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  • SAMSUNG Watch8 Classic Test – tolle Uhr mit Riesen-Manko..

    SAMSUNG Watch8 Classic Test: eine tolle Uhr mit einem Riesen-Nachteil..

    Hidiho liebe Community! Heute gibt es eine Review einer neuen Smartwatch aus dem Hause SAMSUNG: den SAMSUNG Watch 8 Classic Test. Diese Uhr ist das neueste Spielerchen in meinem Areal der Geldvernichtungsartikel – aber bei weitem nicht das teuerste (ich habe für die Uhr entspannte 260 € bei SAMSUNG bezahlt – in Verbindung mit einem LTE-Vertrag bei der Telekom. Wer jetzt glaubt, der Mobilfunktarif wäre teuer – er kostet grade mal 5 € im Monat. In 2 Jahren sind das 120 €. Addiert man die Kosten der Uhr von 260,00 € sind das 380,00 €. Und das ist schon ziemlich weit weg vom UVP der Uhr, die bei SAMSUNG auf der Webseite mit 579,00 € angegeben ist – ohne Vertrag versteht sich..)

    Preise vergleichen lohnt..

    Nun sind aber auch 260,00 € Geld – wieso wurde die Uhr der Nachfolger meiner SAMSUNG Galaxy Watch5 Pro? Denn ganz ehrlich: diese Uhr – obwohl schon 3 Jahre alt – hat klaglos ihren Dienst verrichtet. Dazu mit einer akzeptablen Akkulaufzeit von über anderthalb Tagen.

    Ein Manko, was nicht verschwiegen werden darf, ist der kleinere Akku der Samsung Watch8 Classic im Vergleich zur SAMSUNG Watch5 Pro. Während die 5 Pro mit 590 Milliamperestunden (Abgekürzt: mAh) Akku-Kapazität locker anderthalb Tage und länger durchgehalten hat, ist bei der Watch 8 Classic und dem 445 mAh Akku schon wesentlich eher Schluß. der Autor

     

    Morgens aufgeladen brachte mich die Watch5 Pro mit dem großen 590 Milliamperestunden-Akku locker durch den Tag und der Akku überstand auch die Nacht, obwohl ich die Uhr ständig zur Schlafüberwachung getragen hatte. Morgens noch so knapp 30 bis 40% Restkapazität – ab auf das Ladekissen und wenn ich das Haus auf dem Weg zur Arbeit verließ, war die Uhr vollgeladen. Also warum das gute Stück bei ebay verticken?

    SAMSUNG Watch8 Classic Test(Bild Rechts: Was die Vitaldaten der Galaxy Watch Uhren angeht, da meint man es bei SAMSUNG ernst. Welcher Hausarzt misst schon jedes mal den Natrium-Spiegel im Blut oder checkt ob Du genügend gesunde Nahrung zu dir nimmst. Und falls Du doch plötzlich tot umfällst: die Uhr hat eine Sturzerkennung und ruft eine von dir voreingestellte Nummer an. Bringt zwar nichts, wenn Du tot bist – aber wenigstens stinkt dein Körper nicht wochenlang im Haus rum.)

    Der Grund ist, dass die neue Uhr mehr Gesundheitssensoren verbaut hat. Ich bin leider in einem Alter, wo man mal besser auf seine Gesundheit achten sollte. Der Diabetes-Warnschuss vor einigen Jahren war Signal genug um mal etwas mehr auf die Gesundheitswerte zu achten und nicht weiter einem unbeschwertem Leben mit Sex, Drugs und Alkohol zu frönen – ich habe deshalb den Sex weggelassen..

    Nun sind Körperzusammensetzung, Blutsauerstoff-Messung und Schlafüberwachung mittlerweile ein alter Hut – damit lockt man heute keinen Käufer mehr an (außer bei withings vielleicht). Das sagte sich wohl auch SAMSUNG und verbaute eine neue Sensor-Phalanx in die 8er Serie der Uhren.

    Neue Sensoren der Uhr messen mehr Biowerte..

    Obwohl bereits die Watch5 Pro eine ungefähre Blutdruckmessung und ein einfaches Ein-Kanal EKG durchführen konnte, legte man ordentlich nach und schaffte es durch Messung der Blutfarbe (echt, kein Scheiß!) einen Antioxidantienindex zu erstellen, der dir sagt ob Du dich gesund ernährst.

    Dazu wird der Carotinoidwert in deiner Haut mit einem optischen Sensor gemessen. Carotin, das wirst Du wahrscheinlich wissen, ist der gelbe Farbstoff, der Möhren die charakteristische gelbe Farbe gibt (und Dir, wenn Du dich mit billigem Selbstbräuner aus der Tube einschmierst). Carotin ist aber auch in Tomaten, Orangen und anderem Obst und Gemüse enthalten. Diese charakteristische gelbe Farbe des Carotin lagert sich auch in deiner Haut ab (allerdings nicht so extrem, als wenn Du dich mit besagtem Selbstbräuner eingecremt hättest).


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    Über die Menge des in der Haut gespeicherten Carotin errechnet die Software ob Du dich gesund ernährst und ausreichend Obst und Gemüse zu Dir nimmst. Das ist schon etwas Spooky, oder?

    SAMSUNG Watch 8 Classic Test - SAMSUNG Watch8 Classic test - die neuen Biosensoren(Bild links: Ein Blick auf die Rückseite der Uhr zeigt, dass hier so einiges an Sensoren verbaut ist. Auf der linken Seite ist wahrscheinlich der Luftdrucksensor oben rechts ist der Infraror-Wärmesensor für die Haut-Temperatur und zentral in der Mitte die Sensorik für den Rest.)

    Ein anderer Wert, der nicht invasiven Messung ist der Nitratwert im Blut. Nitrat ist nichts anderes als Salz und das ist bekannt dafür dass es den Blutdruck erhöht, was – du ahnst es schon – nicht gut für die Gefäße ist. Samsung gibt an, dass dieser Wert während des Schlafs mittels Pulswellengeschwindigkeit und optischen Bio-Sensoren ermittelt wird.

    Während die meisten Werte bequem beim tragen der Uhr gemessen werden, muss man für den Wert des Antioxidantienindexes die Uhr vom Handgelenk abnehmen und den Daumenballen fest auf die Mitte des Sensors auf der Rückseite der Uhr pressen. Das ist leider etwas umständlich ist aber möglicherweise auf den Umstand zurück zu führen, dass es eben Menschen gibt, die – wie manche Regierungsoberhäupter – die gelbe Hautbräunungstunke mit einem Farbroller großflächig autragen und dies den Messwert stark verfälscht. Die Hände werden danach meistens gewaschen, denn man möchte ja nicht, dass die Handinnenflächen auch aussehen als hätte man Hepatitis C.

    Die neuen Sensoren bringen einen Nachteil..

    So sehr ich auch die Verbesserung im Bereich der Gesundheitsvorsorge und – Überwachung mag – in der Praxis führt die Anordnung und Größe der Sensoren beim SAMSUNG Watch 8 Classic Test zu einem Riesenproblem: der Tragekomfort ist zwar spürbar verbessert, weil die Auflagefläche der Sensoren größer ist aber das laden der Uhr ist nur noch mit einem gewölbten Ladepad möglich – und das hat man erfahrungsgemäß nie dabei.

    SAMSUNG Watch 8 Classic Test - SAMSUNG Watch8 Classic Test - laden nur auf bestimmter Hardware und Powerbanks (Bild rechts: böse Überraschung: das laden der Uhr funktioniert nur noch auf Ladepads oder Powerbanks, die eine Lademulde haben (wie glücklicherweise dieses von SAMSUNG, welches ich als Goodie vor Jahren mal zu einem Smartphone dazu bekam). Flache Unterlagen werden nicht mehr unterstützt. Schon blöd, wenn man zusätzlich noch eine fette Powerbank mit sich rumtragen muss, um im Fall der Fälle die Uhr noch weiter einsetzen zu können.)

    Das bequeme Reverse-Loading auf der Rückseite des SAMSUNG Galaxy S24 Ultra (Test hier) schlägt mit der Meldung „dieses Ladegerät ist mit deiner Uhr nicht kompatibel“ fehl. Das war leider eine sehr negative Erfahrung im SAMSUNG Watch8 Classic Test, denn in der Vergangenheit hatte ich die Möglichkeit ein vergessenes morgendliches laden durch ein zweistündiges aufladen auf meinem Smartphone auszugleichen, damit ich den Rest des Tages die Uhr weiter nutzen konnte.

    Das ist leider durch die flache Rückseite des Smartphones nicht mehr möglich. Die Magnetspulen, die in der Uhr sind, und für das laden wichtig sind, mussten wegen der neuen Bio-Sensoren etwas nach innen weichen – nicht viel, aber doch soviel, dass beim laden auf glatten Oberflächen zu viel Wärme und Verlustleistung entsteht. Das ist der Grund, warum die Sicherheitsautomatik der Geräte das laden direkt wieder beendet.

    Das neue OS = das Aus für viele Watchfaces..

    Es gibt noch einen Punkt, der mich etwas geärgert hat. Ich wechsle schon mal ganz gerne die Zifferblätter der Uhr: je nach Anlass mal Sportlich oder Elegant. Dafür nutze ich auch schon mal die Watchfaces von „Facer„, denn da gibt es einige Designer, die tolle Zifferblätter kreieren, aber nicht auf der google Plattform vertreten sind.

    SAMSUNG Watch8 Classic Test - nicht alle Watchfaces sind kompatibel(Bild links: Das ist ein weiterer Nachteil: so manches schöne Zifferblatt, welches unter der vorigen One Ui Version 7 noch problemlos funktioniert hat, ist nun nicht mehr kompatibel. Gut, das sind keine Riesensummen, aber manche Zifferblätter wie das „Jäger TM Five“ gibt es nicht für das neue Uhrenmodell. Da kommt dann leider die nervige Meldung „nicht verfügbar“ – ob der Designer das gleiche Theme dann nochmal für das neuere OS programmiert kann man leider nicht entscheiden. Da ist man auf den guten Willen des Designers angewiesen.)

    Beim jetzigen Upgrade auf One UI-Version 8 blieben dort wieder einige Zifferblätter auf der Strecke, die ich gerne weiter eingesetzt hätte. Die kamen zwar nicht aus dem offiziellen google Play Store oder dem SAMSUNG Shop sondern von Facer – trotzdem ist das nicht wirklich toll, weil es da einige Themes gab, die optisch wesentlich wertiger waren als die aus den offiziellen Kanälen und den sportlichen Charakter der Uhr unterstrichen haben.

    Die SAMSUNG Galaxy Watch8 Classic – die Hardware? Ja, passt – fast..

    Im SAMSUNG Watch8 Classic Test darf ein Blick auf die Hardware natürlich nicht fehlen. Da gibt es rein äußerlich schon ein paar große Änderungen. Die Watch8 Classic orientiert sich optisch an der Ultra, die nochmal ein ganzes Stück teurer ist.

    Das fängt bei der Gehäuseform an, die nicht rund ist, sondern fast ebenso quadratisch, wie das der Ultra. Ich persönlich bin kein Freund dieser Form. Eine rundes Gehäuse mit einem runden Uhrglas ist in Ordnung. Ein eckiges Gehäuse mit einem rechtwinkeligem Display auch – aber ein quadratisches Gehäuse mit einem runden Zifferblatt? Da fragt man sich, warum man soviel Platz am Gehäuse hat und den verschenkt, weil man nur ein rundes Diplay verbaut.


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    SAMSUNG hat sich wohl auch gedacht, dass so was echt kacke aussieht und das eher rechtwinkelige Gehäuse stark abgerundet und sich auch gleich einen Namen für die Gehäuseform einfallen lassen. Samsungs Marketing-Abteilung nennt die Gehäuseform „Squircle“ – eine Mischung aus Square (Quadrat) und Circle (Kreis). In Verbindung mit der großen Lünette (ja, die Watch8 Classic hat wieder eine drehbare Lünette, welche die Bedienung stark verbessert), die bis an die Grenzen des Gehäuses reicht, fallen die paar Millimeter Überstand des Gehäuses nicht so srark auf wie bei der Ultra. Die Lünette und das nicht ganz so klobige Gehäuse waren für mich deshalb der Punkt mich für die Classic zu entscheiden und die Ultra im Regal stehen zu lassen.

    SAMSUNG Watch 8 Classic Test - der neue Push-Button(Bild Rechts: auch ganz neu ist der Push-Button, den man leicht mit einer klassischen Uhrkrone verwechselt. Doch an dem kann nicht gedreht werden um irgend etwas einzustellen. Hier kann man eine Schnellstart-Funktion hinterlegen: Diktiergerät, Kamera-Controller starten, bevorzugtes Training starten, usw. Was nicht geht ist die Möglichkeit, wie bei der SAMSUNG Watch Ultra, damit ein Alarmsignal ertönen zu lassen.)

    Während das Uhrgehäuse der „normalen“ SAMSUNG Watch 8 aus leichtem Aluminium besteht, ist das Gehäuse bei der Watch 8 Classic aus massivem Edelstahl. Dieses Material passt hervorragend zu dem maskulinen auftreten der Uhr, die durch die drehbare Lünette mit Minutenunterteilung den Eindruck eines Chronographen erweckt und mit über 60 Gramm Gewicht das auch unterstreicht.

    Es gibt noch einen wichtigen Unterschied zu den vorigen Jahrgängen, der direkt auffällt: Das Zeiteisen hat neuerdings einen dritten Button auf der Seite, der vom Aussehen her einer Uhrkrone ähnelt – allerdings ist er nur als Push-Button ausgebildet – drehen, wie man es von einer klassischen Uhrkrone kennt, geht nicht.

    Auch damit ähnelt die SAMSUNG watch 8 Classic eher der Ultra als den preiswerteren und dezenter auftretenden Modellen des aktuellen Jahrgangs.

    SAMSUNG Watch 8 Classic Test - neuer Schnellverschluß für Armbänder(Bild Links: Das ist ebenfalls neu: Das Uhrenarmband wird nicht wie gewohnt an den klassischen „Hörnern“ befestigt, sondern es gibt ein neues Schnellverschluß-System, welches ermöglicht auch Armbänder mit anderen Breiten zu benutzen. Man sollte aber darauf achten, dass das Armband mit einem „Klick“ einrastet, sonst kann es ein teurer Spaß werden – für euch getetet!)

    Ein weiterer Punkt der eher nervt ist die Verwendung eines neuen Armband-Anschlußsystems am Gehäuse der Uhr. Die seit Jahrzehnten bewährten Bandanstöße mussten einem neuen Schnellwechselsystem weichen – allerdings frage ich mich, wie häufig man das Armband einer Uhr wechselt, außer man trägt das Armband farblich passend zu den Klamotten

    Auch hier gilt: Du willst für teuer Geld gekaufte Armbänder der Vorgänger weiternutzen? Kannst Du vergessen!

    Ich will aber auch fair sein. Bei an den am Gehäuse angebrachten „Hörnern“, die das Armband festhielten war man auf eine feste Breite des Armbands beschränkt. Mit dem neuen System ist man wesentlich flexibler bei der Wahl des Armbandes weil die Stege, die das Armband an der Uhr fixieren schon im Adapter sind, der mittels Schnellverschluß an die Uhr angeklickt wird.

    Hier sollte man auch wirklich darauf achten, dass es „klickt“, denn je nach Zubehörqualität und Fertigungstoleranzen rastet das Armband nicht korrekt ein. Da braucht es nur eine falsche Handbewegung und die Uhr purzelt vom Arm.

    das Äußere ist OK – was ist mit den inneren Werten?

    Im SAMSUNG Watch 8 Classic Test darf natürlich auch ein Blick ins innere der Uhr nicht fehlen. Da hat Samsung nochmal eine Schüppe draufgelegt. Statt 2 CPU-Kernen in 5 Nanometer-Fertigung gibt es nun 5 Kerne in 3 Nanometer.  Das hört sich jetzt beeindruckend an, ist aber im täglichen Alltag eher bedeutungslos – oder hast Du bei deiner Uhr das Gefühl, das sie nicht schnell genug reagiert? Es ist halt immer noch eine Uhr – zwar mit vielen Funktionen – aber weit, weit weg von der Multifunktionsfähigkeit eines Smartphones.

    Mal ganz abgesehen davon, dass es auch wesentlich hakeliger ist Apps auf der Watch zu öffnen und zu bedienen. Das probiert man vielleicht ein paarmal aus, aber dann greift man doch lieber zum begleitendem Smartphone und öffnet die App auf einem etliche Male größerem Display umd keinen Augenkrampf zu kriegen.

    Die Rechenleistung der Uhr und die Geschwindigkeit sind also Top, die Bedienung über die Lünette ist bequemer – und was ist mit dem Display?


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    Samsung sagt, dass es 3.000 Nits Helligkeit erreicht – das wäre eine doppelt so hohe Helligkeit wie bei der Watch 7 vom letzten Jahr und sogar 3x mehr als das maximal 1.000 Nits Display der Watch 5 Pro. Trotzdem ist es bei hellem Tageslicht eher bescheiden abzulesen, grade wenn man zum Energiesparen die „adaptive Helligkeit“ aktiviert hat, denn bei Helligkeit regelt die Uhr das Display von der Helligkeit stark runter – was das ablesen des Displays quasi unmöglich macht.

    Die Größe des Displays ist mit 3,4 Zentimetern (oder 1,3″) Durchmesser und einer Pixelauflösung von 438 x 438 Pixeln etwas kleiner als die 1,5 Zoll der aktuellen Ultra oder der normalen 8er, die eine Auflösung von 480 x 480 Pixeln bieten, und sogar 32 Pixel (also fast 10%) kleiner, als das der Watch 7 Classic aus dem Jahr 2024 .

    Zur Info: bei der Displaygröße wurde jeweils das Modell mit dem größsten Gehäuse (44 bzw. 46 Millimeter) gewählt – ebenso nur die LTE-Variante.  der Autor

    Das etwas kleinere Display ist der Lünette geschuldet, die durch den etwas breiteren Ring ein kleines bisschen das Display verkleinert. Im Alltag ist das aber ohne Bewandnis.

    SAMSUNG Watch 8 Classic Test - Zusammenfassung

    SAMSUNG Watch8 Classic Test - tolle Uhr mit Riesen-Manko..

    +

    • wertiges Metallgehäuse aus Edelstahl
    • einfachere Bedienung dank Lünette
    • neuer Schnellverschluß ermöglicht größere Auswahl an Uhrbändern
    • dank CPU Update flüssigere Bedienung
    • durch neue Bio-Sensoren Erfassung von erweiterten Gesundheitsdaten
    SAMSUNG Watch8 Classic Test - tolle Uhr mit Riesen-Manko..

    -

    • mit fast 600,00 € UVP ziemlich teuer
    • Akkulaufzeit eher schlecht
    • Reverse Loading stark eingeschränkt
    • Schnellbutton hat nicht die gleichen Funktionen, wie die Ultra
    • alte Uhrbänder lassen sich nicht mehr nutzen
    Der SAMSUNG Galaxy Watch 8 Classic Test zeigt leider sowohl positives als auch negatives. Das Gehäuse aus Edelstahl mit der - endlich wieder vorhandenen - Lünette wirkt hochwertig und sporlich. Das Display ist groß genug und die Darstellung knackescharf. Leider ist es selbst mit 3.000 Nits maximaler Helligkeit bei direktem Sonnenlicht kaum abzulesen. Die Größe des Akkus ist für eine Uhr, die schon äußerlich ein sportlicher Chronograph sein will, absolut unterdimensioniert. Da nutzt es auch nichts, dass die neue CPU mehr Kerne und eine bessere Effizienz hat. Die von SAMSUNG angegebenen 40 Stunden erreicht man nur durch Kastration der Leistung - ein Widerspruch zum Anspruch der Uhr. Mit viel Glück kommt man bei normalem Einsatz über anderthalb Tage. Auch dass es nicht mehr möglich ist, die Uhr von anderen Smartphones induktiv laden zu können ist ein echtes Handikap. Der neue Schnellverschluß erweitert die Möglichkeit andere Armbänder mit unterschiedlichen Breiten zu benutzen - verhindert aber leider auch, dass man für den Vorgänger gekaufte Armbänder weiter benutzt. Der Preis ist zudem mit 579,00 € UVP sehr hoch und der Sprung zur Watch Ultra für 699,00 € nur noch ein Katzensprung.

