von politischen Statements gewundert – und zwischendurch vor lauter Langeweile mein französisch wieder aufgefrischt. Qui sait à quoi cela pourrait vous servir un jour..

    Dass ich durch das Feld der anderen Lernwilligen pflüge wie eine heiße Klinge durch ein Stück Butter war ja klar. Leider habe ich es nicht auf Platz 1 geschafft – aber ein guter 2. Platz ist ja ein guter Ausgangspunkt um den führenden demnächst vom Thron zu stoßen.

    Plex hat neue Features bekommen..

    zwischenzeitlich habe ich meine auf meinem Windows Medienserver liegende Filmdatenbank mal etwas gepflegt, denn da sind einige neue Inhalte hinzugekommen. Die 2. Staffel von Fallout war bei Amazon verfügbar und die wurde für späteres konsumieren dort abgespeichert.

    Mit der Software Audials – aktuell in Version 2026 auf meinem Rechner – lassen sich Streamingdienste während des anschauens gut als MP4-Datei abspeichern. Je nach Streaming-Dienst werden auch Schutzmechanismen die das unterbinden sollen ausgehebelt. Im schlimmsten Fall wählt man einfach die „Bildschirmaufnahme“ zieht das Aufnahmefenster auf die Ausgabe des Webbrowsers zurecht und macht ein einfaches Screen-Grabbing. Das funktioniert selbst dann, wenn alles andere nicht klappt. Man muss nicht mal dabei sitzen bleiben, sondern kannn das im Hintergrund laufen lassen.

    Dafür git es einen Timer, den man einstellen kann. Ich gebe meistens 3 bis 4 Minuten Overzeit ein und schneide dann mit dem Programm Shotcut Vorspann, Werbung und Nachlauf raus. Die von Audials aufgenommene .MP4-Datei wird dann nochmals recodiert und gespeichert. Das schneiden und abspeichern als MP4 Datei funktioniert auch bei .ts-Dateien, die von dem Plex-Server über das Fernsehsignal meiner Fritzbox, bzw dem Fritz! DVB-C Repeater aufgenommen worden sind.


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    Das normale abspeichern mit dem Digital Rights Geraffel von Amazon oder anderen Anbietern nervt einfach nur komplett. Die Dateien werden versteckt irgendwo auf dem Rechner gespeichert und jedesmal muss eine Internet-Verbindung bestehen um zu prüfen, ob die Datei auch noch abgespielt werden darf.

    Monatsrückblick Februar 2026: kurzer Monat = kurzer Monatsrückblick..(Bild rechts: es gibt in Plex 2 neue Einträge welche die „Benutzererfahrung“ (bescheuertes Wort!) auf mobilen Geräten stark verbessert. Mit dem Eintrag Logo kann ein Bild mit transparentem Hintergrund als Overlay auf das ebenfalls neue „Square Art“ Vorschaubild gelegt werden. „Square Art“ kann das Filmcover sein oder ein Bild was man als Vorschaubild sonst passend findet.)

    Beim bearbeiten der Inhalte in Plex gab es ein neues Update und das hat außer den üblichen Bugfixes ein paar richtig gute neue Features bekommen. Es gibt nämlich 2 neue Einträge auf der „Bearbeiten“ Maske. „Logo“ und „Square Art“ dienen dazu auch auf den mobilen Endgeräten die Vorschau schick aussehen zu lassen. Der Plex-Server ist sogar so clever, dass er aus der Filmdatenbank schon die meisten Logos zieht. Im Beispielbild oben ist der Filmtitel des Hollywood Klassikers „Robin Hood“ aus dem Jahr 1939 mit Errol Flynn als .PNG-Datei einmal in englischer Originalsprache und einmal in der deutschen Version verfügbar. Man kann aber selbstverständlich auch das Logo der Produktionsfirma nehmen.

    Das muss man sich dann eben aus dem Netz herunterladen und den Hintergrund transparent stellen. Das klappt mittlerweile ja selbst mit Paint, seit es Ebenen unterstützt.

    Das Internet wird immer mehr zu einer Desinformations-Quelle..

    Etwas gänzlich anderes ist sehr unschön, weil es alle betrifft, die im Internet nach Informationen suchen: auf Mastodon hatte der Kuketz-Blog darauf hingewiesen, dass es kaum noch aussagekräftige Produkt-Tests gibt, sondern fast nur noch KI-generierte aus den Pressemitteilungen zusammen geklöppelte Zusammenfassungen von der google Suche angeboten werden. Diese Zusammenfassungen, die im Gewand eines echten Tests daherkommen, sind natürlich zu nichts zu gebrauchen, denn kein Hersteller wird negative Dinge in seinen Produktbeschreibungen veröffentlichen.

    Und tatsächlich ist mir bereits einige Male aufgefallen, dass von mir veröffentlichte Produkt-Tests schnell bei google als Top-Ergebnisse rankten, die aber nach kurzer Zeit wieder dort verschwanden und wenn überhaupt nur noch auf Seite 5 bis 6 oder noch weiter hinten in der Suche (also an einer Stelle, an der nun wirklich niemand mehr sucht) auftauchten. Da an dem Beitrag nichts verändert wurde, mein Blog auch immer online, konnte ich da nicht abgestraft worden sein. Der Grund musste also ein anderer sein.


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    Meine Vermutung geht dahin, dass Unternehmen, die bei google Werbung schalten, Einfluss auf google nehmen um kritische Beiträge zu Produkten trotz hoher SEO-Wertung abzustrafen oder komplett aus der Suche zu entfernen. Suche ich meine Beiträge über andere Suchmaschinen wie Bing, Duck Duck Go oder Yahoo, dann sind meine Beiträge unter den Top 10 Ergebnissen vertreten. Inwiefern die Suchmaschinen einen eigenen Index erstellen und die Kataloge aktualisieren kann ich natürlich nicht beantworten, denn wie Suchmaschinen Webseiten beurteilen, ist deren Geheimnis um Manipulationen bei den Suchergebnissen zu erschweren.

    Möglicherweise liegt es aber auch daran, dass google nur noch Seiten indiziert, die nicht mehr als 2 Megabyte haben. Das waren mal 12 Megabyte. Meine Startseite mit der Animation und den vielen Rubriken mit den einzelnen Beiträgen ist da schon einen Tacken größer und eventuell liegt es auch daran.

    Weniger Seitenaufrufe sind auch weniger ADSENSE Werbeklicks und Einnahmen durch die VG Wort. Kommt dann noch dazu, dass die allgegenwärtige KI meine Inhalte in Suchanfragen nutzt, kommt gar keiner mehr auf meinen Blog um den kompletten Beitrag zu lesen.

    Ist das bloggen noch rentabel?..

    Fazit: es sieht finanziell für mich dann mau aus. Bisher hat sich mein Blog finanziell immer getragen und warf auch sogar noch das eine oder andere Scheinchen für die Kaffeekasse ab. Das war schon letztes Jahr nicht mehr so. Es wird sicher fraglich sein ob ich mir das Hobby eines Blogs mit einer Rente ohne zusätzliches Einkommen  überhaupt noch leisten kann.

    Ich werde da mal etwas umbauen in Richtung Speicheroptimierung. Wundert euch also nicht, wenn die Seite jetzt optisch verändert daherkommt.

    Monatsrückblick Februar 2026: kurzer Monat = kurzer Monatsrückblick..(Bild links: Wie sagt schon die Startrek „Nummer 1“ Jonathan Frakes in der Serie „X-Faktor: Das Unfassbare„: „Sie glauben diese Geschichte ist wahr? Nein, sie ist komplett erfunden.“. Und diese Video-Kanäle werden immer mehr. Letztlich kann man die Fälschungen nur erkennen, wenn man die Transkripte abspeichert und die mit anderen Videos gegenprüft um komplett identische Inhalte festzustellen.)

    Dazu kommt, dass auf YouTube die Anzahl von KI generierten Videos geradezu explodiert. Die wenigsten werden als KI-generiert gekennzeichnet. Da werden zum Beispiel Bauprojekte mit Epoxidharz im Zeitraffermodus durchgeführt. Es geht aber nicht darum diese supertollen Fußböden, Tische oder andere Umbauten kaufen zu können, sondern man soll auf der Webseite das Epoxid-Harz kaufen um das dann selber zu machen.

    Auch unterirdische Behausungen, Landschaftsveränderungen und weiß der Henker was noch alles, wird einem als reales Bauvorhaben untergeschoben ohne darauf hinzuweisen, dass es sich komplett um durch KI erstellte Inhalte handelt, denen jeder Bezug zur Realität fehlt. Das sind dann ja noch die netten Verarschungen.

    Viel schlimmer sind Videos die kompletten Bullshit aus Amerika als wichtige und vor allem echte Nachrichten verbreiten! Diese Videos ähneln sich immer stark: vor einer Bücherwand in einem Büro sitzt eine Frau oder ein Mann im Business-Kleidung und erzählt ohne Pause irgendwelche Geschichten wo sie minutiös Fakten aufzählen – natürlich ohne Quellen oder bestätigendes Video-Material einzublenden.

    Wenn es nach den Lügen-Geschichten gehen würde, die da seitens der USA in unsere Richtung geballert werden, wären die USA schon längst Pleite und Donald in einem orangefarbenem – zu seiner Gesichtshaut passendem – Sträflingsanzug als Mitglied einer für den Strassenbau abkommandierten Chain-Gang am Steine klopfen.

    Wir sollten aber tatsächlich weniger in Richtung USA schauen, was der Psycho auf der anderen Seite des Ozeans anstellt, sondern wir sollten mal unserer Regierung auf die Patschehändchen hauen. Was unser Kanzler und ganz besonders Frau Reiche hier anstellen, steht den Umsturzplänen von Donald in Nichts nach.

    Die Abkehr von den CO2 einsparenden und einfach verfügbaren erneuerbaren Energien, hin zu teuren und uns in kritische Abhängigkeit stürzende Gaskraftwerke wird den deutschen Steuerzahler auf Jahrzehnte belasten. Politiker waren schon immer moralisch nicht koscher und geldgeil – aber was momentan durch unsere Regierung versucht wird sprengt jeden Rahmen. Irgendwann ist der Punkt erreicht wo alle Bürger sagen müssen: „ES REICHT!“ und es mal einen Generalstreik gibt. Gas-Kathy muss jedenfalls schnellstens weg – lieber gestern wie heute – und wenn Merz ihr die Treue weiterhin hält, dann ist er als Kanzler auch nicht mehr tragbar..

    So, das war’s jetzt aber wirklich. Los haut ab und macht was sinnvolles und surft nicht den ganzen Tag im Internet auf zweifelhaften Webseiten wie meiner rum..

    Der Autor ist überrascht wie schnell ihm der diesmalige Monatsrückblick aus der Feder kroch – beziehungsweise aus der Computer-Tastatur fiel. Er hat diesen Beitrag als Vorlage für die restlichen Monate dieses Jahres abgespeichert und freut sich, dass er nur noch das Datum jeden Monat anpassen muss und damit nun wesentlich mehr Zeit für sein Rentnerdasein hat.

    der Autor

  • Monatsrückblick November 2025 – es ging beim Cash mal wieder drüber und drunter..

    Hidiho liebe Community! Der vorletzte Monatsrückblick dieses Jahres könnte etwas länger werden – zieht euch lieber noch schnell ’nen Kaffee und haut euch ’ne Knifte rein, bevor’s losgeht, denn der Monatsrückblick November 2025 wird „episch“ – was ein anderes Wort für ellenlanges Geschwafel ist. Es wird hier auch viel Geld für Dinge ausgegeben. Wer die Einkaufstour überspringen will, weil ihm das verbrennen von Geld körperliches Unbehagen bereitet, der kann direkt hierhin springen.

    Aber genug mit dem Vorgeplapper – wir haben über viele Themen zu reden: Let’s go!

    DIE BESTE NACHRICHT ZUERST: MEINE VERF…. CHINESISCHEN NACHBARN SIND ENDLICH WEG!

    Manno, ich konnte es kaum glauben, aber in einer Nacht und Nebel Aktion schnappten sich die aus mindestens 5 chinesischen Dumpfbacken mit Hauptberuf Müllerzeuger bestehende WG ihre Hackenporsches, polterten mitten in der Nacht durchs Treppenhaus und waren im Dunkel der Nacht auf Nimmerwiedersehen verschwunden. Das ganze war kein Auszug – es war eine Flucht! Übrig geblieben war ein überfüllter Müllcontainer, der mit knapp 20 zusätzlichen Müllsäcken verziert wurde. Weil er so voll war, dass nichts mehr hineinpasste und man den Rest einfach davor schmiss, war mal wieder eine zusätzliche Müllabfuhr nötig – aber das zahle ich diesmal gerne. Hauptsache diese Penner sind endlich aus dem Haus!

    Der Auszug schien indes nicht so ganz freiwillig zu sein, denn schon 2 Tage später fuhr ein Rollkommando der VONOVIA vor, stürmte mit FFP2 Masken die Bude und schleppte mehrere Tage lang noch weiteren Unrat – in Mehrheit Sperrmüll – aus deren Wohnung.

    Dass diese Wohnung nun schnell wieder vermietet werden kann ist eher zweifelhaft. Die Haushaltsauflöser der VONOVIA erwähnten beiläufig, dass die in deren Bude einen starken Rattenbefall haben und erst mal der Kammerjäger kommen muss. Geile Nummer – ich frage mich, wie man es schafft in einem bewohnten Mietshaus in der obersten Etage Ratten zu bekommen – und das Problem dann nicht mal zu melden. Hier im Haus hält sich hartnäckig das Gerücht (nicht von mir verbreitet!), dass die von denen als kleine Mitternachtssnacks gezüchtet wurden. Na, wenn’s schmeckt. Die chinesische Küche ist halt … anders..

    Aber Scheiss drauf – Hauptsache diese Penner sind endlich weg! Puh – meine Gebote wurden erhört!! Ich glaube ich muss zu Weihnachten mal in die Kirche gehen, ’ne Runde Messwein ausgeben und dem Priester oder wie der Coach betitelt wird, der da vorne die Leute in Kauflaune für das Leben nach dem Tod bringt ’nen Zwanni in die Hand drücken..

    Filme zur Weihnachtszeit? Da habe ich was für euch..

    Normalerweise packe ich Filmtips ja erst zum Ende meiner Monatsrückblicke aus dem Sack, aber da ich nicht weiß wie lange ihr das lesen vom Monatsrückblick November 2025 durchhaltet – und ob ihr am Ende noch den Geist der Weihnacht innehabt, mache ich heute mal eine Ausnahme. Denn wie grade gesagt: zum einen ist bald Weihnachten, zum anderen ist die Lage auf diesem Planeten so katastrophal wie schon lange nicht mehr – da kann es nicht schaden, wenn man so schnell wie möglich etwas Zerstreuung hat, die nicht auf Mord und Totschlag basiert. Wer das weihnachtliche Fernsehprogramm der Privatsender kennt, der weiß, dass sich das nicht gegenseitig ausschließt.

    Na gut, bei den beiden Fantasy-Filmen könnte man beim Titel des ersten Films „Kampf der Kobolde“ schon fast übles ahnen – aber es ist ein Film, der auch für Kinder geeignet ist – also Entwarnung!


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    Ich fürchte ja, unsere Kiddies sind, was Gewalt angeht mittlerweile ganz andere Sachen gewohnt, als wir alten Greise, die noch die alten fast gewaltlosen Winnetou-Filme erleben durften, wo ein Protagonist durch ein einzelnes abgefeuertes Kügelchen und einem roten Fleck auf dem Hemd als „Peng! Du bist tot!“ geflaggt und damit aus dem weiteren Handlungsstrang des Films entfernt war und nicht durch das zerfetzen des ganzen Körpers durch eine Salve von rund einem Dutzend Knarren aller möglichen Kaliber, die es schwer machten zu erkennen welcher auf der Casting-Liste stehenden Charaktäre da zu einem Puzzle aus menschlichen Überresten zermatscht worden ist.

    Monatsrückblick November 2025 - es ging beim Cash mal wieder drüber und drunter..(Bild links: das DVD-Cover von „das 10. Königreich“ zeigt die Hauptdarsteller: Rutger Hauert ist ja mehr durch Action Filme bekannt und Ed O’Neill ist als Al Bundy eine Legende. Die DVD ist eine schöne Weihnachtsgeschichte, wenn man mal abseits von Mord – und Totschlagfilmen rechteckige Flimmerkisten-Unterhaltung braucht.)

    Filmtip 1: das 10. Königreich

    Der erste Filmtip ist „das 10. Königreich“ – ein Märchenfilm, der eine interessante Story bietet und mit Ed O’Neill (Al Bundy) als Troll (ich habe ihn in der Maske nicht erkannt!) und Rutger Hauert (Blinde Wut) auch mit bekannten Schauspielern dienen kann. Aber auch die Rolle der Virginia ist mit Kimberly Payne Williams-Paisley nicht grade mit einer unbekannten Darstellerin besetzt. Ich kenne Sie aus der Sitcom „Immer wieder Jim“, wo sie die Schwester von Jims Ehefrau spielt.

    Der Plot der Geschichte beginnt in New York, wo die Hauptdarstellerin Virginia zusammen mit ihrem Vater in einem Wohnhaus in New York lebt. Es folgt ein Auszug aus der Wikipedia:

    Virginia arbeitet als Kellnerin in einem Restaurant, während ihr Vater der Hausmeister des Wohnblocks ist. Virginia macht sich gerade auf den Weg zur Arbeit, ohne zu ahnen, dass es neben der ihrigen Welt noch eine weitere in einem Paralleluniversum gibt. Diese andere Welt besteht aus 9 Königreichen. Im 4. Königreich bricht der Troll-König Rettich gemeinsam mit seinen Gehilfen in das „Schneewittchen-Gedächtnis-Gefängnis“ ein, um dort die böse Königin zu befreien. Prinz Wendell, der Enkel von Schneewittchen und damit der Thronerbe im 4. Königreich, will seine Stiefmutter, eben die böse Königin, im Gefängnis besuchen.

    Dabei gerät er in eine Falle und die böse Königin verwandelt Prinz Wendell in ihren Golden Retriever und ihren Hund in den Prinzen. Sie hat nämlich ganz besondere Pläne. Bei der Ausführung dieser Pläne soll ihr der ebenfalls gefangen gehaltene Wolf, ein Wolf in Menschengestalt, helfen. Allerdings gelingt es Prinz Wendell zu fliehen, die Gehilfen des Troll-Königs und auch Wolf dicht auf seinen Fersen. Er entdeckt einen Zauberspiegel und springt in diesen hinein. Dadurch landet er mitten in New York, nämlich im Central Park.

