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Der SAMSUNG S22 Ultra Test.

..oder: vielleicht doch das beste Smartphone der Welt?

VIELLEICHT DOCH DAS BESTE SMARTPHONE DER WELT?

Wieso doch wieder SAMSUNG?

Ja, ja – ich weiß.. ich habe SAMSUNG vor einiger Zeit abgeschworen, weil mir verschiedenen Dinge echt sauer aufgestossen sind. Doch irgendwie kam ich zum SAMSUNG S22 Ultra Test, wie eine Jungfrau zum Kind – nämlich über ebay Kleinanzeigen – und ich muss sagen, das schicke Teil in der Farbe Burgundy begeistert mich wie noch kein Smartphone davor.

Ihr erinnert euch vielleicht daran, dass ich das HONOR Magic 4 Pro vor einiger Zeit getestet hatte?

Die von allen Seiten ertönenden Lobeshymnen auf die „grandiose“ Kameraqualität machten mich (der es eigentlich besser wissen müsste) blind und deshalb erwarb ich das Teil – um es nach 2 Wochen wieder enttäuscht bei ebay Kleinanzeigen zu verhökern.

Der SAMSUNG S22 Ultra Test.(Bild: Das HONOR Magic 4 Pro – hier mit dem Magic UI 6 auf dem der Nova Launcher mit einem KLWP Theme installiert ist. Leider konnte sich dieses Handy keinen Platz in meinem herzen ergattern. Mit anderen Worten: am Ende gab es keine Rose für das Teil)

Es gab einfach zu viel, was mich an dem Honor gestört hatte. Das Magic UI Betriebssystem war eher halbherzig umgesetzt – viele ANDROID 12 Features fehlten – und dazu war die Kameraqualität im direkten Vergleich mit meinem S21 Ultra auch kein Quantensprung. Also weg damit und das Geld zurück auf’s Konto, um Bares für neuen Technik-Schnickschnack zu haben.

Nun, wer das Käuferverhalten bei ebay Kleinanzeigen kennt, der weiss was für Nachrichten ich für ein Handy mit Zubehör im Wert von über 1.000 € bekam: „was ist unterste Preis“, „Gebe 300, hole sofort ab“, „tausche gegen eine Playstation“ und ähnliche nette Statements trudelten massenhaft ein.


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Doch es gab nach einer Woche einen Lichtblick: ein Käufer bot mir an, sein 3 Monate altes SAMSUNG S22 Ultra und zusätzlich die SAMSUNG Buds Pro gegen mein HONOR Magic 4 Pro, die ebenfall im Bundle bekommene HONOR Uhr und die Honor Earbuds zu tauschen.

Eigentlich hätte ich lieber das Konto wieder aufgefrischt, aber da das bisher bei mir im Einsatz befindliche SAMSUNG S21 Ultra auch noch recht hoch bei ebay gehandelt wird, sagte ich zu. Der Käufer kam extra aus Kamp-Lintfort bis nach Dortmund – er war wirklich ein echter HONOR Fan. Am Ende waren wir beide glücklich, denn ein paar Tage später wurde ich auch das S21 Ultra für einen guten Preis los.

Der SAMSUNG S22 Ultra Test beginnt..

Warum komme ich aber zu der blasphemischen These, dass das S22 Ultra das (vielleicht) beste Smartphone der Welt ist?

Nun, es begeistert mich echt! Egal, ob es die Stift-Funktion oder das Betriebssystem ist, die Vielzahl an Funktionen, die Fotoqualität – alles ist einfach WOW!

Das Äußere? Wohltuend schicker..

Doch beginnen wir mit dem Äußeren dieses Schmuckstücks. Denn das S22 Ultra ist das einzige Smartphone von SAMSUNG das sich optisch von allen anderen Modellen der S21 und S22 Reihe unterscheidet. Und dazu muss ich anmerken, dass ich die Optik wesentlich moderner, unaufdringlicher und auch schicker finde.

