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  • And the Winner is: Windows 7

    ..oder: “der Oscar für das beste Betriebssystem geht an Windows 7”

    Dortmund – Die Oscar-Verleihung ist vorbei. Alle haben ihre Preise erhalten. Wirklich alle? Meiner Meinung nach hat man einen Preis vergessen. Die Wahl zum besten Betriebssystem. Denn heute kommt kein Film mehr ohne Computeranimationen aus. Viele Filme sind sogar komplett am PC entstanden. Also sollte man ruhig mal ein bisserl Lob vergießen..

    And the Winner is: Windows 7

     (Windows 7. Nach dem zickigen Vista endlich wieder ein richtig gutes Betriebssystem. Stabil, funktionell, schnell)

    Warum ich so voll des Lobes bin?

    Das Windows 7 ist wirklich ein Betriebssystem, was mir von Anfang an Spaß gemacht hat. Die Installation klappte ohne Probleme, und selbst der Austausch der Hauptplatine meines Servers, auf ein Mainboard mit einem völlig anderen Chipsatz (was unter XP mit 100%iger Sicherheit einen Bluescreen erzeugte), hat bei Windows 7 nur zu einem kurzen Ruckler geführt, der Umstellung des Bildschirms auf Standard VGA und der Feststellung dass scheinbar ‘Hardware geändert wurde’. danach wurden die richtigen Treiber gesucht, das Betriebssystem bootete ein paarmal neu, und alles war wie vorher – allerdings musste die Aktivierung erneuert werden.

    Überhaupt ist das fröhliche CD Roulette um Treiber zu installieren, wie man es von früher unter XP kannte Geschichte. Bei bestehender Internetverbindung lädt Windows 7 die entsprechenden Treiber herunter, und bindet die Geräte ein. So habe ich bei der letzten Installation nicht eine einzige Treiber-CD einlegen müssen. Mein Canon Scanner und der Canon Drucker Pixma 4300 bekamen die richtigen Treiber, sogar die Wartungstools waren da. Neu ist auch die Option, ‚photorealistische Vorschaubilder‘ für Geräte und Drucker anzeigen und herunterladen zu lassen.  Das einzige, was die 64 Bit Version nicht einbinden konnte, war mein Raidcontroller – das lag aber daran, dass es für den Promise SX4000 aus Altersgründen gar keine 64 Bit Treiber gibt. Das ist a bisserl Schade, weil ich unter meinem Windows 7 Home Premium 64 Bit auf die 4 Festplatten am Controller nicht zugreifen kann..

    Am 1.März lief leider auch der Release Candidate von Windows 7 Ultimate, den ich testweise eingesetzt hatte aus. Zeit also das System upzugraden. Eigentlich wollte ich auf eine rechtmässig erworbene Home Premium wechseln. Nun ist aber von microsoft Seite aus nicht vorgesehen,  dass ein upgrade von Ultimate durchgeführt wird. Schließlich ist ja Ultimate schon die höchste Version. Was will man da noch upgraden? Darüber hinaus ist normalerweise bei Beta oder RC-Versionen immer zwingend eine Neuinstallation nötig. Wie gesagt: “normalerweise”. Es gibt aber trotzdem die Möglichkeit, sowohl über eine RC Version ein Upgrade zu machen, damit alle Einstellungen und Programme erhalten bleiben, und dies auch bei der höchsten Version, der Ultimate. Und was vielleicht genau so wichtig ist. Auch die Sprache lässt sich bei den Home Premium Versionen umstellen. Dies ist ein Feature, welches normalerweise nur die Ultimate beinhaltet. Es ist sogar ziemlich einfach: Sprachpaket herunterladen, auf die EXE. Datei doppelklicken, während der Operation die lp Datei schnell wegkopieren, bevor die Installationsroutine merkt, dass Sie auf einem falschen System ausgeführt wird, und die lp Datei wieder löscht (ging bei meinem schnellen Rechner nicht – aber durch einen beherzten Druck auf die Reset-Taste, blieb die extrahierte Datei auf der Festplatte, und die Setup-Routine fuhr in die Hölle. Dann 3 Befehle von der Kommandozeile aus eingeben, und einen Registrierungswert ändern, das ist alles. Selbst Bootlogo und Startbildschirm sind geändert.

