Monatsrückblick

  • Monatsrückblick August 2024 – „Herr Doktor, es ist das Herz..“

    Monatsrückblick August 2024 – „Herr Doktor, es ist das Herz..“

    Hidiho liebe Community! Die diesmonatige Zusammenfassung des Monatsrückblick August 2024 habe ich diesmal nicht verschlafen, sondern schon seit Anfang des Monats stichpunktartig aufgeschrieben, was denn Interessantes passiert ist, um nicht am Ende des Monats im Gedächtnis kramen zu müssen und mit gerunzelter Stirn am PC zu sitzen, mit Fragezeichen in den Augen, was so die letzten 30 Tage passiert ist. Apropos Gedächtnis – das ist Krankheitsbedingt auch eher Katastrophe pur. Kein Sauerstoff – keine Hirnleistung.. Meine Aufmerksamkeitsspanne ist ungefähr die einer Stubenfliege mit ADS – Doch dazu später mehr.

    Bonjour Madames et Messieurs: bienvenue aux Jeux olympiques

    Beginnen wir aber sportlich! Deshalb direkt mal ein kurzes Wort zu Olympia – oder der Olympiade. Die diesjährige Eröffnungsfeier in Paris war die beste und abwechlungsreichste Show, die ich bisher bei allen olympischen Spielen gesehen habe. Die Idee die ganze Stadt einzubinden, die Geschichte der französischen Hauptstadt zu erzählen und die Sehenwürdigkeiten zu zeigen mit Einspielungen kleiner Geschichten – das war wirklich toll! Und jetzt mal Hand hoch: Wer fand auch den Clip mit den Minions am besten?


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    Aus Verantwortung dem geschundenen Planeten und dem Klimawandel gegenüber fand ich aber auch besonders gut, dass keine Sportstätten neu gebaut werden mussten, sondern man auf bestehende Veranstaltungsstätten zurück greifen konnte (soll ja gerüchteweise nach Sportstätten geben, die für Sportgroßveranstaltungen aus reiner Profilneurose von Staatsoberhäupten, wild in Naturschutzgebiete gebaut worden sind. Es sollen sogar ganze Ortschaften eingestampft, die Grundbesitzer der Häuser enteignet und vertrieben worden sein und nach den olympischen Spielen – sagt jedenfalls das Gerücht – verfallen die megateuren ungenutzten Bauwerke und dienen nur noch als verrottete ‚Lost Places‘ Fotomotive. Aber wie gesagt, das sind Gerüchte, denn natürlich wäre kein Mensch und erst recht kein Staatsoberhaupt auf diesem Planeten so dumm und verantwortungslos..).

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    Trotzdem hat auch die Veranstaltung in Frankreich immer noch Milliarden an Euro verschlungen.

    Kleiner Fun Fact: während hier diskutiert wird, wie man die dringend benötigten fehlenden Milliarden für den Bundeshaushalt aufbringt und dabei sogar das Wort Rentenkürzungen in den Mund nimmt, bewirbt Deutschland sich mit leerer Börse für die olympischen Spiele 2040 – das nenn ich mal gesunden Optimismus..

    Das war es dann aber auch mit dem positiven Eindrücken von der Olympiade. Was ist aus der urspünglichen Idee dieser Sportveranstaltung, die den Amateuren vorbehalten war, nur geworden? Sportarten, die mehr in amerikanische Krimis gehören, wie das 3×3 Basketball (Aber Hey! Da haben wir wenigstens eine der wenigen Goldmedaillen bekommen), Skaten, Golf, Dressurreiten, Tennis und unter anderem auch Fussball – diese Sportarten haben nichts mit dem Olympischen Geist zu tun, sondern es sind entweder elitäre Sportarten, die von der vermögenden Oberschicht ausgeübt werden, Sportarten, in denen Profis bei Vereinen und mit Sponsoring Millionen verdienen, oder Sportarten, mit denen ein Sportartikel-Ausstatter viel Geld scheffeln will.

    Nichts, aber auch rein gar nichts, ist an diesen Sportarten olympisch – da kann man noch so bewegt in den Interviews in die Kamera schluchzen – und wie unbeabsichtigt das Sportgerät mit dem Sponsor in die Kamera halten..

    Triathlet oder Freiwasserschwimmer, wäre ich allerdings diesmal nicht gerne gewesen. Der Versuch das Wasser der Seine während der Olympiade sauber zu bekommen war buchstäblich ein Griff ins Klo, denn knapp 20% der Haushalte in Paris sind nicht an die Kanalisation angeschlossen und leiten die Fäkalien munter ungefiltert in den Fluss. Bei den Berechnungen hatte man vielleicht vergessen, dass durch die Olympiade das Schmutzwasseraufkommen und auch der Anteil „organischen Abfalls“ durch die stark erhöhte Anzahl an Personen (viele auch in Untervermietung von Privatwohnungen) erheblich ansteigen würde.

    Die Folge waren etliche Krankmeldungen der Athleten nach den Schwimmwettkämpfen in dieser Kolibakterienschleuder. Vielleicht hätten die deutschen Triathleten und Freiwasserschwimmer zur Abhärtung vorher ein paar Wochen in einem Trainingscamp in Indien im Fluss Ganges trainieren sollen.

    Dazu kam ein Dopingskandal wahrhaft olympischen Ausmaßes: knapp 30 chinesische Schwimmer, die alle des Dopings überführt waren, wurden durch eine an den Haaren herbeigezogene Geschichte reingewaschen, durften an den Spielen teilnehmen und ehrlichen, „sauberen“ Sportlern – so weit es sowas im Leistungssport, bei dem es um viel Geld geht, noch gibt – die begehrten Medaillen weg schnappen. Die sind allerdings nicht durch die Seine geschwommen um verbotene Substanzen zu konsumiern, sondern haben die Präparate auf anderem Weg zu sich genommen.

    Monatsrückblick August 2024 - "Herr Doktor, es ist das Herz.."

    (Bild oben: Du willst helfen reiche Bonzen noch reicher zu machen? Also so richtig stinkreich?! Dann Herzlich Willkommen beim Olympia-Volontär-Programm. Da hat man schon auf so einen Trottel wie dich gewartet, der sich 2 Wochen lang umsonst von Morgens bis Abends abmüht, dass die Gewinne für die Funktionäre des IOC größer und größer werden. )

    Und während die Funktionäre des IOC wieder mit Geld überschüttet wurden, und neue Milliarden eingenommen wurden, bekamen die ca 24.000 freiwilligen Volontäre was? Genau, ein freundliches Händeschütteln und die Erwähnung bei der Abschlußfeier. Hätte man ihnen für die 14 Tage Olympia einen angemessenen Lohn bezahlt – es wäre immer noch mehr als genug Geld für die geldgierigen Bonzen übrig geblieben. Aber so ist das halt – Enthusiasten lassen sich nun mal gerne verarschen. Und es zeigt auch, dass der Olympische Gedanke genau da aufhört, wo das Geld verdienen anfängt – also quasi von der ersten Sekunde an..

    Wenn es um Gewinne geht, dann ist der Gewinner nicht weit. Meistens.. Mit dem Gedanken im Hinterkopf sollten wir doch auch mal kurz über das abschneiden des – immerhin knapp in Bataillonsgröße angetretenen – deutschen Teams sprechen: denn der Begriff „Gewinner“ ist dort weitestgehend unbekannt. Das Wort „Medaillenhoffnung“ in Verbindung mit dem Names des Sportlers sagt es schon: eine Medaillen-Hoffnung ist eben keine Medaillen-Garantie – und Hoffnungen können sich schnell zerschlagen – deshalb landete Deutschland auf einem 10. Platz im Medaillenspiegel und vertrat vehement die Einstellung „Dabeisein ist alles!“.

    Man könnte jetzt sagen: „die anderen waren einfach besser“ – wie der EmmDee bei Buddy Müller’s Agentursatire Blog mit einem einzigen Satz 40 ausgefeilte Ausreden für das persönliche Scheitern aushebelte – aber wenn man sieht, dass 4 Plätze weiter hinten schon Usbekistan ist, dann kommt man ins grübeln, ob was mit dem deutschen Breitensport vielleicht nicht stimmt..


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    Hey Leute: USBEEEKISTAAAAN! Über 90% der deutschen Bevölkerung wissen nicht mal wo das liegt – mich eingeschlossen! Und während man beim deutschen IOC überlegte, ob man für die mehrere hundert Teilnehmer des deutschen Olympia-Teams die versunkene Titanic heben sollte, damit die alle auf ein einziges Boot passen, was dann auf der Seine bei der Eröffnungsfeier entlang schippert, passte das Team aus Usbekistan in ein ausrangiertes Schlauchboot, dass die menschenfreundliche Frontex vor Lampedusa aufgebracht hatte. Gefühlt jeder zweite Usbeke brachte am Ende der Spiele eine Medaille nach Hause.. Masse statt Klasse ist bei Olympia halt noch lange keine Medaillengarantie.

    Sport ist Mord – Danke, dem Herz geht’s nicht so gut..

    Apropos Sport: den konnte ich aufgrund eines unerklärlichen körperlichen Leistungsabfalls seit letztem Jahr nicht wie gewohnt ausüben. Meine Vitaldaten in Bezug auf VO2-Maximum rutschen innerhalb kürzester Zeit in der SAMSUNG Health App von gut auf schlecht ab.

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    (Bildstrecke oben: GEHEN SIE NICHT ÜBER LOS – mein VO2 Maximum Wert knallte  innerhalb kürzester Zeit in den Keller. Von gut auf schlecht quasi über Nacht. Dazu kam zeitweilige Atemnot und ein Druck auf der Brust – Zeit mal zum Arzt zu gehen um das abklären zu lassen, oder? Nach fast einem Dreivierteljahr im Bereich „schlecht“ wandert der Wert aber glücklicherweise nun endlich wieder langsam nach oben und ist auf einem mittleren „Ausreichend“. Ich vermute, dass dieser erfreuliche Effekt auch mit dem Umstand zusammenhängt, dass ich seit Juni über 15 Kilo abgenommen habe. Weniger Plautze entlastet auch das Herz.. Zur Info: die Datenerfassung erfolgte mit der SAMSUNG Watch5 Pro LTE + SAMSUNG Health App)

    Meine Hausärztin hatte das Herz in Verdacht, da ich vor knapp 7 Jahren einen Herzschrittmacher nach einem Stromunfall implantiert bekommen habe, und bei der damaligen Katheter-Untersuchung Ablagerungen in den Gefäßen festgestellt wurden. Da ich auch zeitweise Druck auf der Brust hatte, machte der Verdacht auf Coronare Herzerkrankung Sinn – also einen Termin beim Kardiologen gemacht, der auch für mich als ärmlicher Kassenpatient schon 8 Monate später war. Soll mal einer sagen, dass deutsche Gesundheitssystem wäre am Boden – immerhin habe ich es noch lebend hin geschafft..

    Monatsrückblick August 2024 - "Herr Doktor, es ist das Herz.."(Bild rechts: der OP in den ich geschoben wurde hatte das Prädikat „Multifunktional“ – dort konnte man so ziemlich alles mit dem menschlichen Körper anstellen, was chromglänzende Instrumente beinhaltet. Nur Lederpeitschen und Handschellen habe ich nicht gesehen – ich vermute aber, die waren in einer der vielen Schubladen versteckt. Bild erstellt mit Dall-E KI. Generierungstext: „ein multifunktionaler medizinischer Operationssaal Photorealistisch“)

    Anfang August hatte ich eine Voruntersuchung mit Ultraschall und EKG, die aber nicht eindeutig war und eine weitere Abklärung durch eine Herzkatheter-Untersuchung nötig machte.

    Mitte August hatte ich dann den Termin im Krankenkaus. Nun bin ich echt kein Freund davon, wenn mir fremde, vermummte Männer Gegenstände in Körperöffnungen schieben, die für andere Zwecke gedacht sind – ein hauchdünner Draht in einer meiner Arm-Aterien gehört dazu – und irgendwie hatte ich im Kopf auch noch das Szenario vom letzten Monat present, als der Mann vom Rohrverstopfungs-Notdienst mit viel Akribie eine polternde und schlagende Drahtspirale in ein verstopfttes Kanalisationsrohr presste. Ich war also etwas angespannt bezüglich der Dinge, die da auf mich harrten..

    Aber es nutzte alles nix – das musste geklärt werden, also Termin wahrgenommen, Klinik aufgesucht, Zimmer zugewiesen bekommen, die Straßenkleidung gegen das blöde Engelshemdchen getauscht, das Namensbändchen um den Arm geklebt bekommen und dann hiess es warten.

    Monatsrückblick August 2024 - "Herr Doktor, es ist das Herz.."(Bild links: wenn das mit meiner Gesundheit weiter so talabwärts geht, dann ist die nächste Anschaffung kein 85″ TV sondern ein Rollator in Dr. Nerd Ausführung in Rot-Metallic, mit Alufelgen und Breitreifen. Bild erstellt mit Dall-E KI. Generierungstext: „ein Rollator in rot metallic mit  Alufelgen und Rennreifen“. )

    Es dauerte so knapp 2 Stunden, bis ich dran war – man schob mich im Bett einmal durch das ganze Krankenhaus bis in den OP im Keller, indem es eiskalt war. Ich schnatterte mir auf dem OP in meinem Schlabberlätzchen echt einen ab – daran änderten auch Schwester Carinas warme Hände, die fortwährend an mir rumfummelten, nichts.

    Der OP war aber – genau wie Schwester Carina – was das Equipment anging, eine Augenweide: Monitore in King Size Größe, die in jedem Heimkino der Star wären, Ein „was auch immer“- Gerät, dass während des Eingriffs fortwährend um meinen Brustkorb schwebte. Wäre mein Arm nicht fixiert gewesen und ein Draht nur Millimeter von meinem Herzen entfernt auf Expeditionskurs – ich wäre direkt aufgesprungen, um wie ein guter Influenzer erst mal ein Selfie vor diesem Hintergrund an High Tech Geräten zu machen und zu versuchen ein weiteres delikates Krankenhausessen durch eine gute google-Bewertung zu erschleichen.

    Das Ergebnis nach der Untersuchung war wie befürchtet eher schlecht – es gab zwar keine nennenswerten Ablagerungen in den Arterien aber der linke Herzmuskel ist geschädigt – wovon auch immer. Die Sauerstoff-Unterversorgung des Körpers merke ich sowohl beim Sport (soweit man die 2-3 Stunden latschen pro Tag Sport nennen kann) aber auch mein Gedächtnis ist so schlecht wie noch nie. Wusstet Ihr, dass 20% der Atemluft nur für die Versorgung des Hirns gebraucht werden? Nein? Ich auch nicht – erklärt aber einiges..

    Wenn die Lunge wegen anderer Blessuren nur noch 35% Kapazität hat und das Herz wegen eines maroden Muskels auch nur noch mit verminderter Power läuft, dann sollte man besser immer Stift und Papier dabei haben um wichtige Dinge sofort aufzuschreiben – sonst sind die nach einer Minute komplett aus dem Hirn verschwunden. Mag für Außenstehende witzig erscheinen, wenn man 3x hintereinander in die Küche läuft um etwas zu holen – in der Küche aber nicht mehr weiß, was es war – ist es aber echt nicht.

    Solche Aussetzer des Kurzzeitgedächtnisses machen mich nur wütend auf mich selbst und ich muss wohl langsam realisieren, dass ich im Mümmelgreis-Alter angekommen und mehr eine Last als ein nützliches Mitglied der Gesellschaft bin. Naja, vielleicht gebe ich wenigstens noch einen guten grünen Keks ab..

    Meine nächste Anschaffung wird dann wohl ein Rot-Metallic lackierter Rollator mit 195er Schluffen sein, mit denen ich den Kackblagen in die Hacken fahr, so wie die das gerne im Supermarkt mit den Einkaufswagen bei mir machen. Ja, „Rache ist ein Gericht, das am besten kalt serviert wird“. Oder auf Klingonisch: bortaS bIr jablu’DI‘ reH QaQqu‘ nay‘..


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    High End – Medikamente sollen die Pumpe zu neuer Top-Leistung bringen

    Monatsrückblick August 2024 - "Herr Doktor, es ist das Herz.."(Bild links: Ein Superheld dank Superpille – eine Serie aus den späten 60er Jahren war „Immer wenn er Pillen nahm“. Die Pille, die ungefähr die Größe eines Golfballs hatte, führte zu Superpower – wirkte aber leider nur 1 Stunde. Gut, dass Stanley immer noch 2 kleine Pillen für jeweils 10 Minuten in Reserve hatte, um die Welt zu retten. Herrlich verrückte Miniserie – echt zu empfehlen..)

