Computer & mehrUnterhaltung

Monatsrückblick März 2026 – Rente ist bemerkenswert gewöhnungsbedürftig..

..oder: wenn einen vor Langeweile die Putzwut packt..

Kurzübersicht:
  • Der Monatsrückblick März 2026 beleuchtet so ein bisschen die zunehmend nervige Langeweile, die bereits im dritten Monat der Rente anfängt einem auf den Wecker zu gehen. Vor lauter Langeweile 24 Stunden am Tag die Bude schrubben? Da muss es noch andere Dinge geben.. Sich über Politik und Politiker ärgern, das eigene Dope anbauen, Digitales Detoxing - alles in einem Monat? Stabil, würde ich sagen..

Monatsrückblick März 2026 – Rente ist ein Hobby, das sich nur reiche Menschen leisten können..

Hidiho liebe Community! Es ist mal wieder soweit – der Monat ist um – ihr bekommt wie gewohnt den Monatsrückblick März 2026 auf’s Auge gedrückt und ich lasse euch an meinem (mittlerweile stinklangweiligem) Rentnerleben zurückblickend teilhaben.

Puh.. Ich muss ganz ehrlich sagen: das Rentnerdasein ist echt nicht so mein Ding. Es ist ja ganz nett nicht in die Firma eiern zu müssen – die letzten Warnstreiks hier in NRW letzte Woche, als gleich 3 Tage hintereinander Busse und Bahnen in Dortmund still standen – da hätte ich schon echt geflucht, weil ich als untermotivierter aber dafür überbezahlter Vollzeit Senior Field Engineer kein Home-Office hätte machen können, sondern vor Ort in Essen in der Konzernzentrale hätte sein müssen. Wenn dazu das Wetter dir einen Dauerregen beschert, der dich in wenigen Minuten Aufenthalt unter freiem Himmel zu einem triefenden Bündel Klamotten mit Menschenfüllung verwandelt, dann ist man froh, wenn man die eigenen vier Wände nicht verlassen muss.


HIER FOLGT EINE WERBEANZEIGE


Da kann man doch wirklich besser schön chillig zu Hause bleiben und sich lieber im Jogger zum Kaffeeautomaten schleppen, noch so eine leckere braune Lebensgeisterbelebungs-Brühe ziehen, sich wieder auf die Couch plumpsen lassen, die Füße hochlegen und dabei so den einen oder anderen Film vom PLex-Server schauen.

Mon Dieu! Mein TV bekam das erste Voll-Update..

Monatsrückblick März 2026 - Rente ist bemerkenswert gewöhnungsbedürftig..(Bild links: Mein LG OLED TV – genauer der OLED77B4 (Test hier) bekam ein neues Update in Form eines ganzen Betriebssystemsprunges. Nach dem Update waren nun mit dem google Assistant kompatible Geräte steuerbar. Meine „GoVee“-Hintergrundbeleuchtung kann ich nun direkt über den Fernseher steuern. Ziemlich Nice, oder?)

Bei einer der letzten abendfüllenden Expeditionen in die Welten cineastischer Meisterwerke aus dem Hause Beate Uhse meldete mir mein LG Fernseher, dass es eine komplett neue Firmware gibt. LG spendiert seinen neueren Smart TV’s 5 komplette Betriebssystemsprünge (nicht Aktualisierungen!).

Trotzdem: Vor dem Fernseher versumpfen und langsam aber sicher sowohl vom Gewicht, wie auch vom Geruch her zu einem seit Wochen gestrandetem Wal zu mutieren ist keine Lösung. Die verdoppelte Zahl an Tagesstunden, die man nun alleine sinnvoll (oder wenigstens halbwegs sinnvoll) füllen muss – das ist eine Herausforderung. Umso mehr, wenn man keinen fünf oder sechsstelligen Betrag auf dem Konto und einen vollgetankten Camper in der Einfahrt des abbezahlten Einfamilienhauses stehen hat, der nur darauf wartet auf eine Welteroberungs-Exkursion zu gehen.

Ich bin mittlerweile zum Putzteufel mutiert und habe immer ein kleines Schwämmchen und Putztuch dabei und der Staubsauger steht startbereit zusammengesteckt und vollgeladen zur Beseitigung des kleinstens Fussels bereit um ihn mit brutaler Gewalt in das Endlager Staubsaugerbeutel zu saugen.

Apropos Endlager – tickt der Geigerzähler bei euch nicht richtig?

Denk ich an Endlager – denk ich an von der Leyen und Markus Söder. Markus S., der eine vielversprechende Food-Blogger- und Bratwurst-Influencer-Karriere als Zweit-Einkommen zur höchstwahrscheinlich schlecht bezahlten Politiker-Karriere betreibt, wird nicht müde zwischen zwei Happen Weißwurst, sehr viel dummes Zeug in die Mikrofone zu sabbeln.

Monatsrückblick März 2026 - Rente ist bemerkenswert gewöhnungsbedürftig..(Bild rechts: die Strompreise in der EU im Bereich der Privathaushalte. Ich habe Deutschland für euch rot markiert, damit ihr es sofort findet und nicht vergeblich am unteren Ende der Tabelle danach sucht. Die Quelle ist das statistische Bundesamt – also wesentlich vertrauenswürdiger als Schwurbler-Kanäle mit handgemalten Flipchart-Zeichnungen, die etwas anderes zeigen.)

Dass Bayern etwas anderes ist – Sorry Buddy, aber da musst Du jetzt durch – wenn es um das Endergebnis beim denken geht, dass weiß man ja nicht erst seit Markus S. im Amt ist, aber so einen schrägen Move hinzukriegen, dass man Windkrafträder verteufelt und dafür auf Mini-AKWs setzt ist großes Wählerverarsche-Kino. Zur Info: Ein AKW ist ein ATOMKRAFTWERK! Ich erwähne es mal, weil scheinbar bei der Abkürzung viele  Alm-Öis nicht wisen was die sich in den Vorgarten oder auf die Kuhweide stellen wollen.