    Wer wissen will, wie es geht, hier ein kurzer Workaround:

    Zuerst die deutschen Sprachdateien herunterladen für 32 Bit (hier klicken) oder die 64 Bit (hier klicken) Version. In der Exe ist die lp (language Pack) Datei. So geht’s:

    1. Die .exe durch doppelklick starten
    2. Dabei wird die lp.cab (das Language-Pack) in den selben Ordner kopiert
    3. Sobald die Datei komplett entpackt ist und angezeigt wird, muss man echt fix sein, und die Datei markieren, schnell kopieren und wieder einfügen (STRG + C und STRG + V). Bist du hier zu langsam, wird die Datei von der Installationsroutine wieder gelöscht. Tip: Wenn du’s nicht hinkriegst, Reset-Schalter drücken, wenn die Datei angezeigt wird.

    Wenn du die lp.cab im Ordner hast, solltest Du sie  am besten in ein Verzeichnis kopieren, welches schnell über einen kurzen Pfad zu erreichen ist (erspart Tipparbeit -> z.B. c:lp)

    Jetzt muss dieses lp nur noch mit folgenden Befehlen von der Kommandozeile mit Administratorrechten eingebunden werden:

    dism /online /add-package /packagepath:C:lplp.cab

    bcdedit /set {current} locale de-DE

    bcdboot %WinDir% /l de-DE

    Die Befehle sind nach und nach einzugeben. Der Pfad für den ersten Befehl ist abhängig davon, wohin ihr die lp.cab-Datei kopiert habt.

    Der erste Befehl bindet das LP ins System ein, dies wird eine Weile dauern! Er ist erst fertig, wenn ihr wieder am Eingabeprompt seid! Die anderen sind für Bootlogo , Welcome Screen und Anmeldung.Nach dem abarbeiten der einzelnen Befehle, sollte man noch in die Registry gehen (Windowstaste + R und „regedit“ eingeben)  und alle Sprach-Einträge außer folgendem löschen:

    HKEY_LOCAL_MACHINESYSTEM
    CurrentControlSetControlMUI
    UILanguagesde-DE

    Jetzt kann das System das erste mal neugestartet werden.

    Evtl. ist nach dem Neustart noch nicht alles korrekt umgestellt (z.B. war die Zeit noch in AM/PM Notation). Dies kann man dann noch umstellen, indem man in der Systemsteuerung unter dem Punkt „Zeit, Sprache und Region“ bzw. „Region und Sprache“ alles richtig anpasst: Formate: Deutsch (Deutschland); Aufenthaltsort: Deutschland; Tastaturen u. Spachen -> Tastauren ändern.. (dort kann man alles entfernen, was man nicht braucht)

    So, dies war das eine.

    Aber wie kommen wir überhaupt so weit, dass wir über einen Ultimate RC eine Home Premium drüberbraten können. Das ist auch nicht viel komplizierter. Man muss nur wissen wie es geht.

    Und weil du das bestimmt wissen willst, erklär ich’s dir jetzt!

    Zuerst musst du mit der Tastenkombination Windows + R  den Befehl “run” in Deutsch “ausführen” aufrufen. In das Feld mit der Bezeichnung ‘öffnen’, tippst du “regedit” (ohne Hochkomma) ein. Dann navigierst du zu folgendem Pfad:

    HKEY_LOCAL_MACHINESOFTWAREMicrosoft
    Windows NTCurrentVersion und änderst die beiden Werte Ultimate und Windows 7 Ultimate in

    And the Winner is: Windows 7

    die folgenden:

    And the Winner is: Windows 7

    oder:

    And the Winner is: Windows 7

    Wichtig: Achte darauf, dass die Namen absolut identisch mit denen auf der Installations-DVD sind, sonst klappt es nicht.

    im folgenden sowohl die deutschen, wie auch die englischen Bezeichnungen:

     

    And the Winner is: Windows 7

    And the Winner is: Windows 7

    Jetzt sind wir schon fast fertig. naja, sagen wir halb fertig!

