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  • Der SAMSUNG Galaxy Watch5 Pro Test: optisch schick und sexy – aber wie gut ist die Uhr?..

    ..oder: ist die SAMSUNG Galaxy Watch5 der Apple Watch Ultra Killer?

    HidiHo liebe Community! Bevor Ihr mich an den Pranger stellt, weil ich mich doch dazu herabgelassen habe ein Stück Hardware mit dem verhassten „S“ im Namen zu kaufen – es gab Gründe! Deshalb gibt es hier den SAMSUNG Galaxy Watch5 Pro Test.

    wozu der SAMSUNG Galaxy Watch5 Pro Test? Es gibt Gründe..

    Nein, diesmal bekam ich die Uhr nicht über einen Tausch-Deal bei ebay Kleinanzeigen, wie das SAMSUNG S22 Ultra, sondern ich habe es bewusst gekauft. Der Grund war ein eher unrühmlicher: die schicke withings Horizon Scanwatch, die ich seit Februar 2022 regelmäßig getragen habe, ist, was das erfassen der Blutsauerstoffdaten angeht, eine launische Diva.

    SAMSUNG Galaxy Watch5 Pro Test(Bild: die SAMSUNG Galaxy Watch5 Pro Grey Titanium 45mm Bluetooth + 4G mit grauem D-Buckle Sport Band. Das Zifferblatt ist von FACER.)

    Die withings Horizon Uhr hat ja nun nicht grade die ultimative Anzahl von Sensoren verbaut – da sollte man erwarten, dass die, welche verbaut sind, wenigstens einwandfrei funktionieren. Und wenn ein billiges China Pulsoximeter für 20 € den Blutsauerstoff zuverlässig misst, sollte dies eine Uhr im Wert von einem halben Tausender doch wohl auch können, oder?

    Tja, lieber Leser – weit gefehlt. Bei 2 von 5 Messungen lieferte die Uhr kein erkennbares Ergebnis, sondern zeigte die Meldung, dass man die Uhr korrekt anlegen soll, um ein Ergebnis zu bekommen.

    Am Anfang schob ich die schlechte Mess-Quote auf das Spiel zwischen Handgelenk und Metallarmband, welches naturgemäß nie ganz eng um das Handgelenk gebunden wird. Doch auch mit dem Silikon-Armband, welches ich bei Workouts straff ums Handgelenk zog, hatten die Messergebnisse die Charakterzüge eines Auto-Blinkers: Geht – geht nicht – geht – geht nicht…

    Dadurch wurde auch mein Fitnesslevel arg geschröpft. Selbst nach einem 20 Kilometer-Marsch, war für die withings App anhand der erfassten Daten mein Fitness-Level auf dem Niveau eines Pflastersteins – oder noch  schlechter.

    Der SAMSUNG Galaxy Watch5 Pro Test: optisch schick und sexy - aber wie gut ist die Uhr?..(Bild rechts: die SAMSUNG Galaxy Watch5 kann nicht nur ein EKG messen. Auch Blutdruck, Blutsauerstoff und selbst die Körperzusammensetzung werden von der Uhr analysiert. Während des schlafens wird auch noch das schnarchen aufgenommen und der Blutsauerstoff gemessen um Schlafapnoe zu erkennen. SPOILER: Die SAMSUNG watch5 Pro hat sogar einen Temperatursensor verbaut, der aber offiziell nicht erwähnt wird. Damit wäre es möglich die Körpertemperatur zu messen. Warum diese Funktion noch nicht aktiviert ist, ist aber unbekannt.)

    Dass ein EKG nicht vernünftig erfasst werden kann, das liegt an meinem implantiertem Herzschrittmacher – doch dieses Problem habe ich bei allen Fitness-Uhren gehabt, da mache ich der withings keine Vorwürfe. Wenn aber zwei der zwei verbauten Sensoren nicht vernünftig funktionieren, dann kann man wohl von einem Fehlkauf sprechen – zumindest muss man den Sinn der Uhr hinterfragen. Nur schick aussehen – das reicht dann eben nicht bei dem Preis..

    Nachdem ich nun seit einigen Wochen als Smartphone das SAMSUNG Galaxy S22 Ultra mein Eigen nenne (hier geht es zu meinem Test), besuchte ich mehr aus Gewohnheit die SAMSUNG Webseite. Ich hatte ja bereits zwei Uhren aus dem Hause SAMSUNG gekauft – die SAMSUNG Gear und die SAMSUNG Galaxy watch3. Die Version mit der Nummer 4 im Namen hatte ich ausgelassen, da der Mehrwert des watch3 Nachfolgers in meinen Augen den Mehrpreis nicht wert war und ich deshalb lieber die Horizon kaufte.

    Die Version 5 hat allerdings nun noch mal ordentlich an Features nachgelegt und preislich konnte ich anstatt Sie für über 500 € bei SAMSUNG zu kaufen, für unter 400 € bei Amazon erstehen. Es ist sogar das Pro Modell mit LTE, damit könnte ich per eSim sogar mit der Uhr telefonieren.

    Der Plan ist also die Horizon wieder zu verkaufen um den Preis für das neue Modell zu refinanzieren. Und da ich Sie nun habe, kann ich Sie auch für die Community testen. Deshalb gibt es nun den SAMSUNG Galaxy Watch5 Pro Test für euch!

    Die SAMSUNG Galaxy Watch5 – eine kurze Übersicht

    Die watch5 hat ein paar interessante Features, welche auch in der neuen Apple Watch Ultra Einzug gehalten hat. Das Tracken von Strecken, einen Kompass und eine Hinweg = Rückweg-Funktion – doch dazu später mehr..

    Eines fällt beim ersten Betrachten im SAMSUNG Galaxy Watch5 Pro Test nicht sofort auf, aber als Betriebssystem wurde das SAMSUNG eigene TIZEN durch das google Wear OS abgelöst. Die Optik des neuen Betriebssystems gefällt mir ganz gut (sofern man die denn sieht, denn meistens sieht man ja auf das Zifferblatt um Infos abzurufen) – es gibt aber einen unschönen Punkt: die zahlreichen Zifferblätter, welche ich auf der watch3 einsetzte, kann ich bei der watch5 gar nicht erst installieren, denn die alten Zifferblätter waren im Hauseigenen Galaxy Store und die neuen sind im google Play-Store.

    Da man beim aufrufen der GALAXY wear App automatisch auf die entsprechenden Shops gelangt, kann man die leider nicht laden – auch der Versuch, die über die getätigten Einkäufe auf die neue Uhr zu laden schlägt leider fehl.

    SAMSUNG Galaxy Watch5 Pro Test(Bild links: andere schicke Zifferblätter gibt es im google Store. Leider sind die mit dem google wear OS verwendeten watchfaces nicht mit den Vorgänger-Modellen kompatibel.)

    Nun kosten die watchfaces kein Vermögen – im Schnitt kostet ein schickes Zifferblatt zwischen 1 und 2 € – es ist aber blöd, wenn es bestimmte liebgewonnene Zifferblätter nicht im google Store gibt, weil die Designer es dort nicht anbieten.

    Apropos Zifferblatt – da gibt es von SAMSUNG bei der watch5 von Haus aus, ganz interessant gestylte Zifferblätter, die auf den sportlichen Charakter der Uhr zugeschnitten sind. Eines, welches aber aus dem Rahmen springt, möchte ich noch erwähnen. Es wird sicher nicht jedermanns Geschmack sein – viele werden es sogar als kindisch empfinden – aber es besteht die Möglichkeit als Zifferblatt einen Avatar zu benutzen.

    Man kann dafür sogar ein Foto von sich selber machen oder aus der Foto-Galerie auswählen und die Eckdaten werden dann schon ziemlich gut übernommen: im Test wurde meine blaue Jeans, das weisse T-Shirt, die Brille und mein Haarloser Kopf erkannt. Dann folgte die Feinanpassung: Kopfform, Augenfarbe, Nasenform, Lippendicke, Mundgröße, und etliches mehr lässt sich anpassen.

    Der SAMSUNG Galaxy Watch5 Pro Test: optisch schick und sexy - aber wie gut ist die Uhr?..(Bild rechts: im SAMSUNG Galaxy Watch5 Pro Test fiel mir noch ein weiteres nettes Gimmick, welches eher Kiddies anspricht auf. Das ist die Möglichkeit eigene Avatare als Zifferblatt zu verwenden. Die reagieren dann auch interaktiv – weisen durch witzige Aktionen auf neue Nachrichten hin. Hat man ein Emoji erstellt ist das sogar übergreifend im SAMSUNG Universum: man kann es dann auch auf dem Smartphone beim chatten benutzen  )

    Natürlich wird der Emoji nicht photorealistisch, aber es ist schon irgendwie strange, wenn der fertige Avatar auf der Uhr faxen macht und dir beim aktivieren der Uhr zuwinkt oder versucht den orangefarbenen Punkt (ein optisches Signal für eingegangene Nachrichten) von der linken Seite des Displays abzureissen.

    Die vergeblichen Versuche erinnern irgendwie an die vorwitzige Büroklammer „Karl Klammer“ – ein Versuch von Microsoft so etwas wie einen virtuellen Assistenten in das damalige Office 97 zu integrieren. Wer kann sich nicht an das klopfen an die Monitorscheibe erinnern (ja, damals gab es eben noch Röhrenmonitore und die „Röhren“ waren aus dickem Glas, da hörte sich das klopfen an die Scheibe schon anders an, als bei den heutigen Kunststoffdisplays).

    Doch fangen wir bei diesem Test von Anfang an an – der Verpackung. Unboxing-Fans aufgemerkt…

    Das SAMSUNG Galaxy Watch5 Unboxing – keine Überraschung..

    Als mir DHL das Paket mit der Uhr lieferte, kam nach öffnen des Versankartons ein schmaler schwarzer Karton zum Vorschein. Nach durchschneiden der Siegel aus durchsichtigen Kunststoff-Aufklebern und anheben des Deckels wurde die schicke Uhr sichtbar. Ich habe die Version in edel aussehendem silbernem Titan mit dem grauem D-Buckle Sport Band gekauft – ich wollte mal weg von den schwarzen Modellen.

    Die Verpackung besteht tatsächlich nur aus Papier und Pappe – selbst das Formteil in dem die Uhr gehalten wird ist aus gepresster Pappe um weniger Müll zu verursachen. Die früher verwendeten Drahtbinder um Kabel zusammen zu halten findet man auch nicht mehr. Dafür wurde ein Pappschuber designet, indem alles an Zubehör und dem üblichen kleingedrucktem Papierkram passt. Der findet sich im Deckel der Verpackung. Tatsächlich habe ich nämlich erst danach im unteren Teil der Verpackung gesucht, indem die Uhr lag.

    Das finde ich generell gut (also nicht, dass ich erst mal im unteren Teil der Verpackung alles absuche, um verzweifelt nach dem Ladepad zu suchen, sondern dass bei der Herstellung von Verpackungen nicht mehr soviel Ressourcen des Planeten verballert werden) – das sollten mehr Hersteller machen…

    In der Verpackung ist außer der Uhr mit dem bereits angebrachtem Armband und dem üblichen Papierkram, den bei der kleinen Schrift eh keiner lesen kann, noch ein Ladepad – sogar eines mit Schnellladefunktion. Das war’s dann aber auch schon mit dem Inhalt. Mehr gibt’s nicht für über 500 € UVP..


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    ..das Äußere der SAMSUNG watch5 Pro – angenehm dezent..

    ich hatte bisher immer die schwarzen Versionen der SAMSUNG watch – bei der watch5 machte ich aber eine Ausnahme, weil mir das dezente metallisch schimmernde Design gefiel. Das Uhr-Gehäuse ist ( wie bei der Apple watch Ultra auch) aus Titan, welches metallisch-grau schimmert. Bei der watch5 Pro verzichtet SAMSUNG auf eine drehbare Lünette zum steuern, sondern die Apps wollen über den Touchscreen gesteuert werden.

    Im SAMSUNG Galaxy Watch5 Pro Test gibt es zwischen der watch5 Pro und der watch5 einen sichtbaren Unterschied: während bei der „normalen“ watch5 das Uhrglas-Display bündig mit der Oberkante des Gehäuses abschließt und randlos ist, ist es bei der watch5 Pro abgesenkt und dazu mit einem ca. 3 Millimeter breitem Plastikrand versehen.
    Dies schützt das Display bei Outdoor-Sportarten vor Schrammen – eventuell ist in dem Plastikrahmen auch die Antennentechnik für die LTE-Funktion – das kann ich aber nur mutmaßen. Beim streichen über das Display fühlt sich das am Anfang etwas ungewohnt an, weil der Kunststoff eine andere Oberfläche als das Glas hat, und man zwangsläufig über beide Materialien streicht, um die Uhr zu bedienen

    (Bild links: die SAMSUNG Galaxy watch5 „klebt“ mittels Magneten am Ladepad. Hier erkennt man gut das metallisch graue Gehäuse und das farblich gut dazu passende Armband aus biegsamen Gummi. Die Ladeanzeige irritiert: Am Anfang wird die Uhr schnell geladen – erst kurz vor voll schaltet der Ladestrom runter und lädt gemächlich bis 100%)
    Die Auflösung des Displays und die Helligkeit sind sehr gut. Hatte die watch3 noch eine maximale Auflösung von 396×396 Pixeln, so hat die watch5 Pro bei einem etwas größerem Display von 1,4″ eine Auflösung von 456×456 Pixeln. Man kann wirklich sagen, dass das Display knackescharf ist. Das Glas der Uhr ist nicht – wie man vermutet – aus Corning Glas, sondern aus Saphirglas, welches bei hochwertigen klassischen Uhren verbaut wird.

    Die bekannten zwei Buttons an der Seite der Uhr sind ziemlich groß und haben einen schönen Druckpunkt. Das war übrigens ein weiterer Kritikpunkt bei der withings Horizon – deren mittig angeordnete und etwas weiter hervorstehende Krone wurde häufig ungewollt betätigt, wenn man das Handgelenk anwinkelte. Jedesmal wollte die Uhr dann ein Workout starten – das nervte schon ziemlich, wenn man unter einem Schreibtisch einen Stecker in eine Verteilerdose stecken wollte und man sich auf dem Handgelenk abstützte, was dann prompt zum Beginn eines ungewollten Workouts führte..

    Um dies zu vermeiden kann man die SAMSUNG watch5 Pro sogar so einstellen, dass die Buttons auf der anderen Seite der Uhr sind. Dazu ist es möglich, dass man in den Einstellungen das Layout der Uhr ändert. Das Display dreht sich dann um 180° und dann sollte man nur noch das Armband kurz anders anbringen – das schließen eines verkehrt herum angebrachten Armbands ist nichts für Grobmotoriker (für euch getestet).

    Doch dank der auch ohne Werkzeug zu öffnenden Schnellverschlüsse, ist das in Sekunden erledigt. Schon stören die beiden Buttons nicht mehr am Handgelenk. Ich finde aber die „normale“ Anordnung für mich persönlich passender – wollte es aber mal kurz erwähnen, weil das sicher nicht jeder, der diese Uhr trägt weiß.

    Das Gehäuse der watch5 misst 45 Millimeter im Durchmesser. Das ist schon ein ziemlicher Klopper! An zierlichen Handgelenken könnte die Uhr deshalb etwas deplatziert aussehen. Dazu kommt, dass die Uhr unterhalb von dem knapp 9 Millimeter hohen Gehäuses auch noch einen gewölbten Kunststoff-Boden in Höhe von fast 6 Millimetern hat. Damit kommt die Uhr auf eine Höhe von stattliche 1,5 Zentimetern. Das ist schon alles andere als Filigran.


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    Beim Armband hat man sich die Vielzahl an Möglichkeiten wohl bei Apple abgeschaut – SAMSUNG hat mit dem Bespoke Studio eine Plattform geschaffen auf der man sich seine SAMSUNG Uhr mit etlichen verschiedenen Leder, Kunststoff und Metallarmbänder verändern und an seinen persönlichen Geschmack anpassen kann.

