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  • Monatsrückblick Mai 2026 – Monat 5 in Rente: bisher ohne Blutbad geschafft..

    Rente ist, wenn Du die Dinge nicht tust, zu denen Du auch vorher schon keine Lust hattest..

    Hidiho liebe Community! Willkomen zu meiner monatlichen Aufarbeitung der vergangenen Geschehnisse. Sowohl die meiner kleinen Welt, als auch die verrückten Dinge, die draußen in der total durchgeknallten Welt passiert sind. Diesmal also mit dem Monatsrückblick Mai 2026 – was gab es denn so, was erwähnenswert wäre? Da wäre zuerst mal ein bissken rumgefrickel an meinem Blog zu erwähnen.

    Mal wieder etwas am Blog frickeln? Why not…

    Die Schrift des Blogs wurde minimal verändert – während die Überschriften weiter durch den Font OSWALD angezeigt werden, haben die Beitragsinhalte eine etwas besser lesbare Schrift namens ROBOTO in der Variante „ExtraLight 200“ bekommen. Das sind zwar google Fonts, aber mein Theme hat die sehr nützliche Funktion die Schriftdateien lokal auf meinem Server zu speichern und die nicht von google Servern abrufen zu müssen, was ja mal wieder DSGVO-rechtlich nicht in Ordnung wäre (ach ja, als wenn die Welt keine anderen Probleme hätte).

    Monatsrückblick Mai 2026 - Blog-Design angepasst(Bild links: Am Blogdesign wurde etwas Feintuning betrieben: die Login-Seite wurde angepasst und passt jetzt farblich viel besser zum übrigen Design des Blogs – das Menü bekam ein paar Eye-Catcher in Form von „Text-Pillen“  – und die Schriftart der Beitragsinhalte wurde moderat geändert.)

    Damit das funktioniert muss man zwar mittels dem Google Fonts Webhelper Tool, die Schriftarten auch noch in andere Schriftart-Formate konvertieren (was je nach Alter des Browsers mehr oder weniger Formate – .EOT, .SVG, .WOFF, .WOFF2, .TTF – erfordert) und teilweise auch die ebenfalls erzeugte CSS-Datei in den Blog einbinden – was bei meinem eingesetzten Jannah-Theme aber nicht nötig war.

    Einen etwas größeren Umbau bekam die Login-Seite. Die bekommt der „normale“ Besucher, der überwiegend über Suchmaschinen auf meine Inhalte kommt, zwar nie zu sehen, sondern nur die Community-Mitglieder, wenn sie das BuddyPress Addon für die Community nutzen und sich dafür anmelden – aber immerhin: auch das soll ja schick sein.

    Das Community-Plugin und die Möglichkeit sich ungestört auf meiner Domäne in verschiedenen Interessengruppen auszutauschen könnte allerdings gerne häufiger genutzt werden – auch wenn ich verstehe, dass man sich viel lieber von wildfremden Menschen auf Plattformen wie facebook, X oder ähnliche asozialen Netzwerken dumme und/oder verletzende Kommentare reindrücken lässt und FOMO wichtiger ist als der gesunde Menschenverstand.

    Monatsrückblick Mai 2026 - Monat 5 in Rente: bisher ohne Blutbad geschafft..(Bild rechts: Die Farben des Logos Ocker und Orange finden sich jetzt auch auf der Anmeldeseite wieder. Ist zwar nur eine Kleinigkeit, aber ich finde, dass es eben häufig auch auf Kleinigkeiten ankommt, wenn man besser sein will, als der Mainstream und man dem selbst gegebenem Attribut „Deutschland bekanntester unbekannter Blogger“ gerecht bleiben will .)

    Deshalb bekam die Anmelde/Registrierungsseite ein schickes Hintergrundbild aus der „Casa Doctor Nerd“, die Eingabemaske wurde ebenso, wie die Blog-Elemente abgerundet und die beiden Haupt-Farben des Logos E9C38A (Ocker) und FE8402 (Orange) finden sich in der Anmeldemaske wieder. Natürlich wurde das so angepasst, dass es sowohl auf Standard-Monitoren, als auch bei Smartphones gut aussieht.

    Monatsrückblick Mai 2026 - neues Login(Bild links: der Login-Screen wurde mittels eines kostenlosen Plugins angepasst – hier die Smartphone-Version. Ich hatte jahrelang die kostenpflichtige Version, die auch die jedem Hacker bekannte und immer gleichheißende „wp-Login.php“ umbenannte um den Blog sicherer zu machen. Doch dies übernimmt seit längerem ein Sicherheitsplugin namens AIOS und für meine Zwecke des sanften Customizing ist die etwas abgespeckte kostenlose Version von Austin Passy ausreichend.)

    Der Blog-Inhalt wurde gleichermaßen etwas aufgepeppt. Die einzelnen Rubriken auf der Startseite haben nun abgerundete, schwebende Fenster und einen dezenten Schlagschatten bekommen, was eine gewisse Leichtigkeit vermitteln soll. Hier spiegelt sich wiederum das Design des Logos wieder, welches ebenfalls einen Schlagschatten hat.

    Auch das dunkle Design meines Blogs (das dunkle Design kann man über das Sonne/Mond-Icon oben rechts im Menü umschalten), wurde etwas angepasst und hat nun helle Akzente, damit die einzelnen Blöcke besser zu erkennen sind. Die Breites des markanten, oben im Header sichtbaren Logos wurde von 680 Pixel auf 510 Pixel reduziert, was sich auch positiv in der Höhe bemerkbar macht und das Logo nicht mehr so dominant erscheinen lässt. Durch diesen Schritt wandert nun der Inhalt etwas weiter nach oben und ist schneller im Sichtbereich des Webseitenbesuchers (hört sich schwer danach an, als würde ich einem Kunden was verkaufen wollen, oder? Buddy wäre sicher stolz auf mich!).

    WordPress 7.0 ist da – und keiner hat’s so richtig mitbekommen..

    Aber nicht nur durch mich wurde mein Blog etwas verändert – das Update auf die WordPress Version 7.0, welche die Version 6.9 ablöst und damit ein „Major-Update“ ist, liess einiges anders aussehen. Dies aber nur im Frontend für angemeldete Nutzer, die Zugriff auf den Admin-Bereich haben.


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    Dort sind die Buttons jetzt etwas farbiger, die Haken in Kontrollkästchen von den Farben her kräftiger – mehr fällt einem erst mal nicht auf.

    Ach ja, die hauseigenen Themes von WordPress mit so klangvollen Namen wie 22, 23, 24, usw. wurden auch upgedatet. Aber ich glaube, dass die stinklangweiligen Dinger kein Mensch einsetzt. Falls mir noch irgendwas auffallen sollte – oder euch: lasst mir kurzes Feedback da.

    Rentner und der Kalender? Für uns ist jeder Tag Feiertag..

    Arbeit (egal ob körperlich oder geistig) macht bekanntlich hungrig und so ging ich unbedarft am Mittwoch Vormittag zu dem großen Einkaufszentrum in meiner Nähe. Kaum angekommen, wunderte ich mich, dass der Laden mitten in der Woche und dann auch noch Vormittags knüppeldicke voll war.

    Monatsrückblick Mai 2026 - Monat 5 in Rente: bisher ohne Blutbad geschafft..(Bild rechts: wer kann sich nicht an die grausamen ersten Covidium-Kriege Anfang der 20er Jahre erinnern? Leere Mehlregale, geplünderte Toillettenpapier-Paletten, Prügeleien um das letzte Päckchen Hefe. Es war eine barbarische Zeit, in der an einer einzigen zuviel genommenen Mehlpackung jahrzehntelange Freundschaften oder gar ganze Familien zerbrechen konnten!)

    Unbedarft wie ich nun mal bin, dachte ich dass es echt krasse Angebote sein müssten, die solch einen Volksaufstand angezettelt haben müsste und ärgerte mich, dass ich nicht vorher zu Hause in den ein paar Tage vorher verteilten Flyer dieser Einzelhandelsgruppe geschaut hatte um ebenfalls von den scheinbar überwätigenden Preisnachlässen zu partizipieren…

    Ich fühlte mich an die ersten Covidium-Kriege in den frühen zwanziger Jahren erinnert, als Menschen das Zellulose-Gold aka Klopapier überkopfhoch in ihren Einkaufswagen aufgetürmt hatten und sich weinend beschwerten, wenn der Sicherheitsdienst ihnen an der Check-out Kasse mit dem gestrengen Satz: „NUR HAUSHALTSÜBLICHE MENGEN!“ nur drei der vormals zwanzig 10er-Packs ließen.

    Mit geschärfter Pfennigfuchser-Sensorik ging ich durch die Gänge und hatte ein Auge auf die Angebote, die man bekanntermaßen an exponierten Positionen findet – die schienen mir aber nun wirklich nicht so phänomenal, dass sich dafür der halbe Stadtbezirk dort zu einem „Meet and Greet and buy our Shit“ – Happening mit anschließendem Bingo-Abend verabredet hatte. Erst als ich meine Einkäufe zusammen hatte und in der Schlange an der Kasse stand, löste sich das Rätsel, als die Kassiererin die Kundin vor mir mit einem „schönen Feiertag morgen“ verabschiedete.

    Echt! Ich hatte das überhaupt nicht auf dem Schirm, dass Donnerstag „Christi Himmelfahrt“ war, die Läden an dem Wochentag geschlossen sind und viele Arbeitnehmer sich den Freitag dann als Brückentag nehmen um ein langes Wochenende zum relaxen zu haben. Ich wäre wahrscheinlich wie ein Idiot am Donnerstag morgen zur Mall marschiert und hätte mich gewundert, dass die geschlossen ist. Wow – als Rentner ist für mich der normale Kalender der arbeitenden Klasse nicht mehr existent – sehr verwirrend, das ganze. Ich muss da in Zukunft mehr drauf achten…

    Der Mai? Kälter als gedacht – oder: Yihaa! Der Klimawandel ist gestoppt!

