VONOVIA

  • Monatsrückblick Mai 2026 – Monat 5 in Rente: bisher ohne Blutbad geschafft..

    Rente ist, wenn Du die Dinge nicht tust, zu denen Du auch vorher schon keine Lust hattest..

    Hidiho liebe Community! Willkomen zu meiner monatlichen Aufarbeitung der vergangenen Geschehnisse. Sowohl die meiner kleinen Welt, als auch die verrückten Dinge, die draußen in der total durchgeknallten Welt passiert sind. Diesmal also mit dem Monatsrückblick Mai 2026 – was gab es denn so, was erwähnenswert wäre? Da wäre zuerst mal ein bissken rumgefrickel an meinem Blog zu erwähnen.

    Mal wieder etwas am Blog frickeln? Why not…

    Die Schrift des Blogs wurde minimal verändert – während die Überschriften weiter durch den Font OSWALD angezeigt werden, haben die Beitragsinhalte eine etwas besser lesbare Schrift namens ROBOTO in der Variante „ExtraLight 200“ bekommen. Das sind zwar google Fonts, aber mein Theme hat die sehr nützliche Funktion die Schriftdateien lokal auf meinem Server zu speichern und die nicht von google Servern abrufen zu müssen, was ja mal wieder DSGVO-rechtlich nicht in Ordnung wäre (ach ja, als wenn die Welt keine anderen Probleme hätte).

    Monatsrückblick Mai 2026 - Blog-Design angepasst(Bild links: Am Blogdesign wurde etwas Feintuning betrieben: die Login-Seite wurde angepasst und passt jetzt farblich viel besser zum übrigen Design des Blogs – das Menü bekam ein paar Eye-Catcher in Form von „Text-Pillen“  – und die Schriftart der Beitragsinhalte wurde moderat geändert.)

    Damit das funktioniert muss man zwar mittels dem Google Fonts Webhelper Tool, die Schriftarten auch noch in andere Schriftart-Formate konvertieren (was je nach Alter des Browsers mehr oder weniger Formate – .EOT, .SVG, .WOFF, .WOFF2, .TTF – erfordert) und teilweise auch die ebenfalls erzeugte CSS-Datei in den Blog einbinden – was bei meinem eingesetzten Jannah-Theme aber nicht nötig war.

    Einen etwas größeren Umbau bekam die Login-Seite. Die bekommt der „normale“ Besucher, der überwiegend über Suchmaschinen auf meine Inhalte kommt, zwar nie zu sehen, sondern nur die Community-Mitglieder, wenn sie das BuddyPress Addon für die Community nutzen und sich dafür anmelden – aber immerhin: auch das soll ja schick sein.

    Das Community-Plugin und die Möglichkeit sich ungestört auf meiner Domäne in verschiedenen Interessengruppen auszutauschen könnte allerdings gerne häufiger genutzt werden – auch wenn ich verstehe, dass man sich viel lieber von wildfremden Menschen auf Plattformen wie facebook, X oder ähnliche asozialen Netzwerken dumme und/oder verletzende Kommentare reindrücken lässt und FOMO wichtiger ist als der gesunde Menschenverstand.

    Monatsrückblick Mai 2026 - Monat 5 in Rente: bisher ohne Blutbad geschafft..(Bild rechts: Die Farben des Logos Ocker und Orange finden sich jetzt auch auf der Anmeldeseite wieder. Ist zwar nur eine Kleinigkeit, aber ich finde, dass es eben häufig auch auf Kleinigkeiten ankommt, wenn man besser sein will, als der Mainstream und man dem selbst gegebenem Attribut „Deutschland bekanntester unbekannter Blogger“ gerecht bleiben will .)

    Deshalb bekam die Anmelde/Registrierungsseite ein schickes Hintergrundbild aus der „Casa Doctor Nerd“, die Eingabemaske wurde ebenso, wie die Blog-Elemente abgerundet und die beiden Haupt-Farben des Logos E9C38A (Ocker) und FE8402 (Orange) finden sich in der Anmeldemaske wieder. Natürlich wurde das so angepasst, dass es sowohl auf Standard-Monitoren, als auch bei Smartphones gut aussieht.

    Monatsrückblick Mai 2026 - neues Login(Bild links: der Login-Screen wurde mittels eines kostenlosen Plugins angepasst – hier die Smartphone-Version. Ich hatte jahrelang die kostenpflichtige Version, die auch die jedem Hacker bekannte und immer gleichheißende „wp-Login.php“ umbenannte um den Blog sicherer zu machen. Doch dies übernimmt seit längerem ein Sicherheitsplugin namens AIOS und für meine Zwecke des sanften Customizing ist die etwas abgespeckte kostenlose Version von Austin Passy ausreichend.)

    Der Blog-Inhalt wurde gleichermaßen etwas aufgepeppt. Die einzelnen Rubriken auf der Startseite haben nun abgerundete, schwebende Fenster und einen dezenten Schlagschatten bekommen, was eine gewisse Leichtigkeit vermitteln soll. Hier spiegelt sich wiederum das Design des Logos wieder, welches ebenfalls einen Schlagschatten hat.

    Auch das dunkle Design meines Blogs (das dunkle Design kann man über das Sonne/Mond-Icon oben rechts im Menü umschalten), wurde etwas angepasst und hat nun helle Akzente, damit die einzelnen Blöcke besser zu erkennen sind. Die Breites des markanten, oben im Header sichtbaren Logos wurde von 680 Pixel auf 510 Pixel reduziert, was sich auch positiv in der Höhe bemerkbar macht und das Logo nicht mehr so dominant erscheinen lässt. Durch diesen Schritt wandert nun der Inhalt etwas weiter nach oben und ist schneller im Sichtbereich des Webseitenbesuchers (hört sich schwer danach an, als würde ich einem Kunden was verkaufen wollen, oder? Buddy wäre sicher stolz auf mich!).

    WordPress 7.0 ist da – und keiner hat’s so richtig mitbekommen..

    Aber nicht nur durch mich wurde mein Blog etwas verändert – das Update auf die WordPress Version 7.0, welche die Version 6.9 ablöst und damit ein „Major-Update“ ist, liess einiges anders aussehen. Dies aber nur im Frontend für angemeldete Nutzer, die Zugriff auf den Admin-Bereich haben.


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    Dort sind die Buttons jetzt etwas farbiger, die Haken in Kontrollkästchen von den Farben her kräftiger – mehr fällt einem erst mal nicht auf.

    Ach ja, die hauseigenen Themes von WordPress mit so klangvollen Namen wie 22, 23, 24, usw. wurden auch upgedatet. Aber ich glaube, dass die stinklangweiligen Dinger kein Mensch einsetzt. Falls mir noch irgendwas auffallen sollte – oder euch: lasst mir kurzes Feedback da.

    Rentner und der Kalender? Für uns ist jeder Tag Feiertag..

    Arbeit (egal ob körperlich oder geistig) macht bekanntlich hungrig und so ging ich unbedarft am Mittwoch Vormittag zu dem großen Einkaufszentrum in meiner Nähe. Kaum angekommen, wunderte ich mich, dass der Laden mitten in der Woche und dann auch noch Vormittags knüppeldicke voll war.

    Monatsrückblick Mai 2026 - Monat 5 in Rente: bisher ohne Blutbad geschafft..(Bild rechts: wer kann sich nicht an die grausamen ersten Covidium-Kriege Anfang der 20er Jahre erinnern? Leere Mehlregale, geplünderte Toillettenpapier-Paletten, Prügeleien um das letzte Päckchen Hefe. Es war eine barbarische Zeit, in der an einer einzigen zuviel genommenen Mehlpackung jahrzehntelange Freundschaften oder gar ganze Familien zerbrechen konnten!)

    Unbedarft wie ich nun mal bin, dachte ich dass es echt krasse Angebote sein müssten, die solch einen Volksaufstand angezettelt haben müsste und ärgerte mich, dass ich nicht vorher zu Hause in den ein paar Tage vorher verteilten Flyer dieser Einzelhandelsgruppe geschaut hatte um ebenfalls von den scheinbar überwätigenden Preisnachlässen zu partizipieren…

    Ich fühlte mich an die ersten Covidium-Kriege in den frühen zwanziger Jahren erinnert, als Menschen das Zellulose-Gold aka Klopapier überkopfhoch in ihren Einkaufswagen aufgetürmt hatten und sich weinend beschwerten, wenn der Sicherheitsdienst ihnen an der Check-out Kasse mit dem gestrengen Satz: „NUR HAUSHALTSÜBLICHE MENGEN!“ nur drei der vormals zwanzig 10er-Packs ließen.

    Mit geschärfter Pfennigfuchser-Sensorik ging ich durch die Gänge und hatte ein Auge auf die Angebote, die man bekanntermaßen an exponierten Positionen findet – die schienen mir aber nun wirklich nicht so phänomenal, dass sich dafür der halbe Stadtbezirk dort zu einem „Meet and Greet and buy our Shit“ – Happening mit anschließendem Bingo-Abend verabredet hatte. Erst als ich meine Einkäufe zusammen hatte und in der Schlange an der Kasse stand, löste sich das Rätsel, als die Kassiererin die Kundin vor mir mit einem „schönen Feiertag morgen“ verabschiedete.

    Echt! Ich hatte das überhaupt nicht auf dem Schirm, dass Donnerstag „Christi Himmelfahrt“ war, die Läden an dem Wochentag geschlossen sind und viele Arbeitnehmer sich den Freitag dann als Brückentag nehmen um ein langes Wochenende zum relaxen zu haben. Ich wäre wahrscheinlich wie ein Idiot am Donnerstag morgen zur Mall marschiert und hätte mich gewundert, dass die geschlossen ist. Wow – als Rentner ist für mich der normale Kalender der arbeitenden Klasse nicht mehr existent – sehr verwirrend, das ganze. Ich muss da in Zukunft mehr drauf achten…

    Der Mai? Kälter als gedacht – oder: Yihaa! Der Klimawandel ist gestoppt!

    Monatsrückblick Mai 2026 - Wetter am 1. Mai 2025(Bild links: Wetter am 1. Mai? Traditionell richtig gut – letztes Jahr waren es in der brütenden Nachmittagshitze mollige 41.1° . Dieses Jahr am 1. Mai nur 32,1° – da kann man ja fast schon frösteln und die Winterklamotten noch mal rauskramen.)

    Am 1. Mai war, wie fast immer am 1. Mai, richtig schönes Wetter. Das Außen-Thermometer zeigte Nachmittags eine Temperatur von über 32° Celsius. Letztes Jahr war es an diesem Tag aber mit etwas über 41° Celsius fast 10 Grad heißer. Wisst ihr eigentlich was das bedeutet?

    Wir haben es geschafft! Der Klimawandel ist Geschichte! Alles wird gut: Nicht nur der Klimawandel ist nur noch eine Phantasie von den dullen Verschwörungs-Fuzzies, Merzi wird urplötzlich sein Volk lieben lernen und nächste Woche im öffentlich rechtlichen TV eine dreistündige Sondersendung geben, indem er sich für jeden Blödsinn, den er im ersten Jahr seiner Amtszeit von sich gegeben hat, unter Tränen entschuldigt.

    Monatsrückblick Mai 2026 - Wetter am 1. Mai 2026(Bild rechts: gleicher Tag – ein Jahr später. Wenn Du mir nicht glaubst: das Datum und die Uhrzeit wird angezeigt. Fast 10 Grad Differenz – weißt Du was das bedeutet? Wir haben den Klimawandel gestoppt! Naja, das würden jetzt wohl sicher ein paar Schwurbler behaupten.)

    Auch der bekannte Food-Fluencer Markus S. erkennt plötzlich dass die Türme der Windräder Ähnlichkeit mit seinen geliebten Fast-Food Würstchen haben und kann auf einmal nicht genug Windräder in Bayern bauen, Alice Weidel gesteht, dass sie nur eine gekaufte Schauspielerin ist, die das (fast) freundliche Familiengesicht hinter der AfD darstellen soll und ihr Gehalt von Björn Höcke (bei dem sich nach einem DNA-Test herausstellt, dass er Putins leiblicher Sohn aus erster Ehe ist) erhält, was bei der AfD zu massivem Mitgliederschwund führt und das Wahlergebnis auf die unter 3% Marke fallen lässt.

    Und Deutschlands bekanntester unbekannter Blogger lernt eine reiche, junge, gutausehende Frau kennen mit der er in ein Land zieht, indem die Bewohner glücklich sind und nicht solche Miesköppe und Spinner wie hier – also wahrscheinlich nach Dänemark.. Also Hallo! man wird ja wohl noch träumen dürfen..

    Auf jeden Fall habe ich Anfang Mai mal vorsichtshalber die Klimaanlage entstaubt und montiert – natürlich so, dass ich mich an die Vorgaben von Deutschlands beschissenstem Vermieter halte und die Außenfront des Gebäudes nicht verschandel – man will doch dass Passanten mit Freude an einer schmucklosen Fassade vorbeilatschen können, hinter der sich der gequälte Mieter bei über 30° in der Butze fühlt, wie ein Hummer im Topf, bei dem grade die Flamme auf „volle Pulle“ gedreht wurde..


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    Auch meine Heizung habe ich so programmiert, dass ab 1. Mai die Heizperiode beendet ist und die Heizkörperventile nicht mehr öffnen. Auch wenn wir je nach Wetterlage morgens draußen einstellige Temperaturen haben, reicht die Aufheizung der Wohnung durch normale Verbraucher völlig aus, dass es in der Wohnung noch überall 20 bis 21 Grad ist.

    Normalerweise sollten diese Maßnahmen reichen, die Temperaturen auf erträglichem Niveau zu halten, doch es gibt mitunter andere Dinge, die soviel „Druck auf dem Kessel haben“, dass man Hitzewallungen bekommt..

    Es kann der frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn von der AfD nicht gefällt..

    Denn wie könnte es anders sein: nachdem wir hier monatelang nur in einem halb vermietetem Objekt der VONOVIA unsere Ruhe hatten, zogen nach und nach neue Nachbarn ein. Alles kein Problem sollte man meinen – bis die letzte Mietpartei Einzug hielt. Von der ersten Sekunde an, glaubte der männliche Part, nennen wir ihn „Gottes ganz besondere Person“ allen Mietern erklären zu müssen, wie sie sich zu verhalten haben. Und das ständig und ohne Pause.

    Monatsrückblick Mai 2026 - Auszug aus der Hausordnung(Bild rechts: ein netter Aushang der Hausordnung, in der die für ihn so relevanten Stellen von unserem Freund aus der Naz*-Partei per Marker markiert wurden, soll die Mieter hier im Haus „auf Spur“ bringen. Natürlich soll das alles höchst offiziell aussehen, weshalb groß VONOVIA und das aktuelle Datum oben steht. Und natürlich auch die Kündigungsdrohung. Dass diese arme Wurst nicht realisiert, dass er den anderen Mietern gegenüber nicht weisungsbefugt ist, stört ihn nicht im geringsten – eher unseren Objektbetreuer, der uns nahegelegt hat, uns zu beschweren, was wir auch direkt in Angriff genommen haben.)

    Dass bei dem Herrn oben in der Denkzentrale nicht alles mit rechten Dingen zugeht, merkten wir schon beim Satz „jetzt ist ein neuer Sheriff in der Stadt“, den er bei einer denkwürdigen Diskussionsrunde in unserer Waschküche fallen liess, denn er war mit dem ihm zugestammten Stellplatz der Waschmaschine nicht zufrieden und verlangte, dass wir alle unsere Waschmaschinen gefälligst verrücken sollten, weil sein Stellplatz ihm nicht opportun erschien.