    Das war der SAMSUNG Watch 8 Classic Test – wie hat er euch gefallen? Legt Ihr auch Wert auf die Erfassung der ganzen Fitness – und Gesundheitsdaten oder habt Ihr an so etwas keine Interesse? Und würdet Ihr die Uhr kaufen oder ist die in einem Preissegment, bei dem Ihr die Hände über dem Kopf zusammenschlagt?

    Der Autor hat die Uhr für den SAMSUNG Watch 8 Classic Test übrigens von seinem eigenen Geld gekauft (wie er das leider eigentlich immer tut) und testet deshalb gründlich – und zuweilen mit einem Ergebnis, welches nicht immer das widerspiegelt was auf den mit Marketinggesabbel überfrachteten Webseiten der Hersteller rausposaunt wird. Deshalb fallen ihm auch Dinge auf, die andere Blogger gerne vergessen zu erwähnen – gemäß seinem Leitspruch: „Fair testen kann nur, wer unabhängig von Herstellern ist!“

    SAMSUNG Watch 8 Classic Test

    Preis/Leistungsverhältnis
    Aussehen
    Haptik
    Verarbeitung
    Energieverbrauch
    Kompatibilität
    Software
    Zubehör

    Gesamtergebnis

    Der SAMSUNG Watch8 Classic Test zeigt leider sowohl Positives als auch Negatives. Preis/Leistungsverhältnis: Der Preis ist mit 579,00 € UVP sehr hoch und der Sprung zur Watch Ultra für 699,00 € nur noch ein 100 € Scheinchen entfernt. Zum Vergleich: das letztjährige 7er Modell der galaxy Watch mit LTE kostete 200,00 € weniger! Für den Preis bekommt man schon ein gutes Mittelklasse-Smartphone, das wesentlich mehr kann als eine Smartwatch. Aussehen und Haptik: Das Gehäuse aus Edelstahl mit der - endlich wieder vorhandenen - Lünette wirkt hochwertig und sporlich. Es hat eine angenehme Schwere und vermittelt damit auch ein gewisses maskulines Flair. Das gebürstete Edelstahlgehäuse und die Metall-Lünette fühlen sich gut an. Die Lünette lässt sich einfach drehen mit gut spürbaren Einrastpunkten. Verarbeitung: Die Verarbeitung ist hochwertig - einzig das neue Verschlußsystem des Armbandes könnte eine Schwachstelle sein, denn bei mir flutschte im Test ein Armband mehrmals aus der Halterung, bis ich merkte, dass es nicht richtig einrastete. Duch kräftiges nachdrücken rastete das Armband aber dann doch ein. Das Display ist groß genug und die Darstellung knackescharf. Leider ist es selbst mit 3.000 Nits maximaler Helligkeit bei direktem Sonnenlicht kaum abzulesen. Energieverbrauch: Die Größe des Akkus ist für eine Uhr, die schon äußerlich ein sportlicher Chronograph sein will, absolut unterdimensioniert. Da nutzt es auch nichts, dass die neue CPU mehr Kerne und eine bessere Effizienz hat. Die von SAMSUNG angegebenen 40 Stunden erreicht man nur durch Kastration der Leistung - ein Widerspruch zum Anspruch der Uhr. Mit viel Glück kommt man bei normalem Einsatz über anderthalb Tage. Auch dass es nicht mehr möglich ist, die Uhr von anderen Smartphones induktiv laden zu können ist ein echtes Handikap. Kompatibilität: Der neue Schnellverschluß erweitert die Möglichkeit andere Armbänder mit unterschiedlichen Breiten zu benutzen - verhindert aber leider auch, dass man für den Vorgänger gekaufte Armbänder weiter benutzt.

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  • SAMSUNG One Ui 6.1.1 – die grandiosen KI-Funktionen hauen einen um!

    SAMSUNG One Ui 6.1.1 – die KI-Funktionen hauen einen um!

    Hidiho liebe Community! Heute war ich den ganzen Tag aufgeregt, wie als Kind zu Heiligabend, wenn es Geschenke gab, denn die neue Version von SAMSUNG’s Betriebssystem das Update von 6.1 auf SAMSUNG One Ui 6.1.1 sollte heute verteilt werden. Quasi im Viertelstundentakt öffnete ich die Einstellungen, dannn auf Software-Update und auf „Herunterladen und installieren“ – doch immer sagte mir mein Galaxy S24 Ultra: „Deine Software ist auf dem neuesten Stand“..

    Aber irgendwann Mittags war es soweit! Ich bekam das neue Paket von knapp 3 Gigabyte zum Download angeboten. Ich war so gierig, dass ich nicht bis zu Hause warten wollte, um es über das heimische WLAN zu laden sondern es über meinen Datentarif auf das Smartphone herunterlud um es zu installieren.

    Der  Download war schnell erledigt – die Frage ob ich sofort installieren wollte oder den Zeitpunkt auf einen späteren Zeitpunkt verschieben wollte, nahm ich gar nicht ernst: NATÜRLICH SOFORT!! Und dann startete die Installation auch schon und nach wenigen Minuten war die Installation von One UI 6.1.1 abgeschlossen.

    ..“ein kleiner Sprung für ein Smartphone – ein großer Sprung für die Smartphone-KI“..

    Wenn ihr euch fragt, warum dieser Mini-Versionssprung von 6.1 auf 6.1.1 solche Begeisterungsstürme und Begehrlichkeit auslöste – das Update verwandelt euer Smartphone in eine wandelnde KI!

    Beim Screenshot der Aufzählung der Änderungen in der Version des SAMSUNG One Ui 6.1.1 musste ich ungefähr 8 mal den Bildschirm hochscrollen, weil es so viele neue Funktionen und Helferlein gibt. Mich beeindruckt am meisten die neuen Möglichkeiten der Bildmanipulation – also mal direkt getestet. Schon das One UI 6.1 brachte auf mein SAMSUNG Galaxy S24 Ultra ja schon einige KI-Features im Bereich Bildbearbeitung mit. „Circle to search“ oder das umranden von störenden Objekten auf Fotos wie Schwiegermüttern oder keifende Exfreundinnen um die aus ansonsten schönen Fotos zu entfernen, klappte bereits super.

    SAMSUNG One UI 6.1.1 - KI Inhalterstellung durch Skizze SAMSUNG One UI 6.1.1 - KI Inhalterstellung durch Skizze SAMSUNG One UI 6.1.1 - KI Inhalterstellung durch Skizze

    (Bilderserie oben: Beim Blick aus meinem Bürofensterwäre dachte ich: „es wäre doch schön, wenn man etwas grünes im tristen Büro hätte“. Also mal schnell einen Blumentopf gezeichnet – ja, im zeichnen bin ich wirklich schlecht. Glaubt mir, ich kann es echt nicht besser – insofern beeindruckend, dass die KI meinen Wunsch erkannt hat und dort einen Blumentopf hingezaubert hat. Den gibt es sogar in mehreren Ausführungen mit anderen Pflanzen und verschiedenen Töpfen. Noch beeindruckender ist, dass der Blumentopf aussieht, als würde er dort tatsächlich hingehören. Da stimmt die Perspektive und der Schattenwurf ist absolut realistisch. Beeindruckend – aber auch Beängstigend irgendwie, oder?)

    Doch da geht noch mehr – dachte man sich auch bei SAMSUNG und war der Meinung, wenn man schon störende Objekte entfernen kann – warum nicht neue Objekte in Bildern erstellen?

    Mit One UI 6.1.1 ist man da echt an einem Punkt angekommen, bei dem man staunend den Mund offen stehen lässt!

    ..SAMSUNG One UI 6.1.1 und aus Kritzeleien wird Kunst!..

    In der obigen Bildstrecke habe ich ein Foto mit Blick aus meinem Bürofenster auf die thyssenkrupp Kindertagesstätte zum testen genommen. Um etwas Leben ins Bild zu bekommen habe ich (ohne Stift, weil ich zu bequem war, den aus dem S24 Ultra zu ziehen) mit dem Zeigefinger mal schnell einen Blumentopf skizziert – es soll jedenfalls einen darstellen. Dann unten auf den Button „erstellen“ gedrückt und schon wenige Sekunden später war das Foto mit einem Blumentopf bestückt. Es gibt bei dieser Funktion sogar mehrere Versionen des Blumentopfes – so wie man es ja auch von anderen KI Anbietern wie Microsoft mit seinem „DALL-E“ kennt.


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    Beeindruckt hat mich nicht nur das fertige Ergebnis, das fast genauso aussah, wie ich es mir vorgestellt hatte, sondern auch, dass die KI aus meiner Krikkelei erkannt hat was ich wollte.

    SAMSUNG One Ui 6.1.1 - Bilderstellung(Bild links: Zur Erzeugung von Avataren gibt es im Web verschiedene Möglichkeiten. Man lädt sein Bild auf eine Webseite hoch – bei einigen kostenlos, bei anderen kostet der Dienst Geld – und dann wird das Bild von der KI neu erstellt. Das kann dein SAMSUNG Handy jetzt auch von Haus aus. Hier ist das Ausgangsfoto von mir, das ich zur Erzeugung der Avatare benutzt habe )

    Das ist aber bei weitem noch nicht alles, was das S24 Ultra nach dem Update auf die Version 6.1.1 im Bereich Bildbearbeitung nun draufhat. Du kannst nun aus Porträtfotos von Dir direkt echt gut gemachte Avatare erstellen. Dafür gibt es mehrere Stil-Möglichkeiten: Comic, 3D-Cartoon, Wasserfarbe und Skizze.

    Auch das geht in rasantem Tempo – falls dir das Ergebnis nach dem durchswipen von links nach rechts nicht gefällt, gibt es am Ende den Button „erneut erstellen“ – und dein Ausgangsbild wird erneut von der KI verarbeitet und neu interpretiert.

    SAMSUNG One Ui 6.1.1 - fertiger Avatar

    (Bild rechts: und so sehe ich in SAMSUNGs KI als Avatar aus. Auch wenn alle Bilder eine leichte Unschärfe haben, die schon etwas nervt, kann man sagen, dass das Gesicht grundsätzlich gut umgesetzt worden ist. Breite Nase, Schlitzaugen, buschige Augenbrauen, Glatze, Eierkopp – ja, ja.. es war klar, dass es keine Schönheit wird. Selbst der Hoodie wurde erkannt und generiert.)

    Die Bildgröße des erzeugten Avatars ist mit über 3000 x 3000 Pixeln richtig üppig – da muss man wahrscheinlich je nach Einsatzzweck mit einem Bildbearbeitungsprogramm das Format runterskalieren – aber besser so, als umgekehrt..

    Cool, oder? Und wenn Du glaubst, das wäre schon alles – da gibt es echt noch ’ne Schüppe drauf..

    Die Wallpaper deines Handys konntest (und kannst Du auch immer noch!) über das kostenlose Programm „Good Lock“ von SAMSUNG (im SAMSUNG Store für diverse Smartphones verfügbar) mit verschiedenen Effekten animieren. Das war schon nicht schlecht, wenn auch die Effekte teilweise begrenzt waren und ich die mit meiner selbstgebastelten KLWP – Benutzeroberfläche nicht nutzen konnte. Nur Lock-Screen Effekte waren möglich um die Funktion von KLWP weiter nutzen zu können.

    SAMSUNG One Ui 6.1.1 - die grandiosen KI-Funktionen hauen einen um!(Bild links: extra für euch bin ich mitten in der Nacht aufgestanden um euch den animierten Lockscreen mit dem Plädderregen zu fotografieren! Wie es in der Nacht üblich ist, ist das schöne Bild des Förderturms abgedunkelt. )

    Das Update auf One UI 6.1.1 bringt nun animierte Effekte auf deinen Lockscreen. Die sind sowohl Tageszeit – wie auch Wetterabhängig. Ist es Tag, dann wird dein Hintergrundbild hell angezeigt – ist es Nacht, dann wird es abgedunkelt dargestellt. Noch besser: das lokale Wetter wird animiert dort dargestellt. Regnet es draußen, dann sieht man Regenfäden über den Lockscreen laufen, bei Schnee sind es Schneeflocken die dort tanzen (Schnee konnte ich leider gestern nicht testen – aber das mit dem Regen klappt..) Das ist zwar nichts, was die Probleme dieser Welt löst, aber es ist ein nettes Feature, was mancher Anwender vielleicht ganz nützlich finden wird.

    Das soll es für die Grafik-Features erst mal sein. Das Update hat auch an anderer Stelle ordentlich KI Funktionen in das Smartphone gepackt. Besonders im Bereich Textverarbeitung und Spracherkennung hat man etliche neue Features veröffentlicht!

    Der komplette Changelog ist hier:

     

    ..der komplette Changelog zum nachlesen:

    Galaxy AI

    Verwandle einfache Skizzen in atemberaubende Bilder
    Fange mit einer einfachen Zeichnung an, wähle deinen bevorzugten Stil aus und verwandle dein Bild mithilfe von Galaxy AI in ein faszinierendes Kunstwerk. Skizze zu Bild ist in Samsung Notes, Foto-Editor, S Pen-Befehle, Smart Select und in den Seiten-Paneelen verfügbar.

    Erstelle einzigartige Portraits
    Dank einer großen Auswahl an KI-generierten Portrait-Stilen kannst du deinem Profilbild unter Kontakte oder einem Portrait eines gespeicherten Kontakts einen neuen Look verleihen oder mit dem Foto-Editor etwas neues für deine Portraitfotos erfinden.

    Überlasse das Schreiben deinem Telefon
    Wenn du etwas schreiben musst – sei es einen Text, eine E-Mail oder einen Beitrag für Soziale Medien – kannst du über die Samsung-Tastatur eine kurze Anfrage oder einen Textausschnitt für den neuen Textersteller eingeben und dann Galaxy AI den Rest erledigen lassen.

    Übersetze Anrufe in mehr Apps
    Führe einfach ein Gespräch über dein Telefon und erhalte die Übersetzung in Echtzeit, um Sprachbarrieren zu überwinden. Zusätzlich zur Samsung Telefon-App kannst du jetzt auch Echtzeitübersetzungen in Apps erhalten, die Sprachanrufe unterstützen, wie Google Meet und WhatsApp. Tippe dazu einfach während eines Anrufs auf Live-Übersetzung im QuickPanel, um die Übersetzung zu starten.


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    Übersetze Bild-Text auf Webseiten
    Übersetze eine ganze Webseite in deine Sprache. Wenn du in Samsung Internet eine Webseite übersetzen lässt, wird der gesamte Text auf der Seite übersetzt, egal, ob dieser als Text formatiert oder Teil eines Bildes oder Fotos ist.

    Übersetze im Zuhör-Modus
    So kannst du gesprochene Sprache verstehen, auch wenn es nicht deine ist. Mit dem neuen Zuhör-Modus des Dolmetschers kannst du ein einseitiges Gespräch, wie eine Vorlesung oder Präsentation, in deine Sprache übersetzen lassen.

    Mache Sprachaufnahmen zu Notizen
    Noch nie war es einfacher, Notizen mit Samsung Notes zu erstellen, du brauchst nur deine Stimme. Jetzt kannst du Sprachaufnahmen in Textnotizen transkribieren, die du unter anderem bearbeiten und zusammenfassen lassen kannst.

    Übersetze PDFs und fasse sie zusammen
    Mit den Funktionen zum Übersetzen und Zusammenfassen des Notizenassistenten kannst du jetzt mit PDF-Dateien arbeiten, ohne sie zuerst in Notizen zu konvertieren. Der übersetzte Text wird im Originalformat des PDFs angezeigt.

    In Sprachaufnahmen kannst du Sprache automatisch erkennen lassen
    Mit dem Transkript-Assistenten kannst du Aufnahmen von Besprechungen, Vorträgen, Sprachmemos und mehr in Texte verwandeln. Da die Sprache in der Aufnahme jetzt automatisch erkannt wird, brauchst du die Sprache nicht mehr auswählen und kannst gleich zum Transkript übergehen.

    Bearbeite Sprachaufnahmen und Transkripte
    Nachdem du ein Transkript in Sprachaufnahmen erstellt hast, kannst du den Text bearbeiten, um etwaige Fehler auszubessern, unnötige Abschnitte zu entfernen oder Fehlendes hinzuzufügen. Du kannst auch die Aufnahme selbst bearbeiten und unnötige Abschnitte entfernen.

    Verschönere dein Hintergrundbild mit besonderen Wettereffekten
    Wähle ein Foto aus, das du als Fotoambiente-Hintergrundbild haben möchtest, und sieh zu, wie es sich je nach Uhrzeit und Wetter an dem Standort ändert, den du das Wetter-Widget eingestellt hast. Wenn es an diesem Standort schneit oder regnet, siehst du das auch auf deinem Foto. Und die Sonne geht ja auch je nach Uhrzeit an diesem Standort auf und unter.

    Erstelle grandiose Bilder

    Bringe mit Live-Effekten mehr Leben in deine Fotos
    Lasse deine Motive lebensecht wirken, indem du Personen und Tiere in deinen Fotos mit verblüffenden Filmeffekten zum Leben erweckst.

    Speichere und teile schnell Instant Slow-Mo-Clips
    Nachdem du ein Video in Instant-Slow-Mo angesehen hast, kannst du den Teil des Videos, den du verlangsamt hast, speichern. Wenn du ein Video teilst, ist der letzte Abschnitt, den du in Slow-Mo angesehen hast, jetzt auch zum Teilen verfügbar.

    Erstelle lustige animierte Sticker und GIFs
    Halte ein Motiv aus einer Bewegungsaufnahme gedrückt, um es zuzuschneiden, und verwandle es im Handumdrehen in einen animierten Sticker oder ein GIF, das du mit anderen teilen kannst.

    Schneide nur aus, was du brauchst
    Halte eine Person oder ein Motiv in einem Foto gedrückt, um sie bzw. es auszuschneiden. Du kannst auch mehrere Elemente auf einmal ausschneiden. Nach dem Ausschneiden kannst du die ausgewählten Motive einfach in einen Sticker verwandeln oder sie kopieren und an anderer Stelle einfügen.

    Für eine gesündere Version deiner selbst

    Sammle neue Erkenntnisse und bleibe motiviert
    Die neuen Tipps rund um das Wohlbefinden in Samsung Health halten dich auf Kurs. Sie bieten wertvolle Erkenntnisse und Motivation, damit du deine Fitnessziele erreichst.

    Überwache dein Energieniveau mit Galaxy AI
    Der neue Energiewert von Samsung Health zeigt je nach deinem Schlaf und deiner physischen Aktivität an, wie es dir körperlich und mental geht. Wenn dein Energiewert niedrig ist, solltest du eine Pause einlegen. Ist dein Energiewert hoch, könntest du eine neue persönliche Bestleistung bei deinem Lieblingstraining aufstellen. Galaxy AI bietet personalisierte Erkenntnisse und motiviert dich, auf Kurs zu bleiben.


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    Erhalte eine detailliertere Schlafanalyse
    Neue Erkenntnisse zu deinem Schlaf bieten dir eine detailliertere und genauere Analyse der Schlafqualität. Dein umfassender Schlafbericht beinhaltet jetzt Puls, Atemfrequenz und wie lange es dauert, bis du einschläfst, nachdem du zu Bett gegangen bist.