    Allerdings springt er dabei direkt vor Virginias Fahrrad und beide stürzen zu Boden. Auch die Trolle sind in New York angekommen und glauben, sie hätten das sagenumwobene 10. Königreich entdeckt und wollen es sich untertan machen, während auch Wolf im Central Park landet.“ (Quelle: Wikipedia)

    So weit der Appetizer zu meinem ersten Filmtip. Die ursprüngliche Geschichte besteht aus 5 Folgen, die zuerst am 23. Dezember 2001 (also absolut passend zu Weihnachten!) ausgestrahlt wurden.

    Filmtip 2: „Kampf der Kobolde“

    Monatsrückblick November 2025 - es ging beim Cash mal wieder drüber und drunter..

    Der zweite Filmtip ist der bereits erwähnte „Kampf der Kobolde“. Hier ist die Geschichte der Story folgendermaßen:

    „Der amerikanische Geschäftsmann Jack Woods (Randy Quaid) möchte einen ruhigen Urlaub in dem kleinen, verschlafenen, irischen Städtchen Kerry verbringen und mietet sich dort ein Haus. Er ist überarbeitet und möchte die Ferien nutzen, um endlich wieder zu sich zu finden. Bei einem Spaziergang überrascht er die schöne Kathleen Fitzpatrick beim Nacktbaden im See. Kathleen ist empört und verscheucht ihn, aber Jack verliebt sich sofort in sie.

    An diesem Abend bedient sich Jack an dem starken irischen Poitin, als ihm plötzlich ein Kobold erscheint. Als er wieder nüchtern ist, will er diesem Ereignis natürlich nachgehen und sucht nach dem kleinen Mann, den er auch prompt um Hilfe rufend im nahen Fluss findet. Kurz entschlossen zieht Jack den Kobold aus dem Wasser und rettet ihm damit das Leben, denn Wasser ist das einzige, das den ansonsten unsterblichen Kobolden gefährlich werden kann. Seamus Muldoon – so der Name des Geretteten – wird darauf zu Jacks neuem Freund und führt ihn in die sagenhafte Welt der Kobolde ein.“ (Quelle: Wikipedia)

    Auch das soll hier mal als Appetizer reichen – ich finde auch diese DVD Super und absolut Familientauglich. Eine FSK Freigabe ab 6 Jahren dürfte wohl Beweis genug sein, dass man mit dieser DVD nicht viel falsch machen kann.


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    Aber es gab noch mehr auf meinem Einkaufszettel für den Monatsrückblick November 2025 – und die restlichen „Weihnachtsgeschenke“ überstiegen den Wert dieser DVDs bei weitem!

    Dr. Nerd im Kaufrausch – die Pros und Contras der Geldversenkungserlebnisse..

    Fangen wir gleich mal damit an, dass bei uns Ende Oktober unser 13. Gehalt gezahlt wird, denn ohne diesen üppigen Schluck aus der Firmenkasse wären einige Käufe nicht erfolgt. Eigentlich hatte ich gehofft, dass damit das erste mal über 10.000 € pro Monat auf meiner Gehaltsabrechnung erscheinen, aber es fehlten lausige 250 Ocken. FUCK!

    Kleiner Fun Fact: in damaligen DM-Zeiten wären es umgerechnet knapp 20.000 deutsche Mark Brutto gewesen – und selbst Netto wären nach Abzug aller Sozialleistungen und Einkommenssteuer noch über 11.000 harte D-Mark auf dem Girokonto gelandet.

    Da kullern einem schon ein paar dicke Tränchen aus den Augen – nicht nur wegen meinem aktuellen Burnout, sondern auch aus Wehmut, weil zu der Zeit der frühen 80iger ein nagelneuer GOLF GTI knapp 20.000 D-Mark kostete. Nur um das mal in Relation zu setzen.

    Na gut – ab 1.1. nächsten Jahres muss ich mir keine Sorgen machen, ob mein monatliches Einkommen vier oder fünfstellig sein wird, es wird – Rente sei Dank – im niedrigen vierstelligen Bereich sein.

    Monatsrückblick November 2025 - Shop Techwear: ein übelster Fakeshop(Bild links: Dieser Shop: SHOP TECHWEAR verarscht seine Kunden vom allerübelsten! Die Produkte auf den Bildern suggerieren eine gute Qualität – aber was man nach 2 Wochen Lieferzeit bekommt ist billigster China-Schrott, gegen den sogar der Müll von TEMU noch hochwertig wirkt! Diese Jacke sieht im Webshop so aus, wie ein schickes Winterjacket mit Teddyfutter – geliefert bekommt man eine Folienrolle in Klopapiergröße, die ein wesentlich dünneres Jäckchen, aus undefinierbarem Kunststoff-Material bei dem schon beim auspacken die Nähte platzen, enthält.)


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    Zeit also schon mal ein paar Dinge zu kaufen, für die ich im nächsten Jahr vor dem Kauf immer die Entscheidung abwägen muss: Fressalien oder neues Tech-Spielerchen kaufen? Aber ich muss sowieso ein paar Kilo abspecken und das geht am besten wenn der Kühlschrank leer ist, wenn man ein kleines Hüngerchen verspürt. Vielleicht sollte ich mir ein chinesisches Kochbuch kaufen und mal bei den ausgezogenen Nachbarn nachschauen – vielleicht finde ich da noch ein Rattenei zum ausbrüten..

    Monatsrückblick November 2025 - es ging beim Cash mal wieder drüber und drunter..(Bild rechts: und das ist das Produkt, was man geliefert bekommt: ein Chemiefaserunfall der dazu auch noch stümperhaft verarbeitet ist. Nähte nicht grade, billiger Plastikreissverschluss ohne Stopper, und die bedruckten Teile mit sichtbarem Versatz angenäht – das ist was für das Buch „Worst of Schneidergesellenarbeit“! )

    Monatsrückblick November 2025 – Vorsicht vor Fakeshops, besonders zur Weihnachtszeit!

    Doch zurück zu meinen Geldvernichtungsaktionen in diesem Monat: da muss ich sowohl von positiven als auch negativen Erfahrungen berichten. Eine davon ist richtig mies, weil der Webshop „Shop Techwear“ ein Fakeshop allererschlimmster Kanone ist! Umso schlimmer ist, dass dieser Shop so aggressiv auf Youtube und per mail wirbt, dass es fast unmöglich ist, dem nicht irgendwann über den Weg zu laufen.

    Monatsrückblick November 2025 - shoptechwear = SAQ (schlechteste anzunehmende Qualität.(Bild rechts: Das ist keine Schneiderleistung sondern eine Beleidigung an jeden Qualitätssicherungsbeauftragten: schräge Nähte, gezogene Fäden, fehlende Waschanleitung und Produktinfo – ich weiß bis heute nicht aus welchem Material das Schrottteil ist (gehe aber vorsorglich nicht zu nahe an offenen Flammen vorbei, um diesen aus Erdölderivaten zusammengebrauten Putzlappen nicht auf dumme Gedanken in Bezug auf spontaner Selbstentzündung zu bringen) – und natürlich stimmt die angegenene Größe auch nicht! Zurückgeben? Diese tolle Firma hat ihren Sitz in China und schert sich einen Dreck um das deutsche Recht. Ach ja – diese Beleidigung für jeden Altkleider-Container soll die Jacke sein, die auf dem obigen Bild des Webshops abgebildet ist.)

    Eine echt miese Erfahrung machte ich bei diesem Shop: er wirbt sehr agressiv auf YouTube und per mail – auf den Videos und der Webseite sehen die Produkte auch cool aus – aber was man bekommt ist billigster zusammengeklöppelter Müll, den man am besten gleiich in den Altkleider-Container wirft, damit man sich mit den peinlichen Billigst-Klamotten nicht auf der Straße lächerlich macht! Diese Bekleidungs-Desaster haben nicht mal einen Einnäher der die Zusammensetzung der Material-Anteile aufschlüsselt – ein klarer Verstoß gegen die Kennzeichnungspflicht.

    Monatsrückblick November 2025 - es ging beim Cash mal wieder drüber und drunter..(Bild links: Auch wenn man selber reingefallen ist, sollte man nicht andere Kunden auch ins Messer laufen lassen. Zur Warnung eine Bewertung bei Trustpilot schreiben, erspart vielleicht dem einen oder anderem potentiellem Käufer einen finanziellen Schaden.)

    Natürlich kann ich die Sachen nicht zurückschicken, denn die AGBs der Firma mit Sitz in China nehmen Ware nur zurück, wenn sie Originalverpackt in der ursprünglichen Verpackung zurückgeschickt werden. Das geht natürlich schon von der Logik her nicht, denn um festzustellen, dass ein Teil nicht passt, muss man es zwangsläufig ja auspacken. Klar, könnte man einen Anwalt einschalten aber für einen Warenwert von 80 € und einem Gerichtsstand in China? Zurückschicken muss man die Ware dann auch noch auf eigene Rechnung. Da zahlt man lieber zähneknirschend das Lehrgeld und schreibt eine nette Bewertung auf Trusted Shops – schon allein um andere Menschen zu warnen..

    Glücklicherweise war dieses „Einkaufserlebnis“ das einzig negative, der zahlreichen anderen Ware-gegen-Geld-Tauschaktionen im Monat November. Die übrigen liefen problemlos ab.

    Das RØDE NT1 5TH – ein Studio-Mikrofon der Spitzenklasse!

    Monatsrückblick November 2025 - es ging beim Cash mal wieder drüber und drunter..(Bild rechts: leider ist es für das NT1-Mikro unerlässlich einen Vorverstärker zwischen zu schalten, der die 58 Volt Phantomspannung liefert, ohne die dieses Mikro leider keine Mukkis für die Aufnahme hat. Dieses Interface von Steinberg (nun YAMAHA) kostete auch mal eben 200 €. Sollte man im Hinterkopf haben, wenn man solch ein Mikro kauft.)

    Da wäre als erster der Kauf eines neuen Studio-Mikrofons zu erwähnen. Mein RØDE NT1 wurde gegen das RØDE NT1 5TH ausgetauscht. Dieser Tausch wäre nicht unbedingt nötig gewesen, denn das Vorgängermodell ist auch schon ein absolutes Spitzenklasse-Mikro. Es ist aber halt ein Studio- und Bühnenmikrofon mit XLR-Anschluß und benötigt immer einen Vorverstärker mit 58 Volt Phantom-Spannung. Den habe ich mit dem steinberg UR22 mk II auch – aber das einstöpseln, einpegeln und connecten ging mir auf Dauer auf den Senkel. Und mitschlörren tut man das Teil ja auch nicht.

    Monatsrückblick November 2025 - es ging beim Cash mal wieder drüber und drunter..(Bild links: das Rode-Mikro riss im Monatsrückblick November 2025 ein etwas größeres Loch in die Kasse. Mit etwas unter 200,00 € fand ich es aber preislich fair. Dass ich das Mikro nun auch mittels USB-C Anschluß direkt an ein Laptop anschließen kann, ohne noch einen Vorverstärker dazwischen schalten zu müssen, war es mir wert!)

    Da traf es sich gut, dass RØDE dem NT1 ein gehöriges Upgrade verpasst hat: zusätzlich zum bekannten XLR-Anschluß, der sich bei Musikinstrumenten und Bühnentechnik als Standard etabliert hat, kann man das Mikrofon nun mittels eines USB-C Kabels direkt mit einem Tablet, PC oder Laptop verbinden.

    Dank Software von der RØDE-Webseite lässt sich die Empfindlichkeit des NT1 5TH gut anpassen und die Qualität der Sprachaufzeichnung ist auf einem anderen Level als die der verbauten Stecknadelspitzengroßen Lautsprecher in Webcams, Laptops oder mobilen Endgeräten.


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    Die Tonaufnahme beim OBS Studio war schnell eingerichtet – glücklicherweise kann man ja Videoaufnahme und Tonsignal bei den einzelnen Komponenten entkoppeln. Mit diesem Feature kann ich das Videosignal von meiner Logitech MX Brio und der C922 Webcam aufzeichnen – nutze aber als Audioaufnahmegerät nur das RØDE NT1 5.Gen. Dadurch ist der Ton bei der kompletten Aufzeichnung immer gleich!

    Die Audioaufzeichnungsqualität war also schon mal für die nächsten 10 Jahre sicher, denn so lange gibt RØDE Garantie auf seine Mikrofone.

    Wo Ton aufgenommen wird muss auch wieder Ton rauskommen: Trust Tytan 5.1 Dolby für den PC..

    Jetzt fehlte noch eine vernünftige Lautsprecherlösung, denn meine uralten 3.1 Sounblasterboxen, die schon so knapp 20 Jahre auf dem Buckel hatten, waren leider mittlerweile fertig mit der Welt. Beim einschalten knisterten die bei niedrigen Lautstärken – das nervte echt und war auch leider nicht weg zu bekommen. Weder durch reinigen des Einschalters mit Druckluft und Isopropanol, falls ein Drehpotentiometer verdreckt sein sollte, noch durch Einstellungen in der Software der Soundblaster Z Soundkarte, die ich in meinem DIY Medienserver eingebaut habe.

    Weitergehende Reparaturmaßnahmen hilt ich aufgrund des Zeitwertes nicht mehr für sinnvoll. Neukauf ist da leider eine bessere und zeitsparendere Lösung.

    Ich schaute also mal, was es da so im Bereich PC-Lautsprecher gab. Aufgrund der Multimediafähigkeit sollten es schon Lautsprecher sein, die auch Dolby 5.1 fähig sind. Das bedeutet, dass das Set aus mindesten eben so vielen Lautsprechern bestehen musste. vorne links, vorne rechts, Center, hinten links, hinten rechts. Dazu dann noch ein Subwoofer mit ordentlich Bumms!

    Da gab es jetzt gar nicht mal so viel Auswahl – ich fand es aber ziemlich dämlich, den im Bereich „Finanzen“ eh schon stark strapaziertem Monatsrückblick November 2025 – dreihundert oder noch mehr Euros für PC-Lautsprecher auszugeben.

    Monatsrückblick November 2025 - es ging beim Cash mal wieder drüber und drunter..(Bild rechts: wer kennt nicht diesen dämlichsten aller Film-Dialoge aus „Rambo“? Freiheitskämpfer: „Was ist das?“, Rambo: „Das ist blaues Licht“,   Freiheitskämpfer: „was macht es?“ Rambo: „Es leuchtet blau!“ – so ist das jetzt bei diesem Subwoofer auch. Wenn man will, dann leuchtet der Lautsprecher in einem schicken Blau. Da die LEDs in meinem Server auch Blau sind ist das ein schöner Effekt..)

    Die Entscheidung fiel aus diesem Grund auf ein Produkt aus dem Hause „Trust“ – eine Firma, die eher im niedrigeren Preisbereich angesiedelt ist aber trotzdem qualitativ ganz gute Kritiken bekommt. Früher waren die sehr rührig im Bereich Joysticks, doch dieser Bereich ist komplett tot.

    Auch im Bereich Lautsprecher sprach vieles dafür dass es mit der Marke Trust den Bach runtergeht: für ein 2.1 Tytan Lautsprecher-Set wollte man fast einhundert Euro haben – bei Amazon ergatterte ich ein EOL (End of Lifetime) 5.1 Tytan Set für unter 100 €. Ein guter Deal im Monatsrückblick November 2025 = 4 Lautsprecher mehr für das gleiche Geld..

    Der Klang des Sets ist richtig gut – es gibt auch eine Infrarot-Fernbedienung für das Teil und – was ich sehr gut finde – man kann 2 verschiedene Signal-Quellen per Kabel anschließen. Bei meinem selbstgebauten Medien-Server kommen die Dolby Surround Signale aus den 3 Buchsen der wesentlich höherwertigeren Soundblaster Z Soundkarte und ein reiner Stereoausgang wird von dem normalen Lautsprecherchip auf dem Mainboard mit dem Anschlußfeld hinten am Subwoofer gekoppelt.

    Dieser Subwoofer passt auch optisch gut zu meinem Server –  wie Rambo sagen würde: „es leuchtet blau“ – denn rund um den Lautsprecher sind blaue LEDs angeordnet, die je nach Lautsprecher-Hub stärker oder schwächer leuchten (diesen Effekt kann man aber auch ausschalten – so ein Mäusekino kann auch mal schnell nerven).


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    Ihr ahnt es schon oder? Damit war meine Einkaufstour noch nicht zu Ende, denn wenn schon der Sound stimmt, dann muss die 10 Jahre alte ASUS GTX 970 Grafikkarte auch mal so langsam den PCI Slot im Mainboard verlassen und Platz machen für ein aktuelles Modell mit ein paar KI-Funktionen und wesentlich schnellerer GPU.

    eine neue Grafikkarte musste her: eine ASUS RTX 5060 kommt in meinen Server..

    Die Überlegung meine betagte ASUS Strix GTX970 mal so langsam gegen eine aktuelle Grafikkarte auszutauschen hatte ich eigentlich schon letzten Monat. Ich musste aber ganz ehrlich gestehen, dass mir die Preise der Grafikarten echt die Laune vermiesten. Bekam man vor einigen Jahren noch hochwertige und schnelle Grafikkarten für 200 bis 300 € muss man jetzt für Top-Modelle wie  eine NVIDIA GeForce RTX 5090 mit 32 GB Ram fast 3.000,00 € auf den Tresen des Verkäufers legen! Haben die alle Lack gesoffen?

    Nicht mit mir – ich entschied mich für ein MidRange Modell, die für mich völlig ausreicht: Die ASUS Prime 5060 TI OC 16 GB – die hat zwar „nur“ im Benchmark etwas über 1/3 der Leistung des absoluten Topmodells – dafür ist sie mit 500 € aber auch nur 1/6 so teuer.

    Da ich sowohl durch mein 13. Gehalt als auch durch eine geschickte Aktien-Transaktion einen satten zusätzlichen Geldbetrag auf mein Konto geballert bekam hatte ich genug Spielgeld für die ganzen Spielerchen übrig: ich kaufte so knapp 400 thyssenkrupp Aktien als bekannt wurde, dass die Abspaltung des Bereichs Marine Systems bevorstand und alle Aktieneigner jeweils für 20 thyssenkrupp Aktien eine thyssenkruss Marine Systems Aktie in das Depot bekommen würden.