    (Bild links: hier liegt die Uhr auf dem SAMSUNG Tablet S7, auf dem die SAMSUNG Health App mittels heruntergeladener APK Datei installiert ist. Gut erkennbar ist die Faltschließe des D-Buckle Sport Uhr Armbands.)
    Das von mir gewählte D-Buckle Sport Band ist ein Zwitter: es hat die Faltschließe eines Metallarmbandes und die Flexibilität eines Kautschuk-Bandes. Dazu ist es millimetergenau einstellbar, weil es nicht in vorgegebene Rastungen einschnappt, sondern die Klemme an jeder beliebigen Stelle das Armband fixiert.

    Im heutigen SAMSUNG Galaxy Watch5 Pro Test gewinnt auch hier die SAMSUNG gegen die withings Horizon, denn auch wenn die Horizon bei dem Metallarmband ein „halbes“ Glied mitlieferte um das Armband exakter an den Umfang des Handgelenks anzupassen – die Dicke eines Handgelenks ändert sich im Laufe des Tages. Sitzt die Uhr Morgens beim aufstehen noch locker am Gelenk, kann Sie Abends fest wie eine Handfessel sitzen. Hier kann nicht mal eben schnell ohne Werkzeug das Armband etwas mehr Spiel geben – bei der SAMSUNG ist das ohne weiteres möglich.

    Die Unterseite der Uhr ist dann leider etwas enttäuschend. Eine etwas billig wirkende Kunststoffabdeckung beherbergt die Phalanx an Sensoren, die dort die Körperfunktionen des Trägers überwachen und messen. Da hätte ich etwas mehr erwartet..

    Laden ohne Ladepuck? Möglich aber umständlich..

    Ein Punkt, der etwas stört ist das laden ohne den mitgelieferten Schnellladepuck. Im Alltagsbetrieb hat man den kaum dabei, was nicht das Problem ist, denn die Uhr kann man mittels reversiblem laden auch auf SAMSUNG Smartphones, die diese Funktion unterstützen oder anderen QI fähigen Ladestationen wieder mit dem notwendigen Strom versorgen.

    Der SAMSUNG Galaxy Watch5 Pro Test: optisch schick und sexy - aber wie gut ist die Uhr?..
    SAMSUNG Galaxy watch5 Test – das laden ohne Ladepuck

    (Bild rechts: Geht – ist aber umständlich: das laden ohne den beiliegenden Ladepuck. Will man auf einer Powerbank laden, weil man den Ladenüpsel mal wieder verschludert hat, muss man erst mal das Armband auseinander pfriemeln und es etwas umbiegen, damit das störrische Teil nicht immer wieder von der Kontaktfläche hoppst. )

    Doch das gestaltet sich durch das starre Armband schwierig. Es ist nicht möglich, die Uhr mit auf den Arm eingestellten und fixierter Größe angepasstem Armband auf das Smartphone oder eine Powerbank zu legen. Es hat nicht den korrekten Abstand zum Ladekontakt – immer hebt es sich ab und das laden des Akkus stoppt.
    Nur, wenn man das Armband öffnet (damit meine ich nicht, nur die Schließe öffnen, sondern das Armband komplett aus der Schliße ziehen, so dass man 2 offene Armband-Enden hat, lässt sich das Armband so biegen, dass das laden funktioniert.
    Da das anschließende anpassen der korrekten Armbandgröße bei dem D-Buckle-Sportband etwas aufwändiger ist, gibt es hier etwas Abzug in den Punkten, auch wenn diese Lademöglichkeit eher selten sein wird, da es mit dem beiliegendem Schnellladepuck eben – wie der Name schon sagt – wesentlich schneller geht

    Die Hardware der Uhr – da gibt es nichts zu meckern..

    Und wie sieht es mit den „Innereien“ der Uhr in unserem SAMSUNG Galaxy Watch5 Pro Test aus? Da gibt es echt nichts zu meckern. Als Taktgeber werkelt eine SAMSUNG Exynos W920 Dual-Core CPU mit einem Takt von 1.18 GHz und mit 16 GB Speicher ist die Uhr durchaus kommod ausgestattet. Das Display ist bei einem Durchmesser von 34,6mm wirklich hell und mit einer Auflösung von 456×456 Pixeln und 16 Millionen Farben auch sehr scharf.

    Die Uhr hat einen integrierten GPS-Empfänger und muss deshalb zum tracken von Strecken nicht mit einem GPS-fähigem Handy gekoppelt sein. Dazu ist es LTE-fähig und kann mittels einer eSim als vollwertiges Telefon genutzt werden. Auch NFC ist an Bord und damit lässt sich die Uhr auch zum bezahlen in Geschäften nutzen.
    Damit diese ganzen technischen Spielereien etwas länger durchhalten, hat SAMSUNG der Uhr den größten bisher in Smartwatches verbauten Akku spendiert. Mit einem 590mAh-Klotz sollen lt. SAMSUNG bis zu 80 Stunden Laufzeit erreicht werden, bis die Uhr wieder auf das Ladepad muss.


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    In der Disziplin „Akkulaufzeit“ schlägt die SAMSUNG watch5 die Apple watches komplett: schon die normalen Apple Uhren haben nur eine Akkulaufzeit von 18 Stunden – die Ultra hat zwar mit 36 Stunden einen doppelt so lange, wie die anderen Apple watches – aber trotzdem nur eine halb so lange Laufzeit wie die SAMSUNG watch5 mit Ihren 80 Stunden.

    Dank der Schnellladefunktion ist die Uhr dann bereits innerhalb einer Stunde wieder bei 80% – was für ca. 2 Tage Tragedauer reicht. Ich komme mit der Uhr bei durchaus überdurchschnittlicher Nutzung auf weit über 2 Tage – abhängig davon, welche Körpertracking-Funktionen und Display-Einstellungen ich nutze (AOD – also die Always On Display Einstellung habe ich aber deaktiviert). Weniger ambitionierte Träger werden sicher auch 3 Tage schaffen – was für eine Smartwatch ein sehr guter Wert ist.

    Die watch5 Pro unterstützt WLAN 802.11 a/b/g/n 2.4 und 5GHz, Bluetooth Version 5.2 und die Bluetooth-Profile A2DP, AVRCP, HFP, HSP. Sie steckt auch Einiges weg: Sie ist bis 5 Atmosphären wasserdicht und IP68 zertifiziert, sowie nach dem Militärstandard MIL-STD-810H. (INFO: US Militärstandard (MIL-STD-810H). Schutz gegen folgende äußere Einflüsse: Direkte Sonneneinstrahlung, Temperaturen im Bereich von 71°C bis zu -40°C, gefrierenden Regen, bis zu 72 Stunden Staub, Widerstand gegen mechanische Stöße und Vibrationen.)

    Hier hat die Apple watch Ultra im Bereich Wassersport Vorteile: Sie hält einer Wassersäule von 10 ATM stand und darf für Tauchgänge bis 40 Metern genutzt werden.

    Die SAMSUNG Galaxy watch5 – die Grundeinrichtung..

    Okay – die Innereien sind ganz interessant – doch jetzt wollen wir die Uhr im SAMSUNG Galaxy Watch5 Pro Test mal langsam anlegen. Das Armband muss man nach der Entnahme aus  dem Karton erst in die gegenüberliegende Armband-Schließe einschieben und dann verriegeln. Das Armband ist nämlich von der Befestigung her ein Zwitter: es hat eine Faltschließe, wie man es von Metall-Armbändern kennt, ist aber so flexibel wie ein Kautschukarmband.

    Das Armbandende wird dann nur Millimetergenau eingeklemmt und sitzt daraufhin Bombenfest. Die Faltschließe ist nicht mechanisch und rastet mittels Metallfedern ein, sondern magnetisch und schnappt dank sehr hoher Zugkraft des Magneten zuverlässig ein.  Das ist schon echt innovativ und das anlegen der Uhr geht echt fix.

    Hat man den perfekten Sitz am Handgelenk gefunden, geht’s an Eingemachte – die Uhr will mit einem Smartphone (möglichst von SAMSUNG, um alle Funktionen nutzen zu können) gekoppelt werden. Das funktioniert dank der SAMSUNG Wearable App echt easy. Dass eine neue Uhr im heimischen SAMSUNG-Mikrokosmos Eintritt gewährt, merkte dann auch die Wearable App und lud für die watch5 die korrekte Version herunter.

    Uhrzeit und Datum müssen nicht eingestellt werden – die werden einfach vom gekoppelten Smartphone übernommen. Wer will kann nun noch ein anderes Zifferblatt wählen und das war’s dann eigentlich auch schon – die Uhr ist einsatzbereit..


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    Die Galaxy watch5 wird durch die SAMSUNG Health App erst schön..

    Das Highlight der SAMSUNG watch5 in Zusammenarbeit mit der SAMSUNG Health App, ist sicher die Möglichkeit eine umfassende Erfassung aller Parameter für eine ganzheitliche Körperüberwachung zu ermöglichen. Dies ist eines der Totschlagargumente für die Uhr im SAMSUNG Galaxy Watch5 Pro Test.

    Die Health App importiert dazu Daten aus google Fit, der withings Health App, aber auch Blutzuckerdaten diverser Blutzuckergeräte wie dem Accu-Check Guide und vielen anderen. Auch die Erfassung von Lebensmitteln ist möglich und auch gut umgesetzt, da sich auf eine große Online-Datenbank zugreifen lässt. Als Besitzer eines SAMSUNG Smartphones bekommt man noch weitere Goodies freigeschaltet: EKG und Blutdruck lassen sich ebenfalls messen.

    INFO: Die Uhr hat einen nicht offiziellen Wärmesensor an der Unterseite des Gehäuses verbaut, mit dem man die Körpertemperatur erfassen könnte – doch der ist nicht aktiv. Apples neue watch hat diesen Sensor auch – allerdings ist der dort auch aktiviert. Warum SAMSUNG die Funktion dieses Sensors bei der Uhr nicht freigibt – darüber lässt sich nur spekulieren..

    Was die Vielzahl an überwachten Daten angeht – da kann man wirklich nicht klagen. Auch wenn es offiziell nicht von SAMSUNG unterstützt wird – es macht Sinn, die App auf einem Tablet zu installieren (die dafür benötigte .APK Datei ist  relativ leicht im Internet zu finden), damit man es etwas übersichtlicher hat.

    Der SAMSUNG Galaxy Watch5 Pro Test: optisch schick und sexy - aber wie gut ist die Uhr?..

    (Bild oben: der Screenshot von meinem SAMSUNG Tablet 7S zeigt es – die SAMSUNG Health App lässt sich besser von einem Tablet aus überwachen. Warum SAMSUNG stur darauf beharrt, dass die nur für Smartphones installierbar ist – Tja, SAMSUNG halt, da isses wieder..)

    Tatsächlich lässt die SAMSUNG Health App keine Wünsche offen. Während bei withings die Nahrungsmittelaufnahme über einen Drittanbieter erfolgt, der aber gerne Geld dafür haben möchte (der kostenlose Account ist so mit Werbung überfrachtet, dass man sich vorkommt als hätte man grade die schlechteste Clickbait verseuchte Webseite der Internet-Hölle gefunden), ist bei SAMSUNG die Erfassung der Lebensmittel kostenlos. Nicht nur das: Sie ist sogar extrem gut umgesetzt.

    Der SAMSUNG Galaxy Watch5 Pro Test: optisch schick und sexy - aber wie gut ist die Uhr?..(Bild links: SAMSUNG zeigt, wie eine optimale Nahrungskontrolle funktionieren kann: aus einer riesigen Lebensmitteldatenbank kann man sich die verputzten Leckereien zusammen suchen und dann zu zeitlich vordefinierten Mahlzeiten aufaddieren. Manchmal erschrickt man, was für ein kleiner Haps eines vorwitzigen Schmackofatz, das nicht schnell genug in den Kühlschrank flüchten konnte, an Kalorien hat)

    So lassen sich einzelne Lebensmittel zu Speisen zusammenfügen und als Gericht abspeichern, Die einzelnen Bestandteile der Nahrung wie Kohlehydrate, Kalorien, Fett, Eiweiß, Vitamine werden übersichtlich auf die Tagesdosis angezeigt und auf einer Animation in Zitronenform kann man direkt sehen, wieviel man zu sich genommen hat – und wieviel man noch schluckern kann.
    Kalorienaufnahme ist das Eine – Kalorien verbrennen das andere, da hat die Health App in Verbindung mit der watch5 ein ganzes Bündel an Workouts parat.

    Auch hier ist die SAMSUNG health App im SAMSUNG Galaxy Watch5 Pro Test eine Nasenlänge vor der withings App, denn nach meinen stundenlangen Spaziergängen gehe ich gerne noch auf die Rudermaschine. SAMSUNG bietet hier 2 Rudertrainings an: zum einen das reale in einem Boot stattfindende und darüber hinaus das zu Hause durchgeführte Rudern auf einer stationären Rudermaschine.

    Bei der Erfassung meiner Ruder-Workouts zeigte mir die withings App hinterher sinnlose GPS-Daten, als wäre ich wild durch den Häuserblock gerudert. Und das obwohl ich mit der Rudermaschine das Zimmer nicht verlassen hatte..

    Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die Möglichkeit mittels der watch5 die Körperzusammensetzung zu messen um zu sehen, wie sich das Körpergewicht zusammensetzt – denn Gewicht ist ja nicht gleich Gewicht. Ein durchtrainierter Sportler mit 100 Kilogramm Gewicht hat wesentlich weniger Fett, aber dafür mehr Muskeln  als ein untrainierter Schwabbel der das gleiche Gewicht hat, aber zu 90% aus Fett und Sahnetörtchen besteht.

    Mittels der Körperimpedanzmessung legt man dann nur Mittel und Ringfinger auf die beiden Buttons der Uhr – wartet knapp 30 Sekunden und man sieht, wie sich das Körpergewicht zusammensetzt. Das ist schon ein nettes aber auch wichtiges Feature.


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    Ab nach draußen – die Uhr will tracken!

    Die große Stunde im SAMSUNG Galaxy Watch5 Pro Test schlägt, wenn die Uhr für Outdoor Sportarten genutzt wird. Hier gibt es was die Vielzahl an Möglichkeiten angeht keine Kompromisse: Gehen, Wandern, Hiking, Laufen… schon was man alles per pedes machen kann, übersteigt alles, was ich mir vorstellen könnte, zu tun.

    Ein interessantes Feature (welches aber nur beim Workout „laufen“ verfügbar ist) ist der „Lauftrainer“, der die Beinbewegungen analysiert – erkennt, wie man die Füße aufsetzt und dem Läufer Tipps zur Optimierung gibt.

    Ganz neu in der watch5 (und nun auch von Apple in den aktuellen Modellen angeboten) ist eine Hinweg = Rückweg Navigation und ein Kompass im Display. Das kann in unwegsamen Gelände hilfreich sein, wenn man sich verlaufen hat und man keine Möglichkeit sieht einen anderen Weg aus der Wildnis zu finden. Im Ruhrgebiet ist dies sicher nicht so häufig der Fall, obwohl ich im Dortmunder Norden da nicht so sicher bin. Dort lauern aber auch erfahrungsgemäß eher andere Gefahren als das verdursten in der Wüste – obwohl auch dort für allzu unbedarfte Reisende eine latente Gefahr für Leib und Leben besteht..

    Der SAMSUNG Galaxy Watch5 Pro Test: optisch schick und sexy - aber wie gut ist die Uhr?..(Bild rechts: ein Zifferblatt welches ich für Outdoor-Aktivitäten für meine Ansprüche konfiguriert habe: Außen ist der sich automatisch in Nord-Richtung zeigende Kompass, die Uhr zeigt die Zeit Analog an, der innere Kreis die Akkuladung, oberhalb der Zeiger das aktuelle Wetter – und unten ist ein Shortcut für das „Gehen“-Workout. Einmal mit dem Finger drauf getippt und die Uhr beginnt mit dem Tracking.)

    Da die Uhr auch einen Kompass für Outdoor-Aktivitäten bereithält, gibt es auch spezielle Zifferblätter, bei denen eine sich automatisch am magnetischen Nordpol ausrichtende drehende Lünette dem Sportler die richtige Himmelsrichtung weist. Überhaupt sind die von SAMSUNG bereits vorinstallierten Zifferblätter extrem anpassungsfähig.