    Erstelle deine eigenen Trainingsroutinen
    Kombiniere mehrere unterschiedliche Trainings zu einer angepassten Trainingsroutine. Du kannst Ziele für Sets, Wiederholungen, Zeit und mehr einstellen. Nachdem du deine Routine startest, wechselt deine Uhr automatisch zum nächsten Training, wenn du das Ziel erreichst. Optional kannst du Pausen zwischen den Trainings hinzufügen. Wenn die Routine beendet ist, kannst du die Ergebnisse für die gesamte Routine an einem zentralen Ort ansehen.

    Verbinde die Leistungszähler vom Radfahren
    Erhalte nützlichere Daten von deinen Radtrainings. Samsung Health unterstützt jetzt die Verbindung der Rad-Leistungszähler deines Fahrrads. Mit einem Leistungszähler kannst du deine leistungsbezogene anaerobe Schwelle (FTP, Functional Threshold Power) messen, um mehr Erkenntnisse über deine Trainingsergebnisse zu gewinnen.

    Sei produktiver

    Aktionsvorschläge für Smart Select
    Reagiere schnell auf das, was auf deinem Bildschirm gezeigt wird. Wenn du auf deinem Bildschirm etwas mit Smart Select auswählst, werden dir jetzt je nach Auswahl bestimmte Aktionen empfohlen. Du kannst schnell Telefonnummern anrufen, Adressen finden, Bilder verschönern und noch vieles mehr. Smart Select ist jetzt über das Apps-Anzeigepaneel verfügbar.

    Verbesserte Multi Window-Erfahrung
    Jetzt kannst du noch einfacher zwischen Bild-im-Bild und Geteilter Bildschirmansicht wechseln. Halte ein wiedergegebenes Video in Bild-im-Bild gedrückt und ziehe es auf die Seite des Bildschirms, auf der du es wiedergeben möchtest.

    Einfacheres Kopieren und Verschieben einer Datei
    Wenn du Dateien in kopierst oder die in Eigene Dateien verschiebst, ist es noch einfacher, den richtigen Ordner zu finden. Jetzt kannst du den Zielordner in einem Pop-up-Fenster aussuchen, damit du dann ganz leicht zum Ausgangsordner zurückkehren kannst.

    Erstelle Datei-Verknüpfungen direkt auf dem Startbildschirm
    So kannst du schneller auf die am häufigsten verwendeten Dateien zugreifen. Berühre und halte unter Eigene Dateien eine Datei gedrückt und navigiere mit der anderen Hand zum Startbildschirm. Ziehe die Datei an eine beliebige Stelle auf deinem Startbildschirm, um eine Verknüpfung zu dieser Datei zu erstellen.

    Verbesserte Anzeige von Thumbnail-Bildern
    Du kannst dir ansehen, wie die Bilder aussehen werden, bevor du sie öffnest. Thumbnail-Bilder für Bilder und Videos in Eigene Dateien erscheinen jetzt im originalen Seitenverhältnis.

    Hebe deine Termine hervor
    Markiere wichtige Daten in deinem Kalender schnell und ordentlich. Verwende die gerade Linie mit Textmarker mit deinem S Pen, um wichtige Daten im Kalender in der Monatsansicht hervorzuheben. Du kannst hervorgehobene Abschnitte löschen, ohne andere Stiftmarkierungen zu entfernen.

    Automatisiere deine Uhr mit Modi und Routinen
    Modi, die du auf deinem Telefon einstellst, wie Schlafmodus, Trainingsmodus oder Kinomodus, können jetzt automatisch mehr Einstellungen auf deiner Uhr steuern, je nachdem, was du machst oder wo du bist. Zusätzlich zu Ziffernblättern und Nicht stören können Modi jetzt auch Always On Display, Zum Aktivieren Hand heben, Zum Aktiv. Bilds. berühren, Zum Aktiv. Lünette drehen, Tonmodus und Alarme bei Trennung steuern.  Du kannst auch Routinen verwenden, um diese Uhr-Aktionen zu steuern.

    Mehr Filteroptionen für Nachrichten
    Wenn du eine Routine erstellst, die bei Erhalt einer Nachricht oder Benachrichtigung startet, verfügst du jetzt über präzisere Steuerungsoptionen. Du kannst mehrere Schlüsselwörter hinzufügen und aussuchen, ob die Routine starten soll, wenn alle Schlüsselwörter oder nur einige davon in der Nachricht oder Benachrichtigung vorhanden sind.

    Noch mehr Verbesserungen

    Kreiere und teile deine Profilkarte
    Kreiere deine eigene Profilkarte mit deinem Namen und Bild, die andere Galaxy-Nutzer sehen, wenn du sie anrufst oder sie deine Kontaktinformationen aufrufen. Du kannst auch für andere Personen in deinen Kontakten Profilkarten erstellen, damit du ihre Karte siehst, wenn sie dich anrufen.

    Sieh dir Videos im Schnelldurchlauf an
    Mit der neuen Suchsteuerung für Videos in der Video-Player-App kannst du dir eine Menge Zeit und Mühe sparen. Tippe einfach zweimal auf die rechte Seite des Bildschirms, um sofort fünf Sekunden vorzuspulen und tippe zweimal auf die linke Seite des Bildschirms, um fünf Sekunden zurückzuspulen.

    Nimm Anrufe mit Tippen anstatt Wischen an
    Wenn dir Wischen zu umständlich ist, kannst du dein Telefon so einstellen, dass du Anrufe auf einfachen Tastendruck annehmen kannst.

    Beantworte Anrufe über die Freisprechfunktion
    Freisprechen ist jetzt noch einfacher. Wenn du Anrufe lieber über die Freisprechfunktion erledigst, kannst du über eine neue Einstellung Anrufe standardmäßig über den Lautsprecher annehmen, anstatt manuell auf Lautsprecher umzuschalten.

    Erhalte aktuelle Wettervorhersagen
    Damit bist du selbst bei plötzlichen Wetteränderungen gerüstet. Wettervorhersagen werden jetzt automatisch mindestens einmal pro Stunde aktualisiert, damit du immer auf dem neuesten Stand bleibst.

    Extrastarke Sicherheit
    Wenn du hohe Sicherheitsanforderungen hast, kannst du die Automatische Sperre so einstellen, dass maximale Einschränkungen gelten, für den höchsten Sicherheitsstandard gegen Malware und Sicherheitsbedrohungen. Hyperlinks und das automatische Herunterladen von Anhängen in Nachrichten sind gesperrt, die Standortdaten werden bei der Weitergabe von Bildern gelöscht und freigegebene Alben in der Galerie können nicht verwendet werden.

    Verbessertes Assistentenmenü
    Jetzt kannst du das QuickPanel ganz einfach mit einmal Tippen öffnen. Du hast außerdem mehr Kontrolle über physische Tasten. Nutze das Assistentenmenü zum Drücken und Halten oder drücke die Seitentasten zweimal.

    Da ist also einiges unter der Haube passiert!

    Und wie sieht es bei euch aus? Findet Ihr die Funktionen nützlich oder ist einiges nur Spielerei? Wurde euch das Update auch schon angeboten oder gehört euer Gerät nicht zu denen, die das Update bekommen? Oder ist euch alles, was in den Bereich KI gehört suspekt?

  • Angriff der KI – Vergleich S23 Ultra gegen S24 Ultra..

    Vergleich S23 Ultra gegen S24 Ultra – wenn das Handy dank KI cleverer ist als der Besitzer..

    Hidiho liebe Community! Seit heute (24. Januar 2024) ist das funkelnagelneue SAMSUNG Galaxy S24 erhältlich. Wie man es von mir kennt, habe ich mir das Top-Modell S24 Ultra gegönnt. War das klug? Wahrscheinlich nicht –  Immerhin habe ich ja den Vorgänger S23 Ultra (Test hier) und bin damit sehr zufrieden. Mehr noch: ich habe vor nicht allzu langer Zeit geschrieben, dass es dieses Jahr keinen SAMSUNG Smartphone-Test mehr geben wird. (Und das stimmt ja irgendwie auch: geschrieben hatte ich das letztes Jahr und das Jahr ging bis 31.12.2023 – wir haben also bereits ein neues Jahr. Dann darf ich ja wieder Geld für SAMSUNG Schnickschnack verplempern.)

    Nennt es von mir aus Spitzfindig oder tituliert mich als Lügenmaul –  ich gebe zu, was meine Wahrheitsliebe angeht, da können zahlreiche Ex-Freundinnen tränenreiche Geschichten zu meinen Treue-Versprechen erzählen. Doch das ist ein Thema was ich hier lieber nicht vertiefen sollte. Und fragt Sie auch nicht – Frauen neigen ja immer gleich so zum dramatisieren..

    Aber beim SAMSUNG Test habe ich nicht gelogen – das schwöre ich, so wahr ich Deutschlands bekanntester unbekannter Blogger bin. Deshalb gibt es hier jetzt den Vergleich S23 Ultra gegen S24 Ultra..

    Warum das SAMSUNG Galaxy S24 Ultra in die Dr. NERD Labs kam..

    Tatsächlich konnte ich dem neuen Flaggship aus dem Hause SAMSUNG nicht widerstehen, denn das Angebot reizte mich: es gab von meinem Mobilfunk-Anbieter die Option das SAMSUNG S24 Ultra mit 512 GB zum Preis des Modells mit 256 GB zu erhalten – dazu gab es auch noch die SAMSUNG Galaxy Watch6 in 40 Millimeter Durchmesser mit Bluetooth. Zusätzliches Trade-In (also das eintauschen eines vorhandenen Smartphones) hätte nochmals den Preis gesenkt. (Im Prinzip also das gleiche Angebot wie auf der Original SAMSUNG Webseite.)

    Vergleich S23 Ultra gegen S24 Ultra - SAMSUNG Webseite

    (Bild oben: auf der Webseite wirbt SAMSUNG mit der AI des neuen SAMSUNG Galaxy S24 – schauen wir mal, wie clever es im Vergleich S23 Ultra gegen S24 Ultra wirklich ist..)

    Da das ganze Zinsfrei und auf 2 bis 3 Jahre monatlich gezahlt werden kann, war folgender Plan in meinem Krämer-Hirn gereift:

    • Bestellung des S24 Ultra mit 256GB + Uhr zum Preis von 1.449,00 €.
    • Trade-In erschien mir finanziell unattraktiv – dehalb: Verkauf des S23 Ultra mit 512 GB und der Watch6 (denn ich habe die Watch5 Pro mit LTE, die eine wesentlich längere Akkulaufzeit hat und auch noch ein paar andere Features mehr als die neueren Modelle) für knapp 1.000 – 1.200 € bei ebay sollte etwas mehr Geld einspielen.
    • Dann bleibt ein Gap von 250 – 450 € für das neue Smartphone, welches ja nun dann bis zu 7 Jahre Software-Updates bekommt.

    Das wäre ein Wertverlust von knapp 20 bis 30 € im Monat für das Jahr – ein Verlust, mit dem ich ganz gut leben kann und der euch dafür einen neuen Testbericht beschert – Ja, so bin ich, was mache ich nicht alles für meine geliebte Community!…


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    Als Farbe wählte ich für den Vergleich S23 Ultra gegen S24 Ultra das helle Titanium Gray – diese Farbe ist die gleiche, wie von meiner SAMSUNG Galaxy Watch5 Pro (Test hier), das fand ich cool, dass endlich mal Uhr und Smartphone die gleiche Farbe haben. In der Vergangenheit waren ja die kostenlosen Beigaben von SAMSUNG farblich eher maximal unpassend, da konnte man zu einem burgundyfarbenem Handy auch mal hellblaue Buds Pro kriegen – eine Farbwahl die so schreiend schräg ist, dass ein Blindenhund wütend bellt bei der Farbzusammenstellung. Doch bei mir hatte sich der Distributor erbarmt: jetzt gab es zu einem hellgrauen S24 Ultra eine graphitfarbene Watch5.

    Farblich passte das also, aber da die Uhr sowieso wieder verkauft wird – Schwamm drüber..

    das Unboxing..

    Pünktlich zum offiziellen Erscheinungstermin (24.1.2024) bekam ich über den Distributor Arvato die beiden SAMSUNG Geräte per DHL geliefert.

    Das Unboxing der Uhr lasse ich mal außen vor, da die ja Originalverpackt wieder „zur Sonne geht“ – beschränken wir uns also auf das Schächtelchen des S24 Ultra.

    Angriff der KI - Vergleich S23 Ultra gegen S24 Ultra..(Bild links: zum verwechseln ähnlich sind die beiden Kartons des diesjährigen und letztjährigen Ultra Modells. Naja, Gehäuse gleich, Kamera-Setup gleich, Zubehör gleich – da kann man ja mal auf bewährtes Verpackungsmaterial zurück greifen.)

    Im Vergleich S23 Ultra gegen S24 Ultra gibt es da keinen wirklichen Unterschied. Im ersten Moment fällt einem nicht mal auf, dass man das neue Gerät bekommen hat – die Kartons und die aufgedruckten Kameras sehen sich fast bis zum letzten i-Tüpfelchen ähnlich. Nur ein kleiner angedeuteter Schatten am Gerät und die Zahl in der Modellbezeichnung lässt den aufmerksamen Beobachter erkennen, dass ein aktuelleres Modell Einzug gehalten hat.

    Im inneren des Kartons, der erfreulicherweise auf Kunststoff-Formteile zum sichern des Smartphones und Drahtbändchen zum fixieren des USB-C Kabels verzichtet, ist es aufgeräumt – oder sagen wir mal sparsam möbliert. Im Schächtelchen ist das SAMSUNG S24 Ultra, ein SIM-Karten-Auswerftool und ein USB-C auf USB-C Kabel – that’s all. Minimalistisch, wie man es von SAMSUNG gewohnt ist. Netzteil, Hülle, Schutzfolie – mit solch überflüssigem Schnickschnack punkten nur chinesische Smartphones. Koreanische Smartphones haben derlei Anbiederungen an Kunden nicht nötig..

    Die Inbetriebnahme –  ein perfekter Klon dank SmartSwitch

    Also mal das schicke Teil eingeschaltet. Der bekannte schmucklose Bootscreen erschien und etwas später erschien die ebenfalls schmucklose Installationsroutine. Der Akku war mit 51% halbvoll geladen – das sollte also soweit reichen.

    Da ich mein S23 Ultra klonen wollte, um auf einer identischen Oberfläche arbeiten zu können, wählte ich die Option, dass ein bestehendes ANDROID Smartphone geklont werden sollte. Aus Geschwindigkeitsgründen wählte ich nicht die Möglichkeit dies über das heimische WLAN zu machen, sondern popelte ein USB-C Kabel in die Buchsen der beiden Ultras.

    Das dauerte trotz schneller Kabelverbindung etwas länger, denn mein mit 512 GB  ausgestattetes S23 Ultra war mit über 250 GB an Daten, Fotos, Videos und Programmen vollgestopft.

    Es dauerte schon so geschätzte 2 Stunden und der Akku war mit nur noch 30% Ladung sichtlich geschrumpft. Wie man es kennt muss man ja leider dann trotzdem immer noch alle Berechtigungen neu erteilen, Passwörter eingeben usw. Das dauerte dann ungefähr nochmal eine Stunde..

    Doch dann war das „Neue“ einsatzbereit!

    Die Hardware – echt ein dickes Brett..

    Hat man die beiden Schutzfolien abgezogen kommt ein echt schickes Teil zum Vorschein! Das Titan-Gehäuse wirkt einfach Mega-Edel! Die Lautstärkewippe und der Ein/Aus-Schalter sind etwas größer als beim Vorgänger, was das drücken der Tasten erleichtert. Das Gehäuse ist matt schimmernd und fühlt sich in der Hand etwas wärmer an, als das polierte Aluminiumgehäuse des S23 Ultra.

    Angriff der KI - Vergleich S23 Ultra gegen S24 Ultra..(Bild rechts: War beim letztjährigen Vergleich des S22 Ultra mit dem S23 Ultra noch ein ziemlich starker Unterschied bei den Rundungen zu erkennen, ist dieses Jahr im Vergleich S23 Ultra mit dem S24 Ultra kaum ein Unterschied zu bemerken. Auffällig ist aber das 2. „Loch“ oben im Gehäuse – ich vermute, dass dies ein zweites Mikrofon ist.)

    Im Vergleich zum S22 Ultra fällt einem kaum auf, dass die Gehäusekanten etwas weniger stark abgerundet sind. Was auffällt ist das nun komplett plane Display, welches ohne Wölbung im Titangehäuse sitzt. Allerdings merkt man eine kleine Kante am Übergang von Gehäuse zum Display, wenn man mit dem Finger vorsichtig darüberstreicht.

    SAMSUNG gibt hier an, dass das Display 2600 Nits hell ist, was eine neue Bestmarke aufstellt und sogar das iPhone 15 Pro Max schlägt. Wenn man ehrlich ist, dann sind wir hier aber im Bereich „Ingenieurs-Porno“ – schon die Helligkeit des letztjährigen S23 Ultra war völlig ausreichend – ebenso wie eine Auflösung von 3120 x 1440 Pixeln.


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    Meine 27″ Zoll-Monitore im Büro haben grade mal diese Auflösung und sind superscharf. Diese Pixelanzahl auf einem Display, das nur 6,8″ Zoll groß ist und die Pixel mit bis zu 120 Herz pro Sekunde wiederholt? Wer da glaubt, das Display wäre unscharf, der gehört fröhlich winkend zurückgelassen – dem ist dann echt nicht mehr zu helfen..

    Ein Punkt, der wichtiger ist: das Display aus dem neuen Corning® Gorilla® Armor Glas soll nicht mehr so stark reflektieren. DAS ist mal eine echte Verbesserung, denn was nutzt mir ein Display, dass so hell ist, dass ich damit ein Lagerfeuer anzünden kann, wenn es so stark reflektiert, dass ich trotzdem nichts darauf erkennen kann?

    Bei meinem S23 Ultra habe ich als Displayschutz-Folie nach mehreren glänzenden Folien eine Folie genommen, die matt ist. Ich kann das absolut empfehlen. Egal in welchem Blickwinkel man auf das Display blickt – es ist immer gut abzulesen!  der Autor

    In Zahlen sieht das so aus: die Größe des Gehäuses ist bei beiden im Vergleich S23 Ultra gegen S24 Ultra fast identisch – und das Gewicht ist mit 232 zu 223 Gramm ebenfalls quasi unverändert. Auch die Displaygröße ist mit 6,8″ bei beiden Modellen gleich.


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    Selbst die 5 runden Kamerabuckel wirken im ersten Moment identisch platziert – sind Sie aber nicht. Das merkt man, wenn man versucht dem neuen Spielzeug die Schutzhülle des letztjährigen Topmodells überzustreifen – das passt mal wieder nicht, da das „neue“ knapp 1 Millimeter breiter aber 0,3 Millimeter flacher als der Vorgänger. Nicht viel – reicht aber aus, dass Du Dir neue Schutzhüllen für das teure Teil kaufen musst…

    Der Qualcomm Snapdragon 8 Gen 3 – ein Träumchen..

    Vergleich S23 ultra gegen s24 Ultra - geekbench 6 Ergebnis(Bild links: Das Ergebnis im Geekbench – Test: Das SAMSUNG Galaxy S24 Ultra lässt im direkten Vergleich alles hinter sich.)

    Im Vergleich S23 Ultra gegen S24 Ultra gibt sich auch in den anderen Disziplinen das beste Stück Mobilfunkbereich-Hardware aus dem Hause SAMSUNG keine Blöße – dank des neuen speziell für SAMSUNG übertakteten Qualcomm Snapdragon 8 Gen 3 Prozessors ist das SAMSUNG rasant schnell!

