Monatsrückblick

  • Monatsrückblick August 2025 – grandiose Karma Challenge und Good Bye Sommer?…

    Hidiho liebe Community! Ich bin mal wieder spät dran mit dem Monatsrückblick für diesen Monat. Ist immer etwas doof, wenn man den ganzen Monat mit anderen Dingen beschäftigt ist und dann in der letzten Woche den ganzen Monat noch mal aufarbeiten muss. Der Monatsrückblick August 2025 macht da mal wieder keine Ausnahme.

    Glücklicherweise gab es diesen Monat gar nicht mal so viel – einiges wird einen eigenen längeren Beitrag bekommen wie zum Besipiel, dass der kostenlose und wirklich tolle Shotcut Video-Editor nun die Funktion bietet Untertitel automatisch einem Video hinzuzufügen! Wirklich, das ist eine Megafunktion – und ich hab’s getestet, es klappt wunderbar!

    Andere Dinge haben schon vor dem Monatsrückblick August 2025 einen längeren Beitrag bekommen, so wie der Test meines neuen „Daily Drivers“ (blödes Wort, echt!), ein HP Omnibook X Flip mit der unaussprechlichen Bezeichnung „16-as0774ng„. Das Teil rockt echt! Flüsterleise im Betrieb aber schnell wie der Blitz und mit einem riesigen OLED Touchscreen (sogar aus kratzfestem Corning Gorilla Glas).


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    Ich glaube, das wäre was für die reiselustige Kasia, die ihren Blog effizienter gestalten will – oder für den Buddy vom Agentursatire Blog – ich bin sicher, das schicke Omnibook würde ihm ebenso wie sein Sidekick Brad MacCloud aus dem Clan der MacClouds (sein nimmermüdes und nur für ihn hörbare MacBook Pro) Dinge ins Ohr flüstern – halt nur wesentlich weiblicher und sexier. Und ich glaube manchmal, Buddy mag es insgeheim von Weibsvolk geknechtet zu werden..

    die miesen Dinge zuerst: keine Hochzeiten aber 3 Todesfälle..

    Privat war dieser Monat eine einzige Katastrophe. Ich bekam Post von einem früheren Freund, von dem alle dachten, er wäre schon längst verstorben. Doch das war er nicht – und der Grund warum ihn niemand mehr gesehen hatte war wirklich traurig.

    Monatsrückblick August 2025 - grandiose Karma Challenge und Good Bye Sommer?...(Bild links: Nix mit Tintenstrahl – oder Laserdrucker. 1977 wurde noch mit der Schreibmaschine getippt! Zur Info für die junge Generation: das ist so was wie deine Computer-Tastatur – nur halt Analog, ohne automatischen Zeilenumbruch und ohne Fehlerkorrektur. Für 1000,00 Deutsche Mark gab es zu der Zeit einen klapprigen VW Bus, der uns bis zum Nordcap und zurück brachte. Für die Summe haben wir damals alle unser Erspartes zusammengekratzt. Dass der „blaue Blitz“ vorne einen Treffer hatte und wir den erst mal reparieren mussten und einen neuen Scheinwerfer einbauen – das machte die Vorfreude auf das „Abenteuer Nordcap“ nur noch größer.)

    Dazu muss man wissen: wir waren früher ein Quintett: Norbert, Willi, Klaus, Dieter und ich. Wir machte fast alles zusammen. Wir kauften uns beispielsweise einen verunfallten alten VW Bus von der deutschen Bundespost, reparierten den, bauten den im Innenraum aus (das Teil hatte ein Hochdach und man konnte aufrecht darin stehen) machten eine „große“ Inspektion – was bedeutete, dass wir einen Ölwechsel an unserer Tanke durchführten und 3 Zündkerzen der 4 Zündkerzen wechselten, weil wir an die verfluchte 4. nicht dran kamen – und dann fuhren wir mit der Gurke zum Nordkap!

    2 Wochen fuhren wir mit dem Teil Richtung Norden – quer durch Deutschland, Dänemark, Schweden, Norwegen und zurück. Zu dem Zeitpunkt waren wir grade mal 18 bis 19 Jahre alt, hatten frisch den Führerschein, waren in der Lehre und hatten dementsprechend kaum Kohle. Alles war improvisiert und mit der heißen Nadel gestrickt – und das war es, was man heute wohl ein Abenteuer nennt.

    Es gab keine Satellitennavigation, google Maps oder ähnliches – wir hatten einen zerknitterten Falk-Atlas, der fast auseinanderfiel, bei jedem Landeswechsel mussten Pässe gezeigt werden und eine andere Währung eingetauscht werden und wenn es Zeit wurde zu schlafen, dann wurde eine Holzplatte im hinteren Bereich der Radkästen als Bettkastenersatz montiert auf dem Willi, Norbert und ich schliefen. Klaus und Dieter konnten bei der Reise nicht teilnehmen, denn Klaus hatte zu dem Zeitpunkt seine Meisterprüfung zum Raumausstatter und Dieter bekam zu dem Zeitpunkt keinen Urlaub.

    Irgendwann ging dieser Fünferpasch auseinander – Freundinnen, Umzüge in andere Orte, beschissene Arbeitszeiten, die den damals noch unbekannten Begriff „Work-Live Balance“ torpedierten. Irgendwann war jeder von uns ein von einem anderen Freundeskreis assimiliert worden oder Einzelkämpfer im täglichen Wahnsinn des Lebens.

    Dem einen oder anderen winkte mehr das Glück: Willi, der als einziger studiert hatte, bekam einen tollen Job bei Siemens, musste aber dafür nach München ziehen. Norbert blieb im Einzelhandel – musste aber jeden Tag ewig lange bis nach Lippstadt pendeln, Klaus arbeitete als Raumausstatter – heiratete eine gutbetuchte Adelige die ein Pferdegestüt hatte und Dieter verschwand auch irgendwo ins Nirgendwo.

    Ich wirbelte dank wechselnder Beziehungen zu Weibsvolk auch in den einen oder anderen Freundeskreis, der sich nach den unvermeidlichen Trennungen auch größtenteils wieder ausdünnte. So blieb es auch jahrzehntelang. Dieter traf ich das letzte mal bestimmt vor über 15 Jahren in meiner Siedlung, als er von einem Besuch bei seinen Eltern kam.

    Er war damals schon schwer von der Diabetes gezeichnet – man hatte ihm die Zehen des rechten Fußes amputiert, weil die abgestorben und nur noch schwarze Stümpfe waren, auch der Kreislauf war nicht der Beste und die Zukunftsdiagnose sah auch eher bitter aus.

    Irgendwann – ich weiß gar nicht mehr wie – wurde mir Willi wieder in meinen Freundeskreis gespült. Der war von München zurück nach Schwerte gezogen, wohnte dort mit seiner Frau in einem schicken Häuschen mit Garten und verprasste seine Rente. Wir beschlossen die alte Freundschaft wieder aufleben zu lassen und trafen uns immer Sonntags um dann zwei oder drei Stunden durch die Gegend zu latschen und über Gott und die Welt zu sabbeln.


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    Vor knapp 10 Jahren traf ich dann auch völlig überraschend Klaus bei meinem Arzt im Wartezimmer und wir quatschten: Er wohnte gar nicht weit von mir entfernt – grade mal 500 Meter Luftlinie und wir frischten ebenfalls die alte Freundschaft wieder auf, machten viel zusammen, feierten Parties in seinem Garten. Wir sprachen auch über die anderen aus der damaligen Truppe. Als die Sprache auf Dieter kam, meinte er, dass er schon vor Jahren verstorben wäre. Ich stellte die Aussage nicht in Frage, denn anhand Dieters Krankheitsgeschichte erschien mir das durchaus glaubhaft.

    Wir hielten ziemlich engen Kontakt ohne uns zu nah auf der Pelle zu hängen. Dass er sich manchmal wochenlang nicht meldete war seinem Job geschuldet, den er mit Begeisterung ausübte. Ich dachte mir deshalb auch nichts dabei, als mal wieder einige Wochen weder das Telefon schellte, noch eine Whatsapp-Nachricht eintrudelte.

    Als ich dann plötzlich eine Whatsapp bekam wusste ich mit dem Satz: „komm mich doch mal besuchen – der Löffelsammler ist unterwegs“ nichts anzufangen. Auch dass die angegebene Adresse ein Krankenhaus in Dortmund-Hörde war, regte nicht mein Misstrauen.

    Ich fuhr nach Absprache zu ihm, fragte an der Anmeldung nach der Zimmernummer suchte dann auf der entsprechenden Abteilung nach der Zimmernummer und öffnete die Tür. Dort lagen nur 2 alte Männer im Bett – keiner davon sah aus wie Klaus.

    Ich wollte grade wieder zurück und die Zimmertür schließen, als der alte Mann im hinteren Bett sagte: „Peter, hey ich bin’s!“ – das war das erste Mal, dass ich sehen musste, wie schnell Krebs und auch die Therapie einen menschlichen Körper zerstören kann.

    Klaus war immer der lebhafteste und wildeste von uns, hatte dichte schwarze Haare wie ein Indianer gehabt und ein lächeln mit blendend weißen Zähnen – ein echter Frauentyp, der ständig neue Freundinnen hatte. Jetzt lag da plötzlich ein glatzköpfiger alter Mann mit eingefallenem Mund (denn man hatte ihm wegen einem Tumor im Kopf und der damit verbundenen Bestrahlung sämtliche Zähne gezogen), der kaum sprechen konnte und aufgrund der auszehrenden Behandlung völlig erschöpft war und wegen der Bestrahlung des Gehirns auch die eine oder andere motorische Störung hatte. Es war ein erbärmlicher und trauriger Anblick..

    Klaus wurde ein paar Wochen später als „austherapiert“ entlassen. Wer glaubt, das bedeutet etwas gutes – Nein, im Gegenteil: es heißt, das die Ärzte alle bekannten Therapien angewandt haben, die Krankheit immer noch da ist und der Patient in die Palliativmedizin geht, die darauf abzielt, die Zeit bis zum Tod noch so angenehm wie möglich zu gestalten. Sein Lieblingssatz war immer: „alles wird gut“ – leider traf der bei ihm nicht zu: Klaus lebte noch einige Monate in seiner Wohnung, bis er in ein Hospiz ging, wo er nach wenigen Wochen im Januar 2016 im Alter von 57 Jahren verstarb.

    Norbert, das hatte ich über seine Schwägerin erfahren, sollte wieder in Dortmund wohnen – sogar in seinem Elternhaus, in dessen Einfahrt wir damals am blauen Blitz rumgebastelt hatten. Willi und ich gingen bei unseren Spaziergängen häufig an dem Haus vorbei – und hofften, dass er vielleicht irgendwann mal im Garten zu sehen wäre, damit man ihn ansprechen konnte – doch von Norbert war nichts zu sehen. Und einfach auf Verdacht da an der Haustür klingeln, fanden wir dann auch zu aufdringlich.

    Irgendwann an einem Sonntag ging ich mal alleine auf der Straße entlang um von dort in der Bolmke meine Runden zu drehen. Da sah ich plötzlich Ute draußen stehen. Ute kannte ich noch von früher – sie war eine ehemalige Kollegin und irgendwie hatte es zwischen Ihr und Norbert „gefunkt“ – die beiden wurden ein Paar und heirateten etwas später.

    Ich nahm die Chance wahr und rief mehr fragend als bestimmt „Ute?“ zu ihr herüber und genauso fragend kam ein „Peter?“ zurück, denn so richtig sicher waren wir beide nach den Jahrzehnten der Trennung nicht, ob wir es wirklich mit den damaligen Personen zu tun hatten. Wir führten etwas Smalltalk und ich liess anklingen, dass wir auch immer mal mit dem Gedanken gespielt hatten bei den beiden zu klingeln – uns das aber nicht getraut hatten.

    Wir würden auch gerne Norbert mit zu den Spaziergängen nehmen, wenn er Zeit und Lust hätte und Ute fand die Idee gut und wollte Norbert dazu bringen sich bei uns zu melden.

    Ich schrieb Sie später noch ein paar mal über whatsapp an, weil von Norbert gar keine Rückmeldung kam. Sie wollte bei Norbert nochmal „Druck“ machen sagte aber, dass er wegen Diabetes schlecht laufen könnte und nicht so lange Strecken gehen könnte. Das verstand ich als Ex-Diabetiker natürlich.

    Irgendwie geriet das Thema dann auch wochenlang in Vergessenheit und Willi und ich gingen wie gewohnt zu zweit unsere sonntäglichen Runden..


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    Am 5. Mai 2024 bekam ich von Ute die Nachricht, dass Norbert in der Nacht gestorben war – und das war schon ein heftiger Nackenschlag: Klaus, Norbert, Dieter – alle tot und nur noch Willi und ich übrig aus der damaligen Truppe. Da merkt man, dass das Leben endlich ist und man nicht unsterblich.

    Ute, der ich momentan im Bereich IT helfe, Norberts Nachlass zu regeln, erzählte mir, dass Norbert zwar gerne den Kontakt mit uns wieder aufgenommen hätte, aber die Diabetes von Norbert auf  Bauchspeicheldrüsenkrebs zurück zuführen war, mit der Erkrankung er in Behandlung war und er durch die Bestrahlung und Chemos stark geschwächt war. Er wollte aber nicht, dass jemand davon erfuhr. Das macht die Geschichte noch trauriger.

    Monatsrückblick August 2025 - mysteriöser Brief(Bild rechts: ein mysteriöser Brief, der dringendes Eingreifen erforderte – endlich konnte ich mal was für meine Karma-Punkte Bilanz tun.)

    Nun, bis vor wenigen Wochen waren Willi und ich der festen Meinung, dass wir die beiden letzten Mohikaner waren – bis ich Abends einen Brief im Postkasten hatte, der äusserst mysteriös war: Ein Briefumschlag ohne Fenster, leicht verknittert – dazu handschriftlich die Adresse mit krakeligen Buchstaben aufgeschrieben. Dieser Brief verhies schon vom äußeren übles.

    Beim öffnen kam ein hangeschriebenes vergilbtes Blatt Papier aus einem Block zum Vorschein. Dort stand nicht viel drauf – nur: „Hallo Peter Brauche deine Hilfe!!“ sowie eine Telefonnummer aus dem Dortmunder Ortsnetz und eine krakelige kaum zu entziffernde Unterschrift. Beim wenden des Umschlags konnte ich den Absender entziffern – es war Dieter, von dem alle dachten, er wäre schon lange verstorben.