    Monatsrückblick Mai 2026 - Wetter am 1. Mai 2025(Bild links: Wetter am 1. Mai? Traditionell richtig gut – letztes Jahr waren es in der brütenden Nachmittagshitze mollige 41.1° . Dieses Jahr am 1. Mai nur 32,1° – da kann man ja fast schon frösteln und die Winterklamotten noch mal rauskramen.)

    Am 1. Mai war, wie fast immer am 1. Mai, richtig schönes Wetter. Das Außen-Thermometer zeigte Nachmittags eine Temperatur von über 32° Celsius. Letztes Jahr war es an diesem Tag aber mit etwas über 41° Celsius fast 10 Grad heißer. Wisst ihr eigentlich was das bedeutet?

    Wir haben es geschafft! Der Klimawandel ist Geschichte! Alles wird gut: Nicht nur der Klimawandel ist nur noch eine Phantasie von den dullen Verschwörungs-Fuzzies, Merzi wird urplötzlich sein Volk lieben lernen und nächste Woche im öffentlich rechtlichen TV eine dreistündige Sondersendung geben, indem er sich für jeden Blödsinn, den er im ersten Jahr seiner Amtszeit von sich gegeben hat, unter Tränen entschuldigt.

    Monatsrückblick Mai 2026 - Wetter am 1. Mai 2026(Bild rechts: gleicher Tag – ein Jahr später. Wenn Du mir nicht glaubst: das Datum und die Uhrzeit wird angezeigt. Fast 10 Grad Differenz – weißt Du was das bedeutet? Wir haben den Klimawandel gestoppt! Naja, das würden jetzt wohl sicher ein paar Schwurbler behaupten.)

    Auch der bekannte Food-Fluencer Markus S. erkennt plötzlich dass die Türme der Windräder Ähnlichkeit mit seinen geliebten Fast-Food Würstchen haben und kann auf einmal nicht genug Windräder in Bayern bauen, Alice Weidel gesteht, dass sie nur eine gekaufte Schauspielerin ist, die das (fast) freundliche Familiengesicht hinter der AfD darstellen soll und ihr Gehalt von Björn Höcke (bei dem sich nach einem DNA-Test herausstellt, dass er Putins leiblicher Sohn aus erster Ehe ist) erhält, was bei der AfD zu massivem Mitgliederschwund führt und das Wahlergebnis auf die unter 3% Marke fallen lässt.

    Und Deutschlands bekanntester unbekannter Blogger lernt eine reiche, junge, gutausehende Frau kennen mit der er in ein Land zieht, indem die Bewohner glücklich sind und nicht solche Miesköppe und Spinner wie hier – also wahrscheinlich nach Dänemark.. Also Hallo! man wird ja wohl noch träumen dürfen..

    Auf jeden Fall habe ich Anfang Mai mal vorsichtshalber die Klimaanlage entstaubt und montiert – natürlich so, dass ich mich an die Vorgaben von Deutschlands beschissenstem Vermieter halte und die Außenfront des Gebäudes nicht verschandel – man will doch dass Passanten mit Freude an einer schmucklosen Fassade vorbeilatschen können, hinter der sich der gequälte Mieter bei über 30° in der Butze fühlt, wie ein Hummer im Topf, bei dem grade die Flamme auf „volle Pulle“ gedreht wurde..


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    Auch meine Heizung habe ich so programmiert, dass ab 1. Mai die Heizperiode beendet ist und die Heizkörperventile nicht mehr öffnen. Auch wenn wir je nach Wetterlage morgens draußen einstellige Temperaturen haben, reicht die Aufheizung der Wohnung durch normale Verbraucher völlig aus, dass es in der Wohnung noch überall 20 bis 21 Grad ist.

    Normalerweise sollten diese Maßnahmen reichen, die Temperaturen auf erträglichem Niveau zu halten, doch es gibt mitunter andere Dinge, die soviel „Druck auf dem Kessel haben“, dass man Hitzewallungen bekommt..

    Es kann der frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn von der AfD nicht gefällt..

    Denn wie könnte es anders sein: nachdem wir hier monatelang nur in einem halb vermietetem Objekt der VONOVIA unsere Ruhe hatten, zogen nach und nach neue Nachbarn ein. Alles kein Problem sollte man meinen – bis die letzte Mietpartei Einzug hielt. Von der ersten Sekunde an, glaubte der männliche Part, nennen wir ihn „Gottes ganz besondere Person“ allen Mietern erklären zu müssen, wie sie sich zu verhalten haben. Und das ständig und ohne Pause.

    Monatsrückblick Mai 2026 - Auszug aus der Hausordnung(Bild rechts: ein netter Aushang der Hausordnung, in der die für ihn so relevanten Stellen von unserem Freund aus der Naz*-Partei per Marker markiert wurden, soll die Mieter hier im Haus „auf Spur“ bringen. Natürlich soll das alles höchst offiziell aussehen, weshalb groß VONOVIA und das aktuelle Datum oben steht. Und natürlich auch die Kündigungsdrohung. Dass diese arme Wurst nicht realisiert, dass er den anderen Mietern gegenüber nicht weisungsbefugt ist, stört ihn nicht im geringsten – eher unseren Objektbetreuer, der uns nahegelegt hat, uns zu beschweren, was wir auch direkt in Angriff genommen haben.)

    Dass bei dem Herrn oben in der Denkzentrale nicht alles mit rechten Dingen zugeht, merkten wir schon beim Satz „jetzt ist ein neuer Sheriff in der Stadt“, den er bei einer denkwürdigen Diskussionsrunde in unserer Waschküche fallen liess, denn er war mit dem ihm zugestammten Stellplatz der Waschmaschine nicht zufrieden und verlangte, dass wir alle unsere Waschmaschinen gefälligst verrücken sollten, weil sein Stellplatz ihm nicht opportun erschien.

    Wir anderen Mieter zeigten ihm einen Vogel und liessen den Trottel im Keller stehen.

    Dass er sich als selbsternannter Sheriff sieht, merkten wir schnell, denn die Mobiltelefonnummer unseres Objektbetreuers scheint er auf Kurzwahl zu haben.

    Quasi täglich monierte sich Herr Unwillkommen (Klarname dem Verfasser bekannt) über die Verfehlungen der anderen Mieter. Mal war es ein Kinderwagen, der im Weg stand, aber auch ein Schuhschrank der in einer der oberen Etagen stand, störte seinen Ordnungssinn (was verwundert, weil er im Erdgeschoss wohnt und er eigentlich keine Veranlassung hat zu kontrollieren, was andere Mieter außerhalb seiner Etage auf den Flur stellen). Aber Herr Unsympath nimmt es nun mal sehr genau mit seiner selbstauferlegten Aufsichtspflicht.

    Natürlich haben Treppenhäuser frei zugänglich zu sein und das abstellen von Möbeln ist teilweise gegen die Hausordnung. Aber wo kein Kläger, da kein Richter. Wenn es nicht die anderen Mieter stört, die auf dem Weg in ihre Wohnungen dort dran vorbeigehen, evtl. sogar selber Schuhschränke im Flur stehen haben – warum stört es einen Mieter, der im Erdgeschoss wohnt, einen unverbauten Fluchtweg hat und keinen Grund hat durchs Treppenhaus auf andere Etagen zu schleichen? Das ist nun mal in anderen Kulturen so, dass man die Schuhe vor dem betreten der Wohnung auszieht, und etwas gegenseitige Rücksichtnahme und mal ein „Auge zudrücken“ ist mir immer noch lieber als ein „Anzeigenhauptmeister„, der sein armseliges Leben nur darüber definiert, andere Leute anzuscheissen.der Autor

     

    Gerne geht er deshalb auch durch die Straßen unserer Siedlung und schreibt die Autonummern der hier parkenden Fahrzeuge auf. Ziemlich sinnfrei, denn unsere Siedlung – obwohl ruhig gelegen und Tempo 30 Zone – ist keine Anliegerstraße. Das bedeutet: jeder darf hier reinfahren und parken (was wir alle 2 Wochen bei BvB-Spielen leidvoll bemerken).

    Der Mann ist so Verhaltensauffällig, dass mich sogar schon Mieter aus anderen Häusern gefragt haben, was bei dem Kollegen da oben falsch verdrahtet ist, weil er mit einem Block in der Hand durch die Siedlung schleicht. Tja, was soll ich da antworten? Dass wir uns einen Bekloppten eingefangen haben, dessen Schaukel als Kind zu nah an der Mauer stand? Oder wie wir im Pott sagen: „der hat Lack gesoffen!“

    Ganz besonders fürsorglich kümmert er sich um eine palästinensische Familie bei uns im Haus. Ganz ehrlich: ich würde einen Herrn Unklug gegen 10 solcher Familien eintauschen. Eine total nette Familie, hilfsbereit, zuvorkommend, beide sprechen Superdeutsch – und der Mann hat einen guten Job bei einer deutschen Firma.  Da können die meisten Afd-Wähler nur von träumen – wahrscheinlich hassen die Nazis deshalb Menschen, die aus dem Nichts etwas besseres erschaffen haben, als sie selber.

    Ja, die Familie hat kleine Kinder, die auch mal weinen, lachen oder durch die Wohnung laufen (und da ich direkt darüber wohne höre ich das auch) – aber erstens stört es mich scheinbar weniger wie einen Spinner, der auf der anderen Seite eine Etage tiefer wohnt und das gar nicht mitbekommt – außer er hat überall Mikrofone installiert, was dem AfD-Sympathisanten mit ausgeprägtem Kontrollzwang durchaus zuzutrauen wäre.


