Software

  • Abnehmen mit dem IPhone–so geht’s..

    ..oder: Runmeter, Runtastic, ISmooth und Co. – welches Tracking-Programm taugt was?
    P

    ROLOG: Endlich mal ein paar Tage frei! Da komme ich dann doch endlich dazu den seit 2 Wochen in der Pipe liegenden Blogbeitrag zu vollenden und vielleicht sogar mal andere Blogs zu besuchen.

    Am 19.4.2012 startet in Essen die FIBO2012. Das ist die weltgrößte Fitness-Messe. Wir werden auch als Aussteller dort sein. Schließlich sind wir der weltgrößte Hersteller von Artikeln für den Kampfsport – und Artikel wie der Focusmaster, der Bob XL und die Wavemaster Standboxsäcke sind echte Topseller. Wer sich dafür interessiert –  die Messe ist für normale Besucher 21. und 22.4. geöffnet.

    Doch dies nur als Vorab-Info…

    Leider packe ich über die Wintermonate immer einige Kilo Körperfett über mein Sixpack. Wer will auch schon bei Nieselregen und im Dunklen jeden Tag 13 Kilometer latschen. Durch den Wegfall dieser kalorienverbrennenden Tätigkeit haben die bösen Kalorien bei mir leichtes Spiel, sich um die Mutation meines Waschbrettbauchs zum Waschbärbauch zu kümmern.

    Eigentlich wollte ich auf der FIBO den Winterspeck runter haben um auch rein optisch kein allzu sehr abschreckendes Beispiel zum Sixpack des Bobs zu sein.

    Bob XL

    (Ein tolles Trainingsgerät von century ist der Bob XL –  der Name BOB leitet sich von den Anfangsbuchstaben aus Body Opponent Bag ab. Nicht nur Männer lieben Ihn – auch Frauen schlagen gerne drauf rum. Nein – leider bin ich nicht der Links im Bild.. P.S. Er ist immer Freitags im Frühstücksfernsehen. Einfach bei Google mal ZDF und Prügelknabe als Suchbegriffe eingeben)

    Da das Wetter seit 2 Wochen wieder einigermaßen “gangbar” ist, habe ich wieder angefangen meine Trainingsstecken zu marschieren – als da wären, der morgendliche Fußweg zur Arbeit mit knapp 7 Kilometern je Weg und der sonntägliche Drittel-Marathon mit 12-15 Kilometern in Walk-Geschwindigkeit.

    Nun ist das reine Laufen ja das eine – Sport ohne Kontrolle das andere. Deshalb benutze ich zur Überwachung verschiedene Tools, welche alle möglichen Parameter aufzeichnen und hinterher ein aussagekräftiges Abbild des Trainings erstellen.

    Ich habe hier nur Apps getestet, welche auch einen Brustgurt mit Herzfrequenzsensor unterstützen,  da nur die eine komplette Überwachung eines Trainings ermöglichen und man erkennen kann, ob man im optimalen Pulsbereich trainiert.

    Für das IPhone (in meinem Fall das IPhone 4S mit Retina Display) gibt es etliche Apps, von denen einige sehr gut, andere ausreichend, und der Rest Schrott ist.

    Fangen wir gleich mit dem Schrott an:

    Runtastic Pro – eine Software, die ich früher eingesetzt hatte, die aber einen Bug hatte, und jedes Mal beim starten der Aufzeichnung die im Hintergrund laufende Musik auf ein kaum zu verstehendes dumpfes murmeln mutieren ließ. Blöd, wenn man beim laufen gerne Musik hört.

    Witzigerweise wurde bei jedem der zahlreichen Updates geschrieben, dass dieser Bug behoben wurde – was man de Facto schnell als Lüge erkannte, denn auch nach etlichen Updates hörte sich Musik sofort beim starten der App plötzlich an, als würde man Sie aus defekten, plärrenden Lautsprechern und aus einem mit Watte ausgestopftem Eimer hören. Der Support reagiert nicht auf Mails und verweist auf die Faq’s in denen man keine Lösung findet. Alles in allem also sehr mangelhaft, da kann auch die neue Optik nichts dran ändern. Ein weiteres Manko, welches mir sauer aufgestoßen ist: Man kann keine eigenen Trainingspläne erstellen. Dafür muss man sich für teure 19,99 € einen Laufplan von dem Olympioniken und Laufprofi Dieter Baumann (kennt den überhaupt einer?) herunterladen. Ein ambitionierter Sportler wird in der Lage sein, einen eigenen angepassten Plan für sich zu erstellen. Die anderen getesteten Sport-Tracker haben diese Funktion. Für runtastic Pro bleibt also nur der “BÖÖÖP” – Buzzer – und der Wurf in die Tonne..