    Natürlich rief ich ihn noch am gleichen Abend an und war erschüttert als ich hörte, was Dieter für Probleme hatte. Er saß mittlerweile in einem Rollstuhl, weil man ihm den rechten Unterschenkel amputiert hatte und der verbliebene linke Fuß des anderen Beines war auch kurz davor entfernt zu werden.

    In diesem Zustand konnte er natürlich nicht wie jeder normale Mensch zu Fuß einkaufen gehen – die Nachbarin, die ihn bis dahin versorgt hatte war vor kurzem weggezogen und sonst lebten in dem Haus nur Menschen, die entweder kein Deutsch sprachen oder selber gesundheitlich stark eingeschränkt waren (sein direkter Nachbar war ebenfalls einen Monat vorher verstorben). Es brannte lichterloh…

    Dieter hatte versucht mit seinen kaum vorhandenen Internet-Kenntnissen Lebensmittel aus einem nahe gelegenem REWE Markt zu bestellen, doch schon beim anlegen eines Kontos kam er ins straucheln. Da gab es einiges für mich zu tun, denn Dieter war weder für das Onlinebanking freigeschaltet, noch hatte er eine email-Adresse oder einen Paypal-Account – alles Dinge, die für unsereiner völlig normal ist, aber für jemanden, der nur einmal im Monat seinen Kontoauszug in Papierform bekommt eine völlig unbekannte Welt.

    Es dauerte Wochen, bis ich über alle möglichen Hotlines alles in seinem Namen beantragt und freigeschaltet hatte. Zur Bank musste ich für ihn gehen, denn Dieter konnte ja seine Wohnung nicht mehr verlassen und mittels einer von mir erstellten und von Dieter unterschriebenen Vollmacht konnte ich für Dieter das Internet-Banking aktivieren. Leider unterlief dem Filialleiter ein peinlicher Flüchtigkeitsfehler – die von mir eingegebene T-Pin war dreimal falsch – nicht, weil ich die falsch eingegeben hatte, sondern weil der Zweigstellenleiter erst hinterher bemerkte, dass das Online-Banking trotz 3 oder 4maligem Anruf bei der Hotline nicht freigegeben worden war.

    Also musste alles nochmal beantragt werden. Es dauerte dann wieder ein paar Tage, bis die neue T-Pin kam – ich eierte mit dem Brief erneut zur Bank und diesmal ging dann auch in der Tat alles glatt und ich konnte seine Kontoverbindungen einen Tag später mit Paypal verbinden, damit bei PicNic die geforderte zweite Bezahlmöglichkeit hinterlegt war. Bei den Bestellungen und Bezahlvorgängen muss ich Dieter aber immer noch helfen, denn das wechslen zwischen den Apps auf dem Smartphone ist für ihn als ungeübten Smartphone-Benutzer noch zu kompliziert.

    Ich schärfte ihm zusätzlich dringend ein aktuell verschickte Pishing-Mails von Paypal oder anderen Finanzdienstleistern, die „verdächtige Kontobewegungen“ bemerken und drohen das Konto zu sperren auf jeden Fall ignorieren soll.


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    Dies alles – verbunden damit, dass ich über 4 Wochen ganz alleine für das komplette thyssenkrupp Quartier verantwortlich war, weil alle anderen Kollegen sich entweder in den Krankenstand oder Urlaub verabschiedet hatten ließen sowohl meine Laune als auch die körperlichen Energie-Akkus sinken. Dazu habe ich seit Anfang des Monats Schmerzen im Fußgelenk, war sogar mehrere Tage Arbeitsunfähig geschrieben weil ich nur unter Schmerzen gehen konnte.

    Aktuell ist mein Frühsport Novalgin-Tabletten schlucken und Diclophenac-Salbe auf den Knöchel reiben. Wenn die Knöchelgeschichte nicht besser wird muss ich zum Orthopäden. Da ich deshalb kaum noch freiwillig mehr gehe als ich muss, fehlen mir auch Bewegungseinheiten und ich habe in 4 Wochen 2 Kilo zugenommen. Das frisst mich auch an. Ich bin deshalb aktuell froh, wenn ich Abends zu Hause bin ich einfach mal die Beine hochlegen kann und mal keine „ich brauche deine Hilfe“ Whatsapp eintrudelt. Die Menschen mit denen ich Privat Kontakt pflege, werden gemerkt haben, dass ich mental etwas angefressen bin und nicht so kontaktfreudig und gutgelaunt wie sonst.

    Themawechsel, bevor hier im Monatsrückblick August 2025 noch Tränen bei allzu sensiblen Lesern fliessen..

    es Midea Portasplittet im Duo..

    Salzige Körperflüssigkeiten kommen ja nicht nur aus den Tränendrüsen der Augen, sondern auch aus den Schweißdrüsen des Körpers – besonders bei Sport und oder Hitze. Deshalb habe ich in meiner höher gelegenen Wohnung bisher immer Klimaanlagen im Einsatz gehabt um den Verlust von Körperflüssigkeiten weitestgehend zu minimieren. Von Energiefressenden Monogeräten, die kaum irgend etwas bewirkten, außer dass bei der Jahresendabrechnung eine Herzattacke bei Ansicht der Strom-Nachzahlung durchaus im Rahmen des möglichen war, über Zweischlauchklimaanlagen, die sowohl optisch als auch energetisch eher was für allein lebende Eigenbrötler waren bis zu den aktuellen mobilen Splitgeräten – ich kenne sie alle!

    Monatsrückblick August 2025 - grandiose Karma Challenge und Good Bye Sommer?...(Bild links: Die im letzten Jahr gekaufte REMKO RKL 495 DLC wurde verkauft und dafür wurden 2 Midea Portasplit Klimaanlagen angeschafft. Die REMKO hat zwar eine noch etwas höhere Kühlleistung als die Midea Portaspli, aber sie ist leider auch sehr laut und die Gebläsestufen sind fest vorgegeben. Bei der Midea gibt es eine stufenlose Regelung über die App und einen speziellen Silent Modus.)

    Letztes Jahr hatte ich mit der REMKO RKL 495 DC mein erstes mobiles Splitgerät erworben und damit meine Wohnung gekühlt. Das große Außenteil stand auf einem Fenstersims von meinem Balkon. Das war die einzige Stelle, wo ich es platzieren konnte ohne umständliche Baumaßnahmen zu betätigen. Ich konnte dadurch die anderen Fenster der Wohnung weiterhin öffnen, ebenso wie die Balkontür. Es hatte aber einen Nachteil – den Strandkork konnte ich nicht mehr nutzen, denn der stand mit der Rückseite vor dem Gebläse des Außenteils aus dem im Sommer heiße Luft unangenehm den Strandkorb und die Rücken der dort sitzenden Personen aufheizte.

    Durch die etwas unsägliche Raumaufteilung meiner Bude reichte die REMKO auch nicht aus, die ganze Wohnung zu kühlen. Im Wohnzimmer waren es 18° Celsius – im Flur dann bereits 21° und im Schlafzimmer und in meinem Büro 25° und 26° Grad Celsius. Das musste irgendwie anders gehen.

    Monatsrückblick August 2025 - 2 mal Midea Portasplit im Einsatz(Bild rechts: Hier sieht man die beiden Außeneinheiten der Midea Portasplit. Die sind im Büro und Schlafzimmer auf den Fensterhalterungen sicher angebracht, zusätzlich mit einem Drahtseil gegen Fall gesichert und kühlen nun die ganze Wohnung ausreichend.)

    Als ich dann dieses Jahr die Midea Portsplit Anlage sah, war sofort die Lösung ins Sicht. Erst wurde für das Schlafzimmer die erste Midea gekauft und getestet, und da der Test absolut befriedigend verlief wurde eine zweite Midea für das Büro angeschafft und die REMKO wieder verkauft. Bei ebay bekam ich noch 1.000 € dafür und damit war der Kaufpreis der Midea, die ich über Amazon kaufte und mit Transport, Aufbau, Verpackung und Altgeräteentsorgung (ich hatte tatsächlich noch eine alte defekte Klimaanlage auf dem Dachboden stehen, die ich so problemlos und rechtlich unbedenklich entsorgen konnte) bis auf 100,00 € Differenz wieder eingespielt.

    Dazu kommt, dass die Luftströmungen der kalten Luft nun in der Wohnung besser funktionieren. Die kühle Luft aus dem Büro und dem Schlafzimmer treffen im Korridor aufeinander und bringen damit auch noch genug Kälte ins Wohnzimmer, ohne dass dort eine weitere Klimaanlage von Nöten wäre. Dort habe ich jetzt selbst bei mehrtägiger Affenhitze von über 35° draußen sehr entspannte 22° bis 23° Celsius im Raum.

    Wenn der Stromzähler zweimal klingelt…

    Dass Klimaanlagen im Gegenzug für den Luxus in einer angenehm klimatisierten Wohnhöhle zu leben jede Menge Strom verbrauchen ist scheinbar nicht jedem Mitmenschen klar. Aufgrund der auffälligen „Fensterdekorationen“ in Form der Außenteile der Midea wurde ich auch schon von einigen Ordnungsliebenden Mitmenschen mit erhobenem Zeigefinger darauf hingewiesen, dass fest verbaute Klimaanlagen nicht erlaubt sind.


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    Monatsrückblick August 2025 - grandiose Karma Challenge und Good Bye Sommer?...(Bild rechts: mein Stromverbrauch wird nun direkt an der Quelle erfasst. Dafür nutze ich den FRITZ! Smart Energy 250 Sensor, der direkt auf den Lesekopf des elektronischen Stromzählers gesetzt wird und dort mittels Magnetbefestigung von selbst haftet.)

    Da ich aufgrund eventuell zufällig zuschauender Zeugen und erwartbarer ernster juristischer Konsequenzen nicht jeden der selbsternannten Oberlehrer einen mit dem Baseball-Schläger vor den Detz kloppen kann, versuche ich mit aller Nettigkeit, derer ich imstande bin, bei Idioten aufzubringen, denen zu erklären, dass es eine MOBILE Klimaanlage ist und das MOBIL im Namen bereits klar macht, dass hier keine feste Installation durchgeführt wurde, die der Vermieter verbieten darf, sondern eine temporäre Inbetriebnahme für die Dauer der heißen Jahreszeit.

    Den meisten reicht die Erklärung – es gibt aber auch Unbelehrbare, die erst mal ein „Beweisfoto“ schießen, um mein Fehlverhalten beim Vermieter zu petzen. Ganz ehrlich? Wenn ich den Lotto Jackpot knacken würde, würde ich mir irgendwo eine einsame Insel kaufen, die auf keiner Seekarte verzeichnet ist, damit genug Raum zwischen mir und solchen Spinnern ist. Mit der vollzeitverwirrten herrschenden Spezies dieses Planeten bin ich echt durch..

    Monatsrückblick August 2025 - grandiose Karma Challenge und Good Bye Sommer?...(Bild links: ab sofort muss ich wenigstens zum Strom ablesen nicht mehr in den Keller. Das macht der Smart Energy 250 (rot umrandet) jetzt für mich. Aber bis es soweit war, gab es etliche Probleme zu bewältigen!)

    Aber kommen wir zurück zu Klimaanlagen und Stromverbrauch. Den messe ich jetzt, beziehungsweise erfasse ich den im Keller direkt am elektronischen Stromzähler mittels einem kleinen Messinstrument von FRITZ! (früher AVM). Das dafür verwendete Teil ist der FRITZ!Smart Energy 250 Sensor, der mittels Magneten einfach auf den Lesekopf des Stromzählers gesetzt wird und von dort die vom Stromzähler ermittelten Daten an die FRITZ!Box übermittelt.

    Leider gab es am Anfang starke Startschwierigkeiten mit dem Teil. Die Inbetriebnahme war kein Problem: an beiden Geräten (Smart Energy 250 und FRITZ!Box) den Connect-Schalter drücken – wenige Sekunden später sind die Geräte gekoppelt.

    Das klappte auch super und sofort meldete sich auch die FRITZ!Box und meinte, dass ein Firmware-Update für den Smart Energy 250 (auf dem die Firmware-Version 3.60 lief) verfügbar wäre und es das gerne installieren würde. Ich stimmte zu – aber dann ging einiges schief. Der runde sich drehende Donut, der anzeigt, dass im Hintergrund etwas passiert, drehte und drehte, doch nichts passierte. Irgendwann war alles wie vorher – aber das Update war nicht installiert worden, denn die FRITZ!Box fragte erneut, ob sie das Update für den Smart Energy installieren sollte. Also nochmal das ganze… mit dem gleichen Ergebnis: nämlich, dass das Update heruntergeladen wurde, die Installation startete – aber jedesmal nach etlichen Minuten einfach ergebnislos abbrach.

    Monatsrückblick August 2025 - grandiose Karma Challenge und Good Bye Sommer?... Monatsrückblick August 2025 - grandiose Karma Challenge und Good Bye Sommer?...

    (Bilder oben: Der Energy 250 zickte am Anfang ziemlich rum. Nachdem das Firmware-Update in die Hose ging, wurde das Gerät nicht mehr richtig erkannt und war praktisch unbenutzbar. Es brauchte einigen Mail-Verkehr mit dem FRITZ! Support, bis das Teil endlich tat, was es sollte.)

    Ich setzte den Energy 250 auf Werkseinstellungen zurück – koppelte das Gerät nochmal: NIX! Firmware war und blieb die 3.60. Also ein letztes Mal versucht und – Zack! – war der Energy 250 zerschossen: Das Gerät wurde als unbekannt deklariert und die Firmware war auch Unbekannt. Das fing ja schon mal gut an mit dem Teil…


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    Als nächstes versuchte ich über den AVM-Support eine Lösung zu finden, doch ich hatte irgendwie das Gefühl, dass mehr geraten wurde als eine Lösung dafür vorlag. Auch dass Fragen gestellt wurden, die ich bereits in der Fehlerdokumentation im Vorfeld beantwortet hatte, liessen mich etwas irritiert zurück und ich hatte die Befürchtung, dass weder die Screenshots noch meine Mail gelesen worden war.

    Monatsrückblick August 2025 - grandiose Karma Challenge und Good Bye Sommer?...(Bild rechts: Mit einer Excel-Tabelle kontrolliere ich den Stromverbrauch sämtlicher Verbraucher. Dafür habe ich überall die FRITZ! Energy 200 und 210 Steckdosen installiert. Die messen den Stromdurchfluss an den einzelnen Steckdosen im Haus. Noch genauer würde es gehen, wenn jedes Endgerät in einem eigenem Messgerät stecken würde – aber wir sollten die Kirche im Dorf lassen.)