    Die Nachbesprechung des kardiologischen Berichts bei meiner Hausärztin kam mit reichlich Verpätung: Beim 1. Versuch ein Gespräch zu erhaschen, hatte ich keinen Termin – dafür war das Wartezimmer voll bis unter die Decke und es hätte keinen Sinn gemacht dort stundenlang zu warten. Beim 2. Versuch stellte die Ärztin fest, dass irgendwas mit der EDV nicht stimmte und deshalb der Bericht nicht abgerufen werden konnte – aber der 3. Termin brachte endlich klärende Worte.

    Ich kriege mal wieder ein superteure Wunderpräparat, wie damals Ozempic (das mich in wenigen Monaten von der Diabetes Typ 2 befreite) um das Herz zu Höchstleistungen zu bringen. Meine Ärztin schwärmte in höchsten Tönen von dem neuen Zeug – der Hersteller ist schließlich niemand geringeres als AstraZeneca. Spätestens seit COVID-19 ein Garant für Genmanipulierte Wunderdrogen!

    Der Beipackzettel versprach jedenfalls so einiges, denn der nahm alleine schon die Hälfte des Packungsinhaltes ein und ist auseinandergefaltet so groß wie das Toppsegel der Gorch Fock. Ich fühl mich schon beim lesen irgendwie wie der Superheld Stanley Beamish oder wie der Flash – nicht zu verwechseln mit „Flesh Gordon – Schande der Galaxie“ oder wie der Wissenschaftler am Teleskop so richtig sagt:“ Ladies and Gentlemen – we are in Big Trouble!“ – und ganz nebenbei bemerkt: die neue Superpille ist BLAU! – muss ich noch mehr sagen?!

    Monatsrückblick August 2024 - "Herr Doktor, es ist das Herz.."(Bild rechts: wie wäre es bei der nächsten Olympiade mal mit Wettkämpfen für das ältere Publikum. So lange sich das vermarkten lässt ist den olympischen Funktionären ja alles recht. Meine Idee wäre so etwas wie ein geriatrischer Fünfkampf. Also ich wäre als Athlet dabei.. Bild erstellt mit Dall-E KI. Generierungstext: „5 alte Männer auf einer Laufstrecke in einem vollen Sportstadion, die Rollatoren vor sich herschieben und ein Wettrennen machen“)

    Vielleicht nehm ich dann bei der nächsten Olympiade für das deutsche Team teil, um den Medaillenschnitt etwas aufzubessern. Ich überlege nur noch die Sportart, die für Athleten meines Alters vom IOC geschaffen werden müsste: Vielleicht so was wie ein Geriatrie-Fünfkampf mit den Disziplinen: Synchronstolpern, Rhythmisches Schlange stehen an einer Supermarktkasse (mit Logo der meistzahlender Supermarkt-Kette natürlich), Rollatoren-Slalom (als Einzel-Disziplin und auch als Staffel), Gehstockfechten und 100 Meter Wassertreten? So was lässt sich doch bestimmt irgendwie vermarkten – und ist auch nicht weniger sportlich als Dart. NEIN! DART IST KEIN SPORT – Da könnt ihr noch so viele Sponsor-Aufnäher auf eure Hemden tackern!!

    Die Community ist wieder da – the BuddyPress Gate is open.. again..

    Monatsrückblick August 2024 - "Herr Doktor, es ist das Herz.."(Bild rechts: Werbung kann auch richtig peinlich sein – außer den Chinesen.. denen ist nix peinlich. Aber diese Werbung zum Black Friday war so genial bescheuert – da musste ich seinerzeit einen Blogbeitrag zu schreiben. Und sei beruhigt: derlei Werbung wird hier nicht geschaltet. Und bevor eine(r) fragt – nein, ich habe das Teil nicht gekauft…)

    Glücklicherweise besteht meine Rübe nicht nur noch aus Entengrütze und ab und zu fasse ich doch nochmal einen klaren (und vielleicht sogar cleveren) Gedanken. Das LiteSpeed Plugin hat ja meinen Blog auf ein Affentempo beschleunigt und Performance-Probleme gibt es nicht mehr. Das brachte mich dazu BuddyPress wieder zu aktivieren. Ihr wisst schon, das kostenlose Plugin von den WordPress-Machern, die deiner WordPress-Installation eine selbstverwaltete Community beschert. Auch wenn es nicht viel genutzt wurde, stellt es jetzt keine Performance-Bremse mehr dar – warum also der NERD-O-MUNITY nicht nochmal eine Chance geben..

    Weg mit X, Twitter, Facebook und all den anderen Werbe- und Giftschleudern – hin zu einer gechillten Community auf der alles Rosa Watte ist (und nur Werbung deines Vertrauens). Schaut doch mal rein: der Link ist unter dem Veranstaltungskalender zu finden. Und falls jemand schon mal aktiv war – alle alten Beiträge und Kommentare sind noch da. Hier kommt nix weg..

    Ein echtes Schmankerl habe ich noch eingebaut: es gibt für die jeweiligen Gruppen jetzt einen eigenen richtig schicken Gruppenkalender, in dem Mitglieder der Gruppe (und wirklich nur die!) Veranstaltungen eintragen können. Das können private Treffen der Gruppe sein, interessante Events, wie Messen oder ähnliches. Das ganze natürlich richtig hübsch aufbereitet: wahlweise auf einer Landkarte, in Agendaform, als Kastengitter oder als bekanntes Kalender-Monatsansicht.

    Dass auch nur die registrierten Gruppenmitglieder die Termine sehen können versteht sich von selbst. Ist das cool oder ist das cool?!

    Wichtige Termine? Dann solltest Du nicht die DB benutzen

    Apropos Termine: Termine durchziehen ja im Alltag unser Leben. Im Job ist es das pünktliche erscheinen im Büro, oder auf der Baustelle, mal sind es die Meetings, zu denen man pünktlich erscheinen sollte, wenn nicht der Verdacht aufkommen soll, dass man im Home-Office den ganzen Tag verschläft.

    Im Alltag sind es die Routineuntersuchungen beim Arzt, der Chauffeur-Service für die Kackblagen zur Nachhilfe, Geigenunterricht oder das abholen aus der Ausnüchterungszelle der nächsten Polizeiwache, aber auch Events der Kultur – falls man mal auf ein Konzert gehen möchte von einem Künstler seiner Jugend, der sich noch nicht durch Alkohol oder anderen Drogen, Medikamentenmissbrauchs oder Schusswaffen aus dem Genpool der Kunstschaffenden elimiert hat – in dem es leider in meiner Altergruppe nicht mehr allzuviele gute Künstler gibt.

    Monatsrückblick August 2024 - "Herr Doktor, es ist das Herz.."(Bild links: Ja, sowas bietet euch kein anderer Blogger, sondern nur Deutschlands bekanntester unbekannter Blogger aka Dr. Nerd himself: Einen eigenen Kalender, in den Community-Mitglieder in ihren privaten Gruppen Termine und sogar ganze Terminserien erstellen können! Kann das dein doofes Facebook auch?..)

    Allen Terminen gemeinsam ist, dass eine gewisse Mobilität erforderlich ist um daran teilzunehmen (außer bei denen im Home-Office).  Dringend abraten kann ich nur für derlei Termine zwecks Transport von „A“ nach „B“ die ‚Deutsche Bahn‘ zu benutzen. Die haben es nun sogar hochoffiziell durch ein Gutachten bestätigt bekommen, dass Sie nicht mehr in der Lage sind, den Fahrplan aufrecht zu erhalten.

    Diesen Verdacht haben Pendler der DB aber schon seit Jahren und da kann der Buddy – einer meiner treuesten Leser ein leidvolles Lied von singen. 

    Das Gutachten bescheinigt marode Gleisanlagen, überalterte Infrastruktur und etliche andere Dinge, die durch das konsequente sparen seitens der DB ihnen nun gnadenlos noch die nächsten Jahrzehnte lang vor die Füße fallen wird.

    In meiner Jungend hatte die Bahn Werbeslogans wie „alle reden über das Wetter – wir nicht!“ oder „DIE BAHN KOMMT!“. Und glaubt es oder nicht – das war sogar tatsächlich so. Nach der Bahn konnte man die Uhr stellen – sprang der Zeiger der Bahnhofsuhr auf die Abfahrtszeit ruckte der Zug an und fuhr los. Die heutigen Bahnhofsuhren – falls sie überhaupt noch funktionieren – helfen dir nur dabei auszurechnen, wieviel Verspätung dein Zug hat, der mal wieder irgendwo im Nirgendwo gestrandet ist.

    Heute fallen Züge aus, weil Laub auf den Schienen ist, Frost Weichen einfrieren lässt, Überflutungen die Gleisbetten unterspült haben, Oberleitungen von Bäumen zerrissen worden sind. Ja, das sind Wetterschäden – aber hervorgerufen durch mangelnde Pflege der Strecken. Dazu kommen Ausfälle von uralten Stellwerken, die dann dafür sorgen, dass im gesamten Ballungsgebiet Ruhrpott in Sachen Bahnverkehr nix mehr geht.

    Wie zur Bestätigung des Gutachtens und dem Bericht in den Nachrichten am Abend zuvor, fielen dann auch am nächsten Morgen die ersten beiden S-Bahnen mit denen ich nach Essen pendeln wollte, hintereinander aus. Wie geht der Spruch nochmal: „ist der Ruf erst ruiniert, lebt’s sich gänzlich ungeniert“. Quod erat demonstrandum…

    Falls Ihr interessante Reiseberichte von außergewöhnlichen Orten lesen wollt, die eher selten mit der Desaster-Bahn angefahren werden, dann schaut doch mal bei Elke und Kasia rein. Die beiden touren auf dem ganzen Planeten rum und veröffentlichen auf Ihren Blogs die Reiseereignisse.

    Doch es gibt auch Positives: einen Filmtip..

    Verlassen wir das Deutschland der schlechten Nachrichten, die Liste von Hiobsbotschaften und das Tal der Tränen – Tränen sollten nur vor lachen die Wangen herunterlaufen. Deshalb habe ich einen Filmtip für euch, denn ich habe eine bitterböse französische Komödie gesehen, die ich euch ans Herz lege (außer ihr seit militante Veganer). Der Titel ist „Veganer schmecken besser“.

    Der Plot:

    „Das Ehepaar Sophie und Vincent Pascal betreiben eine kleine Metzgerei in einer französischen Kleinstadt. Geschäftlich stehen sie kurz vor dem Ruin mit ihrem Metzgereibetrieb und die finanziellen Sorgen führen dazu, dass es auch im Bett nicht mehr bei den beiden läuft. Sophie Pascal schaut im Bett lieber im TV ihre Lieblingsserie über gefasste Massenmörder, und Vincent werkelt derweil zur Ablenkung in seinem Zerlegeraum um das Fleisch für den nächsten Tag vorzubereiten. Tristesse pur also..

    Als würden die Probleme nicht reichen, wird Ihr Laden zu allem Überfluss während der Öffnungszeit von militanten Veganern, die sich in Hühnerkostümen und Tiermasken unkenntlich gemacht haben, verwüstet. Vincent kann zwar einem der Täter beim Kampf die Maske abreißen aber die anderen befreien ihn verprügeln Vincent zum Abschied noch und flüchten alle miteinender.

    Ein paar Tage später sind sie bei dem befreundetem Ehepaar Brachard zu Gast, wo der Ehemann eine gutgehende Metzgerei-Kette unterhält. Die beiden prahlen ständig vor Sophie und Vincent mit ihrem Reichtum und lassen die beiden sich wie arme Würstchen fühlen.

    Monatsrückblick August 2024 - "Herr Doktor, es ist das Herz.."(Bild rechts: Das Film-Cover gibt einen kleinen Vorgeschmack auf das Ende allzu überzeugter Veganer. Die landen dann auch schon mal schnell vor der Flinte von Vincent und Sophie und enden als „iranisches Schweinefleisch“ als Schinken in der Auslage. )

    Während des Grillabends schenkt Marc Brachard Vincent eine Schrotflinte – dabei hat der gar keinen Waffenschein. Auf dem Weg nach Hause überholt Vincent mit seinem Transporter einen Radfahrer und erkennt im Rückspiegel, den von ihm beim Überfall demaskierten Attentäter. Erbost hält er an um den Täter zur Polizei zu bringen, doch unglücklicherweise überfährt er dabei den kriminellen Radfahrer.

    Im ersten Moment will er die Polizei rufen, doch seine Frau Sophie rät dringend ab: eine unregistrierte Waffe im Kofferraum und auch einige Gläser französischen Rotwein im Blut? Das kommt bei der französischen Gendarmerie nicht gut an. Vor allem, wenn ein platter Radfahrer unter dem Auto liegt. Was also tun? Der Transporter bietet genug Platz – also die Leiche in den Transporter gepackt und in der Fleischerei in handliche Stücke zerlegen um den Öko-Terroristen in der Stadt zu verteilen. Vincent „verwurstet“ heimlich in der Nacht den Toten – doch dummerweise verkauft seine unwissende Frau  das Fleisch am nächsten Tag – mit durchschlagendem Erfolg.

    Die Kundin, die den Veganer-Schinken (nicht zu verwechseln mit veganem Schinken!) gekauft hat, kommt aus dem schwärmen gar nicht heraus und will beim nächsten Besuch noch mehr. Der tolle Geschmack des „iranischen Schweinefleischs“ birgt Suchtgefahr. Auch Sophie kostet davon und verliert alle Hemmungen – Gewissensbisse beim Veganer töten? Aber wenn die doch so lecker sind.

    Der erste durch den bedauerlichen Unfall dahingeschiedene Attentäter ist dank reger Nachfrage Ruckzuck verputzt. Jetzt brauchen die beiden dringend Nachschub – was bietet sich da mehr an, als sich „undercover“ im Veganer-Milieu zu tummeln um Opfer auszuspähen. Besuche in Veganer-Restaurants oder auf Demos für vegane Ernährung sorgen für Nachschub in der Fleisch-Auslage der Fleischerei, die nun keine Geldsorgen mehr hat, denn die Kunden stehen draußen Schlange und zahlen fast jeden Preis für die Spezialität aus dem Iran..

    Leider ist der neue Freund Lucas der Tochter Chloe ein überzeugter Veganer, der beim ersten Abendessen bei den Schwiegereltern in Spe an allen kredenzten Speisen und Getränken etwas auszusetzen hat. Schlimmer noch – die Tochter Chloe will sich auch in Zukunft vegan ernähren.“

    Mehr will ich hier aber nicht verraten. Wird der ungeliebte Lucas beim nächsten Besuch die Hauptspeise? Welche Tricks benutzen die Pascals um Veganer zu jagen? Werden die beiden am Ende gefasst? Das müsst ihr schon selbst sehen. Die Geschichte ist bissig – im wahrsten Sinne des Wortes, wird sicher bei überzeugten Veganern zu Schnappatmung führen und ist 100%ig nicht politisch korrekt. Doch gerade das macht den Charme des Films aus. Von mir ganz klar eine Empfehlung!

    Schade ist, dass dieses Thema in nur einem Film abgehandelt wurde, denn die Story hat echtes Potential für eine Miniserie und Pseudo-Doku. Wer völlig sinnentleerte Serien wie „Unheimliche Videos – Wahrheit oder Fake?“ konsumiert, der ist auch bereit für härteren Content.

    Seien wir mal ehrlich: Es gibt soviel Stoff, aus dem die privaten TV-Sender eine ihrer strunzdämlichen Dokus machen – ethische Grenzen? Fehlanzeige. Man muss es dem geistig abgestumpftem Zuschauer halt nur ordentlich verkaufen: in welcher Single-Börse kann man die leckersten Veganer kennenlernen? Welcher Anwalt für Strafrecht ist der Beste? Welcher Wertstoffhof stellt keine dummen Fragen? Welche Kleidung ist am zweckmäßigsten bei der Jagd? Welche Fleischstücke eignen sich zum Kurzbraten? Eventuell sogar am Ende der jeweiligen Sendung mit leckeren Grill-Rezepten vom Henssler oder einem anderen bekannten Fernsehkoch aufgepeppt. Als Moderator durch die Sendung führt dann vielleicht das Ehepaar Wendler, damit die ihre mehr als tote Medienpräsenz wieder etwas aufbessern können und von der Gage etwas Schuldentilgung betreiben können. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass den beiden ja auch bekannterweise nichts zu peinlich und absurd ist, um es in die Kamera zu erzählen. der Autor

    Hey Leute! Was wäre „SchleFaZ“ ohne seine beiden Moderatoren Olli und Peter, leckere Cocktails und Trinkspiele um sich den Trash schön zu saufen? Also bitte! Und falls ein Verantwortlicher von RTL dies liest: ich bewerbe mich hiermit offiziell als neuer Programmdirektor!

    Und zu SchleFaZ gibt noch eine gute Nachricht: SchleFaZ startet wieder am 30. August 2024 auf NITRO! Endlich wieder herrlich geisteskranke Filme im Fernsehen, die man sich nur schön trinken kann!