     

    (runtastic Pro – Früher mal ein gutes Programm, jetzt nur noch Schrottwert. Immerhin unterstützt es den ANT+ Dongle und einen darüber angeschlossenen Brustgurt. Trotzdem ist es aufgrund des Gesamtbildes was für die Ludolfsche Altmetall-Verwertungs-Abteilung)

    Eigentlich bleiben nur 2 Programme übrig, die Alltagstauglich, Absturzsicher und professionell sind.

    Zum einen ist dies ISmoothrun. Ein Programm, welches sehr gut zum tracken geeignet ist – keine Frage. Man kann eigene Workouts erstellen. Schnittstelle zu HF- Brustgurt und anderen Sensoren vorhanden. GPS-Navigation funktioniert. Stimmausgabe ist vorhanden. Sogar Musik lässt sich hören. Der einzige Nachteil: Die angezeigten Werte auf dem Display lassen sich nicht nach grade ausgeübter Sportart konfigurieren.

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    (ISmoothrun – mein Favorit, bis ich auf Runmeter stiess. Keine Frage, ISmoothrun ist ein sehr gutes Programm mit umfangreichen Features – doch Runmeter Pro kann das alles noch ein bisschen besser.. )

    Der absolute Sieger in diesem Vergleich ist runmeter. Es kann alles was Ismoothrun kann, aber darüber hinaus ist es möglich die Anzeige auf dem Display zu konfigurieren, so dass man je nach Sportart angepasst die Werte ablesen kann.

    So wird ein Radfahrer vermutlich eher Trittfrequenz, Herzschlag,  Radumdrehungen/min, Geschwindigkeit, Aufstieg, Abstieg, Zeit bis zum Ziel ablesen wollen, während der Läufer beispielsweise Split Zeiten von Lauf-Runden bevorzugen wird.

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    (So präsentiert sich Runmeter optisch auf dem Retina Display des IPhone 4S. Und das Pro hat es sich auch redlich verdient. Ich habe kein anderes Programm im Bereich Sport und Tracking finden können, welches so umfangreich ist. Dies ist ein Screenshot von einem Sonntag. 13,18 Kilometer marschiert und fast 2000 Kalorien vernichtet. Nur noch 100 Sonntage und ich habe mein Traumgewicht..)

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    (13 Kilometer – von Do-Barop zum Rombergpark. Dort 2 große Parkrunden und 4-5 Seerunden und wieder zu Fuß zurück.  Das GPS zeichnet alles auf und selbstverständlich werden die Daten in ein exportierfähiges Format gebracht, bzw sofort in Google Maps exportiert. Das ganze kann man sich bequem per Mail senden lassen.)

     

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    (Das Herz klopft bis zum Hals? Könnte sein – aber um es genau zu wissen sollte man mal schauen, wo der Herzschlag besonders hoch war. Der kurze Zwischenspurt um die süße Joggerin zu beeindrucken, welcher mit anschließender Schnappatmung und tomatenroter Gesichtsfarbe bestraft wurde, oder war es doch die Mehranstrengung während man in der Bolmke die zum Teil starken Anstiege hoch watschelte?)

    Abnehmen mit dem IPhone–so geht’s..

    (und so sieht das ganze in google earth auf dem heimischen PC aus. )

    So, und nachdem man so fleißig war, und sich 2,5 Stunden gequält hat, und dabei fast 2000 Kalorien verbrannt hat, muss man natürlich schnell Kalorien nachlegen, damit man nicht zu schnell abnimmt – was ja auch nicht gesund ist.

    Denn Diät ist zwar gut und gesund – aber wir wollen es ja nicht übertreiben..