    Wir anderen Mieter zeigten ihm einen Vogel und liessen den Trottel im Keller stehen.

    Dass er sich als selbsternannter Sheriff sieht, merkten wir schnell, denn die Mobiltelefonnummer unseres Objektbetreuers scheint er auf Kurzwahl zu haben.

    Quasi täglich monierte sich Herr Unwillkommen (Klarname dem Verfasser bekannt) über die Verfehlungen der anderen Mieter. Mal war es ein Kinderwagen, der im Weg stand, aber auch ein Schuhschrank der in einer der oberen Etagen stand, störte seinen Ordnungssinn (was verwundert, weil er im Erdgeschoss wohnt und er eigentlich keine Veranlassung hat zu kontrollieren, was andere Mieter außerhalb seiner Etage auf den Flur stellen). Aber Herr Unsympath nimmt es nun mal sehr genau mit seiner selbstauferlegten Aufsichtspflicht.

    Natürlich haben Treppenhäuser frei zugänglich zu sein und das abstellen von Möbeln ist teilweise gegen die Hausordnung. Aber wo kein Kläger, da kein Richter. Wenn es nicht die anderen Mieter stört, die auf dem Weg in ihre Wohnungen dort dran vorbeigehen, evtl. sogar selber Schuhschränke im Flur stehen haben – warum stört es einen Mieter, der im Erdgeschoss wohnt, einen unverbauten Fluchtweg hat und keinen Grund hat durchs Treppenhaus auf andere Etagen zu schleichen? Das ist nun mal in anderen Kulturen so, dass man die Schuhe vor dem betreten der Wohnung auszieht, und etwas gegenseitige Rücksichtnahme und mal ein „Auge zudrücken“ ist mir immer noch lieber als ein „Anzeigenhauptmeister„, der sein armseliges Leben nur darüber definiert, andere Leute anzuscheissen.der Autor

     

    Gerne geht er deshalb auch durch die Straßen unserer Siedlung und schreibt die Autonummern der hier parkenden Fahrzeuge auf. Ziemlich sinnfrei, denn unsere Siedlung – obwohl ruhig gelegen und Tempo 30 Zone – ist keine Anliegerstraße. Das bedeutet: jeder darf hier reinfahren und parken (was wir alle 2 Wochen bei BvB-Spielen leidvoll bemerken).

    Der Mann ist so Verhaltensauffällig, dass mich sogar schon Mieter aus anderen Häusern gefragt haben, was bei dem Kollegen da oben falsch verdrahtet ist, weil er mit einem Block in der Hand durch die Siedlung schleicht. Tja, was soll ich da antworten? Dass wir uns einen Bekloppten eingefangen haben, dessen Schaukel als Kind zu nah an der Mauer stand? Oder wie wir im Pott sagen: „der hat Lack gesoffen!“

    Ganz besonders fürsorglich kümmert er sich um eine palästinensische Familie bei uns im Haus. Ganz ehrlich: ich würde einen Herrn Unklug gegen 10 solcher Familien eintauschen. Eine total nette Familie, hilfsbereit, zuvorkommend, beide sprechen Superdeutsch – und der Mann hat einen guten Job bei einer deutschen Firma.  Da können die meisten Afd-Wähler nur von träumen – wahrscheinlich hassen die Nazis deshalb Menschen, die aus dem Nichts etwas besseres erschaffen haben, als sie selber.

    Ja, die Familie hat kleine Kinder, die auch mal weinen, lachen oder durch die Wohnung laufen (und da ich direkt darüber wohne höre ich das auch) – aber erstens stört es mich scheinbar weniger wie einen Spinner, der auf der anderen Seite eine Etage tiefer wohnt und das gar nicht mitbekommt – außer er hat überall Mikrofone installiert, was dem AfD-Sympathisanten mit ausgeprägtem Kontrollzwang durchaus zuzutrauen wäre.


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    Aber Herr Ungehobelt ist halt das typisch deutsche AfD-Wähler Klientel: ein Kleingeist, der alles hasst, was anders ist als sein Scheiss-Leben, und das nur dann Sinn macht, wenn man glaubt, Macht über andere Menschen zu haben. Schon irgendwie armselig, oder nicht? Und genau solche Menschen dürfen in Deutschland nie wieder an die Macht kommen, weshalb ich niemals AfD oder andere rassistische Parteien wählen werde! UND IHR SOLLTET DAS AUCH NICHT TUN!!

    Naja, wir anderen Mieter haben uns zusammengetan und selber mal Partei gegen Herrn Unförmig ergriffen. Ich halte euch auf dem laufenden.

    „Deutschlands bekanntester unbekannter Blogger“ ist gar nicht mehr so unbekannt..

    Interessant ist, dass in letzter Zeit meine Zugriffszahlen echt in die Höhe schießen. Besonders gefragt sind die Beiträge zu den Klimaanlagen wie der MIDEA Portasplit Test, aber auch der Umbau einer „normalen“ Mono-Anlage mit Schlauch zu einer Zweischlauch-Klimaanlage ist aktuell stark im Fokus.

    Monatsrückblick Mai 2026 - Monat 5 in Rente: bisher ohne Blutbad geschafft..(Bild links: Da tut sich was auf dem Blog von Deutschlands bekanntestem unbekanntem Blogger: Aktuell gefragt ist der „MIDEA Portasplit Test“ – Hitze in der Bude bringt dem aber mal wieder richtig Aufwind. Das freut mich und die VG Wort. Endlich gibt es dann mal wieder Penunze für einen Beitrag.)

    Doch auch abgesehen von den Thematiken, die an heißen Sommertagen die Menschen in überhitzten Dachgeschosswohnungen interessiert, hat mein Blog merklich mehr Zugriffe!

    Das binden von einer Bandana ist im Sommer scheinbar ebenfalls ein Thema – genauso wie SAMSUNG Galaxy S24 Ultra Tricks, die mal wieder in den Mittelpunkt des Interesses rücken, seitdem das Update auf das neue SAMSUNG One UI 8.5 erschienen ist.

    Gesundheit? Ja, geht auch so leidlich..

    Die letzten Monate habe ich auch versucht Körpergewicht zu verlieren um den Winterspeck zu vertreiben. Bei dem „Tauwetter für Dicke“-Wetter mit Temperaturen, die schon morgens um 8:00 Uhr bei 20° lagen, habe ich meine Spaziergänge so früh wie möglich gemacht und die Länge Stück für Stück gesteigert.

    Monatsrückblick Mai 2026 - Fitness Top!(Bild rechts: Die SAMSUNG Health App trackt mit meiner Samsung Watch8 Classic (Test hier) meine Trainingseinheiten und überwacht Puls, Tempo, Blutsauerstoff, die zurückgelegte Strecke – merkt auch automatisch, wenn ich eine Pause mache – zählt die Schritte und gibt einen guten Überblick über die persönliche Fitness.)

    Am Mittwoch, dem 27. Mai waren es fast 12,5 Kilometer in exakt 2 Stunden und 22 Minuten. Das war diesen Monat die Top-Leistung (meine Muskeln waren dann aber übersäuert und den Tag darauf musste ich bei etwas unter einer Stunde abbrechen, weil meine Beinmuskeln „zumachten“).

    Trotzdem läuft es soweit zufriedenstellend. 4 Kilo abgespeckt, ein VO2 Maximum von 37,2 was mir meine SAMSUNG Health App als Exzellent attestiert – und auch sonst fühle ich mich eigentlich ganz gut. Irgendwelche Zipperlein plagen einen im Alter ja immer..

    Monatsrückblick Mai 2026 - Monat 5 in Rente: bisher ohne Blutbad geschafft..(Bild links: langsam aber sicher wird es wieder was mit der Fitness. Hollywood wird mich wahrscheinlich nicht mehr als Action-Star casten, wilde Verfolgungsjagden mit Rollatoren sind zwar, was Blechschäden angeht wesentlich günstiger als Crash-Orgien mit Luxus-Limousinen, aber bei weitem nicht so publikumswirksam.)

    Wenn ich mir die Entwicklung des VO2 Wertes anschaue, dann bin ich schon ein bisschen stolz. In den letzten 12 Monaten habe ich mich kontinuirlich von etwas über 30 auf nun über 37 verbessert und man sollte nicht vergessen, dass ich so vor knapp zweieinhalb Jahren bei einem Wert von unter 22 war, was „kurz vor’m abnippeln“ ist und bei Samsung in der App gleichbedeutend mit schlecht ist.

    Auch nicht vergessen sollte man, dass die Altersklasse 10 Jahre umfasst. Grade über 50 altert man ja quasi im Zeitraffer-Modus und da ich mit 68 am oberen Ende meiner Altersklasse bin und trotzdem zu den obersten 10% gehöre. Doch – darauf gibt es erst mal ein Siegerbier!

    Hey Störtebeker Brauerei! Was stimmt bei euch nicht?..

    Apropos Siegerbier! Ich schnassel ganz gerne die Hefekaltschalen aus einer Manufaktur im deutschen Norden. Die Störtebeker Brauerei mit Sitz in Stralsund braut Biere, die geschmacklich ganz anders sind, als die im Pott allgegenwärtigen Pilsken. Und weil ich mehr so’n süßen bin – nur was Biergeschmack angeht, Hömma! – mag ich Pils nicht so gern.

    Monatsrückblick Mai 2026 - Monat 5 in Rente: bisher ohne Blutbad geschafft..(Bild links: Was für ein Supergau! Die Störtebeker Brauerei braut eigentlich die leckersten Biere dieses Landes- und dann das: eine alkoholfreie Zuckerplörre für über zwei € pro halber Liter. Ich verstehe ja, dass ihr Gewinn machen wollt, aber doch nicht so.. Nee, geht gar nicht..)

    Aktuell verstehe ich das Sortimentskonzept bei denen nicht! Die haben jetzt Sorten wie „Störtebeker Wild Coast-Ale Hazy Pale Ale“ im Sortiment! Schon der Name klingt als hätte man Julian Stöckel und Harald Glööckler für die Namensgebung und das Design engagiert. Und das Zeug ist auch noch zu allem übel Alkoholfrei! Welcher echte Ruhrpott-Macho mit einem Fünkchen Würde säuft denn so eine Pferdepis.. Plörre? Hey Störtebekerianer – seid ihr ’ne Brauerei oder ’ne Limo-Fabrik? Kommt mal zurück inne Spur, Hömma! Für Zuckerwasser mit Zungenbrechernamen zahl ich doch nicht über zwei Ocken pro halben Liter – ich glaub es hackt!


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    Und dann haben die letztens echt noch mehr richtig Kacke gebaut: das Nordic Porter – ein Bier, das 2024 sogar ein Siegerbier war, wurde „ausgelistet“. Dieser Begriff mit „aus“ am Anfang ist wie das ebenfalls mit „aus“ beginnende Wort „austherapiert“, ein Todesurteil! Rien ne va plus, nix geht mehr, Futschikato, Ende Gelände, Niente, aus und vorbei! Dieses Bier wird es nicht mehr geben! Glaubt mir – ich habe die Störtebeker Pressestelle angeschrieben!

    Monatsrückblick Mai 2026 - Monat 5 in Rente: bisher ohne Blutbad geschafft..(Bild rechts: kaum genug Alkohol intus und schon wird selbst der größte weibliche Zonk durch die rosarote Alkohol-Brille betrachtet, plötzlich zu einer attraktiven Schönheit und zur Mutter deiner Kinder. Jede Menge hässlicher Nachfahren sind der Beweis, dass übermäßiger Alkoholgenuß bei Frauen während der Schwangerschaft und auch bei Männern während der Aufriss-Tour davor zuweilen desaströsen Einfluss auf menschliches Erbgut nimmt.)

    Und dabei war es neben dem „Scotch Ale“ mein beliebtester Gerstentrunk, weil es eben nicht die Bitternis von Pils hatte, sondern malzig röstig mit einem Hauch Süße über den Knorpel flutschte und mit 9,1% Alkohol Weibsvolk doppelt so schnell attraktiver aussehen ließ, als das für Wirkungstrinker ungeeignete Pils, von dem Du erst 10 Liter trinken und 9 wieder auspinkeln musst, bis der weibliche Grottenolm am Ende des Tresens einigermaßen passabel aussieht.

    Doch die Dr. Nerd Labs fanden eine Lösung: Man nehme ein ebenfalls aus der Störtebeker Manufaktur stammendes – und glücklicherweise noch erhältliches – Starkbier, kippe ungefähr einen Finger hoch (und bevor Du fragst: welcher Finger ist egal – und ich meine waagerecht am Glasboden entlang und nicht hochkant vom Boden zum Glasrand!) Bier in ein stabiles Bierglas – nehme einen Teelöffel braunen Rohrzucker, lass ihn sanft hineingleiten und rühre dann um, bis sich der Zucker aufgelöst hat und fülle dann mit der restlichen Flasche gekühltem Hopfengold auf.

    Und weil der Zucker sich aufgelöst hat, ist der Fake Nordic Porter-Ansatz gesättigt und das verhindert (fast) zuverlässig das weitere schäumen und überlaufen des Bieres. Ja, wenn man in der Schule in Chemie aufgepasst hat, dann kann man so was. Pssst! Nächsten Monat erzähl ich euch dann etwas über meine Cannabis – Plantage im Keller – aber erzählt’s nicht weiter..

    Und geschmacklich ist das fast 1:1 identisch mit dem Nordic Porter: malzig, röstig, süß. Nein, dankt mir nicht – gern geschehen! Aber übertreibt es nicht mit dem trinken, man ist schneller Vater als man glaubt..

    Alles in allem also mal gute Neuigkeiten – bis auf den Spinner bei uns im Haus..

    Der Monatsrückblick für den Mai ist mal wieder ein „Kessel Buntes“. Der Autor entschuldigt sich dafür, dass die Themen so breit gefächert sind. Auch das privates und geschäftliches wild vermixt wird, das Thema Sommer-Mode, ebenso wie Kosmetik-Tips und Testberichte zu Sun-Blockern es zeitlich nicht rechtzeitig in die Verlagsredaktion geschafft haben und dass dieser Sommer leider doch wieder ziemlich heiß wird. 

    der Autor

  • Monatsrückblick Juni 2025 – die Welt ist irre..

    Monatsrückblick Juni 2025 – die Welt ist irre geworden geblieben..

    Hidiho liebe Community! Nennt mich FLASH! Denn der Monatsrückblick Juni 2025 wird diesmal in Supertempo geschrieben, genauer gesagt: der erste Satz des Rückblicks wird gerade jetzt am 25.6.2025 geschrieben und damit habe ich weniger als eine Woche um den ganzen Monat Revue passieren zu lassen – und das ist echt knapp!.

    Sonst fange ich ja schon immer an ab Mitte des Monats Stichpunkte zu sammeln und Bilder im entsprechenden Ordner zu sammeln, doch im Juni war ich etwas auf verlorenem Posten.

    Meine direkte Kollegin war im verdienten Jahresurlaub und ich sollte für die von uns betreuten zwei Gebäude auf dem tk Kampus die Vertretung machen. So weit – so gut. Dumm, dass alle verbliebenen Kollegen sich während der Zeit eine Auszeit in Form von Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen gönnten. Den Job, den sonst 5 Leute machen – alleine machen? Ja, da ist dann doch 3 Wochen etwas nervig – dementsprechend war ich Abends Matsche und hatte nicht viel Zeit und Muße noch großartig was am Blog zu machen….