    Tja – das war auch schon der Monat August aus meinem Blickwinkel. Und wie war der bei euch so? Strebt Ihr auch nach Veränderung und wollt euch vielleicht sogar in Zukunft „vegan“ ernähren?

    Dieser Monatsrückblick enthält zum Teil nicht speziell kenntlich gemachten Zynismus, Frivolitäten und Anstiftung zum Verzehr nicht Halalen Fleischs. Der Autor bittet das zu entschuldigen – kann aber nicht versprechen, dass dies nicht wieder passiert..

  • Monatsrückblick Juli 2024 – wenn dich dein Klo an den Urlaub erinnert..

    Wenn der Fachkräftemangel im Sanitärbereich knallhart zuschlägt…

    Hidiho liebe Community! Diesen Monat kommt der Monatsrückblick etwas später – trotz Urlaub in den ersten Wochen habe ich den Hintern nicht hochbekommen um wenigstens ein paar Stichworte und Sätze für diesen Monat als Gedächtnisstütze abzuspeichern. Der Monatsrückblick wird deshalb etwas kürzer – aber dafür intensiv – Geruchsintensiv sozusagen..

    Stammleser werden sich vielleicht erinnern, dass ich im letzten Monat das Fiasko mit meiner Heizung beschrieben hatte und – vielleicht zur Wiedergutmachung –  mein Bad ein Facelifting bekommen sollte. Meiner Meinung nach war das zwar nicht nötig, da nur der Wasserkran am Spülstein etwas tropfte und der Syphon unter dem Spülbecken am Wochenende davor durchgerostet war und etwas leckte – nichts wildes also..

    Eine kleines Leck, das ich behelfsmäßig erst mal mit Gafferband umwickelt hatte um es provisorisch abzudichten und beim nächsten Besuch im Baumarkt gegen den entsprechendem Sanitärartikel austauschen wollte. Doch der Oberklempner bestand darauf mein „nicht mehr zeitgemäßes“ Bad in eine Wellness-Oase zu verschönern.


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    Knapp 2 Wochen später rückte ein Trupp von 2 Klempnern an (den einen kannte ich schon – es war der, der sich bei der Heizung vermessen hatte, was im Kopf vielleicht eine Warnglocke hätte klingeln lassen sollen) – im Gepäck eine neue Toilette, ein Waschbecken plus Armatur und eine neue Badewannenarmatur mit einer riesigen Brause, die Tennischlägerformat besaß und ich starke Bedenken hatte, ob ich dieses Wasserfall generierende Körperreinigungs-Accessoire überhaupt mit einer Hand halten könnte oder mich der Rückstoß aus der Wanne katapultieren würde.

    Nun ja, ich hatte den Tag Home Office gebucht, verzog mich in mein Arbeitszimmer um durch intensive Unterstützung der hilfsbedürftigen arbeitsunfähigen Anwender dafür Sorge zu tragen, dass die thyssenkrupp Aktie nicht noch weiter den Bach runtergeht – erfolglos wie sich herausstellte (ist aber nicht meine Schuld! Ich schwör!!)

    Währenddessen werkelten die beiden Klempner im Bad geräuschvoll vor sich hin – bohrten und hämmerten, gingen mal runter zum Werkstattwagen um irgendwelches Werkzeug oder fehlende Teile zu holen und schienen völlig in ihrer Arbeit aufzugehen.

    Für das Bad-Facelifting hatte man 3 Stunden angesetzt – und pünktlich nach 3 Stunden klopfte einer der beiden Fachkräfte aus dem Bereich „Gas-Wasser-Scheisse“ an meine Bürotür, die ich erwartungsvoll öffnete (ich sperrte natürlich wie es sich gehört aus Datenschutzgründen den Rechner) und sagte mir stolz, dass das Bad nun fertig sei. Er zeigte mir stolz, was die beiden in den 3 Stunden angerichtet verschönert hatten, erklärte mir kurz die neuen Sanitär-Boliden und entschwand geschwind Richtung nächster Baustelle..

    Einen Tag später hatte ich ausführlich Zeit, die tolle neue Samitärausstattung zu testen. Das neue Waschbecken sieht gut aus – damit ist das Positive des Porzellanwasserauffangbehälters auch schon aufgezählt – Funktionalität ist für das blöde Teil ein absolutes Fremdwort.

    Konnte man beim alten Waschbecken links in einer kleinen Vertiefung mit Abfluss noch ein Stück Seite legen, und auf den Rand seine Uhr während des Hände waschens, endet dieser Versuch beim neuen Waschbecken in einer Katastrophe. Es gibt nicht nur keine Ablageflächen, sondern alles ist so abgerundet, dass es augenblicklich Richtung Kante rutscht, um durch den Abfluss die Dortmunder Kanalisation zu bereichern. Für Eheringe oder anderes Geschmeide ist das Waschbecken gefährlicher als ein schwarzes Loch im Universum, dem man sich auf knapp 40 Zentimeter genähert hat.

    Das wäre ja nicht das schlimmste – es gibt ja die Möglichkeit Ablagen im Bad anzubringen um Zahnputzutensilien, Seife und ähnliches allzeit griffbereit zu haben oder auch Schmuck während des waschens abzulegen – was aber richtig nervt ist der tolle Wasserkran mit Einarmmischer…


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    Auch hier war das alte Modell zwar nicht stylisch – dafür aber funktional. Der Kran war drehbar und hoch genug um mal morgens schnell eine „Katzenwäsche“ durchzuführen: Zähne putzen, Rübe unter den Kran, Haare waschen, danach die neuralgischen Körperteile, die zum müffeln neigen mit H2O zu neutralen Duftabsonderern resetten.

    Tja, das war’s dann wohl – dieses zeitsparende Szenario funktioniert nicht mehr, weil ich morgens komplett unter die Dusche muss: der blöde stylische Wasserkran mit dem Einhandwischer ist starr verbaut, lässt sich nicht zur Seite drehen, ist zu niedrig und ich bekomme meinen Kopf nicht mal zum waschen der wenigen verbliebenen Haare dort zwischen Keramik und Wasserauslauf gezwängt!

    Nun gut – damit lässt sich leben, die Badewanne mit dem King Size-Duschkopf in Tennisschlägerformat will ja auch genutzt werden – ist halt nur umständlicher und dauert länger. Das war aber nicht das einzige Osterei, das mir die beiden Sanitärspezialisten in Ausbildung als Überraschung hinterlassen hatten.

    Die nächste Überraschung kam als ich mal ein entspannendes Vollbad nehmen wollte: den Stöpsel der Badewanne hatten die beiden Klempner mit der alten Badewannenarmatur gleich mal mit entsorgt. Baden fiel also erst mal aus, bis ich einen neuen Stöpsel aus dem Baumarkt organisiert hatte – doch das war noch das harmloseste an Stümperhaftigkeit..

    Schon beim ersten betätigen der Toilettenspülung hörte sich der Spülvorgang seltsam an – man kennt ja die Geräusche, die aus den alten Leitungen kommen zur Genüge. Das war wesentlich lauter als vorher – mit einem seltsamen gurgeln. Ich dachte mir erst mal nichts dabei – ein Riesenfehler!

    Monatsrückblick Juli 2024 - wenn dich dein Klo an den Urlaub erinnert..(Bild links: Lifehack des Monats Juli: Wenn Du dich an deinen Camping-Urlaub mit Chemie-Klo erinnern willst oder die Entsorgung der Kacke auf normalen Weg nicht möglich ist – einfach mal ein paar Tage in einen Beutel fäkalisieren! Ein 60 Liter Müllsack über das Ideal Standard gezogen macht’s möglich! Nach dem Geschäft einfach zuknoten und ab in den Hausmüll. Hundebesitzer kennen das..)

    Ein paar Tage ging alles gut: der morgendliche Stuhlgang klappte, die Spülung ließ Wasser in die Keramik fließen und Physik und Strömungswissenschaft beförderte die Überreste der menschlichen Verdauung in Richtung Kanalisation – bis zu dem Tag, als etwas mehr Toilettenpapier als üblich benutzt wurde: ich betätigte den Druckspüler, Wasser floss aus den Seiten der Keramik um seinen Dienst zu tun, doch das Toilettenpapier verstopfte den Abfluss, und damit stieg der Wasserpegel in der Toilette – und auch der Druck auf die Wassersäule im Abfluß… Sekunden später floss links und rechts an der Toilette das Wasser heraus und umspülte meine Füße.. was für eine Scheiß…

    Glaubt’s mir oder nicht: Nichts vertreibt morgens die Müdigkeit schneller aus dem Körper als die Erinnerung an den Spanienurlaub vor über 40 Jahren als man Morgens mit Blick auf den Sonnenaufgang relaxt barfuß am Strand spazieren ging, warme Wellen des Mittelmeers die Füße umspülten, man seine Zehen in den weichen Sand grub und das gefühlte Seegras an den Zehen sich als die Kacke entpuppte, die morgens dank fehlender Kläranlagen einfach ins Meer gepumpt wurde.. Ich fühlte mich maximal angepisst – Buchstäblich!

    Einige Handtücher auf den Boden des Badezimmers geworfen und  kurze Zeit später war das müffelnde Malheur erst mal beseitigt. Nun ging es darum die Verstopfung zu beseitigen. Hier zeigte sich wie stümperhaft die neue Toilette eingebaut worden war. Der völlig zerfressene und zerrissene Dichtungsring der alten Keramik wurde vom Klempner wieder verwendet, anstatt einen neuen Ring für ein paar Euro zu verwenden – schon bei minimalen Überdruck im Fallrohr quoll das Wasser aus den zahlreichen Löchern des Dichtungsringes, der nach 40 Jahren eher den Namen Undichtigkeitsring haben sollte. Um diese physikalischen Zusammenhänge zu verstehen, muss man keine Klempnerausbildung haben..

    Eine Beseitigung der Verstopfung mittels eines „Pömpels“ schied daher aus. Ich hätte nur noch mehr müffelndes Abwasser auf den Fliesen des Badezimmers verteilt. Hier musste jemand den Schaden beseitigen, der das auch vermurkst hatte – also Geschwind am Freitag Morgen über die App einen Reparaturauftrag erstellt, im Glauben, dass dieser Notfall wohl eine schnelle Reaktion und zeitnahe Reparatur hervorrufen würde. Kaum eine Minute nach Übermittlung bekam ich auf der App die Meldung: „Ihr Reparaturauftrag hat uns erreicht – wir kümmern uns!“


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    Doch den Begriff „zeitnah“ interpretiert ja jeder scheinbar irgendwie anders. Den ganzen Freitag passierte nichts mehr – dies ließ befürchten, dass ich das Wochenende auf einer Toilette sitzen bleiben würde, bei der eigentlich das Schild „OUT OF ORDER“ an der Badezimmertür hängen müsste. Aber wo sollte ich mein Geschäft verrichten? Bei Nachbarn schellen und fragen „Hei, kann ich mal bei ihnen kacken?“.. das erschien mir selbst in nicht ganz so vulgärem Vokabular nicht geziemlich..

    Monatsrückblick Juli 2024 - wenn dich dein Klo an den Urlaub erinnert..(Bild rechts: es gibt Klempner, die nennen sowas eine „intakte Dichtung“ – ich bezeichne das als Schrott! Alleine der Name Dichtung suggeriert, dass etwas abgedichtet werden soll – das funktioniert bei Dichtungen, die in Stücke gerissen sind und mehr Löcher als ein Nudelsieb haben, erfahrungsgemäß eher schlecht..)

    Also wurde eine pragmatische Lösung gesucht, die ich auch bald erfolgreich unsetzte: Ich hatte noch große stabile 60 Liter Müllsäcke, die ich normalerweise für den großen Mülleimer in der Küche einsetze. Mal kurz einen geschnappt und versuchsweise in das Wasserklosett zwischen Brille und Keramik gehängt – das passte ja perfekt! Der Test einen Tag später verlief erfolgreich – nach erledigtem Geschäft wurde der Beutel zugeknotet und direkt auf dem Weg zur Arbeit im Hausmüll entsorgt. Ich kam mir vor wie ein Hundebesitzer der den Hundehaufen seiner Fellnase entsorgt. Nur, dass mein Hund über 100 Kilo wog..

    Montags kam immer noch keine Reaktion seitens des Vermieters – ich spielte langsam mit dem Gedanken mir ein Dixie-Klo vor’s Haus stellen zu lassen, falls der Zustand noch längere Zeit anhalten sollte – oder ein Abo zur regelmäßigen Lieferung der 60 Liter großen Kackbeutelchen..

    Am Dienstag rief ich Mittags die Hotline an…

    Die Dame am anderen Ende der Strippe fiel aus allen Wolken und gab die Sache sofort an den Notdienst, der innerhalb von 24 Stunden bei mir auftauchen würde. Ich war gespannt – nahm mir aber vorsichtshalber für den nächsten Tag frei um zu Hause zu sein, falls der Notdienst sich meldet.

    Den ganzen Tag über passierte nichts und um 20:00 Uhr Abends dachte ich, dass wohl nun niemand mehr kommt. Ich machte mich Bettfertig, und legte mich so gegen kurz nach 9 Uhr Abends ins Bett. Um kurz nach 22:00 Uhr schellte plötzlich mein Handy: „Ich bin auf dem Weg und in knapp einer halben Stunde da“.. ja, verdammt! Also wieder wacker aus dem Bett gehüpft, wenigstens halbwegs ordentlich angezogen und auf den Mann vom Rohrreinigungsdienst gewartet.

    Der kam auch kurze Zeit später und hatte erst mal nur eine King Size – Pumpe dabei um mit Druck die Verstopfung Richtung Kanalisation zu schießen. Er erkannte aber schnell, dass dies nicht funktionieren würde und ging zu seinem Montage-Wagen um etwas später mit schwerem Gerät die Treppe hoch zu japsen. Kurze Zeit später rasselte auch schon mit vernehmbarer Lautstärke eine Metall-Spirale durch das Fallrohr – sich einen Dreck um die seit 22:00 Uhr geltende Nachtruhe scherend. Der Kanalreiniger musste die Länge der Spirale mehrmals verlängern, weil das Rohr auf ganzer Länge nicht durchgängig war und die nächste Verstopfung damit schon wieder vorprogrammiert wäre (und außerdem rechnen die wohl auch nach Länge ab).

    Er erkannte auch die schlampige Arbeit des Klempners und schüttelte bei der verwendeten maroden Dichtung nur ungläubig den Kopf. Dabei bemerkte er auch, dass die Befestigungsschrauben der Toilette nicht korrekt angebracht waren und die Toilette deshalb wackelte. Ich fragte mich langsam, was der Klempner für eine Note in der Abschlußprüfung gehabt hatte..

    Um kurz vor Mitternacht entschwand der Mann der Rohrreinigungsfirma wieder ins Dunkel der Nacht und ich hatte wieder eine normal funktionierende Toilette mit dem vertrauten Spülgeräusch. Statt der maroden Dichtung, die eher die Funktion eines Wasserspeiers hatte, wurde mangels eines Ersatzteils, einer der 60 Liter Müllsäcke als Dichtmaterial zweckentfremdet und rings um den Stopfen in das Fallrohr gepresst. Glaubt es oder nicht: das Ding ist dicht!


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    Am 3.9. sollen nun die Beanstandungen beseitigt werden. Ich bin gespannt, was die Abrissbirnen auf 2 Beinen dabei wieder für Murks bauen..

    Klemmbausteine: ein netter Zeitvertreib, aber wohin mit dem fertigen Modell?

    Vor meinem dreiwöchigen Urlaub hatte ich mir gegen eventuell aufkommende Langeweile ein Modell aus Klemmbausteinen bei AMAZON bestellt.  Ich hatte ja schon einen LKW vor ein paar Monaten zusammengebaut und ich finde das echt entspannend diese komplexen Technik-Modelle zusammen zu bauen. Man muss sich genau an die Anleitung halten, aufpassen die richtigen Bauteile zu verwenden, die funktionsunterstützenden Technik-Teile korrekt einzubauen – will man nicht irgendwann betroffen feststellen, dass man das Teil wieder halb auseinander rupfen muss, weil man irgendwo ein falsches Bauteil verwendet hat, welches nun fehlt.

    Monatsrückblick Juli 2024 - wenn dich dein Klo an den Urlaub erinnert..(Bild links: nach dem Bau stellt sich immer die Frage: und was machst Du jetzt damit? Dieser LKW hat eine neue Aufgabe bekommen – er darf meine Audio-CDs transportieren)

    Da der Bau des ersten Modells ziemlich problemlos geklappt hatte, versuchte ich mich nun an ein technisch herausfordernderes: ein LKW mit 6 Elektromotoren, umfangreicher Verkabelung und mit über 4.000 Teilen nochmal 50% mehr Bauteile als das erste Modell. Blöd nur, dass ich mich bei der Größe verschätzt habe. Mit 80 Zentimetern Länge ist das Teil kaum irgendwo hin zu stellen, ohne dass es stört.