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    Aber Herr Ungehobelt ist halt das typisch deutsche AfD-Wähler Klientel: ein Kleingeist, der alles hasst, was anders ist als sein Scheiss-Leben, und das nur dann Sinn macht, wenn man glaubt, Macht über andere Menschen zu haben. Schon irgendwie armselig, oder nicht? Und genau solche Menschen dürfen in Deutschland nie wieder an die Macht kommen, weshalb ich niemals AfD oder andere rassistische Parteien wählen werde! UND IHR SOLLTET DAS AUCH NICHT TUN!!

    Naja, wir anderen Mieter haben uns zusammengetan und selber mal Partei gegen Herrn Unförmig ergriffen. Ich halte euch auf dem laufenden.

    „Deutschlands bekanntester unbekannter Blogger“ ist gar nicht mehr so unbekannt..

    Interessant ist, dass in letzter Zeit meine Zugriffszahlen echt in die Höhe schießen. Besonders gefragt sind die Beiträge zu den Klimaanlagen wie der MIDEA Portasplit Test, aber auch der Umbau einer „normalen“ Mono-Anlage mit Schlauch zu einer Zweischlauch-Klimaanlage ist aktuell stark im Fokus.

    Monatsrückblick Mai 2026 - Monat 5 in Rente: bisher ohne Blutbad geschafft..(Bild links: Da tut sich was auf dem Blog von Deutschlands bekanntestem unbekanntem Blogger: Aktuell gefragt ist der „MIDEA Portasplit Test“ – Hitze in der Bude bringt dem aber mal wieder richtig Aufwind. Das freut mich und die VG Wort. Endlich gibt es dann mal wieder Penunze für einen Beitrag.)

    Doch auch abgesehen von den Thematiken, die an heißen Sommertagen die Menschen in überhitzten Dachgeschosswohnungen interessiert, hat mein Blog merklich mehr Zugriffe!

    Das binden von einer Bandana ist im Sommer scheinbar ebenfalls ein Thema – genauso wie SAMSUNG Galaxy S24 Ultra Tricks, die mal wieder in den Mittelpunkt des Interesses rücken, seitdem das Update auf das neue SAMSUNG One UI 8.5 erschienen ist.

    Gesundheit? Ja, geht auch so leidlich..

    Die letzten Monate habe ich auch versucht Körpergewicht zu verlieren um den Winterspeck zu vertreiben. Bei dem „Tauwetter für Dicke“-Wetter mit Temperaturen, die schon morgens um 8:00 Uhr bei 20° lagen, habe ich meine Spaziergänge so früh wie möglich gemacht und die Länge Stück für Stück gesteigert.

    Monatsrückblick Mai 2026 - Fitness Top!(Bild rechts: Die SAMSUNG Health App trackt mit meiner Samsung Watch8 Classic (Test hier) meine Trainingseinheiten und überwacht Puls, Tempo, Blutsauerstoff, die zurückgelegte Strecke – merkt auch automatisch, wenn ich eine Pause mache – zählt die Schritte und gibt einen guten Überblick über die persönliche Fitness.)

    Am Mittwoch, dem 27. Mai waren es fast 12,5 Kilometer in exakt 2 Stunden und 22 Minuten. Das war diesen Monat die Top-Leistung (meine Muskeln waren dann aber übersäuert und den Tag darauf musste ich bei etwas unter einer Stunde abbrechen, weil meine Beinmuskeln „zumachten“).

    Trotzdem läuft es soweit zufriedenstellend. 4 Kilo abgespeckt, ein VO2 Maximum von 37,2 was mir meine SAMSUNG Health App als Exzellent attestiert – und auch sonst fühle ich mich eigentlich ganz gut. Irgendwelche Zipperlein plagen einen im Alter ja immer..

    Monatsrückblick Mai 2026 - Monat 5 in Rente: bisher ohne Blutbad geschafft..(Bild links: langsam aber sicher wird es wieder was mit der Fitness. Hollywood wird mich wahrscheinlich nicht mehr als Action-Star casten, wilde Verfolgungsjagden mit Rollatoren sind zwar, was Blechschäden angeht wesentlich günstiger als Crash-Orgien mit Luxus-Limousinen, aber bei weitem nicht so publikumswirksam.)

    Wenn ich mir die Entwicklung des VO2 Wertes anschaue, dann bin ich schon ein bisschen stolz. In den letzten 12 Monaten habe ich mich kontinuirlich von etwas über 30 auf nun über 37 verbessert und man sollte nicht vergessen, dass ich so vor knapp zweieinhalb Jahren bei einem Wert von unter 22 war, was „kurz vor’m abnippeln“ ist und bei Samsung in der App gleichbedeutend mit schlecht ist.

    Auch nicht vergessen sollte man, dass die Altersklasse 10 Jahre umfasst. Grade über 50 altert man ja quasi im Zeitraffer-Modus und da ich mit 68 am oberen Ende meiner Altersklasse bin und trotzdem zu den obersten 10% gehöre. Doch – darauf gibt es erst mal ein Siegerbier!

    Hey Störtebeker Brauerei! Was stimmt bei euch nicht?..

    Apropos Siegerbier! Ich schnassel ganz gerne die Hefekaltschalen aus einer Manufaktur im deutschen Norden. Die Störtebeker Brauerei mit Sitz in Stralsund braut Biere, die geschmacklich ganz anders sind, als die im Pott allgegenwärtigen Pilsken. Und weil ich mehr so’n süßen bin – nur was Biergeschmack angeht, Hömma! – mag ich Pils nicht so gern.

    Monatsrückblick Mai 2026 - Monat 5 in Rente: bisher ohne Blutbad geschafft..(Bild links: Was für ein Supergau! Die Störtebeker Brauerei braut eigentlich die leckersten Biere dieses Landes- und dann das: eine alkoholfreie Zuckerplörre für über zwei € pro halber Liter. Ich verstehe ja, dass ihr Gewinn machen wollt, aber doch nicht so.. Nee, geht gar nicht..)

    Aktuell verstehe ich das Sortimentskonzept bei denen nicht! Die haben jetzt Sorten wie „Störtebeker Wild Coast-Ale Hazy Pale Ale“ im Sortiment! Schon der Name klingt als hätte man Julian Stöckel und Harald Glööckler für die Namensgebung und das Design engagiert. Und das Zeug ist auch noch zu allem übel Alkoholfrei! Welcher echte Ruhrpott-Macho mit einem Fünkchen Würde säuft denn so eine Pferdepis.. Plörre? Hey Störtebekerianer – seid ihr ’ne Brauerei oder ’ne Limo-Fabrik? Kommt mal zurück inne Spur, Hömma! Für Zuckerwasser mit Zungenbrechernamen zahl ich doch nicht über zwei Ocken pro halben Liter – ich glaub es hackt!


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    Und dann haben die letztens echt noch mehr richtig Kacke gebaut: das Nordic Porter – ein Bier, das 2024 sogar ein Siegerbier war, wurde „ausgelistet“. Dieser Begriff mit „aus“ am Anfang ist wie das ebenfalls mit „aus“ beginnende Wort „austherapiert“, ein Todesurteil! Rien ne va plus, nix geht mehr, Futschikato, Ende Gelände, Niente, aus und vorbei! Dieses Bier wird es nicht mehr geben! Glaubt mir – ich habe die Störtebeker Pressestelle angeschrieben!

    Monatsrückblick Mai 2026 - Monat 5 in Rente: bisher ohne Blutbad geschafft..(Bild rechts: kaum genug Alkohol intus und schon wird selbst der größte weibliche Zonk durch die rosarote Alkohol-Brille betrachtet, plötzlich zu einer attraktiven Schönheit und zur Mutter deiner Kinder. Jede Menge hässlicher Nachfahren sind der Beweis, dass übermäßiger Alkoholgenuß bei Frauen während der Schwangerschaft und auch bei Männern während der Aufriss-Tour davor zuweilen desaströsen Einfluss auf menschliches Erbgut nimmt.)

    Und dabei war es neben dem „Scotch Ale“ mein beliebtester Gerstentrunk, weil es eben nicht die Bitternis von Pils hatte, sondern malzig röstig mit einem Hauch Süße über den Knorpel flutschte und mit 9,1% Alkohol Weibsvolk doppelt so schnell attraktiver aussehen ließ, als das für Wirkungstrinker ungeeignete Pils, von dem Du erst 10 Liter trinken und 9 wieder auspinkeln musst, bis der weibliche Grottenolm am Ende des Tresens einigermaßen passabel aussieht.

    Doch die Dr. Nerd Labs fanden eine Lösung: Man nehme ein ebenfalls aus der Störtebeker Manufaktur stammendes – und glücklicherweise noch erhältliches – Starkbier, kippe ungefähr einen Finger hoch (und bevor Du fragst: welcher Finger ist egal – und ich meine waagerecht am Glasboden entlang und nicht hochkant vom Boden zum Glasrand!) Bier in ein stabiles Bierglas – nehme einen Teelöffel braunen Rohrzucker, lass ihn sanft hineingleiten und rühre dann um, bis sich der Zucker aufgelöst hat und fülle dann mit der restlichen Flasche gekühltem Hopfengold auf.

    Und weil der Zucker sich aufgelöst hat, ist der Fake Nordic Porter-Ansatz gesättigt und das verhindert (fast) zuverlässig das weitere schäumen und überlaufen des Bieres. Ja, wenn man in der Schule in Chemie aufgepasst hat, dann kann man so was. Pssst! Nächsten Monat erzähl ich euch dann etwas über meine Cannabis – Plantage im Keller – aber erzählt’s nicht weiter..