    Ich habe dafür ein spezielles Fast-Food Gericht kreiert. Es besteht aus feinstem Rinderhack, Zwiebeln, Ei, Schinken, Chester-Schmelzkäse, Eisbergsalat, Tomate, Barbecue-Sauce. Und dies alles in einer fluffigen Teigummantelung. Und natürlich ist alles aus Öko-Anbau. Fertig sieht’s dann so aus:

     Abnehmen mit dem IPhone–so geht’s..

    (Sesambrötchen mit kalorienreduziertem Belag aus ökologischem Anbau. Naja, nicht ganz. Aber leeeeckeeeer!) 

    Ich wünsche einen guten Appetit!

    Datum letzte Änderung: 08.04.2012 10:31 Uhr

  • LAUF SIRI! LAUF! DU BIST FREI!!..

    ..oder: dank Jailbreak für das IPhone 4S mit IOS 5.0.1 fallen alle Beschränkungen..

    Mitte der Woche war es endlich soweit! Eine Hackergruppe hatte das IOS 5 geknackt und mit dem kleinen Tool “Absinthe” ein einfach zu bedienendes Tool zur Verfügung gestellt, um die von Apple eingebauten Restriktionen zu lockern.

    Die Bedienung ist denkbar einfach und der Jailbreak, welcher bis zur Version 5.0.1 des OS funktioniert, wurde von mir Morgens, bevor ich zur Arbeit ging durchgeführt – sozusagen zwischen Nutella-Brötchen und Morgenkäffchen..

    Sicher wird jetzt von vielen ehrlichen Zeitgenossen die Frage kommen, warum man sich außerhalb des Rechts begibt und Software installiert, welche nicht von Apple zertifiziert ist, und die dazu noch tief ins Betriebssystem eingreift und Funktionen ändert. Die Antwort ist einfach: “Weil man’s kann!”..

    Und natürlich bin ich als ITler immer ein bisserl neugierig, und fummel an den Sachen rum um die Grenzen auszutesten (was mitunter mit dem Exitus der Testprobanden einhergeht). Und da Apple für mich ein ganz neues Gebiet ist – bin ich doch ein Microsoft Geschädigter, der mit den hässlichen Beigefarbenen Gehäuseklötzen groß geworden ist (und selbst heute sieht selbst das schickste PC-Gehäuse gegen den IMac aus, wie Cindy aus Marzahn gegen Heidi Klum), muss ich doch mal ausprobieren, was die Applejünger in Ihren Produkten für Leistungsreserven haben.

    Denn Apple hat mit dem IOS 5 zwar ein gutes Betriebssystem geschaffen, aber das fehlen jeglicher Möglichkeiten das IPhone an seine Vorstellungen anzupassen, zeigt schon eine gewisse Arroganz von Apple..

    Dank “Absinthe” und “Cydia” hat man nun auch mal die Möglichkeit ein “Theme” zu benutzen, welches das Aussehen der Benutzeroberfläche total verändert!

    Hat man das Jailbreak durchgeführt, erhält man anschliessend zur Belohnung ein neues Icon namens ‘Cydia’ auf der Benutzeroberfläche.

    Über Cydia kommt man auf die von Apple nicht frei gegebenen Produkte. Hier unterscheidet sich erst mal einiges nicht vom ITunes Store: einiges ist kostenlos – aber vieles kostet auch Geld!

    Im Bereich Themes habe ich einige schicke Teilchen für mich entdeckt, heruntergeladen und installiert.

    Für ein schönes Theme 2,99 $ zahlen? Erscheint im ersten Moment vergleichsweise viel, ist aber auch nicht mehr wie ein Kaffee den man Sonntags in seinem Strassencafe trinkt – und das fällt ja seit Monaten wegen Schietwetter aus! Da kann man mal Ersatzfrustkäufe tätigen..

    Was sofort negativ auffällt: bei Cydia nervt ist die extrem aufdringliche Werbung!

    Häufig besteht mehr als die Hälfte der Seite aus “Verbraucherinformationen”.

    Ebenso scheint der Entwickler von Cydia zu glauben, sein Theme CarbonX müsste auf jeden Fall installiert werden – natürlich in der kostenpflichtigen Pro Version.

