Hardwaretests
Hardware
Im Bereich Hardwaretests werden in unregelmäßiger Reihenfolge Geräte aus allen möglichen Rubriken unter echten Arbeitsbedingungen getestet. Hier werdet Ihr mit Sicherheit keine abgekupferten und auf positiv getrimmten Presseinformationen finden.
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Vergleichstest SIEMENS EQ900 gegen EQ.9 connect S700
Preis/Leistungsverhältnis
Aussehen
Verarbeitung
Haptik
Bedienung
Zubehör
Energieverbrauch
Gesamtergebnis
Im direkten Vergleich mit der bei mir lange Jahre im Einsatz befindlichen SIEMENS EQ.9 connect S700 ist die neue (obwohl auch schon 2 Jahre auf dem Markt) EQ900 der strahlende Sieger. Das liegt daran, dass SIEMENS die EQ.9 genommen hat und an der nur das verbessert hat, was man noch verbessern konnte und der dann zudem noch ein schickes Face-Lifting verpasst haben. Die Zeiten von Knöpfen und Drehreglern sind vorbei: bei der EQ900 wird alles über ein Touchpad und die Home Connect App gesteuert. Damit ist man auch im Bereich Kaffeevollautomaten endlich in der Jetztzeit angekommen. Preis/Leistungsverhältnis: Der Preis für das Top-Modell ist mit aktuell 2.000 € angemessen. Man erhält immerhin einen Vollautomaten mit 2 Bohnenbehältern und 2 Mahlwerken. Das findet man nur im Premium-Segment. Aussehen: Das Aussehen ist Geschmackssache - aber ich mag das cleane Design ohne Knöpfe und Drehregler. das scharze Glas in Verbindung mit dem Edelstahl-Gehäuse ist einfach schick. Verarbeitung: Die Verarbeitung ist wie gewohnt auf hohem Niveau. Bei dem Vorgänger zeigten sich an einigen Stellen des Edelstahlgehäuses nach ein paar Jahren zwar minimale Rostansätze, aber die ließen sich auch schnell wieder entfernen. Im Betrieb verrichtet die Maschine ohne murren ihren Dienst. Überraschend ist, dass die EQ900 beim mahlen lauter ist als die EQ.9. Haptik: bei der Maschine fühlt sich nichts billig an. Von außen ein Edelstahlgehäuse und ein Touchscreen aus Glas - da freuen sich die Nervenenden der Finger und fassen das gerne an. Auch die Kunststoffbehälter der Kaffeebohnen fühlen sich qualitative hochwertig an und die Deckel haben Gummidichtungen und sitzen fest ohne zu klappern. Bedienung: Die EQ900 ist ganz klar auf optimale Bedienung und minimalste Benutzereingaben ausgelegt. Wer möchte, der muss gar nichts tun, sondern kann mit den Standardeinstellungen direkt loslegen. Wer mehr will, dem bietet diese Maschine das volle Programm an Einstellmöglichkeiten: über BeanIdent lassen sich die Kaffeebohnen in den jeweiligen Behältern für optimalen Geschmack einstellen, über Coffeeworld können Kaffee - und Kaffee-Milchmix-Spezialitäten gebrüht werden. Unverständlich ist, dass man immer noch nicht daran gedacht hat den Milchschaum justiern zu können. Zubehör: wie beim Vorgänger ist auch das Zubehör überschaubar. Der Milchbehälter ist zwar dabei - einen Adapter um direkt aus einer Milchpackung das Kuhgold anzusaugen hat man sich eingespart. Es gibt einen Brita-Wasserfilter + einen Teststreifen für die Wasserhärte und jeweils eine Entkalkungs und Reinigungs-Tablette. Energieverbrauch: Na, was soll ich sagen? Es ist eine Maschine, die Wasser schnell zum kochen bringt - natürlich kostet das Energie. Der maxima Energieverbrauch sind 1.500 Watt. Man kann die Ausschaltzeit der Maschine einstellen - die kürzeste Zeit ist 10 Minuten nach dem letzten Bezug - im Standby-Modus ist der Energieverbrauch aber minimal.