    Und geschmacklich ist das fast 1:1 identisch mit dem Nordic Porter: malzig, röstig, süß. Nein, dankt mir nicht – gern geschehen! Aber übertreibt es nicht mit dem trinken, man ist schneller Vater als man glaubt..

    Alles in allem also mal gute Neuigkeiten – bis auf den Spinner bei uns im Haus..

    Der Monatsrückblick für den Mai ist mal wieder ein „Kessel Buntes“. Der Autor entschuldigt sich dafür, dass die Themen so breit gefächert sind. Auch das privates und geschäftliches wild vermixt wird, das Thema Sommer-Mode, ebenso wie Kosmetik-Tips und Testberichte zu Sun-Blockern es zeitlich nicht rechtzeitig in die Verlagsredaktion geschafft haben und dass dieser Sommer leider doch wieder ziemlich heiß wird. 

    der Autor

  • Der NERD-O-MANIA.DE Blog – Na gut, reden wir mal über Zahlen..

    ..oder: sind Follower alles – oder ist ohne Follower alles nichts?

    Hidiho liebe Community! Heute will ich mal die Hosen runterlassen – nein, keine Angst, ich werde euch meinen alten faltigen Hintern nicht zeigen. Ich meine das mehr im übertragenen Sinn – denn heute will ich euch mal mit meinen Statistiken und Zugriffszahlen langweilen. Für den einen oder anderen Blogger mögen die ganz interessant sein – auch wenn viele aus meinem Blogger-Freundeskreis eher über andere Bereiche bloggen.

    Ich blogge ja hauptsächlich, bzw. weitestgehend im Technikbereich. Dabei lege ich mich aber nicht auf eine spezielle Sparte fest. Was mich interessiert (und von mir käuflich erworben) das wird auch getestet. Dadurch, dass ich die Dinge selber kaufe, sind meine Tests etwas skeptischer, als bei anderen Bloggern, die Produkte kostenlos von Herstellern zur Verfügung gestellt bekommen. Aber es ist sicher verständlich, dass, wenn man weit über 1200 Euro für ein Top-Smartphone ausgibt, man auch erwartet, dass es auch wirklich Top in allen Bereichen ist. Pressemitteilungen und Infos der Webseiten sind für mich eigentlich nur in einer  Art interessant: nämlich dass ich schöngefärbte und mit der Realität nichts zu tun habende Texte von Werbefuzzies im Test-Papierkorb zerreiße (sorry Buddy – DU bist natürlich nicht gemeint..).

    “Content ist King” – aber SEO ist Kaiser..

    Im Gegensatz zu meinen eher persönlichen Beiträgen aus den Bereichen Unterhaltung und privaten Gedanken, bei denen ich mich um SEO nicht kümmere, werden Testberichte und Rezensionen von mir durch YOAST auf SEO optimiert. Dieses kostenlose Plugin ist sehr gut geeignet – hat es doch einige Beiträge von mir zu echten Cashcows gemacht:

    Bei allen obigen Beiträgen bin ich bei den Suchergebnissen auf der ersten Seite – häufig sogar auf Platz 1 bis 3. Manchmal gelangen aber auch “unoptimierte” Beiträge in den Fokus, die bis dahin einen Dornröschenschlaf gehalten haben (und auch gar nicht darauf abzielten, besonders hoch im google Ranking zu sein). Aktuell ist aufgrund der momentanen Lage auf dem “Weltmehlmarkt” der Beitrag zum Mehlmischungsrechner ein Top-Scorer:

    Doch auch Installationsprobleme bei Windows 11 können schon mal meinen Blog ins Licht der Öffentlichkeit zerren.

    Im Laufe der Zeit werden einige Beiträge zwar nicht mehr so oft aufgerufen, denn die KENWOOD Küchenmaschine ist nun bereits seit über einem Jahr auf dem Markt – aber im Ranking bei google ist der Beitrag immer noch Top-Rated. Der Test der Cooking Chef XL connect konnte sich über mehrere Monate auf Platz 1-3 (noch vor “Sallys Welt”, “Ramershoven” und “Euronics Trendblog”) behaupten und steht immer noch ganz oben.

    Und auch wenn der Hype um diese Küchenmaschine nun etwas abgeflaut ist – es kommen immer noch gut ein Dutzend Besucher am Tag über diesen Beitrag auf meine Seite.

    Mein Beitrag zur Installation von Windows 11 (kurz nach erscheinen lange Zeit auf Seite 1) ist nun leider auch nur noch auf Seite 2 zu finden. Das ist eigentlich ein tolles Ergebnis, wenn man die Anzahl der Suchergebnisse gegenüberstellt.

    Aber Fakt ist: alles was nicht auf Seite 1 zu finden ist, wird wesentlich weniger stark aufgerufen. Auch der “Hype” um das installieren des Apple Betriebssystems auf normalen Windows PCs scheint etwas abzuflauen – der Beitrag ist aber auch aus Mitte des Jahres 2018.

    BING und google sind meine besten Freunde..

    Verwundert hat mich, dass die Beiträge bei Veröffentlichung bei BING schon nach ein paar Stunden unter den Suchergebnissen auf der ersten Seite – manchmal sogar auf Platz 1 gerankt waren. (Die Option “Suchergebnisse aus meiner Gegend anzeigen” war deaktiviert, um das Ergebnis nicht zu verfälschen).

    Bei google dauert es auch schon mal ein paar Wochen, bis ich von “ferner liefen” auf Seite 1 zu finden bin. Sind die Beiträge aber erst mal da, dann kommen wesentlich mehr Besucher über die google Suchmaschine als über BING. Das unterstreicht die Vormachtstelllung von google.

    In Zahlen drückt sich das so aus: 23% kommen über die Desktop-Version des google Chrome Browsers, 18% über die Version der mobilen Endgeräte. Damit kommen 41% der Besucher über eine google Software auf meine Seite. Es folgt der Safari Browser von Apple mit fast 28% Anteil – unterteilt in etwas über 17% in der mobilen Version und knapp 10% der Desktop-Variante. Diese eher unübliche Zahlenverteilung (höhere Nutzung der mobilen Version als die Desktop-Version) beim Safari Browser zeigt, dass nicht jeder iPhone Besitzer auch einen Mac besitzt.

    Der NERD-O-MANIA.DE Blog – Na gut, reden wir mal über Zahlen..(Bild rechts: Welcher Browser wird am häufigsten genutzt? Ganz klar der Chrome von google. Alle anderen Browser fogen auf den Plätzen) )

    Gute Ergebnisse in den Suchmaschinen kommen aber eben auch nicht von alleine..

    Das optimieren mit dem YOAST Tool ist zwar manchmal leidlich langwierig – bis alles auf “grün” ist muss ich manchmal ganze Passagen umschreiben. Auch das einfügen von Zwischenüberschriften bei langen Texten vergesse ich leider gerne mal. YOAST meckert dann sofort und sagt “so nicht, Kollege!”. Klar, wenn man am Ende des Beitrags noch mal ein Stündchen in die Optimierung verplempern muss, nervt’s auch schon mal. Aber das Ergebnis lohnt sich.  Anders gesagt: entweder man macht gutes SEO – oder man hat ein großes Netzwerk. Und Netzwerken ist jetzt echt nicht so mein Ding…

    Damit will ich auf keinen Fall sagen, dass mir die anderen Blogger egal sind – im Gegenteil. Ich bin sicher, wenn die in der Nachbarschaft wohnen würden, hätte ich mich sicher mit vielen zum schwatzen auf ein Käffchen getroffen. Ich versuche auch auf möglichst vielen befreundeten Blogs (wenn ich die mal so nennen darf) Kommentare zu hinterlassen.

    Manchmal geht es aber nicht: mal ist das Thema eines, zu dem ich nichts sagen kann, dann ist es auch immer eine Zeitfrage, denn ein Netzwerk zu pflegen (selbst wenn es nur klein ist) ist sehr aufwendig. Und ich bin im Privatleben schon sehr eingespannt. Wenn ich sehe, was andere Blogger für eine Taktung beim schreiben haben, da staune ich nur.  Nein, ich falle vor Ehrfurcht auf die Knie. Ich schaffe es im Monat grade mal einen Beitrag zu schreiben – manchmal auch zwei. Wie schafft man es jeden Tag einen Beitrag zu schreiben – der sich dazu auch noch gut liest und ziemlich lang ist??

    Der NERD-O-MANIA.DE Blog – Na gut, reden wir mal über Zahlen..(Bild links: die Statistik zeigt es – nerd-o-mania.de klettert die Erfolgsleiter hinauf. In den letzten 2 Jahren konnte ich meine Besucherzahlen jedes Jahr um 50% steigern. Die Zahl der direkten Zugriffe mag mit einem Drittel recht hoch erscheinen und andeuten, dass ich ein großes Netzwerk habe – aber dies sind Crawler von google und auch meine eigenen Seitenbesuche sind hier erfasst. )

    Das sieht man daran, wo die Besucher herkommen: Wie man vermuten kann, kommen die meisten meiner Besucher über die Suchmaschinen auf meinen Blog. Die gesamten Zugriffe splitten sich ungefähr 2/3 von Suchmaschinen und 1/3 direkte Zugriffe.

    1/3 direkte Zugriffe? Hört sich erst mal so an, als würde ich ein exzellenter Netzwerker sein – doch das täuscht: die Zugriffszahlen dahinter sind die crawler von google und auch meine eigenen Zugriffe, wenn ich Beiträge schreibe oder andere Dinge im WordPress GUI mache.