    In eine Vitrine passt es nicht, auf einem Schrank sieht es doof aus – eine Lösung wären vielleicht mehrere hängende und versetzt angeordnete Regale an einer Wand, auf der die zur Schau gestellt werden. Vielleicht finde ich bei mir ja eine nackte Wand, bei der ich das mache – bis dahin versuche ich die Modelle in den normalen Alltag zu integrieren. Der LKW mit seiner großen Ladefläche und den seitlichen Ladebordwänden, die sich öffnen lassen erschien mir perfekt als Lagerort für einige meiner zahlreichen Audio-CDs.

    Vielleicht gibt es aber auch bessere Einsatzmöglichkeiten? Was meint Ihr? Was könnte man kreatives damit in der Wohnung oder im Garten anfangen? Ein mobiler Blumenkasten, der fußkranke Pflanzen durch den Garten spazieren fährt – oder ein Frühstücksservierwagen, der Kaffee, Eier, Milch, Aufschnitt und Brötchen ans Bett bringt? Oder einfach wieder auseinanderbauen und die Teile in einer Kiste aufbewahren um damit irgendwann mal etwas anderes zu bauen?

  • Monatsrückblick April 2024: April, April – die DB macht was sie will..

    Monatsrückblick April 2024: April, April – die DB macht was sie will..

    Hidiho liebe Community! Und wieder ist ein Monat Geschichte – im Alter rennt die Zeit aber echt mal so dahin wie nix! Im einen Moment wechselst Du noch deine Erwachsenenwindel und im nächsten Moment bist Du schon über das Rentenalter hinaus beschäftigt, um in der Firma weiter für gebrochene Herzen bei den weiblichen Beschäftigten zu sorgen. Denn es ist nun amtlich und ich habe es schriftlich, dass der Vorstand meine Beschäftigung über das Renteneintrittsalter verlängert – trotz striktem Sparkurs und Einstellungsstopp – dazu ein nettes Gehaltsupdate inklusive.. Manno, ich muss wirklich gut sein.. Yihaaa..

    Nein, kein Aprilscherz – den habe ich dieses Jahr mal gelassen, weil ich langsam das Gefühl habe, dass die Bürger dieses Landes nicht mehr in der Lage sind, gut gemachte Lügen von der Wahrheit zu unterscheiden – und um ehrlich zu sein: plumpe Lügen auch nicht! Grüße gehen raus an die AfD!..

    Ein Leben ohne TV? Auch mal ganz entspannend..

    Lügen und Haten? Na gut, da hat die Afd nicht das Patent drauf – das machen ja ziemlich viele gestörte Individuen im Netz. Ein gewisses Detoxing von den sozialen Medien mit den ganzen Bullshit-Beiträgen und Hater-Kommentaren ist da echt entspannend – bei mir ging es sogar noch weiter, denn ich habe zur Zeit nicht mal TV und ich habe nicht das Gefühl, dass mir was fehlt. Echt – schickt mich auf eine einsame Alm und ich bin der original Alm-Öhi aus Heidi mit Plumpsklo und einem Bart mit Müslikrümeln garniert, aus dem sich die Vögel ihr Futter picken können..

    Monatsrückblick April 2024: April, April - die DB macht was sie will..

    (Bild rechts: Der Fernseher bleibt die nächsten Tage schwarz – ich habe mal wieder gepennt und vergessen, dass T-Systems das Fernseh-Signal abgeschaltet hat und ich mich nun bei einem anderen Anbieter mit dem Flimmerstoff für das GLOTZ-O-FON versorgen muss. )

    Dass ich kein Fernsehen habe ist selbstverschuldet. Zum einen habe ich den ganzen T-System Drückerfritzen, die hier im Haus schellten um Glasfaser-Anschlüsse zu verkaufen (guter Joke – Glasfaser liegt hier im Haus schon bis in die Wohnung) gleich wieder mit einem netten „VERPISST EUCH!“ die Tür vor der Nase zugeschlagen – zum anderen habe ich den Brief meines Vermieters nicht richtig gelesen, der besagte, dass ab dem 22.4. der TV-Empfang nicht mehr vom alten Anbieter (genau: T-Systems) möglich sei, sondern nur noch über Vodafone.

    Deshalb habe ich dieses Wochenende über einen Link im Brief meines Vermieters ein TV-Paket für 9.99 € im Monat geordert. Dauert aber ein paar Tage, bis ich wieder ein Signal auf der TV-Buchse habe. Ganz ehrlich? Ich habe 2 Tage lang gar nicht gemerkt, dass ich kein TV habe. Und bevor Ihr euch fragt: Nein, auch kein SKY, Netflix, Amazon Prime, Apple TV, Spotify und wie die kostenpflichtigen Dienste noch alle heißen. Ich bin aber auch mehr so der Typ „gemäßigte Unterhaltung“ – Actionkracher und schnelle Schnitte der Regie sind so gar nicht meins. So was macht mich nur nervös und geht mir eher auf die Nerven…

    Die DB kann’s immer noch – also einem die Nerven rauben

    Apropos Nerven rauben: die Job-Verlängerung bringt es mit sich, dass ich nun täglich in die Konzern-Zentrale nach Essen pendeln muss. Die Deutsche Bahn ist dabei der absolute End-Gegner von ÖPNV-Fahrgästen, denn was die so veranstalten, um die Benutzer des Deutschland Tickets sauer zu fahren, ist echt ganz großes Kino!

    Monatsrückblick April 2024: April, April - die DB macht was sie will..

    (Bild links: wenn die DB eines kann, dann ist das schlecht sein. Den Begriff Dienstleister hat wohl noch niemand in der Vorstandsetage gelesen – oder den Sinn dahinter verstanden. Anders kann man sich die stümperhafte Informationspolitik bei Störungen nicht erklären.)

    Bei der DB fällt häufig morgens im Berufsverkehr nicht nur eine S-Bahn aus, sondern an guten Tagen auch mal 4 oder 5 – (wohlgemerkt am Stück hintereinander und nicht über den ganzen Tag verteilt) gut, dass die alle 15-20 Minuten fahren und man im Rucksack einen vollgeladenen Laptop hat, um während der Zeit schon mal an den Meetings teilzunehmen.

    Auch gut, dass man in Teams das Hintergrund-Bild ändern kann, damit die Team-Mitglieder nicht sehen, dass man bei Windstärke 8 und Schneeregen auf einem Bahnsteig irgendwo im Nirgendwo gestrandet ist, sondern glauben, man wäre im kuscheligen Büro in der Konzern-Zentrale. Das zittern und zähneklappern vor der Kamera und die Eiszapfen an den Augenbrauen könnten aber Verdachtsmomente in die eine oder andere Richtung schüren…

    Der Rekord diesen Monat war eine Hinreise zum Büro von über 3 Stunden, weil ein paar Vollpfosten am Bochumer Stellwerk die Kupferkabel abgesäbelt haben, um die bei einem Schrotthändler zu verhökern. Tja, Drogen machen schon seltsame Dinge mit dem Hirn – also Kinder, lasst die Finger davon..

    Monatsrückblick April 2024: April, April - die DB macht was sie will..

    (Bild links: Die Deutsche Bahn ist und bleibt ein Schrottverein – das zeigt sich auch bei den Zügen, die auf den Gleisen rumhoppeln. Graffiti ist noch das harmloseste was die Verschlimmschönerung bei denen angerichtet hat.)

    Da Bochum einer der Knotenpunkte im Ruhrgebiet ist ging gar nichts mehr. Was mich an der Sache echt aufregte war nicht, dass die S-Bahnen ausfielen. Das ist ja schon normal – Es war die Informationspolitik der DB. Man steht als uninformierter Fahrgast auf einem Bahnsteig und über das Infoband wird angezeigt, dass die nächste S-Bahn ohne Angabe eines Grundes ausfällt.

    Nun gut… 15 Minuten später erscheint für die folgende S-Bahn im Laufband die Meldung, dass die darauffolgende S-Bahn wegen Vandalismus ausfällt. Andere S-Bahn mit anderem Grund, da denkt man ja erst mal nix böses, oder?

    Vielleicht mein Denkfehler, denn ich als Fahrgast denke dann, dass die erste S-Bahn vielleicht wegen „kurzfristigen Personalausfall“ (wie es so schön bei der Bahn heißt, wenn der Zugführer dem Schichtleiter den Stinkefinger zeigt, um seine Überstunden abzufeiern) ausfällt und die darauf folgende wegen randalierender Fahrgäste wegen eben diesem Zugführer, der einfach in Bochum den Zug abgestellt hat um sich wieder ins Bett zu legen, die S-Bahn in einen Haufen Schrott verwandelt haben.

    Klipp und klar zu sagen: „Lieber Fahrgast! Die Linie S1 verkehrt heute nicht, wegen einem Stellwerk-Ausfall. Bitte fahren Sie zum Hauptbahnhof um andere Reisemöglichkeiten zu nutzen!“ – das wäre beispielsweise eine Aussage, mit der man was anfangen könnte – nur mal so als Tipp!

    Es dauerte drei S-Bahnen lang – also ungefähr eine dreiviertel Stunde, bis ich realisierte, dass das mit der S-Bahn nix wird – denn von der Gegenseite kam auch keine Bahn. Da die entgegenkommende S-Bahn aber am Dortmunder Hauptbahnhof endet und nach knapp 10 Minuten wieder in die andere Richtung zurück fährt, war klar, dass ich mindestens noch mal eine halbe Stunde dort stehen würde. Eine Ahnung sagte mir, dass dort in der Einöde zu warten nicht zum Ziel führen würde..

    Also verließ ich den Bahnsteig wieder, setzte mich wieder in den Bus Richtung City und tingelte mit Bus und U-Bahn zum Dortmunder Hauptbahnhof um mit dem RE 1 zu fahren.

    Holla die Waldfee! Auf dem Dortmunder Hauptbahnhof herrschte totales Chaos, da kein Zug mehr über Bochum fahren konnte und alles – wirklich alles! – umgeleitet werden musste. In dem Durcheinander stimmten dann auch die Durchsagen der Lautsprecher nicht mit den einlaufenden Zügen überein. Der Typ aus dem Lautsprecher sagte, dass auf meinem Gleis 11 der RE 1 stehen würde – in Wahrheit war es ein ICE Richtung Innsbruck.

    Der RE1 trudelte etwa zeitgleich auf Gleis 16 ein. Netterweise korrigierte der sicherlich überforderte Mann am Mikro seine Aussage noch rechtzeitig, so dass ich noch einen Platz im Zug bekam. Die Zugfahrt dauerte aber wegen einem Riesenumweg Castrop-Rauxel, Mengede, Gelsenkirchen doppelt so lange wie gewöhnlich. Alles in allem war ich über 3 Stunden zur Arbeit unterwegs – und das war nur die Hinfahrt..

    Apropos warten lassen – das kann Picnic auch..

    Nutzt Ihr eigentlich auch Lebensmittel-Lieferdienste wie Picnic, Hello Fresh oder die Flyer der Pizzeria von der Ecke um euch mit Lebensmitteln und anderen Dingen des persönlichen Bedarfs versorgen zu lassen? Ich eigentlich ganz gern – Normalerweise klappt das ja ganz gut – bis auf ein paar beschädigte Eier bei MyTime.de (ich schrieb seinerzeit während Corona einen Beitrag zu den Lieferdiensten) hatte ich da kaum Probleme.

    Bisher hatte ich dann danach hauptsächlich meine Wocheneinkäufe über Picnic geordert, da der Lieferdienst regionale Erzeuger als Lieferant bevorzugt und dank seiner Elektro-Autos auch CO2-Bilanzmäßig auf Kurs. Preislich sind die auch soweit in Ordnung – klar ein paar Cent teurer als im Kaufland, aber dafür muss man die Brocken eben auch nicht schleppen, sondern die bringen die bis zur Wohnungstür.

    Seit kurzem gibt es in Dortmund ein Lager und da läuft leider nicht so alles nach Plan. In der App festgelegte Lieferzeiten werden nicht eingehalten, Produkte sind nicht lieferbar, obwohl die das bei der Bestellung noch waren (was bei einem modernen WWS (Warenwirtschaftssystem) normalerweise gar nicht geht, denn der Warenbestand wird während der Bestellung automatisch aktualisiert – Überverkäufe sind da eigentlich gar nicht möglich). Meistens zeigt sich Picnic da aber kulant und packt ein gleichwertiges Produkt kostenlos dazu. Da kann ich dann auch nicht meckern.

    Nur letzten Samstag haben sie es echt verrissen – bei schönstem Wetter wollte ich eigentlich spazieren gehen, wartete aber noch auf die Picnic Lieferung gegen 15:00 Uhr. Bereits ein paar Stunden vorher bekam ich Bescheid per Mail, dass nicht alles lieferbar sei: die Packung Eier war gegen gleichwertige Eier ausgetauscht worden – so weit so gut..

    Etwas später kam über die App die Nachricht, dass man sich verspäten würde – es würde dann wohl so gegen 17:00 Uhr werden. Naja, kam ich auch noch mit klar, obwohl es dann mit spazieren gehen wohl nichts mehr würde.

    Um 15:50 kam noch eine mail in der stand, dass wegen kurzfristigem Personalausfall meine Lieferung nicht kommen würde. Die habe ich aber erst gegen 17:00 Uhr bemerkt, da ich nicht ständig am Rechner bin.

    Ich hätte aber die Möglichkeit die Ware direkt im Lager abzuholen. Na sicher.. ich latsch erst mal hier zur Haltestelle, fahr mit den Öffentlichen einmal quer durch Dortmund – um dann einen Wocheneinkauf von 30 Kilo in den großen blauen IKEA-Sack zu ballern und dann den ganzen Mist eine Stunde zurück bis zu meiner Bude zu schlörren? Genau deshalb lass ich mir die Ware ja liefern: damit ich meine Wocheneinkäufe eben NICHT mit meinen alten Knochen um den halben Erdball schleppen muss..

    Der angegebene Ersatztermin am Montag zwischen 14:00 und 18:00 Uhr war mir dann zu ungenau, um den zu nehmen, denn ich bin nicht vor 17:00 Uhr zu Hause (jedenfalls wenn alles gutgeht!). Das Risiko die Fressalien stundenlang im Hausflur liegen zu lassen, schien mir zu riskant – vor allem weil auch Tiefkühlprodukte dabei waren.

    Über den angegebenen whatsapp Kontakt habe ich die Bestellung direkt storniert und eine neue für den Dienstag Abend terminiert. Bin gespannt ob sich diesmal jemand findet, der sich zu mir verirrt…

    Achtung Feind liest mit – withings beschattet mich..

    Monatsrückblick April 2024: April, April - die DB macht was sie will..

    (Bild links: Na ei, wo kommst Du den her? Ist es Zufall, dass die Adresse in Matomo , die gleiche ist wie die im Impressum der withings Webseite? Ich glaube nicht..)

    Wer kennt nicht den Spruch: „deinem Freund sei nah – deinem Feind noch näher“? Diese Weisheit besagt, dass man seinem Feind lieber mal ordentlich über die Schulter guckt um zu schauen, was der Spitzbube nun wieder gegen dich plant. So ähnlich hält es wohl auch „withings“ – ja, genau die französische Firma mit den Gesundheits-Gadgets.

    Als ich letztens einen Blick auf meine matomo Statistik warf, war ich überrascht, dass dort ein Besucher aus Frankreich über 40 Minuten meine Beiträge zu den beiden Scanwatches Horizon und Nova aufgerufen hatte.

    Als Zugangspunkt warf mir Matomo auch eine Adresse aus: Issy-les-Moulineaux in der schönen Ile-de-France. Da war ich doch neugierig geworden – könnte es eventuell sein, dass withings selber höchstpersönlich mir die Ehre gibt? Also mal die Webseite von withings aufgerufen und dort nach der Adresse im Impressum geschaut: Issy-les-Moulineaux.. Uuupsii…

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    (Bild rechts: Danke für den Besuch withings – beehrt mich bald wieder. Ob mein Testbericht dafür sorgt, dass die nächste Generation der Scanwatch besser wird – oder werde ich einen bedauerlichen Haushaltsunfall haben und auf einem französischen Weichkäse ausrutschen und mir das Genick brechen? Lassen wir uns überraschen.. )

    Tja da wird man nach dem anschmeißen des google Translators wohl not amused gewesen sein, nach dem lesen, besonders beim Verriß der neuen Nova Uhr von denen.

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    (Bild links: Da sag ich mal „Germany Ten Points“. Mal wieder ist ein Test von mir bei google unter den Top 5 Ergebnissen. Neigt euer Haupt in Ehrfurcht vor dem bekanntesten unbekannten Blogger.)

    Noch weniger wenn die Jungs von withings gesehen haben, dass der Nova Test von mir unter den Top 5 Suchergebnissen bei google ist und auch der betagte Horizon Test immer noch ungefähr zwischen Platz 10 und 20 bei den Suchergebnissen rankt..