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    Jetzt habe ich aber auch endlich Urlaub und alles liegengebliebene wird aber nun im Blitztempo aufgearbeitet, Wallah.. isch schwör!

    Die VONOVIA – kein Vermieter sondern eine kriminelle Vereinigung*1..

    Monatsrückblick Juni 2025 - Klage gegen Vonovia(Bild links: immer wieder ein Highlight als Mieter ist die Erkenntnis, dass mein Vermieter VONOVIA versucht, unter allen Umständen die Miete hochzupeitschen – egal mit welchen Mitteln. Rechtlich bedenklich trifft’s dabei nicht mal Ansatzweise. Im Gegenteil: Der Laden gehört als „kriminelle Vereinigung“ bezeichnet. Hauptsache das Shareholder Value stimmt. Mittlerweile wehren sich die Mieter.. me too..)

    Und was gab’s so – ich meine außer Stress auf der Arbeit? Die netten Monteure der VONOVIA waren mehrmals da und wollten die neuen Hightech Rauchmelder an die Zimmerdecken in meiner Wohnung klatschen. Natürlich mit einer damit verbundenen Mieterhöhung. Das Argument der Mieterhöhung ist ja bei VONOVIA immer ein Highlight aus dem Marketing-Phrasenautomat: „eine Modernisierungsmaßnahm, die den Gebrauchswert der Wohnung nachhaltig steigert und zur Verbesserung des Wohnverhältnisses beiträgt“ – das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen..

    Mal abgesehen davon, dass eine „nachhaltige Verbesserung des Gebrauchswertes“ entfällt, da sich für den Mieter nichts ändert  (lüften muss man ja immer noch) und infolge dessen eine Mieterhöhung nicht rechtens ist, ist die Verbesserung des Wohnverhältnisses der Wohnung Null, Komma Null. Lt. Aushang in unserem Flur ist die Wohnung mehrmals täglich zu lüften.

    Hängt da schon lange, bevor es diese blöden Rauchmelder gab. Wenn mir eine App anzeigt, wann ich lüften soll – ich zu der Zeit aber im Büro sitze und ich deshalb nicht zu Hause die Fenster aufreissen kann, wie es der Feuer-Rauch-Kohlenmonoxid-Chilifurz Detektor gerne hätte, dann fühle ich mich schuldig, habe ein schlechtes Gewissen gehe letztlich Abends weinend ins Bett. Und das ist ganz sicher für mich keine Steigerung des Gebrauchswertes. der Autor

     

    Mal ganz davon abgesehen, dass sich Vonovia ihre Begründung dahin schieben kann, wo es dunkel ist: Ein Rauchmelder ist Pflicht und soll vor Rauchentwicklung beim Feuer schützen. So weit so gut, dass ist ja alles in Ordnung. Doch die Kosten hat ganz klar der Vermieter zu übernehmen. Dazu gibt es sogar ein höchstrichterliches Urteil des Bundesgerichtshof (BGH, Urteil v. 11.5.2022, VIII ZR 379/20). 

    Monatsrückblick Juni 2025 - die Welt ist irre..(Bild rechts: Kohlenmonoxid? Pipikram! Nichts ist tödlicher als ein Chili-Furz. Da kann sich selbst dein Hund nur ehrfürchtig vor verstecken! DAVOR sollte so ein Rauchmelder mal warnen!)

    Die Vonovia versucht trotzdem mit der oben genannten Phrasenüberladenen und trotzdem Inhaltslosen Begründung die Kosten an die Mieter weiterzugeben, weil diese neuen „Multisensor Plus“ Rauchmelder neben Rauch auch noch Kohlenmonoxid, Temperatur und Luftfeuchtigkeit messen. Echt jetzt? Kohlenmonoxid? Wann gab es denn die letzte Kohlenmonoxid-Vergiftung in einer Mietwohnung, die mit einer Zentralheizung gewärmt wird und in der kein offenes Feuer in einem Kamin oder ein in der Küche stehender Gasherd stand, dessen Flamme durch einen Luftzug ausgeblasen wurde und wo auch das Gas-Leitung schließende Piezo-Element versagt hat?

    Fakt: In Deutschland sterben ca. 500 Menschen im Jahr an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung – pro Tag also ungefähr 1,5 Menschen. Hört sich ja viel an, aber alleine im Jahr 2023 starben durch Haushaltsunfälle in Deutschland über 16.000 Menschen (Quelle: Statistisches Bundesamt). Da ist es doch wohl scheinbar wesentlich gefährlicher im Fernsehen „GNTM“ zu schauen und bei Heidis schriller Stimme vor lauter Schreck an einen Herzschlag zu versterben als das versehentlich bei geschlossenem Fenster durchgeführte verbrennen des von der Ex-Frau durchgeboxten Pfändungsbeschlusses deines Porsche..


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    Den Sinn eines an der Decke fest getakkerten Rauchmelders, der Kohlenmonoxid erschnüffeln soll (ein Gas, welches schwerer ist als Luft und deshalb zuerst mal zu Boden sinkt), stelle ich auch mal in Frage. Meiner Meinung nach ist so ein Sensor ja wohl eher in Bodennähe sinnvoll und nicht an einer Zimmerdecke – aber was weiss ich schon von Kohlenmonoxid und ständigen Fehlalarmen, weil deine heftige Flätulenz nach dem übermäßigen Chili-Genuss versehentlich zur Evakuierung der Wohnung aufruft..

    Die ebenfalls beworbene Funktion, dass eine LED am Sensor anzeigt, wann es Zeit ist, die Fenster zum lüften zu öffnen ist mehr Nachteil als Vorteil. Wer hat denn ständig den Blick an die Decke gerichtet um zu sehen, ob dieses Schrott-Teil meint, es wäre an der Zeit mal etwas Luft in die Bude zu lassen? Was macht man denn als Berufstätiger, der den ganzen Tag nicht zu Hause ist? Und wie nutzt VONOVIA die Daten im Falle eines Schimmelbefalls?

    Außerdem habe ich bereits seit mehreren Jahren in der ganzen Wohnung Sensoren, die mir sowohl die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit messen. Und diese Daten speichert die Mess-Station lokal auf einer SD-Karte. Denn diese Daten gehen nur mich und sonst Niemanden etwas an. 

    Die Mieterhöhung ist übrigens nicht das einzige, was sich die VONOVIA bezahlen lassen will. Nutzt man die VONOVIA App für die Erfassung der Daten kommen nochmals pro Spionage-Tool monatliche Kosten auf den Mieter zu.

    Doch damit kann sich in Zukunft das Gericht befassen, denn ich bin es mit VONOVIA leid und da ich im Mieterverein bin und eine Rechtsschutzversicherung habe wird VONOVIA den Einbau vor Gericht erzwingen müssen. Also schauen wir mal was passiert..

    Glyphosat erlaubt, aber Paral nicht – oder die Doppelmoral der EU

    Aufreger Nummer zwei im Monatsrückblick Juni 2025 kommt sofort: Als ich Anfang des Monats im Kaufland war, wollte ich eine Dose Insektenvernichtungsmittel kaufen, weil die Wespen auf meinem Balkon fröhlich den Strandkorb annagten um damit irgendwo ein Nest zu bauen..

    Ich suchte und suchte – fand aber irgendwie nur Sprühdosen mit Aufschriften wie „Immobilisiert Insekten“. Hallo! Was bedeutet denn das bitte? Werden die von dem blöden Zeug schläfrig, fallen in einer Insekten-Tiefschlafphase von der Zimmerdecke, und brechen sich bei der Landung das Chitin-Genick? Stellen Sie plötzlich fest, dass Sie von Ihrer Königin zu übermäßiger Arbeit überredet wurden, schauen auf den Stundenzettel und gehen in den Streik für eine ausgewogene Work-Life Balance?

    Ich bin ehrlich: Ich will nicht, dass die ruhen – ich will die verdammten Biester tot sehen! Ich kaufte am Ende dann etwas irritiert eine Dose von Nexa Lotte (nicht aus Überzeugung, sondern mehr aus dem Grund, dass ich mit dem Markennamen eine gewisse Erfahrung im abmurksen von Insektoziden verband) für einen astronomischen Preis von über 10 Euro. ZEHN EURO?! Dafür muss das Gift aber dann auch schon so wirksam sein wie der bereits erwähnte Chilifurz und alles aus der Wohnung im Umkreis von 2 Metern augenblicklich töten und in seine chemischen Bestandteile zersetzen.

    Monatsrückblick Juni 2025 - Insektenvertreibungsmittel statt Insektenvernichtungsmittel(Bild rechts: Insektizide sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Der Wirkstoff ist vergleichbar mit Zucker, den man in Isopropanol aufgelöst hat – also ungefähr so wirkungsvoll wie ein Glas Asbach-Cola. Das Insekt stirbt nicht, ist aber Hackebreit, muss nach mehrmaligem ansprühen einen Alkoholentzug in einer Suchtklink machen und bringt sich bei Erhalt der Rechnung um, weil es nicht krankenversichert war..

    Am wirkungsvollsten ist die Dose noch, wenn man damit das blöde Insekt platt walzt! Dazu sollte es aber möglichst stillhalten – könnte aber auch gut sein, dass es vor lachen über dieses Insektenvernichtungsmittel an einem Lackrampf erstickt.. )

    Zu Hause las ich mir die Beschriftung der Dose mal genauer durch.. Wie soll ich mir das vorstellen? Man soll das „ruhende Insekt“ einsprühen…. Stop, stop, stop: Wenn es ruht? Wer hat denn schon mal ein ruhendes Insekt gesehen? Und wenn man mit der Dose ankommt und es wegfliegt? Was dann? Muss ich es so lange jagen bis es müde ist und sich erschöpft irgendwo niederläßt, damit ich es endlich einsprühen kann?

    Ein Probe-Sprühstoß verhieß zudem nichts gutes und ließ mich an der Wirksamkeit der Wunderwaffe zweifeln: ein feiner Nebel, der nicht weiter als maximal 50 Zentimeter aus dem Sprühventil waberte, von dem aber 90% schon nach knapp 30 Zentimetern vorher zu Boden sackte, war alles, was mir als chemische Keule da angedreht worden war. Damit war die Zimmerdecke schon mal ein sicherer Hafen für jedes Insekt – außer ich würde mit einer Leiter durch die Wohnung traben um das „ruhende Insekt“ mit der Zaubertinktur zu benetzen.


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    Und danach? Ich sprühe die ein und dann werden die augenblicklich bewußtlos und ich kann dann zur finalen Lösung mit dem Telefonbuch oder „Brehms Totes Tierleben“ drauf hauen? Wenn es nach den Tierschützern geht, die dieses Insektenvertreibungsmittel verbrochen haben, soll man das „immobilisierte Insekt“ mit einem Tuch entfernen. Hier ist die Bedienungsanleitung ungenau: Bringe ich es nach draußen und warte, bis es den Kater auskuriert hat und mit Verstärkung wiederkommt um sich zu rächen oder mit seinen fliegenden Kumpels Eimersaufen wie auf Malle zu veranstalten – oder schaue ich mich vorsichtig um ob es Zeugen gibt, bevor ich das Viech mit dem Schlappen zermatsche?

    Leute echt! Dazu mal folgender Text:

    „Ab dem 1. Januar 2025 gilt in Deutschland für bestimmte Biozidprodukte, wie Insektensprays, ein Verbot der Selbstbedienung. Dieses Verbot ist Teil der Biozidrechts-Durchführungsverordnung (ChemBiozidDV) und soll einen bewussteren Umgang mit diesen Produkten fördern. Die Selbstbedienung bei bestimmten Produkten, die unter anderem der Kategorie „tötende Insektizide” (der sogenannten Produktart PT 18) zugeordnet sind, wird dem Kunden damit untersagt und er muss sich nun vorab an geschulte Mitarbeiter in einem Markt wenden. Ziel der Verordnung über Biozidprodukte ist es, die Funktionsweise des Markts für Biozidprodukte in der EU zu verbessern und gleichzeitig ein hohes Schutzniveau für Mensch und Umwelt zu gewährleisten.“

    Ich bin ja durchaus ein Freund von Umweltschutz aber kann mir mal jemand erklären, warum man das bekannte Bienengift Glyphosat auf EU-Ebene durchwinkt – man aber dem Bürger unterstellt, er wäre zu blöd eine Sprühdose mit dem richtigen Ende auf ein Insekt zu richten?

    Gut, ich ziehe die Frage zurück – wenn ich sehe, was für Leute da draußen rumrennen (sogar als Präsident der Vereinigten Staaten), sollten wohl tatsächlich einige vorher an einem 14tägigen Seminar für die bestimmungsgemäße Bedienung einer Sprühdose teilnehmen, fürchte aber, dass einige die Abschlußprüfung trotzdem nicht bestehen.. 

    Das „gute Zeug“ kriegt man also nur noch nach einem aufklärendem Beratungsgespräch – sofern man einen beratenden Mitarbeiter findet, der einen aufklärt. Ich wünschte, das würde man auch mal für Konsumgifte wie Alkohol und Tabakwaren einführen – das wäre ein Spaß.. Aber im Ernst: es sterben ja wohl wesentlich mehr Menschen durch Folgeschäden aus Alkohol- und Tabakkonsum als durch das wegschnüffeln von Insektiziden. Aber vielleicht kommt das ja noch – wäre der EU echt zuzutrauen..

    „Meet5“ eine Kennenlern-Börse für Rollatorschubser..

    Was gab’s denn sonst so an interessanten Inhalt für den Monatsrückblick Juni 2025? Ach ja: ich war eine kurze Zeit auf Meet5 um andere Homo Sapiens kennen zu lernen – brach dieses Experiment aber schnell wieder ab. Andere Menschen? Nee, das ist echt nix für mich! Vor allem, wenn Sie so alt sind wie ich. Ich geb’s zu: ich und soziale Netzwerke – das ist ja ein Thema für sich, das fängt schon damit an, dass ich einfach ständig vergesse, diese doofen # – Dinger zu benutzen um meine Geistesblitze auffindbar zu machen. Wenn ich das machen würde, dann hätte ich sicher mehr Follower als der liebe Buddy, mehr Likes als Richard auf seiner Fotoseite und mehr Kommentare als die Kasia zu ihren tollen Reiseberichten bekommt – aber sowas von!!.

    Dazu hatte ich den Verdacht, dass – wie es in Single-Börsen gang und gäbe ist – die einigermaßen attraktiven Frauen Lockvögel waren, um ein kostenpflichtiges Abo abzuschließen. Es kommt mir jedenfalls ungewöhnlich vor, wenn eine weibliche Person auf jedes kostenpflichtige Event im Umkreis von 100 Kilometern fährt und mich dazu einlädt, sich dort mit Ihr zu treffen.

    Ja, sagt mir eine gewisse negative Grundeinstellung nach – ich nenne es lieber gesunden Menschenverstand, gepaart mit Misstrauen und Lebenserfahrung. Dass man sich auf Konzerten kennenlernt, halte ich für eher unrealistisch. Sich vor einem Museum/Halle/Disco/Swinger-Club zu treffen, 10 bis 20 Minuten bevor der Einlass ist und anhand eines unscharfen Fotos unter hunderten wartenden Fans die Begleitperson zu finden? Wenn die nicht grade ein Schild mit der Aufschrift: „ICH BIN DEINE TRAUMFRAU!“ hochhalten wird das wohl nix. Noch lieber wäre mir ja ein Schild mit der Aufschrift: „ICH BIN REICH! HEIRATE MICH!!“ – aber wir wollen die Kirche mal im Dorf lassen.