Monatsrückblick März 2026 - Rente ist bemerkenswert gewöhnungsbedürftig..(Bild links: Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist in Deutschland stark rückläufig. Das ist bei der Verzögerung und Verschleppung bei der Inbetriebnahme solcher Anlagen ja ein politisch gewolltes Ziel. Eine Nutzung von nur 20 %, während andere Länder wie Österreich bei 40% und Schweden sogar 60% an erneuerbaren ins Stromnetz ballern. Es ist einfach nur peinlich.. Quelle: statistisches Bundesamt)

Das ist – nach der größten Nebelkerze: wir fliegen ja bald zum Mars auf einen neuen Planeten und leben dann da, da brauchen wir hier ja keine Klimaziele mehr erfüllen – schon so mit ‚the biggest Nebelkerze ever‘ um bloß darüber hinweg zu täuschen, dass man sich lieber eine von dankbaren Lobby-Verbänden gesponsorte Bratwurst so tief in den Rachen schiebt, dass der Triple X-Film „Deep Throat“ dagegen im Kinderprogramm laufen könnte, als das einzig vernünftige zu tun: die erneuerbaren Energien auszubauen – und das so schnell wie möglich.

Dass ein Heer von hunderten umweltfreundlichen AKWs die Strompreise senken kann glaubst Du? Träum weiter. Alles was man importieren muss, kostet Geld – egal ob Gas, Öl, oder Uran. Bei Uran kommt zur teuren Beschaffung auch noch die Entsorgung dazu oder glaubst Du bei deinem AKW im Garten kannst Du wie bei einem Staubsauger einfach die Klappe aufmachen und die fröhlich vor sich hin strahlende Kugel heimlich im Garten verbuddeln, die bei Nacht in die gelbe Tonne des Nachbars werfen oder im heimischen Dorfweiher verklappen?

Selbst die Industrieverbände würden geren auf erneuerbare setzen – ist doch die Verstromung fossiler Brennstoffe wegen der CO2-Umlage für die wesentlich teurer. Nutzt nur nix: alle Berechnungen, Tabellen und Statistiken die zeigen, dass kein Weg am Ausbau der erneuerbaren vorbei führt und die fossilen Brennstoffe ein Weg in die Sackgasse ist, werden von Gas-Kathy erbarmungslos weggebissen. Weil nicht sein kann, was deren Lobby nicht will..

Und Fritze? Der merkt von allem nix, weil er damit beschäftigt ist beim Fall Collien Fernandez/Christian Ulmen erst mal wieder den „Ausländer sind an allem schuld“-Prügel rauszuholen. Man könnte vor Mitleid mit soviel Ignoranz und Dummheit fast weinen..

Rente in Deutschland? Muss man sich auch erstmal leisten können..

Rente kann sich in Deutschland bei den ständig steigenden Preisen (damit meine ich aber nicht nur die Strompreise) leider nicht jeder leisten – da können Hundertausende Rentner ein Lied von singen. Ich bin da (gebe ich ehrlich zu) auch finanziell nicht grade auf Rosen gebettet. Klar, habe ich fette Jahre gehabt, wo ordentlich in die Rentenkasse eingezahlt wurde – doch es gab auch die Jahre meiner Selbstständigkeit in denen – dummerweise muss man sagen – nichts von mir eingezahlt wurde und dazu kam auch das eine oder andere Jährchen Hartz IV dazu (in diesen Jahren wird ja auch nichts an die Rentenkasse abgeführt, da man von Steuergeldern lebt).

Glücklicherweise konnte ich die knapp 6-7 fehlenden Beitragsjahre durch das hohe Gehalt in der IT so einigermaßen kompensieren, so dass ich (noch) nicht auf Flaschensammeln oder weiterarbeiten bis zur Bahre angewiesen bin – aber es ist (besonders beim niedrigen Renten-Niveau im Vergleich mit anderen Ländern der EU) in Deutschland eine echte Umstellung, wenn man nicht einfach jeden überflüssigen Rotz kaufen kann, sondern man sich an ein knappes Budget halten muss. Weil ich ähnliches geahnt habe wurde die letzten Jahre sowohl die Wohnung komplett neu gemacht und auch alle hochpreisigen Anschaffungen getätigt.

Ich bin momentan absolut schuldenfrei – was ich auch beabsichtige so zu belassen, habe weder eine Hypothek auf ein Haus (wie auch, denn ich habe ja kein Haus), keinen Autokredit (Nein, gar keinen Kredit am laufen) und die letzte Rate für mein S24 Ultra wurde im November letzten Jahres getilgt – und das war ein 24monatiger Kauf mit 0% Zinsen. Ansonsten ist alles in meiner Butze bezahlt und fast neuwertig. Die nächsten Jahre habe ich also, was Anschaffungen angeht, Ruhe.

Das nicht verstummen wollende dumme Gesabbel unsere Kanzlers mit der Vorgabe länger zu arbeiten, und der weitere schmerzhafte Einschnitte ins eh schon winzig kleine Budget der deutschen Rentner durchführen möchte, um seiner Lobby noch größere Geldgeschenke in die Geldspeicher prasseln zu lassen – das führt dann doch zu so einigem Unmut bei mir – besonders wenn auf der anderen Seite die Reichen immer reicher werden. Irgendwann werden wir in diesem Land an einem Punkt angekommen sein, wo klar ist, dass wir uns die Superreichen nicht mehr leisten können.

Aber das Merz für mich als Regierungschef in seinen Ansichten gleich hinter Trump kommt, habe ich ja nicht erst im Monatsrückblick März 2026 erwähnt:

(Video oben: Nee, Sorry Herr Merz, aber Sie sind echt nicht mein Kanzler. Ein Kanzler soll das Volk vereinen und auch als charakterliches Vorbild dienen. Aber ein das Volk spaltender, narzistischer, nach unten tretender und nach oben buckelnder Hanswurst mit im Hirn verankertem rechtem Gedankengut, der aufgrund der vielen Millionen Euro auf dem Konto die Probleme der unteren Einkommensschichten und Rentner gar nicht realisieren kann und es auch gar nicht will, sondern nur bestrebt ist, seiner Lobby noch mehr Milliarden in den Rachen zu werfen?