    Auch Bing meint es gut mit mir. Das Rezept meiner „Gulaschsuppe Lord Wellington“ wird sogar vom Copiloten vom Deutschen ins Englische übersetzt und dann auf einer Koch-KI als Rezept angeboten. Ebenso ist mein Beitrag des „HP ZBook Fury G9 Test“ unter den Top 3 Suchergebnissen. Läuft also bei mir – der Zugriffszähler rotiert – aber da geht doch sicher noch mehr..

    Wenn hoher Besuch kommt, sollte die Bude schön sein

    Klarerweise ist etwas Blog-Verschönerung auch immer mal angesagt, wenn so wichtiger Besuch kommt. Also wurde mal wieder etwas gedengelt und gefeilt um für den AHA-Moment beim Besuch zu sorgen.

    Monatsrückblick April 2024: April, April - die DB macht was sie will..

    (Bild rechts: kennt man ja von mir: der Blog-Nestbautrieb hat wieder zugeschlagen. Wo Weibsvolk Möbel und Teppiche in der Bude verrückt um den LAG in den Wahnsinn zu treiben, bastel ich in schöner Regelmäßigkeit an meinem Blog-Outfit rum – mit der gleichen hinterhältigen Absicht.. )

    Klar, bei Seiten, die direkt über die Suche bei google aufgerufen werden, sieht der Besucher die nicht, außer er stöbert mal über den Start-Button oder durch Klick aufs NOM-Banner auf die Homepage zurück, weil er neugierig ist, was ihn dort erwartet.

    Ich finde das Begrüßungsintro echt gelungen – da darf aber jeder seine eigene Meinung zu haben, aber ich finde, dass dieser Eye-Catcher ein schönes „mehr“ ist..

    Wenn bei den schönen warmen Sommern das Meer zu Besuch kommt..

    Apropos mehr – oder sagen wir lieber Meer. Da passieren unschöne Dinge mit: zum einen wird sie zur größten Müllhalde des bekannten Universums umfunktioniert – zum anderen schmelzen die Pole – sozusagen das Meer in fester Form. Unschöner Nebeneffekt: das Meer kommt immer näher. Doch nicht nur das: Dadurch dass die Pole schmelzen, wird es durch den „Albedo-Effekt“ immer wärmer. Und dieser Effekt ist umumkehrbar. Ich sage nur „Klima-Kipppunkte“. Nur für den Fall, dass jemand glaubt, wir kriegen wieder angenehme Temperaturen und richtige Winter wie vor 30 Jahren – träumt weiter…

    Da habe ich letztens ein Video von Professor Lesch gesehen, was sich auf meiner NAS versteckt hielt. Das Video ist übrigens schon von 2012 also über 10 Jahre alt. Ratet mal, was gefühlt bisher dagegen getan wurde?

    Naja, guckt euch das Video selber mal an. Hoffentlich könnt ihr danach trotzdem noch gut schlafen. Ich habe es hier verlinkt:

    Apropos Video: da hatte ich ja letzten Monat schon vor gewarnt, dass ich hier etwas mehr Videos von mir reinbringe. Diesen Monat könnt Ihr mich zu einer Fahrt zur Arbeit begleiten. Keine Angst – das warten auf die S-Bahnen habe ich rausgeschnitten..

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    Mehr Informationen

    Tja, das war’s auch diesen Monat schon wieder – und bei euch so?

  • Monatsrückblick Dezember 2023 – das Jahr wäre dann auch erledigt …

    Monatsrückblick Dezember 2023? Machen wir mal den Deckel auf das Jahr..

    Hidiho liebe Community! Willkommen zum Monatsrückblick Dezember 2023! Leider habe ich aufgrund des Regen-Wetters – ohne die geringste Spur von Weihnachtsfeeling generierendem Schnee – so gar keine christlichen Weihnachtsgefühle in meiner sowieso atheistischen Seele aufbauen können. Weihnachten war für mich – wie so häufig – kein Fest der Liebe, sondern ein langes Wochenende an dem im Fernsehen seit Jahren immer das gleiche gezeigt wird.. (Notiz an mich selbst: Immerhin habe ich den Film 3 Nüsse für Aschenbrödel dieses Jahr aufnehmen können!)

    Eigentlich wollte ich ja für euch – quasi dem feierlichen Jahresabschluß entsprechend – etwas seriöser als sonst erscheinen: so richtig förmlich im Anzug, mit ernster Visage und euch in einem mitreissenden Video-Appell darauf vorbereiten, dass nächstes Jahr noch schlimmer, entbehrungsreicher… HALT STOP! Ich glaube, das hören wir seit ungefähr 30 Jahren zu jeder Neujahrsansprache von unseren vom Volk gewählten Staatslenkern und Lobby-Sympathisanten schon lange genug. Genug damit!

    Bei dem Blödsinn, den die gewählten Vertreter des Volkes aktuell so von sich geben, könnten Intelligente Bewohner dieses Landes mit dem Gedanken spielen, ihre Staatsangehörigkeit aus Scham, zum Stamm der Germanen zu gehören, zurückzugeben. Ins Detail möchte ich nicht gehen – das spar ich mir für den Rundumschlag im Jahresrückblick 2023 auf..

    Monatsrückblick Dezember 2023(Bild rechts: Dr. Nerd im Monatsrückblick Dezember 2023 mal seriös. Tja, sorry! Ist leider nur ein KI generiertes Bild für einen Avatar aus hochgeladenen Fotos, denn mich gibt’s nicht in seriös. Gab’s Nie – wird’s nie geben..)

    Es wird Zeit mal das Ruder rumzureissen und positiv (und damit meine ich nicht Covid-Positiv) in die Zukunft zu schauen.

    Und für mich wird es sicher positiv, denn Mitte des Jahres 2024 habe ich meinen Frondienst für diese Republik der Irren abgeleistet und lebe fortan von der Penunze, die gescheiterte Influencerinnen – die ihren Traumjob (Billigmist aus Fernost an Blödies verhökern) an den Nagel hängen mussten, nun zur gerechten Strafe in der Systemgastronomie gestrandet sind und jammernd in die Rentenkasse einzahlen. EAT THIS CHANTAL! Es gibt doch noch Gerechtigkeit! Seht Ihr dieses Grinsen auf meinem Gesicht? Seht ihr es?..

    Monatsrückblick Dezember 2023 - ich im Park(Bild links: Symbolfoto – wird das im Alter mein Zeitvertreib? Im Park auf einer Bank sitzen, sich von Enten füttern lassen und Joggerinnen lüstern hinterher starren?

    Bild erstellt mit DALL-E. Erstellungstext: „eine Joggerin, die in einem Park an einer Parkbank vorbeiläuft, auf der ein alter Mann sitzt, der eine Schiefertafel mit der Zahl 6.0 hochhält“.)

    Nie wieder auf S-Bahnen warten, die doch niemals ankommen oder irgendwo im Nirgendwo wegen den unmöglichsten Lügenmärchen des DB-Ausreden-Roulettes stehenbleiben.

    Keine Meetings mehr mit verpeilten Powerpoint-Folien-Malern, die reine Theoretiker sind und nie mal richtig gearbeitet haben, wichtige Betriebliche Prozess-Abläufe nicht kennen, aber krude Luftschlösser bauen, die schon bei der Grundsteinlegung ins sich zusammenkrachen.

    Einfach nur gechillt zu Hause sitzen und auf den Tod warten, weil das Arbeitsleben keine Thrills mehr für einen bereit hält – stell ich mir wunderschön vor. Vielleicht setze ich mich auch im Park auf eine Bank, starre vorbeilaufenden Joggerinnen auf den Hintern und halte Wertungstafeln hoch – was Freizeitvergnügen angeht, bin ich ziemlich anspruchslos..


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    Eventuell blogge ich auch hin und wieder noch mal.. vielleicht teste ich in Zukunft dann aber nicht mehr Technik-Schnickschnack, sondern Erwachsenenwindeln, Haftcreme für Gebisse, Stützstrümpfe und alle möglichen Pülverchen, Pillchen und Cremes, die die Haut an den schlaffen Stellen strafft, verhärtete Gelenke wieder weich und weiche Glieder wieder hart macht. Es gibt ja noch so viel neues in den Apotheken und der Renter-Bravo (aka Apotheken-Umschau) zu entdecken.

    Der Blog muss dann natürlich einen passenderen Namen bekommen – was hättet Ihr denn für Vorschläge? Mir fällt da momentan gar nichts ein..  sorry, das Alter..

    Mein Blog – ein ewiges Basteleckchen..

    Und auch im Monatsrückblick Dezember 2023 gibt es wieder ein paar Sätze zu meinem Blog zu schreiben, und der eine oder andere hat es eventuell gemerkt – ich habe auch mal wieder etwas am Design des Blogs gefeilt.

    Die Kategorien haben jetzt ein farbiges Header-Bild verpasst bekommen. Dazu habe ich mir das Photoshop-Original geschnappt und das „M“ aus NERD-O-MANIA Magazin jeweils in der Kategoriefarbe eingefärbt. Die anderen Bereiche wie Impressum und der Veranstaltungskalender bekamen auch einen Farbtupfer spendiert.

    Monatsrückblick Dezember 2023 - farbige Header-Logos

    (Bild oben: Mein Header-Bild bekam etwas mehr Farbe spendiert und wechselt je nach Farbe der Kategorien im Header. Dafür wurde das Haupt-Menü etwas dezenter gestaltet.)

    Dafür wurde die Farbe im Menü etwas dezenter: statt den Hintergrund farbig darzustellen, wird nun die Schrift in Kategoriefarbe angezeigt und der Hintergrund bleibt farblos. Ja, wenn ich nicht an irgendwas rumfummeln kann, dann bin ich einfach nicht glücklich. (Notiz an mich selbst: Ich glaub ich brauch doch nächstes Jahr ’ne Freundin..)

    Es gab auch ein paar Beiträge mit älterem Inhalt, die aktualisiert werden mussten. Im Rahmen der SEO-Optimierung wurden auch ein paar Dinge verbessert, die den Beitrag kurzfristig erst mal aus den google Suchergebnissen kickte. Ich gehe davon aus (und hoffe es!), dass die Beiträge mit dem nun einige Pünktchen besserem SEO-Wert in der zukünftigen google Suche noch weiter oben zu finden sein werden. Doch das dauert erfahrungsgemäß seine Zeit. Das Ergebnis sehe ich erst leider so in einigen Wochen.

    Die Zugriffszahlen explodieren – 2 Tage lang..

    Ganz ohne Blog-Gefummel bemerkte ich jedoch einen sprunghaften Anstieg bei der Veranstaltung „Heiligabend auf dem Gänsemarkt“. Innerhalb von wenigen Tagen klingelte der Zugriffszähler quasi im Minutentakt.

    Monatsrückblick Dezember 2023 - das Jahr wäre dann auch erledigt ...(Bild Rechts: Warum nicht immer so?  Da war ordentlich was los auf meiner Veranstaltungsseite. Schade, dass Heiligabend nur einmal im Jahr ist und ansonsten die Zugriffe auf die Veranstaltung verschwindend gering sind. Das muss aber mal schleunigst anders werden! Also generell meine ich!)

    Das lag daran, dass bei google die Suchbegriffe: „Dortmund Heiligabend“, „Gänsemarkt Dortmund Heiligabend“ meinen Eintrag im Kalender als Top-Treffer anzeigten. Es gibt wohl anscheinend etliche Ex-Dortmunder, die nun überall im Ruhrgebiet hausen und zum weihnachtlichen Abtrinken wieder den Heimatort aufsuchen wollen – aber mittlerweile vergessen haben, wo der Gänsemarkt liegt..

    Monatsrückblick Dezember 2023 - das Jahr wäre dann auch erledigt ...(Bild links: da sind ja ein paar schöne „Top 5“ -Treffer dabei. Die Google Search Insight Console hält mich auf dem laufenden, welchen Suchstring die Besucher eingetippt hatten und an wievielter Position der Beitrag in der Suche angezeigt wurde. Damit lässt sich ganz gut checken ob meine Anstregung gutes SEO zu machen, von Erfolg gekrönt ist.)

    So schnell wie es begann, so schnell war der schöne Spuk auch schon wieder vorbei – naja, nächstes Jahr ist ja wieder Heiligabend..

    Trotzdem bin ich mit meinen Egebnissen in der Google-Suche nicht unzufrieden: es gibt einige „Top 5“ Ergebnisse – Abhängig vom Suchtext. Das lässt sich ganz gut mit der google Search Console überprüfen.

    Monatsrückblick Dezember 2023 - das Jahr wäre dann auch erledigt ...(Bild rechts: Wow! Dass Suchergebnisse bei Bing so schick dargestellt werden, und sogar die einzelnen Passagen unterteilt werden, kannte ich bisher nur von richtig bekannten Webseiten. Dass Bing sich da auch bei mir kleinem Kacker erbarmt, finde ich ja nett. Ich glaube ich muss doch mal wieder mit Bill Golf spielen gehen um meine Dankbarkeit zu zeigen..)

    Auch BING meint es gut mit mir. Einige Beiträge werden sogar ziemlich schick in der Suche hervorgehoben. Das ist dann wirklich die Kerze auf der Torte!

    Heiligabend? „Dinner for One“..

    Fast hätte ich in meinem Monatsrückblick das Fest der Liebe (in einigen deutschen Haushalten auch das Fest der Hiebe) vergessen. Doch Weihnachten war so unspektakulär, wie schon lange nicht mehr. Heiligabend auf einem Sonntag – das ist für die arbeitende Bevölkerung ja schon Höchststrafe.

    Besonders für Männer wie mich, die Geschenke erst Heiligabend kaufen, weil „man so viel um die Ohren hat“ (was nichts anderes bedeutet, als das man hofft, dass der Partner noch kurz vor Heiligabend durch einen bedauerlichen Haushaltsunfall – beim schmücken des Tannenbaums von der Leiter gefallen – aus dem Leben scheidet, damit man das Geld fürs teure Weihnachtsgeschenk sparen kann) ist das blöd – aber welche Frau freut sich nicht über ein schönes Last Minute Geschenk von der Tanke..

    Mir persönlich war es wurscht: ich habe weder Familie noch sonstigen Anhang, der beschenkt werden will oder mich durch Androhung von Sex-Entzug dazu zwingt zu irgendwelchen verhassten Schwiegereltern durch die halbe Republik zu reisen, bloß um dort wie bei der Inquisation ausgefragt zu werden, wie ich mir denn die Zukunft mit Papas kleiner Prinzessin vorstelle. (Notiz an mich selbst: streiche das oben mit der Freundin nächstes Jahr..)

    Ich verbrachte also Heiligabend alleine zu Hause. Ganz dem feierlichen Anlaß gemäß in schlabbrigem Wohlfühl-Jogger, etlichen Scheiben gebratener Aubergine und Putenbrustschnitzeln. Dazu gab es dampfgegarten Chinakohl und Brat-Kartoffeln. Schmeckt genauso unspektakulär, wie Du grade denkst. Auf einer Feiertagsmenü-Skala von 1 bis 10 eine glatte 0..


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    Nebenbei lief der Fernseher und so zappte ich mal hierhin und mal dorthin – blieb dann irgendwann bei MTV hängen und hörte mir in Endlosschleife die schönsten Weihnachtslieder aus den 2000ern an – klar, war da „Last Christmas“ von Wham dabei. Und ich stehe dazu: ich mag das Lied! Natürlich auch Melanie Thorntons „Coca-Cola-Lied“. Wenn man dann realisiert, dass diese Künstler schon seit Jahren tot sind, dann sieht man Weihnachten doch mit etwas anderen Augen und fühlt sich wie ein Dinosaurier, der beim anstehen fürs aussterben vorher noch mal für kleine Jungs war und als er wiederkam, lagen schon alle unter dem Torf.

    So geht es mir regelmäßig auch Silvester, wenn auf 3sat „Thementag“ ist und immer einstündige Konzert-Ausschnitte von Künstlern gezeigt werden. Die Liste der Verstorbenen war letztes Jahr länger als die, die sich noch mit letzter Kraft auf die Bühne hangeln (Kleiner Fun Fakt: Dieses Jahr ist der Haupt-Act die „Rolling Stones“). Da kommt man schon mal ins Grübeln und realisiert sehr real, dass das Leben endlich ist und man so langsam Platz machen sollte für die neuen Generationen – also solange es kein Influencer ist, natürlich nur…

    die DB – geht es noch schlimmer? Die DB: „halt mal mein Bier…“

    Anfang des Monats musste ich für einen Kollegen Urlaubsvertretung machen und deshalb täglich in das tk Headquarter nach Essen pendeln. Es war erstaunlich an wie vielen Tag die Bahn es schaffte nicht pünktlich zu sein oder gleich ganz auszufallen. Der Rekord war eine Heimreise von fast 4 Stunden von Essen nach Dortmund.  Und das ausgerechnet an dem Tag, an dem unser Ressort eine Weihnachtsfeier in Essen hatte und ich sogar extra eine Stunde eher aus dem Büro ging, um mich zu Hause in Ruhe für die Party fertig zu machen. Fairerweise muss ich sagen, dass auch die Essener Verkehrsbetriebe ihr Scherflein dazu beigetragen haben, dass mein Zeitplan völlig aus dem Ruder lief.