    Manche vorgeschlagenen Vorgensweisen zur Fehlerbehebung funktionierten leider auch nicht wie beschrieben: So sollte der Energy 250 im Bereich Smart Home aus Geräte und Gruppen gelöscht werden. Das funktioniert aber nur, wenn man den Haken bei allen anderen Checkboxen entfernt und nur das unbekannte Gerät als einziges angezeigt wird. Ansonsten wird das Papierkorb-Symbol nicht angezeigt und das Gerät kann nicht gelöscht werden. Steht nur Nirgendwo – da bin ich selber nur durch Zufall drauf gekommen..

    Nachdem ich beide FRITZ!Boxen einmal komplett für mehrere Minuten stromlos gemacht habe und auch vorher aus der Datenbank der FRITZ!Box entfernt, startete ich einen letzten Versuch und Wunder über Wunder: diesmal meldete sich der Energy 250 nach kurzer Bedenkzeit mit der aktuellen Firmware-Version 3.70 an der FRITZ!Box an und ließ sich auch in Smart Home Einstellungen konfigurieren.

    Der Sommer, die Hitze, der Müll – mach es nicht zu deinem Projekt!

    Während ich in einer gut klimatisierten Wohnung einen kühlen Kopf habe, scheint die Hitze bei einigen Zeitgenossen den zerebralen Cortex völlig auszuschalten. Anders kann ich mir das Verhalten einiger Zeitgenossen nicht erklären. Die neuen Mieter der Generation – „ich bin antiautoritär erzogen worden und mir fehlt jegliche Fähigkeit zur Selbstreflektion“ ist für jeden Rücksicht nehmenden und verantwortungsvoll mit fremden Eigentum umgehenden Menschen meiner Generation (ich will nicht den Begriff „alt“ verwenden) die absolute Höchststrafe.

    Monatsrückblick August 2025 - grandiose Karma Challenge und Good Bye Sommer?...(Bild links: Selbst eine Müllkippe ist sauberer als dieser Ort von Entsorgungsinkompetenz auf Profi-Level. Solche Menschen gehören für mich nicht auf diesen Planeten sondern ganz schnell aus dem Genpool der Menschheit entsorgt – ich sage das mal klipp und klar – auch wenn das drastisch klingt.)

    Wie eine Handvoll neuer Mieter es schafft, aus einer schicken Siedlung ein zweites Harlem zu generieren – das ist schon aller Ehren wert. Einen Orden gibt es aber von mir sicher nicht dafür!

    In meinem Haus sind nun auch nach den 3 Abgängen von Altmietern noch 2 Wohnungen frei. Am liebsten würde ich die beiden Wohnungen zusätzlich selber mieten, um solche verwirrten Zeitgenossen fernzuhalten. Die ersten beiden neuen Mieter sind schon komplett Scheisse – wenn noch zwei weitere Chantals und Kevins hier einziehen, kann man bald im Treppenhaus weiße Klebebandlinien von seltsam verkrümmten Körperumrissen finden und einen irre kichernden Qualitäts-Blogger mit einer blutigen Axt in Händen..

    Der NERD-Blog kann jetzt AMP..

    Monatsrückblick August 2025 - grandiose Karma Challenge und Good Bye Sommer?...Ach, bevor ich in den Keller gehe um meine Fiskars Axt zu schärfen, noch kurz etwas zu meinem Blog – der kann jetzt – kompatibles Engerät vorausgesetzt – die Beiträge im AMP Format anzeigen.

    (Bild links: sehr Funktional und Puristisch zeigen sich die Beiträge, wenn Sie über AMP aufgerufen werden. AMP ist eigentlich eine Erweiterung, die die Webseiten stark Datenreduziert an den Leser übermittelt. Um sie im AMP -Format zu lesen muss an die url einfach nur ein /amp angehängt werden. Das Plugin macht das je nach Endgerät automatisch.)

    Damit werden die Seiteninhalte extrem schnell angezeigt, weil viele Formatierungsskripte und Funktionsskripte nicht geladen werden. Für Puristen ist das sicher eine Erleichterung, denn die älteren Besucher meines Blogs haben bekanntermaßen Probleme mit den ganzen Funktionen klarzukommen und schaffen das kommentieren bei der Reizüberflutung mit den ganzen Knöppskens und anderem Tüddelkram nicht mehr. Ich glaube jedenfalls, dass das der Grund ist..

    Ach ja – ich habe mehr Kinder als gedacht..

    Zu all dem anderen Mist, der im privaten und beruflichen Umfeld passiert, kommen dann noch die anderen Gefahren und echte Nervigkeiten des täglichen Lebens:

    Monatsrückblick August 2025 - grandiose Karma Challenge und Good Bye Sommer?...(Bild rechts: 2 fast zeitgleiche whatsapp Nachrichten = 2 verschiedene Kinder? Von mir können die aber nicht sein – ich bin seit 40 Jahren zölibatär. Wallah! Isch schwör!)

    Mein email-Postfach quillt regelmäßig über von Meldungen aller möglichen Paketlieferdiensten, die Sendungen von mir verzollen müssen und unbedingt meine Bankdaten brauchen. Ich habe bestimmt schon Tausende von Küchenmaschinen bei irgendwelchen Kaufhäusern gewonnen und hoffe, dass der Sattelschlepper mit dem ganzen Gerümpel die enge Zufahrt hier reinkommt. Mein Pimmel, der bei älteren Menschen ja gerne aus unerklärlichen Gründen schrumpft kann durch Zaubertropfen nun 3x größer werden. Das ist ja schön, aber ich stelle mir das blöd vor, wenn das Teil dauernd beim gehen am Knie scheuert.

    Aber auch gut gebaute (sollte man den stark textilienreduzierten Bildern trauen) Beischlaf-Betriebswirtinnen aus dem osteuropäischen Raum schreiben mich gerne über meinen Account an (ich wusste nicht mal, dass ich einen habe), weil sie mein Profil so toll finden. Etwas toll finden, was es gar nicht gibt ist schon großes Kopfkino und zeugt von großer Vorstellungskraft – und ich mag ja Frauen mit Phantasie (jedenfalls in bestimmten Situationen).

    Scheinbar sind aus mehreren dieser imaginären Internet-Verbindungen durchaus nichtimaginäre Kinder entstanden, denn über whatsapp schrieben mich zeitgleich letztens gleich 2 meiner zahlreichen Kinder an. Beide haben sich anscheinend ein neues Smartphone gekauft (ich hoffe keines von Apple) und haben mir ihre neue Nummer mitgeteilt. Die beiden scheinen eineiige Zwillinge zu sein, denn der Text ist – inklusive Rechtschreibfehler – komplett identisch. Echt Wahnsinn,oder? Ich habe beide zu meiner Whatsapp Grupe „imaginäre Kinder und geldgeile Hobbynutten“ hinzugefügt – wo sie sich gegenseitig Mails mit Kontaktinformationen schicken können. Vielleicht wird aus einigen ja ein Paar. Ich würde mich für die jungen Paare freuen (solange sie nicht in die freien Wohnungen hier einziehen)…

    Das Zeug, dass man immer im Haus haben muss: die geniale „Knete“ von Teroson..

    Nachbarn mag ich ungefähr so wie eine Weisheitszahnbehandlung beim Zahnarzt – also gar nicht! Nachbarn mit Kindern?  Noch weniger, wenn das überhaupt noch möglich ist. Aber Kinder spielen gerne – sehr gerne nutzen sie dafür „Knete“ ein seltsames Zeug aus dem sich allerlei formen lässt und die Phantasie der Kinder anregen soll.

    Monatsrückblick August 2025 - grandiose Karma Challenge und Good Bye Sommer?...Es gibt auch Knete für Erwachsene – die ist von Teroson, hört auf den etwas sperrigen Namen „RB IX“ und ist ein geniales Zeug, was ich seit Jahrzehnten (ja richtig!) benutze um Dinge zu fixen.

    Diese graue Masse, die ursprünglich eigentlich im Karosseriebau seinen Dienst versieht, weil es eine dauerelastische Dichtungsmasse ist, hat mir schon häufig im Haushalt geholfen. Den letzten Rest der „Knete“ hatte ich vor kurzem benutzt um eine Webcam auf einem Monitor zu befestigen und auszurichten. Ich brauchte neues Zeug.

    Dumm war, dass ich die Verpackung des Zeugs seit Jahren nicht mehr habe und nicht mehr wusste, wie die graue Pampe heisst. Ich wusste nur, dass der Hersteller Teroson ist und es eine dauerelastische Dichtungsmasse ist. Im Internet fand ich dann den Nachfolger des damals noch in einer rotschwarzen Pappschachtel verkauften Zeugs. Ich hatte damals, als ich noch ein Auto und eine Werkstatt hatte eine 200 Gramm Packung gekauft und ich bin mit der Knete fast 40 Jahre ausgekommen. So ein Kiloeimer sollte dann wohl für die nächsten 67 Jahre reichen, denn das Zeug ist immer wieder verwendbar und quasi unkaputtbar.

    Es trocknet nicht, wird nicht hart, zerbröckelt nicht. Man zwickt mit den Fingern eine ungefähr benötigte Menge aus dem Eimer, rollt den zur Kugel und benutzt den dann für was auch immer:

    • du hast ein wackeliges Schneidebrett in der Küche? Ein Kügelchen Teroson und das Teil wackelt nie mehr
    • Du willst eine Alarmanlagensirene an einer Balkontür anbringen, darfst aber nicht bohren? 2 Kügelchen Teroson halten das Teil im Sommer wie im Winter bombenfest.
    • Du hast eine Wohnungstür, die bei Wind klappert? Dank jeweils einem Kügelchen Teroson oben und unten nicht mehr (damit die Knete an der einen Seite nicht anpappt – die Oberfläche einfach mit etwas Öl benetzen)
    • Du willst etwas Rückstandsfrei „kleben“? Nimm Teroson – pick nach dem auseinandernehmen die Klebeüberreste mit einem anderen Kügelchen wieder auf, Knete kurz durch und pack es wieder in den Aufbewahrungsbehälter
    • Du hast ein störrisches Stromkabel, dass sich immer wieder in den Weg legt? Press es in eine Kugel Teroson und der Freiheitsdrang ist beendet
    • u.v.m.

    Das Zeug altert nicht – selbst das bereits 30 Jahre alte Dichtmittel war noch so flexibel wie am ersten Tag. Da verdampft kein Lösungsmittel, es verliert nicht die Konsistenz. Es kann nach Gebrauch auch wieder aufgenommen werden, wenn man es mit einem anderen Kügelchen aufrollt und dann wieder in den Aufbewahrungsbehälter gepackt werden. Es wird deshalb kaum weniger, denn nach dem Gebrauch kannst Du es für andere Dinge wieder einsetzen. Die Konsistenz des Zeugs ist ideal – zwar weich genug, dass man es einigermaßen formen kann, mit einer angenehmen Klebekraft aber doch nicht so weich, dass es sich sofort beim geringsten Gewicht verformt. Man kann es sogar überlackieren.

    Ich habe mit dem letzten Rest der Zauberknete die etwas windempfindlichen Drainageschläuche der Midea Portasplit auf dem Fensterbrett fixiert. Und damit sind wir mit dem Monatsrückblick August 2025 auch endlich durch!

    Der Autor hat diesen epischen Beitrag mit etwas über 5.000 Wörtern an zwei Tagen runtergerotzt und konnte ihn kaum noch hinterher Korrektur lesen, weil ihm die Buchstaben vor Augen verschwammen. Es kann daher sein, dass im Monatsrückblick August 2025 der eine oder andere Schreibrechtfehler im Text ist. Wer ihn findet darf ihn behalten – oder ihn mit einem dicken roten Edding auf seinem Monitor markieren und mir davon ein Foto schicken (mail im Impressum). Ansonsten freut sich der Autor über zahlreiche lange Kommentare, die ebenso lang sind wie dieser Monatsrückblick.

    der Autor

  • Monatsrückblick Juli 2025: fällt (fast) aus wegen schöpferischer Pause

    Hidiho liebe Community! Der Monatsrückblick Juli 2025 wird wohl sehr kurz ausfallen, da ich just jetzt: am 30.7.2025 in meiner Mittagspause die ersten Buchstaben in WordPress tippe. Stichworte gesammelt? Nope! Bilder vorbereitet und bearbeitet? Nööö! Roten Faden im Hinterkopf um die – noch nicht vorhandenen – Kapitel zu verbinden? Vergiss es schleunigst! Mein Kopf ist ideenlos, wie schon lange nicht mehr und meine Motivation ist nach dem Sommerurlaub auf einem Tiefpunkt sondergleichen!

    Doch sprechen wir mal kurz über meinen letzten langen Urlaub als Arbeitnehmer. Der war ziemlich mies. man sollte ja denken: „Mann, 3 Wochen Urlaub, da kann man ja viel unternehmen!“ – Tja, wenn das Wetter mitgemacht hätte. Hat es natürlich nicht – es war entweder so heiß, dass ich meine glücklicherweise angenehm temperierte Bude nicht verlassen habe, um keinen Kreislaufkollaps draußen zu kriegen – oder so verregnet, dass man das Wetter nur toll gefunden hätte, wenn man Kiemenatmer gewesen wäre.

    Eine zweite mobile Split-Klimaanlage (Test hier) senkte zuverlässig die Temperatur in meiner Wohnung und die gesicherte Versorgung mit Lebensmitteln über den PICNIC Lieferservice liess die Motivation auf das „DA DRAUSSEN“ und der Wahl entweder in der Sonne zu verdorren oder im Starkregen zu ertrinken auf ein sicheres ZERO DANGER-Niveau sinken.

    Wetter und Job – es gibt Gemeinsamkeiten..

    In meinem Konzern geht es – wie beim Wetter – munter drunter und drüber: als ich aus dem Urlaub gekommen bin, starteten die Gespräche der Auflösungsphase der kompletten IT-Infrastruktur. Alle Kollegen und Kolleginnen bekamen ein Abfindungsangebot vorgelegt und sind Ende des Jahres raus.

    Ich kriege leider keinen Cent, denn ich bin ja schon Rentner und habe einen befristeten Vertrag bis zum 31.12. dieses Jahres. Den erfüllt man und verlängert eben einfach nicht nochmal. Pech halt..

