NOKIA

  • Black Beauty vs. King Kong…

    …oder: warum ein betagtes Nokia N900 ein nagelneues Nokia X6 alt aussehen lässt..

    “Naja, wenigstens ist Sie hübsch…° – dieser Satz geht mir manchmal durch den Kopf, wenn ich mal wieder ein bildhübsches junges Ding kennen gelernt habe – um nach 2 Wochen enttäuscht fest stellen zu müssen, dass bei dem Supermodell mit dem genialen Körper leider sowohl auf Intelligenz, Empathie und Alltagstauglichkeit aus Gründen der besseren Optik verzichtet wurde.

    Was diese Einleitung mit der Überschrift und einem Handy zu tun hat?

    Mehr als Du denkst – es beschreibt nämlich eigentlich genau mein Verhältnis zum Nokia X6 – einem ziemlich aktuellen Handy-Modell des finnischen Elektroriesen.

    Auch dieses Handy habe ich erworben, weil mir das Design gefiel. Schwarz, schlank, elegant, und auf leichtesten Fingerdruck reagierend (nein, nein – ich rede WIRKLICH nicht von einer Frau).

    Und tatsächlich ist das beste, was man über das X6 sagen kann, dass es chic aussieht. Na gut, um fair zu sein, muss ich auch sagen, dass die Nokia Maps hervorragend sind. Aber leider ist die wirklich gut umgesetzte Software auf dem ziemlich kleinen Display schlecht zu sehen.

    N900-vs-X6.jpg

    (David gegen Goliath: X6 gegen N900 – Linux gegen Symbian. Schmalhans gegen Boliden. Der Sieg geht ganz klar an das N900! Zusammengeschoben ist es noch ca. 1/3 breiter als das X6 – mit herausgezogener Tastatur macht es sich doppelt so breit)

    Überhaupt – das Thema Display: Das ist mit 640 *360 Pixeln relativ klein. Vor allem aber ist es im Format sehr schmal. Bei einem Handy mit Internetfunktion, merkt man beim browsen auf Webseiten schnell: “Nee, macht keinen Spaß” – man sieht immer nur einen schmalen Streifen und scrollt sich einen Wolf, Warum Nokia selbst dem aktuellen Flaggschiff N8 nur das gleiche Pixelformat spendiert weiß wohl nur Nokia selber. Das Apple IPhone, gegen das es antritt quetscht auf sein Display 960*640 Pixel und ist damit das Maß der Dinge.

    Erstaunlich – vor allem, da es mit dem N900 ein Handy von Nokia gibt, welches mit einer Hardware-Ausstattung glänzt, die Ihresgleichen sucht. Das Display kommt mit 800 x 480 Pixeln zwar nicht ganz an das Iphone Format heran, ist aber das größte Display, welches die Finnen je bei einem Mobiltelefon verbaut haben. Das merkt man auch im Gebrauch. Die Anzeige ist wesentlich schärfer und Videos sehen brillanter aus. Obwohl es nicht die Farbtiefe von True Color hat, fällt dies bei Videos nicht auf.

    Dazu kommt ein weiterer Leckerbissen: Nokia war mal innovativ und spendierte dem N900  statt dem standardmäßig installiertem (und leider schon leicht angestaubtem) Symbian das Maemo Betriebssystem.  Und das ist mal wirklich eine Superidee gewesen!

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    Zusammen mit der leistungsfähigen Hardware des N900 (immerhin werkelt ein 800 Mhz Prozessor im N900 und dank Open GL2 ist selbst 3D Optik auf dem Display möglich) macht das arbeiten mit dem N900 einfach richtig Spaß. Der “Desktop” , ja, man kann das Display wirklich so nennen, hat mehr mit einem Windows Desktop gemeinsam, als mit einem Handy-Display. Der Desktop ist ein 4teiliges Endlosband, welches durch streichen über den Touchscreen weiter befördert wird. Die Icons lassen sich darauf völlig frei anordnen, Widgets kann man platzieren wo man möchte – und dank 3D sieht das alles auch noch richtig klasse aus..

    Aber nicht nur die Optik stimmt!

    Im alltäglichen Gebrauch spielt es das X6 nicht nur gegen die Wand, sondern nagelt es dort quasi fest:

    Navigation und die Berechnung gehen wesentlich schneller von statten, als unter dem neuen X6 Handy. Hier merkt man, dass entweder das Symbian-OS nicht optimal geeignet ist, oder die aktuell verbaute Hardware einfach eine Klasse schlechter.