    Als nächstes bootest du neu, und startest im laufenden System das Setup (nicht von der DVD booten, und das Setup starten!). Wähle im weiteren Verlauf upgrade, und du kannst problemlos upgraden (in unserem fall downgraden)

    Dies funktioniert bei normalen Retail-Versionen. Bei dem RC Kandidaten (Build 7100), müssen wir anders vorgehen. Zuerst muss der Inhalt der DVD in einen Ordner auf der Festplatte kopiert werden. Dann in den Unterordner “sources” navigieren, und die Datei “cversion.ini” mit dem Editor öffnen. Achte auf den Schreibschutz, und dass die Datei nicht zufällig als Textdatei gespeichert wird! Ändere in der Datei den Wert „MinClient=7233.0“ in „MinClient=7077.0„.

    Jetzt kann die Installation aus dem Ordner über die Datei “Setup.exe” gestartet werden.

    letzte Änderung: 16.3.2010 18:52 Uhr

  • Mailverwaltung mit Outlook leicht gemacht…

    ..oder: wofür gibt’s schließlich Regeln?

    Da ich ja die letzten 18 Monate meines Lebens damit verplempert habe dummen Menschen noch dümmere Fragen zu beantworten  (und ich das hasse wie die Pest), ein paar Dinge aber ganz nützlich sind für den täglichen Umgang mit dem Computer, die den meisten Usern aber nicht bekannt sind, werde ich hier mal ab und an, ein paar Tricks und Tipps zu Microsoft Office oder zu den Betriebssystemen Windows XP und Vista lose in den Blog streuen.

    Heute möchte ich auf den Regelassistent von Outlook aufmerksam machen. Ein sehr mächtiges Tool, um den E-Mailverkehr, bzw. die Verwaltung der Mails zu automatisieren.

    Ich nenne das  “Howto” mal: “Das Postfach im Griff mit dem Regelassistenten von Outlook”

    Der Hintergrund ist folgender:

    Ich habe mehrere E-Mail Konten, bei verschiedenen Providern. Der Vorteil? Eine Spam-E-Mail-Adresse, die ich angebe, wenn irgendwo eine Anmeldung von nöten ist. Meistens gibt’s hinterher Newsletter von allen möglichen Dienstleistern, die das ganze Postfach zumüllen. Dies muss aber nicht so sein:

    Folgendes kann man unter Outlook machen, damit die E-Mails nicht alle in den Ordner Posteingang gelangen, und man nicht auseinanderhalten kann, über welche Mail-Adresse die Mail kam. Zuerst erstellt man für jedes Konto einen eigenen Ordner:

    für jede Mailadresse einen eigenen Ordner erstellen

    Im oberen Bild sieht man deutlich, dass sich in 2 Konten jeweils 1 Mail befindet. Damit Sie dort angezeigt wird; müssen wir folgendes tun:
    Wir rufen den Regelassistenten von Outlook auf.:

    das Hauptfenster von Outlook. Oben im Menü gibt es den Punkt "Extras"

    Zu erreichen ist er über den Punkt “Extras” > “Regeln und Benachrichtigungen”. Ich habe den Eintrag im Menü für euch rot markiert. Soll ja ganz blinde Zeitgenossen geben..

    Das Fenster: Regeln und Benachrichtigungen

    Oben sieht man, dass ich für jeden Ordner eine eigene Regel erstellt habe.

    Nach dem Klick auf  “neue Regel” erscheint ein neues Fenster mit Namen “Regel-Assistent”:

    der Regelassistent: hier sollte man wissen was man will

    Hier erkenntlich die Haken, die gesetzt werden müssen, und in welche Ordner die eingegangenen Mails verschoben werden sollen.