    Unseren Job soll dann ein anderer IT-Dienstleister übernehmen. Die „Transition-Phase“ ist eingeleitet und unsere Geschäftsleitung bringt uns mit Mails mit Inhalten wie: „wir können nochmal die Ärmel hochkrempeln und dem neuen Dienstleister zeigen, wie gut wir sind“ (unterschlagen wurde der Nebensatz: „bevor uns der Konzern in den Ars… tritt)“ zum lauthalsigem lachen – denn es ist klar, hier geht es um Wissenstransfer von mir zu einem Niedriglöhner aus Indien, der demnächst meinen Job machen wird. Habe ich da auch nur die Spur von Motivation zu? Öhhh.. Rate mal..

    Monatsrückblick Juli 2025 - Widget auf Desktop(Bild links: Seit der neuen Windows 11 Version ist es möglich Widgets auf dem Sperrbildschirm zu platzieren. Ich habe da gleich mal einen Countdown für die Rente eingerichtet. Der einzige Termin der mich aktuell noch motiviert!)

    Dazu kommt, dass der Betrieb in Auflösung ist – die guten Leute (und die haben wir – verlassen in Scharen das sinkende Schiff) aber unsere Geschäftsführung glaubt, dass alle Services problemlos laufen wie immer. Hätte man vielleicht auch drauf kommen können, dass dem nicht so ist. Aber wer bin ich schon, dass ich mir anmaße die Geschäftsführung zu kritisieren…

    Immerhin habe ich mir einen Timer auf den Desktop gezogen – aktuell sind es noch 152 Tage Brutto, bis mich dieser Laden kreuzweise kann. Netto, dank Resturlaub, gesammelten Gleitzeittagen und Wochenenden bin ich unter 100 Tage, die ich mich noch Morgens aus dem Bett quälen muss – pünktlich mit dem Silvesterfeuerwerk werde ich eine Flasche Champagner köpfen und meinem bisherigen Berufsleben mit gestrecktem Mittelfinger zum Abschied zuwinken…

    es saugt und bläst der Heinzelmann die Mikrowelle..

    Apropos Feuerwerk – das hatte ich auch in der Küche, als meine Mikrowelle durchdrehte und meinte die Sicherungen ständig zu malträtieren. Irgendwas in der schon ziemlich alten Mikrowelle war defekt. Bei Preisen von knapp 100,00 € für eine neue Mikrowelle fange ich aber gar nicht erst an bei solchen Teilen nach dem Fehler zu suchen. Das Teil geschnappt, zum Wertstoffhof gefahren, und dort abgegeben. Das ist in Dortmund übrigens kostenlos. Umso weniger verstehe ich die Idioten, die ihre defekten Elektogeräte hier einfach irgendwo im Wald abkippen.

    Monatsrückblick Juli 2025: fällt (fast) aus wegen schöpferischer Pause(Bild rechts: diese Mikrowelle musste ich einfach kaufen! Sie ist die eierlegende Wollmilchsau aller Mikrowellen – mit 30 Kilo Lebendgewicht aber auch ein echter Brocken: Grillt, Mikrowelliert, Dünstet, Gart mit Dampf aber ist auch eine Heißluft-Friteuse – also der Traum eines jeden Singles (gleich nach Helene Fischer)..)

    Ich kaufte dann eine neue Bauknecht Mikrowelle für knapp 180,00 €, die aber mehr Funktionen hatte, als der bedauerlicherweise verschiedene Vorgänger. Beim suchen nach der Bedienungsanleitung im pdf-Format (um die in meiner Grocy – Datenbank abzuspeichern) stiess ich auf eine Mikrowelle, die mein Herz zum beben brachte, wie eine gut restaurierte Corvette C1 mit Doppelscheinwerfern.

    Eine Über-Mikrowelle quasi, die alle Funktionen vereinte. Sie war Mikrowelle, Grill, Dampfgarer, Heißluft-Friteuse – und sie sah (das wichtigste für einen echten Kerl) extrem sexy aus!

    Ihr ahnt was passiert ist? Genau! Ich habe jetzt 2 Mikrowellen zu Hause rumstehen, die ich kaum nutze weil ich für gewöhnlich auf meinem alten Gasherd die Gerichte zubereite. Und jetzt weisst Du eigentlich schon alles über mich..

    Gab’s noch mehr? Ja, ein paar private Dinge, die mich ziemlich angefressen haben aber nicht für die Öffentlichkeit gedacht sind und deshalb hier nichts zu suchen haben.

    Ja guck! Das war’s auch schon. Monatsrückblicke gehen auch kurz…

    Dieser Monatsrückblick entstand größtenteils auf dem Handy in einer durch NRW rumpelnden S-Bahn. Etwaige Verspätungen wegen des Erscheinungstermins, sowie unklare Aussagen bezüglich der weiteren Reise sind deshalb typisch Deutsche Bahn und nicht die Schuld des Autors.

  • Monatsrückblick Mai 2025 – das Jahr ist schon fast halb um…

    Es ist mal wieder soweit: der Monatsrückblick Mai 2025 – was gab’s denn so im Wonnemonat Mai?

    Hidiho liebe Community! Willkommen zum Monatsrückblick Mai 2025. Diesmal erscheint der Monatsrückblick wie versprochen pünktlich am ersten Tag des nächsten Monats. Ich habe mir die Zeit genommen und schon während der ersten Wochen des Monats einen Ordner in meiner Bilder-Bibliothek erstellt, wo ich fortlaufend die Bilder des Beitrags gespeichert habe.

    Monatsrückblick Mai 2025 - Bilder strukturiert speichern(Bild rechts: Diesen Workflow mache ich schon seit Jahren: das erstellen von Ordnern für die jeweiligen Blogbeiträge. Sortiert nach Beitragsnamen und unterteilt nach Jahr und Monat. Hilft echt, seine tausende Bilder strukturiert zu speichern und wiederzufinden. Das vergeben von #Tags in den Exif-Daten kann ebenfalls helfen die Bildersuche zu vereinfachen.)

    Diesen Workflow – also das erstellen von Jahresordnern und dann eine weitere Unterteilung nach Monaten und dann einzelne Ordner für die jeweiligen Beiträge zu erstellen, habe ich mir schon lange angewöhnt. Es hilft sehr, wenn die Bilder strukturiert gespeichert werden und nicht wahllos auf mehreren Rechnern und/oder Festplatten verteilt rumschwirren. 

    Eine gute Idee seine Bilder wieder zu finden: Tags vergeben..

    Monatsrückblick Mai 2025 - das Jahr ist schon fast halb um...(Bild links: das Photo von meinen Pfefferbrötchen hat vom Samsung S24 Ultra einen Namen bekommen, der sich aus Datum und Zeit zusammensetzt: 20250519_185856 bedeutet nichts weiter, als dass das Bild am 19.5.2025 um 18:58 Uhr und 56 Sekunden aufgenommen wurde. Anhand der EXIF-Daten wird auch direkt die Karte mit dem Aufnahmeort angezeigt. Auf dem Screenshot sieht man auch (unten rot eingerahmt) die von mir nachträglich vorgenommene Verschlagwortung. Ich habe wie man sieht selber noch ein paar Tags vergeben und auch das Bild in „Pfefferbrötchen auf Teller“ umbenannt – sieht man auf diesem Screenshot aber noch nicht.)

    „Aussagekräftige Namen“ zu vergeben ist ja schon mal grundsätzlich das erste, was man tun kann um Bilder schneller zu finden, denn nach Dateinamen wird am ehesten gesucht. Handys speichern vom User geknipste Aufnahmen ja üblicherweise unter Dateinamen, die so kryptisch und nichtssagend sind, dass man damit gar nichts anfangen kann, oder kannst Du nach Wochen noch unter dem Bildnamen „20250519_185856.jpg“ was anfangen?

    Das wäre bei mir auf meinem S24 Ultra beispielsweise das Bild der selbstgemachten Pfefferbrötchen. Wüsste ich das noch in 2 Tagen? Sicher nicht. Wahrscheinlich nicht mal ein Augenzwinkern später! Also kann man das Bild auf dem Handy direkt umbenennen. Bei mir hiess es anschließend „Pfefferbrötchen auf Teller“. 

    Und wenn man schon mal dabei ist, kann man den Bildern auch Tags zuweisen. Das hilft beim suchen nach speziellen Bildinhalten. Die Bilderkennungs-KIs sind mittlerweile so gut, dass die Objekte auf Bildern fast immer korrekt erkannt werden. Naja, außer bei dem Tool von Nero – dem „AI Photo-Tagger„: dort waren die Erkennung der Bildinhalte so gruselig schlecht, dass man seine Bibliothek mit den gefundenen Tags eher verhunzt, als dass es eine spürbare Verbesserung wäre.

    Monatsrückblick Mai 2025 - das Jahr ist schon fast halb um...(Bild Rechts: Leute, den ersten NERO-Test habe ich schon 2010 geschrieben. 2010! Da haben viele Leser noch nicht mal gewusst, wie man Internet schreibt. Die Nero Brennsuite von Ahead habe ich schon mehrmals getestet (2010, 2013, 2015 und 2021). Über die Jahre wurden aus den anfänglich guten Programmen fast nur noch Murks-Programme, die keinen Cent wert sind.

    Wie zum Beweis hier mal beispielsweise die erkannten #Schlagwörter, die der AI Photo-Tagger den Bildern zuweisen will: die Benutzeroberfläche meiner Fritz-Box wird als #Rechnung eingestuft, meine Brille mit dem SAMSUNG S23 Ultra als #Brücke und das Essen was da auf dem Teller so schmackhaft auf den Verzehr wartet, wird als #Fast Food eingestuft. Ich fühle meine Kochkünste mit Füßen getreten! Und wer glaubt, das waren nur 3 Ausrutscher: Neeee.. die kompletten #Tags-Vorschläge waren ein Griff ins Klo!)

    Wer eine NAS von QNAP hat, der kann sich freuen. Wenn die Bilder dort abgespeichert werden, dann werden die Fotos automatisch indiziert und mit Tags versehen. Mit dem unglaublich leistungsfähigem QSirch-Tool kann man verschiedenste Filter setzen – selbst nach dominierender Farbe des Bildes. Dank dem ebenfalls für QNAP erhältlichem kostenlosen QUMagie werden Bildinhalte erkannt. Schon für diese Funktion hat sich für mich meine NAS gelohnt!

    Das geht sogar so weit, dass man bei Personenbildern nur eine erkannte Person mit Namen benennt – die KI erkennt alle Bilder mit der Person und zeigt die unter dem gesuchten Namen an.

    Auf SAMSUNG Handys kann man zwar selber Tags vergeben, aber die KI des Smartphones ist bei Erkennungsvorgängen so gut, dass es die kaum benötigt. Das obere Bild der Pfefferbrötchen bekam bereits auf dem Handy die Tags: #Galerie, #Küche, #Blume, #Essen und #Brot zugewiesen. 

    Durch antippen der 3 Punkte oben und über Details kann man selber weitere Schlagwörter hinzufügen. Auf dem Screenshot sieht man rot umrandet, die von mir selber erstellten Schlagwörter.

    Monatsrückblick Mai 2025 - das Jahr ist schon fast halb um...(Bild links: Wer sich nicht auf KI verlassen will, der kann das taggen auch selber machen – dauert halt nur ewig. Dann findet die Windows-Suche aber Bilder auch anhand der Schlagwörter – ist doch echt cool, oder? )

    Wer unter Windows selber Tags vergeben will, der muss etwas tricksen, denn ganz so einfach ist das dort nicht. Die Tags oder Schlagwörter werden leider nicht in den EXIF-Daten gespeichert (die sind für die Kamera-Informationen gedacht), sondern in den IPTC-Daten. Glücklicherweise werden die bei den Dateieigenschaften im Explorer angezeigt. 

    Wer die bearbeiten oder neue hinzufügen will, der kann das direkt im Windows Explorer machen – oder sich das kostenlose IrfanView herunterladen. Es ist zwar optisch irgendwie in den 90er Jahren stehen geblieben, aber das macht es durch seine Funktionen mehr als wett!

    Ein Mega-Tool ist der IrfanView Thumbnail-Betrachter. Wenn man dort in den Optionen den Platzhalter $lx mit $l25 setzt, dann bekommt man beim MousOver Event im erscheinenden Popup-Fenster die gespeicherten Schlagwörter angezeigt.


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    Monatsrückblick Mai 2025 - das Jahr ist schon fast halb um...(Bild rechts: Für Reiseblogger, Fotografen und Medien-Verwalter ist das sicher hilfreich – durch setzen von verschiedenen Platzhaltern kann man bestimmen, was in der Vorschau des Bildes angezeigt wird. Hier werden, mittels des Platzhalters $l25, an zweiter Stelle die Schlagwörter angezeigt. )

    Leider ist das hinzufügen von Tags zeitintensiv – ich habe noch kein Tool gefunden, welches das per Stapel-Verarbeitung richtig einfach macht. 

    Im Thumbnail-Betrachter kann man es wenigstens halbwegs komfortabel hinbekommen: man markiert diejenigen Bilder, denen man die gleichen Tags zuweisen will, schreibt die Zeile für Zeile in das Dialogfeld und übernimmt mit „Write“. Es gibt aber ein paar Sachen vorher in den Einstellungen zu ändern:

    In den Optionen des Bildbetrachters (nicht der Thumbnail-Vorschau) sollte man bei den IPTC Daten folgende Einstellungen setzen: Statt dem standardmäßig aktiviertem oberen Punkt „edit each and every file in the dialog“ , sollte man den Eintrag auf „Edit the first only, apply text to all files“ setzen. Ebenso sollen die alten Tags bleiben und nicht gelöscht werden – wir müssen dann also den unteren Punkt „Append new text to old text“ auswählen.

    Monatsrückblick Mai 2025 - das Jahr ist schon fast halb um...(Bild links: Stapelverarbeitung die zwar etwas rumpelt, aber immer noch besser wie nichts. Ein paar Einstellungen müssen wir je nach gewünschtem Arbeitsschritt anpassen. Dann geht das arbeiten eigentlich ziemlich easy.)

    Übrigens: wer Microsoft Office mit einer entsprechende Lizenz (und die haben wohl die meisten) nutzt,  und das OneDrive Laufwerk zur Datenspeicherung nutzt, der kommt automatisch in den Genuss, dass seine Bilder mit Schlagwörtern für eine qualifiziertere Suche erweitert werden. OneDrive scannt und indiziert alle Bilder nach Inhalten bereits beim hochladen auf die Microsoft-Server. Das kann man jetzt aus Datenschutzgründen eher uncool finden – was es wohl auch ist, aber ich wollte es hier mal der Vollständigkeit halber mal erwähnt haben.

    Weißkohl: das Lebensmittelwunder..