    Ich hatte den Verzicht, mir dieses Jahr das neue Modell zu kaufen, auch damit begründet, dass wir mittlerweile an einem Punkt sind, an dem die Prozessorgeschwindigkeit nicht mehr so rasant wächst – Stichwort Mooresches Gesetz. Von einer Verdoppelung sind wir tatsächlich weit entfernt – aber 15% schnellere CPU-Geschwindigkeit jedes Jahr ist ja auch etwas – auch wenn dies Werte sind, die man als Anwender nicht mehr bemerkt, weil selbst das Vorgänger-Modell schnell genug war ohne jede Verzögerung zu reagieren.

    In der unteren Tabelle sieht man ganz gut wie sich die CPU-Geschwindigkeit im Vergleich S23 Ultra gegen S24 Ultra entwickelt hat. Der ungeliebte Exynos aus dem S22 Ultra hat nach 2 Jahren bereits einen Rückstand von 50% im SingleCore Wert und fast 100% Rückstand im Multicore.

       S22 Ultra  S23 Ultra  S24 Ultra
     Singlecore  1135  1447  1654
     Multicore  2979  4734  5799

     

    Eine schnellere CPU bedeutet aber auch höheren Stromverbrauch und damit verbunden auch mehr Hitzeentwicklung. SAMSUNG hat dem S24 Ultra deshalb die größte Vapor-Kammer ever gegönnt – die ist nun doppelt so groß wie beim Vorgänger.

    Im Vergleich S23 Ultra gegen S24 Ultra haut das S24 Ultra beim Antutu 3D-Benchmark ganz ordentliche Framezahlen raus: Onscreen zwischen 36 und 42 Frames per Second und Offscreen zwischen 24 und 31 Frames.  Dabei wird die Rückseite des S24 Ultra merklich warm. Man verbrennt sich jetzt nicht grade die Hände – es fühlt sich eher an, als hätte man eine warme Tasse Kakao in der Hand. Das ist ja bei den momentanen Temperaturen da draußen ganz schön – gemessene 34,9° C auf der Rückseite ist aber schon ordentlich.

    Auch beim 3DMark Test ballert das S24 Ultra einen raus. Ein Score von 4697 ist eine Hausnummer. Zum Vergleich: das diesjährige AppleTop-Smartphone iPhone 15 Pro Max schafft hier nur einen Wert von 3527.

    Angriff der KI - Vergleich S23 Ultra gegen S24 Ultra..(Bild rechts: Das war das letztjährige Geekbench 6 Ergebnis im Vergleich S22 Ultra gegen S23 Ultra. Der damals in Deutschland verbaute Exynos Prozessor war leider nicht der Burner in Sachen Speed. Der diesjährige EXYNOS Chip schlägt sich allerdings in den Benchmarks wacker.)

    Der Chip aus dem Hause Qualcomm scheint also ordentlich Mukkis zu haben. Dazu hat das S24 Ultra Wifi 7 an Bord – jetzt fehlt dir nur noch ein Router, der das Datenvolumen auch verarbeiten kann und eine Datenleitung, die den erforderlichen Datenfluss schafft – na gut, lassen wir mal Deutschland als Entwicklungsland im Bereich Internetgeschwindigkeit außen vor – bei deiner 50 MBit Leitung bist Du selbst mit deinem Uralt Schröchel auf der sicheren Seite – aber in anderen Ländern werden die Daten nur so fliegen!

    der Sound? Gut aber nicht für die Disco geeignet..

    Haptik, Optik ist also alles Tutti. Hardware im großen und ganzen auch Top. Die Lautstärke der Lautsprecher ist gut und druckvoll – bei maximaler Lautstärke schräpelt es aber ganz ordentlich aus den Schlitzen. Da das S24 Ultra sowohl oben, wie auch unten Lautsprecher zur Wiedergabe des Audiosignals hat, erscheint der Klang etwas satter. Echter Stereoklang wie aus der heimischen HiFi-Anlage ist aber damit nicht möglich – außer man nagelt sich das Teil waagerecht an die Stirn..


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    die Kamera – im Detail verbessert..

    Was im Vergleich S23 Ultra gegen S24 Ultra nicht vergessen werden darf ist die Kamera – das Aushängeschild des Top-Modells. Hier hat SAMSUNG punktuell sowohl bei der Kamera selbst, aber auch beim User-Interface und bei den Funktionen nachgebessert.

    Angriff der KI - Vergleich S23 Ultra gegen S24 Ultra..(Bild rechts: hier liegt die SAMSUNG Galaxy watch5 Pro LTE auf dem neuen SAMSUNG S24 Ultra. Man kann ganz gut erkennen, dass die beiden Farben gut zusammen passen. Die watch5 Pro ist ja ebenfalls aus Titan gefertigt.)

    Man hat den 200 Megapixel großen Sensor unverändert gelassen, den 10fachen optischen Zoom entfernt (da der das erfasste Bild auf einen winzigen 10 Megapixel großen Sensor werfen musste, was qualitativ zu abstrichen führte) dafür aber dem 5fach Zoom einen 50 Megapixel großen Sensor spendiert. Beim 10fach Zoom wird einfach der entsprechende Bereich vom Sensor des 5fach Zooms vergrößert und zusätzlich digital verbessert. Eine Verdoppelung des Zooms digital bringt also trotzdem mehr Bildpixel.

    Wie das im Alltag aussieht – da werden sicher einige YouTuber Vergleichsvideos zu machen. Ich sehe das im Vergleich S23 Ultra gegen S24 Ultra aktuell nicht so dramatisch, wie es sich anhört.

    Dafür punktet die Kamera mit verbesserten Funktionen und reichlich Unterstützung durch die allgegenwärtige KI.

    So wurde der Modus „Regie-Ansicht“ durch die Funktion „Dual-Aufnahme“ ersetzt. Der ist ähnlich – unterstützt aber die Möglichkeit das Video wie angezeigt mit der zweiten eingeblendeter Kamera aufzuzeichnen oder gleichzeitig mit 2 Kameras aufzunehmen. So kann man beispielsweise sowohl ein Porträt-Video seines angsterfüllten Gesichts mit der Frontkamera erstellen und gleichzeitig mit der Hauptkamera die Abfahrt auf einer schwarzen Skipiste. In der nächsten Einstellung dann in der Porträt-Kamera dein schmerzverzerrtes Gesicht und mit der Hauptkamera einen sich vor lachen ausschüttenden Sanitäter der versucht deine doppelt gebrochenen Beine wieder halbwegs grade zu richten..

    Diese Funktion benötigt naturgemäß superschnellen Speicher, denn in hoher Auflösung müssen da ordentlich Daten in die Register geknallt werden. SAMSUNG verbaut da wie auch beim Vorgänger LPDDR5X Memory.

    Ach ja – da war ja noch der Stift..

    Wie auch schon beim S22 Ultra (da war der Stift zwar noch nicht serienmäßig dabei – das Display unterstütze die Eingabe aber – konnte aber mit einer speziellen Hülle ans Handy geklöppelt werden), ebenso wie beim S23 Ultra, hat auch das S24 Ultra den Stylus-Pen. Dieser ist wie beim Vorgänger in einer „Garage“ im Gehäuse geparkt, bis man durch drücken des Knopfes am obenen Ende den Stift aus der Verankerung löst.

    Beim S24 Ultra ist der S-Pen sogar in der Farbe des Smartphone-Gehäuses. Auch ein kleines Detail an dem SAMSUNG gearbeitet hat.

    Angriff der KI - Vergleich S23 Ultra gegen S24 Ultra..(Bild rechts: Stift und Uhr helfen dem S24 Ultra Besitzer optimale Fotos zu schießen – und das, ohne dass es jemand bemerkt. Einfach das Handy irgendwo mit dem Objektiv in Richtung des Motivs platzieren, auf der Uhr feinjustieren und mit dem Stylus-Pen herein oder herauszoomen, und Foto oder Video aufnehmen.)

    Der Stift dient aber nicht nur zum zeichnen, schreiben oder als filigranes Werkzeug bei Bildbearbeitung und Videoschnitt, sondern er erfüllt noch wesentlich mehr Funktionen. Er kann durch drücken des Buttons Fotos aufnehmen, durch drehen in der Luft den Zoom vergrößern oder verkleinern und noch so einiges mehr. In Verbindung mit einer SAMSUNG Watch kann man auf der Uhr eine Vorschau des Fotos sehen und dann im geeigneten Moment auf den Button am Pen drücken.

    Das ist etwas, was wohl im Smartphone-Bereich ziemlich einmalig ist.

    Der Akku? Das könnte ein Problemkind werden..

    Was mir im Vergleich S23 Ultra gegen S24 Ultra aufgefallen ist: der Akku scheint sich schneller des Stroms zu entledigen, als das Vorgänger-Modell. Da nutzt es auch nichts, wenn man den Energiesparmodus aktiviert, dem Akku geht schnell die Puste aus. Ob es daran liegt, dass ich jetzt am Anfang viel teste oder der Akku noch lernt vernünftig mit den Ressourcen umzugehen – da wird noch ein Auge drauf zu halten sein. Mit dem S23 Ultra kam ich über 2 Tage mit dem Akku aus – das sehe ich beim S24 Ultra noch in weiter Ferne..

    Was die Ladegeschwindigkeit angeht, da setzt SAMSUNG auf kontrollierte Langsamkeit. Maximal 45 Watt – entsprechendes SAMSUNG Ladegerät vorausgesetzt – tröpfeln per Kabel in den Akku zurück. Am Anfang lädt das gerät durchaus schnell, je voller der Akku ist umso langsamer und schonender wird der geladen. Bei leerem Akku ist das S24 Ultra in knapp einer halben Stunde zu knapp 65% aufgeladen – damit kommt man normalerweise über den Tag – jedenfalls das S23 Ultra.

    Da QI-laden mit 15 Watt unterstützt wird, kann man das Smartphone aber Nachts einfach auf ein Ladepad legen und morgens ist der Laberknochen vollgeladen. Nutzt man in der SAMSUNG Health App die Schlafüberwachung soll das Gerät ja sowieso neben dem Bett auf einer Ladestation liegen. Man schlägt da also 2 Fliegen mit einer Klappe..

    Update nach einer Woche: die Befürchtung, dass der Akku nicht so lange durchhält hat sich als unbegründet erwiesen – obwohl der Stromblock die ersten Tage ziemlich schnell leer war hat sich die Entladezeit nun auf ein gutes Maß eingependelt – es ist tatsächlich machbar über 2 Tage mit einer ladung auszukommen. Vorausgesetzt, man schaut nicht stundenlang YouTube-Videos..


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    Die Hardware haben wir im großen und ganzen abgeklopft. Viel hat beim Vergleich S23 Ultra gegen S24 Ultra zum Vorgänger nicht verändert: SAMSUNG hat an einigen Stellen Dinge verbessert ohne aber epochale Veränderungen zu machen. Wo hätte man das auch machen sollen? Das S23 Ultra war schon fast perfekt und war bei allen Tests heißer Anwärter auf den Königsthron. Die Klientel, die das Top-Modell kauft ist möglicherweise auch kein Fan von ständig neuen Design-Interpretationen, sondern mag das Understatement. Verbessern wo möglich – verändern wo nötig, das schien die Devise zu sein, die auch aufgeht.

    Kids are Welcome – ein Modus speziell für Kinder

    In meinem letztjährigen Test des S23 Ultra hatte ich schon erwähnt, dass SAMSUNG durchaus ein Herz für Kinder hat und eine kleine spezielle Softwareumgebung für Kiddies zur Verfügung stellt. Das kenne ich von keinem anderen Hersteller. Es gibt einen eigenen  Internet-Browser, ein paar nette Spiele und ohne die biometrische Authentifizierung des Besitzers kann das Kind nicht den Modus verlassen. Sinnvoll – was würde wohl passieren, wenn der neugierige Naseweis auf Whatsapp die freizügigen Fotos deiner neuen Arbeitskollegin sieht und bei Mama petzt – ich erwähnte ja schon dass Frauen zum dramatisieren neigen..

    Die Software – das OneUi 6.1 bringt KI auf’s Smartphone

    Mit der neuen Software-Version der hauseigenen Benutzeroberfläche One UI in der Version 6.1 bringt SAMSUNG etliche kleine Helferlein auf das S24 Ultra. Fast überall ist nun das AI-Icon zu finden, dass dem User neue und wirklich überraschende Funktionen bietet.

    Einiges funktioniert tatsächlich auf dem Telefon – leider ist aber für einige Funktionen eine Verbindung ins Internet nötig. Inwiefern die Übertragung dieser Daten Datenschutzrechtlich relevant sein könnte oder auch nicht – das ist sicher irgendwann mal rechtlich interessant – soll aber hier und jetzt kein Thema sein. Das entfernen von Objekten aus Bildern funktionierte ja schon seit dem letzten update auf dem S23 super – auch ohne Internet.

    Ich werde auch viele KI Funktionen sicher nicht nutzen. Es ist ein nettes „Nice to Have“ genauso wie der im Gehäuse steckende Stylus Pen, der nur zur Demonstration einmal im Monat aus dem Gehäuse gezogen wird und ansonsten buchstäblich ein „Nischendasein“ führt.

    „DeX“ – die „Desktop Extension“ könnte mit KI besser werden

    Sinnvoller ist da schon die Verknüpfelung mit dem Microsoft Universum mittels Smartphone Link von microsoft oder dem SAMSUNG Programm „DeX“.  Steckt man ein USB-C Kabel mit HDMI-Anschluß am anderen Ende ins SAMSUNG Handy und einen geeigneten Monitor, erkennt das Handy das und wechselt in den DeX-Modus.

    Angriff der KI - Vergleich S23 Ultra gegen S24 Ultra..(Bild rechts: SAMSUNG DeX in Aktion – mittels eines USB-C auf HDMI-Kabel ist ein großer Monitor angeschlossen und das S24 Ultra wechselt auf Wunsch in den Desktop Extension-Modus.  Damit kann man fast wie auf dem PC arbeiten. Wie gesagt – fast..)

    Das Display des Smartphones wird zu einem Touchpad und mittels Bluetooth Maus und Keyboard lassen sich auf dem großen Display Office-Anwendungen starten. Das funktioniert soweit ganz gut, ist aber in meinen Augen kein professionelles arbeiten wie an einem „echten“ Büro-Rechner mit vollwertigem Officepaket..

    Eine andere Möglichkeit ist das von Microsoft kostenlos verfügbare Programm Smartphone Link. Dieses Programm spiegelt das Display des Handys – allerdings zeigt es das Display nur hochkant an, das bedeutet der meiste Platz des Monitors ist verschwendet.

    Off Topic: Ein paar nachdenkliche Worte zum Thema KI oder AI..

    Natürlich ist um künstliche Intelligenz ein echter Hype entstanden und es wird versucht auf Teufel komm raus diese Leistung zu vermarkten. Wer mal in letzter Zeit als Microsoft O365 User in seinen Account geschaut hat, der wird feststellen, dass sich Microsoft für die Nutzung derer KI (den „Copilot“) mit knapp 20 € im Monat vergolden lässt. Dieser Preis ist in Relation zu dem ganzen Officepaket, was im Jahr grade mal 60 € kostet und von 5 Usern genutzt werden kann, natürlich Irrsinn.

    Ich sehe auch den Sinn dahinter nicht – das muss ich ganz klar sagen. Wenn ich einen Brief nicht mehr selber formulieren muss, sondern das eine KI macht – wofür bin ich dann noch gut? Zum Korrektur lesen? Und was ist mit der Ressourcen-Verschwendung? Die Rechenleistung der KI muss ja von Hardware erbracht werden – und die muss bei den Anfragen ja immens sein! Das erinnert fast an die stromvernichtenden Serverfarmen beim Crypto-Mining.

    SAMSUNG (so wie andere Firmen auch) versucht die Anwender zum Nutzen der Dienste zu animieren (und ab Anfang 2026 auch dafür zu zahlen). Man soll nicht mehr den google Chrome Browser benutzen, sondern den SAMSUNG Browser. Auch beim bezahlen möchte SAMSUNG gerne, dass man deren Wallett benutzt und nicht das von google. Warum? Ist doch klar: man will ein möglichst genaues Profil von Dir erstellen.

    Wenn ich weiß, welche Programme du auf deinem Smartphone installiert hast, welche Spiele du spielst, auf welchen Webseiten du browst, welche Suchanfragen Du stellst, was du kaufst, welches Kreditkartenlimit du hast und wo du wohnst, dann kann ich schon ein ziemlich genaues Persönlichkeitsprofil erstellen. Sagt Dir das Wort Datenkrake was? Wenn Du die KI nutzt werden die Daten auf fremde Server übertragen und dort verarbeitet – besser kann man dich nicht kontrollieren und ausspionieren.

    Auch wenn aktuell alle wie wild KI nutzen – tue ich ja auch um damit lizenzfreie Bilder wie das Beitragsbild zu erstellen (KI-Generierungstext übrigens:ein Terminator T2 der aus dem Display eines riesigen Smartphone klettert„) – Ich denke, das Thema KI wird sich spätestens totlaufen wenn die Kunden nicht mehr bereit sind diese Dienste für teuer Geld zu kaufen, weil sie festgestellt haben, dass die Kosten/Nutzen-Rechnung nicht aufgeht.

    SAMSUNG Galaxy S24 Ultra Pro und Kontra

    Angriff der KI - Vergleich S23 Ultra gegen S24 Ultra..

    Pro

    • sehr hochwertig verarbeitet
    • sehr gelungenes Kamera-Setup
    • mit 2.600 Nits eines der besten und hellsten Displays
    • KI-Funktionen
    • spezielle Software für Kinder
    • gute Akkulaufzeit
    • mit Qualcomm 8Gen3 aktuell schnellster Prozessor verbaut
    • WiFi 7 fähig
    • einziges Smartphone mit integriertem Stift
    • 7 Jahre Updates und Sicherheitspatches
    Angriff der KI - Vergleich S23 Ultra gegen S24 Ultra..

    Kontra

    • Ladezeiten etwas lang im Vergleich zu anderen Herstellern
    • nur notwendigstes Zubehör wird mitgeliefert

    Fazit: Das S24 Ultra ist besser als das S23 Ultra – aber….

    Zum Abschluß des SAMSUNG Galaxy S24 Ultra Test und dem Vergleich S23 Ultra gegen S24 Ultra kann ich sagen: ja, das S24 Ultra ist besser als das S23 Ultra. Doch das ist es nur marginal – denn das Vorjahresmodell war bereits ein absolutes Top-Modell an dem es kaum etwas zu verbessern gab. Wer also noch ein „altes“ S23 Ultra hat, der braucht wirklich nicht umzusteigen. SAMSUNG hat angedeutet, dass mit dem Update auf das One UI 6.1 auch das S23 Ultra die bisher als Alleinstellungsmerkmal nur für die neuen leistungsstarken S24er Modelle reservierten KI-Funktionen erhalten.


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    Der Qualcomm Snapdragon 8 Gen 2  ist potent genug um auch die nächsten Jahre noch völlig ausreichend zu sein. Auch die Kamera ist beim Vorgänger so gut, dass ein Update nicht wirklich nötig ist. SAMSUNG hat dort auch weitestgehend die Sensoren vom letzten Jahr verbaut, weil die immer noch zum besten gehören was in Smartphones verbaut wird.

    Und wie steht es mit euch? Spielt ihr nach dem SAMSUNG Galaxy S24 Ultra Test und dem Vergleich S23 Ultra gegen S24 Ultra mit dem Gedanken euch einer KI auszuliefern oder steht ihr diesem ganzen Hype um künstliche Intelligenz eher skeptisch gegenüber?

    Lasst es mich wissen und lasst einen Kommentar da..