    Im Fall der Fälle, den man hoffentlich nie braucht, hat die Uhr auch eine Sturzerkennung und kann selbstständig einen Notfallkontakt anrufen. Auch dies bieten die aktuellen Apple watches. Darüber hinaus bietet  – allerdings auch nur die apple watch Ultra – eine Sirene, welche mit 86 Dezibel einen sehr lauten Alarmton abgibt.

    Um die Gemeinsamkeiten und Unterschiede im SAMSUNG Galaxy Watch5 Pro Test besser vergleichen zu können, habe ich unterhalb eine Tabelle der Features der einzelnen Uhren zusammengestellt. Die ist vielleicht nicht ganz vollständig, zeigt aber im großen und ganzen die Besonderheiten: die Apple watch kann mit Temperaturerkennung punkten, die SAMSUNG dagegen mit der Messung der Körperzusammensetzung. Beim Speicher ist die Apple watch mit 32 GB doppelt so gut bestückt, wie die Samsung mit 16 GB. Bei der CPU setzen beide noch auf eine Dual-Core CPU. Ob man eine 86 Dezibel laute Sirene und Tauch-Features benötigt, wie Sie die Ultra watch von Apple bietet – das muss jeder selbst wissen – auch ob diese Features 500 € Mehrpreis wert sind.

    SAMSUNG watch5 Pro gegen Apple watch (Ultra)
    SAMSUNG watch5 Pro Apple watch 8 Apple watch 8 Ultra
    Material Titan Aluminium Titan
    Gewicht 47 Gramm 39 Gr. Alu / 52 Gr. Edelstahl 61 Gramm
    Displaygröße 45mm 41/45mm 49mm
    Auflösung 321 ppi
    Helligkeit 1000 nits 1000 nits 2000 nits
    Zertifizierungen: IP68, MIL-STD-810H IP6X, MIL-STD 810H IP6X, MIL-STD 810H, EN13319
    Sensoren: L1 GPS/ Glonass/ Beidou/ Galileo L1 GPS / GLONASS / QZSS und BeiDou /
    Galileo
    L1 und L5 GPS, GLONASS / QZSS und
    BeiDou /Galileo
    Kompass Kompass Kompass
    Barometer (Höhenmesser) Höhenmesser Höhenmesser
    Blutsauerstoff Sensor Blutsauerstoff Sensor Blutsauerstoff Sensor
    elektrisches Herzsignal Elektrischer Herzsensor Elektrischer Herzsensor
    Optische Herzfrequenz Optischer Herzsensor Optischer Herzsensor
    bioelektrische Impedanzanalyse – –
    Sensor vorhanden
    aber nicht aktiv
    Körpertemperaturmessung Körpertemperaturmessung
    Beschleunigungsmesser High-g Beschleunigungs­sensor High-g Beschleunigungs­sensor
    Gyroskop Gyrosensor Gyrosensor
    Umgebungsllichtsensor Umgebungsllichtsensor Umgebungsllichtsensor
    – – Wassertemperatur Sensor
    – – Tiefenmesser
    Wassergeschützt: 5ATM 5ATM 10ATM
    CPU: Exynos W920 Dual-Core 1,18 GHz Apple S8 Dualcore Apple S8 Dualcore
    Speicher: 16 GB 32 GB 32 GB
    OS: Wear OS Powered by
    Samsung (Wear OS 3.5)
    watchOS watchOS
    Unfall /Sturz – Notruf: Ja Ja Ja
    Watnsignal / Sirene: Nein Ja Ja
    Sprachassistent: Ja / Bixby / google Assistant Ja / Siri Ja / Siri

    Derwohl dieser SAMSUNG Galaxy Watch5 Pro Test bis jetzt schon einer der längsten Test-Beiträge ist, die ich bisher geschrieben habe, konnte ich doch viele Themen nur am Rand anreissen. Ich hoffe trotzdem, dass ich euch einen kleinen Überblick über die Uhr rüberbringen konnte.

    Und wie steht’s bei Dir nach dem SAMSUNG Galaxy Watch5 Pro Test? Die SAMSUNG watch 5 Pro hat fast die gleichen Features wie die fast doppelt so teure Apple watch Ultra. Würdest Du lieber die SAMSUNG Uhr kaufen – oder doch eher die doppelt so teure Apple watch?

    SAMSUNG Galaxy Watch5 Pro Test

    Preis/Leistungsverhältnis - 88%
    Aussehen - 90%
    Verarbeitung - 90%
    Haptik - 93%
    Kompatibilität - 82%
    Installation - 92%
    Zubehör - 86%
    Energieverbrauch - 90%

    89%

    Ergebnis

    Die SAMSUNG watch5 Pro ist ein starkes Stück Smartwatch und lässt kaum Raum für Nörgeleien. Die Hardware ist hochwertig - auch wenn der Prozessor noch der gleiche ist, wie beim Vorgänger-Modell - man hat nie das Gefühl, dass die Uhr zu lahm reagieren würde.. Das Display ist hell und scharf, der Akku mit fast 600 mAH fast schon riesig, das Gehäuse aus fast unkaputtbarem Titan, das Armband ist angenehm zu tragen und es gibt einige neue und ziemlich coole Features. In Verbindung mit der SAMSUNG Health App und der (nur mit SAMSUNG Smartphones nutzbaren) SAMSUNG Health Monitor App lassen sich fast alle Körperparameter überwachen. Aufgrund der langen Akkulaufzeit ist die Uhr auch für Ausdauersport und einen Wochenend-Trip geeignet. Beim Preis lohnt es sich fernab von der SAMSUNG Homepage nach Angeboten zu suchen - da kann man mindestens 100 € und mehr sparen. Da ist dann das Preis/Leistungsverhältnis durchaus in Ordnung. Das Aussehen ist sicher Geschmackssache - mir persönlich gefällt es sehr gut. Die Verarbeitung ist hochwertig - der Gehäusedeckel aus billigem Kunststoff trübt etwas das Gesamtbild und gibt einen kleinen Punktabzug. Die Haptik dagegen kann wieder überzeugen und gibt fast volle Punktzahl. Abzüge gibt es dagegen wieder im Bereich Kompatibilität, denn SAMSUNG kann es einfach nicht lassen bestimmte Funktionen nur mit Hauseigener Hardware zu ermöglichen. Installation, Koppelung und Verbindung mit dem heimischen WLAN ist dafür wieder sehr einfach und schnell erledigt. Das Zubehör ist mager: nur ein Ladepad - aber was soll man bei einer Uhr auch noch großartig an Zubehör beigeben - obwohl ein zweites Armband wäre ja mal was (das gab es auch schon und withings liefert mit der "HORIZON Scanwatch" auch ein weiteres Armband mit (sogar das Werkzeug um es anzubringen). Top ist die Uhr hingegen wieder beim Energieverbrauch - mit einem 590 maH Akku hat SAMSUNG den größten Akku in die Uhr gepackt, den Sie jemals für eine watch entwickelt haben. Zusammenfassend muss ich sagen, dass diese Uhr für mich eine klare Empfehlung darstellt.

    User Rating: 4.68 ( 4 votes)
  • Der SAMSUNG S22 Ultra Test.

    VIELLEICHT DOCH
    DAS BESTE
    SMARTPHONE DER WELT?

            <h3>Wieso doch wieder SAMSUNG?</h3>     
        <p style="text-align: justify;">Ja, ja - ich weiß.. ich habe SAMSUNG vor einiger Zeit abgeschworen, weil mir verschiedenen Dinge echt sauer aufgestossen sind. Doch irgendwie kam ich zum SAMSUNG S22 Ultra Test, wie eine Jungfrau zum Kind - nämlich über ebay Kleinanzeigen - und ich muss sagen, das schicke Teil in der Farbe Burgundy begeistert mich wie noch kein Smartphone davor.</p>
    

    Ihr erinnert euch vielleicht daran, dass ich das HONOR Magic 4 Pro vor einiger Zeit getestet hatte?

    Die von allen Seiten ertönenden Lobeshymnen auf die „grandiose“ Kameraqualität machten mich (der es eigentlich besser wissen müsste) blind und deshalb erwarb ich das Teil – um es nach 2 Wochen wieder enttäuscht bei ebay Kleinanzeigen zu verhökern.

    direkt zum Inhalt:

    Es gab einfach zu viel, was mich an dem Honor gestört hatte. Das Magic UI Betriebssystem war eher halbherzig umgesetzt – viele ANDROID 12 Features fehlten – und dazu war die Kameraqualität im direkten Vergleich mit meinem S21 Ultra auch kein Quantensprung. Also weg damit und das Geld zurück auf’s Konto, um Bares für neuen Technik-Schnickschnack zu haben.

    Nun, wer das Käuferverhalten bei ebay Kleinanzeigen kennt, der weiss was für Nachrichten ich für ein Handy mit Zubehör im Wert von über 1.000 € bekam: „was ist unterste Preis“, „Gebe 300, hole sofort ab“, „tausche gegen eine Playstation“ und ähnliche nette Statements trudelten massenhaft ein. 


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    Doch es gab nach einer Woche einen Lichtblick: ein Käufer bot mir an, sein 3 Monate altes SAMSUNG S22 Ultra und zusätzlich die SAMSUNG Buds Pro gegen mein HONOR Magic 4 Pro, die Uhr und die Honor Earbuds zu tauschen.

    Eigentlich hätte ich lieber das Konto wieder aufgefrischt, aber da das bisher bei mir im Einsatz befindliche SAMSUNG S21 Ultra auch noch recht hoch bei ebay gehandelt wird, sagte ich zu. Der Käufer kam extra aus Kamp-Lintfort bis nach Dortmund – er war wirklich ein echter HONOR Fan. Am Ende waren wir beide glücklich, denn ein paar Tage später wurde ich auch das S21 Ultra für einen guten Preis los.

    Warum komme ich aber zu der blasphemischen These, dass das S22 Ultra das (vielleicht) beste Smartphone der Welt ist?

    Nun, es begeistert mich echt! Egal, ob es die Stift-Funktion oder das Betriebssystem ist, die Vielzahl an Funktionen, die Fotoqualität – alles ist einfach WOW!

    Das Äußere? Wohltuend schicker..

    Doch beginnen wir mit dem Äußeren dieses Schmuckstücks. Denn das S22 Ultra ist das einzige Smartphone von SAMSUNG das sich optisch von allen anderen Modellen der S21 und S22 Reihe unterscheidet. Und dazu muss ich anmerken, dass ich die Optik wesentlich moderner, unaufdringlicher und auch schicker finde.

    War der Vorgänger noch rundlich und sah aus, als hätte er ein paar Gehäuse-Gramm zuviel auf den Rippen, wirkt das S22 Ultra fast grazil – und das, obwohl im rechten Gehäuseteil noch der S-Pen versteckt ist.

    Dieser Stift soll uns jetzt im erstem Moment mal nicht interessieren – interessanter ist das SAMSUNG Cover, welches einige Features bei dem Smartphone aktiviert.

    Ein Cover? Mehr als nur das..

    Wo bei anderen Herstellern ein Cover zum Schutz des teuren Spielzeugs, einfach nur ein Cover ist, ist bei SAMSUNG ein Cover ein sinnvolles Zubehör, welches weitere Features im Betriebssystem aktiviert.

    So sieht man beim von mir eingesetztem ClearView Cover, im Always-On-Display – welches sich nun von der Größe und vom Platz an das Cover anpasst – die Uhrzeit mit einem von mir erstelltem Hintergrund, aber auch wenn beispielsweise jemand anruft. Der Clou dabei: ich muss das Cover gar nicht öffnen, sondern kann durch streichen auf das angezeigte Feld im Display-Fenster den Anruf entgegen nehmen.


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    Ebenso wird durch Einblendungen in das kleine Benachrichtigungsfeld auf Nachrichten hingewiesen. Das ganze ist schon sehr durchdacht – und die Optionen, die SAMSUNG zum konfigurieren anbietet sind so zahlreich, dass da bestimmt jeder User (und auch Poweruser) zufrieden gestellt wird.

    Wenn das Smartphone zum PC wird.

    Ein weiteres echt cooles Feature, welches ich in dieser Form so gar nicht kannte, ist die Möglichkeit einen großen Monitor mittels USB-C Anschluß an das S22 Ultra anzuschließen.

    Ich habe hier in meinem Büro 3 der HP Monitore aus dem Business Bereich (HP EliteDisplay E273q). Diese Monitore erkennen automatisch an welchem Eingang ein Video-Signal ankommt und schalten dann dementsprechend um (sofern nicht bereits eine andere Quelle einen Eingang belegt)

    Das Handy-Display schaltet dann automatisch um und aus dem Smartphone-Display wird ein Touchpad. Ebenso wird die Benutzeroberfläche des Smartphones auf den großen Monitor angezeigt. Wenn man dann noch eine Bluetooth-Tastatur mit dem Handy koppelt, ist das fast wie arbeiten am PC..

                                                            <img width="960" height="683" src="https://www.nerd-o-mania.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/10/S22-Ultra-als-PC1200px-960x683.jpg" alt="" loading="lazy" />                                                         
        Bild oben: kaum ist das Kabel mit einem USB-C Anschluß eingesteckt meint das S22 Ultra zum PC mutieren zu dürfen. Microsoft hatte vor  knapp 8 Jahren schon mal die gleiche Idee mit dem Windows Handy - die Jungs hatten dafür damals den Namen "Continuum" gewählt. Die Idee war eigentlich gut - setzte sich aber nicht durch. Genausowenig wie das Windows-Handy.</p>       
            <h3>Vom Feinsten - die Kamera des S22 Ultra!</h3>       
        <p style="text-align: justify;">Doch kommen wir jetzt mal direkt zum wichtigsten Teil des S22 Ultra (jedenfalls für mich!) - die Kamera! Und die ist wirklich die Beste, die ich bisher bei meinen Smartphones einsetzen konnte.
    

    Echt jetzt – was die Eierköpfe von SAMSUNG da an tollen Features in die Kamera integrieren, da können sich alle anderen Smartphone-Hersteller mal eine dicke Scheibe von abschneiden. 

    Das liegt an der Kamera-KI, die so genial ist, dass man als User wirklich nur noch auf den Auslöser drücken muss – und selbst das nicht, denn die Kamera reagiert auch auf das Wort „Klick“ und schießt dann ein Foto.

    Ich habe mal gesagt: „wenn eine Handy-Kamera es schafft, den Mond vernünftig abzulichten, dann ist Sie für mich endlich gut genug!“..

    Bisher hat das noch keines meiner zahlreichen Smartphones geschaffft – bis auf das S22 Ultra!

                                                            <img width="960" height="627" src="https://www.nerd-o-mania.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/10/der-Mond-fotografiert-mit-dem-S22-Ultra-1200px-e1664718159736-960x627.jpg" alt="" loading="lazy" />                                                         
        Bild oben: ein klarer Sternenhimmel, das SAMSUNG S22 Ultra und der optische 10fach Zoom und der Mond ist fast perfekt auf "die Platte gebannt". Damit habe ich den König der Fotohandys gefunden..</p><p style="text-align: justify;">Den Mond abzulichten ist toll und zeigt was für Qualitäten diese Kamera hat, doch damit sind die Möglichkeiten der Kamera noch lange nicht erschöpft. Sehr eindrucksvoll ist die Bildstabilisierung, an die Keines meiner bisher im Einsatz befindlichen Smartphones heranreicht. 
    

    Besonders bei großen Zoom-Stufen ist es fast atemberaubend, wie sich das Objektiv an das Motiv „krallt“, obwohl kaum jemand eine so ruhige Hand hat, dass er eine 50fache Vergrößerung wackelfrei über längere Zeit auf ein Motiv halten kann. Dies liegt sicher auch an der Steuerung der Kameralinse durch einen Elektromotor. Dieser Mikro-Gimbal gleicht das zittern von Händen spielerisch aus.