Wäre ich Werbetexter, dann würde ich bei der Farbe Burgundy ins schwärmen geraten und fabulieren, „dass diese Farbe einem guten Rotwein nachempfunden wurde, den man Abends genüßlich vor einem offenen Kaminfeuer geniesst“. Nun, der Buddy und seine Agentur können sicher besser lügen.. öh.. werben – aber tatsächlich ist sowohl die Farbe, als auch die matte Haptik Mega gelungen. Sowohl Display als auch Rückseite sind aus strapazierfähigem Corning Victus Glas.

War der Vorgänger noch rundlich und sah aus, als hätte er ein paar Gehäuse-Gramm zuviel auf den Rippen, wirkt das S22 Ultra fast grazil – und das, obwohl im rechten Gehäuseteil noch der S-Pen versteckt ist.

Dieser Stift soll uns jetzt im erstem Moment mal nicht interessieren – interessanter ist das SAMSUNG Cover, welches einige Features bei dem Smartphone aktiviert.

Ein Cover? Mehr als nur das..

Auch wenn die wahre Schönheit und Filigranität des S22 Ultra damit auf der Strecke bleibt: es macht Sinn, das teure Teil durch eine Hülle zu schützen. Auch hier bietet SAMSUNG einen echten Mehrwert – Wo bei anderen Herstellern ein Cover zum Schutz des teuren Spielzeugs, einfach nur ein Cover ist, ist bei SAMSUNG ein Cover ein sinnvolles Zubehör, welches weitere Features im Betriebssystem aktiviert.

So sieht man beim von mir eingesetztem ClearView Cover, im Always-On-Display – welches sich nun von der Größe und vom Platz an das Cover anpasst – die Uhrzeit mit einem von mir erstelltem Hintergrund, aber auch wenn beispielsweise jemand anruft. Der Clou dabei: ich muss das Cover gar nicht öffnen, sondern kann durch streichen auf das angezeigte Feld im Display-Fenster den Anruf entgegen nehmen.


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Ebenso wird durch Einblendungen in das kleine Benachrichtigungsfeld auf Nachrichten hingewiesen. Das ganze ist schon sehr durchdacht – und die Optionen, die SAMSUNG zum konfigurieren anbietet sind so zahlreich, dass da bestimmt jeder User (und auch Poweruser) zufrieden gestellt wird.

Wenn das Smartphone zum PC wird.

Ein weiteres echt cooles Feature, welches ich in dieser Form so gar nicht kannte, ist die Möglichkeit einen großen Monitor mittels USB-C Anschluß an das S22 Ultra anzuschließen.

Ich habe hier in meinem Büro 3 der HP Monitore aus dem Business Bereich (HP EliteDisplay E273q). Diese Monitore erkennen automatisch an welchem Eingang ein Video-Signal ankommt und schalten dann dementsprechend um (sofern nicht bereits eine andere Quelle einen Eingang belegt)

Das Handy-Display schaltet dann automatisch um und aus dem Smartphone-Display wird ein Touchpad. Ebenso wird die Benutzeroberfläche des Smartphones auf den großen Monitor angezeigt. Wenn man dann noch eine Bluetooth-Tastatur mit dem Handy koppelt, ist das fast wie arbeiten am PC..

SAMSUNG S22 Ultra test

(Bild: kaum ist das Kabel mit einem USB-C Anschluß eingesteckt meint das S22 Ultra zum PC mutieren zu dürfen. Microsoft hatte vor  knapp 8 Jahren schon mal die gleiche Idee mit dem Windows Handy – die Jungs hatten dafür damals den Namen „Continuum“ gewählt. Die Idee war eigentlich gut – setzte sich aber nicht durch. Genausowenig wie das Windows-Handy.)

Vom Feinsten – die Kamera des S22 Ultra!