    Aber auch Medienstreaming ging noch nie einfacher – unter Windows Vista und Windows 7 in der Systemsteuerung die Freigabe aktivieren, und wenn das Handy im WLan bekannt ist, werden im Media-Player  des Handys die Bibliotheken des lokalen Rechners angezeigt. Auf dem Foto links sieht man gerade eine aufgezeichnete Sendung mit Professor Lesch über die Geheimnisse des Universums – und dank Video-Adapterkabel lassen sich die über das heimische Netzwerk gestreamten Daten  auf dem Großbildfernseher ausgeben. Und das  in guter Qualität. Mit dieser Funktion kann man schnell mal in einem anderen Zimmer bequem Videos schauen ohne dafür ein Video-Kabel quer durch die Wohnung verlegen zu müssen.

    screenshot031.png

    (Ein “Screenshot” (ja, das kann man auch wie bei Windows machen) vom Media-Player –  unten links sieht man den heimischen Server –mit seinem unendlichem Vorrat an Videos und MUSICA E)

    Ein weiterer Punkt, der dafür spricht, dem älteren Handy den Vorzug gegen die neuen Modelle von Nokia zu geben, ist die Maemo-Community. Da Maemo auf Linux basiert, gibt es etliche tausend Tüftler, die kostenlose Apps veröffentlichen, und zum Teil sogar Multiboot Umgebungen schaffen. So gibt es unter Youtube etliche Videos von Programmieren, die mal eben statt dem Maemo das Android Betriebssystem laden, oder ein Debian Linux – selbst Windows 95 läuft (allerdings in der Anwendung Dos-Box). ich bin gespannt, wann der erste es geschafft hat, dort die IPhone Software zum laufen zu bringen..

    Jedenfalls macht diese Handy Lust auf mehr.

    Ich bin total gespannt, was alles noch kommt!

    letzte Änderung: 03.11.2010 00:17 Uhr

     

  • Two Weeks at a glance…

    ..oder: Leute, wie die Zeit vergeht!

    Wow! Ist es echt schon 2 Wochen her, dass ich den letzten Blogbeitrag veröffentlicht habe? Na, dann ist es ja kein Wunder, dass meine Besucherzahlen rückläufig sind. Wahrscheinlich glauben einige Leser, ich wäre verstorben, oder würde mich anderen, wichtigeren Dingen widmen.

    Okay, zum Teil ist es tatsächlich so – seit 6 Wochen bin ich nun in meinem neuen Job bei CENTURY , und dadurch, dass meine Arbeitszeit nicht unbedingt ein “Nine to Five” – Job ist, sondern ich meistens erst gegen 20:00 Uhr nach Hause komme (meistens aber später, da ich mehrmals die Woche noch rasch in die Kaufhöhle wetze, um mich mit proteinreichem tierischen Körperteilen und geschmacklich dazu harmonierendem Feldfrüchten zu versorgen), bin ich Abends platt wie eine Flunder!
    Ja wirklich, der ‘One and Only Womanizer’ Dr. Love pennt regelmäßig spätestens gegen 22:00 Uhr auf seinem, leider viel zu bequemen, Fernsehsessel ein, und wird erst wieder mitten in der Nacht wach –  Schande über mich! Was sollen meine weiblichen Fans jetzt bloß von mir halten?..

    Two Weeks at a glance…

    (Bild rechts: Bu-Bu machen! Kaum liege ich in meinem Fernsehsessel, plumpsen mir die Augen zu – also wirklich! Nein, ich weigere mich zu glauben, dass dies das Alter ist. Ich bin bestimmt nur von einer Tsetse-Fliege gestochen worden..)

    Dazu kommt, dass wir letztes Wochenende im Dortmunder HILTON Hotel eine Großveranstaltung hatten (mehr dazu unter www.kampfsportelite.com), welche ein voller Erfolg war.  Aber trotz dem tollen Wochenende: 2 Wochen am Stück arbeiten – da merkt man, dass der menschliche Akku langsam leer ist, und wünscht sich ein erholsames Wochenende nur für sich alleine herbei!

    Deshalb habe ich mich dieses Wochenende mal komplett ausgeklinkt.  Egal wer angerufen hat – ich habe das Telefon schellen lassen. Ich hatte echt keinen Bock zu quatschen…

    Nee nee, heute war voll der “Dr. Love Relax – Day”!

    Und da mir seit Wochen die Knie tierisch schmerzen, habe ich heute mal etwas gemacht, was ich seit Urzeiten nicht mehr getan habe: Ich habe mir ein heißes Bad eingelassen, und dort ein Rheuma-Mittel (hoffentlich ließt das jetzt kein weiblicher Fan!) rein gequirlt. Und das Medikament hat echt geholfen – nach ein paar Minuten waren die Schmerzen im Knie verschwunden.

    Aber es ist schon erstaunlich, was in 2 Wochen abseits vom weltlichen so alles passiert:

    Da heiratet meine alte “Harley-Tucke” Torsten heimlich still und leise. Manno, das ist ja als würde die berüchtigte Rockergang Bandidos auf einmal zu Mönchen mutieren, und von der Kirchenkanzel Nächstenliebe predigen.

    Voll doof so was – So langsam sind alle meine Kumpels verheiratet – einige sogar Väter! Ich bin so ziemlich der einzige, der lieber mal hier und dort ein bisschen die Mädels antestet, um dann enttäuscht fest zu stellen: Neeee! Passt nicht: Zu jung – zu alt – zu doof – zu schlau – zu ruhig – zu hibbelig…

    Aber nächstes Wochenende soll ich Ihn mal wieder in Werl besuchen. Seine Frau Claudia hat extra für mich ihre Freundin (die auch Single ist) eingeladen. Hehe, ja Frauen haben dieses Kuppel-Gen..

    Die junge Dame, die extra für mich kommt ist Krankenschwester. Das hört sich höchst verheißungsvoll an – denn erstens haben Krankenschwestern von Haus aus keine Scheu vor Körperflüssigkeiten, und zum anderen ist’s ja ganz praktisch, wenn man(n) im Alter später seine Pflegerin dabei hat..