    Zugriffe aus den sozialen Netzwerken sind dagegen fast vernachlässigbar. Im ganzen Jahr mal grade 200 Besucher kamen über Twitter und Co. – das ist durchschnittlich nicht mal einer pro Tag. Ebenso konnten aus den den wenigsten Besuchern Stammleser generiert werden.

    Wenn euch also ein Coach sagt: Ihr müsst in die sozialen Netzwerke um Stammleser zu generieren, wisst Ihr schon mal das wichtigste von Coaches: “die meisten haben keine Ahnung”.

    Viele Follower – aber wenig Interaktion. Wie passt das zusammen?

    Interessant ist da in dem Zusammenhang auch folgendes: im WordPress Jetpack sieht man in den Statistiken die Anzahl seiner Follower – und auch, wie viele eigene Follower die wiederum haben. Da gibt es eine ziemliche Diskrepanz zwischen Followern und deren Aktivität. Ohne Namen zu nennen, gibt es Blogs, die guten Content machen und auch mehr Follower als ich haben.  Auf denen aber kaum kommentiert wird. Selbst die Anzahl der Likes passt bei vielen meiner Follower nicht zu der Anzahl derer Follower. Einen Klick auf den Like–Button kann ja nun jeder da lassen – selbst, wenn man im Moment weder Zeit hat einen Kommentar zu hinterlassen oder man zu dem speziellen Thema nichts bei steuern kann.

    Der NERD-O-MANIA.DE Blog – Na gut, reden wir mal über Zahlen..(Bild rechts: das von mir – aktuell – eingesetzte Theme ist “Jannah”. Es ist zwar nicht das schnellste Theme, aber ich finde es optisch toll gemacht. Das ist für mich persönlich wichtiger als der Zwang die Seite in Rekordzeit aufzubauen. Ich will mich freuen, wenn ich auf meinen Blog komme und nicht von einem auf Geschwindigkeit optimierten Design gelangweilt.)

    Die Zahl der Kommentare ist dabei auch teilweise irreführend. Da die meisten Kommentare vom Blogbetreiber beantwortet werden, muss man die Anzahl meines Erachtens nach halbieren, um auf die Menge der “echten” zählbaren Kommentare zu kommen.

    In diesem Zusammenhang würde mich interessieren, ob Beiträge von Foto – oder Reiseblogs eine lange “Halbwertszeit” haben?

    Oder werden deren Beiträge schon kurz nach erscheinen nicht mehr aufgerufen? Also quasi nur für die Follower geschrieben werden, aber nicht relevant für Suchmaschinen, so dass die nach spätestens 2 Wochen nach Erscheinen einen Dornröschenschlaf halten?

    Befinden sich diese Themen-Blogs im Zwang viele Follower zu haben um ihre Artikel schnell zu multiplizieren? Sind Sie quasi gefangen in einer Follower-Blase und sind die Beiträge nach kurzer Zeit dann schon “verbrannt”?

    Ich könnte mir vorstellen, dass Besucher, die über Suchmaschinen kommen, auf gut gemachten Themen-Blogs etwas länger herumstöbern. Grade Foto – und Reiseblogs können da ja echte Füllhörner sein. Setzen diese Blogs auch SEO konsequent ein, um Besucher außerhalb ihrer “Blase” anzulocken?

    Auch bei mir ist das Seitenverhalten eine statistische Kenngröße: meine Besucher bleiben nun länger auf meiner Seite und lesen auch mehr Beiträge. Es gibt tatsächlich Besucher, die meine Seite quasi stundenlang besuchen und etliche Artikel lesen. Seltsamerweise sich aber trotzdem nicht als Follower registrieren bzw. als Abonnent eintragen. So etwas wundert mich dann natürlich schon.

    Ein Blog-Beitrag sticht bei mir aus der Statistik und auch aus dem Besucher-Verhalten raus: der Test der Kenwood Cooking Chef XL connect. Dieser Beitrag ist der einzige, bei denen Besucher fleißig bewertet haben (ich meine nicht die WordPress Likes, sondern das ins Jannah-Theme intergrierte  Taqyeem Review und Bewertungs-Plugin), und immerhin 133 mal abgestimmt haben – aber nicht einen einzigen Kommentar hinterlassen haben. Das passt irgendwie gar nicht zusammen. Es zeigt aber ein seltsames Phänomen: haben die ersten Besucher erst mal was geschrieben, kommen die anderen Kommentatoren von selbst. Alles getreu dem Spruch: “der Vogel scheisst immer auf den größten Haufen”…

    Ein Wort noch zur Werbung und der VG Wort. Ich setze google Anzeigen auf meine Beiträge – je nach Länge des Artikels 3 bis 4 Banner – im Einzelfall können es auch mal ein oder zwei mehr sein. Bei der VG Wort sind es Zählpixel, die unsichtbar auf der Seite eingebaut werden.

    Ich versuche die in den Artikeln an Stellen zu setzen, wo Sie nicht stören. Ich habe es kurzzeitig mit der “Automatik” von google versucht, die von sich aus Anzeigen auf den Blog setzt. Doch google verhunzte das Design und meinen Blog zu einer wahren Werbeschleuder. Die Einnahmen mit google Adsense sind nicht berauschend – aber sie finanzieren das Hosting wenigstens.

    Ich hoffe auch über die VG Wort etwas Geld zu generieren. Leider finde ich sowohl die Webseite, wie auch die Auszahlungsmodi so verkrampft wie eine Steuererklärung beim Finanzamt. Von daher weiß ich nicht mal, ob ich Geld für einen “abrechnungsfähigen” Beitrag bekomme oder nicht. Ich lass mich da mal überraschen.

    Die mittlerweile zahlreichen Angebote von Affiliate-Agenturen ignoriere ich allerdings. Ebenso wie die Anfragen von bezahlten Promo-Artikeln oder geschalteten Bannern, die sich über den Blog legen. Es ist zwar schön, dass man in diesen Agenturen sieht, dass mein gutes Ranking bei google durchaus lukrativ für die sein könnte – aber ich bin lieber mein eigener Blog-Herr. Und es gibt schon genug Blogs, die man nur noch als Clickbait-Schleudern bezeichnen kann.

    Last but not least – kommen wir zu den Geräten, mit denen mich Besucher aufsuchen. Da halten sich der klassische Desktop-PC (unterteilt in Windows und Apple im Verhältnis 5:1) und Smartphones fast die Waage.  Mein eingesetztes Theme “Jannah” von TieLabs ist responsiv und sieht auf allen Endgeräten gut aus. Es ist aber wie erwähnt halt leider nicht das performanteste Theme, doch ich lege mehr Wert darauf, dass MIR das Theme gefällt und nicht google. Auch wenn es aufgrund der Skripte und Plugins beim Seitenaufbau länger braucht und deshalb von google in den Page Metriken abgewertet wird.

    Es hat dafür als Schmankerl auch ein paar Features, die andere Themes nicht haben. Da wären die Anzahl der Beitragsaufrufe erwähnenswert und die durchschnittliche Lesedauer – ebenso wie das bereits genannte Taqyeem Rating-Plugin. Doch auch die Benutzeroberfläche von BuddyPress wirkt unter Jannah wesentlich moderner und schicker.

    Von dem BuddyPress Plugin werde ich mich aber wahrscheinlich in Kürze trennen. Zu glauben, dass Follower es nutzen um sich – ohne ihre Daten an das Zuckerberg Imperium zu verschenken – auf meinem Blog auszutauschen, war ein Irrglaube.

    Tja, das war ein Blick hinter die Kulissen von NERD-O-MANIA.DE. Ich bin gespannt, wie die Entwicklung in 2022 weitergeht. Aktuell ist meine Review der “withings Horizon” Scanwatch auf einem guten Weg meinen Zuschauerstrom zu vergrößern – und das Jahr hat ja quasi erst angefangen..

    Wie ist es mit euch Blogger-Kollegen? Nutzt Ihr SEO und das YOAST Plugin? Und wenn: reicht euch die kostenlose Version oder nutzt Ihr die kostenpflichtige Pro-Version?

    Habt Ihr ein Auge auf die google Metriken? Setzt Ihr das Site-Kit von google ein oder nutzt Ihr andere Tools (Matomo, Jetpack, usw..)?

  • google Fonts DSGVO konform nutzen? Beim WordPress-Theme „Jannah“ Version 6 ohne Risiko möglich..

    ..oder: google Fonts DSGVO konform nutzen? Das geht nur bei lokaler Einbindung..

    Hidiho liebe Community! Heute geht es um das Thema: google Fonts DSGVO konform nutzen. Doch zuerst mal – Ich hoffe Ihr hattet alle ein ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest? Was ich so von meinem Freundeskreis gehört habe, war es wohl eher Stress pur..

    Da habe ich es als Single etwas einfacher: keine familiären Verpflichtungen, kein Geschenke-Stress, keine Heul-Arien – einfach nur himmlische Ruhe. Handy auf Flugmodus gestellt, den Anrufbeantworter der Fritz!Box eingeschaltet und fertig ist die festliche Stimmung in den Laboren von Dr. Nerd..

    google Fonts DSGVO konform nutzen? Beim WordPress-Theme "Jannah" Version 6 ohne Risiko möglich..(Bild links: Ja, das Theme AVADA ist toll – aber mir persönlich ist Jannah als Theme etwas genehmer. Grade die Anzeige der Lesezeit und der Seitenaufrufe finde ich gelungen und nützlich für den Leser. Ebenso ist es möglich die Last auf Mobilgeräten zu verringern in dem nicht der ganze Beitrag geladen wird, sondern erst auf Anforderung. Was die Layout – Möglichkeiten angeht, da gibt sich Jannah auch keine Blöße.)