    Sehr penetrant ist, dass nach jeder Änderung in den Systemeinstellungen sein Logo wieder auf der Benutzeroberfläche zu finden ist. Und das, obwohl man es vorher definitiv gelöscht hat. Das ist nicht mehr professionell sondern unverschämt!

    Doch auch andere Sachen nerven – so habe ich ein Theme namens ‘1nfect3d’ erworben – doch die Installation scheitert: jedes Mal gibt es einen #Hash Sum Mismatch – Error.

    UINique-green

    (schöner dank Jailbreak – Durch die Entfernung der von Apple vorgegebenen Beschränkungen kann nicht nur das Hintergrundbild angepasst werden. Es ist jetzt möglich ein völlig neues Styling (hier im Bild das ‘UINIQUE green’) und angepasste Schriftarten zu benutzen..)

    Dies scheint am Server zu liegen, und nach dem Troubleshooting Infos soll so etwas nach Tagen (oder Wochen) automatisch behoben werden – aber wenn man etwas kauft, will man es eben auch nutzen. Dazu kommt: Der Support ist eher dürftig bis bescheiden..

    Das IPhone aus seinem “Gefängnis zu befreien”, ist sicher mal einen Test wert – ein Muss ist es definitiv nicht!.

    Wer es mal ausprobieren will: Man kann über ITunes die Änderungen rückgängig machen, wenn man vorher ein Backup gemacht hat.

    Dazu steht bereits die OS Version 5.1 kurz vor der Veröffentlichung. Updated man, sind alle gemachten Änderungen hinfällig und das Betriebssystem ist wieder 100% Applekonform..

  • Koslowski – Behind the Scenes (Part 2)

    ..oder: perfekter Comic-Style dank Apples IPhone!

    Momentan liegt Koslowski ein bisschen auf Eis – jedenfalls was das weiterführen der Geschichte angeht. Nun, ich will mich nicht selbst unter Druck setzen – erfahrungsgemäß kommt dann nur Mittelmaß bei raus. Und Mittelmaß ist etwas, was es in Deutschland schon zur genüge gibt, weshalb meine mir selbst auferlegte Messlatte dann doch etwas höher liegt..

    Bloß weil ich momentan nicht schreibe, heißt das aber nicht, dass ich nicht Augen und Ohren aufhalte, um neue Ideen zu sammeln. Zufällig fand ich ausgerechnet bei den IPhone Apps ein geniales Tool, welches mal für grade 1,59 € komplette Comicseiten erstellt. Diese Dateien haben zwar nur die Auflösung des IPhone Displays – also 960 mal 480 Pixel – aber dies reicht allemal – wenn Ihr auf’s Bild klickt, seht Ihr das Endergebnis in Originalgröße.

    cartoon koslowski

    (Cooler Comic-Style zum Taschengeld-Preis. Statt stundenlang mit Photoshop rumzudoktorn – Layout wählen – Bilder in die entsprechenden Felder ziehen – Sprechblasen und Überschriften anpassen – FERTIG!)

    Die Erstellung ist kinderleicht.

    weiter rechte Seite >

    Man wählt das Seitenlayout, in welchem die Anordnung der Bilder festgelegt ist, wählt die entsprechenden Bilder – wählt den Comic-Style von Poster bis schwarz-weiß Manga (welches sich für jedes Bild einzeln wählen lässt), dazu die Überschriften, Schriftarten und Größen.

    Alles ist gut durchdacht und selbst die Spitzen der Sprechblasen lassen sich zum Mund der entsprechenden Person ziehen, so dass man auch komplexe Dialoge mit mehreren Blasen erstellen kann. Da man dran gedacht hat sowohl Sprech – als auch Denkblasen zu integrieren (dazu in verschiedenen Styles), kann man abwechslungsreiche Comics erstellen. Allerdings vermisse ich etwas die vom N900 millimetergenaue Stiftbenutzung. Sind mehrere Blasen nah beieinander, erwischt man auf dem Touchscreen mit der Fingerspitze häufig die falsche Sprechblase.