    Dass in der Foto-Abteilung Mechanik werkeln muss, merkt man, wenn man das Handy etwas schüttelt – dann hört man nämlich ein leichtes Rappeln. Ein Zeichen dafür, dass sich im Inneren bewegliche Teile befinden müssen..

    SAMSUNG S22 Ultra Test

    (Bild oben: von 1fach bis 100fachem Zoom im direkten Vergleich – für Gif Animation auf das Bild klicken. Der 100fache Zoom lässt schon Schwächen erkennen, es lässt sich aber noch mit viel gutem Willen auf dem Nummernschild das Wort „Audi Zentrum Dortmund“ entziffern. Allerdings darf man nicht vergessen, dass hier freihändig und ohne Stativ geschossen wurde.)

    Meine Lobeshymne auf die Kamera ist aber noch nicht beendet, denn es gibt noch so viel mehr Möglichkeiten mit der Kamera außergewöhnliche Aufnahmen und auch beeindruckende Videos zu machen.

    Das besondere an der SAMSUNG S22 Ultra-Kamera ist der „echte“ 10fach Zoom. Der ist in der Tat optisch – was bedeutet, dass dort keine Bildinformationen verloren gehen, wie beim digitalen Zoom, bei dem das Bild einfach nur vergrößert wird. SAMSUNG wirbt sogar mit einem 100fach Zoom – das ist zugegebenermaßen eher Sinnfrei, denn irgendwo ist auch bei der besten Handy-Kamera Schluss und das Ergebnis eines solchen Megazooms ist meistens etwas für den digitalen Abfalleimer.

    Es gibt aber echte Features, die einen durchaus in Erstaunen versetzen. Kaum richtet man das Objektiv der Kamera auf eine Zeitung oder ein anderes Druckerzeugnis, umfasst die KI das erkannte Objekt mit einem gelben Zieh-Rahmen mit Punkten und bietet Dir an durch klick auf scannen den Inhalt zu erfassen.

    SAMSUNG S22 Ultra Test

    (Bild oben: OCR am Handy – ja, das klappt richtig gut. Selbst verschnörkelte Schrift macht die Texterkennung ohne aus dem Tritt zu geraten)

    Das Bild und der komplette Inhalt wird dann begradigt und der Text in dem Dokument per OCR erfasst. Diese OCR-Erkennung ist so gut, dass selbst Kunstschriften erkannt werden. Ich habe bisher noch nicht einmal einen dermaßen erfassten Text korrigieren müssen

     

    Letztens konnte ich  die tollen Kameraqualitäten sogar sehr gut bei meinem Job gebrauchen. Alle Seriennummern der aufgestellten Monitore mussten in den Büroräumen des Quartiers erfasst werden, um die zu inventarisieren. 


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    Die ersten 2 Tage eierte ich mit meinem Laptop und einem kabelgebundenem Handscanner durch die Büros – es war eine elende Plackerei! Die Monitore mussten gedreht werden um Platz für den Handscanner zu haben, manche Etiketten konnte er nicht lesen, weil die Herstellerfirma reflektierendes Material für die Aufkleber benutzt hatte. Bei vielen mussten sogar die Kabel abmontiert werden, weil die so verlegt waren, dass Sie auf dem Schreibtisch nicht sichtbar sind und deshalb kein Spiel zum ziehen hatten. Dann erinnerte ich mich an mein S22 Ultra und den 10fachen optischen Zoom. Damit liessen sich die Seriennummern sogar vom Schreibtisch gegenüber bequem abfotografieren und in meine Inventarisierungsliste eintragen. 

    Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich jetzt schon ganz heiss auf das S23 Ultra bin, welches mit einer 200 Megapixel-Kamera und ohne den nur für einige EU-Länder gedachten und eher unbeliebtem EXYNOS Chip herauskommt – bzw. herauskommen soll.
    Doktor Nerd

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    Auch was die Videoqualitäten angeht ist das S22 ganz grosses Kino:  4K Videos (zwar nur mit 28 Bildern pro Sekunde – aber immerhin), die Möglichkeit Hochkantvideos aufzunehmen – ein Feature welches besonders von den ganzen TikTok-Anhängern gerne genutzt wird, aber auch Profi-Videos bei denen man sowohl die Video-Parameter vorgeben kann, als auch zusätzliche Mikrofone einbinden kann lassen sich erstellen.

    Dass sich auch Zeitraffer und Slow-Motion Filme erstellen lassen ist ebenfalls klar, oder? Ein weiteres Feature soll auch noch kommen: ein Zeitraffermodus für „Astrofotos“ ist in der Mache – also wahrscheinlich die Möglichkeit den Sternenhimmel im Zeitraffermodus einzufangen.

            <h3>Das One Ui - tatsächlich die Nummer 1 unter den Smartphone Betriebssystemen?</h3>       
        <p style="text-align: justify;">Gesteuert wird das alles von dem One UI Betriebssystem, welches in Version 4.1.1 letztens noch ein größeres Update mit einigen weiteren Kamera-Goodies bekam. Es basiert auf dem google ANDROID Betriebssystem und jeder Smartphone-Hersteller hat da mehr oder weniger Lust das Betriebssystem für den Anwender mit sinnvollen (und leider auch manchmal überflüssigen) Features zu versehen.</p>
    

    SAMSUNG macht hier vor, wie es optimal ist. Nicht nur, dass das Betriebssystem alle von google in die jeweils aktuellen OS-Versionen eingebauten Features implementiert hat – SAMSUNG bietet sogar etliche kostenlose Apps in dem eigenen Galaxy Store an, um das Betriebssystem noch stärker auf die eigenen Vorlieben anzupassen.

    Das Schweizer Messer um das SAMSUNG One UI „aufzubohren“ ist die App „GoodLock“. Die machbaren Änderungen gehen von animierten Startbildschirmen über blinkende Tastaturen bis zur Navigation mit Streichgesten. 

    Ich mag beispielsweise das darin enthaltene Tool „One Hand Operation +“ und die damit verbundene Möglichkeit, durch streichen über den Bildschirm beim Musik hören, zum nächsten oder aber auch vorherigem Titel zu springen.

    Doch damit ist noch lange nicht Schluß – es gibt in dem Tool noch etliches mehr zu entdecken. So lassen sich wie im unteren Bild gezeigt, die geöffneten Apps anders darstellen. 

    Der SAMSUNG S22 Ultra Test.

    Bild links: das kleine aber feine Tool „GoodLock“ von SAMSUNG (oder deren Entwickler) kann dein SAMSUNG Handy so aussehen lassen, wie Du es gerne möchtest.

    Es ist wirklich ersaunlich, was alles möglich ist. Hier ist das Tool „Task Changer“ im Einsatz und der User kann wählen, wie er sich die im Hintergrund laufenden Tasks anzeigen lassen will..

    Leute, wir müssen auch noch über die Buds Pro von SAMSUNG sprechen, denn wie oben bereits geschrieben, bekam ich zum SAMSUNG S22 Ultra auch noch die SAMSUNG Galaxy Buds Pro..

    Ich hatte bisher etliche in-Ear Kopfhörer im Gebrauch – keiner hat mich so überzeugt, wie die Buds Pro! Der Klang ist echt Super und für mich persönlich sind das die Ohrstöpsel, bei denen ich in keinem einzigen Moment das Gefühl hatte, dass die gleich aus den Ohren plumpsen, weil Sie nicht kilometerweit aus dem Ohr ragen wie die SONY WF-1000XM3, so fipsig leicht wie die SAMSUNG Buds Live oder man damit aussieht, als hätte man sich den Aufsatz seiner Zahnbürste versehentlich ins Ohr gerammt, wie bei den AirPods Lookalikes aus dem Hause HONOR – den Earbuds Pro.

    Das Gehäuse, das auch als Ladekapsel dient, ist angenehm abgerundet und vergleichsweise klein – damit passt es auch in meine enge Jeans-Hosentasche, wenn ich stundenlange Powermärsche mache. Die Ladekapsel braucht man aber meistens gar nicht, denn selbst 3 Stunden und länger halten die Akkus der Ohrhörer durch. Das kommt auch etwas auf die Lautstärke beim Hören an.

    Das SAMSUNG S22 Ultra im Test

    Preis/Leistungsverhältnis - 89%
    Aussehen - 94%
    Verarbeitung - 90%
    Haptik - 91%
    Kompatibilität - 92%
    Installation / Ersteinrichtung - 91%
    Zubehör - 91%
    Energieverbrauch - 61%

    87%

    Gesamtergebnis

    Das SAMSUNG S22 Ultra überzeugt auf der ganzen Linie. Hier stimmt alles - zumindest macht es kein Mitbewerber besser! Optik und Haptik stimmen, die Verarbeitungsqualität ist auf höchstem Niveau. Der Preis ist hoch - aber für das, was geboten wird angemessen. Mit einem Early Bird Angebot lässt sich sich sicher der eine oder andere Hunderter einsparen. Die Kompatibilität ist mit Windows Rechnern gewährleistet - man scheint da mit Microsoft zusammen zuarbeiten. Jedenfalls lassen einige Hinweistexte in den Apps darauf schließen. Mittels der Microsoft App "Smartphone-Link" kann man übergreifend arbeiten. Die Installation, bzw. das klonen eines vorhandenen Handys funktioniert ebenfalls sehr gut. Hier haben alle Hersteller Ihre Hausaufgaben gemacht. Das Original-Zubehör aus dem Hause SAMSUNG ist leider etwas teuer - da können andere Vertriebskanäle sinnvoller sein.. Der einzige Kritikpunkt ist der Akku - bzw. dessen Laufzeit. Für solch ein Business-Arbeitstier ist die Leistung zu schwach. Man kommt damit kaum über den Tag. da die Ladegeschwindigkeit auch nicht grade vom Hocker haut, wäre hier ein Punkt für Verbesserungen..

    User Rating: 4.51 ( 1 votes)
  • Der Fall SAMSUNG: ist Fakten weglassen das gleiche wie Lügen, oder journalistische Freiheit?..

    ..oder: wenn Blogger Menschen in der Abhängigkeitsfalle sind, wird die Wahrheit häufig verzerrt..

    Hidiho liebe Community! Wie steht es bei euch eigentlich so mit der Liebe zur Wahrheit? Seid Ihr immer ehrlich? Oder flunkert Ihr auch schon mal, wenn es euch zugute kommt? Lügt Ihr vielleicht im Berufsalltag auf Anweisung der Firma einen Kunden an, der auf Ware wartet – sagt ihm, dass der Wareneingang wahrscheinlich heute im Zentrallager eintrifft, und er bevorzugt beliefert wird – obwohl ihr genau wisst, dass die Ware in China noch gar nicht in der Produktion ist und nicht vor 4-5 Wochen versandt werden kann?

    Und ist Fakten weglassen, das gleiche wie lügen – nur die sanfte Version? Darum soll es heute hier gehen.

    Der Fall SAMSUNG: ist Fakten weglassen das gleiche wie Lügen, oder journalistische Freiheit?..(Bild links: das neue SAMSUNG S22 Ultra. Das geilste Smartphone des Planeten, oder? Tja, die einen sagen so, die anderen so..)

    Wie komme ich ausgerechnet zum jetzigen Zeitpunkt auf das Thema lügen vs. Wahrheitsliebe?

    Man könnte meinen, dass es mit der aktuellen politischen Lage in der Ukraine zusammenhängt – oder mit der Aufarbeitung des Sturms auf das Capitol unter Trump?

    Nein, diese Themen haben nur rudimentär damit zu tun, obwohl auch hier hinter jeder Lüge die Gier nach Macht und finanziellen Interessen steht und ich sowohl beim dunklen Parabelritter, wie auch in der ZDF Mediathek dazu beängstigende Videos fand. Doch das soll hier wie gesagt, nicht das Thema sein, denn im Kern unterscheiden sich Putin, Trump und Co. nicht von großen Unternehmen – denn auch die manipulieren die Wahrheit zu einem Zerrbild in dem die eigenen Interessen eindeutig den Vorrang haben. Oder glaubt Ihr den Scheiss mit dem Umweltbewußtsein und der Nachhaltigkeit bei der Produktion wirklich?

    Fakt ist: “eine Lüge muss nur oft genug wiederholt werden – dann wird Sie irgendwann zur Wahrheit..”. Dieses simple Schema machen sich Diktatoren auf diesem Planeten schon seit ewigen Zeiten zu nutze, um einen Grund für Kriege, Genozid und andere Verbrechen zu rechtfertigen. Wie war das mit den Massenvernichtungswaffen die Saddam Hussein “bewiesenermaßen” gehabt haben soll? Es war der Auslöser für “Desert Storm”. Bei jedem Krieg sterben unschuldige Menschen. Das vergessen viele gern.

    Wie war das mit dem Märchen der gestohlenen Wahl  in den USA, als Trump versuchte in einem Handstreich an die Macht zu kommen, indem er seine Anhänger so anstachelte, dass man das Capitol stürmen wollte. Auch hier starben unschuldige Menschen auf beiden Seiten, deren einziger Fehler es war so dumm zu sein, den Lügen eines Psychopathen zu glauben. Die Geschichte zeigt uns doch leider auch, dass man damit straflos durchkommt. Oder wie kann es sein, dass Donald Trump immer noch auf freiem Fuß ist – schlimmer noch, er sich schon wieder mit seinem dümmlichen Grinsen zur Wiederwahl aufstellt um erneut zu versuchen, Amerika in eine Diktatur zu verwandeln – diesmal dann vielleicht sogar mit Erfolg und mit Hilfe der nicht wenig zahlreichen rechtsradikalen Republikaner? Denn wieso konnte man nach dem fast Putsch-Versuch beim Impeachment-Verfahren keine 2/3 Mehrheit bekommen? Nur, weil es verbohrte Republikaner gab, die genauso denken wie Trump. Ein Impeachment-Verfahren hätte aber davor bewahrt Trump erneut im weißen Haus zu sehen.

    Na, und die immer noch zahlreichen Schwurbler, die immer noch draußen rumrennen, mit Ihrem Ruf nach Freiheit und weg von der “Merkel-Diktatur” – ihr merkt: dumme und mit Lügen leicht beeinflussbare Menschen findet man auch direkt vor der eigenen Haustür – man muss dafür nicht mal in andere Länder reisen um Vollidioten zu finden..

    Oder glaubst Du wirklich, dass die Märchen, die Putin uns zur Begründung des Krieges gegen die Ukraine auftischt wahr sind? Dann solltest Du auch mal lieber anfangen ein Plakat zu malen und dir einen Eimer über den Kopf stülpen…

    Die Weltpolitik wollen wir aber hier verlassen, denn es geht um einen anderen Krieg, bei dem zwar keine Menschen sterben, sondern die Wahrheit. Das ist ja auch ein altes Zitat: “Im Krieg stirbt die Wahrheit zuerst..”. Und es geht um Geld – UM VIEL GELD!!

    Den Anstoß zu diesem Beitrag gab nämlich eigentlich ein Video von Mrwhosetheboss. Das habe ich hier unten verlinkt. Das Video ist auf Englisch – sollte aber verständlich sein:

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    Mehr Informationen

    Es gibt – ja, wer hätte das gedacht –  auch eine nicht so schöne Kehrseite für uns Blogger. Da ist es völlig egal, ob es Tech-Blogger oder Blogger aus anderen Sparten sind – es betrifft wahrscheinlich alle: Unternehmen versuchen, oder besser nehmen Einfluss auf den Inhalt der Blogbeiträge, bzw. der Videos von YouTubern um negative Fakten zu verschleiern! Das Druckmittel sind finanzielle Strafen wegen Vertragsverletzungen oder Sperren.

    Es wird gezielt vorgegeben, was gesagt werden darf, welche Features gezeigt werden dürfen und, und, und..

    Nicht nur das – Zitate, die von den erfolgreichen YouTubern genannt werden, sind zum Teil aus dem Zusammenhang gerissen – die Bitte an die Unternehmen, diesen Text wieder von der Webseite zu entfernen wird abgelehnt (im oben verlinkten Video ab Minute 10:40). Auf der anderen Seite ist man auf Herstellerseite direkt angepisst, wenn es Vergleichstest des Produktes mit anderen Herstellern gibt und das eigene Produkt da mies abschneidet. Dann kommt sofort die Aufforderung, das Video von YouTube zu entfernen.