    Wenn man soviel Hirnschmalz verbrannt hat, dann bekommt man meistens Hunger. Wie wäre es mit einer preiswerten, kalorienarmen, leckeren und veganen Mahlzeit? Jetzt bist Du verdattert, oder? Grade noch am PC und schon stehst Du in der Küche! Also, wenn ich nicht der Meister der Themenwechsel bin, dann weiß ich auch nicht. Frag da mal meine Ex-Freundinnen – die können das bestätigen: „Wallah, ich schwör – grade sitz ich noch voll gechillt mit ’ner fucking Tüte Chips auf der Couch und schau „GNTM“ – und eine Sekunde später steh ich in der Küche und mach dem blöden Kerl freiwillig Abendessen – UND ICH WEISS NICHT WIE ER MICH DAZU GEKRIEGT HAT!„…

    Doch verlassen wir die Beeinflussung empfänglicher Weibsvolk-Gehirne für unterbewusste Konditionierung und kommen wir zu einem Gericht, was ich vor ein paar Wochen mehr zufällig gefunden habe „gedämpften Weißkohl mit Curry-Sauce„.

    Weißkohl ist ein echtes Wundergemüse: geschmacklich neutral, lässt es sich mit Gewürzen in jede gewünschte geschmackliche Richtung bringen. Dazu ist er roh gut verträglich zu essen und hat einen echt schönen festen Biss. Perfekt als Füllstoff für Döner und in Salaten. Eingelegt als Sauerkraut kenn ihn auch jeder, und gedämpft ist er eine magenfüllende Speise, die je nach Sauce und Beilagen echte Geschmackswunder aus dem Kohl zaubert.

    der Autor

     

    Auf TikTok stiess ich vor einigen Wochen auf einen netten Betreiber eines ASIA-Shops in Berlin. Der Besitzer machte coole Videos über die Produkte und erklärte dem Video-Betrachter auch, welche Nudeln beispielsweise für welche Art von Nudel-Gerichten geeignet sind.

    Monatsrückblick Mai 2025 - das Jahr ist schon fast halb um...(Bild rechts: in diese Curry-Sauce habe ich mich direkt verliebt. Aber 5 Euro für eine einzige Packung? Eine Sauce hin zu zimmern, kann ja wohl nicht so schwer sein. Also mal den Sebastian Lege in mir geweckt und das lecker Sößchen nachgekocht! Und glaub es oder nicht – die Sauce sah genau so aus, wie auf der Verpackung)

    Ich machte in seinem Online-Shop eine kleine Bestellung und die Sachen waren alle echt wie beschrieben. Interessant war eine Curry-Paste, die man verdünnen musste, um Sie zu benutzen. Diese Sauce war der Hammer!

    Wecke den Sebastian Lege in Dir: kochen nach Zutatenliste..

    Und was macht man, wenn man etwas total leckeres gemampft hat? Man versucht es nachzukochen.

    Das deutsche Lebensmittelgesetz hilft uns hier ungewollt, denn Zutaten müssen auf der Verpackung angegeben werden – und zwar absteigend aufgezählt. Das bedeutet, von der Zutat, die als erstes auf der Zutatenliste steht, ist als meistes drin, was als Zweites auf der Liste steht, davon ist Anteilmäßig weniger drin, und so weiter und so weiter..

    Seit Sebastian Lege mit seinen aufklärenden Sendungen wie bspsw. „besseresser: Lege packt aus“, über die miesen Tricks der Lebensmittelhersteller, die bis zur Gesundheitsgefährdung gehen, bewusst essende Menschen aufklärt, kümmere ich mehr darum, was in dem drin ist, was ich esse. Deshalb kommen Fertiggerichte bei mir nicht mehr auf den Tisch. Mit geschicktem Zeit-Management ist es möglich in der gleichen Zeit ein gesundes Essen aus frischen Zutaten zu erstellen. Das zeigt auch Jamie Oliver in seiner Serie „Jamies 15 Minuten Küche„.

    der Autor

     

    Die Zutatenliste der Golden Curry Sauce sah auf der Verpackung folgendermaßen aus: WEIZENMEHL, pflanzliches Öl (Palmöl, Rapsöl), Zucker, Salz, Currypulver (7,7 %), Geschmacksverstärker, Farbstoff (Zuckerkulör), Gewürze (Pfeffer, Knoblauch, Selleriesamen, Senfsamen), Säuerungsmittel (Äpfelsäure) – Der „Held der Steine“ würde sagen: „nichts vor dem man sich mich fürchten müsste..“. 


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    Also mal den inneren Sebastian Lege in mir geweckt und geschaut, was ich so an Ingredienzen in den Regalen habe um diese Sauce selber hinzubekommen: Curry-Gewürz gemahlen? Check! Pflanzliches Öl? Check! Mehl? Sowieso! Zucker, Salz? Logo! Farbstoff Zuckerkulör und Gewürze? Da nahm ich einen Esslöffel fertige Bratensauce von Maggi – das sollte wohl den gleichen Dienst tun. Säuerungsmittel? Ein Spritzer Apfelessig sollte reichen!

    Also erst mal einen Topf geschnappt und dort Wasser als Träger der Sauce eingefüllt. Ich wollte die Sauce nämlich nicht so fett haben und liess das kalorienreiche Öl zugunsten des Kranebergers weg. Als nächstes einen großen Teelöffel Curry dort hinein. Der Geruch war schon mal vielversprechend. Dann einen Esslöffel fertige Bratensauce und eine drittel Tube Tomatenmark für die Farbe und Fruchtigkeit. Zum eindicken nahm ich aber kein Mehl, sondern Speisestärke.

    Nach dem einmaligen aufkochen merkte ich sofort, wie die Stärke die Sauce dickflüssig machte. Grundgeschmack war auch schon gut. Jetzt nur noch etwas feinwürzen: Für die Süße einen Esslöffel Honig, für die Schärfe einen guten Schuß Sriracha Hot Chilli Sauce (mit über 60% Chili-Anteil!) aus dem ASIA-Shop und für die dunkle Farbe und salzige Note etwas Soja-Sauce. Das Ergebnis war Mega! Eine Sauce, die sich vor dem Original nicht verstecken musste – und das zu einem Bruchteil des Preises.

    Monatsrückblick Mai 2025 - das Jahr ist schon fast halb um...(Bild rechts: Weißkohl, Kartoffeln und Zwiebelscheiben. Gleich kommt das alles zum Dampfgaren für eine halbe Stunde in meine Monsieur Cuisine Küchenmaschine (Test hier) und wird zu einem lecker Gemüse-Trio verwandelt. Die Zutaten für die Sauce sind auch schon auf dem Bild. Die landen aber in einem Kochtopf auf dem Herd.)

    Während ich die Sauce in der Küche nachbauen wollte, bereitete ich aber zeitgleich auch den Weißkohl zu. Zuerst also mal den Weißkohl aus dem Gemüsefach des Side by Side geangelt und das erste Blatt abgezogen, weil es etwas angeschmutzt war. Weißkohl ist für mich ein Phänomen: der kann wochenlang im Kühlschrank in einer Plastiktüte liegen – der gammelt nicht, der schimmelt nicht, der welkt nicht! Den nimmst Du nach einem Jahr aus dem Kühlschrank und machst daraus einen wohlschmeckenden Rohkost-Salat als wäre er gestern erst geernet worden!

    Dann das große Küchenmesser rausgeholt und von der Seite angefangen ca. 1 Zentimeter breite Scheiben zu schneiden, bis die gewünschte Menge Weißkohl auf dem Küchentisch lag (ca. 500 Gramm). Die dann noch mal quer zerkleinern, dass man so ungefähr Daumengroße Stücke hat. Knapp 800 Gramm Kartoffeln geschält und in kleine Stücke geschnitten – 3 Zwiebeln erlitten das gleiche Schicksal.


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    Die Kartoffeln kamen in den Garkorb unten in die Monsieur Cuisine – das restliche Gemüse in den oberen Garaufsatz. Dann den Timer auf eine halbe Stunde gestellt, gestartet und während das Gemüse von der LIDL Küchenmaschine gegart wurde, konnte ich in der Zeit in Ruhe die Sauce im Topf zubereiten und auf den richtigen Geschmack bringen.

    Die Sauce war aber schon so eine Viertelstunde vor dem Gemüse fertig – genug Zeit um die gebrauchten Küchenutensilien in die Spülmaschine zu räumen und die nicht gebrauchten Lebensmittel und Gewürze in den Kühlschrank und den Vorratsschrank zurück zu packen. Selbst eine Runde „Bude saugen“ mit meinem Vorwerk Akkusauger war noch drin, bevor der Gong der Küchenmaschine signalisierte, dass die Zubereitung abgeschlossen war.

    Dann das ganze auf einem Teller mit geschnittenen Frühlingszwiebeln und Mini Romatomaten hübsch anrichten und mit Röstzwiebeln etwas „Crunch“ obendrauf. Fertig ist ein superleckeres veganes Essen.

    P.S. ich werde das Rezept mal hier als extra Beitrag veröffentlichen…

    Stichwort „Privatentsorgung“ – ich bin jetzt stolzer Beamer-Besitzer!

    Bude sauber, Geschirr in der Spülmaschine und Du sitzt mit einem Teller voller lecker Schmackofatz auf der Couch! Was fehlt noch? Nee, nicht die nette Physiotherapeutin, die dir den Nacken massiert, sondern ein fulminantes TV-Erlebnis.

    Das habe ich mehr durch Zufall jetzt auch für mein Home-Office bekommen. Im Wohnzimmer hängt ja schon der 78″ Zoll LG OLED an der Wand – aber in meinem Büro ist nur ein „winziger“ 55″ Zoll Fernseher. Ist ja wohl echt nicht standesgemäß. Alles unter 2 Meter Bildschirm-Diagonale ist was für Loser..

    Monatsrückblick Mai 2025 - das Jahr ist schon fast halb um...(Bild links: der Beamer von OPTOMA ist zwar schon etwas älter, aber „einem geschenkten Beamer schaut man nicht in die Linse“ – oder wie heißt der Spruch nochmal? Das Teil ist echt in Ordnung, lässt sich über HDMI ansteuern (gleich 2x), hat eine Auflösung von 1920 x 1080 – also Notebook-Display kompatibel und mit 3.500 Lumen ganz passabel lichtstark unterwegs)

    Da traf es sich ideal, dass unsere Geschäftsleitung uns anschrieb, dass im Quartier die alten Beamer gegen neue ausgetauscht worden waren und die alten Beamer nun verschenkt würden. Bei uns heißt das dann „Privatentsorgung“. Die Teile werden sauber aus den Systemen ausgebucht und wir geben nur kurz die Seriennummer des Gerätes weiter, für die Bestätigung, dass das Teil das Gelände rechtlich einwandfrei verlassen hat (Genau! Die Rede ist von Personal-Diebstahl..).

    Monatsrückblick Mai 2025 - das Jahr ist schon fast halb um...(Bild rechts: der Optoma Beamer ist jetzt in meinem Regal eingebaut und mit einem Laptop als Signalgeber gekoppelt. Obwohl es im Raum hell ist, schafft der Beamer ein gutes Bild. So lobe ich mir arbeiten im Home-Office: bequem an 3 Monitoren arbeiten und dabei einen Film schauen. Leider bin ich viel zu selten im Home Office…)

    Wir testeten die Teile also alle mal, schrieben auf einem Aufkleber, wieviele Stunden die Birnen schon auf dem Buckel haben und sortierten die lichtschwachen alten direkt aus, damit die der Verwerter mitnehmen kann. Übrig blieben so knapp 10 Stück, die wir unter den Kollegen, die sich in eine Liste eingetragen hatten, verteilten.

    Ich konnte mir auch einen nehmen und ich entschied mich für einen Beamer der Firma OPTOMA. Der Name sagte mir gar nichts und ich hielt die Dinger für Elektronik-Schrott auf TEMU Niveau. Beim Blick auf deren Webseite wurde ich aber eines besseren belehrt. Die bauen absolute Hochleistungs-Beamer, die sogar 360° Projektionen möglich machen und über 10.000 € kosten. Da war ich dann doch echt angenehm überrascht! Na gut – meiner von Anno Tuck hat keine zehntausend € gekostet – klar, oder?


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    Am Anfang hatte ich vor, den Beamer in dem Bettkasten, meines Doppelbettes im Schlafzimmer anzubringen. Den Deckel des Kastens kann man stufenlos aufziehen. Den Beamer dort anzuschrauben, hätte ermöglicht die Projektion in jedem gewünschten Winkel an die Decke zu projizieren. Doch der Beamer muss lt. Bedienungsanleitung grade stehen. Starke Neigungen führen zu schnellem Verschleiß der sündhaft teuren Beamerlampe. Bei über 150,00 € für so eine Birne überlegt man sich das dann aber nochmal.

    Dazu kam eine nicht zu vernachlässigende Wärmeentwicklung. Frauen haben zwar ständig kalte Füße – aber ich bezweifel, dass das grillen der eiskalten Käsemauken, durch eine glühend heiße Beamerlampe, bei weiblichen Bettgefährtinnen auf viel Gegenliebe stoßen würde.

    Jetzt steht der Beamer im Regal in meinem Office – gekoppelt mit einem meiner Laptops. Da kann man jetzt entspannt an 3 Monitoren arbeiten und sich gleichzeitig einen Film an die Wand schmeißen lassen. Wie geil ist das bitte?..

    Soziale Netzwerke? Ich bin dann mal raus (mal wieder)..

    Nachdem ich die letzten Monate mal wieder auf verschiedenen sozialen Netzwerken wie Instagram, Threads, und TikTok präsent war, habe ich meine Accounts dort wieder gelöscht. Ganz ehrlich? Es geht entweder um Selbstvermarktung irgendwelcher, Coaches, Influencer oder Online-Marketing Experten auf der Suche nach neuen Trotteln über die sie ihren Leasing-Porsche finanzieren und um damit Geld zu verdienen und/oder um sich über irgend etwas, was einen nervt aufzuregen – und das muss ja unbedingt der Allgemeinheit mitgeteilt werden. Nein, ihr ganzen Möchtegern-Coaches – ich will euch nicht folgen um eure Reichweite (und eure Einnahmen) zu erhöhen und es interessiert mich auch nicht, dass dein DHL-Fahrer die Pakete immer beim Nachbarn abgibt. 

    Dazu kommt, dass viele Poster Probleme mit der Selbstreflektion haben. Will sagen: SCHULD SIND IMMER DIE ANDEREN! So wie vor einer Woche ‚Chantal‘ (Originalname tut nichts zur Sache), die auf Threads bitterböse postete, dass Sie mit einem Bekannten Fußball in einer Kneipe geschaut hat und man ihnen einfach die Getränke weggenommen hätte. Sie hat sich daraufhin lauthals beschwert und völlig unverständlicherweise Hausverbot bekommen. Und nun möchte Sie, dass man ihr das geschundene Ego wieder aufbaut und postet diese Geschichte fishing for Compliments auf Threads ..