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    Und während des Konzertes bei lauter Musik ist ebenfalls keine Unterhaltung und somit kennen lernen möglich weil man dem Gegenüber ins Ohr brüllen müsste, was ich nicht mag und auch anderen Menschen nicht gerne antue..

    Spätestens nach dem Konzert wollen dann alle nur noch schnell nach Hause, weil die am anderen Morgen zur Arbeit müssen oder der Ehemann misstrauisch wird, wenn Frau nicht pünklich um 22:00 Uhr zu Hause ist. Tja, das dazu..

    Und als wichtigster Punkt, der mich da wieder hat verschwinden lassen, war die mangelnde Attraktivität der weiblichen Gesellschaftssuchenden. Ich weiß – wer im Glashaus sitzt.. aber Frauen 60 Plus aufwärts? Da hätte ich das Gefühl ich geh mit meiner Oma spazieren. Und Spieleabende mit Gesellschaftsspielen, deren Namen ich noch nie gehört habe – das ist dann das Ende: danach kommt nur noch der Bingo-Abend im Pfarrheim – und direkt anschließend der Sprung in die kühle Grube…

    Dateneindampfen für den neuen Media-Server..

    Da ich dann doch lieber zu Hause bleibe, als mich mit Frauen (und Männern) im fortgeschrittenem Alter – wohlwollend „im Herbst des Lebens“, tituliert – auf der Straße sehen zu lassen, suchte ich eine Beschäftogung, die mich ablenkte. Die fand ich nachdem ich meinen neuen MEDIA-Server (dafür hatte ich einen eigenen Beitrag geschrieben) in Betrieb genommen hatte: das eindampfen der ganzen .ts-Dateien, die auf meiner NAS waren (und jetzt auch auf den neuen Medienserver kopiert worden waren).

    ts-Dateien sind Container-Dateien für den Transport-Stream von Video und Audio-Dateien – daher die Dateiendung.  Sie sind ziemlich groß, da sie auch (wenn vorhanden) weitere Audio-Kanäle – beispielsweise in anderen Sprachen – enthalten.

    Monatsrückblick Juni 2025 - die Welt ist irre..(Bild rechts: Das Wetter ist draußen so heiß, dass dir die Socken qualmen? Dann bleib zu Hause vor der Klima-Anlage sitzen und such dir eine Beschäftigung, bei der Du nicht ins schwitzen kommst. Deine Video-Dateien schneiden und umwandeln beispielsweise..)

    Ich wandele diese Dateien mittels dem Freeware Programm Shotcut in MP4 Dateien um. Dabei übernehme ich die Auflösung der Ur-Datei – verzichte aber auf jegliche Sprachspur außer der deutschen. Das Ergebnis ist eine .MP4-Datei, die knapp 1/3 kleiner ist (manchmal sogar um 50% kleiner), als die ursprüngliche Datei. Dabei wird auch gleich die Datei korrekt geschnitten – will heißen: Überhang einer vorigen Sendung wird weg geschnitten, ebenso wie Werbung im Film und der Anfang eines anderen Films am Ende.


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    Damit habe ich die reine Video-Datei, die ich mit einem entsprechendem Programm auch auf eine DVD brennen könnte – mach ich natürlich nicht, wäre ja nicht legal.. Ich benutze Blu-rays, da passt viel mehr drauf..

    Bei einem Wetter wie heute: 27° Celsius draußen, bei fast 80 % Luftfeuchtigkeit ist das eine schöne entspannende Tätigkeit, während meine Split-Klimaanlage im Wohnzimmer für angenehme Kühle sorgt.

    Nachbarschaftshilfe: aus Alt wird nicht mehr ganz so alt – Windows 11 auf Uralt-Hardware

    Während meiner Film-Eindampfungsorgie im 10 Minuten-Takt bei gleichzeitiger Verfassung des Monatsrückblick Juni 2025 meldete sich die Frau eines Freundes – sie hatte Probleme mit ihrem Rechner. Nach einem Stromausfall startete das Teil nicht mehr und mit dem schwarzen Bildschirm konnte weder Sie noch andere im Haushalt wohnende Mitmenschen etwas anfangen. Also ein Fall für den Profi. Da der grade nicht da war, klingelte das Telefon bei mir…

    Monatsrückblick Juni 2025 - die Welt ist irre..(Bild rechts: Die meisten Anwender bekommen gleich Kammerflimmern, wenn statt des vertrauten Windows Startsounds ein hässlicher Piepton mit dem „ich brauche deine Hilfe“-Bildschirm kommt und wissen dann nicht was zu tun ist. Spätestens jetzt komme ich auf den Plan..)

    Sie schickte mir auch ein Bild, das mich vermuten ließ, dass der Stromausfall nur indirekt etwas mit dem Problem zu tun hatte.  Die Meldung auf dem Bildschirm „CMOS Date/Time Not Set“ liess mich vermuten, dass die Puffer-Batterie des Mainboards leer war – dieser PC war schon weit über 20 Jahre alt und da kann die auf dem Mainboard normalerweise einigermaßen gut zugänglich angebrachte Batterie auch schon mal den Geist aufgeben.

    Ich packte also mein ifixit-Köfferchen, steckte noch zwei Knopfzellen ein und machte einen Hausbesuch. Das Problem war schnell gelöst – das Big-Tower Gehäuse von Chieftec liess sich ohne Werkzeug öffnen, neue Batterie rein, Rechner gestartet, im BIOS die Systemzeit von 01/01/2004 (ein guter Indikator dafür WIE alt dieses Schätzen war) auf das aktuelle Datum gestellt (dabei auch gleich die Displaysprache auf Deutsch gestellt), und ein Windows 10 Start-Bildschirm erschien. So weit so gut – Rechner lief… ich hätte zusammenpacken sollen und schnell verschwinden. Doch dann kam, was eigentlich immer kommt: „Ja, aber wenn Du schon mal da bist..“

    Der alte PC sollte eigentlich nicht mehr weiter eingesetzt werden, sondern aus Platzgründen sollte ein Laptop den Part übernehmen. Das Laptop, welches den Part übernehmen sollte war ein 4 Jahre altes Medion Convertible, das gar nicht schlecht ist. Das Teil hat nur ein Problem – der Akku bläht sich auf und muss dringend getauscht werden, denn ein defekter Akku ist auch ein Sicherheitsrisiko. Also gab ich ihr als ihren Part der Problemlösung die Aufgabe nach Essen zu fahren (dort hat MEDION die Zentrale) um dort für das Gerät einen Akku zu bekommen – oder das Teil im Internet zu bestellen.

    (Als Tip für Anfänger-Dienstleister: Gib dem Anwender auch eine anspruchsvolle Aufgabe. Wenn er auch was tun muss, hat er weniger Lust, dir immer weitere Aufgaben nach dem Motto: „ach, wo du schon mal hier bist- kannst Du auch…“ aufzubürden. Die Lust immer neue Probleme zur Lösung zu finden, schwindet exponentiell je schwieriger die ihm übertragene Aufgabe ist..)

    Die Daten des alten Rechners mussten aber auch noch gesichert werden, im Windows Explorer gab es eine Festplatte mit Namen „Netzwerk-Platte“ die war aber als normale Festplatte eingebunden, hatte nicht das Icon für eine Platte, welche über das Netzwerk eingebunden ist und war auch in der normalen Festplattenverwaltung unter Windows zu finden. Das war sicher keine Netzwerk-Platte.

    Monatsrückblick Juni 2025 - die Welt ist irre..(Bild links: wenn’s knallt und stinkt ist’s kaputt – alte Elektriker-Regel. So eine Festplatten-Docking-Station gibt dann auch schon mal den Geist auf. Für knapp 30 € gibt es aber schnell Ersatz aus China.. )

    Auf dem Rechner stand aber eine ausgeschaltete Festplattendocking-Station – eventuell war die gemeint? Also mal eingeschaltet – und prompt flog die Sicherung raus! Die Sicherung war schnell wieder reingedrückt – die Docking-Station blieb aber tot. Also mal geschaut, was damit los war. Natürlich war die fest mit allen anderen PC-Kabeln per Kabelbinder verbunden, so dass erst mal der Seitenschneider zum Einsatz kam um sich bis zum Netzteil durchzuwurschteln. Mal kurz dran gerochen – hier war ganz klar was durchgebrannt. Also ab in den Schrott damit und neu bestellen. So eine Docking-Station kostet ja nicht die Welt.

    Das alte Möhrchen auf Windows 11 zu hieven liess ich bleiben. Selbst mein mit Rufus erstellter Installations-Stick und mein Registry-Hack um die Installationshürden von Microsoft elegant zu umgehen scheiterten kläglich. Irgendwann muss man sich mal darüber im klaren werden, dass die Hardware nur noch Schrottwert hat. Da der ja auch nicht weiter eingesetzt werden sollte, wäre es auch eigentlich Zeitverschwendung gewesen.

    Monatsrückblick Juni 2025 - die Welt ist irre..(Bild rechts: ein LENOVO G710 von 2014 ist auch Windows 11 fähig. Die CPU ist zwar nur ein Intel i3 Dualcore und das Möhrchen hat grade mal 4 GB Ram aber es läuft. Wie durch ein Wunder hatte ich aber noch einen passenden Speicherriegel  – sogar mit der gleichen Latenz-Zeit in meiner Krabbelkiste. Jetzt hat das Möhrchen gigantische 8 Gigabyte und rockt aber mal so richtig! Man muss sich natürlich damit abfinden, dass eine Anwendung ein bis zwei Sekunden braucht, bis sie startet – aber sonst?)

    Beim entlangrutschen entlang des Kurzschluss erzeugenden Kabels mussten einige Karton und auch eine Laptop-Tasche weg geräumt werden. Die Laptop-Tasche fühlte sich aber an, als wäre dort ein Laptop drin. Ute wusste da gar nichts von und hatte das Teil noch nie gesehen – also mal kurz aufgemacht. In der Tasche war ein Lenovo G710 Notebook von 2014. Auf dem Notebook war ein Windows 7 installiert, mit dem man nicht mal eine Sekunde ins Internet sollte um sich nicht alle Viren der Internetwelt einzufangen. Aber das wäre doch ein idealer Aspirant für Windows 11, oder nicht?

    Also nahm ich Laptop und Tasche mit zu mir nach Hause und installierte dort ein wunderschönes Windows 11 Pro. Natürlich ohne Microsoft-Konto, sondern als lokaler Benutzer. Die Windows 11 Pro Lizenz bestellte ich im Internet für 7,90 €, bezahlte direkt per Paypal und 5 Minuten später kam die Mail mit dem Key, der sich einwandfrei zum aktivieren benutzen liess. Den Key druckte ich zur Sicherheit aus und klebte den Papierstreifen auf die im Gerät verborgene Seite des Akkus. Man weiß ja nie. Datensicherung ist ja eines der Dinge, die User niemals machen….

    Die 4 Gigayte RAM sind für Windows 11 und ein 64 Bit Betriebssystem aber eindeutig zu unterdimensioniert – also mal geschaut, was noch in meiner Krabbelkiste lag: Na guck, da waren doch noch ein paar alte 4 GB Riegel aus meiner alten NAS, die ich jeweils gegen 16 GB Riegel ausgetauscht hatte. Also mal auf die Latenzzeit des Riegels geschaut: passt. Also rein mit einem von den Dingern – und schon lief das frisch installierte Windows 11 standesgemäß!

    Danach installierte ich noch Shotcut, den VLC Media-Player von Videolan und das Open Office in der aktuellen Version. Damit ist man schon ganz gut von der Microsoft Datensammelwut abgenabelt. Gefällt mir jetzt richtig gut, die Kiste..

    Der Blog wird auch wieder häufiger besucht..

    Während des schreibens des Monatsrückblicks fiel mein Blick auch ab und an auf die Zugriffs-Statistik – und da war ich angenehm überrascht: das warme Wetter sorgte dafür, dass meine Beiträge zum „Craft-Ice“ und der „Zweischlauch-Klimaanlage“ extrem gefragt waren.

    Monatsrückblick Juni 2025 - die Welt ist irre..(Bild rechts: Wow, wer hätte das gedacht: das Keyword „QNAP TVS-473e Test“ ballert immer noch meinen damaligen alten Blogbeitrag an die erste Stelle. Nicht nur das. Die KI nimmt auch meinen Text und erstellt daraus eine Zusammenfassung. Und irgendwie weisss ich jetzt nicht, ob ich das gut oder schlecht finde, denn monetär habe ich da ja mal so gar nichts von. )

    Ebenfalls fiel mir auf, dass meine Blogbeiträge auch von der KI benutzt wurden um Suchanfragen zu beantworten. Ist ja nett – aber wenn man mich dafür entlohnen würde, wenn man sich an meinem geistigen Eigentum vergeht, wäre das ja mal auch nicht schlecht. Gell google?..

    Das war es auch schon mit dem Monatsrückblick Juni 2025 – gab nicht so viel, aber ich hoffe, die paar Punkte fandet ihr interessant. Ich mach dann jetzt mal weiter Urlaub…

    zu *1(Der Berliner Senat hat die in Berlin tätige VONOVIA aus dem Wohnungsbündnis ausgeschlossen, weil sie wiederholt Mieterhöhungen falsch begründet hat Quelle: Tagesspiegel, Haufe.de, )

    Der Autor bedankt sich bei allen alten Menschen, die ihn während seiner Zeit bei Meet 5 angeschrieben haben und wünscht ihnen, dass sie jemanden finden, der ihre Bedürfnisse nach Freizeitbeschäftigung und sozialen Kontakten besser erfüllen kann als er. Ebenso entschuldigt er sich bei allen Wespen, Fliegen, Mücken und anderen Fluginsekten – ebenso wie bei den Ameisen, Bettwanzen und anderen hier nicht genannten Insektenarten und deren Nachfahren für die bedauerlichen Unfälle mit Todesfolge, die während des Tests durch das Insektenvertreibungsmittel und die fehlerhafte Handhabung der Dose geschehen sind.

  • Monatsrückblick September 2024 – die unendliche (Klo) Geschichte geht weiter..

    ..oder: wenn der Gesellenbrief auf dem südeuropäischen Rummelplatz geschossen wurde..

    Hidiho liebe Community! Ich weiß nicht, wie es euch geht, wenn ein Techniker/Mechaniker/Handwerker/Monteur (nennt den Pfuscher, der euch Geld aus der Tasche leiern will, wie ihr wollt..) etwas bei Dir repariert, es als fertig deklariert – und kaum hat der Techniker seine Tasche geschnappt und ist in seinem Firmen-Wagen zum nächsten Opfer handwerklichen Unvermögens geflüchtet, merkt man, dass er schon wieder absoluten Mist fabriziert hat. So geht es mir mit den Klempnern, die bei der VONOVIA beschäftigt sind.