    Das heißt aber nicht, dass ich rastlos war. Im Gegenteil: Ich hatte ja schon erwähnt, dass dem Thema “Schmackofatz” oder weitläufiger unter “Speis und Trank” bekannt, etwas mehr Platz auf meinem Blog eingeräumt wird. Das liegt zum einen daran, dass das Lebensmittel in Mäuler fremder Menschen stopfen, ein geläufiger Trend ist – wo kommen sonst die ganzen Kochshows im TV her – zum anderen, dass das Thema IT aus beruflichen Gründen bei mir nicht mehr im Haupt-Fokus liegt.

    Also bekam mein Blog ein “Make over” – Buddy Müller wird bei den ganzen Anglizismen sicher frohlocken – ob es einen Eintrag in seine Stupidcontentpedia wert ist, wage ich aber zu bezweifeln..

    In diesem Zusammenhang möchte ich mich bei allen meinen Followern entschuldigen, denn die wurden mit einer wahren Flut vermeintlich neuer Beiträge und Kommentaren auf meinem Blog völlig wuschig gemacht.

    Die Ursache dafür war, dass ich aus den Design-Vorlagen von Jannah eines suchte, welches thematisch nun eher passt (und auch ein etwas schickeres Design hat). Meine Wahl fiel auf das Template “Salad Dash”. Beim Import wurden leider neben den Layout Styles, Widgets, Bildern eben auch die Beispielbeiträge und Testkommentare importiert. Naja, und das Jetpack hatte natürlich nix besseres vor, als gleich mal alle Follower über die neuen Beiträge zu verständigen.

    Tja, dumm gelaufen..

    Out of the Box war das Theme aber immer noch nicht perfekt – jetzt ging es zwar hauptsächlich ums Essen dafür fehlte jetzt natürlich die technische Komponente.

    Also wurden die Header und Footer-Grafiken mittels Photoshop etwas “gepimpt”. Zusätzlich zu dem gezeichnetem Gemüse im Header wurde eine gezeichnete technische Zeichnung hineingepackt. Ich finde, die Grafik ist mir ganz gut gelungen und ist stimmig. Was meint Ihr?..

    Aber kommen wir zum Kern des Artikels: google Fonts DSGVO konform nutzen…

    Seit längerem nutze ich das Thema “Jannah”, welches ein paar nette Features beinhaltet, die ich bei “AVADA”, welches ich früher eingesetzt hatte (doch das ist mir nun doch etwas zu ausufernd und Skriptlastig geworden), in dieser Form nicht finde.

    Der Vorteil von Avada liegt darin, dass man dort ziemlich einfach google Schriften einbinden kann, ohne gegen die DSGVO zu verstoßen.

    Die DSGVO – das Damoklesschwert jeden Bloggers..

    Überhaupt ist für einen Blogger das Thema DSGVO nicht ohne. Klar, es geht auch einiges ohne das allgegenwärtige Cookie-Banner – aber auf der wirklich sicheren Seite ist man eigentlich nur mit. Schon ein Link zu einem eingebundenem selbsterstelltem YouTube Video kann ausreichen um sich rechtlich angreifbar zu machen. Auch Buttons zu Whatsapp, Facebook und Co. sind bedenklich. Grundsätzlich kann man sagen, dass je mehr Features man seinen Besuchern zur Verfügung stellt, umso größer ist das Risiko, dass Daten den EU Raum verlassen und nach den USA oder in andere Länder geschickt werden. Das Thema Schriftarten (und hier speziell google Fonts DSGVO konform nutzen) gehört leider dazu.

    Im ersten Moment denkt man ja bei Schriften an nichts Böses, aber da die beliebten google Fonts beim Seitenaufruf von deren Servern geladen werden und mit der IP des Besuchers verknüpft werden (können), ist der Betreiber der Webseite verpflichtet, den Besucher darauf hinzuweisen und bei Ablehnung im schlimmsten Fall die Anzeige von google Schriftarten auf der Webseite zu unterbinden.


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    Es muss dann auf die Standardschriftarten des jeweiligen Betriebs-Systems zurück gegriffen werden. In den meisten Fällen sieht das Design der mit viel Liebe gestylten Seite total kacke aus..

    Um das “Benutzererlebnis” (Echt! Wer hat sich das Wort einfallen lassen? Buddy.. warst Du das?) des Besuchers auf hohem Niveau zu halten kann man die google Fonts aber auf seiner WordPress-Installation abspeichern und per CSS auf die dortigen Schriftart-Dateien verweisen. Nun sind die Schriften sozusagen “lokal” und sind DSGVO-konform, denn es findet kein Datenaustausch mit den google-Servern statt.

    Aber wie macht man das?

    Google Fonts DSGVO konform einbinden – die Zutaten:

    Wir brauchen ein paar Plugins dafür, denn es gibt ein paar Fallstricke:

    • Da wäre zuerst mal der Sicherheitsmechanismus von WordPress, der das hochladen von Schriftarten-Dateien gar nicht erst erlaubt. Das hebeln wir mit dem WordPress Plugin WP Extra File Types (oder einem gleichgearteten) aus.
    • dann brauchen wir ein Programm, dass uns außer den True-Type Dateien mit der Endung .TTF von google auch noch die anderen Schriftart-Dateitypen .SVG, .WOFF, .WOFF2, .EOT erzeugt. Dafür nutzen wir die Seite google webfonts helper.
    • ein bisschen Ahnung von WordPress kann nicht schaden

    Und wie gehen wir vor?

    google Fonts DSGVO konform(Bild rechts: Google Schriftarten einbinden – the easy way. Auf der Webseite “google-webfonts-helper” kann man die google Fonts in den gängigen Schriftarttypen herunterladen. Während die .TTF Dateien als TrueType Schriften hauptsächlich auf PC’s mit Microsoft Windows und Apples OS zu finden sind, haben sich für die Darstellung im Web andere Dateitypen etabliert.)

    Zuerst mal gehen wir auf die google Schriftarten Seite und suchen uns Schriftarten aus, die vom Design her zu unserem Theme passen (Bei mir sind das die Schriften OSWALD und ASAP). Hier brauchen wir nichts herunterladen, sondern wir merken uns nur den Namen der Schriftart. Bei mehreren Schriften kann das aufschreiben der Namen aber hilfreich sein..

    Dann gehen wir auf die Seite “google webfonts helper” und geben dort oben links im Suchfeld die ausgewählte Schriftart ein. Die ersten Buchstaben reichen meistens schon. Wird deine Schriftart angezeigt musst Du die gewünschten Schriftartenstile anhaken. Normal ist meist 400 – 300, 200,100 sind dünnere Buchstaben – zahlen über 400 zeigen die jeweiligen Buchstaben breiter an.

    Scrolle etwas weiter runter – dort wird die der CSS-Code zum einfügen der Schriftart angezeigt. Das brauchen wir bei meinem Theme Jannah nicht. Je nach benutztem Theme wirst Du es aber eventuell benötigen. Ich beschreibe den Vorgang hier aber nur für das Jannah Theme, denn jeder Theme-Designer handhabt es eventuell etwas anders – und ich kann auch keine Garantie geben, dass es bei deinem Theme klappt oder Support für andere Themes leisten.


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    Noch etwas weiter unten ist die Zip-Datei mit der Schriftart und allen gewünschten Schriftschnitten und Schriftart-Dateien. Die lädst Du nun auf deinen Desktop und entpackst Sie.

    Jetzt geht es an das hochladen der Dateien. Hast Du eine WordPress Multilanguage/Multisite Installation ist es etwas einfacher, denn dort kannst Du in der Benutzeroberfläche unter “Netzwerkverwaltung –> Einstellungen –> Netzwerk Einstellungen” die gewünschten Sicherheits-Ausnahmen einfach per Leerzeichen getrennt in das Feld “Erlaubte Dateitypen” eintragen.

    google Fonts DSGVO konform(Bild links: Jannah ermöglicht es ziemlich einfach die google Fonts – oder generell Schriftarten lokal (das heisst auf dem Server deiner WordPress-Installation) zu speichern. Dazu den Eintrag auf “individuelle Schriftart hochladen” setzen und in den nun erscheinenden Feldern mittels Dateiupload die entsprechenden Dateitypen auf den Server laden)

    Die meisten Blogger haben aber eine “normale” Installation – hier können wir das kostenlose Plugin WP Extra File Types (oder andere mit der gleichen Funktion) nutzen. Natürlich kann man auch direkt Hardcoden in der Datei wp-config.php. Dort kann man dann am Ende der Datei den Textstring “define( ‚ALLOW_UNFILTERED_UPLOADS‘, true );” einsetzen. Damit wird der interne Dateischutz von WordPress umgangen. Ich persönlich halte aber nichts davon in Systemnahen Dateien rumzukaspern, wenn ich damit Gefahr laufe meine WordPress-Installation zu schrotten. Umso mehr, wenn es ein Plugin gibt, dass ich in einer Minute installiert habe und nach Gebrauch wieder deaktivieren, bzw. löschen kann.

    Also, das Plugin herunterladen, installieren und aktivieren und dann die gewünschten Dateitypen anhaken. Das war am zeitaufwendigsten, denn man sucht sich erst mal einen Wolf, weil die Dateitypen nicht alphabetisch nach Dateiendung aufgelistet sind, sondern nach Hersteller Dateibezeichnung. Da findet man die Dateiendung .eot nicht unter “E”, wie man erwartet, sondern unter “Microsoft Embedded OpenType”.