    Aufpeppen kann man noch mit entsprechend gestylten Überschriften – dass die in verschiedenen coolen Comic-Schriftarten angezeigt werden ist eine nette Option.

    Wie man Bildergeschichten perfekt inszeniert ist hier sehr gut beschrieben.

    Natürlich ist diese App nicht perfekt – aber statt stundenlang in Photoshop alle möglichen Effekte übereinanderzulegen, und selbst mühevoll Blasen zu zeichnen nutze ich lieber dieses tolle Tool  und bin in 5 Minuten fertig.

  • Angetestet: Nero 10 Multimedia Suite

    ..oder: BURN BABY, BURN!

    Passend zum brütendheißem Wetter, habe ich heute den richtigen Blogeintrag mit ‘brennendem’ Inhalt für euch!

    Denn seit neuesten habe ich die Nero 10 Multimediasuite in der Version 10 im Einsatz. Höchste Zeit also, dem interessierten Leser mal einen Überblick über die neue Brennsuite von Ahead zu verschaffen.

    Angetestet: Nero 10 Multimedia Suite

    (Nero 10 Multimediasuite – Kann alles, was der User will. Sofern er weiß, WAS er will.. und das wissen leider die wenigsten)

    Doch zuerst mal eines vorneweg: Wenn man durch die Kommentare der Fachzeitschriften blättert, oder Kommentare der User liest, ist man der Meinung: “Man kann machen was man will – es ist nie richtig!”.  Da heißt es dann: “zu überladen”, “zu kompliziert” und, und , und..

    Das ist – mit Verlaub gesagt – völliger Schwachsinn!

    Denn wer sich eine dicke S-Klasse von Daimler Benz kauft, der darf sich hinterher nicht beschweren, wenn er in der Innenstadt keine Parklücke in seiner Größe findet. Mit Nero ist es genauso: Es bringt außer dem reinen Brennprogramm zusätzlich noch jede Menge mit. Der normale Anwender wird sich wahrscheinlich erschlagen fühlen: Jemand der weiß, was er will, wird vor Freude mit der Zunge schnalzen.


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    Doch schauen wir uns mal die Suite, bzw. die einzelnen Bestandteile genauer an. Zum ersten möchte ich mal auf den Speicherplatzbedarf von Nero eingehen. Ja, der ist vergleichsweise hoch. Werden die Templates und Grafiken für das Nero Vision Modul heruntergeladen und installiert, kann der verfügbare Platz auf der Festplatte auch schon mal um 2 Gigabyte schrumpfen. das sollte aber bei den aktuellen Terabyte –Platten nicht das Problem sein. Wenn jemand die Adobe CS4 Suite installiert, sind mit den Templates für Encore und Co. auch 16 Gigabyte weg. Es ist eben alles relativ..

    Doch kommen wir mal zu den einzelnen Modulen, die die Nero Suite in der Version 10 beinhaltet: Der Hauptbestandteil, von dem Nero auch den Namen hat, ist das Brennmodul ‘Burning Rom’. Und wie der Name sagt, ist dieses Modul für’s brennen zuständig. Und das macht es perfekt und unspektakulär. Programm starten > wählen, was für einen Datenträger man erstellen will > Daten über den Explorer auf den Datenträger ziehen > auf brennen klicken > fertig! Hört sich einfach an – ist es auch!

    Dazu bietet Nero noch viele weitere Module, die man sich mal zumindest anschauen sollte, und die bei Programmen dieser Preisklasse sonst gar nicht enthalten sind. Da gibt es das Programm Soundtrax, mit dem man Audio-CDs zusammen mixen kann. Pegelanpassung verschiedener Stücke, überblenden, Soundeffekte, mehrspuriges abmixen: das geht alles! Das Schmankerl: es unterstützt die Steinberg VST Plugins. Es bringt aber auch viele eigene Effekte mit.

    Mit ein bisschen Einarbeitungszeit kann man auch mit diesem Programm eine coole Mucke, die auf jeder Party rockt abmischen. Klar, Steinbergs Wavelab kann dies noch besser – aber das hat auch einen Einstiegspreis von einigen Hundert Euro.