    Leider fällt auch hier häufiger der Name SAMSUNG – und vielleicht ist euch ja aufgefallen, dass momentan überall die Werbung für das neue SAMSUNG Galaxy S22 Ultra omnipräsent ist – egal ob im TV, in google Discover  oder auf YouTube – überall prahlt SAMSUNG mit den tollen neuen Features der Kamera.. ich sage nur “Nightographie” oder sollte ich sagen ”Nichtsographie”?.

    Der Fall SAMSUNG: ist Fakten weglassen das gleiche wie Lügen, oder journalistische Freiheit?..(Bild links: DXO-Mark hat es getestet – Uuups… nur auf Platz 10? Ein echter Sportler sagt: Platz 2 ist schon der 1. Verlierer! Dass sowohl XIAOMI als auch HUAWEI mit den letztjährigen Top-Modellen weit vor SAMSUNG landen zeigt, dass die Kamera die Lobeshymnen, die SAMSUNG über die rausposaunt, bei weitem nicht verdient. Quelle: DXO Mark)

    Aber wie passt dann dazu der Testbericht von DXO-Mark? Dort landet das S22 Ultra nur auf einem mäßigen 10. Platz. Das ist weit hinter den letztjährigen Topmodellen von HUAWEI und XIAOMI und nur einen Punkt (131 zu 130) vor dem im Jahr 2020 erschienen Apple iPhone 12 Pro Max. Kann man dann das aktuelle Top-Modell als solches bezeichnen? Und wieso schreiben die meisten Tech-Blogger, dass die Kamera toll ist?

    Ja nun.. Es gibt da einen alten Spruch meiner Oma: “wessen Brot ich esse, dessen Lied ich singe..” – ich glaube, den Sinn muss ich nicht erklären, oder?

    (Bild rechts: Fast wie ein Fotostudio – wenn es denn die App gibt. Oder es gibt Sie, wird aber für das letztjährige Topmodell nicht angezeigt, obwohl die Kameras bis auf minimale Unterschiede identisch sind..)

    Der Fall SAMSUNG: ist Fakten weglassen das gleiche wie Lügen, oder journalistische Freiheit?..Dass SAMSUNG äußerst bedenkliche Wege geht um nur immer das neueste Modell zu verkaufen, hatte ich ja schon in früheren Beiträgen angesprochen. Aktuell erkennt man dies auch an folgendem Feature, welches auf der SAMSUNG Produktwebseite für das neue Top-Modell S22 Ultra beworben wird, aber für das letztjährige Top-Modell, dem S21 Ultra nicht zum Download verfügbar ist: die “Expert RAW” Kamera App.

    Die ist für das S21 Ultra weder in SAMSUNG Store noch auf Google Play verfügbar. Nichtsdestotrotz gibt es diese App, bzw. die .APK Datei dort zum Download – und auch nicht erst seit erscheinen des S22 Ultra, sondern schon länger.

    Versucht man Sie zu installieren, bekommt man die Meldung, dass diese App nicht mit meinen SAMSUNG Produkten kompatibel ist.

    Abhilfe schafft nur das installieren über Umwege. Aber eben nicht über die offiziellen Plattformen, sondern nur über Hintertüren. Und ein “normaler” User scheut sich eventuell diesen Weg zu gehen um die App von nicht SAMSUNG Webseiten zu laden.

    Ein weiterer Bug betrifft das Display. Vermehrt schreiben User, dass sich farbige Streifen auf dem Display zeigen. Die gehören da natürlich nicht hin. Ob es ein Software-Bug oder Hardware-Bug ist oder nicht, wird noch geprüft.

    Damit nicht genug: der nun beiliegende S-Pen hat mehr Funktionen, als der für das letztjährige Top-Modell S21 Ultra. Auch hier gibt es zwar – und zwar NUR – bereits im S21 Ultra die Unterstützung für den S-Pen, ebenso wie eine spezielle Original-Hülle von SAMSUNG mit dem Pen, aber die Funktionen sind halt sehr beschnitten. Da fragt man sich als User doch: “WIESO?”

    Nach meinen schlechten Erfahrungen mit SAMSUNG werden die neuen Features auch wohl nicht in die ANDROID-Betriebssystemupdates des Vorgängers implementiert werden. Das letztjährige Top-Modell ist also quasi schon wieder eine alte Schorke bei der man froh sein muss auf ebay noch hundert Euro dafür zu kriegen – schneller kann man sein Geld echt nicht verbrennen..

    SAMSUNG verbaut – falls Ihr das nicht wusstet – in seinen Smartphones unterschiedliche Prozessoren. Für Europa wird die hauseigenen EXYNOS CPU verbaut, im Rest der Welt kommt QUALCOMM zum Einsatz. Schon beim letzten Top-Modell dem S21 Ultra vermutete man, dass die miesen Kamera-Ergebnisse (damals nur Platz 21 beim DXO Mark) mit dem EXYNOS Chip zusammen hängen würden. Auch das diesjährige Top-Modell S22 Ultra fährt wieder zweigleisig. Wo andere Teile der Welt bereits den aktuellen Top-Chip QUALCOMM Snapdragon 8 Gen 1 serviert bekommen, verlötet SAMSUNG immer noch fröhlich in Europa sein Eigengewächs in die Smartphones. Besonders für Gamer dürfte das eine schlechte Nachricht sein. Je nach Benchmark ist die GPU des Qualcomm bis zu 50% schneller.

    Es gibt aber noch mehr Negatives zu berichten – wenn ich schon mal dabei bin. Wie ich ja auch in meinem SAMSUNG Galaxy S21 Ultra Test geschrieben habe, beschränkt man sich bei SAMSUNG beim Lieferumfang auf das absolut notwendigste. Auf ein Ladegerät wird “zwecks Ressourcenschonung des Planeten..” (HAHAHA! .. ich muss echt lachen, wenn ich das lese..) verzichtet.

    Der Fall SAMSUNG: ist Fakten weglassen das gleiche wie Lügen, oder journalistische Freiheit?..Toll, dass es extra für das S22 Ultra nun ein 45 Watt Ladegerät gibt. Damit kann man sein tolles neues SAMSUNG Smartphone in Windeseile aufladen – glaubt man der SAMSUNG Webseite. Nur dumm, dass es absolute Geldverschwendung ist, es zu kaufen. Denn nachdem sich einige Käufer wunderten, warum das laden mit 45 Watt so lange dauert, wurde mal nachgeprüft: die 45 Watt liegen nur kurze Zeit an – danach lädt das Ladegerät mit 35 und kurz darauf sogar nur noch mit 25 Watt – also auf dem Niveau jedes billigen Netzteils. Die Zeitersparnis beträgt nur maximal 5 Minuten bei einer kompletten Ladung.

    Dazu passt der ganze Auftritt der SAMSUNG Webseite. Fast hinter jedem in riesigen Lettern angepriesenem Feature stehen winzige Ziffern, zu denen man erst stundenlang runterscrollen muss, um dann lesen zu dürfen, dass dieses Feature je nach Land, Farbe, Ausstattung, Geschlecht, Haarfarbe oder Stand der Sonne, eventuell, vielleicht oder unter Umständen nicht zur Verfügung stehen könnte. WAS SOLL DAS? Wenn ich Produktinformationen suche, dann will ich nicht die Ausschlusskriterien, die mich vom Kauf abhalten könnten, erst mit der Lupe suchen müssen, sondern auch die müssten übersichtlich und in akzeptabler Größe angezeigt werden. Wörter wie „eventuell“, „vielleicht“, „unter Umständen“ und ähnliches will ich nicht lesen. Ich will klipp und klar wissen, ob die Funktion bei mir funktioniert oder nicht. ENDE! Für mich ist so etwas eine Vorstufe der Verbrauchertäuschung.

    Wie steht es mit euch? Brennt Ihr darauf, das neue tolle S22 Ultra zu besitzen – euch an den geilen Features zu erfreuen, eure Einrichtung und Bekleidung stylisch an die schicken Farben eures neuen Lieblings-Smartphones anzupassen – oder ist es euch auch “tu matsch..”?

    Was meint Ihr? Sollten sich Blogger darauf beschränken nur “politisch korrekt” zu berichten – nur Vorteile eines Produktes aufzeigen und negative Dinge unter den Tisch fallen zu lassen, um von den Unternehmen besser gerankt zu werden – was natürlich finanziell von Vorteil wäre – letztlich beschwert sich ja kein Kunde bei den Bloggern und YouTubern, bei einem eventuellen Fehlkauf, sondern wenn beim Support des Herstellers. Na, und wie der abläuft, da kann ich euch ein Lied von singen. Oder würdet Ihr lieber die schonungslose Wahrheit lesen – auch wenn es euch vielleicht davon abhält etwas zu kaufen, auf das Ihr eigentlich euer Auge geworfen habt?

    Oder glaubt Ihr eventuell sogar, ich will SAMSUNG nur schlecht machen, weil ich mich über deren Produktpolitik ärgere? Lasst mir ruhig eure Meinung da – ich freue mich über jeden konstruktiven Beitrag..

  • Auf Nimmer Wiedersehen SAMSUNG – auf diesem Blog in Zukunft nicht mehr!..

    ..oder: wie ein Global Player Support, Nachhaltigkeit und Verkaufspraktiken interpretiert, hat Konsequenzen..

    HidiHo liebe Community! Oder auch: „Auf Nimmer Wiedersehen SAMSUNG“ – denn Heute gibt es mal einen Beitrag, der sich gewaschen hat – beim lesen werden einige verdutzte Gesichter machen: ist diese Geschichte doch fast etwas für eine Comedy Sendung – wenn es mich nicht selber betroffen hätte..

    Und vielleicht würde ich sogar ein Auge zudrücken, wenn der Global Player SAMSUNG – denn um den geht es hier – sich nicht in den letzten 2 Jahren immer mehr auf das Niveau einer Hinterhof-Autoschrauberbutze herunternavigiert hätte – Nein, noch schlimmer: Jeder schmierige Karossen-Panscher, der einen nach einem 3fachen Salto Mortale verunfallten Totalschaden die glatt gebügelte und zu 50% aus Spachtelmasse bestehende Karosse als Unfallfrei verkauft, verdient dagegen einen Orden mit der Aufschrift: “Verkäufer Ihres Vertrauens”..

    Doch dröseln wir mal chronologisch auf, warum ich Produkte von SAMSUNG nicht mehr käuflich erwerbe, um hier auf meinem Blog das Testergebnis zu veröffentlichen und auch generell dem Hersteller ein schlechtes Zeugnis ausstelle:

    (Zur Info: Das was ich teste, kaufe ich auch selber – von daher geben alle meine Tests, Reviews und Meinungen meine eigene ungeschönte, aber auch ehrliche Meinung wieder. Und die ist nicht uneingeschränkt positiv schöngefärbt, um es mir nicht mit dem Hersteller zu vermiesen, um dann – quasi zur Strafe – keine weiteren kostenlosen Test-Exemplare mehr zur Verfügung gestellt zu bekommen)

    Auf Nimmer Wiedersehen SAMSUNG – auf diesem Blog in Zukunft nicht mehr!..(Bild rechts: meine Produkte sind zu sehen – meine Rechnungen will mir SAMSUNG aber nicht zeigen. Klar, Datenschutz ist ja wichtig. Aber wieso kann ich dann die Seriennummern sehen und warum kann ich mein Profil bearbeiten? Die Logik dahinter hinkt ja wohl ganz schön..) 

    • seit Juli 2018 war ich stolzer Besitzer der HUAWEI Smartphones. Zuerst war das P20 Pro Bestandteil meines Equipments (Test hier). Ein Jahr später – also August 2019 rüstete ich auf: das HUAWEI P30 Pro ersetzte das Vorgängermodell. Mit diesem Top-Handy war ich wunschlos glücklich. Das was mir an einem Smartphone am wichtigsten ist – die Kamera – war überragend. Zu der Zeit kaufte ich auch meine erste SAMSUNG Smartwatch: die Gear S3 frontier. Diese Uhr funktionierte noch ohne Einschränkungen mit der Health-App von SAMSUNG. Alles hätte also so schön sein können..
    • doch im August 2020 kaufte ich die Samsung Galaxy Watch3 (Test und weitere Infos dazu hier) – und damit fingen meine Probleme mit SAMSUNG und der äußerst rigiden und Kundenunfreundlichen Produktpolitik an. Der Kaufentscheid für die neue Smartwatch waren die zusätzlichen Gesundheits- und Körpersensoren. Lt. Aussage SAMSUNGS sollte sowohl eine EKG Funktion, Blutdruckmessung wie auch Sturzerkennung problemlos mit anderen Smartphones funktionieren. Auch aufgrund dieser (im nachhinein falschen) Aussage kaufte ich diese Uhr.
    • Die EKG-Funktion und Blutdruck-Funktionen waren am Anfang nicht in Deutschland zugelassen sondern wurde noch von den zuständigen Gesundheits-Behörden geprüft. Da kann ich SAMSUNG nun keinen Vorwurf machen. Doch der Pferdefuß kam später: als die Zulassung mit Verspätung dann endlich kam, wurde diese nur für Smartphones von SAMSUNG frei gegeben. Auch dazu hatte ich zu dem Zeitpunkt (im Februar 2021) einen Blogbeitrag geschrieben. An die vorige Aussage, dass dieses Feature auch auf Smartphones anderer Hersteller angezeigt werden könnte, wollte sich bei SAMSUNG plötzlich niemand mehr erinnern.
    • Zähneknirschend verkaufte ich das HUAWEI P30 Pro und kaufte im April 2021 das Smartphone Top-Modell von SAMSUNG – das S21 Ultra, eigentlich aber nur, damit ich dieses für mich wichtige Feature der Herzfunktionsüberwachung nutzen konnte. Und auch, weil nur das Top-Modell auch eine Top-Kamera haben sollte. Doch die ersten Kameratests zeigten schon, dass dieses S21 Ultra nicht mit der überragenden Kamera des HUAWEI P30 Pro mithalten konnte. Diverse softwareseitige Nachbesserungen des Herstellers verbesserten zwar das Kameraergebnis marginal – ließen das Top-Modell von SAMSUNG aber nicht mal annähernd in die TOP-Ten des renommierten DxOMark vorrücken.
    • Im August 2021 wurde die neue Galaxy Watch 4 veröffentlicht. Natürlich hatte auch diese Uhr wieder neue Funktionen: unter anderem eine Schlafapnoe-Erkennung die aus den Werten der Blutsauerstoffmessung und dem mit (natürlich nur mittels dem Mikrofon eines unterstützten SAMSUNG Smartphones) aufgenommenen schnarchen des Schläfers aussagekräftige Werte zur Schlafqualität errechnen konnte. Auch mit der neuen Watch4 versucht SAMSUNG die Kunden zu nötigen, ein Smartphone aus eigenem Hause zu kaufen. Dass es technisch kein Problem wäre, diese Funktion auch auf Smartphones anderer Hersteller zu ermöglichen, haben die Entwickler der XDA-Developers hier dokumentiert.
    Dass es möglich ist genau andersrum zu agieren zeigt zum Beispiel withings mit deren Körperwaage: Am Anfang hatte diese Waage die Möglichkeit der Pulswellengeschwindigkeit eingebaut, musste die aber aus rechtlichen Gründen deaktivieren. Später wurde diese nicht nur wieder freigegeben, sondern seit ein paar Monaten gibt es auch die Möglichkeit das Gefäßalter zu bestimmen – alles mit der gleichen unveränderten Hardware. Da kann sich SAMSUNG mal eine Scheibe von abschneiden!
    • Die Uhr von mir – obwohl aus dem Jahr zuvor, hat ebenfalls die Sensoren für die Blutsauerstoffmessung und das SAMSUNG Smartphone Topmodell habe ich auch. Trotzdem wurde diese Funktion wieder nur dem neuesten Smartwatch Modell vorbehalten. Ein Anfrage meinerseits an den Support wurde lapidar abgetan mit der Aussage, dass diese Mess-Funktion nur manuell durchgeführt werden könnte – was absoluter Quatsch ist, denn softwaremäßig wäre es ein leichtes diese Funktion freizuschalten. Zu diesem Fauxpas habe ich bereits seinerzeit einen Artikel veröffentlicht.
    • doch das war noch nicht das Ende negativer Erfahrungen mit SAMSUNG und der rigiden Verkaufspolitik, denn das nächste verständnislose Kopfschütteln trat bei mir auf als ich im November 2020 das SAMSUNG Tablet S7 kaufte – auch dies hatte ich im Test. Eigentlich nur als Bedienhilfe für die Kenwood Cooking Chef XL gedacht um damit Rezepte vom Tablet an die Kenwood zu schicken, kam ich auf die absurde Idee, die SAMSUNG Health-App auf das Tablet zu installieren. Auf einem großen Tablet Display würden die zahlreichen Infos wohl besser dargestellt werden, als auf einem kleinen Handy-Display. Doch weit gefehlt: die App wurde gar nicht erst im Shop angezeigt, denn Sie ist nicht für das Tablet frei gegeben. Dazu gibt es folgenden Hinweis in der SAMSUNG Community. Findige Entwickler haben aber die .APK-Datei zum Download bereitgestellt. Anhand des Fotos kann man sehen, dass diese App eben doch ohne Probleme auf einem Tablet läuft.
    • Etwas, was mich nicht selbst betraf, aber ein weiteres Puzzle-Steinchen war um mir ein Bild dieses Herstellers zu machen, ist folgende Geschichte, die für SAMSUNG wohl rechtliche Konsequenzen haben wird. Man kann von der Sache halten, was man will – aber wäre ich Hersteller würde ich NIEMALS versuchen einem Kunden ein minderwertigeres Produkt als das ausgepreiste anzudrehen. Im Gegenteil: grade jetzt, wo die Veröffentlichung des S22 unmittelbar bevorsteht, würde ich Größe zeigen und das benötigte Kontingent dort abzweigen und an die Kunden verteilen.