    Ich spekulierte darauf, dass die TKMS Aktie einen ebensolchen Höhenflug wie die Rheinmetall-Aktie machen würde, die binnen eines Jahres von 600 auf fast 2.000 € gestiegen war. Die Realität sah leider anders aus, trotzdem blieben ein paar tausender Gewinn hängen, bevor ich die Schrott-Aktien wieder schnell abgestoßen habe..

    Der Einbau war unproblematisch:  Hinten die Monitorkabel von der alten Grafikkarte abziehen > Gehäuseseite aufklappen > Halteriegel der Karten entfernen > 8poligen Stromstecker von der alten Karte abziehen > Verriegelungshebel des PCI-Slots runterdrücken um die Karte auszuwerfen > alte Grafikkarte raus. Der Einbau der neuen lief genau andersrum. Das ganze dauerte keine 10 Minuten – auch weil die Grafikkarte ebenfalls nur den einen 8poligen Stromanschluß benötigt.

    Monatsrückblick November 2025 - es ging beim Cash mal wieder drüber und drunter..(Bild links: die drei teuersten Anschaffungen im Monatsrückblick November 2025 waren die Grafikkarte von ASUS, das Mikrofon von RØDE und (nicht im Bild der Teufel Rockster Lautsprecher). Alles drei zusammen kostete ungefähr 1.500,00 €. Damit ist mein heimischer PC und das Musikstudio aber für die nächsten 10 Jahre wieder auf aktuellem Leistungs-Niveau.)

    Ein sehr nützliches Feature der Grafikkarte ist die 0dB-Technologie – das bedeutet, dass die 3 großen Lüfter auf der Karte nur dann laufen, wenn die Karte unter Last ist (was sie im reinen Desktop-Betrieb nie ist). Dadurch ist das arbeiten am PC spürbar leiser geworden, denn obwohl mein Server eine hohe Leistung hat, ist er angenehm leise. Eigentlich dreht sich nur der CPU Lüfter im Normalbetrieb.  Das ist ein großer Vorteil – besonders bei Ton-Aufnahmen – da ich den Rechner aus Platzgründen akustisch nicht entkoppeln kann.

    Ärgerlich war aber, dass ich alle hardwarehungrigen Spiele, die auf der alten ASUS Strix Karte problemlos liefen, neu installieren musste, weil die beim Starten mit der neuen Grafikkarte mal direkt komplett abstürzten! Nicht mal das Konfigurationsmenü liess sich mehr aufrufen. Die Forza Rennspiele, der Microsoft Flug Simulator und Bethesdas Starfield waren unspielbar geworden und mussten deinstalliert werden.

    Wer weiss, wieviel Gigabyte Download die Spiele heute beanspruchen, der kann sich vorstellen, wie ich geflucht habe! Glück im Unglück = Die Spielstände waren auf den jeweiligen Servern in meinem Profil gespeichert. Ich musste wenigstens nicht auch noch alle Level neu durchspielen.

    Natürlich habe ich auch mal direkt getestet wie sehr sich das rendern bei 3ds max beschleunigt hat und auch die Videoberechnung in Shotcut mittels der GPU der RTX5060 hat einen ordentlichen Leistungsschub bekommen. Bei 3dsmax flitzen die Quader der zu berechnenden Flächen nur so über den Bildschirm und auch das neuberechnen der geschnittenen Videos geht nun ’nen Tacken schneller.


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    und noch mehr Sound: die Teufel Rockster Box – so laut, dass es weh tut!

    Monatsrückblick November 2025 - es ging beim Cash mal wieder drüber und drunter..Wo Bild ist muss auch Ton sein – also habe ich mal meine uralten und schon fast 50 Jahre alten MIVOC Boxen gegen 2 neue Teufel Ultima ausgetauscht. Beim Black Friday konnte man da einiges sparen. Und wo ich grade so auf der Webseite war fiel mir auch eine Box ins Auge, die genau das richtige gewesen wäre um alle Hausbewohner aus dem Haus zu verjagen – bevorzugt natürlich meine chinesischen Nachbarn: die Teufel Rockster mit 131,9 dB/1m Schalldruck.

    Na gut, bis die per Spedition kam, waren die schon von sich aus ausgezogen – konnte ich ja nicht ahnen, dass die freiwillig Fersengeld geben.. Aber nicht schlimm: schauen wir mal, wer als nächstes einzieht – die BOOM-Box zum vertreiben nerviger Nachbarn ist jedenfalls schon mal geladen und entsichert.

    Wer wissen will, wie laut 131,9 dB/1m sind: das Triebwerk eines Düsenjägers ist so laut. Ohne Gehörschutz sind deine Trommelfelle nur noch Fetzen und Du kannst den Rest deines Lebens Konversationen mit: „Hä? Was hast du gesagt?“ beginnen. Die Rockster kam deshalb auch noch in den Warenkorb – war ja schließlich Black Friday. Die Box hat ein stattliches Gewicht von fast 40 Kilo. Mit Verpackung locker drüber – dazu kommt ein Akku von fast 6 Kilo Gewicht, denn die Box ist auch ohne Steckdose einsatzbereit.

    Monatsrückblick November 2025 - es ging beim Cash mal wieder drüber und drunter..(Bild links: das ist echt mal eine fette Box! Die Teufel Rockster sprengt mit ihren Dimensionen alles! Bei einem Gewicht von weit über 30 Kilo kommt man schon ins schwitzen, wenn man die nicht rollen kann, sondern die an den Handgriffen Treppen hoch und runter schlörren muss. Dafür entschädigt ein Tiefbass, der körperlich weh tut. Der Schall ist so kräftig, dass selbst mittlere Lautstärken ausreichen, den bei unverminderter Lautstärke in jedem Zimmer der Wohnung zu hören.)

    Der Speditionsfahrer weigerte sich zwar die Palette wieder mitzunehmen (gut, dann blieben die 10 € Trinkgeld in meiner eigenen Tasche), aber egal. Mein Versuch den Riesenkarton alleine hochzuschlörren scheiterte. Der Karton hatte keine Griffe, dazu die unhandliche Größe – das konnte nix werden. Immerhin schaffte ich es Stufenweise bis ins Erdgeschoss und packte dort den Karton aus.

    Zuerst brachte ich den fast 5 Kilo schweren Akku hoch, der in der Form und dem Gewicht nach einer Motorrad-Batterie ähnelte, danach Kabel, Rollen und anderes Zubehör. Dann zerschnitt ich den Karton in handliche Stücke und entsorgte den direkt im Altpapier-Container und zu guter letzt musste ich mir die Box an den Handgriffen schnappen und die bis in die oberste Etage hieven. Dabei musste ich aber zu meiner Schande gestehen, dass ich auf jedem Treppenabsatz absetzen musste um erst mal Luft zu schnappen – echt nix mehr los mit mir..

    Monatsrückblick November 2025 - es ging beim Cash mal wieder drüber und drunter..(Bild rechts: hinter einer Klappe – die magnetisch verriegelt (daran sieht man, dass die Entwickler von Teufel an alles gedacht haben) ist ein kleines Mischpult. Hier lassen sich mechanisch Überblendungen machen. Das funktioniert super! Ich habe diese Box mit meinem Omnibook gekoppelt, auf dem Virtual DJ installiert ist und ebenso mit meinem Samsung S24 Ultra. Echt Leute – das ist der Hammer – wenn die Box nicht so schwer wäre wie ein Haus – ich würde die ständig mit mir rumtragen!)

    In meiner Wohnung montierte ich dann die Rollen, die einen wirklich stabilen Eindruck machen, richtige Gummireifen haben (wichtig, wenn man damit über eine Bühne rollt, auf der Kabel verlegt sind) und baute den Akku ein. Die Stromversorgung musste dann noch so eingestellt werden, dass der Akku erst mal Sendepause hat, denn der muss erst mal 24 Stunden am Stück laden, bevor er genutzt werden kann.

    Und dann konnte auch schon der erste Soundcheck beginnen. Es war Be-ein-druck-end! So einen Bass habe ich noch nicht erlebt – da flattern echt die Hosenbeine!

    Das besondere an der Box ist das eingebaute Mischpult und die zwei Bluetooth-Empfänger mit denen man gleich zwei verschiedene Bluetooth-Geräte simultan verbinden kann. Dazu kommen die üblichen XLR-Anschlüsse für den Bereich der Bühnentechnik und 3,5 mm Klinke für Gitarre und /oder Mikrofon.

    Beim koppeln der Bluetooth Geräte sollte man echt Vorsicht walten lassen – ich habe mein S24 Ultra auf den einen Kanal gekoppelt und nicht dran gedacht, als ich auf dem Handy mit der „Poweramp“-App Musik hören wollte. Ich wäre fast von meiner Couch geplumpst, als meine GOA-Mukke mit Macht die Wohnungswände malträtierte.

    Nun ist auch schon fast gut mit dem Geldausgeben im Monatsrückblick November 2025. Na gut, einen haben wir noch, aber dann ist wirklich Ende mit dem Einkaufsrausch: Ich habe meinem Smart-TV eine Ambient-Beleuchtung, wie sie bei den PHILIPS Ambilight Fernsehgeräten serienmäßig ist, spendiert.

    PHILIPS Ambilight TV im Eigenbau – Govee TV Hintergrundbeleuchtung sei Dank..

    Warum? Weil ich hinten an den Fernseher in jeweils der Mitte aller 4 Seiten Klebe-LEDs angebracht hatte, die ich mittels Fernbedienung ein oder ausschalten konnte. Selbst Farbspiele waren möglich – aber die hatten logischerweise nichts mit dem Fernsehbild zu tun.

    Monatsrückblick November 2025 - es ging beim Cash mal wieder drüber und drunter..(Bild rechts: für nicht mal 100 € kann man seinen Fernseher mit einem schicken Ambilight versehen. Diese Hintergrundbeleuchtung hat seinerzeit PHILIPS auf den Markt gebracht. Deren Fernseher haben auf der Rückseite Beleuchtungselemente, die je nach ausgestrahltem Bild die Farben des TV-Bildes auch auf die Rückseite projezieren. Dieser Effekt sieht in dunklen Räumen echt Klasse aus!)

    Eigentlich reichte mir diese selbstgebaute Vorrichtung – es nervte mich aber schon von Anfang an, dass in dieser Beleuchtung wohl ein Kriechstrom war, denn auch wenn die angeschlossenen 4 LEDs ausgeschaltet war, glommen sie in einem leichten Grünton.

    Letztens war aber eines der vier LED Leuchten durchgebrannt (vermute ich mal – könnte aber auch ein Kabelbruch gewesen sein) – bei einem Preis von knapp 30 € für das komplette Teil fange ich auch gar nicht an groß nach dem Fehler zu suchen. Wenn es nach pusten und am Stecker wackeln immer noch nicht funktioniert, landet die widerspenstige Hardware in der Mülltonne.


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    Ich überlegte tatsächlich kurz, ob ich wieder die gleiche Beleuchtungslösung kaufen sollte, stiess dann aber beim stöbern im Internet auf diese exklusivere Art der Beleuchtung. Der Preis von ungefähr 70 € erschien mir fair – hier gab es ja auch einen echten Mehrwert.

    Die Bewertungen lasen sich ganz gut und auch wenn diese Beleuchtung kurz davor ist in den Bereich China-Schrott zu fallen – dieser Technik-Bereich ist komplett in den Händen chinesischer Hersteller und Verkäufer. Das erkennt man bei AMAZON sofort, wenn man sieht, welche unaussprechlichen Namen die jeweiligen Verkäufer haben.

    Monatsrückblick November 2025 - es ging beim Cash mal wieder drüber und drunter..(Animation oben: So sieht es dann hinterher aus. Ich habe ein kleines Video von dem TV-Sender „DELUXE Musik Ambient“  aufgenommen und das als Gif-Animation gespeichert um euch zu zeigen wie sich das Farbspiel anhand des Bildschirminhaltes verändert. Das TV-Bild ändert sich nur langsam – ihr müsst da schon länger draufschauen, aber ich denke, man kann den Effekt gut erkennen.)

    Bei diesem Artikel gibt es aber Entwarnung. Der Verkaufskarton ist stabil und wertig bedruckt, die einzelnen Komponenten sind gut verpackt gewesen und auch eine vernünftige, leserliche Installationsanleitung in einwandfreiem Deutsch auf vernünftigem Papier gibt es.

    Die Installation der GoVee Backlit Beleuchtung stellt auch keine große Herausforderung dar – es sei denn, man hat so einen Riesenklotz von Fernseher wie ich, der dann auch noch fest an der Wand montiert ist – da muss man sich schon ganz schön hinter den ausgefahrenen Fernseher zwängen und ohne Leiter kommt man auch nicht an den oberen Bereich der Rückseite um dort die LED-Leiste anzukleben.

    Einziger Kritikpunkt: Die Klebekraft der 3M-Kleberückseite der LED-Kette ist zu niedrig. Speziell bei meinem LG, der eine geriffelte Rückseite hat, klebt der Haftstreifen nur auf 50% der Oberfläche – das reicht zwar um den Streifen zu fixieren, kaum ist aber etwas Bewegung im Spiel, weil man mit dem Streifen eine Kurve verlegen muss, löst sich der bisher verklebte Bereich. Das nervt total!

    Auch die beiliegenden Klebehaken haben die gleiche mangelhafte Haftkraft und wenn man während der Montage etwas zu Boden fallen hört, kann man sicher sein, dass ein weiterer Klebehaken dem Newtonschen Schwerkraftgesetz gefolgt ist und es sich auf dem Boden bequem gemacht hat. Mal kurz in die Runde gefragt: wenn ein Teil, das eigentlich dafür gedacht ist ein anderes Produkt zu fixieren schneller wieder abfliegt, als das Produkt welches es halten soll – was sagt uns das? Genau: ist Scheiße konzipiert!…

    Jetzt bin ich aber nicht bereit mich von unterdimensionierten Klebehaken um den Lohn meiner Arbeit bringen zu lassen – ich hatte noch 2 komplette Rollen selbstklebendes Klettband von meiner Klimaanlageninstallation übrig, von dem ich wusste, dass dieses Band wie der Teufel klebt. Also einige mehrere Zentimeter lange Stücke mit einer Schere abgeschnitten und dieses Band an den nötigen Stellen über die Leiste geklebt. Da löst sich nichts mehr!

    Danach muss der Arm, der die Kamera hält oben in der Mitte des Fernsehers angebracht werden, doch der hängt automatisch schon fast richtig, wenn man ihn oben drauf legt. Govee nennt das „Schwerkraftaufhängung für die Kamera“.

    Als letztes noch die zentrale Einheit – ein kleiner Kasten, den man an die Rückseite des Fernsehers klebt – mit dem mitgelieferten Netzteil (dessen Kabel bei einem hängend angebrachtem TV zu kurz ist) den USB-C Anschlüssen des LED-Streifens und dem Verbindungskabel der Kamera verbinden und damit ist die handwerkliche Installation auch schon soweit abgeschlossen. Die Kamera muss jetzt noch zum Abschluß mittels der App (die ist auf Deutsch und gut gemacht) justiert werden.

    Vorher muss die zentrale Einheit der Beleuchtung – der bereits erwähnte kleine Kasten – mit dem WLAN gekoppelt werden. Das funktioniert aber nur im 2,4 GHz-Netz – es macht also Sinn eure heimischen WLANs namentlich auch so kenntlich zu machen, dass man weiss welches WLAN auf welcher Frequent funkt.

    Ist die Verbindung mit dem Router hergestellt, kann man mit der Kalibrierung der Kamera fortfahren: es gibt extra 8 große orangefarbene Quader, die selbstklebend sind und die man sowohl in die äußersten Ecken des TV-Displays klebt, als auch jeweils in die Mitte dazwischen – insgesamt also 7 Quader – oben in die Mitte braucht man keines, denn dort sitzt die Kamera (die Kalibrierungs-Quader kann man nach der Justierung wieder abnehmen und wieder auf das Trägerpapier pappen – falls man noch mal was nachjustieren muss). Die Kamera versucht nun die einzelnen Eckpunkte zu erkennen und gibt in der App das ermittelte Bild aus.


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    In der App zieht man mit den Fingern nun fehlerhafte Punkte auf die richtigen Stellen, denn man sieht in der Vorschau, wo die orangefarbenen Punkte sind und das war’s auch schon.

    Monatsrückblick November 2025 - es ging beim Cash mal wieder drüber und drunter..(Bild rechts: Die Govee-App auf dem Smartphone steuert die ganzen Lichteffekte – und davon gibt es reichlich! Man kann sogar selber creativ werden und auf Wunsch eigene Farbanordnungen um den Bildschirm rotieren lassen. Oder man wählt aus vorgegebenen Szenen eine Naturkulisse aus und stellt einen Sonnenaufgang nach, oder einen Wald, oder ein rauschendes Meer.. oder, oder, oder.. Lass Dir was einfallen..)

    Als letztes fragt die App dann nur noch nach der Verlegungsrichtung des LED-Streifens und zeigt ein im 90° Winkel ausgebildetes rot-blaues Farbsignal auf der Rückseite des Fernsehers. Man wählt dann das entsprechende von den 4 Möglichkeiten aus, damit die Beleuchtungseinheit weiß, wie sie die LEDs ansteuern soll und dann ist Govee einsatzbereit.

    Mit der App kann man dann die Beleuchtung steuern: Helligkeit, Farbabgleich, ob die Beleuchtung auch auf Musik reagieren soll (ganz nett beim Radio hören, denn da bewegt sich ja nicht viel auf dem Bildschirm) und noch so einige andere Dinge. Selbst vordefinierte Beleuchtungsmodi von Usern kann man übernehmen.

    Ich persönlich finde die Beleuchtung Klasse und diese kleine Version reicht auch für meine Zwecke völlig aus. Es gibt auch noch andere Versionen aber die große Pro-Version, die zwar mehr LEDs pro Meter hat – und 3 Kameras statt nur einer – kostet auch über 200 €.. und das ist es mir dann auch ein Tacken zuviel..

    Wer schreibt, der bleibt – gilt auch beim Bloggen..

    Monatsrückblick November 2025 - es ging beim Cash mal wieder drüber und drunter..(Bild links: Ja, Opa gibt sich in Zukunft etwas martialischer als bisher – suche noch ein cooles Tatoo, welches ich mir auf den Arm tackern lasse – vielleicht „alles Schlampen – auch Mutti“. Mal sehen. Dieses Bild ist jedenfalls das neue Dr. Nerd Gesicht)

    Verlassen wir den Bereich „exsessiver Kaufrausch“ und kommen wir – nach fast 14 Minuten Lesezeit endlich mal zu den persönlichen Dingen. Hier geht es hauptsächlich jetzt um meinen Blog, denn ihr werdet gemerkt haben, dass in der Anfangs-Slideshow ein aktuelleres Bild von mir vor euch hin und herwandert (falls nicht solltet ihr mal den Browser-Cache aktualisieren!). Ja, Opa lässt sich jetzt einen Bart stehen und will etwas für seinen Coolness-Factor tun.. wird ja auch mal Zeit, nicht wahr? Oder wie es Zonen-Gabi sagen würde: „nöwa“..