    Monatsrückblick September 2024 - die unendliche (Klo) Geschichte geht weiter..(Bild rechts: mittlerweile wandelt sich meine Klo-Odyssee zur Vorlage eines Videospiels: „Super Mario and the Escape of the Evil Ceramic Demon“ – bald auch für die PS5.. Man muss das Drama, glaube ich als Real Comedy sehen und einfach nur genug sedierende Pillen einwerfen um die ganzen Nichtskönner im Klempner-Outfit nicht mit dem Pömpel aus der Wohnung zu prügeln.. Bild erstellt mit KI – Generierungstext: Super Mario, der mit einem Käscher versucht, eine vor im weg hüpfende, lachende Kloschüssel einzufangen..)

    Ich bin mittlerweile überzeugt, dass von denen keiner – aber wirklich KEINER! – einen Gesellenbrief, und noch weniger einen Meisterbrief hat, bei der abgelieferten Arbeitsleistung! Vielleicht sollte ich mal der Klempner-Innung einen Tip geben oder dem Zoll (und Amnesty International), dass die VONOVIA Handwerkerleistungen in Rechnung stellt, die von im tiefsten Anatolien entführten und in Monteursuniformen gezwängte Ziegenhirten und examinierten Dönerspießdrehern ausgeführt werden müssen..

    VONOVIA und deren Interpretation einer stabil montierten Toilette (aka KLOSCHÜSSEL)

    Tatsächlich hat diese Klo-Geschichte mittlerweile ein Langzeit-Abo hier auf dem Blog. Seit April 2024, als ein Heizkörper leckte – eine Kleinigkeit, sollte man denken – wurde bei mir in der Wohnung bei etlichen Monteurbesuchen alles möglich beschädigt, zerstört, erneuert, wieder zerstört. Ein Ende ist leider immer noch nicht in Sicht, denn was da so an Klempner in meine Wohnung kommt, um Schäden zu beheben, ist jedesmal ein lebendes Beispiel des maroden deutschen Schulsystems, jugendlichen massiven Drogenkonsums und des desaströsen Fachkräftemangels.

    So auch gleich in der ersten Septemberwoche als man die neue Toilette (die eigentlich nicht nötig war, weil die alte IDEAL Standard einwandfrei ihren Dienst verrichtete – man mir „aber was GUTES tun wollte“, und die deshalb austauschte), die man aber beim Einbau Anfang August weder richtig installiert noch korrekt befestigt hatte, nun endlich fixieren sollte, da die „Schüssel“ wackelte wie ein freudig erregter Hundeschwanz beim Anblick eines Lekkerlies, wenn man dort drauf sein Geschäft verrichten wollte, was den entspannten morgendlichen Toilettengang zu einer Trainingseinheit auf dem Schwebebalken mutieren liess. Ufff! Ja, ich weiß.. langer Satz…


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    Dabei sollte dann auch der 40 Jahre alte Dichtring ausgetauscht werden, der eben alles andere als dicht war, aber vom letzten Pfuscher in Vonovia Monteurs-Outfit – aus welchen Gründen auch immer – wieder verbaut wurde, anstatt einen neuen Dichtring zu benutzen. Die Folge war wie zu erwarten: beim geringsten ansteigen des Wasserpegels in der Toilette wurde das Wasser aus dem Fallrohr gedrückt und ergoß sich auf dem Fliesenboden des Badezimmers.

    Das Ergebnis ist bekannt: ich durfte 3 Tage lang in einen Kotbeutel mein Geschäft verrichten, weil die Toilette unbenutzbar war und der dann angerufene Notdienst die so ziemlich stümperhafteste Toiletteninstallation aller Zeiten attestierte.

    Doch jetzt sollte alles anders werden…

    Am 3.9. Vormittags (ich hatte mir den Vormittag freigenommen) sollte nun endlich die finale Lösung erfolgen – ich hatte kein gutes Gefühl..

    Statt einem Klempner kamen derer gleich zwei die Treppe hoch. Ein südländischer Typ, den ich türkischstämmig einordnete (wie bisher alle Klempner von VONOVIA scheinbar einen Migrationshintergrund haben, denn bis auf einen betagten Klempner, der mal mit einem Gesellen – ebenfalls mit Migrationshintergrund – bei mir aufschlug waren alle Klempner offensichtlich aus einem Dönerladen shanghait worden) und ein junger Deutscher (jedenfalls auffallend hellhäutiger) Auszubildender.

    Nur zur Klarstellung: ich habe nichts gegen Ausländer und es soll hier kein fremdenfeindlicher Eindruck beim lesen entstehen. Es soll hier jeder arbeiten können und sich ausleben können. Ich erwarte aber auch, dass er seinen Job ernst nimmt und richtig macht und nicht pfuscht. Das erwarte ich allerdings von jedem – egal ob Deutscher, Ausländer ob Mann oder Frau..

    Eigentlich sollte das eine 5 Minuten Sache sein – das hatte sich wohl auch der federführende der beiden gedacht und sein Auto schon eine gute Stunde vorher unter den Bäumen geparkt um ein ausgiebiges Päuschen zu machen. Klar – kann man machen. Aber dann sollte man sich nicht so dämlich hinstellen, dass der Kunde das Auto mit der bekannten VONOVIA-Lackierung beim Blick aus dem Fenster sofort sieht (dies nur mal so als Life Hack vom Profi mit fast 50 Jahren Berufserfahrung).

    Man brachte sogar tatsächlich eine neue Gummidichtung mit, stülpte die über das Ablaufrohr und presste die in das Fallrohr. Soweit ging das alles fast wie geschmiert. Noch geschmierter wäre es zwar gegangen, wenn man etwas Silikon-Fett benutzt hätte um die störrische Gummidichtung über das Fallrohr zu ziehen – aber was maße ich mir als Amateur an, die Arbeit von Profis zu beurteilen.


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    Dass ich hier wirklich einen Profi und seinen Profi in Ausbildung bei der Arbeit beobachten durfte, zeigte sich beim nächsten und eigentlich finalen Schritt: Die Befestigung der Toilette. Dafür muss einfach nur jeweils eine Schraube mit Dübel links und rechts durch die Befestigungslöcher der Porzellantoilette gesteckt werden, in die entsprechend tiefen Bohrlöcher gepresst, und dann final mit einem Schraubenschlüssel festgezogen werden. Es gibt DIY-Videos die übereinstimmend zeigen, wie einfach das geht. Unter normalen Umständen sollte das sogar ein Nichtprofi schaffen ohne einen Flurschaden anzurichten – aber ich war zu voreilig.

    Der Klempner richtete die Toilette wieder über den Bohrlöchern aus, steckte die Schrauben inklusive der Dübel von oben in die Löcher – erklärte dem Lehrling, dass die Schrauben so montiert werden – holte mit einem Hammer aus – schlug zu – KLIRR!! Und die grade mal 3 Wochen alte Klo-Schüssel war hin, weil der Trottel nicht die Schraube getroffen hatte sondern mit dem Metall-Hammer direkt das zerbrechliche Porzellan zerschmettert hatte.

    Ihr findet den Begriff Trottel zu hart? Wenn ich nicht knapp 20 Sekunden vor dem Supergau dem Profi als Tipp geraten hätte ein Holzstück als Puffer bei so fragilem Material zu benutzen – ihm das sogar in die Hand drücken wollte – , er das aber mit den Worten, „mir ist noch nie was kaputt gegangen“ vehement ablehnte,  dann vielleicht – aber So? Der Begriff Trottel ist noch geschmeichelt..

    Mister-„mir ist noch nie was kaputt gegangen“ schaute erst mal leicht irritiert, schickte dann aber den Azubi mit dem Auto los um eine neue Toilette zu besorgen. Der brauchte trotz Firmenwagen für die 2 Kilometer lange Strecke zum Großhändler um die Ecke hin und zurück eine Dreiviertelstunde – eine Zeitspanne, die man beispielsweise gut hätte nutzen können um den Stellplatz der Toilette zu inspizieren und Erhebungen wie Mörtelverklumpungen, Silikonreste oder Bohrstaub von vorigen Befestigungsfehlversuchen zu entfernen. Doch derlei arbeiten, die den sauberen Sitz einer neuen Toilette gewährleisten könnten, scheinen im Workflow eines Klempners (jedenfalls bei diesem Individuum) nicht vorzukommen. Aber wie gesagt – ich bin nur Amateur und habe von proaktiver Arbeitsvorbereitung im Sanitärbereich keine Ahnung..

    Monatsrückblick September 2024 - die unendliche (Klo) Geschichte geht weiter..(Bild links: auch wenn sich einige Monteure aufgrund ihres Outfits für echte Klempner vom Schlag eines Super Mario fühlen – die Wahrheit sieht leider anders aus. Die Handwerkersituation bei VONOVIA zeigt das ganze Ausmaß des Versagens des deutschen Schulsystems und die katastrophalen Auswirkungen auf den Fachkräftemarkt.. Bild erstellt mit KI – Generierungstext: „Super Mario der versucht eine Kloschüssel auf dem Boden zu verschrauben“.)

    Die Wartezeit nutzte der Monteur lieber mit telefonieren und rief die nächsten Kunden (oder besser wohl Opfer) an um denen mitzuteilen, dass es etwas später wird. Ein zugegebenermaßen netter Zug – ich fragte mich aber im stillen, warum er mich nicht auch im Vorfeld telefonisch darüber informiert hat, dass „es später wird“, aber wie gesagt: er ist der Profi, da misch ich mich doch nicht in seine Terminplanung ein..

    Er baute aber wenigstens schon mal die zerstörte Kloschüssel aus und kippte mir das noch vorhandene Restwasser aus der Toilette mit den Worten „das ist klares sauberes Wasser, da müssen Sie sich keine Gedanken machen“ in meine Badewanne.

    Monatsrückblick September 2024 - die unendliche (Klo) Geschichte geht weiter..(Bild rechts: Wehe wenn der Klempner kommt! Da kann Dir auch schon mal die Freude auf das relaxierende Wannenbad in Sekunden zerstört werden. Spätestens wenn der Klempner mit Schwung den Inhalt des Klos in die Wanne kippt… Bild erstellt mit KI – Generierungstext: „ein Badezimmer in dem die Badewanne mit gelbem Absperrband auf dem „BIO-HAZARD“ steht abgesperrt ist“.)

    Ich stand im Türrahmen, schaute mit offenem Mund auf die Dinge die da passierten und überlegte, ob ich den Seuchenschutz der Feuerwehr anrufen sollte, damit der die Badewanne zum kontaminierten Gebiet erklären könnte und das Gebiet mit gelbem „BIO-HAZARD“-Tape absperren würde.

    Die Lust mein repariertes Bad nach Feierabend mit einem erbaulichem Wannenbad zu feiern, tendierte im selben Momen gen Null. Meine Definition von „sauberem, klaren Wasser“ schließt jedenfalls ein wasserenthaltendes Porzellangefäß, durch welches Fäkalien transportiert werden, nämlich eigentlich aus einer undefinierten Furcht vor Koli-Bakterien aus.

    Dass bei der Olympiade in Paris die Freischwimmer in der Seine geschwommen sind und etliche die Flitzkacke bekommen haben, weil Sie ähnlich der Verdauung förderliches Wasser konsumierten, wäre eine zu große geistige Transferleistung gewesen. Ich bekam langsam Zweifel ob die Kernkompetenz dieses Mannes wirklich die Klempnerei ist, oder er nur eine auf den Fluren der Arbeitsagentur schnell gecastete Notfall-Vertretung für einen richtigen Handwerker – sagte mir aber immer wieder zur Beruhigung gebetsmühlenartig: „dieser Mann ist ein absoluter Profi auf seinem Gebiet… dieser Mann ist ein absoluter Profi auf seinem Gebiet… dieser Mann ist ein absolut…“.

    Vielleicht stelle ich mich ja auch nur an, denn wie wir bestimmt alle wissen, trinken Hunde ja auch gerne aus der Toilette und rennen danach nicht verrückt im Kreis um den eigenen Schwanz zu jagen (jedenfalls nicht alle) – und der Rat von vermeintlichen „Experten“ in einschlägiger Lektüre, das hintere Loch direkt mit einem Müllsack zu verstopfen und zu versiegeln, weil die Toilette mit Fäkalbakterien kontaminiert ist und als Sondermüll auf den Wertstoffhof gehört, ist sicher nur Panikmache kleingeistiger Verschwörungstheoretiker mit instabilem Immunsystem.

    Ich unwissender Amateur hätte vermutlich fälschlicherweise den im Bad stehenden Eimer genommen, den ich vorsorglich dort hin gestellt hatte, um den Inhalt der Toilette aufzufangen und nach dem Einbau in die neue Toilette zu kippen – aber hatte ich es erwähnt? Ich bin nur ein dummer Amateur..


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    Dummerweise war die neue Toilette ein anderes Modell von der billigsten Sorte – der Platikstutzen am Ende der Keramik war zu lang und musste gekürzt werden. Natürlich war in seiner Werkzeugtasche keine Säge – also mussten er und sein Pfuscher in Ausbildung zum Werkstattwagen runterlaufen um das Plastikrohr dort zu kürzen.

    Monatsrückblick September 2024 - die unendliche (Klo) Geschichte geht weiter..(Bild rechts: Eine Skizze des handwerklichen Versagens zur Veranschaulichung! So blöd muss man auch erst mal sein – gleich 4 ausgesuchte Fachkräfte vom VONOVIA Trupp in Sachen Abriss und Zerstörung  haben nicht bemerkt, dass das Bohrloch nicht tief genug gesetzt ist und die Schraube die Toilette deshalb gar nicht fixieren kann, da noch mindestens ein halber Zentimeter Luft zwischen der Keramik und dem Schraubenkopf ist. Da nutzt leider beim befestigen auch stundenlanges dummes draufrumhämmern nix – außer man hofft, der klügere wird wohl irgendwann nachgeben – was in diesem Fall dann wohl der stabile Betonboden sein würde.)

    Danach entgratete er wirklich wie ein richtiger Handwerker das Rohr – eine der wenigen Tätigkeiten, die mich vermuten liessen, dass er tatsächlich widerwillig 2 bis 3 mal die Berufsschule besucht hatte und nicht dauerschwänzend in einer Shisha-Bar seine Ausbildung zu Ende gebracht hat, bevor er erneut versuchte, die neue Kloschüssel fest zu schrauben. Dies gelang diesmal scheinbar sogar ohne die weitere Exekution unschuldigen Porzellans – mit den Worten „jetzt viel Freude mit ihrer fest montierten Toilette“ – hielt er mir lächelnd das Tablet mit dem Auftrag unter die Nase auf dem ich – im Glauben die Arbeit wäre erfolgreich ausgeführt worden – blauäugig unterschrieb. Und mit der Geschwindigkeit eines startenden Kampfjets stürmten er und sein Gehilfe die Treppe herunter und flüchteten in den Firmenwagen, bevor man die Arbeit kontrollieren konnte.

    Das tat ich ungefähr 10 Sekunden, nachdem die beiden die Wohnungstür hinter sich geschlossen hatten und die Flurtreppe herunter rasten um bloss schnell aus dem Bereich einer weitreichenden Waffe zu entkommen. Ein kurzer Griff an die Kloschüssel und ich merkte sofort: hier ist aber mal so gar nichts fest! Die Toilette wackelte sogar schlimmer als zuvor!

    Dass diese Schraube gar nicht fest sein konnte, war auch logisch – das Bohrloch war nicht tief genug gebohrt um die komplette Länge der Schraube aufzunehmen. Wenn man die Schraube einfach mal testweise ohne Dübel in das Bohrloch steckte um die Länge zu prüfen, stieß die Spitze der Schraube unten auf das Ende des Lochs, stand aber oben noch so knapp 5 Millimeter in der Luft über das Ende des Befestigungsockels der Kloschüssel hinaus. Klar – die beiden neuen Toiletten hatten einen anderen Sockel, der etwas flacher war. Das ist aber etwas, das sollte jeder gewiefte Handwerker automatisch bemerken und testen. Einen Dübel setzen ist ja nun echt keine Raketenwissenschaft..