    Apropos Alter: Da haben wir nach der Messe noch so alle bei einander gestanden, uns auf den LKW gewartet, der die letzten Exponate abholt, da kam die Sprache irgendwie aufs Alter, und dass ja niemand in der Firma über 50 Jahre alt wäre. “Ähh”, meldete ich mich zu Wort, “doch – ICH!”.  Die Frau des Geschäftsführers wollte das nicht glauben. Sie kam gar nicht drüber hinweg, dass Sie mich 10 Jahre jünger geschätzt hatte. Sie meinte sogar, ich wollte Sie veräppeln.

    Ha ha! Das ist das einzig Gute: Wer jung aussieht, kriegt auch die jungen Dinger – egal, wie sehr die Knochen schon knirschen..

    Tja, was gab’s noch in den 2 Wochen?

    Ich habe eine Beziehung beendet, die von vornherein unter keinem guten Stern stand! Nein, nein – diesmal ist mal nicht Weibsvolk betroffen, sondern die Rede ist von meinem NOKIA X6. Nachdem mir Vodafone das Handy trotz erneuter Fehlerbeschreibung wieder unrepariert zurück geschickt hatte, ich aber die plärrenden Minilautsprecher und die miserable und völlig überbelichtete Kameraqualität nicht akzeptieren wollte, hatte ich den Kanal voll! Diese teure Stück Elektroschrott wurde von mir dahin geschickt, wohin es gehört – ins Klo! Absolut folgerichtig, denn damit der Akku nicht wie eine mexikanische Springbohne im Gehäuse rumpolterte hatte ich den Energieriegel mit 3lagigem Klopapier fixiert. So kam denn letztlich zusammen, was zusammen gehört…

    Der Nachfolger ist nicht das neue N8, welches in den Tests zerrissen wurde, sondern das etwas ältere N900 mit NAEMO Betriebssystem.  Dies habe ich als Kundenretoure, welche nur einen Tag in Betrieb war, originalverpackt erstanden. Eine Option wäre auch das Apple IPhone gewesen, welches demnächst für 99,00 Euro bei vodafone erhältlich ist – aber ich muss sagen, dass mir vodafone mit seiner Kundenpolitik langsam tierisch auf die Eier geht. Da werde ich den Teufel tun, und dort nochmal einen Vertrag abschließen…

    Datum letzte Änderung: 17.10.2010 22:40 Uhr

  • BOAH! Sind die Dick, Mann..

    .oder: Aua! Mir qualmen die Socken!

    Dortmund – Manno! Meine Füße sind echt am qualmen. Und Sie fühlen sich an, als würden Sie grade mal in einen Schuhkarton der Größe 52 passen!

    Das kommt daher, weil ich mir masochistengleich am Sonntag bei dem Unwetter gedacht habe: „Egal wie das Wetter ist – DU LÄUFST!“ Da die Straßen aber nass waren konnte ich da nicht mit meinen Nikes rumlaufen, sondern derberes Schuhzeug war gefragt. Also die Nubuk-Boots rausgekramt. – Leider hatte ich vergessen, dass ich in denen Blasen bekomme, wenn ich nicht auch dicke Socken drin trage. Deshalb verspürte ich auch nach der Hälfte der Strecke das charakteristische Pieken unter den Fußsohlen.

    Egal – Genug geklagt! Mein Ziel, mich von 128 auf 93 Kilos runter zu latschen ist zwar voll im Soll – so habe ich in knapp 3 Wochen 10 Kilo Gewicht verloren (bin momentan auf 116,9) – aber  das ist schon ein hartes Brot. Jeden Tag (und bei jedem Wetter) zwischen 13 –15 Kilometer marschieren (können auch schon mal 20 werden), das geht doch mehr an die Substanz als man glaubt.

    RundtourRomergpark

     

    (Mit dem NOKIA X6 und der neuen Sportstracker-Software in Google Earth exportierte “Wanderstrecke” Die gelbe Linie ist meine Strecke. Über Hombruch in den Romberpark – eine kleine und eine große Seerunde, und wieder Retour, summa summarum 13 Kilometer in 2 Stunden)

    Dazu kommt die komplett andere Ernährung (hauptsächlich Gemüse, wenig Fleisch), der völlige Verzicht auf Alkohol.

    Man merkt, dass der Mensch ein Gewohnheitstier ist, da die ersten Abende automatisch der suchende Blick im Kühlschrank die Flasche Bier ergriff. Jau, da muss man schon verdammt Willensstark sein, um statt dem leckeren Pils, das Wasser mit Limettenkonzentrat zu süpseln.

    Na gut, heute habe ich mal gesündigt – ich hoffe, ich werde nicht gleich ins Fegefeuer geworfen. Da ich die letzten Wochen täglich zwischen 2.000 und 2.500 Kalorien weniger zu mir genommen habe, als ich verbrannt habe, war so alle 3-4 Tage ein Kilo Fett runter.