So was ist nicht die Art Kanzler, die Deutschland in der aktuellen schwierigen Zeit braucht. Wenn ich so jemanden als Staatsoberhaupt haben möchte, dann kann ich auch gleich eine Greencard beantragen und nach den USA auswandern. Bitte treten Sie zurück – und nehmen Sie Frau Reiche und Herrn Spahn gleich mit in die Versenkung. Danke!

P.S. rufen sie doch bitte den Robert Habeck an, vielleicht will der ja den Job übernehmen. Ich glaube, der geht sogar noch ans Telefon – macht bei Ihnen ja auch nicht mehr jeder.)

Doch es gibt auch Positives zu berichten..

Doch genug mit den negativen Vibes – das Leben ist ja nicht nur kacke. Es gibt auch so die eine oder andere Minute, wo es sogar richtig schön ist…

Monatsrückblick März 2026 - Rente ist bemerkenswert gewöhnungsbedürftig..(Bild links: Mit Namen wie „Blue Gelato“, „Sleepy Joe“ und „Black Runtz“ kannst Du nichts anfangen? Dann bist Du sicher weder ‚Seeder‘ noch ‚Grower‘ und kannst mit Cannabis nichts anfangen. Da Privatpersonen dank der gelockerten BTM-Gesetze aber nun bis maximal 3 lebende Cannabis-Pflanzen haben dürfen, habe ich mir gedacht – why not! Hier sieht man „Brut“-Eierbecher mit jeweils einem Samen (nicht sichtbar) und davor die Zweige der vorigen Pflanze.)

Ja, es gibt glücklicherweise Lösungen – sogar gewaltfreie – für allzu dummes Geschwafel von Merz, Reiche, Spahn und Co. und den damit verbundenen Blutdruckschwankungen. Sedierende pharmazeutische Produkte sind immer hilfreich, wenn der Blutdruck kurz davor ist die 240er Marke zu knacken, die Finger vor lauter nervösem zittern das Pillendöschen mit dem Blutdrucksenker nicht mehr aufkriegen, das Gesicht aussieht wie eine überreife Tomate und ebenso leicht bei der kleinsten Druckerhöhung den Inhalt in die Gegend verspritzt – was sowohl bei Köpfen als auch Tomaten weder appetitlich noch gesund ist..

Unsere Regierung hat tatsächlich einmal (sagen wir zweimal, denn der Weg in erneuerbare Energien war ebenfalls der Weg in die richtige Richtung) in gefühlt 50 Jahren Entscheidungs-Verschleppung und Bürokratie-Koma etwas richtig gemacht und Cannabis zugelassen.


HIER FOLGT EINE WERBEANZEIGE


Zwar streng reglementiert aber immerhin – 3 Pflanzen darf man legal zu Hause anbauen. Wer ein „Grow-Zelt“ wie beispielsweise DIESES hat, der ist nicht an Jahreszeiten gebunden, sondern kann das ganze Jahr über Cannabis pflanzen, sich am wachsen der kleinen, grünen Freunde freuen, sie ernten und trocknen und sie zur Belohnung konsumieren. Passt ja gut – Ich wollte ja in Zukunft hier sowieso mehr Rezepte veröffentlichen.

Monatsrückblick März 2026 - Rente ist bemerkenswert gewöhnungsbedürftig..

(Bild oben: wenn – wie mir – der grüne Daumen fehlt, man aber trotzdem etwas pflanzliches in der Wohnung haben möchte (denn Pflanzen verbessern bekannterweise das Raumklima), der kann mit solchen Growzelten und Zusatzequipment selbst empfindliche Grünpflanzen zu beachtlichem Wuchs bringen. Bildquelle: Spiderfarmer Webseite)

Und einen Stellplatz von knapp 80 x 80 Zentimetern für so ein Zelt wird sich ja wohl in einer Wohnung finden lassen. Zur Not schmeiss einfach das Hundekörbchen, den Katzenbaum und deren felltragende Mitbewohner oder die ewig nörgelnde pubertierende Tochter raus..

Einnahmen über den Blog? Fehlanzeige!

Dass es finanziell in Zukunft nicht besser wird, liegt nicht nur an den monatlichen Rentenzahlungen, sondern auch daran, dass andere Geldkanäle langsam aber sicher versiegen. Einnahmen meines Blogs über Werbung gibt es kaum noch – Zugriffe auf Tests werden weniger, da die KI meine Tests vorab in Zusammenstellungen packt und deshalb Leser über die übermächtige google Suche gar nicht erst bei mir landen.

Mir fällt bereits seit längerem auf, dass die Zugriffe auf meine Cash-Cow Beiträge (1, 2, 3) immer seltener werden. Das wunderte mich, denn anhand der Suche sind diese Artikel immer noch in den Top-Ergebnissen zu finden und auch soweit noch aktuell.

Was mir in meinem „Matomo Tracking-Tool“ auffällt, sind aber Zugriffe seitens Copilot.com. Copilot.com? Da musste ich doch mal schauen, was es damit auf sich hat und ich wusste dann augenblicklich, warum die Zugriffe wesentlich weniger geworden sind. Der Copilot ist die KI von Microsoft und die ist fast allgegenwärtig. Sie will dir bei deinen Briefen mit Word helfen, deine Termine in Outlook überwachen, dich bei Paint bei deiner Kreativität unterstützen – und sie durchforstet für dich das Internet nach Inhalten, damit Du das nicht machen musst. Also habe ich einen kleinen Test gemacht. Hier unten seht Ihr das Ergebnis:

Monatsrückblick März 2026 - Copilot Suche Monatsrückblick März 2026 - Copilotsuche Monatsrückblick März 2026 - Suche mit KI

(Bildserie oben: auf der Webseite „Copilot.com“ kann man direkt Fragen eingeben. Also in Bild 1 doch mal eine Frage gestellt und geschaut, was da so als Ergebnis herauskommt. In Bild 2 in der Mitte sieht man das Ergebnis und auch, dass mein Blogbeitrag zur Recherche benutzt wurde und der Inhalt ohne Zugriff des Users auf meine Webseite dargeboten wird. Es werden am Ende zwar die Verweise auf die Webseiten angezeigt, die für die Frage des Copilot-Nutzers herangezogen wurden – aber seien wir ehrlich: welcher User nimmt sich denn die Zeit einen ausführlichen Beitrag zu lesen. Es gibt ja schließlich einen Grund, warum man die KI zur Recherche nutzt.)