    Das begann schon an der Strassenbahnhaltestelle am tk Quartier. Die erste Bahn fuhr mir vor der Nase weg, was nicht schlimm ist, denn dort kommt alle 3 bis 4 Minuten eine Linie vorbei. Aber nicht an diesem Tag. Denn es kam gar kein Stangentaxi mehr.

    Knapp 10 Minuten später gab es dafür eine Durchsage, dass es einen Oberleitungsschaden gibt und Schienenersatzverkehr eingerichtet wird. Na toll!

    Jeder, der pendelt weiss, dass SEV (Schienenersatzverkehr) die Höchststrafe im Bereich Menschenbeförderung ist. Zu viele Fahrgäste in zu kleinen und zu wenigen Bussen, die dazu auch noch wesentlich länger brauchen um zu den einzelnen Haltestellen zu gelangen, denn die müssen die Straßen nutzen und haben keinen eigenen und vor allem geraden Schienenstrang um zur nächsten Station zu gelangen.

    Nicht mit mir, dachte ich – bis der SEV eingerichtet gewesen wäre und an der Haltestelle wäre ich bereits 2 oder 3 mal zu Fuß zum Bahnhof getrabt – also Kniegas und Richtung Bahnhof marschieren..

    Eine halbe Stunde später traf ich am Bahnhof ein und als ich mit der Rolltreppe zum Bahnsteig hochfuhr sah ich beim Blick nach oben die Spitzen eines Stromabnehmers. Es war der, der S1 – die natürlich genau in dem Moment losfuhr als ich zur Tür des Zuges sprintete. Mein Zeitpolster von einer Stunde war zu dem Zeitpunkt nicht nur schon locker verbraten, sondern schon im Minus..


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    .

    Die nächste S1 hatte – wie konnte es anders sein – 10 Minuten Verspätung. Noch war aber nicht alles verloren, wenn jetzt alles klappen würde. Tat es aber natürlich nicht, denn Murphys Law wollte an mir ein Exempel statuieren.

    Diese S1 fuhr ohne Zwischenfälle bis Bochum Hauptbahnhof und blieb dann erst mal stehen.. und stehen… und stehen..

    Es dauerte auch hier so einige Minütchen der Unsicherheit, bis der Zugführer sich zu einer Durchsage bequemte und die Fahrgäste darüber informierte, dass die Strecke wegen Personen im Gleis gesperrt ist und der Zug dort endet. Alle Fahrgäste mussten aussteigen und standen dann mehr oder weniger ratlos auf dem Bahnsteig rum während der Zug sich wieder in Bewegung setzte und gen Horizont in die langsam untergehende Sonne entschwand..

    Während die anderen Fahrgäste und ich so auf dem Bahnsteig standen und warteten, fuhr eine andere S1 Richtung Dortmund ein – aber auf einem ganz anderen Bahnsteig. Hätte man mal in der Leitstelle das Mikrofon angemacht und das durchgesagt, wäre das ein extrem netter Zug gewesen. Aber nette Züge kann die Bahn nicht.. Eigentlich kann die Bahn Züge gar nicht.. (Ok, der Kalauer dauert vielleicht ein bißchen, bis er ankommt..)

    Etwa 15 Minuten später gab es dann eine Durchsage: „Die S1 Planmäßige Ankunft 15:48 fährt heute abweichend von Gleis 4″. Ich stand auf Gleis 8 – und es war 15:47!

    Also im Affentempo zur Treppe gewetzt, die so knapp 50 Meter entfernt war – wobei mein knapp 5 Kilo schwerer Laptop-Rucksack (beladen mit meinem privaten ZBook und meinem Firmen-Laptop) auf meinem Rücken rumsprang und mir bei jedem Schritt einen Schlag auf die Schulterblätter verpasste – Treppe runter, unter den 2 anderen Gleisen durch, die Treppe am Gleis 4 hochgehetzt, rein in die S-Bahn gestürmt.. Die Türen schlossen sich eine Sekunde nachdem ich drin war und die S1 zockelte los. Jetzt wurde doch noch alles gut.. Glaubst Du wirklich? Natürlich nicht!

    Das nächste war eine weitere Durchsage dieses Zugführers, der uns unterrichtete, dass die Strecke immer noch gesperrt ist und diese S1 auf der Fernstrecke fährt, weshalb alle Zwischenhalte ausfallen und man direkt zum Dortmunder Hauptbahnhof fährt. Da kann man echt sagen: LÄUFT!

    Anstatt also bei mir vor der Haustür vorbeizufahren, wo ich nur kurz mit dem Bus ein paar Minuten fahren muss oder von der Uni sogar zu Fuß gehen kann – fährt das doofe Teil bis ins Dortmunder Zentrum und ich muss von da aus mit 2 U-Bahnen wieder zu meinem Vorort zurück gondeln.

    Als ich dann nach fast 4 Stunden Heimweg zu Hause ankam, hätte ich direkt wieder Kehrt machen müssen um pünktlich zur Feier zu kommen. Da ich aber nur noch genervt war, machte ich mir stattdessen einen Kakao mit Rum, pflanzte mich aufs Sofa mit einer Kuscheldecke und ließ Party Party sein.. Vielleicht war das auch ein Zeichen des Schicksals, dass mir sagen wollte: „Bleib weg von den bekloppten PowerPoint-Folien-Malern – die können dich eh nicht leiden!!“

    Vergangenheitsbewältigung? Ab in die Tonne damit!

    Auch wenn die Überschrift Schlimmes vermuten lässt – reißerische Überschriften sorgen ja bei den ganzen Clickbait-Nullinformations-„Nachrichten“-Webseiten für den gewünschten Traffic – hier ist der Hintergrund tatsächlich harmlos.

    Nach den Weihnachtsfeiertagen hatte ich mir Urlaub genommen um mich von obigen Horrortrips zu erholen.. Und was macht man, wenn das Wetter so mies ist, dass man draußen nur rumwatscheln kann, wenn man ein Wasservogel ist und dessen wasserdichtes Gefieder hat? Man versucht zum Jahreswechsel die offenen Enden zu verknoten – oder abzuschneiden – kommt halt drauf an, was sinnvoller ist.

    Mittwoch, Donnerstag und Freitag wurde also die Bude mal wieder komplett ausgemistet. Die „Kabel-Kiste“ (jeder IT-ler hat die – wenn nicht, ist es kein IT-ler!) wurde durchforstet und etliches entsorgt: wer braucht noch Mainboards mit einem i5 Quadcore Prozessor, oder alte GSM-Tischtelefone? Auch Kabel mit Stecker vom Anschlußtyp „Frühsteinzeit“ kamen in die Wertstoff-Tonne.

    Ebenso wurde die Fachliteratur mal ausgedünnt um Platz im Bücherregal zu schaffen. „Java in 21 Tagen“ – nicht mal mehr in 21 Jahren – also ab in die Tonne. „Meine erste eigene Webseite in HTML“ – danke an das Jahr 2001, aber wir sind schon zwei Jahrzehnte weiter. Dieses Buch wäre selbst im Antiquariat ein Ladenhüter und taugt nur noch als Futter fürs Osterfeuer – also weg damit..

    Monatsrückblick Dezember 2023 - das Jahr wäre dann auch erledigt ...(Bild links: im neuen Jahr muss alles blitzen! Meine Bücher wurden entstaubt, die Regale erst mal leer geräumt, vom Staub gereinigt und dann wieder die Bücher neu einsortiert.. )

    Dann wurde mal ein Blick auf das Schälchen des Posteingangs geworfen und so einiges säuberlich gelocht, in die dafür angelegten Ordner einsortiert, abgeheftet und wieder ins Regal gestellt. Rechnungen von Hardware, die älter als 2 Jahre war, wurden zerrissen und dem Papier-Container übergeben. Traf sich gut, dass der mal leer war. Mein Schreibtisch war danach von einer klinischen Reinheit – völlig ungewohnt für mich kleinen Chaoten!

    Dann ging’s weiter an die Kleiderschränke: alte Hemden, verblichene T-Shirts, und Klamotten, die stylisch so daneben waren, dass man mir die höchstens mit gefesselten Armen über den Kopf stülpen könnte – alles landete in einem großen Sack. Leider waren die Kleider-Container hier alle Proppevoll – die Entsorgung muss deshalb leider warten bis zum neuen Jahr..

    Monatsrückblick Dezember 2023 - das Jahr wäre dann auch erledigt ...(Bild rechts: Nanu? Wie kommt das Video von mir zwischen die ungefilterten Suchergebnisse? Da macht google ja mal einen netten Move, indem es mein auf YouTube veröffentlichtes Video bei den Standard-Suchergebnissen anzeigt.)

    Zum Schluß kam noch mein Super-Staubsauger, der Vorwerk Kobold mit dem Saugwischer VK7 zum Einsatz – die komplette Bude wurde gesaugt, und feuchtgewischt. Geht ja gar nicht, dass man den Monatsrückblick Dezember 2023 in einer verstaubten Butze schreibt. Jetzt riecht die ganze Butze nach dem Vorwerk-Reinigungskonzentrat Kobosan. Ein Geruch, der einen so hohen Wiedererkennungswert hat, wie das Parfüm meiner ersten Freundin.

    Bei dem ganz eigenen Kobosan-Geruch kam mir sofort wieder meine Großmutter ins Gedächtnis, wenn die mit dem alten Vorwerk die Wohnung säuberte. An was ich denke, wenn ich den Parfümduft meiner ersten Freundin schnupper – das behalte ich mal für mich..

    Für den Beitrag zum Kobold-Sauger hatte ich – was selten ist – sogar ein Video gemacht. Witzigerweise wird das Video auch in der google-Suche bei den Beiträgen angezeigt:

    Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

    Mehr Informationen

    (Video oben: eigentlich sollte dieses Video nur den Blog-Beitrag unterstützen – tja, dumm gelaufen. Das Video ist wesentlich erfolgreicher als der Beitrag..)

    Das eigentlich nur den Beitrag unterstützen sollende Video hat mit bereits über 7.000 Aufrufe, mehr als der mit etwas über 1.500 Aufrufen dahin dümpelnde Beitrag dazu. Dazu hat das Video 34 Likes und 13 Kommentare – da kann ich ja auf meinem Blog nur von träumen. Vielleicht sollte ich das bloggen lassen und meinen alten pelzigen Hintern lieber häufiger vor die Kamera stellen..

    Ich habe da keine Zeige – und Berührungsängste. OK – Zeigeängste kann man vielleicht zweideutig auffassen. Ich meine dies generell und nicht im Triple X-Bereich – is klar, nee? Und Lampenfieber ist mir unbekannt: Stell mich vor eine Kamera und ich sabbel los – da bin ich total Schmerzfrei! Egal ob ein Millionenpublikum zuschaut..

    Schmerzfrei aber nicht Beschwerdefrei..

    Bin ich sonst eigentlich eher der kantige Typ, der Arztbesuche meidet und bevorzugt zur Selbsthilfe greift, wenn es um Schnittverletzungen geht (Druckverband hat noch jede Wunde geschlossen – frag RAMBO!), redet mir meine Hausärztin immer ein, dass ich quasi schon auf der Vorstufe zum Tode auf dieser Erde wandele.

    Die fiel aus allen Wolken, als Sie mich wegen meinem letzten Termin beim Kardiologen fragte. „Öhh.. Nie?“ – war meine Antwort. „Aber Sie haben doch einen Herzschrittmacher“, entgegnete Sie, und: „der sollte alle 6 Monate kontrolliert werden.“ Ich meinte daraufhin, dass in der Bedienungsanleitung steht, dass die Batterie von dem doofen Teil 10 Jahre hält – warum sollte ich vorher Gelder der Krankenkasse für überflüssige Untersuchungen verschwenden?

    Dann haben wir beide gelacht und Sie hat mir mit dem Stethoskop links und rechts einen über den Hintern gegeben – natürlich sinnbildlich: ich bin ja schließlich nur Kassenpatient..

    Monatsrückblick Dezember 2023 - das Jahr wäre dann auch erledigt ...(Bild Rechts: Das wird wohl nächstes Jahr wieder auf mich zukommen: Krankenhaus in der Insassen – und nicht in der  Besucher-Rolle. Ich freu mich schon tierisch!)

    Naja, irgendie hatte Sie ja Recht, denn auch wenn mein Blutzucker im Langzeitwert mit 5,3 absolut Top ist – mein Cholesterin ist es nicht. Dazu kommt ein leichter Druck auf der Brust und in den letzten Monaten stellenweise Kurzatmigkeit. Der Blutdruck ist ebenfalls um 20 Punkte erhöht und meine Smart-Watch sagt mir, dass mein Fitness-Level von Gut auf Ausreichend gerutscht ist. Ein Zeichen, dass da doch mal eine intensivere Untersuchung des Herzens nötig ist. Fuck!

    Als mir damals der Schrittmacher implantiert wurde, hatten die Ärzte im Krankenhaus vorher zwar eine Katheder-Untersuchung durchgeführt. Das Ergebnis: es waren Ablagerungen vorhanden, doch die waren „Difus“ – also zwar vorhanden – aber nicht so wild, dass dort operativ eingegriffen werden musste.


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    Doch das ist nun 6 oder 7 Jahre her und da kann sich eben auch schon mal im Körper was ändern. Das heisst: im neuen Jahr werden 2 Termine für mich Pflicht – zum einen der Kardiologe und zum zweiten zum Proktologen zwecks Darmspiegelung. Auf beide Termine freu ich mich schon wie auf einen Zahnarztbesuch. Oder wie es Rajesh „Raj“ Koothrappali in „The Big Bang Theory“ treffend formulierte: „da schwimme ich lieber durch den Ganges – mit offenen Wunden am ganzen Körper!“

    Silvester 2023? Unspektakulär!

    Monatsrückblick Dezember 2023 - das Jahr wäre dann auch erledigt ...(Bild rechts: das war dann mal meine Party. Ein Püllken Sekt und in der Glotze das DELUXE Musik Silvester-Disko-Spezial. Die SchleFaZ-Filme, die als Special am 31.12. als Finale gesendet wurden waren so schlecht, dass ich da echt wegzappen musste. Außerdem kasnnte ich die schon..)

    Der nur wenige Stunden zurückliegende Jahreswechsel gestaltete sich bei mir unspektakulär wie Weihnachten. Silvester war früher – in der Pro-Covid Zeit – noch ein Fest bei dem man sich mit Freunden traf, oder auch mal auf öffentliche Veranstaltungen ging, auch wenn es als Single Silvester erfahrungsgemäß schwer ist, Anschluß zu finden, da Silvester halt auch der klassische Pärchentag ist. Da will ich mich nicht bei Fremden aufdrängen.

    Ich hatte den Plan das Silvester-Special von SchleFaZ zu schauen – doch leider waren es 2 Filme, die ich schon kannte – und die waren dazu wirklich so schlecht, dass ich die zum Jahreswechsel nicht noch mal schauen wollte. Ein Film aus asiatischer Produktion, bei dem ein Typ zum Superheld mit Superkräften mutiert, wenn er am Slip (ja, ihr habt richtig gelesen: die Unnerbüx!) eines Mädchens riecht und die sich bei seinen Helden-Taten über den Kopf zieht. Dazu gekleidet in einer Borat-Trikotage. Das war mir dann doch Silvester eine Spur too much..

    Auf DELUXE-Musik wurde ich fündig um das Jahr stilgemäß ausklingen zu lassen. Der Silvester-Disko-Spezialmix, der kraftvoll aus meinen neuen Teufel-Boxen schallte, brachte die Füße zum wippen und die Finger zum schnippen..  dazu ein Pülleken Rotkäppchen-Sekt zum anstoßen mit mir selber. Das war’s dann auch.

    Tja, das war der Monatsrückblick Dezember 2023 auch schon – gab nicht viel. Und bei euch so?

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  • Monatsrückblick November 2023: ..“und siehe das Ende ist nahe“..

    Aussicht auf Dezember – der Jahreswechsel kommt. Zumindest DAS ist sicher!

    Hidiho liebe Community! Das Jahr bereitet sich auf den Endspurt vor – ich eigentlich auch. Der November ist um und im Dezember passiert erfahrungsgemäß in der Firma nicht mehr viel – die meisten Anwender sind dann auch zu Hause im Home Office, haben Gleitzeit genommen oder Urlaub. Deshalb habe ich zwischen Weihnachten und Neujahr ebenfalls Urlaub genommen. Eine neuerliche Reise ist aber diesmal nicht geplant. Den Urlaub verbringe ich einfach nur relaxt zu Hause.