Doch kommen wir im SAMSUNG S22 Ultra Test jetzt mal direkt zum wichtigsten Teil des S22 Ultra (jedenfalls für mich!) – die Kamera! Und die ist wirklich die Beste, die ich bisher bei meinen Smartphones einsetzen konnte.

Echt jetzt – was die Eierköpfe von SAMSUNG da an tollen Features in die Kamera integrieren, da können sich alle anderen Smartphone-Hersteller mal eine dicke Scheibe von abschneiden.

Das liegt an der Kamera-KI, die so genial ist, dass man als User wirklich nur noch auf den Auslöser drücken muss – und selbst das nicht, denn die Kamera reagiert auch auf das Wort „Klick“ und schießt dann ein Foto.

Ich habe mal gesagt: „wenn eine Handy-Kamera es schafft, den Mond vernünftig abzulichten, dann ist Sie für mich endlich gut genug!“..

Bisher hat das noch keines meiner zahlreichen Smartphones geschaffft – bis auf das S22 Ultra!

SAMSUNG S22 Ultra Test

(Bild: ein klarer Sternenhimmel, das SAMSUNG S22 Ultra und der optische 10fach Zoom (bzw. 100fache Digital) und der Mond ist fast perfekt auf „die Platte gebannt“. Damit habe ich den König der Fotohandys gefunden..)

Den Mond abzulichten ist toll und zeigt was für Qualitäten diese Kamera hat, doch damit sind die Möglichkeiten der Kamera noch lange nicht erschöpft. Sehr eindrucksvoll ist die Bildstabilisierung, an die Keines meiner bisher im Einsatz befindlichen Smartphones heranreicht.

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(Video: was für Kamera-Qualitäten das S22 Ultra hat, sieht man eindrucksvoll, wenn ein Fotograf es benutzt. Im Vergleich mit einer „richtigen“ Kamera kann man sagen, dass das Smartphone genauso gute Bilder abliefert wie die Profi-Kamera)

Besonders bei großen Zoom-Stufen ist es fast atemberaubend, wie sich das Objektiv an das Motiv „krallt“, obwohl kaum jemand eine so ruhige Hand hat, dass er eine 50fache Vergrößerung wackelfrei über längere Zeit auf ein Motiv halten kann. Dies liegt sicher auch an der Steuerung der Kameralinse durch einen Elektromotor. Dieser Mikro-Gimbal gleicht das zittern von Händen spielerisch aus.

Dass in der Foto-Abteilung Mechanik werkeln muss, merkt man, wenn man das Handy etwas schüttelt – dann hört man nämlich ein leichtes Rappeln. Ein Zeichen dafür, dass sich im Inneren bewegliche Teile befinden müssen..

SAMSUNG S22 Ultra Test

(Bild oben: von 1fach bis 100fachem Zoom im direkten Vergleich – für Gif-Animation in realer Größe auf das Bild klicken. Der 100fache Zoom lässt schon Schwächen erkennen, es lässt sich aber noch mit viel gutem Willen auf dem Nummernschild das Wort „Audi Zentrum Dortmund“ entziffern. Allerdings darf man nicht vergessen, dass hier freihändig durch ein geschlossenes, ungeputztes Fenster und ohne Stativ geschossen wurde.)

Meine Lobeshymne auf die Kamera ist aber noch nicht beendet, denn es gibt noch so viel mehr Möglichkeiten mit der Kamera außergewöhnliche Aufnahmen und auch beeindruckende Videos zu machen.

Das besondere an der SAMSUNG S22 Ultra-Kamera ist der „echte“ 10fach Zoom. Der ist in der Tat optisch – was bedeutet, dass dort keine Bildinformationen verloren gehen, wie beim digitalen Zoom, bei dem das Bild einfach nur vergrößert wird. SAMSUNG wirbt sogar mit einem 100fach Zoom – das ist zugegebenermaßen eher Sinnfrei, denn irgendwo ist auch bei der besten Handy-Kamera Schluss und das Ergebnis eines solchen Megazooms ist meistens etwas für den digitalen Abfalleimer.