    Das, was Du bisher gelesen hast, war aber nur eine Einstimmung auf das folgende Desaster. Bleib stark! Was nun kommt, lässt Dir die Haare zu Berge stehen – Versprochen!

    Auf Nimmer Wiedersehen SAMSUNG – auf diesem Blog in Zukunft nicht mehr!..(Bild links: von wegen, die Health App von SAMSUNG ist nicht für das Tablet aus eigenem Haus geeignet. Die läuft sogar sehr gut. Natürlich kann Sie sich nicht mit der Uhr verbinden – dass muss Sie aber auch nicht. Die Synchronisation läuft ja über den SAMSUNG Account, und auf den kann ich aus dem heimischen WLAN zugreifen)

    Mir reichte es nun – ich wollte mich von meiner sämtlichen SAMSUNG Hardware trennen, benötigte als Eigentumsnachweis aber dafür die Rechnungen. Dafür loggte ich mich auf meinem SAMSUNG Account ein, sah meine Produkte und schaute in meine Kundenhistorie um die Bestellungen und die damit verbundenen Rechnungen herunterzuladen.

    Ich klickte mich durch die Webseite und fand zwar eine Übersicht meiner Produkte – immerhin 9 Stück an der Zahl – aber die einzigste noch vorhandene Rechnung war die meines letzten Kaufs: ein Silikon-Cover mit S-Pen für das S21 Ultra.

    Doch wo waren die Rechnungen des ganzen Rests abgeblieben?

    Auf der Mitte der Seite gab es einen Hinweis:

    Du hast deine Bestellung vor dem 14.07.2021 platziert?
    Dann bitten wir dich folgenden Link zu verwenden: https://www.samsung.com/de/web/old-order-search

    Zu dumm, dass man auf der Seite zwingend die Bestellnummer eingeben musste um weiterzukommen – denn die war natürlich – genau wie die Rechnungen – nicht mehr unter meinem Kundenkonto zu finden.

    Bis dahin war ich noch guten Mutes, dass es nur eine email benötigen würde, um die Rechnungskopien zu bekommen. Also schrieb ich eine Mail an den SAMSUNG Support. Was nun geschah, kann als Lehrbeispiel für den SJGS (schlechtesten jemals geleisteten Support) herhalten.

    Am Samstag, 25. Dezember 2021 um 08:52 PM schrieb ich an den SAMSUNG Support (im folgenden Verlauf sind alle Namen entfernt worden und alle Daten anonymisiert worden):

    Betreff: Rechnungskopie Tablet S7 und Tastatur SM-T870

    Hallo Support-Team, aufgrund der Umstellung eurer Webseite sind fast alle Kaufdaten von mir nicht mehr verfügbar. Wer kommt denn auf so einen Blödsinn?

    Da ich sowohl mein Tablet SAMSUNG Galaxy S7 (SM-T870 – Seriennummer: x9x9x9x9) wie auch die von mir später erworbene Tastatur EF-DT870 (SN: X9X9X9) verkaufe, benötige ich den Eigentumsnachweis in Form der Bestellunterlagen oder der Rechnung. Das Kaufdatum müsste so um den Oktober bis November 2020 sein..

    Vielen Dank

    Mit freundlichen Grüßen [Signatur]

    am gleichen Tag bekam ich die Bestätigung, dass die Mail bei SAMSUNG angekommen war und schnellstens bearbeitet werden würde – so weit, so gut, dachte ich.

    Am 28.12.2021 bekam ich eine Antwort vom Support:

    Hallo XXX, vielen Dank für deine Mail!

    Bitte entschuldige die verspätete Antwort, aktuell erreicht uns ein sehr hohes Aufkommen an Anfragen, welches wir versuchen so schnell wie möglich zu bewältigen. Schick uns bitte deine Bestellnummer (die fängt mit DE211 an) damit wir dir die Rechnung nachschicken können.

    Herzlichen Dank und bleib gesund!

    Freundliche Grüße aus Schwalbach

    Das war zwar nett – aber die Bestellnummer hatte ich ja nicht. Hätte ich Sie, dann hätte ich Sie ja schon auf der Webseite, die ich ein paar Tage vorher besucht hatte eingegeben. Diese Mail war also nicht hilfreich. Ich schrieb also am gleichen Tag noch zurück:

    Hallo, das ist ja das Problem!

    Woher soll ich die Bestellnummer wissen, wenn es zu meinen in meinem Account aufgeführten Geräten keine Daten mehr gibt, die älter sind als 6 Monate? Genau deshalb habe ich ja die Seriennummer mitgeschickt. Ich bitte nochmals höflich um Übersendung der Rechnungen – gerne als PDF per mail.

    Mit freundlichen Grüßen [Signatur]

    Auch hier bekam ich am gleichen Tag die Eingangsbestätigung und den Hinweis, dass sich die Mitarbeiter darauf freuen mein Problem zu lösen – na dann kann ja nix mehr anbrennen, oder? Ja, denkste.. Bereits am gleichen Tag, dem 28.12.2012 bekam ich eine Antwort:

    Hallo Herr XXX, bitte entschuldigen Sie die verzögerte Antwort.

    Unsere Aktionen erfreuen sich größter Beliebtheit! Deshalb erreicht uns ein hohes Aufkommen an Anfragen. Leider kann ich mit Ihren Serien-nummern keine Bestellung auffinden. Wir brauchen Ihre Bestellnummer oder z.B. den Vor-und Zunamen mit dem Sie die Bestellung getätigt haben.

    Ich hoffe Ihr Anliegen damit zufriedenstellend gelöst zu haben und freue mich über Ihre positive Bewertung zu meiner Person am Ende der E-Mail.

    Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

    Ich wünsche Ihnen viel Gesundheit. Falls Fragen offengeblieben sind, antworten Sie einfach auf diese E-Mail oder rufen Sie uns an. Wir sind für Sie da! Ihnen und Ihrer Familie eine besinnliche Weihnachtszeit.

    Freundliche Grüße aus Schwalbach

    Ab dieser Mail möchte ich ein paar Dinge anmerken, weil da Dinge stehen, die m.E.n im Support gar nicht gehen und die mir als Kunde auch – sagen wir es ganz klar – scheißegal sind! Am 28.12. ist die Weihnachtszeit vorbei – da sollte man mal die Textbausteine langsam anpassen. Gut, möglicherweise ist die zentrale IT nur während der Weihnachtszeit knapp besetzt um das zu ändern und das ist auch nur eine Kleinigkeit.

    Es interessiert mich aber ganz sicher nicht, ob der Support in Arbeit untergeht, der Web-Shop geräubert wird oder Schwalbach in Flammen steht! Ich habe als Kunde ein verdammtes Problem und das will ich gelöst bekommen. ENDE! Auch dass wieder auf die Bestellnummer verwiesen wird, bei der schon vorher klar ist, dass ich die nicht habe, ist Blödsinn und zeigt, dass hier jemand bei der Arbeit gar nicht nachdenkt. Und der Hinweis auf alternativ den Vor und Zunamen? Sorry! Liest der Supporter die Mails nicht? Hätte der mal einen Blick in die Signatur geworfen, die am Ende der Mail steht, wäre die Frage überflüssig. Scheinbar nicht, und selbst wenn die Mail-Signatur nicht zwangsläufig auch der Käufer sein muss, dann hätte ich – um mich nicht als Volldepp zu outen – an seiner Stelle den Satz so formuliert: “Ist der Name in der Signatur, der, unter dem Sie die Produkte bestellt haben? Oder wurde das unter einem anderen Namen bestellt? Geben Sie mir doch bitte kurzes Feedback, dann werde ich mich persönlich darum kümmern.“

    Wenn nach einer solchen Nichtleistung dann der Satz kommt: “Ich hoffe Ihr Anliegen damit zufriedenstellend gelöst zu haben und freue mich über Ihre positive Bewertung zu meiner Person am Ende der E-Mail.”, ist das eine pure Frechheit!
    Doch es wurde noch schlimmer:
    Zwar schon mit 180 Puls, aber noch höflich, schrieb ich einen Tag später – es war der 29.12.2021 folgende Mail zurück:

    Hallo lieber Support,

    der Name unter dem bestellt wurde, ist der gleiche wie in der email-Signatur: [Signatur]

    Auch hier bekam ich am gleichen Tag die Eingangsbestätigung – dafür dauerte die Beantwortung nun schon länger. Am 8.1.2022 bekam ich wieder eine Mail vom Support:

    Hallo XXX, vielen Dank für deine Mail!

    Wir entschuldigen uns für die verzögerte Antwort. Unsere Aktionen erfreuen sich größter Beliebtheit! Deshalb erreicht uns ein hohes Aufkommen an Anfragen.

    Die Rechnung zu deiner Bestellung können wir dir nur für das Bestellte Silicone Cover für das Galaxy S21 Ultra 5G senden, wir haben mit diesen Daten nur diese Bestellung gefunden. Wir würden dir gerne helfen aber leider finden wir diese Bestellung nicht.

    Hast du keine Rechnung früher bekommen auf deine Mail mit der Bestellungsnummer?. Danke im Voraus auf deine Antwort, Verständnis und Geduld.

    Den Status und deine Rechnung kannst du alternativ auch ganz einfach und bequem über den folgenden Link abrufen: https://shop.samsung.com/de/mypage/orders

    Falls du den Link nicht öffnen kannst, kopiere ihn bitte in die Adresszeile eines Browsers und drücke ENTER. Warst Du zufrieden mit unserem Service? Dann freuen wir uns über Deine Bewertung mit einem einfachen Klick in der Zufriedenheitsbefragung am Ende dieser E-Mail. Falls Fragen offengeblieben sind, antworte einfach auf diese E-Mail oder ruf uns an. Wir sind für Dich da!

    Herzlichen Dank und bleib gesund!

    OK, auch hier ein paar Worte zu der Mail: Wie bereits erwähnt interessiert es den Kunden nicht, warum der Support so zögerlich reagiert. Der subtil versteckte Hinweis doch mal in den Angeboten zu schnuppern um vielleicht noch mehr Geld für den Schrott auszugeben, mit dem ich grade Probleme habe ist vielleicht auch nicht sonderlich zielführend und deeskalierend.

    Der angegebene Link ist Blödsinn, denn wie ja bereits im Verlauf mehr als einmal geschrieben habe ich keine Bestellnummer. Die brauche ich aber um auf der Seite meine Bestellungen zu sehen. Also entweder hat der Supporter keine Ahnung von der eigenen Webseitenstruktur, oder er denkt einfach nicht mit. Dass auch hier die Aufforderung zu einer positiven Bewertung kommt, obwohl der Kunde unverrichteter Dinge wieder nach Hause geschickt wird ist – na, na? Genau – Du weißt was ich meine..

    Dementsprechend war meine Mail vom 8.1.2022 durchaus gepfeffert, denn es waren nun bereits fast 2 Wochen um und ich war meinen Rechnungen nicht ein Stück näher gekommen:

    Hallo Support Team, so langsam platzt mir der Kragen!

    Die Rechnung für das blöde Silikon Cover sehe ich selber!

    Ich bitte nochmals um die Übersendung der Rechnungskopien der angefragten Produkte aus meiner ersten Mail! Wenn SAMSUNG schon den Zugang zum Kundenportal absichert wie Fort Knox, dass man erst immer durch die ganze Bude laufen muss um das Handy zu suchen damit man den blöden Code eingeben kann, dann kann man ja wohl auch die Kaufhistorie Online im Kundenportal lassen.

    Sie einfach nach einem halben Jahr zu löschen und darauf zu verweisen, dass man für die Suche die Bestellnummer braucht zieht nicht – denn die ist ja ebenfalls weg!

    Nehmen sie sich mal ein Beispiel beim Otto Versandhandel, Paypal oder bei Amazon – um nur 3 zu nennen. Da kann ich selbst nach Jahren noch immer sehen, was ich wann gekauft habe und dort auf die Rechnungen zugreifen. SAMSUNG als Global Player ist dazu nicht in der Lage?  – oder sollte ich lieber schreiben nicht willens?

    Ich möchte darauf hinweisen, dass sowohl das HGB sowie das UStG eine Verwahrdauer von Geschäftsunterlagen von 6-10 Jahren vorschreibt. Die Antwort „wir können nichts finden“ ist deshalb lächerlich. Dann suchen Sie mal richtig!

    Ich gebe Ihnen letztmalig 7 Werktage Zeit die Rechnungsunterlagen beizubringen – ansonsten werde ich zum Thema Samsung Support und den seltsamen Geschäftspraktiken (siehe bspw. hier: https://stadt-bremerhaven.de/samsung-superdeals-moeglicherweise-rechtswidriges-vorgehen-des-herstellers/) einen gepfefferten Blogbeitrag schreiben. Ebenfalls behalte ich mir gerichtliche Schritte vor.

    Hochachtungsvoll {Signatur]

    Wie gewohnt, bekam ich noch am gleichen Tag die Bestätigung, dass meine Mail angekommen ist und alle Mitarbeiter in Schwalbach darauf erpicht mir zu helfen.. wie schön – doch irgendwie wollte ich das nicht so recht glauben..

    Diesmal reagierte der SAMSUNG Support schneller – bereits 2 Tage später – am 10.1.2022 bekam ich eine Mail einer Mitarbeiterin, die mein Problem gelöst hatte – so dachte Sie:

    vielen Dank für deine Mail!

    Ich habe dir soeben die Rechnung auf deine Email zugesandt.

    Die Rechnung zu deiner Bestellung erhältst du in den nächsten Tagen automatisch mit unserer Zustellbestätigung. Den Status und deine Rechnung kannst du alternativ auch ganz einfach und bequem über den folgenden Link abrufen: https://shop.samsung.com/de/mypage/orders

    Falls du den Link nicht öffnen kannst, kopiere ihn bitte in die Adresszeile eines Browsers und drücke ENTER. Warst Du zufrieden mit unserem Service? Dann freuen wir uns über Deine Bewertung mit einem einfachen Klick in der Zufriedenheitsbefragung am Ende dieser E-Mail. Falls Fragen offengeblieben sind, antworte einfach auf diese E-Mail oder ruf uns an. Wir sind für Dich da!