    Na gut; “Unternehmen Knackarsch” habe ich nicht bis zum Anfang des Sommers geschafft, aber wenn ich auf dem Weihnachtsmarkt wieder aussehe wie ein Adonis, und nicht wie ein Buddha, dem die Mädels über den Bauch streicheln wollen, ums sich was zu wünschen, kann es ja vielleicht doch noch klappen zu Weihnachten neben einem kleinen Haserl auf dem Bärenfell vor dem Kamin zu liegen.

    BOAH! Sind die Dick, Mann..

    (Immer wieder schön, ist das Lichterfest im Westfalenpark. Und ich komm sogar umsonst rein mit dem Dortmund Pass, hehe)

    Naja, dieses Wochenende – am 14.8. – ist ja erst mal Lichterfest im Westfalenpark. Da will ich hin. Zur Generalprobe, ob mein Hintern schon wieder “Weibsvolktauglich” ist. Und traditionell ist das letzte Augustwochenende das bekannte Hombrucher Straßenfest, welches natürlich auch nicht ohne mich stattfindet! Bis dahin habe ich ja sicher auch noch mal 3-4 Kilo runter.  Mädels zieht euch warm an…

    letzte Änderung: 11.08.2010 11:47 Uhr

  • WANTED! DEAD OR ALIVE! A LITTLE NOKIA CELLPHONE…

    …oder: wie lange dauern 2 Tage Lieferzeit?..

    Dortmund, Herzebrock – Kennt ihr das? Man kauft etwas, und kaum hat man einen Sonderwunsch, oder eine Reklamation, ist von dem netten Verkäuferlächeln nur noch eine diabolische Fratze über, die dich hämisch angrinst.

    So geht es mir momentan mit meinem NOKIA X6 Handy. Wie ich bereits in einem früheren Artikel berichtet habe, ist meins wohl eher ein Montagsgerät gewesen, und ich habe es zwecks Umtausch gegen ein N97 wieder zurückgeschickt. Die nette Vodafone Kundenbetreuerin sagte nämlich am Telefon, ich könne es umtauschen, wenn ich unzufrieden wäre. Nun, und das war ich. So weit so gut. Behaltet die Aussage mal im Hinterkopf..

    Und dröseln wir also mal die Timeline auf, damit du dir ein Bild des Vorgangs machen kannst. Am 13. 7. bestellte ich das Nokia X6, welches am 14. 7. verschickt, und am 16.7. morgens geliefert wurde (Lieferzeit 2 Tage). Wegen der vielen Mängel sandte ich das Gerät am 19.7. an Vodafone zurück, mit Begleitschreiben des Umtausches. Ich bekam die Bestätigung des Wareneingangs bei Vodafone am 21.7.. (Lieferzeit 2 Tage). Am 23.7. bekam ich eine SMS, dass das Handy versandt worden wäre. Am 26.7. rief ich an, um nachzuhaken, wo das Austauschhandy bleibt, da ich bis dato noch keine Lieferung erhalten hatte, und die Zustellung eines Pakets sicher nicht mehr als 3 Werktage dauert.

    SO! Und ab jetzt wird’s kompliziert!

    Wie du merkst, haben wir den normalen Weg verlassen, und bewegen uns nun in Richtung Chaos. Denn man hatte mir in der Versand SMS nicht (wie gewohntermaßen) mitgeteilt, welcher Transporteur beauftragt wurde, und welche Tracking-Nummer das Paket hat, sondern diese Textstellen fehlten. Das machte es für mich natürlich unmöglich den Verbleib des Pakets zu recherchieren. Diese Infos sollten ja wohl bei vodafone erhältlich sein. Also die 1212 angerufen, und freundlich um Auskunft gebeten. Die Dame von der Hotline stellte mich in die Warteschlange und hielt Rücksprache mit dem Lager in Herzebrock…

    WANTED! DEAD OR ALIVE! A LITTLE NOKIA CELLPHONE…

    (Wie lange dauern 2 Tage Lieferzeit? in der Regel 48 Stunden – es kann aber wie bei Buzz Lightyear auch in Richtung „bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter“ gehen) 

    “Ja”, war daraufhin ihre Auskunft, ”das Handy ist verschickt worden, aber es ist nicht umgetauscht worden, weil es starke Gebrauchsspuren aufweist. Außerdem ist damit länger als eine Minute telefoniert worden..”. LÄNGER ALS EINE MINUTE? Ja klar, wer kann denn in einer Minute testen, ob freisprechen funktioniert, wie die Sprachqualität mit Headset oder ohne ist. Das beste: Es wurde nicht nur nicht umgetauscht, es wurde nicht mal repariert. Die diversen Mängel die ich außerdem noch aufgeführt hatte, als da wäre klappernder Akkufachdeckel, miese Sprachqualität bei lautsprechen, unscharfe und überbelichtete Fotos wurden einfach ignoriert. das Handy lag also 2 Tage nur in Herzebrock rum, bevor man sich entschied es mir wieder auf’s Auge zu drücken.

    Man sagte mir aber zu, dass das Handy bis SPÄTESTENS zum Wochenende bei mir sein sollte, da die Sachbearbeiterin den Vorgang schon gebucht hätte. Die Woche verging – kein Paketdienst kam.