    Monatsrückblick November 2025 - es ging beim Cash mal wieder drüber und drunter..(Bild rechts: die Zugriffszahlen steigen seit einiger Zeit sehr stark an. Aktuell ist er ungefähr viermal so hoch als üblich. Ich habe mal eine rote Hilfslinie eingezeichnet. Im Dezember habe ich zwar meist einen sehr starken Zugang weil unglaublich viele Anfragen mit dem Keywort „Heiligabend auf dem Gänsemarkt“ meinen Veranstaltungskalender als Top-Ergebnis auswerfen, aber aktuell kommt der Traffic hauptsächlich über die unterschiedlichsten Produkt-Tests.)

    Ich weiss nicht ob es an meinem neuen Profilbild liegt, oder weil ich durch meine etwas erhöhte – durch Krankheit bedingte – Freizeit etwas mehr gebloggt habe und google gemerkt hat, dass sich meine Schreibfrequenz erhöht hat und meinen Blog nun höher rankt: meine Zugriffszahlen steigen in letzter Zeit stark an und ältere Beiträge, die ich mangels Zugriffe schon als VG Wort Einnahmequelle abgeschrieben hatte, bekommen wieder stattliche Zugriffszahlen. Ist ja auch mal schön.

    Monatsrückblick November 2025 - es ging beim Cash mal wieder drüber und drunter..(Bild rechts: meine Beiträge tauchen nach einer längeren Durstrecke in letzter Zeit wieder mehr und mehr in den google Suchergebnissen auf. Finde ich echt gut, da ich mehr auf „Laufkundschaft“ angewiesen bin – ihr wisst ja, wie miserabel ich im Netzwerken bin. Ich bin mehr so: „andere Menschen? Boah! Geh mir weg!!“  )

    Auch meine Suchergebnisse tauchen bei google jetzt wieder vermehrt unter den Top-Suchergebnissen auf und werden – leider – auch zur Generierung von KI generierten Suchergebnissen genutzt. Ich bin ja immer noch der Meinung, dass hier so etwas wie Diebstahl von geistigem Eigentum herrscht: es ist ja etwas anderes wenn eine Suchmaschine die wahrscheinlichsten Suchergebnisse auflistet und der Besucher dann selber wählen kann, welche Webseite er besucht, oder ihm schon der von einem anderen Autor verfasste Text als eigenes Ergebnis angezeigt wird. Google zeigt ja wenigstens die Links zu den herangezogenen Webseiten der Inhaltsgenerierung daneben an – bei Bing ist da nur ein kleines Kettenglied-Symbol mit einer Zahl auf die kein Mensch jemals klickt.


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    Plex und heimisches TV – endlich klappt das auch bei mir!

    Ich hatte ja schon vor ein paar Monaten einen Beitrag zu meinem DIY-Medienserver unter Windows 11 veröffentlicht. Darauf läuft der Plex-Server (über den hatte ich auch schon einiges veröffentlicht). Ich habe in meiner IT-Infrastruktur den Fritz! DVB-C Repeater 2400 im Einsatz, der das immer noch seitens Vodafone eingespeiste TV-Signal empfängt. In Plex kann man nun erkannte DVB-C Repeater als TV-Empfänger hinzufügen und ganz bequem direkt auf den Medienserver aufnehmen.

    Monatsrückblick November 2025 - es ging beim Cash mal wieder drüber und drunter..(Bild rechts: Der Fehler lag bei mir, weil ich der Meinung war, dass der Kabelnetzbetreiber hier – wie auch seitens VONOVIA angegeben ist – Vodafone sein soll. Dementsprechend wählte ich die falsche Kanalliste mit anderen Frequenzen. Der immer noch ins Kabelnetz einspeisende magentafarbene Provider Telekom wäre die richtige Wahl gewesen. Mit dieser Frequenzliste kann ich nun direkt unbegrenzt aufnehmen und muss keine Angst haben, dass bei O2 mit Waipu-TV aufgenommenne Fernsehaufzeichnungen nach bestimmter Zeit gelöscht werden.)

    Plex speichert die aufgezeichneten Videostreams als .TS-Dateien ab und das nacharbeiten kann man ganz easy mit Shotcut machen. Zu diesem tollen Programm hatte ich auch letztens was geschrieben. Das aufzeichnen des Videostreams klappte aber lange Zeit nicht, weil die Senderliste irgendie nicht mehr passte. Immer kam die Meldung „Sender kann nicht eingestellt werden – bitte Verbindung prüfen“.

    Monatsrückblick November 2025 - es ging beim Cash mal wieder drüber und drunter..(Bild links: so sieht das ganze doch schon besser aus. Ich habe natürlich nicht alle verfügbaren Sender aktiv geschaltet – echt, wer schaut schon die ganzen Verkaufs, Bibelgesülze, oder andere Gedankendurchfall verbreitenden Trash-Sender? Hier habe ich echt nur alle Sender aktiv geschaltet, von denen ich auch mal Sendungen aufzeichne.)

    Dazu muss man wissen, wie man die Senderliste einbindet: Plex erkennt die im heimischen Netz verfügbare Hardware (der Fritz DVB-C Repeater gehört glücklicherweise zu den unterstützten Geräten) und fragt dann nach der Postleitzahl deines Wohnortes. Danach gibt Plex dir dann eine Auswahl an Kabelnetzbetreibern aus und man muss den richtigen auswählen. Das ist bei der Vielzahl an Anbietern schon schwer genug.

    Ich war der Meinung, dass die Telekom ihre Einspeisung an Vodafone abgegeben hatte, denn lt. VONOVIA gab es eine aktuelle Senderliste die Vodafone als Betreiber des Kabelnetzes angab. Das war leider falsch, denn anhand dieser Senderliste liess sich kein einziger Kanal anzeigen. Das EPG wurde zwar korrekt angezeigt, aber kaum wollte man etwas auf dem jeweiligen Sender anschauen, gab es die Fehlermeldung, dass der Sender nicht eingestellt werden kann. Das war schon ziemlich blöd.

    Dass der Fritz!-Repeater einwandfrei funktionierte und er auch die Sender korrekt erkannte, merkte ich mit dem VLC Player von Videolan.org. Der zeigte nämlich im Netzwerkstream auf allen meinen Endgeräten die kompletten Sender an. Auch die Fritz! TV App zeigte mir die an. Es konnte also nur an der Konfiguration in Plex liegen.

    Mehr durch Zufall wechselte ich bei der letzten Installation auf die Senderliste der Telekom und verband die erkannten Sender mit den Programmplätzen, die Plex anbot. Hier muss man an folgendes denken: Die HD Sender des öffentlich rechtlichen TV-Programms gehören zur Grundversorgung und müssen auch so ausgestrahlt werden – alle anderen HD-Sender nicht. Wer also nicht für HD bezahlt kann nur die SD-Version der Ausstrahlung koppeln. Macht er es mit einer HD-Frequenz gibt es eine Fehlermeldung. Vielleicht hift dieser Tip im Monatsrückblick November 2025 ja einem, der das gleiche Problem hat..

    Der Autor ist sich bewusst, dass der Monatsrückblick November 2025 diesmal ein echt dicker Brocken ist, der neue Leser überfordern kann – ebenso wie die zahlreichen größeren und kleineren finanziellen Transaktionen. Der Autor schwört aber, dass sein Konto immer noch im Plus ist. Der in der Über-Unterschrift (sagt man das so?) genannte Satz: „mein Studio-Equipment ruft nach „Erneuerung““ ist ein Easter-Egg für Film-Fans die ebenfalls im biblischen Alter des Autors sind. Er bezieht sich auf den Science-Fiction Film: Flucht ins 23. Jahrhundert (Originaltitel: Logan’s Run).

    In diesem Film müssen alle Menschen, die das 30. Lebensjahr erreichen in das Erneuerungskarussel. Kleiner Spoiler: Die Menschen denken, sie werden wiedergeboren, in Wahrheit werden sie abgemurkst. Aber so ist das im Leben – man wird von der Geburt bis zum Tod einfach ewig verarscht. Diese unterschwellige Botschaft hat der Autor im ganzen Blogbeitrag äußerst subtil versteckt.

    Und keine Angst – der Autor bettelt trotz baldiger Altersrente nicht um finanzielle Zuwendungen in Form von Geldleistungen oder Plastiksäcken voller Pfanddosen die Nachts von anonymen Spendern vor seiner Haustür deponiert werden – jedenfalls diesen Monat noch nicht..

    der Autor

  • Monatsrückblick August 2025 – grandiose Karma Challenge und Good Bye Sommer?…

    Hidiho liebe Community! Ich bin mal wieder spät dran mit dem Monatsrückblick für diesen Monat. Ist immer etwas doof, wenn man den ganzen Monat mit anderen Dingen beschäftigt ist und dann in der letzten Woche den ganzen Monat noch mal aufarbeiten muss. Der Monatsrückblick August 2025 macht da mal wieder keine Ausnahme.

    Glücklicherweise gab es diesen Monat gar nicht mal so viel – einiges wird einen eigenen längeren Beitrag bekommen wie zum Besipiel, dass der kostenlose und wirklich tolle Shotcut Video-Editor nun die Funktion bietet Untertitel automatisch einem Video hinzuzufügen! Wirklich, das ist eine Megafunktion – und ich hab’s getestet, es klappt wunderbar!

    Andere Dinge haben schon vor dem Monatsrückblick August 2025 einen längeren Beitrag bekommen, so wie der Test meines neuen „Daily Drivers“ (blödes Wort, echt!), ein HP Omnibook X Flip mit der unaussprechlichen Bezeichnung „16-as0774ng„. Das Teil rockt echt! Flüsterleise im Betrieb aber schnell wie der Blitz und mit einem riesigen OLED Touchscreen (sogar aus kratzfestem Corning Gorilla Glas).


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    Ich glaube, das wäre was für die reiselustige Kasia, die ihren Blog effizienter gestalten will – oder für den Buddy vom Agentursatire Blog – ich bin sicher, das schicke Omnibook würde ihm ebenso wie sein Sidekick Brad MacCloud aus dem Clan der MacClouds (sein nimmermüdes und nur für ihn hörbare MacBook Pro) Dinge ins Ohr flüstern – halt nur wesentlich weiblicher und sexier. Und ich glaube manchmal, Buddy mag es insgeheim von Weibsvolk geknechtet zu werden..

    die miesen Dinge zuerst: keine Hochzeiten aber 3 Todesfälle..

    Privat war dieser Monat eine einzige Katastrophe. Ich bekam Post von einem früheren Freund, von dem alle dachten, er wäre schon längst verstorben. Doch das war er nicht – und der Grund warum ihn niemand mehr gesehen hatte war wirklich traurig.

    Monatsrückblick August 2025 - grandiose Karma Challenge und Good Bye Sommer?...(Bild links: Nix mit Tintenstrahl – oder Laserdrucker. 1977 wurde noch mit der Schreibmaschine getippt! Zur Info für die junge Generation: das ist so was wie deine Computer-Tastatur – nur halt Analog, ohne automatischen Zeilenumbruch und ohne Fehlerkorrektur. Für 1000,00 Deutsche Mark gab es zu der Zeit einen klapprigen VW Bus, der uns bis zum Nordcap und zurück brachte. Für die Summe haben wir damals alle unser Erspartes zusammengekratzt. Dass der „blaue Blitz“ vorne einen Treffer hatte und wir den erst mal reparieren mussten und einen neuen Scheinwerfer einbauen – das machte die Vorfreude auf das „Abenteuer Nordcap“ nur noch größer.)

    Dazu muss man wissen: wir waren früher ein Quintett: Norbert, Willi, Klaus, Dieter und ich. Wir machte fast alles zusammen. Wir kauften uns beispielsweise einen verunfallten alten VW Bus von der deutschen Bundespost, reparierten den, bauten den im Innenraum aus (das Teil hatte ein Hochdach und man konnte aufrecht darin stehen) machten eine „große“ Inspektion – was bedeutete, dass wir einen Ölwechsel an unserer Tanke durchführten und 3 Zündkerzen der 4 Zündkerzen wechselten, weil wir an die verfluchte 4. nicht dran kamen – und dann fuhren wir mit der Gurke zum Nordkap!

    2 Wochen fuhren wir mit dem Teil Richtung Norden – quer durch Deutschland, Dänemark, Schweden, Norwegen und zurück. Zu dem Zeitpunkt waren wir grade mal 18 bis 19 Jahre alt, hatten frisch den Führerschein, waren in der Lehre und hatten dementsprechend kaum Kohle. Alles war improvisiert und mit der heißen Nadel gestrickt – und das war es, was man heute wohl ein Abenteuer nennt.

    Es gab keine Satellitennavigation, google Maps oder ähnliches – wir hatten einen zerknitterten Falk-Atlas, der fast auseinanderfiel, bei jedem Landeswechsel mussten Pässe gezeigt werden und eine andere Währung eingetauscht werden und wenn es Zeit wurde zu schlafen, dann wurde eine Holzplatte im hinteren Bereich der Radkästen als Bettkastenersatz montiert auf dem Willi, Norbert und ich schliefen. Klaus und Dieter konnten bei der Reise nicht teilnehmen, denn Klaus hatte zu dem Zeitpunkt seine Meisterprüfung zum Raumausstatter und Dieter bekam zu dem Zeitpunkt keinen Urlaub.

    Irgendwann ging dieser Fünferpasch auseinander – Freundinnen, Umzüge in andere Orte, beschissene Arbeitszeiten, die den damals noch unbekannten Begriff „Work-Live Balance“ torpedierten. Irgendwann war jeder von uns ein von einem anderen Freundeskreis assimiliert worden oder Einzelkämpfer im täglichen Wahnsinn des Lebens.

    Dem einen oder anderen winkte mehr das Glück: Willi, der als einziger studiert hatte, bekam einen tollen Job bei Siemens, musste aber dafür nach München ziehen. Norbert blieb im Einzelhandel – musste aber jeden Tag ewig lange bis nach Lippstadt pendeln, Klaus arbeitete als Raumausstatter – heiratete eine gutbetuchte Adelige die ein Pferdegestüt hatte und Dieter verschwand auch irgendwo ins Nirgendwo.

    Ich wirbelte dank wechselnder Beziehungen zu Weibsvolk auch in den einen oder anderen Freundeskreis, der sich nach den unvermeidlichen Trennungen auch größtenteils wieder ausdünnte. So blieb es auch jahrzehntelang. Dieter traf ich das letzte mal bestimmt vor über 15 Jahren in meiner Siedlung, als er von einem Besuch bei seinen Eltern kam.

    Er war damals schon schwer von der Diabetes gezeichnet – man hatte ihm die Zehen des rechten Fußes amputiert, weil die abgestorben und nur noch schwarze Stümpfe waren, auch der Kreislauf war nicht der Beste und die Zukunftsdiagnose sah auch eher bitter aus.

    Irgendwann – ich weiß gar nicht mehr wie – wurde mir Willi wieder in meinen Freundeskreis gespült. Der war von München zurück nach Schwerte gezogen, wohnte dort mit seiner Frau in einem schicken Häuschen mit Garten und verprasste seine Rente. Wir beschlossen die alte Freundschaft wieder aufleben zu lassen und trafen uns immer Sonntags um dann zwei oder drei Stunden durch die Gegend zu latschen und über Gott und die Welt zu sabbeln.


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    Vor knapp 10 Jahren traf ich dann auch völlig überraschend Klaus bei meinem Arzt im Wartezimmer und wir quatschten: Er wohnte gar nicht weit von mir entfernt – grade mal 500 Meter Luftlinie und wir frischten ebenfalls die alte Freundschaft wieder auf, machten viel zusammen, feierten Parties in seinem Garten. Wir sprachen auch über die anderen aus der damaligen Truppe. Als die Sprache auf Dieter kam, meinte er, dass er schon vor Jahren verstorben wäre. Ich stellte die Aussage nicht in Frage, denn anhand Dieters Krankheitsgeschichte erschien mir das durchaus glaubhaft.

    Wir hielten ziemlich engen Kontakt ohne uns zu nah auf der Pelle zu hängen. Dass er sich manchmal wochenlang nicht meldete war seinem Job geschuldet, den er mit Begeisterung ausübte. Ich dachte mir deshalb auch nichts dabei, als mal wieder einige Wochen weder das Telefon schellte, noch eine Whatsapp-Nachricht eintrudelte.

    Als ich dann plötzlich eine Whatsapp bekam wusste ich mit dem Satz: „komm mich doch mal besuchen – der Löffelsammler ist unterwegs“ nichts anzufangen. Auch dass die angegebene Adresse ein Krankenhaus in Dortmund-Hörde war, regte nicht mein Misstrauen.

    Ich fuhr nach Absprache zu ihm, fragte an der Anmeldung nach der Zimmernummer suchte dann auf der entsprechenden Abteilung nach der Zimmernummer und öffnete die Tür. Dort lagen nur 2 alte Männer im Bett – keiner davon sah aus wie Klaus.

    Ich wollte grade wieder zurück und die Zimmertür schließen, als der alte Mann im hinteren Bett sagte: „Peter, hey ich bin’s!“ – das war das erste Mal, dass ich sehen musste, wie schnell Krebs und auch die Therapie einen menschlichen Körper zerstören kann.

    Klaus war immer der lebhafteste und wildeste von uns, hatte dichte schwarze Haare wie ein Indianer gehabt und ein lächeln mit blendend weißen Zähnen – ein echter Frauentyp, der ständig neue Freundinnen hatte. Jetzt lag da plötzlich ein glatzköpfiger alter Mann mit eingefallenem Mund (denn man hatte ihm wegen einem Tumor im Kopf und der damit verbundenen Bestrahlung sämtliche Zähne gezogen), der kaum sprechen konnte und aufgrund der auszehrenden Behandlung völlig erschöpft war und wegen der Bestrahlung des Gehirns auch die eine oder andere motorische Störung hatte. Es war ein erbärmlicher und trauriger Anblick..