    Kennt Ihr Atlan? Den Arkoniden aus den Perry Rhodan Heften? Der hat einen Logik-Sektor im Gehirn. Ich glaube, ich habe den auch – und ich fühle mich auch irgendwie nicht mehr als Mensch (das ist ja mittlerweile schon fast ein Schimpfwort) sondern eher wie ein „Posbi“ – ein paar elektronische Bauteile habe ich ja schon eingebaut bekommen. Deshalb klingelte meine Logik-Sektor auch sofort, denn diese Geschichte stank! 

    Also fragte ich doch mal ganz nett, ob es zu diesem Eklat eine Vorgeschichte geben würde. Natürlich nicht, war ja klar. Aber es war Chantal wichtig zu sagen, dass sie selber in der Gastronomie gearbeitet hat und damals der Kunde noch König war, blablabla.. spätestens bei dem Satz war sie für mich unqualifiziert geworden – denn der Kunde ist spätestens dann nicht mehr König, wenn er sich wie ein ungehobelter Schulhofschläger aufführt.

    Aber weiter: ich fragte, wie man sich das vorstellen kann, dass ein Kellner einem die Gläser aus den Händen nimmt, wenn man an einem Tisch sitzt. Ja, nee, war ihre Antwort: man saß ja nicht an einem Tisch, sondern stand an einem Bistrotisch..

    Ich ließ nicht locker und fragte: wie kann man ein Glas an einem Bistrotisch abräumen, wenn der Gast noch dort dran steht? So ein verdammter Bistrotisch ist maximal einen Meter im Durchmesser. Bevor der Kellner das Glas abräumt, habe ich es mir geschnappt und sage: sorry, aber das ist meins.


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    Wahrscheinlich wäre das so gewesen, aber man stand zu dem Zeitpunkt ja gar nicht am Tisch, sondern war auf der Tanzfläche und als man wiederkam waren die Gläser abgeräumt. Ja, Chantal, das ist leider normal, wenn ein Tisch zu vorgerückter Stunde verwaist ist, dann räumt man die Gläser ab – sollte man aber wissen, wenn mal selber gekellnert hat. Wenn Du nach einer halben Stunde wiederkommst und den lauten machst und rumkeifst „der Gast ist König“ würde ich dich auch rausschmeissen…

    Und wenn ein Kellner richtigerweise den Tisch abräumt, weil man nicht mehr dran steht (bei Stehtischen achtet man als Kellner noch darauf, ob da persönliche Sachen liegen und lässt die Getränke noch eine Runde stehen – aber danach? Sorry, Pech!) hört sich das natürlich anders an, wie: „man hat uns die Getränke einfach weggenommen!“.

    Chantal war danach nicht mehr gut auf mich zu sprechen – wohl auch, weil Leser mir wesentlich mehr Likes zur Zustimmung schenkten als ihr – und das auch durch einige kernige Kommentare in ihre Richtung betätigten. Sie meinte daraufhin pikiert, ich würde die Geschichte nicht verstehen..

    Doch, doch Chantal, ich verstehe deine Geschichte ganz genau: Du hast Mist gebaut, suchst die Schuld aber bei jemand anderen, weil du Dir nicht eingestehen willst, dass das Hausverbot ausschließlich deine eigene Schuld ist und weil du dein angekratztes Ego durch positives Feedback wieder aufpolieren willst. Weil Du aber kein Recht bekommen würdest, wenn Du den wahren Hergang der Geschichte beschreibst, erzählst du die Geschichte stark geschönt, damit die Schuld jemand anderes hat und Du gut dastehst. Ist das so ungefähr richtig?

    Chantal echauffierte sich danach über mein Profilbild, weil es ihrer Meinung nach ein Fake-Bild wäre. Naja – manche Leute haben Probleme, die willste nicht haben…

    Als wenn das nicht gereicht hätte, gab es in den sozialen Medien noch eine weitere Chantal – diesmal aber auf auf TikTok. Die hatte ein Problem und fühlte sich sträflich mißverstanden, denn ein Richter hatte ihr 240 € Strafe aufgebrummt, weil sie ständig auf dem Grundstück der Nachbarin parkt, und der das einfach zu viel wurde.

    Jetzt könnte man denken, die hätte es kapiert, dass falsches parken nun mal Geld kostet und man(n) bzw. Frau sich nur an die Regeln halten muss – besonders wenn ein Richter schon zu einer Strafe verdonnert hat – aber da hat man nicht mit der gestörten Psyche von Frauen in den Wechseljahren gerechnet.

    Denn Chantal hat ein Haus – und um zu ihrem Grundstück zu kommen, muss (und darf) sie über das Grundstück der Nachbarin fahren. Das nennt sich Wegerecht. Chantal hat auch ein Auto – einen Kombi. Und den parkt Sie ständig so auf ihrer Zufahrt, dass das Heck des Wagens in das Grundstück der Nachbarin hineinragt. Und die findet das eben nicht so toll.

    Chantal hat wie man in dem von ihr auf TikTok hochgeladenem Video sehen konnte auch eine Garage direkt neben ihrem Haus am Ende ihrer Zufahrt – doch da stellt Sie ihr Auto nicht hinein. Auf die Frage, warum Sie denn nict das Auto einfach in die Garage stellt, machte sie das Garagentor auf – und sieh mal an: links und rechts standen fest montierte Lagerregale, die bis oben voll waren. Das war aber einfach zu erklären, denn mit einem unschuldigen lächeln erklärte Chantal, dass sie bis vor ein paar Monaten selbstständig war.

    Vielleicht sollte mal jemand Chantal erklären, dass Garagen (auch Stellplätze) eine Zweckbestimmung haben, nämlich das Abstellen von Kraftfahrzeugen. Das bedeutet: Wer eine Baugenehmigung für eine Garage erhält, darf nur eine Garage bauen und diese auch nur als solche nutzen. Eine Nutzung der Garage als Büro oder Abstellkammer ist nicht erlaubt. Doch derlei Kleinigkeiten stören Chantal nicht.

    Andere Tiktoker rieten ihr, den Wagen doch so zu parken, dass das Heck nicht auf das Grundstück der Nachbarin ragen würde. Mittels eines Drohnenvideos, welches von oben herab das einparken dokumentierte, bewies Chantal, dass dies nur in 3 Zügen möglich wäre – also völlig überzogen und viel zu zeitaufwendig für diese straff getaktete Businessfrau.

    Das sind die Momente wo ich anfangen könnte, zu schreien! Ist das echt wahr? Man ist zu faul um seine Dreckskarre vernünftig zu parken, nutzt auch nicht den dafür vorgesehenen Parkraum und nimmt sich sogar noch die Zeit ein verdammtes Drohenvideo aufzunehmen – bloss weil man sich nicht eingestehen will, dass man komplett neben der Spur ist?

    Für mich und meine Nerven aber mal wieder das Signal, um fremde Menschen einen weiten Bogen zu machen und mir eine längere Abstinenz in den Sozialen Netzwerken als Therapie zu verschreiben. Ehrlich! Diese ganzen nur auf den eigenen Vorteil bedachten Vollidioten treiben mich in den Wahnsinn!…

    achja – mein Blog hat jetzt eine KI, die dir Fragen beantwortet!

    Ganz vergessen hätte ich fast ein wichtiges neues Feature meines Blogs: da ist nämlich jetzt Chatbase.co integriert um deine Fragen zu beantworten. Das Tool ist ganz nett – reisst jetzt aber auch keine Bäume aus. Ich bin sowieso kein Freund davon KI Ergebnisse ungefiltert für bare Münze zu nehmen. Die Menschen auf diesem Planeten sollten wirklich, wirklich, WIRKLICH! mal den gesunden Menschenverstand benutzen, nicht alles ungeprüft glauben und sich vor die Karren von berufsmäßigen Schlangenöl-Verkäufern, Manipulatoren und Lügnern spannen. Also Voricht vor Poltikern,  TikTok-Coaches und Geistlichen gleich welcher Glaubensrichtung. 

    Dieses Skript ist mehr ein Versuchsballon um zu schauen, wie sich KI im Alltag schlägt. Nutzt es doch mal und schreibt mir eure Erfahrungen..

    Aufpassen beim kommentieren – sonst kommt der „NONCE“

    Und wenn ihr kommentiert – grade, wenn es ein längerer Text ist: tut euch einen Gefallen und schreibt den erst im Editor vor! Von dort könnt ihr den in das Kommentarfeld reinkopieren und senden. Falls ihr einen NONCE-Fehler bekommt ist der Text nämlich unwiderruflich weg. Ein NONCE ist eigentlich ein Sicherheitsfeature von WordPress, welches verhindert, dass Webseiten angegriffen werden können.

    Das Problem kann sowohl auf der Seite des Blog-Betreibers liegen, durch schlecht programmierte Plugins, Code-Fehler im Theme, Caching-Plugins – aber auch beim Besucher, wenn der längere Zeit die Seite nicht besucht hat und mit alten infos im Browser-Cache arbeitet. 

    Ich habe einige Updates gefahren und ich hoffe, dass alles wieder glatt läuft – aber löscht bitte zur Sicherheit den Cache eures Browsers! Sowohl Buddy, Peter und auch Kasia hatten das Problem – und nix ist ärgerlicher, als sich einen langen Text zusammen zu basteln, und der verschwindet auf Nimmerwiedersehen im Lokus.

    Eine Frage zum Schluss: ist das Format Monatsrückblick sinnvoll?

    Eine Frage persönlicher Natur habe ich aber mal an meine Leser: findet ihr das Format Monatsrückblick sinnvoll, oder sollte ich die im Beitrag beschriebenen einzelnen Punkte thematisch trennen und dafür jeweils einzelne Beiträge erstellen?

    Ein Monatsbeitrag kann ja mal gut und gern 15 Minuten wertvolle Lebenszeit beim lesen verschlingen – schnelles konsumieren ist da kaum gegeben. Man kann natürlich die oben angepinnte Inhaltsangabe mit den Sprungpunkten nutzen – da kann man direkt zu Inhalten gehen, die einen interessieren und überspringt den Mist, der einen nicht interessiert. Es widerspricht aber so ein bisschen dem Magazin-Charakter mit den Rubriken. Oder soll ich vielleicht manche Inhalte (beispielsweise ein Rezept) zusätzlich zum Monatsrückblick auch noch als eigenen Beitrag in der entsprechenden Rubrik veröffentlichen und den dann im Monatsrückblick nur kurz anreissen aber dort zum Beitrag verlinken? Was meint Ihr? Lest Ihr den Monatsrückblick komplett oder ist der euch zu lang und ihr lest nur quer? Lasst mal eure Geistesblitze blitzen..

    Der Autor hat es diesmal trotz widriger Umstände (alle DVD’s mussten noch mal an die Wand projeziert werden um auch versteckte Stellen in den Filmen zu finden – zeitlich seeeehr aufwändig!) geschafft, den Monatsrückblick im perfekten Zeitplan an seine Leser auszuliefern und erwartet demenstsprechende Lobpreisungen. Ebenso hat er in diesem Beitrag auf das Thema Politik verzichtet, um für Depressionen anfällige Menschen nicht zu Kurzschluss-Handlungen und erhöhtem Alkoholkonsum zu bewegen.

  • Monatsrückblick April 2025: Ostern – mal wieder ein Fest für die Hater der AfD..

    Donald Trumps Schreckenskabinett – und der Merz’sche Versuch, das zu toppen.

    Hidiho liebe Community und willkommen zum Monatsrückblick April 2025! Wenn man von dummen Menschen spricht, dann meint man in Deutschland überwiegend die Anhänger der AfD, die Querdenker und die Reichsbürger (und vereinzelt verschiedene Mitglieder der Generation Z, sowie C-Promis). Manch Deutscher schafft es sogar alle 3 erstgenannten Gruppen in sich zu vereinen – bin aber nicht sicher ob es dafür einen Orden gibt oder einen Therapieplatz mit Elektroschocks – ich würde für letzteres appellieren.

    In Amerika haben die auch diese Menschen, die nicht so viel Glück beim denken haben. Die sammeln sich häufig in Gruppen, setzen sich rote Kappen mit dem Schriftzug „Make America Great Again“ (MAGA) auf die Birne und reden genauso einen Gehirnwäsche-Blödsinn wie die AfDler.

    Weil deren aktueller Präsident Donald Trump genaus so einen rassistischen Quatsch erzählt wie die deutschen AfDler (und ehrenderweise dürfen sich auch Mitglieder der CDU/CSU Parteiführung angesprochen fühlen), die Bevölkerung auf derlei Hassreden fliegt, wie die Fliege auf frische Endprodukte menschlicher Verdaung, wurde er der 47. Präsident der Vereinigten Staaten.

    Und um zu zeigen, dass er nicht alle Gehirnzellen beisammen hat, hat er sich ein Kabinett zusammen gestellt, dass an Inkompetenz nicht zu überbieten ist und es ihm nur wichtig ist, dass die Mitglieder ihm absolut hörig sind und ihm quasi nach dem Mund reden. So wenig Rückgrat muss man auch erst mal besitzen: als Politiker in einer Spitzenposition zu sitzen, das Volk wissentlich verarmen lassen, selber die Taschen vollmachen und jeden Tag einem Vollidioten, der sich jeden Tag seine eigene Realität erlügt, lobpreisen.


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    Ach Stop, das Konzept wurde ja von unserem neuen Kanzler Merz 1:1 übernommen, denn das neue Kabinett der großen Koalition enthält Namen von Gestalten, die nicht an große Erfolge, sondern an große Skandale und der Verschwendung von Milliarden Steuergeldern erinnern. Das Konzept, die für ein Ministeramt jeweils ungeeignetsten Politiker zu casten ist eher ein dummes Konzept. Ein Erfolgsversprechendes jedenfalls mit Sicherheit nicht. Ist sogar ein echt ziemlich blöder Move in einer Zeit, in der Deutschland eine Führungsrolle in der EU übernehmen müsste, um der aktuellen Bedrohung durch die USA zu begegnen.

    Also es wird wohl wieder das übliche Klein-Klein geben und Lobby-Geschenke an die Wirtschaft, ohne dass die Politiker realisieren, dass denen bei erneutem Versagen bei der Regierungsarbeit die Bürger vollends das Vertrauen entziehen und die AfD dann bei der nächsten Wahl bei 40% liegen wird.