    Kurzüberblick des Tests S24 Ultra

    Preis/Leistungsverhältnis - 92%
    Aussehen - 93%
    Verarbeitung - 95%
    Haptik - 89%
    Kompatibilität - 92%
    Installation / Ersteinrichtung - 91%
    Zubehör - 53%
    Energieverbrauch - 86%

    86%

    Gesamtergebnis

    Preis/Leistungsverhältnis: das Preisleistungsverhältnis ist fair. Das Gerät ist im absoluten Premium-Sektor angesiedelt, hat eines der besten Displays, den schnellsten Prozessor, eine ausgereifte Software und den Stylus-Pen, den kein anderes Smartphone hat. Aussehen: das Aussehen ist wie immer eine Geschmackssache. Ich mag das schlichte, kantige fast Bauhaus-mäßige Design. Verarbeitung: Die Verarbeitung ist auf Top-Niveau und dem Preis angemessen. Es gibt keine scharfen Kanten, unsauber eingefasste Displays oder Farbabweichungen. Haptik: die Haptik ist sogar noch besser als bei dem Vorgänger mit poliertem Aluminiumrahmen. Das Gehäuse des S24 Ultra ist aus Titan, und fühlt sich etwas angenehmer an. Kompatibilität: Das S24 Ultra fühlt sich sowohl im Android, wie auch im Microsoft-Universum zu Hause. Sofware wie das "Smartphone-Link" von microsoft und "DeX" von SAMSUNG ermöglichen übergreifendes arbeiten sogar auf Office-Ebene. Installation / Ersteinrichtung: die Ersteinrichtung funktioniert mittels der Software SmartSwitch problemlos - einfach ein Kabel an beide Geräte stöpseln oder über das heimische WLAN verbinden. Der Rest ist in wenigen Schritten gemacht und man hat einen Klon des vorigen Gerätes. Zubehör: hier gibt es wie immer Abzug, denn SAMSUNG spart an allem und gibt nur das absolut notwendigste mit, um das Smartphone in Betrieb nehmen zu können. Energieverbrauch: über den Energieverbrauch kann ich noch keine zuverlässige Aussage machen - er scheint etwas hoch zu sein, was aber auch daran liegt, dass ich das neue S24 Ultra auf Herz und Nieren teste und auch der Akku und das Betriebssystem noch die Energieeinstellungen lernen. Nach einigen Tagen im Einsatz hat sich die Befürchtung als unbegründet erwiesen.

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  • Der SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test – endlich hat es den Namen absolut verdient!

    ..oder: „das Bessere ist des Guten Tod!.. (frei nach Voltaire)

    Hidiho liebe Community! Heute gibt es einen besonderen Test – einen ultimativen – oder besser einen ULTRAmativen sozusagen. Denn heute tritt das nagelneue SAMSUNG Galaxy S23 Ultra gegen den Vorgänger, das SAMSUNG Galaxy S22 Ultra an! Dieser SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test wird sicher interessant, denn obwohl die Optik bis auf wenige minimale Änderungen gleich ist, hat sich doch unter der Haube so einiges getan!

    Der SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test beginnt!

    Da der Test wohl doch etwas umfangreicher wird (vielleicht sogar mehrteilig) – genug der Worte gewechselt: Fangen wir mit dem ULTRAmativem SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test an!

    Unboxing-Erlebnis? Vergiss es..

    Der ganze Unboxing-Krempel ist im SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test in gefühlt 10 Sekunden erledigt: die beiden Laschen an den Papiersiegeln abziehen – Oberteil hochnehmen – Handy rausnehmen – Feddisch!

    SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test - Unboxing(Bild links: eine Unboxing – Collage. Oben ist das S23 Ultra von der Schutzfolie befreit, unten ist es noch damit beklebt. Statt einer Kunststoff-Folie, die schwer verrottet, hat man sich hier für einen auf Papier basierendem Schutzfilm entschieden. Auch der Karton wirkt sehr schmucklos und erinnert eher an eine „Bulk“-Verpackung)

    Was direkt mal Positiv auffällt: SAMSUNG reduziert den Müll drastisch. Der Handy-Karton ist aus Pappe, wirkt eher schmucklos und die sonst bekannten Siegel aus glänzender Folie wurden durch Umweltschonendere Papierlaschen ersetzt. Auch im Karton gibt es keine Draht oder Kunststoff-Teile, sondern alles was das Zubehör zusammenhält, ist aus schnell kompostierbarer Pappe. Das finde ich beim SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test mal richtig gut.

    Auch das Samsung viele Dinge aus recyceltem Kunststoff herstellt, ist ein Schritt in die richtige Richtung: dem ressourcenschonenden Umgang mit diesem Planeten..

    Doch zurück zum Auspack-Erlebnis im SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test: Nachdem man dann noch die beiden schützenden Papieraufkleber abgezogen hat, liegt die Schönheit, wie Sie das Werk geschaffen hat, vor einem – und es hat wirklich das vom Vorgänger bekannte und ziemlich puristische Design, und ebenso ein tolles Finish!

    Wer im Karton noch versteckte Goodies erwartet, der kennt SAMSUNG schlecht. Weder eine Silikon-Hülle, noch ein Netzteil, wie man es von anderen asiatischen Smartphone-Herstellern kennt, liegt mit dabei. Auch von einer ab Werk aufgebrachten Display-Schutzfolie hält man bei SAMSUNG nicht viel. Ein USB-C auf USB-C Kabel und der bekannte Eierpicker mit dem man den SIM-Karten-Einsatz aus dem Gehäuse pfriemelt – das war’s dann auch schon. Überschaubar halt, wie man es von SAMSUNG gewohnt ist.

    Auch sonst bietet das schnell abgeschlossene Unboxing-Event währen des SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test keine Möglichkeit, vor Freude kleine spitze Begeisterungsschreie auszustoßen – außer man ist Fan davon, sich an den beiliegenden Papierpamphleten mit Minischrift die Augen zu verderben.SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test - S22 gegen S23

    (Bild rechts: vor dem SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test sind die beiden Kontrahenten noch friedlich vereint – ist das nach dem Test immer noch so – oder erleben wir vielleicht einen Kantersieg des S23 Ultra gegen seinen grade mal ein Jahr alten Konkurrenten?)

    Doch widmen wir uns im SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test wieder dem Haupt-Akteur – dem SAMSUNG Galaxy S23 Ultra: Es ist fast schon zu filigran, denn aufgrund des glatten Displays aus „Corning Victus Glas 2“ und dem ebenfalls sehr glattem Rahmen aus Metall flutscht einem das Handy fast aus der Hand. Da es knapp 230 Gramm wiegt, zieht die Gravitation das schicke Teil merklich Richtung Erdmittelpunkt.

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    Ohne Schutzhülle habe ich jetzt während des SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test bei Temperaturen draußen um 0 Grad, das Handy während des Tests lieber in der Tasche gelassen, als es bei eintreffenden Nachrichten aus der Tasche meiner Winterjacke zu fischen – zu groß die Gefahr, dass es wegen der klammen Finger auf den Boden purzelt. Zwar soll das neue Glas so einen Sturz aushalten – aber bei einem Preis von fast 1.400 €? – man muss ja nicht alles ausprobieren…

    In fast allen SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test Vergleichen, liest man als Kritikpunkt, dass das S23 Ultra im Vergleich zum Vorgänger wesentlich teurer geworden ist. Das möchte ich mal etwas relativieren! Selbst für mein S21 Ultra mit 256 GB Speicher bezahlte ich vor 2 Jahren schon fast 1.200 €. Ein Jahr darauf, beim S22 Ultra hatte SAMSUNG die Preise nicht angehoben. Das S23 Ultra mit 512 GB Speicher habe ich aktuell für 1356 € gekauft. Es ist damit nicht teurer als das S21 vor 2 Jahren und das S22 Ultra vom letzen Jahr (in der gleichen Ausstattung). Zum Vergleich: ein iPhone 14 Pro Max mit 512 GB Speicher kostet 1.839 €!! Der Autor

    Als Besitzer des Vorgängers S22 Ultra denkt man erst, dass man ein weiteres S22 Ultra bekommen hat: von der Optik her, könnten es im ersten Moment Zwilligsbrüder sein (und nein, das Wort gender ich nicht!).

    Die Designsprache? Minimalistisch aber gelungen!

    Ganz kurz am Rande, weil es auch da wieder viele Nörgler gibt, dass SAMSUNG sich beim Design nichts Neues hat einfallen lassen. Im Ernst? Das ist ein ganz schwaches Argument, denn Apple macht dies seit Jahren so und fährt mit der Strategie sehr gut.

    Deshalb ganz klar gesagt – im Gegenteil, SAMSUNG hat alles richtig gemacht!

    Mir persönlich gefällt während dem SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test der minimalistische, fast klassische Bauhaus-Stil – und mit den 5 einzelnen, hervorstehenden Objektiv-Linsen erkennt man sofort, dass man das Flaggschiff aus der SAMSUNG Smartphone-Kollektion in der Hand hat. Vorjahresmodell oder das aktuelle? Wen stört’s? Die Käufergruppe des Top-Modells mögen vielleicht sogar Understatement und möchten nicht drauf angesprochen werden, ob das schon „das Neue Ultra?“ ist..

    Und Fakt ist doch eher: von vorne und von der Seite sehen die Smartphones heutzutage alle gleich aus – also versuchen die Designer die Rückseite mit den Kamerablöcken eindrucksvoll zu gestalten. Das Ergebnis sind dann geometrische Gebilde denen man werbewirksame Namen gibt: Honor nennt seinen Kamerakreis „Eye of the Muse“, Vivo „Extreme Imagination“, OnePlus 11 verkauft es als „die Form der Macht“.

    Doch auch wenn man die einzelnen Kameras in einem schwarzen, runden Gebilde versteckt, welches optisch an eine einzige große Kameralinse einer professionellen DSLR-Kamera erinnert – es bleiben halt winzige einzelne Kameras, jede für ihre speziellen Einsatzzwecke optimiert.

    Gleich und doch nicht gleich – es gibt Unterschiede..

    Beim genaueren hinsehen gibt es aber trotzdem im SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test ein paar minimale Änderungen, die dem flüchtigen Betrachter entgehen: Der Metallrahmen des Gehäuses ist weniger abgerundet, die 5 markanten Kameralinsen sind eine Winzigkeit größer, haben nun einen etwas anderen Abstand und der Ein/Ausschalter und die Lautstärkewippe sind minimal nach unten verschoben. Nicht viel – vielleicht 3 Millimeter – aber das reicht schon aus, dass die alten Hüllen des Vorgängers nicht mehr passen. Na gut – die Handyhüllenhersteller und Händler wollen ja auch etwas Geld verdienen.

    SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test - Gehäuseunterschiede S22 und S23(Bild links: auf den ersten Blick sehen beide Ultra-Modelle gleich aus – doch das täuscht. Das merkt man spätestens, wenn man versucht das S23 Ultra in die Hülle des Vorgängers zu packen! Wenn man von oben auf die Gehäuse schaut, sieht man schon, dass das Neue S23 Ultra etwas „fülliger“ geworden ist.)

    Das einschalten ist mit dem Button auf der rechten Gehäuseseite rasch erledigt. Es kommt der bekannte Installations-Bildschirm des ANDROID Bestriebssystems. Dann folgt direkt die Frage ob man ein vorhandenes Smartphone klonen will, um die Apps und Einstellungen zu übernehmen – klar wollte ich das bis dato eingesetzte S22 Ultra auf das neue Spielerchen kopieren.

    Dank dem beiliegendem USB-C auf USB-C Kabel ging das koppeln fix. Mittels der App „SAMSUNG Smart Switch Mobile“, die es im google Play Store gibt, ist dies – je nach Füllstand des Gerätespeichers – relativ zügig abgeschlossen.

    Danach startet das Handy und die Benutzeroberfläche sieht genauso aus, wie man es von dem geklonten Gerät gewohnt ist: KLWP war aktiv, mein angepasstes KLWP-Theme funktionierte, alle Ordner und Icons waren da und wurden auch korrekt angezeigt.

    Klar, die Login-Daten der einzelnen Apps werden nicht mit kopiert – es verging also noch einige Zeit, bis ich mittels der in KeePass 2 (sehr empfehlenswertes Programm – vor allem für Leute mit hunderten Accounts) gespeicherten Zugangsdaten zu meinen Konten das neue Schmuckstück so richtig nutzen konnte.

    Einige Apps ließen sich nur durch Deinstallation und anschließender Neuinstallation zur Zusammenarbeit bewegen. Das geht letztlich schneller als sich in der Systemsteuerung durch alle Berechtigungen zu fummeln.

    Die Hardware des Galaxy S23 Ultra? Wie es der Name schon sagt: ULTRA..

    Dass das Display knackescharf ist, dass muss ich wohl nicht extra sagen, oder? Hey, die SAMSUNG Chip-Bräter stellen High-End Displays für Fernseher her und auch für andere Smartphone-Hersteller und deren Speichermodule sind auch Spitze – glaubt irgend Jemand, die würden sich die Blöße geben und in ihrem Flagship patzen? Eben…

    Wer auf technische Details im SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test steht: Das Display regelt stufenlos von 1-120 Hertz, hat eine maximale Auflösung von 3088×1440 Pixeln, eine maximale Helligkeit von 1750 Nits und kann damit schon fast als Taschenlampe genutzt werden. Wäre es noch heller könnte man wahrscheinlich damit beim Camping das Lagerfeuer anzünden…

    Aber auch das Display des Vorgängers war gut – sehr gut sogar. Hier würde ich im direkten Vergleich keinen ganzen Punkt mehr für das S23 Ultra vergeben.

    Der SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test - endlich hat es den Namen absolut verdient!(Bild rechts: Uff! Das ist mal eine starke Ansage – im Benchmark „Geekbench 5“ haut das S23 Ultra einen raus, dass es kracht: 1447 Punkte zu 1135 Punkten (multi-Core 4734 zu 2979) – fast ein Drittel schneller als das Vorgänger-Modell S22 Ultra. Das ist nicht nur ein Sieg – das ist eine Deklassierung!)

    Standardmässig ist die Display-Auflösung beim S23 Ultra ab Werk auf FHD+ (2316 x 1080 Pixel) eingestellt. Das reicht auch total. Wer noch mehr Schärfe braucht, der kann noch auf WQHD+ stellen und bekommt damit 3088 x 1440 Pixel auf die Netzhaut gebeamt..

    Doch kommen wir im SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test gleich mal zum nächsten Highlight! Die CPU ist ENDLICH, ENDLICH, ENDLICH nicht mehr der bräsige EXYNOS, sondern man hat den High-End Chip Snapdragen 8Gen2 verbaut! Der wurde sogar etwas übertaktet – und das merkt man sofort!

    Der Snapdragon 8Gen2 – endlich ein Chip der dem S23 Ultra gerecht wird!

    Sorry, wenn ich jetzt während des SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test anfange zu schwärmen, aber was der Snapdragon an Geschwindigkeit aus dem neuen S23 rausholt ist gigantisch! Der Geekbench-Vergleich des S22 Ultra mit dem S23 Ultra beweist das eindrucksvoll: obwohl beide Geräte identisch konfiguriert sind (KLWP als Live Wallpaper, NovaLauncher 8 als Launcher, usw..) und die gleichen Hintergrundprogramme nebenher laufen, ballert das S23 Ultra einen Bestwert in die Geekbenchmark-Liste! Und der ist eine echte Hausnummer – Teufel noch eins! 1447 Punkte zu 1135 Punkten? Das ist nicht mal ein bisschen mehr – da liegen Welten zwischen!

    Die CPU-Performance merkt man auch in Betrieb: obwohl der SnapDragon 8Gen2 Chip effizienter mit dem Strom umgeht und deshalb Akkuschonender ist, ist er Raketenschnell! Scrollen zwischen den Bildschirmen, öffnen von Apps, browsen im Web – es gibt quasi keine Verzögerungen mehr! Im direkten Vergleich würde ich hier gleich 2 Punkte mehr an das S23 Ultra vergeben!..

    Der SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test - endlich hat es den Namen absolut verdient!(Bild links: 62% Akkuladung und noch 22 Stunden Laufzeit? Naja, ich habe da Bedenken, dass das stimmen könnte – aber die Akku-Laufzeit ist schon wesentlich besser als beim Vorgänger..[Edit nach 2 Wochen: die Akkuleistung ist wirklich so ausdauernd])

    Der Akku: nicht größer – aber länger durchhaltend – dank optimierter CPU

    Thema Akku: der entleert sich nun nicht so schnell wie der des Vorgängers. obwohl er nicht größer geworden ist, sondern mit 5.000 mAh genauso viel Kapazität hat.

    Geht man in die Battereieeinstellungen des Smartphones werden dort Restlaufzeiten angezeigt, die ich schwer glauben kann (und die – fürchte ich – auch nicht ganz die Realität wiedergeben).

    Aber als Beispiel für meinen Tagesablauf nehme ich das S23 Ultra morgens so um 5:00 bis 6:00 Uhr mit 100% Akkuladung vom Ladepad und Abends um 18:00 Uhr (nach ungefähr einer Stunde Telefonie über Teams, Whatsapp oder anderen Apps, 3 Stunden Musik hören – mittels der Bud Pro in-Ear Ohrsteckern über Bluetooth – während meiner Workouts und zahlreichen Whatsapp-Nachrichten, checken auf emails und schauen was mein Blog so an Zugriffszahlen hat, usw.) ist es noch bei guten 63% Akkuladung.

    Der Vorgänger zeigte da schon mal strömliche Auflösungserscheinungen und war mit 20% weniger Akkustand präsent. 2 Tage hielt das S22 Ultra bei mir nie durch – das S23 Ultra könnte das unter Umständen schaffen.

    Update (06.03.2023):Wer die Option „Energiesparen“ aktiviert kommt tatsächlich mit einer Akkuladung wesentlich weiter. Ich habe Morgens das S23 Ultra mit 100% Ladung vom Ladekissen genommen, kam komplett über 2 ganze Tage (mit mittlerer Nutzung) und hatte am dritten  Morgens immer noch gigantische 48% Ladung! Das ist wirklich eine enorme Verbesserung!

    Der Autor

    Das laden wird seitens SAMSUNG leider nur mit maximal 45 Watt (entsprechendes Ladeteil vorhanden) unterstützt. Da sind andere Hersteller schneller. Auch induktives laden wird unterstützt, ebenso wie Reverse Loading. Auch hier gibt es ein kleines Pünktchen mehr für „das Neue“..

    Der Speicher? Raketenschnell!…

    Was gibt es sonst noch interessantes zu erwähnen im SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test? Gibt es beim Akku keine Neuerungen, so ist das beim verbauten Speicher anders. SAMSUNG verbaut im S23 Ultra tatsächlich <strong>doppelt!</strong> so schnellen Speicher, wie im S22 Ultra.

    Dies ist sicher auch nötig, denn die neue 200 Megapixel-Kamera (ja, Ihr habt richtig gelesen – SAMSUNG hat die Kamera des S22 Ultra noch mal ordentlich aufgebohrt und aus 108 Megapixeln satte 200 gemacht!) kann nun 8K Videos mit 30 Frames/Sek in den Speicher ballern. Um diesen Datenstrom zu verarbeiten und abzuspeichern braucht es ein funktionierendes Gespann aus CPU, Chipsatz, RAM und Hauptspeicher. Hier macht SAMSUNG ganz klar dem bisherigen Video-König iPhone Pro Max eine Ansage!

    Dass SAMSUNG die Ansage in Richtung Apple durchaus ernst meint, merkt man an einem Video von Ridley Scott (genau: der Regisseur von Blade Runner, Alien, Königreich der Himmel, uvm..) der mit dem SAMSUNG S23 Ultra einen Kurzfilm in 8K gedreht hat. Natürlich wird er das Smartphone dabei nicht selbst in der Hand gehalten haben, sondern zum Einsatz kamen sicher professionelles Equipment wie Kamera Rig, Vorsatzobjektive und Software zum nachbearbeiten. Trotzdem zeigt es die enorme Leistungsfähigkeit der S23 Ultra Kamera!

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    Die Kamera? Die Kirsche auf der Torte..

    Widmen wir uns auch gleich im SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test nun endlich dem wichtigsten Punkt: Der Kamera! Wie schneidet Sie denn nun im direkten Vergleich mit dem S22 Ultra (natürlich in der EXYNOS-Version) ab? Bringt die doppelt so hohe Megapixel-Anzahl doppelt so gute Bilder zustande?