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    Jedenfalls keiner, der mir mein Handy bringen wollte. Dafür kamen 2 andere: der erste brachte mir einen Original NOKIA X6 Akkufachdeckel. In der Zeit hatte ich nämlich über AMAZON einen neuen Akkufachdeckel für 6 Euro und ein paar Tote erstanden, der normalerweise bei NOKIA 18 Euro kostet. Das Ding hatte ich Samstag bestellt, und am Dienstag wurde es geliefert. (Lieferzeit 2 Tage)

    Ebenso kam meine neue Pfeffermühle von emsa, die ich auch bei AMAZON für 14,95 bestellte. Bei der alten, die mehrere Jahre problemlos ihren Dienst versah, war das Mahlwerk geschrottet.

    emsa salzstreuer

    Lieferzeit? Genau 2 Tage!! Ihr bemerkt eine gewisse Kontinuität bei den Lieferzeiten? Genau! Ich auch!

    Nun, die Woche ging, das Wochenende kam – nur eines kam nicht: Mein Handy!

    Also Samstag Nachmittags wieder die Kundenbetreuung angerufen (ist es eigentlich für ein Unternehmen ein schlechtes Zeichen, wenn man als Kunde ausgerechnet die Nummer der Beschwerdestelle auswendig kennt?)..

    Der Mitarbeiterin am anderen Ende also wieder erklärt, dass ich seit 8 Tagen auf mein Handy warte, aber wohl letztlich niemand weiß, wo es ist, denn wie bereits gesagt, war weder Paketnummer noch Versender hinterlegt. Mir drängte sich der Verdacht auf, dass mein Paket ungescannt und ohne Aufkleber das Lager verlassen hat, und nun irgendwo in Deutschland in einem Lager liegt – oder bereits von einem “LKW gefallen” ist.

    Die Dame wollte das so nicht glauben, und fing an, mir die Tage vor zu rechnen: “Also, am 23. ist es versandt worden, dann ist es Montag raus, und dann kann es schon mal zu Verzögerungen kommen..” – Letztlich wollte Sie mich bequatschen ich sollte nochmal bis Montag warten, dann würde das Handy bestimmt kommen. Neee! ich unterbrach ihre Milchmädchenrechnung energisch! Ich sagte ihr, wie ich die Angelegenheit sehen würde, und wenn vodafone keine Ahnung hat, wo mein Handy ist, sollen Sie mir gefälligst ein neues schicken, und mich nicht versuchen mit faulen Ausreden hinzu halten. Im Vorgang stellte Sie dann fest, dass es noch keinen Zustellversuch gab – eigentlich stand bezüglich des Versands überhaupt nichts im Vorgang. Das machte Sie dann doch stutzig..

    Da Sie aber im Lager Herzebrock niemanden am Samstag erreichen konnte, sondern erst wieder am Montag, habe ich bereits angedroht, dass, sollte ich bis Montag Mittag keine Infos bezüglich des Handys haben, wird die Einzugsermächtigung storniert, und es gibt kein Geld mehr für vodafone. Schließlich sind Vertrag und Handy kausal miteinander verbunden, und mein altes N95 habe ich schon bei ebay verkauft. Was soll ich dann noch mit einem Mobilfunkvertrag?

    Ein Vorteil hat’s ja. Wenn ich ein neues X6 bekomme schick ich’s gleich unbenutzt zurück, damit ich doch das N97 krieg….

    letzte Änderung: 01.08.2010 08:57 Uhr

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  • „Size does doch Matter!..

    ..oder: Das NOKIA X6 im Testeinsatz..

    Dortmund, Espoo – Noch letzte Woche habe ich mich über Nokia aufgeregt, weil ich als N95 Benutzer weder die Geräteinterne Navigationssoftware “kostenlos für immer” bekommen konnte, noch die NOKIA Sportstracker Software in der neuen Version kompatibel mit meinem “alten” Handy ist.

    Der Zufall wollte es, dass mein Vertrag ein Upgrade auf ein neues Handy zuließ. Mein Mobilfunkanbieter bot mir das N97 ‘Mini’ für 99,00 Euro an. Für die kleine Ausgabe des N97 erschien mir das dann doch zu teuer. Ich suchte weiter, und da fiel mir das X6 von Nokia auf, welches optisch sehr schick war, und auch von den technischen Daten überzeugen konnte. Dies kostete nur 29,90 beim gleichen Tarif (ich hatte die Daten-Flat + Festnetz-Flat für 39,90 gebucht, da durch Nutzung der Navigationssoftware reichlich Daten aus dem Internet abgerufen werden, und ich bei meinem alter Tarif nur 8 MB Datenpakete für 10 Euro dazu gebucht hatte. Da jedes zusätzlich Megabyte richtig ins Geld geht, bin ich mit der Datenflat nun auf der sicheren Seite.

    Und so hätte eine wunderbare neue Liaison beginnen können. Doch leider stand die Beziehung zwischen mir und dem X6 von Anfang an unter keinem guten Stern.

    Dies begann schon bei der Lieferung. Ich bestellte das Handy nämlich online – was ich bei vodafone übrigens nur noch mache, da ich in den Shops die Erfahrung gemacht habe, dass die lieben Herren Shop-Verkäufer nur an Umsatz, aber weniger an qualifizierter Beratung interessiert sind, was in der Vergangenheit für einige Verstimmung bei mir gesorgt hat. Deshalb kann ich dieses Vorgehen nur jedem empfehlen.