    Apropos Weihnachtsmärkte: mein Veranstaltungskalender wurde wieder gefüllt..

    Heiligabend werde ich aber wohl nach etlichen Jahren Enthaltsamkeit mal wieder in Dortmund auf dem Gänsemarkt aufschlagen. Schade, dass es die Mayday Party an Silvester in der Westfalenhalle nicht mehr gibt – ich würde glatt dort hingehen wollen… Uffta.. Uffta.. Uffta..

    Mein obiger Kalendereintrag dazu ist sein Jahren eine feste Größe bei google (Suchbegriff „Heiligabend Dortmund“ o.ä.). Und auch jetzt mehren sich zur kommenden Weihnachtszeit die Aufrufe dieses Termins in meiner Matomo-Statistik. Da der Kalender in den letzten Monaten nicht von mir gepflegt worden ist, war die Monatsübersicht leider sehr beschaulich. Ich habe in den letzten Wochen ausgesuchte Termine, die im Ruhrpott aktuell und im Dezember stattfinden dort nachgetragen, damit die Seite wieder up to Date ist..

    Doch sprechen wir nicht über nächsten Monat – der Monatsrückblick auf Dezember und der sicherlich zynische Jahresrückblick auf 2023 kommt sicherlich im Laufe des Januar. Jetzt geht es ja erst mal um den kalten und usseligen November.. Buahh..wenn ich an das Wetter denk, dann schüttelt’s mich..

    Laufmäßig ging wettermäßig den Monat ja nicht viel – wenn das Wetter Vormittags noch einigermaßen sonnig war, konnte man sicher sein, dass es, wenn ich Feierabend mache, anfängt zu plästern, wie das bei uns im Pott so schön heißt..

    Am 22. November konnten mein Kumpel und ich uns erstmalig den Monat zum wöchentlichen Lauftreff verabreden. Die ganzen Wochen vorher war das Wetter so daneben, dass es keinen Sinn machte 2-3 Stunden durch Dortmund zu latschen, weil man ganz sicher in durchnässten Klamotten zu Hause ankommen würde..

    VONOVIA als Vermieter? Keine Empfehlung! Aber absolut gar keine!!

    Kommt man mit durchnässten Klamotten nach Hause, dann ist es schön, wenn einen eine mollig warme Wohnung erwartet. Mein Vermieter VONOVIA (den ich persönlich für eine staatlich legitimierte Verbrecherorganisation halte) sieht das offenbar anders: seit Beginn der kalten Jahreszeit mit einstelligen und zum Teil niedrigen zweistelligen Temperaturen funktioniert die Heizung bei mir nicht.

    Monatsrückblick November 2023: .."und siehe das Ende ist nahe"..(Bild rechts: so ungefähr muss es in einer Wohnung in unserem Mehrfamilien-Haus  aus dem Heizkörper suppen, bei der Häufigkeit wie hier immer wieder Wasser nachgefüllt werden muss. Bei den etlichen Litern, die aus dem System diffundieren muss doch irgend einer der Mieter einen feuchten Boden oder eine feuchte Decke haben. Ich vermute fast schon, dass die Chinesen von nebenan das warme Wasser aus der Heizung abzapfen, um damit ihren Tee aufzubrühen..

    Bild Dall-e KI – Generierungstext: „Eine Heizung in einer Wohnung aus der Wasser auf den Fußboden läuft“)

    Seit 6 Wochen immer das gleiche Spiel: die Heizkörper werden nur bis kurz hinter dem Thermostat warm – wenn überhaupt. Die Heizung gluckert und gluckst und hört sich an, wie mein Magen, wenn ich Lactoseprodukte gefressen habe. Ein untrügliches Zeichen dafür, dass das Wärmeenergie tragende Element Wasser in einer Art Massenflucht die heimischen Heizungsrohre und Heizkörper verlassen hat.

    Wenn man versucht die Heizung zu entlüften (ich bin leider ganz oben am weitesten von der Heizung entfernt, weshalb ich immer derjenige bin, der als erster vom Wärmelieferungsdefizit betroffen ist – und dann auch noch die Heizung entlüften muss), kommt erst mal viel Luft und irgendwann ist der Druck komplett aus dem System raus und das einzige, was in den Heizungsrohren noch transportiert wird ist kalte Luft – eine Bude, die einen mit Kühlschranktemperaturen nach einem ausdauerndem Walk erwartet? Da hat man was, worauf man sich bei einstelligen Temperaturgraden da draußen doch freuen kann..


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    Unter einer Reparatur stellt man sich bei der VONOVIA vor, dass einfach nur Wasser nachgefüllt wird – aber nicht die Ursache des Wasserverlusts gesucht wird. Nach 3 – 4 Tagen ist das Wasser dann wieder komplett versuppt – und meine Butze kalt.

    Monatsrückblick November 2023: .."und siehe das Ende ist nahe"..(Bild links: dank VONOVIA sieht mein Home-Office Outfit so sexy aus – Fleece-Jogger, Kapuzen-Hoodie, dicke Wollsocken und Pantoffel Marke „Wintersturm“. )

    Reparaturaufträge über die dafür vorhandene App zu machen, klappen nicht (beziehungsweise werden gemeldete Störungen von der App mit der Meldung „wir kümmern uns“ bestätigt, aber die Meldung kommt in 4 von 5 Fällen nicht bei VONOVIA an), also muss ich erst mal dort anrufen, Warteschleifenprozedur ertragen, Störung melden – und wenn ich Glück habe kommt einen Tag später jemand mit einem Schlüssel für den Heizungskeller, der Wasser nachfüllt.

    Ich bin dann wieder der gelackmeierte (Pottsprache für „der Angeschissene“), weil die Heizung die am weitesten entfernt vom Heizkessel ist, entlüftet werden muss, wenn die leer gelaufen ist und das bin ja wie bereits geschrieben ich…

    Mittlerweile habe ich selber einen Entlüftungsschlüssel und lasse auch keinen der Monteure mehr in meine Bude. Ich habe echt keine Lust jede Woche irgend einen anderen Fremden komplett durch meine Wohnung stiefeln zu lassen und durch die ganze Wohnung hinterher zu wischen, wenn die mit verdreckten Schuhen aus dem Keller die Bude vollsauen. Da kann ich mir ja gleich eine Drehtür als Eingangstür einbauen.

    Das heißt leider auch, dass ich am Tag wenn der Techniker kommt, nicht weg kann, denn wenn die Heizkörper entlüftet sind (was schon so eine halbe Stunde dauert, denn die ganze Luft – und das sind etliche Liter – muss erst mal wieder raus und das Wasser rein)  muss der Ausgleichsbehälter direkt wieder nachgefüllt werden, damit das  System nicht gleich wieder Luft durch die Rohre drückt.

    Nachdem ich mir das jetzt lange genug angeschaut habe (im letzten Jahr war es in der kalten Jahreszeit genauso, aber man hat später während der warmen Jahreszeit nicht eine Sekunde daran gedacht, die marode Heizung zu reparieren, weshalb ich quasi  noch im Reparatur-Status des letzten Jahres vor mich hin eier…), habe ich die Nummer nun dem Mieterschutzbund übergeben. Soll ein Anwalt sich drum kümmern. Ich glaube, die VONOVIA lernt nur durch Schmerz, und durch miese 1-Sterne-Bewertungen auf den dafür üblichen Bewertungsportalen..

    Dr. Nerd fängt an zu sparen – Stromkosten? Check!

    Monatsrückblick November 2023: .."und siehe das Ende ist nahe"..(Bild links: Mit solchen Stromverbrauchsmessern kann man mal schnell checken, wo die versteckten Verbraucher im Haushalt liegen. Das Resultat überrascht manchmal.)

    Aufgrund der letzten hohen Stromrechnung habe ich mir jetzt mal meine Stromkosten und mein Verbrauchsverhalten etwas intensiver vorgenommen.

    Für eine detaillierte Messung kaufte ich bei AMAZON ein 4er-Pack Stromverbrauchsmesser für knapp 50,00 €. Das abgebildete Produkt soll aber keine Kaufempfehlung sein, sondern dient nur zur Info. Es gibt diese Dinger baugleich von etlichen Firmen zu mehr ober weniger gleichen Preisen.

    Die steckt man einfach zwischen Verlängerungskabel und Steckdose, wenn man etwas großflächiger seinen Verbrauch prüfen will – oder direkt vor das entsprechende Gerät. Die von mir erworbenen Prüfstecker haben eine App, die ziemlich gut ist. Man kann Räume definieren, die Steckdosen per App ein-und ausschalten. Damit wird dann auch die Verbindung des Verlängerungskabels oder des entsprechenden Gerätes zum Hausnetz gekappt. Praktisch ist zudem dass man in der App den Preis pro Kilowattstunde eintippen kann.

    Wie genau diese Geräte sind, kann ich natürlich nicht beurteilen. Ich denke aber, dass Sie einen ganz guten Überblick über den Energieverbrauch der heimischen Verbraucher verschaffen. der Autor

     

    Damit sieht man fast auf den Cent genau, was da sich da so an Energie durch die Stromleitung verflüchtigt. Das ist ganz schön erstaunlich, wenn man sieht, welche Verbraucher die echten Stromvernichter sind.

    Monatsrückblick November 2023: .."und siehe das Ende ist nahe"..(Bild rechts: Meinen Side-by-Side hatte ich eigentlich als einen der Hauptverbraucher in Verdacht.  Doch weit gefehlt. Über den Tag gerechnet verbraucht er nicht mehr als meine Fritz!Box 7590, die ebenfalls mit ca. 30 bis 40 Watt Verbrauch pro Stunde, den ganzen Tag am Stromnetz hängt)

    Ich hatte meinen schicken aber teuren Side-by-Side-Kühlschrank von LG eigentlich auf der Liste der Verdächtigen – doch der war erstaunlich genügsam, was den Stroverbrauch angeht. Wenn er die Temperatur im Inneren erreicht hat, dann schwankt der Verbrauch zwischen 5 und 8 Watt. Das ist für das Monstrum ein beachtlich niedriger Wert. Nur wenn er den Innenraum herunterkühlt, dann werden zwischen 60 und 80 Watt durch die Leitung gezogen.

    Damit ist er ungefähr gleichauf mit meinem DSL Router – der Fritz!Box 7590. Beide Geräte müssen den Tag über laufen, denn das Festnetz-Telefon läuft darüber – kein Router? Auch kein Telefon. Das testweise nächtliche abschalten des WLAN machte mehr Probleme als es finanziell einsparte.

    Mein SIEMENS EQ.9 Kaffeevollautomat (Testbericht) ballert beim Kaffee brühen zwar auch 1.800 Watt durch das heimische Stromnetz – doch nur während des Brühvorgangs. Nach der automatischen Abschaltung nach von mir eingestellten 10 Minuten ist der Vollautomat quasi Stromtechnisch tot. Bis dahin hält er den Thermoblock noch mit einigen Watt auf Temperatur.

    Der 55 Zoll LG Fenseher wiederum ist kein Kostverächter erneuerbarer Energien. 140 Watt führt sich das gute Stück pro Stunde dauerhaft zu Gemüte. Glücklicherweise ist das TV-Programm mittlerweile so schlecht, dass der Verdummungs-Verstärker kaum noch in Betrieb ist. Schalte ich den Pioneer Dolby Sourround-Receiver  VSX 924 (Test hier) dazu, dann kommen zusätzlich mindestens 40 Watt dazu – abhängig von der Lautstärke. Meistens nutze ich aber den Pioneer Verstärker nur als Tuner oder zur Soundausgabe für Blu-Ray und Co.

    Dauerhaft eingesteckt mit jeweils einem eigenem Netzteil ist sowohl eines meiner drei mobilen Fritz!Fone und das große SNOM D385 Festnetz-Telefon. Diese knapp 2 Watt, die dauerhaft etwas zur Erwärmung des Wohnzimmers beitragen, hake ich mal als vernachlässigbar ab.


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    Die im Lowboard versteckte NAS, sowie ein zweites Notebook in einer Dockingstation, das ebenfalls über HDMI am Fernseher hängt und an dem als Backup-Medium eine Buffalo Quadstore hängt, haben sowohl Energie – wie auch Nutzungsmäßig ebenfall kaum noch Bewandnis, da Sie fast kontinuirlich ausgeschaltet sind und der Standby-Verbrauch auf das Jahr gerechnet mit knapp 3,00 € pro Gerät minimal  ist.

    Das Wohnzimmer hatte also eine nicht erwartete positive Energie-Vernichtungs-Überraschung für mich – mein Büro dafür aber eine negative mit der ich nicht gerechnet hätte. Doch kommen wir erst mal zur Küche..

    Die Küche: ein Rudel hungriger Energie-Vernichter..

    In der Küche sind erfahrungsgemäß die Geräte, die für hohen Energieverbrauch verantwortlich sind. Back-Arien im Elektro-Backofen lassen den Zähler des Stromzählers jauchzend rotieren, denn die Weihnachtsfeier des Energieversorgers muss ja irgendwie auch gesponsort werden, häufiger Gebrauch der Spülmaschine lässt sich der Energieversorger auch fürstlich bezahlen und Küchenmaschinen sind ja meistens auch jenseits der Millewatt-Grenze.

    Das einstöpseln eines der vier Stromverschwender-Aufspürstecker zeigte die Richtigkeit meiner amateurhaften Einschätzung. Ein Gasherd mit Elektro-Backofen, eine Spülmaschine, ein Toaster und als Krönung ein Pizzaofen mit jeweils 370 Grad Ober und Unterhitze? Da werde ich vom heimischen Elektrizitätswerk als VIP zur Weihnachtsfeier eingeladen, denn wenn die Dinger gleichzeitig volle Leistung wollen, kann einer der Jungs da den Schalter für den Turbo umlegen, weil sonst in der Straße das Licht ausgeht..

    Im Standby ist die Küche erstaunlicherweise am genügsamsten. Grade mal 0,89 Watt zeigt das Messgerät an – das ist die LED-Anzeige mit Uhr am Backofen. Alle anderen Geräte sind „klinisch tot“ – die bringen keinen Ausschlag auf der Anzeige.

    Das ändert sich schlagartig, wenn man die Geräte in Betrieb nimmt. Die Spülmaschine braucht zum erhitzen des Wassers, pumpen des Wassers durch die Innereien der Maschine und verschiedene andere Vorgänge 2,2 Kilowatt. Zwar nicht über die vollen 3 Stunden des Reinigungsprogramms, aber am Anfang um das Wasser zum reinigen schnell auf Temperatur zu bringen. Das ist aber schon ein dickes Brett – und der eine oder andere denkt sicher dann auch mal daran wieder zum händischen spülen mit Spülmittel, Bürste und Spülschüssel zurück zu kehren.


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    Der Pizzaofen ist da mit seinen 2 Heizspiralen die jeweils 370 Hitzegrade auf die Pizza strahlen der Endgegner jeder Sicherung – und das Gerät, dass die Weihnachtsfeier des Energieversorgers deines Vertrauens finanziert.. Auch der Ofen ist bei 2,2 Kilowatt einer der Energiefresser, schon bedingt dadurch, dass die Pizzasteine im Ofen erst mindestens eine halbe Stunde erhitzt werden müssen um ein optimales Backergebnis zu liefern.

    Glücklicherweise esse ich kaum noch Pizza, weil es der Figur eher abträglich ist.

    Des weiteren lauern in der Küche ja noch die KENWOOD Cooking Chief XL connect (Testbericht) und die Silvercrest Monsieur Cuisine smart (Testbericht) darauf den Energieverbrauch in die Höhe zu treiben. Die Kenwood steht aber auch nur noch auf der Arbeitsplatte und setzt mittlerweile Flugrost an, weil ich die nicht wirklich benutze.

    Monatsrückblick November 2023: .."und siehe das Ende ist nahe"..(Bild rechts: den Kartoffelschäler-Einsatz für die Monsieur Cuisine fand ich ziemlich cool – da konnte ich einfach nicht dran vorbeigehen. Auch eine Silikon-Schale für den Dampfgar-Einsatz schaffte den Sprung in den Einkaufswagen. Die Schale verhindert, dass Flüssigkeit aus der oberen Schale in die untere läuft. Jenachdem, was man kocht, ist das sinnvoll..)

    Eier und Kartoffeln kochen, funktioniert besser in der SILVERCREST und da es beim letzten Streifen durch AMAZON auch eine Scheibe gab, die man in die Schüssel legt und die dann Kartoffeln schält, ist die Monsieur Cuisine nun meine Nummero Uno. KENWOOD hatte mal so ein Teil für die Cooking Chef im Sortiment, das gibt es aber seit über einem Jahr nicht mehr.  Dabei wurde auch gleich noch eine Silikon-Schale für den Garaufsatz mitbestellt.