Das ist natürlich gar nicht witzig, denn ohne reale Besucher, die Likes vergeben oder sogar durch einen Kommentar den Beitrag durch die Indizierungs-Bots von google und anderen Suchmaschinen höher bewerten lassen, wird kein Geld zur Weiterbetreibung des Blogs eingespielt. Die Möglichkeit über die Webseite „Buymeacoffee.com“ Autoren mit einmaligen Minibeträgen von 1,3 oder 5 € zu unterstützen ist ein finanzieller Reinfall (das war aber auch bei Flattr schon so). Nicht ein einziger € in 3 Jahren fand bisher den Weg auf mein Konto – Gott sei Dank, kostet mich diese Einnahme-Möglichkeit aber wenigstens keine monatlichen Gebühren.


HIER FOLGT EINE WERBEANZEIGE


Durch den Wegfall menschlicher Besucher werden logischerweise auch keine Werbebanner angeklickt und mein google Adsense-Konto wächst kaum noch an. Im Monat März wurde grade mal 1,03 € meinem AdSense-Konto gutgeschrieben. Ich möchte schon fast eine Wette mit mir selber abschließen, dass ich die nächste Auszahlung, die immer bei 70 € erfolgt höchstwahrscheinlich gar nicht mehr erlebe.

Und die VG Wort, die über ein Zählpixel die Seitenaufrufe für Autoren-Honorare ausschüttet, zählt derlei Aufrufe ebenfalls nicht, denn Zugriffe von Suchrobots werden ignoriert. Die Zeiten wo sich der Blog selber getragen hat sind also vorbei und es wird sich vielleicht sogar die Frage stellen, ob ich den Blog weiter betreiben kann – aber das Thema hatte ich glaube ich schon letzten Monat kurz angeschnitten.

Es gibt eine kleine Rückkehr in die sozialen Medien..

Aus obigen und anderen Gründen habe ich meinen Account bei Instagram wieder ins Leben gerufen. Tatsächlich hatte ich geglaubt, ich hätte den gelöscht (war mir auch sicher, das gemacht zu haben, weshalb ich einen neuen Account angelegt hatte) – doch irgendwie meinte Instagram, als ich den neuen Account eingerichtet hatte, mir meinen alten Account als „Person, die ich kennen könnte“ zum Folgen vorzuschlagen.

Monatsrückblick März 2026 - Rente ist bemerkenswert gewöhnungsbedürftig..(Bild rechts: eigentlich eines der wichtigsten Programme: Der Keepass- Passwortmanager speichert alle Passwörter – und das lokal auf deinem Rechner in einer verschlüsselten Datenbank und nicht irgendwo in einer Cloud, wo wer auch immer bei einem Hackerangriff drauf zugreifen kann. Noch sicherer geht kaum!)

Damit war aber klar, dass der alte Account noch vorhanden war, aber mit Spinnweben überwuchert. Die in Keepass gespeicherten Passwörter waren sämtlich nicht korrekt. Es war eine etwas längere Ochsentour, den alten Account und die dort gepeicherten und in meinem Blog eingebundenen Inhalte wieder im Zugriff zu haben.

Monatsrückblick März 2026 - Rente ist bemerkenswert gewöhnungsbedürftig..(Bild links: Muss das denn sein? Auf der einen Seite kämpfen Frauen auf der ganzen Welt berechtigterweise um Gleichberechtigung – und solche Halbnacktschnecken haben nicht besseres zu tun als das mit tittenden Wippen zu boykottieren. Ich verrate euch Textilienreduzierten Botox-Anhängerinnen mal ein streng gehütetes Männer-Geheimnis: wenn ihr kein Hirn sondern nur nacktes Fleisch anzubieten habt, seid ihr für uns nichts mehr als ein One Night Stand..)

Nerven tuen aber bereits jetzt die bescheuerten „kennst Du diese Person? – wär doch schön, wenn Du mit der verbunden wärst“ – Meldungen und die ewigen penetranten Bitten auf meine Kontakte und Bibliotheken zugreifen zu dürfen. Nee – will ich nicht, Mark. Hau ab und nerv andere!

Noch mehr als Mark Z., nerven mich aber Followerinnen, die anhand des Namens sicher nicht aus Deutschland stammen, sich nur leichtbekleidet ablichten lassen und außer einem begrenzten Wortschatz nichts zu bieten haben. Echt Mädels, was stimmt mit euch nicht? Ihr seid der Ast in den Speichen der weiblichen Gleichberechtigung. Und Nein – sich halbnackt zu präsentieren wie im Koberfenster ist nicht das gleiche wie seine persönliche Freiheit ausleben. Solange es sowas wie euch gibt, wird es kein „auf gleicher Augenhöhe“ geben – jedenfalls nicht bei mir. Fuck! Kaum bin ich wieder auf Instagram, bin ich auch schon wieder kurz davor es wieder angewiedert zu verlassen.

Keepass – der einzige Passwortmanager, der mir auf den Rechner kommt..

Vielleicht noch ein Wort zu Keepass, denn dies ist der einzige Passwortmanager, der mir auf den Rechner kommt. Warum? Er ist lokal auf meinem Rechner installiert und auch die Datenbank mit den Passwörtern ist lokal auf meinem Rechner und dazu noch sicher verschlüsselt. Eine Datenbank, die man in der Cloud speichert, wo man nie sicher sein kann, wer dort Zugriff drauf hat? Nee, das entspricht nun so ziemlich keiner IT-Sicherheitsrichtlinie – jedenfalls nicht meiner.