    Dass die von der alten Toilette abgebaute Klobrille nicht zur neuen passte, merkte ich dann beim ersten Toilettengang – ich holte mir schöne Druckstellen an den Hinterläufen weil der Toilettensitz die Keramik nicht 100%ig abdeckte. Aber von langen Klositzungen kriegt man ja auch Krampfadern, Hämorrhoiden und was sonst noch alles – und man soll da ja auch nicht stundenlang YouTube Videos schauen. Soll sogar Leute geben, die konnten irgendwann nicht mehr aufstehen, weil die Beine abgestorben waren. Von daher war das ja sogar noch eine Art gesundheitlicher Protektion für die ich dankbar sein müsste..

    Also jetzt aber mal im Ernst! Ich meine, das muss man auch erst mal schaffen – bei zwei Dingen, die man als Nacharbeit machen soll, nicht nur neunmal buchstäblich völlig zu „verkacken“, sondern darüber hinaus auch noch die Toilette gegen ein minderwertigeres Modell auszutauschen bei dem zudem der Toilettensitz nicht passt.  

    Der einzige Lichtblick der ansonsten katastrophalen Arbeitsleistung war, dass niemand verletzt wurde (den bedauerlichen Unfalltod der unschuldigen Kloschüssel mal ausgenommen). Ich glaube aber, das war eher pures Glück.. Ich rekapituliere mal:

    • 3 Wochen alte Toilette zerstört
    • neues Billigst-WC ist anderes Modell an dem die Klobrille nicht passt
    • kontaminiertes Wasser in die Badewanne gekippt
    • Stellplatz der alten Toilette nicht gesäubert
    • kein Montageband zur Dämpfung verwendet
    • zu kurzes Bohrloch nicht bemerkt
    • neue Toilette nicht richtig verschraubt
    • keine Silikonnaht zur Abdichtung gesetzt
    • Fallrohr-Ummantelung nicht wieder angebracht

    Mehr muss ich glaube ich nicht sagen, oder? Wäre das eine Aufgabe in der Gesellenprüfung gewesen – die Prüfer hätten ihn zeitlebens aus der Klempner-Innung ausgeschlossen. Mein Tip: zieht bloss nicht in eine Mietwohnung von VONOVIA. Und falls ihr doch müsst und es einen technischen Defekt gibt – macht lieber alles selber. Selbst wenn ihr eine Küchenmaschine nicht von einem Akkuschrauber unterscheiden könnt und ihr nicht wisst ob eine Schraube links oder rechts rum festgedreht werden muss: EUER ARBEITSERGEBNIS WIRD BESSER SEIN, ICH SCHWÖRE ES!! 

    Ach ja… einen neuen Termin zum erneuten Versuch das verdammte Klo endlich zu befestigen habe ich auch: schon am 23.10. dieses Jahres. Ich bin gespannt ob es diesmal einer der Sanitär-Profis merkt, dass das Bohrloch zu kurz ist. Ich werde jedenfalls nichts sagen um mir nicht den Spaß zu verderben – das Ergebnis gibt es dann im nächsten Monatsrückblick..

    mein Stromversorger schenkt mir Geld..

    schön war indes, dass mein Stromanbieter e.on meine Jahresabrechnung fertig gestellt hat und dabei als Ergebnis ein schönes Stück Geld durch zu hohe Abschläge nun wieder auf mein Konto zurück fliesst. Genau 699,99 € gab es zurück.

    Monatsrückblick September 2024 - die unendliche (Klo) Geschichte geht weiter..(Bild links: Auch wenn man nicht Besitzer der SAMSUNG Watch 7 Ultra ist – die Zifferblätter (aka Watchfaces) kann man mit einigen Verrenkungen auf anderen und älteren Modellen zum laufen bekommen. Hier ein Screenshot von meiner watch5 Pro aus der „Wearable App“ mit den zum Teil exklusiv für die Ultra vorenthaltenen Zifferblättern. Einen Makel hat das: Das „UltraPro“ Zifferblatt hat normalerweise einen Echtzeitkompass am Außenrand der Lünette. Der ist bei meiner 5 Pro nicht sichtbar, bzw. nicht aktiv. Dass der Kompass grundsätzlich funktioniert sieht man beim Ultra-Info-Board. Dort ist der Kompass in der Mitte der drei kleinen runden Anzeigen und funktioniert auch entsprechend.)

    Ein nettes Sümmchen – und die monatlichen Abschläge sind natürlich auch nun dementsprechend niedriger. Hmmm, Geld auf meinem Konto? Dass muss doch weg! Was kauf ich denn – was kauf ich denn: die SAMSUNG Ultra Watch vielleicht? Neeeein – habe ich doch schon geschrieben: das Teil lacht mich mal so gar nicht an….

    Aber die Zifferblätter der Uhr habe ich auf meiner SAMSUNG watch5 Pro installiert – war ein ziemliches gegurke mit versetzen der Uhr in den Entwicklermodus, Kommandozeilenbefehlen und allen diesen Dingen, die ich hasse, wenn es keine grafische Oberfläche mit Mausbedienung gibt. Werde ich vielleicht im Bereich Technik noch was zu schreiben. Wenn’s jemanden interessiert – Hand hoch..

    Mehr Gehalt dank Rente..

    Eine angenehme finanzielle Überraschung war auch die letzte Gehaltsüberweisung, die um knapp 150 € höher ausfiel, als den Monat davor. Jetzt nehm ich gerne Geld – bin aber misstrauisch, wenn es ohne vorherige Warnung kommt. Also mal geschaut, was sich da verändert hat – das ist bei unseren meterlangen Gehaltsstreifen ein langwieriges Unterfangen, brachte aber irgendwann Erfolg. Der Posten AL-AN-Anteil fehlte. Also mal kurz überlegt, was das sein könnte und warum der nun nicht mehr abgezogen wird. Dann dämmerte es mir: dieser Posten ist der Arbeitnehmer-Anteil der gesetzlichen Arbeitslosigkeitsversicherung. Die brauche ich nun nicht mehr zahlen, denn ich bekomme ja keine Leistungen mehr von der Agentur für Arbeit. Wenn mein Vertrag gekündigt wird, oder nicht nochmals verlängert, dann gehe ich automatisch in Rente und beziehe dann Geld von der Rentenversicherung.

    Schade eigentlich – noch mal 2 Jahre Arbeitslosengeld beziehen, entspannt zu Hause sitzen und alle 2 Monate mal zum Amt pilgern und versuchen traurig drein zu blicken, wenn man keinen Job für mich hat, das wäre schon lustig..

    Eier, Eier, Eier…

    Nicht nur mit viel Kohle, sondern auch mit vielen Eiern, wurde ich Mitte des Monats netterweise zusätzlich beschenkt. Ich hatte einen Monatseinkauf bei PicNic geordert und als mir der Fahrer Abends die Ware brachte, war alleine eine der zahlreichen Tüten voll mit 6er Packungen Eiern.

    Monatsrückblick September 2024 - die unendliche (Klo) Geschichte geht weiter..(Bild links: Eier satt könnte man sagen, nachdem PicNic mich versehentlich für das restliche Jahr mit Eiern eingedeckt hat. Vermutlich hat der Kommissionierer nicht bemerkt, dass die 6er Doppelpackungen getrennt werden müssen und nicht als 12er Einheit verschickt werden. Naja, gekocht halten sie sich ja noch etwas. Bild erstellt mit KI – Generierungstext: „ein Side bei Side Kühlschrank bei dem die Türen aufgehen und lauter Eier herausfallen Photorealistisch“)

    Dass da die doppelte Anzahl an Packungen geliefert worden war, merkte ich aber erst beim auspacken und verstauen in meinem Kühlschrank. Ich hatte zwar 3 Packungen mit Eiern in Größe XL bestellt, weil die nicht immer vorrätig sind und sich die im Kühlschrank wochenlang halten – aber statt drei Packungen waren es sechs. 6 mal 6 Eier sind aber mal eben 36 Stück. Ganz so viele Eier esse ich dann doch nicht…

    Über whatsapp nahm ich Kontakt auf und machte auf die zuviel gelieferten Lebensmittel aufmerksam, mit der Bitte mir die nachträglich in Rechnung zu stellen. Und auch, damit der Kommissionierer schnell darüber informiert wird, dass zwei zusammenhängenden 6er Kartons in der Mitte geteilt werden müssen – bevor ein größerer finanzieller Schaden entsteht.


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    PicNic zeigte sich aber sehr kulant. Sie antworteten mir, dass der Fehler ja bei ihnen liegen würde und ich die Eier ‚free of charge‘ behalten könnte. Ist ja auch nett, wenn man mal was geschenkt bekommt, wenn man ehrlich ist – normalerweise ist man da eher der Dumme..

    Und ich habe gleich mal die Eier aus drei der Packungen in meiner Monsieur Cuisine zu gekochten 7 Minuten Eiern verarbeitet. Wer die Maschine nicht hat – es gibt einen Beitrag wie man perfekte sieben Minuten Eier herstellt (und auch, dass sich einige hartnäckig haltende Mythen völliger Quatsch sind).

    Wer billig kauft, kauft doppelt..

    Wie gewonnen, so zerronnen – was ich an den Eiern gespart habe wurde an anderer Stelle ausgegeben. Glücklicherweise waren es nur 25,00 € – die habe ich für einen neuen Filterdeckel meines Vorwerk VK7 Staubsaugers (Test hier) ausgegeben.

    Monatsrückblick September 2024 - die unendliche (Klo) Geschichte geht weiter..(Bild rechts: Ist ja direkt günstig – der Filterdeckel des VK7 Akkusaugers von VORWERK ist mit 25,00 € als Ersatzteil ja gradezu ein Schnäppchen. Da schon alles an Anbauteilen (Gummidichtung, Akkuverriegelung, Fanghaken) vormontiert ist, braucht das Teil nur noch eingesetzt werden und ist betriebsbereit. )

    Der wurde leider durch billige Filtertüten, die ich bei Amazon gekauft hatte, um nicht die teuren Original Premium Filtertüten von Vorwerk kaufen zu müssen, geschrottet.

    Die „100% Passgenauigkeit“ war bei dem Chinaschrott auf TEMU-Niveau und beim Versuch den Deckel zuzuklappen brach die vordere Plastiklippe ab, da die Papp-Befestigung des Beutels am Saugstutzen eben alles andere als Passgenau war und die Presspassung beim schließen der Klappe die filigrane Kante zerdrückt hatte. 

    Der Austausch des Teils war in nicht mal einer Minute erledigt – einfach nur den Akku einschieben (den wechselt man wenn er leer ist eh ständig) und dann unten einhaken, einklappen und Riegel runterdrücken. Schon verrichtet der VK7 wieder seinen Dienst – von jetzt an mit den Original VORWERK Premium Filterbeuteln für 19,90 für 6 Stück. Ja, die Dinger sind winzig und kackteuer aber dafür macht der Staubsauger nicht so einen Radau als würde er gleich zum Mars durchstarten wollen, wie bei den Billigschrottteilen aus der TEMU-Ecke…

    Das war’s auch schon wieder. Der September ist um – die Tage werden kürzer und kälter und die Klimaanlage kann ich wohl auch nächste Woche langsam abbauen..

    Und bei euch so?

    Der Autor beschwört, dass die im ersten Teil des Monatsrückblicks beschriebene katastrophale Handwerkerleistung genauso stattgefunden hat. Es wurde nichts hinzugedichtet aber auch nichts weggelassen – auch wenn dies zufällig anwesende richtige Klempner lesen sollten und es nicht glauben wollen. 

    Die Videospiel-Idee hat er sich mittlerweile patentieren lassen und wird das Spiel allen in Zukunft bei ihm auftauchenden Klempnern, die ähnlich katastrophale Arbeit abliefern, dringend als Lehrobjekt ans Herz legen – also vermutlich allen..

  • Monatsrückblick November 2023: ..“und siehe das Ende ist nahe“..

    Aussicht auf Dezember – der Jahreswechsel kommt. Zumindest DAS ist sicher!

    Hidiho liebe Community! Das Jahr bereitet sich auf den Endspurt vor – ich eigentlich auch. Der November ist um und im Dezember passiert erfahrungsgemäß in der Firma nicht mehr viel – die meisten Anwender sind dann auch zu Hause im Home Office, haben Gleitzeit genommen oder Urlaub. Deshalb habe ich zwischen Weihnachten und Neujahr ebenfalls Urlaub genommen. Eine neuerliche Reise ist aber diesmal nicht geplant. Den Urlaub verbringe ich einfach nur relaxt zu Hause.

    Apropos Weihnachtsmärkte: mein Veranstaltungskalender wurde wieder gefüllt..

    Heiligabend werde ich aber wohl nach etlichen Jahren Enthaltsamkeit mal wieder in Dortmund auf dem Gänsemarkt aufschlagen. Schade, dass es die Mayday Party an Silvester in der Westfalenhalle nicht mehr gibt – ich würde glatt dort hingehen wollen… Uffta.. Uffta.. Uffta..

    Mein obiger Kalendereintrag dazu ist sein Jahren eine feste Größe bei google (Suchbegriff „Heiligabend Dortmund“ o.ä.). Und auch jetzt mehren sich zur kommenden Weihnachtszeit die Aufrufe dieses Termins in meiner Matomo-Statistik. Da der Kalender in den letzten Monaten nicht von mir gepflegt worden ist, war die Monatsübersicht leider sehr beschaulich. Ich habe in den letzten Wochen ausgesuchte Termine, die im Ruhrpott aktuell und im Dezember stattfinden dort nachgetragen, damit die Seite wieder up to Date ist..

    Doch sprechen wir nicht über nächsten Monat – der Monatsrückblick auf Dezember und der sicherlich zynische Jahresrückblick auf 2023 kommt sicherlich im Laufe des Januar. Jetzt geht es ja erst mal um den kalten und usseligen November.. Buahh..wenn ich an das Wetter denk, dann schüttelt’s mich..

    Laufmäßig ging wettermäßig den Monat ja nicht viel – wenn das Wetter Vormittags noch einigermaßen sonnig war, konnte man sicher sein, dass es, wenn ich Feierabend mache, anfängt zu plästern, wie das bei uns im Pott so schön heißt..

    Am 22. November konnten mein Kumpel und ich uns erstmalig den Monat zum wöchentlichen Lauftreff verabreden. Die ganzen Wochen vorher war das Wetter so daneben, dass es keinen Sinn machte 2-3 Stunden durch Dortmund zu latschen, weil man ganz sicher in durchnässten Klamotten zu Hause ankommen würde..

    VONOVIA als Vermieter? Keine Empfehlung! Aber absolut gar keine!!

    Kommt man mit durchnässten Klamotten nach Hause, dann ist es schön, wenn einen eine mollig warme Wohnung erwartet. Mein Vermieter VONOVIA (den ich persönlich für eine staatlich legitimierte Verbrecherorganisation halte) sieht das offenbar anders: seit Beginn der kalten Jahreszeit mit einstelligen und zum Teil niedrigen zweistelligen Temperaturen funktioniert die Heizung bei mir nicht.