SAMSUNG S22 Ultra Test(Bild: OCR am Handy – ja, das klappt richtig gut. Selbst verschnörkelte Schrift macht die Texterkennung, ohne aus dem Tritt zu geraten. Wer noch die Anfangszeiten der OCR kennt, der kann sich noch dran erinnern, wie lange man „erkannte“ Teste noch nach arbeiten musste)

Es gibt aber echte Features, die einen durchaus in Erstaunen versetzen. Kaum richtet man das Objektiv der Kamera auf eine Zeitung oder ein anderes Druckerzeugnis, umfasst die KI das erkannte Objekt mit einem gelben Zieh-Rahmen mit Punkten und bietet Dir an durch klick auf scannen den Inhalt zu erfassen.

Das Bild und der komplette Inhalt wird dann begradigt und der Text in dem Dokument per OCR erfasst. Diese OCR-Erkennung ist so gut, dass selbst Kunstschriften erkannt werden. Ich habe bisher noch nicht einmal einen dermaßen erfassten Text korrigieren müssen

Letztens konnte ich  die tollen Kameraqualitäten sogar sehr gut bei meinem Job gebrauchen. Alle Seriennummern der aufgestellten Monitore mussten in den Büroräumen des Quartiers erfasst werden, um die zu inventarisieren.


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Die ersten 2 Tage eierte ich mit meinem Laptop und einem kabelgebundenem Handscanner durch die Büros – es war eine elende Plackerei! Die Monitore mussten gedreht werden um Platz für den Handscanner zu haben, manche Etiketten konnte er nicht lesen, weil die Herstellerfirma reflektierendes Material für die Aufkleber benutzt hatte.

Bei vielen mussten sogar die Kabel abmontiert werden, weil die so verlegt waren, dass Sie auf dem Schreibtisch nicht sichtbar sind und deshalb kein Spiel zum ziehen hatten. Dann erinnerte ich mich an mein S22 Ultra und den 10fachen optischen Zoom. Damit liessen sich die Seriennummern sogar vom Schreibtisch gegenüber bequem abfotografieren und in meine Inventarisierungsliste eintragen.

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich jetzt schon ganz heiss auf das S23 Ultra bin, welches mit einer 200 Megapixel-Kamera und ohne den, nur für einige EU-Länder gedachten und eher unbeliebtem, EXYNOS Chip herauskommt – bzw. herauskommen soll.

Doktor Nerd

Auch was die Videoqualitäten angeht ist das S22 ganz grosses Kino: 4K Videos (zwar nur mit 28 Bildern pro Sekunde – aber immerhin), die Möglichkeit Hochkantvideos aufzunehmen – ein Feature welches besonders von den ganzen TikTok-Anhängern gerne genutzt wird, aber auch Profi-Videos bei denen man sowohl die Video-Parameter vorgeben kann, als auch zusätzliche Mikrofone einbinden kann lassen sich erstellen.

Dass sich auch Zeitraffer und Slow-Motion Filme erstellen lassen ist ebenfalls klar, oder? Ein weiteres Feature soll auch noch kommen: ein Zeitraffermodus für „Astrofotos“ ist in der Mache – also wahrscheinlich die Möglichkeit den Sternenhimmel im Zeitraffermodus einzufangen. 

Das One Ui – tatsächlich die Nummer 1 unter den Smartphone Betriebssystemen?

Gesteuert wird das alles von dem One UI Betriebssystem, welches in Version 4.1.1 letztens noch ein größeres Update mit einigen weiteren Kamera-Goodies bekam. Es basiert auf dem google ANDROID Betriebssystem und jeder Smartphone-Hersteller hat da mehr oder weniger Lust das Betriebssystem für den Anwender mit sinnvollen (und leider auch manchmal überflüssigen) Features zu versehen.