    Klaus wurde ein paar Wochen später als „austherapiert“ entlassen. Wer glaubt, das bedeutet etwas gutes – Nein, im Gegenteil: es heißt, das die Ärzte alle bekannten Therapien angewandt haben, die Krankheit immer noch da ist und der Patient in die Palliativmedizin geht, die darauf abzielt, die Zeit bis zum Tod noch so angenehm wie möglich zu gestalten. Sein Lieblingssatz war immer: „alles wird gut“ – leider traf der bei ihm nicht zu: Klaus lebte noch einige Monate in seiner Wohnung, bis er in ein Hospiz ging, wo er nach wenigen Wochen im Januar 2016 im Alter von 57 Jahren verstarb.

    Norbert, das hatte ich über seine Schwägerin erfahren, sollte wieder in Dortmund wohnen – sogar in seinem Elternhaus, in dessen Einfahrt wir damals am blauen Blitz rumgebastelt hatten. Willi und ich gingen bei unseren Spaziergängen häufig an dem Haus vorbei – und hofften, dass er vielleicht irgendwann mal im Garten zu sehen wäre, damit man ihn ansprechen konnte – doch von Norbert war nichts zu sehen. Und einfach auf Verdacht da an der Haustür klingeln, fanden wir dann auch zu aufdringlich.

    Irgendwann an einem Sonntag ging ich mal alleine auf der Straße entlang um von dort in der Bolmke meine Runden zu drehen. Da sah ich plötzlich Ute draußen stehen. Ute kannte ich noch von früher – sie war eine ehemalige Kollegin und irgendwie hatte es zwischen Ihr und Norbert „gefunkt“ – die beiden wurden ein Paar und heirateten etwas später.

    Ich nahm die Chance wahr und rief mehr fragend als bestimmt „Ute?“ zu ihr herüber und genauso fragend kam ein „Peter?“ zurück, denn so richtig sicher waren wir beide nach den Jahrzehnten der Trennung nicht, ob wir es wirklich mit den damaligen Personen zu tun hatten. Wir führten etwas Smalltalk und ich liess anklingen, dass wir auch immer mal mit dem Gedanken gespielt hatten bei den beiden zu klingeln – uns das aber nicht getraut hatten.

    Wir würden auch gerne Norbert mit zu den Spaziergängen nehmen, wenn er Zeit und Lust hätte und Ute fand die Idee gut und wollte Norbert dazu bringen sich bei uns zu melden.

    Ich schrieb Sie später noch ein paar mal über whatsapp an, weil von Norbert gar keine Rückmeldung kam. Sie wollte bei Norbert nochmal „Druck“ machen sagte aber, dass er wegen Diabetes schlecht laufen könnte und nicht so lange Strecken gehen könnte. Das verstand ich als Ex-Diabetiker natürlich.

    Irgendwie geriet das Thema dann auch wochenlang in Vergessenheit und Willi und ich gingen wie gewohnt zu zweit unsere sonntäglichen Runden..


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    Am 5. Mai 2024 bekam ich von Ute die Nachricht, dass Norbert in der Nacht gestorben war – und das war schon ein heftiger Nackenschlag: Klaus, Norbert, Dieter – alle tot und nur noch Willi und ich übrig aus der damaligen Truppe. Da merkt man, dass das Leben endlich ist und man nicht unsterblich.

    Ute, der ich momentan im Bereich IT helfe, Norberts Nachlass zu regeln, erzählte mir, dass Norbert zwar gerne den Kontakt mit uns wieder aufgenommen hätte, aber die Diabetes von Norbert auf  Bauchspeicheldrüsenkrebs zurück zuführen war, mit der Erkrankung er in Behandlung war und er durch die Bestrahlung und Chemos stark geschwächt war. Er wollte aber nicht, dass jemand davon erfuhr. Das macht die Geschichte noch trauriger.

    Monatsrückblick August 2025 - mysteriöser Brief(Bild rechts: ein mysteriöser Brief, der dringendes Eingreifen erforderte – endlich konnte ich mal was für meine Karma-Punkte Bilanz tun.)

    Nun, bis vor wenigen Wochen waren Willi und ich der festen Meinung, dass wir die beiden letzten Mohikaner waren – bis ich Abends einen Brief im Postkasten hatte, der äusserst mysteriös war: Ein Briefumschlag ohne Fenster, leicht verknittert – dazu handschriftlich die Adresse mit krakeligen Buchstaben aufgeschrieben. Dieser Brief verhies schon vom äußeren übles.

    Beim öffnen kam ein hangeschriebenes vergilbtes Blatt Papier aus einem Block zum Vorschein. Dort stand nicht viel drauf – nur: „Hallo Peter Brauche deine Hilfe!!“ sowie eine Telefonnummer aus dem Dortmunder Ortsnetz und eine krakelige kaum zu entziffernde Unterschrift. Beim wenden des Umschlags konnte ich den Absender entziffern – es war Dieter, von dem alle dachten, er wäre schon lange verstorben.

    Natürlich rief ich ihn noch am gleichen Abend an und war erschüttert als ich hörte, was Dieter für Probleme hatte. Er saß mittlerweile in einem Rollstuhl, weil man ihm den rechten Unterschenkel amputiert hatte und der verbliebene linke Fuß des anderen Beines war auch kurz davor entfernt zu werden.

    In diesem Zustand konnte er natürlich nicht wie jeder normale Mensch zu Fuß einkaufen gehen – die Nachbarin, die ihn bis dahin versorgt hatte war vor kurzem weggezogen und sonst lebten in dem Haus nur Menschen, die entweder kein Deutsch sprachen oder selber gesundheitlich stark eingeschränkt waren (sein direkter Nachbar war ebenfalls einen Monat vorher verstorben). Es brannte lichterloh…

    Dieter hatte versucht mit seinen kaum vorhandenen Internet-Kenntnissen Lebensmittel aus einem nahe gelegenem REWE Markt zu bestellen, doch schon beim anlegen eines Kontos kam er ins straucheln. Da gab es einiges für mich zu tun, denn Dieter war weder für das Onlinebanking freigeschaltet, noch hatte er eine email-Adresse oder einen Paypal-Account – alles Dinge, die für unsereiner völlig normal ist, aber für jemanden, der nur einmal im Monat seinen Kontoauszug in Papierform bekommt eine völlig unbekannte Welt.

    Es dauerte Wochen, bis ich über alle möglichen Hotlines alles in seinem Namen beantragt und freigeschaltet hatte. Zur Bank musste ich für ihn gehen, denn Dieter konnte ja seine Wohnung nicht mehr verlassen und mittels einer von mir erstellten und von Dieter unterschriebenen Vollmacht konnte ich für Dieter das Internet-Banking aktivieren. Leider unterlief dem Filialleiter ein peinlicher Flüchtigkeitsfehler – die von mir eingegebene T-Pin war dreimal falsch – nicht, weil ich die falsch eingegeben hatte, sondern weil der Zweigstellenleiter erst hinterher bemerkte, dass das Online-Banking trotz 3 oder 4maligem Anruf bei der Hotline nicht freigegeben worden war.

    Also musste alles nochmal beantragt werden. Es dauerte dann wieder ein paar Tage, bis die neue T-Pin kam – ich eierte mit dem Brief erneut zur Bank und diesmal ging dann auch in der Tat alles glatt und ich konnte seine Kontoverbindungen einen Tag später mit Paypal verbinden, damit bei PicNic die geforderte zweite Bezahlmöglichkeit hinterlegt war. Bei den Bestellungen und Bezahlvorgängen muss ich Dieter aber immer noch helfen, denn das wechslen zwischen den Apps auf dem Smartphone ist für ihn als ungeübten Smartphone-Benutzer noch zu kompliziert.

    Ich schärfte ihm zusätzlich dringend ein aktuell verschickte Pishing-Mails von Paypal oder anderen Finanzdienstleistern, die „verdächtige Kontobewegungen“ bemerken und drohen das Konto zu sperren auf jeden Fall ignorieren soll.


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    Dies alles – verbunden damit, dass ich über 4 Wochen ganz alleine für das komplette thyssenkrupp Quartier verantwortlich war, weil alle anderen Kollegen sich entweder in den Krankenstand oder Urlaub verabschiedet hatten ließen sowohl meine Laune als auch die körperlichen Energie-Akkus sinken. Dazu habe ich seit Anfang des Monats Schmerzen im Fußgelenk, war sogar mehrere Tage Arbeitsunfähig geschrieben weil ich nur unter Schmerzen gehen konnte.

    Aktuell ist mein Frühsport Novalgin-Tabletten schlucken und Diclophenac-Salbe auf den Knöchel reiben. Wenn die Knöchelgeschichte nicht besser wird muss ich zum Orthopäden. Da ich deshalb kaum noch freiwillig mehr gehe als ich muss, fehlen mir auch Bewegungseinheiten und ich habe in 4 Wochen 2 Kilo zugenommen. Das frisst mich auch an. Ich bin deshalb aktuell froh, wenn ich Abends zu Hause bin ich einfach mal die Beine hochlegen kann und mal keine „ich brauche deine Hilfe“ Whatsapp eintrudelt. Die Menschen mit denen ich Privat Kontakt pflege, werden gemerkt haben, dass ich mental etwas angefressen bin und nicht so kontaktfreudig und gutgelaunt wie sonst.

    Themawechsel, bevor hier im Monatsrückblick August 2025 noch Tränen bei allzu sensiblen Lesern fliessen..

    es Midea Portasplittet im Duo..

    Salzige Körperflüssigkeiten kommen ja nicht nur aus den Tränendrüsen der Augen, sondern auch aus den Schweißdrüsen des Körpers – besonders bei Sport und oder Hitze. Deshalb habe ich in meiner höher gelegenen Wohnung bisher immer Klimaanlagen im Einsatz gehabt um den Verlust von Körperflüssigkeiten weitestgehend zu minimieren. Von Energiefressenden Monogeräten, die kaum irgend etwas bewirkten, außer dass bei der Jahresendabrechnung eine Herzattacke bei Ansicht der Strom-Nachzahlung durchaus im Rahmen des möglichen war, über Zweischlauchklimaanlagen, die sowohl optisch als auch energetisch eher was für allein lebende Eigenbrötler waren bis zu den aktuellen mobilen Splitgeräten – ich kenne sie alle!

    Monatsrückblick August 2025 - grandiose Karma Challenge und Good Bye Sommer?...(Bild links: Die im letzten Jahr gekaufte REMKO RKL 495 DLC wurde verkauft und dafür wurden 2 Midea Portasplit Klimaanlagen angeschafft. Die REMKO hat zwar eine noch etwas höhere Kühlleistung als die Midea Portaspli, aber sie ist leider auch sehr laut und die Gebläsestufen sind fest vorgegeben. Bei der Midea gibt es eine stufenlose Regelung über die App und einen speziellen Silent Modus.)

    Letztes Jahr hatte ich mit der REMKO RKL 495 DC mein erstes mobiles Splitgerät erworben und damit meine Wohnung gekühlt. Das große Außenteil stand auf einem Fenstersims von meinem Balkon. Das war die einzige Stelle, wo ich es platzieren konnte ohne umständliche Baumaßnahmen zu betätigen. Ich konnte dadurch die anderen Fenster der Wohnung weiterhin öffnen, ebenso wie die Balkontür. Es hatte aber einen Nachteil – den Strandkork konnte ich nicht mehr nutzen, denn der stand mit der Rückseite vor dem Gebläse des Außenteils aus dem im Sommer heiße Luft unangenehm den Strandkorb und die Rücken der dort sitzenden Personen aufheizte.

    Durch die etwas unsägliche Raumaufteilung meiner Bude reichte die REMKO auch nicht aus, die ganze Wohnung zu kühlen. Im Wohnzimmer waren es 18° Celsius – im Flur dann bereits 21° und im Schlafzimmer und in meinem Büro 25° und 26° Grad Celsius. Das musste irgendwie anders gehen.

    Monatsrückblick August 2025 - 2 mal Midea Portasplit im Einsatz(Bild rechts: Hier sieht man die beiden Außeneinheiten der Midea Portasplit. Die sind im Büro und Schlafzimmer auf den Fensterhalterungen sicher angebracht, zusätzlich mit einem Drahtseil gegen Fall gesichert und kühlen nun die ganze Wohnung ausreichend.)

    Als ich dann dieses Jahr die Midea Portsplit Anlage sah, war sofort die Lösung ins Sicht. Erst wurde für das Schlafzimmer die erste Midea gekauft und getestet, und da der Test absolut befriedigend verlief wurde eine zweite Midea für das Büro angeschafft und die REMKO wieder verkauft. Bei ebay bekam ich noch 1.000 € dafür und damit war der Kaufpreis der Midea, die ich über Amazon kaufte und mit Transport, Aufbau, Verpackung und Altgeräteentsorgung (ich hatte tatsächlich noch eine alte defekte Klimaanlage auf dem Dachboden stehen, die ich so problemlos und rechtlich unbedenklich entsorgen konnte) bis auf 100,00 € Differenz wieder eingespielt.

    Dazu kommt, dass die Luftströmungen der kalten Luft nun in der Wohnung besser funktionieren. Die kühle Luft aus dem Büro und dem Schlafzimmer treffen im Korridor aufeinander und bringen damit auch noch genug Kälte ins Wohnzimmer, ohne dass dort eine weitere Klimaanlage von Nöten wäre. Dort habe ich jetzt selbst bei mehrtägiger Affenhitze von über 35° draußen sehr entspannte 22° bis 23° Celsius im Raum.

    Wenn der Stromzähler zweimal klingelt…

    Dass Klimaanlagen im Gegenzug für den Luxus in einer angenehm klimatisierten Wohnhöhle zu leben jede Menge Strom verbrauchen ist scheinbar nicht jedem Mitmenschen klar. Aufgrund der auffälligen „Fensterdekorationen“ in Form der Außenteile der Midea wurde ich auch schon von einigen Ordnungsliebenden Mitmenschen mit erhobenem Zeigefinger darauf hingewiesen, dass fest verbaute Klimaanlagen nicht erlaubt sind.


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    Monatsrückblick August 2025 - grandiose Karma Challenge und Good Bye Sommer?...(Bild rechts: mein Stromverbrauch wird nun direkt an der Quelle erfasst. Dafür nutze ich den FRITZ! Smart Energy 250 Sensor, der direkt auf den Lesekopf des elektronischen Stromzählers gesetzt wird und dort mittels Magnetbefestigung von selbst haftet.)

    Da ich aufgrund eventuell zufällig zuschauender Zeugen und erwartbarer ernster juristischer Konsequenzen nicht jeden der selbsternannten Oberlehrer einen mit dem Baseball-Schläger vor den Detz kloppen kann, versuche ich mit aller Nettigkeit, derer ich imstande bin, bei Idioten aufzubringen, denen zu erklären, dass es eine MOBILE Klimaanlage ist und das MOBIL im Namen bereits klar macht, dass hier keine feste Installation durchgeführt wurde, die der Vermieter verbieten darf, sondern eine temporäre Inbetriebnahme für die Dauer der heißen Jahreszeit.

    Den meisten reicht die Erklärung – es gibt aber auch Unbelehrbare, die erst mal ein „Beweisfoto“ schießen, um mein Fehlverhalten beim Vermieter zu petzen. Ganz ehrlich? Wenn ich den Lotto Jackpot knacken würde, würde ich mir irgendwo eine einsame Insel kaufen, die auf keiner Seekarte verzeichnet ist, damit genug Raum zwischen mir und solchen Spinnern ist. Mit der vollzeitverwirrten herrschenden Spezies dieses Planeten bin ich echt durch..

    Monatsrückblick August 2025 - grandiose Karma Challenge und Good Bye Sommer?...(Bild links: ab sofort muss ich wenigstens zum Strom ablesen nicht mehr in den Keller. Das macht der Smart Energy 250 (rot umrandet) jetzt für mich. Aber bis es soweit war, gab es etliche Probleme zu bewältigen!)

    Aber kommen wir zurück zu Klimaanlagen und Stromverbrauch. Den messe ich jetzt, beziehungsweise erfasse ich den im Keller direkt am elektronischen Stromzähler mittels einem kleinen Messinstrument von FRITZ! (früher AVM). Das dafür verwendete Teil ist der FRITZ!Smart Energy 250 Sensor, der mittels Magneten einfach auf den Lesekopf des Stromzählers gesetzt wird und von dort die vom Stromzähler ermittelten Daten an die FRITZ!Box übermittelt.

    Leider gab es am Anfang starke Startschwierigkeiten mit dem Teil. Die Inbetriebnahme war kein Problem: an beiden Geräten (Smart Energy 250 und FRITZ!Box) den Connect-Schalter drücken – wenige Sekunden später sind die Geräte gekoppelt.

    Das klappte auch super und sofort meldete sich auch die FRITZ!Box und meinte, dass ein Firmware-Update für den Smart Energy 250 (auf dem die Firmware-Version 3.60 lief) verfügbar wäre und es das gerne installieren würde. Ich stimmte zu – aber dann ging einiges schief. Der runde sich drehende Donut, der anzeigt, dass im Hintergrund etwas passiert, drehte und drehte, doch nichts passierte. Irgendwann war alles wie vorher – aber das Update war nicht installiert worden, denn die FRITZ!Box fragte erneut, ob sie das Update für den Smart Energy installieren sollte. Also nochmal das ganze… mit dem gleichen Ergebnis: nämlich, dass das Update heruntergeladen wurde, die Installation startete – aber jedesmal nach etlichen Minuten einfach ergebnislos abbrach.

    Monatsrückblick August 2025 - grandiose Karma Challenge und Good Bye Sommer?... Monatsrückblick August 2025 - grandiose Karma Challenge und Good Bye Sommer?...

    (Bilder oben: Der Energy 250 zickte am Anfang ziemlich rum. Nachdem das Firmware-Update in die Hose ging, wurde das Gerät nicht mehr richtig erkannt und war praktisch unbenutzbar. Es brauchte einigen Mail-Verkehr mit dem FRITZ! Support, bis das Teil endlich tat, was es sollte.)

    Ich setzte den Energy 250 auf Werkseinstellungen zurück – koppelte das Gerät nochmal: NIX! Firmware war und blieb die 3.60. Also ein letztes Mal versucht und – Zack! – war der Energy 250 zerschossen: Das Gerät wurde als unbekannt deklariert und die Firmware war auch Unbekannt. Das fing ja schon mal gut an mit dem Teil…


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    Als nächstes versuchte ich über den AVM-Support eine Lösung zu finden, doch ich hatte irgendwie das Gefühl, dass mehr geraten wurde als eine Lösung dafür vorlag. Auch dass Fragen gestellt wurden, die ich bereits in der Fehlerdokumentation im Vorfeld beantwortet hatte, liessen mich etwas irritiert zurück und ich hatte die Befürchtung, dass weder die Screenshots noch meine Mail gelesen worden war.