    Damit war dann auch die Küche abgecheckt – es blieb nur noch mein Büro.

    Frage: wieviele Stecker passen in eine Steckdosenleiste? Antwort: Immer einer zu wenig!

    Der Check in meinem Home-Office liess mich grübeln: ohne Not zeigte mir die Bluthund-Steckdose 30 Watt Verbrauch an – und das, ohne eingeschaltete Verbraucher. Zum Vergleich: der riesige Side-by-Side im Wohnzimmer verbrauchte grade mal so viel – und das Teil machte mir wenigstens schicke und wohlschmeckende Cocktails. in meinem Home-Office wurde nur die Luft unnötigerweise erwärmt. Ursachenforschung war angebracht!

    Monatsrückblick November 2023: .."und siehe das Ende ist nahe"..(Bild links: Verbraucher eingestöpselt, bis die Dose qualmt – wer kennt es nicht? Auch wenn Steckdosenleisten 10 oder noch mehr Steckdosen haben – die Leitungen des heimischen Stromnetzes haben nur eine gewisse Kapazität. Geht’s drüber hinaus, dann PUFF – Sicherung raus!)

    Also erst mal alle Verbraucher – und davon gibt es in meinem Büro etliche – ausgestöpselt. 3 Steckdosenleisten später lagen die Stromkabel von 3 Monitoren, 1 Server, 1 Kaltgerätestecker für den Microsoft Sidewinder Force Feedback Joystick und die Netzteile von einem Blu-Ray-Brenner, 1 USB-Hub, dem Fritz!Fon, 1 HP Netzteil mit 230 Watt, 1 Thunderbolt-Docking von HP mit 280 Watt, 1 Netzteil für die aktiven Lautsprecherboxen, 1 Netzteil für einen Jamaha Bluetooth Lautsprecher, 1 Netzteil für das Yamaha Keyboard, 1 Netzteil für das Apple MacBook, 1 Netzteil für das Logitech Lenkrad auf dem Boden. Na? Mitgezählt? Genau 15 Stecker lagen kreuz und quer auf dem Boden. Und siehe da – der Verbrauch war bei 0 Watt. Jetzt musste mal Stück für Stück eingestöpselt werden um zu sehen, wer denn hier so unverfroren an den Ressourcen knabbert..

    Das Ergebnis war: „Die Menge machts’s“..

    Es gab nicht DEN schuldigen Hauptverbraucher, sondern ALLE Netzteile zogen im Standby etwas Energie – wobei die direkt in der Steckdose steckenden Monitore im Stand-By mit jeweils 3 Watt sich noch am meisten Strom genehmigten. Das schöne ist, dass die einen bequem zu erreichenden Ein/Ausschalter an der rechten Frontseite haben. Dann werden die eben in Zukunft komplett ausgeschaltet. Die anderen Verbraucher, bzw. Netzteile müssten jedesmal beim Gebrauch des Gerätes ein – und nach Gebrauch ausgestöpselt werden. Dafür jedesmal auf Knien unter den Schreibtisch krabbeln? Nee..

    Die schaltbare Steckdosenleiste zu benutzen bringt nur eine rausfliegende Sicherung: wenn alle Verbraucher gleichzeitig Strom haben wollen, ist die Leitungslast der alten 2fach Ader-Verdrahtung, die hier noch teilweise in den Wänden liegt, zu hoch und der Sicherungsautomat fliegt in hohem Bogen raus.


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    Über den Stromverbrauch meiner Beleuchtung der Wohnung haben wir bisher noch gar kein Wort verloren – das ist auch vernachlässigbar, denn die bei mir eingesetzten Lampen sind alle nur wenige Watt konsumierende LED-Lampen. Dazu brennen die alle insgesamt kaum eine halbe Stunde am Tag..

    Mit diesen neu gewonnen Zahlen passte ich auch meine Excel-Liste zur Erfassung und Berechnung des Stromverbrauchs an. Die nächsten Monate werden dann zeigen, ob wirklich Einsparungen von 10 – 20 € im Monat möglich sind.

    Black Friday – oder wie es der Kapitalismus sagt: ES MUSS GEKAUFT WERDEN!

    Pünktlich zu den üblichen Ladenhüter-Verkaufstagen aka „Black Friday“, „Cyber Monday“, „Show me your Tits Saturday“ (gut, den letzten habe ich erfunden – aber könnte man den nicht mal einführen? Ich frage für einen Freund..) überschlagen sich im Internet die Angebote. Im email Eingang stossen sich die tollen elektronischen Benachrichtigungen gegenseitig den virtuellen Ellbogen in die Rippen und gaukeln Dir vor, dass Du nun plötzlich Dinge brauchts, von denen Du im Leben noch nichts gehört hast – aber ohne die dein Leben unsäglich langweilig ist und Du niemals so Hipp aussehen wirst, wie die professionellen Models auf den Werbeanzeigen.

    Bei AMAZON ist mitlerweile bekannt, dass dort fast nur deren eigenen Produkte wirklich preiswert sind. Das meiste andere ist einfach nur billig. Wer mit dem Unterschied billig und preiswert nichts anfangen kann – einfach mal googeln.

    Einige Händler arbeiten auch gerne mit Mondpreisen – Der Software-Entwickler Magix „verramscht“ seine Software-Suite Samplitude Pro X8 Suite für unglaublich günstige 199,00 € anstatt für den Preis von 599,00 €. Wahnsinn, oder?

    Im ersten Moment ist der Wunsch groß, dieses Mega-Angebot sofort in den Einkaufswagen zu werfen, bevor ein anderer das noch wegschnappt. Mann – überleg doch mal – in einer Sekunde kannst Du 400 € sparen!!!

    Monatsrückblick November 2023: .."und siehe das Ende ist nahe"..(Bild rechts: da konnte ich einfach nicht dran vorbeigehen – diese schicken und toll klingenden Lautsprecherboxen stehen seit kurzem in meiner Wohnung und sorgen für die entsprechende musikalische Untermalung beim schreiben meiner Blogbeiträge..)

    Tja, da gibt’s nur ein Problem: Magix Makel ist das Programm Magix Musik Maker, welches sich an Leute wie mich richtet. Also an Menschen, die so unmusikalisch sind, dass die selbst beim in die Hände klatschen aus dem Takt kommen. Das ist bei vielen Usern im Hinterkopf und dementsprechend wird das ganze Produkt-Portfolie als B-Ware betrachtet.

    Und auch wenn die Software vielleicht nicht wirklich das Standard-Programm der Musik-Industrie ist, auch wenn es ein schickes Siegel glauben lassen möchte, es ist eine hochwertige DAW (Digital Audio Workstation). Viele Profis arbeiten vermutlich lieber mit Software aus dem Hause Steinberg.

    Die fetten Kaliber Cubase und Wavelab sind da schon ziemlich bekannt – doch preislich sind die etliche Hundert Euro teurer. Deshalb ist das Angebot des Samplitudes Studio eben doch interessant: weil es professionelle Ergebnisse liefert, umfangreiche Editiermöglichkeiten bietet, einige hochwertige und teure VST-Instrumente von besagtem Hersteller Steinberg und anderen bekannten Drittanbietern enthält.

    Monatsrückblick November 2023: .."und siehe das Ende ist nahe"..

    (Bild oben: gar nicht mal schlecht für blutige Anfänger im Bereich Composen ist der Magix Musik Maker. Er führt einen in die Anfänge der Musik-Produktion ein. Der Vorteil: man muss kein Instrument spielen können (obwohl das schon hilfreich ist), denn es gibt etlich Soundbanken mit vorgefertigten Soundschnipseln, die man auf die einzelnen Spuren arrangieren kann. Dort kann man sie dann auch noch weiter bearbeiten. Mit etwas Glück klingt das sogar ganz angenehm). Hört euch mein erstes „Lied“ unten mal an.

    Das Spectral-Layer Plugin kostet beispielsweise bei Steinberg alleine schon 199 €. Auch das izotop Plugin ist nicht grade preiswert. Da es die Suite als 30 Tage Testversion gibt, kann man ja mal kostenlos testen ob der Karrierewunsch „Musikproduzent bei Null Prozent Taktgefühl und noch weniger Ahnung vom Instrumente spielen“ nach der schief gegangenen Influencer-Karriere eine Alternative wäre, um nicht bei ALDI an der Kasse zu landen (Dieter Bohlen hat das ja auch geschafft), oder man noch schlimmer in TV-Formaten wie „Promi Big Brother“ seine Miete zusammen hatet. Ist das was für dich? Dann kannst Du dich noch bis zum 3.12.2023 entscheiden, ob Du bei dem Schnäppchen-Angebot zuschlägst.


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    Zugeschlagen habe ich tatsächlich – allerdings nicht bei diesem Software-Angebot, sondern bei dem Lautsprecher Hersteller Teufel. Die haben die ULTIMA 40 Box von 499,00 € auf 299,00 € reduziert. Für diesen Preis habe ich die gerne genommen – mir gelüstete es in letzter Zeit auch nach etwas mehr „FOFFO“ aus dem heimischen Pioneer Verstärker.

    Ihr wisst schon, das Alter: der vormals straffe und athletische Körper verfällt langsam zu Mus, die Augen erkennen die Angebetete nur noch Schemenhaft und verwechseln die auf der Straße schon mal mit einem Baum und das Gehör lässt auch nach – da muss man dem Opa mal etwas lauter in die seitlichen Umgebungsgeräuschwahrnehmungsorgane sabbeln.

    Dieser in Berlin sitzende Lautsprecher-Hersteller hat sich einen Namen durch in Kinos eingesetzten Dolby Surround Lautsprechern gemacht. Dieses Know-How hat Teufel seit einigen Jahren auch im Consumer-Bereich erfolgreich vermarktet.

    Die Mivok Selbstbau-Boxen – vor über 40 Jahren gekauft und immer noch mit einem tollen Klang, übernehmen nun aber den Part des Hintergrundlautsprechers.

    Es gab auch Verluste zu verzeichnen..

    Eine Ausgabe, die ich nicht eingeplant hatte, war ein neuer Drucker. Mein bis dato eingesetzter CANON Pixma MX925 (Testbericht hier) wollte nach 6 Jahren nicht mehr und verweigerte vehement die Zusammenarbeit mit mir. Der auf dem Display angezeigte Fehler sagte sinngemäß aus: „Kauf Dir einen verdammten neuen Drucker!“

    Monatsrückblick November 2023: .."und siehe das Ende ist nahe"..(Bild links: Eigentlich ein Notkauf, denn mein alter Drucker hat mir mit seinen Features besser gefallen, als der doch recht plastikhaft daherkommende TS8351a. Eigentlich war die Kaufentscheidung die Möglichkeit CDs zu bedrucken. Dafür fehlen ihm andere nützliche Features. Man muss leider sagen, dass dieses Teil nur eine hübsche Zierde für den Schreibtisch ist. Fürs arbeiten ist der nicht gemacht. Eher so ein Influencer-Drucker halt..)

    Das war schade, denn dieses Teil war echt Klasse! Großer Papierbehälter, zweiter Papierbehälter für Fotodruck, ein einschiebbarer Tray um printable CDs zu bedrucken, ADF (Automatischer Dokumenten-Einzug), dabei gute Druckqualität, kopieren, scannen, faxen. Das Gerät konnte alles.

    Der Nachfolger aus dem Hause CANON ist ein Pixma TS8351a in der schicken Farbe weiß. Damit ist auch schon die einzige positive Eigenschaften aufgezählt! Der Kaufentscheid war die Möglichkeit damit meine CDs bedrucken zu können. Das drucken von CDs aus dem Nero-Cover Designer verweigerte er aber. Eine Suche auf google ergab nur, dass auch andere User das Problem hatten und es dafür bis dato keine Lösung gab.

    Nachdem ich eine Stunde getüftelt hatte, hatte ich die Lösung für das Problem und das in den Foren veröffentlicht.  Naja, ich habe auch im Alter manchmal noch lichte Momente – vielleicht bin ich aber auch nur wirklich so gut – und während ich das schreibe fühle ich mich plötzlich gnadenlos unterbezahlt..

    Trotzdem: Wenn man mich fragen würde – sowohl der Nero Cover Designer als auch die CANON Software sind ziemlicher Murks und haben einen abenteuerlich schlechten Workflow. Beide brauchen dringend mal ein Facelifting.

    Leider hat der neue Drucker auch keine Möglichkeit mehrere Dokumenten-Seiten auf einmal (dazu beidseitig) zu kopieren. Jedesmal die einzelne Seite auf der Scan-Auflage auflegen, scannen, drehen und dann die nächste Seite auflegen – das nervt dann doch ziemlich und ist sowas von 2010. Wenn es jemals den Begriff „Fehlkauf“ gab – hier trifft er auf den Punkt.

    Neue Avatare – der Doc wird im Alter noch eitel..

    Vielleicht habt Ihr auch gemerkt, dass mein Konterfei einen neuen Avatar bekommen hat. Ist doch klar, wer in den Medien präsent sein will, der legt sich unters Messer, schmiert Vaseline auf die Kameralinse um weichgezeichnet etwas besser auszusehen – oder hampelt gleich mit Photoshop rum, um 20 Kilo Speck mit dem magischen Radierer weg zu retuschieren.

    Und es ist kein Geheimnis, dass gutaussehende Menschen erfolgreicher sind. Ich will schließlich auch noch vor der Rente auf fast 800 Follower kommen wie der Buddy mit seinem Agentursatire-Blog. Deshalb habe ich jetzt mal so verschiedene Avatar-Programme ausprobiert. Die mit KI arbeitenden Programme gibt es von seriös bis albern und von kostenlos bis einige Euro pro Avatar. Da müsste es doch mit dem Teufel zugehen, wenn nicht wenigstens das Weibsvolk auf mich fliegen würde, wie Bienen auf ein Schälchen Zuckerwasser..

    Ich wollte eigentlich hauptsächlich einen Avatar für unser Firmen-Tinder (die Konzernübergreifende Personensuche), auf der ich etwas seriöser aussehe. In unserem Headquarter renne ich gewöhlich in Jeans, T-Shirt oder Hoodie durch die Gegend. Ich wollte ein Bild, welches mich im Anzug anzeigt (so’n Teil habe ich nämlich noch nie in Gebrauch gehabt). Dafür muss man dann bei den meisten Online-Tools 5 bis 10 Profilbilder von einem selbst hochladen und die KI macht dann den Rest.

    (Bildgalerie unten: Na schauen wir mal, was die KIs mit meinen Originalbildern so anstellen. Dies sind nur 3 der je nach KI nötigen 5 bis 10 Originalbilder, Man kann auf das Ergebnis gespannt sein..)

    Monatsrückblick November 2023: .."und siehe das Ende ist nahe".. Monatsrückblick November 2023: .."und siehe das Ende ist nahe".. Monatsrückblick November 2023: .."und siehe das Ende ist nahe"..

    Nero bietet so etwas eher versteckt auf seiner Webseite kostenlos an – es dauert aber aufgrund des Andrangs dort zum Teil mehrere Stunden bis die Bilder fertig sind. Die sind dem Original ähnlich – schmeicheln durchaus, sind dann aber eher für Gaming-Plattformen geeignet.

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    (Bildgalerie oben: Das was Nero aus den Originalbildern raushaut ist durchaus dem Original ähnlich – und als Avatar für Gaming-Plattformen ziemlich cool. Als Ersatz für Realbilder aber eher ungeeignet. Dazu kommt die manchmal stundenlange Wartezeit, bis die Bilder fertig sind.)

    Cyberlink bietet auf seiner Webseite etwas ähnliches an. Diese Bilder finde ich qualitativ wesentlich besser – allerdings kostet die Erstellung eines Sets von 9 Bildern 3,00 €. Ich finde das aber für das gute Ergebnis und die fast 100 prozentige Ähnlichkeit zum Original nicht zu viel.

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    (Bildgalerie oben: Die KI von Cyberlink orientiert sich sehr stark an den Originalbildern und das Ergebnis kann glatt als Foto für den Personalausweis und die Bewerbung für den Vorstandsposten durchgehen. Auch wenn Cyberlink sich das erstellen bezahlen lässt, ist es das Ergebnis durchaus wert)

    Wenn ich mir die Bilder anschaue, sehe ich mit Glatze im Anzug aus wie Agent 47 aus dem Film und dem Game Hitman. Und wenn ich eine Sternenflotten-Uniform anhätte und 3 goldene Nüpsel am Stehkragen könnte ich auch glatt das Stunt-Double für Captain Jean-Luc Picard von der Enterprise spielen. Da sollte ich mir vielleicht doch wieder die Haare wachsen lassen. Mit gegeelter Putzwolle auf der Pläte bin ich ja ein echter Schenkelspreitzer – oder was meinen meine weiblichen Leser ;-) …

    Tja, das war so mein Monat November – ist ja doch so einiges passiert bei mir. Und bei euch so?

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