Ich lege die Masterdatenbank auf meinen DIY-Medienserver und gleiche die einmal die Woche mit den Datenbanken auf meinen anderen Rechner ab – dann kann ich sicher sein, dass auch neue Passwörter und Accounts erfasst sind. Bei mir kommen nach mehreren Jahren knapp 200 Passwörter zusammen – aus Sicherheitsgründen alle unterschiedlich, mit mindestens 12 bis 16 Zeichen, die Zahlen, Groß-und Kleinschreibung und Sonderzeichen enthalten. Das kann sich nun wirklich niemand merken.


HIER FOLGT EINE WERBEANZEIGE


Wer der Meinung ist, dass ein Passwort für alle Accounts reicht, der sollte schnellstens mal zum Arzt gehen. Was glaubst Du denn wohl, was passiert, wenn jemand sowohl deine email-Adresse (bei den meisten Webshop ist damit auch die eine Hälfte der Anmeldung erfolgt!) und ein geleaktes Passwort hat? Dann laufen Scripte, die alle möglichen Shop-Adressen abklappern und checken ob sie sich damit einloggen können. Wenn dann als Zahlungsoption Kreditkarte oder noch schlimmer Rechnung als Standard gesetzt ist, dann braucht vom Hacker nur noch die Lieferadresse entsprechend geändert werden. Da man oftmals auch Packstationen angeben kann – viel Spaß bei der Suche nach dem Täter.

Ach ja, in diesem Zusammenhang: das großzügige Angebot der hilfsbereiten Browser, die so liebend gern meine Passwörter für mich verwalten möchten, lehne ich immer dankend ab – dann kann ich sie auch gleich laut aus dem Fenster schreien.

(Video oben: Bernie Sanders – einer der wenigen US-Politiker, denen ich abkaufe, dass er keine finanziellen Hintergedanken hat, der durch und durch Integer ist und obwohl ein paar Jährchen alter als Trump ist, sind seine Gedanken noch klar wie ein Glas frisches Leitungswasser – während die Gedanken von Trump dem Inhalt einer Jauchegrube ähneln. In diesem Interview mit der leistungsfähigen KI „Claude“ fragt er die KI nach den Gefahren, die durch die Nutzung von KI und den Unternehmen, die sie einsetzen, entstehen.

Dieses Video ist ABSOLUT sehenswert und vielleicht überlegt sich der eine oder andere sich von „Big-Tech“ zu trennen – auch wenn das doch so schön bequem ist. Das Video ist natürlich auf englisch (Trump würde sagen auf „amerikanisch“) aber ich denke man versteht den Inhalt.)

Man sollte wirklich vorsichtig sein, was man im Netz für Informationen von sich preisgibt. Das fängt bei den Cookies auf Webseiten an. Wenn ich dort lese, dass mehrere hundert „Werbepartner“ meine Daten bekommen, dann bin ich gleich wieder weg. Ich mag schizophren erscheinen, aber bloss weil ich einen Haken irgendwo setze garantiert mir das nicht, dass meine Daten nicht doch erfasst werden – oder glaubt noch irgend jemand den Bekundungen dass Daten bei denen sicher sind – besonders  bei amerikanischen Firmen?

Ich hatte es in einem Beitrag schon mal erwähnt: Daten, die ihr in die Cloud schickt, werden von Microsoft indiziert. Verträge, Patente, Bilder? Was glaubt ihr, warum euch bei einer Suche auf dem PC Dateien auf externen Laufwerken angezeigt werden? Was glaubt ihr, wie die Information in die Suchergebnisse gekommen ist?

Wir müssen realisieren, dass seit Trump nichts mehr so ist, wie es wahr. Er ist alleiniger Herrscher, komplett Gaga, kriminell und kennt keine Skrupel. Mal eben einen Krieg anfangen in dem Tausende sterben, nur um mit Insiderinfos mit Aktien hunderte Millionen Dollar zu machen. Und FBI, CIA, NSA und was weiß ich noch alles was für Geheimdienste es gibt, tanzen alle brav nach seiner Pfeife. Die Befehlsgeber und Verantwortlichen wie Kash Patel, Tulsi Gabbard oder Kristi Noem hängen an der Nabelschnur der Macht und haben ebenfalls keine Gewissensbisse jeden – aber wirklich jeden Befehl von Trump umzusetzen – völlig egal ob es mit den geltenden Gesetzen oder der Verfassung im Einklang ist.

Dazu kommt das Damokles-Schwert Palantir, gegen den die Visionen von George Orwell in seinem Buch „1984“ wie ein Kindergeburtsatg erscheinen und die demnächst auch in Deutschland flächendeckend eingesetzt werden soll, wenn es nach der CDU geht.

Es ist also an der Zeit auf den Überwachungssupergau (aka Superüberwachungstaat) vorbeitet zu sein.

Linux Mint – das Windows, das nicht petzt..

Monatsrückblick März 2026 - Rente ist bemerkenswert gewöhnungsbedürftig..(Bild links: Screenshot von Windows 7. Bei Windows 7 passte eigentlich alles. Grafisch attraktiv, schnell, mit pfiffigen Features – mit Windows 8 begann das Chaos und der Versuch microsoft Produkte allgegenwärtig Zugriff auf deine Daten zu ermöglichen!)

Solange ich in der IT bin, habe ich mich mit Windows und seinen Befindlichkeiten rumgeschlagen. Mal gab es wirklich gute – dann wieder etwas weniger gute Betriebssysteme. Das für mich persönlich gelungenste war Windows 7, dem ich immer noch etwas nachtrauere.