    Monatsrückblick August 2025 - grandiose Karma Challenge und Good Bye Sommer?...(Bild rechts: Mit einer Excel-Tabelle kontrolliere ich den Stromverbrauch sämtlicher Verbraucher. Dafür habe ich überall die FRITZ! Energy 200 und 210 Steckdosen installiert. Die messen den Stromdurchfluss an den einzelnen Steckdosen im Haus. Noch genauer würde es gehen, wenn jedes Endgerät in einem eigenem Messgerät stecken würde – aber wir sollten die Kirche im Dorf lassen.)

    Manche vorgeschlagenen Vorgensweisen zur Fehlerbehebung funktionierten leider auch nicht wie beschrieben: So sollte der Energy 250 im Bereich Smart Home aus Geräte und Gruppen gelöscht werden. Das funktioniert aber nur, wenn man den Haken bei allen anderen Checkboxen entfernt und nur das unbekannte Gerät als einziges angezeigt wird. Ansonsten wird das Papierkorb-Symbol nicht angezeigt und das Gerät kann nicht gelöscht werden. Steht nur Nirgendwo – da bin ich selber nur durch Zufall drauf gekommen..

    Nachdem ich beide FRITZ!Boxen einmal komplett für mehrere Minuten stromlos gemacht habe und auch vorher aus der Datenbank der FRITZ!Box entfernt, startete ich einen letzten Versuch und Wunder über Wunder: diesmal meldete sich der Energy 250 nach kurzer Bedenkzeit mit der aktuellen Firmware-Version 3.70 an der FRITZ!Box an und ließ sich auch in Smart Home Einstellungen konfigurieren.

    Der Sommer, die Hitze, der Müll – mach es nicht zu deinem Projekt!

    Während ich in einer gut klimatisierten Wohnung einen kühlen Kopf habe, scheint die Hitze bei einigen Zeitgenossen den zerebralen Cortex völlig auszuschalten. Anders kann ich mir das Verhalten einiger Zeitgenossen nicht erklären. Die neuen Mieter der Generation – „ich bin antiautoritär erzogen worden und mir fehlt jegliche Fähigkeit zur Selbstreflektion“ ist für jeden Rücksicht nehmenden und verantwortungsvoll mit fremden Eigentum umgehenden Menschen meiner Generation (ich will nicht den Begriff „alt“ verwenden) die absolute Höchststrafe.

    Monatsrückblick August 2025 - grandiose Karma Challenge und Good Bye Sommer?...(Bild links: Selbst eine Müllkippe ist sauberer als dieser Ort von Entsorgungsinkompetenz auf Profi-Level. Solche Menschen gehören für mich nicht auf diesen Planeten sondern ganz schnell aus dem Genpool der Menschheit entsorgt – ich sage das mal klipp und klar – auch wenn das drastisch klingt.)

    Wie eine Handvoll neuer Mieter es schafft, aus einer schicken Siedlung ein zweites Harlem zu generieren – das ist schon aller Ehren wert. Einen Orden gibt es aber von mir sicher nicht dafür!

    In meinem Haus sind nun auch nach den 3 Abgängen von Altmietern noch 2 Wohnungen frei. Am liebsten würde ich die beiden Wohnungen zusätzlich selber mieten, um solche verwirrten Zeitgenossen fernzuhalten. Die ersten beiden neuen Mieter sind schon komplett Scheisse – wenn noch zwei weitere Chantals und Kevins hier einziehen, kann man bald im Treppenhaus weiße Klebebandlinien von seltsam verkrümmten Körperumrissen finden und einen irre kichernden Qualitäts-Blogger mit einer blutigen Axt in Händen..

    Der NERD-Blog kann jetzt AMP..

    Monatsrückblick August 2025 - grandiose Karma Challenge und Good Bye Sommer?...Ach, bevor ich in den Keller gehe um meine Fiskars Axt zu schärfen, noch kurz etwas zu meinem Blog – der kann jetzt – kompatibles Engerät vorausgesetzt – die Beiträge im AMP Format anzeigen.

    (Bild links: sehr Funktional und Puristisch zeigen sich die Beiträge, wenn Sie über AMP aufgerufen werden. AMP ist eigentlich eine Erweiterung, die die Webseiten stark Datenreduziert an den Leser übermittelt. Um sie im AMP -Format zu lesen muss an die url einfach nur ein /amp angehängt werden. Das Plugin macht das je nach Endgerät automatisch.)

    Damit werden die Seiteninhalte extrem schnell angezeigt, weil viele Formatierungsskripte und Funktionsskripte nicht geladen werden. Für Puristen ist das sicher eine Erleichterung, denn die älteren Besucher meines Blogs haben bekanntermaßen Probleme mit den ganzen Funktionen klarzukommen und schaffen das kommentieren bei der Reizüberflutung mit den ganzen Knöppskens und anderem Tüddelkram nicht mehr. Ich glaube jedenfalls, dass das der Grund ist..

    Ach ja – ich habe mehr Kinder als gedacht..

    Zu all dem anderen Mist, der im privaten und beruflichen Umfeld passiert, kommen dann noch die anderen Gefahren und echte Nervigkeiten des täglichen Lebens:

    Monatsrückblick August 2025 - grandiose Karma Challenge und Good Bye Sommer?...(Bild rechts: 2 fast zeitgleiche whatsapp Nachrichten = 2 verschiedene Kinder? Von mir können die aber nicht sein – ich bin seit 40 Jahren zölibatär. Wallah! Isch schwör!)

    Mein email-Postfach quillt regelmäßig über von Meldungen aller möglichen Paketlieferdiensten, die Sendungen von mir verzollen müssen und unbedingt meine Bankdaten brauchen. Ich habe bestimmt schon Tausende von Küchenmaschinen bei irgendwelchen Kaufhäusern gewonnen und hoffe, dass der Sattelschlepper mit dem ganzen Gerümpel die enge Zufahrt hier reinkommt. Mein Pimmel, der bei älteren Menschen ja gerne aus unerklärlichen Gründen schrumpft kann durch Zaubertropfen nun 3x größer werden. Das ist ja schön, aber ich stelle mir das blöd vor, wenn das Teil dauernd beim gehen am Knie scheuert.

    Aber auch gut gebaute (sollte man den stark textilienreduzierten Bildern trauen) Beischlaf-Betriebswirtinnen aus dem osteuropäischen Raum schreiben mich gerne über meinen Account an (ich wusste nicht mal, dass ich einen habe), weil sie mein Profil so toll finden. Etwas toll finden, was es gar nicht gibt ist schon großes Kopfkino und zeugt von großer Vorstellungskraft – und ich mag ja Frauen mit Phantasie (jedenfalls in bestimmten Situationen).

    Scheinbar sind aus mehreren dieser imaginären Internet-Verbindungen durchaus nichtimaginäre Kinder entstanden, denn über whatsapp schrieben mich zeitgleich letztens gleich 2 meiner zahlreichen Kinder an. Beide haben sich anscheinend ein neues Smartphone gekauft (ich hoffe keines von Apple) und haben mir ihre neue Nummer mitgeteilt. Die beiden scheinen eineiige Zwillinge zu sein, denn der Text ist – inklusive Rechtschreibfehler – komplett identisch. Echt Wahnsinn,oder? Ich habe beide zu meiner Whatsapp Grupe „imaginäre Kinder und geldgeile Hobbynutten“ hinzugefügt – wo sie sich gegenseitig Mails mit Kontaktinformationen schicken können. Vielleicht wird aus einigen ja ein Paar. Ich würde mich für die jungen Paare freuen (solange sie nicht in die freien Wohnungen hier einziehen)…

    Das Zeug, dass man immer im Haus haben muss: die geniale „Knete“ von Teroson..

    Nachbarn mag ich ungefähr so wie eine Weisheitszahnbehandlung beim Zahnarzt – also gar nicht! Nachbarn mit Kindern?  Noch weniger, wenn das überhaupt noch möglich ist. Aber Kinder spielen gerne – sehr gerne nutzen sie dafür „Knete“ ein seltsames Zeug aus dem sich allerlei formen lässt und die Phantasie der Kinder anregen soll.

    Monatsrückblick August 2025 - grandiose Karma Challenge und Good Bye Sommer?...Es gibt auch Knete für Erwachsene – die ist von Teroson, hört auf den etwas sperrigen Namen „RB IX“ und ist ein geniales Zeug, was ich seit Jahrzehnten (ja richtig!) benutze um Dinge zu fixen.

    Diese graue Masse, die ursprünglich eigentlich im Karosseriebau seinen Dienst versieht, weil es eine dauerelastische Dichtungsmasse ist, hat mir schon häufig im Haushalt geholfen. Den letzten Rest der „Knete“ hatte ich vor kurzem benutzt um eine Webcam auf einem Monitor zu befestigen und auszurichten. Ich brauchte neues Zeug.

    Dumm war, dass ich die Verpackung des Zeugs seit Jahren nicht mehr habe und nicht mehr wusste, wie die graue Pampe heisst. Ich wusste nur, dass der Hersteller Teroson ist und es eine dauerelastische Dichtungsmasse ist. Im Internet fand ich dann den Nachfolger des damals noch in einer rotschwarzen Pappschachtel verkauften Zeugs. Ich hatte damals, als ich noch ein Auto und eine Werkstatt hatte eine 200 Gramm Packung gekauft und ich bin mit der Knete fast 40 Jahre ausgekommen. So ein Kiloeimer sollte dann wohl für die nächsten 67 Jahre reichen, denn das Zeug ist immer wieder verwendbar und quasi unkaputtbar.

    Es trocknet nicht, wird nicht hart, zerbröckelt nicht. Man zwickt mit den Fingern eine ungefähr benötigte Menge aus dem Eimer, rollt den zur Kugel und benutzt den dann für was auch immer:

    • du hast ein wackeliges Schneidebrett in der Küche? Ein Kügelchen Teroson und das Teil wackelt nie mehr
    • Du willst eine Alarmanlagensirene an einer Balkontür anbringen, darfst aber nicht bohren? 2 Kügelchen Teroson halten das Teil im Sommer wie im Winter bombenfest.
    • Du hast eine Wohnungstür, die bei Wind klappert? Dank jeweils einem Kügelchen Teroson oben und unten nicht mehr (damit die Knete an der einen Seite nicht anpappt – die Oberfläche einfach mit etwas Öl benetzen)
    • Du willst etwas Rückstandsfrei „kleben“? Nimm Teroson – pick nach dem auseinandernehmen die Klebeüberreste mit einem anderen Kügelchen wieder auf, Knete kurz durch und pack es wieder in den Aufbewahrungsbehälter
    • Du hast ein störrisches Stromkabel, dass sich immer wieder in den Weg legt? Press es in eine Kugel Teroson und der Freiheitsdrang ist beendet
    • u.v.m.

    Das Zeug altert nicht – selbst das bereits 30 Jahre alte Dichtmittel war noch so flexibel wie am ersten Tag. Da verdampft kein Lösungsmittel, es verliert nicht die Konsistenz. Es kann nach Gebrauch auch wieder aufgenommen werden, wenn man es mit einem anderen Kügelchen aufrollt und dann wieder in den Aufbewahrungsbehälter gepackt werden. Es wird deshalb kaum weniger, denn nach dem Gebrauch kannst Du es für andere Dinge wieder einsetzen. Die Konsistenz des Zeugs ist ideal – zwar weich genug, dass man es einigermaßen formen kann, mit einer angenehmen Klebekraft aber doch nicht so weich, dass es sich sofort beim geringsten Gewicht verformt. Man kann es sogar überlackieren.

    Ich habe mit dem letzten Rest der Zauberknete die etwas windempfindlichen Drainageschläuche der Midea Portasplit auf dem Fensterbrett fixiert. Und damit sind wir mit dem Monatsrückblick August 2025 auch endlich durch!

    Der Autor hat diesen epischen Beitrag mit etwas über 5.000 Wörtern an zwei Tagen runtergerotzt und konnte ihn kaum noch hinterher Korrektur lesen, weil ihm die Buchstaben vor Augen verschwammen. Es kann daher sein, dass im Monatsrückblick August 2025 der eine oder andere Schreibrechtfehler im Text ist. Wer ihn findet darf ihn behalten – oder ihn mit einem dicken roten Edding auf seinem Monitor markieren und mir davon ein Foto schicken (mail im Impressum). Ansonsten freut sich der Autor über zahlreiche lange Kommentare, die ebenso lang sind wie dieser Monatsrückblick.

    der Autor

  • Monatsrückblick Juli 2025: fällt (fast) aus wegen schöpferischer Pause

    Hidiho liebe Community! Der Monatsrückblick Juli 2025 wird wohl sehr kurz ausfallen, da ich just jetzt: am 30.7.2025 in meiner Mittagspause die ersten Buchstaben in WordPress tippe. Stichworte gesammelt? Nope! Bilder vorbereitet und bearbeitet? Nööö! Roten Faden im Hinterkopf um die – noch nicht vorhandenen – Kapitel zu verbinden? Vergiss es schleunigst! Mein Kopf ist ideenlos, wie schon lange nicht mehr und meine Motivation ist nach dem Sommerurlaub auf einem Tiefpunkt sondergleichen!

    Doch sprechen wir mal kurz über meinen letzten langen Urlaub als Arbeitnehmer. Der war ziemlich mies. man sollte ja denken: „Mann, 3 Wochen Urlaub, da kann man ja viel unternehmen!“ – Tja, wenn das Wetter mitgemacht hätte. Hat es natürlich nicht – es war entweder so heiß, dass ich meine glücklicherweise angenehm temperierte Bude nicht verlassen habe, um keinen Kreislaufkollaps draußen zu kriegen – oder so verregnet, dass man das Wetter nur toll gefunden hätte, wenn man Kiemenatmer gewesen wäre.

    Eine zweite mobile Split-Klimaanlage (Test hier) senkte zuverlässig die Temperatur in meiner Wohnung und die gesicherte Versorgung mit Lebensmitteln über den PICNIC Lieferservice liess die Motivation auf das „DA DRAUSSEN“ und der Wahl entweder in der Sonne zu verdorren oder im Starkregen zu ertrinken auf ein sicheres ZERO DANGER-Niveau sinken.

    Wetter und Job – es gibt Gemeinsamkeiten..

    In meinem Konzern geht es – wie beim Wetter – munter drunter und drüber: als ich aus dem Urlaub gekommen bin, starteten die Gespräche der Auflösungsphase der kompletten IT-Infrastruktur. Alle Kollegen und Kolleginnen bekamen ein Abfindungsangebot vorgelegt und sind Ende des Jahres raus.

    Ich kriege leider keinen Cent, denn ich bin ja schon Rentner und habe einen befristeten Vertrag bis zum 31.12. dieses Jahres. Den erfüllt man und verlängert eben einfach nicht nochmal. Pech halt..

    Unseren Job soll dann ein anderer IT-Dienstleister übernehmen. Die „Transition-Phase“ ist eingeleitet und unsere Geschäftsleitung bringt uns mit Mails mit Inhalten wie: „wir können nochmal die Ärmel hochkrempeln und dem neuen Dienstleister zeigen, wie gut wir sind“ (unterschlagen wurde der Nebensatz: „bevor uns der Konzern in den Ars… tritt)“ zum lauthalsigem lachen – denn es ist klar, hier geht es um Wissenstransfer von mir zu einem Niedriglöhner aus Indien, der demnächst meinen Job machen wird. Habe ich da auch nur die Spur von Motivation zu? Öhhh.. Rate mal..

    Monatsrückblick Juli 2025 - Widget auf Desktop(Bild links: Seit der neuen Windows 11 Version ist es möglich Widgets auf dem Sperrbildschirm zu platzieren. Ich habe da gleich mal einen Countdown für die Rente eingerichtet. Der einzige Termin der mich aktuell noch motiviert!)

    Dazu kommt, dass der Betrieb in Auflösung ist – die guten Leute (und die haben wir – verlassen in Scharen das sinkende Schiff) aber unsere Geschäftsführung glaubt, dass alle Services problemlos laufen wie immer. Hätte man vielleicht auch drauf kommen können, dass dem nicht so ist. Aber wer bin ich schon, dass ich mir anmaße die Geschäftsführung zu kritisieren…

    Immerhin habe ich mir einen Timer auf den Desktop gezogen – aktuell sind es noch 152 Tage Brutto, bis mich dieser Laden kreuzweise kann. Netto, dank Resturlaub, gesammelten Gleitzeittagen und Wochenenden bin ich unter 100 Tage, die ich mich noch Morgens aus dem Bett quälen muss – pünktlich mit dem Silvesterfeuerwerk werde ich eine Flasche Champagner köpfen und meinem bisherigen Berufsleben mit gestrecktem Mittelfinger zum Abschied zuwinken…

    es saugt und bläst der Heinzelmann die Mikrowelle..

    Apropos Feuerwerk – das hatte ich auch in der Küche, als meine Mikrowelle durchdrehte und meinte die Sicherungen ständig zu malträtieren. Irgendwas in der schon ziemlich alten Mikrowelle war defekt. Bei Preisen von knapp 100,00 € für eine neue Mikrowelle fange ich aber gar nicht erst an bei solchen Teilen nach dem Fehler zu suchen. Das Teil geschnappt, zum Wertstoffhof gefahren, und dort abgegeben. Das ist in Dortmund übrigens kostenlos. Umso weniger verstehe ich die Idioten, die ihre defekten Elektogeräte hier einfach irgendwo im Wald abkippen.

    Monatsrückblick Juli 2025: fällt (fast) aus wegen schöpferischer Pause(Bild rechts: diese Mikrowelle musste ich einfach kaufen! Sie ist die eierlegende Wollmilchsau aller Mikrowellen – mit 30 Kilo Lebendgewicht aber auch ein echter Brocken: Grillt, Mikrowelliert, Dünstet, Gart mit Dampf aber ist auch eine Heißluft-Friteuse – also der Traum eines jeden Singles (gleich nach Helene Fischer)..)

    Ich kaufte dann eine neue Bauknecht Mikrowelle für knapp 180,00 €, die aber mehr Funktionen hatte, als der bedauerlicherweise verschiedene Vorgänger. Beim suchen nach der Bedienungsanleitung im pdf-Format (um die in meiner Grocy – Datenbank abzuspeichern) stiess ich auf eine Mikrowelle, die mein Herz zum beben brachte, wie eine gut restaurierte Corvette C1 mit Doppelscheinwerfern.