    Ein weiteres Modul ist das Backitup and Burn Modul. Es sichert nicht nur daten, sondern hat sogar ein eigenes Werkzeug dabei, um auf den Festplatten nach verlorenen Dateien zu suchen. Solche Recovery Tools kosten in der Regel auch schon mal 20,00 bis 300,00 Euro (wenn man die Ontrack Software benutzt). Klar, das kleine Freewaretool  Testdisk von cgsecurity kann das umsonst. Ist aber ein reines DOS – Tool, welches über die Tastatur gesteuert wird. So was nutzt doch keiner (obwohl das Tool eines der besten in dem Bereich ist)

    Was bringt Nero 10 sonst noch neues? Nun, da gibt es ab dieser Version den Media Hub. Dieses Programm ist ungefähr vergleichbar mit ITunes oder dem Windows Media Player. Es vereint alle MediaDateien unter einer Oberfläche, spielt sie dort ab, oder exportiert die Daten in die gewünschte Zielapplikation.

    Nicht neu, eher altbekannt, kommt der gewohnt schlichte Cover-Designer daher. Hier hat man nicht viel verändert. Der Cover Designer macht Cover – nicht mehr und nicht weniger. Und das macht er gut, unspektakulär und schnell.

    Doch kommen wir nun zu meiner Lieblingsapplikation – Nero Vision.. Ach nein, so hieß Sie ja früher. Im Rahmen der neuen Version heißt Sie nun Vision Xtra. Und Xtra ist Sie tatsächlich! Denn hier wurde nun wirklich noch mal eine Schüppe draufgelegt, und allein für dieses Programm, ist der Preis von knapp 80,00 Euro gerechtfertigt. Perfekte Video-DVD’s inklusive wirklich hochwertiger Menüs, die denen von Kauf DVDs in nichts nachstehen, kann man hier erstellen. Und mit Nero 10 hat Ahead wieder ein paar neue Vorlagen entwickelt, die man auf der Webseite herunterladen kann. Aufwendigere Menüs kann man zwar auch mit Adobe Photoshop und Adobe Encore DVD machen – aber der Aufwand ist immens, und der Preis ist auch knapp 20 mal so hoch.

    Darüber hinaus gibt es in Nero Vision ein paar nette neue Features. So gibt es nun auch eine Effektspur für Backgroundmusik, sowie die Möglichkeit einzelnen Filmschnipseln ein schönes Intro zu verpassen. Je nach ausgesuchtem Design wird groovige Hintergrundmusik auf den Film gelegt. Wie das aussieht seht ihr hier:

    Angetestet: Nero 10 Multimedia Suite

    (Nero Vision in Aktion – ein neues Feature ist die Möglichkeit einem Film ein ‘Design’  zu zu weisen.)

    Wer mal die neuen Features ausprobieren will: Auf www.ahead.com gibt es die aktuelle Version als 15tägige Testversion.

    Und um all denen den Wind aus den Segeln zu nehmen, die meinen Nero wäre zu aufgebläht. Es gibt auch eine KOSTENLOSE Version namens Nero 9 Lite, die nur das Brennmodul enthält.

    letzte Änderung: 10.07.2010 23:07 Uhr

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  • Die Leiden eines NOKIA Beta-Testers…

    ..oder: Adieu Nokia Sportstracker – Welcome Sportstracker.com..

    Wie im letzten Blogeintrag schon mal erwähnt, gibt es momentan in Deutschland 2 Möglichkeiten den Tag zu verbringen: Nämlich schwitzend draußen, oder angenehm klimaanlagentemperiert drinnen. Da ich eigentlich immer noch dabei bin, meine im Winter angefutterten Pfunde los zu werden, gehe ich nun doch so meine 10 Kilometer pro Tag – allerdings nicht in der größten Mittagshitze, sondern Morgens, wenn die Luft noch einigermaßen erträglich ist.