Von der Oberfläche und der Usability finde ich sogar Windows 11 echt „nice“ – aber dann geht es auch schon los:

Was mich unter Windows extrem UND DAMIT MEINE ICH WIRKLICH EXTREM!! nervt, sind die ständigen Einstellungs-Rückstellungen nach Updates. Du hast einen Browser wie Firefox als Standard installiert? Kaum rufst Du nach dem Neustart eine Webseite auf erscheint ein nerviges Banner, dass dich bittet doch den tollen Edge Browser zu nutzen. Auch dass dir andauernd das verfickte LinkedIn untergeschoben wird, dass nun wirklich niemand nutzt, in den Programmen angezeigt wird und du Mails bekommst, dass du Bill Gates auf Linked In folgen sollst, bringt mich in der gleichen Sekunde dazu den Kräuterschrank in der Küche aufzusuchen und etwas Petersilie zur Beruhigung zu kauen..

Überhaupt ist mir Windows unter der Regierung Trump zu suspekt, als dass ich diesem Betriebssystem noch traue. Eine Lösung bot sich an, als ich verstärkt von dem Betriebssystem Linux Mint hörte. Dieses Linux Betriebssystem ist von der Bedienung her fast wie das aktuelle Windows. Ihr ahnt was als nächstes kommt?

Monatsrückblick März 2026 - Rente ist bemerkenswert gewöhnungsbedürftig..(Bild rechts: Klar kann man mit Windows Bordmitteln Partitionen verschieben – wenn man masochistische Züge an sich entdeckt hat. Für alle mit Hang zu effizienter Partitions-Bearbeitung würde ich das Minitool Partition Wizard ans Herz legen. In echt. Wirklich!)

Exakt! Ich lud mir das ISO-Image der DVD von der LINUXMINT-Webseite herunter und brannte es auf eine DVD. Jetzt brauchte ich noch etwas Platz auf einer meiner Festplatten, denn ich wollte es „nativ“ – also real und nicht in einer virtuellen Maschine auf dem Rechner installieren. Festplattenoperationen mache ich mit dem Minitool-Wizard – einem Programm, welches in meinen früheren erfolgreicheren Tagen des Bloggens von Minitool als Lifetime Pro-Version für eine Cooperation bekommen hatte.

Dieses Programm rockt wirklich! Und Nein! Ich bekomme da jetzt kein Geld für die Erwähnung und deshalb braucht dieser Beitrag nicht als Werbung gekennzeichnet werden.

Also so’n bissken Speicherplatz von links nach rechts verschoben, Partitionen etwas zusammengerückt und schon hatte ich so knapp 40 GB für das neue Betriebssystem freigeschrubbt!.

Monatsrückblick März 2026 - Rente ist bemerkenswert gewöhnungsbedürftig..(Bild links: Dualboot darf auch schick sein. Das einbinden eines Hintergrundbildes, anpassen der Icons und der Schriftart – unter Linux geht das. Bei Windows? Nee..)

Dann das Linux installiert und den Bootloader „grub“ (Grand Unified Bootloader) angepasst, damit man komfortabel sowohl Linux als auch Windows je nach Wunsch starten kann.

Das Linux Mint kommt sehr „Handsome“ daher – es fühlt sich von Anfang an, wie eine Jogginghose. Die passt einfach. Programme, die ich immer unter Windows einsetze, wie Libre Office, Gimp, Inkscape, OBS, Shotcut und andere gibt es mit den gleichen Funktionen auch für Linux

Es gibt Treiber für aktuelle Hardware – so wurde meine RTX 5060 TI unterstützt – allerdings musste ich die Treiber erst von der NVIDIA-Webseite herunterladen. Aber danach wurde meine Multimonitorumgebung erkannt und ähnlich wie bei Windows liessen sich die Monitore in der richtigen Reihenfolge und Auflösung anordnen.


HIER FOLGT EINE WERBEANZEIGE


Nachdem ich alles angepasst hatte, die erforderlichen zusätzlichen Pakete heruntergeladen hatte, war das Linux-System zum Einsatz bereit – und es sah echt cool aus! Einzig das Software-Raid, welches unter Windows erstellt wurde, lässt sich nicht einbinden und nach Recherche im Netz ist das Risiko es bei dem Versuch zu zerschießen und seine Daten komplett zu verlieren zu groß. Das ist aber schon ein echter Minuspunkt.

Monatsrückblick März 2026 - Rente ist bemerkenswert gewöhnungsbedürftig..

(Bild oben: Ist es Linux? Ist es Windows? Links auf dem Desktop ist das OBS-Studio an dem zwei Webcams angeschlossen sind, in der Mitte schreibe ich grade auf Firefox an diesem Blogbeitrag – und rechts läuft im bekannten VLC Media-Player ein Film aus der „Carry On“ Serie. Sieht aus wie Windows – ist aber Linux Mint.  )

Vielleicht verbaue ich doch noch eine weitere RAID-Controller Karte in den Server um das RAID Betriebssystemunabhängig betreiben zu können. Da es auf drei auf dem Server installierten Windows Installationen ohne Anpassung erkannt wird und problemlos läuft, kann es sich nur um eine fehlende Softwarekomponente handeln. So etwas sollte doch unter Linux zu integrieren sein.

Tu parlez Francais? Mais oui!

Du denkst, wir wären fertig mit dem Monatsrückblick März 2026? Beileibe nicht!

Ein weiteres Betätigungsfeld ist mein Hirn auf Trab zu halten. Mein Hirn funktioniert leider etwas anders – Autismus ist es wohl nicht (oder doch?), aber da bei meiner Geburt was fürcherlich schief ging, sich die Nabelschnur um meinen Hals gewickelt hatte und ein bis zwei einige Minuten klinisch tot war, bin ich was das Thema Gefühle angeht etwas „behindert“ (und was das lernen angeht bin ich auch nicht der Überflieger, obwohl ich mich jetzt auch nicht direkt als Idioten bezeichnen möchte.).

Trotzdem: in der beruflichen Erfolgsgeschichte im Stammbaum deren von Awiszus, in der fast alle hoch dotierte Approbationen oder Lehrstühle besetzen, bin ich quasi der Dorftrottel.