    Eine Über-Mikrowelle quasi, die alle Funktionen vereinte. Sie war Mikrowelle, Grill, Dampfgarer, Heißluft-Friteuse – und sie sah (das wichtigste für einen echten Kerl) extrem sexy aus!

    Ihr ahnt was passiert ist? Genau! Ich habe jetzt 2 Mikrowellen zu Hause rumstehen, die ich kaum nutze weil ich für gewöhnlich auf meinem alten Gasherd die Gerichte zubereite. Und jetzt weisst Du eigentlich schon alles über mich..

    Gab’s noch mehr? Ja, ein paar private Dinge, die mich ziemlich angefressen haben aber nicht für die Öffentlichkeit gedacht sind und deshalb hier nichts zu suchen haben.

    Ja guck! Das war’s auch schon. Monatsrückblicke gehen auch kurz…

    Dieser Monatsrückblick entstand größtenteils auf dem Handy in einer durch NRW rumpelnden S-Bahn. Etwaige Verspätungen wegen des Erscheinungstermins, sowie unklare Aussagen bezüglich der weiteren Reise sind deshalb typisch Deutsche Bahn und nicht die Schuld des Autors.

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  • Monatsrückblick Mai 2025 – das Jahr ist schon fast halb um…

    Es ist mal wieder soweit: der Monatsrückblick Mai 2025 – was gab’s denn so im Wonnemonat Mai?

    Hidiho liebe Community! Willkommen zum Monatsrückblick Mai 2025. Diesmal erscheint der Monatsrückblick wie versprochen pünktlich am ersten Tag des nächsten Monats. Ich habe mir die Zeit genommen und schon während der ersten Wochen des Monats einen Ordner in meiner Bilder-Bibliothek erstellt, wo ich fortlaufend die Bilder des Beitrags gespeichert habe.

    Monatsrückblick Mai 2025 - Bilder strukturiert speichern(Bild rechts: Diesen Workflow mache ich schon seit Jahren: das erstellen von Ordnern für die jeweiligen Blogbeiträge. Sortiert nach Beitragsnamen und unterteilt nach Jahr und Monat. Hilft echt, seine tausende Bilder strukturiert zu speichern und wiederzufinden. Das vergeben von #Tags in den Exif-Daten kann ebenfalls helfen die Bildersuche zu vereinfachen.)

    Diesen Workflow – also das erstellen von Jahresordnern und dann eine weitere Unterteilung nach Monaten und dann einzelne Ordner für die jeweiligen Beiträge zu erstellen, habe ich mir schon lange angewöhnt. Es hilft sehr, wenn die Bilder strukturiert gespeichert werden und nicht wahllos auf mehreren Rechnern und/oder Festplatten verteilt rumschwirren. 

    Eine gute Idee seine Bilder wieder zu finden: Tags vergeben..

    Monatsrückblick Mai 2025 - das Jahr ist schon fast halb um...(Bild links: das Photo von meinen Pfefferbrötchen hat vom Samsung S24 Ultra einen Namen bekommen, der sich aus Datum und Zeit zusammensetzt: 20250519_185856 bedeutet nichts weiter, als dass das Bild am 19.5.2025 um 18:58 Uhr und 56 Sekunden aufgenommen wurde. Anhand der EXIF-Daten wird auch direkt die Karte mit dem Aufnahmeort angezeigt. Auf dem Screenshot sieht man auch (unten rot eingerahmt) die von mir nachträglich vorgenommene Verschlagwortung. Ich habe wie man sieht selber noch ein paar Tags vergeben und auch das Bild in „Pfefferbrötchen auf Teller“ umbenannt – sieht man auf diesem Screenshot aber noch nicht.)

    „Aussagekräftige Namen“ zu vergeben ist ja schon mal grundsätzlich das erste, was man tun kann um Bilder schneller zu finden, denn nach Dateinamen wird am ehesten gesucht. Handys speichern vom User geknipste Aufnahmen ja üblicherweise unter Dateinamen, die so kryptisch und nichtssagend sind, dass man damit gar nichts anfangen kann, oder kannst Du nach Wochen noch unter dem Bildnamen „20250519_185856.jpg“ was anfangen?

    Das wäre bei mir auf meinem S24 Ultra beispielsweise das Bild der selbstgemachten Pfefferbrötchen. Wüsste ich das noch in 2 Tagen? Sicher nicht. Wahrscheinlich nicht mal ein Augenzwinkern später! Also kann man das Bild auf dem Handy direkt umbenennen. Bei mir hiess es anschließend „Pfefferbrötchen auf Teller“. 

    Und wenn man schon mal dabei ist, kann man den Bildern auch Tags zuweisen. Das hilft beim suchen nach speziellen Bildinhalten. Die Bilderkennungs-KIs sind mittlerweile so gut, dass die Objekte auf Bildern fast immer korrekt erkannt werden. Naja, außer bei dem Tool von Nero – dem „AI Photo-Tagger„: dort waren die Erkennung der Bildinhalte so gruselig schlecht, dass man seine Bibliothek mit den gefundenen Tags eher verhunzt, als dass es eine spürbare Verbesserung wäre.

    Monatsrückblick Mai 2025 - das Jahr ist schon fast halb um...(Bild Rechts: Leute, den ersten NERO-Test habe ich schon 2010 geschrieben. 2010! Da haben viele Leser noch nicht mal gewusst, wie man Internet schreibt. Die Nero Brennsuite von Ahead habe ich schon mehrmals getestet (2010, 2013, 2015 und 2021). Über die Jahre wurden aus den anfänglich guten Programmen fast nur noch Murks-Programme, die keinen Cent wert sind.

    Wie zum Beweis hier mal beispielsweise die erkannten #Schlagwörter, die der AI Photo-Tagger den Bildern zuweisen will: die Benutzeroberfläche meiner Fritz-Box wird als #Rechnung eingestuft, meine Brille mit dem SAMSUNG S23 Ultra als #Brücke und das Essen was da auf dem Teller so schmackhaft auf den Verzehr wartet, wird als #Fast Food eingestuft. Ich fühle meine Kochkünste mit Füßen getreten! Und wer glaubt, das waren nur 3 Ausrutscher: Neeee.. die kompletten #Tags-Vorschläge waren ein Griff ins Klo!)

    Wer eine NAS von QNAP hat, der kann sich freuen. Wenn die Bilder dort abgespeichert werden, dann werden die Fotos automatisch indiziert und mit Tags versehen. Mit dem unglaublich leistungsfähigem QSirch-Tool kann man verschiedenste Filter setzen – selbst nach dominierender Farbe des Bildes. Dank dem ebenfalls für QNAP erhältlichem kostenlosen QUMagie werden Bildinhalte erkannt. Schon für diese Funktion hat sich für mich meine NAS gelohnt!

    Das geht sogar so weit, dass man bei Personenbildern nur eine erkannte Person mit Namen benennt – die KI erkennt alle Bilder mit der Person und zeigt die unter dem gesuchten Namen an.

    Auf SAMSUNG Handys kann man zwar selber Tags vergeben, aber die KI des Smartphones ist bei Erkennungsvorgängen so gut, dass es die kaum benötigt. Das obere Bild der Pfefferbrötchen bekam bereits auf dem Handy die Tags: #Galerie, #Küche, #Blume, #Essen und #Brot zugewiesen. 

    Durch antippen der 3 Punkte oben und über Details kann man selber weitere Schlagwörter hinzufügen. Auf dem Screenshot sieht man rot umrandet, die von mir selber erstellten Schlagwörter.

    Monatsrückblick Mai 2025 - das Jahr ist schon fast halb um...(Bild links: Wer sich nicht auf KI verlassen will, der kann das taggen auch selber machen – dauert halt nur ewig. Dann findet die Windows-Suche aber Bilder auch anhand der Schlagwörter – ist doch echt cool, oder? )

    Wer unter Windows selber Tags vergeben will, der muss etwas tricksen, denn ganz so einfach ist das dort nicht. Die Tags oder Schlagwörter werden leider nicht in den EXIF-Daten gespeichert (die sind für die Kamera-Informationen gedacht), sondern in den IPTC-Daten. Glücklicherweise werden die bei den Dateieigenschaften im Explorer angezeigt. 

    Wer die bearbeiten oder neue hinzufügen will, der kann das direkt im Windows Explorer machen – oder sich das kostenlose IrfanView herunterladen. Es ist zwar optisch irgendwie in den 90er Jahren stehen geblieben, aber das macht es durch seine Funktionen mehr als wett!

    Ein Mega-Tool ist der IrfanView Thumbnail-Betrachter. Wenn man dort in den Optionen den Platzhalter $lx mit $l25 setzt, dann bekommt man beim MousOver Event im erscheinenden Popup-Fenster die gespeicherten Schlagwörter angezeigt.


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    Monatsrückblick Mai 2025 - das Jahr ist schon fast halb um...(Bild rechts: Für Reiseblogger, Fotografen und Medien-Verwalter ist das sicher hilfreich – durch setzen von verschiedenen Platzhaltern kann man bestimmen, was in der Vorschau des Bildes angezeigt wird. Hier werden, mittels des Platzhalters $l25, an zweiter Stelle die Schlagwörter angezeigt. )

    Leider ist das hinzufügen von Tags zeitintensiv – ich habe noch kein Tool gefunden, welches das per Stapel-Verarbeitung richtig einfach macht. 

    Im Thumbnail-Betrachter kann man es wenigstens halbwegs komfortabel hinbekommen: man markiert diejenigen Bilder, denen man die gleichen Tags zuweisen will, schreibt die Zeile für Zeile in das Dialogfeld und übernimmt mit „Write“. Es gibt aber ein paar Sachen vorher in den Einstellungen zu ändern:

    In den Optionen des Bildbetrachters (nicht der Thumbnail-Vorschau) sollte man bei den IPTC Daten folgende Einstellungen setzen: Statt dem standardmäßig aktiviertem oberen Punkt „edit each and every file in the dialog“ , sollte man den Eintrag auf „Edit the first only, apply text to all files“ setzen. Ebenso sollen die alten Tags bleiben und nicht gelöscht werden – wir müssen dann also den unteren Punkt „Append new text to old text“ auswählen.

    Monatsrückblick Mai 2025 - das Jahr ist schon fast halb um...(Bild links: Stapelverarbeitung die zwar etwas rumpelt, aber immer noch besser wie nichts. Ein paar Einstellungen müssen wir je nach gewünschtem Arbeitsschritt anpassen. Dann geht das arbeiten eigentlich ziemlich easy.)

    Übrigens: wer Microsoft Office mit einer entsprechende Lizenz (und die haben wohl die meisten) nutzt,  und das OneDrive Laufwerk zur Datenspeicherung nutzt, der kommt automatisch in den Genuss, dass seine Bilder mit Schlagwörtern für eine qualifiziertere Suche erweitert werden. OneDrive scannt und indiziert alle Bilder nach Inhalten bereits beim hochladen auf die Microsoft-Server. Das kann man jetzt aus Datenschutzgründen eher uncool finden – was es wohl auch ist, aber ich wollte es hier mal der Vollständigkeit halber mal erwähnt haben.

    Weißkohl: das Lebensmittelwunder..

    Wenn man soviel Hirnschmalz verbrannt hat, dann bekommt man meistens Hunger. Wie wäre es mit einer preiswerten, kalorienarmen, leckeren und veganen Mahlzeit? Jetzt bist Du verdattert, oder? Grade noch am PC und schon stehst Du in der Küche! Also, wenn ich nicht der Meister der Themenwechsel bin, dann weiß ich auch nicht. Frag da mal meine Ex-Freundinnen – die können das bestätigen: „Wallah, ich schwör – grade sitz ich noch voll gechillt mit ’ner fucking Tüte Chips auf der Couch und schau „GNTM“ – und eine Sekunde später steh ich in der Küche und mach dem blöden Kerl freiwillig Abendessen – UND ICH WEISS NICHT WIE ER MICH DAZU GEKRIEGT HAT!„…

    Doch verlassen wir die Beeinflussung empfänglicher Weibsvolk-Gehirne für unterbewusste Konditionierung und kommen wir zu einem Gericht, was ich vor ein paar Wochen mehr zufällig gefunden habe „gedämpften Weißkohl mit Curry-Sauce„.

    Weißkohl ist ein echtes Wundergemüse: geschmacklich neutral, lässt es sich mit Gewürzen in jede gewünschte geschmackliche Richtung bringen. Dazu ist er roh gut verträglich zu essen und hat einen echt schönen festen Biss. Perfekt als Füllstoff für Döner und in Salaten. Eingelegt als Sauerkraut kenn ihn auch jeder, und gedämpft ist er eine magenfüllende Speise, die je nach Sauce und Beilagen echte Geschmackswunder aus dem Kohl zaubert.

    der Autor

     

    Auf TikTok stiess ich vor einigen Wochen auf einen netten Betreiber eines ASIA-Shops in Berlin. Der Besitzer machte coole Videos über die Produkte und erklärte dem Video-Betrachter auch, welche Nudeln beispielsweise für welche Art von Nudel-Gerichten geeignet sind.

    Monatsrückblick Mai 2025 - das Jahr ist schon fast halb um...(Bild rechts: in diese Curry-Sauce habe ich mich direkt verliebt. Aber 5 Euro für eine einzige Packung? Eine Sauce hin zu zimmern, kann ja wohl nicht so schwer sein. Also mal den Sebastian Lege in mir geweckt und das lecker Sößchen nachgekocht! Und glaub es oder nicht – die Sauce sah genau so aus, wie auf der Verpackung)

    Ich machte in seinem Online-Shop eine kleine Bestellung und die Sachen waren alle echt wie beschrieben. Interessant war eine Curry-Paste, die man verdünnen musste, um Sie zu benutzen. Diese Sauce war der Hammer!

    Wecke den Sebastian Lege in Dir: kochen nach Zutatenliste..

    Und was macht man, wenn man etwas total leckeres gemampft hat? Man versucht es nachzukochen.

    Das deutsche Lebensmittelgesetz hilft uns hier ungewollt, denn Zutaten müssen auf der Verpackung angegeben werden – und zwar absteigend aufgezählt. Das bedeutet, von der Zutat, die als erstes auf der Zutatenliste steht, ist als meistes drin, was als Zweites auf der Liste steht, davon ist Anteilmäßig weniger drin, und so weiter und so weiter..

    Seit Sebastian Lege mit seinen aufklärenden Sendungen wie bspsw. „besseresser: Lege packt aus“, über die miesen Tricks der Lebensmittelhersteller, die bis zur Gesundheitsgefährdung gehen, bewusst essende Menschen aufklärt, kümmere ich mehr darum, was in dem drin ist, was ich esse. Deshalb kommen Fertiggerichte bei mir nicht mehr auf den Tisch. Mit geschicktem Zeit-Management ist es möglich in der gleichen Zeit ein gesundes Essen aus frischen Zutaten zu erstellen. Das zeigt auch Jamie Oliver in seiner Serie „Jamies 15 Minuten Küche„.

    der Autor

     

    Die Zutatenliste der Golden Curry Sauce sah auf der Verpackung folgendermaßen aus: WEIZENMEHL, pflanzliches Öl (Palmöl, Rapsöl), Zucker, Salz, Currypulver (7,7 %), Geschmacksverstärker, Farbstoff (Zuckerkulör), Gewürze (Pfeffer, Knoblauch, Selleriesamen, Senfsamen), Säuerungsmittel (Äpfelsäure) – Der „Held der Steine“ würde sagen: „nichts vor dem man sich mich fürchten müsste..“. 


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    Also mal den inneren Sebastian Lege in mir geweckt und geschaut, was ich so an Ingredienzen in den Regalen habe um diese Sauce selber hinzubekommen: Curry-Gewürz gemahlen? Check! Pflanzliches Öl? Check! Mehl? Sowieso! Zucker, Salz? Logo! Farbstoff Zuckerkulör und Gewürze? Da nahm ich einen Esslöffel fertige Bratensauce von Maggi – das sollte wohl den gleichen Dienst tun. Säuerungsmittel? Ein Spritzer Apfelessig sollte reichen!

    Also erst mal einen Topf geschnappt und dort Wasser als Träger der Sauce eingefüllt. Ich wollte die Sauce nämlich nicht so fett haben und liess das kalorienreiche Öl zugunsten des Kranebergers weg. Als nächstes einen großen Teelöffel Curry dort hinein. Der Geruch war schon mal vielversprechend. Dann einen Esslöffel fertige Bratensauce und eine drittel Tube Tomatenmark für die Farbe und Fruchtigkeit. Zum eindicken nahm ich aber kein Mehl, sondern Speisestärke.

    Nach dem einmaligen aufkochen merkte ich sofort, wie die Stärke die Sauce dickflüssig machte. Grundgeschmack war auch schon gut. Jetzt nur noch etwas feinwürzen: Für die Süße einen Esslöffel Honig, für die Schärfe einen guten Schuß Sriracha Hot Chilli Sauce (mit über 60% Chili-Anteil!) aus dem ASIA-Shop und für die dunkle Farbe und salzige Note etwas Soja-Sauce. Das Ergebnis war Mega! Eine Sauce, die sich vor dem Original nicht verstecken musste – und das zu einem Bruchteil des Preises.

    Monatsrückblick Mai 2025 - das Jahr ist schon fast halb um...(Bild rechts: Weißkohl, Kartoffeln und Zwiebelscheiben. Gleich kommt das alles zum Dampfgaren für eine halbe Stunde in meine Monsieur Cuisine Küchenmaschine (Test hier) und wird zu einem lecker Gemüse-Trio verwandelt. Die Zutaten für die Sauce sind auch schon auf dem Bild. Die landen aber in einem Kochtopf auf dem Herd.)

    Während ich die Sauce in der Küche nachbauen wollte, bereitete ich aber zeitgleich auch den Weißkohl zu. Zuerst also mal den Weißkohl aus dem Gemüsefach des Side by Side geangelt und das erste Blatt abgezogen, weil es etwas angeschmutzt war. Weißkohl ist für mich ein Phänomen: der kann wochenlang im Kühlschrank in einer Plastiktüte liegen – der gammelt nicht, der schimmelt nicht, der welkt nicht! Den nimmst Du nach einem Jahr aus dem Kühlschrank und machst daraus einen wohlschmeckenden Rohkost-Salat als wäre er gestern erst geernet worden!

    Dann das große Küchenmesser rausgeholt und von der Seite angefangen ca. 1 Zentimeter breite Scheiben zu schneiden, bis die gewünschte Menge Weißkohl auf dem Küchentisch lag (ca. 500 Gramm). Die dann noch mal quer zerkleinern, dass man so ungefähr Daumengroße Stücke hat. Knapp 800 Gramm Kartoffeln geschält und in kleine Stücke geschnitten – 3 Zwiebeln erlitten das gleiche Schicksal.