    Die Haken müssen richtig gesetzt sein, ebenfalls muss man aufpassen, dass man die Option “auf bestehende Elemente anwenden” aktiviert, da sonst nur die Neueingänge gefiltert werden. Wenn alles fertig ist, im Regelassistenten auf den Button: ”Regeln jetzt anwenden” klicken. Aufpassen, dass man den obersten Ordner der Hierarchie anklickt, und die Option Unterordner mit einbeziehen (Wichtig! Bedenkt, dass eventuell die E-Mails im Ordner “gesendete Objekte” mit einbezogen werden. Dies kann unter Umständen nicht erwünscht sein. Startet dann lieber den Suchlauf aus dem Posteingang heraus).

    kurz vor dem Ziel: jetzt nur noch den richtigen Ordner wählen!

    Nachdem das Tool über die Datenbank gerasselt ist, sollten alle E-Mails in die entsprechenden Ordner verteilt worden sein. Einfach mal kontrollieren. Ist das Ergebnis nicht euren Erwartungen gemäß, gebt nicht Outlook die Schuld. Zu 99% habt Ihr was falsch eingetragen. Dann bitte nochmal kontrollieren.  Man kann die Nachrichten darüber hinaus auch noch mit Kategorien kennzeichnen, oder viele andere Dinge damit anstellen. Probiert einfach ein bisschen herum, so lernt man es am besten! Ich habe so auch  eine Regel erstellt, die sämtliche von GMX als Spam gekennzeichnete Mails gleich in den Junk-E-Mail-Ordner verschiebt. Denn viele Provider schreiben in die Betreffzeile einen bestimmten Text. Gmx zum Beispiel setzt den Textstring “*** GMX Spamverdacht ***” vor den originalen Betreff.  Über den Text kann man schön eine Regel erstellen, die nach genau diesem Textstring im Betreff sucht, und die Mails gleich in den Junk-Mail-Ordner verschiebt..

    Versucht bitte nicht eure E-Mails nach Schlüsselwörtern zu durchsuchen. Solche Versuche, über Schlüsselwörter im Text die Nachricht filtern zu wollen laufen meist ins leere, da mit Absicht Schlüsselwörter immer wieder falsch, oder mit Sonderzeichen geschrieben sind, oder gleich als Grafik (TIPP: auch wenn E-Mails schicker aussehen, wenn Sie im HTML-Format geschrieben sind, solltet Ihr die Option auf nur Text stellen. Hintergrund: Aus Sicherheitsgründen ist bei vielen Empfängern der Empfang von HTML- Emails nicht eingestellt, und dann sieht eure schicke Mail völlig verkorkst aus) eingebunden werden. Hier greift der Regelassistent nicht so gut! Möglich ist aber Mails von bestimmten E-Mail Providern (das ist der Textstring hinter dem @ Zeichen) ins Nirwana zu befördern. Dies habe ich bei einem Newsletter von “ientrynetwork.net” gemacht, der sich partout nicht daran gestört hat, dass ich mich aus dem Verteiler ausgetragen habe. Ebenso kann man natürlich auch E-Mails seiner Ex-Freundin und Ihres Anwalts gleich mit versenken.

    Es gibt fast unbegrenzte Möglichkeiten, also spielt ein bisschen damit rum. Feedback ist gern gesehen.

    Unser Mail Filter ist fast perfekt, was fehlt ist die Option, den Junk-Mail-Ordner regelmäßig zu leeren. Denn warum Müll länger als nötig verwahren?  Auch dies können wir schnell automatisieren. Klickt einfach mit der rechten Maustaste auf den entsprechenden Ordner, der euren Müll enthält, und wählt aus dem Popup -Menü den Eintrag “Eigenschaften”.

    weg mit dem Müll! Der Ordnerverwaltung sei Dank!

    Wechselt nun auf den Reiter “AutoArchivierung”, und setzt den Punkt auf den Eintrag “für diesen Ordner folgende Einstellungen verwenden”.  Ich habe dort eingestellt, dass Elemente, die älter sind als 7 Tage, automatisch gelöscht werden sollen. Diese Mails sollen auch nicht archiviert werden, was möglich wäre, sondern wirklich endgültig gelöscht.

    P.S. Dieser Beitrag bezieht sich auf Outlook 2007, der Regelassistent ist aber in den älteren Outlook-Versionen auch vorhanden. Übrigens auch im Vistaeigenen Mail Programm, und selbst in dem Uralt Programm Outlook Express….

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