    Der SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test - endlich hat es den Namen absolut verdient!(Bild links: auch wenn es ziemlich schmal erscheint, lässt sich das S23 Ultra doch ganz gut aufrecht stellen um damit Fotos machen zu können. Allerdings muss man den S-Pen dafür herausziehen, da dessen Druckknopf zum herausziehen ein Kippfaktor ist. Noch stabiler steht das S23 Ultra in einer vernünftigen Schutzhülle)

    Natürlich tut Sie das nicht! Die Kamera des S22 Ultra war schon gut – auch wenn es da einige Software-Updates für brauchte. Rein technisch kann eine Smartphone-Kamera schon physikalisch nicht so gut sein wie eine Profi-Kamera mit einem viel größerem Kamera-Sensor – aber ich will verdammt sein – Sie ist verdammt nah dran!

    Seien wir ehrlich – was heutige Smartphones aus den paar Kubikzentimetern Platz im Smartphone-Gehäuse herausholen ist der reine Wahnsinn.

    Ich bin ja noch Smartphone-Besitzer der ersten Stunde (ja ich bin schon alt) und die ersten Kamera-Handys hatten eine Auflösung von 640 x 480 Pixeln. So sahen die Ergebnisse der Kameras dann auch aus. Das S23 Ultra stampft bei der 200 Megapixel-Einstellung eine Datenflut von unglaublichen 16.000 x 12.000 Pixeln in den Handyspeicher und der unscharfe Pixelbrei von damals wich Schnappschüssen mit unglaublichem Detail-Reichtum.

    Im Laufe der Jahre ging bei Smartphones die Entwicklung immer weiter und immer schneller voran. Ein Smartphone ohne vernünftige Kamera ist heute – im Zeitalter von Instagram und anderen sozialen Netzwerken, ebenso wie von den ganzen Ihr ganzes Leben vermarktende Influencern – nicht mehr verkäuflich. Das Smartphone ist im Gegensatz zu einer echten DSLR-Kamera immer dabei, da erwartet man, dass das teure Teil auch Mega-Fotos und Videos schießt!

    In den letzten 2 Jahren waren die Kameras der SAMSUNG Ultra Modelle eher so lala.. . für das S21 Ultra Platz 59 (mit lausigen 115 Punkten) bei DXO-Mark, für das S22 Ultra Platz 24 (immerhin schon 131 Punkte) – das ist nicht grade die Refernz für ein Topmodell.

    Das S23 Ultra kann im SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test da mit 140 Punkten eine ganz gute Marke setzen – auch wenn es technisch bedingt – wie fast alle Smartphones – bei schlechten Lichtverhältnissen schwächelt. Was den Detail-Reichtum, Farbwiedergabe und Videoqualität angeht – da ist das S23 Ultra dem S22 eben noch einmal einen ganzen Schritt voraus. Das S22 Ultra war schon beeindruckend gut – aber das S23 macht alles noch eine ganze Ecke besser!

    Im DXOMark-Test kommt das SAMSUNG S23 Ultra mit 140 Punkten auf einen guten 10. Platz im Kamera-Ranking (das S22 Ultra aus dem vorigen Jahr kam nur auf einen 24. Platz). 10. Platz? Ja, das hört sich erst mal bescheiden an. Man muss aber sehen, dass einige Top-Platzierungen auf Handys fallen, die in Deutschland nicht erhältlich (Honor Magic 4 Ultimate), oder kaum gebrauchbar (HUAWEI-Bann) sind. Dass die Apple iPhones mit dem iPhone 14 Pro und Pro Max hier mit 6 Punkten Differenz merklich besser abschneiden liegt an der nochmal besseren Video-Qualität.

    Der Autor

    Auch hier geht im SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test der Punkt ganz klar an das neue Flaggschiff aus dem Hause SAMSUNG. Da der Kamera-Test aber hier den Rahmen sprengen würde, gibt es dafür einen eigenen Blog-Beitrag..

    Das One UI 5.1 – ein Betriebssystem das keine Wünsche offen lässt.

    Im SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test habe ich nun schon einiges zur Hardware geschrieben – es wird Zeit sich das Betriebssystem dahinter anzuschauen. Fast jeder Smartphone-Hersteller hat eine eigene Benutzeroberfläche für seine Smartphones im Portfolio, welches sich an das entsprechende ANDROID-Betriebssystem von google anpasst, bzw. dessen Funktionen integriert.

    Der SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test - endlich hat es den Namen absolut verdient!(Bild rechts: wer sein S23 Ultra noch persönlicher gestalten will und nicht nur auf den google Play Store fixiert ist, der findet im SAMSUNG eigenen GALAXY Store reichlich Futter um die Benutzeroberfläche an den eigenen Geschmack anzupassen.)

    Bei der Usability und dem Leistungsumfang gibt es aber Qualitätsunterschiede. Auch hier kann ich SAMSUNG nur Bestwerte geben. Das Betriebssystem erschlägt einen fast mit Funktionen (gut, einige sind etwas versteckt, um den Benutzer nicht zu verwirren) – bietet aber auch über das notwendige hinausgehende Funktionen.

    Im Honor Magic 4 Pro Test  hatte ich bereits festgestellt, dass Kernfunktionen vom ANDROID Betriebssystem wie „Material You“ bei anderen Herstellern fehlen. SAMSUNG geht hier den umgekehrten Weg und spendiert sogar noch zusätzliche Funktionen.

    Über den Galaxy Store lassen sich Themes, Hintergrundbilder, Schriften und Icons herunterladen – dort gibt es bereits genug kostenloses Material um dein ganz persönliches S23 Ultra zu erstellen. Wer bereit ist auch etwas Geld auszugeben, der bekommt dann auch noch speziellere Themes mit Animationen, Videos und noch mehr.

    Wer noch kreativer unterwegs ist: Mittels der „Good Lock“ App aus dem SAMSUNG Store kann man sein Smartphone auf so vielfältige Art und Weise anpassen, dass wirklich jeder sein Lieblingslayout zusammenbasteln kann. Es würde den Rahmen sprengen hier noch weiter drauf einzugehen. Ladet euch die kostenlose App einfach herunter und schaut mal selbst, was alles geht..

    SAMSUNG DeX – und das S23 ULTRA wird zum mobilen Office

    Der SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test - endlich hat es den Namen absolut verdient!(Bild links: SAMSUNG DeX in Aktion – die SAMSUNG eigene (D)esktop (EX)tension macht aus dem Smartphone einen PC, sobald ein Monitor (beispielsweise mittels USB-C Kabel) angeschlossen ist. Das Display mutiert dann zu einem Touchpad. Das funktioniert sogar in der Praxis richtig gut!)

    Im Marketing fällt häufig der Begriff „Alleinstellungsmerkmal“ – also etwas, von dem sich ein Anbieter/Händler/Produkt von allen anderen Konkurrenten unterscheidet. Das SAMSUNG „DeX“ ist so etwas.

    Diese App – sofern sie mit einem externen Monitor (klappt Super über ein USB-C Kabel) verbunden ist – verwandelt das SAMSUNG Handy in einen PC, mit dem man durchaus effizient arbeiten kann. Das Display des Handys dunkelt sich ab und wird zu Touchscreen mit Mausbuttons. Eine Tastatur lässt sich mittels Bluetooth einfach koppeln – schon arbeitet man mit dem Handy fast wie am heimischen PC.

    Das S23 Ultra – noch besser mit der SAMSUNG watch5..

    Wenn man bereit ist noch ein paar hundert Euro mehr auszugeben und sich eine SAMSUNG Smartwatch zuzulegen, der hat noch ein paar coole Funktionen mehr zur Verfügung.  Die Nutzung von an die eigene Person angepasste Avatare hatte ich ja schon kurz in meinem Test der SAMSUNG Galaxy watch5 Pro geschrieben.

    Der SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test - endlich hat es den Namen absolut verdient!(Bild rechts: James Bond pur – also nicht ich – aber die Fotoaufnahme. Auf der Uhr sieht man die Vorschau des Fotos und mit dem versteckt in der Hand gehaltenen S-Pen wurde der Auslöser gedrückt.)

    Mit der Uhr kann man aber ein Feature nutzen, welches schon fast eines Gimmicks aus der Ideen-Schmiede von „Q“ (genau, der Tüftler aus James Bond) würdig ist: Mit der Uhr kann man die Kamera des S23 Ultra steuern!

    Man stellt das Handy in Richtung des zu fotografierenden Objekts auf – das geht mit den entsprechenden Cases ganz gut – und selbst wenn die Kamera nicht aktiv ist, kann man mittels der Kamera-App das Smartphone aufwecken, zwischen Video und Foto-Aufnahme umschalten und sogar zoomen. Auf dem Display der Uhr wird das Vorschau-Bild dann angezeigt.

    Falls Dir das Gefummel auf der Uhr um den Auslöser zu drücken zu auffällig ist: mit dem S-Pen, der im Handy steckt kann man mittels Doppeldruck auf den Button zwischen Haupt und Selfie-Kamera umschalten. Mit einem einzelnen Druck auf den seitlichen Button des S-Pen wird dann ein Foto aufgenommen. Das ist cool – und zumindest ein netter Party-Gag!

    Kids are welcome…

    Ein Punkt, der bei vielen Tests gar nicht genannt wird, weil die Testberichte sich nicht an diese Klientel richten ist die Integration von SAMSUNG „Kids“. Man stellt seinen Kindern eine nett designte Oberfläche zur Verfügung mit einigen wirklich nett gemachten Spielen und Beschäftigungen. Das Handy ist derweil in einem Sicherheitsmodus und die Kinder können aus dem Spielbereich nicht auf andere Bereiche des Handys zugreifen. Der Spielmodi wird erst aufgehoben, mittels Freigabe des Handy-Besitzers.

    Der SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test - endlich hat es den Namen absolut verdient!

    (Bild oben: SAMSUNGs Kids world ist eine App-Sammlung, die dem Junior nur begrenzten Zugriff auf das Handy gewährt. Das nett gemachte Crocos Adventure ist ein Spiel, das beim Kind die räumliche Vorstellungskraft schult. Da es einige interessante Dinge zu entdecken gibt, kann sich ein Kind da durchaus einige Stunden mit beschäftigen, ohne dass es langweilig wird)

    Wer mal eine längere Reise im Auto mit seinen Kindern plant, hat da etwas mit denen die sich eine Zeitlang beschäftigen können. Ob ich denen aber mein S23 Ultra zum spielen geben würde – na, da denk ich noch mal drüber nach..

    Ein bisschen Kritik muss sein..

    wenn es ein paar Punkte gibt, bei denen ich meckern muss, dann ist es zum einen die etwas unglückliche Palette von Gehäusefarben, die SAMSUNG für das S23 Ultra anbietet. Diese Pastelltöne hauen mich echt nicht vom Stuhl. Das Vorjahresmodell in Burgundy war für mich seit Jahren die schickste Farbe. Weil es die nicht gab, habe ich mehr aus Verlegenheit das Cremefarbene Modell gekauft.

    Und dass SAMSUNG mit einer Superschnellladefunktion wirbt, ist etwas … Hmm, sagen wir mal.. „Ansichtssache“.. 45 Watt Ladeleistung bei einem Schnellladegarät ist vielleicht im SAMSUNG Universum schnell – andere Hersteller laden doppelt und dreifach so schnell. Auch Induktiv ist bei 15 Watt Schluß mit Ladestromabgabe. Da sollte man etwas echt nicht so nennen – oder wenigstens das Wort „Super“ aus der Produktbezeichnung weglassen..

    Davon ab ist die Ladegeschwindigkeit aber ausreichend: Die wenigsten Anwender werden den Akku bis auf das letzte Prozent auslutschen – Tiefenentladung tut keinem Akku gut – und wer bei 15 -20 % Restakku das S23 Ultra an einen USB-C Stecker fummelt, an dem auf der anderen Seite das Schnellladegerät hängt, der hat nach knapp 1 Stunde wieder 100% Akku. Induktiv dauert es leider dann eben 3x so lange – was kein Problem ist, wenn man es Nachts neben sich auf ein Ladepad legt.

    Und ein weiterer Kritikpunkt im SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test ist das Design des Original Clear View Cover von SAMSUNG. Auch hier hat SAMSUNG gepatzt. Das Case des Vorgängers hatte auf der Vorderseite einen Ausschnitt, der genau so groß war, wie der hintere Kamerablock. Klappte man das Cover komplett auf um Fotos zu machen, hatten die Kameralinsen freie Sicht. Das Cover für das S23 Ultra hat auf Display-Seite einen kleineren Ausschnitt. Klappt man es komplett auf, verdeckt es halb das untere Objektiv. Wer hat das denn zur Produktion durchgewunken?

    S22 Ultra oder S23 Ultra?..

    Der SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test - endlich hat es den Namen absolut verdient!(Bild rechts: Das SAMSUNG Galaxy S23 Ultra und die neue SAMSUNG watch5 Pro sind im SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test ein tolles Gespann – gerade im Bereich Fitness, Tracking und Gesundheit. Die SAMSUNG Health App lässt keine Wünsche offen. Vieles ist dort bereits kostenlos integriert, wo andere Anbieter auf kostenpflichtige Dienste von Drittanbietern verweisen.)

    Das S23 Ultra zeigt sich im SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test mit Abstand besser als das Vorjahresmodell S22 Ultra. Trotzdem ist das S22 Ultra kein schlechtes Smartphone. Wenn ich nicht ein bisschen Technik-Gaga wäre, würde ich das S22 Ultra weiter einsetzen. Leistungsmäßig hat es mir schon gereicht und die Foto und Video-Qualität fand ich auch schon völlig ausreichend. Wer es hat kann es sicher noch einige Jahre weiter einsetzen. Doch wer umsteigt, bekommt eben noch ein gutes Stück Leistung mehr.

    Wen der Preis von über 1.000,- € abschreckt, der kann sicher bei ebay das Vorjahresmodell zu einem relativ kommoden Preis bekommen – aktuell liegt das gebrauchte S22 Ultra dort bei 600,- – 800,- € – je nach Zustand und Ausstattung.

    In Summe – das beste Smartphone der Welt.. (sorry Apple-Fanboys)

    Wenn man eine Summe aus dem Fazit über alle Bereiche hinweg zieht, dann ist für mich das neue S23 Ultra nach dem SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test das beste Smartphone der Welt:

    • dank dem neuen SnapDragon 8Gen2 Chip spielt es nun endlich Leistungsmässig ganz oben mit.
    • die Hardware ist auf höchstem Niveau – es gibt in keinem Bereich Aussetzer. Selbst wenn man nicht das hellste Display verbaut hat – es ist hell genug. Die Lautsprecher klingen satt, Fingerabdruck-Sensor und Gesichtserkennung funktionieren zuverlässig
    • Es hat als Alleinstellungsmerkmal einen Stift, mit dem sich zusätzlich zu den normalen malen, Zeichnen und Notizen erstellen noch einiges andere anstellen lässt.
    • das Betriebssystem in der angepassten One UI 5.1 Version ist perfekt an die Hardware angepasst und umfangreich.
    • die Kamera – selbst wenn es bei DXOMark nicht unter die Top 5 reichen sollte – gehört zu den besten, die derzeit verbaut werden und hat von SAMSUNG dank diverser zusätzliche Apps wie „Expert RAW“ und Features wie „Astrofoto“ Funktionen, die einmalig sind
    • in Verbindung mit der SAMSUNG Galaxy Watch5 hat man noch mehr Funktionen zur Kamera-Steuerung, wie manuellen Zoom, Auslösen eines Videos oder Fotos über die Uhr (das ist schon verdächtig nahe an James Bond)
    • die „Kids“ Plattform für Kinder ist eine Funktion, die ich so bei anderen Handy-Herstellern nicht gesehen habe, aber durchaus sinnvoll finde
    • es arbeitet perfekt mit dem Microsoft Windows – Universum zusammen. Via Apps wie „DeX“ von Samsung oder „Smartphone-Link“ von Microsoft kann man das Smartphone über den PC steuern

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    SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test

    Der SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test - endlich hat es den Namen absolut verdient!

    +

    • mit übertaktetem Snapdragon 8 Gen2 sehr schnelle CPU
    • durch integrierten S-Pen Funktionen, die kein anderes Smartphone hat
    • lange Versorgung mit neuen Android-Versionen
    • sehr schnell im bereitstellen von Updates
    • 802.11ax (Wi-Fi 6) Datenübertragung möglich
    • einziges Smartphone mit echtem optischem 10fach Zoom
    • sehr viele Kamerafunktionen inkl. RAW
    • 8K Videos mit 30fps möglich
    • spezieller Spielmodus für Kinder
    Der SAMSUNG Galaxy S23 Ultra Test - endlich hat es den Namen absolut verdient!

    -

    • mangels Schnelladefunktion relativ lange Akku-Ladezeiten
    • kein Netzteil im Lieferumfang
    • kein Slot zur Speichererweiterung

    Und jetzt Du! Was meinst Du? Würde dich das S23 Ultra reizen? Oder gibt es beim iPhone (oder einem anderen Smartphone) ein Killer-Feature welches das S23 Ultra alt aussehen lässt?

    Das SAMSUNG S23 Ultra im Test

    Preis/Leistungsverhältnis - 95%
    Aussehen - 95%
    Verarbeitung - 93%
    Haptik - 94%
    Kompatibilität - 90%
    Bedienung - 90%
    Zubehör - 60%
    Energieverbrauch - 93%

    89%

    Gesamtergebnis

    Preis/Leistungsverhältnis: Auch wenn man häufig liest, das S23 Ultra wäre zu teuer - im letzten Jahr ist alles teurer geworden, und dass SAMSUNG seine erhöhten Kosten an den Verbraucher weitergibt, ist mal klar. In Summe bekommt man aber ein Smartphone, welches im direkten Vergleich nicht teurer ist, als das vor 2 Jahren veröffentlichte S21 Ultra. Aktuell bietet SAMSUNG das Handy mit doppeltem Speicher für das gleiche Geld an. Ich habe für das Modell mit 512 GB Speicher 1.356 € bezahlt. Das finde ich nicht zu teuer. Ein vergleichbares iPhone 14 Pro Max würde mit 1.800 € ein wesentlich größeres Loch in den Geldbeutel reissen. Aussehen: Das Aussehen ist wie immer Geschmackssache. Mir gefällt die puristische Optik mit den 5 Kameralinsen auf der Rückseite. Eventuell ist das für die nächsten Jahre das Corporate Design der Handys aus dem Hause SAMSUNG. Ich hätte da nichts gegen. Verarbeitung: Die Verarbeitung ist makellos. Es gibt keine fühlbaren Kanten bei den Übergängen im Gehäuse, die Buttons haben einen guten Druckpunkt, das Display ist gleichmäßig hell. Haptik: Dementsprechend ist die Haptik ebenfalls auf Top-Niveau. Die Gehäuse-Rückseite aus Glas ist matt - dadurch sieht man keine Fingerabdrücke, was ich wesentlich angenehmer finde, als die hochglanz-Rückseiten bei anderen Smartphones. Kompatibilität: Die Kompatibilität ist mit dem Microsoft Universum gut umgesetzt. Mit der Microsoft App "link für Windows" oder der SAMSUNG App "DeX" kann man Inhalte einfach zwischen den Geräten übertragen, und sogar über den PC mit dem Smartphone telefonieren. Bedienung: Die Bedienung ist wie man es von den üblichen ANDROID-Smartphones gewohnt ist. SAMSUNG bietet aber immer noch ein kleines bisschen mehr, was Umsteiger von anderen Smartphones überraschen könnte. Zubehör: Beim Zubehör zeigt sich SAMSUNG leider von der geizigen Seite. Weder gibt es eine ab Werk aufgebrachte Display-Schutzfolie, noch eine Silikon-Hülle - noch weniger ein Ladegerät. Das ist ein Kritikpunkt der zu massivem Punktabzug führt. Energieverbrauch: Beim Energieverbrauch ist das S23 Ultra auf einem sehr guten Weg (in meinem täglichen Gebrauchs-Schema erreichte ich eine mehr als doppelt so lange Akku-Laufzeit, als mit dem S22 Ultra) und reiht sich dank dem Snapdragon 8Gen2 weit vor dem Vorgänger ein. FAZIT: Für mich ist das Teil eine klare Kaufempfehlung.