    Überhaupt gibt es keinen Grund Handys in den Shops zu kaufen, da meistens Online saftige Vergünstigungen drin sind. So sparte ich die Anschlußgebühr in Höhe von 24,95 (inwiefern eine Anschlußgebühr anfallen kann, wenn man seine SIM-Karte von einem Handy ins andere steckt, ist mir bis heute allerdings schleierhaft; vielleicht kann mir da mal jemand die Logik dahinter erklären) , und bekam für die Dauer des Vertrags 24 mal 5,00 Euro Gutschrift.

    Doch verlassen wir mal den Bereich des schnöden Mammons, und kommen zurück auf das Handy. Dienstag Abend habe ich das Handy online bestellt, und am nächsten Morgen  – es war Mittwoch – bekam ich eine SMS mit der Paket Tracking Nummer, damit ich überprüfen konnte, wo sich das Paket grade befand. Und das befand sich in Bielefeld im Einlieferungslager.

    Am Donnerstag hatte ich einen Termin, und während ich mich so fertig machte, checkte ich nochmals kurz nach: Die Info zur Trecking Nummer, sagte, dass sich das Päckchen mit dem Handy immer noch in Bielefeld befand. “Na, schade, dann wird das vorm Wochenende wohl nix..”, dachte ich mir, weil ich Freitag auch unterwegs wäre, und dass Samstag geliefert wird, ist ja auch nicht bei allen Paketdiensten selbstverständlich.

    Mit diesem Gedanken ging ich in die häusliche Nasszelle, um mich zu duschen. Während ich duschte, hörte ich unten einen Wagen vorfahren und ebenfalls am Klang konnte man erkennen, dass ich eine Schiebetür öffnete. Es musste also ein Lieferwagen sein. “Das ist jetzt aber doch wohl nicht das Handy!”, schoss es mir durch den Kopf! DOCH! Es schellte bei mir. Suuper! Also erst mal das Fenster aufgerissen, und wie ein Asozialer runtergebölkt: “Moment!”

    Plädernass und voller Seife ‘nen Bademantel übergeworfen, und  das Päckchen in Empfang genommen. Der Mann vom Paketdienst sah mich mit einem seltsamen Blick an – ich wollte gar nicht wissen, was er dachte! Das Päckchen war sehr leicht, und ziemlich klein.. Hmm – ich dachte, unüblich für meine bisherigen Telefonsendungen.. Doch egal. Ich nahm den Duschvorgang erneut auf, um die Seiifenreste abzuspülen. Gutgelaunt und wohlriechend öffnete ich die braune Umverpackung, und zum Vorschein kam ein blauer Nokia Karton, der nochmal um einiges kleiner war als die Versandverpackung.

    N95 vs X6 Bild 1

    (2 Jahre Differenz – 300% weniger Zubehör. Das einzige Kabel ist ein stummeliges USB-Kabel von 20 Zentimeter Länge)

    Im Karton: das NOKIA X6, welches mir sehr winzig erschien, der Akku für das X6, das bekannte Kompaktladegerät (welches ich gar nicht ausgepackt habe, da es identisch mit dem des N95 ist), ein Micro-USB-Kabel (mehr dazu später), ein Headset, Bedienungsanleitung, und eine Mini CD mit der Ovi-Suite. Ende..

    Ich drehte den Karton nochmals um, ob ich was übersehen hatte. das erschien mir nun doch für ein 400,00 Euro Handy ziemlich kläglich. Doch leider war in dem Karton nicht mehr drin. Überhaupt: Das USB-Kabel ist ein Witz. NOKIA nennt es Micro-USB-Kabel, doch die korrekte Bezeichnung müsste Mickrig-USB-Kabel heißen. Es ist grade mal 20 Zentimeter lang. Wo soll man so ein pieseliges Dingen vernünftig einstecken, ohne dass das Handy in der Luft hängt.

    Der Versuch über PictBridge mit meinem Drucker ‘CANON Pixma 4300’ Bilder auszudrucken endete damit, dass ich nirgendwo das Handy ablegen konnte. Dieses Stümmelchen lässt sich nur mit einer Verlängerung vernünftig anschließen. Das bedeutet, dass man nicht ein, sondern 2 Kabel mit sich rumtragen muss, falls man mal Datentransfer an andere Rechner machen möchte. Da hätte man lieber ein richtiges USB-Kabel beilegen sollen, und dem X6 einen Karten Slot für Micro SD Karten. Die kann man vor Ort mal in ein Kartenlesegerät schieben, und muss dafür kein Kabel mit sich rumschlörren.

    Ebenfalls vermisste ich das CA-75U Video Übertragungskabel, das beim N95 noch netterweise dabei lag. Dieses Kabel allein schlägt normalerweise als Originalzubehör mit 38,00 Euro zu Buche. Bei einem Multimedia Handy, welches auch Videoausgabe am TV ermöglicht, sollte dies wohl als Zubehör beiliegen.

    Auch das Autoladekabel, welches beim N95 mit dabei lag, fehlte. Doch darüber machte ich mir erst später Gedanken – ich hatte schließlich noch einen Termin.