    Herzlichen Dank und bleib gesund!

    Freundliche Grüße aus Schwalbach

    Ich konnte es selber kaum glauben, dass doch jemand in Schwalbach meine Rechnungen gefunden hatte. Beim Blick in den E-Mail-Anhang relativierte sich auch mein kurzzeitiges Glücksgefühl: Nicht die Rechnungen des Tablets und der Tastatur schickte mir die nette Dame, sondern die Rechnung des Silikon-Covers. Also dem einzigen Produkt, welches ich auch selber in meinem Account sehen konnte und dessen Rechnung ich hatte.

    Anmerkung: Diese Mail lässt alles vermissen, was einen guten Supporter auszeichnet. Weder wurde die Mail richtig gelesen, denn im Betreff steht ganz klar, welche Rechnungen ich brauche, noch wurde der Mail Verlauf durchgelesen – denn dann wäre klar gewesen, dass es nicht um das Silikon-Cover geht. Dass es hier auch nicht um eine aktuelle Bestellung geht, die noch auf dem Versandweg ist macht den Kohl dann auch nicht mehr fett. Das hier ist ein einziges Totalversagen. Als Schulnote wäre das eine 6 mit Sternchen!

    Doch ich gab nicht auf. Zum wiederholten Male antwortete ich auf die Mail. Der Betreff bei den vielen “AW:AW:AW:AW:AW:” in der Betreffzeile ließ sich fast nur noch erahnen – gut dass ich hier an einem 27” Monitor sitze. Es wäre sonst eng geworden. Am 11.1.2022 schrieb ich nach der Einnahme eines Blutdrucksenkers zurück:

    Hallo, ich weiß nicht, was so schwer an meiner Mail zu verstehen ist?

    Im Betreff steht doch schon was ich benötige. Warum schicken Sie mir die Rechnung von dem Silikon-Case?

    Ich benötige die Rechnungen der im Betreff genannten Produkte: Tablet S7 und Tastatur SM-T870 Anbei die Paypal-Daten der Käufe. Damit sollten Sie die Rechnungen ja finden können. Folgende 2 Rechnungen brauche ich als Eigentumsnachweis: Datum: 29. Oktober 2020 Betrag: 194,86 € PayPal Transaktionscode: xxxxx Bestelldetails: DExxxx-xxxx Rechnungsnummer: 9999999 Datum: 30.09.2020 Betrag: 685,00 € PayPal Transaktionscode: xxxxxx Bestelldetails: DExxxxxx-xxxxxx Rechnungsnummer: 999999

    Bitte lesen Sie den Mail-Verlauf – dann haben Sie alle Infos.

    mfg [Signatur]

    Wie gewohnt bekam ich innerhalb kürzester Zeit die Info, dass alle Menschen in Schwalbach bereits Heiligenstatuen von mir schnitzen würden und ich gute Chancen hätte selig gesprochen zu werden. Danach passierte erst mal nicht..

    Die Zeit ging ins Land.. es verging Woche um Woche… und noch eine Woche..

    Ich war bereits drauf und dran ein Einschreiben mit Rückschein an den Geschäftsführer Man Young Kim zu schreiben um Ihm persönlich zu fragen, ob er sich so guten Support vorstellt und ob er meine Rechnungen vielleicht versehentlich verschlampt hat oder die zusammengefaltet unter einer Ecke seines Schreibtischs stecken um das wackeln zu verhindern – als ich am 1.2.2022 (also locker 3 Wochen nach meiner letzten Mail) eine Mail von SAMSUNG bekam. Als Anhang tatsächlich endlich die beiden Rechnungen. Dafür musste ich 5 emails schreiben und es hat mich 6 Wochen Zeit gekostet. WOW!

    So, und jetzt sag Du was dazu…

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  • SONY WH-1000XM3, Sony WF-1000XM3 und SAMSUNG Galaxy Buds Live im Test..

    ..oder: “hast Du Bohnen in den Ohren?”…

    Hidiho liebe Community! Willkommen beim Test SONY WF-1000XM3 gegen Galaxy Buds Live. Warum es diesen Test gibt? Ihr habt es sicher auch schon gemerkt: Der Sommer neigt sich dem Ende zu – die Temperaturen sinken, das Wetter ist “usselig”, wie man im Pott sagt. Brr.. so nasskalt, da zieht man sich fürs Spazierengehen draußen ein bisschen dicker an. Schal, Handschuhe, Mütze und nicht zu vergessen die doofe Covid-19 Maske, gehören leider jetzt zum Outfit dazu.

    Blöd, wenn man gern beim stundenlangem einsamen Kilometer runterreißen um sein Gewichtsziel zu erreichen, etwas Musik zur Abwechslung hören möchte. Pudelmütze und Over-Ear-Kopfhörer? Das klappt nicht richtig, denn die Mütze verhindert, dass der bisher von mir im Einsatz befindliche SONY WH-1000XM3 Kopfhörer richtig sitzt. Alle naselang verrutscht das Ding und der Klang durch eine umgekrempelte Mütze ist auch nicht grade dazu angetan spitze Begeisterungsschreie auszustoßen ..

    Der letzte Black Friday war die Lösung meines Problems: gleich 2 der kleinen In-Ear Ohrhörer (oder heißt es bei denen auch Kopfhörer?) landeten aufgrund der stark reduzierten Preise erst im Einkaufswagen der bekannten Online-Shops und folgerichtig Augenblicke später in den Dr. Nerd Labors zur weiteren Begutachtung.

    Test Sony WF-1000XM3 SAMSUNG Galaxy Buds Live(Bild links: Da liegt ‘ne Menge Schallübertragungsgedöns – Der SONY WH-1000XM3 als klassischer Over-Ear Kopfhörer, die Sony WF-1000XM3 und die SAMSUNG Galaxy Buds Live dagegen als in-Ear Ohrstöpsel. Je nachdem, für was man die einsetzen möchte oder welche Klangqualität man möchte, sollte man das entsprechend geeignete Konzept wählen. Spoileralarm: die eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht..)

    Da waren zum einen der SONY WF-1000XM3 – zum anderen die SAMSUNG Galaxy Buds Live. Die Buds hatten auf der Webseite von SAMSUNG einen Listenpreis von 169,00 €. Ich habe Sie mit dem Black Friday Rabatt für 69,00 € gekauft. Die SONY waren mit einem Kaufpreis von 99,00 € etwas teurer – doch deren Listenpreis lag auch bei 249,00 € (aktuell bei 149,00 € auf der SONY Webseite, da es mit dem SONY WF-1000XM4 bereits einen Nachfolger gibt). Also 2 Paar der qualitativ besseren Ohrhörer für 170,00 €, anstatt für 420,00 €. Da kann man nicht meckern, oder?

    Warum der Test WF-1000XM3 gegen Galaxy Buds Live? Mein Dank geht raus an Covid-19!..

    Früher habe ich tatsächlich häufig während der Fahrt zur Arbeit in der S-Bahn die SONY WH-1000XM3 Over-Ear Kopfhörer getragen. In den Zügen der S-Bahn ist es glücklicherweise nicht so kalt, dass man eine Mütze braucht. Als Brillenträger gibt es natürlich das bekannte Problem, dass das Ohrpolster auf das Ohr drückt – das wiederum auf den Brillenbügel. Das ist echt unangenehm bei längerer Fahrt..

    Und dank Covid und den Beförderungsbestimmungen, dürfen um die Ohren auch noch die Schlaufen der Covid-Ansteckungsverhinderungsmasken geklöppelt werden. Das fahren in der S-Bahn ist also vergleichsweise mit dem berühmten 3. Grad bei Verhörmethoden: Brille beschlagen wegen der warmen Atemluft, die durch die Maske an die Brillengläser klopft, wunde Ohren wegen dem scheuerndem Maskengezampel und dann noch einen Kopfhörer, der versucht die Ohrmuschel über die Brillenbügel in eine andere Form zu pressen? Danke. Auch meine Leidensfähigkeit kennt Grenzen..

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    Mehr Informationen

    (Video oben: Ja, die älteren Semester kennen dies Video von Gus Backus vielleicht noch. Und wie oft haben früher Eltern ihre Kinder gefragt: „Hast Du eigentlich Bohnen in den Ohren?“ wenn Die nicht gehört haben. Damals gab es aber die Buds Live noch nicht..)

    Eine Zeitlang habe ich dann die bekannten kabelgebundenen kleinen Ohrstöpsel getragen. Nervend war es, wenn man den Kopf drehte, weil da häufig wegen einem zu kurz bemessenem Kabel, die Stöpsel aus dem Ohr gezupft wurden. Auch blöd, dass man immer eine Hemdentasche oder Innentasche der Jacke suchen musste, die weit genug oben am Kopf war um das dämliche rausgezuppel der Stöpsel zu vermeiden. Auch blieben die doofen Kabel ständig an Sitzlehnen oder anderen vorstehenden Teilen hängen. Das rausreißen der Dinger wenn man grade irgendwo aussteigt und man erst mal damit beschäftigt ist, die blöden baumelnden Ohrstöpsel wieder einzufangen und das Kabel um die Lehne entwirren – natürlich mitten im Gang stehend um die anderen Fahrgäste beim aussteigen zu blockieren. Immer wieder schön, wenn einen andere Mitfahrer für den größten Trottel des Tages halten..


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    Um derlei Fallstricken des Schicksals aus dem Wege zu gehen, wollte ich diese neumodischen Dinger mal ausprobieren.

    Und wie tragen sich diese kabellosen Ohrstöpsel im Vergleich zu den kabelgebundenen Pendants oder “richtigen” Kopfhörern? Und wie ist überhaupt der Klang im Vergleich zu einem großen Kopfhörer? Das erfährst Du jetzt..

    Das einsetzen und tragen von Ohrhörern – oder: “Hallo Erdanziehungskraft!”

    Wenn ich ehrlich bin, bin ich etwas zwiespältig, was den Tragekomfort und den Halt im Ohr angeht. Das liegt daran, dass im Gehäuse der kabellosen Ohrhörer natürlich neben der reinen Technik zur Schallerzeugung eben auch ein ausreichend großer Akku und die Bluetooth-Technik untergebracht werden muss. Das macht den Ohrhörer schwerer als ein reines kabelgebundenes Modell. Ein Platz für eine ausreichend große Bedienfläche muss auch vorhanden sein um die wichtigsten Funktionen aufrufen zu können. Ein größeres Gehäuse bedeutet aber gleichzeitig mehr Gewicht. Jetzt kommt die Physik ins Spiel: höhere Masse reagiert stärker auf die Erdanziehungskraft.

    Natürlich kommt bei den Kabelgebundenen Ausführungen noch das Gewicht des Kabels hinzu. In der Praxis merkt man davon aber kaum etwas. Ein wichtiger Vorteil des Kabels ist aber folgender: Purzelt einem ein Ohrstöpsel während des Tragens aus dem Ohr, dann hängt er immer noch an der “Sicherheitsleine”. Grade bei den hochpreisigen Ohrstöpseln von 200 oder mehr Euro Anschaffungspreis geht es da schnell ins Geld – vor allem weil man die nicht einzeln bekommen kann, um ein verlorenes Stöpselchen zu ersetzen – es muss immer ein ganzes Paar gekauft werden.

    Da die Stöpsel nur ins Ohr gesteckt werden und entweder in den Gehörgang geschoben (wie bei den SONY WF-1000XM3) oder in die Ohrmuschel gedreht (wie bei den SAMSUNG Buds), ist der Halt eher mittelprächtig. Solange man die beiden Ohrhörer unter einer Mütze oder einem Stirnband trägt, kann da nichts passieren. Aber beim fahren auf dem Rad (obwohl ich aus Sicherheitsgründen das tragen dort nicht empfehlen würde) und ein Schlagloch – da würde ich schon mal einen Satz neue Ohrhörer bestellen, denn das Teil fliegt meterweit durch die Gegend. Viel Spaß beim suchen..

    Ein großer Kopfhörer hält durch den gefederten Bügel besser. Da der SONY WH-1000XM3 auch gut gepolstert ist liegt er kaum merklich oben auf dem Kopf auf und durch das Over-Ear Prinzip umschließen die Ohrmuscheln das Ohr komplett und liegen am Kopf an anstatt wie ein On-Ear Kopfhörer auf der Ohrmuschel aufzuliegen und dort die Ohrmuschel zu belasten.

    Test Sony WF-1000XM3 SAMSUNG Galaxy Buds Live(Bild rechts: selbst mir passieren manchmal dumme Fehler. beim Test WF-1000XM3 gegen Galaxy Buds Live wunderte ich mich am Anfang über den schlechten Klang der SAMSUNG Bugs Live, bis ich dahinterkam, dass ich die für Schallkanäle mit Lautsprechermembranen gehaltenen “Auswüchse” nicht in den Gehörgang stecken soll, sondern die der Befestigung in der Ohrmuschel dienen. Der Klang kommt genau am anderen Ende heraus.)

    Selbst das einsetzen ins Ohr war nicht so einfach, wie ich mir das vorstellte. Besonders bei den SAMSUNG Galaxy Buds Live habe ich mich am Anfang ziemlich dämlich angestellt, weil ich die Ohrhörer zwar ins richtige Ohr gesteckt hatte – aber um 180° Grad verkehrt herum. Ich war im Glauben, dass der “Nüpsel” ins Ohr gehören würde. Doch der gehört in die Ohrmuschel. Muss man auch erst mal drauf kommen..

    Der Tragekomfort? So semi..

    Da jedes menschliche Ohr anders ist, gibt es Adapter, damit die Ohrhörer passen. Es hat sich zum Standard herauskristallisiert, dass bei Steckern, die im Gehörgang fixiert werden, 3 verschieden große “Einsätze” mitgeliefert werden um eine hohe Passgenauigkeit und einen guten Tragekomfort zu gewährleisten. Beim SONY ist man da generös: zusätzlich zu 3 Silikonpolstern gibt es auch 3 “Antislip” Schaumstoff-Einsätze.

    Bei SAMSUNG ist man (wie könnte es nach meinen Erfahrungen auch anders sein) wesentlich spartanischer: grade mal eine andere Passstück-Variante ist dabei. Richtig passen davon tut keine..

    Da sind wir auch schon beim leidlichen Punkt: Der Befestigung – oder der Frage: wie schafft man es ein Großserienprodukt so zu konstruieren, dass es in jedes menschliche Ohr passt? Antwort: Gar nicht!

    Der SONY wird in den Anfang des Gehörgangs geschoben und soll dort mittels den passenden Adaptern fixiert werden. Ist der Adapter zu klein, hat der Ohrstecker Spiel und purzelt bei der kleinsten Bewegung wieder raus. Der Effekt verstärkt sich wenn Körperschweiß mit im Spiel ist, was während sportlicher Betätigung häufiger auftritt. Ist der Adapter aber zu dick, hat man ständig ein Druckgefühl im Ohr, was einem auf Dauer auch auf den Sack geht, weil es einfach nervt. Dazu finde ich die “Tontrompete” zu kurz. Eine etwas längere Tontrompete – eventuell sogar flexibel – und das Problem wäre vom Tisch.


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    Der SAMSUNG hat keinerlei Ambitionen sich Zugang zum Gehörgang zu verschaffen. Na gut, was nicht im Gehörgang sitzt, kann dort nicht drücken. Der Bud liegt auf dem Eingang zum Gehörgang auf und hofft, dass schon alles gut gehen wird. Das funktioniert sogar aufgrund der Bohnenform, die sich in etwa der Anatomie der menschlichen Ohrmuschel anpasst. Das Gefühl, dass dies ein stabiler Halt ist, stellt sich aber trotzdem irgendwie nicht ein.

    Wir ziehen Resümee: Was den Tragekomfort angeht, ist ein großer Bügel-Kopfhörer meiner Meinung nach immer noch die beste Wahl.

    Die Bedienung? Von einfach über gewöhnungsbedürftig bis nervig..