SAMSUNG S22 Ultra Test(Bild: ich persönlich finde das Kamera-Setup des S22 Ultra vornehm zurückhaltender als den bulligen Klotz des Vorgängers. Einen Vorteil hatte das alte Layout – die Objektive waren besser gegen Kratzer geschützt.)

SAMSUNG macht hier vor, wie es optimal ist. Nicht nur, dass das Betriebssystem alle von google in die jeweils aktuellen OS-Versionen eingebauten Features implementiert hat – SAMSUNG bietet sogar etliche kostenlose Apps in dem eigenen Galaxy Store an, um das Betriebssystem noch stärker auf die eigenen Vorlieben anzupassen.

Das Schweizer Messer um das SAMSUNG One UI „aufzubohren“ ist die App „GoodLock“. Die machbaren Änderungen gehen von animierten Startbildschirmen über blinkende Tastaturen bis zur Navigation mit Streichgesten.

Ich mag beispielsweise das darin enthaltene Tool „One Hand Operation +“ und die damit verbundene Möglichkeit, durch streichen über den Bildschirm beim Musik hören, zum nächsten oder aber auch vorherigem Titel zu springen. Doch damit ist noch lange nicht Schluß – es gibt in dem Tool noch etliches mehr zu entdecken. So lassen sich wie im unteren Bild gezeigt, die geöffneten Apps anders darstellen.

Der SAMSUNG S22 Ultra Test.

(Bild: das kleine aber feine Tool „GoodLock“ von SAMSUNG (oder deren Entwickler) kann dein SAMSUNG Handy so aussehen lassen, wie Du es gerne möchtest.)

Es ist wirklich ersaunlich, was alles möglich ist. Hier ist das Tool „Task Changer“ im Einsatz und der User kann wählen, wie er sich die im Hintergrund laufenden Tasks anzeigen lassen will..

Die Hardware des S22 Ultra – es gibt ein kleines und ein großes Manko..

Kommen wir in dem SAMSUNG S22 Ultra Test von der Software langsam zur Hardware. Die ist ebenfalls Top, was man in der Premium Smartphone-Klasse wohl auch als Kunde erwarten darf. Das Display ist knackescharf, löst in 3 Stufen bis zu 3088 x 1440 Pixeln (WQHD+) auf, und die Bildwiederholrate liegt wie in der Klasse üblich bei bis zu 120 Hertz (bis zu 120 Bildern pro Sekunde). Bei der Helligkeit setzt es einen neuen Bestwert: 1.700 Nits (Leuchtdichte: 1 Nit = 1 Candela/Quadratmeter) sind aktuell der Bestwert bei Smartphone-Displays.

Das entsperren des S22 Ultra kann auf vielerlei Arten geschehen: sowohl durch eine gute Gesichtserkennung, als auch durch einen im unteren Bereich des Display angebrachten Fingerabdrucksensors. Als dritte Möglichkeit ist der geläufige Pin-Code eine Möglichkeit, das Smartphone vor Missbrauch zu schützen.

Die Lautsprecher haben einen sauberen Klang, klingen aber bei extremer Lautstärke etwas zu diffus. Sie unterstützen Dolby Atmos, tuen sich aber bei echtem Tiefbass schwer. Wer derlei Musik gerne hört, sollte die über einen Kofhörer genießen.

Bei der Konnektivität gibt es im SAMSUNG S22 Ultra Test das volle Programm: Bei WLAN kann man sich mit 2.4 Ghz, 5 Ghz und sogar den neuen 6 Ghz Netzwerken verbinden, Bluetooth kann den Standard 5.2. Beim telefonieren gibt es 5G und wer ein Kabel einstöpseln will: der USB- Anschluß darf mit Kabeln die am Ende einen USB-C Stecker haben gefüttert werden und kann den Standard 3.2 Gen 1.