    Also schnell den Akku in das Handy einlegen und los.. Ja von wegen. Der Akkudeckel ist ein Stück billiges Weichplastik, welches über die ganze Rückseite geht, und mit winzigen Befestigungsnasen am Handy einrastet – besser wäre zu sagen: einrasten soll. Denn das tut er nicht. Ich konnte drücken, wie ich wollte. Der Deckel passte nach dem entfernen nicht mehr ins Gehäuse.  Erst das aufbiegen der Nasen mit einer Zange ließ den Deckel einigermaßen fest erscheinen. Doch beim tragen des Handys in der Hand klappert und schlägt der Akku merklich im Gehäuse. So eine billige Befestigungsmethode würde ich vielleicht bei einem 20,00 CallYa Handy erwarten dürfen, aber nicht bei einem Gerät, welches auf der NOKIA Evolutionsstufe ganz weit oben steht. Die Handyforen sind übrigens voll mit dem Thema “nicht schließender X6 Akkudeckel”. Damit das nervende klappern aufhörte, habe ich an der Seite des Akkus ein Stück weiches Küchenpapier reingestopft. Vielleicht kann ich das ja als “Nokia-Antiklappertool” bei ebay vermarkten?

    Wäre schön, wenn es dabei bliebe, dass dies das einzig Negative wäre, was es zu berichten gibt. Doch leider geht die Liste munter weiter.

    Mit meinem neuen Handy in der Tasche machte ich mich auf den Weg in die City. Natürlich hatte ich die Bedienungsanleitung zu Hause gelassen, da ich mir dachte, als ITler wirst Du wohl noch in der Lage sein ein Handy zu benutzen.

    Während ich an der Haltestelle auf die Bahn wartete, wurde diese Überlegung Ad Absurdum geführt. Denn ich wollte ein Telefonat führen und deshalb eine Nummer wählen. Tja, wie gesagt: Ich wollte. Denn dabei blieb es! Ich drückte am unteren Ende des Handys auf die Menütaste. Es passierte: NIX..

    Jedenfalls nichts sichtbares. Denn da die Sonne schien, konnte man auf dem stark spiegelnden Display nicht sehen, was dort passierte.

    Schemenhaft wurde etwas angezeigt, man konnte aber absolut nicht erkennen, was mir das Handy sagen wollte!Erst in der Kunstlicht-Umgebung der Bahn konnte ich wieder sehen, was auf dem Display angezeigt wurde. Dies bedeutete aber nicht, dass mir das in irgendeiner Weise weiter geholfen hätte: “Zur Freigabe von Bildschirm und Tasten Sperrtaste drücken” erschien abgedunkelt auf dem Display.

    Soso.. Sperrtaste.. ich drückte auf alle Tasten, die ich fand. Das Handy  blieb stumm!… Ich wurde langsam nervös. Sollte ich tatsächlich langsam zu alt sein für meinen Job? Wenn es mir schon nicht mehr gelingt ein Telefon zu bedienen, kann man schon ins grübeln kommen, oder?

    Ich schaute genauer hin. Die mittlere Taste auf der Seite war ein Schieber – keine Taste! Ich schob den Schieber also probeweise nach unten. Tadaaa! Das Display wurde hell.. “Aha”, also nur unklar beschrieben. Korrekt wäre dann wohl gewesen: “Zur Freigabe Schieber nach unten bewegen”. Jaja, nennt mich ruhig Erbsenzähler; aber ein Schieber ist nun mal kein Schalter, hehe..

    Okay, also los: Display leuchtet – wo muss ich drücken? Ich versuche die grüne Taste – umgehend erscheint ein Hinweis, dass ich die Sprachbefehle trainieren soll. Will ich das jetzt? Nöö..

    Nächster Versuch – ich drücke die mittlere Menütaste. Statt einem Menü erscheint die mittlerweile bekannte Meldung: “Zur Freigabe von Bildschirm und Tasten Sperrtaste blabla..” – langsam bin ich genervt von diesem verzwicktem Ding mit psychopathischem Eigenleben. Okay, telefonier ich eben NACHDEM ich die Bedienungsanleitung gelesen hab. Aber wenigstens Musik müsste gehen.

    Also das Head-Set rausgekramt und oben ans Handy angeschlossen. Und schon der nächste Wermutstropfen:  ich weiß zwar nicht, wer aus der Marketing oder Versand Abteilung bei NOKIA dafür zuständig ist, aber wer um alles in der Welt, legt zu einem SCHWARZEN Handy ein WEISSES Head Set? Das sieht einfach Panne aus! Positiv ist, dass man die billigen Ohrhörer, die bei jeder Kopfbewegung aus den Ohren purzelten, gegen die Version mit Silikonstöpseln getauscht hat.

    Diese Weichgummiproppen kann man sich bis zum Trommelfell schieben, damit die Musik mit ausreichendem Druck ankommt. Denn Nokia Handys haben eine katastrophale Ausgangsleistung. Ich hör nun mal gerne House und Techno – Da muss die Musik auf “S” abgespielt werden. Echt blöd, wenn nur ein säuseln ankommt.

    X6 MP

    Multimedia ist aber nicht nur Ton. Es ist auch Bild und Video. Tja, schön für diejenigen, die das Video-Adapterkabel haben. Einstecken, Kabel wird erkannt und das gespeicherte Video auf dem Fernseher ausgegeben. Ganz einfach. Das klappt richtig gut.