    Um eine Übersicht über meine sportlichen Aktivitäten zu haben, nutze ich seit 2 Jahren mit meinem NOKIA N95 das Programm Nokia Sportstracker. Dieses kleine Programm nutzt die Navigation des Handys, um Zeit, Geschwindigkeit, Blutdruck (bei angeschlossenem mobilen Blutdruck-Messgerät), Höhenunterschiede und Wegstrecke aufzuzeichnen, und stellt diese Werte grafisch dar. Es gab im Netz eine Webseite von Nokia, auf der man sein Profil veröffentlichen konnte, Laufgruppen beitreten, seine Trainings mit anderen teilen und noch einiges mehr.Die Leiden eines NOKIA Beta-Testers…

    (Die Nokia Webseite. Hier ist mein Profil, und eine etwas längere zu Fuß zurück gelegte Strecke)

    Als weiteres Schmankerl konnte man die zurückgelegten Strecken in verschiedene dateiformate exportieren. Zum Beispiel in Google Earth. Dann konnte man auf seiner lokalen Anwendung schön nachvollziehen, wo man das Gras platt getreten hat.

    Die Leiden eines NOKIA Beta-Testers…

    (und so sieht die aufgezeichnete und exportierte Strecke in Google Earth aus.)

    Doch jetzt fällt NOKIA auf einmal ein, dass man damit wohl gutes Geld verdienen kann, und man hat nach der Betaphase das Produkt an eine andere Firma verkauft. Witzig, dass es eine finnische Firma ist, und es steht zu vermuten, dass die nun kommerziell genutzte Firma an einen NOKIA Mitarbeiter gegangen ist.

    Das fände ich auch gar nicht mal schlimm. Das blöde ist: Nach dem Ende der Betaphase wurde die Software abgeändert (man spricht von einem neuen “Look and Feel”), und ist nun nicht mehr für das N95 Handy geeignet. Fuck..

    Übrigens nicht das erste mal, dass Nokia die N95 Besitzer verarscht.

    Wer hat nicht als registrierter Nokia-Handy Besitzer, die Werbemails bekommen, als vollmundig versprochen wurde: “Navigation für NOKIA Handys umsonst – FÜR IMMER!” Haha – 3 mal kurz gelacht. Für alle, außer für N95 Besitzer. Ich darf weiter 24,95 für eine Lizenz bezahlen. DANKE NOKIA!

    Nun, auf der Suche nach einem geeigneten anderem Programm wurde ich fast trübsinnig. Angebotene Freeware-Programme nervten wegen mangelnder Zertifizierung durch Abfragen im Sekundentakt, andere stürzten im Betrieb andauernd ab, wieder andere waren einfach ungeeignet. Ein etwas besseres, was auch über ein grafisch super gemachtes Web-Portal verfügt, ist ENDORMONDO.

    Die Leiden eines NOKIA Beta-Testers…

    (Das Web-Interface von Endormondo. Super gemacht, mit ähnlichen Funktionen wie das Nokia Sportstracker)

    Leider bekommt man nicht mit, was Endormondo an Daten überträgt. Wer keine Daten-Flat hat, wird dann merken, dass diese Software ein teures Vergnügen ist. Und zwar spätestens, wenn er die nächste Handyrechnung bekommt!

    Aber mal ganz davon weg, ein anderes Thema:

    Bei diesem Wetter sollte man gut darauf achten, dass man genügend Flüssigkeit zu sich nimmt, aber auch was was man isst. Eine der gesündesten Nahrungsmittel ist ein leckerer Döner. Den kann man Ruckzuck selber machen: Ein Fladenbrot vierteln. Tomaten, Staudensellerie, Gurke, Schafskäse kleinschneiden und vermischen. Joghurt mit Quark und Buttermilch im Verhältnis 2:1:1 mischen. Ein Putenschnitzel braten und in dünne Streifen schneiden. Die einzelnen schon aufgeschnittenen Pides leg ich immer einmal pro Seite auf den Toaster, damit sie schön warm und knusprig sind. Dann erst mit dem Fleisch belegen, und dann den Salat hinein. Im Abschluss dann den selbstgemachten ‘Zazik’. Für die Schärfe kann man geriebene Chili-Schoten auf die Sauce streuen.

    Die Leiden eines NOKIA Beta-Testers…

    (Voll krass lecker – ich schwör! Döner selbstgemacht. Bei dem Wetter eine schnell gemachte und gesunde Mahlzeit)

    letzte Änderung: 05.07.2010 11:46 Uhr

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