    Es geht weiter mit dem Test WF-1000XM3 gegen Galaxy Buds Live:

    Wie funktioniert denn die Bedienung der drei Vergleichsaspiranten? Fangen wir beim großen Bruder, dem Over-Ear Kopfhörer SONY WH-1000XM3 an. Der hat an der linken Ohrmuschel 2 Buttons. Einen benutzt man zum ein-und ausschalten, den anderen zum wählen der Geräuschunterdrückung. Die Steuerung erfolgt durch tippen auf die großen Außenflächen der linken und rechten Ohrmuscheln. Da die wirklich groß sind ist Falschbedienung fast ausgeschlossen.

    Sony Wearable App(Bild links: zu hochpreisigen Kopfhörern gehört auch eine App. Hier die von SONY. Die Stärke der Umgebungsgeräuschfilterung lässt sich in mehreren Stufen anpassen. Gut erkennbar sind auch die Ladestände von Etui und Ohrstöpseln)

    Bei den kleinen in-Ear Ohrhörern gibt es keine drückbaren Schalter sondern nur ziemlich kleine Sensorflächen. Ein nerviger Effekt tritt beim einsetzen auf, weil man nicht vermeiden kann mit den Fingern auf den Sensorflächen zu landen, wodurch der Ohrhörer fortwährend ein- und ausgeschaltet wird und anfängt Musik zu dudeln oder unvermittelt wieder stoppt. Bei den Sony Ohrhörern sind die Sensorflächen relativ gut zu erreichen – auch weil Sie aus der Ohrmuschel herausragen.

    Test Sony WF-1000XM3 SAMSUNG Galaxy Buds Live(Bild rechts: Auch die SAMSUNG Buds haben eine App zum steuern. Die ist aber in der Wearable App integriert)

    Die SAMSUNG Buds reagieren zwar auch auf Berührung, doch da die Buds in der Ohrmuschel liegen ist deren Sensorfläche schlecht zu erreichen. Meistens braucht man dafür mehrere Versuche, bis man den gewünschten Effekt erreicht. Da man auch nicht ganz sicher ist, ob man die richtige Stelle erwischt hat tippt man nochmal – und das wird als Doppeltipp gewertet – schon stoppt die Musik nicht, sondern das nächste Lied wird gespielt.

    Im Test WF-1000XM3 gegen Galaxy Buds Live funktionierte das telefonieren mit Ihnen vergleichsweise gut – auch der Klang ist OK. Ebenso sind die Mikrofone empfindlich genug damit auch das Gegenüber einen gut verstehen kann. Beim tragen einer Mütze ist das allerdings schon wieder anders, denn das Mikrofon wird dann ja abgedeckt.

    Und wie ist nun der Klang?

    Hat man die beiden Ohrstöpsel mal im direkten Vergleich – einmal den SONY in das linke und den SAMSUNG ins rechte Ohr gesteckt und schaltet mal während der Wiedergabe vom Smartphone durch die Ohrhörer, dann steht der Sieger schon nach wenigen Sekunden fest. Der SONY WF-1000XM3!

    Das Konzept, den Schall direkt in den Gehörgang zu pusten ist einfach effizienter. Das merkt man direkt an der Lautstärke. Bei gleichem Lautstärkepegel auf dem Telefon ist der SONY gefühlt doppelt so laut, wie die SAMSUNG Buds Life. Selbst bei höchster Laufstärkenstufe auf dem Telefon sind die Buds noch im Bereich “Echt? Das war schon alles?”. Das erstaunt auch deshalb, weil die Membrane der Lautsprecher mit 12 mm Durchmesser vergleichsweise groß ist. SONY hat bei den In-Ear nur 6 mm Durchmesser (der Over-Ear hat 40 mm Durchmesser). Doppelter Durchmesser ist aber nicht doppelte Fläche, sondern vierfache Fläche. Der Klang müsste also umso kräftiger sein, je größer die schwingende Schallmembran ist. Dazu ist der Ton der Buds im direkten Vergleich mit dem SONY schwammig, ja fast plärrend und besteht hauptsächlich aus Mitten. Der SONY differenziert die einzelnen Frequenzen klarer und hat einen echten Bass-Wumms.


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    Wie gesagt – dies ist das Ergebnis im direkten Hör-Vergleich mit dem SONY, der preislich und Ausstattungsmäßig aber auch in einer anderen Liga ist. Im Vergleich mit anderen In-Ear Ohrstöpseln wird der Bud Life wahrscheinlich sogar recht gut abschneiden.

    Es muss ehrlicherweise auch gesagt werden, dass selbst der beste In-Ear Ohrhörer klanglich nicht an einen qualitativ hochwertigen “echten” Kopfhörer wie den WH-1000XM3 herankommt. Auch das ist der Akustik und den Gesetzen der Physik geschuldet. Einen wirklich umfangreichen Frequenzgang von 4 Hz bis 40.000 Hz bekommt nur der “echte” Kopfhörer Sony WH-1000XM3 hin. Und auch den nur mit Kabel. Bei Bluetooth-Verbindung fängt die niedrigste übertragbare Frequenz bei 20 Hz an – geht dann aber auch bis 40.000 Hz, sofern das Format LDAC gewählt wird. Das wird den meisten Benutzern ziemlich wurscht sein. Dies sind so hohe Frequenzen, die ein Techno-Jünger nach 10 Jahren Dauerbeschallung in der Disco eh nicht mehr hören kann..

    In reinen technischen Daten sieht das so aus:

    Sony WH-1000XM3

    Sony WF-1000XM3

    SAMSUNG Galaxy
    Buds life

    Kopf-Ohrhörerformat

    Over-Ear

    In-Ear

    In-Ear

    KOPFHÖRER-TYP geschlossen, dynamisch geschlossen, dynamisch

    keine Angabe

    Gewicht

    255 Gramm (Stück)

    8,5 Gramm (Stück)

    5,6 Gramm (Stück)

    Frequenzgang 20–20.000 Hz (44,1 kHz Sampling)
    20–40.000 Hz (LDAC 96 kHz Sampling, 990 Kbit/s)
    4–40.000 Hz (bei Kabelbetrieb)
    20 Hz–20.000 Hz (Sampling 44,1 kHz)

    keine Angabe

    Bluetooth

    4.2

    5.0

    5.0

    Akkulaufzeit Musik (NC an) Max. 30 Stunden (NC EIN) Max. 6 Stunden (NC EIN)

    keine Angabe

    Akkulaufzeit Musik (NC aus) Max. 38 Stunden (NC AUS) Max. 8 Stunden (NC AUS) Maximal 6 Stunden
    AKKULAUFZEIT
    (UNUNTERBROCHENE GESPRÄCHSZEIT)

    Max. 20 Stunden (geschätzt)

    Max. 4 Stunden (NC EIN)
    Max. 4,5 Stunden (NC AUS)
    Max. 4,5 Stunden (NC AUS)
    Akkuladezeit Ca. 3 Stunden (Komplettladung) Ca. 1,5 Stunden

    keine Angabe

    Besonderheiten DSEE HX
    auch Kabelbetrieb möglich
    DSEE HX induktives Laden
    des Etuis möglich

    So klein und schon Noise Cancelling?

    Beide Ohrhörer und auch der Kopfhörer sollen ja auch ein wirksames Noise Cancelling haben. Ich bin kein Hörgeräte-Akustiker aber natürlich stelle ich mir die Frage, wie man Schall unterdrückt, der ungehindert in den Gehörgang eindringen kann? Der Sony macht ja quasi schon durch seine “Presspassung” den Gehörgang dicht. Da ist für Schall von außen kaum noch eine Möglichkeit störend auf den – der himmlischen Musik lauschenden – Zeitgenossen einzuwirken. Doch glaubt es oder nicht – auch die SAMSUNG Buds Life schaffen es die Umgebungsgeräusche wirkungsvoll abzuschirmen. Dies funktioniert tatsächlich ziemlich gut, selbst wenn die Lautstärke komplett herunter geregelt ist.

    Noise Cancelling Prinzip(Bild links: das Prinzip aktiver Geräuschunterdrückung. Parallel zur Schallwelle des störenden Geräuschs wird eine weitere Schallwelle erzeugt, die genau entgegengesetzte Polarität hat. Die beiden Wellen heben sich gegenseitig auf. Das Prinzip nennt sich “destruktive Interferenz”)

    Dazu sollte man wissen wie Noise Cancelling funktioniert. Es kommt nämlich nicht darauf an anderen Schall nicht ins Ohr kommen zu lassen, sondern die ins Ohr eintretenden Störgeräusche mit einem genau berechnetem Gegenschall aufzuheben. Dazu werden die zu unterdrückenden Umgebungsgeräusche mit dem integriertem Mikrofon aufgenommen und ein genau berechneter Schall mit gegensätzlicher Wellenform erzeugt. Schall ist ja eine Wellenform mit Bergen und Tälern – wenn man diese Welle genau andersrum abspielt, hebt sich der Schall auf.

    Dies funktioniert bei einem gleichbleibendem längerem Geräusch mit gleicher Frequenz sehr gut – stößt aber bei plötzlichen lauten Geräuschen an seine Grenzen. Das liegt daran, dass der störende Schallimpuls  zuerst über das Mikrofon aufgenommen werden muss, als Störgeräusch erkannt, und dann der genau passende Gegenschall erzeugt werden muss. Das dauert nun mal einen kleinen Moment. Trotzdem kann man bei allen 3 Kopf- und Ohrhörern sagen: “Jau, Noise Cancelling funktioniert!”

    Bedienung? Dafür gibt’s doch ‘ne App!

    Wie es sich für namhafte und etwas kostspieligere Ohrhörer gehört, lassen sich die Mukkestöpsel per Software konfigurieren. Bei den Buds ist die Möglichkeit zur Konfiguration in den Einstellungen der SAMSUNG Wearable App integriert. Bei iPhone Usern, die die Buds benutzen wollen gibt es eine extra App nur für die Buds. Dies liegt möglicherweise daran, dass SAMSUNG die neuen Galaxy Watch 4 mit dem google Betriebssystem ausliefert. Diese Uhren sind nicht mehr unter iPhones nutzbar. Tja, Krieg der Welten..


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    Die SONY haben dafür auch eine eigene App, die man im jeweiligen Apple oder google Play Store herunterladen kann. In den Apps kann man grundlegende Funktionen zur Steuerung aber auch die Klangeigenschaften einstellen. Im Test WF-1000XM3 gegen Galaxy Buds Live gibt es hier einen Gleichstand..

    Hallo Akku! Bist Du noch da?

    Am Anfang hatte ich ja kurz geschrieben, dass die kleinen Biester einen Akku brauchen um zu funktionieren. Ist ja klar, wenn der Strom nicht aus dem Kabel kommt, um die Lautsprechermembranen zum schwingen zu bringen und die Funktionen zu steuern, dann muss er im Stöpsel irgendwo gespeichert werden. Die verbauten Mini-Akkus sind konzipiert ca. 4-6 Stunden Musik zu spenden. Das variiert auch etwas, ob man mit NC (Noise Cancelling) unterwegs ist oder dabei auch mal telefoniert.

    Danach müssen die Stöpsel wieder in das Etui zum laden. Denn das ist ein weiteres Manko: Akkulaufzeiten von 21 oder sogar 24 Stunden beziehen sich nicht darauf, dass die Minis 24 Stunden im Ohr bleiben können, sondern dass die Ladeetuis, die man also besser immer auch dabei haben sollte, selber genug Saft gespeichert haben um die leergelutschten Ohrstöpsel 3 bis 4 mal mit dem nötigen Strom neu aufzuladen.

    Da die Ohrstöpsel NUR in dem Lade Etui geladen werden können, sollten die also auch gut geladen sein, sonst ist es schnell mit der Musik vorbei. Das SAMSUNG Buds Ladeschälchen lässt sich dabei auch induktiv laden. Besitzer eines SAMSUNG Handys, welches auch das “Wireless Power Share” unterstützt, kann leergepumpte Ladeschälchen wieder etwas auffrischen. Deren Akku ist mit 472 mAh nur ein zehntel so groß, wie der Akku des SAMSUNG S21 Ultra. Theoretisch könnte man also mit dem Handy einige Tage die quäkenden Bohnen am Leben erhalten.

    Tja, wer ein SAMSUNG Smartphone hat, der weiß, dass das reine Utopie ist, denn der Akku meines S21 Ultra hält manchmal nicht mal einen ganzen Tag durch.

    Bereits nach 5 Minuten Ladung verspricht SAMSUNG bereits wieder 1 Stunde Soundbeschallung durch die Buds.

    Und sonst so?…

    Nach 2 Wochen intensivem Test WF-1000XM3 gegen Galaxy Buds Live komme ich zu folgendem Ergebnis. Klangmäßig gewinnen beide Sony Produkte – sowohl Mini wie Maxi, vom Tragekomfort tendiere ich eher zu den Buds, weil die sehr leicht sind und man Sie im Ohr kaum spürt.


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    Eines muss ich noch erwähnen, weil es mich doch stört. Und das ist ein ziemlich “körperliches” Problem. Egal wie gut die Körperpflege ausgeprägt ist – es wird sich kaum vermeiden lassen, dass sich sowohl an den Buds – aber noch mehr an den Sony (aufgrund der Befestigung im Gehörgang) während des Tragens, sowohl Hautschuppen, wie auch Ohrenschmalz absetzt. Da kann man mit dem Wattestäbchen vorher hundert mal im Ohr rumprockeln, die Dinger versiffen einfach. Das ist normal – aber auch eben etwas eklig, wenn man die Stöpsel nach dem Gebrauch wieder von den körperlichen Abfallprodukten befreien muss. Und das sollte man auf jeden Fall tun! Wer da also Probleme damit hat, sollte sich den Gebrauch überlegen..

    SONY WH-1000XM3, Sony WF-1000XM3 und SAMSUNG Galaxy Buds Live im Test..

    Vergleichstest In-Ear Ohrhörer

    Preis/Leistungsverhältnis - 100%
    Aussehen - 79%
    Verarbeitung - 81%
    Haptik - 84%
    Kompatibilität - 82%
    Installation - 84%
    Zubehör - 83%
    Energieverbrauch - 85%

    85%

    Ergebnis

    Kopfhörer oder Ohrhörer? Und wenn Ohrhörer, welche? Hier im Vergleich der klassische SONY WH-1000XM3 Over-Ear Bluetooth Kopfhörer, gegen die Sony WF-1000XM3 und SAMSUNG Galaxy Buds Live Ohrhörer. Beim Preis/Leistungsverhältnis gibt es volle Punktzahl. Das liegt aber nur daran, weil ich die In-Ears während dem Black Friday zu stark ermäßigten Preisen erstanden habe. Das mittlerweile erschienene SONY Nachfolgemodell hat einen Listenpreis von 279,00 €. So viel Knete für ein paar Mukkestöpsel? Neee.. Beim Aussehen gibt sich auch keiner der drei Testkandidaten eine Blöße. Die Optik ist wertig, Verarbeitung gut, Haptik passt. Das war bei Markenherstellern aber auch nicht anders zu erwarten. In Punkto Kompatibilität gibt es keine Abstriche. Alle 3 funktionieren sowohl unter Windows, ANDROID und auch Apples IOS. Die Installation der erforderlichen Apps ist selbsterklärend und klappt sofort. Die Erkennung der Hardware ebenso. Beim Zubehör gibt sich SAMSUNG gewohnt knauserig. SONY ist da wesentlich generöser. Auch die Aufbewahrungsboxen mit Ladefunktion wirken bei den SONY wesentlich hochwertiger als das Plastikschächtelchen, die von den SAMSUNG Marketing-Experten mit einer "Schmuck-Schatulle" verglichen wird. Ja, Phantasie muss man haben.. Allerdings lässt sich die "Schmuck-Schatulle" induktiv laden - das sinnvolle Feature hat man bei SONY vergessen. Als Sieger in diesem Vergleich gehen beide SONY Lösungen durchs Ziel. Sie erzeugen einfach mehr durch Tragekomfort, Klangqualität und Ausstattung. Die SAMSUNG Buds Life kommen erst als zweiter Sieger durchs Ziel. Abstriche gab es bei der gewöhnungsbedürftigen Befestigung und der nicht ganz so guten Klangqualität.

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