    Tja, das wird’s dann auch hier mit der Demokratie gewesen sein. (Und wenn Du glaubst, bloss weil der Verfassungsschutz jetzt ein Gutachten erstellt hat, dass die AfD verfassungsfeindlich ist – bis das gerichtlich wirksam ist, werden Jahre vergehen – also Jubel nicht zu laut!) Manche Leute sind scheinbar wirklich so geil auf’s regieren, dass Sie erst zufrieden sind, wenn wieder wie vor etlichen Jahrzehnten Güterwaggons voller Menschen durchs Land gekarrt werden. Politiker und edler Charakter – das kann man kaum zusammen in einen Satz bringen.

    Gut, das Ende des normalen Lebens in Freiheit mag für manche Menschen erstrebenswert sein – ich sag mal, wer nach Hundert Jahren und etlichen Beispielen von anderen Ländern, in denen Demokratien blitzschnell zu Diktaturen wurden, nichts gelernt hat, der hat’s auch echt nicht anders verdient.

    Und da Ostern ein Leidensfest ist, passt ja diese Schwarzmalerei am Anfang des Monatsrückblicks Apri 2025 so ein bissken..

    Ende der Demokratie? Aber es gibt ja noch andere Themen: Windows 11 zum Beispiel..

    Verlassen wir mal das leidige Thema Menschen und widmen wir uns dem Thema, von dem ich glücklicherweise mehr verstehe: der IT. Hier geht es um Logik – also Dinge, die mein etwas anders funktionierendes Gehirn lieber löst, als Probleme mit unberechenbaren Menschen. Bei Windows aber auch um das Thema „Leiden“ – passt also auch irgendwie zu Ostern.

    Monatsrückblick April 2025: Ostern - mal wieder ein Fest für die Hater der AfD..(Bild links: das neueste Insider Build von Windows 11 bindet dein Smartphone direkt ins Startmenü ein und auf dem Sperrbildschirm werden verschiedene Widgets angezeigt. Dieser Screenshot ist aber ein Glücksfall: Die integration des Smartphones erschien nur ein einziges Mal und danach nie wieder.)

    Jetzt muss man bei microsoft zugeben, dass auch dort nicht immer alles logisch ist und „leiden“ ist leider auch ausserhalb der Osterzeit immer ein Thema. Unlogisch ist für mich, dass es trotz ständiger Patches und Updates immer noch ein Flickenteppich voller Fehler ist – manche so gravierend, dass es ab und an noch zum berüchtigten „BSOD“ (Blue Screen of Death) kommt – kennt wahrscheinlich jeder Windows Benutzer. 

    Na, auf der anderen Seite – wäre Windows ein besseres Betriebssystem wäre ich wahrscheinlich arbeitslos. Von daher geht mein Dank raus an die Entwickler von dem Betriebssystem.

    Ich gestehe es – ich bin ja leider auch etwas experimentierfreudig und schon seit Jahren im Windows Insider-Programm. Das heißt ich bin immer ein paar Versionen und Updates vor dem offiziellen Rollout auf dem laufenden, was es für neue Funktionen gibt und da gibt es bei den aktuellen Build-Versionen des Windows 11 Insider Preview Build 26200.5570 (KB5055632) ein paar coole Features, die erwähnenswert sind.

    Monatsrückblick April 2025(Bild rechts: Der Sperrbildschirm kann nun mit bis zu 4 Widgets bestückt werden. Dabei muss man nicht auf die microsoft Widgets zugreifen, sondern es gibt im microsoft Store auch etliche Drittanbieter Apps (kostenlose und zahlungspflichtige). Ich habe beispielsweise eine App installiert, mit dem ich bei gesperrtem Bildschirm Musik abspielen kann. Aber das wichtigste Widget ist unten rechts auf dem Bildschirm: Die Tage bis zur Rente. Yihaa!)

    Dein Mobiltelefon wird nun in Windows integriert. Die Smartphone-Link App von Microsoft hatte ja schon länger dein Android Handy rudimentär mit dem PC verbunden. Mit der Zeit kamen immer mehr Funktionen dazu und nun wird dein Telefon direkt mit dem PC oder Laptop synchronisiert. Du machst ein Foto? Sofort wird es auf Windows angezeigt.

    Monatsrückblick April 2025: Ostern - mal wieder ein Fest für die Hater der AfD..(Bild links: Dein Smartphone ist nun direkt im Explorer zu sehen und die einzelnen Ordner ebenfalls. Das Icon (die längliche rote Markierung) zeigt den Status des Ordners an.)

    Doch nicht nur das – dein Smartphone und dessen Ordner werden auch im Windows Explorer angezeigt und anhand eines neuen Icons sieht man auch, dass es sich um Ordner eines Smartphones handelt. Damit ist es mittels des Windows Explorers endlich möglich Dateien nun fixer als sonst vom Smartphone zum Rechner zu verschieben. Ebenso wie umgekehrt..

    Diese Funktion finde ich beim bloggen paraktisch, denn häufig musste ich die Bilder für Beiträge erst umständlich per Mail an mich selbst schicken – das war nun wirklich keine smarte Lösung. Jetzt kann ich die direkt im Explorer aus dem Bilderordner des Smartphones in den Bilderordner des Laptops verschieben – oder auch direkt über den Dialog im Browser beim schreiben eines Beitrags.

    Teams ersetzt Skype – es wird mir nicht fehlen..

    Es gibt aber noch mehr aus dem Microsoft Universum zu berichten. Das schon in die Jahre gekommene Skype wird eingestampft und durch Microsoft Teams ersetzt. Ich werde Skype nicht vermissen – Teams hat da schon von den Funktionen her wesentlich mehr zu bieten. Ich musste allerdings den Link zu meinem sonntäglichem Nerd-Haus Video-Meeting ändern.

    Monatsrückblick April 2025 - microsoft beendet skype(Bild rechts: Skype wird eingestampft und durch Teams ersetzt. Die Kontakte aus Skype und die Gespräche werden importiert – man verliert also keine Daten. Da Teams professionellere Funktionen als Skype hat, werden die wenigsten Anwender Skype vermissen.)

    Skype hatte einen Vorteil: man bekam eine eigene Telefonnummer über die man angerufen werden konnte und man konnte 60 Minuten Gespräche nach außerhalb des eigenen Landes führen. Für bestimmte Länder konnte man zusätzliches Guthaben kaufen (was ich aber nie aufgebraucht habe). Diese Funktion war vor Jahren tatsächlich durchaus sinnvoll – aber seit man mit anderen Apps wie Whatsapp sogar kostenlos Video-Anrufe führen kann ist diese Funktion mehr und mehr überflüssig geworden. Ich spreche mit meinemFreund aus Ungarn fast nur noch über die Whatsapp Video Funktion.

    Weltrekord bei Kommentarlikes – oder hat einer schon mal über 35.000 Likes bekommen?

    Bei sozialen Medien gibt es zu Whatsapp natürlich Konkurrenz. „X“ vormals Twitter, Facebook, Meta Telegram – aber auch TikTok, Instagram und Co. buhlen um die Daten der User, um über die Daten der User, Werbung über die Anwender auszuschütten.

    Monatsrückblick April 2025: Ostern - mal wieder ein Fest für die Hater der AfD..(Bild links: Wenn Du das toppen kannst, dann kriegst Du von mir ein Essen bei McDonalds ausgegeben – weit über 35.000 Likes für einen Kommentar! Und vor einigen Wochen schrieb ich noch, dass 3.000 Likes viel wären!)

    Nach vielen Monaten Abstinenz auf den sozialen Netzwerken bin ich nun wieder auf ein paar Plattformen vertreten: auf TikTok gibt es außer hunderten Hobby-Nutten aus erster Hand politische Infos zu Amerika, denn außer Nachrichtenmagazinen haben dort auch Kongressabgeordnete und politisch aktive Influencer ihre Kanäle und die Infos sind aktueller als das wenige, was man in Deutschland aus den Nachrichten erfährt.

    Da ich nicht nur konsumiere sondern auch kommentiere, bekomme ich auch schon mal den einen oder anderen Like spendiert. Ein Kommentar von mir sprengte aber das Spektrum – aktuell sind über 36.000 Likes auf einen einzigen Kommentar eingegangen. Das ist schon fast Wahnsinn pur!

    Das ganze hat einen Nachteil: Derlei gehypte Profile ziehen Scammer an. Etliche wunderschöne  junge Mädchen möchten mir folgen. Keine von denen spricht Deutsch, die meisten posten Fotos von ihrem feudalem Leben in Asien – sind alle selbstständig, CEO’s, Models oder haben andere hippe Berufe – und würden gerne mit mir über Whatsapp chatten, weil es auf TikTok boring (langweilig) ist.


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    Das ganze ist natürlich eine üble Abzock-Masche, denn TikTok hat eine eingebaute Chat-Funktion. Es geht hier darum, deine Handynummer zu ergattern und dir einen Knopf an die Backe zu labern, dass Du sie persönlich anrufst – womit Du in eine Kostenfalle tappst. Und über „Social Eneneering“ wird versucht auf private Informationen zuzugreifen. Es ist immer wieder erstaunlich zu sehen, wie schnell die Interesse an dem ‚Handsome Guy‘ verfliegt, wenn man es ablehnt, die Kommunikation auf eine andere Plattform zu verlagern. 

    Kommentar-Spam bei WordPress: auch so ein Thema..

    Dass Erfolg Betrüger anzieht, merke ich auch auf meinem Blog – kein Tag vergeht, ohne dass ich nicht Anmeldungen auf meinem Blog habe, die von gestohlenen Mail-Adressen stammen. Gibt man diese Adressen in die google-Suche ein, dann erscheinen häufig Hinweise, dass die entsprechende mail-Adresse wegen Spam-verbreitung bekannt ist – also direkt rauskicken diese „Abonennten“ und gar nicht erst das Konto aktivieren lassen.

    Bei Kommentaren ist es ähnlich. Zum Glück gibt es in WordPress die Möglichkeit Schlüsselwörter zu definieren, die entweder im Text oder auch in der Mail-Adresse selber enthalten sind. Das Wort „Binance“ ist bei mir der Honigtopf an dem fast alle Kommentare hängenbleiben und gleich in den Papierkorb geschoben werden.

    Microsoft O 365, Excel und „Excel-das Zauberbuch“

    Spricht man vom Windows Betriebssystem und Teams, dann ist es nur noch ein kleiner Schritt bis zu den O 365 Programmen: das sind die Office Anwendungen – namentlich: Word, Excel, PowerPoint, Outlook, OneNote, OneDrive. Das altbekannte Publisher wird nicht mehr im Programm angeboten, da es im Oktober 2026 eingestellt wird und ab da nicht weiter entwickelt wird.

    Es hatte im profesionellen Desktop-Publishing nie die Stärke der ADOBE Konkurrenz erreichen können. Mal schnell einen Flyer kreieren war ja ganz nett, aber schon das aufbereiten für eine Druckerei konnte zu unschönen Ergebnissen führen, da Druckereien aufgrund der verwendeten Druckfarben die CMYK – Farbtabelle benötigen und nicht die für Monitore gängige RGB Tabelle. Das übersetzen der Farbe klappte häufig nicht richtig – ein fehlerhaftes Druckergebnis war das Ergebnis.

    Publisher reiht sich damit in die Liste der nett gemeint aber schlecht gemachten Anwendungen gleich hinter dem Webseiten-Editor „Frontpage“ ein. Ein Editor, der einen Quelltext erzeugte, dass einem schwindelig wurde. Wo andere Editoren 5 Zeilen HTML benötigten, generierte Frontpage 50 Zeilen – und das Ergebnis war noch fehlerhaft. Wer sehen will, was Microsoft unter einem HTML-Quelltext versteht, der kann mal ein Word-Dokument als HTML-Datei abspeichern und sich das Ergebnis in Notepad oder einem anderen Editor anschauen: Da wird dir echt schwindelig..

    Monatsrückblick April 2025: Ostern - mal wieder ein Fest für die Hater der AfD..(Bild rechts: EXCEL in Aktion. Mit dieser selbsterstellten Tabelle erfasse ich den Zählerstand des Stromzählers und vergleiche die Zahlen mit denen der Fritz! DECT Stromzähler, die ich in den Steckdosen meiner Wohnung habe, um die Stromfresser zu finden.)

    Die einzigen Programme, die ich nutze sind Outlook und Excel. Beim Briefe schreiben wird auch schon mal Word gestartet. Doch die Zeiten wo ich massenweise Lebensläufe und Bewerbungen per Serienbrief verschickte sind glücklicherweise vorbei. Ich mag am liebsten Excel., denn da kann man auch mal kreativ sein und das austüfteln der Formeln ist manches mal echt nicht ohne. Nach Fehlern in Formeln suchen, die sich über 3 oder mehr Zeilen hinziehen, ist schon eine Mischung von kriminalistischem Spürsinn auf Niveau von Sherlock Holmes und der tibetanischen inneren Ruhe des Dalai Lama.

    Monatsrückblick April 2025: Ostern - mal wieder ein Fest für die Hater der AfD..(Bild links: Bücher musste ich mir während meiner Ausbildung zum IT-Systemkaufmann etliche durchlesen: von DOS 5.2, Programmieren in C++, Javascript, Windows 95 – das Kompendium bis Wirtschaftsinformatik. Die Bücher sind so langweilig wie die 100. Wiederholung des beliebten Osterfilms „das Gewand“ – und mindestens genauso zäh.)

    Doch, EXCEL mag ich wirklich. Da kann man echt coole Sachen mit machen. Deshalb habe ich mir mehrere Bücher für das Programm bei MuT (Markt und Technik) gekauft. „EXCEL – das Zauberbuch“ zeigt wirklich interessante Möglichkeiten und bringt einen mal von den Standard-Anwendungsgebieten zu etwas ausgefalleneren Dingen.

    KI? Ach nee – muss nicht..

    Mit der neuen Co-Pilot KI versucht Microsoft einen messbaren Mehrnutzen für Anwender zu verkaufen. So richtig traue ich dem Braten aber noch nicht. Auch wenn das Icon der künstlichen Intelligenz nun fast in jeder Anwendung zu finden ist: Diesem Planeten täte es gut, wenn die Menschen selber denken würden.