    Monatsrückblick November 2023: .."und siehe das Ende ist nahe"..(Bild rechts: so ungefähr muss es in einer Wohnung in unserem Mehrfamilien-Haus  aus dem Heizkörper suppen, bei der Häufigkeit wie hier immer wieder Wasser nachgefüllt werden muss. Bei den etlichen Litern, die aus dem System diffundieren muss doch irgend einer der Mieter einen feuchten Boden oder eine feuchte Decke haben. Ich vermute fast schon, dass die Chinesen von nebenan das warme Wasser aus der Heizung abzapfen, um damit ihren Tee aufzubrühen..

    Bild Dall-e KI – Generierungstext: „Eine Heizung in einer Wohnung aus der Wasser auf den Fußboden läuft“)

    Seit 6 Wochen immer das gleiche Spiel: die Heizkörper werden nur bis kurz hinter dem Thermostat warm – wenn überhaupt. Die Heizung gluckert und gluckst und hört sich an, wie mein Magen, wenn ich Lactoseprodukte gefressen habe. Ein untrügliches Zeichen dafür, dass das Wärmeenergie tragende Element Wasser in einer Art Massenflucht die heimischen Heizungsrohre und Heizkörper verlassen hat.

    Wenn man versucht die Heizung zu entlüften (ich bin leider ganz oben am weitesten von der Heizung entfernt, weshalb ich immer derjenige bin, der als erster vom Wärmelieferungsdefizit betroffen ist – und dann auch noch die Heizung entlüften muss), kommt erst mal viel Luft und irgendwann ist der Druck komplett aus dem System raus und das einzige, was in den Heizungsrohren noch transportiert wird ist kalte Luft – eine Bude, die einen mit Kühlschranktemperaturen nach einem ausdauerndem Walk erwartet? Da hat man was, worauf man sich bei einstelligen Temperaturgraden da draußen doch freuen kann..


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    Unter einer Reparatur stellt man sich bei der VONOVIA vor, dass einfach nur Wasser nachgefüllt wird – aber nicht die Ursache des Wasserverlusts gesucht wird. Nach 3 – 4 Tagen ist das Wasser dann wieder komplett versuppt – und meine Butze kalt.

    Monatsrückblick November 2023: .."und siehe das Ende ist nahe"..(Bild links: dank VONOVIA sieht mein Home-Office Outfit so sexy aus – Fleece-Jogger, Kapuzen-Hoodie, dicke Wollsocken und Pantoffel Marke „Wintersturm“. )

    Reparaturaufträge über die dafür vorhandene App zu machen, klappen nicht (beziehungsweise werden gemeldete Störungen von der App mit der Meldung „wir kümmern uns“ bestätigt, aber die Meldung kommt in 4 von 5 Fällen nicht bei VONOVIA an), also muss ich erst mal dort anrufen, Warteschleifenprozedur ertragen, Störung melden – und wenn ich Glück habe kommt einen Tag später jemand mit einem Schlüssel für den Heizungskeller, der Wasser nachfüllt.

    Ich bin dann wieder der gelackmeierte (Pottsprache für „der Angeschissene“), weil die Heizung die am weitesten entfernt vom Heizkessel ist, entlüftet werden muss, wenn die leer gelaufen ist und das bin ja wie bereits geschrieben ich…

    Mittlerweile habe ich selber einen Entlüftungsschlüssel und lasse auch keinen der Monteure mehr in meine Bude. Ich habe echt keine Lust jede Woche irgend einen anderen Fremden komplett durch meine Wohnung stiefeln zu lassen und durch die ganze Wohnung hinterher zu wischen, wenn die mit verdreckten Schuhen aus dem Keller die Bude vollsauen. Da kann ich mir ja gleich eine Drehtür als Eingangstür einbauen.

    Das heißt leider auch, dass ich am Tag wenn der Techniker kommt, nicht weg kann, denn wenn die Heizkörper entlüftet sind (was schon so eine halbe Stunde dauert, denn die ganze Luft – und das sind etliche Liter – muss erst mal wieder raus und das Wasser rein)  muss der Ausgleichsbehälter direkt wieder nachgefüllt werden, damit das  System nicht gleich wieder Luft durch die Rohre drückt.

    Nachdem ich mir das jetzt lange genug angeschaut habe (im letzten Jahr war es in der kalten Jahreszeit genauso, aber man hat später während der warmen Jahreszeit nicht eine Sekunde daran gedacht, die marode Heizung zu reparieren, weshalb ich quasi  noch im Reparatur-Status des letzten Jahres vor mich hin eier…), habe ich die Nummer nun dem Mieterschutzbund übergeben. Soll ein Anwalt sich drum kümmern. Ich glaube, die VONOVIA lernt nur durch Schmerz, und durch miese 1-Sterne-Bewertungen auf den dafür üblichen Bewertungsportalen..

    Dr. Nerd fängt an zu sparen – Stromkosten? Check!

    Monatsrückblick November 2023: .."und siehe das Ende ist nahe"..(Bild links: Mit solchen Stromverbrauchsmessern kann man mal schnell checken, wo die versteckten Verbraucher im Haushalt liegen. Das Resultat überrascht manchmal.)

    Aufgrund der letzten hohen Stromrechnung habe ich mir jetzt mal meine Stromkosten und mein Verbrauchsverhalten etwas intensiver vorgenommen.

    Für eine detaillierte Messung kaufte ich bei AMAZON ein 4er-Pack Stromverbrauchsmesser für knapp 50,00 €. Das abgebildete Produkt soll aber keine Kaufempfehlung sein, sondern dient nur zur Info. Es gibt diese Dinger baugleich von etlichen Firmen zu mehr ober weniger gleichen Preisen.

    Die steckt man einfach zwischen Verlängerungskabel und Steckdose, wenn man etwas großflächiger seinen Verbrauch prüfen will – oder direkt vor das entsprechende Gerät. Die von mir erworbenen Prüfstecker haben eine App, die ziemlich gut ist. Man kann Räume definieren, die Steckdosen per App ein-und ausschalten. Damit wird dann auch die Verbindung des Verlängerungskabels oder des entsprechenden Gerätes zum Hausnetz gekappt. Praktisch ist zudem dass man in der App den Preis pro Kilowattstunde eintippen kann.

    Wie genau diese Geräte sind, kann ich natürlich nicht beurteilen. Ich denke aber, dass Sie einen ganz guten Überblick über den Energieverbrauch der heimischen Verbraucher verschaffen. der Autor

     

    Damit sieht man fast auf den Cent genau, was da sich da so an Energie durch die Stromleitung verflüchtigt. Das ist ganz schön erstaunlich, wenn man sieht, welche Verbraucher die echten Stromvernichter sind.

    Monatsrückblick November 2023: .."und siehe das Ende ist nahe"..(Bild rechts: Meinen Side-by-Side hatte ich eigentlich als einen der Hauptverbraucher in Verdacht.  Doch weit gefehlt. Über den Tag gerechnet verbraucht er nicht mehr als meine Fritz!Box 7590, die ebenfalls mit ca. 30 bis 40 Watt Verbrauch pro Stunde, den ganzen Tag am Stromnetz hängt)

    Ich hatte meinen schicken aber teuren Side-by-Side-Kühlschrank von LG eigentlich auf der Liste der Verdächtigen – doch der war erstaunlich genügsam, was den Stroverbrauch angeht. Wenn er die Temperatur im Inneren erreicht hat, dann schwankt der Verbrauch zwischen 5 und 8 Watt. Das ist für das Monstrum ein beachtlich niedriger Wert. Nur wenn er den Innenraum herunterkühlt, dann werden zwischen 60 und 80 Watt durch die Leitung gezogen.

    Damit ist er ungefähr gleichauf mit meinem DSL Router – der Fritz!Box 7590. Beide Geräte müssen den Tag über laufen, denn das Festnetz-Telefon läuft darüber – kein Router? Auch kein Telefon. Das testweise nächtliche abschalten des WLAN machte mehr Probleme als es finanziell einsparte.

    Mein SIEMENS EQ.9 Kaffeevollautomat (Testbericht) ballert beim Kaffee brühen zwar auch 1.800 Watt durch das heimische Stromnetz – doch nur während des Brühvorgangs. Nach der automatischen Abschaltung nach von mir eingestellten 10 Minuten ist der Vollautomat quasi Stromtechnisch tot. Bis dahin hält er den Thermoblock noch mit einigen Watt auf Temperatur.

    Der 55 Zoll LG Fenseher wiederum ist kein Kostverächter erneuerbarer Energien. 140 Watt führt sich das gute Stück pro Stunde dauerhaft zu Gemüte. Glücklicherweise ist das TV-Programm mittlerweile so schlecht, dass der Verdummungs-Verstärker kaum noch in Betrieb ist. Schalte ich den Pioneer Dolby Sourround-Receiver  VSX 924 (Test hier) dazu, dann kommen zusätzlich mindestens 40 Watt dazu – abhängig von der Lautstärke. Meistens nutze ich aber den Pioneer Verstärker nur als Tuner oder zur Soundausgabe für Blu-Ray und Co.

    Dauerhaft eingesteckt mit jeweils einem eigenem Netzteil ist sowohl eines meiner drei mobilen Fritz!Fone und das große SNOM D385 Festnetz-Telefon. Diese knapp 2 Watt, die dauerhaft etwas zur Erwärmung des Wohnzimmers beitragen, hake ich mal als vernachlässigbar ab.


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    Die im Lowboard versteckte NAS, sowie ein zweites Notebook in einer Dockingstation, das ebenfalls über HDMI am Fernseher hängt und an dem als Backup-Medium eine Buffalo Quadstore hängt, haben sowohl Energie – wie auch Nutzungsmäßig ebenfall kaum noch Bewandnis, da Sie fast kontinuirlich ausgeschaltet sind und der Standby-Verbrauch auf das Jahr gerechnet mit knapp 3,00 € pro Gerät minimal  ist.

    Das Wohnzimmer hatte also eine nicht erwartete positive Energie-Vernichtungs-Überraschung für mich – mein Büro dafür aber eine negative mit der ich nicht gerechnet hätte. Doch kommen wir erst mal zur Küche..

    Die Küche: ein Rudel hungriger Energie-Vernichter..

    In der Küche sind erfahrungsgemäß die Geräte, die für hohen Energieverbrauch verantwortlich sind. Back-Arien im Elektro-Backofen lassen den Zähler des Stromzählers jauchzend rotieren, denn die Weihnachtsfeier des Energieversorgers muss ja irgendwie auch gesponsort werden, häufiger Gebrauch der Spülmaschine lässt sich der Energieversorger auch fürstlich bezahlen und Küchenmaschinen sind ja meistens auch jenseits der Millewatt-Grenze.

    Das einstöpseln eines der vier Stromverschwender-Aufspürstecker zeigte die Richtigkeit meiner amateurhaften Einschätzung. Ein Gasherd mit Elektro-Backofen, eine Spülmaschine, ein Toaster und als Krönung ein Pizzaofen mit jeweils 370 Grad Ober und Unterhitze? Da werde ich vom heimischen Elektrizitätswerk als VIP zur Weihnachtsfeier eingeladen, denn wenn die Dinger gleichzeitig volle Leistung wollen, kann einer der Jungs da den Schalter für den Turbo umlegen, weil sonst in der Straße das Licht ausgeht..

    Im Standby ist die Küche erstaunlicherweise am genügsamsten. Grade mal 0,89 Watt zeigt das Messgerät an – das ist die LED-Anzeige mit Uhr am Backofen. Alle anderen Geräte sind „klinisch tot“ – die bringen keinen Ausschlag auf der Anzeige.

    Das ändert sich schlagartig, wenn man die Geräte in Betrieb nimmt. Die Spülmaschine braucht zum erhitzen des Wassers, pumpen des Wassers durch die Innereien der Maschine und verschiedene andere Vorgänge 2,2 Kilowatt. Zwar nicht über die vollen 3 Stunden des Reinigungsprogramms, aber am Anfang um das Wasser zum reinigen schnell auf Temperatur zu bringen. Das ist aber schon ein dickes Brett – und der eine oder andere denkt sicher dann auch mal daran wieder zum händischen spülen mit Spülmittel, Bürste und Spülschüssel zurück zu kehren.


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    Der Pizzaofen ist da mit seinen 2 Heizspiralen die jeweils 370 Hitzegrade auf die Pizza strahlen der Endgegner jeder Sicherung – und das Gerät, dass die Weihnachtsfeier des Energieversorgers deines Vertrauens finanziert.. Auch der Ofen ist bei 2,2 Kilowatt einer der Energiefresser, schon bedingt dadurch, dass die Pizzasteine im Ofen erst mindestens eine halbe Stunde erhitzt werden müssen um ein optimales Backergebnis zu liefern.

    Glücklicherweise esse ich kaum noch Pizza, weil es der Figur eher abträglich ist.

    Des weiteren lauern in der Küche ja noch die KENWOOD Cooking Chief XL connect (Testbericht) und die Silvercrest Monsieur Cuisine smart (Testbericht) darauf den Energieverbrauch in die Höhe zu treiben. Die Kenwood steht aber auch nur noch auf der Arbeitsplatte und setzt mittlerweile Flugrost an, weil ich die nicht wirklich benutze.

    Monatsrückblick November 2023: .."und siehe das Ende ist nahe"..(Bild rechts: den Kartoffelschäler-Einsatz für die Monsieur Cuisine fand ich ziemlich cool – da konnte ich einfach nicht dran vorbeigehen. Auch eine Silikon-Schale für den Dampfgar-Einsatz schaffte den Sprung in den Einkaufswagen. Die Schale verhindert, dass Flüssigkeit aus der oberen Schale in die untere läuft. Jenachdem, was man kocht, ist das sinnvoll..)

    Eier und Kartoffeln kochen, funktioniert besser in der SILVERCREST und da es beim letzten Streifen durch AMAZON auch eine Scheibe gab, die man in die Schüssel legt und die dann Kartoffeln schält, ist die Monsieur Cuisine nun meine Nummero Uno. KENWOOD hatte mal so ein Teil für die Cooking Chef im Sortiment, das gibt es aber seit über einem Jahr nicht mehr.  Dabei wurde auch gleich noch eine Silikon-Schale für den Garaufsatz mitbestellt.

    Damit war dann auch die Küche abgecheckt – es blieb nur noch mein Büro.

    Frage: wieviele Stecker passen in eine Steckdosenleiste? Antwort: Immer einer zu wenig!

    Der Check in meinem Home-Office liess mich grübeln: ohne Not zeigte mir die Bluthund-Steckdose 30 Watt Verbrauch an – und das, ohne eingeschaltete Verbraucher. Zum Vergleich: der riesige Side-by-Side im Wohnzimmer verbrauchte grade mal so viel – und das Teil machte mir wenigstens schicke und wohlschmeckende Cocktails. in meinem Home-Office wurde nur die Luft unnötigerweise erwärmt. Ursachenforschung war angebracht!

    Monatsrückblick November 2023: .."und siehe das Ende ist nahe"..(Bild links: Verbraucher eingestöpselt, bis die Dose qualmt – wer kennt es nicht? Auch wenn Steckdosenleisten 10 oder noch mehr Steckdosen haben – die Leitungen des heimischen Stromnetzes haben nur eine gewisse Kapazität. Geht’s drüber hinaus, dann PUFF – Sicherung raus!)