Ich würde mich trotz allem als empathischen Menschen beschreiben – aber ich empfinde die Welt halt anders wie Menschen, die die volle Bandbreite der Gefühle ausleben. Ich finde extreme Gefühlsschwankungen von anderen Menschen – sagen wir schwierig –  besonders wenn Sie von Alkohol enthemmt sind. Da gehe ich sicherheitshalber lieber immer zwei Schritte zurück. Große Menschenansammlungen meide ich nach Möglichkeit – aber dank der deutschen Bahn wird dieses Bemühen regelmäßig torpediert, wenn drei S-Bahnen im Berufsverkehr hintereinander ausfallen und die vierte dann so voll ist, dass sich die Wände der Waggons schon wie bei einer Bombage nach außen biegen.

Mr. Spock würde mich wahrscheinlich direkt als unehelichen Sohn adoptieren, aber ich versuche tatsächlich meine Gefühle gewollt auf einer NULL-Linie zu halten. Ich suche weder Nervenkitzel noch Abenteuer sondern fühle mich in meiner Wohnung eigentlich am wohlsten. Todesfälle von Extremsportler, die gerne für dicke Kohle einer Energiedrink-Firma den „Kick“ suchen – um feststellen zu müssen, dass die einzigen Flügel, die diese Suppe verleiht, die sind, die sie gen Himmelspforte beförden – lassen mich völlig kalt, da ich deren Beweggründe absolut nicht erkennen kann.

Monatsrückblick März 2026 - Rente ist bemerkenswert gewöhnungsbedürftig..(Bild links: Die Duolingo App soll mir helfen, meine grauen Zellen einigermaßen Fit zu halten, damit ich nicht komplett wie ein Idiot durch die Gegend basel und mir der Seibel aus der Schnüss tropft. Läuft soweit ganz gut: Eine Stunde vor Ablauf der Wertung liege ich mit fast 3.000 Punkten uneinholbar in Führung. Die Frage ist – was kommt danach? Ich habe mich durch alle Aufstiegsklassen gekämpft und bei Diamant ist Ende.)

Die IT war für mich aus obigem Grund ein ideales Betätigungsfeld, denn alles dort ist logisch – oder sollte wenigstens logisch sein. Deshalb bin ich im Bereich der Fehleranalyse ziemlich gut gewesen.

Ich merke aber seit einiger Zeit, dass meine Hirn-Leistung, besonders im Bereich des Kurzzeitgedächtnisses stark nachläßt. Ich meine, es war schon vorher eher „ein Motor, der nur auf 3 Zylindern läuft“ – um mal einen Begriff aus dem KFZ-Bereich zu verwenden – aber was die letzten anderthalb Jahre an zerstörenden Metall-Spänen in die Zylinder gekippt wurde – das macht mich nachdenklich.

Das registrierte ich vermehrt dann, wenn ich im Büro eine Tätigkeit machen wollte, wie zum Beispiel eine mail schreiben, kurz durch einen Anruf eines Kollegen abgelenkt war und dann nicht mehr wusste, was ich grade machen wollte. Diese Aussetzer verschlimmern sich leider zusehends. Es vergeht kaum ein Tag an dem ich nicht einen völligen Blackout meines KZG habe und Tätigkeiten, die ich machen wollte komplett vergesse. Doch nicht einmal, sondern ein paarmal hintereinander. Möglicherweise sind das Nachwirkungen von „Long Covid“?

Ein früherer Arbeitskollege hatte sich auch mit Covid infiziert und musste sich danach alles aufschreiben, weil er alles vergaß. Ich habe also versucht mein Hirn etwas zu trainieren und mich damit befasst eine Sprache zu lernen. Französisch hatte ich zwar füher auf der Realschule für ein paar Jahre aber ich habe diese Sprache nie aktiv gesprochen, da in der IT Englisch als Fremdsprache vorherrscht und ich französisch nur mehr schlecht als recht im Urlaub vor über 40 Jahren in Frankreich gestammelt habe.


HIER FOLGT EINE WERBEANZEIGE


Die DUOLINGO App soll mir helfen mein Hirn wieder in Form zu bringen und das funktioniert soweit ganz gut. Es gibt aber das eine oder andere Problem, das mir zeigt, dass mein Gehirn nach etlichen Jahrzehnten Einsatz nun langsam ein paar „Datenfehler auf der HDD (Human Data Device) hat“. Aus dem früheren Französisch-Unterricht habe ich verschiedene Wörter in meinem Sprachschatz falsch gekoppelt.

Das liegt daran, dass sich viele französische Wörter an englische Begriffe anlehnen. Auf der einen Seite hilft es dabei sich Vokabeln einfacher zu lernen – auf der anderen Seite ist die schriftliche Darstellung anders. Das französische „Travaille“ zum Beispiel habe ich so tief und fest als „Reisen“ (vom englischen Travel) abgespeichert, dass die richtige Übersetzung „Arbeit“, bzw. „arbeiten“ den alten Wert einfach nicht „überschreiben“ will.

Dazu kommt in den Prüfungen, dass ich bei Vokabel-Übungen Wörter, die ich vor 10 Sekunden noch richtig im Sprachschatz hatte plötzlich komplett weg sind. Noch schlimmer: das Wort wird nach falscher Ausprache korrekt gesagt – poppt nach dem einen oder anderen Begriff wieder hoch – und ich habe es schon wieder vergessen. In den Momenten packt mich dann schon die Wut auf mich selbst und ich fühle mich so doof wie Donald Trump. Nur dass ich nicht stolz auf meine Blödheit bin – und nicht die Koffer mit den Atom-Codes auf meinem Schreibtisch stehen habe.

Was ich nicht verstehe, ich behalte Vokabeln eigentlich ganz gut. Ich habe in den fast 3 Monaten über 800 französische Begriffe gelernt und die meisten von denen kann ich ohne lange zu überlegen übersetzen. Und dann ist doch das eine oder andere Wort, welches sich mit Händen und Füßen wehrt sich einen Platz in meinem Gedächtnis zu suchen. Fast so als würde man einem aus dem Käfig entlaufenem Goldhamster in der Bude hinterher jagen um den einzufangen, der sich dabei ständig unter Schränken versteckt, bis man ihn mit dem Taser bewegungs – und lebensunfähig macht und das glühende und qualmende Fellklümpchen in eine luftdichte Plastiktüte zur späteren Entsorgung einlagert.