    Überall den Haken gesetzt?

    google Fonts DSGVO konform nutzen? Beim WordPress-Theme "Jannah" Version 6 ohne Risiko möglich..(Bild rechts: Google Page Insights zeigt es an – die Geschwindigkeit der Seite ist im grünen Bereich. Verbesserungsfähig ist die Reaktionszeit des Servers. Da gibt es ein paar Schrauben, an denen man noch etwas drehen kann, aber ansonsten bin ich mit der Geschwindigkeit zufrieden)

    Dann wechseln wir in die Einstellungen des Jannah- Themes und dort auf den Punkt “Typographie”. Dort finden wir die einzelnen Bereiche für die wir Schriftarten einstellen können: Sowohl für die Überschriften, als auch für den Textbereich im inneren – also Texte in Widgets, Blogbeiträgen, Zitaten usw..

    Jetzt ist uploaden angesagt um google Fonts DSGVO konform nutzen zu können. Für alle 5 Dateitypen gibt es einen Eintrag in der vorher entpackten Zip-Datei mit den Schriftarten. Einfach die entsprechende mit der richtigen Endung wählen und hochladen. Die werden standardmäßig bei den Medien-Dateien mit abgespeichert.

    Im Web gibt es zwar Tutorials, die das erstellen eines Ordners “Fonts” im WordPress-Verzeichnis vorschlagen und mittels CSS darauf verweisen – aber auch hier gilt: Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht?

    Nachdem alle Dateien hochgeladen sind auf Einstellungen speichern klicken und das war’s dann auch schon. Ab sofort werden die google Fonts DSGVO konform genutzt, ohne dass gegen irgendwelche Richtlinien verstoßen wird.


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    Natürlich habe ich nach den Anpassungen mit den google Page Metriken die Geschwindigkeit der Seite getestet. Ich war angenehm überrascht: Von vorher 79% Leistung, welches eher mittelprächtig ist schnellte die Geschwindigkeit meiner Seite auf 90% hoch. Eine Ursache für den positiven Effekt könnte sein, dass das cachen der Dateien jetzt effektiver ist.

    Und Ihr so? Was nutzt Ihr für Fonts? Unterstützt euer Theme das einbinden von “externen” Schriften – habt Ihr gar eigene? Oder nutzt Ihr die Systemschriftarten eurer Betriebssysteme?

  • DSGVO, Compliance und Cookie Consent Banner im Jahr 2021 – wer sich im Dschungel der Tools nicht auskennt, ist verloren

    ..oder: WordPress und die Sache mit den Cookies – welches Tool taugt was?..

    Hidiho liebe Community! Wir Blogger wissen ja: kaum hat irgendeine politische Instanz in Deutschland oder der EU eine seltsame Idee in Sachen Internet, wird es teuer für uns. Compliance und Cookie Consent Banner – das sind für die meisten von uns Fremdwörter.

    Und weil das so ist, reiben sich die Abmahnanwälte schon wieder kichernd ihre gierigen Hände – macht ja auch Spaß, Oma Frieda und Onkel Gustav, die im Internet unbedarft ob rechtlicher Konsequenzen die Fotos Ihres Urlaubs posten, mit einer saftigen Unterlassungserklärung für ihre Dummheit zu bestrafen. Wenn man mal so zielstrebig gegen den Hass im Netz umtriebig wäre – aber da lässt sich das Geld ja nicht so einfach verdienen – und damit ist über den Charakter von Anwälten auch schon alles wichtige gesagt..

    Compliance und Cookie Consent Banner(Bild links: So weit ist es also gekommen: Ein Blogger muss mindestens 1 Semester Jura studieren, um seinen Blog für die dummen Besucher Rechtssicher betreiben zu können. Informationen fürs Impressum, eine Seite mit den Datenschutzrichtlinien, die Möglichkeit anzubieten, dass ein Besucher auf Antrag gesammelte Daten löschen kann. Usw.. usw.. Hat schon mal irgendeiner meiner Blogger-Kollegen in seinem ganzen Leben mal so eine Anfrage bekommen?)

    Ja, wir müssen uns rechtlich absichern – sonst wird unser Hobby ein teures Hobby. Und wer einmal so eine happige Strafe zahlen musste, der wird sich überlegen, ob er noch Lust und Laune hat, weiter im Internet seinen Blog zu betreiben oder lieber in Zukunft Golf spielt – was auf Dauer billiger sein könnte.

    Die DSGVO – eine Lizenz zum Geld drucken (für Anwälte!)

    Die nicht ganz neue Masche ist die DSGVO, die immer schlimmere Auswüchse annimmt. Die Benutzung des Internets im Dickicht von TMG, DSGVO, Compliance und Cookie Consent Banner ist ein Gewürge und Geklicke von und auf Datenschutzhäkchen und Bestätigungsbuttons geworden. By the Way: Wer es immer noch nicht kapiert hat, dass er im Internet seine Spuren hinterlässt, der sollte echt mal überlegen ob der Genpool der Menschheit für Ihn noch zeitgemäß ist, oder er sich lieber auf Einzeller-Niveau zurück stufen lassen sollte.


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    (Naja, gut – einige Zeitgenossen aus der Sparte Impfgegner und Querdenker haben das auch schon ohne Antrag geschafft – aber so ganz generell sollte man schon mal ins grübeln kommen, wieso man auf Webseiten seltsamerweise genau die passende Werbung für Produkte angezeigt bekommt, die man sich ein paar Tage vorher auf anderen Seiten angeschaut hat. Spoileralarm: Nein, das ist kein Zufall!)

    Zum Thema Cookie Consent hatte ich nun einige Tools in der letzten Zeit genutzt. Leider waren die mehr oder weniger ziemlich Käse.

    Da wären also (Angeordnet in Reihenfolge der Nutzung) :

    • Das kostenlose Tool “Complianz”, hatte von Anfang an eigentlich immer irgendwelche Probleme. Kein Tag verging, ohne dass ein roter Hinweis im Backend meiner WordPress Installation aufpoppte, um mir zu sagen, dass wieder irgendwas neu konfiguriert werden müsste. Der Vorteil an dem Tool war, dass es nicht erst mit dem Heimatserver verbunden werden musste um zu funktionieren. Natürlich würde die niederländische Firma gerne zumindest die “Personal” Version für 39,00 € im Jahr verhökern und nicht die freie Version. Verständlich.. aber da in letzter Zeit auch immer mehr damit verwobene Plugins nachgeschoben wurden, die ich weder brauchte, noch bezahlen wollte, wurde das Tool COMPLIANZ wieder in die digitale Wertstofftonne geworfen.
    • Das nächste Tool, welches ich ausprobierte war “Cookiebot”. Da ich weit weniger als 100 Seiten habe, sollte die kostenlose Variante ja dicke reichen. Ja, so dachte ich einfältiges Schaf. Doch Cookiebot ist nicht in der Lage Seiten und Beiträge zu unterscheiden. Hey Leute – ich blogge seit fast 20 Jahren! was glaubt Ihr wie viele Beiträge ich schon geschrieben habe?!

    Was WordPress ohne Probleme gelingt schafft dieses Tool nicht? Selbst die nächsthöhere Hürde von 500 Seiten Obergrenze (für 9,00 € im Monat) hätte ich gerissen und hätte das 5.000er Seiten Paket für 21,00 € pro Monat kaufen müssen. Aber ein Tool, welches einen Beitrag nicht von einer Seite unterscheiden kann, soll ich zutrauen, dass es die Cookies richtig erkennt? Ihr wisst was als nächstes passierte? Genau: ab in die Tonne!

    • Das Serverseitige “Consent-Manager” sah erst mal ganz gut aus. Bis bereits nach wenigen Tagen die Meldung kam, dass meine 5000 Seitenaufrufe verbraucht wären. Ja, der Preis dafür, dass mein Blog so geil ist, ist der riesige Besucheransturm..

    Der Button für die Cookie-Einstellungen führte mich dann nur auf die Consent Manager Webpage und ich sollte auf den nächsthöheren Tarif wechseln. Der hätte dann gleich mit 49,00 € pro Monat (Ja richtig! PRO MONAT!) ein fettes Loch in mein Hobby-Budget gerissen. Öhh.. Nööö.. Noch schlimmer war, dass viele Funktionen meiner WordPress Installation nicht mehr funktionierten. Unter anderem wurden Funktionen des Jetpacks blockiert, so dass User meine Artikel nicht liken konnten. Sogar die Kommentarfunktion war funktionsunfähig. Die Schriften der Webseite (Google-Fonts) wurden nicht angezeigt und vieles mehr.

    Compliance und Cookie Consent Banner – Fazit:

    Kurz gesagt – meine Webseite sah kacke aus und war, was das tolle Wort “Benutzererlebnis” anging, ein Totalausfall. Ich Doofmann suchte den Fehler erst mal stundenlang woanders, bis ich darauf kam, dass dieses verfluchte Plugin dafür verantwortlich war. Eine Sekunde später war es deinstalliert und der Code aus dem WordPress-Header geschmissen.


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    • als letztes (und aktuell eingesetztes) Plugin setze ich Borlabs Cookie® in der Version 2.2 ein. Der Preis ist mit 39,00 € pro Jahr fair. Es muss nicht erst mit irgendwelchen Servern in Kanada kommunizieren um zu funktionieren, die Anzahl der Seitenaufrufe sind ihm schnuppe und es lässt sich ziemlich einfach in WordPress integrieren.

    Dieses Plugin lässt sich in wenigen Schritten konfigurieren und belastet kaum den Datenverkehr. Ich will keine Kaufempfehlung aussprechen – es gibt in dem Bereich (wo es ums Geldverdienen geht) naturgemäß noch etliche andere Anbieter. Für mich setze ich aber dieses Jahr auf das Tool von Borlabs (NICHT verwandt oder verschwägert mit BORLAND)

    Wie ist es mit euch? Habt Ihr auch schon Erfahrungen mit diesen Plugins zum Thema Compliance und Cookie Consent Banner gemacht? Welches könnt Ihr empfehlen?