Das ist leider das Problem – dieses Teil kann so unglaublich viel und wenn man es den ganzen Tag intensiv nutzt wie ich (ich setze es auch bei der täglichen Arbeit ein), dann ist der Akku ziemlich schnell am Ende. Am Ende des Arbeitstages (und das ist dann so gegen 15:00 Uhr) ist die verbleibende Ladung schon mal bei 30% oder weniger. Dann sollte schon mal eine Ladestation für das Teil in der Nähe sein, sonst tritt man wie vor einer besetzten WC-Tür nervös von einem Bein auf’s andere.

Doch das größte Manko ist der EXYNOS Chipsatz. Ich weiß nicht, warum SAMSUNG zweigleisig fährt und in Deutschland nur Geräte mit diesem Chipsatz verkauft, denn SAMSUNG fertigt sogar für Qualcomm deren 4nm Chips. Natürlich lässt sich über einen Direktimport über Firmen wie „TradingShenzhen“ auch das S22 mit dem leistungsfähigerem Qualcomm Snapdragon 8 Gen 1 ergattern, aber das sehe ich eigentlich nur als Notlösung. (Anmerkung: mit der Doppelgleisigkeit soll aber beim S23 Ultra Schluss sein – dann werden die Smartphones nur noch mit dem Snapdragon 8 Gen 2  ausgeliefert)

Der S-Pen macht den kleinen Unterschied..

Das S22 Ultra leistet sich einen Luxus, den kein anderes mir bekanntes Handy hat: es bringt einen Stift mit, mit dem man auf dem Touchscreen schreiben und zeichnen kann. Die Integration ist so gut, dass (sofern mal dies in den Einstellungen aktiviert) schon beim ziehen des Stiftes aus dem Gerät, das Display die Zeichnungsfläche für den Stift anzeigt. Das ist so gut umgesetzt, dass es sich kaum vom richtigen Schreiben oder Zeichnen unterscheidet, denn selbst die Malgeräusche des Stiftes, werden aus den Lautsprechern nachgeahmt und bei mehr Druck aufs Display „fliesst“ auch mehr Farbe aus dem Stift.

Der Bonus: Die SAMSUNG Buds Pro..

Leute, wir müssen auch noch über die Buds Pro von SAMSUNG sprechen, denn wie oben bereits geschrieben, bekam ich zum SAMSUNG S22 Ultra auch noch die SAMSUNG Galaxy Buds Pro..

Ich hatte bisher etliche in-Ear Kopfhörer im Gebrauch – keiner hat mich so überzeugt, wie die Buds Pro in diesem SAMSUNG S22 Ultra Test! Der Klang ist echt Super und für mich persönlich sind das die Ohrstöpsel, bei denen ich in keinem einzigen Moment das Gefühl hatte, dass die gleich aus den Ohren plumpsen, weil Sie nicht kilometerweit aus dem Ohr ragen wie die SONY WF-1000XM3, so fipsig leicht wie die SAMSUNG Buds Live oder man damit aussieht, als hätte man sich den Aufsatz seiner Zahnbürste versehentlich ins Ohr gerammt, wie bei den AirPods Lookalikes aus dem Hause HONOR – den Earbuds Pro.

Das Gehäuse, das auch als Ladekapsel dient, ist angenehm abgerundet und vergleichsweise klein – damit passt es auch in meine enge Jeans-Hosentasche, wenn ich stundenlange Powermärsche mache. Die Ladekapsel braucht man aber meistens gar nicht, denn selbst 3 Stunden und länger halten die Akkus der Ohrhörer durch. Das kommt auch etwas auf die Lautstärke beim Hören an.

Es gäbe noch so viel mehr zu dem teil zu sagen und zu zeigen – fürchte aber, dass die Aufnahmekapazität bei einigen Lesern jetzt schon überschritten ist. Vielleicht mach ich noch ein cooles Video und verlinke das hier.

Und was meinst Du? Wäre das S22 Ultra ,das Handy für das Du schwach werden könntest?..