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  • Der SAMSUNG Galaxy Watch5 Pro Test: optisch schick und sexy – aber wie gut ist die Uhr?..

    ..oder: ist die SAMSUNG Galaxy Watch5 der Apple Watch Ultra Killer?

    HidiHo liebe Community! Bevor Ihr mich an den Pranger stellt, weil ich mich doch dazu herabgelassen habe ein Stück Hardware mit dem verhassten „S“ im Namen zu kaufen – es gab Gründe! Deshalb gibt es hier den SAMSUNG Galaxy Watch5 Pro Test.

    wozu der SAMSUNG Galaxy Watch5 Pro Test? Es gibt Gründe..

    Nein, diesmal bekam ich die Uhr nicht über einen Tausch-Deal bei ebay Kleinanzeigen, wie das SAMSUNG S22 Ultra, sondern ich habe es bewusst gekauft. Der Grund war ein eher unrühmlicher: die schicke withings Horizon Scanwatch, die ich seit Februar 2022 regelmäßig getragen habe, ist, was das erfassen der Blutsauerstoffdaten angeht, eine launische Diva.

    SAMSUNG Galaxy Watch5 Pro Test(Bild: die SAMSUNG Galaxy Watch5 Pro Grey Titanium 45mm Bluetooth + 4G mit grauem D-Buckle Sport Band. Das Zifferblatt ist von FACER.)

    Die withings Horizon Uhr hat ja nun nicht grade die ultimative Anzahl von Sensoren verbaut – da sollte man erwarten, dass die, welche verbaut sind, wenigstens einwandfrei funktionieren. Und wenn ein billiges China Pulsoximeter für 20 € den Blutsauerstoff zuverlässig misst, sollte dies eine Uhr im Wert von einem halben Tausender doch wohl auch können, oder?

    Tja, lieber Leser – weit gefehlt. Bei 2 von 5 Messungen lieferte die Uhr kein erkennbares Ergebnis, sondern zeigte die Meldung, dass man die Uhr korrekt anlegen soll, um ein Ergebnis zu bekommen.

    Am Anfang schob ich die schlechte Mess-Quote auf das Spiel zwischen Handgelenk und Metallarmband, welches naturgemäß nie ganz eng um das Handgelenk gebunden wird. Doch auch mit dem Silikon-Armband, welches ich bei Workouts straff ums Handgelenk zog, hatten die Messergebnisse die Charakterzüge eines Auto-Blinkers: Geht – geht nicht – geht – geht nicht…

    Dadurch wurde auch mein Fitnesslevel arg geschröpft. Selbst nach einem 20 Kilometer-Marsch, war für die withings App anhand der erfassten Daten mein Fitness-Level auf dem Niveau eines Pflastersteins – oder noch  schlechter.

    Der SAMSUNG Galaxy Watch5 Pro Test: optisch schick und sexy - aber wie gut ist die Uhr?..(Bild rechts: die SAMSUNG Galaxy Watch5 kann nicht nur ein EKG messen. Auch Blutdruck, Blutsauerstoff und selbst die Körperzusammensetzung werden von der Uhr analysiert. Während des schlafens wird auch noch das schnarchen aufgenommen und der Blutsauerstoff gemessen um Schlafapnoe zu erkennen. SPOILER: Die SAMSUNG watch5 Pro hat sogar einen Temperatursensor verbaut, der aber offiziell nicht erwähnt wird. Damit wäre es möglich die Körpertemperatur zu messen. Warum diese Funktion noch nicht aktiviert ist, ist aber unbekannt.)

    Dass ein EKG nicht vernünftig erfasst werden kann, das liegt an meinem implantiertem Herzschrittmacher – doch dieses Problem habe ich bei allen Fitness-Uhren gehabt, da mache ich der withings keine Vorwürfe. Wenn aber zwei der zwei verbauten Sensoren nicht vernünftig funktionieren, dann kann man wohl von einem Fehlkauf sprechen – zumindest muss man den Sinn der Uhr hinterfragen. Nur schick aussehen – das reicht dann eben nicht bei dem Preis..

    Nachdem ich nun seit einigen Wochen als Smartphone das SAMSUNG Galaxy S22 Ultra mein Eigen nenne (hier geht es zu meinem Test), besuchte ich mehr aus Gewohnheit die SAMSUNG Webseite. Ich hatte ja bereits zwei Uhren aus dem Hause SAMSUNG gekauft – die SAMSUNG Gear und die SAMSUNG Galaxy watch3. Die Version mit der Nummer 4 im Namen hatte ich ausgelassen, da der Mehrwert des watch3 Nachfolgers in meinen Augen den Mehrpreis nicht wert war und ich deshalb lieber die Horizon kaufte.

    Die Version 5 hat allerdings nun noch mal ordentlich an Features nachgelegt und preislich konnte ich anstatt Sie für über 500 € bei SAMSUNG zu kaufen, für unter 400 € bei Amazon erstehen. Es ist sogar das Pro Modell mit LTE, damit könnte ich per eSim sogar mit der Uhr telefonieren.

    Der Plan ist also die Horizon wieder zu verkaufen um den Preis für das neue Modell zu refinanzieren. Und da ich Sie nun habe, kann ich Sie auch für die Community testen. Deshalb gibt es nun den SAMSUNG Galaxy Watch5 Pro Test für euch!

    Die SAMSUNG Galaxy Watch5 – eine kurze Übersicht

    Die watch5 hat ein paar interessante Features, welche auch in der neuen Apple Watch Ultra Einzug gehalten hat. Das Tracken von Strecken, einen Kompass und eine Hinweg = Rückweg-Funktion – doch dazu später mehr..

    Eines fällt beim ersten Betrachten im SAMSUNG Galaxy Watch5 Pro Test nicht sofort auf, aber als Betriebssystem wurde das SAMSUNG eigene TIZEN durch das google Wear OS abgelöst. Die Optik des neuen Betriebssystems gefällt mir ganz gut (sofern man die denn sieht, denn meistens sieht man ja auf das Zifferblatt um Infos abzurufen) – es gibt aber einen unschönen Punkt: die zahlreichen Zifferblätter, welche ich auf der watch3 einsetzte, kann ich bei der watch5 gar nicht erst installieren, denn die alten Zifferblätter waren im Hauseigenen Galaxy Store und die neuen sind im google Play-Store.

    Da man beim aufrufen der GALAXY wear App automatisch auf die entsprechenden Shops gelangt, kann man die leider nicht laden – auch der Versuch, die über die getätigten Einkäufe auf die neue Uhr zu laden schlägt leider fehl.

    SAMSUNG Galaxy Watch5 Pro Test(Bild links: andere schicke Zifferblätter gibt es im google Store. Leider sind die mit dem google wear OS verwendeten watchfaces nicht mit den Vorgänger-Modellen kompatibel.)

    Nun kosten die watchfaces kein Vermögen – im Schnitt kostet ein schickes Zifferblatt zwischen 1 und 2 € – es ist aber blöd, wenn es bestimmte liebgewonnene Zifferblätter nicht im google Store gibt, weil die Designer es dort nicht anbieten.

    Apropos Zifferblatt – da gibt es von SAMSUNG bei der watch5 von Haus aus, ganz interessant gestylte Zifferblätter, die auf den sportlichen Charakter der Uhr zugeschnitten sind. Eines, welches aber aus dem Rahmen springt, möchte ich noch erwähnen. Es wird sicher nicht jedermanns Geschmack sein – viele werden es sogar als kindisch empfinden – aber es besteht die Möglichkeit als Zifferblatt einen Avatar zu benutzen.

    Man kann dafür sogar ein Foto von sich selber machen oder aus der Foto-Galerie auswählen und die Eckdaten werden dann schon ziemlich gut übernommen: im Test wurde meine blaue Jeans, das weisse T-Shirt, die Brille und mein Haarloser Kopf erkannt. Dann folgte die Feinanpassung: Kopfform, Augenfarbe, Nasenform, Lippendicke, Mundgröße, und etliches mehr lässt sich anpassen.

    Der SAMSUNG Galaxy Watch5 Pro Test: optisch schick und sexy - aber wie gut ist die Uhr?..(Bild rechts: im SAMSUNG Galaxy Watch5 Pro Test fiel mir noch ein weiteres nettes Gimmick, welches eher Kiddies anspricht auf. Das ist die Möglichkeit eigene Avatare als Zifferblatt zu verwenden. Die reagieren dann auch interaktiv – weisen durch witzige Aktionen auf neue Nachrichten hin. Hat man ein Emoji erstellt ist das sogar übergreifend im SAMSUNG Universum: man kann es dann auch auf dem Smartphone beim chatten benutzen  )

    Natürlich wird der Emoji nicht photorealistisch, aber es ist schon irgendwie strange, wenn der fertige Avatar auf der Uhr faxen macht und dir beim aktivieren der Uhr zuwinkt oder versucht den orangefarbenen Punkt (ein optisches Signal für eingegangene Nachrichten) von der linken Seite des Displays abzureissen.

    Die vergeblichen Versuche erinnern irgendwie an die vorwitzige Büroklammer „Karl Klammer“ – ein Versuch von Microsoft so etwas wie einen virtuellen Assistenten in das damalige Office 97 zu integrieren. Wer kann sich nicht an das klopfen an die Monitorscheibe erinnern (ja, damals gab es eben noch Röhrenmonitore und die „Röhren“ waren aus dickem Glas, da hörte sich das klopfen an die Scheibe schon anders an, als bei den heutigen Kunststoffdisplays).

    Doch fangen wir bei diesem Test von Anfang an an – der Verpackung. Unboxing-Fans aufgemerkt…

    Das SAMSUNG Galaxy Watch5 Unboxing – keine Überraschung..

    Als mir DHL das Paket mit der Uhr lieferte, kam nach öffnen des Versankartons ein schmaler schwarzer Karton zum Vorschein. Nach durchschneiden der Siegel aus durchsichtigen Kunststoff-Aufklebern und anheben des Deckels wurde die schicke Uhr sichtbar. Ich habe die Version in edel aussehendem silbernem Titan mit dem grauem D-Buckle Sport Band gekauft – ich wollte mal weg von den schwarzen Modellen.

    Die Verpackung besteht tatsächlich nur aus Papier und Pappe – selbst das Formteil in dem die Uhr gehalten wird ist aus gepresster Pappe um weniger Müll zu verursachen. Die früher verwendeten Drahtbinder um Kabel zusammen zu halten findet man auch nicht mehr. Dafür wurde ein Pappschuber designet, indem alles an Zubehör und dem üblichen kleingedrucktem Papierkram passt. Der findet sich im Deckel der Verpackung. Tatsächlich habe ich nämlich erst danach im unteren Teil der Verpackung gesucht, indem die Uhr lag.

    Das finde ich generell gut (also nicht, dass ich erst mal im unteren Teil der Verpackung alles absuche, um verzweifelt nach dem Ladepad zu suchen, sondern dass bei der Herstellung von Verpackungen nicht mehr soviel Ressourcen des Planeten verballert werden) – das sollten mehr Hersteller machen…

    In der Verpackung ist außer der Uhr mit dem bereits angebrachtem Armband und dem üblichen Papierkram, den bei der kleinen Schrift eh keiner lesen kann, noch ein Ladepad – sogar eines mit Schnellladefunktion. Das war’s dann aber auch schon mit dem Inhalt. Mehr gibt’s nicht für über 500 € UVP..


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    ..das Äußere der SAMSUNG watch5 Pro – angenehm dezent..

    ich hatte bisher immer die schwarzen Versionen der SAMSUNG watch – bei der watch5 machte ich aber eine Ausnahme, weil mir das dezente metallisch schimmernde Design gefiel. Das Uhr-Gehäuse ist ( wie bei der Apple watch Ultra auch) aus Titan, welches metallisch-grau schimmert. Bei der watch5 Pro verzichtet SAMSUNG auf eine drehbare Lünette zum steuern, sondern die Apps wollen über den Touchscreen gesteuert werden.

    Im SAMSUNG Galaxy Watch5 Pro Test gibt es zwischen der watch5 Pro und der watch5 einen sichtbaren Unterschied: während bei der „normalen“ watch5 das Uhrglas-Display bündig mit der Oberkante des Gehäuses abschließt und randlos ist, ist es bei der watch5 Pro abgesenkt und dazu mit einem ca. 3 Millimeter breitem Plastikrand versehen.
    Dies schützt das Display bei Outdoor-Sportarten vor Schrammen – eventuell ist in dem Plastikrahmen auch die Antennentechnik für die LTE-Funktion – das kann ich aber nur mutmaßen. Beim streichen über das Display fühlt sich das am Anfang etwas ungewohnt an, weil der Kunststoff eine andere Oberfläche als das Glas hat, und man zwangsläufig über beide Materialien streicht, um die Uhr zu bedienen

    (Bild links: die SAMSUNG Galaxy watch5 „klebt“ mittels Magneten am Ladepad. Hier erkennt man gut das metallisch graue Gehäuse und das farblich gut dazu passende Armband aus biegsamen Gummi. Die Ladeanzeige irritiert: Am Anfang wird die Uhr schnell geladen – erst kurz vor voll schaltet der Ladestrom runter und lädt gemächlich bis 100%)
    Die Auflösung des Displays und die Helligkeit sind sehr gut. Hatte die watch3 noch eine maximale Auflösung von 396×396 Pixeln, so hat die watch5 Pro bei einem etwas größerem Display von 1,4″ eine Auflösung von 456×456 Pixeln. Man kann wirklich sagen, dass das Display knackescharf ist. Das Glas der Uhr ist nicht – wie man vermutet – aus Corning Glas, sondern aus Saphirglas, welches bei hochwertigen klassischen Uhren verbaut wird.

    Die bekannten zwei Buttons an der Seite der Uhr sind ziemlich groß und haben einen schönen Druckpunkt. Das war übrigens ein weiterer Kritikpunkt bei der withings Horizon – deren mittig angeordnete und etwas weiter hervorstehende Krone wurde häufig ungewollt betätigt, wenn man das Handgelenk anwinkelte. Jedesmal wollte die Uhr dann ein Workout starten – das nervte schon ziemlich, wenn man unter einem Schreibtisch einen Stecker in eine Verteilerdose stecken wollte und man sich auf dem Handgelenk abstützte, was dann prompt zum Beginn eines ungewollten Workouts führte..

    Um dies zu vermeiden kann man die SAMSUNG watch5 Pro sogar so einstellen, dass die Buttons auf der anderen Seite der Uhr sind. Dazu ist es möglich, dass man in den Einstellungen das Layout der Uhr ändert. Das Display dreht sich dann um 180° und dann sollte man nur noch das Armband kurz anders anbringen – das schließen eines verkehrt herum angebrachten Armbands ist nichts für Grobmotoriker (für euch getestet).

    Doch dank der auch ohne Werkzeug zu öffnenden Schnellverschlüsse, ist das in Sekunden erledigt. Schon stören die beiden Buttons nicht mehr am Handgelenk. Ich finde aber die „normale“ Anordnung für mich persönlich passender – wollte es aber mal kurz erwähnen, weil das sicher nicht jeder, der diese Uhr trägt weiß.

    Das Gehäuse der watch5 misst 45 Millimeter im Durchmesser. Das ist schon ein ziemlicher Klopper! An zierlichen Handgelenken könnte die Uhr deshalb etwas deplatziert aussehen. Dazu kommt, dass die Uhr unterhalb von dem knapp 9 Millimeter hohen Gehäuses auch noch einen gewölbten Kunststoff-Boden in Höhe von fast 6 Millimetern hat. Damit kommt die Uhr auf eine Höhe von stattliche 1,5 Zentimetern. Das ist schon alles andere als Filigran.


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    Beim Armband hat man sich die Vielzahl an Möglichkeiten wohl bei Apple abgeschaut – SAMSUNG hat mit dem Bespoke Studio eine Plattform geschaffen auf der man sich seine SAMSUNG Uhr mit etlichen verschiedenen Leder, Kunststoff und Metallarmbänder verändern und an seinen persönlichen Geschmack anpassen kann.

    (Bild links: hier liegt die Uhr auf dem SAMSUNG Tablet S7, auf dem die SAMSUNG Health App mittels heruntergeladener APK Datei installiert ist. Gut erkennbar ist die Faltschließe des D-Buckle Sport Uhr Armbands.)
    Das von mir gewählte D-Buckle Sport Band ist ein Zwitter: es hat die Faltschließe eines Metallarmbandes und die Flexibilität eines Kautschuk-Bandes. Dazu ist es millimetergenau einstellbar, weil es nicht in vorgegebene Rastungen einschnappt, sondern die Klemme an jeder beliebigen Stelle das Armband fixiert.

    Im heutigen SAMSUNG Galaxy Watch5 Pro Test gewinnt auch hier die SAMSUNG gegen die withings Horizon, denn auch wenn die Horizon bei dem Metallarmband ein „halbes“ Glied mitlieferte um das Armband exakter an den Umfang des Handgelenks anzupassen – die Dicke eines Handgelenks ändert sich im Laufe des Tages. Sitzt die Uhr Morgens beim aufstehen noch locker am Gelenk, kann Sie Abends fest wie eine Handfessel sitzen. Hier kann nicht mal eben schnell ohne Werkzeug das Armband etwas mehr Spiel geben – bei der SAMSUNG ist das ohne weiteres möglich.

    Die Unterseite der Uhr ist dann leider etwas enttäuschend. Eine etwas billig wirkende Kunststoffabdeckung beherbergt die Phalanx an Sensoren, die dort die Körperfunktionen des Trägers überwachen und messen. Da hätte ich etwas mehr erwartet..

    Laden ohne Ladepuck? Möglich aber umständlich..

    Ein Punkt, der etwas stört ist das laden ohne den mitgelieferten Schnellladepuck. Im Alltagsbetrieb hat man den kaum dabei, was nicht das Problem ist, denn die Uhr kann man mittels reversiblem laden auch auf SAMSUNG Smartphones, die diese Funktion unterstützen oder anderen QI fähigen Ladestationen wieder mit dem notwendigen Strom versorgen.

    Der SAMSUNG Galaxy Watch5 Pro Test: optisch schick und sexy - aber wie gut ist die Uhr?..
    SAMSUNG Galaxy watch5 Test – das laden ohne Ladepuck

    (Bild rechts: Geht – ist aber umständlich: das laden ohne den beiliegenden Ladepuck. Will man auf einer Powerbank laden, weil man den Ladenüpsel mal wieder verschludert hat, muss man erst mal das Armband auseinander pfriemeln und es etwas umbiegen, damit das störrische Teil nicht immer wieder von der Kontaktfläche hoppst. )

    Doch das gestaltet sich durch das starre Armband schwierig. Es ist nicht möglich, die Uhr mit auf den Arm eingestellten und fixierter Größe angepasstem Armband auf das Smartphone oder eine Powerbank zu legen. Es hat nicht den korrekten Abstand zum Ladekontakt – immer hebt es sich ab und das laden des Akkus stoppt.
    Nur, wenn man das Armband öffnet (damit meine ich nicht, nur die Schließe öffnen, sondern das Armband komplett aus der Schliße ziehen, so dass man 2 offene Armband-Enden hat, lässt sich das Armband so biegen, dass das laden funktioniert.
    Da das anschließende anpassen der korrekten Armbandgröße bei dem D-Buckle-Sportband etwas aufwändiger ist, gibt es hier etwas Abzug in den Punkten, auch wenn diese Lademöglichkeit eher selten sein wird, da es mit dem beiliegendem Schnellladepuck eben – wie der Name schon sagt – wesentlich schneller geht

    Die Hardware der Uhr – da gibt es nichts zu meckern..