    Also erst mal alle Verbraucher – und davon gibt es in meinem Büro etliche – ausgestöpselt. 3 Steckdosenleisten später lagen die Stromkabel von 3 Monitoren, 1 Server, 1 Kaltgerätestecker für den Microsoft Sidewinder Force Feedback Joystick und die Netzteile von einem Blu-Ray-Brenner, 1 USB-Hub, dem Fritz!Fon, 1 HP Netzteil mit 230 Watt, 1 Thunderbolt-Docking von HP mit 280 Watt, 1 Netzteil für die aktiven Lautsprecherboxen, 1 Netzteil für einen Jamaha Bluetooth Lautsprecher, 1 Netzteil für das Yamaha Keyboard, 1 Netzteil für das Apple MacBook, 1 Netzteil für das Logitech Lenkrad auf dem Boden. Na? Mitgezählt? Genau 15 Stecker lagen kreuz und quer auf dem Boden. Und siehe da – der Verbrauch war bei 0 Watt. Jetzt musste mal Stück für Stück eingestöpselt werden um zu sehen, wer denn hier so unverfroren an den Ressourcen knabbert..

    Das Ergebnis war: „Die Menge machts’s“..

    Es gab nicht DEN schuldigen Hauptverbraucher, sondern ALLE Netzteile zogen im Standby etwas Energie – wobei die direkt in der Steckdose steckenden Monitore im Stand-By mit jeweils 3 Watt sich noch am meisten Strom genehmigten. Das schöne ist, dass die einen bequem zu erreichenden Ein/Ausschalter an der rechten Frontseite haben. Dann werden die eben in Zukunft komplett ausgeschaltet. Die anderen Verbraucher, bzw. Netzteile müssten jedesmal beim Gebrauch des Gerätes ein – und nach Gebrauch ausgestöpselt werden. Dafür jedesmal auf Knien unter den Schreibtisch krabbeln? Nee..

    Die schaltbare Steckdosenleiste zu benutzen bringt nur eine rausfliegende Sicherung: wenn alle Verbraucher gleichzeitig Strom haben wollen, ist die Leitungslast der alten 2fach Ader-Verdrahtung, die hier noch teilweise in den Wänden liegt, zu hoch und der Sicherungsautomat fliegt in hohem Bogen raus.


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    Über den Stromverbrauch meiner Beleuchtung der Wohnung haben wir bisher noch gar kein Wort verloren – das ist auch vernachlässigbar, denn die bei mir eingesetzten Lampen sind alle nur wenige Watt konsumierende LED-Lampen. Dazu brennen die alle insgesamt kaum eine halbe Stunde am Tag..

    Mit diesen neu gewonnen Zahlen passte ich auch meine Excel-Liste zur Erfassung und Berechnung des Stromverbrauchs an. Die nächsten Monate werden dann zeigen, ob wirklich Einsparungen von 10 – 20 € im Monat möglich sind.

    Black Friday – oder wie es der Kapitalismus sagt: ES MUSS GEKAUFT WERDEN!

    Pünktlich zu den üblichen Ladenhüter-Verkaufstagen aka „Black Friday“, „Cyber Monday“, „Show me your Tits Saturday“ (gut, den letzten habe ich erfunden – aber könnte man den nicht mal einführen? Ich frage für einen Freund..) überschlagen sich im Internet die Angebote. Im email Eingang stossen sich die tollen elektronischen Benachrichtigungen gegenseitig den virtuellen Ellbogen in die Rippen und gaukeln Dir vor, dass Du nun plötzlich Dinge brauchts, von denen Du im Leben noch nichts gehört hast – aber ohne die dein Leben unsäglich langweilig ist und Du niemals so Hipp aussehen wirst, wie die professionellen Models auf den Werbeanzeigen.

    Bei AMAZON ist mitlerweile bekannt, dass dort fast nur deren eigenen Produkte wirklich preiswert sind. Das meiste andere ist einfach nur billig. Wer mit dem Unterschied billig und preiswert nichts anfangen kann – einfach mal googeln.

    Einige Händler arbeiten auch gerne mit Mondpreisen – Der Software-Entwickler Magix „verramscht“ seine Software-Suite Samplitude Pro X8 Suite für unglaublich günstige 199,00 € anstatt für den Preis von 599,00 €. Wahnsinn, oder?

    Im ersten Moment ist der Wunsch groß, dieses Mega-Angebot sofort in den Einkaufswagen zu werfen, bevor ein anderer das noch wegschnappt. Mann – überleg doch mal – in einer Sekunde kannst Du 400 € sparen!!!

    Monatsrückblick November 2023: .."und siehe das Ende ist nahe"..(Bild rechts: da konnte ich einfach nicht dran vorbeigehen – diese schicken und toll klingenden Lautsprecherboxen stehen seit kurzem in meiner Wohnung und sorgen für die entsprechende musikalische Untermalung beim schreiben meiner Blogbeiträge..)

    Tja, da gibt’s nur ein Problem: Magix Makel ist das Programm Magix Musik Maker, welches sich an Leute wie mich richtet. Also an Menschen, die so unmusikalisch sind, dass die selbst beim in die Hände klatschen aus dem Takt kommen. Das ist bei vielen Usern im Hinterkopf und dementsprechend wird das ganze Produkt-Portfolie als B-Ware betrachtet.

    Und auch wenn die Software vielleicht nicht wirklich das Standard-Programm der Musik-Industrie ist, auch wenn es ein schickes Siegel glauben lassen möchte, es ist eine hochwertige DAW (Digital Audio Workstation). Viele Profis arbeiten vermutlich lieber mit Software aus dem Hause Steinberg.

    Die fetten Kaliber Cubase und Wavelab sind da schon ziemlich bekannt – doch preislich sind die etliche Hundert Euro teurer. Deshalb ist das Angebot des Samplitudes Studio eben doch interessant: weil es professionelle Ergebnisse liefert, umfangreiche Editiermöglichkeiten bietet, einige hochwertige und teure VST-Instrumente von besagtem Hersteller Steinberg und anderen bekannten Drittanbietern enthält.

    Monatsrückblick November 2023: .."und siehe das Ende ist nahe"..

    (Bild oben: gar nicht mal schlecht für blutige Anfänger im Bereich Composen ist der Magix Musik Maker. Er führt einen in die Anfänge der Musik-Produktion ein. Der Vorteil: man muss kein Instrument spielen können (obwohl das schon hilfreich ist), denn es gibt etlich Soundbanken mit vorgefertigten Soundschnipseln, die man auf die einzelnen Spuren arrangieren kann. Dort kann man sie dann auch noch weiter bearbeiten. Mit etwas Glück klingt das sogar ganz angenehm). Hört euch mein erstes „Lied“ unten mal an.

    Das Spectral-Layer Plugin kostet beispielsweise bei Steinberg alleine schon 199 €. Auch das izotop Plugin ist nicht grade preiswert. Da es die Suite als 30 Tage Testversion gibt, kann man ja mal kostenlos testen ob der Karrierewunsch „Musikproduzent bei Null Prozent Taktgefühl und noch weniger Ahnung vom Instrumente spielen“ nach der schief gegangenen Influencer-Karriere eine Alternative wäre, um nicht bei ALDI an der Kasse zu landen (Dieter Bohlen hat das ja auch geschafft), oder man noch schlimmer in TV-Formaten wie „Promi Big Brother“ seine Miete zusammen hatet. Ist das was für dich? Dann kannst Du dich noch bis zum 3.12.2023 entscheiden, ob Du bei dem Schnäppchen-Angebot zuschlägst.


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    Zugeschlagen habe ich tatsächlich – allerdings nicht bei diesem Software-Angebot, sondern bei dem Lautsprecher Hersteller Teufel. Die haben die ULTIMA 40 Box von 499,00 € auf 299,00 € reduziert. Für diesen Preis habe ich die gerne genommen – mir gelüstete es in letzter Zeit auch nach etwas mehr „FOFFO“ aus dem heimischen Pioneer Verstärker.

    Ihr wisst schon, das Alter: der vormals straffe und athletische Körper verfällt langsam zu Mus, die Augen erkennen die Angebetete nur noch Schemenhaft und verwechseln die auf der Straße schon mal mit einem Baum und das Gehör lässt auch nach – da muss man dem Opa mal etwas lauter in die seitlichen Umgebungsgeräuschwahrnehmungsorgane sabbeln.

    Dieser in Berlin sitzende Lautsprecher-Hersteller hat sich einen Namen durch in Kinos eingesetzten Dolby Surround Lautsprechern gemacht. Dieses Know-How hat Teufel seit einigen Jahren auch im Consumer-Bereich erfolgreich vermarktet.

    Die Mivok Selbstbau-Boxen – vor über 40 Jahren gekauft und immer noch mit einem tollen Klang, übernehmen nun aber den Part des Hintergrundlautsprechers.

    Es gab auch Verluste zu verzeichnen..

    Eine Ausgabe, die ich nicht eingeplant hatte, war ein neuer Drucker. Mein bis dato eingesetzter CANON Pixma MX925 (Testbericht hier) wollte nach 6 Jahren nicht mehr und verweigerte vehement die Zusammenarbeit mit mir. Der auf dem Display angezeigte Fehler sagte sinngemäß aus: „Kauf Dir einen verdammten neuen Drucker!“

    Monatsrückblick November 2023: .."und siehe das Ende ist nahe"..(Bild links: Eigentlich ein Notkauf, denn mein alter Drucker hat mir mit seinen Features besser gefallen, als der doch recht plastikhaft daherkommende TS8351a. Eigentlich war die Kaufentscheidung die Möglichkeit CDs zu bedrucken. Dafür fehlen ihm andere nützliche Features. Man muss leider sagen, dass dieses Teil nur eine hübsche Zierde für den Schreibtisch ist. Fürs arbeiten ist der nicht gemacht. Eher so ein Influencer-Drucker halt..)

    Das war schade, denn dieses Teil war echt Klasse! Großer Papierbehälter, zweiter Papierbehälter für Fotodruck, ein einschiebbarer Tray um printable CDs zu bedrucken, ADF (Automatischer Dokumenten-Einzug), dabei gute Druckqualität, kopieren, scannen, faxen. Das Gerät konnte alles.

    Der Nachfolger aus dem Hause CANON ist ein Pixma TS8351a in der schicken Farbe weiß. Damit ist auch schon die einzige positive Eigenschaften aufgezählt! Der Kaufentscheid war die Möglichkeit damit meine CDs bedrucken zu können. Das drucken von CDs aus dem Nero-Cover Designer verweigerte er aber. Eine Suche auf google ergab nur, dass auch andere User das Problem hatten und es dafür bis dato keine Lösung gab.

    Nachdem ich eine Stunde getüftelt hatte, hatte ich die Lösung für das Problem und das in den Foren veröffentlicht.  Naja, ich habe auch im Alter manchmal noch lichte Momente – vielleicht bin ich aber auch nur wirklich so gut – und während ich das schreibe fühle ich mich plötzlich gnadenlos unterbezahlt..

    Trotzdem: Wenn man mich fragen würde – sowohl der Nero Cover Designer als auch die CANON Software sind ziemlicher Murks und haben einen abenteuerlich schlechten Workflow. Beide brauchen dringend mal ein Facelifting.

    Leider hat der neue Drucker auch keine Möglichkeit mehrere Dokumenten-Seiten auf einmal (dazu beidseitig) zu kopieren. Jedesmal die einzelne Seite auf der Scan-Auflage auflegen, scannen, drehen und dann die nächste Seite auflegen – das nervt dann doch ziemlich und ist sowas von 2010. Wenn es jemals den Begriff „Fehlkauf“ gab – hier trifft er auf den Punkt.

    Neue Avatare – der Doc wird im Alter noch eitel..

    Vielleicht habt Ihr auch gemerkt, dass mein Konterfei einen neuen Avatar bekommen hat. Ist doch klar, wer in den Medien präsent sein will, der legt sich unters Messer, schmiert Vaseline auf die Kameralinse um weichgezeichnet etwas besser auszusehen – oder hampelt gleich mit Photoshop rum, um 20 Kilo Speck mit dem magischen Radierer weg zu retuschieren.

    Und es ist kein Geheimnis, dass gutaussehende Menschen erfolgreicher sind. Ich will schließlich auch noch vor der Rente auf fast 800 Follower kommen wie der Buddy mit seinem Agentursatire-Blog. Deshalb habe ich jetzt mal so verschiedene Avatar-Programme ausprobiert. Die mit KI arbeitenden Programme gibt es von seriös bis albern und von kostenlos bis einige Euro pro Avatar. Da müsste es doch mit dem Teufel zugehen, wenn nicht wenigstens das Weibsvolk auf mich fliegen würde, wie Bienen auf ein Schälchen Zuckerwasser..

    Ich wollte eigentlich hauptsächlich einen Avatar für unser Firmen-Tinder (die Konzernübergreifende Personensuche), auf der ich etwas seriöser aussehe. In unserem Headquarter renne ich gewöhlich in Jeans, T-Shirt oder Hoodie durch die Gegend. Ich wollte ein Bild, welches mich im Anzug anzeigt (so’n Teil habe ich nämlich noch nie in Gebrauch gehabt). Dafür muss man dann bei den meisten Online-Tools 5 bis 10 Profilbilder von einem selbst hochladen und die KI macht dann den Rest.

    (Bildgalerie unten: Na schauen wir mal, was die KIs mit meinen Originalbildern so anstellen. Dies sind nur 3 der je nach KI nötigen 5 bis 10 Originalbilder, Man kann auf das Ergebnis gespannt sein..)

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    Nero bietet so etwas eher versteckt auf seiner Webseite kostenlos an – es dauert aber aufgrund des Andrangs dort zum Teil mehrere Stunden bis die Bilder fertig sind. Die sind dem Original ähnlich – schmeicheln durchaus, sind dann aber eher für Gaming-Plattformen geeignet.

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    (Bildgalerie oben: Das was Nero aus den Originalbildern raushaut ist durchaus dem Original ähnlich – und als Avatar für Gaming-Plattformen ziemlich cool. Als Ersatz für Realbilder aber eher ungeeignet. Dazu kommt die manchmal stundenlange Wartezeit, bis die Bilder fertig sind.)

    Cyberlink bietet auf seiner Webseite etwas ähnliches an. Diese Bilder finde ich qualitativ wesentlich besser – allerdings kostet die Erstellung eines Sets von 9 Bildern 3,00 €. Ich finde das aber für das gute Ergebnis und die fast 100 prozentige Ähnlichkeit zum Original nicht zu viel.

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    (Bildgalerie oben: Die KI von Cyberlink orientiert sich sehr stark an den Originalbildern und das Ergebnis kann glatt als Foto für den Personalausweis und die Bewerbung für den Vorstandsposten durchgehen. Auch wenn Cyberlink sich das erstellen bezahlen lässt, ist es das Ergebnis durchaus wert)

    Wenn ich mir die Bilder anschaue, sehe ich mit Glatze im Anzug aus wie Agent 47 aus dem Film und dem Game Hitman. Und wenn ich eine Sternenflotten-Uniform anhätte und 3 goldene Nüpsel am Stehkragen könnte ich auch glatt das Stunt-Double für Captain Jean-Luc Picard von der Enterprise spielen. Da sollte ich mir vielleicht doch wieder die Haare wachsen lassen. Mit gegeelter Putzwolle auf der Pläte bin ich ja ein echter Schenkelspreitzer – oder was meinen meine weiblichen Leser ;-) …

    Tja, das war so mein Monat November – ist ja doch so einiges passiert bei mir. Und bei euch so?

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