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  • Dein WordPress auf der NAS? Warum nicht? Hier der Test..

    ..oder: WordPress goes NAS – und das klappt sogar (leidlich)..

    Hidiho liebe Community! Ihr wisst ja, dass ich immer etwas brauche um meinen grauen Zellen zu beschäftigen. Aktuell ist das Thema “Hackintosh” nicht so im Fokus, dafür hat es mir meine NAS wieder angetan. Das QTS Update von QNAP von der bereits mehrere Jahre alten Version 4.6 auf das neue 5.0 hat mich gezwungen, mich mal wieder auf das kleine Kästchen zu konzentrieren.

    Dass die neue Version 5.0 noch nicht das gelbe vom Ei ist hatte ich in diesem Beitrag ja schon geschrieben. Aber nutzt ja nix. Jetzt ist Sie nun mal auf der NAS. Im Rahmen des Tests hielt ich es für eine gute Idee, mich mal dem Thema WordPress auf der NAS zu widmen. Ich als Blogger mit eigener Domain und WordPress-“Profi” sollte das ja im Schlaf beherrschen. Und vielleicht ist das Thema für Dich ja auch interessant?

    Dein WordPress auf der NAS? Warum nicht? Hier der Test..(Bild links: Der Blog – oder Webseite – auf einer NAS? Ja, das geht mit einer QNAP NAS sogar ziemlich einfach. Hier ist meine Webseite NERD-O-MANIA auf der NAS lokal eingerichtet (erkenntlich an der lokalen IP-Adresse im Browserfenster) – ich habe aber ein anderes Theme zum testen benutzt, weil ich vorhabe dieses Theme demnächst auf meiner Webseite einzusetzen)

    Da ist zuerst die Frage: “Warum soll ich WordPress auf einer NAS laufen lassen, wenn ich es doch auf meiner Webhoster-Account habe?”

    WordPress auf der NAS? Es gibt Gründe..

    Da gibt es mehrere Antworten. Zum einen ist es natürlich so, dass man neue Themes ausprobieren kann und Anpassungen – grade wenn es Dinge sind, die relativ langwierig zum umsetzen sind, wäre es ja blöd, wenn die Webseite stundenlang im Wartungsmodus ist – oder noch schlimmer wegen Inkompatibilitäten völlig wegknallt und man einen halben Tag dran sitzt um den Fehler zu finden.

    WordPress auf der NAS(Bild links: die aktuelle Webseite www.nerd-o-mania.de, wie Sie aktuell im Internet zu sehen ist. Das Jannah-Theme gefällt mir ganz gut, hat tolle Features – aber die Seite erschlägt einen fast mit den Funktionen. Dazu kommt, dass die schön gestylten Foren nicht genutzt werden.)

    Dann ist es nie falsch, wenn man Daten doppelt hat und eine 1:1 Sicherung ist eigentlich das beste, was man haben kann.

    Im schlimmsten Fall – wenn man seinen Original-Blog so hingerichtet hat, dass womöglich tagelang nichts mehr geht, kann man je nach Konfiguration die lokale Webseite auch per Redirekt von einer schnell angelegten HTML-Seite ansprechen. Dann ist der Inhalt wenigstens für Besucher sichtbar.

    Die NAS bekommt eine eigene Web-Adresse

    Denn QNAP hat eine Technik namens “myQNAPcloud”, die es erlaubt, der lokalen NAS einen Namen zu geben, der auch im Internet auffindbar ist. Die Nomenklatur ist: “mein_Nas_Name.myqnapcloud.com”. Je nach Portnummer wird man dann auf die entsprechende Anwendung geleitet. Das geht ziemlich komfortabel mit der FritzBox, da die UPnP-Portweiterleitung unterstützt und die NAS mit dem AVM-Router kommuniziert um der Box zu sagen, welche Anwendung auf welchem Port läuft.

    WordPress auf der NAS(Bild rechts: wie kommt WordPress auf die NAS? Bei QNAP ist das so einfach wie eine andere App zu installieren. Sogar einfacher als bei meinem Webhoster. Alles läuft automatisch. Sogar die Datenbank wird automatisch angelegt und eingebunden)

    Zum anderen kann man mit dem CMS auch ein kleines Info-System für das lokale Intranet einer Firma gestalten. Da es Plugins für alle möglichen Gelegenheiten gibt, wäre ein Forum für die Mitarbeiter interessant – also quasi ein “schwarzes Brett” für die Kollegen: Da wären Vertretungsfragen eine Idee, oder das bilden von Fahrgemeinschaften, oder, oder, oder.

    WordPress: so flexibel wie man will..

    Auch Kalender-Plugins sind möglich: interne und externe Meetings könnten dort für Kollegen eingetragen werden – sogar mit Karten und Routenplaner. Teilnahmen an Schulungen könnten gebucht werden – oder Schichtpläne veröffentlicht.


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    Selbst ein Shop wäre möglich. Falls eine Firma groß genug ist und Merchandise Artikel hat – warum Sie nicht über einen lokalen Shop an die Mitarbeiter verscherbeln.

    Es gibt also durchaus Gründe, warum man mal darüber nachdenken könnte, WordPress lokal auf einer NAS zu hosten.

    Und wie kommt die WordPress-Installation nun auf die NAS? Bei QNAP ist das kein Problem – die Installations-App findet man im App-Center, wenn man sich alle Apps anzeigen lässt. Die dort angezeigte Version ist irreführend, da dort noch die Version 5.7.2 steht – installiert wird aber die aktuelle 5.8.1.

    Die Installation? EASY!

    Wer schon mal WordPress installiert hat, wird sich wundern, wie schnell die Installation geht: Usernamen und Passwort wählen (ein starkes wird schon automatisch vorgeschlagen (ich sichere Passwörter übrigens in dem kostenlosen KeePass 2 Programm)) und das war’s auch schon: die Daten werden aus dem Netz heruntergeladen und nach wenigen Minuten ist die WordPress-Installation bereit und man kann sich als Super-User anmelden.

    WordPress auf der NAS(Bild links: Tja, wo ist die WordPress-Installation? Im File-Manager gibt es keinen Hinweis darauf in der wp-config.php scheint es etwas mit “Docker” zu tun zu haben. Jedenfalls gibt es Verweise auf github und Docker in der Datei. In den Foren habe ich keine Antwort gefunden – aber dafür habe ich selber eine gangbare Lösung gefunden. Das WordPress-Plugin “WP-Dateimanager” konnte ganze Ordner hochladen und Verzeichnisse erstellen. Damit konnte ich auch aufwendige Themes, die ich bei Themeforest erworben hatte, hochladen und aktivieren)

    Der Rest ist gewohnt – doch es gibt einen Haken: im File Manager (dem Explorer der NAS) gibt es keinen Hinweis, wo sich der Ordner der WordPress Installation befindet. Da in der Konfigurations-Datei die Größe der hochzuladenden Datei auf (scheinbar) 2MB (Standard) beschränkt war, denn größere Dateien ließen sich nicht hochladen, ließen sich auch viele Themes nicht installieren, denn die zip-Dateien mit etwas aufwendigeren Themes sind gerne mal 4-6 Megabyte gross.

    Was es zu beachten gilt..

    Eine Lösung war das WordPress Plugin “WP-Dateimanager”, der ähnlich wie File-Zilla funktioniert – nur, dass er es eben direkt aus WordPress heraus macht.

    Dieses Plugin kann ich empfehlen – es gibt eine “Free”-Version mit eingeschränkten Funktionen, die normalerweise für die Installation auf der QNAP reicht.

    Die Inhalte von deiner normalen Webseite auf die der NAS zu bekommen ist ebenfalls einfach zu realisieren – wenn man noch nicht 20 Jahre bloggt, wie ich. Dann muss man den Export und Import Scheibchenweise machen, da alle Beiträge und Kommentare bei mir knapp 25 Megabyte groß sind. Da steigt WordPress aus.


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    Technisch hat WordPres die Import und Export-Funktion bereits an Bord – man muss nur in den Einstellungen wählen wohin man exportieren möchte, dann wird das korrekte WordPress Modul installiert und man kann wählen, was man exportieren möchte.

    Ich habe mich für eine zeitliche Unterteilung entschieden – Kategorien machten bei mir keinen Sinn, da ich in manchen Kategorien kaum Beiträge habe, in anderen platzt die generierte XML-Datei aus den Nähten und kann nicht importiert werden. Da ich aber relativ regelmäßig Beiträge veröffentliche, war die Aufteilung nach Jahren für mich die sinnvollste Lösung.

    Wie seht Ihr das? Ist eine WordPress Installation für euch interessant? Habt Ihr das vielleicht sogar schon mal realisiert – und wie sind eure Erfahrungen?

    WordPress auf der NAS? Der Test!

    Preis/Leistungsverhältnis - 95%
    Funktionsumfang - 94%
    Kompatibilität - 91%
    Bedienung - 93%
    Installation - 91%

    93%

    Gesamt

    WordPress goes NAS? Ja, warum nicht. Es gibt einige Gründe, die dafür sprechen, ein WordPress CMS auf seiner NAS zu nutzen. An der Installation sollte es nicht scheitern - die ist mit ein paar Mausklicks erledigt. Dazu ist es kostenlos. Und viele sinnvolle Funktionen lassen sich mit kostenlosen Plugins nachrüsten. Selbst das veröffentlichen im Internet ist mittels der QNAP-Technologie "MyQNAPcloud" möglich, da der NAS-Name ähnlich wie der Webseiten-Name in eine DNS-Adresse aufgelöst wird.

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