    Und wie sieht es mit den „Innereien“ der Uhr in unserem SAMSUNG Galaxy Watch5 Pro Test aus? Da gibt es echt nichts zu meckern. Als Taktgeber werkelt eine SAMSUNG Exynos W920 Dual-Core CPU mit einem Takt von 1.18 GHz und mit 16 GB Speicher ist die Uhr durchaus kommod ausgestattet. Das Display ist bei einem Durchmesser von 34,6mm wirklich hell und mit einer Auflösung von 456×456 Pixeln und 16 Millionen Farben auch sehr scharf.

    Die Uhr hat einen integrierten GPS-Empfänger und muss deshalb zum tracken von Strecken nicht mit einem GPS-fähigem Handy gekoppelt sein. Dazu ist es LTE-fähig und kann mittels einer eSim als vollwertiges Telefon genutzt werden. Auch NFC ist an Bord und damit lässt sich die Uhr auch zum bezahlen in Geschäften nutzen.
    Damit diese ganzen technischen Spielereien etwas länger durchhalten, hat SAMSUNG der Uhr den größten bisher in Smartwatches verbauten Akku spendiert. Mit einem 590mAh-Klotz sollen lt. SAMSUNG bis zu 80 Stunden Laufzeit erreicht werden, bis die Uhr wieder auf das Ladepad muss.


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    In der Disziplin „Akkulaufzeit“ schlägt die SAMSUNG watch5 die Apple watches komplett: schon die normalen Apple Uhren haben nur eine Akkulaufzeit von 18 Stunden – die Ultra hat zwar mit 36 Stunden einen doppelt so lange, wie die anderen Apple watches – aber trotzdem nur eine halb so lange Laufzeit wie die SAMSUNG watch5 mit Ihren 80 Stunden.

    Dank der Schnellladefunktion ist die Uhr dann bereits innerhalb einer Stunde wieder bei 80% – was für ca. 2 Tage Tragedauer reicht. Ich komme mit der Uhr bei durchaus überdurchschnittlicher Nutzung auf weit über 2 Tage – abhängig davon, welche Körpertracking-Funktionen und Display-Einstellungen ich nutze (AOD – also die Always On Display Einstellung habe ich aber deaktiviert). Weniger ambitionierte Träger werden sicher auch 3 Tage schaffen – was für eine Smartwatch ein sehr guter Wert ist.

    Die watch5 Pro unterstützt WLAN 802.11 a/b/g/n 2.4 und 5GHz, Bluetooth Version 5.2 und die Bluetooth-Profile A2DP, AVRCP, HFP, HSP. Sie steckt auch Einiges weg: Sie ist bis 5 Atmosphären wasserdicht und IP68 zertifiziert, sowie nach dem Militärstandard MIL-STD-810H. (INFO: US Militärstandard (MIL-STD-810H). Schutz gegen folgende äußere Einflüsse: Direkte Sonneneinstrahlung, Temperaturen im Bereich von 71°C bis zu -40°C, gefrierenden Regen, bis zu 72 Stunden Staub, Widerstand gegen mechanische Stöße und Vibrationen.)

    Hier hat die Apple watch Ultra im Bereich Wassersport Vorteile: Sie hält einer Wassersäule von 10 ATM stand und darf für Tauchgänge bis 40 Metern genutzt werden.

    Die SAMSUNG Galaxy watch5 – die Grundeinrichtung..

    Okay – die Innereien sind ganz interessant – doch jetzt wollen wir die Uhr im SAMSUNG Galaxy Watch5 Pro Test mal langsam anlegen. Das Armband muss man nach der Entnahme aus  dem Karton erst in die gegenüberliegende Armband-Schließe einschieben und dann verriegeln. Das Armband ist nämlich von der Befestigung her ein Zwitter: es hat eine Faltschließe, wie man es von Metall-Armbändern kennt, ist aber so flexibel wie ein Kautschukarmband.

    Das Armbandende wird dann nur Millimetergenau eingeklemmt und sitzt daraufhin Bombenfest. Die Faltschließe ist nicht mechanisch und rastet mittels Metallfedern ein, sondern magnetisch und schnappt dank sehr hoher Zugkraft des Magneten zuverlässig ein.  Das ist schon echt innovativ und das anlegen der Uhr geht echt fix.

    Hat man den perfekten Sitz am Handgelenk gefunden, geht’s an Eingemachte – die Uhr will mit einem Smartphone (möglichst von SAMSUNG, um alle Funktionen nutzen zu können) gekoppelt werden. Das funktioniert dank der SAMSUNG Wearable App echt easy. Dass eine neue Uhr im heimischen SAMSUNG-Mikrokosmos Eintritt gewährt, merkte dann auch die Wearable App und lud für die watch5 die korrekte Version herunter.

    Uhrzeit und Datum müssen nicht eingestellt werden – die werden einfach vom gekoppelten Smartphone übernommen. Wer will kann nun noch ein anderes Zifferblatt wählen und das war’s dann eigentlich auch schon – die Uhr ist einsatzbereit..


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    Die Galaxy watch5 wird durch die SAMSUNG Health App erst schön..

    Das Highlight der SAMSUNG watch5 in Zusammenarbeit mit der SAMSUNG Health App, ist sicher die Möglichkeit eine umfassende Erfassung aller Parameter für eine ganzheitliche Körperüberwachung zu ermöglichen. Dies ist eines der Totschlagargumente für die Uhr im SAMSUNG Galaxy Watch5 Pro Test.

    Die Health App importiert dazu Daten aus google Fit, der withings Health App, aber auch Blutzuckerdaten diverser Blutzuckergeräte wie dem Accu-Check Guide und vielen anderen. Auch die Erfassung von Lebensmitteln ist möglich und auch gut umgesetzt, da sich auf eine große Online-Datenbank zugreifen lässt. Als Besitzer eines SAMSUNG Smartphones bekommt man noch weitere Goodies freigeschaltet: EKG und Blutdruck lassen sich ebenfalls messen.

    INFO: Die Uhr hat einen nicht offiziellen Wärmesensor an der Unterseite des Gehäuses verbaut, mit dem man die Körpertemperatur erfassen könnte – doch der ist nicht aktiv. Apples neue watch hat diesen Sensor auch – allerdings ist der dort auch aktiviert. Warum SAMSUNG die Funktion dieses Sensors bei der Uhr nicht freigibt – darüber lässt sich nur spekulieren..

    Was die Vielzahl an überwachten Daten angeht – da kann man wirklich nicht klagen. Auch wenn es offiziell nicht von SAMSUNG unterstützt wird – es macht Sinn, die App auf einem Tablet zu installieren (die dafür benötigte .APK Datei ist  relativ leicht im Internet zu finden), damit man es etwas übersichtlicher hat.

    Der SAMSUNG Galaxy Watch5 Pro Test: optisch schick und sexy - aber wie gut ist die Uhr?..

    (Bild oben: der Screenshot von meinem SAMSUNG Tablet 7S zeigt es – die SAMSUNG Health App lässt sich besser von einem Tablet aus überwachen. Warum SAMSUNG stur darauf beharrt, dass die nur für Smartphones installierbar ist – Tja, SAMSUNG halt, da isses wieder..)

    Tatsächlich lässt die SAMSUNG Health App keine Wünsche offen. Während bei withings die Nahrungsmittelaufnahme über einen Drittanbieter erfolgt, der aber gerne Geld dafür haben möchte (der kostenlose Account ist so mit Werbung überfrachtet, dass man sich vorkommt als hätte man grade die schlechteste Clickbait verseuchte Webseite der Internet-Hölle gefunden), ist bei SAMSUNG die Erfassung der Lebensmittel kostenlos. Nicht nur das: Sie ist sogar extrem gut umgesetzt.

    Der SAMSUNG Galaxy Watch5 Pro Test: optisch schick und sexy - aber wie gut ist die Uhr?..(Bild links: SAMSUNG zeigt, wie eine optimale Nahrungskontrolle funktionieren kann: aus einer riesigen Lebensmitteldatenbank kann man sich die verputzten Leckereien zusammen suchen und dann zu zeitlich vordefinierten Mahlzeiten aufaddieren. Manchmal erschrickt man, was für ein kleiner Haps eines vorwitzigen Schmackofatz, das nicht schnell genug in den Kühlschrank flüchten konnte, an Kalorien hat)

    So lassen sich einzelne Lebensmittel zu Speisen zusammenfügen und als Gericht abspeichern, Die einzelnen Bestandteile der Nahrung wie Kohlehydrate, Kalorien, Fett, Eiweiß, Vitamine werden übersichtlich auf die Tagesdosis angezeigt und auf einer Animation in Zitronenform kann man direkt sehen, wieviel man zu sich genommen hat – und wieviel man noch schluckern kann.
    Kalorienaufnahme ist das Eine – Kalorien verbrennen das andere, da hat die Health App in Verbindung mit der watch5 ein ganzes Bündel an Workouts parat.

    Auch hier ist die SAMSUNG health App im SAMSUNG Galaxy Watch5 Pro Test eine Nasenlänge vor der withings App, denn nach meinen stundenlangen Spaziergängen gehe ich gerne noch auf die Rudermaschine. SAMSUNG bietet hier 2 Rudertrainings an: zum einen das reale in einem Boot stattfindende und darüber hinaus das zu Hause durchgeführte Rudern auf einer stationären Rudermaschine.

    Bei der Erfassung meiner Ruder-Workouts zeigte mir die withings App hinterher sinnlose GPS-Daten, als wäre ich wild durch den Häuserblock gerudert. Und das obwohl ich mit der Rudermaschine das Zimmer nicht verlassen hatte..

    Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die Möglichkeit mittels der watch5 die Körperzusammensetzung zu messen um zu sehen, wie sich das Körpergewicht zusammensetzt – denn Gewicht ist ja nicht gleich Gewicht. Ein durchtrainierter Sportler mit 100 Kilogramm Gewicht hat wesentlich weniger Fett, aber dafür mehr Muskeln  als ein untrainierter Schwabbel der das gleiche Gewicht hat, aber zu 90% aus Fett und Sahnetörtchen besteht.

    Mittels der Körperimpedanzmessung legt man dann nur Mittel und Ringfinger auf die beiden Buttons der Uhr – wartet knapp 30 Sekunden und man sieht, wie sich das Körpergewicht zusammensetzt. Das ist schon ein nettes aber auch wichtiges Feature.


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    Ab nach draußen – die Uhr will tracken!

    Die große Stunde im SAMSUNG Galaxy Watch5 Pro Test schlägt, wenn die Uhr für Outdoor Sportarten genutzt wird. Hier gibt es was die Vielzahl an Möglichkeiten angeht keine Kompromisse: Gehen, Wandern, Hiking, Laufen… schon was man alles per pedes machen kann, übersteigt alles, was ich mir vorstellen könnte, zu tun.

    Ein interessantes Feature (welches aber nur beim Workout „laufen“ verfügbar ist) ist der „Lauftrainer“, der die Beinbewegungen analysiert – erkennt, wie man die Füße aufsetzt und dem Läufer Tipps zur Optimierung gibt.

    Ganz neu in der watch5 (und nun auch von Apple in den aktuellen Modellen angeboten) ist eine Hinweg = Rückweg Navigation und ein Kompass im Display. Das kann in unwegsamen Gelände hilfreich sein, wenn man sich verlaufen hat und man keine Möglichkeit sieht einen anderen Weg aus der Wildnis zu finden. Im Ruhrgebiet ist dies sicher nicht so häufig der Fall, obwohl ich im Dortmunder Norden da nicht so sicher bin. Dort lauern aber auch erfahrungsgemäß eher andere Gefahren als das verdursten in der Wüste – obwohl auch dort für allzu unbedarfte Reisende eine latente Gefahr für Leib und Leben besteht..

    Der SAMSUNG Galaxy Watch5 Pro Test: optisch schick und sexy - aber wie gut ist die Uhr?..(Bild rechts: ein Zifferblatt welches ich für Outdoor-Aktivitäten für meine Ansprüche konfiguriert habe: Außen ist der sich automatisch in Nord-Richtung zeigende Kompass, die Uhr zeigt die Zeit Analog an, der innere Kreis die Akkuladung, oberhalb der Zeiger das aktuelle Wetter – und unten ist ein Shortcut für das „Gehen“-Workout. Einmal mit dem Finger drauf getippt und die Uhr beginnt mit dem Tracking.)

    Da die Uhr auch einen Kompass für Outdoor-Aktivitäten bereithält, gibt es auch spezielle Zifferblätter, bei denen eine sich automatisch am magnetischen Nordpol ausrichtende drehende Lünette dem Sportler die richtige Himmelsrichtung weist. Überhaupt sind die von SAMSUNG bereits vorinstallierten Zifferblätter extrem anpassungsfähig.

    Im Fall der Fälle, den man hoffentlich nie braucht, hat die Uhr auch eine Sturzerkennung und kann selbstständig einen Notfallkontakt anrufen. Auch dies bieten die aktuellen Apple watches. Darüber hinaus bietet  – allerdings auch nur die apple watch Ultra – eine Sirene, welche mit 86 Dezibel einen sehr lauten Alarmton abgibt.

    Um die Gemeinsamkeiten und Unterschiede im SAMSUNG Galaxy Watch5 Pro Test besser vergleichen zu können, habe ich unterhalb eine Tabelle der Features der einzelnen Uhren zusammengestellt. Die ist vielleicht nicht ganz vollständig, zeigt aber im großen und ganzen die Besonderheiten: die Apple watch kann mit Temperaturerkennung punkten, die SAMSUNG dagegen mit der Messung der Körperzusammensetzung. Beim Speicher ist die Apple watch mit 32 GB doppelt so gut bestückt, wie die Samsung mit 16 GB. Bei der CPU setzen beide noch auf eine Dual-Core CPU. Ob man eine 86 Dezibel laute Sirene und Tauch-Features benötigt, wie Sie die Ultra watch von Apple bietet – das muss jeder selbst wissen – auch ob diese Features 500 € Mehrpreis wert sind.

    SAMSUNG watch5 Pro gegen Apple watch (Ultra)
    SAMSUNG watch5 Pro Apple watch 8 Apple watch 8 Ultra
    Material Titan Aluminium Titan
    Gewicht 47 Gramm 39 Gr. Alu / 52 Gr. Edelstahl 61 Gramm
    Displaygröße 45mm 41/45mm 49mm
    Auflösung 321 ppi
    Helligkeit 1000 nits 1000 nits 2000 nits
    Zertifizierungen: IP68, MIL-STD-810H IP6X, MIL-STD 810H IP6X, MIL-STD 810H, EN13319
    Sensoren: L1 GPS/ Glonass/ Beidou/ Galileo L1 GPS / GLONASS / QZSS und BeiDou /
    Galileo
    L1 und L5 GPS, GLONASS / QZSS und
    BeiDou /Galileo
    Kompass Kompass Kompass
    Barometer (Höhenmesser) Höhenmesser Höhenmesser
    Blutsauerstoff Sensor Blutsauerstoff Sensor Blutsauerstoff Sensor
    elektrisches Herzsignal Elektrischer Herzsensor Elektrischer Herzsensor
    Optische Herzfrequenz Optischer Herzsensor Optischer Herzsensor
    bioelektrische Impedanzanalyse
    Sensor vorhanden
    aber nicht aktiv
    Körpertemperaturmessung Körpertemperaturmessung
    Beschleunigungsmesser High-g Beschleunigungs­sensor High-g Beschleunigungs­sensor
    Gyroskop Gyrosensor Gyrosensor
    Umgebungsllichtsensor Umgebungsllichtsensor Umgebungsllichtsensor
    Wassertemperatur Sensor
    Tiefenmesser
    Wassergeschützt: 5ATM 5ATM 10ATM
    CPU: Exynos W920 Dual-Core 1,18 GHz Apple S8 Dualcore Apple S8 Dualcore
    Speicher: 16 GB 32 GB 32 GB
    OS: Wear OS Powered by
    Samsung (Wear OS 3.5)
    watchOS watchOS
    Unfall /Sturz – Notruf: Ja Ja Ja
    Watnsignal / Sirene: Nein Ja Ja
    Sprachassistent: Ja / Bixby / google Assistant Ja / Siri Ja / Siri

    Derwohl dieser SAMSUNG Galaxy Watch5 Pro Test bis jetzt schon einer der längsten Test-Beiträge ist, die ich bisher geschrieben habe, konnte ich doch viele Themen nur am Rand anreissen. Ich hoffe trotzdem, dass ich euch einen kleinen Überblick über die Uhr rüberbringen konnte.

    Und wie steht’s bei Dir nach dem SAMSUNG Galaxy Watch5 Pro Test? Die SAMSUNG watch 5 Pro hat fast die gleichen Features wie die fast doppelt so teure Apple watch Ultra. Würdest Du lieber die SAMSUNG Uhr kaufen – oder doch eher die doppelt so teure Apple watch?

    SAMSUNG Galaxy Watch5 Pro Test

    Preis/Leistungsverhältnis - 88%
    Aussehen - 90%
    Verarbeitung - 90%
    Haptik - 93%
    Kompatibilität - 82%
    Installation - 92%
    Zubehör - 86%
    Energieverbrauch - 90%

    89%

    Ergebnis

    Die SAMSUNG watch5 Pro ist ein starkes Stück Smartwatch und lässt kaum Raum für Nörgeleien. Die Hardware ist hochwertig - auch wenn der Prozessor noch der gleiche ist, wie beim Vorgänger-Modell - man hat nie das Gefühl, dass die Uhr zu lahm reagieren würde.. Das Display ist hell und scharf, der Akku mit fast 600 mAH fast schon riesig, das Gehäuse aus fast unkaputtbarem Titan, das Armband ist angenehm zu tragen und es gibt einige neue und ziemlich coole Features. In Verbindung mit der SAMSUNG Health App und der (nur mit SAMSUNG Smartphones nutzbaren) SAMSUNG Health Monitor App lassen sich fast alle Körperparameter überwachen. Aufgrund der langen Akkulaufzeit ist die Uhr auch für Ausdauersport und einen Wochenend-Trip geeignet. Beim Preis lohnt es sich fernab von der SAMSUNG Homepage nach Angeboten zu suchen - da kann man mindestens 100 € und mehr sparen. Da ist dann das Preis/Leistungsverhältnis durchaus in Ordnung. Das Aussehen ist sicher Geschmackssache - mir persönlich gefällt es sehr gut. Die Verarbeitung ist hochwertig - der Gehäusedeckel aus billigem Kunststoff trübt etwas das Gesamtbild und gibt einen kleinen Punktabzug. Die Haptik dagegen kann wieder überzeugen und gibt fast volle Punktzahl. Abzüge gibt es dagegen wieder im Bereich Kompatibilität, denn SAMSUNG kann es einfach nicht lassen bestimmte Funktionen nur mit Hauseigener Hardware zu ermöglichen. Installation, Koppelung und Verbindung mit dem heimischen WLAN ist dafür wieder sehr einfach und schnell erledigt. Das Zubehör ist mager: nur ein Ladepad - aber was soll man bei einer Uhr auch noch großartig an Zubehör beigeben - obwohl ein zweites Armband wäre ja mal was (das gab es auch schon und withings liefert mit der "HORIZON Scanwatch" auch ein weiteres Armband mit (sogar das Werkzeug um es anzubringen). Top ist die Uhr hingegen wieder beim Energieverbrauch - mit einem 590 maH Akku hat SAMSUNG den größten Akku in die Uhr gepackt, den Sie jemals für eine watch entwickelt haben. Zusammenfassend muss ich sagen, dass diese Uhr für mich eine klare Empfehlung darstellt.

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