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    Die Kartoffeln kamen in den Garkorb unten in die Monsieur Cuisine – das restliche Gemüse in den oberen Garaufsatz. Dann den Timer auf eine halbe Stunde gestellt, gestartet und während das Gemüse von der LIDL Küchenmaschine gegart wurde, konnte ich in der Zeit in Ruhe die Sauce im Topf zubereiten und auf den richtigen Geschmack bringen.

    Die Sauce war aber schon so eine Viertelstunde vor dem Gemüse fertig – genug Zeit um die gebrauchten Küchenutensilien in die Spülmaschine zu räumen und die nicht gebrauchten Lebensmittel und Gewürze in den Kühlschrank und den Vorratsschrank zurück zu packen. Selbst eine Runde „Bude saugen“ mit meinem Vorwerk Akkusauger war noch drin, bevor der Gong der Küchenmaschine signalisierte, dass die Zubereitung abgeschlossen war.

    Dann das ganze auf einem Teller mit geschnittenen Frühlingszwiebeln und Mini Romatomaten hübsch anrichten und mit Röstzwiebeln etwas „Crunch“ obendrauf. Fertig ist ein superleckeres veganes Essen.

    P.S. ich werde das Rezept mal hier als extra Beitrag veröffentlichen…

    Stichwort „Privatentsorgung“ – ich bin jetzt stolzer Beamer-Besitzer!

    Bude sauber, Geschirr in der Spülmaschine und Du sitzt mit einem Teller voller lecker Schmackofatz auf der Couch! Was fehlt noch? Nee, nicht die nette Physiotherapeutin, die dir den Nacken massiert, sondern ein fulminantes TV-Erlebnis.

    Das habe ich mehr durch Zufall jetzt auch für mein Home-Office bekommen. Im Wohnzimmer hängt ja schon der 78″ Zoll LG OLED an der Wand – aber in meinem Büro ist nur ein „winziger“ 55″ Zoll Fernseher. Ist ja wohl echt nicht standesgemäß. Alles unter 2 Meter Bildschirm-Diagonale ist was für Loser..

    Monatsrückblick Mai 2025 - das Jahr ist schon fast halb um...(Bild links: der Beamer von OPTOMA ist zwar schon etwas älter, aber „einem geschenkten Beamer schaut man nicht in die Linse“ – oder wie heißt der Spruch nochmal? Das Teil ist echt in Ordnung, lässt sich über HDMI ansteuern (gleich 2x), hat eine Auflösung von 1920 x 1080 – also Notebook-Display kompatibel und mit 3.500 Lumen ganz passabel lichtstark unterwegs)

    Da traf es sich ideal, dass unsere Geschäftsleitung uns anschrieb, dass im Quartier die alten Beamer gegen neue ausgetauscht worden waren und die alten Beamer nun verschenkt würden. Bei uns heißt das dann „Privatentsorgung“. Die Teile werden sauber aus den Systemen ausgebucht und wir geben nur kurz die Seriennummer des Gerätes weiter, für die Bestätigung, dass das Teil das Gelände rechtlich einwandfrei verlassen hat (Genau! Die Rede ist von Personal-Diebstahl..).

    Monatsrückblick Mai 2025 - das Jahr ist schon fast halb um...(Bild rechts: der Optoma Beamer ist jetzt in meinem Regal eingebaut und mit einem Laptop als Signalgeber gekoppelt. Obwohl es im Raum hell ist, schafft der Beamer ein gutes Bild. So lobe ich mir arbeiten im Home-Office: bequem an 3 Monitoren arbeiten und dabei einen Film schauen. Leider bin ich viel zu selten im Home Office…)

    Wir testeten die Teile also alle mal, schrieben auf einem Aufkleber, wieviele Stunden die Birnen schon auf dem Buckel haben und sortierten die lichtschwachen alten direkt aus, damit die der Verwerter mitnehmen kann. Übrig blieben so knapp 10 Stück, die wir unter den Kollegen, die sich in eine Liste eingetragen hatten, verteilten.

    Ich konnte mir auch einen nehmen und ich entschied mich für einen Beamer der Firma OPTOMA. Der Name sagte mir gar nichts und ich hielt die Dinger für Elektronik-Schrott auf TEMU Niveau. Beim Blick auf deren Webseite wurde ich aber eines besseren belehrt. Die bauen absolute Hochleistungs-Beamer, die sogar 360° Projektionen möglich machen und über 10.000 € kosten. Da war ich dann doch echt angenehm überrascht! Na gut – meiner von Anno Tuck hat keine zehntausend € gekostet – klar, oder?


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    Am Anfang hatte ich vor, den Beamer in dem Bettkasten, meines Doppelbettes im Schlafzimmer anzubringen. Den Deckel des Kastens kann man stufenlos aufziehen. Den Beamer dort anzuschrauben, hätte ermöglicht die Projektion in jedem gewünschten Winkel an die Decke zu projizieren. Doch der Beamer muss lt. Bedienungsanleitung grade stehen. Starke Neigungen führen zu schnellem Verschleiß der sündhaft teuren Beamerlampe. Bei über 150,00 € für so eine Birne überlegt man sich das dann aber nochmal.

    Dazu kam eine nicht zu vernachlässigende Wärmeentwicklung. Frauen haben zwar ständig kalte Füße – aber ich bezweifel, dass das grillen der eiskalten Käsemauken, durch eine glühend heiße Beamerlampe, bei weiblichen Bettgefährtinnen auf viel Gegenliebe stoßen würde.

    Jetzt steht der Beamer im Regal in meinem Office – gekoppelt mit einem meiner Laptops. Da kann man jetzt entspannt an 3 Monitoren arbeiten und sich gleichzeitig einen Film an die Wand schmeißen lassen. Wie geil ist das bitte?..

    Soziale Netzwerke? Ich bin dann mal raus (mal wieder)..

    Nachdem ich die letzten Monate mal wieder auf verschiedenen sozialen Netzwerken wie Instagram, Threads, und TikTok präsent war, habe ich meine Accounts dort wieder gelöscht. Ganz ehrlich? Es geht entweder um Selbstvermarktung irgendwelcher, Coaches, Influencer oder Online-Marketing Experten auf der Suche nach neuen Trotteln über die sie ihren Leasing-Porsche finanzieren und um damit Geld zu verdienen und/oder um sich über irgend etwas, was einen nervt aufzuregen – und das muss ja unbedingt der Allgemeinheit mitgeteilt werden. Nein, ihr ganzen Möchtegern-Coaches – ich will euch nicht folgen um eure Reichweite (und eure Einnahmen) zu erhöhen und es interessiert mich auch nicht, dass dein DHL-Fahrer die Pakete immer beim Nachbarn abgibt. 

    Dazu kommt, dass viele Poster Probleme mit der Selbstreflektion haben. Will sagen: SCHULD SIND IMMER DIE ANDEREN! So wie vor einer Woche ‚Chantal‘ (Originalname tut nichts zur Sache), die auf Threads bitterböse postete, dass Sie mit einem Bekannten Fußball in einer Kneipe geschaut hat und man ihnen einfach die Getränke weggenommen hätte. Sie hat sich daraufhin lauthals beschwert und völlig unverständlicherweise Hausverbot bekommen. Und nun möchte Sie, dass man ihr das geschundene Ego wieder aufbaut und postet diese Geschichte fishing for Compliments auf Threads ..

    Kennt Ihr Atlan? Den Arkoniden aus den Perry Rhodan Heften? Der hat einen Logik-Sektor im Gehirn. Ich glaube, ich habe den auch – und ich fühle mich auch irgendwie nicht mehr als Mensch (das ist ja mittlerweile schon fast ein Schimpfwort) sondern eher wie ein „Posbi“ – ein paar elektronische Bauteile habe ich ja schon eingebaut bekommen. Deshalb klingelte meine Logik-Sektor auch sofort, denn diese Geschichte stank! 

    Also fragte ich doch mal ganz nett, ob es zu diesem Eklat eine Vorgeschichte geben würde. Natürlich nicht, war ja klar. Aber es war Chantal wichtig zu sagen, dass sie selber in der Gastronomie gearbeitet hat und damals der Kunde noch König war, blablabla.. spätestens bei dem Satz war sie für mich unqualifiziert geworden – denn der Kunde ist spätestens dann nicht mehr König, wenn er sich wie ein ungehobelter Schulhofschläger aufführt.

    Aber weiter: ich fragte, wie man sich das vorstellen kann, dass ein Kellner einem die Gläser aus den Händen nimmt, wenn man an einem Tisch sitzt. Ja, nee, war ihre Antwort: man saß ja nicht an einem Tisch, sondern stand an einem Bistrotisch..

    Ich ließ nicht locker und fragte: wie kann man ein Glas an einem Bistrotisch abräumen, wenn der Gast noch dort dran steht? So ein verdammter Bistrotisch ist maximal einen Meter im Durchmesser. Bevor der Kellner das Glas abräumt, habe ich es mir geschnappt und sage: sorry, aber das ist meins.


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    Wahrscheinlich wäre das so gewesen, aber man stand zu dem Zeitpunkt ja gar nicht am Tisch, sondern war auf der Tanzfläche und als man wiederkam waren die Gläser abgeräumt. Ja, Chantal, das ist leider normal, wenn ein Tisch zu vorgerückter Stunde verwaist ist, dann räumt man die Gläser ab – sollte man aber wissen, wenn mal selber gekellnert hat. Wenn Du nach einer halben Stunde wiederkommst und den lauten machst und rumkeifst „der Gast ist König“ würde ich dich auch rausschmeissen…

    Und wenn ein Kellner richtigerweise den Tisch abräumt, weil man nicht mehr dran steht (bei Stehtischen achtet man als Kellner noch darauf, ob da persönliche Sachen liegen und lässt die Getränke noch eine Runde stehen – aber danach? Sorry, Pech!) hört sich das natürlich anders an, wie: „man hat uns die Getränke einfach weggenommen!“.

    Chantal war danach nicht mehr gut auf mich zu sprechen – wohl auch, weil Leser mir wesentlich mehr Likes zur Zustimmung schenkten als ihr – und das auch durch einige kernige Kommentare in ihre Richtung betätigten. Sie meinte daraufhin pikiert, ich würde die Geschichte nicht verstehen..

    Doch, doch Chantal, ich verstehe deine Geschichte ganz genau: Du hast Mist gebaut, suchst die Schuld aber bei jemand anderen, weil du Dir nicht eingestehen willst, dass das Hausverbot ausschließlich deine eigene Schuld ist und weil du dein angekratztes Ego durch positives Feedback wieder aufpolieren willst. Weil Du aber kein Recht bekommen würdest, wenn Du den wahren Hergang der Geschichte beschreibst, erzählst du die Geschichte stark geschönt, damit die Schuld jemand anderes hat und Du gut dastehst. Ist das so ungefähr richtig?

    Chantal echauffierte sich danach über mein Profilbild, weil es ihrer Meinung nach ein Fake-Bild wäre. Naja – manche Leute haben Probleme, die willste nicht haben…

    Als wenn das nicht gereicht hätte, gab es in den sozialen Medien noch eine weitere Chantal – diesmal aber auf auf TikTok. Die hatte ein Problem und fühlte sich sträflich mißverstanden, denn ein Richter hatte ihr 240 € Strafe aufgebrummt, weil sie ständig auf dem Grundstück der Nachbarin parkt, und der das einfach zu viel wurde.

    Jetzt könnte man denken, die hätte es kapiert, dass falsches parken nun mal Geld kostet und man(n) bzw. Frau sich nur an die Regeln halten muss – besonders wenn ein Richter schon zu einer Strafe verdonnert hat – aber da hat man nicht mit der gestörten Psyche von Frauen in den Wechseljahren gerechnet.

    Denn Chantal hat ein Haus – und um zu ihrem Grundstück zu kommen, muss (und darf) sie über das Grundstück der Nachbarin fahren. Das nennt sich Wegerecht. Chantal hat auch ein Auto – einen Kombi. Und den parkt Sie ständig so auf ihrer Zufahrt, dass das Heck des Wagens in das Grundstück der Nachbarin hineinragt. Und die findet das eben nicht so toll.

    Chantal hat wie man in dem von ihr auf TikTok hochgeladenem Video sehen konnte auch eine Garage direkt neben ihrem Haus am Ende ihrer Zufahrt – doch da stellt Sie ihr Auto nicht hinein. Auf die Frage, warum Sie denn nict das Auto einfach in die Garage stellt, machte sie das Garagentor auf – und sieh mal an: links und rechts standen fest montierte Lagerregale, die bis oben voll waren. Das war aber einfach zu erklären, denn mit einem unschuldigen lächeln erklärte Chantal, dass sie bis vor ein paar Monaten selbstständig war.

    Vielleicht sollte mal jemand Chantal erklären, dass Garagen (auch Stellplätze) eine Zweckbestimmung haben, nämlich das Abstellen von Kraftfahrzeugen. Das bedeutet: Wer eine Baugenehmigung für eine Garage erhält, darf nur eine Garage bauen und diese auch nur als solche nutzen. Eine Nutzung der Garage als Büro oder Abstellkammer ist nicht erlaubt. Doch derlei Kleinigkeiten stören Chantal nicht.

    Andere Tiktoker rieten ihr, den Wagen doch so zu parken, dass das Heck nicht auf das Grundstück der Nachbarin ragen würde. Mittels eines Drohnenvideos, welches von oben herab das einparken dokumentierte, bewies Chantal, dass dies nur in 3 Zügen möglich wäre – also völlig überzogen und viel zu zeitaufwendig für diese straff getaktete Businessfrau.

    Das sind die Momente wo ich anfangen könnte, zu schreien! Ist das echt wahr? Man ist zu faul um seine Dreckskarre vernünftig zu parken, nutzt auch nicht den dafür vorgesehenen Parkraum und nimmt sich sogar noch die Zeit ein verdammtes Drohenvideo aufzunehmen – bloss weil man sich nicht eingestehen will, dass man komplett neben der Spur ist?

    Für mich und meine Nerven aber mal wieder das Signal, um fremde Menschen einen weiten Bogen zu machen und mir eine längere Abstinenz in den Sozialen Netzwerken als Therapie zu verschreiben. Ehrlich! Diese ganzen nur auf den eigenen Vorteil bedachten Vollidioten treiben mich in den Wahnsinn!…

    achja – mein Blog hat jetzt eine KI, die dir Fragen beantwortet!

    Ganz vergessen hätte ich fast ein wichtiges neues Feature meines Blogs: da ist nämlich jetzt Chatbase.co integriert um deine Fragen zu beantworten. Das Tool ist ganz nett – reisst jetzt aber auch keine Bäume aus. Ich bin sowieso kein Freund davon KI Ergebnisse ungefiltert für bare Münze zu nehmen. Die Menschen auf diesem Planeten sollten wirklich, wirklich, WIRKLICH! mal den gesunden Menschenverstand benutzen, nicht alles ungeprüft glauben und sich vor die Karren von berufsmäßigen Schlangenöl-Verkäufern, Manipulatoren und Lügnern spannen. Also Voricht vor Poltikern,  TikTok-Coaches und Geistlichen gleich welcher Glaubensrichtung. 

    Dieses Skript ist mehr ein Versuchsballon um zu schauen, wie sich KI im Alltag schlägt. Nutzt es doch mal und schreibt mir eure Erfahrungen..

    Aufpassen beim kommentieren – sonst kommt der „NONCE“

    Und wenn ihr kommentiert – grade, wenn es ein längerer Text ist: tut euch einen Gefallen und schreibt den erst im Editor vor! Von dort könnt ihr den in das Kommentarfeld reinkopieren und senden. Falls ihr einen NONCE-Fehler bekommt ist der Text nämlich unwiderruflich weg. Ein NONCE ist eigentlich ein Sicherheitsfeature von WordPress, welches verhindert, dass Webseiten angegriffen werden können.

    Das Problem kann sowohl auf der Seite des Blog-Betreibers liegen, durch schlecht programmierte Plugins, Code-Fehler im Theme, Caching-Plugins – aber auch beim Besucher, wenn der längere Zeit die Seite nicht besucht hat und mit alten infos im Browser-Cache arbeitet. 

    Ich habe einige Updates gefahren und ich hoffe, dass alles wieder glatt läuft – aber löscht bitte zur Sicherheit den Cache eures Browsers! Sowohl Buddy, Peter und auch Kasia hatten das Problem – und nix ist ärgerlicher, als sich einen langen Text zusammen zu basteln, und der verschwindet auf Nimmerwiedersehen im Lokus.

    Eine Frage zum Schluss: ist das Format Monatsrückblick sinnvoll?

    Eine Frage persönlicher Natur habe ich aber mal an meine Leser: findet ihr das Format Monatsrückblick sinnvoll, oder sollte ich die im Beitrag beschriebenen einzelnen Punkte thematisch trennen und dafür jeweils einzelne Beiträge erstellen?

    Ein Monatsbeitrag kann ja mal gut und gern 15 Minuten wertvolle Lebenszeit beim lesen verschlingen – schnelles konsumieren ist da kaum gegeben. Man kann natürlich die oben angepinnte Inhaltsangabe mit den Sprungpunkten nutzen – da kann man direkt zu Inhalten gehen, die einen interessieren und überspringt den Mist, der einen nicht interessiert. Es widerspricht aber so ein bisschen dem Magazin-Charakter mit den Rubriken. Oder soll ich vielleicht manche Inhalte (beispielsweise ein Rezept) zusätzlich zum Monatsrückblick auch noch als eigenen Beitrag in der entsprechenden Rubrik veröffentlichen und den dann im Monatsrückblick nur kurz anreissen aber dort zum Beitrag verlinken? Was meint Ihr? Lest Ihr den Monatsrückblick komplett oder ist der euch zu lang und ihr lest nur quer? Lasst mal eure Geistesblitze blitzen..

    Der Autor hat es diesmal trotz widriger Umstände (alle DVD’s mussten noch mal an die Wand projeziert werden um auch versteckte Stellen in den Filmen zu finden – zeitlich seeeehr aufwändig!) geschafft, den Monatsrückblick im perfekten Zeitplan an seine Leser auszuliefern und erwartet demenstsprechende Lobpreisungen. Ebenso hat er in diesem Beitrag auf das Thema Politik verzichtet, um für Depressionen anfällige Menschen nicht zu Kurzschluss-Handlungen und erhöhtem Alkoholkonsum zu bewegen.

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