    Dann aber wieder etwas, was mir negativ auffiel: Die eingebaute Kamera ist trotz 5 Megapixel eher zweitklassig. Da mein N95 mit der gleichen Zeiss Optik wesentlich bessere Bilder macht, liegt es vielleicht an Fertigungstoleranzen. Wie auch immer, die mit Blitz aufgenommenen Bilder haben einen weißen Schleier, und die Fotos sind im ganzen nicht 100% scharf.

    Des weiteren hatte das Telefon unglaublichen Kontaktbedarf. Während es bei mir in der Hosentasche vor sich hin schmollte, rief es ungewollt ca 10 Telefonnummern an. Mehrere davon mehrmals. Da das Display auf leichtesten Druck und Wärme reagiert, muss man echt aufpassen, dass man den Schieberegler betätigt, bevor man das Teil in die Tasche steckt, sonst kann’s teuer werden.

    Okay, bis jetzt könnte man fast glauben, ich will das NOKIA X6 schlecht reden. Dem ist nicht so. Ich gebe nur meine Erfahrungen und Gedanken wieder. Aber jetzt kommen wir zu der Rubrik, in der das X6 richtig klasse ist!

    Die Rede ist vom Navigationssystem. Das aktuelle OVI-Maps ist kostenlos und navigiert einen sowohl zu Fuß, als auch mit dem KFZ sprachgesteuert zu jedem Ziel. Ich habe es bei mehreren stundenlangen Spaziergängen getestet. Warum Vodafone die alte Version installiert hatte, zusätzlich noch die eigene hausbackene Navigationssoftware, die nicht mal kostenlos ist? Tja, das weiß ich auch nicht..

    Aber dank Ovis Suite wurde ich darüber informiert, dass es eine neue OVI-Map Version gab, und habe direkt aktualisiert. Dank 16 Gigabyte Speicher kein Problem. Heute habe ich einen langen Spaziergang getätigt, um der Navi-Software mal auf den Zahn zu fühlen. Auf dem Hinweg nutzte ich die neue Sportstracker Software. Sie hinterließ einen sehr guten Eindruck. Das neue “Look and Feel” passt gut. Nachdem ich so knapp 6 Kilometer aufgezeichnet hatte, schaltete ich die Ovi-Maps ein.

    Ovi Maps Startcenter

    (Die neue Version der OVI Maps. Die ist mal richtig gut gemacht.)

    Tja. 2 Programme, die gleichzeitig auf den GPS Empfänger zugreifen? Das funktioniert scheinbar nicht. Die Software konnte keinen Satelliten finden. Nach beenden der Sportstracker Software funktionierte OVI Maps aber augenblicklich. Wie oben auf dem Bild ersichtlich bieten die OVI Maps nicht nur reine Auto-Navigation. Auch das bereisen von Innenstädten zu Fuß wird hervorragend unterstützt. Allerdings war keine Sprachausgabe installiert. Bei einem Flat-Datentarif kein Problem: Auf die Frage: “Wollen sie nun die deutsche Benutzerführung herunterladen” mit Ja geantwortet, und in knapp 10 Minuten waren die Dateien heruntergeladen und installiert. Ich lud mir die weibliche deutsche Menüführung herunter – wie doof.. wo doch jeder weiß, dass ich nie das tue, was “Frau” mir sagt! Ich machte mich auf den Rückweg nach Hause. Das schöne bei der Sache – man kann ein Konto erstellen und seine Position freigeben. Diese wird dann immer online übertragen, und kann in Facebook oder google latitude angezeigt werden. Ob ich das mache ist aber fraglich.

    Möchte ja nicht, dass meine Freundinnen wissen, wo, oder mit wem ich mich grade rumtreibe, gelle…?

    Interessant bei der Navigation per pedes – selbst Feldwege ohne Straßenbezeichnung werden erfasst, und man wird zuverlässig geführt. Die Stimme spricht auch während der Musikwiedergabe von MP3s. Allerdings nicht bei Radio-Empfang, Das ist zwar nicht perfekt, lässt sich aber verschmerzen. Dass ich absichtlich mehrmals falsch gegangen bin (sogar querfeldein), brachte meinen weiblichen Dschinn nicht aus der Ruhe. Stoisch plapperte Sie was von Routenneuberechnung, um mir die neue Route zu präsentieren.

    Abschließend lässt sich sagen: Das Nokia X6 könnte ein Kracher sein, wenn die Verarbeitung wertiger wäre, und man nicht das Gefühl hätte, dass Nokia auch beim beilegen des Zubehörs die Taschen zugeknöpft hatte.

    Dass die Kamera ein Montagsmodell ist, der Akku im Gehäuse rumklappert wie ein Rudel mexikanischer Springbohnen,  und der Akkudeckel aus billigstem Plastik besteht, trübt wirklich das Bild des ansonsten tollen Handys.

    P.S. Natürlich werde ich google Latitude doch nutzen, um meine Position anzuzeigen. Ich kann einfach an keinem technischen Gimmick vorbeigehen, ohne es auszuprobieren.. ;-)

    letzte Änderung: 19.07.2010 09:24 Uhr

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