Das SAMSUNG S22 Ultra im Test

Preis/Leistungsverhältnis - 89%
Aussehen - 94%
Verarbeitung - 90%
Haptik - 91%
Kompatibilität - 92%
Installation / Ersteinrichtung - 91%
Zubehör - 91%
Energieverbrauch - 61%

87%

Gesamtergebnis

Das SAMSUNG S22 Ultra überzeugt auf der ganzen Linie. Hier stimmt alles - zumindest macht es kein Mitbewerber besser! Optik und Haptik stimmen, die Verarbeitungsqualität ist auf höchstem Niveau. Der Preis ist hoch - aber für das, was geboten wird angemessen. Mit einem Early Bird Angebot lässt sich sich sicher der eine oder andere Hunderter einsparen. Die Kompatibilität ist mit Windows Rechnern gewährleistet - man scheint da mit Microsoft zusammen zuarbeiten. Jedenfalls lassen einige Hinweistexte in den Apps darauf schließen. Mittels der Microsoft App "Smartphone-Link" kann man übergreifend arbeiten. Die Installation, bzw. das klonen eines vorhandenen Handys funktioniert ebenfalls sehr gut. Hier haben alle Hersteller Ihre Hausaufgaben gemacht. Das Original-Zubehör aus dem Hause SAMSUNG ist leider etwas teuer - da können andere Vertriebskanäle sinnvoller sein.. Der einzige Kritikpunkt ist der Akku - bzw. dessen Laufzeit. Für solch ein Business-Arbeitstier ist die Leistung zu schwach. Man kommt damit kaum über den Tag. da die Ladegeschwindigkeit auch nicht grade vom Hocker haut, wäre hier ein Punkt für Verbesserungen..

Benutzer Bewertung: 4.51 ( 1 Bewertungen)
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Doktor Nerd

Peter, auch bekannt als DOKTOR NERD, hat schon mal das Attribut "bester Allround-Blogger" von einer bekannten Bloggerin verliehen bekommen - Inoffiziell versteht sich. Er war früher in sozialen Netzwerken aktiv - bis er feststellte, dass die sozialen Netzwerke ohne Ihn besser dran sind (und umgekehrt!). Hier schreibt er über alle Themen, die grade aktuell sind (und dabei ist ihm kein Eisen zu heiss..)

2 Kommentare

  1. Sehr spannend … Du weißt ja, ich bin an Apple gebunden. Brad Mac Cloud würde mir den Hals umdrehen, hätte er Hände. So wird er sich andere Gemeinheiten ausdenken, an die ich wiederum nicht zu denken wage …
    In jedemfall kann ich als vorverurteilter Nicht-Samsung-User Deine Euphorie gut verstehen. Ich habe mich beim Gedanken ertappt, ob nicht doch ein Wechsel möglich wäre. Du verrätst mich nicht an Brad?

    1. Dass Du überhaupt fragst! Sind wir Bee Eff Effs (Best Friends forever) oder was, Hömma? Auch wenn Brad den HAL spielt und mit seinem roten Kameraauge versucht meine Lippen zu lesen – die bleiben versiegelt..
      Aber Hey – die Jungs aus Cupertino haben doch jetzt das nagelneue iPhone 14 rausgebracht! Okay, sieht genauso aus wie das Vorgänger-Modell – aber bei der Kamera hat man ja jetzt richtig aufgerüstet. Wahnsinnige 48 Megapixel (könnte so gar das eine oder andere mehr sein, je nachdem, wie man die Bytes zählt. ES IST DER WAHNSINN! DIESE INNOVATION!! Und die Notch ist jetzt keine Notch mehr sondern das Dynamic Island.. Buahhh..
      Da gibt’s ein Video, da hab ich mich schlapp gelacht – aber spiel es nicht auf deinem Mac Book ab, sonst schickt Brad dich ohne Abendessen ins Bett.. :-)

Geistesblitz da lassen..

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