Noch mehr ärgere ich mich aber über die App, wenn man auf dem Display angezeigte einzelne Wörter korrekt aussprechen soll und das blöde Handy selbst beim dritten Mal das lautmalerisch ausgesprochene „Pomm“ mit dem Begriff „Pommes“ für Apfel nicht erkennen will. Da bin ich regelmäßig kurz davor das Handy in die Ecke zu pfeffern.

Ich habe mich zwar in 82 Tagen ohne Unterbrechung bis auf die höchste Stufe auf den ersten Platz hochgekämpft und werde wohl auch das Wochenende als Sieger das Treppchen verlassen, aber irgendwie fühlt es sich nicht wie ein Sieg an, mit dem dazugehörigem ausschütten von Endorphinen – eher wie ein zähes ringen zwischen müssen, wollen, aufgeben und ein bisschen „Je ne sais quoi„..

Der Autor distanziert sich im nachhinein im äussersten von der Anwendung von Gewalt an Tieren (und Menschen), dem Einsatz elektronischer Verteidigungssystemen an selbigen (außer im Rahmen der Notwehr und häuslicher Gewalt) und ganz besonders vom Inhalt des Absatzes über den Anbau von Cannabis in heimischen Räumen oder Gärten. Er verurteilt Drogenkosum in jeglicher Form, verabscheut Raucher, meidet alkoholtrinkende Gesellschaften – besonders weibliche, macht einen Bogen um Süßigkeiten vertilgende Kinder und benutzt keine Zahnpasta mit Fluoriden – eigentlich nutzt er gar keine Zahnpasta. Das Zelt in seiner Küche mit elektronisch gesteuertem Aktivkohlefilter, Bewässerungsanlage, Ventilation und speziellen Pflanzenlampen dient nur als Kräuterzelt in dem selbstgezoge Petersilie und Schnittlauch für sein morgendliches Rührei wächst. Alles andere ist gelogen! 

der Autor

Dr. Nerd

Peter, auch bekannt als DOKTOR NERD, hat schon mal das Attribut "bester Allround-Blogger" von einer bekannten Bloggerin verliehen bekommen - Inoffiziell versteht sich. Er war früher in sozialen Netzwerken aktiv - bis er feststellte, dass die sozialen Netzwerke ohne Ihn besser dran sind (und umgekehrt!). Hier schreibt er über alle Themen, die grade aktuell sind (und dabei ist ihm kein… mehr..

2 Kommentare

  1. Mal wieder eine interessante Zusammenfassung aus dem Leben eines Ruhrpottrentners (guter Titel für ein Buch, oder?)

    Ich hätte schwören können, du schreibst schon dran. Dass du stattdessen mit Staubwedel und Wischmopp durch die Wohnung rennst, hätte ich jetzt nicht vermutet. ;-)

    BTW: Die finanzielle Situation zukünftiger Renter und Rentnerinnen wird sich in den nächsten Jahren noch drastisch verschlimmern. Die Rentenkürzung ist bereits erfolgt, viele haben das nur nicht mitbekommen. Im Jahr 2025 hat die Rentenversicherung das Einkommen für einen Rentenpunkt auf über 50.000 Euro/p.a. festgesetzt.

    https://textrebell.de/rentenkuerzung-durch-die-hintertuer/

    Das heißt: Viele werden, trotz 45 Erwerbsjahre, noch nicht einmal die Durchschnittrente erreichen.
    Und ja, die Rente durch Blogbeiträge aufbessern, ist Dank KI tatsächlich vorbei. Inzwischen nutzen 50 Prozent der User die KI als Suchmaschine, sagt zumindest ChatGPT ;-)

    Also, überleg Dir das nochmal mit dem Buch. Zumindest für Buchtitel hätte ich Ideen.

    Gruß aus dem Sauerland

    1. Alter Falter! Bist Du extra heute eher aufgestanden um dir die erste Ausgabe meines Monatsrückblicks zu sichern? Ich hatte ihn ja kaum veröffentlicht, da bekam ich schon die Info, dass Du kommentiert hast.
      Das mit den Rentenpunkten ist tatsächlich eine Frechheit. Noch vor nicht allzu langer Zeit war ein Rentenpunkt bei 36.000 € zwar auch viel, aber noch machbar. Da die Gehälter in Deutschland eher mau sind – wir müssen ja schließlich wettbewerbsfähig bleiben, eiern die armen niedrigverdienenden Schweine später als Rentenaufstocker durchs Leben.
      Da ein Rentenpunkt am Ende nur knapp 40,00 € Rente bringt, macht die Frage ob man irgendwann mal Rentenpunkte dazu kaufen will (kann man ja auch freiwillig machen) überflüssig. 4 Rentenpunkte a 9.661,58 € (2026) sind bei knapp 40.000 € die vom Konto verschwunden sind, grade mal 160 € mehr Rente – für die man noch Krankenkasse und Steuern zahlen muss. Im Jahr 1.920 € mehr Rente – da ist man nach knapp 20 Jahren Rentenbezug endlich im Plus – das ist nur was für Leute, die vorhaben lange zu leben und vom Arzt das Prädikat „Supergesund“ aufs große Blutbild getackert bekommen haben.
      Das mit dem Buch? Naja,, ich halte die Idee mal fest. Aber was das lesen angeht: die Zielgruppe stirbt langsam aus.. Gen Z bekommt es ja noch nicht mal hin zwei Sätze einer email im Zusammenhang zu lesen..
      Aber wenn ich sehe, mit was für Produkten man auf YouTube Geld verdienen kann – ich denke, mein Weg geht eher dahin.. :-)
      Bleib gesund und frohes Eiersuchen!
      CU
      P.

Geistesblitz da lassen..

verwandte Artikel

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"
Beitragsinhalt