    Überhaupt: KI – da belebt Konkurrenz bekanntlich das Geschäft. Es gibt viele wirklich gute Bild-Generierungs-KI’s die dazu auch noch kostenlos sind (mit Standard-Funktionen und/oder beschränker Anzahl von Jobs). Microsoft hat ja sowohl mit DALL-E als auch mit dem in Paint integriertem Tool ein paar ganz nette Tools im Portfolio – aber an die Qualität von anderen KI Bildgeneratoren kommen die nicht ran. Dazu weigert sich Microsoft Bilder zu generieren, die gegen deren Nutzungsbestimmungen und einem eher verschrobenem Ehren-Codex verstossen.  Bilder, die Trump, Putin und Musk in anrüchigen Szenen zeigen? Da weigert sich die microsoftsche Sittenpolizei!

    Stippvisite nach Hattingen – ein lohnenswerter Ausflug..

    Nicht ganz so anrüchig und auch ganz real war meine Stippvisite nach Hattingen, während meines einwöchigen Urlaubs am Anfang des Monats. Ich kannte das Örtchen mit der wunderschönen historischen Altstadt noch von meiner Zeit im Textil-Großhandel. Dort haben wir damals Rohware zum färben hingebracht.

    Monatsrückblick April 2025: Ostern - mal wieder ein Fest für die Hater der AfD..(Bild rechts: Im Ruhrpott echt einen Abstecher wert ist das kleine Städtchen Hattingen mit seiner historischen Altstadt. Dort ist es unbeschreiblich „NETT“ – ist sogar das Lieblingswort dort. Ich kann einen Ausflug wärmstens empfehlen.)

    Die damalige Färberei durfte noch aufgrund alter Geräte mit Chemikalien arbeiten, die eher ungünstig auf die Flora und Fauna wirkte. Die Textil-Färberei lag direkt an einem Fluss, der dort für den Antrieb einiger Geräte diente (ob das die Ruhr war oder ein anderes fließendes Gewässer, da bin ich aber überfragt). Für die Entsorgung giftiger Rückstände war das flüssige Entsorgungsbiotop aber sicherlich auch ganz nützlich.


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    Früher fuhr ich dort meistens mit einem LKW hin – jetzt liess sich das viel entspannter mit der S-Bahn erledigen. Mit dem Bus hier zur Uni – dann in die S1 Richtung Essen – und dann in Essen Steele Ost umsteigen in die S3 nach Hattingen. Aus der Endstelle in Hattingen Zentrum braucht man bloß über eine Brücke als Fußgängerüberweg die Hauptstraße überqueren – schon ist man am Anfang der historischen Altstadt. Bei optimaler Verbindungsplanung sitzt man nach einer Stunde schon in einem gemütlichen Strassencafe. Ich finde den Ort wirklich Mega! Schaut das Video – es ist oben verlinkt!

    Und das war es dann auch schon an Dingen, die mir im April so passiert sind – jedenfalls die erwähnenswerten..

    Ich wünsche viel Spaß beim lesen. Bleibt gesund!

    Der Autor entschuldigt sich für die verspätete Lieferung des Monatsrückblicks. Er schwört es wieder gut zu machen und wird den Monatsrückblick Mai dann schon in der zweiten Mai-Woche veröffentlichen.

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  • Monatsrückblick Februar 2025 – kurze Monate haben ihren Vorteil: sie sind schneller vorbei!..

    Was, der Februar ist auch schon wieder rum?!..

    Hidiho liebe Community! Diesmal bin ich mit meinem Monatsrückblick spät dran. Das plötzliche Ende des Monats Februar – so 2 Tage vor der üblichen Zeit von 30, bzw. 31 Tagen – hat mich ganz aus der zeitlichen Bahn geworfen. Also hurtig jetzt: hier kommt der Monatsrückblick Februar 2025!

    Der Monat hatte es aber schon echt in sich, oder? So viel Aufregung hatten wir schon lange nicht mehr in unserer verschlafenen Republik: ein amerikanischer Präsident der völlig Lulu ist und in einem Parallel-Universum lebt. Ein demokratisch gewählter Präsident, der von einem Land in dem ein Diktator herrscht angegriffen wird, ist plötzlich durch „Fake News“ nun selber Diktator und Angreifer – und der eigentliche Aggressor bekommt einen Freibrief, da er sich durch den Angriff und Einmarsch in ein benachbartes Land nur gewehrt hat.  Diese Geschichte ist so unsäglich dumm, absolut unlogisch und konstruiert – wer die glaubt, hat die Aufnahmeprüfung in das „Donald Trump Brainwash Trainings Camp“ mit Bravour bestanden!

    ..und der der Oskar für den kürzesten Dokumentarfilm geht an:..

    Eigentlich vergeht kein Sekunde in der dieser Mann (also Donald Trump) kein dummes Zeug von sich gibt. Schlimm, dass alle seine Follower und Parteikollegen gebannt zuhören und nichts dazu sagen. Wie war das mit dem Eid auf die Verfassung schwören und die USA vor äußeren und inneren Feinden schützen? Naja, schauen wir mal – ich bin guten Mutes, dass sich die Amerikaner des Problems in üblicher pragmatischer Weise annehmen.

    Trotzdem ist dieses schlimmste Stück politisches Schmierentheater, welches Live am Freitag Abend im Oral-Office aufgeführt wurde, wert einen eigenen Blog-Beitrag unter meiner Rubrik „Sonntagsgedanken“ zu bekommen. Also „stay tuned, folgt mir und lasst mir ein Like da“ – wie die Influencer auf TikTok sagen würden..

    Zitat: „Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit kann man sagen, dieser Mann ist ein Idiot – und 90% der Menschen wissen sofort, wer gemeint ist“.

    Monatsrückblick Februar 2025 - kurze Monate haben ihren Vorteil: sie sind schneller vorbei!..(Bild rechts: So herrlich genial böse, dass es auch aus der Feder von Monthy Python sein könnte: ein unterwürfiger Donald Dumb, der seinem Chef und Geldgeber Elon Murks die Füße abgöttisch abschleckt! Dass Elon dabei zwei linke Füße hat, ist ein kleines Detail am Rande. Der Macher dieses Videos sollte einen Oskar bekommen.

    Bildquelle: Screenshot vom Video, das auf Stern verlinkt ist von bluesky@Marisakabas)

    Doch auch in Deutschland ist ja nun ein neuer „Präsident“ an der Macht. Der heißt zwar bei uns nur Kanzler – hat aber als mehrfacher Millionär das gleiche finanzielle sorgenfreie Umfeld, narzisstische Verhaltensmuster und mittelalterliche Wertevorstellungen Frauen gegenüber wie sein Arbeitskollege auf der anderen Seite des Ozeans. Auch mit der Wahrheit nimmt Fritze es nicht so genau. Ich glaube, die beiden würden sich sicher gut verstehen – auch weil beide dem Rechtsradikalismus ziemlich offen gegenüberstehen..


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    Dazu mal eine Frage: hat eigentlich jemand schon darüber nachgedacht ein Video im Kanzleramt auf den Monitoren wiederzugeben wie CDU-Fritze der netten Alice von der AfD die Zehen abschleckt? Also nur mal so als Denkanstoß in den Raum geworfen..

    nur alte Hardware ist gute Hardware..

    Was ich vom Spruch „alte Besen kehren gut“ halte, wenn ich die alten Wirrköpfe, Na(r)zisten und Egomanen anschaue, könnt Ihr euch sicher denken. Aber der Held der Steine sagt immer „nur altes Lego ist gutes Lego“. Er meint dies ‚by the way‘ in Hinsicht auf Qualität, Farbtreue und Klemmkraft – nicht auf Charaktertauglichkeit für politische Ämter.

    Monatsrückblick Februar 2025 - kurze Monate haben ihren Vorteil: sie sind schneller vorbei!..(Bild links: auch wenn ich den Server als „alt“ bezeichne – er ist natürlich durchaus leistungsfähig und schnell genug. Ist eben nur ein echt dicker Brocken in einem High Tower Gehäuse mit einer schnellen SSD für die Betriebssysteme und 4 großen HDDs für das abspeichern von Daten.)

    Getreu diesem Motto wurde mein schon seit Jahren nicht mehr benutzter Server wieder in Betrieb genommen. Seit ich mein ZBook (Test hier) im Einsatz habe, hat der nämlich nur noch ungenutzt unter dem Schreibtisch gestanden. Es wurde also Zeit, den mal wieder zu entstauben, denn mein ZBook wird langsam aber sicher laut – die Lüfter surren doch vernehmlich, denn 2 Jahre Dauerbetrieb haben doch ihre Spuren hinterlassen. Da das Laptop direkt vor den 3 Monitoren steht und das RØDE Mikrofon darüber hängt, überträgt sich der Schall der surrenden Lüfter leider unangenehm in die Aufnahme.

    Nach dem einschalten des Servers ging dann erst mal das Update-Szenario los. So ziemlich jedes Programm welches ich startete, meckerte rum, dass es bereits eine neue Version gibt und wollte unbedingt upgedatet werden. Dazwischen drängten sich dann immer wieder Windows Updates, denn auch dort waren einige Windows 11 Versionen übersprungen worden und die Wiederinbetriebnahme verzögerte sich dadurch um mehrere Stunden.

    Doch irgendwann war auch das letzte Update durch und das letzte Programm auf die neue Version gehoben worden und der Klotz durfte wieder seine Arbeit verrichten. Ich schreibe aktuell sogar diesen Blog-Beitrag auf ihm..

    LTE fürs ZBook – eine kleine Steckkarte macht es möglich..

    Auch an meinem ZBook wurde etwas rumgespielt, denn ich hatte seinerzeit kein LTE-Modul mitbestellt, weil es mir persönlich zu der Zeit mit über 350,00 € viel zu teuer war. Lieber biss ich in den sauren Apfel und nutzte meinen Daily Driver – das Samsung S24 Ultra – und dessen Möglichkeit über das SIM-Modul einen Hotspot zu starten, und darüber ins Internet zu gehen.

    Monatsrückblick Februar 2025 - kurze Monate haben ihren Vorteil: sie sind schneller vorbei!..(Bild rechts: das ist das schöne an den HP Notebooks der Z-Serie: die sind modular und man kann die auch später noch aufrüsten. Beim HP ZBook Fury G9 waren alle Anschlußkabel für das LTE-Modul bereits verlegt – ACHTUNG! Das ist nicht bei allen ZBook Modellserien der Fall! – und ich musste nur mittels Verschlußriegel den Deckel abheben und dann 3 Schrauben lösen, Karte einstecken, die 3 Schrauben wieder festschrauben und die 4 Anschluß-Kabel richtig anstöpseln – schon ist Internet überall wo ich ein Handy-Signal habe. Schon cool, oder?)

    Die Preise für die Karten sind aber in 2 Jahren stark gefallen und für aktuell knapp 150 € kaufte ich eine Original HP LTE+ Karte und baute die ein. Der Einbau war absolut einfach, denn die Kabel für das SIM-Modul waren bereits verlegt. Nur wie die 4 Kabel auf die Karte gesteckt werden, war nirgendwo erklärt. Der Installationshinweis „stecken Sie nun die Kabel auf die entsprechenden Anschlüsse“ hilft kein bisschen, wenn vorher dort kein Modul drin war und man sich aufschreiben kann, wo welches Kabel platziert war.


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    Bei der Recherche über etliche Bilder und Videos bei der größten Suchmaschine aus „Dictators own Country“ (former known as ‚Gods own Country‘ aka USA) konnte ich mir aber wenigstens einigermaßen zusammenreimen, wo die 4 Kabel angeschlossen werden sollten. Und tatsächlich funktionierte das. Ich kann nun auch ohne ein eingestöpseltes LAN-Kabel oder in irgendeinem WLAN zu sein, über eine eingebaute SIM-Karte jederzeit ins Internet. Finde ich schon ziemlich geil..

    Karneval gab’s ja auch noch..

    Als Kontrastprogramm zu dem ganzen Mist, der auf dieser Welt passiert gab es ein tolles Event, auf das ich früher regelmäßig gegangen bin. Leider konnte ich die letzten Jahre durch Krankheit entweder von mir, Torsten oder seinen Familienmitgliedern, dort nicht teilnehmen – aber dieses Jahr war es mal wieder soweit: „KARNEVAL IN SIEVERINGEN“ ist ein absolutes Muss und mein jährliches Top-Event in meinem persönlichem Terminkalender!

    Monatsrückblick Februar 2025 - kurze Monate haben ihren Vorteil: sie sind schneller vorbei!..(Bild rechts: Hier irgendwo wird Sieveringen vermutet – so genau weiß es leider keiner, da man es nur findet, wenn man von einem Dorfbewohner dort hin geführt wird. Schon wenn man sich an der nächsten Strassenkreuzung umdreht ist es durch den Fluch einer Hexe nicht mehr zu sehen..)

    Sieveringen (ich nenne es immer Schlumpfdorf – weil kein Außenstehender es findet, außer man wird von einem Schlumpf – meine natürlich Dorfbewohner – dort hingeführt) ist ein 350 Seelen Nest, irgendwo im Nirgendwo zwischen Soest und Werl. Das hindert die Dorfbewohner aber nicht es zu Karneval krachen zu lassen! Knapp 40 Mitglieder des örtlichen Karneval-Vereins machen dann 2-3 Stunden Programm und danach ist Disco in der Schützenhalle angesagt. 

    Monatsrückblick Februar 2025 - kurze Monate haben ihren Vorteil: sie sind schneller vorbei!..(Bild links: die Schützenhalle von Sieveringen. Hier sitzt zu Karneval das ganze Dorf zusammen und lässt die Sau raus. Für einen Großstädter wie mich ist das jedesmal ein Kulturschock – aber es ist auch total spaßig und eines der Highlights in meinem ansonsten stinklangweiligem Leben!)

    Viele Dorfbewohner kennen mich schon beim Namen, fragen meinen Kumpel Torsten sogar ob ich auch komme und freuen sich wenn ich dabei bin. Hat man ja auch selten. Es war jedenfalls ein total spaßiger Abend und ich danke Torsten, Mario und Markus für die freundliche Aufnahme und natürlich auch allen anderen namentlich nicht genannten Sieveringern und ganz besonders Torstens Familie, dass ich dort einen tollen Abend verbringen konnte!

    Der Autor setzt sich dafür ein, dass Karneval mindestens 2 mal im Jahr ist, Monate in Zukunft aber nur noch 14 Tage dauern – dann könnte er wesentlich mehr Monatsrückblicke schreiben und als positiver Nebeneffekt wäre ein Jahr wesentlich schneller um, und die Schreckensherrschaft von gewählten Volksvertretern im Land „Far Far Away“ wäre doppelt so schnell beendet. Das würde den Nerven der gesamten Menschheit gut tun.

    Und denen des Autors auch…

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