Hardwaretests
Hardware
Im Bereich Hardwaretests werden in unregelmäßiger Reihenfolge Geräte aus allen möglichen Rubriken unter echten Arbeitsbedingungen getestet. Hier werdet Ihr mit Sicherheit keine abgekupferten und auf positiv getrimmten Presseinformationen finden.
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worum geht es hier?
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Im Bereich Hardwaretests werden in unregelmäßiger Reihenfolge Geräte aus allen möglichen Rubriken unter echten Arbeitsbedingungen getestet. Hier werdet Ihr mit Sicherheit keine abgekupferten und auf positiv getrimmten Presseinformationen finden.
Die Teufel Power Hifi Bluetooth Box im Test
Preis/Leistungsverhältnis - 76%
Aussehen - 82%
Verarbeitung - 87%
Haptik - 89%
Kompatibilität - 71%
Aufbau - 85%
Klang - 90%
83%
Gesamtergebnis
Der Teufel Power Hifi Lautsprecher ist eigentlich ein physikalisch getrenntes 3-Wege System mit Hochtöner, Mitteltöner und Basslautsprecher - jeweils in getrennten "Kisten". Über die zentrale Steuereinheit im Hochtöner werden die einzelnen Komponenten per Kabel mit Signalen versorgt. Das besondere ist die Möglichkeit die Boxen kaskadierend zu betreiben. Egal on eine, zwei, drei oder viele - man verbindet Sie einfach per XLR-Kabel und eine als Master betriebene Box steuert alle "Companions". Eine Grenze setzt nur das persönliche Bankkonto, denn die Boxen kosten im regulären Verkauf 1.300 € pro Stück. Das Preis/Leistungsverhältnis ist während meines Tests gut, da es im "Wintersale" fast 50% Rabatt auf diese Box gab. Ich habe pro Stück 750,- € bezahlt. Das ist zwar auch nicht grade billig aber für eine Box dieses Kalibers fair. Es gibt natürlich auch spezielle Bühnenboxen, die wesentlich günstiger sind - die Frage ist aber: wie ist der Klang der Billigheimer? Das Aussehen ist gefällig - wie bei anderen Bühnenlautsprechersystemen sind die einzelnen Lautsprecher modular. Sie sind aber nicht Rackfähig und lassen sich nur in einer vorgegebenen Art anschließen. Die Verarbeitung ist hochwertig, wie man es von einem Premium-Hersteller erwartet. Die Boxen schaffen den Spagat zwischen robuster Bühnenbox und stylischer HiFi-Komponente, die im Wohnzimmer Blicke auf sich zieht. Allerdings habe ich aufgrund der Anschlüße das Gefühl, dass man das bei Teufel auch nicht so genau wusste, wie man diesen Zwitter für beide Welten passend konzipiert Die Haptik ist ebenfalls auf einem hohen Niveau. Die Bedienelemente sind aus Metall und nicht aus billigem Kunststoff. Auch die Oberflächen fühlen sich durch die abgeundeten Kanten gut an. Dass der Diffusor des Hochtöners aus Kunststoff ist, ist aber nicht so toll. Die anderen beiden Lautsprecher haben stabile Lochbleche zum Schutz der Lautsprecher verbaut. Das gibt Abzug. Bei der Kompatibilität meint es Teufel zwar gut, aber reisst dann leider doch die Hürde. Einen Mikro-USB Anschluß zu verbauen ist echt antiquiert, dazu lädt er praktisch dazu ein, versehentlich einen USB-C Stecker dort hinein zu würgen - grade wenn man die Boxen in der Vermietung hat und sich immer andere Mieter die Box ausleihen. Dass es keine Möglichkeit gibt normale Bananenstecker für handelsübliche Dolby Surround Lautsprecher anzuschließen ist auch schade. Dafür hat man mit Toslink die Möglichkeit eine Glasfaserverbindung zu Endgeräten herzustellen. Auch Bluetooth funktioniert - man sollte aber auf die maximale Entfernung achten. Über USB lassen sich Smartphones, Tablets und PCs verbinden, denn hinter dem USB-Anschluß sitzt eine USB-kompatible Soundkarte. Der Aufbau ist eigentlich selbsterklärend, denn man kann nicht viel falsch machen. Die Kabel sind so abgelängt, dass man sie nicht falsch anschließen kann - allerdings sind sie meines erachtens nach zu kurz, denn wenn die Kabel hinten angeschlossen und eingerastet sind, dann lässt sich das oberste Segment kaum drehen um an die hinteren Schalter und Anschlüsse zu kommen. Hier wären etwas längere Kabelpeitschen mit einer eindeutigen Farb-Kodierung besser geeignet. Fazit: Der Klang ist ausgezeichnet und schafft es sowohl für perfekten Klang in einem Wohnzimmer zu sorgen, aber auch eine kleine Halle zu rocken. Mit einem Frequenzgang von 32-20.000 Hertz ist die Box zwar kein "Tiefgänger", der bis unter 25 Hertz vibrieren kann, aber da die tiefsten Töne im Musikbereich bei 40 Hertz liegen (E-Bass) reicht die Power Hifi Box um das komplette Klangspektrum abzubilden. Aufgrund der beiden riesigen Subwoofer von jeweils 30 Zentimetern ist der Klang des Basses aber sehr präsent und bei hohen Lautstärken körperlich spürbar.